Nummer 43. > ettau. ><■ 4. Iwmder 1900. XI. Jahrgang. PettauerZeitung. Erscheint jeden Sonntag. Pre!» fSr Pettvu mit Zustellung in» Hau»: Monatlich Stt h. vierleljthng K L«. halbjährig K 4.80, ganzjährig K 9.-. mit Postoersendung im Jnlande: Monailich 8ü k. vierteljährig K 2.60, halbjährig K 6 —, ganzjährig K 9.60. — Einzelne Nummern 20 h. Handschriften werden nicht jirückgestellt. «nkandigm,ge» billigst derechnet. — Beitrüge si»d erwünscht und wollen löngsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt iverden Äa sä«»tliche Herren Weingartenbefiher! Die Watzlmiinnerwahlen für die V. Curie stehe« vor »er Shüre. ist daher heilige Pflicht aller gutge-st««te« W eingart enbeliher, ihre »l«?er auf ihr Wahlrecht ««fwerkso» ?u mache« und a«ftuforder«, Standeogenosse« oder ««abhängig, Sauer« ;« »ahlmSuner« ?« wählen. Auf diese Art Ka«« ei«, große Zahl gefährlicher Hetzer ««schädlich gemacht «nd die Möglichkeit geschaffen «»erde«, daso ei« selbständiger Aaner alo Vertreter der V. T«rie i« R«tersteiermark gnvählt wird. »ir hoffe« s«»erstchtllch, daso ««sere wackere Bürgerschaft sich freudig detheiligen «»ir». da eo gilt, ««sere verbissene« Gegner auf ei««« Gebiete a«s«greife», wo die Hetzer bioher ei«e schrankenlose Herrschost auoiibe« ko««te«. MitdßrZer! Die Mühe ist geri«g, »er-fimtm» tH«A T Die Achristleitong. Me RetchKrathMahl in der V. 6urie. Morgen beginne» im P,ttauer Bezirke die WaHlmännenvaHlc» fstt die 5. Curie. Im unter-steirische» Wahlbezirke agitiere» liberale und den« kale Sloveuen lkidenschafilich für ihr« Candidaten H r i b a r und 7. i ö f a r, während von einer ioeialdemokratische» Agitation »ur wenig zu spüre» Der Oarr. Marti« Pürstinger war Wärter i» einem Irre nhause, ein häßlicher Bursche mit spitzen, Sinn und katzenähnlichen Augen und röthlichen Haaren. Aber wa» die Natur seinem Körper an Schönheit versagt hatte, da» gab sie ihm reich» lich an Kraft und Stärke; er war sehr groß und robust. Der Direktor des Irrenhauses wußte auch bald die Fähigkeiten de» kräftigen und rohen Wärters zu schätzen und zu beniitze». Martin wurde so eine Art von Scherge für die armen Geisteskranken; wenn irgend eine schwere Strafe an de»selbe» zu vollziehen war. so ivurde sie ihm übertragen, Und Martin waltete getreu seines Amtes: denn es war ganz »ach seinein Geschmacke. Der Dircctor konnte sich ganz auf ihn verlassen. Es war nie erhört worden, dass die über einen Irren verhängte Strafe zu milde vollzogen oder gar vergessen worden sei. Ans sein Ansnchen hin erhielt Martin sogar ipäter noch dazu das Amt des TodtcngräberS für die Jrreiianstatt. ist. Da die Stärke der Parteien nicht bekannt ist. bleibt der Wahlausgang zweifelhaft, ja cS sind sogar große Überraschungen möglich, da die Bauern init Ausnahme der to Save- und Sann-thale», welche für Hribar eintreten, von beiden Caiididateii nichts wissen wollen. ES fehlt unseren Landleuteu »ur an der nothwendigen Organi» satio», sonst würden die arme« Angeführte» ihren bisherigen Führern einen argen Streich spielen und an Stelle der beiden sich befehdende» Candidaten eine» Bauern wähle«. Immerhin wird sich die Zahl der unabhängigenVauermvahlmSniier, welche bei der letzten Wahl SY Stimme» abgaben, mindesten» auf da» Doppelte vermehren und bei einer engeren Wahl den «Mchlag geben. Der ehrlich« Bauer war der deutschen Stadtbevölkerung immer sympathisch und e» ist daher auch unsere Pflicht, die Leute soweit e» in unseren Kräften steht, z» fördern und z« unterstützen. Dazu gibt eS zwei Wege: Ersten« in deq den,scheu Städte» und Märkten vertrauen»würh«^e Wahlmänner zu wählen, welch« ihre Stimme« Mt den bäuerlichen vereinigen inid zweiten» ln jeim» Gemeinden, wo Deutsche Einfluß besitz,,* dahin z» wirken, das» u»abt^i,^g. Bahlamuneru gewählt werd«». 'f » ES ist rfiie faule Ausrede, wenn man sagt: „ES ist ja doch vergeb«i», waS nützen die paar Stimmen, sie geben nicht den Ausschlag." Bei der heutigen Lage, wo sich vier Candidaten um ein Mandat bewerben, könne» auch wenig Stimmen den Autschlag gebe», ob dieser oder jener Candidat in die engere Wahl kommt oder geivählt wird und selbst wen» dieser Fall nicht eintreten sollte, wolle» wir der unab-hängigen Bauernschaft beweisen, das« der deutsche Bürger mit ihr fühlt undkeine Gegnerschaft gegen Da» Amt de» Todtengräber» ist sonst nicht gerade da» verlockendste und angenehmste. Für Martin aber hatt« es dennoch etwa» besonder» Verlockende». Wir werden gleich sehen, was. E» war sieben Uhr morgens. Am Fuße des Bettes brennt noch immer eine große Kerze und erhellt das große Zimmer, dessen Läden dicht geschlossen sind. Eine drückende Lust herrscht in dem Zimmer. Nahe beim Bette ist ein reich verzierter Sarg, in welchem ein langer und äußerst abge-magert« Leichanm liegt. Der Irre, den am Tage vorher der Tod erlöst hatte, gehörte einer sehr reichen Familie an. Er war »och jung und seine Mutter hatte ge-wünscht, dass man ihn mit allen Kleinodien und Kostbarkeiten, die im gehörten, begraben sollte. Martin hatte den Todten in Gegenwart eines Verwandten in den Sarg gelegt. Da er aber, wie er sagte, die nöthigen Werkzeuge nicht gerade bei der Hand hatte, so wollte er den Sargdeckel später befestige». Gerade als es einviertel schlug, kam Martin leise, wie eine Schlange, in daS Zimmer geschlichen. I» seiner linken Hand hatte er einen Hammer und einige große Nägel. seine slovenische » L a n d e S g e n o s s e n kennt, so l a » g e si e se l b st i h n n i ch t anfeinde». Und abgesehen von allen politische» Erwägungen, hat denn der denlsche Bürger andere Interessen wie der slovenische Bauer? Leiden nicht beide gleich, haben sie nicht dieselben Sorgen „nd dieselbe» Bedürfnisse? Nur unsere ver» b i s s e i, e u Gegner, die großen und kleine» Hetzer, l ä » g n e » diese Jute-r«ss«n gemein sch oft! Also auf zur That! Schon morgen beginne» die Wahlmännerwahlen. Bormittag um 10 Uhr in der Kartschowina und Wiudischdorf, nachmittag» 2 Uhr am Stadtberge und St. Lo» renzen an, Drauselde. Dien»tag Vormittag wird in Podviuzen. Kitzcrberg. Dolena »nd St. Jo-haun am Drauselde. Nachmittag in RagoSnitz, Patzing. St. Wolfgang und Zirkowetz gewählt. Mittwoch Vormittag ist Wahl in St. Marxen. Saboszen, Nachmittag in Steindorf. Puchdors und MonSberg. Die weiteren Wahltage werde» deu Herren Besitzern auf anderem Wege bekannt gegeben werden und zu diesem Zwecke wird Dienstag abends ein »Besprechung stattfinden. Der Deutsche verfällt »ur z» oft in de» Fehler, die nationale Äesinnungstüchtigkeit seiner lvlammeSgcnosse» zu bezweifeln. Nun ist jedem Gelegenheit gegeben, seinen Wert als Mitkämpfer zu beweisen, wer die größte Energie zeigt, wird auch dann als der beste Deutsche gelten. Die Gemelnderachswahlen. Montag Vormittag sanden die Gemeinde, rathswahlen im 3. Wahlkörper statt. Es wurden Nachdem er die Thüre sorgfältigst geschlossen hatte, trat er an den Sarg Hera». Ruhig breitete er da» feine Leichentuch au»« einander, in welches der Todte eingewickelt war. Ein prächtiges Medaillon hängt an einer schweren, goldene» Kette um den Hals des Todten. DaS Auge des Elenden funkelt unheimlich bei dessen Anblick. Wie er sich daran macht, die Kette wegz». nehmen »nd deshalb daS Haupt deS Todten etwa» in die Höhe hebt, sieht er an dessen .Hand eine» Dianianten, dessen Glanz ihn 'ist blendet. .Schnell! schnell! spricht er leise zu sich selbst. 3» dem Augenblick hört man am Gange ei» Geräusch. Marti» schreckt znsanimen und erblaßt. Wen» man ihm etwa auflauerte? Mit festem, sicherem Schritte geht er an die Thüre, öffnet sie und blickt aus den langen, dunklen Gang. ES schien ihm, al» ob er jemand habe fort-eilen sehen. Er mußte wissen, ivas daS war. Martin stürzte davon. Unterdessen schleicht eine aiiderc sonderbar« Gestalt leise in daS Zimmer des Todten. 138 Stimmen abgegeben uub sämmtliche bisherige Gerneii,berathe eiustim i» ig wiedergewählt, ein Fall, welcher da» fatale Sprichwort vou der .deutschen Einigkeit" einmal glänzend Lügen straste. Nicht nur die Geivählten, sonder» noch viel mehr die Wähler bikrfen sich zu diesem Erfolge beglückwünschen; beweist er doch, das« unsere deutsche Bürgerschaft eine fest geschlossene Phalanx bildet zum Schutze ihrer wirtschaftlichen Interesse» nnd zur Erhaltung de« deutscheu Eyaraller» unserer Stadt. Montag Abend fand eine sehr gut besuchte Wählerversammluny de« 1. Wahlkörper« statt. Nach einer herzliche» Begrüßung feiten« de« Einberufers, Herrn Notar Filaferro. wurden gewählt: Borfitzender Herr Eonrad Fürst, oesfeii Stellvertreter Dr. v. M e z l e r, Schrift-führer Dr. B ra t s ch i t s ch. Herr Eonrad Fürst dankte für da« ihm geschenkte vertrauen und bat, Borschläge betreffend die Eandidaten zu mache», worauf Herr Dr. Bralschitsch folgende Liste empfahl: Carl Filaferro, Raimund Sadnik, Herrina»» Kersche, Adolf Mahl, Cvnrad Fürst, Dr. Ernst Treitl; al« Ersatzmänner: Johann Raisp. Moriz Braunstein »nd Dr. Friedrich Bratschitsch. Herr Dr. Treitl empfiehlt die Wahl eine« Mitgliedes de« Gymnasiallehrkörpers an seiner Stelle, da er durch Benif«gtschäfte gehindert sei. und fordert Herr» Dr. Schöbinger auf. zu caudidireu. Herr Lehrer Frisch wünscht eine» Vertreter für die nichtakademische Lehrerschaft und empfiehlt Herrn Oberlehrer Stering. Herr Kersche erklärt ebenfalls, »icht mehr zu caudidire» und empfiehlt für einen Lehrer ein-zutreten. Herr Eonrad Fürst ersucht Herrn Dr. Treitl. seine bewährte Kraft dem Gemeinderathe zu erhalte», da ein Sachverständiger in der Sanität«» feetion absolut nothwendig sei. Herr Dr. v. Mezler empfiehlt die Wahl Dr. Treitl'« al« eine» strammen Deulschnationalen nnd Herr Eonrad Fürst tritt warm für die Wahl eine« Sch»l-manne« ein. Endlich erklärt Herr Professor Schöbinger gerne auf die Wahl zugunsten eine« Lehrer« zn verzichten. ES wird nun zur Abstimmung geschritten. E» erhielten: Herr Oberlehrer Stering 30, Herr Dr. Treitl 29, Herr Notar Filaferro 29, Herr Pios.ffor Schöbinger 26, Herr Matzl 25, Herr Fürst 22 «nd Herr Kersche 20 Stimmen. Al« Ersatzmänner erscheinen die Herren Raisp, Braun« stein »nd Dr. Bratschitsch ausgestellt. E« ergibt sich nun der seltene Fall, dass von 31 Anwesenden 7 statt 6 Candidaten mit Mehrheit aufgestellt wurden. Während nun einige Herren eine engere Wahl fordern, erklärt der Borsitzende jene sech« A» seinem unheimliche» Lächeln nnd seinem verworrenen Blicke erkennt man alsogleich den armen Irrsinnigen. Nur halb angekleidet näheit er sich, überall herumspähend, mit der Borsicht eine« Indianer«. Beim Anblicke de« Sarge«, dessen silberne Verzierungen in. Lichte der Kerzen matt funkeln, bleibt er verdutzt stehen und scheint nachzn» denke». Dann beugt er sich auf den Sarg nieder, berührt den Todten fnrchtfam und streichelt die blaue Seide de« Kissen«, auf dem da» Haupt de« Todten ruht. Dann verzieht sich das Gesicht de« Irrsinnige» zn einem unheimlichen Lächeln; e» schien ihm ein eigenthümlicher Gedanke gekommen zu sein. .Der da kann auf so weicher Seide schlafen", brummte er leise vor sich hin, .und mein Bett ist so hart, das ist nicht billig." Er wollte den Schlafenden wecken, doch vergeben». .Der muß einen harten Schlaf haben", sagte er dann. Mit diesen Worten packte er ohneweiter« den Todten an und trug ihn mit staunen«,seither Leichtigkeit in das nahe Bett, dessen Vorhänge er sorgfältigst schließt. „So, jetzt kannst du hier fertig schlafen." — 2 — Herren, ivelche die größte Stimmenzahl haben, für aufgestellt und schließt die Versammlung. Dienstag Lormittag war Wahl im 2. Wahl» körper. E« wurde,» 17 Stimmen abgegeben und nahezu einstimmig gewählt die Herren: Fran» Kaiser. Sarl Kasper. Josef Kasimir. Josef Kollenz'. Ad. Sellinfchegg, Raimund Saduik. Al« Ersatz« männer: Joh. Luttenberger, Josef Wreßuia und Adolf Schminke. Bei der Mittwoch stattgefundenen Wahl im 1. Wahlkörper wurden 46 Stimmen abgegeben. Gewählt wurden: Dr. Ernst Treitl mit 46, Dr. Earl Schöbinger mit 45. Adolf Matzl mit 44. Herrmann Kersche und Anton Stering mit 41 und Carl Filaferro mit 36 Stimmen. Herr Conrad Fürst erhielt 24 Stimmen. Al« Ersatz-männer wurden gewählt die Herren: Johann Raisp, Dr. Friedrich Bralschit>ch und Moriz Braunstein. • Von den neugewählten Gemeinderäthen ge-hörte» 15 Herren der vorigen Gemeindevertretung an. Nengewähtt sind die Herren Dr. Carl Schöbinger, Adolf Matzl und Anton Stering. . «»«getreten sind die Herren Jakob Matzun. Joses Wreßuig uod Herr Prof. Brigola, welcher eine Wiederwahl ablehnte. Die beiden nicht wiedergewählten Herren waren eifrige Mitglieder der Bausection de« Gemeinderathe« nnd werden wegen ihrer Sachkenntnis schwer vermisst werde». Speciell Herr Jakob Matzun hätte dein Gemeinderathe leicht erhalte» bleiben können, wenn eine andere Ei». »Heilung der Mandate stattgefunden hätte. E» war unbedingt ein Fehler. Herrn Kaiser vom 1. in den 2. Wahlkörper zu verschiebe»; der allgemein so außerordentlich beliebte Obmann de« Männer-gesangvereine» und Bicebürgermeister war der einzige Candidat aw« den Bürgerkreiseu. welcher bestimmt auf all». St'mmen der Beamtenschaft zählen konnte. , Localnachrichten. (Geht baten!) Wir werden ersucht, mitzn-theilen, das» in der Badeanstalt von »nn an täglich nachmittag .-sämmtliche Wannen» und Dampfbäder genommen werden können. Der Banverein bringt mit dieser Einrichtung ein große» Opser; möge also auch entsprechend von derselben Gebranch gemacht iverden! <10ettikäHfer.> Herr Ludwig Urdl. Gast-wir» in Laiigenwang uud Herr Josef Legat vulgo W »r s ch n i n g. Gastwirtsohn in Pon» gratze». Post Oberhaag bei EibiSwald, wünsche» 1900er Wein einzukaufen. tlvahlliesvrcchuug irr V. Curie.) Sonntag den 27. October hielte» die Socialdemokraten in Hierauf legte sich der Irrsinnige in den Sarg, wickelte sorgfältig da» Leichentuch um seinen Leib und schloß die Augen, um zu schlafen. Alle» war wieder inhig im Zimmer, al» Marti» Pürstinger zurückkehrt. Er hatte zu seiner großen Freude nicht» Ver-dächtiges entdeckt. Er kniete wieder beim Sarge nieder, um sein schändliche« Geschäft fortzusetzen. Er griff nach der Hand de» Todten, aber der Ring war verschwunden. Ein kalter Schweiß trat aus seine Stirne. E» mußte also unterdessen jemand gekommen sein, und da« schönste Stück der Beute megge« nominell habe». Mit einer fieberhaften Hast »nd mit der Wuth eine» bitter Enttäuschte» tappte er auf der Brust herum »ach dem Medaillon. Doch plötzlich wurde er i» seinem abscheulichen Vorhaben auf eine entsetzliche Weise unter» brachen. Der Irrsinnige, in seiner Ruhe gestört, warf da» Tuch von feinem Kopse, öffnete die Augen »nd erkannte allsogleich denjenigen, der sich so oft ein Vergnügen daran» gemacht, ihn zu quälen. Martin war vor Schrecken wie außer sich; Schrei'S Gasthaus eine Wahlbesprechung ab. Nach einer Rede deS Herrn M a i z e n wurden 12 Easdidatcn für die Wahlmännerwahle» in der V. (Juris aufgestellt, darunter auch Herr Maizeii. ES wird schwer halten, alle diese Herren durchzuringen, da nur 7 und nicht 12 Wahl-männer gewählt werden. (Ct»k»»f| ausgeraubt) In der Nacht vom 29. auf den 30. October wurden bei Herrn Michael Kofel und Josef B i d o v i 6 in Unt»rle«kovctz, bei Herr» B l o d n i k in LeS-kovetz und bei Thomas V i d o v i ü in Gradischa freche Einbrüche verübt. Bei Herrn Kosel wurden Kleider und Leder geraubt, bei Joses Bidoviü sämmtliche Kleider, Speck und Fleisch. Die Ver-brecher drangen i» beide Behausungen durch die Fenster ein. indem sie die Fenstergitter au«-hoben und überall bände» sie die Hau«thore von anßen mit Stricke» zu, um «ine tvontuelle Verfolgung zu vereiteln. Sämmtlich« Beschädigte haben Haushunde, welche sonderbarer Weise keinen Laut von sich gaben. Bei Herrn Blodnik sprengten die Diebe da« schwere Schloß de» AuSlagefenster«. brachen die eiserne» Balken ein und schnitte» da» GlaSsenster heraus. Dann drangen sie in da« Geschäft, leerten die Seidlade, iu welcher sich um 44 Kronen Bronzescheide» münzen befanden. Herr Blodntk vermißt weiter« sämmtliche feineren Tabaksorten. 800 Dreier» und Vierer Pc.ckete, 6 Stock Zucker. 10 Kilo Kaffee, einen Theil der Cigarre», sämmtlichen Speck, da« Schweinefett uud diverse Galanteriewaren. Diverse Waren, sowie Mehl und Zucker verstreuten oder verloren die Einbrecher auf der Straße bei ihren, Abzüge. Herr Joses Vidoviö wollte um 1 Uhr nacht« fein Hau» verlasse« nnd fand die Thüre zugebunden. Von einer böse» Ahnung ge-trieben, durchsuchte er sein Hau« nnd faud, das« bei ihm ein Einbruch verübt worden ,nar. Er ergriff sofort ei» Gewehr und eilte den Dieben nach. Sö kum er »ach Le«kovetz. wo er beim Hause de« Herrn Blodnik die verstreuten Bictualien b«-merkte und Lärm schlug. Nun würd« all«» alar-niiert. aber e» war zu spät, die Ein-brecher halten bereit» mit ihrer Beute da» Weite gesucht, eine Spur von Zucker- «nd Mehl-staub hinterlassend, welche bi« Cvetlln an die kroatische Grenze reichte. Mit welcher Frechheit dir Verbrecher vorgiengeu. zeigt die Thatsache, das» sie am nächsten Tage abends 7 Uhr acht Man» hoch bei der Behausung de» Jakob Bidoviü erschienen nnd dort lauerte», bi» die Bewohner zu Bette giengcn. Sie wurden jedoch verscheucht. Sämmtliche Einbrecher waren, wie die Spuren zeigen, blo«süßig und sie bedienten sich der kroatischen Sprache, al« sie von einem Bauern zufällig im Walde belauscht wurden. E« er glaubte, das« der Todte zurückkehre, um ihn für sein Verbrechen zu strafen. Der Irrsinnig« ,oarf einen Blick töbtlichen Hasses aus den Zitternden. Dann sprang er in einem Satze au« dem Sarge und stand vor dem entsetzten Wächter. Bevor dieser »och zur Besinnung kam, hatte der Irre ihn mit seinen beiden Händen ange» packt und mit fast übermenschlicher Kraft in den Sarg geworfen. Schnell warf er den Deckel aus den Sarg und setzte sich aus denselben, indem er in ein höhnische«, schadenfrohe« Lachen anSbrach. Jetzt bemerkte er den Hammer und die Nägel, die neben dem Sar.ie lagen. Mit Hast, ja mit wahrer Raserei ergriff er dieselben und im Augenblicke war der Sarg fest zugenagelt. .So. schlaf wohl, elender Bösewicht!" sprach er, al« er seine Arbeit vollendet und kehrte ruhig in feine Zelle zurück. E» kamen die Leichenträger. Der Sarg wurde die Stiege hinunterge. trage». a»f den Leichenwage» geladen und lang» fam gieng e« dem Gottesacker zu. Hier hatte die Familie de» Verstorbenen eine Familiengruft. Man setzte de» Sarg hinein und die sind also wieder die lieben Nachbarn au» Kro-atien, welche die steirische Gren^bevölkerung auS-plündern und dann in da» gesegnete Gebiet der StefanSkrone verschwinden, wohin ihnen die österreichisch« Gendarmerie nicht folgen darf. E» muß aber doch ein Mittel gefunden werden, den Räubern da» Handwerk zu legen und^ den Steuerzahlern die gesetzlich gewährleistete Sicher« heit zu bieten. Geschieht die» »ich» bald, so wird a» der Grenze überhaupt kein Besitz mehr übrig bleiben. (ver Kraiaerische Herr jßahtibeamU) in Moschganjen fcheerte jüngst ein Bäuerlein zusammen, weil sich letzterer aus einem R cepifse mit „itsch" stalt mit iß unterschrieb. Der junpe Herr schrie: „Schämen Sie sich! Sind Sie eiu Slaven«? I" Diesem jungen Herrn Kraincr diene zur Aufklärung. daß 1. jeder sich so unterschreibt, wie «» in seinem Tanfscheine steht nnd 2., das» Beamte im Dienste, wenn sie beim Schalter sitz«», sich j«d«r politischen Anspielnng zu ent-halte» habe». Sollte da» der junge Herr nicht einsehen, wird ihn die Südbahndirectio» darüber ausllären müssen. (DU Laterne am Srückenkreu)») wurde in der Rächt vom Allerheilige»- zum Aller-seelentage gestohlen. Dieselbe wurde vom Herrn Franz B n u k anläßlich der Erkrankung seiner Frau gestiftet und brannte nun seit einem Jahre. S» liegt der Verdacht nahe, das» irgend ein „pietätvoller" Hinterbliebener sich die Laterne aneignete, um die Grüber seiner Lieben am Aller-seelentage zu belenchten, da wir nicht annehmen wollen, das» irgend ein Benebelter die Laterne mitnahm, um den Heimiveg leichter zu finden. In jedem Falle wird der „Finder" gebeten, die Laterne »ach dem Gebrauche dem Kreuze auf der Draubrücke wieder zurückzustellen. Thut er da» nicht, wird ihn bestimmt im nächsten Jahre der Teufel holen. t^k»erbereitsch«fi.) Vom 4. November bi» 11. November II. Rotte de» I. Zuge». Zugführer Lau.entschitsch. Rottsührer I. Pirich. Frueran-Meldungen sind in der Sicherheit«wachstub« zu erstatten. (Cill stiele» Oestuguis.) Unsere Leser werde» sich erinnern, das» wir über eine» versuchten Einbruch im hiesigen Strafgerichte berichteten. Der städtische Wachmann A r n u s ch bemerkte damals einen Mann, welcher mittelst eine» Stricke» über die Mauer de» Strafgerichtihofe» steigen wollte. Damal« fiel auf. das» der Str>ck in, Hofe au einem Pfosten angebunden war, so das» der Ein- Maurer waren bereit» daran, die Oeffunng wieder zuznmaueru. Im Irrenhause hatten nnterdessen die Diener den Befehl erhalten, da» Zimmer de» Todten für einen anderen Bewohner in Ordnung zu bringen. Wie groß war aber ihre Überraschung, als sie die Bettvorhänge zurückzogen. Hier lag der Todte, den ma» bereits be-grabe» glaubte, ruhig auf dem Bette ausgestreckt. Sogleich machten die Leute Lärm Es war ganz unzweifelhaft. d«r Verstorbene lag noch auf seinem Bette. Aber jemand mus» doch im Sarge gewesen sein, denn derselbe war sehr schiver gewesen. Man schickte sogleich nach dem Gottesacker, um den Aufseher desselben von der geheimnis-vollen Entdeckung in Kennt»,» zu setzen. Derselbe ließ die Grust allsogleich öffnet« und den Sarg herausheben. In zwei Minute» war der Deckel desselben loSgesprengt, und zum allgemeinen Entsetz?« sah man im Sarge den Wärter Martin Pürstinger. Seine GesichtSzüge waren verzerrt und sein Haar >veiß geworden. Der Unglücklich« stieß eine» furchtbare» Schrei aus und sprang wie wahnsinnig aus den» Sarge. Er machte drei Schritte, blieb stehe», taumelte und fiel dann in die Hände derjenigen, die ihn aus dem Sarge erlöst hatte». Er war todt. — 3 — brecher Helfershelfer im Strafgerichte haben musste. Nun hat sich der Fall auf eine erheiternde Weise aufgeklärt. Bor einigen Tagen wurde der Kerker-Meister B r a t u 811 ver hastet und dem Kreis-gerichte Marburg eingeliefert, weil er de» hier in Hast befindliche» Kaufmann Bau >» a » » auS Zirkovetz alle Nacht au» dem Gefängnisse ließ, damit derselbe seine in Pettau wohnhafte Ehegattin besuche» könne. Der Einbrecher von damals war also niemand anderer als Herr Baumann, »vrlcher seiner Frau „Guten Ab«»d" gewünscht hatte und auf dein ihm nicht mehr ungewöhnlichen Wege deS Strickes wieder in seine Zelle zurückkehren wollte. Kerkcrineister BratuSek dient seit 27 Jahren »nd galt al» pflichttreuer Beamter; seine Handlungsweise in diesem Falle ist unbegreiflich. brechen, dass die Wirtschaftspolitik der öfter-reichifch-ungarijchen Monarchie »ur eine agrari» sche fein kann. Auch unsere Industrie kann sich uur ans Grundlage einer gesicherten, heimischen, landmirthschastlichen Erzeugung entivikel», »iid sie wird die von ihren Vertreter» angestrebten Ziele nur dann erreichen, wenn sie .Hand in Hand mit unserer heimischen Landwirtschaft geht, Doch ehrlich Hand in Hand! Nicht elwa so. daß man zwar scheinbar die Hand bietet, bei jeder Gelegenheit aber dem arglos Vertrauende» Falle» legt, und in den Rücken füllt. Gilt dies schm im allgemeinen, so handelt es sich in dem jetzigen Zeitpunkte geradezu um eine» ferneren Bestand unserer heimischen Land« wirtschaft. Rnr eine kurze Frist trennt nn» noch von dem Zeitpunkte, wo ein neuer Zolltarif erstes», neue Handelsverträge abgefcblof-sei, werden füllen. Gelingt e« nicht, eine unseren hohen Erzeugn»gSkosten entsprechende Preisbildung unserer Erzeugnisse durch einen entsprechenden Zollfchutz und die entsprechenden handelSpoliti-scheu Maßnahmen zu erringen, so ist die österreichische Landwirtschaft dem gänzlichen Verfalle preisgegeben. All' dies müssen die österreichischen Land» Wirthe bedenken, wenn sie in wenig Wochen zur Wahlurne schreiten. Die Periode, für welche der neue Zolltarif Geltung hat, die neuen Handelsver-trag« abgeschlossen werden, wird anf lang« hinaus über da» Wohl und Wehe unserer Landwirtschaft entscheiden. Und darum gilt eS. Männer in die ReichSvertretnng zu entsenden, »velche daS drohen-de Übel richtig erkennen, aber auch mit alle» Kräften, mit Hintansetzung jeder andere» Rücksicht zu bannen gewillt sind. ES darf nicht geschehen, daß die Vertretung der agrarische» - Interesse» neuerdings Män»er» anvertraut werde, welche, zum Theile von selbstsüchtigem Streberthum ge-leitet, momentan erzielte scheinbare Erfolge ans anderem Gebiet« höher stellen als die wirthschaft-lichen Interessen, deren Vertretung in itirc Hände gelegt wurde. Für die österreichische Landwirtschaft ist heute der entscheidende Moment gekommen. Eine verfehlte Zoll- und HandrlSpolitik, die corrupte Form unseres GetreidehandelS, «ine durch fiskalische Tkdenzen geleitete TranSporttarifpolitik und eine unglückliche WährungSform zehren an dem Marke der österreichisch-nngarischen Land-wirtschaft. Darin muss Abhilfe geschaffen werden. Landwirthel Versäumet nicht den jetzigen Augenblick zu benutzen! Ei» abermaliges Versäum-niS würde lange Jahre des Niederganges, ja den Zniammenbrnch imsereS gejammten land- und forstwirtschaftlichen Betriebes zur Folge haben. Selbst die »ngarischeu Landwirthe, deren Interessen vielfach mit den unseren auSeinandergehen. haben sich den Hauptforderungen unseres zoll-uud handelspolitischen AgrarprogrammeS ange-schlössen und werden uns in dem nnn bevorstehenden Kampfe treu zur Seite stehen, während wir im rigenen Lager unsere besten Kräfte in planlose» Zwistigkeilen zersplittern. Unser zvll- und yaudelSpolitischeS Agrar-Programm hat nur dann Aussicht verwirklicht zu werden, wenn auch in unserem Abgeordnete»-Hanse alle Vertreter der Landwirtschaft ohne jede Ausnahme, welch' immer politischer oder natio« iialer Gruppe, dem Groß- oder Kleingrundbesitze angehörend, einhellig und zielbewußt für dasselbe einstehen nnd sich demgemäß, ohne Rücksicht auf sonstige Meinungsverschiedenheiten. aus wirth» schaftlichen! Gkbietc zusammenfinde». DaS Ziistan-bekommen einer allgemein alle Vertreter der Land-wirtschaft umfassenden parlamentarischen Agrar-Vereinigung muß daher mit allen u»S zu Gebote stehende» Kräften angestrebt werde», wen» uusere Interessen nicht neuerdings leichtsinnig preisgegeben werden sollen. Der Unterzeichnete steht sowohl persönlich wie al« Hanptreferkiit der £>stenreichi-scheu (Zentralstelle zur Wahrung der land- und forstwirthschastlicheii Interesse» beim Abschlüsse von Handelsverträge» principiell jeder politischen oder nationalen Agitation ferne, nnd wir nehmen nur deshalb Stellung zu den bevorstehenden Wahlen, da alle Arbeiten und Bestrebungen der Landwirthe auf zoll' und handelspolitischem und allgemein agrarpolitifchem Gebiete nur einen theoreti'cheu höchst problematische» Werth besi-tzen, wenn e« der österreichischen Landwirtschaft nicht gelingt, eine fest zusammenstehende Mehrheit im neuen Abgeordnetenbause zn erringen, wenn e« un« an der Macht gebricht, die Erfüllung unserer berechtigten Forderungen zu erzwinge». Landwirthe! Wenn sich ein Wahlcandidat bei Euch vorstellt, dann lasset deiifklben, bevor Ihr ihn, Enre Stimme gebt, vorerst fein Wort geben, treu und u»bru>sam an unserem zoll> und handelspolitisch agrarischen Programm festzuhalten »nd sich im neuen ichgeordueteuhause ohne Rücksicht aus feine sonstigen politischen oder natio-»alen Ansichten, die ja dadurch in keiner Weis« berührt werde», der allgemeinen neu zn schaffenden agrarischen Vereinigung anzuschließen, damit un» durch eine einheitliche, zielbewußte Vertretung unserer Interessen «udlich da« werde, iva« un« gebürt: Der Schutz unserer heimischen land- und forstwirtschaftliche» Erzeugung, eine »»feien Er- JeugungStosten entsprechende Preisbildung unserer irzeugniffe und durch die berufSgeuofsenfchaftliche Organisation der Landwirtschast aller im Reiche-rathe vertretenen Königreiche und Länder die maßgrbende Stimme im wirtschaftliche» Staats-haushalte. Landwirte I Lasset Euch durch fchönNingende Worte und leere Berfprechuiigen anderer Kreise nicht vom rechten Wege ablenken. Ihr seid dies Eurer Familie, Ihr seid eS Euch selbst schuldig. Euch den Besitz Eurer heimischen Scholle zu erhalten; den» wer nicht de» Muth nnd das Verständnis hat, für dieselbe zu kämpfen, der hat auch da« Recht verloren, dieselbe zu besitzen. Die Rentabilität de« landwirtschaftlichen Be-triebe«, die Grundfeste unserer fernereu Existenz »inß mit allen i,»S zn Gebote stehenden Mitteln nnd mit vereinte» Kräften erkämpft werden. Da» ran wolle» wir festhalte«. Weist allen fremde» Wandtrcandidaten. welche das ReichSraihSmandat als ein Gewerbe und eine Ertragsquelle be-trachten, energisch die Thür. Die Städter sönnen sich allenfalls den Luxus gönne», durch solche Herre» vertrete» zu werde». Wir aber, die wir vom Ertrage unserer Scholl« lebe», habe» keinen Platz für derlei selbstsüchtige Agitationen, »vobei wir uur als Leiter benützt werden, auf deren Sprossen diese Herren emporklimmen bis zur er» sehnten Höhe, ohne sich weiter darum zu kümmern, dass die österreichisch« Landwirtschaft durch derlei Experimente zu Grunde geht. Landwirthel Wählet agrarisch, wählet er» probte, echte, unversuchte Agrarier, wählet Bern f«ge»ossei, an» Eurer Mitte, die mit Euch während der letzten Jahrzehnte gelitten habe», mit Euch fühlen nnd daher im Stande sind, Eure Interessen würdig zu vertreten. Beherziget diese wohlgemeinten Worte und handelt darnach! Landwirte! Seid nur diesmal einig! Kämpfet Schulter a» Schulter, welch' immer politischen Partei, ivelch' immer Nationalität Ihr auch angkhören möget; denn nur in unser Aller Ei-»igkeit, liegt unser e Kraft. Alfred Simitfch ReichSntter von Hohenblum. Humoristische Wochenschau. Die Redaction deS „Stajerc" war noch nie so belagert, wie am Abende deS Allerheiligen-tages. Während wir dort Zeitungen in die Schleifen steckte» und Poftpackete formierten, klopfte es unaufhörlich an die Thüre. ES waren dies aber nicht die Geister der in Pettau längst auSgestorbene» Theaterbesucher, soiideru Herren und Dame», welche sich erkundigten, ob »nd wann daS angekündigte Udelconcert abgehalten werde. Um Abwechslung in die Sache zu bringen, gab ich die verschiedenartigsten Auskünfte. Dem einen versichert« ich. das Eoncert beginnt präcis« 12 Uhr Mitternacht, dem Ziveiten bedauerte ich, sagen »u müssen, „da» Elavier hat einen Schnupfen", dem dritten flüsterte ich in« Ohr, das« der .Müller und fein Kind" den Allerhei-ligentag für sich beanspruchen und daher nie-inandeu in« Theater lassen nnd einen Herr», der sich gar nicht beruhigen wollte, lud ich ein, eine Jause zu zahlen, woraus er sich fchleuuigft entfernte. Die eigentliche Ursache der Absage kann ich aber doch nicht verschweigen. Seit dem glän» zende» Erfolge Öe« Barden Dr. Kristel lassen alle Künstler ihre Eoucerte zweimal ankündigen, weil sich da« Publikum bereit« angewöhiit hat, „erst auf de» zweite» Ruf' zn erscheinen. Da ich schon bei der Kunst bin, benütze ich die Gelegenheit, die erfreuliche Mittheilung zn machen, dass mit 1. Jänner die Theatersaison in Pettau beginnt, unsere Mitbürger nnd lieben«» würdigen Mitbürgerinnen haben also wieder Ge-legenheit, ins Theater zu gehen, wahrscheinlich würden sie aber wieder meistenteils zn Hause bleiben, wenn Ich nicht wär«. Ich habe mich nämlich entschlossen, um das Theaterlebe» in Pettau zn heben, selbst mitzuspielen und da ich auch dramatischer Dichter bin. habe ich folgende Stücke verfaßt: „Die GemeiiiderathSlvahlen' oder „Die Kunst, Kandidaten erscheine» und ver-schwinden z» lassen." „Hüt Dich Bauer, der Landsknecht summt" oder „Die Wahl in der V. Curie", Auftreten zahlreicher Pfarrer, Kapläne nnd Meßner. sowie einiger Bauern; endlich „Der groß« Prozeß" oder „Der Redacteur kommt in« Loch", bereit« erfolgreich in Marburg und Tilli aufgeführt. 100 — 300 Gulden monatlich können Personen jeden Standes in alten Ort-•ohafttn, «icher und chrlich ohne Capital und Risico verdienen, durch Verkauf gesetzlich erlaubter Staaihpapiere und Lose. Anträge an Ludwlp Österreicher, VIII., Deutschegasse Nr. 8, Budapest. Wer lcicht Geld ver-dienen will, derverlange den grossen illustrirten Preiscourant üb. Uhren, Ketten, Goldwaren, Uh-4 > ren-Bestandtheile und '/NliSk Werkzeuge,welcher gra-*■■1 tis und franco versen-^ /jgS det wird. F. Pamm, Krakan, Zielona Nr. 3. Gegründet im Jahre 1882 ZT Schaffer, ^8 welcher im Weinbau, Feld- und Viehwirt-schuf: Kenntnisse besitzt, verheiratet ist, wird bei guter Eignung unter guten Bedingnissen aufzunehmen gesucht. Auskunft bei: Naimuud Äadnik. W. 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Stock de« Hause« pr. 21, Tegetthofiftraße II. Aes. befindlichen &>ca(itäten eröffnet und Werden die Pnreaustunden derselben van H Uhr früh bis 2 Uhr nach. Mtaa« bi« auf weitere» festgesetzt. I. Der Geschäftskreis der Filiale wird umfassen i а) die Eicomptierung von bankfähigen Wechseln, Effecten und Coupon», s d) da» commissionSwei^e Jncasio von Wechseln. Effecten und Coupon». c) die comniissionSweise Einholung von Accepten (Behebung der acceptierten Primen :c.) б) den Giro-Aerkehr. e) die AuSstillung von Baukanweisungcn aus die beiden Hanptanstalten und auf sämmtliche Äank-Filialen. s) die Belchuung von hiezn geeigneten Wntpapieren, z) die Auszahlung von verfallrnen, jedoch nicht über ein Jahr fflf-ligen Coupon», h) die comniissionSweise Besorgung von Eoiipon»bo,ien zn Wert-papieren aller Art. soserne die Behebung der EonponSbogen anf dem Standorte einer Bankanstalt erfolgen kann. j) die kommissionsweise Ausübung de» Bezugrechte» und Einzahlungen auf Effecten, dann die Besorgung de« Umtausches von zur Convettierung g,langenden Papieren, K) de» cominijsionSweisen An- und Verkauf von Effecten und Münzen, I) die kommissionsweise Beschaffung von EheckS und Anweisungen auf ausländische Plätze. m) die Übernahme von Depositen zur Absenduug an die Hauptaustalt iu Wien oder Budapest, n) die Einlösung von Goldbarren (auch Goldsand »nd Goldstaub). sowie vou ausländische» und HandclS-Goldmünzen zu einem fixen Preise. o) die Verwechslung von Banknoten und Münzen der Kronen-Währung. Die ausführlichen Bestimmungeu für den Geschäftsverkehr mit der Oefterreichisch-ungarischen Bank werden von der Filiale auf Verlangen unentgeltlich ausgefolgt. Marburg, am 13. October 1900. Österreichisch ungarische Sank, Filiale Marbnrg. Die ehemals Ziftler'sche Realität am Nan» bei pettan ist um 5500 fi. verkäuflich. Näheres: Caft Europa tu pettan. — 8 — |arum gibt tt noch immer feilte, M« Xathreiner» Xneipp-Malzkaffe» nicht verweiiden. obgleich ee »in so wohlschmeckend« nnd gelund«, Kaffte^tr ins ist? lveil noch nicht All« wissen, welch« großen vor-r der Kathreiner-Xaffe« besitzt, der durch einen «stract aus ^ Aaffeekirsch» Aroma und Geschmack de» Bohnenkaffee» erhält, ohne daß deffen der Gesundheit «achtheiligen Bestandtheil« mit übertragen werden. Er vereinig« somit in der zuträglichsten weis» die werthvollen Eigenschaften 5e» heimischen Malzprlparat«« mit d«m b«lt»bt«n Geschmack,reiz des Bcbrttnfjff Wohl wird imi Segen f»r die Gesundheit Aathreiner, «neixp-Malzkaffee bereit, von Millionen und in k)und«rtta«s ' van Familien Ugli^ getrunken. Aber e» wir» wünsl nnd in wert! äffe»,. HK|mM reit» von Millionen und in ksund«rttaus«nden wäre wünschen»-dieser wirklich« g«nschaft«n wegen jeder Familie Ein» Aller Interesse, daß Familienkaffte seiner vorzüglichen Eigenschl auch überall und namentlich in jeder Familie findet. und athreiner» Anei zum B»hnenkl r den Gaumen Aaffeegetrünk die app leipp.Malzkaff« äffe«, deffen tzrnr>g von «athreiner» Kneipp-Malzkaffee »lrd auch im kleinst» Han»halt« ein namhafte» Ersoarniß «rzielt Ein versuch führt bei sorgfältig«» Herstellung stberaU zn seiner dauernden verwenduna. «athrelner» Aneivp-Malzkaffee darf »temal» »ff«« ver« «a»ft werden I Er «4 nur echt in d«n bereit» überall bekannt«n weißen Aathreiner-^aketen mit de« Bildniß d«» Pfarrer» Rnei^p al» Schutzmarke und dem Name« »«athreiner«, Für Husten o. Calarrtittndel Kaiser's l: BRUST-BONBONS! die sichere n a r a ««tariell degi.D Ullrkatf ^ □ Q IJ SeigiUte « Ist dird» avertiiRi. ff Einzig dastehender ©rtwi« für sichere Hilse be,W Aufteu. Heiserkeit, Aatairh und VerschleiM «>«g. Packt l 20 u 40 Hellt? bei: M A. M « tit « r, 'Apolh. in Pettau. M Rattentod (Ftlir I»«isch. veiitzsch) ist da« beste Mittel, »m Ratten und Mäuse schnell und sicher zu vertilgen. Unschädlich für Mensche» und HauSthiere. Zu haben in Packeten ä 30 unb 60 fr. bei Apotheker fais tiübbbbfc±bbbbbüüt Ta martellorf Iti 5«ro»eti auf der SST* Ruiiöka'schen Sctg-e ist stets zu den billigsten Preisen Verkaufe ▼orrfllhig: BrenzH^olz » sv. n«»»d»>». Sägespäne und Rinde ftr UkinorftmkMiH«t. Das BrtrtinhoU wird auf Wunsch zerkleinert. * Stampiglien aai Kautschuk oder Metall «eiert m jeder ^Amaftthnmp billiget die W. Blanke in P«ttao. Z. 5830. Kundmachung. Zur regelmäßige» Stellung im Jahre 1901 sind die in den Jahren 1880, 187V und 1878 geborenen Wehrpflichtigen berufen nnd werden alle im Stadtbezirke Pettau sich aufhaltenden StellungSpflichligeu dieser drei AlterSclafsen aufgefordert, sich behuft ihrer Verzeichnung in der Zeit vom 1. bis 30. November 1900 bei dem gefertigten Stadtamle zu melden. Die Fremden, da« sind, die nicht zur Stadt Pettan zuständigen StellungSpflichtigen, haben zu dieser Meldung ihre Legitimationsurkunde» beizubringen. Sind MeldnngSpflichtige au» ihrem Heimat«, od. Aufenthaltsorte abwesend und hiedurch. oder durch Kraukheit verhindert, sich mündlich oder schrift-lich anzumelden, so kann dies durch die Eltern. Vormünder oder sonstige Bevoll E ächtigte geschehen. Wer dies« Meldung uiiterlässt, ohne hievon durch ein unüberwind-liche» Hindernis abgehalten worden zn sein, verfällt in eine Geldstrafe von 10 b>« 200 Kronen. Gesuche zur Geltungmachung etwaiger Ansprüche auf eine in den §§ 31. 32. 33, und 34 de« WehrgesetzeS bezeichneten Begünstigungen sind, mit den vorgeschriebenen Dokumenten belegt, bei den zuständigen Behörden spätesten« aber am Tage der Hauptstelluug bei der StellungScommisfion einznbringen. Ansucht» UNI Bewilligung zur Stellung außerhalb des Heimatt» bezirke« sind mit de» Nachweisen der Gründe schon bei der Stellung»«,«. Meldung anzubringen. Slaölaml prlla», am 20. October 1900. Der Bürgermeister: 3. ®rniq. Die beste Bezugsquelle Swie/eine Portwein, -v _ . ■ Sherry, Madeira, 4 ^ Malaga, Marsala, OCöCQctUfianL Tarraqona ist ' • ——-? ——— Filialen nn allen Houptplalien — jnl,r> mh.tt Niederlage in Pettau bei Herrn Heinrich Mauretter, Specerei etc> Soeben erschienen: Sudermann, ZohanniK- Feuer, gebd. K 3.60. Daljn, Am Hof tzerrn Karl$, gebd. K 7.20. Ohnet, Pariser Lebewelt, gebd. K 4.80. Nosegger, „M ein tztmmelret ch", gebd. K 6.—. Wolff, „Der fahrende Schuler", gebd. K 6.—. vorräthig in der Buchhandlung W. Blanke tn Rettau. Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter: Friedrich von Kalchberg. Druck: W Blanke, Pettau.