^ M. DomlerNan mn l2. ßcMmber I8ßl Die «Laib«chcr Zcltllüg" crschcint. mil '.'lxsiiahxie "er So,»,- u„d Feiertage, täglich, mw sosset sommt bt'i Aeilaqen im (loml'toir ganzjährig l, st., balbjährig 7, fl. 5« s,.. mit .!t r e,»/b a >, P im isoml" to'r ssanzj. ,>> f,.. hall'j. tt!l. F»r l.,e Z.i^I!,,,,^ "> " Haus si»i> h.ill'j. 5U lr. mehr ^ e»trichtc«. Mil dcr Poft portofrei ga»»alige lttlr, u. s. w. Zu diese» Äll'uhreil ist »och der Insertions->!t»ll'll per 30 lr. sur eine jereinl.Uige lllinschaltnng hi»j« zu rechne». Inserate t'ls ltt Zeilen losien 1 st. i»U Ir. sür 3 '^al. 1 st. 4U lr. ,»r ^ H'ial unv U0 lr. lur l 2)l>U ^,»ll Inl'sgliss l»,< ^!ls,ll!o»«slem>'»I<.) Wbachc^eil«««, Amtlicher Theil. ??e. l.l. Apostolische Majestät baben mit dcr Aller^ ^llen E„lschließu„q vom 6, September d. I. die /'We Stelle eiueS StaatSbuchhaltcrs uud ersten ^stnnbss brl der küslenländischen Staatsbucblialluug 't dlil s^f,„,„^gi^„ Bezügen dem Vize-Staats» "chdaller dieser Staalöl'uclihaltulig. Franz Andrejka. Madigst zu verleihen geruht. Richtllmtlichcr Theil. Kommifsions - Entwürfe. sllln ^ ''" Abgcordl'cteubause l't stehende Kommis-zur Vcralhuug eine« Gesetzes zum Schutze der ,,, ^ '^lche,, Freiheit ist mit ihcem Enllvnrfe ^ ^"^>dc gckonimcn >mb hat sich dabei meistcnS an bt», ^ ^ch"lten. wie sie vom Herrn Vizepräsi-">ü, ' ^^'- Hnöuer aufgestellt worden sind. Wie ^'< l>»!> folqelldc lcilenoc Orliüdsähe auöspreche». ^ ^ Die persönliche Freiheit eiocs jeden Ooizelnel! ^chu!'" ^„ssriffe der össemlichc» M.icht miler dc» ^ez OsssßcS fieslrltt. ei^. ' Niemand dnif vcrliaflel werden. als mir über des >> ^^Ilchll« nnl> niil Gli'liideli ucrsel'ensn Vlfllil fa»vcder l'inntn Gesi^"'^^" freilassen, oder ihn dcr loinlielenlei, ^lsbehörde znstellcn. ai,«.. ' Die Mapiegel der Internirnng ist fnr iinmer dag j?^' Die AnSiveisnnss darf »nr in d,n durch ^tseh vorgcschencn FaUcn unfngl werden, tzs^, ' ,^le Untersuchung auf freielu Fuße darf nach ^"tlfs x'"" Naulion von Seile des Beschuldigten '"öatn '' ^^"" H^k l'ldingt wird durch daS Vcr. beit d, ^^ ^aulionsleistcrö uno durch die Veschaffc," flti„„ ^^nfdarcn Handlung. Die Unlnsllchunss auf ^schlol" "^ ^^^' Naulioniülistunq ist nur dann anS< ' chelig '', wenn dringende Anzeichtl, eines Verbre» ^üt o lien, ans welches eine mehr als fünfjäd» ^^rstr.fe a^seyt ist.- chsn ^" ^"lwnrs eineö N e l i a i o n a e d i kt c s. wcl-^^l! d ^'^^'"^ l>ls Aligeordüclcnhauscs für Ne^e> so^ ." konfcssionsllen Ailieilcn auSgearlieitcl hal'en ' ""lt ""ch der «Presse«: ^l'ssli,'«f ^'"'""" >st die volle Glaul'cnö- und Ge-Üen w/^ ^'^ Nlwährleistel. Niemand kann gezwuu c>'. seine religiöse Ueberzeugung zu rffenl'aieu. l»sses"ss ^/'"usllche Ausül'ung des 3tll>giouSl'lkcnl>t, Ei,, ^^""'"U" lMstrhiiU'M zu. "eligi'o,^ „. l^"' "kseßlich auelkannleu Kirche und ^" Ncli.i '^^"schaft steht das Recht der öffcnlli. ""chigcil M', ''^"südling. vorbehaltlich jedoch der "lb»»„„ ""'A"" ^'l Sicherung dcr öffelUlicheu , vom Gss^ ,^"' ul'd Neligionö> Genossenschaften w'^"- Eö «gr,,tszwecke bestimmten Austal. an "^Uchtu , ""d FondS. dem?""' E ^.^eligionö-Genossenschafte,. si„d den ^'""le d«g ^^s'b'" unteu^rfen. Auch stebt "echt zu. bezüglich llrchlicher Auge. lcgenbeiten. welche, unt» soweit sie das öffentliche Interesse berühren. Anordnungen zu erlasse». „Der Verkehr zwischen dcn Obern uud den ili-n,n unlergel'enen Dieneeu uild Angehörigen einer Kirche und Neligiona, G,,,oss.'!!!chast ist „»gehindert. Die '^lkannlmachu»g il'rer Äüordnungen ist nur denjenigen Beschränkungen miteiwolfen. welchen aUe übrigen Veröffentlichungen umfliegen. «Für jede Kirche ui>» Religions' Gesellschaft iN die Vrlichlnng. Veränderung oder Amhebung vcm Acmieru der Seelsorge niedein oder döhern Ranges, die Festsetzung ihrer Ve^ilkc und Sprengcl. sowie die diebfälilgen Zu- und Abtbeilungen an die Znstim-mung deS StaatcS gebunden Versammlungen der Vlnslcl>'l oder Diener e,ner Kirche oder 5v'eligionS » Genossenschaft, welche nicht regelmäßig zur Besorgung der. gewöhnlichen Angele-genheilcn gehallen werden, sic mögen mit oder ll'ne Zuziehung von anderen Anglhörigen dcr religiös,» Gemeinschaft stcu!fi:,den. sin) lä"gstenS acht Tage uor dcren Abhaltung der Nc^icilmg anzuzeigen. Dieser steht cö frei. einen landfilsürstlichen Kommissär abzusendeu. welcher einer solchen Versammlung dci-znwohncn hat. Ueber eine jede solche Velsammlnng muß ein Protokoll aufgenommei! weiden, von welchem dle 3ic» gierung zu jeder Zril Eilistchl und Abschrift nel'mcn kann. Der landeöslnstüchc Kommissar hat das Necht, im Falle der nicht gedöli^e» Anzeige dcr Versammlung, oder msoftlne in diesrr etwas Gesetzwidriges oder SiaatöschärlicheS vorkäme, dieselbe alifzuheben. „Der Eiusiub jeder Kirche und NcligionSgenos-senschaft in den Volks- lind Mittelschulen ist auf den Unterricht in dcr bezüglichen Religion eiligeschränkt. Die Voitrcige in dcr Religions»Wissenschaft an Uni-ucrsuäten sind von dem l^iufinsse l>cr Voisteher und Diener jeder Kirche u»d ReligionS-Genosseüschaft flci. „Die GcjetMbung in Alisicht auf Ehe-Angelöb' nisse und die El)e. soweit eS sich um ihre rechtliche Gllligkeit und ih,e l'ürgcrlichen Wirkungen handelt, sieht dem Siaalc aUein zu. u»d er übt die bezügliche Gllichlübarllit in Ehesachen durch weltliche Gc» richte aus. «Dem LandeSft'nslell stehen in Ansehung der Ernennung, bei Wahl oder des Vorschlages in einer Kirche oder R»l>gionS-Gesellschaft diejenigen Rechte zu. welche deren Sass,mg,n ihm alS solchem einräu-men. oder ihn» in Gemä^heil dersrlbeil inSbesondllc gewährt werden. „Alle Vorstel'rr und Diener einer Kirche oder Religiono-Genossenschajt haben vor dem Antritte ihres AmleS dem Kaiser den Eid der Treue und deS Ge-horsamS. wie der genauen Vl'obachlung oer Gesetze uud gewissenbafler Erfüllung der Pflichten z» schwören, „Vereinigungen in ciuer Kirche oder RcligwüS-Gcuossenschast, deren Mllglicdlr zufolge feierlicher Gelübde nach einer bestimmlen Regel unter einer Oberleitung gemeinschaftlich leben und verkehren, stnd an die Znstimmuüg dcr Staatsgewalt gebunden. Es bedarf der Genehmigung dieser zur Regel und zu den Satzungen einer solchen Vereinigung ebensowohl, alS zu jeder Veränderung derselbe». DaS i!etzlclc gilt auch von den schon bestehenden Vereinigungen dieser Art. Dcr Staat kann auch bcstehcuoe derartige Vcr-einigungc». sobald eS daS öffentliche Interesse erheischt, aufycbcn. „Die bürgerliche Giltigllit der Ehe ist nur uo» dcrcn Abschlüsse uor dcm durch den Slant hiczu be-stelNen Beamten abhängig. Eine kirchliche Trauung kam, nur nach der Vollziehung dcs uorgcdachten Al-tcS stattfinden. „Die Rel,g>0!'S-Vtrschlcbenhcit ist kein bülgerli^ chrs Ebehlndciluß. «Eilie Zensur irgcnd einer Kirche oder Religions-GesrUschasl m Bllrcff dcr Bücher oder anderer Schrif- ten darf nicht bestehen. Das Preßgeseh deS Staate« aUlin bat auch für Bücher und Schriften religiösen InhaltS seine Wirksamkeit. «Für Ruhestätten der Verstorbenen hat die Oe» meinte Sorge zu tragen, und ift daS Vegrälmlß der Todlcü eine Gemeinde« An^eleglulieit. Jede Kirche und Religious' Gei'osseiischaft ordnet nur die golies-diensllickcn U'l'lingen bei ^lichenbegaugmsseu ihrer Aiigel'öiigen nach ilnen Sa^üü^e»!." ES wird uerslchert, daß dieser Entwurf noch be-deuleude Aenderungen durch daS Eomil«! seilist erfahren werde. Sitzung tes Hauses >cr Abgcorintlen an, 10. September, Vorsitzender: Präsident Dr. Hei,,. Auf der MimNerbank di, Herren: v. Schmerling, v. Pleuel, v l,'asscr und Graf W,bllrg. 1. Iülerptllalion an den Heirl, Staatsminister (Vrinz uno Giuossen). die Prüfungen der i!ehram>S-randioateu cin den Gymimsien betreffend. Die Intrr-pellanlcn weisen darauf l'in. daß in, Widersprüche m,t den bestehenden Gesetzen Gymnasilll-i.'el'lämler an nn» geprüfte Kandidaten verlieben w»rd,n, uno dab an IeslliieN'Gymnasien Unzukömnilichleilen in den Lehrmitteln vorkommen. Ist das Ministerium qesonne,'. dl» Issuiten gsqenuber l»ie gewährlel, Ves^üüstigllugen ü^ch läüger auftlcht zu erhallen? 2. I,!lllvll/al!c>!, an d,i> Herrn Handelsmiinster. die Bell'clllglmg aktiver StaalSl'eamlen an Aktien-grsciischaslen i>» der Eigenschaft von VerwaltllngS-lälhen betreffend. Die Interpellation erinnen an das bezügliche kaiserliche Handschreiben oom November l8.'»9 uud spricht die Blsorg»iö auS. daß der betreffende Staatsbeamte nach der einen oder anderen Richtung hin seinen Pfi>chien nicht gerecht werden könnte. Sollte daS HalidtlSmiülslcrilim »lchl geneigt sein. solche Kapazitäten nur in einer oder der anderen Rich» lnng in ihrer Tbäligkeit zu belassen? (Schindler.) Graf Wickeuburg: Ich nelmic keini'ii Anstand, diesc Interpellation i» einer der nächsten Sitzungen dcS HauseS zu beantworten. Kuranda bringt für den PelilionSausschnß mehrere Anträge zur Kenntniß c>e« Houses. Sie bezilben sich aus die RotaliatSordmlüg. auf UiiterlichtSgegen' stände. Genossslilchafts-Aiigslegeiiheltln x,, nnd wer-den. den gesleiilen Anträgen gemäß, den belleffenden Ausschüssen deS Houses zngtw,ssen. An der Tagesordnung steht die Fortsetzung der Gencralorbalte über daS Gcmeiudrgesetz. Demel (für den AnSschußantrag) suchl den Eiu-wnrf. der Antrag enthalte zu viel und wieder zu wenig, zu entkräften. Der Ausschuß pal nichts uor-inirl, sondern nur allgemeine Grundsätze aufgestellt, und in keiner Weise die Anlonomic dcr Bänder prä-jndizirt. er bat also sicher nicht zu vicl gellen. DaS Gleiche gilt von dem Vorwurf. dcr Aueschuß habe zn wenig gethan. Namentlich ist die Anschuldigung, die Unabhängigkeit des GtmciudevorstaudcS sei nicht gewahrt, unbegründet. Aehnliche Einwendungen seien weiter gemacht worden, ihre Enlkräflung grhört aber ill die Spezialdeballe. Autonom und frei ist im Grunde eine Gemeinde unr dann, wenn sie so wcnig als möglich von einem überlragelltn Wirkungkl-tise hat; für ihre selbstsländige Wirkungssphäre sollen aber die Grundzüge möglichst allgemein gehalten sein. Beiden Anforderungen l»l-spricht dcr Aueschußberlchl. WaS die so wichtige Slel-lung des GroßglündbesltzeS a»l'ela,'a.t. s" elschl'"> tt"l Zweifel, daß der Ausichuv daS Vett'leiben c>,s G'^' gruudbcsitzes in der Gemeinde wolle, d.rch >"' T '" ^y„re/Gesctzrara^^^^^^ grundbcslp muß abcr m, ^»"">< 834 sseistigen Gedeihens der Gemeinde in ihr bleibe»; dle ihm nölhige» Garantie» sino mit der bevorzugte» Ver-lrelung gegebe» und ein AUeinstehen würde auch für ihn vom Uebel sein. (Bravo.) Der Redner vertheidigt das Recht d,S Groß» a.lundbesitzers. sich im Gemeindewesen dnrch Repräsentanten Usrtrelen zu lasse», und l)ebt sodann hervor, daß nicht der B» Interesse der Grmeinde »virke und schaffe, da« 3iecht anf die bevorzugte Vertretung gebe. ES febll nickt an zahlreichen Veweisc». daß der Großgr»»db.siß sich in dieser Richluna nach wi, vor bewege» wird und le>» Gruiii» wird ihm zu Alsc>l!i"iffl-n und Beschwerde» qe.^dcn wcroen. (Bravo) Oberleitner gegl-» c>e» Ausschußanirag: dir General^eballe wird iooncr niedr znr Spe-ialde^allc. Dcr G'n»l» liegt uornebmlich in oein Art l. des Aus» ildub'.nllaaes. Redncr ist für das unbedingte V>rbleibe>, dcs Gsl'ß.lrnürliesiyeo ii, der Gemeinde, Den Wilkungs kreis der i'a>,dgeM'illde» will ,r vor Ueberbürdung geschliyt wisse» und vcrw'brl sili daher gegen ras uubsdingle Aufbcbe» der B,n Landtagen zur allfäUige» Aenderung einzeluer Be-Kimmungen zugewiesen werden. (Der Antrag bleibt ohne Unterstützung.) Stummer (für reu Ausschußanlrag) svvichl gegei, die bis jeßt gegen denstlbc» erhobenen Ein» wcndnngen. gidt jedoch z». daß entsprechende Aendc« ruilgen an den einzelnen Paragraphen immcr noch vorgeliomlnen werden könnten. Stankt (gegen dcn Auöschußantrag cinge« schrieben): Der >n der Regierungsvorlage angedeutete Weg ist , stimmnng der Februal'Gesehe im Widerspruch steht. I>n Hinblick anf die Nolbwendigkcit der Abfassung eines Gemeindegeseßrs bal er sich jedoch entschlossen, gegeu seine Ansicht an d«r Deliatte Theil zu nehmen und wild sür den Ausschußbericht stimmen. Baron Kalchbcrg bemctkt, daß er. obwohl gegen den Antrag eiügeschrlrden. doch dem Hause die Vcnlllieilnng überlassen müsse, ol) er gegen oder für denselben gesprochen habc» werd,. Die Geschäfts' ordnnng erlaube nicht, slch ül'er den Gegenstand zn erheben und außerdem faUcu General» und Spezial-debalte unvermeidlich ineinander. Von dem größten Giundsatze ausgehend, die freie Gemeinde ist tie Basis des freien Slaatcs. bemerkt der Redner, daß man dcn Thällgleilsbcrlcht der Kommune bis jetzt viel zu eng ausgefaßt hal>e. Ans dem Kommunallebe» muß sich jede staalöbürger-liche Tugend eulwickeln. Die Gemeinde ist die Mut-ter des Staates, der ihr n.'ch macchiavcllischcn Dok-lrineu ein undankbarer Sob,» ist und sie verschlingt, wier er die Freiheit des Individuums verschlungen hat. (Vrauo) Dagegen haben aber Philosophie. Kul« tnrgeschichle Nationalitäten uno die Gemeinde in einer Weise reagirt. der man sich anschließen darf, ohne deßwegen Reaktionär zu sein. (Bravo) Aus dem aufgestellten Vegriff der Gemeinde de-duzirt der Redner die Noibwendigleit. daß der große Grundbesitzer in ihr verbleibe; er verwahrt sich n.e» geu zeden Verdacht einer Beschrä»lung der Rechte des Großgrundbesitzes und »nacht sodann de» natürlichen Wirlungölreiö der Gemeinde von three Knl> lurstnfe abbängig. Graf Velcredi gegcn den Ausschllßaittra^ der den Grundgedanken drr Regicrungsvorlage. den Ländern spezialisirende Vlstimmllngcn vorzubehalle». nicht überall beibehallc» bat. Das Verbleibeu des großen Grundbesitzes in der Landgemeinde ist unua-lürlich und ungerecht; dieser soll vielmehr in Gc-. meindcn höherer Kategorie seiner Kommunalpfticht nach» kommen. Oesterreich. Wien, !0. Septbr. Ueber den Empfang der Adreß-Deputalio» de« Abgeordnetenhauses bei Seiner Majestät dem Kaiser berichtet die «Ost-Deutsche P.«: «Nach dem offiziellen Alte der Vorlesung der Adresse uub der kaiserlichen Antwort richtete der Kaiser a„ jeden der Abgeordnet,» einige freui'dliche Worle. Zu Baron PiUersoorf sagte der Kaiser. ,r sei erfreul. ihn nach langer Zcit wieder zu fehcn; zu Dr. Gielra. er wisse, daß ,r der Verfasser der Adresse sei. rvor. anf dieser autworlelc. daß sie der wahre Ausdruck seiner Gesinnung und dcl G.silllmng dcr großen Mll> hcit des Hauses sei; zu Dr. Vrinz. er freue sich. einen Vaier als patriotische» Oesterreicher zu sehe»; a» Mülilfelo richtete dcr Kaiser die Frage, ill wie vielen Ausschüssen cr beschäftigt sei; Hasner erhielt das Komplimenl, er habe cinc vortteffliche Rede ge-ballen; auch au Graf Mazzuchelli. Professor Herbst. Dr. iiavenna richtete Se. Maj stät einige wohlwol' lcnre Bemerkungen. Der Kaiser kannle die meiden Abgeordneten, und nur einige muülen lhm von dem Präsioeuten erst vorgestellt werden." — Se. Majestät der Kaiser hat zum Vane der evangelischen Kirche in HcroinandSberg im Roman-Banaler Grenz-Rl-gimenlö » Bezirke t»00 ft. aus dc«, Piiualkasss bcwillllil. Wlr bemerken h>elbri, daß diese SunlNle das erste Geschenk ist. wllcheü Se. M.'jcslat scit dessc» 3ic>>isrllii»,öal!lr>lle sm elnen evan-g l jiven Klscht»l)au «uü leiüe» Priv.Utasse zu Ivence,, g^rudl b>l's>>. I,n Wtgc oco Kric.zslniiillleiiuins si»«' wl>l>ie !l)l)<> ft. 5U 0lü Baule» drr evaüg'llschen Ge« meinde i» ^erolnundsberg zur Verfügn',,g gesleM wor< den. Die Ocmmioe ^erd schcn GllUze. — Die Nichligklit der Abslimmung bei der De-batlt über das Immnnitälsgescß wod ooo cinigen der czechischen Fraktion b.frruudclen Blällern angr-zweifclt. Vizepräsioenl Has>, er und Hchriftiülirel Thomann, dle beide n»it der Mlnoriläl stl.....ite». hatten die Stimmen gezahlt und erkannt, doß die Majorität mehr als 70 Stimmen betrug. — Am 3l. August ist in Prag rie formelle Uebergabe der Verwallung res GruneeullastungfondeS au den ilandeöallöschuü vollzogen woroen, indem der k. k. Herr Stallhaltereiraih Placek als bisheriger Grundentlastungfonds-Ntfereut reu der Verwaltungö-behörde znlonlmendcn Koutrolschlüssel von der Depo« sit^ilkasse des GrllndruilastungfondeS dem hiezu delc° girte» ^andesauSschuß-M'tgllede Heirn Dr. Piokas zur wcileren Uebelgabe an den ^andesausschliß iu Gegenwart des Hcrru l. k. Obcrfinanzralhes Scherl uno der bei der dießfältigen Slonlrirung intervenirende» k. k. Bnchballnngs' und Kassebeamle» einhändigte. Trieft, !1. September. Die Wrrfle S. Marco war deute Morgens lj Uhr oer Schauplatz einer interessanten Feierlichkeit. Es erfolgte nämlich der Sta« pcllaus der zweiten der in Oesterreich ganz aus inlan-. dischem Maleriale erbauten Panzer.Fregatte «Drache". Bereits lange vor l l Uhr versammellen sich die vom Herrn Ritter Tonello geladenen Gäste i» der Wcrsle, für welche gegenüber der mit Fahnen geschmücklrn Panzer-Fregalle eine gedeckte Tribüne errichtet war. Gegen 1 l Uhr erschienen Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ferdinand Max lind Se. Erzellenz der Herr Slallhalttr Freiherr u. Burger, wurden vom Hcirn Ritter v. ToneUo am Eingänge ehrerbietig begrüßt, und nach einer kurze» Ansprache nnter den Klängen der Volkshumue und dem Vivat-rufen dcr Menge i» den geschmackvoll delorirleu Pa< villou gcleilet. i» welchem alich mehrere Generäle Platz gcliommen halten. Während die Musik der Mariocbandc ertönte, begann man »ull mit der Weg» nahlue der Stützen des „Drachen" , während welcher Zeit den auf der Tubünc versammelten Dame» dnrch Fürsorge des Herrn Tonclw Erfrischungen gereicht wuroeu. Alles harrte in gespannter Envaitmlg. ob der .Drache" wobl mit weniger Widerspenstigkeit sich auf das fiüssige Element begeben werde, als dieß von dem „Salamander" geschah. Der Koloß war ln» zwischen von allen Stützen befreit, sein einziger Halt war nur noch ein Tau. Auf ein gegebenes Kommando wurde auch dieses durchgehauen und. um aUe Uuglücköprophelen Lügen zn strafen, bewegle sich das schöne Schiff anfangs langsam, später jedoch mit so bedeutender Geschwindiglcii. daß zu beiden Seiten der Schlitten Rauch aufschlug, unter den Kläügeu der Vollühymne und dem Vlvalrufc dcr Arbeiter in die Flulh. Se. k. Hphcii richtete einige Worte der An-ellennung an das versammelte Arbeiter-Personale, Welches in crncncrle Hochrufe ausDrach. worauf Se. l. Hoheit vom Hern» Stülthliltcr, Herrn Tonello lind anderen Notabilitäten zum Wageu zurückgeleitet wurde nno sich alisogleich nach Mlramar verfügte. Um halb l2 Uhr endete das Fest. Nach dem Urtheile Sachverständiger ist das Schiff von untadelhaslcr Bauart und die Operation des SlapellaufenS selbst ging mit musterhafter Ordnung und Schnelligkeit vor sich. ein Umstano. welcher ein erneuertes glänzendes Zeugniß von der Tüchtigkeit der Bauleiter und der sonstigen dabei belheiligteu Kräfte abgibt. Der «Drache" wird im Uloyd-Arseuale Maschine und Panzer erhalten. Fiume, tt. Sept. Am 4. wurden die VerHand» lnngcn des bereits erwähnten Prozesses geschlossen. Die Slaatsanwallschaft hatte folgenden Antrag ge-stell!: :l Monate Gefängniß für Herrn A»to» Wal. ll>sch»ig. ein Monat Gefangn,ll für Herrn Faustin Zanou; Lossprechung wegen Mangels an Beweise,, bci Eugen Cosulich und Karl Hubcr; Freisprechung bei ecn Herren Marzial MaUe. Norbert Malle. Johann Eallalmich und Pltcr Sicherle. Heule wurde das Urtheil gefäUt. wodurch alle 8 Angeklagte schuldlos erklärt wurde». Die Staatsanwaltschaft hat slch tlt Berufung uorbehallen. Deutschland. München, 9. Sept. Die dreizehnte General-Versammlung der kaiholischeu Vcreme Deuijclila"^ ist heule Vormillag durch ein feierliches PolMfil"" amt in der Frauenkirche eröffnn woideu. Der D»>» war von Einheimischen uno Fremden buchstäblich a»' gefüUt. Nach dcm Schlüsse des von Sr. Ek^uc»! ^,m Erzbischof Gregor zelcbrirlen An'.lcs begall» del feililiche Zu.i nach dem Glac-palasle. vorn» c>ic h,len in I.nigc» Nnhe», darauf die zu der Oeuer.>l«Velsau>!lilu»g vl>n nah »u^ »er« h.rbel^'komlN'neu Gaue. an d'ren Sl.'il)l ^^ Erzrlle»; ^«r M'üliter des Uoleriichtü H.rr v. Z'^ll.'' schlllt, Dic Mehrz^lil der T0ellnch,üel an der '1^ samnlluilg „cböile rem gcillllchcn Stande a», >"^ man tilmerllc uuter »hueu mel)rerc holn W»rrel!lcäg" elgc»ll)ü'»:l!ches Schauspiel. Eine «zroße Schaar prl' „ischrr Damen aus den höchsten uud mitileren G<' s.llschaflskrelsen. angeblich über 20l). veisam,»e»t" sich auf dl», freie» Plag, vor unserenl Dom, «>" nach Anhörung einer feierlichen Messe einen Pull«' marsch „ach dem über 40 Meilen von hier enls'fl»"" bl-rühmten WallfahriSorte Czenstochau im Köui^"^ Polen aüzulssten. wo sie zu der dorli^u luuurcllb^ llgcn Mutter GoileS beten lind von ihr die Ns»"'^ Polens nftlhe» wollen. Die Begleitung von Oe^ lichc». die Anfangs beabsichtigt war. unterblieb, >^' dcr Erzbischof sie nicht gestaltet halte. Die from«"" Dame», deren Fußwandcrmig wohl nicht weil re^^' wird, halten nxt Ellaubmß der höchste» geiNl^" Behörde ihre Equipage» »eben sich. »„„ im Falle o" Ermüdung fahre» zn kö»»e». Neugierig ist ma". l'" beu fromme» Pilgeriun,» vo» reu russ,scheu Ve»""!"' der Eiullilt !» das Königreich trotz ilirer Pässe ">^ verweigert werd,» wird; da ma» vielleicht i» ^ Prozession »icht sowohl eine religiöse als ei»e p^l'"' sche Kundgebung erblickt. Frankreich. Paris, !!. Sept. Nach dem «Iour». du ^'c'ittl" ist in Sl. Nazmre. der bekannlen Hafenstadt am ^ ftnß dcr roire. a» Bord mehlerer Schiffe i"' ö"^ oas gelbe Fieber auögebrochcn. Es zeigte sich ^'"' an Bord der .An»e Marie", welche mit Zucker "^ oer Havana kam. und wurden die ganze MaiN'sa^ und die sämmllichcn Ablader, welch, das Schilf" geladen hatte», davon befallen, demnächst dic M""^ schast zweier Echifsc. welche in i!ee dcr «Anne V"^ alik.-rte». Achtzebn Mnlrose» und ein Arzt N"^' Die «Aime Marie" wurde sofort unter Wasser g"^/ die Kraxle» auf ein schwimmendes ^azarclh gel>^' uno alle tinlanfeuden Schiffe si„d bis a„f M^' in Qüaranlaiue. Neue Erkrankunge» si»o nicl/'"^ liefallc». Seit dreiLig Iahrc» war daS gelbes" in französische» Häfen unbekannt. Paris, tt. Sept. Nach Berichte» aus ^ hat sich oic dortige katholische Geistlichkeit a/N^g Tedeum zu Ebre» des 5^, Naholcön zu feiern. Die griechische Geistlichst. °^ von i» Kc»utniß gescßl. erllärie sich hieri»'"'.., bereit, eine» Gottesdienst zu Elnen des K.ns"''^,, zuHallen. Der französische Gesandte nahm die»'^ ^ . erbiet,» a» und wohnte der kirchlichen Flier '>'., griechisch-katholischen Kathedrale bei. Der p^!'.^ Nuntius scheint dieser Demonstration fremo ".ll>>" z» sei», zum Weuigstcil begab er sich sofort z">" ^ „> zösische» Gesa»d,e<,. um ihm sei» Clowes"' "" .'^ drückc» und zu eikläle». daß die Geisllichktlt o, sli» Zuthun so gehandelt habe. , — Frankreich und England wollen die dlplo tischen Beziehungen mit Merico abbrechen. Die H, trie« kündigt an. daß ein Schiff von dem l"i-^, far staü'onirten französ. Geschwader sich """ " «c-Cruz begeben und de» Gesandten. Herrn v. Sal'u Flinölon. anfnehmcn wird. Rußland. Die Kaiserin von Rußland will. "^lifalilt zeitung" zufolge, vou der Krim auS ll"t 7^ ^üH nach Jerusalem antreten. Sollte. wie eS ^ ,^ vle bezeichnet wird, der Kaiser sie b-gleilt" . n' ^^^„< Reise vermuthlich nicht obne polilische 3">!?l> ^„„l Die christliche Bevölkerung i"'" G^c»"", '"' ^, l>el in eine ähnliche Aufregung «cralhe». "" , y,l-syrischen Küste d»rch französische Einflustt"'"" ^ vorgebracht irorden ist. 835 Vermischte Nachrichten. ber ^^^' ^W" Abends lialb l l Ulir schlug um. n ^ " ^ zweite Wächterhau« in del' Nichlung d,. ^'!'"^ "^s'l Saltoch (Nr. 337) und entzündete b«'> Dachstubl. welcher abbrauute. , ^ ^^ll>, wnlden bei der. vom diesigen iiandcs- U lianc gepflogenen Hanplverhandlung vier Genosss» ^ ^'chtrl. wclche m OcscUschall deöftlben. unl' ua, wmcrc drei Genosse», welche im Frühjahre einen "wnich^iel'st^l verübten, wegen desselben zu län- ouen Frciheüsstrafen uerurlkeilt. «... ^ T'le Direklion der Südbahu läßt Versuche 'N)tn. in den EiseuvahnMaqgous eigene Konlrol- ^ lcn «„^iblingen. welche mit der größten Genauig- , l ^>e Fahrzeit und den Aufeulhall deS ZugeS anf ' " "„zsinen Slation anzeigen. Der Mechanismus 'Ndr einfach, ^ie Elfinl'ung hat der preußische ^'Maschinenmeister Saman gemacht. Duelle Nachrichten und Telegramme. ^ Vest, 10. Sept. Von ungarischer Seite aus "" hin riügtlloff.uc Tclegram>„e dcnlenllVlll auf ° ^»l!ch>cden>'!e oic Iiachrichlen Wiener Vlälier. halle l>er Primas irgenc» welche Vorschläge nach -"^".gebrach,, und als stünde die Oinberufnng deö 'Zischln i.'a„dlageS in uaher An^slchl. — Das ^U'olcssi Komital wird aufgelöst; zuin königlichen «ommissär ist Herr Paul v. Gö'möri. ehemaliger Ko« s. lüuolNalid. ernailnl. — Herr Duschet, nugart. '^" 5>»a„zminisltr z,„ 2ahrt 18^8. soll in Äerück. ^Mig seines hohen Alters — er zäblt 73 IaDre ^7 l»w sci„lr langiährigen treuen Dienste vor der ^'liiiionspcriode. ti„s„ laiftrlichen Gnadcngehall P 3ür die Neorgauisirung der ausgelösten Städte-l'lllnn^s» ^„sch si„c Kommission der ungaiischcn '"lhalierci umfassende Instrullion ausgearbeüel. ^ ^ssram, 10. Sept. Laudtagösihuug. lHinc vom i,/^" I- N. Erdödy und Grafen Julius Ianlovic. laa "^^' ^^ ül'rigeu am l3. Inul ans dem 5,'and« scm ^^^enln Abgeoroneten, »nierschrlebene Ncchl« Unit?'^ '"'^ sstlesen. Dieselbe war Sr. Majestät uud "''^' "^r unerwiederl durch daö Hofdilaslerilün lvorb^" Slatlballtveirall) an den Landtag geschick! ^alin"' ^" derselben werren die Grnnre dlS da^ U»^!" ^»sscheioenS angeführt, die Loyalität dcr des ., 'i!ttn vtlsichert. hingegen die gsguerische Partei /l-.^ ""blageS alS an großsüdslaviichrr Tendenz sich ^lchlic, "'^ ^'^^ ^'" staalsgcfälnlich alS die Unter-Ailfss ' "" 'b" P"ilei geschildert. Darnber gro0e il!.ss, 'vi^""l'".^. Mehrere der ausgeschiedenen aber schrill ^'^'^üelchiltn Mitglieder erllä,en von dieser tbeiil "'^^ NcwuN und hiezn leine VoUmachl ll< »l! haben. Wir» i !'^ ^^»cina',z und Varon Kliölan'S Antrag zl, ^ Gossen, diese Rcchlftrlignng in deu Zeitungen bfr ^ ^'!>e»liichl>, n„h Sc. Majcsläl nm Onlbebung tf„ ,. " Dlicrgesvänc Errödy und Ianlovic zn bil» "trläß, ^ ^'^ ^lncn Schrill zn rechlfertigcn und lciüe n/" der 'llcschluLfassuug den Saal. um durch A»!ra! n ^"l'l'l feinen (zinftnp zu üben. Für den zu s,^ ul)tlnil',. die Angelegcnytit dem Slra^erichte tra^ /^^"' lrliob slch Niemanc'. Saudor'ö An« Vol,.sj,^ ^in Uniu.rslläishörcr wegen politischer odei Wish ^^ Ulberlrcluilgen rclrgirl wcrrcn löone, lchtn ,/^lien. Der Kostenübeischlag der sudslaui' dc>s ^"""sllät und das crstattele Gutachten über NUi6 .« ^nal.Mils^^, werden dem vereiniglen Co« übet^^ ^t südslavische Akademie und Universilät tlbni^ls, ll), Sept. ^s glyl daS Gerücht. Ga< "nilljs ""be l>» Kommando in der Armee der nord° ^.'llchs,, Umm, augenomlnc». ^"gkln ^"^' ^^' ^"ü"ll- 3" Missouri ist der ^lr )„c'"^z»sta„d verkündet worden. Den Sllauen tt^dilion '!!^' '""^ ^'k Irciylil vlrsprochen. Di? lll,l>n,l ^. ^"Mri'ö ist für das Oap Chaileras bc< ^^^^^Polomac wiro eine Schlacht tlwallcl. Die N> ^^^ ^^----------"^----------- """tsversammlung des histo-"Ichen Vereins ^ '""d a,« !;. September Statt. n!"" Wie^Vom^".^'" Dr- 6. H. ssoNa hielt w«"Ng des /"? "b/r di. beal'sichligte Ver.i. D,/'''s. Er.« l'"^'" ""l' l"s Museal. 3a?^ 'ln ' ,7 '""'"^" '"" '"'wltchnn cincr ehr '! '^" I» «7 ^'..^ 5ra..z X.w. N.chttr im U ^l- D. e' 3' "> """ lrlN... Museum ver-^'^""r.cl n^7''chlM ""hält deu Vorschlag in err"?"""^ a " Ackcrbaugcselischasl in Kra.., faUen soUtc: 1. oie Unterrichts-< 2. dte lilerärische, 3. die medizinische. 4. die polnische. 6. die ökonomische. 6. die vaterländische Sektion. Dr. Costa wieö uach. oaü der Verfasser des Vorichlagö aUcrdillgs von den ereilten Ideen beseelt gewesen ist. daß alier jcin Plan, ganz abgeseyen von oem Mangsl der erfotderlicheu Gcldlräfle, unausführbar erschelul, wlil die Aufgaben, w>Ichc cr dcu einzelnen Sektionen zuwnst. lyeils nicht klar aufgedrückt, lyeils vo» solchem Umfange seien, daß sie das ganze Gcbiel der Gtscßgebung und Staalövctwallnng umfassen. — Dr. Colla ging dann auf den cigenlllchln Gegenstano seines Vortrageö über. seßte das Verhallmb dcs ^'andeö'MuseumS als einer der Olchut der jlwlilt^en Repräsenlanz des Herzog-lyums Krain anveriraulen. aus ^aurlSnulllln zn er-yallcnden i.'andtSa»llaIt und reö Musealueltius. als lines srlbslstandigtn Plivaluerelllö auöeinander. so wie die Organisation diescs lcplcren unter Vorwclsnug tiNlS (seyr seltcnln EkemplarS) der Staiulo». Es wnlde konstatlrl. daß der Musealuerein seil vielen ^yren eln einziges ^lbcnözelchln — die Einlassicung oer IahltSveitlagc dcr Milgllct'tl — uo» slch gebe. lndem weder eine Direllion. noch ein Ansschnß t>e. illyt. noch i'ie slalnlellmäßlg läyrlich «in o,n llslcn Taglll ocS Monates Mai in t^en ^anolagssaal" zu bcrufendcn Gcnelalvtlsalnmlunge» eer Milglieoer slall« finden. (Zrdoch ist zu beilielle», raß sot linlger Zeit r«n Museall), fl unler der Pr»sse slch bcftudel, welches unl'l Anderm cine sehr scha'ßbalt Arbeit des l)icslgen fvaügsUichen PfairelS. Hcrrn Tyeoror «Hlze, über Gotlschee enthalten jc'll, ni'.d c>aß der Mnsealkuslos Helr Deschmanil bcstrebl war. ten Verciu durch Vcr» a»stallul!g monallicher Bcspilchnngcn über nainrwissln» schai'ilichc Geglüsläude ueu zn beleben, welche a»>ch mcl Interessanleö zu Tage löldcrlcn und bewiesen. l>aß die Nalnllvlsseüsch.ifl in Krain »och eifrige Pftcgcr (wir nennen nur Hcriu Deschmann selbst, uno dle HH. . s. w.) finde, enelich aber un der gelingen Theilnahme oes Pnblilums scheilcrlcn.) Der Vollragende wilö nach. daß otc Sammlungeil des Museums slch auch ans ienc Gegeuslällde llslrccteu, wclche dir ylslo» r .uich die Vlblioihel an besllmmltn Tagcn allgenlcin benupl'ar sciu solle. Der historische Vcicin und der Mlifcalocrein vcr» schmelzen slch aber zn einem cinziglu anf Grlindlage einlS ncucn zu verfassendcil Slatulen'Enlwurfö nnler gemtlnschafllichcr ^citnng. und zi» ocm Einen Zwecke rcr Folrerung der Wissenschaflen überhanpl uno dcr ^andtölnndt Krain's inobcsonoevc. W.'S oieiVm ncuen Verein dann an SammlnngSgeglnslanreu zugehen wurde, sollte nach und »ach vlm ^.'andcsmuslum übergeben wl-rre». Herr Germonig besprach MarschaU Marin c> n l's ^Deiilwuldigllllcn" (deuisch uou Dr. E. Burl-hardl. Halle 18K7) i» ihren Beziehungen auf Kram, orer v<,lmthr das Königreich Illyrien. dessen Mlllel-pnnlt jenes bildele. Schall während der dem Preß-blllger ^licoen voraugegangencu Verhandlungen zog Kaiser Napoleon den vor Kurzs», zum Marschall er« nannlen Herzog von Nagusa öfler m Vclleff oer öster-ltichiichcn Pioomzen zn Naihc. die er slch abtreten zn lassen beavslchliglt (X. Vand. S. 227). Marmonl. der sle dnrchrelst und leuneu gelernt halle, wieö ihm die Vortheile nack, die sich alis ilinen ziehen ließen. Del Kaiser sprach von seinem Wunsche, Marmont mit unbelchlänlter VoUmacht dahin zu schicken, um aus diesem ^ande. daS man außerhall) d,S Kaiserreichs und des Königreichs Italien stcUen wollt,, einen Vorposten zu machen, der seine Staaten zu decken bestimmt war. und unler der Autorität des daselbst tVlNmaxdlrenbrn Oenllals regiert uud verwaltet werden sollle. So lvoUte er eme burchans milüärische Oiinze schaffen, ähnlich den Markgrafschaflen des MillelalierS. u»d lachend sagte ,i zu Marmonl: «Uud Sie werden Markgraf." Er machte Marmor in Hinblick auf seine Zl'liü'ft de» Vorschlag zu einer Ebescheidung. den dieser, obwohl in unglücklicher Ehe lebend, edelnmllng zurückwies. Am 1!i. Oktober i»U!) reiste Marmont nach Paris, entschloß steh jedoch noch einem flüchtigen Blicke auf seine Angelegenheiten. schneU zurück zu reisen, um die Regicrnng der von Oesterreich abgetretenen Provinzen zn übernehmen, die mit Istrien »no Dal» matien veremigt wurde. Die ue>schiedlnen Piovinzen bildeten einen Staalökörper, «illyrische Provinzen" ge-nauul. zur Wiederbelebung eines großen Namens des Allerlyun'.s. In Fonlaineblsan hatte Marmoül aus Napoleons Hand seme Instruktionen empfangen. Diese bekleidete» ihn mit Aller Macht eiülS SouvcraiüS. Mau gab ihm verschiedene Hanptagcnten. zunächst eiueu Gcueral-Iinendauten für die eigentliche Administration des Iünern. der Polizei, der Donanen 3l. Ein General-Kommissär der Justiz üble lmier Mar-monlS Oberaufsicht dic ^unklionen eines Insti^mmi, stlls. Marmont sollte nur mit einem eü'^gs» Mini, sler des Kaiserreich!s, nämlich m,t dem ^inanzmim-stcr hinsichtlich sän!'l!llich>r Aiigelsgtülxill,, Zllyriens nnd mil dem Klilgömtnistsl in Ariliees.ichs» vsik'brsn. Kurz er war in der ganzen Ansrelmnng r,s Worlcs ein Vizekönig. Marmoxl zeigl sich selbst sebr befriedigt über die ')lrt. wie er diese seine Alifgabe ge-löSt, indem er sag, (S. 2«ü a. a. O.): «. . . . >ch habe glslch;eitig ren grölNen Voltlxil axs dilftm ^'ande i» Äezng «mf s«me Hilf^qnellel! gezogen, l>l, Omwshner schc'üungövoli bchandell. Ordnung und Gelschligklil zur Heirschaft gebracht und bei il'nen die ehlenhaitlste» Erinnllliiisiii! zillückgelassen. ivovun lch große 'l^weise elhallen l)abe. tie für mich medr al^ ein Mal zu audeien Zeilen der Grund wahrhafter Tröstungen uuo Zrenden gewssen smb." An» lÜ. November kam Mar»'»»! in i!aibach an. Als Grnnd für die Wal!l disser Sladl «um Hanplort gibt Marmonl militärische Nlickstchle» an. Zildein er die Ideen enlwickslt, nach denen er bei der Organislitil'u der ibm anvertrauten Provinzen vorgehen woMe. verwirft ,r die m Frankreich ,,»uan weiß nicht warum" bewunoerle «Hi'irichlnng der De-parlemenls. wclche ans ^aune. ohne Princip und System, gemacht worden sei. Das Instüul der Mi. lilärgrenze findet an il>m einen warmen Vewuo-derer, uno er rechlferligt seine Veibedallnng (ge^en die Einstreunngen oer ^zaisenrs" von Paiis) in einer eigenen Dcnsschrifl a» den Kaiser. Nebenbei klagt lr. daß ,r in der Prrsoil des Intendanten D'Aochy wegen seiner Ainnaßung n»d voUkomniensn i'lnllilät lemell A'islaüd. sondern eder Hindernlffe gsfnoden. Seine nächste Sorge war der Z o I lta l i f. Der Zoll sollle ein ^3>nai!^oU" sei,,. ,s sollle ein mäßiger TranülozoU für Waren, deren Stapelplatz Wien. ein-aeführl, und der ZoU für Mannfallnren i« Oesterreich, d« Nachbarschaft der illvrischen Provinzen wegen, erhöht lverden. Der Tarifeutwürf wurde nach TlieN ssln Konsul Se guier gesendet, der ihn mit den anfglkläillsts» Gs0lZhä»c'l,sn berieth. Das fnr die illyr. Pioui»;'» ;n e»llvllfl!,dc Vnd.isl bot Sch!vl>» rigkcilen,' die Elnuabmen konnte!! inl Jahre 18lO wigln der durch dln Krieg bel-beigefühlleii Vnlüste ä Mill, nicht übersteigen; die Ansgaben belief-» sich mit «Hmschlnß der Gihallnng der französischen Truppen (24 Aal. und l2 Schwad,.) auf 1!1 Millionen. Auch die zn boffende Eihöhuiig der E>nnabluen a»f 12—14 Mill, ließ noch immer ein Defizit von we-nigstenö ii Mill, erwarlln. (Schluß folgt) (Eingesendet. An die löbliche 3icdaklion der ^'aibacher Zcitung* in i!aibach. In der Nummer 205 dieses VlalleS lammt l>n< ler »Emglsendci" ein ylrlikel ans i^iltai vor, wodurch meine Ekre im hohen Grare verlepl ersäieinl. und dieß um so mebr, als die darin angeführten Thatsachen unwahr Hnr. Ich erkläre hicmit. daß ich gegen den anonymen Verfasser jenes Schmähartikels klagbar auftrete. Die löbliche Redaktion wird ersucht, vors-ei-haub diese Eiklärung in die nächste Nnmmer aufzu»,hme,l. Sl. Mariin am N. Sept. Itttti. Anton Tratnik, prall. Wundarzt. Getreid - Dnrchschnitts - Preise i» ilaibach am 5t Tsptember l8stl. Marktpreise ^?^m«-Giu Wiener Mctzen _____ in üsterr. Währ. ___^ .___I^II^II^^I N,!»!,........ — — « ^ «t Horn........ ^ «3 ^ " «"«......... - H ,' lt H«'«........ « j ^ ^ Ja H^lbsrilchl....... — ^ ^ z Hsidln........ "7 ssi I »'» birs,........ ^ l ^ ^ 2N ltuluruh..... ' ^ "Ud Verlag ^on Iguaz v. Klein«ayr st F. Bamberg ill ^ailmch. — Vcrautwortlichcr Iiedattlur.- if. Vamberg. ^arl<»nl^rislit Wie,,, (Mittags t llhr,) (Wr. ?tq. Nl'dl'l.) Die Haltung dcr Vörst günstig und fremde Saluten um '/,"/„ billigcr offcrirt, Auch Gold wohlfeiler aus^bolfN. ^lv^IiUll^llUil. ll). Tlpt. T^'csulatic>»s - ssffelttn l'elicbt »nb z» stcigenblil Prcism lebhast umczcseht. Nur StaalSpapicre u»i ,iilc Kleinigscit matter, da drr Geldmangel empfindlich drum. Vrffentliche Tcknld. ^. deo K!ll«lt» (sur 100 ft.) («el^ Ware In östcrr. Währung . ,u 5'/« <»2,5» ,l2 «tt ü"/« Anleh. von 18!!! mit Riickz. «»'..80 57.— National - Nnlehen mit Jänner-Coup......5 „ «0 7» t<0 8 National, Änllhen mit April-^oup....., 5 „ 8l>.8li 8« N<» Metalliqu.^......„ 5 „ <»?.?« «7 8U detto mit Mai - «cup. « .', „ <>».2(» N«,3(» detto ......, 4„j 58,o^ üi», mit Äcrlosum, v, I l^3^ . . N3.— »>3ä" „ ., l8<;<» zu 5U0 il. . . 82.8') 8!l.U" „ ,. ^u 100,1. 88.— 86.2« Lcmo-Ntntenscl,'. zu 42 l.. »li-il!-. 1U50 1?.-L. der Hronländlr (siir 100 ft.) Orundfntla^ungs'Ot'llgatloneli. Nicder'Olstrlreich . . 'zu ä"/, 88.^0 ^0 — Ob. Oltt. und Tal<. . .. ä „ 87./»'' ^«,— Böhmen......5 ,. !>>.— i>2,— 2!ei.rmall.......„ 5 ., 8?.— 88.- währen u Schlesien . „ 5 „ 8^.— «>'»,.i» Ungarn .... „5. »>8- «»87.', 3cm, Ban., Klo. u. Slav. „ 5 „ «i7,— «7..»» (Äalizieu......, 5 „ Ll»,— «iL äu Ziebenb. u. ÄUlow.....5 ^ U.).2) »>ü 7/, Venetianischea slnl. 18.'i9 „ 5 „ W — liU.2^', Aktien (pr. Stlicl). Natioinilbaol......7^!.— 7^0.— K,cdit-Ä»ft. f. Handel il, Wcw. ^u 2»<<» tt. 5. W. (oh»c Diu.) l?7 2«! 277 !!<) N. o. (iscl',».-(^e,. z. ^><» ,l,ö. W. ü'.'l— «!)^ — ,ss. Fclt -Diordb. z. lUO0 fi. CM. l U.^l. lU>'»^,— .2?taats,-<Äcs. zu LW st. C. M. oder .M) Fr......2?6.>2.'> ,',.>,?.') Zlid-»ordd.^.rl',-B.2ttU„ „ 158.5« l1d.7.> Sutl, Staate-,lolnb.n'fn,«. Cent. ital. Cis. 2i»0 ft, o. W. iii^^l. m^l4U,1, l?<)'/.) Hinzahluna, -^ss,-- ^?.'.' O,lo War. Galiz, Karl.Llldw.'Vas», zu 200 ff. C. M, m.!40 f1.(70"/«) Mnz. !4 i,i Tricst Z^ 212,— 2l.'>.— Wien. Dampfm.-Ätt,-Ges. '^ :„l5,,.- ^?l».— Pesthcr Ktitenbriick.n . . . 394 — All!» — Vohm. Wcstbahn zu 200 st. . .'.I, l8.)7z,^/« <02,.^0 llN,- l'anl auf !0„ detto „'i „ '.'?,- '.>7,ü!! (5, M. jvcrlosbarc . „ .) „ «'>>,.'»<> '.)<),— "Ä,W, l «'l'"«r. .z„ „7. «,.« ^vse (per Ltiick) Kred.-Anstalt für Handel u. Gew. zulWst.öst. W.....ll«4<» l 19.50 Do»,-Da»N'ls.-G, z. 100st.<5M, ».» ?.^ !'» ^sterl.azy ., 40 ,. (5!i>l. . Utt.öU ^7,— Zalin „ ^0 „ ., . A'l äO 37. P^Issu z,i40st.(s^. .'lU25 ^!,^l) 2^ Waldstein „ 20 ., « . 22?.'' '"." K.g,evich „ W „ .. . !4..)0 l5,^ Wechsel. 3 M 0 « ate ^, ,,. Meld Vr,st «u^bur^ ss,r «00 st. sudd. W. . < !.^5 l lü,2d 5l'a»sf!nt a. M,, detto . .^' ^l'^" Haiül'ura. sur Uw ü'.'all Äanlo . U>!,25 N>>»" ^onoon. s>>r !l» Ps. St.vüng . l^<»,7^ lll?^ li.niS, f»r N»U Fra»IS . . . 5!'. <«" "''''' Vours der Oieldsorteu. Geld Ware !ber-A^!o 36 „ — „ 3« . 25^> ^ffeltte». und Wechsel-Kurse an der k. k. iiffeutlicheu Vörse iu Wien. Den 11. Slpltmlier 1»6l. (knektel,. Wechsel. K"/. Mataüiques «?.'.<) Hilber . . . i:lU.— ü°/.''i'lt.-?lnl. «O.Il.^ ^lUlo» . . ,57 3 > !Ü>>»saIlie» . . 7.l«.— >!t. f. Dulate» U.^3 Kl.dltaftien !7 Lottoziehung vom N. Sept. Trieft: O »H 44 »7 »». ^ remde »l Ä nzcist c. Den 10. Lcplemdcr 186l. Die Hc:rcn: v. Vlle. k. k. Hofratl), — Zim- -i.cr. k. l. .Handelsgerichts «Pläsioent. ll»d — ^'. Moclinq. uc>ll Wi,„. — Hr. u. Vouroö, Parlikulicr. u»l, Pcst. — Hr. Elner. Professor, von Klagcnfllrt. — Dic Zr.niln: P'chs. »ino — Tamdorniiw. Pli-uaticrs, uon Graz. — Hr. l.'ang, Renlitl. uoii Trirst. -- ssr. i^lliin u. HerdlN. Piivalc, van Kla^cnfurt. — F7. Kluly. Gmelifsitzfli». uon Wien. Z. :l,5). "n (s) NV7?>^ Der Cocmcindorath hat in der Sitzung am ii. d. M. beschlossen, daß das Acmmclycbäck- gcwicht zll l'/, kr. aufzuheben und dafür jcnes zu 2 kt-. einzuführen fti. Wclcheö mit dem Bcmcrkcn zur allgemeinen Kenntniß gedrcht wird, daß diese Tarifänderung mit Nl. d. M. eintritt. Stadtmagistrat Laidach am 1U. September Idttl. ü. l55» (2) Nr. -/609. ^ ^ d i t l zur Einberllfllng dir Verlasse „schafts G l a u d i ge r, Von dem k. k. Vezirköamle Radmannsdorf, ^l!s Gllichl, werden Difjenigen, welche als Gläubige an die Vellasscnschaft dts am 6. Illni ls6l init Testament oclstorbt»cn Pfarrers, Herrn Kasper Schot« lilsch von Nltsnih. eine Forderung zn stellen hadtn, aufgefordtlt, zur Aomeldnnq und Darlhuung ihrcr ?lnsprüchc den l7. September l86l iUormilta^s 9 Uhr l)itramls zu erscheilien, ode,- bis dahin ihr Gesuch schrisliich zu üdelltichen, widrigens denseloe» an die Vtllassenschait, w,nn sie durck die Bezahlung der angenilldtlei, F^rrerungett erschöpft würdr, kein weilerer Anspruch zustande, als iüsvfern ihnc» ein Pfandrecht gebührt, K. k. Bczittsclint Nadmc.nnsdorf, als Gericht, am «3. August l86>. gl'l530."(3) "^ 3tr. «0823 Edikt. Vom gefertigten k. k. Bezirksgerichte wiid hie-mit bekannt gemacht: <5s sei in der Elekut^onssührung des Michael Iallen vcn Laibach, gegen Urban und Maria Slabe von Kusarje, wegen aus dem Vergleiche vom 15 Mai 1847, Z. 29!), schuldigen l57 fl. 50 tr. <-.«. c, dic crekulive Feilbictung der gegnerilchen, im Grundduche dcS Magistrates Laibach «jul, Urb. Nr. 278 vorkom mendcn. gerichtlich aul <)04 st, 5 kr. (5M, bewerthctcn Nealitat btwilligct, und zu deren Vornahme die 3 FeilbietungStagsahungen auf dln l^. Ecptembcr, den l4. Oklcber und den ,4. November d. I.. jedesmal . Z, lä34. (5) In dem Priml-Mchen-Mitllte der Leopoldine Petritseh, im Fürstenhofe Nr. 206, 1. Stock, beginnen die Schulen am !. Oktobcr d. I. Sämmtliche I'. ^. Aeltern lind Vormünder werden höflichst ersucht, sich der Ausnahme wegen rechtzeitig melden zu wollen. —Auch werden Mädchen gegen billige Bedingungen in uolle Versorgung und auf die halbe Kost (Mittag5-Kost) genommen. Der Unterricht wird in allen, für Normal: schulen vorgeschriebenen Gegenständen, dann ln weiblichen Arbeiten jeder Art, in der fran--zösischen und italienischen Sprache, dann in der Musik und im Zeichnen ertheilt. Auch für den Unterricht in der slovenischen Sprache werden i!chrstunden eröffnet. Die Programme können bei der Vorsteherin erhoben werden. Z. 1Ul8. (l) , Wegen Abreise werden Montag den R6. d. M. und an den nächst darauf folgenden Tagen im 1. Stocke des Dr. Ovjiazh'scbm Hauses Nr. 81 am Kongreßplatze, in den üblichen Vor-und Nachmittagsstunden, im Versteige-rungswege hintangegeben: Alle Gattungen Zimmer-, Haus- und Kücheneinrichtung, feines und ordinäres Porzellan - und Glasgeschirr, die verschiedenartigsten Hieb«, Stich - und Schußwaffen, in der Reihe der Letzteren gezogene Pistolen in und außer Kassette, eine reiche Auswahl von Iagderfordernissen, von Vilocrn in Goldrahmen, so wie von diversen Kupferstichen und Lithographien ohne Rahmen, größere und kleinere Luster, Lampen aller Art, Spiegel, Uhren, Bücher und Landkarten und ein nicht unbedeutendes Sortiment g^ ßerer und kleinerer Galanterie - Gegenstand und dergleichen mehr. Kauflustige werden hiermit zur TlM nähme an dieser Versteigerung höflichst "»' geladen. Z, 1638. (1) Mntlmllchlllig. Indem ich am Montag, als den ^^' September 1801 die FleischausschrottuM nach dem höheren Tarifsatze in der Elcftn' tengasse, Bude Nr. 3, beginnen wer^, lade ich dankend für das bis jetzt gegcb^ Zutrauen, die verehrten Bewohner LaibaH um zahlreichen Zuspruch mit dem höM ein, daß ich für gutes Fleisch stets bestE sein Werde. 5! ail) ach den !2. Eeplrml'cr 1861. Stadtmetzsser. Dem Gsfllli^rn !st laut ErlasscS der l,ol)l» ^, l,'mirlsrca.ienmq. nach al>a.l!ca.ttr M>Nrrpll"m>»l1' .' Vcfllgniö zur Anöül'ung des Baumeistcrssewerl' crlhlilt worden, . ^ Hicrcnif Plzila. nrbmcnd, empfiehlt sich ^>l . in ftin Fach eiiischlli^cnos Allieilcn mit der Znslch^ pll'inpler lind billiger Vedicmm^. Vaumeistcr. Polaim - Vorstadt ^>" Z. >6!6.'(2) ^ " " ,F Kl'irzlich sind hier z,v,i Vorstehhunde in »» ^' ssel^lhil,. Der Hund heißt Boj, ist braun, ^,c !)aariq, schön behängt, hat eine lanqe Ruthe, ^ste. Brlist eilien weisicn Stl-.ifel! li»d ist mittlerer ^^i, Di/ Hündin, Kora, ist g>au nur bran» ^' ^,,! stichl'lh^anl,, ron Istiiailer Raf,, etwas co»>t^'^^, Kopfe lmiegelmatiig biaun fle^ichnel, mit hä"s Vejälige, hoch und Ia»g axin'ckt. HZie« llm ?lu5kllufl lU'ci- solche zmn 'Aehuft ^,^,,^' t>elcrlci!!gi,nss wird hösi,ch,t ersucht l>»d dein 3"' blinder eine augcniesselie BelohlNl'ig zug,sichelt. ^aibach a»> ll). Stpcemb,r lUlil. ^ . Franz H^'H,'^' HandelKmam! am ^au^ ^ Z. 161Ü. (2) Zum Unterrichte im Maßnehmen, Schnittzeichnen -' Kleidermachen ^, finden Schülerinnen in meiner Lehranstalt täglich Aufnahme. Auswärtige 3^^-können nach Wunsch in gänzliche Verpflegung genommen, und in allen weiblichen ^ ^ arbeiten unterrichtet werden. Die Konversation kann nach Verlangen in clnel. Sprachen, deutsch, französisch oder italienisch, geführt werden. , ,s,< lvel' Bei Beginn der kälteren Jahreszeit, und damit verbundenem ModewcM^.^< den die neuesten, genau passenden, und eleganten Schnitte, zu Damen- und ' ^c anzügen, so wie zu Leibwäsche verkauft, undKleider jeder Fa