k" ' ?oN»!os ? xokavl»!« 6i » L7 Ausland: monatlich ^' B5LÄ Sinzelaummer . . »k«v » Sonntags-Nsmm«? . . , v«t v«stevu»s der jieitu«G M der ne»ent»betrag für Slowenien für jteus einenMonat,6uheHaS vir «t> vrej«touat» ewzusen de»»ttu oea»t»ort Briese ohurMar> »verde» nicht berücksichtt ln!erate»o»nahm« tn viaribs» bei »dmtmftrattm» derZettu»«: > ultra 4, tu Ljubljana vel und MatÄte. t» Zagred Ijlockneru.Molse,t»GW» , t^ktenreich,R»s'tig?Q, ' ^ ^entrez^dtvie» vet allen Lnzet« ««annah»»' Kellen. M.227 Sonntag, den ?. Oktober ty2Z SZ. Iayrg. Worin liegt die Stärk der radikalen Aartei? Man mag darüber trauern oder auch die tsinste Herzensfreude empfinden, auf jeden Fall wird man zugeben müssen, daß die Radikale Partei dermalen den bedeutendsten politischen Machtfaktor im Staate darstellt. Ihre Macht und ihr Einfluß scheinen nn-erschütterlich, und es gibt keinen Konkur-renten, der ihr in absehbarer Zeit gefährlich werden könnte. Worin liegt das Geheimnis dieser Kraft? Die anziehende K^raft Politischer Parteien liegt gewöhnlich in ihrem Programm und >m Her Fähigkeit, dieses Programm zu verwirklichen, Äas heißt also den Wählern das M bieten, was ihnen versprochen wurde. Aus Enttäuschungen in dieser Richtung pfle-yen Wähler sehr empfindlich zn reagieren undi Mißerfolge honorieren sie gewöhnlich imll dem Entzug des Vertrauens. Die Radikale Partei wächst aber mit jedem neuen Wahlakte, dabei sind in ihr die Vertreter aller möglichen Klassen zu finden. iSe versteht es, die Beograder Plutokratie ebenso Air befriedigen, wie den serbischen Mittel-stand, den Bauer und sonstige ErwerbSkrei-ise. Ihre Diszipilin ist, wenn auch nicht mustergültig, !so doch anerkennenswert. > Die Parte! hat eine reiche und ansehnli-ihe Vergangenheit und darauf appellierend, 'bildet sie in unserem Entwicklungsprozesse !das hervorragendste staatbildende 'Element. Diese staatbildende, konsolidierende Arbeit knnßte demnach die erste und wichtigste Ans-habe der Partei sein. Sind es vielleicht Er-ifolae auf diesem Gebiete, die ihr eine so Zahlreiche Anhängerschaft zuführen und ihre Reihen stärken? Man müßte mehr a>Is ein Gchmeichler sein, wenn man diese Frage be-jähen wollte. Die kroatische, die südslawische amd montenegrinische Frage, die einseitige iind engherzige Sozial- und Wirtschaftspolitik, die shre Reflexe in der Unzufrieden-iheit fast aller Gesellschaftskreise, besonders 'diesseits der Save und Drina, findet, sind brecht schwache Beweise für die konsolidieren-ke Tätigkeit der Partei. Sogar der Minister z. D; Herr PribiLevie, ein Freund der Partei und ehemaliger Bundesgenosse, fand 5s in^einer der letzten Parlamentssitzungen für nötig, die Innenpolitik der Partei ei-ner so vernichtenden Kritik zu unterziehen, !daß man bezüglich des Herrn PrkMevie, W glauben dürste, daß aus einem Saulus ein Paulns geworden wäre. ^ Das Parlament, ein Rumpfparlament, vbne Ansehen uird Eiufluß. nicht viel mehr vis eine Abstimmnngsmaschine, die Regierung eine Minoritätsregierung, die nur mit der unsicheren Hilfe' des Wenn je ts und der Deutschen Partei die Fiktion einer re-lativen Mehrheit erhalten kann und die nur durch Konzessionen an die Helfer ibr Leben von einem Tag auf den andern fri-stet,, das ist das sichtbare Resultat der staat-bildenden Tätigkeit der Radikalen Partei. Ohne in eine Untersuchung über die tieferen Ursachen dieses klägMen Erfolgs ein-zugehen, dürfte das entworfene Bild genügen, nur zu erkennen, wie tvenia die Partei vuf der Höhe ihrer Aufgabe steht. ^ichk minder kläglich sind die Erfolge der harter in der Außenpolitik. Einhaltung der Friedensverträge nnd Pflege guter Bezieh-nngen mit allen Nachbarstaaten, bei dank-barer Anlehnung an die befreundeten g>ro-ßen Mächte, so kantet das offizielle Programm der Partei nnd das Resultat ist: Herr Girardino in Riseka, Herrn Radie' Propagandabesilch in London, das Säbel-rasseln gegen die bnlaarische Irredenta und manch anderes, was nicht mit dem Programm in Einklang gebracht werden kann. Und trot; dieser Mißerfolge ans allen Li-!nien ist die Radikale Partei Herrin der Situation uud wird e? voraussichtlich auch bleiben. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, daß es ihren Wäblern gar nicht aus die staatbil'dende, konsumierende Tätigkeit der Partei nnd auf eine lUige. zielsichere Außen. Mmvglichlelt für Deutschland sofort Zahlungen zu leisten. (Telegramm „Marburger Zeitung".) WKB. London, 6. Oktober. In seiner Rede auf der Reichskonferenz führte Lord Curzou aus: Nach englischer Auffassung sei Deutschland nicht imstande, sofortige große Zahlungen zn machen. Die Besehung des Ruhrgebietes sei nicht der richtige Weg gewesen, Zahlungen zu sichern, die auf nube-stimmte Zeit hinausgeschoben seien. Zuneh-mende Erbitterung und vielleicht innerer Verfall in Deutschland werden die Folge sein. Nach Curzons Auffassung hätte Deutsch land sich bereits vor drei Monaten ergeben sollen. Törichterweise habe es dies hinausge-schoben. Großbritannien erwarte die nach-sten Vorschläge Frankreichs und sei bereit, sie in friedlichstem Geiste zu erörtern. » WKB. London, 5. Oktober. sHava>?>) Alis der Reichskonferenz besprach Lord Eurzon die Beendigung des passiven Widerstandes im Ruhrgebiet und erklärte, daß Großbritannien die neuen französischen Vorschläge erwarte und bereit sei, sie in freundschaftlichster Weise zu erörtern. Unsere Stellung in Köln, fügte Lord Curzon hinzu, gibt uns das Recht, bei allen eveniuellen örtlichen Vereinbarungen befragt zu werden. Wir ha-ben nicht die Absicht/ diese Position auszu-geben. Unser Verlangen nach Reparationen läßt eine Regelung der Wiedergutmachung^-frage ohne Zusammenarbeit unmöglich er-scheinen. Er erinnerte sodann an die Divergenzen zwischen dem englischen und dem französischen Standpunkt iu der Repara-tionsirage und bedauerte, daß.die Alliierte« den Vorschlag Bonar Law?, die Schulden Frankreichs nnd Italiens gegenüber Groß-britannkn unter Annahme des britischer Reparationsplaues zu annullieren, nicht iu Erwägung gevögelt Hütten. England habe niemals den Wunsch gehabt, die Partei Deutschlands zu ergreisen, oder Frankreich dessen zu berauben, was ihm gebühre. Die Kapitulierung Deutschlands sei drei Monate zu spät gekommen nnd heute beginne be-reits die Zerstückelung Teutschlands, . » .»>5 WKB. London, 5. Oktober. Der frühere Schakkanzler Sir Robert Hörne wies iu einer Rede in GlMone auf die Notwendig-keit hin. daßDeutschland ein wirksamer Fak-tor im Welthandel bleibe. Alle Verbandlun-gen üb?r die Reparationen müssen im Ein-vernehmen mit den Alliierten getrogen !werdcn. Großbritannien dürfe aber nickt aufgefordert werden, zu viel Opfer zu briu. gen.. . Internationale und »cuUVwbZem. MÄB. Berlin, 6. Oktober. Der „Vor-wärts" veröffentlicht eine von der gemein. samenKonferenz des internationalen Sozia-listenbüroS nnd des Büros des internationalen Gewerkschaftsbundes vmn 4. Oktober in Brüssel auf Antrag der Delegationen aus Frankreich nnd Belgien angenommene Re-solution znr Rnhrfrage, die feststellt, daß die französische nnd belgische Regierung ent-gegen jedem Völkerrechte zur Anwendung brutaler Gewalt und einem förmlichen Krieg geschritten sei und' das Weltproleta. riat auffordert, sich dafür einzusetzen, daß die Rückkehr der Ausgewiesenen und die Amnestie aller wegen des passiven Wider-stauoes verurteilten Personen sichergestellt werde. Weiters wird beantragt, die Grenze zwischen dem besetzten und unb^sehtenGebiet aufzuheben nnd die Zurücknahme ° der den deutschen Beamten auferlegten Verrichtung zum Treueid an die Besahungsoehör-den gefordert. Das vorausMMche neue Berliner Kabinett. (Telegramm der „Marburger Geltung".) WKB. Berlin, i?. Oktober. Ueber die Bildung der Regierung ist bis jeht bekannt ge-worden, daß der Präsident der vreuszischeu Landwirtschaftskammer von Opeln das Reichsernälhrungsministerium und der bis-herige EruährungSminister Dr. Luther das Finanz, und Mrbschastsministerinnr über-nehmen werden. Dr. Geßler und Doktor Braun bleiben in ihren bisherigen Ressorts. Minister Dr. Fuchs behält das Ministerium iür die besetztet! Gebiets Post nnd Eisenbahnen sollen von Henrich, aber nicht als Minister, sondern als Staatssekretär oder Generaldirektor übernommen werden. Das Iustizministerinnt bleibt unbesetzt und wird durch den bisherigen Staatssekretär weiter verwaltet werden. Politik ankommt, daß vielmehr andere Gründe sür ihre Anhänglichkeit bestimmend sein müssen. Um diese auffallende Erscheinung zu verstehen, braucht man sich nur ein bißchen in unserem öffentlichen Leben umzusehen nnd ein offenes Auge für die Vorgänge in ihm zu haben. Wir haben 19 Ministerien, alle Minister sind Radilaie, nicht minder sind alle anderen höheren, einflußreichen, mit gutem Einkommen verbundenen Stellen in ihren Händen. Das neue Beamtenaesetz sorgt dafür, daß in einer nicht gar zn langen Frist auch alle anderen, selbst die nie-dersten Posten nur von Radikalen besekt sein werden. Die Narodna banka, das be-ideutendste Finanzinsbitut des Staates, ist eiit gar mächtiges Mttel, Parteianlmugern behilflich zu sein, Gegner zu drücken uud damit ihre Konkurrenzsähigkeit einzuschrstn-leu. Die Gesetzgebung liegt mir in den Händen der Radikalen nnd sie wird ausge-übt und nach Bedürfnis modifiziert, aber immer nu'- mit Rücksicht auf die Anliäuger. Der Wunsch eiues einflußreichen Partei-frenndeS genügt oft. um besonders Verordnungen wirtschaftlicher Natur zu widerrufen oder eine Bresche in sie zu scklageu Die dazu nöiigeu Telegramme sind ja billig, sie geben auf Staatskosteu. Kur;, die Radi-kale Partei verstebt es. ihre Position als Reaic^inavvartei auszunützen, um die ver. sönlichen Interessen ihrer Anhänger zu be-friedigen. In dieser Kunst liegt ihre Krall uiid ihre Anziehungskraft. Sie ist nichts anderes als eine Vereiniguug zur Ausnüz-,-ung der Vorteile, welche die Macht der Regierung zn bie-ten vermag, doch nur im Interesse der Partei. Staatbildend kann man diese Taktik nicht bezeichnen, znmal es der Partei nicht aelin-aen Null, auch nichtserbische Elemente in ihren Kreis zu bringen. In ihrem Wesen ist sie noch inimer eine serbische Partei und wird es wohl auch bleibcn. weil diese Taktik einerseits abstößt, andererseits Opportuni-tätsmenschen mit dein Odium der Proseli-terei befleckt. Der Politik der Radikalen Partei fehlt die den Verhältnissen im nenen Staate an-gepaßte Moral. Dieser Mangel muß sich aber ^einmal röchen — an der Partei nnd am Staate- A. L. --c>- Die Zage in DeuiscUanS. Von Graf E. v. Zedtwitz. Der verlorene Krieg und noch mehr der aus der Revolution geborene Friede haben in Dentschland eine Not qeschaffen, wie sie dieses ?>sk seit der Zeit deS dreißigjährigen ^rieg^s nicht mehr gekannt hat. Politische Begriffe nnd Wirtschaftliche Werte, die bis dahin als fest und unabänderlich galten« schwanden zu nichts dahin, was vordem als unbedingt sicher angesehen wnrde, galt gestern schon als mlgelviß, und heute? — Int diesem fortwährenden Wechsel, in dem stetl^ gen Abban dessen, was malt einst unter pa-Mischer Geltung und wirtschaftlichen Besitz verstand, blieb nichts konstant als die stän-dige Minderung der politischen nnd wirtschaftlichen Lebensbedingungen des Volles, das die furchtbare Tragik seines Niederganges erst durch die materielle Not allmählich begreifen lernte. Anfangs hielten weite preise der Bevölkerung diese Not für ein« uotwendige Folge von Krieg nnd Re^ volution, glaubten viele, daß in dem durch die ^ästeanspanliuug der letzten fünf Jahre geschwächten Lande es gar nicht anders tonne und zweifelten nicht daran, daß es ssleich besser werden würde, n>enn auf allen Gebieten wieder intensiv gearbeitet würde. Und das Volk arbeitete, spannte alle Kräfte an, von jedem einzelnen wurden Leistungen gefordert uud vollbracht, die man in frühe», ren Friedenszeiten für unmöglich gehalten hätte. Aber der erwartete wirtschaftliche Aufschwung blieb ans, im Gegenteil, dne Not stieg weiter. Allmählich kamen dem Volke die wirklichen Ursachen zum Bewußtsein: es sah, daß die Früchte seines Fleißes restlos in dem unergründlichen Abgrnnd der „Reparationen" verschwanden und begann zu begreifen, daß Fraukreich sich in dem Werk von Versailles ein Jnstrmnent geschassen hatte, mit dem es ans dem Nachbar^ land fortgesetzt unbegrenzte wirtschaftliche Leistungen herauspressen und darüber hm. aus stets alle gewünschten politischen Ziele erreichen kointte. indem man die Menae oder die Güte des Gel-ieserten bemängelte In dieser Erkenntnis fand sich das stanze deutsche Volk zusammen in dem Entschlüsse, ungeheure Leistungen zn vollbringen, nml den Feind zufriedenzustellen. Man sah dar«, in die einzige Möglichkeit, die Franzosen von dein guten Willen und dem Friedens« Wunsch Dentschlands zu überzeugen, gab ih» nen alles, was sie haben wollten, nnd hoffte, sie so allmählich gewinnen zu können. Man achtete nicht darauf, daß dabei für das eigene Land nichts übrig blieb und die Nok daheim immer unerträglicher werden muAe, Das war die Aera Wirth, wohl eine der furchtbarsten Verirrungen der deutschen Po« litik. Damals hat Europa die Gelegenheit! versäumt, sich endlich den Frieden zu Ladens Deutschland wollte sich mit Frankreich ver« tragen, Frankreich durch Arbeit versöhnen um jeden Preis, selbst um den Preis seiner eigenen Existenzmoglichkeiten. Aber Frank« reich wollte nicht. Sehr bald machte die Pa. riser Politik auch den unentwegtesten ErM-lungspolitikern in Deutschland klar, daß es Frankreich nicht um wirtschaftliche, sondern nm politische Erwlge zu tun war, d'. h. nicht um Reparationen sondern nur um Land uud Leute am Rhein uud über dem Rhein« Durch übertriebene Vrepflichtun-gen sollte Deutschland weiter geschwächt werden, bis die Unmöglichkeit der geforderten Lerstnn« gen Frankreich die Gelegenheit geben wür. de, die ersehnten Besetzungen vorzunehmen uiid Deutschland an der Ruhr die Lebensader abzuschneiden. Man erwartete, dag die deutsch Wirtschaft dann in knrzefter Zeit zusammenbrechen und die Not dem geguäl^ ten Volke endlich die Waffe in die Handi drücken würde. Dann wäre der Augenblick gekommen, das Deutsche Reich endgilltig zu zerschlageu. Aber nichts von alledem geschah. Die deutsche Regierung nahm den Kampf an der Ruhr auf und kämpfte ihn mit wirtschaftlichen Waffen durch, während sie die ungeheure Erbitterung des Volkes durch Hinweis ^ ans die lieldenbafte Geduld der Ruhrbevölkerung niederhielt. Der Erfolg der wirtschaftlichen Maßnahmen im Lande ! blieb ansangv nicht ans. die Lage im Annern besserte sich ^nsehends nnd das Volk durste boffen, daß dieser Kampf endlich zum ZäÄe fuhren n>erde. Freilich erforderte auch bet s Passive Widerstand ungeheure Opfer. Diq ! Arbeiter, die niM unter trem.den BajMet, ' ^ ' - -___ arbuegergeN««^ _________________ Nummer 227 6om 7. Oktober War arbeiten ivollten, mußten entlohnt^ diej sGetriebe erhalten, alle die ungeheuren ^chä-Z Weil, welche die Franzosen an Rhein und jstuhr der deutschen Bevölkerung und Wirt-^ ^fügten, nach Möglichkeit gutgemacht ^»rden. Das alles versc^ang töälich unge--«eurc Summen, die sämtlich im Lande auf-! Müracht werden mußten. Dadurch wurden deutschen Finanzen wohl sehr in An--!Knmch genommen, allein es gelang, den Pas-' ^Pv«r Widerstand unter Anspannung aller! -«ürtsclnftlichen ^dräfte des Reichs ausrecht! erhalten. Doch auch die Franzosen und. !chre Helfer draußen in der Welt bl'ieben^ bricht untätig. Zuerst sckiuchtern, dann im-! .'«ver offener begann an den Börsen in Pa-^ l^rkZ, Newyork, ?vndon und Amsterdam der! '.Aetdzug cfegeu die deutsche Mark, bis end-' >Kch «in, «turz der deutschen Währung ge-^ ^lkrny, w^ie ihn die Mr^chaftsgeschich-te kaum j (noch zu verzeichnen hatte. Indem man die! ^deutsche Valuta >— das Zahlungsmittel eines! ^>der reichsten und fleißigsten Völker Euro-s —selbst unter die Polnische Mark her-! Abdrückte, wollte man Dentichland wohl ^ei-Mu, was es bedeutet, in Paris und daher! Nbewr sogenannten Völlerbund in Gunst -zu! ^l>mr oder nicht. Uber auch diese Aktion! Mhrte erst zu einem vollen Erfolg, als 'hr ^ ^vk Deutschland dieselben Gräfte zu Hilfe ^ mamen, die der Pariser Politik schon 1918 dzum Erft>Ige verholten hatten. Die Hyänen fkäus dem wi?rtschaftliichen Schlachtselde, die Mesmal in Gestalt einer gewissenlosen Spekulation auftraten, schwächten die finanziell .Äe Rüstung des Reiches, um an dtNl Werfall Ider Mark zu probieren. Zuvor im Kriege ^var es das Gewinnler- nnd Schiebertum, «um ober die Börse, die langsam, aber sie-Mg die wirtschaftliche Widerstandskraft des DeuHchen Volkes zersetzte und schliesslich Pirach. ^Wahrend die- große Masse des Volkes Will litt und darbte, bereicherte «sich eine slru-Heliose Minderheit an der Not des eigenen Dolkes und spottete der hal'ben V^as;regeln Mr Regierung, die sich zn oinem rücksichtslosen Vorgehen gegen diese Schädlinge nicht Almfmffen konnte. Und fehlte ihr wirklich die Msetzliche Handhabe, um einer gewissen Dresse das Handwerk zu legen, die wie KRlch. jetzt dem eigenen Volke ossen in dcm ^Micken fiel? DeutMand befand sich inr ^Kriege und war es auch „nur" ein wirt-^ Mastlräicr Kampf, so wurde an der Ruhr xÄoch um da^ Schicksal Deutschlands ge.run-! «en und das hätte der Regierung Euno ge- i ^lgen nri'lssen, amr ihr<> Maßnahmen zu tref- ! Mn? Mm 'Schutze des Landes gegen dessen Mmere Heinde. GleiKwohl ließ man diejeni-Wen -ruhig «gewahren, die der RoichspolM ÄNehr oder weniger offen entgegenarbeiteten Mid fand auch nicht den Mut, mit der Linien aHzm-ech-nen, als diese begann, an der Mot des Volkes ihr Parteisüpplein zu kochein kundi an der Ruhr wie im Hinterlande Ver-tflnt Äbte cm dem kämpfenden Volke, ebenfalls Mmau nach dem Muster von I9lk. Hatten Hch die Kommunisten im Ruhrgebiet schon Mmallenr Anfang an offen auf die Seite des Randes nestelt, so kam es unrso inebr dar-Mnf>«n, zu welcher Halwng die sozialistischen Wewer^chaften die dortigen Arberter be-Wurmen würden. Man vergeaeuwärtige sich P-e Lage im Rubrgebiet: feit 'Monaton olme5 Ausreichende Beschäftigung, lungerten drei Mrbei-termäsßm untätig herum und lebten j mwn den ^eldern^ die ihnen aus den Unter-! WL>gÄkaffen «mehr als reichlich zuflössen, j tÄl^in Wunder, dast diesellvn den Einflüssen! öder sozialistischen Statoren noch -mehr als' jfrüher zugänglich waren, die für die durchs Idcn Franzoseneilkbruch erzwungene Arbeits-, losigleit"uur das altbewährte Wort „Streik" j ^einzubürgern brauchten, um den nrsprnng-j .'lich rein patriotischen passiven Widerstand' -allmählich zu einer gegen die Unternehmer' gerichteten Bewegung zu machen, also im. < Sinne der sozialistischen Parteien niu',ustel-' zäen. Die Folge war, daß der Kampf an der »Ruhr immer mehr seine ursprünglichen j : Bahnen verließ und es konnte endlich nur ! uvehr eine Frage der Zeit sein, wann der, . Passive Widerstand unter dem gemeinsamen,-i Druck von außen und innen ein mehr oder: s weniger klägliches Ende finden würde. In-! zwischen machte sich zum Ueberrluß die Zer-: jsetzungsarbe.it der Linken auch im Hilter-5 »lande immer mehr fühlbar, wo diese die? ^ Lage in jeder Weise für ihre Parteizwecke? i ausnützten und endlich den ihnen nnbegue-! ? men Neichskanzler Cuno stürzten. Dieses! l Ereignis hat mehr als alles andere der! ^ deutschen Sache geschadet, deun es zeigte der? ; ganzen Welt und besonders Frankreich, daß' ^ das deutsche Vnlk mindestens zum Teile die j jPolitik dieses Mannes verurteilte, des ein--! zigeu Kanzlers seit 1VI8, der deutsche Poli--! tik betrieben. Es schadete ganz besonders im j ^ Ruhrgebiede, wo man nach dem Rücktritt, ' Cunos damit rechnen Uiuszte, .von Berlin.' über kurz oder lang im Stiche gelassen zu ! werden und dies umso mehr, als man nnrj zu gut wußte, daß von Cnnos Nachfolger! eine Fortsetzung der bisherigen Politik nicht' zu erwarten war. Und so ^kam, was som-; men mußte: das besetzte Gebiet begann sich j mit der Talsache der Besetzung abzufinden,^ die Arbeit für. den Feind wurde allmaNch j aufgenommen und die Regieruug uiußte, den gegebenen Verhältnissen Rechnung tragend, nunmehr auch an die offizielle . Auf-gäbe des passiven Widerstandes den?eu. Da! Stresemanu glaubte, die ungeheuren Auf-Nxmdungen für das Nnhrgebiet nicht länger mehr verantworten zu ?5unen, versllchte man alsbald, durch direkte Fühlungnahme init Paris eine Lösung des Konfliktes her-beizirsühren. Der natürliche Erfolg war, daß die Franzosen, die sich am Ziele sahen, nun noch grössere Anstrengungen machten, die. Richrbevolkernng anf die'Knie zu zwingen » und sich noch weniger als zuvor geneigt zeig-j ten, auf irgendwelche deutsche Angebote und Vorschläge -einzugehen. Infolge der uuqe-j heunin Markentwertung und'der ungedeck-j ten Mehrausgaben des 'Reiches Nmr in zwi-^ schen die Papiergeldflut und damit die Not Um Lande ins Ungeheure gewachsen. Alle j fühlten, daß rinn oder nie eine Rettung ! kommen müsse, und bemühten sich, dein neuen Kanzler Stresemann uueingeschränk-tes «Vertrauen entgegenzubringen.' Da kam das Ende: der Umfall des Kabinetts w der! Ruhrfrage, der für Deutschland sowohl in! außen- wie in innenpolitischer BeMuug! > den Ausgangspunkt einer neuen sseit bilden! Schluß ifo-lgt.) - OesterreichijOe Faszlstm. Von unserem Korrespondenten. - 1 ^ Wien, 2. Oktober. , Der Wahlkanchf wird hierzulande bei-z nahe. ausschließlich mit Wahlpla.kateu ge-»führt. Wählerversammlungen, »in denen! ^ Anhänger^ ver>chiedener Parteien zusauunen! ^treffen. Rede nnd Gegenrede einander ab-^ »lösen, die Geister aufeinanderstoßen und die! 'Kraft der Argumente, das mit sich fortrei-j ßende Pathos des befeuernden Wortes einer? Idee oder auch nur einem Schlagwort neue, »Anhänger wirbt, sind bei 5 so gut wie vollkommen ausgeschlossen. Im Gegenteils Es werden feierliche Wahlverträge geschlossen und beschworen, durch die sich die gro-^ ßen Parteien verpflichten, einander sorgsam ' aus dem Wege zu geHen, die Versammlun-gen der andern nicht zu besuchen und die gegenseitigen Wahlplakate nicht abzureißen. Es muß herzlich schlecht bestellt sein nm den Glauben, den man hüben und drübeu der ^ überzeugenden uud bezwingenden Gewalt5 der Führer beimißt nnd dem Eindruck. 5en das, was sie zu sagen haben, auszuüben ver-! ma^. Das albes ist gerade gut genug für die ohnehin schon dein Parteibanu Verfallenen, . ^ Stimmzuwachs sedoch erhoffte sich niemand! von der gegnerischen Anwesenheit in einer ^ I Versa in mluug. Eher befürchtet man, das ! schölie Hausmärchen der braven Brüder! i Grimln könnte zur Wirklichkoit werden uud j l „Knüppel aus dem Sack" in Aktion treten.^ 'Die Parteiblütter der Sozialdemokrateu so- > wohl als die der Ehristlichsoz.ialen erfreuen! ! sich trotz der Ansschließlichkeit, mit der sich ^ ! beide Parteien, Stolz in der Brust, als die! einzigen Vollsparteien erkläreu, in weitesten I Kreisen vollkommener Ungelesenheit. Dies ^„Arbeiterzeitung" komurt ausschließlich alsj l Lektüre der indischen Intellektuellen in ^)e- / ^ tracht, die christl-ichsoziale „Reichspost" yii-' ! gegen sieht sich auf die geistlichen Herren bt-! 'schränkt und im besten Fall auf eine An;chlj ^ „Kerzelweiber", wie der Wiener Ausdruck j !für übertragene Betschwestern lantet. Färb-! ! lose Boulevardblätter, die illustrierte „Bil--- > delpresse" ist der absolute Alleinherrschers über die Wiener Zeitungsleserwelt, soweit! sie für den Wahltag beeinflußt werden! könnte. Eo stellt das Wahlplakat, das schon > seit Wochen hauSschwammartig alle irgend-i wie zur Verfügung stehenden'Wände über- ^ wuchert, MaschinengeUehr und Handgrana-1 te, Kanone und Mörser im Wahlkampf vor. - i j 'llle Parteien plakatieren um die Wette'' imd feiner, auch der an Wählerzahl! Schwächsten und Unwahrscheinlichsten schei-l neu die Kosten für die Beschaffung dieser» Munition auszugehen. Das berühmte Wort' Lloyd (Borges, der im Weltkrieg gesagt < hat, jenes Volk werde schließlich die Partie! gewannen, das die meisten silbernen Kugeln zu verschießen hätte, läßt sich auf die große österreichische Wahl.bata.ille schlechterÄngS ^ nicht anwenden. Denn ein höherer Rat-schluß hat allen Parteien die gleichen Kriegs kosten gesichert. Es ist ein ziemlich offen?nn- > dhges s^choiinnis, daß alle d'iese Plakate, die k mit solchem Brustton der Ueberzeugung, nnt i so viel Temperament und Verve gegenein- I ander loszustürmen scheinen, aus denselben! ! Brieftaschen gezahlt werden. Von Zeit zu »Zeit gibt es eine nette kleine Enthüllung. Man lächelt und spöttelt oder zürnt und entrüstet sich, je nach Temperauientsveran-'lagung, darüber, daß jüdische Industrielle! ihr schönes bares Held aufopfern müssen, um den Druck jener mit mächtigen Haken-' kreuzen geschmückten Plakate zu ermögli-chen, in denen recht unverblümt zu einer tümien, niedlichen Iudeuhatz aufgefordert wird — die geschätzten v. t. Geldgeber na-^ i türl'ich ausgenommen. Aber die östrereichi-! sche Industrie will vor allem Ruhe haben, j Sie fürchtet natürlich die nationalistischen j Hitzköpfe ganz ebenso wie die Schüler Mos-z kaus, die unter dem Titel der sozialpoliti-!sa)en Errungenschaften der Republik weite- ren Behinderungen unserer Konknrrenzsii» higteit auf dem Weltmarkt das Wort reden. Als Meyer beer die „Hugenotten" komponierte, Prägte Heinrich Heine das bissig Witzwort von den Protestanten uud den Katholiken, d'ie einander totschlügen, während der Jude die Musik dazu macht. La etwas sehnliches schont dem österreichischen Industrielleuverbaud vorzuschweben, der mit gütiger Unparteilichkeit alle möglichen Disposition^, uud Wahlsonds für die be» vorstehende Entscheidung speist. In diesem Idyll sind in der Nacht deS vergangenen Samtsag unversehens wieder einige Schußsalven hineingeknattert. In eiq ner kleinen Ortschaft zwischen Stockerecm und jiorneuburg, in Spillern, sind Sozial« demokraten und Hakenlreuzler, welch letz, tere dort ein uuangesagtes kleines Gastspiel veranstalteten, aneinandergeraten. Die Ha-kenkreuz,ler wurden von Fraucu und Kin. , deru niit Lehmpatzen und faulem Obst be. worfen, haben dann von ihren Revolvern Gebrauch gemacht und ein junger Arbeiter, ! der zufällig seines Weges kam und dem, übereinstimmenden Berichten zufolge, die ganze Sache Hekuba mar, blieb mit durchschossenem Kopf auf der Strecke. Und setzt ^ wiederhallt die österreichische Oesfenttichktt anfs neue von entrüsteten Verwahrungen gegen die österreichischen Behörden, die daS Kunststück nicht zusammenbringen, den Ha. ^ kenkreuzlern denSchie^Prügel aus der Hand zu winden, die Ja und Amen dazu sagen> wenn neben der Wehrmacht des Bundes ^ noch allerlei private, militärisch geschulte ! und bis zu den Zähnen bewaffnete Verbän. ! de existieren, gelegentlich miteinander Hand« ! gerne in Vierden und Schießübungen abhal» sten, bei denen stets Leute zum Handkuß j kommen, die mit der ganzen Sache nichts, l aber schon gar nichts zn tun haben. Nun ^ soll gewiß nicht in Abrede gestellt werden, - daß sich die Hakenkreuzler größerer behörd. i licher Schonung erfreuen als etwa die Kom-! munisten, die ohnehin von ihren feindlichen ! Brüdern, den Sozialdemokraten, in Schach ^ gehalten werden, während für die Halen-> kreuzler die bürgerlichen Koalitionsparteien! j zwar ein verschämtes: „Grüß' uns nicht un-! ter den Linden!" bereit haben, ohne sich je-! doch zu denl Entschluß aufraffen zu kön. ! neu, zwischen ihnen und dieser auf das ! Münchener Losungswort des Herrn Hitler j hinhorchenden Jugend das -Tischtuch zn Zerschneiden und eine reinlich Scheidiung - vorzunehmen. Aber es ist andererseits ein ! schwerwiegender Irrtum, wenn einer im ^ Ernst annehmen Würde, eiue derartige ele-Z mentare Bewegung, roie sie das Hakenkreuz-^ lertuiu darstellt, könne durch polizeiliche i Verfügungen aus der Welt geschafft wer. j den. « Das österreichische Hakenkreuzlertum ent. , bchrt zum Unterschiede von jenem iu Bay-lern des verbrämenden Aufputzes nnt na. ? tionalen nnd nationalistischen Schlagwor. !' ten. Daran ändert nichts der Umstand, daf; ? sie sich Nationalso,vialisten nennen. DaZ ^deutsche Leid hat ja überhaupt, wie gan^ - selbstverständlich bei allen Parteien, die et-! wa vorhanden gewesene Anschlußschwär ine-Z rei sehr stark gedämpft, uud wenn es nicht! I zuletzt dieses Ziel ist, das namentlich in Z Paris bei der Förderung des Genfer Sa. ^ nierungswerkes für Oesterreich verfolgt ^ wurde, so kann man ruhig de" Wahrheit ^ die Ehre geben, daß es ziemlich restlos er-' reicht würbe. Derart bleibt den heimischen 5 Hakenkreuzen! Programinatisch nichts üb. rig, als ein zügelloses Geschimpfe auf die Wt Zchtimisse cktr Acht. «l , , ' Nomon von Erich Ebenstein. Mcheberschu? durch Stuttgarter Romanzen! rale, ^ . C. Ackermann, Stuttgart.) ^ (Nachdruckverboten.) Der Vorsitzende wandte sich noch einmal >1tw.Waldstatten. . „Was haben Sie dazu zu. bemerken, Au-^geklagter?" Z. Waldstetten hatte sich gewaltsam aufge-ttWt. i „Ich inöchte der Feststellung des Herrn Etootsonivaltes eine andere gegeuüberstel-Än: Die Zeitspanne meiner Abwesenheit Wom Hanse wurde ?licht von mir, sondern! ^om Herrn Vorsitzenden bestimmt. Ich selbst > «erwöhnte ausdrücklich, daß ich weder beim ^ Veheu noch bei der Rückkehr auf meine Uhr! W. Wenn mich der Zeuge Alach also um ' Wvei Uhr draußen gesehen haben will, so ist WieS sehr einfach dahin zu erklaren, daß ich Hvcchrscheinlich -später fortgegangen nnd lMnger bei der Kranken geblieben bin, als ilich selbst annahn,. Ich befand mich damals sjwfolge der Entdeckung, da^ß der Mann mei--Ines einzigen Kindes ein "Schurke sin, be-^kpeifficherwei.se in großer ^lufregung. Und ^iin der Erregung schätzt man Zeiträume be-^lwiutlich immer fürzer eiu." 5 Dagegen ließ sich nichts emweudeu. Der MorMmde'ging, diesen Punkt vorläufig sal-^nll^d, ^a^de^^ G^enstände WWb' ^ ^ „Wollen Sie uns erklären, wie die Waffe, mit der Burghauser getötet wurde, aus Ih-! rem Zimmer verschwinden konnte, ohne daß Ihnen dies auffiel, Angeklagter?" „Nein. Ich Habe darüber 'bereits in der Voruntersuchung angegeben, daß ich es mir durchaus nicht erklären kann. Um so mehr, i als ich mich bestimmt erinnerte, sie noch am! Morgen des 5i. Mai an ihren: gewöhnlichen Platz an dem Waffenständer gesehen zu ha-ben." „Dasselbe behauptet Ihr Dieuer Martin Selbacher. Das Stubenmädchen allerdings sagt aus, in Bezug auf den Dolch einen selt-strmen Vorgang beobachtet zu haben." Der Vorsitzende aab dem Diener einen Wink. „Die Zeugiu Barbara Wand! soll er-! scheinen." j Betty betrat den Saal hochrot vor Auf- j z regung nud Verlegenheit. Als sie vor den I Richter trat, warf sie einen schonen Blick i nach ihrem ehemaligen Herrn, der sie indes-. sen gar nicht beachtete. Bei der Vereidigung zitterte sie am gan-zen Leib vor Erreguug, so daß sie die Eides-formel kaum nachsprechen tonnte. „Sie wissen, daß Sie nur die reine Wahr-heit ohne Beschönigung oder Uebertreibuug sagen dürfen?" ermahnte sie der Borfitzende eindringlich. Betty nickte stumm. „Dann berichten Sie uns. was Sie in Bezug auf^ diesen Dolch beobachtet haben,! während Sie nn Nebenzimmer die letzte haich au ^ Q-ochMMel legwu.". s Es dauerte eiue Weile, eh^ Betty dieser^ ^ Aufforderuug nachzukommen imstaude war.! ^ Sie gab folgendes an: Sie hatte eben das Eßzimmer betreten, um auf die bereits srü-! her bedeckte Tafel noch rasch frische Blumen! zu streuen, als die Nebmtür heftig geöffnet! I wurde und die juuge Frau Dr. Vurghauser' erschien. Ihr folgte unmittelbar Architekt! Fröhlich. Beide schienen sehr aufgeregt zu! sein. Sie durchschritten das Eßzimmer uud> begaben sich in Herrn Waldstättens Ar-beitszimmer, dessen Tür hinter ihnen nur! augelehut blieb. j „Nein, ich ertrage es uicht! Es geht über meine Kräfte!" hörte Betty die junge Frau sa.v'u. Dann wurde eS still. Mau veruahm uur Geflüster. Neugierig schlich das Mäd-chen an die Tür uud liigte durch den Spall hinein. Da sah es die jnnge Frau vor dem ! Waffeustäuder fteheu, den venetiauischeu Dolch ill der Hand halteud, während Fröhlich sich bemühte, ihn ihr abzunehmen. Aber sie wollte ihn durchaus nicht hergeben. „Laß ihn mir!" stammelte sie außer sich. „Die ganze Zeit über habe ich nur an ihn gedacht! ... als letzten Retter! Verbre-chen? Sünde? Gewissen? Ich habe keins mehr, sage ich dir! Ganz kalt werde ich es tun . . . ohne Reue . . ." Was weiter geschebeu war oder gespro-chen wurde, kouute Betty nicht mehr be-ob ach teu, denn sie wurde durch das Telephon nach der Küche gerufen. Als sie wie-? derlam, hatte Martin eben die Flügeltüren ! geöffnet und die Hochzeitsgesellschaft begab ' sich zu Tisch — vorau die junge Fran nm Arm il^es Gatten. .Sie sah umrmorblaß . und sehr ernst, im übrigen aber unbewegt ' aus. ! Ob der Dolch sich nach dieser Szene wie. : der ail Ort und Stelle befunden hatte oder l von der jungen Frau mitgenommen worden z war, tonnte die Zeugin nicht angeben, da i sie keine Gelegenheit mehr gehabt hatte, sich j davon zu überzeugen. j Bettys Aussage hatte auf alle Anwesen-i den einen tiefen Eindruck gemacht und ei. ! uen entschiedenen Stimmungsumschwung - zugunsten des Angeklagten hervorgerufen. ! Auf niemand aber hatte sie so aufregend s gewirkt wie auf Waldstätwn. k Er war erst grauweiß im Gesicht gewor-j den und schien einer Ohnmacht nahe. Dann ' spraug er Plötzlich auf und schrie wild: „Es ist nicht wahr! Hoher Gerichtshof, ich be-I schwöre Sie. der Zeugin nicht zu glauben! Sie lügt! Sie mnß lügen! Nie tann meine Tochter ähnliche Worte ausgesprochen ha- ben! Verurteilen Sie mich _ich werde eS schweigend hinnehmen, aber glauben Sie nicht, daß meine Tochter irgend etwas mit dieser furchtbaren SaAe zu tun hat!" Sein Verteidiger mußte ihn mit Gewalt auf die Bank zurückziehen, der Vorsitzende ! ihn wiederholt zur Ruhe mahnen, ehe er i sich wieder beruhigte. I Aber der erschütternde Schrei seines ge-? guälten Vaterherzens hallte nach, das !as , man in all den bewegten Gesichtern der An- - Wesen den, die sich ihm teilnehmend zu-. >! wandten. ! Dr. Klandy benntzte den Stimmungsum-> schwung sofort. Ar verlangt^ daß man nuy j 7. D?toVer Juden, das sich fteilich auf dl<' kleinen UTid mittellosen Mitbiivgcr jüdischen Mauben^^ ^schränkt, ^vährenb die reichen Juden a>us Ängst vor der Eozialdemokratte sich dm Wahlspruch zu eigen gemacht haben: Uns 'ist ein lleines Pogrom immerhin lieber und ^gefährlicher als eine große Ver^nögens-vbffabe. Sie handeln imd — zahlen dar-'NQch. Aber wenn man von denr lokalen Froschmäusekrieg des österreichi^schen Tages absieht, so ist für den Zulaiif. den die Haken-ikreuzlerbewoglml? unleugbar aufzuweisen hat, nicht nur die uralte Abnelgilng gegen das !^dentum maßgebend, die liatiirlich durch den Massenzustrom mis 'dem Osten, durch die mannigfachen widerwärt'igen Erscheinungen der Nachkriegszeit neue Nah-lrunq gefunden hat. Es syricht sich vielmehr ldarin die evschreckeilde ParlanrentSmüdig-!e^t, die Geringscs>ätzung fi'ir die leerlaufen-den Volksvertretungsrni'ch^len aus, die gariz ebenso wie ül>erall andersuw sich auch in Oesterreich geltend macht. Vom Standpunkt lder Nationalsozialisten war es nur ganz fol->gerichtig gehandelt, als sie darauf verzichte-ten^ bei den Nationalrat^Iwahlen in die Reihen der Mandatswerber einzutreten, wenn >sie ihr Parteiheil nicht im StimMzette'l und iln der Wahlurne, sondern im Stahlhelm, IM GummTnüppel und in der Fvomerpisto-5e erblicken. Hier berührt sich das Halen-Nreilzlertum mit dem Faschismus, der natürlich, wie sede Volksbewegung in Oesterreich, lsich de, stets handlichen Krücke des Antise-imi'tisnrus bedient. Schieszereien wie jene in 'Spillern sind deshalb Flammenzeichen, die ein grelles Licht mif die künftige Entwick-lung der österreichrschen Dingc' werfen. Bon links und rechts, aus den Reihen ^r Kommunisten und der Nationalsozialisten «regnet es verächtliche Absagen für den Par-Ilamentarismus, und es gibt eine österreichische Jugend, die sich namentlich aus d^'n unter's Kriegsrad gekottrmenen Intellek-tuellen rekrutiert, die von den KSnipfen um l^enf und Seipel ganz ka-lt gelassen wird. Sie steht (iZewehr l>e iFuft zur Seite. Zmn Unglück haben aber Geivehre die (»ig^nhcit, don Zeit zu Zeit förmlich von slebst loszu-gehen, ' . .....v". GngZand und die euro-PÄfche Lage. ^ P., Paris, Ende September. ! Von einer hervorragenden Persi-Wlichkeit vus den Kreisen der englischen Botschaft in Paris werden Ihrem Korrespondenten folgende ErkMrungen zur Verfügung gestellt: Allen Gerüchten gegenüber, die sich beson-ders an den Besuch Baldwins bei "Poinca-ree knüpfen, umß mifs entschiedenste betont werden, daß England nicht daran denkt, sei-ne Haltung zil ändern, deren Grundsätze in der Note'vonr 2. August dargelegt sind. Im lbesonderen entspricht es nicht den Tatsachen, lda^ Herr Baldwin in der Frage der Lega-tität der Nuhrbesetzung sich dem Standpunkt Poi-ncarees genähert habe. England ist nach tvie vor davon überzeugt, daß diese militä-tische Aktion nicht mit dem Friedensvertrag vereinbar ist und wird keine Handlung be-S igehen, die als Misdrückliches oder stillschwei-igendes Einverständnis mit der Besetzung gedeutet werden könnte. ^ „Aber ebenso fest ist Emgland davon über-^ugt, daß ein Tlllf^rfen der Rechtsfrage jauch den Zeugen Martin Selbacher verneh-me. h Dieser sollte über den Verlauf eines ge-iheinrnisvollen Besuches berichten, der seinem Herrn zwei Stunden später abgestattet wur-Es Handle sich um den Ueberbringer se-nes Briefes, von dem ein Bruchteil in der Rocktasche des Herrn Waldstätten noch auf-gefunden worden sei, das jehr zu Unrecht Qls belastendes Verdachtsmoment gegen den Angeklagten ausgelegt sei, obwohl, wie die Verteidigung später beweisen wollte, gerade dieses Brieffragment zur ^Eiülastuug des Angeklagten beitr den Verbündeten zur Ke-nntnis gebracht ! worden ist. Zu diesenr Ende sind die Bespre-! chungen zwischen Paris und Brüssel bereits ! heute wieder'ausgenonlnlen, und Herr Theu- durch die Aussage? des Zeugen Selbacher dartün wollte, daß sich ani ^Abend vor den: Morde eine frenlde Person ungefähr zwan-zig Minuten allein und unbeobachtet in dein Zinnner aufhielt, in dem sich die Mordwaffe befand."' „Will die Verteidigung damit etwa be-haupten, daß jener Mann bei dieser Gele-l^enheit die Waffe entwendet?" fragte der Staatsanwalt spöttisch. ' „Behaichten? Nein! Nur feststellen, daß dies möglich gewesen wäre." „Wenn die Waffe noch in dem Zinuner war! Das ist aber nicht bewiesen!" „Ebensowenig konnte das Gegenteil be-wiesen werden", antwortete Doktor Klaudy ruhig. Der Vorsitzende beendete das kleine Zu-sanuuentreffen zwischen Staatsanwalt und Verteidiger, indenr er eine Mittagspause eintreten ließ und die Verhandlung fi'^r zwei Stunden unterbrach. 22. Kapitel. Die am Nachnnttag wieder aufgenomme-ne Verhandlung begann mit einer Reihet von Zeugenverneljmüngen, die aus Antrag der Staatsanwaltschast vorgenourmen wurden. Arbeiter a-i^s der Spinnerei, Bewobner, deren Behausung an das Waldstättensche Grundstück stieß, sollten teils über des Auge-klagten Ruf, teils über Wahrnehmungen vor und nach der kritischen Nacht berichten. Aie M wußten nichts Mn Bxlang, ^ nis legt Wert darauf, in der nächsten Woche schon mit Poincaree zu referieren. In großen Unlrissen sind die sranzösischen Forderungen ja bekannt: 2i> Milliarden Gold-nrark, Annullierung der internationalen Schu^lden, progressive Räumung der besetzteil l^biete uach Maßgabe der deutschen Zahlungen. Was diese letzte Bedingung an-geht, so kann ich Ihnen versichern, das', sie in den maßgebenden belgischen Kreisen so aufgefaßt wird: Ter teilweisen oder vollslän-digen Alchlung gleichzustellen ist die teilweise oder vollständige Garantie und Mobilisation der deutsckx'ir Schulden. Wenn es also Deutschland geläuge, mit genügendeil Garantien versehene, langfristige Wechsel aus-zustelleu. die von der interuatioualen Finanz als Zahluugsulittel oder Kapitalsau-läge angenomnlen würden, so müßte die Be-setzung automatisch ein Ende finden. England hat nie geglaubt, daß der Rlchr-kämpf anders ausgehen könne, wie er ausgegangen ist. Das Mittel des Passiven Wi-derstandes konnte selbstverständlich nie geuli-gen, eine wohlausgerüstete Armee, verbun-den utit einem starken politischen Willell. zuur Rückzug zu zwingen. Frankreich hat ei-nen sornialeu „Sieg" erfochten, Europa aber eine materielle Niederla^ge erlitten, deren Folgen nicht auf sich warten lassen werden. Gerade weil wir die Lage durchaus realpo-litisch betrachten, sind wir in der Lage, die ungeheuren wirtschastlichen Verluste zu ermessen, bei denen wir alle die Leidtragen-den sein werden. In erster Linie nati'irlich Frml'kreich. Deutschland wird unter allen Umstäyden weniger'zahlen, als es NiN 2. Jänner aezahlt hätte, und die Gefahr ift viel größer, 5äß es doch einmal den Verzweif-lungskampf der drückmden Sklaverei vor-ziehen wird, "^.'liif der anderen Seite sind Frankreichs Gläubiger weniger deun je ge-sinnt, auf^ ihre Forderungeii zu verzichten. Es kann sein, daß die Rechnungen schon in nächster Zeit präsentiert werden, und Frankreich wir!) dann nichts mehr zu seiner Entschuldigung ansühren können. Aur allerwe-nigften aber wird es seiiw Gläubiger an Deutschland verweisen tönneu, da es durch seine Politik in hohem Vkaße dazil beigetragen hat, die Zabtilngssähigkeit des deutschen Reiches zu vernichteu. Das letzte Wort über die Richrbesetzung wird vor einent gaiiz anderen Fornin ge-sprochen werden, nämlich innerhalb der in-teralliierten Konferenz, deren Zusamnien-tritt nicht mehr lange auf si.ch warten lassen kann. Bis dahin wird sich Frankreich be-mi'ben. die positiven Ersolae so groß wie möglich zn gestalteu. Wir wünschen ihnr da-zu von Herzen Glück." TelephonffOe NaOrichten. Aufhebung des NelayerungsZustandes in Bulgarien. WW. Sofia, Oktober. Da die durch die Konferenz hervorgerusenenUnrichen endgültig unterdrückt sind, hat die Regierung beschlossen, den Belagerungszustand auf dem ganzen Gebiete des Königreiches ai'fzuheben, ausgenoinmen einige Departements, „TjirMe Nepublik." WK^Ä. Angora, l?. Oktober. Der Ausschuß der Volkspartei soll beschlossen haben, den Antrag zu stellen, daß der offizielle Name 'der Türkei „Türkische Repilblik" sei uud ---i >, »i „ Hieraus wurden noch einlual das Stu-beuMädchen Betty uud der Diener Akartin lvernonimen, die über den chronologischen Verlauf der Hochzeit befragt wurden, beson-ders wie nian sich nachher verhalten habe und wann die Gäste das Haus verlassen hätten. Es wnrde festgestellt, daß die Wagen von der Kirckie lim 4 Uhr zurückkehrten und die Hochzeitsgäste eine Viertelstunde später zu Tisch gingen. Die Stinnnung aller sei seltsam gezwungen gewesen, gar nicht wie sonst aus eiuer Hochzeit. Insbesondere das Brautpaar und der Hausherr hätten fast gar nicht gesprochen. Uin N Uhr nachts verließen Medizinalrat Winkler uiid Direktor Dröse als letzte Gäste das Haus. Gleich uach ih-nen ging das Brautpaar. Nun sollte Tante Berta vernomiuen lver-dm. Aber sie erklärte, von dein Recht, infol-ge ihrer Verwaudtschast nicht aussagen zu u:üssen, Gebrauch machen zu wollen. Waldstätten runzelte die Stirn und wandte sich mit einer leisen, heftigen Be-merkung an feinen Verteidic^er. Erst als dieser eine Weile berlchigend auf ihn eingesprochen hatte, gab er si/) zufrieden, Allinählich bemerkte nlan eine gewisse Ermüdung iut Zuhörerrauur. Die leiüeu Zengeuaussagen hatten n>enig an dein Staild der Dinge geändert, und das Interesse er-lahmte daher. Erst als die Zeiigin L>ldinilla Nowak zu Worte kam und mit großer Lebhaftiiikeit jchilderte, wie sie. nachts sür ihr krankes Angora zur Hauptstadt des Reiches erhobeH werden soll, j tz OK Der Delegiertenmorl»^ w Karekieu. Finnland weist die ruffische Beschwerbe^M^ rück. ^ WKB. Hetslngsors, s,. Oktober. fHalviaZZlj Die sillnländische Regierung hat schU'e?de der Sowjetregierung abgewiej«, ivorin ihr diese die Verantwortli^^eit fSS die Ernlordung zweier Mitglieder der rusp., scheu Grenzbestimuiilngskonimission in Mch, relien «aiiszubürden sucht. ^ 1S.W0 Deutsche inhaftiert! ^ 'ff WKB. Gelsentirr^»,, s^. Oktober. (Wokfst^ Iil 18 Gesangeuhäusern des Ruhrgebie^ uii.d des Brückenkopfes Düsseldorf befindet sich nach Angabeil von unterrichteter Seits zilr Zeit deutsche Gefangene, deren Schicksal völlig ungewiß ist, ^ Der Preistaumel in Berlin. WKB. Berlin, 5. Oktober. Infolge dei? neuen eiiormen Steigerung der ausländi-scheil Zahluugsniittel hat aus alleu Gebieteul eiile unerhli^rte Preisbewegung nach oben eingesetzt. Das markenfreie Brot kostet aK inorgen 44 Millionen Mark. Für em Ek zahlte man schon heute 15 Millionen un!^ darüber. Ein Zentner Briketts stellte sich auf 245),670.0l)l> Mark, ein Zentner GaS» koks ans kli?,540.(100 Mark. Auch die Post-gebühren iverden wieder gesteigert, so da^ eine Postkarte mit einer und ein Ferubrief nlit fünf Millionen wird bezahlt werdend ini'lfsen. ^ Wilder Streik auf der Berliner Hochbah»^ MtB. Verlin, 5. Oktober. (Wölfs.) Auf der Hochbahn ift heute vormittags ein wil-s der Streik ailSA'brvck/en. Es handelt sich m der Haupt!sache nur LohndifflZrenzen. Die-Hochbahndirektion ist genötigt, einen TeÄ^ Hres Betriebes eitlzustÄen. ^ ^ ^ Einigmlg unter den Führern der bentschot Koalitionsparteien. WKB. Berlin, 6. Oktober. Spöttische und enti'üstete BemerNrngal flogeir hin und her, Ah, diese iunge Frmil' betrog also ihren e^'n erst angetrauten Gatten schon in der Hochzeit?nacht? DaA waren ja schöne Dinge, die man da ver«^ nahni! Nun verstand 7nan erst völlig^ ^var-uin sie den Dolch aus ihres Vaters all sich genoinlnen hatte. Man begaff nm? nicht, warum ihr Bater auf der Anklage.« bank saß, anstatt sie selbst und ihr ter? . .j Hierauf verkis der Vorsitzonde mehrere? Schriftstücke. Erstens einen von der BehSr^ de aufgefangenen Brief des Archit^ett Fröhli^ gerichtet an Frau Dr. BurgHav-ser. ans deiii deutlich hervorging, daß selbst nicht der Mörder sein konnte, denn hielt sichtlich Frail Dr. Burghauser für die Täterin. Darauf zwei ärztlii^ Gutachten, nach welckM Frau Dr. Burghausers Nerven noch iinmer derart erschüttert seien, daß sie eine Heilanstalt aufsui^n mußte mrd bis auf iveiteres uicht vernehnlungsfähig fei. Diese Gutachten wnrden ergänzt durch den Bericht einer är.^tlichen Immission, die Frau Dr. Burghauser vor zwei Ärgeq lln Sanatoriuin aufgesuck)t hatte Md diilZ ärztlichen Zeilgnisse bestätigte. ' .Lbl»tZM«a dckßU labendS um 7 Uhr zu^mmeirtrctcn,. Es wi-rd !damit gerechnet. W5 der Reichstag mor-^ AU cim'r Plomilschung zusammentritt. ! WÄB. Berlin, 7. OktoVcr. !' WM. Petint^, 5. Oktol>er. lNeuter'bilro.) ^um Präsidenten der Republik China wur-de Tsaukun ^.e^vählt. Marbmger uns TagesnaOrkchten. - Neues von Ncdic'. Etefan Nadi«^, der jnoch imlner in London nieilt, hat schon längere Zeit nichts von sich hören lassen. Die setzte Nachri6it über ihn besagte, dasi einige jLondon-er Kreise angeblich daran arbeiten, ^ine Abschaffung aus England zu erwirlen. Die neueste Nachria)t über Radie bringt nun das gerade Gegenteil: Nach einer auS Lon-ldon in Beograd eingelangten Meldung be-jabsichtigt Radie, da ihm die Rückkehr in sein Köaterland verleidet?st, in London dauern-t»en Ausenthalt zu nehmen. (Gewisse Vecigra-jder kreise behaupten, daß e.r an jeine Ver-trauten bereits den Ailftrag erteilt habe, seine kroatischen Besitzungen zu veräußern Md ihm den Erlös nach London zu senden. »—Wer's glaubt? — Aushebung der strengen Hnnkekontu-Maz. Der Stadtmagistrat hat die mit dem N. Jänner über das Stadtgebiet verhängte streuge Hundekontumaz aufgehoben und bis auf weiteres die gewöhnliche Hnndckontn-snez vcrlhängt, d. h. die.^nnde müssen ent-tvedcr einen Maulkorb tragen oder an der iZekno <^eführt werden. .Selbstverständlich müss<'n alle Hunde die vorgeschriebene ^^unds marke haben. Unter einem wird au^ das bestehmde Verbot der Mitnahme von Hun-den in öffentliche Lokale aufmerksam ge-macht, soW-Ze darauf, daf; die Hunde in öffentlichen Anlagen nicht herttmlaufen dür-sen. — Parkkimzert ein Sonntag den 7. d'. um f)alb 11 Uhr vormittags. Prog^amnu 1. tliendla, '47. Masse, Marsch. 2. Planqu-ette, Die Glocken von Corneville, Ouvertüre. .^. f^uöik. Trcmmideale, Walzer. 4. Wagner, Fantasie aus der Oper Lohengrin. 5). Io-stimoto, Vier japanische Lieder, a) Mariuta v) Matluri-Varjaschi, Volkslieder; t) Saku- Ärr^chblütenlied. d) Mzuki-Nta, 9srbei-terlied. 6. Zwhrer, Nonianze ans ,.Wnig k^«rome"^. 7. Subrt, Südslawische Lieder. Potpourn. 8. Rupprecht, Ans eigener straft, Marsch. — GewerSli6)e Bautätigkeit. Die 'hivfiae Mbelfirma E. Zelenka beendete dieser Tage den Unrk^u ihrer in der öolska ulica b gelegenen Geschäftslokalitäten. Die Nänmlich-feiten gewannen durch Adaptierung und burch «^n Zubau eines Hoftraktes die dop-pelte Gro^e des sri'Heren Uinfanges. ^ Nachtdienst !n ben Avnchsfen. Diese Woche, d. i. vom 7. bis 15. d., versieht den ?!achtdienst die Stadtapotheke (Mr. Prüll) M Hauptplatz. — Den ärztllchen Ncul,tdienst versieht Herr Dr. IureLko am Slom^kov trg. _ Verstorbene in Maribor. 29. Septeni- öer: 5t:nuple8 Veronika, 15 Jahre, Besitzer?-tochter, Vetrinjska ulica I; Mlinariö Jo-Hann, 1 Mvuat. Winzertochterskind, Lasters ^rg ItD. — .'X). September, Iernei, ßS Tage, Schneiden!inskilld, (5inspielerseva tllica Ä. 1. Okiober: Habjan Margarethe, 74 Jahre, Winzerswitme, Zitranken-Hau5. — 3. Oktaler: 5lapun Amalia, L2 ^ahre, Private, Lastersberg 22<^. '4.: S^rmaim Franc, 25» Jahre, Beamte, Ob bregu; Bizjak Marie, .'V? Jahre, .5^auÄnei-stersgattin, lt^ankenhans; Zehntner Ioh., f!8 Jahre, Bürstenbinder, ^trankenhau'^; P<'tek Nada, 1 Wocs)e, Cchauspielerinskind, l^tli/:na ulica 8; rüden Dragica, I Mo-nat, Kassierinskind, Üoro^ka cesta W. — lÄeßmtf Marie. 70 Jahre, ArbeiterSgattin, s^rajska ulica 2. — Tombola des Verbandes der Krieqöin. paUdeu in Mai^bor. Wie bereits berichtet, findet am 14. d. um 2 Uhr nnchinittagZ auf Hauptpla^ oinc; Touchola statt^ die vom sogenannten Verein arrangiert wur-de. Die Bevölkerung wird darauf besonders aufmerksam ft-'macht mit der Bitte, dasi der Ertrag der Veranstaltung für die Acrnisten der Kriegsopfer bestimmt ist. — Grajska ilet. Sonntag den 7. d. Konzert der vollständigen.^>tapelle „Dratia" vor-mittags halb 11 Uhr und abends halb 8 Uhr. — Die Unsicherheit auf uneren Bakznen nimmt von Tag zu Tag zu. So schossrn in der Nacht vont vergangenen Dienstag aus 'Mittwoch mehrere dnukle Glenieute zwi-schen den Statimien Sid und Kukujevci auf den in voller Fahrt sich besin-dlichen Siln--Plon-Expres^, wodurch uiehrere Fensterschei-den z<'rtrtinnncrt wnr^ab,^nd .Hermann Frisch. Wir veröffentlichen heute dasPrograuun zu dieseul aul d. im großen Götzsaale stattfindenden Abend nnd glauben überzeugt sein zit tönneu, daß es in sederuiaun, der eS ausuiert'sam liest, die Lust auslösen wird, diese interessaute, Heiterkeit und künstleri-schen Erfolg in gleichein Maße versprechen-de Veranstaltung zu besuchen. Es lautet: 1. Ernster Teil:' 1. a) Die Mutter, b) Das Merkukal. Frau Misü Triebnig. 2. a) Hei-niat, Sonutag. .Herr Leopold Florian. aj .Heiulliche Liebe, b) Wenn du'S nicht gibst, t) Das Eselchen. Frau Mila DruzoviL 4. a) Iul ^iorn, b) Der Wagen rollt. Quar-tette fiir Männerstiulnien. Die Herren Doktor ^larl ^tieser, Leopold Florian, Anton OlZlag, .«ikarl Welle. — 2. Heiterer Teil: 5. a) Altes Lied, Duett; Frau M. Triebuig nndHerr Dr. ^lieser. b) Die Ausred', Duett; Frl. A. Ruhr! und.Herr Dr. Kieser. 6. a) Der Lroch iui Hiinuiel, b) Ich kann kein' Menschen betteln seh'n. Ehansons: Herr An ton Oölag. 7. a) Wächterruf, b) Idylle; Quartette für Männerstiiuiuen: die Herren Dr. .^lieser, Florian, O^lag und Welle.' 8. a) Cternschnuppen>,eit, b) Wen i wüf;t, wenn i wüßt. EhansonS: Herr Anton O«lag. N. a) Tailbenlied, b) Fischerl und Vöaerl. Gent. Quartette: Frl. A. Rnhri, Fran 'E. Morer, .Herr L. F-lorian und Herr A. Oölag. VolkswittsOaft. . ^ Deutsche Zahlungsbilanz. Der AuÄveiS der Nelchshauptkasse für die Dekade vom 21 bls .'i0. Septenlber weist, wie die Blätter nleld<.'n, eiiw Einahnie von <:i0 Billionen und eille Ausgabe vou 40.W5 Billionen Mark auf. Auf s>.'! Papiermarkansgabe entfallt also unl^efäb-r eine Papierm'ark l5in-nahnie. Infolge der ungeheuren Anforder-ungen an die Neichskasse vermehrte sich die schlvebende Schuld^ diil^ am 20. Sevtenlber noch 7.342 Blttionen betragen halte, auf ^«.7Is. Villi-non M.rk. Di.^ Zinw siir die icliwebende Schuld betrugen in der BerichtS-zeit allein t>471 Millionen Mark. X Von der heurigen Aepselernte. Nach den neuen statistischen Daten befinden sich in unseren! Staate gegen 8,200 000 Aepsel-N'^irlicher Ertrag beiläufig Meter.^eiitner ausuiacht, wodurch beiläufig 1.". ^iilogranlni AePfel aus einen Bewohner zahrlich entfallen. Die äps.'lreich-sle Gegend Iugoslmviens ist das üiomitat Varaxdin, in wclchein sich .'L0.000 Aepsel-bäume mit eineul jäbrlich<'n Ertrage von Meterzentner befinden. —o Theater und Repertoire deS Nationnltheaters in Maribor. Salnstag den l». Okt^bi'r: „Krali na Be-tajnovi", Ab. V. Sonntag d<'n 7. OktM'r: „George Dandin". oder „Der betroaene Ehcii^auu", außer! Abonni ' ' .. j .1. Mariborski biMop. tzeirte Sonntag gelangt lder Abschluß der 1. Epoche „Der Graf von Monte Christo" zur Vorführung. Morgen Montag setzt die Weite Epoche dieses Kolossalfilms ein. Die Unternehmung gibt bekanut, daß zugunsten der hartbetrof-feuen unglücllicheu N^eufchen in Japan, die infolge des Erdbebens der größten Not ^reis gegeben sind, an eineul späteren Zeitpunkt Wohltätigkeitsvorstellnnqen abgehalten wer-den, um dadurch die nötige Zeit zu gewin-neu, durch eiue ausgiebige Reklame einen günstigen finanziellen Erfolg zu erzielen. Klnbmeisterschaft des Radfahrer-klnbs Edelweiß. Die Nubmeisterschaft wird heute Sonntag den 7. d. auf der Reichsstra-ße gegen .^aniice ausgetragen. Die Rennstrecke beträgt 50 Kilonieter, Startzeit Punkt 1Z Uhr ^im Wasserwerk. Ebenso finden, wie bereits berichtet, noch zwei Nennen zn .^0 und 25) 5iiloMeter statt. Das Rennen wird sehr scharfe nnd spannende Momente geben, da die Fahrer sehr gut trainiert sind, was eine Voraussage des Sieaers uumög-lich .uiaHt, denn es dürften sicher mehrere Fahrer zufaninien einfahren. Unr Unglücks-fälle usw. zu vermeiden, wird das Publikum gebeten, sich genau den Anordnungen der Funktionäre zu fügen, hauptsächlich beim Endspurte die Straße freizuhalten. Die er-ften Fahrer dürften gegen viertel 15 Uhr eintreffen. Sollte schlechtes Wetter eintreten, so findet das Nennen am nächstfolgenden schönen Sonnt>^e mit dem gleichen Pro-graurme statt. Am Startplat^e ?Nusikvorträ-ge, keine Eintrittsgebühr. In jeder Gruppe wurden seitens zahlreicher Firmen wert-und geschmackvolle Preise gestiftet, so daß die Fabrer dnrch ihre Anstrengungen auch entsprechende Preise erzielen können. : Sp. V. Napid xzeqen tiasoveeki Sportni Mub. Sonntag den 7. d. treffen sich obge-nannte Mannschaften zu einein Freund-fchafjM>ettspiele in eawvec. DieMannschaft hat sich um 8 Uhr anl Bahnhofe einzufin-den. Reisebegleiter Dsebig. : Das Tenui^tonrnier um die Meisterschaft von T>!aribor beginnt schon am 7. d. um 8 Uhr auf den Tennisplätzen des Maribor im VolkSgarten. Voin S.'^s'. Mari-bor nebuien am Tournier bekaunte Spieler teil, wie die Herren: Roglie. Tocker, S^un-wvit^, ^'.oi^st() und die Damen: Frau Doktor Nnvn'k Fr^ Stergar, Frl. Graselli u. a. Auch der Deutliche Teunisklub stellte eine starke 'i^nelerntannschaft, wie die .^>erren' L!.'yr.r^ .^llicr. Dr. Dr. Thallumu,^ Palcruolli » a. Dic iiroß«' Anzüljl der Rcn- t'nsprlcht cin-^ii scl^üni-n imd schar-sen !>tanipf. ^ Verewsna^i^x^l UZZK AnMkiöjgungen. öi'.-iir, .A-immel hat sich Facharzt für Urologie, !>tranlheiten der Harnorgane, ilt Klagensurt niedergelassen. ' Nadfahrer?l«b Edeüveitz. Die Ätubkokleaen werden freundlichst gebeten, Sonntag an. läßlich des Rennens zivecksStraßenbesetzuu^ Pünktlich 12 Uhr beiul Vollmeier (Wasser, loerk) zu erscheinen. Abends 7 Uhr Preisverteilung im Hotel Halbwidl. Tie Organisation der chemischen ?lrbci. ter, Ortsgruppe Maribor, veranstaltet Heu-te Sountag den 7. d. ein Weinlesefest mit Tanz, Iurpost und ^onfettischsacht in Nova vas, Gasthaus LeKnik. Eintritt .'i Dinar. Anfang .'j Uhr. Alle Organisationen wer. den eingeladen, an diejeul Feste teilzunehmen. Darum aar Sonntag alles znm LeZnit nach Nova vas. Franzisws-Feier in Radvanje am Sonn-tag den 7. d. nachnnttags im allen Maribo-rer Bewohnern bekannten Gastliause silreinz vulgo Stanu'tz. Freunde einer bürgerljchs'u Jause bei eineur guten Glase Wein'sind be-ftenS eingeladen. Casthaus Mandl, R-üivanje. I^den SamZ-tag uud Sonntag frische Brat- und S.'lch. Würste, sowie die besten Pickcrerweine. L772 Wohin heute Sonntag? Zum Weinlesesest im Gasdhaus zum Staunt?, Kacijaners'va ulica. Für ^nte Küche und Geträule wird gesorgt. Kaffee Stadtpark. Vou heute Sonnt^^g an-gefangen fpielt täglich von 8 bis 12' Uhr abends die berühmte Zig.'nnerkapelle Roslo-!^iga,« bei schöner Witterung auch Sonuta.7 nachnnttags von 4 bis 0 Uhr. 8813 .s'otel.Restanrant ^ii'nte Sonn- tag.«»t'onzert zum Frühschoppen und ab^nd?. Bekannt gute Getränke. Spe.nalität: Si-'st- gulasch. ' 87W — Letzte Ernste AnftrcnMnqzn der ZM. Beograd, 6. Oktober. Ueber ein Zu. saiunlengehen der Oppositionsparteien wird schr viel gesprochen, aber nichts ftonkreteS gesagt, was irgendlvie deil Anschein der Wahrscheinlichkeit an sich hätte. Lsuba Da-vidovii) soll eine Versöhnung z.wiicheü Pro-ti6 nnd PribiLevi<< vermitteln. (?in Teil der Radit^-Partei soll nach Beograd kom-men, NM die Regierung zn stürzen. Die neue Koalition soll ein Kabinett bilden, mit dein Ziele, die zerstrittenen Stämme zn versöhnen, die Adminiitration zn ordnen und die Korruption zn beseitigen. Es wird ge. trachtet, die Denlokraten für diese nach den heutigen Verhältnissen unmöglich erscheinende 5koalition zn gewinnen. Die 9^adi!^a-len sollen von diesen Vorgängen zieutlich i'ckerrascht sein. Die „Tribuim"' gszuüt, daß der einzige Ausweg Neuwahlen' im Früh, jähre sind und die Radikale Partei hiezu die Ermächtigung erhalten müsse. Dieses Blatt meint auch, daß eine Verst'ändiaung zwischen DavidoviL nnd den föderalistischen Parteien den Zerfall der Demokratischen Partei znr Folge hätte. ZM. Beograd, Oktober. Ter Minister des Aeußeren hat unseren ersten Delegier, ten bei der Reparationskommission, BoZko-viL, nach Beograd berufen. Dieser hatte heute eine längere Konferenz nrit Vanta Gavriloviü nnd wnrde dann von Nineie nnd Pavi.^ empfangen. ZM. Beograd, 6. Oktober. Morgen r^'isen fünf Mitglieder des Jugoslawischen Klubs nach Zonlbor, wo die Partei der Bunjevci und der ßokcen eine Versammlnng abhält. Auf der Tagesordnung sind taktische Fra. gen, Die deutschen Mittelschulen. ' ZM. Novisad, 6. Oktober. Aus Kreisen der Deutscheu Partei wird mitgeteilt, daß iu der Schulfrage eine Vereinbarung mit der Regierung getroffen wurde. Die "deutschen Mittelschulen erhalten zwar keine Au. tonomie, doch wird in allen deutschen Mittelschulen ein deutscher Vizedirektor ernannt, i>er ganz selbständig die Anaelegen. heiten der deutschen Schüler und Professoren erledigen soll. Die Deutsche Partei ist ulit dieser Lösuug gänzlich zufrieden. Börse. Zürich, V. Oktover. (Eigenbericht.) Schluß-knrse: Paris lzZ.W, London 25.^7, Beograd K.4Ü. Berliil 0.000008^., Prag 10.50, Mai-land 25.20, Ncivyork 550, Wien 0.00'73 sün land25.20, Newyork 550, Wici, 0.0078 fünf achtel, Budapp' 0.03, Warschau 0.0tX)7, So-sia 5.45. --o—— Der VerfaK unftrer Wein» Anschließend" an den uuter diesem Titel in Nr 222 uuseres BlatteS erschieuenen Ar. til<'l sollen nun nähere Daten über daS We-seil, den Nutzen der süßen Kartossel oder „ToPouau'.bur" solgeu. Man sagt allgenleiu, die Frucht dieser ursprüuglich in .Alnerika heiulijchcn .Pslan, Mmtmee 2?7^om 77vftöver''1WS' zu i'eder WinM Stellen, wo diese Pflanze all an die Tür klopfte, erinnerte man sich wächst. Ein ein'»iger solcher Knollen, ill ein andres Gebiet verpflanzt, gibt bereits nach einem Jahre eine ansehnliche Zahl neuen an diese Kulturpflanze n>ieder und begann sie in Deutschland wie in Oesterreich an vieilen» Stellen anzubauen. Die .allgemeine l^eschiäite dieser Pflanze ,^igt daher den Kulturmenscheu in eineur eigenartigen Lichte: Lebt e? in Fülle, so ist ihm die Dße Kartoffel lediglich ein lästiges Unkvaut; A er in der ^)^ot, so wird sie ihm zur A^ultut. pflanze. Unsere Zeit sem aber jener Boden in den Friedensjahren nie nlelzr mit dieser lich Baden, bestellt iverden. Die Toponaulbur müßte schon des sich ren Ertrages wegen, da ihr weder der, Frühjahrsfrost, noch der .Hagel, die Nüsse: oder Dürre, sowie auch die ti.erischk'n <^chäd-,^ linge b^'ikomm.'n können, in erhöhtem Maße angebaut und namentlich an Stelle der K'artoffel zur Spiritusfa'brikation verwen-det werden, uul letztere nicht in so enormer Menge der menschlichen Ernährung zu i.'nt-j ziehen. Ueberdies ist sie eiue Kult'urpflan.-^ei der Not. sobald die Frage akut wird, die' süße Kartoffel zu pflegen,'so ist diese gewis; lim organischen Zusammenhange nlit dem menschlichen Ernährungselend. Es ist geschichtlich bekannt, daß die süße Kartossel während des dreißigjährigen Krieges in Deutschland ergiebig an-gic'baut wurde, und zwar schon deswegen, weil die über^zll und alles plündernde 'Soldateska dieses letzte Nahrungsmittel dem Bauer doch nicht ran-ben konnte, weil das Ausgraben der Knol-len zu umständlich war, und konnte der Besitzer dic' Ttelle auch dadurch unkenntlich ma^n, daß er die oberirdischen Zeichen, die Etenael und Blätter, entfernte._ Auch im Weltkriege, als die Nahrungsnot über- 8ie iliren k^susar^t, tjer virä Itinen «uck kestStixen. äaü ein Futes. verlSülickes Oesinkektionzmittel in keinem ttsuskslt kedlen äiilt. /ur >V35cIinunA von >Vunc!en unä Verletzungen, ^ur vesinkektion «m Krankenbette, ?ur intimen loilette 6er vamen (Irrigation) ist sm besten —> ' » in t Ki5 Z pro?cntz^er I^vsunj^ Ni benutzen. Das l^^svkvrm Ist äag devSkrte, seit ^alir^knten anerkannte unä vi8sen-sed^ftlick geprüfte vesinkektionzmittel. 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Die süßlich! schmeckende Frucht essen vor allem die Kin-! bcr aus Instinkt gerne. Pferds Rind, Zie-! gen, Kaninchen und Schweine sind Liebha- ^ der der Toponamburknollen, die fast aus-. nqhmslss und zugleich am rationellsten roh! verfüttert werden sollen; bei der Versütte-rung nn Pferde und Rind empfiehlt es sich überdies, die gewaschenen Knollen zu zer-stampfen und mit Häcksel zu vermischen; Jung- und Mutterschweine verzehren hm-gegen die Frucht so, wie sie der Boden liefert. Es ist auch ein gedeihliches Futter für die Milchkühe, das 'den Milchertrag ganz bedeutend steigert. Die Milch ist gut unt» wohlschmeckend, hat aber einen geringeren Fettgehalt als bei Verfüttevung von Kraft, sutter. Eine weitere Verwertung der süßen Kartoffel ist jene für die Schnapsgewinnung. Die Bauer,! in Mittel- und Oberbadm, 'dann im Elsaß, bereiten sich in Iahren. in welchen die Zwetschkenernte versagt, dar-aus <.inen guten und beliebten Haustrunk, indem sie 'die zuvor gewaschenen sollen staa?pf«n oder vermählen und durch Z'-tsay von geeigneter tzcfe zur alkoholischen Ha-rung bringen Dc?g!e''chl7! sind die Toponambu?'^n!'.l-len von großem Werte als direkte? Nahrungsmittel für den Menschen. In der t'i-nen'Küche finden sie zwar schon lange V>'r-wlndunq, da sich daraus recht schmackh.rfte Gerichte zuberviten lassen, doch gelten sie nur deshalb als Delikatesse, weil sie n'.e-mand arf den Mar?t bringt, uachd».?. der Anbau noch schr beschränft ist. Eins weitere Verwertung di;^r Knollen hat in der Medizin Eingang gefunden. Die Knolle enthält neben 70 Prozent Wisser . auch ungefähr 15 Prozent JnuUn. Die^s. i ist ein der Stärke verwandter Stoff, doch i tommt bei ihm die Stärke nicht als Zocker ^ zur Ausscheidung, daher es von größter Be-deutung für die Heilung der Zu^eriranlen geworden ist. ! Die Kultur der süßen Kartoffel ist noch Wut einfacher als jene der sonst heimischen Kartoffel, wobei aber der Ertrag bedu??end höher und auch sicherer ist, denn die Pflanze ist fast gar keinen Krankheiten odec sonstigen Schädlingen ausgesetzt, und übersteht Dürre wie Nässe ohne fühlbare Fruchten:-büße. Sie begnüat sich mit dem schlechtesten Boden, wenn dieser Kur einmal im Jahre bearbeitet wird. Die Knollen wachsen üb.'r-dies noch im Herbste so lange weiter, bis n'chl die Stengel und Blätter durch N^if und Frost erfroren find. Die Knollen sind n^nlcrhart^ daher die Haupternte im M?-nate März oder April stattfindet, d. h. bald der Boden nicht mehr gefroren ist. Dieses hat wirtschaftlich auch den Vorteil, daß man für die Viehfütterung nun üvlr Vollkommen frisches Futter in jener Znt verfügt, als die Vorräte anderer Art in^'st schon aufgezehrt sind. Ein Ernten im Herbst vor dem Frieren der Erdkruste empfiehlt sich aber auch deshalb nicht, weil die süße , Kartoffel außerhalb der Erde nur wenige > Wochen genießbar bleibt, später aber ganz 'schwarz wird. Es ist demnach eine Flucht, ' die man, ähnlich wie die Krennwurzel, stets nach Bedarf der Erde entnimmt, sie aber hiefür auch stets frisch vorrätig hält. Eine nochmalige Saat ist meist nickt er-' forderlich, weil immer genug kleinere knol-len bei der Ernte zurückbleiben, die dann von selbst üppig weiter wuchern. Stellt sich später ein zu dichter Stand heraus, so be-seitigt man die schwächeren Pflanzen, da biemit die Ausbildung neuer Knollen unter-bunden ist. Diese so vielseitig verwertbare Kultur-Pflanze wäre demnach der passendste Ersatz für eingegangene Weinkultliren, dann überhaupt für alles ertraglose Oedland sowie als erste Saatfrncht bei Urbarmachung von Neu- oder Rodeland. Es entsteht nun die Frage, tooher man in unseren Gegenden die Saatknollen erhal-ten tonne, die aber für den ersten B^an, da ja nicht auf einmal jeder Weingarten-oder Grundbesitzer zum Anbau der süßen Kartoffel schreiten wird, leicht zu lösen ist Unseres Wissens kennt z. B. im Weingebir-ge Haloze sKolos) in Untersteiermark nahe- » v??««r Z e sk I«« KMmÄ' "237' ?M 7. O kMK 1 !;23 I»»»«i>>. wcdn. RßIVV^P VSMH. I^egleniNZZrst i. 9^ vom ^(«tieerictitz-pi'ktsj^tum ^ridor bestellter und deeilleter »tMxFxxer pst«lt-teclmiscker Lsckversttri^jxei. KZ?4 ia allen ^ fg» Wallach und «i» filos-->Bhrig«r Sengst fliid zu verkausm oder gegen zw«! l>Schter« Pserde umt>lla»schen. Anträge erdele« anffr«,? «uLe». Pwj. _LS74 Wen-s. 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