iV'i » Sonntag den lt. ZSnner 1874. MI. Jahrgang Vie „M irburger Leitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: aanzjShrig 6 st.,kalbjährig 8 fl., vierteljährig 1 si.b0tr; fürSufl«ll»«ß ins Hauß monatlich lv kr. — mit Postversendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., viertetiährig 2 fl. InsertionSgebühr 6 tr. pr. Zelle. Die Wimtt Körst 187S. 3. Ein Abgang von sünfzehnhllndekt Millionen Gulden bezeichnit das avt,e!ausent Finanzjahr der Wiener Börse. In märchenhasttm Glänze hat dasselbe begonntn, mit dem vollsten wirthschast. lichen Niedergänge geendigt im Bewuhlsein vernichtender Demoralisation, entkräftet, entwuthigt. Welch ein Unterschied. Das erste Jahresdrittel bildet den Höhepnntt des Eründungs'Schwindels. Die tollstm Äeen wurden mit jedem beliebigen Agio bezahlt. Der Erfinder erhielt Agio> die Bant, die seine Idee verwerthete, nahm Agio vomGarantiekousortlum. das Konsortium von den einsührenden Makler» banken, die Muklerbanken von dcn zum „Premier" Betheillgten, diese Betheiligten von dcr Börse, die Börse von den großen und kleinen Epieltkn der Aristoktatie, deS Bürger- und Bauernstandes. Daztvischen wogte der Konz»fsionö> schacher, die Geldmirigue der Nationalbank, die sjch selbst überbietende Frechheil der Syndikate und endlich das betrügerische Börsenarrangemenl. In das sinauzielle Wirrsal mengte sich sozi aler Vsöherwahn. — Die WellaussttllungSmanie verzerrte die güge drs gutin Wiener Lebens in eine Weltausstellungsgrimaffe. Alles schien aus den Fugen gerissen. Wohnungs-und Lebensmittel preise überslirgkn die KonsumtlonSkraft — Ari deitS-BelhäliNisse vlMirrien sich. Die Industrie und daS Erwerbe taumelten zwischen unmöglichem Forderungen an PreiS, wie au GkstehungSkosten — drr Handel bewegte sich in phantastischen Nltsensummen bei immer kleiner werdrnd'n Grwivnziffern. Alles Tollheit, alles in rasend steigender Schnelligkeit, in immer un- versöhnlicheren Gegensaßen — in »mmer rastlose-rer Heßjagd nach mühelosem Gewinn. Als im Maimonate dieser Gkivinn in die Lüste zerstob, war auch daS Urlheil über dieses WirlhschaftSiystem gesprochen. DaS ganze Kartenhaus fiel über den HauftN. Die Industrie konnte Nicht iveiter produzirln — sie ivar auf Kredite gebaut, dl» entschwanden, auf Arbeits-Verhältniste. die unhaltbar wuiden — sie rechnete auf Konsu-mentei', deren Kaufkraft nach dem Koursblatt variirte. Dos Gewerbe brach in sich zusammen — denn der galvanisirenbe Strom einer verrückten LuzuSnrbeit war versiegt. Dem Handel raubte ine Mißernte selbst den naturwidrigen Holt einer Rotzstoff'Ausfuhr und die Produktioneinfuhr un terblieb. weil die Zahlmittel mongellen. Am Geld- und Effektenmärkte folgten die Donnerschläge ununt«rbrochkn aufeinander. Die Herrlichkeil der Börse ivard der Erde gleich ge macht. Von dtp Banken und Afsoziat onen biilben kaum geborstene Trümmer. Zum Jahresschluß hoben hundert Aktiengesellschasten ilire L quidation beschlossen — hundeit andere durch Nichtbezahlung der Z nsen daS Geständniß abgelegt, daß sie im Lebensmarke geschädigt seien, und die dritten hun dert, die etwa übrig bleiben, neigen und beugen sich im verherrendkn Welterslurm. der schonungS los über ihre Wipfel hin'vegrast. Hatte man vor Jahleesrist die Assoziativ» alS allmächtig an^^e-sehen — halte man ihr die Zauberkraft zugetraut, das kapitalSarme Oesterreich zu bereichern, kapitale bildende ProdttktionSkrast einzuflößen und alles Bersöumie nachzuholen, so veifiel man nun iu'S andere Ezteem. Die Assoziation wird als Fluch angesehen, alS Urjache der Bcrheernng, als Quelle aller Mißbrauche. Jeder zieht sich in seine indi viduelle Einsamkeit zurück, verschanzt sich hinter seine Reserven, mißtraut jedem Anderen, reduzirt den Handel anf dkU Vaarkauf verzichtet ans Fortschritt und Solidaritätl Zur Geschichte des Tages DaStremayr sich mit seinen konfessionellen Vorlugen nicht zeigen will, so beabsichtigt Herbst, im Abgeortnetrnhause die Bildung eineS konsejsionellen AnSschusieS zu beantragen. Die entscheidende Vorberathung wird in der nächste» KIulzsiKung der Linken statifinden. Der Kanzler des deutschen Reiches ist gksonnen, zur Vorberathung der Sozial-fragen ei-^e Fachkommisllon einzuberufen. Dieser Wille deutet mindestens «zn, daß man in Berlin zur Einsicht gekommen, eS dürfe dieses Feld Vicht länger eine Wildniß bl'iben. In Wien aber fehlt zur Stunde sogar dilse E kcnntniß. Die sranzösilchen Blätter be-schästigen sich mit üem nenesien Staatsstreich in Spanien. Die Republikaner trauern und warnen ihre Parteigenossen lm ki,unen Lande mit dem Beispiele der unglücklichen Nachbarn. Die monarchische Paitei jubelt über den Untergang der llle-publik. Bermischte Stachrichten. (Das Impf Wesen in Deutschland.) Dem Jmpfzivaug zufolge, welchen Bis' varck sür ganz Deuischland b aniragt, wäre Jeder vernichtet, sich in dem Zeiträume von der Geburt bis zum zwelundzivanzigsien Lebenswahre eliiier zweimaligen JmpsuNs^ zu unterziehen. Nenillet»«. Eike Mrthaltr Süllgersamilie. Von Ludwig Tteub. (Fortsetzung) * Die Sänger aber, die von ihrem ersten Wallgange zurückgekommen, wurden jeßt im ganzen Aillerthal« geliebt und verehrt. Unbeschreiblich war auch der Eltern Freude. Der Vater zog sich nunmthc leicht auS seiner bedrängten Loge und konnte sein Geschüft viel vortheilhafter und schwunggvoller betreiben als zuvor. Aber die ivellgeivohnten Sänger mochten die müßige Ruhe in dem.stillen Kügen nicht lange ertragtn. Nach zwei Monaten schon git^gen sie auf ein« zw«ite Reis', und dieses Mal zog auch Anton Rainer, ein anderer Bruder, mit, welcher eine herrliche Baßstimme besaß. Er hatte daS Schneiderhandlverk betrieben; aber als ihm die Geschwistcr, die eben zurückgekommen, von dem herrlichen Leben .n drr großen Well erzählt, da schien eS ihm angenehmer und rühmlicher, im schönen Alpenkostüme auf dekorirter Bühne zu stehen und der erstaunten Menschheit li, bliche Lieder vorzusingen, als zeitlebens bucklig auf der Lchneiderbude zu sißen und eine Nadel nach k'er andern einzufädeln. Auf dieser zweiten Krise kamen die Ziller-thaler Sänger zum ersten Male nat» England, wo lje an dem damaligen österreichischere Gesandten, Fürsten Esterhajy, einen mächtigen Gönner fanden. Georg der Vierte, fönst eben kein li benS» würdiger Patron, kehrte doch gegen die Tiroler seine llngenehnsten Seiten heraus, beherbergte sie' läni^ere Zeil zv Wiildsor, ließ ihiten itzre ganze Tracht von Kops zu Fuß vom feinslcn Tuch und StidenzeUj; neu machen, auch goldene Knöpfe Mit dem großlirltanischen Wappen darauf-sktzea und schenkte ihnen neue Gürtel oder Ranzen, aus welchen silberne Schilde Mit d'Mselbrn Wappen. So wurden sie falhionable, fandrn allentlialbeu in dem v-reinigten Königreiche die sreundltchsie Aufnahme und erjangen sich ganz ungeahnte Summen. Und eines TageS lvurd« dem alten Joseph Rainer zu Fügen «in Schreiben seiner Kinder überbracht, tvelcheS ihm kuiidgab, uiie glücklich eS ihnen bis dahin gegangen, und ihn einlud, zu einem fröhlichen ur,d feierlichen Wiedersehen nach Frankfurt am Main zu kämmen. Dahin solle er auch die Mädchen bringen, mit denen sich die Brüder vor ihrer Abreise versprochen hatten, und Marie gab den Austrag, den Easslan Wildau« r, Hausknecht beim Eigner, Wirth in Fügen, freund- lichst zu vermelden, daß sie ihn, da sie doch auf ihre erste Liebe verzichten müsie, zu ihrem Gemahl erkoren habe, «renn er damit einverstanden sei. Di'ser Cajsian oder Cassel und fein Zwivings-bruder Anton galten übligens zu derselben Zeit in der stanzen Gegend als große Mcister und Helden IM Raufen, was damals im Zillerthale daS schönste Geschält war. Sie standen in gleichem Alter mli den jung.n Rainein und wuchsen nachbarlich Mil diesen auf. VaterCl'ss'l erzählte später noch ost, taß sie in srüh.ren JahrtN viele ^.''unterl Male mil einander geiaufi hauen: nichtsdestoweniger waren die Zwillinge und die jun^ien Rainer in der Haupisacve imme- die besten Freunde, und darum lrulde ouch dlt btvorstehel.de ^'»eiralh der Echivester mit dem öasiet von deu iSltertt und den Brüde-u ni.1.t ungern gesthen. Nach wenigen Wochcn hitlten nun die sümmt-lichtn Geschwister, die also wieder dere ngtkommen, fröhliche Hochzell zu Fügen in drm Dorfe. Die vier Jungen haltcn sich sehr hübsche und, waS noch blsjer, sehr brave Mädchen aus.rwählt. Vermögen halte jcdocv nur Eine, nämlich Bruder AntoliS Braut, loelcher ihr Vattr am Hochzeitstage eine ziemliche Mitg'ft auf den Tisch legte. Etwa acht Tage voih.r ivar übrigens Marie Rainer mit ihrrli>A - Meister tu Peitau, iit voin >ireSt,'ivte Etil! iveg'N Erpl'ffuttg zu veizeljn T^gen K^rk^r o e Uiiheilt woro.n. Sain ß ivulli, iiäml ch 1865 enidetkt haben, daß er 1859 al>^ Ingfpä v:el Beziiksadju, k en I. V. «ötrubach (derzeit Brziik'» liaupimann in W'ndischgra^) 88 fl. zu viel erleg. Troj) aller Veilarinen Piozeüe liaite Stuniß ivtrderhvlt den Bcriuch g'uacht^ s'inel, (Ntgnr durch Diohuttgen zur Ruckg v vi.jks Bltratt S ^u bestimmen. Di se Diohungen inlk^kten de» Gegenstand der Anklage. Dir Brru theilte Hai die Berufung an,temrl'et. (S t a a t s V o s s ch u ß k a s s e i i> Bl a r, b u r g.) Die Vers immluNtt der B rirauensrnän- best'ß. zusiieden Kleben. Der Stielvaler. der ütier« Haupt al< etivaS rauh und kalt geschildert wird, scheint sich übrigens um den jung n Ludwig sehr i'enig gekümmert zu haben. Nur einmal wäiirend der dreijährigen Abwesenheit der Muttcr kam er ihn zu besuchen nach Zell und machte ihm »inr Tabakspfeife zum Präsent, die Mutler aber nalim ihm daS Geschenk wieder ab, da sie nicht h^^ben wollte, daß ein so kleirer Spreizer schon rau tien solle. Nach drei Jahren also kamen die Geschwister Rainer wiedcr nach Hause, legten ihren WanSer-stab nieder, kauften sich schöne Slnwrsen und fingen ein häusliches Leben an. Frau Marie Wildauer fuhr dann auch wieder mit iliren Gatten »ach Zell, um den kl«inen jetzt zehnjährigrn Ludwig abzuholen, der sich von d,r Färberin und il.ren Schwestern, die er unendlich liebgeivonnen, nur schluchzend und jammernd trennte. Diese seine Zicheltern h^itien sein Herz dermaßen eingenommen, daß er sich in unbesriedi.^ter Sehnsucht larige abhärmte und im Vaterhause nur langsam eingewöhnte. (gortskßuni, solgl.) ner, welche der Statthalter zur Begutachtung der Frage, betreffend die Errichtung von Staatsvor-schußkaflen einberufen, hat erklärt, daß nicht blos in Leoben und Graz, sondern auch in Marburg einc solche Kasse gegründet werden möge. (Von der Post.) Seit 10. d. M. ist auch in der Kärntnervorstadt ein Briefsammel-kästen aufgestellt und wurde der Frau Magdalena Schmi derer der Verschleiß von Briesmarken und gestempelten Koutirrien verliehen. Theater. Ueber den Benlsizevorstelliingen ivaltet hener ein eigenthümlicheS V^rhäagniß, denn bis nun warlN iuir noch nicht in der Lage, davon Gutes zu berichten. So Müllen wir auch dieSma! entschiedenen Tadel aussprechen über die Darstellung des Birch-Pfliffer'schen Schauspieles „Der Leiermann und sein Pflegekind", welches am Donnerstag zum Vortheile der verdienstvollen Frau Hubatschek in Szene ging. Das ganze Stiick wurde in einem schleppenden Ton gesprochen und war von zutreffender Pointirung keine Spur. Um uns zu erklären, so l)atte Frl. Jansch (Aieckchen) nieder einmal Jhr Gedächniß verloren. In Folge dessen dehnte und zerrte sie d e Worte, daß der natürliche Zitsammenh^ng der Sätze ganz auseinander gitifstn ivurde. WirDerrnerken dieses um so nachdrücklicher, als Ul's der tonst tieffende Ton die Utderzeugung gab, daß eS dem Fräulein nicht ain Können, nur einzig am Kennen m^mgelte. Herr Ttetz (Lude Ki-öllhammer) t»atte sich ein Acmilch oou sprachlich n Uiimögljchkeit'N zurecht gelegt, welches als „veilinerisch" kolpotirt wurde, o»jU tpran.l er h»)i^ >n Fiebtlhitze; schien e^ liber mit Sit-sea H^us vu stiadcn g^n>z ernst zu li'ü ,n ttnc» verl'arb 0.tüurch all'S, was s'iue n.l ü lich, A'Iülie GaicS leisten kannte. Uin doch s> i.1'^ L^iit zti lagen, neitnen »vil F lU H .b 'isch t (Dt irtija Äie ivens) und Dlrekior ^'^i h(>< leiin tN»), velchi t»arir sfii ll ch lrakierist len, «e. »ittch ine kie man tichiiich die ttorrespon» c»enj tt it dem ^vusfleur. I5ktzte Post. Di, G sckäftSo« dnung d,r Gemeinden i» der Sieurmart soll gründlich geändert wcrdtn. Der Arainer Landtag hat zur Errichtung cii»ev Novtnischtn LandeS^Schulvücher» vcrlagrS lO.WN fl. bewilligt. Der preußische KultuSministcr wird der Bviksvrrtrrtuiig fünf Vntwitrf, zur Gr» gänzung fer Kirchengeseye vorlegen. Eiugefaudt. Meine« Freunden in Oesterreich. Anläßlib drr jüngsten A unestie ist Mir von Vielea üsterrer offcn und ehrlich sür daS. ivaS ich als daS Rechte und Richtige erkenne. Als Geschäftsmann kenne ich keine Partki und Üthe ohne Unterschied der Nationalit.i» Ztdem zu Dienste — dem Slovenkn so gut, irie dem Deut« schen, tem Ungal^, dem Ztali-ner u. s. f. wenn kk meiner bedarf. Die Leistung lsl also eine gegkn-seitige. Ais Slaatzbür.ter und Wähler folj,e ich aber meiner pol>tilch-nat'on.'len Uevcrzeugung und g'br.>uche mcln Recht. Trotz mcines GtschästSver» kehrS Mit Slovenkn und allen Ranken und G(5 schästSlchädigungcn von S.i:en d,k Klerikalen /^um Trotze habe ich den Math, als f'eierMann zu stimm-n und lzoffe, diesen Muih auch sür i^ic Zukunft mir frisch zu «rhalten. Mlcht der Korrespondent dts »Äov. Oosp." künftig AnspiUch auf die Elire, vo« mir einer Änlwart tlewürdlgt zu wlrven. so tr te er aus dem Dunkel seines HinlerhtlteS dervor und käinpse Mit offenem Bisir. Er nenne seinen wahren und voll'N Namen; oder besorgt er vi lleicht, dieser könnte mir oder einen andern meiner Ge-linnungs,tenos1'n Anlaß bieten zu scharssiilnigen ^Betrachtungen, zu eniheiligenden Witzen Er möge ohne Furcht sein; Ivir h'ben etwas Besseres g-t rat uns haben viel Nothivenditteres zu t!»un, ^lS a>» der Unschul) und am Zuf-ll eines Fa-milienname' S unsere Kraft zu erproben. Di's mein letztes Wart an den UogenaN 'ten. Ein Finsterling, welcher eS durch seine polltislx und nationale Anschauung ist und sich auch mit seinem Namen nicht auS dem Schlupfwinkel herauswagt, verdient r-icht mehr, als mit stiller Verachtung gtstraft zu wervcn. Maria-Rast. 8. Ääliner 1874. Peter Jakopp. Dank «nd Antmpfthtoilg. Seit Herr Wunder anfangs der fünfziger Jahre hier gestorben, hatten wir in. unserer Ge-meinde keinln praktischen Arzt mehr und wuren vorkommenden Falls genöthig, entweder in Schleinitz oder in Marburg Hilfe zu suchen. Wir begrüßten daher die Nachricht, Herr Johann Simetinger, praktisch,r Arzt in Uliter-Drauburg, »vert'e sich als solcher in Kötsch ansiedeln, Mit aufrichtiger Freude. Noch größer ist aber jetzt unsere Freude, weit unsere Erwarlunj^en nicht bloS Nicht getäuscht, sondern übertrosfen worden. Hcrr Johann Simetinger darf nicht allä" sür die kurze Züt seines HierseinS (vom Monate Juli 1873 an) eine beträchtliche Anzahl t^lück-iicher Kuren verzeichnen, er hat auch durch seinen liebevollen Umgang mit den Kranken und durch sein geselliges Benehmen unsere höchste Anerkennung sich erworben. Wir sagen hiemit dem Herrn Johann Si-metiNtler unsern wärmsten Dauk und empfehlen denfelben zu ärztlicher Hilseleistung auch in tvti-teren Kreisen. Unter-stötsch, 10. Järiner 1874 (Folgen die Unterschristen.) IVanItSttKunK. Heute erhielt ich durch Herrn Carl Flu« cher, Hauptagenten der L^vQors.lÄ" hier, das von meinem verstorbenen Gatten Herrn Anton Gert auf das Ableben gezeichnete Kapital baar ausgezahlt, obwohl die Zeichnung erst am 18. August v. I. gemacht wurde und der Verstorbene bis zu seinem Tode erst die erste Prämienrate mit 22 fl. 80 kr. eingezahlt hatte. Wofür ich der vorgenannten Versicherungs-Anstalt für die neuerlich bewiesene Coulanz, sowie Herrn Carl Flucher insbesondere deßhalb danke, weil er es war, der meinen verstorbenen Gatten auf die hohe Nittzlichkeit der Lebensversicherung anfmerksam machte. Marburg am 1. Jänner 1874. (s ____Marie Gert. GeschSflsempsthlllkg. Ich mache hiemit dein geehrten Publikum ergel'enst bekannt, daß ich mein Geschäft im Hause des Herrn Grillwitzer (Domgaffe) eröffnet habe. Ich babe bei dem hiesigen Schuhmacher-Meister Herrn Simon Wolf neun Jahre und sechs Monate ununterbrochell gearbeitet und mir dadurch eine so genaue Kenntniß der Wünsche und Bedürfnisse des geehrten Publi« kums erworben, daß ich vollkommen im Stande bin, den Anforderungen desselben in jeder Weise zu entsprechen. Mit der Versicherung, durch gediegene Ar-beit, mäßige Preise und schitelle Bedienung das Vertrauen meiner geehrten Kunden zu rechtfertigen, empfehle ich mich zu zahlreichen Auf' trägen. Jakoö Zollenstein, ö) _Schuhmacher. L e u t n e r'f ch e Mllerllugetl-PWtrchen 3 Sl. 18 kr., 12 St. fammt Anweisung 60 kr. empfiehlt (36 r.. IN. „zar goldelltll Avgel" Herrengasse. Eine schöne Wohnung in der ian're» Stadt, in einer belebten Gasse nächst dein Hauptplatze, bestehend aus 4 Zimmern sainmt Zu.ikhör, ist sogl.ich zu vergeben. 'Auskunft im Comptoir dieses BlatteS. (38 Preßgerm, täglich frisch, besonders ausgezeichnet in Trieb- krast und Haltbarkeit, das Pfund 50 kr. Abnehmern von Pf. « ufmärts berechne ich 48 kr. Zu haben bei Ixn. Ii» Schmiedgasse Nr. 11. (34 Eine Wiese (10 Joch) in St. M a r g a r c t l) e n. ^teaergemeinde Wach- senberg, ist unter leichten Bedingnissen zu ver' kauseri. Auskunft tvird in der Kanzlei des Hrn. Dr. R k i ser eriheilt. ^ (37 Keller zu vermiethen. Im Hause ?t'r. !LV in der Rebengasse ist ein mit Ziegeln gepflasterter trockener Keller mit Rauminhalt sür circa 90 Startin in Halbgebinden zu vermiethen. . (27 Anzufragen im 1. Stock daselbst. v»slo« W Mzrdvrs. ti»ellr»l»l«il vm^vdlt vmpvvt^ir (12 W'. UlnKer. MIM • Auswahl grosser Vorräthe HAtels-, BafleMiser-, Witanp- nnfl Zimmer- Einrichtungen in allen Fagonor. e infacher u. feinster Sorte, in allen Holzgattungen, politirt, matt, zu allen Preisen nach billigstem Preistarife. Zeichenjouruale und Preislisten gratis. Elegante Speise-, Schlafzimmer- und Salon-Möbel, alle Tischler- und Tapezierer - Erzeugnisse. Bestellungen erbittet (14 Joh. T. Lacher, Marburg, Grazervorstadt, Tegetthoffstrasse. 120,vvo T^ater cv> als Houptgewinii, Gewinne von 8vl>vv, 4()MV, 3V.VV0. 20.000. Ik voo^ 2 ü 12.000, l0.000, 2 »i gooo, 2 t ö000, ö t 4S00. 13 » 4000^ II » 3S00^ 12 t S400. 27 » 2000. 3 ä 1600, öS » 1200, 12k t S00. « » 600. 2 » 480, 312 » 40v, 312 » S00, 10 » 120. 367 t so und S4,Z26 » 44, 40. 20 Zl. ». Thalcr Pr.-Crt. «nthält dl« vom Slaale genehmigte und garaiilirle I^Große Geldverlofunft worin die Gesammtfumme der Kapitalien von über 2 «Illllon, 120.000 IkAlvi- pr.-ert. binnen wenigen Monaten in siebenmaliger Aiehnng zur sicheren Entscheidung gelangt. Die nächste Ziehung ist planmäßig auf den 14. und 15. Jänner 1874 festgesetzt und ist der Preis der Lose: fl. ö. W. L.— für ein ganze» OriginalloS (keine Promesse) 3.— „ „ halbe» l Ztt „ viertel Segen Einsendung de» Betrage» in fl. ö. W. Banknoten am bequemsten der Sicherheit halber in re kommandirten Briefen, versende ich direkt unter gratis Beifügung de» Prospekte» die mit Staatswappen ver sehenen Originallose selbst nach weitester Entfernung prompt und verschwiegen. Sofort nach der Ziehung erhält jeder Betheiligte die Ziehungsliste ncbst Reno vatwnSloS uberfandt und werden Gewinngelder unter strengster Diskretion sogleich ausbezahlt. Man wende sich baldigst vertrauen»voll an da» stet» vom Glücke begünstigte Bankhaus 1035 8ivgmunli ttovkLvIioi', Xambui'g. Obstbäume. Kn Lthrrr Zoses Stöger in St. Ptler bei Marburg hat «ur noch clliche huntert Stämme Maschanzger zu vern'ben._^ B erloren: Vylinder Uhr mit doppeltem Gehäuse am 4. Jämler Nachmittag von der Grazervorstadt bis zu den drei Teichen und von dort aus den Burgplatz. . (24 Der ehrliche Finder wolle sie gegen gute Belohnung im Comptoir dies. Blattes abgeben. eue8 ««»«8 Konzesfionirte Hsttwat-Agentte des Josef Kadkick vorm. Anton Koinigg LvrrGQx»>»o, XßMlKwsror'svdv» S»u» I?r. 2S2. Arbeit-, Aienjt-, Atelle«- «od Wohlttings-Vermittlangkn werden zur prompten Besorgung in Vormerkung genommrn. Eine große Auswahl ooi» Stadt- und Land-Reatitäten, dann Gewerben befinden sich zum Verkause in Vormcrtung. worüber die Auskünfte und deren Beschreibungen den direkten Käufcrii unentgeltlich ertheilt lverden. Iv» vt0Q»tmiu»Q iQStttuto werden alle Arbeiten, Uebersiedlungen mit Zieh- oder großem Möb-lwaqen auf Federn, Kommissionen zc. zur billigst?» Besorgunl^ übernommen, Kleinholz und Kohlen iu beliebigen Quantitäten um den billigst fest^iesetzten Preis ins Haus gestellt, dann faki'gvivgenkvitsn nach allen Richtungen, Jspänni,^, mit offenem und geschlossenem Glaslvagen (Broom) um billigst festgesetzte Preise beigestcllt. (33 der Allgem. galiztschen Feuer- nnd LebenS-Bersich'.Gesellsch. Außerordentlich vorthetlhaste GlÄikS Offerte. Ztück und Segen bei Cohn. Vrißt»»« Ztaite Hiimbiira girliiltirtt Gelt- Lotierie »«» iber » Millionen «S,««« Thalee. Diese Vortheilhafte Geld Lotterie ist dieSmal I'vicderum mit außerordentlich großen und! vielen Gewinnen ausgestattet; sie enthält nm^ «S.SVßV Loose, und werden in wenigen Monaten in 6 Abtheilungen folgende Eewinm sicher gewonnen, nämlich: 1 großer Haupt Gewinn eventuell RSßV.VOV Tyaler, spez. Thlr. 80.000, 40,000, 30.000, 20.000. 16,000. 2mal 12,000. l 0.000. 2mal 8000. 2mal6000, ömal 4800, 12mal 4000, llmal 3S00. 12mal 2400, 27mal 2000, »mal 1600, 54m<'l 1200, 126mal800. 6mal 600,! 1mal480. 3l0mal 400, 310mal 200. 10mal! 120, 363mal 80. 16000mal 44, 14541mall 40, 16, 8. 6, 4 ck 2 Thaler. Die Eewinn-Ziehung der II. Abtheilung ist amtlich auf den (10 14. u IS ck ^ festgestellt, zn welcher das ganze Original-LooS nur 6 fl. ö. W z halbe „ nnrZfl. ö.W.^ das viertel „ nnr 1'/, p. ö. W. kostet, und seude ich dieseO rtginal« Loose mitRegie ru ng»wappen (ketne Promessen oder Privat-Lotte rien) gegen frankirte Emsendung de» Betrages selbst nach den entferntesten Eegenden den geehrten Austraggebern sofort zu. Die amtliche Ziehungsliste nnd die Verseudung der Veviaogtlder ^erfolgt sofort nach der Ziehung an jeden der Betheiligten prompt u»d verschwiegen» Mein Geschäft ist bekanntlich vaS Aelteste undj AllerglUcklichste, indem die bei mir Bcthei« ligten schon die größten Hauptgewinne vor^ Thaler 60.000, 50,000, oftmal» 40,000 25,000, 20,000, sehr häufig 15.000, 1Z,000, 10.000 Thaler ic. ie., und jüngst in den Monaten Oktobet und November d.J. stattgehabten Ziehungen die Ge», fammt-Tumme von über 'r'Zili laut amtlichen Gewinnlisten bei mir gewonnen haben.l M»«»» in Hamburg, ! Haupt-Vomptoir, Bank- und Wech^elgesch^ft. Der heutigen Nummer dieseS Blattes liegt der Zichungöfalender für 1874 nebst Geschäfts-Anzeigen der Wechselstube von Rudof Fluck in Grc)z bei._ Eine geübte Köchw in ein großes Geschästshaus findet sogleich Aufnahme. Nebst guter Behandlung Lohn nach Verdienst, jedoch nicht unter 12 fl. monatlich. (7 Auskunft im Comptoir dieses Blattes. Billig zu verkaufen: Eine schöne Greislerstellage, 2 Bücherkästen, 1 politirter franz. Auszugtisch und einige leere Fässer, Tischlerwerkzeuge und aller Ärt Tischlerholz in größeren und kleineren Quantitäten in der Mellingerstraße Nr. 99 bei Herrn Kranz Walenschag. (28 Mehrere Wohmnge« sind in der Schillerstraße Rr. 191 zu vermiethen. (2 lbsrantworUiche iltedattio«, Demt und Verlag v»» ^«ard Sauschiß t« Marburg. S. «. «. G. Adresse Ar Brief«: Rudolf Fluck flraz. Adresse für Depeschen: Fluck Graz. Ziehungs-Kalender für das Jahr 1894. Sämnttfiehe östen^ichisch-ungariächen — und in Oesterreich concessiönirten ausländischen — Lotterie-Effecten. Ausgegebon von MTOGLF «1,1«, echselstube, GRAZ, Sackstrasse Nr. 4. 2"kr Los-CtaMungr Älj AI" grösster |kleinster! cu« | i , r Jänn. 2. 4% 1854er Lose......I Serienziehung fl. Ii „ 2. Creditlose.......fl. '200.000 195.— 5.— „ 2. 5% Donauregulirungs-Lose . . „ 100.000 '100.— „ 2. 4% Trister fl. 50 Lose . . . „ 10.000 50.— „ 2. Como-Rentenscheine . . . . „ 21.000 14.70 „ 2. Krakauer Lose 40.000 30.— M „ 2. 1825er Hessen-Darmst adt-Lose , „ 70.000; 162.— U 1 „ 3. Innsbrucker Lose.....„ 30.000 30. — u „ 5. Salzburger Lose........40.000, 30.— „ 14. 5°/0 Russische 1864er Lose . Rbl. 200.000'120.— Q „ 15. Graf Waldstein-Lose . . . . fl. 20.000 31.50 v „ 15. Fürst Salm-Lose.....„ 42.000 63.— H i | „ 30. Fürst 1-lftry-Lo.se.......26.250 63.— ß 1 Febr. 1. 5% 18G0er Lose......Serienziehung 3.— 1. Graf St. Genois-Lose . . . , fl. 52.500; 68.25 ® 1. Türken-Lose......Frcs. 300.000 [400.— J) j „ 1. Braunschweiger 20Thlr.-Lose . . Serienziehung 1. 1837er X&ssuu'sohes Anlehen . fl. 15.000 42.— Iß „ 15. Ungar. 1870er Prämien-Lose . „ 200.000 jl 16.— 2.50 „ 15. Stauislauer Lose.....„ 8.000 -'S.— ™ „ 15. 1834er Hessen-Darmstadt-Lose . „ 25.000 44.— W März 1. 1864er Staats-Lose . . . . „ 200.000 180.— 4.— " „ 1. 4% 1866er bayerisches Anlehen . Serienziehung „ 1. Sachsen-Meininger Lose .... Serienziehting „ 13. 5% 1866er russisches Anlehen Kbl. 200.000 120.— N „ 31. Braunschweiger 20 Thaler Lose, 1 Nuinuiernziehung . . Thlr 80.000 21.— p 1 „ 31. 1845er Badisches Anlehen . . tl. 35.000 55.— April 1. 4% 1854er I iOse, Nummern/hg. ,, 1115.500 315.— I „ 1 Rudolfs-Lose.........20.000 12.— Jj 1. Credit-Lose.........200.000 j 195.— 5.— P : „ 1. Türken-Lose......Frcs. 600.000 400.— ^ ; „ 1, Sachsen-Meiniuger Lose, Num- H meruziehuug.....Ü. 10.000 8.— * 1 „ 1. 4% 1867er Bad. Kisb. Anl. . . Serienziehung ^ ;j „ 1. Fürst!, Schaumburg - Lippe Anl. . Serienziehung H;: „ 2. Krakauer Lose......fl. 15.000. 30.— „ 15. Graf Waldstein-Lose . . . . „ 10.500; 31.50 „ 15. 1864er Staatslose.........220.0001180.— 4.— *- Uai 1. 5% 1860er Lose, Nummernzhg. „ 300.000 600.— N „ 1. Graf Keglevich-Lose . . . . 10.500 10.50 „ 1. Braunschweiger 20 Thlr. Lose . . Serienziehung „ 1. 3% 1866er Oldenburger Lose Thlr. 35.000 40.— Q , „ 1. Schwedische Eisenbahn-Lose . . „ 7.000 12,— ' ; 1. 4% 1866er baier. Lose, Num- (J inernziehung.....ti. 70.000 175.— , „ 3. Iunsbrucker Lose.......12.000 j 30.— C j „ 5. Salzburger Lose......„ 30.000 30.— „ 15. Ungar. 1870er Prämien-Lose . „ 150.000 116.— 2.50 B Juni 1. 1864er Staatslose.....„ 200.000 185.— 4.— 1, 4V2% Triester fl. 100 Lose . „ 21.000 105.- (R ,, 1. 1839er Lose........Serienziehung a 1. Türken-Lose......Frcs. 300.000 400.— ^ ! „ 1. 4% 1867er Bad. Kisb. Anlehen, H | Nummernziehung . . . fl. 175.000 175.-*- ; j „ 15. Ofner Lose.......„ 30.000 HO.— „ 30. Braunsohweiger 20 Thaler Lose, Nummeruziehuug . . Thlr. 20.000 21.— „ 30. 1845er Badische Lose, Nummern- ziehung......fl. 1.000 55.— Ziehung Los-Wattung Tlcff>l am __________ größter [kleinster i Juli 1. 4% 1854er Lose......I Serienziehung fl. L Creditlose........fl. 200.000'195.— 5.— „ 1. 4% Donau-Dampfschitff.-Lose . „ 52.500 [105.— „ 1. Sachsen-Meininger Lose .... Serienziehung lj ; „ 1. 1845er Hessisches Anlehen . Thlr. 32.000 70.— y| „ 1. Schaumburg-Lippe-Anleh., Num- 11.000 42.— ^ i inernziehung.....„ a „ 2. Krakauer Lose......fl. 18.000 30.— V ! „ 13. 5% 1864er russische Lose . Rbl. 200.000 120.— M ! „ 15. Graf Waldstein-Lose . . . . fl. 21.000 31.50 n „ 15. Fürst Salm-Lose , . . . . „ 21.000. 63.— ^ „ 30. Fürst Clary-Lose...... 12.600 63.— V August 1. 1860er Lose........Serienziehung 3.— OB 1. 3% Türken-Lose . . . . Fres. 600.000j400.— Jj „ 1. Braunschweiger 20 Thlr. Lose . . Serienziehung a „ 1. Sachsen - Meininger Lose, Num- J* inernziehung...... 45.000 8.— y ,, 15. Ungar. 1870er Prämien-Lose . fl. 200.000:120.— 2.50 „ 15. Stanislauer Lose...... 10.000, 25.— Sept. 1. 1839er Lose.......„ 231.000 525.— (j| 1. 1864er Lose......... 200.000 185.— 4.— „ 3. Innsbrucker Lose...... 10.000 30.— H 13. 5% 1866er russische Lose . Rbl. 200.000 120.— „ 15. Fürst Palffy-Lose.....fl. 42.000 | 63.— a. „ 30. 1845er Badische Lose . . . „ 35.000 56.— 1P „ 30. Braunschweiger 20 Thaler Lose, Nuinmernziehung . . Thlr. 40.000, 21,— Ol'tob. 1. 4U/U 1854er Lose, Nummernzhg. fl. 52.500 315.— 0 „ 1. Creditlose........„ 200.000 j 195.— 5. — N 1. Rudolts-Lose.......„ 15.0o0 12.— K 1. 3% Türken-Lose . . . . Frcs. 300.000 400.™ „ 2. Krakauer Lose......fl. 15.000 30.— Novbr. 1. Schwedische ELsenbahn-Lose Thlr. 14.000; 12.— W „ 1. Braunschweiger 20 Thlr. Lose . . Serienziehung „ 1. Sachsen-Meininger Lose .... Serienziehung (J „ 1. 3% Oldenburger Lose . . . Thlr. 10.000 , 40.— W „ 2. 1860er Lose, Nummernziehung . fl. 300.000 600.— H „ 5. Salzburger Lose......„ 15.000 j 30.— y „ 15. Ungar. 1870er Prämien-Lose . „ 150.000 120.— 2.50 y I)ecbl\ 1. 1864er Sfaatslose...... 200.000 185.— 4.— P „ Ii Fürst Windischgrätz-Lose . . „ 21.000 3li.— Jq „ 1. 3% Türken-Lose .... Frcs. 600.000 100.— ^ „ 1. Sachsen - Meininger Lose, Num- ™ inernziehung.....fl. 15.000 8.— p „ 31. 1845er Badisches Anleh., Num- ■ inernziehung . . . . . „ 1.000 56.— „ 31. Braunschweiger 20 Thaler Lose, Nuinmernziehung . . Thlr. 20.000 21.— (Bei 1845er badischen Losen ertolgt die Serienziehung einen Monat vor der Nummernziehung.) MB. l>en Ein- und Verkauf dieser Lose (wie überhaupt aller Gattungen Werthpapiere) besorgt unter bekannt soliden Bedingungen Rudolf Huck, W ech«elstubc\ Q-raz, Saolsjstrasso Nr. 4. ■ Aufträge von Auswärts werden prompt, auch gegen Nachnahme effectuirt. ftaiikirte, mit Nttoormirkl» «er-fthtut "Mchrifttil wird Zedkr-m««» bmiiwiitizst sofort erlheilt. Wichtig für Besitzer er von Mo ,lii>tten Wim Jose (Staats-, Privat- & Sfiifen- Lotterien) sind durch meine Wechselstube zu beziehen. "flnboff Graz. I j 4! h ÄSJ . JE JW und verlosbaren Obligationen! % 4 i Ein Blick in die Restanten - Listen unserer Verlosungsblätter genügt, um sich davon zu überzeugen, dass viele Besitzer von Losen und verlosbaren Obligationen jahrelang die betreffenden Nummern entweder gar nicht oder in Listen von höchst zweifelhafter Richtigkeit ju|nd erschwerter JJebcrsicht nachsehen. Jahrelang (iegen kleine und gnossc Troifer unbohoben, unverzinst — todt, — wo die betreffenden Besitzer noch immer auf des Glückes Begünstigung warten. Um den Besitzern von Losen und verlosbaren Obligationen es zu ermöglichen, ohne Mühe und Kosten ihre Nummern kontrolirt zu halten, so i habe ich zu deren Vortheile die Hinrichtung getroffen, dass in meiner Wechselstube jederzeit ul m s o n s , t Losnummern nachgesehen werden können. Ich ermögliche ferner fam L&dmtscrn, welche an ihren Nummern mit solcher IJpjfmng hängen, dass sie dieselben nicht verkaufen wollen, auf Grundlage ihrer lose jede gewünschte elelbesehuffwng in der Wehe, im ich die gekauften Lose in denselben Nummern auf beliebige Ratenzahlungen zurih-kcerhwfe. Wechselstube, Graz, Snoüstrasse Nr. <4. Aufträge aus der Provinz werden prompt effeetuirt. im-«jr i. MMdne des steimrUen Kvt-taes a fl. 3 o. W. Jeder Anteilschein gibt, da^ J^jcht zu dein Bezüge eines Prämienblattes, das im Kunsthandel nicht unter 9—JO fl. erhältlich ist, und spielt übrigens bei der im Frühjahre jeden Jahres stattfindenden Gewfinstziehung, welche mit Oelgeinülden, Aquarellen, Kupferstichen, Photographien, in Glas und Rahmen reich ausgestattet ist, ,als Los nut, so dass man ausser dem Vortheil, ein ausgezeichnetes Kunstblatt zu dem billigsten Preise zu erhalten, *uch die Chance hat, ein Kunstwerk von bedeutendem Wort he zu gewinnen. Wer dem Verein als ständiges Mitglied beitreten will, bezieht ausser dem Autheilscheine zu 3 fl. noch eine Mitgliedskarte um 2 fl., wo gegen er alle Rechte eines Mitgliedes (das ucfcive itnd passive Wahlrecht in den Ausschuss und die Comites des Vereines und die stimmberechtigte Be theiligung an den Vereinsversammlungeu) nebst 10i tätfatis-tKnfcreekarten zu den im Jahre stattfindenden Ausstellungen erhält. Wer dem Vereiue als Mit glied durch 5 Jahre angehört hat, erhält ein künstlerisch ausgestattetes Diplom als Mitglied und Beförderer der bildenden Künste unentgeltlich. Ausser dem i«t ein solches Dtplom um den Preis von 2' ti. iVsterr. Währ, zu beziehen. Antheilsehehie h II. 3 «sincl ku begehen durch Rudolf Fluck, Wechselstube, Graz Wils AM, Für HL und SPEKULANTEN! Ein- und Verkauf aller Gattungen Staatspapiere, Aetim, Priorität«-Obligationen, Pfandbriefe u. Lose. Ein- und Verkauf 2 aller Gattungen % Gold- und Silbermünzen, Banknoten und Devisen. Pmiausto Eitag aller Gaikogen Soup. Voricliüsic auf alle Gattungen "Werthpapiere, Geldgeschäfte jeder Art. lltffttMtfHtte tjott