Nr. 140. Donnerstag. 21. Juni 1906. 125. Jahrgang. LMcheri IMng Plön»«tiatn«t,me der Cvnn» und Feirnnge, Die «dminiftiation brsmbc: 22 «, Iinlbjäliliß li li. ssül die Zuslellunn in« Haul nemzjätiliss 2 «, — I,srl»il>n^rbnhl: yiir llemc ^»Irrüir ' fich «onßlfßplnf, ^>li, ii, dir «ldaltiou Illlniaiiüßllsst sir, U>, TprrchNundeii ber Utdallion von « bi« 1l, Uhr vln- bie zu 4 Zfils» 7,0 !>, sslöhrrc prr Zrilc 12 k^ l'ri iÜlerrn Wicdeitwllmgs» ver l^eüc l< d, ? miüllße, Unfrnnlirrls Blic'e werbr» nichi angniommen, Monulti-ivts nicht «uriillgesttllt. Amtlicher Ceil. Seine k. lind t. Apostolische lliiajestat geruhten Seiner k. mW k. Hoheit dem Herril Lentnant Erzherzog >t a r l ^- r a n z I o s e p h die Belvilligung zur Allnahme mW zinn Tragen des höchstdemselben verliehenen königlich preußischen Schwarzen Adler-Ordens allergnädigst zn erteileil. Seine k. uild k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vonl l-l. Inni d. I. in Allerkenunng vorzüglicher Tiellstleisnmg dein .^abineltssetretär, Hofrate Josef Vi a r d e g a. n i das Ritterkreuz des Leopold-Ordens nnd de,n >ta--blnettssekrctär, Sektionsrate Dr. Ottokar Mike^ den Titel nnd Eharakter eiueS HofrateS tarfrei, fesner dem .^tabinettskonzipiftell, Hoffekretär Dok^ tor Iohamt L e w ieki das Nitterkrenz des ^-raitz Iofef-OrdenS und dem .^abinMskonzipisten, Hof-konzipisten erster Atlasse Dr. Wenzel Zele n y den Titel nnd Charakter eines Hofsekretärs allergnädigst zn verleihen geruht. siach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung> vom 19. Juni 1906 (Nr. 138) wurde die Weiterverbreitung folgender Preß. erzeugiusse verboten: Folge 135 «Alldeutsches Tagbl.» vom Sonnabend, 16,Vrach> monds (Juni) 180<;. Nr. 24 «Vollstribiine» vom 13, Juni 1906. « Heute wurde das X. Stück des Landesgejetzblaltes für Kram ausgegeben und versendet. Tasselbe enthält unter Nr. 10 die Kundmachung der l. l. Finanzdiretlion für Kram vom 12. Juni 190«, Z, 6206 vx 190«, betreffend die Er.« richtung der l. l. Finanzwach-Abteilung in Ofsiunih. Mit 20. Juni 1906 tritt diese Kundmachung in Kraft. Von der Redaktion des Landesgesehblattes für Kram. Laibach am 20. Juni 1906. LeuMewn. Das Frastment. Humoreske von MciX F>c,utsct)c,t. (Fortsetzung,) „O bitte," erwiderte ich auf die ersten Vorte, „ich dewlmdere nur. wie gewandt und sicher Franz^ chen in — in der Stenographie ist." „3o, so, dac-> ist mir sehr angenehm ',n hören-, da5 ^engt von ihrelu ^'!eis', und Eifer. Aber wa^ schreibt, sie denn?" „Ich bin noch nicht zn Ende: soviel ich aber ersehc, handelt e5 sich nm eilten kleinen Roman, den sie übertragen hat." „Und der dem törichten Mädchen in den ^toftf gestiegeu ist. Ich werde ^räu^hon streng vornehmen." „Vogegen ich nur,^n protesliereu gestatte, gestrenge Zvraii ^lama", erwiderte ich, deu Wildfang neiter in 3chntz nehmend. „Kränzchen hat für deu trockenen Übungoftoff eine anregendere Vorlage ge wählt, die ihr die Arbeit entschieden erleichtert. Sie ist ebenso klua wie fleißig." „Aber diese Verdrossenheit nnd MiWmmung jetzt bei ihr! Ich werde daraus nicht klug!" „Ich vorspreche Ihnen, Tie auch darüber aufzuklären, sobald ich mit meiner Lektüre hier zu Ende bin nnd ^rän,'^heu gesprochen habe." Die Mama beugte sich wieder über die.Häkelarbeit und ich fnhr in meinem Ttudinm fort: „5. December. Ich bin so müde — mir fallen die Angen ^n — aber ich mus; es noch niederschreiben — ich finde nicht eher Nnhe. Ich möchte alle Velt umarmen — wie glücklich bin ich! Er hat mich helite, heute geküsst! 3er erste Kich! Ach, es blieb ja uicht bei einem. Nnd „du" sagt er M nnd nennt Nichtamtlicher Teil. Daö Ministerium des Äußeren. Tie Verhandlungen über den Voranschlag deo Ministerinm5 deo Äußern in den Ausschüssen der Delegationen bilden in ncche'.n sämtlichen Blättern den Gegenstand der Besprechung. Tie „Nene l>reie Presse" hebt hervor, daß da5 Ergebnis der diec-jährigen Deiegation5beratnng für den Minister des Änßern, abweichend von langjähriger Gepflogenheit, darin besteht, daß l^raf (^olu-chowoki eiu Vertranenovotuni vou Österreich be-konnnt, von Ungarit jedoch nicht. Äußerlich hatte er jedoch dcn Erfolg, daß fich „von dem stürmischen Orchester der ungarischen Opposition immer mehr Bläser wegschlichen und die scharfen Töne immer leiier wnroen, bis sie in dem mildesten Piano leise aushauchten". Jedenfalls hätte aber der Minister des Äußern das Vertrauen der ungarischen Delegation im gleichen Maße verdient, wie das der österreichischen. Das „^lVue Wiener Tagblatt" weist auf die Anerkennung hin, deren fill) die Bestimmungen des ^»rafen l^oluchowsfi überall im Auslaude erfreuen. In Berlin, ?1»'om, Paris nnd London werden die Verdienste unsercs auswärtigen Amtes rühmend hervorgehoben. In Vien aber müsse sich l^raf lVw-l'.ichowski mit den Ungarn über die lehten l^escheh nisse und der inneren Politik auseinandersetzen. Aber es sei dem trafen ^oluchmvski auch diesmal durch die Offenheit und Energie, mit der er, dic legende vom 2:< September v. I. Distort lM, ge-luimeu, einen vollen Erfolg ,zu er?;ieleu. Die ,,-^it" ersieht aus oen Dclegationsver-handlungei^ neuerdings, daß unsere gemeinsamen Minister, deren Beruf es sei, zwei Herren zu die-nen, in bewegten Zeiten, wie die jetzigen, einen sehr schwierigen Ttand haben. Zeigt man ihnen in Ungarn ein freundliches Gesicht, so macht man in Österreich ein bitterböses, und hä'Ucu sie da« Malmich sein liebes Tchähchen! O, wave ieh doch ein Dichter oder Komponist, ich machte lauter Lieder auf das >ti'issen. . . . Weihnachten feiern wir Verlobung, ich bin ganz Nonne und Seligkeit." „ugemacht — und ieh bin doch so müde! Ich denke immer an den ersten 5wß! Wie er mich an fich zog, wie ich glühte und zitterte, wie seine kippen — o, wie süß das alles war — wie herrlich — ich fühlte mich wie im Bimmel — ach, wenn ich ihn doch erst wiedersähe — vielleicht kommt er bald — vielleicht heute schon — ich — jch ^" „10. Dezember. Ich habe hente schon den ganzen Tag geweint. Walter läßt nichts mehr von sich hören, er ist noch nicht gekommen, er schreibt nicht und erwartet mich nicht, er ist wie verschollen. Nenn ihm ein Unglück zngestoßen wäre! Oder ob er ertrankt ist? Oder ob er mich — ach, ich mag ja gar nicht daran denken! Ich lege nur tausend fragen vor, ich zermartere nur das Hirn — es ist gräßlich! Mama ist sehr besorgt um mich — ^-h habe ihr gesagt, daß ich mich etwas erkältet habe. Ich habe ihm heute einen Brief geschrieben - - diese Qual ifl entsetzlich! Wie schrecklich mmlücklich h^ j^," „12. Dezember. Dad furchtbare ist eingetroffen! O, ich arme5, betrogenes Mädchen! Es ist alles ans! Ich möchte mich töten, in Tiücke zerreißen, ich Ärmste! Dieser Schlag vernichtet für immer mein junges, blühendes Leben! O, wie bin ich betrogen nnd hintergangen worden! Das Ungeheuer, der Treulose! Er hat mich schmählich genarrt, der Elende, er hat ein trenes.^vertraueiches Herz hinterlistig verlasseu, in den Ttanb getreten — er hat mich — o, ieh kann nicht mehr sehreiben, die Angen brennen mir vom vielen Weilten, die Tranen verwischen die Tchrift — er wollte mich anf Händen tragen — diese Noheit von einem Manne — die heur, in Österreich beliebt zu sein, so würde es ihnen in Ungarn schlecht gehen. Das „ivremdenblatt" konstatiert, daß die.ttri-lik, welclie die ungarische Opposition an der Politik des (Grasen (^oluchowski übte, uicht mehr ganz der 3timmnng entsprach, in der sie konzipiert wurde. Der Minister widerlegte sie sachlich, ohne aggressiv zu werden und ohne sich das geringste zu vergeben. Jedenfalls hatte l^raf l^oluchowsfi einen Erfolg zu verzeichnen. Das „^l'ene Wiener Journal" sagt, die unga rische Delegation habe den Grasen l^oluchowski „pardouuiert". Aber Uugarns Zufriedenheit sei Österreichs Unzilfriedenhen. Der gemeinsame Kriegsminister, der verfehmt gewesene Minister des Äußern haben Ungarn zufriedengestellt. Brauchen wir stärkere Tymptome, nach welcher Teite die (^elneinsamkeitswage neigt? Die „Österreichische Volksgeitung" sagt, tonflikte, die neuen ^jüno-ftoff bergen, zn verhüten. Das „Vaterland" saqt, die gewichtigeren par lamentarischen .>iröste der .Uonlition fcheinen denn doch zu fühlen, daß sie nicht zu weit gehen dürfen. Daher emanzipierten sie sich von dem Drucke oer durchaus nach einem Opfer dürstenden Prefse und lehnten es in aller ivorm ab, dein Minister des Äußern ein Mißtrauensvotum zu geben, dos d o, das Ungeheuer!! Fast wäre ieh ohnmächtig geworden vor Schreck. Ich lese und lese dtvi»lii lvchl erblichst gegrüßt und geliM! ner lieben Marie. (Schluß folssi.) Laibacher Zeitung Nr. 140. 1324 21. Juni 1906. durch oie starke ^tiinmen.zahl, welche sich dagegen erhob, in fast unerwartetem Maßstabe in ein Vertrauensvotum verkehrt wurde. Das „Wiener Deutsche Tagblatt" ersieht aus den Vorgängen in der ungarischen Delegation, daß die Magyaren sich diesmal noch nicht stark genug fühlen, den geplanten Vorstoß auf dem Gebiete der auswärtigen Politik tatsächlich auszuführen, und dcch ihnen jede Nückzugögelegenheit bequem ist. Seit dem unerwarteten Erfolge in der. Zolltarif-Angelegenheit sei i linen vor ihrer Gottähnlichkeit bange geworden. Politische Uebersicht. Laib ach, 20. Juni. Den anläßlich des Exposes des Ministers des Nutzem, Grafen Golucho w s k i, von einem Teile der mazcoonierfreundlichcn und oppositionellen Presse gegen oie Politik Ö st e r r e i ch - U n -g arns gerichteten Angriffen tritt, das bulgarische Negicrungsorgan „Novi Vek" entgegen und führt aus, die Politik Österreich-Ungarns habe niemals Grund zu Verdächtigungen in der mazedonischen Frage gegeben; im (^gentcile habe die Monarchie das Fürstentum in den schwierigsten Lagen unterstützt und stets dagegen eine genaue Haltung bewahrt. Auch bezüglich der Regelung der mazedonischen Frage habe die Monarchie in Genreinschaft nn't Nußland die Anregung ergriffen. Taraus gehe hervor, daß die Monarchie ein Interesse daran habe, daß die ungeregelten Zustände ill Mazedonien nicht fortdauern. Die Angriffe der Presse gegen Österreich-Ungarn seien um so mehr zu verurteilen, als die Monarchie gegen die bulgarischen Interessen keinerlei Unfreundlichkeit gezeigt habe. Tie österreichische Qu o tendepu ta-tation wird, wie das „Neue Wiener Tagblatt" erfährt, noch im Laufe dieser Woche zu einer neuerlichen Sitzuug zusammentreten, um auf Grund der von der Negierung beizustellenden Ausweise und Tabellen ein Nuntium an die ungarische Quoten-dcputatiou zu beschließen. Bezüglich der Höhe der Quote wurde in der gestrigen Sitzung beschlossen, die Bevölkerungsziffer als Quotenschlüssel festzustellen und den Antraa zu stellen, daß die Quote im Verhältnis don 5" ^cn Fingern, als wolle er eine lästige Fliege verscheuchen, dann sagt er kalt: „Ich fahre morgen nach Rom zurück, oder vielmehr heute, denn die Morgendämmerung zieht bereits herauf. Hab.' em besonders herzlicher Empfang werde bereitet werden. Die Reise des Generals habe keinen politischen Zweck. Durch die 5wudgebungen der Sym^ pathie, welche sie hervorrufe, erlange sie jedoch eine nicht geringe politische Bedeutung und sie beweise jedenfalls, daß die Beziehungen zwischen Osterreich-Ungarn und Italien niemals so aufrichtig und innig waren, wie gegenwärtig. Aus 3tom wird gemeldet: Unter den kommerziellen Körperschaften und den A r b eite rn It a-liens nimmt die Bewegung zur Erzielung eines endgültigen Vetriebsreglements der Staats-b ahnen durch Rückkauf des Mittelmeernetzcs iml-mer größere Dimensionen an. Man darf annehmen, daß dieser auch von der Regierung gewünschte Rückkauf vou den Kammern noch vor den Souunerferien auf Grundlage des von dein Ministerium Sonnino vorgelegten Projektes beschlossen werden wird. Da der Staat am 1. Juli auch die venetianischen Bahnen erwerben wird, werden dann sämtliche Visenbahnen des Landes, mit Ausnahme der Sekundär-bahnen, vom Staate betrieben werden. Die „Kölnische Zeitung" dementiert die im Zusammenhange mit der NordlandZreise Kaiser Wilhelms gebrachten Gerüchte über eine Begegnung Kaiser Wilhelms mit Kaiser Nikolaus in den finnischen Schecrcn. Falls eine Begegnung der beiden Kaiser in Frage kommen sollte, was die „Kölnische Zeitung" nicht weiß, würde sie wohl nur auf deutschem Boden oder in deutschen Gewässern stattfinden. Soweit bekannt, sei jedoch bisher nur eine zweitägige Begegnung mit König Hakon beabsichtigt. Aus Stockholm wird gemeldet, daß daselbst die durch russische Truppen in nicht unerheblicher Stärke erfolgte Besetzung der zur A, lands ch e n InseIgruppe gehörigen Insel Prastö, verbunden nn't unuuterbrochcnen Kreuzungen mehrerer russischen Kriegsschiffe im Fahrwasser zwischen dm Inseln und der finnischen Küste, große Aufmerksamkeit erregt. Soviel bisher verlautet, liegt die Ursache dieser Maßregeln in der russischen Negierimg zugekommenen Berichten, daß von revolutionärer Seite umfassende Vorbereitungen getroffen werden, um demnächst über Finnland Magazingewehre, Revolver und Munition einzuschmuggeln. Damit dürfte es auch in Zusammenhang stehen, daß die finnische Negierung über Weisung aus St. Petersburg die Einfuhr von Kriegswaffcn nach Finnland verboten hat. Man gibt in Schweden der Überzeugung Ausdruck, daß die Besetzung von Prastö nur vorübergehenden Charakters ist, da Rußland sich durch eine dem Pariser Vertrage vom 20. März 1856 beigefügte Scparatkonvention verpflichtet hat, anf den Älandinseln weder Befestigungen, noch Militäretablissements zu errichten. genug von diesem langweiligen Nest hier und Eurer Gefühlsduselei. Brauchst mich die nächsten Tage nicht zu erwarten. Ich habe viel in der Stadt zu tun. Gute Nacht!" „Gute Nacht, Robert." Leicht berührt er ihre Hand. Dann verläßt sie das Zimmer. Jetzt, da Morrison wieder allein ist, fällt die Mäste von seinem Gesicht. Welch erbärmliches Hundeleben! Alles hat er auf eins Karte gesetzt, auf den Trumpf, reich zu werden — alles, selbst sein? Ehre, sein Gewissen. Und jetzt, da er am Ziel seiner Wünsche, da er wich ist, nner^ meßlich reich sogar und hochgeachtet und bewundert und beneidet, da selbst die Glorie der Volksgunst beginnt, sein Haupt zu umstrahlen — jetzt auf ein» mal soll das alles zusammenstürzen? Zwar ist er sicher, daß weder Teresita noch Tosti darüber sprechen wcrdem, wie er zu seinen Millionen gekommen — von ihnen brauche er also nichts zu fürcht ten — aber der Gedanke, daß garadc diese beiden Personen ihn verachten, die einzigen Wes?n auf der Welt, die er auf seine Weise liebte — ist ihm entsetz, lich. Wie wird er es ertragen, beständig in oen großen, klaren Augen seines Weibes einen stummen Vorwurf zu lesen! Und plötzlich steigt eine anders Erscheinung vor ihm auf: ein welkes Greiscnantlitz mit langein. Wal' kndem Haar und gutmütigen AnA'n, die aber jetzt in hell?m Zorn auflodern. Und eine Stimme spricht: „Ihr Götze ,Gold' wird Ihr Verderben weiden -der Dämon, dem Sie Ihre Seele verkauften!" Ganz deutlich hört er es, Wort fiii- Wort. Und jetzt sieht?r dieselbe Greisengcstalt am Nodcn lieget, niedergetreten von den Hufm des Pferdes, die brechenden Angen mit cin?r furchtbaren Anklage himinfaericht^t nach der Tribüne, wo cr, sein Mörder, Tagesneuigleiten. — (Schwimmende Ausstellung in England.) Aus London wird gemeldet: D^m Vernehmen nach ist von den betreffenden leitenden Persönlichkeiten eine Idee wieder aufgenommen wot> don, deren Verwirklichung schon vor etwa zwei Jahren erwogen wurde: dre einer schwimmenden Ausstellung von Erzengnisslln britischer Industrie. Damals trat man von der Ausführung zurück, weil der Krieg im fernen Osten dazwischen kam und sich auch die Nach» wehen des südafrikanischen Krieges noch zu stark gcltenü machten. Jetzt liegt die Sache anders und man geht daran, die Idee zu verwirklichen. Mall wird einen großen Dampfer mit Erzeugnissen el'stklcissiger Fir« inen füllen, welche auf den untercn Decks für die Vt> sichtigung geordnet werden sollen, und ihn ein? auf 1^ Monate berechnete Rundfahrt nach den Haupt' sächlichsten Häfen des Neiches, sowie nach Südamerika, China und Japan, antreten lassen. Für Firmen, welche keinen eigenen Vertreter mitreisen lassen wollen, wird ein solcher gestellt werden. In jedem Hafen wird eine zeremonielle Eröffnung stattfinden. Tie Leiter stehen bereits mit kolonialen nnd kon-snlaren Behörden, Handelskammern und Vertretern d<>S Handels a>l den verschiedenen Plätzen in Verbindung. Die Route wird voraussichtlich über .Canada, 5inba, Westindien, Südamerika, Anstral°Asien, Japan, China, die Strait Setlements, Burma, Indien, Ost«, Süd»» und Westafrika nach der Heimat zurücklaufen. ^ sD i e H y p n 0 s.' a l ö N a r k 0 t i k u m. > Aus London wird gemeldet: Die Hypnose an Stelle von Chloroform behufs Narkose während Operationen kommt den ,.M?dical Times" zufolge unter den eng-lischen Ärzten immer häufiger in, Gebrauch. So ver« suchte Doktor Bryan in Leicester jüngst einer Frau ein Abszeß zu entfernen,während diese in hypnotiscl>em Schlafe lag. Als sie erwachte, erklärte sie, absolut nichts von der Operation verspürt zu haben. In ähnlicher Weise intervenierte Vryan bei ?inein Gq» burtsakt. Die Mutter erwachte völlig schmerzlos zwanzig Minuten nach tier Geburt und befindet sich scither völlig wohl. — lDas kompromittierende Auto» in 0 b i l.) Aus Paris wird gemeldet: Der bei den letzten Wahlen durchgefallene frühere Deputierte Laurem.on hat gegen emen Pariser Automobilfabri. kanten Zillen seltsamen Prozeß angestnengt. Laurelu.on behauptet, daß das ihm gelieferte Automobil defekt ZTwescn sei. Er sei deshalb sehr oft in Verlegenheit gekommen, so daß er häufig genötigt war, Ochsen nnd Maultiere vorzuspannen, ja sogar mit seinen An^ Hängern das Antoinobil von hinten zu schieben, während sein Gegner mit einem tadellosen Automobil höhnisch vorbeifuhr. Er sei deshalb lx"i seinen bäm'r' lickien Wählern zum Spott geworden; dies sei die einzige Ursache seiner Wahlniederlage gewesen. En beansprucht daher von dein Antomobilfabrikanten einen Schadenersatz von 1l)/)M Franken. sitzt . . . Und das Vlut rinnt, und . . . „Evviva. Morrison!" tönt es, „Evviva, Klcopatra!" Laut aufstöhnend hält der Bankier sich die Ohren zu. Er schließt die Angen und beißt schmerzhaft die Lippen aufeinander, mn die entsetzlichen Gesichter zu verschonchen . . . Aber da ... ha, was ist das? Gold, Gold. klar nnd rot, leuchtend, gleißend, hart und tot! summt es ihm in den Ohren. Wie cleftrisicrt springt er empor. Wie konnte er ihn auch nur auf kurze Zeit vergessen, seiiu,"n lenchj-tenden Schatz! Da) herrlich gleißende! Gold! Eine un-bezwinglichc Sehnsucht nach seiner Schatzkammer über» fällt ihn. Hin, hin mutz er ... noch heuw. . . sofort . . . Soll er anspannen lassen? Oder das Automobil b^tellen? Oder ein Pferd satteln lassen? Die Diener schlafen alle. Und es ist gut . . . Zn Fuß will er hin nach Nom, ungesehen, unbelauscht, in der klaren, hellen Sternennacht. In tiefem Schlummer liegt die ganze Villa. Ge» heimnisvoll sänselt es in den Schirinkronen der Pinien. Gl?ichm5 herausgefunden, von dem noch eine eingehende Beschreibung erhalten ist. Damals soll dann der nächste Winter ung.'wöhnlich milde und feucht, anßerd.», durch Gewitter ans-gczeichnet gewesen sein. Der Herbst fiel nach den An-gaben außerordentlich günstig und gesegnet ans. Es ist wohl das erstemal, daß jemand das Wetter durch einen Vergleich voraussagen will, der sich auf eine 050 Jahre Zurückliegende Zeit bezicht. — (EinGeistvo r d e m Polizeirichte r.) Aus London wird geschrieben' Jüngst hat sich ein Geist vor dem Polizeigericht verantworten müssen. Der Geist führte den Namen Frederic Foster Crad» dock und war unter einem znr Zeit des hochseligen Königs Georg IV. erlassenen Gesetzes verhaftet worden, das Handwahrsagerei und Ianbertunste als strafbare Handlungen bezeichnet. Eraddock gehört nämlich zu der in London sehr zahlreichen Klasse« Leute, die als Spiritist?!, und Geistesbeschwörer das kichtglänbigv Publikum ausbeuten. Er hält in einer fashwnaolen Straße sogenannte ,^l>n<<^, in denen er. wenn die Lichter abgedreht sind, die Geister ab> geschiedener Familienglieder ans dem Grab auf die Bühne zanbert. Eraddock kennt seine Pappenheimer. Um das Publikum recht irre zu machen, kniete er am Anfang der Vorstellung ans der Bühne nieder und betete inbrünstig. Dann steht er anf, verdreht seine Angen und stimmt den bekannten Choral „Lead kindln Lighl" an, den der berühmte englische kardinal Nem man anf seiner ersten Nomfahrt gediclM hat. Nach' her wird von dem frommen Geistesbeschwörer ein zweites Kirchenlied angestimmt, das die Zuschauer auffordert, näber zu Gott heranzutreten. Erst dann geht der Schwindel los. Unter den Znschanern bch smid sich nnch der Oberstlentnant Maychew. der in Gemeinschaft niit dem Hanptmann Earlton entschloß sen war, den ^chwindel aufzudecken. Er verlangte Schon lange hat er die letzten Häufer Frascatis hiuter fich. Schon sieht er in weiter Ferne ocn Licht-sa>'in der ewigen Stadt. Schon dehnen sich vor ihm die halbzerfallenen Neste der antiken Wasserleitung. Und immer weiter eilt er, immer weiter. Jetzt streckt sich der Nennplatz vor ihm aus das Siegesfeld auf dnn er heute durch Kleopatra, eiuc'n neuen Triumph nnd einen neuen Berg roten Goldes errungen. Noch flattern die Wimpel an dl'n Eingängen zn den Tribünen. Und jetzt erhebt sich neben ihm eine, ganze Wageih bürg von buntbemalten Wohnungen fahlx'nder Lente aller Art. Alle liegen düster in tiefem Schlafe da. Nur in einem besonders grellfarbigen Wagen brennt ein-fahles Licht. Und leises, eintöniges Beten für einen Verstorbenen dringt dnrch die geöffneten Guckfenster hinaus in die stille Campagna. Eifig kalt durchscheuert es den einsamen Wanderer. Wie von Fnrien gejagt, eilt er davon. Ahnt er, daß da drinnen in dem armseligen Karawanenwagen sein Opfer den Todesschlaf schlaft5 Weiter eilt er, weiter. Endlich Nom! Ihm ist, als fühle er fich sicherer w d<"m Hamer> gewirr der ewigen ^tadt, jetzt, da nicht mehr das große, einsame Schweigen der Eampagna ,hn umfängt. Unbemerkt tritt er in seinen Palast. Ungesehen hastet er die breite Marmortreppe hinanf. fchlnpft ?r in sein Privatbnreau. Er läßt sich keine ^eit, das elektrische Licht ans. zndrehen! Zwischen den goldfarbenen Se,deiworhmi-aen leuchtet der matte Schein des Mono^ herein. Z,t-ternd vor Erregung öffnet er die Schatzkammer und zieht die Eisentür hinter fich 5". Ein tiefer Senfzer der Erleichterung hebt seine Vrnst. Allein, allein init feinem Golo! Kein Geschwirr don Stimmen nm ihn her, keine vorwurfsvollen Blicke, keine Anklagen, keine Gewissensqnal . . , drei abgeschiedene Geister zu sehen, zuerst sein Kind. das gar nicht gestorben war, dann seinen Onkel Georg, der gar nie gelebt hatte, nnd zuletzt seine Mut', ter, die sich noch unter den Lebenden besand. Der Spiritist Eraddock hat dem Obersten de«n Gefallen getan, die Lichter abgedreht und die drei genannten Personen in geisterhafter Gestalt auf die Bühne gebracht. Als der dritte Geist über die Bretter wandelte, zog der Hauptmann cin elektrisches Licht ans der Tasche und siehe da! von den grellen Strahlen beleuchtet. ivan> oelte der Spiritist Eraddrock. in Laken gehüllt, selbst als Geist der Mutter über die Bühne. Diese Entdeckung haben die beiden Offiziere mit ihrem Ein trittSgcld bezahlt; das ist billig genüge — und Craddock wind Zebü'hrcno bestraft werden. — (Der V er le g e n hei tsb a l l.) Der Bürgermeister von Caspe, Provinz Saragossa, einer kleinen Stadt mit gleichnamiger Station anf der Linie Barcelona-Madrid, erfnhr, daß ein nach Madrid sahrender stark besetzter Postzug infolge eines Erd-rntsches einen mehrstündigen Aufenthalt in Caspc habe. Uni den vielen Reisenden das Warten erträglicher zn macheli, ließ er rasch entschlossen das städtische Orchester antreten, und bald war auf denn Bahnhof-steige ein förmlicher Ball im Gange. Viele der, Teil-nehmer haben sich angeblich in ihrein Leben nie so gut unterhalten und ließen dem Stadtoberhaupte von Easpe sowie dem Stationsvorsteher dnrch die Abetnd,-blätter ihren Dank aussprechen. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. - (Militärisches.) Ernannt wird zum Assistenzärzte im nichtattiven Stande der Assistenz' arzt-Stellvertrcter im nichlaktiven Stande Dr. Josef P ^ ter des LandwehrinsanteriereIimcnts Klagenfurt Nr. 4. Mit Wartegebühr wird beurlaubt der Nittmei. ster zweiter blasse Artnr Kottas von Helden-berg de^s Landwehrulanenregiments Nr. 5 ans ein Jahr (Urlaubsort Wien). — (Zur Feier der 1 0. W i e der t e h r d e s Jahrestages der ruhmreichen Schlacht bci Custoza) rückt das hiesige Militär-Veteranen-korps unter Vorantritt der Vereinskapelle Tonntag, den 24. d. M., zu einer heil. Messe aus, die in der Stndtpfarrkirche zu St. Jakob um 8 Uhr früh geleseu wird. T^' Abinarsch des Korps erfolgt vom Vereins-lokal (Kolifcum) um halb 8 Uhr friih über die Nlei-weis-, Baiser Franz Josefstraße, Schellenburggasse, >iongreßplatz, Herrengasse, Auerspergplatz. Rain, Iatobsbrücke in die Kirche: der Niickinarsch erfolgt über den Alten Markt, den Nathausplatz. oie Ttritar-und Pre^erengasfe. Wiener- und Maria Theresiew Straße. Sodann gesellige Zusammenkunft und Früh-slückkonzert der Laibacher Vereinskapelle im Garten der Restauration zur „Neuen Welt". Krieger, ehemalige Militärs nnd Freunde des 5iorps sind willkommen. _________ In nervöser Hast dreht er die elellr vollen Händen den glänzenden Inhalt heraus uud schüttet ihn auf oas grüne Tuch des Tisches . . . Höher und höher schwillt der rotleuchtende Berg an - nnd mit pochenden ^chläsen steht er vor> seinem Götzen. „Dämon Gold, dem Sie Ihre Seele verkauften, wird Ihr Verderben werden!" Sa.ile »icht so der ver^ rückte Alte? „Pah, mag es sein! Ist dieser Anblick nicht herrlich, wunderbar, uervensiärkend V Ist ^- „icht hnnoert. mal mehr wert als Liebe, Irenndschast, ruhiges G'^ wissen. Ehre? . . . Morrison sinkt nieder anf den Stuhl vor dem aufgestapelten Goldberge. Mit einer Art Verzückung bohre» sich seine Blicke i» die fnnlelnden Massen,, seine Schläfen pochen. Dunkle Pnntte lieginnen vor, s^iuen Angen zu tauzen. In seinen Ohren sa.nst und braust e) wie fernes Wasserrauscheu. Weit breitet er die Arme aus. Seiu Kopf neigt sich herab. Wie geistesabwesend murmelt er: Gold, Gold, klar und rot, lenchtend, gleißend, hart nnd . . . V ier zehntes Kapite I. Am nächsten Vormittag wird der Bankier nicht in seinem Bureau sichtbar — auch uicht anf der Börse, auch nicht in der Nationalbank, mit der er sonst täglich Geschäste hat. Man lächelt nnd nieint gntmütig: „Er wird in Frascati sein nnd sich in feiner Villa ,md in den Armen seiner schönen Fran von den Aufregnngen des Wettrennens erholen!" Aber auch der nächste Tag vergeht . , . und der übernächste. Von Robert Morrison keine Spnr! Jetzt beginnt man unruhig zu werden. Ist er krank? Oder verreist? sFortietzuna folgt.) < Zu r Custoza ° Feie r.) Bis gestern haben, sich vom Laiide und aus der Umgebung 44 und aus der Stadt 48, zusammen !»2 Kameraden gcmÄdet. oi-e im Jahre 1800 die Schlacht bei Eustoza mitgemacht haben. Es wird an sie nochmals die Bitte gestellt, sich am 24. Iniii um 10 Uhr vormittags bestimmt im „Mestni Tom" einznfinden. worauf der Abmarsch in die St. Jakobslirche erfolzt, wo nm N Uhr eine hl. Messe zelebriert wiro. - lE r n e n n n n g.) Das Präsidium der krai'. nischen Finanzdireltion hat den Evidenzhaltnngs-eleven Joses H r st k a zum Evidenzhaltungögeometer zweiter Klasse in der elften Nangsllasse für d.in hier-ortigen Dieiistbereich erliannt. - (Titelverlei h u n g.) Seine ErzeHenz der Herr Minister für Kultus und Unterricht hat deln Werkmeistern an der Fachschule für Holzbearbeitung iu Gottfchee Ferdinand Pschick und Josef Elnier dcn Titel eines Fachlehrers verliehen. - lA ß'l ing Tri e ft,) Die Ttr^e Aßlina-Görz Trieft soll am 10. Juli d. I. dem Verkehre übergeben werden. Die Verbindung Feistrih i. N. Aßling dürfte bis Mitte Septcuiber fertiggestellt sein, für welche Zeit die Eröffnung der gniizeln Linie Kla genfurt Trieft in Aussicht steht. sD i e A rzneitar e.) Am 19. d. M. hat ini Ministerium des Inucrn in der Angelegenheit der Arzneitare zur österreichischen Pharmatopoe eine Ve° ratnng stattgefnndeüi. Tarnach wird die nene achte Anbgabe der österreichischen Pharninkopoe erst an> 1. Jänner 1907 in Wirksamkeit treten und bis zu oiliem Zeitpunkte die gegenwärtige Arzneitare in Kraft bleiben. sVerei n Z lv e s e n.) Das t. l. Landespräsi, dinm fiir Krain hat die Nildnng des Gauverband?s delitscher Feuerwehren in Krain mit dem Sitze in der Stadt Gottschee, nach Inhalt der vorgelegten Statuten, im Sinne des Vercilisg^sctzetz zur Kenntnis ge-ncmmen. <^. - (Todesfall.) Gestern nachmittags starb hier der Landesrat i. R. Herr Iofef Pfeifer nach längerein Leiden im ^. Lebensjahre. Das Leichen begängnis wird morgen nachmittags 5 Uhr vom Trauerhause'. Ämonastraße Nr. 2, aus stattfinden. (Die Bezirtslehrerkonferenz für de n T chu l bezi r t L a i b a ch Um n. e bu n a.) fin det am 10. Juli um s» Uhr vormittags in Kikta statt. Außer den üblichen Tagespunkten steheu auf der Tagesordniing folgende Neferaie: ..X,i1 «»' i»ol iI:> os-n^ KiNlK'in'" sNeferat für alle Konferenzmitglieder). Enolich wird die Wahl zweier Vertreter in den l. k. Bezirksschulrat für die Periode Von 1907 bis Enoe 1!»12 vorgenommen werden. —t. - lTer krai nische L a n d e s - F e u e r ^ w e hrverb a n d) wird feine heurige Versammlung sowie den Fenerwehrtag am 29. Juli in Nischoflack abhalten. Bei diefer Gelegenheit findei auch die feierliche Einweihung der Feuerivehrdepots in Bischoflack statt. Programm: Uni 8 Uhr friih Ankunft in Bischof lack, nm !» Uhr Festgottesdienst, darauf feierliche Ein^ weihnng des Depots, um 1l)^ Uhr Feuerwchrtag im Gebäude der Volksschule mit nachstehender Tagos^ ordnung: 1.) Eröffnung durch den Obmann: 2.) Geschäftsberichte des Schriftführers uud Kaffiers-, 3.) Wahl der Rechnungsrevisor^n; 4.) Wahl des Aus. schnsses; 5.) Anträge. Um 2 Uhr Übung der freiwilligen Feuerwehr von Bischoflack gemeinsam mit jener von Altlack. 1. ^ lDic erste flavifche PhiIologin Osterreich s.) Bei den vorgestern mittags im gro-ßen Festsaal der Wiener Universität stattgefundenen Promotionen von Kandidaten der Philosophie wurde anch Fräulein Julie Gjora^ebi^ zur Doktorin der Philosophie promoviert. Die Dame hat ihre Studien mit sehr 'erfreulichem Erfolg vollenoet und fich die slavische Philologie — als ei-ste in dieser Disziplin zum Hauptsache erwählt. l G e witt e r.) Bei dem am 19. d. M. nieder gegangelien heftigen Gewitter fchlng der Blitz in einen Birnbaum in der Ortschaft Brnnndorf ein, ohne jedoch das »ebenstehende Gebälide beschädigt zn haben. In Kremeiiica bei Brunndorf fuhr der Blitz in den Kir-chenturm. der eben restauriert wird. Ein wefelttlichei' Schaden wnrde auch hier nicht verursacht. 1. lV rücken ei n stn rz.) Aus Finme melk-t inaii: Am 1!». d. M. nachmittags nm ^2 Uhr stürzt die vor der Vl'arineaiade!iii,e befindliche M'ergana^ brücke ein. als ein mit einem hohen Kran beladener Güterzug fie pafsierte und die Brücke mit sich riß. (5s ist kein Opfer an Menschenlebeu, ,-.u deMigen, Di<> Züge halten große Verspätn na. Laibacher Zeitung Nr. 140. _________ 1326 21. Juni 1906. < Ter öfter r e i ä, i s ch o P o st anwei -su n g s v er k c h r.) AuZ dcr demuachst im Truck ^scheinenden offiziellen Statistik des Postvertehrs Dsterreichs entnehinen wir, datz der Postanweisungs-verkehr in Österreich im Jahre 1905 nicht weniger als 37,586.556 Postanweisungen mit 1.814,479.61!» X umfas;tc. Er ist gegen das Jahr 19M um 1,028.444 Stück init 69,154.644 K gewachsen. Volkswirtschaftlich bemerkenswert ist, daß im vergangenen Jahre aus Österreich mittels Postanweisung 217,892.745 Iv lvach Ungarn, dein Okkupationsgebiete und dem Auslande gegangen, dagegen in der umgekehrten Richtung 334,69l).1i:> lv eingeflossen sind, so das; sich mithin für Österreich im Postanw?isungsverkehre eine aktive Zahlungsbilanz ergaben hat. Speziell nach Ungarn betrugen die Auszahluugen ruud 125M).sX)s! Iv. bin-gegeu die Eilipfäugc aus Ungarn ^Xl, Millionen Kronen sandte, während wir uns bloß mit etwas mehr als 2^ Millionen revanchierten, Envalmt zu werden verdient, daß von dein aus Amerika gekommenen Betrag mindestens vier Fünftel von Auswanderern an ihre zn° rückgebliebencn Pe^wondten gerichtete Unterstützungen sind. In der gleichen Weise aber, wie nnsere ^ando-lente in Amerika ihre Arbeitsersparnisse! heimschicken, tun dies wieder die bei uns befindlichen italienischen Arbeiter bezüglich ihrer Angehörigen in der Heimat uud daher kommt es, daß im Postanlveisnngsvertchre mit Italien wir eine überschüssige Geldaussuhr von 6 Millionen .Kronen aufzuweisen haben. — (Diebstahl eines Spar t'a f se b üch-lein s.) Am 18. d. M. vormittags wurde der Ve-sitzersgattin Theresia Vnkovcc in Verje, Umgebung Laibach, aus einem unversperrten Tchubladekasten das Spartassebüchlcin Nr. 8018 der „Ljudska posojilnica", lautend auf Theresia Lustrek mit der Einlage pr. 1400 Kronen -entlvendet. Der Dieb mußte durch den Taa> boden, wo er bei einer Verschalung zwei Bretter wegriß, in das Lokal gelangt sein, weil das Haustor abgesperrt lvar. Der Hirt Josef Malenüek gibt an, ani kritischen Tage einen etwa 20 Jahre alten ortsfrem' den Burschen im Orte Verje herumschleichen gesehou zu haben. Von der Sparkasse kam über eine telegr» phische Anfrage die Antwort, daß das Geld noch nicht behoben worden sei. —I. — (Brand.) Am 16. d. M. vormittag? brach in dem mit Stroh gedeckten Stalle des Franz ^lebir in Bistcrß^ica ein Feuer aus, das so rapid um sich griff, daß in kurzer Zeit der Stall und das Haus sowie die Wirtschaftsobjekte und das Haus des go genwärtig in Amerika weilenden, Besitzers Alois Ta-gar bis auf die Mauern niederbrannten. Der Schaden beträgt 13.000 X. die Versicherungssumme 3400 lv. Weiters verbrannten dem bei klebir wohnhafte»» Holzarbeiter Johann Komotar sämtliche Hnbseligkeiten im Werte von 200 l< und ein Geldbetrag von 40 K, endlich dem Pächter de5 Xagar zwei Kälber und zwei Kitzc. Die Eutstchungsursache des Feuers konute nicht genau festgestellt werden, doch dürfte der Brand durch die Kinder des klebir beim Spiele mit Zündhölzchen verursacht lvorden sein. - l». — lEr nte a n s s ich t e n in Untcrtrai n.) Der Stand der Herbstsaaten läßt die Hoffnung anf eine gute Mittclernte zu. Desgleichen haben sich die Sommersaaten gut entwickelt nnd weisen einen befriedigenden Stand auf. Dies ist namentlich bei d?n Gerste- nnd Hafersaaten der Fall. Der Mais steht überall schön: ebenso sind die Kartoffeln gnt aufgegangen und zeigen e!ine normale Entwicklung. Der Stand der Weini'ebe befriedigt im allgemeinen und aus den meisten Gegenden wird ein reichlicher Blütenansatz gemeldet. Leider wnrden jedoch die Hoffnungen auf ein gutes Obstjahr infolgei der regne-risclx'n Witterung während der Blütezeit und weg?n des massenhaften Auftretens von Baumschäolingen (Blütenstecker, Nanpen, Niligelspinner, Maikäfer usw.) sehr herabgesetzt. Nur in einigen weiligen Gegenden ist eine kaum befriedigend? Obsternte zu erhoffen, ik. — ^ (E i n b ruch i n e i n e m Trie st e r In ' welen laden.) Wie aus Trieft gemeldet wird, ist vorgestern nachts im Laden des dortigen Juweliers Vechiato auf dem Korso ein großer Einbrnchodiebstahl verübt worden. Nachdem die Diebe mit großer Ver« wcgenhcit die eisernen Nollbalten von der Straße aus durchbrocheu hatten, sprengten die Täter die Kasse, ans d?r sie viele Juwelen stahlen. Der Wert der gestohlenen Gegenstände dürfte sich anf mehr als A).000 Kronen belaufen. * (Ein Z i garetten f a br it a n l ver-haftet.) Vorgestern wnrde in der Bahnhofgasse der beschäftigungslose Kellner Ignaz Franzel ans Marburg verhaftet, iveil or Zigaretten angefertigt und sie sodann in Gasthäusern verkauft hatte. * lTieb sl abI. > Dom ^andlvelirsoldaten '.'lnwn Pape/> wurde in der elxünaligen Zuckerfabrik eine silberne Kette samt einem Maria Theresientaler als Anhängsel gestohlen. * lEin Fahrrad gestohlen.) Vorgestern nachmittags wurde dem Postdiener Jakob PetriV- ein Fahrrad gestohlen, das er im Vorhanse des Hanpt-postgebäudes stehen gelassen hatte. Das Fahrrad ist ein Puch'Rad und hatte ein rotes Tnfelchen mit Nr. 149. — (Die Laib acher V er e i n s t a pc l le) veranstaltet heute abends ein Mitgliederkonzert im Hotel „Lloyd". Anfang um halb 8 Uhr abends. Eintritt für Mitglieder frei, für Nichtmitgliedcr 40 l>. — (Der Wallfahrtsort Stangen) nächst Littai war am 17. d. M., am Tage des Festes des hl. Antonins, von etwa 1000 Wallfahrern — hauptfächlich aus Unterkrain, Steiermark nnd Kroatien ^ besncht. —ik. Theater, Kunst und Literatur. — lMu si k«S t a ats prüfu u g.) Bei den kürzlich in Wien abgehaltenen k. k. Staatsprüfungen für das Lehramt der Musik wurden folgende 10 Kaw didaten der Musikschulen Kaiser approbiert: Für Gesang: Schw. Cäcilia Steiner (mit Auszeichnung), Leopoldinc Hlava<"-ek, Marie Tchranwöck, Leopold Beer, Josef Aervar (Mottnig, Krain): für Klavier: Emma Hochholzer lmit Auszeichnung), Emma von Balajthv,, Steffi Höfer, (Iägerndorf), Adele Sta-novich: für Orgel: I. Bervar. — Der ausführliche Prospekt über die an den Musikschulen Kaiseir bc^ stehenden Knrse (Staatsprüfnngs«, Ferial- nnd Kapellmeisterkurs i Meistcrschulen der k. k. KammNf sängerin A. Friedrich-Materna und des k. k. Kammer,-virtuosen Franz Ondri<'et: Abteilung für brieflich^ theoretischen Unterricht ?c.) wird dnrch die Direktion uni. (Meldung der Petersburger Telegraphen agcntur.) Gegenüber den von der rnfsischen nnd der ansländischen Presse ver-breiteten Gerüchten, daß das Bantkonsorlium, das die fünfprozentige rnssisa>' Aprilanleihe übernommen hat, sich lveigerc, die festaesekwn Einzahlulige-n zu leisten uud daß die russische Negierung über eine neue Anleihe verhandle, erklärt der „Negierungsbote", daß diese Gerüchte zur Gäuze falsch und erfunden seien, um mit allen Mitteln den russischen Kredit zn erschuf tern. Petersburg, 20. Juni. Der „Negiernngs' böte" veröffentlicht ein Telegramm des Prokurators von Wilna an den Iustizminister, wonach der Protu kurator von Grodno gemeldet habe, daß während der Unrnhen in Njelostok das Militär aus den Häusern von Revolutionären beschossen worden sei. Im Kran-tenhansl,', habe der Prokurator vier Tote und viel^' Verwundete gefunden, die alle in der orthodoren Pro-zession von Bomben nnd Schüssen getroffen worden seien. Beim Eindringen in zwei Häuser, aus denen man anf die Feuerwehrleute geschossen hatte und in welchen Patronen eiplodiert seien, hätten die Trnp pen ueun getötete Juden gefunden. Die Meldnna der Petersburger Telegraphenagentur, daß in Bjelo-swk Bomben gefnnden wnrdeu, findet somit dnrch die vorstehende amtliche Meldung des Prokurators ihre Bestätigung. Ostasien. London, 20. Juni. Nach einer Meldnng dos „Daily Telegraph" ans Tokio hat ei» einflußreicher Koreaner vor kurzem deu Kaiser von Korea zu be stimmen versucht, die Grenzprovinz Hando an 3luf^ ümd abzutreten. Die japanischen Beamten haben aber von diesem Plane Kenntnis erhalten nnd es wnrden infolgedessen verschiedene Verhaftungen vorgenom-inen. Unter den Verhafteten befinden sich der Vize, minister des Innern, ein Mitglied des Geheimen Nates nnd ein General. Ans den in Tönl beschlagnahmten Papieren geht hervor, daß Nußland nicht in die Angelegenheit veNvickelt ist. W i e n, 20. Juni. Dem Chef dos Generalstabes Grafen Beck wnrde honte vom deutsämi Militär-attach«' Oberstleutnant v. Bülow das Handschreiben Kaiser Wilhelms überreicht, worin FZM. Graf B^t zum Chef des Posenschen Infanterieregiments Nr. 19 ernannt wird. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehiihe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. y^lLU.N. 7376 267 SO. mähig , teilw. heiter ^' 9 . Ab. 733-8 20-9 NW. schwach > bewttllt____ 21.> 7 U. F. , 739-1, 17 8 SW. schwach , teilw. heitel^0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 21-3", Nor» male 18 3°. ___________________ Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Photographische Apparate für «Dilettanten. Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesen anregendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse haben, das seit 1854 bestehende SpezialHaus photographischer Bedarfs« artilel der Firma A.Moll, l. n. l. Hoflieferant. Wien, I-. Tuchlauben 9, und die Durchsicht ihrer illustrierten Preisliste, die auf Wunsch unberechnet verschickt wird. (2451) 7—2 r^ft Schweizer Seide! | I Verlangen Sie Muster unserer Frühjahrs- u. Sommer- ¦ I Neuheiten für Kleider und isiuscn: Habutai, Pom- ¦ I padour, Chine, Raye, Voile, Shantung, St. Galler ¦ I Stickerei, Musselin 120 cm breit, von K 1 20 .-m ¦ I ]>er Meter in «chwarz, weiß, einfarbig und bunt. ¦ ¦ Wir vnrkaufcn nur garantiert solide SoidenstolTc direkt aD ¦ I Private porto- und zollfrei in die \'-'ohnung. H I Schweizer & Co., Luzern O 17 ¦ g SoidenstofiT-Export — Köntgl. Hoflief. ^J öaibacfier Beitung 9fr. 140. 1327 21. Suni 1906. Kodbini Pfeifer in Funtek naznanjata ^te gamilien Reifer uub $tintet geben bie ^H vsem znancera in prijateljem, da je gospod SNadirttfit, bafr ipetr ^H Jožef Pfeifer |ascf yfeifer I deželni svetnik v p. Jtanboorat i. '2\. ^M Tèeraj popoldne ob 723- uri po dolgi, muèni bolezni fleftern nachmittags» um V33 U^r nad) langen, ^M blaženo zaspal v Gospodu. fötperen üeiben selig im §errn entjc^lafen ist. ^M Pogreb ho v petek, dne 22. t. m„ ob 5. uri imf ^J^^^^S1^ b? *%*•*•' ¦ Svete maše zadufinice se bodo služile v župm <ßie ^it sceienmeffen tpetben in ber Xirnauer H cerkvi v Trnovem. ^farrfirc^e gelesen »erben. ^M Drflgi pokojnik bodi priporoèen v prijazen 3)er teure SSerbltdjene roirb einem fteunblit^en ^| spomin! Ülnbenlen anempfohlen. ^H V Ljubljani, dne 21. junija 1906. 2 a t b o d), am 21. 3uni 1906. ^M (Nameato posebnepa naznanila. ~ Statt jtbrr brfonberrn fln^iqr.) ^H ÖTi^miioosefl e ¦ BITTERQUELLE I ^*^^^ oeriseMJ B ^¦^^. ^Ä3.a^r^Gli!2feu als das ii.Ä #^j ^5id;er5tfe nafüniclje^r\bfübriiiitffel » ^ ^ Jf 3)ie 3)irecfior2 inBudapesfl ^ Niederlagen bei den Herren Michael Kastner und Peter L.assnlk in Laibach. (181) 26-12 r __ i Im Restaurant und Weinkeller des Grand Hotel UNION, Laibach (I3irel*tion A-. Kamposch) Täglich flgramer Konzert miit: Gesang. (2798) Anfang um 8 Uhr abends. Eintritt frei. Zigeunerkapelle Mticf€>* Bürgerliches Hotel Lloyd. Heute Donnerstag den 21. Jnni KonZCrt der Vereinskapelle. Anfang um halb 8 Uhr. Eintrittsgebühr 40 Heller. I»Sf«fI Ueder *"*-«!. Hochachtungsvoll (2799) Karl Tauses, Restaurateur. Zanksagung. Für die vielen Beweise inniger Anteilnahme während der Krankheit und nach dem Hinscheiden unserer innigstgeliebten Mutter, Schwieger- und Großmutter, der Frau ^osa FuX sowie für die ehrende Beteiligung an dem Leichenbegängnisse sprechen wir allen geschätzten Freunden und Bekannten unseren innigsten, besten Dank aus. Iie tlllllMlllen WteckickM Kurse an der Wiener Börse (nach dem oMellen Kursblattej nom 20. Juni 1906. Tie notierte» «urle verstehe» sich i» Kroiicnwührmig. Die Notierung sämtlicher Nltien und der ..Diverse» Lose" versteht sich per «tück. «elb Ware Allgemeine Staats« schuld. Einheitliche Rente: lonv. steuerfrei, Kronen (Mai-Nov,) per Kasse . . »9 «5 !»9 »b detto (Iün,.Iul<) per Kasse «9 H-L»/s, 0. W. Nvten (F«br..Nug,) per Nasse......l«0'!>0 »ou 7» -»"/««,«». Silber (llpril.Olt.) per Kasse ..... 10« 5U ,00 7N l8»Uer Ltaatslose s>W fl, 4 "/„ 1i>«ti0 IN» t>u l8«0er ,, l<«» fl. 4 "/„ »«!>'— 2l>7-- 18«4er ,. ,U!» fl. . . LKN b« 28»''« »8«4» ,, bN fl, . . 280 »0 li«ll'5<^ Dom..Pfllndbr. ii 18« fl, l>"/„ 289 »b »91 lt° HtaatSschuld b. i. Reichs« rate vertretenen König» reiche und Länder. bslerr, Golbrente. stfr.. Gold ^ per Kass« .... 4"/« 118 - ll« 2« Dfterr. Nente ln Kronenw. stfr., Kr, per Kasse . . . 4"/„ 5ft «5 »" «> ^ detto per Ultimo . . 4"/„ »9 üb UU «l> «st. Inoestltions.Rente. stfr,. Kr, per Kasse . »'/,"/« »» ?ö »« v-'' Eislnbllhn.zwnllschuld. »»ischltibnngtn. .l>Ul> fl. . . . 4"/„11?sb 11»^!> Franz Iosef.Nahn i» Silber (biv. St.) . . . b'/<"/« 125-25 12U-22 «al, Karl Ludwig-Vah» (div, Stücke) Kronen . . 4"/„ 99 «0 1W 5.^ Nudolfbahn in Kronenwllhrunss, steuersr. (div. Ll.> . 4"/„ 9» b» 1«> d« Horarlbeisser Vahn, steuerfrei. 4<»!> «ronen . . . 4"/« 9!».' Kw'bn 3» Hlaat»schuldntlschlell>nni>ln »b«tftemptl«t 2'/<"/„ von 400 Kronen .... 473 — 477'— betto Llnz.Nubwci« 2N<> fl. b. W. N. »'/,°/st - . . . 453 — 4«-b«tto Ealzburll.Tirol »au lun» üb«, ßbllgallonen. Vül,m, Wrstbahn, 75 «tllsabelhbahn «oo und »000 Vl. 4 ab 10«/«......I1K 35 117 35 Elisabethbahn 4oo und 20IX» M, 4"/„........,,740 ,18 4<> Franz Josef «Vahn ung, Goldrente per Kasse . 1I8'Sb 113-85 4"„ detto per Ultimo 113 65 113 85 4"/» »»»' Nente in Kronen» währ. stfrci per Kasse . . 95-öo 9570 4"/„ detto per Ultimo 95-50 95?« 8'/,"/,, detto per Kasse . 85 L5 85-85 Ung. Prämien»»»!, ll loo fl. . 209 25 211 22 detto b 5U sl. . 208-50 L10 50 Theiß.Rea.'Lose 4"/u . . , .157 — 159-<"/« ungar. Grunbenll.-Oblig 8515 9315 4"/„ lroat. u. slav. Gründenll.- 0bli«........97-- — — Andere öffentliche Anlchen. Vo»n. Uandes'Nnl. (biv.) 4"/« . 95!>5 9S'50 Vosn, ° hercea. Eisenli.»Lande«. Vlnlehen ldiv.) 4>/."/„ . , 1NN7N l0l 70 f>»/u DonllU'Neg.'Mnleihe 1878 105-25 lÄ»lrilie 4"/„ 89»>5 iun- detto (1894) ... 9» 15 99-15 detto (189») . , , . »945 10<»-4l> detto (1900) .... 99-!',5 1«!, l!5 dettll Inu..«,) 1902 . 98 70 IN0 «lb ^ersebauMnItben verlosb, 5"/« 89 60 100«« Aula, Vtaat«elItnb.'HyP.«Unl. 1889 Void .... 6"/« 118-25 120 25> Vula. Staat«. Hypothelar «nl. ,892......«"/» I19'40 120-4i^ Veld Ware Pf«ndbriefe ic. B°denlr..llllg,est,in5nIDl,4''/<. 9880 «9-8U Vehm,H<,p°thelenbllnlverl,4"/» 100 — 10045 ^entral-Vob.'Kreb.-V!.. osterr., ' 45ss. veil. 4>/^/« - - - 1«»— —'-Zentral «ob.'Kred.'Vl., ssterr., üb I. Verl. 4"/« - - "" 1« IVI'io Kred,.Inft,.östrrr..f.Verl..Unt. u.«flenll,Urb.K°t,4vI,4"/„ 9840 l«0-Landesb. b. KOn. Galizien und Lobom. 57'/, I. ruckz. 4"/« «885 9835 Mahr. Hhvothelrnb. verl. 4'/« 99 35 iuu zu N..österr.Landes.Ht,p,.«nst.4''/, 100— 101^ dct»oinil.2"/.,Vi. verl. 8'/,"/« 94«« «5_ detto K.'Schnldsch. veil. 3'/,"/,, 94-«, 95 _ „ dett« veil. ^"/° »»»0 ,oo-8U Ofterr..niiaar. Uanl 00 jühr. Verl. 4"/u «. W..... 89-95 10!»'l»5 detto 4"/„ Kr..... lOU-,ü 101-25 Sparl. 1. »st., k« I. verl. 4°/» 100?« ici-?u Eisenbahn.Prioritäts. Obligationen. sserbinandi'Viordbahn Österr. Norbwestb. 200 fl, S. . I0K-40 107-4« Ntaatsbahn 5<>o Fr..... 418-75 421-75 Tiidbahn tt 3"/« Jänner »Juli 50» Fr. Nenulierung«>Lose 100 fl. 0. W..... 263— 269- Serb.Präm.Anl. v.1»0Fi,2<>/<> 98— ,04 50 zlnnerzinlllche Los». Nudüp.Vasilila (Dombau) 5fl. 28— 25-^ «reditlose 100 fl...... 471— 481 - Clary.Lose 40 fl. K. M. . - 14150 lbll»« Ofenrr Lose 40 fl..... 1«»-— i?« ^ Palffy'Lose 40 fl. K, M. . - 158— 1L8 — ülotcn Kreuz, Sst. Ves. v,, 10 fl. 49 75 5,-77, »io, _ Slllm.Lose 4« fl. K. M. . - 204— 210 — Gelb Ware Türl. V,.»,.«nl. Präm.Obli«, 400 Fr, per Kasse , . . 15540 15«'40 drtto per M. , , ,155- 156- Wiener Komm,.Los« v. I. 1874 5»« — 5»H — Vew.'Vchd. 3»/<,Pram,.TchuIbv, d, Vobenlr,.«nst, Bntemehm»»g»n. «ussia.Tepl. Visenb. 500 fl, . 2460 — 2480 — U0l)m. «ordbahn 150 fl, . 870— 8?« - Vuschtiehraber Eilb, 500 fl. »Vl. 3«>»0-— 8v4« - detlo (lit, L.) Lnn fl. per Ult. 1180 — ii3L -Donau »Dampfschiffahrt». Ves., 1., l, l, priv,, 500 fl, KM, 10ts — i«>5i>-- Diil'Bodenbacker ltisb, 400 Kr, 55«— 5.°>S — Fsid!nanb«.Nordb, 1WU fl, KM. 578« — K7S0-— Lemb..«zern,.IasIt, > Eisenbahn' Gesellschaft, 20« fl. V , 56N-— b»«-5u Llol,b.esterr,.Triest..500fI,KM, 780'— ?«,-- Österr, Nordwestbahn 200 fl. V. 449— 4ö2 — detto (lit, U) 200 fl,S,p, Ult. 448— 450 — Piall.Dul,eiEisenb.I00fl. abaft, »»5— 228- Ntlllltleisb, »00 sl,V. per Ultimo 87S— «77 — Sübb. 200 fl. Silber per Ultimo 1«2?l» IU» 7» Eübnorbbeutsche Verbinbungsb, 2«0 fl. NM......410— 4ll'8C Illlmway.Ves., neue Wiener, Prior«üts.«lltien 100 fl. . — — — — Ungar. Westbahn («aab'Vraz» »0N fl, S.......40« - 409- Wr, Lolalb..«lltien.Gtf. 200 fl. 1«0— i»0 - Banlen. Anlllo.Östeir. iUanl, I»0fl, . . 307 50 80« 50 Vanlverein, Wiener, per Kasse - — — — betto per Ultimo . . , 54875 548 75 Vobenlr..»nst. öfter»,, ilttN fl.T. ,<»45 — i«5i — Zentr,.Vob..Kr«bb. «st,, 200 fl. 557 — 5«0 -Kreditanstalt für Handel unb Gewerbe. 180 fl,, per Kasse —— — — detlo per Ultimo 6«'/ 50 k «77' — ltist»bali!!«,.Leiha,, erste, Ilwfl. 208— 208 50 „(tlbemiihl". Papiers, u, ».»«, ,S7— ,73 — (tleltr,.Vel., alla. österr.. 200 fl. 457— 4i»8 — detto internal, »c»«sl. 509— »ui — Hirtenbrrger P»!r.>, Zünbh, u. Met.yabril 40« Kr. . . ,1»<» — Ii«4 — Liesinger Urauere! 100 fl. . . 2»«- 20? — MontaN'Gelellsch , öfterr.'alpin« 577 10 578 1» „Poldi.Hütte". Tieaelguhslllhl» F.N..O, »00 fl, . , . «»-— «7 — Piaaer Eilen»Inb,»Gel, ..Vchlöalmill,!", Papiers,, »oofl, 305'— ««, — ..Vchobnica", «l,.G. !. Petrol.» Ind.. 50« Kr..... «18 — ««»'— „Gteyrermühl", Papierfabril u»b V,»G...... 4«8 — 4U9 — Irifailer Kohlentt,.»». 70 fl. . »7» — N5 — Türl. Tablllrezie.Ges. ,01 Fr per Kaff« . — — — — betto per Ultimo 4W — 41» -Waffens'Gel,, österr.. in Wien. lU0 fl........ 590— 597 — Wagaon.Leihanftall, allgnn., in Pest, 40« Kr..... — — — — Wr, Vauaelellsch»!! 10« fl. . . 1«»— 165 — Wieiisrberaer Ziegelf.lllf^Gts. 848 — »b4 — Devise». Kurz» Dichtn» n»> )ch»ck». Amsterdam....... 1881» ,h»4<, De»t!che Pläh'..... 11? 40 ,,? 60 Londo»........ 240 30 24<» ii(, Italienüche Uanlplätze . . . »550 95 «5 Pari«......... ,5 5y 9z^,z Zürich und Valel..... 95 55 ,5 07' Valuten. Dulate» ....... ,,34 ,,,l, 20 Franlen-Ltücke..... 19 ,z ,,-,5 liu.Marl-Vtücke...... 284« 2«-i»4 Deutlche Neichsbanlnoten . . ll? 37> ,i7ii7' Italienische Äaiilnoten . . . 95 50 9570 M»be!°Notr» , , . , «bü »5.-4 Ieiä- -oaa ^"•rr^*^,.„ AMn I Jgm Cm Mayer Privat - Dep»tT(Saf^)ep(«itH^^^^ V9m™ttmr^tt^l&™X&- II Bank- und WecHsSrge.cHaift I -t.r.lr.a.aT.ihlvli:4.rWIt., I 55 Los-Versicherung. i^Bibari^SpltalgBaBf^^ Verziitutg >on Bartlnlina Im Ktutd-Korrdnt- ¦»« i«f Krt-tttU. |