Nt. 229. Samstag, 6. October 190N. IllhlMg 119. Laibacher Zeitung. ^. halbjHb!?»'<^V°!lver<,nt>uny: ««nzMrlg 3N li. Halbjahr!« 15 X, Im «omptoli: ganz. '»nie«!, hl» .« 4 Z,!) 3Ül ble ZusieUung «n, Ha»e «llilzj«hr!g » ll. - I»ltrllo»«»ebUrl Fill llr<»e »A^^^^^"^» tjellen b» b, «s0he« p« Zellt 1« b; b«l «lteren W«,bsch°lungen per Zeile S l>. _______ vormitt»»«. Unfrannert. Vrllse werden nicht genommen, «änulcrlp.e H »uÄHeM, "^ ^. Amtlicher Cheil. ^iiH/^?.' Apostolische Majestät haben mit ?lgl,ädias , "^»ehung vom 25. September d. I- ?l Cultu« ..^ Awle" geruht, dass der Minister z°rtel d.« ^"""cht Dr. Wilhelm Ritter von . "b'enst-z>!. G"bkreuz des königlich baierischen °2en dilrse ^°^ ^il. Michael annehmen und H.. ^-----------— >3^ »vur'be^Ä''^ ^"^ 'Wiener ijelwng. vom 4. October tbottn: " l>le Netterverbreitung folgender Presserzcugnisse ^i'H"!)r»n» li^ ee8^8l«van«^ko. vom 6. Sep. Zeitschrift .2^l. in Prag erschienene 3^v V kr/' >^^p^l-l»° Divis. Ikkem llölnlckö ^. 18 ""n 27. September IM). ^^»^ l 2s 8ion». vom 27. September 1900. Nichtamtlicher Ctzeil ^ ^ s»t innen» Lage. ^rK'N^^^^ mehrere Stimmen U> d^ ^ts. Zeitung» erblickt die «"EtaaM.r I^^^ "°ch Einführung der i U"Nu^ "" darin, dass dasselbe s<<^"eich v«r. ^ '^^" Ansprüche der Deutschen N'^ass es?W, sondern auch in dem Um-?" 0est^ der Einheit und Un- lich^'ne in 'der '^ '" ^ l^ließt. ^tt^^rist ein^""c?""n Presse, veröffent-^ .' billigtdieV ^rsassungstreuen Großgrund, ^'"neren «„fundgebung seiner Partei im Sinne "li ^F"tei^?"/"wirlens mit den anderen H" Kartei "^>tont aber, dass für eine dynastisch «' ^eEntschlüs^7""l°ssungstreue Grohgrund. ^ll >er HUe.l"neöwegs leicht seien, denn sie !"ildfs,, l czechls^^' 'yre Kaisertreue verdächtigt zu > ^ ^uN "Opposition komme auch in ihren ? u ^ung7"n7/n d»e Thatsache zugute, dass V'^.auf lein? ki.l" Oesterreich zu verwirklichen ^hlz?'^ HerwrS '^ ^°" "«ßen her zu rechnen ^^gen h^ des deutschen National-^^^ urnne sns. .—^^^. Verdächtigung, dass sie auf eine Unterstützung von jenseits der Grenze rechne. Die Möglichkeit des abermaligen Zustande» kommens einer deutschfeindlichen Majorität im lünftigen Abgeordnetenhause lasse aber ein solidarisches Vorgehen aller deutschen Parteien nothwendiger als jemals erscheinen. Das «Deutsche Vollsblatt» bespricht die Schwenkung, welche die Radicalnationalen auf dem Trautenauer radicalen Parteitage dadurch vollzogen haben sollen, dass sie den intransigenten Standpunkt bezüglich des Ausgleiches mit Ungarn verlassen hätten. Es gleiche dieser Vorgang der Haltung der Iungczechen unter Vadeni, nämlich der Preisgebung wirtschaftlicher In-teressen um parteimäßiger Concessionen willen, und es sei damit die Möglichkeit einer Vereinigung der Radicalnationalen und der liberalisierenden Elemente der deutschen Vollspartei zu einer nculiberalen Partei gegeben. Die «Arbelter.Ieltung» melnt mit Bezug auf den Wahlaufruf des Bundes der Industriellen, derselbe sei eigentlich die einzige Kundgebung, die sich auf den Boden des Programmes der Regierung gestellt habe; allein das Geplänkel auf dem Trautenauer Parteitage grgen den Bund der Industriellen erweise die völlige Einflusslosigleit der Industrie gegenüber den nationalen Kämpfen, denn die Führung der Politik der Deutschen liege in den Händen der Kleinbürger. Die Industriellen hätten ihre Zeit damit verbracht, die Arbeiter zu drang, salieren, und mittlerweile sel ihnen der Kleinbürger über den Kopf gewachsen. DaS «Neue Wiener Journal» spricht sich gegen das Verlangen der Welsch-Tiroler nach Einführung eines Dualismus in Tirol aus, denn ein solcher wäre ein Unheil für das Gesammtreich, er gäbe Nnlass zu neuen und endlosen Recriminationen und Beschwerungen. Das italienische Element in Südtirol sei so mächtig gerade in der letzten Zeit gediehen, dass man ihm keine Gelegenheit geben dürfe, gewissermaßen in Reincultur und direct gegen die deutschen Gemeinden gezüchtet zu werden, die sich noch auf diesem Boden befinden. — Die innerpolitischen Erörterungen der Kronlands-prrsse sind andauernd der im Zuge befindlichen Wahlbewegung gewidmet und bieten wenig neue oder bemerkenswerte Gesichtspunkte. «Närodni Listy» haben gegen die Einberufung einer Conferenz der czechischen Landtagsabgeordneten und der gewesenen Reichsrathsabgeordneten nichts einzuwenden, bezeichnen es aber als unzulässig, dass hiebei jeder Partei die gleichen Rechte zuerkannt werden, da die jungczechische mehr Anhänger im Volke zähle, als alle anderen Parteien zusammengenommen. Es könne also conscquenterwrise auch von einer ge« meinsamen Candidatenliste nicht ohne weiteres die Rede sein. Politische Uebersicht. La < bach, b. October. Bürgermeister Dr. Lueger dementiert in einigen deutschliberalen Blättern die Nachricht von Differenzen, welche zwischen den christlich. socialenNrbeitern und der übrigen christlich-socialen Partei vorgefallen seien. Dr. St ein wen der hat an die Bürgermeister seines Wahlbezirkes folgendes Schreiben gerichtet: «Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Ich bitte zur gefälligen Kenntnis zu nehmen, dass ich bereit bin, eme auf mich fallende Wahl in den Reichsrath wieber anzunehmen. Bevor ich jedoch als Bewerber auftrete, will ich den gegen Herrn Paul Pacher v. Thein-burg anhängigen Ehrenbeleidiaungsprocess durchgeführt haben und werde daher meine Wähler« Versammlungen erst in der zweiten Hälfte des De« ccmber abhalten. Hochachtungsvoll Dr. Otto Steinwender.» Aus Bukarest wirb gemeldet: Das Amtsblatt veröffentlicht ein Dec ret, mit welchem das Parlament zu einer außerordentlichen Session für Montag, den 8. b. M. (25. September a. St.), ein-berufen wird. Die bisher bekannt gewordenen Resultate der Parlamentswahlen in England lassen bereits erkennen, dass es trotz aller Anstrengungen den Liberalen nicht gelingen dürfte, die Regierungsmehrheit wesentlich zu schwächen. Bis nun sind 210 Ministerielle und 75 Mitglieder der Opposition gewählt, wobei die Ministeriellen 7, die Oppositionellen 10 Sitze gewannen. In London scheinen die Parteiverha'ltnisse unverändert geblieben zu sein; alle Versuche der Liberalen, die Tory-Sihe in London zu erobern, misslangen, da die unionistijchen Candidate« mit riesigen Mehrheiten siegten. In Manchester, Liverpool, Salford, Bradford, Nottingham, Blackburn, Birmingham und den anderen Feuilleton. ^««!!°'^""!s w Niff,«n««. Ui! Q'°' ^ »"b'e «"Men, Sie ^,h7'Ah°.i^ ««Mdämpfe unb Tänje m «3^>,^'3 ,U 2'".V'"° «l'l«l«"» die,« 3?' «w ^«ft'n NV""' "«bnnb man gerad« ""»»«,°"H>° Un>n""W°" Andruck mach!«, H.?."' H°'t Neb»?«,."" w°" «be. bie ' «iN«° I°Uin«>!«''.?« »«Wei«»«/»'!!. k,,'Vy",ch, »list Ww sich beschwmdeln LH^I^UV" "» »e«a».. Neber d ^' «>ung H«'»en sich. w°!l e« ihre ''" lünne!, . b" wauch stoßen oder Bei diefer Stelle unterbrach Soliman Carrus die wissenschaftliche Belehrung. «Schlangen fresse ich nicht», sagte er gelassen. «Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil ich Fein-schmecker bin. Aber die Sache mit dem Messer ist eine Kleinigkeit.» Damit zog er aus semen Taschen einen großen Säbel mehrere Damenhutnadeln, einige Dolche, eine kleine Fackel und ein paar Schachteln Streichhölzchen. «Sie gestatten, dass ich diese Mordwerkzeuge auf den Redactionstisch niederlege. Ah — das ist der Platz des Theaterlritilers? Nun, dann ist er ja an Blut gewöhnt!» Inzwischen hatten sich die Mitglieder der Redaction in dem Zimmer versammelt. Auch ein paar Gäste waren zufällig anwesend — einige Herren der Gesell-schaft und zwei arabische Scheikhs, die gerade dem «Matin» einen Besuch abstatteten. Soliman Carrus zog seinen Rock aus, krempelte die Hemdärmel in die Höhe und sprach: «Ich will hier nicht von mir selbst sprechen. Nur so viel muss ich sagen, dass ich die Pilgerfahrt nach Mekka gemacht und lange unter den Nifsaouas gelebt habe. Ich war der Regisseur jener Aissaoua«, die bei der Ausstellung von 1889 in Paris erschienen. Sie können sich also denken, dass ich die Tricks dieser ,Zauberer< kenne. In fünf Minuten werden auch Sie mit ihnen bekannt sein. Sie werden dann wissen, dass die Aissaouas nichts anderes sind. all ganz gewöhnliche ^onaleurs. Die religiöse Secte . . . Schwindel, der Ritus . . Schwindel, die Beschwörungen, die Tänze, die Gesänge: alles Schwindel! Nur eines ist echt: der Wsihra»chdnnst. Penn das ist wirklich blauer Dunst Aber ich will Sie nicht länger mit der Vorrede aufhalten. Passen Sie gefälligst auf!» Dann ergriff der Mann aus Mekka eine Nadel, machte den Mund auf und stieß sich lächelnd die Nadel durch die Backe, so dass die Spitze außen zum Vorscheine kam. Das gleiche Kunststück vollführte er mit noch drei anderen Hutnadeln, so dass er aussah wie ein Stachelschwein, das anfängt, die Stacheln zu verlieren. Sprechen konnte er nicht, aber er lächelte vergnügt. Die Redacteure des »Matin» schauderten. Aber da Soliman sehr zufrieden schien und die Nadeln gelassen wieder herauszog, beruhigten sie sich wieber. Dann machte er das gleiche Experiment an seinem Arme. Er stieß eine lange Nadel in die Muskulatur, so dass der Arm völlig durchbohrt war. «Man muss die Stelle kennen», sagte er dabei. «Dann thut es gar nicht weh; und es blutet auch nicht. Aber freilich, die Nadel muss rund sein; wenn sie dreieckig oder viereckig wäre, dann wäre das schon was anderes. Aber geben Sie doch mal diesen Aissaoua« eine dreieckige Nabel . . .!» Allmählich verwandelte sich unter diesen Um-ständen die Gesinnung der Zuschauer. Sie begannen Soliman zu bewundern und über die Nissaouas die Achseln zu zucken. Soliman Carrus machte sich diese Stimmung zunutze. «Will mir einer der Herren mellelcht seme Wange leihen?» fragte er gemüthlich. «Ich werde ihm sofort eine Nadel hineinstechen, und er lann sich selbst davon überzeugen, dass die ganze Geschichte eine Kleinigkeit ist.» Alle Anwesenden retmerten. Dass man seine Uhr kmem Taschenspieler pumpt, tomm! ja zuweilen vor^ Laibacher Zeitung Nr. 229. 1868 6. October190a großen Handelsstädten wurden die bisherigen unioni-stischen Vertreter mit erheblich vergrößerten Mehr« heiten wiedergewählt. Balsours Mehrheit in Ost-Manchester stieg von unter 800 im Jahre 1895 auf über 2400 Stimmen. Man sieht also, dass das Ea-b'net dem Ausgange der Wahlen ohne Beunruhigung entgegensehen darf. Wenn auch bei den Wahlen in Schottland und Irland die Chancen der Oppositions-Parteien bedeutend günstigere sind, als in den Wahl» bezirken, welche bisher zur Urne traten, so dürfte das Kräfteverhältnis zwischen den Ministeriellen und der Opposition doch laum eine sonderliche Verschiebung gegen das letzte Parlament erfahren, und wird daher die Regierung wieder über eine starte Majorität verfügen. In dem im Jahre 1895 gewählten Unterhause saßen 329 Conservative und 70 liberale Unionisten, aus welchen sich die Regierungsmajorität zusammen» sehte; die Opposition bestand aus 189 Radicalen und 82 irländischen Autonomisten (67 Anti»Parnellisten, 11 Parnellisten und 4 Nationalen). Die Regierung verfügte daher über 399 Stimmen gegen eine Opposi. tion, welche 271 Mitglieder zählte. Von der Goldlüste liegt eine Meldung vor, welche zeigt, dass es den Engländern noch nicht ge< lungen ist, des Nschanti - Aufstandes gänzlich Herr zu werden, und dass sie noch immer mit nicht zu unterschätzenden revolutionären Streitträften zu kämpfen haben. Der «Morning Post» wird nämlich aus Kumassi vom 3. d. M. gemeldet: Oberst Witt-cockö traf am 30. September auf eine Abtheilung von Aschantis. die eine starte Stellung an einem Hohlwege im Gebüsch innehatten. Nach zwei vergeblichen Angriffen gelang es beim dritten, den Feind zu vertreiben. Die Dörfer wurden verbrannt. Von den Truppen des Obersten Wittcocks wurden 21 Mann gelobtet und 5 Officiere verwundet. Tagesneuigleiten. — (Eine merkwürdige Schlaf stelle.) Dass jemand einen Weidenbaum mit seinem Vette verwechselt und die Baumkrone zu seiner Schlafstätte erwählt, dieser Fall dürfte wohl einzig dastehen. Dieses Kunststück hat ein 26 Jahre alter Einwohner eines Canaldorses nahe Franlenthal in der Pfalz fertiggebracht, natürlich in einem tüchtigen Rausche. Als er nun in später Abendstunde schwankenden Schrittes sein Heim auffuchte, machte er vor einem alten Weidenbaume halt, entkleidete sich. erstleg den Baum und bettete sich quer über einige Neste. Das unbequeme Lager und die nächtliche Kühle störten ihn nicht im geringsten, denn er konnte, als er am anderen Morgen von Vorübergehenden bemerkt wurde, nicht aus dem Schlafe aufgerüttelt werden. Erst den An« strengungen seines Vaters, der mit einem Karren gekommen war, um den Sohn nach Hause zu befördern, gelang es, den Schläfer etwas aufzumuntern. Der junge Mann entschuldigte später seinen Capitalrausch mit der Güte und Schwere des «Heurigen». — (Das Denkmal eines Hundes.) Auf dem St. Bernhard ist jetzt ein Denkmal zur Erinnerung an den Bernhardlnerhund «Varry» errichtet worden. Barry hat im Verlause von zehn Jahren vierzig Personen, die sich auf den Gletschern des St. Bernhard verirrt hatten, das Leben gerettet. Seine tapferste That war die folgende: Er fand ein zehnjähriges Kind in dem verhängnisvollen Schlafe, der dem Tode vorangeht, im Schnee liegen. Barry schien sogleich die Lage begriffen zu haben; er erwärmte das Kind zunächst durch seinen Athem und erweckte es durch Lecken aus dem Schlafe. Als dem Thiere dies gelungen war, legte es sich neben dem Kinde nieder und lud es offenbar ein, aufzustehen und zu reiten. Das Kind that es auch und wurde von Barry nach dem Kloster getragen. Der Tod des Hundes erfolgte durch die Furchtsamkeit eines Unbekannten, der sich durch Barrys offenes Maul bedroht glaubte. Er zielte daher aus den Hund und tödtete ihn. Diese beiden Ereignisse sind auf dem Denkmal erwähnt; es stellt den Vernhardiner dar, wie er das Kind auf dem Rücken trägt, und darunter stehen die Worte: «Der heldenmütige Varry rettete vierzig Personen das Leben und wurde von der einundvierzigsten gelobtet.» — (Ein Duell im Eisenbahnwaggon.) Von mehr Tapferkeit als Geschick zeugt eine Duellaffaire, die in der vergangenen Woche zwei höhere amerikanische Osficiere während der Fahrt in einem dichtbesetzten Eisenbahnabtheil zum Austrage zu bringen für gut hielten Der Zufall hatte gewollt, dass zwei auf den Tod verfeindete ehemalige Waffengefährten auf der vennsylvanischen Station Lebanon denselben Eilzug bestiegen. Kaum wurden sie einander ansichtig, als auch schon höhnische Bemerkungen und Injurien zwischen ihnen hin- und herflogen, die sich bald derartig verschärften, dass sie fast » tempo ihre Rcvolver aus der Tasche rissen. Sie nahmen im Couloir des Durchgangswagens Aufstellung und gaben trotz des entrüsteten Protestieren« seitens der gefährdeten Mitreisenden aufeinander Feuer. Cln sechsmaliger Kugelwechsel nahm zwar für die beiden händelsüchtigen Officiere einen völlig unblutigen Verlauf, jedoch kamen sechs ihrer Coupsgenossen und der Zugführer nicht fo glücklich davon, indem sie mehr oder minder schwer durch die abirrenden Kugeln verletzt wurden. Die intact gebliebenen Passagiere hatten ihre heile Haut nur dem Umstände zu danken, dass sie sogleich bei dem Beginne des rücksichtslosen Rencontres unter ihren Sihbänlen Zuflucht gesucht hatten. — (In Rücksicht auf das Tafeltuch) find die englischen Familien, die Einladungen zu Festlichleiten ergehen lassen, in dieser Saison bestrebt, Männer und Frauen mit berühmten Namen um sich zu scharen. Die neueste Mode ist es dort, jeden Gast zu bitten, seinen Namen mit Bleistift auf das weihe Damasttuch zu schreiben. Bevor dieses in die Wäsche gegeben wird, werden die Autogramme mit farbiger, geschmackvoller aber nur mit schwarzer Seide ausgestickt. Der Wert des Tuches steigt mit der Anzahl der Namen und ihrer Schätzung in der Gesellschaft. Ein Londoner Klub rühmt sich des Besitzes eines Tischluches, das mit Namenszügen, mit Wappen und Devisen so dicht bedeckt ist, dass laum ein leeres Plätzchen auf der sonst weihen Fläche wahrnehmbar ist. Local- und Provinzial-Nachrichten. Zlamensfest Heiner Majestät des Kaisers. Man schreibt uns aus Krain burg: Hier fand am Vorabende dei Allerhöchsten Namensfestes ein von der freiw. Feuerwehr veranstaltet« Fackelzug mit Musik statt. Am 4. b. M. wurde in der Stadtpfarrlirche ein feierliches Hochamt abgehalten, welchem sämmtliche amten, die Staotgemeindevertretung, die Vereine uno ^ porationen und eln zahlreiches andächtiges PMcum ^ wohnten. In sämmtlichen Volksschulen s"^ "!« n gemessene patriotische Feier statt. Die Schüler des Y' " Kaiser Franz Josef-Gymnasiums veranstalteten a ' eine patriotische, sehr gelungene musikalisch-declanm" Festvorstellung. A"" Ueber diese wird uns Folgendes benchtet- "«^ um 5 Uhr nachmittags begannen die geladme« ^ erscheinen, und um halb 6 Uhr, dem 5^^^" " "^,, des Festes, war der Turnsaal bis auf das letzte ^»^ von einem distinguierten Publicum besetzt. Der ^ für sich schöne Saal machte hauptsächlich inM ° ^ der Studentenschaft hergestellten Bühne einen p ^i> Eindruck. Zu beiden Seiten des bunten Vorhanges ° ^. schöne Blattpflanzen durch ihr tiefes Grün "" ^, genehmen Contrast zur fonstigen Helle des Saal" v ^ Die Bühne selbst schien die Verkörperung " ^ Begriffe «classisch, und «patriotisch» s« ^, M Coulissen, von pinselgewandten Studierenden . gemalt, stellten classische Bilder dar; den z Feldes Gibels ober dem Vorhänge nahm das ^^„ umkränzte Bild unseres geliebten Kaisers "«, , ^« von Draperien und Fahnen in den A"' '. h°b Bald erschallte das erste Glockenzeichen; der ^ ^, sich, und es zeigte sich die Bühne von «ahezu ^^ Sängern — großen und kleinen, ja sehr "elnen ^ W schülern — gedrängt voll. Vor ihnen steh^ . zielst der l. l. Gymnasialdirector Herr Ios- H^^Mte" die so zahlreich erschienenen Gäste mit h"iU^ ^ ^ des Dankes, sehte dann die Bedeutung des "^ ^, den Zweck des Festes auseinander und brach" ^ ^e weis auf die Herrschertugenden, besonders ^ unseres geliebten Monarchen, welche ^ H <,»!' Krainburger Gymnasium erfahren, ein b^'i^ Oe genommenes «Slava» auf Seine Majestät ^,^lie° versammelten Sänger stimmten das ewig sch"'^ ^ B an, das von den Versammelten stehend angM ^, e« der Jugend so förmlich jubelnd gesungen wur ^ ^5 uns wie vielleicht noch nie zu Herzen ^"g ^iin^ Vortrage von Dav. Ienkos «N» moru» durcy ^M chor begann die erste Nummer des Programm ^.^ bis 8 Uhr exact zu Ende geführt wmde. Aus Radmannsdorf wird »n« ge"" ^ Feier des Allerhöchsten Namensfesles ^"/^1, des Kaisers wmde am 4. d. M. um 9 UY^.K ^ vom hochwürdigen Herrn Dechanten ein >" ^ M tisicalamt mit Tedeum celebriert und v"" . M sängern am Schlüsse die Vollshymne "gel" ,,tM"' kirchlichen Feier wohnten die gesammt« » sgW Vertreter der Gemeinde, der Localbehöcden ^hM Honoratioren bei. Die Schuljugend war ^ vl ihrer Lehrer mit der Schuljahne «usg"" ^H sammelte sich nach beendigtem Goltesdlenil" ^F> drcorierten Schulsaale zu einer patriot!,^ ^ ^z, Herr Dechant Johann Novak hauptmannschast, um anlässlich des M"^'^eit z festes die Gratulationen der Decanatsg«, Ausdrucke zu bringen. . ^ Aus Stein wird uns berichtet: s" hes H Allerhöchsten Namenifestes SeinerMaM^^^?^ aber die Wangen — ? Keiner vermochte sich dafür zu begeistern. Inzwischen fuhr Soliman fort: «Aufgepasst, meine Herren, jetzt lommt die Zunge daran!» Und ehe noch irgend jemand einen Einwand erheben konnte, hatte er schon die Zunge aus dem Munde gestreckt und eine dicke Nadel mitten hindurch gestoßen. Dann drehte er die Zunge mit der Nadel ein paarmal herum .... Auch bei den Zuschauern drehte sich etwas herum, aber innerlich. Soliman entfernte die Nadel wieder, brachte die Zunge in ihr natürliches Gehäuse und fagte: «Auch Schwindel l Die Aisfaouas haben ebenfo wie ich in Zunge und Wangen Löcher, wie die Frauen in den Ohrläppchen Löcher haben. Weshalb soll man da leine Nadeln hineinstecken? Uebrigens kann man auch ohne Gefahr ein paar neue Locher im Muskelgewebe machen. Will mir einer der Herren seine Zunge zur Verfügung stellen?» Alle Kinnbacken klappten mit einem hörbaren Ruck zusammen. Donnerwetter! Man hat doch nur eine Zunge! Unterdessen bohrte sich Soliman ein Messer vier Zoll tief in den Leib, ohne dass Blut flieht. Er fchneidet sich in den Daumen, und da flieht Blut; es sieht schauderhaft aus. Aber Soliman bläst auf die Wunde, wifcht das Blut fort, und es ist nichts mehr zu sehen: die Verletzung ist geheilt. Es war gar keine Veilehung; das Vlut war vorher durch zwei Nadelstiche erzeugt und wurde durch Pressung des Messers für einen Augenblick scheinbar sehr start hervor« gebracht. Sobald der Druck nachlieh, war aber alles vorüber. Das ist da« ganze Wunder der Heilung durch Anblasen! Diese Aissaouas l Von dichr «fachen Erttärunz nmulhigt, findet sich ein kühner Journalist, der Herrn Soliman seine Wange «leiht». Er springt vor, die Wange in der Hand. . . «Immer hinein mit der Nadel!» ruft er. «Immer hinein! Man braucht nicht in Marokko zu sein, um zum Aissaoua Talent zu haben!» Und Soliman durchbohrt dem tapferen Herrn die Wange mit einer Nadel, ohne dass Blut stießt, ohne dass eine Schmerzempfindung eintritt! Jetzt gibt's also auch einen französischen Aissaoua l Aber die beiden schönsten Experimente kamen zuletzt. Soliman legte sich auf einen scharfen Säbel ohne sich zu schneiden. ^M ^ Die Waldschenle lag verödet, Tische "'^'"a"^ ^ in das Haus getragen und standen "^ch ^ F stapelt in dem großen Saale; "'" ^br^e Stadt lam mehr nach Paulinenaue. ^ so ' / die Octobersonne noch einmal die ->" hen "" 'ftL der Wald in rothen und goldenen ^ p,^ warme Strahlen umfassten ihn, nm g,e> zum Abschiede die unsere fasst. „ zgM" Der junge Graf blieb, an em .^ gelehnt, stehen. ^ .M^HM, «Cs ist schön hier!. dachte e - I sH/ stück Erde noch einmal w.ederseh" ^^F Denn zur Heimat ward es nur " " ;„ 2)" ^ . Wo ist sie für mich? Sie war "^ ^r /"^'c wo mich der einsame alte «"waK^ u, -war nicht in dem armseligen La"^" O,, ^FH l zur Schule gieng. Aber an diese' " vo" hzH , .ch wenigstens jahrelang^Nun zZ Z pH H die AchtU Soldat; dann vielleicht wandernd, einsam und allein, """„.Hage" lamp, der allein und einsam m " l HNaHer Zeitung Nr. 229. 1869 6. October 1900 sHu am. 3. d. M. die städtische Kapelle mit klingendem dein N^i» ^ Stein und brachte bei diesem Anlass auch dar ?? ^"plmaun und dem Bürgermeister Ständchen «b«en.n m«^?bst leiteten zahlreiche, auf der Klewfeste ein. Um 9 Uhr früh wurde dbl^, . ^"b°"herrn und Pfarrdechanten Johann di-nst' n^ü ^^^"^^ ^lfistenz ein feierlicher Gottes-Wlan,t??l ^"l" «lebriert. Demfelben wohnte die l'l l PuA'c' ^^ Dfficierscorps und die Beamten der ^n Verei« ^' ^^ Gemeindevorstehung fowie Vertreter Andiickli«» ? .""^ Corporationen, endlich zahlreiche andere Daz Un^°/tfche e erhalten "^ nachstehenden Bericht: ^rde in V^ ^"ensfest Seiner Majestät des Kaisers ^ halb q i^ ^ Gottschee auf festliche Art begangen, dechant uni ^ '""^^ ^^ hochwürdigen Herrn Pfarr-Cliches ^ zahlreicher Assistenz im Waisenhause ein ^ndarmerl ^"" celebriert. welchem alle Beamten, die Ahnten U ^"""^ und eine Menge Andächtiger Wne «elun ^"ssk des Hochamtes wurde die Volks-dieses 3-st i^'^^ l-l. Staatsuutergymnasium feierte tvelche c,u« ^?c Nothkapelle im Gymnasialgebäude. ?^ dttori^ 3^^"lasse "" Blumen und Flaggen ^t der D? . ^" ""- ^m Schlüsse des Hochamtes Sprache " !" ^" ^"^" eine der Feier entsprechende ^riotlsche 9l! ^lhuljugend, worauf von den Schülern ^llshvmn. 5 ^""^" ""^en; mit dem Absingen "lchluss D, .« ^" patriotische Fest seinen würdigen " befla^" ^"Uichen und mehrere Privatgebäude ^r^H^"" ausLittai: Das Namensfest ^ ein««" " Baisers wurde in unserem Markte ^ge^rr^^"' Gottesdienst, welchen der hoch-N "in unt7r N" I°^nn Lavrentii au« Sanct «?? biliallirü, V"ä ^"" «"ei Geistlichen in der hie-2M°st/dl/^^ und welchem die hiesige Be-3^n und ss«^"lugend. die Vertreter verschiedener l,?, ^wohnten ^""°"en s°wie ein zahlreiches Publi-L?"nb v<»s"'fangen. Sämmtliche öffentliche Ge-Ll!1° ^urde «n s ^"'" trugen Flaggenschmuck. -b. ^s Nan,-n«r r?""lchen Schulen des Schulbezirkes !""slen 0^^? d" Kaisers festlich gefeiert und an °n diese Feier auch das Baisers würdig begangen. V?,die MM n?"'^ seitens der Schulleitungen cl den engen Raum der Schulstube ^ . ^^ Ü!^ d"s Uller^^ ^ ^°^ "" ^ d- M. aus Nnlass dr k?e «in unt/) ^"." Namensfestes in der Stadt-^ ""ion Ei. großer Assistenz vom Herrn Propste ber? dle Etan.^ «lebrierter Gottesdienst statt, ^ ^ ^"ge7m st^^'. ^' Gymnasial-Professoren, ""l, ^" mehreren Gemeinderäthen, ^he n "en Nürap^. Nnanzwache. Deputationen des !" d^ ^ "on AnN° ""^ einiger Vereine sowie eine 5ty^ ^°«sschnl, ? ^" beiwohnten. Das Gymnasium ^''''^tliH ""Wen an der um 8 Uhr in der '" l^^ "lebri-...- ?',ilisi, >l!»,ss theil. Die öffentlichen und staatlichen Gebäude waren beflaggt. — Auch in den übrigen Pfarrorten des Bezirkes wurde der Tag festlich begangen. —o— Aus Gurlfeld wird uns berichtet: Aus Anlass des Allerhöchsten Namcnssestes Seiner Majestät des Kaisers wurde am 4. d. M. in der hiesigen Pfarr. lirche ein feierliches Hochamt unter Absingung der Volks. Hymne celebriert, welchem die Beamtenschaft, die Stadt-gemeindevertretung. die Schuljugend mit dem Lehrkörper, Abordnungen des l. l. prw. uniformierten Bürgercorps und der freiwilligen Feuerwehr sowie zahlreiche An-dächtige aus allen Gesellschaftskreisen beiwohnten. Nach dem Hochamte erschienen im Bureau des l. l. Bezirls-hauptmannes die Stadtgemeindevertretung, die Com» Mandanten des Nürgercorps und der freiwilligen Feuer-wehr fowie der Lehrkörper der Bürgerfchule und der Volksschule mit der Bitte, ihre allerunterthänigsten Glück-wünsche zum Namensfeste Sr. Majestät an Allerhöchste Stelle übermitteln zu wollen. —«. In Treffen wurde das NamenSfest Sr. Majestät durch ein solennes Hochamt, welches der hochw. Herr Pfarrdechant Nagodi celebrierte und an dem sich die Beamten, die Gendarmerie, viele Andächtige und die Schuljugend betheiligten, gefeiert. Viele Gebäude trugen Flaggeuschmuck. Nach dem Hochamte versammelten sich die Schüler in den einzelnen Schulzimmern, wo ihnen von den Classenlehrern die Bedeutung des Tages durch patriotische Reden erklärt wurde. 8. — (Uebereilte Aufregung.) «Slovenski Narod» beschäftigte sich in der Nummer 226 vom 2. Oc-tober mit der Ernennung des l. l. Bezirlsobercommissärs Jakob Rubelli von Sturmfest zum l. l. Bezirks-hauptmann in Radmannsdorf und konnte es sich nicht versagen, dem Ministerpräsidenten vorzuwerfen, dass er in einen slovenischen Bezirk einen Beamten entsende, der wegen Mangels der sprachlichen Qualification mit der Bevölkerung nicht werde verkehren können. Zur Begrün, dung dieser Behauptung führt «Sl. Naroo» an, Bezirks, hauptmann von Nubelli sei ein Tiroler, dem die slo-uenifche Sprache ganz fremd sei. Wir sind in der an-genehmen Lage, durch einige biographische Daten zu illustrieren, wie gut «Sl. Narod» sich über die Person-lichleit des Vezirtshauptmannes Rubelli von Sturmfest informiert hat. Der «Tiroler» von Rubelli wurde 1858 in Zara geboren, wo er auch im Jahre 1882 bei dem Lanbesgerichte als Rechtspraktilant in den Staatsdienst eintrat. Im September desselben Jahres trat Rubelll aus dem Iustlzdienst in den Dienst der politischen Ver-waltung über und fand zunächst bei der Bezirlshaupt-mannschast Volosca Verwendung; doch schon im Jahre 1885 wurde er als Adjunct der politischen Verwaltung in den bosnisch-hercegovinischen Dienst übernommen, in welchem er bis 1889 blieb und eine rege Amtsthätigkeit als Bezirlsleiter in Llvno entfaltete. Im Jahre 1889 wurde Rubelli zum Bezirlscommissär im küstenländischen Verwaltungsdienst ernannt und fand zunächst bei der Vezirlshauptmannfchllft Pola Verwendung, während er später als exponierter Eommissär in Pirano thätig war, auf welchem Posten Rubelli 189? zum Beztrle.Ober. commissar befördert wurde. Seit dem Jahre 1898 stand Rubelli im Ministerium des Innern in Verwendung, wo er jenem Departement zugetheilt war, in welchem die LanbeSangelegenheiten Dalmatiens, des Küstenlandes und 3 l chl"d bin ich. weite Strecken Is' nU Eigenthum, und doch habe ^ l" w "d? Und w "^ b" die Heimat, wo unfere M ^nchen M W"" " der elendeste Landstrich ist 35 ln ^' und?" t"eb das Leben wohl in die >e fugend,^"/r noch "nmal wieber an den ?" ftiu" Heimaterde n' ^° ^ " auf die Knie und dem der Herrgott den Fleck Erde. auf ^< "'klnalz A«^""p Wte kein Elternhaus; > N?"lt. wi^""' Er hatte oft mit stiller ^« H'b '° in3 li^! Forstmeister Borras sein 3"ch ^^Uch Sj''bte' und dann sagte ihm der. Z>7"ehr einsam Men graten, dann werden N« "FM- Gut 1""'. Das Elternhaus wurde V<^nden Eie d°Z^"ben Sie sich selbst ein die Sie so sehr ver. ^n^""d Wird7.b^n. das für Sie allein ^"gU"g. als er jetzt <"n N F"obNn. ?«. aelehnt stand und die ^ ^ben ^ falbe ^tt^u^n Aufschrei' einer weiblichen V.°^>ch der W.VÄ« dem Wege zu. der V°" ^ VN h"" ^"d Henke führte und der. ^>ik? n ein?N^> jeht recht einsam war! ^ v^> "ppl> die ihn seine Schritte ^"jungen, gutgelleideten Mädchen stand ein Strolch, ein höhnisches Lächeln auf dem verwilderten Antlitz, das deutlich die Spuren des Trunkes verrieth. Er vertrat ihr den Weg und weidete sich an der Angst des hübschen Kindes. Mit einigen Sätzen hatte Roderich die Straße erreicht; er fasste feinen derben Knotenstock fester, und ein wuchtiger Hieb sauste auf den Vagabunden nieder. Ueberrascht fuhr der Kerl herum; als er aber die schlanke und doch kräftige Iünglingsgestalt mit blitzenden Augen vor sich sah, bereit, jeden Kampf aufzunehmen, zog er eS doch vor, Ferfengeld zu geben, und verschwand mit einer rohen Verwünschung im Walde. Roderich aber wandte sich dem blass und zitternd dastehenden jungen Mädchen zu und erkannte zu seinem freudigsten Erstaunen Elfe von Bertlingen in demselben. Er zog den Hut. «Wie freut es mich. gnädigstes Fräulein, dass aerade ich Ihnen diesen Dienst leisten konnte., sprach "r «Beruhigen Sie sich, der Kerl hat Sie wohl nur erschrecken wollen, aber peinlich war es für Sie immerhin. Nun, meinen Iagdhieb über seinen Rücken wird er noch eine Weile fühlen, und die Lust zu der. artigem Unfug wird ihm, denke ich, vorläufig ver. aanaen sein!» Das junge Mädchen hatte sich wieder gefasst. «Ich danke Ihnen tausendmal, Herr Graf! Ja, ich hatte mich schon sehr geängstigt!» erwiderte sie, ibm ihre Hand reichend. «Aber eine junge Dame sollte mcht so allem aeben., meinte er mit leichtem Vorwurf. Sie sah ihn voll an. lssorlsltzmist folgt.) Krains behandelt werden. — Von Tirol hat also Bezirlshauptmann v. Rubelli im Lause feines Lebens wohl wenig gesehen; wohl aber hat er seine ganze Dienstzeit in Ländern zurückgelegt, welche von den Südslaven so gerne als die ihren reclamiert werden. Bezirks« haufttmann v. Rubelli ist daher auch der kroatischen Sprache vollkommen mächtig und ist ihm baS Slobenische durchaus nicht fremd. — Aus unrichtigen Prämissen er-wachsen stets unrichtige Schlüsse. Die Prämissen, auf welchen «Slovensli Narod. srinen Artikel aufbaute, sind, wie wir nachgewiesen haben, falsche gewesen; was von den Schlussfolgerungen zu halten ist, ergibt sich von selbst. — (Das Gewerbe der Kastanien-brater.) Infolge Erlasses der k. l. Landesregierung ist die Sonntagsarbeit sowohl für die Zubereitung der Kastanien als für den Verfchleiß in der Landeshauptstadt Laibach und in den Amtsorten der k. k. Bezirksgerichte, und zwar auch an jenem Sonntage, auf welchen eventuell das Weihnachtsfest fällt, unbeschränkt gestattet. Ersatz-ruhezeit für jeden in der Sonntagsarbeit verwendeten Arbeiter an einem beliebigen, beim Eintritt in die Arbeit zu bestimmenden Wochentage von 12 Uhr morgens bis 7 Uhr morgens des nächsten Tages. — (Auszeichnung.) Die Jury der Weltausstellung in Paris hat dem Director der k. l. gewerblichen Fachschulen in Laibach, Herrn Ivan Oubic.als Mitarbeiter an der Eollectivausstellung für Forstwesen und Holzhandel die silberne Medaille zuerkannt. — (Von der Kunstausstellung.) Die Fürstin Mary Wrede, eine Schülerin unseres Lands« mannes des Professors A. Ajbe in München, hat dieser« tage ein Temperabilb (Porträt) auf die Ausstellung gesendet und ist auch dem slooenischen Kunstv?rein als Mitglied beiqetreten. — Morgen gegen 10 Uhr vormittags treffen mittelst Sonderzuges Gäste aus Trieft zum Besuche der Kunstausstlllung ein. Dieselben werden am Bahnhöfe festlich empfangen werben; die städtischen Gebäude werden beflaggt fein. Außerdem ergieng vom Herrn Bürgermeister Hrtbar an die Hausbesitzer ein Circular, anläfslich deS Gesuches der Triester Gäste ihre Häuser zu beflaggen. — (Von der Sübbahn.) Ueber das Project der l. k. priviligierten Südbahngesellschaft, betreffend die Auflassung der Eisenbahnbrücke über das alte Laibachbett im Kilometer 445 bis 562 und Herstellung eines Durchlasses (Durchfahrt), wird die politische Begehung in Ver« bindung mit der wasserrechtlichen Verhandlung an Ort und Stelle am 22. d. M. stattfinden. —o. — (Alpines.) Die letzte Nummer des Wiener «Interessanten Blattes» enthält den fympathischen Artikel «Eine Trauung auf dem Triglav in Krain, 2515 m über dem Meeresspiegel» mit zwei photographischen Reproduktionen, von denen die eine das Schutzhaus auf dem Triglav, die andere das Brautpaar (Herrn Korenkan und Frl. Hrova t). den «Triglavvfarrer» Herrn Aljaj aus Lengenfeld und die Trauzeugen, die Herren Hauptmann und Mandelj, darstellt. — (Todesfall.) Heute nachts verschied der hier auf Urlaub weilende Montan-Ingenieur Herr Julius Rudolf Endlicher, l. l. Oberwardein des Punzierungs-amtes in Wien, im 45. Lebensjahre. Das Leichenbegängnis findet morgen um 4 Uhr nachmittag) vom Trauerhaufe Gradafchzagasse Nr. 8 aus stats. — (Wein lese fest.) Der Schuhmacher - Fach« Verein in Laibach veranstaltet morgen in den Localitäten der Casino-Restauration ein allgemeines Weinlesesest, verbunden mit einem Tanzlränzchen. Der Einzug erfolgt mit Musikbegleitung vom Gasthaus? «Zur Krone» aus über den Eongressplatz. Beginn des Festes um halb 9 Uhr abends. — (Tin Burenlämpfer.) Diesertage ist. wie die «Tagespost» meldet, ein gewisser Kral, Glasschleifer, von Graz nach Lalbach zum Infanterieregiment Nr. 17 behufs achtwochentllcher militärischer Ausbildung als Ersahreservist abgereist. Zu seiner Umgebung am Bahnhöfe erzählte er, dafs er vor dem Nusbruche des Krieges in Transvaal in einer Fabrik gearbeitet habe. Iu Beginn des Kriege« fei er zu den Buren gegangen. Er kam in Gefangenfchaft und wurde als Ausländer im Eonfularwege nach Europa befördert. Er kam mit 17 kr. nach Graz, die Strecke von Hamburg Hieher hat er fich theilweise durchgefochten, indem er mit feinen Erzählungen Mitleid erweckte und mit Geld zur Weiterbeförderung be« schenkt wurde. Nach seiner militärischen Ausbildung gedenkt er wieder nach Transvaal abzureisen, wo es ihm so gut gefallen hat. — (Schabenfeuer.) Am 28. v. M. nachmittags brach in der Heuschupfe des Franz Sibenil in Plliivce, Gerichtsbezirk Umgebung Laibach, auf bisher unbekannte Weise ein Schadenfeuer aus. welche« die Schupfe, einen Viehstall und das Wohnhaus bis aufs Mauerwerl einäscherte. Der Schaden bl trägt 1600 X; demselben steht eine Versicherungssumme von 1500 K gegenüber. Es verbrannten an 280 'l Heu, 56 cz Stroh. Brennmaterial. Torf und Brennholz, ein Wagen und andere Wirtschaftsgerüthe. ein Schwein und ein Haushund. Zum Glücke war dcr Brand von dem Tit.-Wacht« meist« Jo!?! üabw de« Postln? IDWnwWrn und Laibacher Zeiwng Nr. 229. 1870 6. October IM- mehreren Gendarmen, welche in der Nähe des Brand-ortcs die Bahnstrecke überwachten, sogleich bemerkt worden, worauf es den Bemühungen desselben sowie der herbeigeeillen freiwilligen Feuerwehr von Außergoritz gelang, trotz des herrschenden Wassermangels^des Feuers Herr zu werden, verschiedene Objecte zu bergen und so einen weiteren Schaden von zumindest 4000 k zu verhüten. —I. — (Schulfeier in Krainburg.) Im Anschlüsse an den an anderer Stelle veröffentlichten Bericht erhalten wir noch folgende Mittheilung: Vci der ersten Programmnummer führte sich der Männer chor durch die prächtige Wiedergabe von Dav. Ienlos <>l» mnru» sehr gut ein, erhob sich aber zur vollen Kraft bei H. Sattners «Xa plknine». Wurden schon diese Lieder mit großem Beifall aufgenommen, fo entfesselten wahre Beifallsstürme die beiden vom gemischten Ehore gesungenen Composition««. Mit überraschender Finesse verstanden in Molranjac' «liu- kovet 3!'p3kill Iiurucluill p^g^mk...» die Knaben« und Iünglingsstinlmen die Nuancen auszudrücken, deren Hervorhebung man nur von eincm geschulten Chore erwartet. — Gewagt erschien es, dass sich der gemischte Chor an Foersiers sechsstimmigen «>ll»6i marnar» heranwagte, aber die jungen Sänger bewährten sich unter Leitung* des Ecptimaners Ceniic ganz vortrefflich. — Mit Gesangs-vorträgen wechselten zwei Declamationen (Gregoröik, «l'a2clr»v 5H. Voliöangtvu» und I. L. Haase «Hoch Habsburg') und drei Musilpiken ab. E. Bragas «Serenade», ein Terzett für Clavier (Leitgeb). Violine (Deu) und Flöte (Premrou), wurde mit Gefühl gespielt. Fünf Zithersvleler. die Neu-lirchners «O du mein Oesterreich» erklingen liehen, verdienen Anerkennung. Flott wurde Krals «Ruhm den Habsburger«» vierhändig auf dem Clavier vorgetragen. Das Zugstück des Nbendes bildete die Darstellung einiger Scenen aus Körners «Zriny» (ill. 6 —10; V. 1—3, 7 — 8). Hiezu hatte das Landestheater in Laibach die nöthigen Costüme zur Verfügung gestellt. Die Vorstellung gelang überraschend gut; die Darsteller traten sicher auf, trafen gut den Bühnenton und schienen durch den patriotischen Stoff gehoben zu sein. Besonders gefiel Zriny (Octavaner Bernot). Nach Schluss der Feier war nur die eine Stimme zu hören, dass die Gymnasialjugend den Beweis erbracht habe, sie sei wert des Namens «Musensöhne». Sie habe dadurch, dass sie Seine Majestät so gefeiert, auch ihre Unterrichtsanstalt und sich selbst geehrt. — Dem Feste wohnten unter anderen Herr Vezirkshauptmann Dr. G st e t tenh ofer, Herr Dechant Koblar, Herr Bürgermeister kaiserlicher Rath l>ci», dieser horazische Ausspruch stand in großen Lettern ober dem Vorhange. Und wahrlich! Die Freunde der Schule und der Jugend hatten nicht gekargt mit Gaben, sie hatten über 600 15 zu Gunsten der armen Studenten gespendet. Von den Factoren, die sich um das Zustandekommen der Feier besonders verdient gemacht hatten, seien außer dem Landestheater in Laibach auch die Citalnica in Krainburg für die Ueberlassung des Claviers und der Lampen, ferner Herr Großhändler Matajc für die in bereitwilligster Weise zur Verfügung gestellten schönen Schmuck-pflanzen dankend erwähnt. —iri— — (Entscheidungen in Angelegenheiten der Vollsschullehrer.) Ueber einschlägige Be-schwerden hat der Verwaltungsgerichtshof folgende zwei Entscheidungen getroffen: ») die schulbehärdlich als provisorische Zuweisung bezeichnete Versehung eines definitiven Volksschullehrers begründet mangels der Anweisung eines ständigen Amtssitzes nicht das Heimatsrecht desselben im Zuweisungsorte; d) bei Bemessung des Ruhegehaltes eines Volksschullehrers ist nur die nach bestandener Lehramtsprüfung an einer öffentlichen Volksschule ununterbrochen zugebrachte Dienstzeit, nicht auch die der Anstellung im Lehrfache vorangegangene Militärdlenstzeit an. rechenbar. —o. — (DasPanoptlcum in der Latter-mannsallee) wird noch die ganze kommende Woche hier verbleiben. Der Besuch desselben kann bestens an-empfohlen werden. — (Fuhballsport.) Morgen, bei jeder Witte« rung, findet ein Uebungsspiel statt; Beginn halb 4 Uhr nachmittags. Alle Spieler werden ersucht zu erscheinen, da nur mehr wenige Wochen bis zum Wettspiele mit der Grazer Mannschaft zum Training frei sind. — (Die erste Schnepfe) im Laibacher Stadt» Walde wurde gestern von dem bekannten Laibacher Nimrod Herrn L. Praunfeih erlegt. .*. (Scheue Pferde.) Gestern nachmittags gieng dem Officiersdiener Johann Dolar ein Pferd, das er in den Laibachfluss zur Tränke führen wollte, durch und rannte über die Petersbrücke auf die Polanastraße. Da» selbst wollte es der Knecht Stefan Iersin, der mit dem Rettungswagen gegen den Kaiser Iosefs-Plah fuhr, aufhalten und sprang zu diesem Zwecke vom Kutschbocke, die Zügel dem Diener Johann Iallik überlassend. Das Officierspferd rannte an dem Rettungswagen vorüber und machte auch die w denselben eingespannten Pferde >ch«u. d« nun evens«»«« durchgangen, da sie der Dien« Iallic nicht aufhalten konnte. Die Pferde fuhren mit dem Rettungswagen auf das Trottolr, und dieser stieß bei den Häufern an die Jalousien und Dachrinnen an und beschädigte sie. Auch der Rettungswagen wurde arg beschädigt. — (Rauferei mit tödlichem Ausgange.) In der Nacht vom 29. auf den 30. v. M. zechten mehrere Burschen im Oasthause des Matthias Gregory in ViZnje. Gerichtsbezirk Seisenberg; unter ihnen befand sich auch der 20jährige Maurer Matthias Opolar aus Podpet. Bezirk Gottfchee. Gegen 2 Uhr früh brach die ganze Gesellschaft auf und fang, im Dorfe auf- und abgehend, einige Lieder. Da trat der Bursche Josef Gre-gorNi auf dem Maurer Opolar, welcher auch mitsang, zu und forderte ihn in brüskem Tone auf, still zu fein, da er nicht berechtigt sei, in einem fremden Dorfe zu singen. Gleichzeitig versetzte er ihm einen Stoß auf den Oberkörper. Unmittelbar darauf sprang auch der 1?jährige Bruder deö Angreifers, Namens Johann Gregory, von rückwärts auf Gpolar los und versetzte demselben mit einem Holztnüttel einen Schlag über den Kopf, so dass er sofort zusammenstürzte. Apolar starb am selben Tage nach« mittags. Johann Gregorkii, welcher der That gestündig ist, stellte sich zwei Tage später selbst dem Bezirksgericht in Seisenberg. —6— — (Stapellauf.) Am 29. d. M. wird, wie «Panzers Armee-Zeitung» meldet, auf der Werfte des Constructions-Arsenals der Kriegsmarine zu Pola das zweite Schwesterschiff des Kriegsschiffes «Ienta», der Torpebolreuzer «Szigetvar», vom Stapel gelassen werden. «Szigetvar» ist der dritte Neuban des gleichen Typs, welcher mit der «Zenta» in der österreichisch« ungarischen Flotte zur Einführung gelangte. Mit den beiden Schwesterschiffen, von welchen «Zenta» am I8ten August 1898, «Aspern, am 3. Mai 1899 vom Stapel lief. wird «Szigetvar» nun eine einheitliche Torpedodivifion bilden, welche dazu ausersehen ist, an die Stelle der bereits veralteten vier Torpedolreuzer der Sebenico-unb Iara-Classe zu treten. Im Vereine mit den übrigen modernen Torpedoschiffen «Tiger», «Panther» und «Leopard» wird unsere Kriegsmarine nun über eine Torpedolreuzer «Flotille von sechs modernen und leistungsfähigen Schiffen verfügen, welche durchwegs eine Fahrgeschwindigkeit von 18 bis 20 Seemeilen, das ist 37 Kilometer per Stunde, ermöglichen werden. Die Baukosten eines solchen KriegSsahrzeuges stellten sich auf 1.600,000 fl., wozu noch die Anschaffungen für die Armierung im Betrage von 170.000 fl. und die Erzeugungslosten der Munition mit circa 260.000 fl. hinzuzurechnen sind. Das feebereite Schiff wird mit etwa 2 5 Millionen Gulden zu veranschlagen sein. — (Ingenieur- und Architeltentag.) Gestern wurde in Wien der vierte österreichische Ingenieur« und Architektentag im Beisein des Vertreters der österr. Regierung Sectionschefs Freiherrn v. Weigels-perg, des Landmarschalls Freiherr» v. Gudenus, Bürgermeisters Dr. Lueger sowie von Vertretern der verschiedenen Ministerien eröffnet. 2ln»1o2 »kor» in d«r 3onlkir Es herrschen: ^ der «othlauf bei «chweinen im Bezirke Laibach " ^ Gemeinden Grohlupp (2 H.), Oberlaibach (2 V)» " die Pferderäude im Bezirke Littai in der Gememve ^» (1 H.). Erloschen: ^ der «othlaus bei Tchweinen im Bezirle Rudol s" ^ den Oemeindeu Höuisssteiu (2 H ), St. Michael'Stop" ^ -Ple?na (1 H.), Tiiplch (1 H.). Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.4u"lllls' Die Vorgänge in China. Paris, 5. October. Eine Note der H^ Havas» besagt: Minister des Neußern " ^ beauftragte den französischen Vertreter, l^ ^Mcn deren Truppen in Ostasien mit den .'""""'M' Truppen cooperieren, betreffs Annahme e>ne»u^a samen Programmes für die Verhandlungen m^ ^ zu sondieren. Durchdrungen vom Geiste, von ^, Erklärungen der verschiedenen Regierungen u ^ waren, glaubt die Republik ihre loyale'M" ^ folgenden Punkten zusammenfassen zu l""^^,, ä" strafung der Hauptschuldigen, die von den^AA,,-bezeichnen sind. 2.) Aufrechterhaltung ^s ^os-Einfuhrverbotes in China. 3.) Entsprechende ^.^ haltuug der Staaten, Handelsvereiue ""^A f^ Personen. 4) Bildung einer permanenten ^ A< die Gesandtschaften in Peking. 5.) Schle>fu"9 ^iel festigungen von Talu. 5.) Militärische VelA "^g. oder dreier Punkte auf der Route Tlen»^!"' ^it-welch letzteres stets den Gesandten sow" ^V^ sck lräften, deren Ziel die Hauptstadt ist, osi" >,A llN< Der Regierung der Republik erscheint es ' " D möglich, dass diese nur gerechten Bedmg""^ die den Vertretern der Mächte überreicht "no M Anwesenheit der internationalen Truppen » ^el' von der chinesischen Regierung binnen lurz werden könnten. « ^ird ^! London, b. October. Den «Times» A F Shanghai vom 3. d. M. gemeldet: Tien-Tsin berichtet, die deutschen Seesoldall ' ^ 2000 Boxern angegriffen worden. Dle«^^,, 400 Todte. Die Verluste der Deutsche ^ ^ geringfügig. - Die -Morningpost' "^ ^,M vom 1. d. M.: Nachrichten aus der P"""" en U zufolge finden London, 5. October. aus Tien.Tsiu vom 3. d. M.: Morgen " MV Tschcmg, von einem russischen Admiral," ^ W wache und seiner eigenen Leibwache begle -nach Peking antreten. . ^..ssische^il ^ Petersburg. 5. October. D.e^ rung hat den im Ctrculartelegram "e ^^lch'^i! Äülow vom 1. October zugestimmt und den russischen Msandte" , entsprechenden Weisungen versehen. .OlM^ Shanghai, 5. October. (^ ein" "'^> Der Taotai vom Arsenale redung mit dem Vicelönige den unlergr ^ m ^ »nit, dass die jüngst erfolgte Degree ^, p ragender Mitglieder der Hospartel ou^ vom Ausland erzwungen worden sel- ^ ^rs iH^ Washington,.',. October. H„ Oft" ^ meldet vom 5. d. M.: Dem ch^Umg a?'^ Wu.Tmg-Fang wurde gestern m.t^^ gestern mitgetheilte Strafedict des KaN" ^ «HF' tember eröffnet, dass Präsident Mac Klm v ^ W ^ Grade bedauern müsste, wenn d>e au, ^,z, führer betrachteten Prinzen Tuan, ""^„tgehell 1 chiao einer exemplarischen Züchtigung Vulareft, 5. October. Die Vl^"<3 ob die Abreise der Königin von ^enha'V^ Witt mit einem Attentat im Zu.< London, ü. October. B^ * ?ü ^ihe, waren 293 Ministerielle, 7« Llbera^ ^' " a/wählt. Die Ministeriellen erov" Liberalen einen Sitz. ^ jacher Zeitung Nr. 229. 1871 6. October 1900. Angekommene Fremde. «. Hotel Elefant. Tlewlö."^' October. Nagy«. Ingenieur. Vudapest. — Luh 3ckn,)'.""' Cl- «orenz. - Kunert, l. u. l. Oberlieutenant; 3>wl ?""' l- Frau-, Schmidt, Uhlich. Gangel. Vach. Fischl. ^rnbär. «"' I°llner. Epstein. Hausner, Tonis, Schiiffer, Aerlhln m °""' ^"l. Kslte.. Wien. - Dr. Komelu. «'M. Antwerpen. — Domladiö, Kfm.. Illur.« !sstlllk',^°b"- Johann Hribernil. Vahnarbeiler, 2b I., '^zisnil ^ ' !5l°lsse erlittener Verletzungen. — Matthäus .,. Am 4"K"' ^ I. Ziegelstrahe 10. Magentrcbs. ^'anastras,- i>/ «. ^ Helena Gostinöar, Greislerin, 66 I., '""lllgilche Beobachtungen in Mbach. '------33^l>6'2 m. Mtll. Luftdruck ?W 0 ..im, ^ ' Nl^s^^T^M^miitzig ! heiter ! b!' U7Vi^^ ?^ " lNl)' ^w""' heit«_______ . H°z ^ " ^ > '20,' Qschwach ," Nebe, , 00 Me: i22?Mömlttel der gestrigen Temperatur 14 6 °, Nol- '^--H^^Mcher Sleba^eur- «nton Funtel. ,« Tie Danksagung. l'Z"' °«?n"V^' ^?'°" ^"^lt sich angenehm ver-!ts,^ b" von,'h!°"ch.e ^"" ^° glücklichen Gelinaen des am ^l «."""'s beic,! °'"^"»" (Vymuasium veranstalteten Kaiser-"»tki« "^sibea^ ^"^"' namentlich der lijbl. Intendanz «V^Mme d",«i."^"^ach, welche bereilwilliss d.e ^ch,° ier'u,^« 'odl. 6il Weld-^slln Danl a?"s ""b '" ^amen der Jugend hiemit den ^'"^"''l'am ü, October 1900. e Direction des k. k. Kaiser Franz Iosef-^--^^^^nmasiums in Krainburg. 7s' "Uerm»un^11vo ^'?^ «sllo Voobo ^.^n ^8 um 6 Udr »kenä» ; "^lNitt».? .. "°^v. «°ä 2vvar um 3. 4 unä b Ul,r ^^,.. . lh'..^ ""» 6' 7 un6 « Ul.r ^enä«. ^^ ' ' l>l«ll2 ^ "^u«» rra^rttmm. (3353) 25 Fctnöestheater in Faibach. 5, Vorstellg. Samstag, tt. October unger. Ta^. Boccaccio. Komifche Operette in drei Acten von Fr. v. Suppü. 6. Vorstellg. Montag, 8. October Gerad. Tag. Iaza. Sittenbild i» fünf AufMen von Pierre Verton und Charles Simon. Fiir die deutsche Bühne bearbeitet von Volten Vaeclers. "^MM^Igeilage. "Mtz (3655) Unserer hculiaen Nummer liegt ein Prospect iibir den soeben erschienenen Meyers historisch-geographischen Kalender für das Zahr 1901 bei. — Dnser nun im b. Jahrgange vorliegende Kalender bedarf leiner besonderen Empfehlung Der beste Beweis, wie beliebt dieser Kalender ist. ist der, dass die alle Jahre erhöhte große Auflage binnen kurzem, weit vor demIahres' wechsel, bereits vollständig vergrissen ist. Jg. v. 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Freunden und Velannten die Überaue «raurige Nachricht vom Hinfcheiden unseres innigst-geliebten ^ohnc?, Bruders, Schwagers und Onlels, des Herrn Montan-Ingenieurs Julius Nudols Endlicher l. l. Oberwarbeins des Punzierungsamtes in Wien welcher nach schwerer Kianlheit, versehen mit den heiligen Sterbrsacramenten, im 4b, Jahre seines iirbenS heute um I Uhr nachts selig in dem Herrn entschlief. Die irdische hülle des theuren Verblichenen wird Sonntag, den 7. October, um 4 Uhr nachmittags im Trauerhause Gradaschzagasse Nr. 6 eingesegnet und sodann auf dem Friedhofe zu St. Christoph zur letzten Ruhe beigeseht. Die heiligen Seelenmessen werben in mehreren Kirchen gelesen werden. « aibach am 6. October 1900. (3751) «ndolf Endlicher, l. l. Nezirlssecretilr i. R., «at« — «ane« Endlicher, geb Pianecll, Mutier. — «lugust Endlicher, Director der dalm. Laüdes.Hlipothesenbanl; Paul Endlicher, Berg. werlsdirecwr, Brüder. — Nietorlne Vludman, Handelsmllnnsgattin; Eugenie Endlicher, l, l. Postexpedientin, Schwestern. — Iofes Vludman, Handelsmann, Schwager. — Ella Endlicher, Irma Endlicher, Schwägerinnen. — Sämmtliche Neffen und Nichten. Hled^ch beehre ich mich die höfliche Mittheilung zu machen, dass die Hoffnung meines neuen Mannfacturwaren-GescMftes an der Ecke des Domplatzes und der Spitalgasse (3749) 8tMt **ieinWelche mich durch das geschmackvolle Assortiment der neuesten in- und ausländischen Erzeugnisse in die Lage ver- ^^F^^s^ss^X"^^^ -e - -iide ™>™*stets s°rge iragen werde-eriaube n Besuche des neuen VerkauMocales höflichst einzuladen. «X. Gf-rolbelnili» hai)Sp1^ Fm.I"ungen vorzubeugen, bringe ich in gefällige Erinnerung, dass mein altes Manufacturwaren-Geschärt am Ralh-• ™ in unveränderter Weise fortgeführt wird. "^^ iimdacher Zeitung Nr. 229. 1872 6. Octoberiso^ Course an der Wiener Korse vom 5. October 1900. «««de« offwellen Cour-b«««.. Tie notierten «lourse verstehen stch in Kronenwährun«. Die Notierung sämmtlicher «lctien und der «Diversen Lose» versteht sich per Gtück. Allgemeine Klaat°schuld. -" "°" Einheltl. Rente in Noten Viai- November p. «. 4 ll« „. . »7- 9?«» InNot, ssebr, Nu8,pi,«,4 2"/„ 9» 80 »7,0 ..EilbIän.Iulipr > 97 — l«b4«ta»«schnldver» schreibnngen. «Waoethbahn in O., steuerfrei, zu »4.000 Kronen , . 4»/« 111 50 112--Kranz.Josef»«ahn in Tllb« (diV.Et.).....5'/.°/« 1!« 50 117 5« . 5><°/„........435'-487- »to «alzb.'llr. »00 fl, ». WO. i 5",.........419 — 420 — «al. Karl'Ludw.-V. »00 fl. lM, 5 „ »on 200 fl......42» »0 «4'— Veld Ware Vom Staate zur Zahlung »>«rn««»ene «is«ni^Pri«r.» 0bli«aNo»n». «tlisabethbahn 600 u. 3000 Vl. 4°/. ab 10°/«...... 112 50 — - «lisabethbahn, 400 u. »00« Vl. 4"/„......... 115 50 Ilg — Franz Iosef-V., «m. i8«4. (»i». St!) Vllb., 4°/„ . , . 9b 50 9S'40 «allzllche Karl - Ludwig»«ahn, (bill, 3l,) Bllb, 4°,^ ... 9» 8« 9440 Vorarlberg« «ahn, Gm. 1884, (div. Et.) Lilb,, 4°/» . . . 95 - —-- St»llt«schuld der zander der ungarischen AronZ. 4«/<. ung, «olbrente per «lasse 113 85 114 uz dto. dto. per Ultimo ... 113 85 114 05 4»/„ dto. Rente in Kronenwähr., steuerfrei, per «assa . . , 90 70 9<> 90 4° „ dto. dto. bto, per Ultimo . 90 7" 9u 9« Ung. Nt.-Vis..«Nl. Gold 100 sl, ,20 50 ,21 20 dto. dto. Tllber 100 sl, . . . 9? 90 98 »„ dto. Etaat«.0blig. (Ung. Ostb.) v. I. 187S....... 116 50 1,7 50 bto. Tchantreglll-NbNs.'Oblig. 98- »8 8» btll.Präm.-N. K1N0fl,-20NKr. 183 25 ,64 25 bto. dto. K 5Ufl.-200«r. ,6325,6425 Iheih-Neg.-Lose 4°/„ . . . . ,3» ,40 4°/u ungar. Vrundentl.'Oblig. »9 80 »0 75 4°/, kioat. und slavon. detto 93 — 98 7« Ander« VssenU, Anlehen, !i«/, Donau-Reg.'Anleihe »878 . ,07'— 108 — Nnlehen der Etadt «örz . . — — — — «nlehen b. Etadt Wien . . . »02 80 INS 80 dto, dto. sLllber od. «old) 122 50 123 50 dto. dto. (1894) .... 82 75 9375 dto. dtll, tt»98) . , . . 98— 938l' Nörseb»u-?lnlthen, veilosb. 5°/» 100'- I00'd0 4° „ »raln« üande«°Anlehen . 9?'50 — — ««ld Ware Pfandbrief« »tl. «odcr. allg,üft.in50I.vtrl,4»,„ 93 75 94 75 N^sterr. Lande« Hyp,««nst.4°/„ W60 9? l<> Oesl.'ung. Vanl 40>/^ähr, Verl. 4°/„......... 97 75 98 75 dto. dto. 50jähl. V«l. 4»/, , 97 75 «8 75 Vparcllsse,1.öft.,«YI,,verl.4°/„ 9825 9925 Gtsenbahn-Prisrilzt»-Gbligatian«». Feibinands-Norbbahn Vm, 188« 9? Sft 98 8« Oesterr, Norbwestbahn . . , 104 60 105 4« Ltaatsbahn.......403 ------- Eübbahn k «"/„ verz. Iänn.'Iuli 3,8 i!0 8»9 20 dto. ö. 5»/„...... 118-50^120 — Ung.»a»llz. Vahn..... 103 4» 104 — 4»/, Nntertratner Vahnen . 9« 50 100 - Div«rft zos« (per Brüll), ««rzlnsliche Lose. «o/o Vodencredit-Lose «m. 1880 23«-7!> 240 75 »"/s, ,, ,, Em. 1889 2«8'25 234 25 4°/„Nonau-Dampssch. loo fl.. . 340 8s« 5°/„ T>onau-«ea,ul.«2ost . . . 258^0 »55-50 Unverzinsliche Lose. Äubap.-Vastllca (Dombau) 5 fl. 12'80 18 80 Ereditlose 100 fl...... 890 381 — LIary«Lole 40 sl. «M, ... 12« !1«8'— Osener Lose 40 fl..... 12« 50 128 50 Palffy-Üose 40 fl. «M. ... 12» 129 - RothenKieuz, Oeft.««s.v.,l0fl. 42 2!» 48 25 ,< ,' UN«. „ „ 5ft. 20 2b 2125 Rudolph-Uose 10 fl..... 58 ! «0 - Talm-llose 40 fl...... »?<» !i?8 — Lt-Venois-Lose 40 fl. . . . 196 — 198 — Waldstein'Los« 20 fl..... — - — - Vewinstsch. d. ««/^ Pr..Gchuldv. d, Bndencleditansl., Em. 18«9 50— 52 — Lalbacher Uose...... 49 — 01 - G«ld Ware «etlen. Trannp»ri«Vnt«r» n«hmung»n. «usstg-Itpl. Vlsenb. 500 fl. 2980' 2994 Nau- u. Vetrltb«-<»ts. f. städt. Ltrahenb. in Wien lit. X . 274 - 27« — dto. bto, dto. lii. V . . «70 - 272 — «öhm. Norbbahn 150 fl. . . 420 — 422 — Vuschtiehraber «is, 500 fl. «M, 3035 8050 bto, bto, slit, «) 200 fl. , 1078 1082 Donau - Dampfschiffahrt« » «es. Oesterr,, 500 sl. «M. . . ?«« — ?«8 - Dul Vobenbachcr «,-V 400 Kr. 580 - 590 — sserdmand« Norbb, 100<1sl.«°rdwestb, 200 sl. E 450 —451-- dto. dt°. Mt. U) 200 fl. S. 4«c> - 4«: - Prag-Duier «lsenb. 100 sl. abgft. 177 50 ,78 «taatseisenbahn 200 fl. E. . , «58 - «>,» — Güdbahn 800 sl. E..... 108 25 ,N9'25 Nlldnorbo, Gerb.-N. 200 fl, «M. 869 2!, »?o — lramway.Hes., NeueWr., Prio< rität»<Äct.(Nllllb.Vraz)20<»fl.G. 412 — 415 — Wiener Localbahnen.Act.-Ges. — — —>— Dank»«. «lnglo-Oeft. Nanl 120 fl. . . 272 b« 2?» 5« Vanlverein, Wiener, 200 fl. . 488 — 484 — Vodcr,.«nft,, Oeft., 200 fl. <2. 858 — 8«4 — «rdt,-Anst, s, Hand. u«, 160 fl, —— — — blo, dto, per Ultimo . . «49 50 »50 50 llreditbanl, Mg. ung., «0« fl. 680- 66« Depositenbanl, Nllg., 200 fl 414 5u 41°^ 5» Az Amsterdam ....-'' li»'l<>ll,^ Deutsch« Plütze . . - - ' ^«' *3<« London.....' ' ««^ -.^ Pari»......- ' ^. ^ Gt. Peteriburg . . ' ' Dalut.n< ^ .,z Ducaten.....- ' l» ls ,,,<> 2N.ffranc«Ttl,cle . - ' »l»«1 °n'«0 Deutiche «s!ch«ba»ln°ten > ' ^j« ^ Italienisch« Vanlnoten , - ' ,>it,, «übel Noten. , , ' ' _^- ^-^—^, Elsa.- -va-aa-d. T7"«rlc«L\x£ wmm Miltrn, PsaadbrlcfCB, Prlorlt*t«m, Actlem, (*M| Los-Venlehanmg. Ba,23.Ik- "va.33.dL "T^7"«cli.slei-O-«»cls.»,ft iAlbMsk, Spltalgmiw.__________________ Privat-Depot« (8*fe-D«po«'itg) ^^t*»-Virzliiiii tu Bir-Elilifii In Cuti-CirrHt- ¦¦< »^ *^****