Prr»,merat1««s- Preise Für Laibach: «auzjährig . . S fl. 40 tt. HalbMig . . 4 „ 20 „ Aierteljthrig . 2 „ 10 „ Monatlich... — » 70 , Mit der Post: «anzjLhrig...........12 fl. Halbjährig........... 6 . «Irrleltiihrig....... 8 * Laibacher gilt Zustellung in« Hau« dierlelj. 25 kr., monatl. S kr. Einzelne Hemmern 6 kr. TJ lagblatt. Anonyme Mitteilungen roetdm nicht berücksichtigt; Manuslripte nicht zuriickgesendet. Re»««ti»n: Bahnhofgaffe Nr. 15. Erpediti««»- A Inserate«: Bureau. Longreßplatz Nr. 2 (Buchhandlung von Jg. v. Klein-mayr & Fed. Bamberg.) 5»r die einspaltige BttitM./^. i 4 kr. bei »iederb»y«HiE'M schalt,«, k Zn.' Anzeigen bis 5 Zeilen ■■■■■■■■■ ^ »ei grSbereu Inseraten ,afc öfterer Einschaltung entsprechender «vbatt. Für complieierten Satz beson. dere Vergütung. Nr. 75. Dienstag, 3. April 1877. — Morgen: Isidor. 10. Jahrgang. Vom Tage. Die Zeit der winterlichen Ruhe ist vorüber, die Natur vtrlünbet ihr Frühlingsfest, sie erwacht zu neuem Leben, jeder Morgen signalisiert uns die freundlichen Stunden des holden Lenze«, die Natur zeigt ihre wiedererstai'dene Pracht und Herrlichkeit in Feld und Flur, die Vögel stimmen begeistert das Alleluja an, Blüten und Knospen bezeugen das wiedererwachte Leben. Möge uns das Osterfest, möpe uns der Frühling den innern und äußeren Frieden bringen. Die Zeiten des eisigen, frostigen Winter-, welchen die Völker in despotischer Knechtschaft ver-lebten, sind längst vorüber, der goldene Lenz der Freiheit rief allen Völkern das Losungswort „Auferstehung!" zu, die Völker erwarten zum Selbst-bewußtsein, dir Sonne der Freiheit und Aufklärung verscheuchte die Nebel der geistigen Finsternis, und doch befällt un« ein Gefühl der Nichtbefriedigung und des Unbehagens, wenn wir die gegenwärtige Lage nach innen und außen näherer Betrachtung unterziehen. Die Ungewißheit der Lösung der Ausgleichs. und orientalischen Frage lastet zentnerschwer auf allen Bewohnern Oesterreich-Ungarns, der lange Zug der diplomatischen Verhandlungen vermehrt unsere Sorge um Erhaltung be« europäischen Friedens, bie andauernde Kriegsbereitschaft nagt an dem Reichssäckkl und fordert unerschwingliche Opfer, die Klagen über allgemeine Geschäftsstockung werden immer lauter, die Aussichten nach innen und außen des Reiches sind trübe, beängstigende. Die inneren Angelegenheiten Oesterreichs müssen im Verlaufe de« heurigen Frühjahres eine gewitterschwangere Krisis burchmochen. Ob mir schließlich ein freunblitbcs Frühlingsfest erleben werben, ist heute noch offene Frage, jedenfalls wird Oesterreich eine von Ungarn unabhängige Stellung anzustreben haben. An den Grenzen Oesterreich-Ungarns herrschen Zustände, die ihre Rückwirkung auf unser großes Heimatland üben werden. Möge es ber Diplomatie gelingen, aus dem politischen Irrgarten den rechten Ausweg zu finden. Der politische Horizont zeigt schwarze Punkte. Die finanzielle Lage der europäischen Staaten erfreut sich derzeit nicht jener Stärke, um eine noch länger andauernde Kriegsbereitschaft ertragen zu können. Bei dem Rückblick auf unsere innere Lage begegnen wir einer freiheit-feindlichen, finsteren, nach Herrschsucht strebenden, von Egoi-mu» belebten Partei, die der R e a c t i o n huldigt und den zeitgemüßen Reformen ein „Non poffumus" zuruft, einer Partei, die in unverantwortlicher Weife der Entwicklung und Kräftigung des freiheitlichen Lebens in Oesterreich feindlich entgegentritt, im Moore geistiger Tiefe sich bewegt, für geistige Freiheit und Aufklärung, für materiellen Wolstand unb Befriedigung kein Verständnis im Herzen trägt unb unerreichbare Dinge anstrebt. Die klerikale Partei ist cs in erster Linie, welche ber Auferstehung brr wahren, echten, heilbringenben konstitutionellen Freiheit Hinbernisse in den. Weg legt, die an der Verschlechterung der politischen Verhältnisse arbeitet. An der liberalen Partei ist es, diesen feindlichen Bestrebungen mit Leib und Seele entgegen zu arbeiten, den JubaS, der um dreißig Silberlinge da- VerfaffungSleben in Oester, reich schädigt, unschädlich zu machen und Sorge zu tragen, daß für das Verfassung-leben in Oesterreich endlich einmal die schöne Zeit des Osterfeste« mit millionenfachem Alleluja begrüßt werden könne! Politische Rundschau. Laibach, 3. April. • Julaud. Mittwoch den 4. d. werben die Kabinette beider Reichshälften in Angelegenheit de-Ausgleichs konferieren. Ungarischerseits finb zu bei, bezüglichen, ber Feststellung de« Textes gewib. meten Verhandlungen die Minister Szell, liefert und Wendheim designiert. „Hon" meldet: „Zur Prüfung befl Texte» be« Zolltarif« vom technischen unb grammatikalischen Standpunkte aus wird am nächsten Mittwoch eine Enquete zusammentreten. An berselben nehmen theil: die Professoren de« Polytechnikums Szily, Pich und Warlha; feiten« de« Zollhauses die Herren Thuroczy „nd Köpler; ferner bie Fachrcferenien der betreffenden Ministerien." In ungarischen Abgeorbnetenkreisen ver» lautet, die Regierung beabsichtige eine Theilung der Sommersession des Reichstags, da die Aus« gleichsdedatten bis zur Ernte voraussichtlich nicht beendigt sein werden. Man plant eine vierwöchentliche Pause, nach welcher bann, anfangs September, ber Reichstag wieder Zusammentritt behufs Abschlusses der Ausgleichsdebatten. ES ist wahrscheinlich, daß dann auch die Delegationen gleichzeitig mit dem Reichstag tagen werden. Feuilleton. Geldschwindel im Mittelalter. Eine kulturhistorische Skizze. (Fortsetzung.) Am schlimmsten kamen bei dieser allgemeinen Ste.gernng aller Gegenstände und Lebensrnittel bie« !?* 7f e]nm bestimmten, dem Nominalbeträge nach ein. für allemal ftfiaefefeten Geh^t angewiesen waren, also besonder- Beamte Geistliche und Lehrer, die ohnedies sämmt'ich mit niedriger Besoldung ongestellt waren. Es wurden d°her in den Städten für Geistliche und Lehrer öffentliche Sammlungen angestellt, und auch die dürften gaben au« ihren durch diese sauberen Finanzoperationen vermehrten Einkünften zuweilen den bart Betroffenen ein Almosen. , * Jedoch auch die Kapitalisten mußten unter diesen Kalamitäten manche Einbuße erleiden. Es traf pe da« Schlimmste, was sie damals nur befürchten tonnten — sie erhielten auf einmal ihre fämmt» liehen Außenstände zurück. Sicher ist zu keiner Zeit eine fo plötzliche, vollstänbige Umwandlung in ben Herzen ber Schulbner vor sich gegangen, als in jener Falschmünzperiobe. Die verstocktesten Gemüther, von benen seit Jahren weber auf gütlichem noch auf gesetzlichem Wege nicht ein Heller zu erlangen war, erinnerten sich auf einmal ihrer alten Verpflichtungen und zahlten Kapital mit Zinsen an ihre Gläubiger zurück. Es konnte ja kein Mensch ein besseres Geschäft machen, als wenn er mit ben werthlosen Münzen, für die er sich sonst nicht einmal Brod kaufen konnte, seine Schulden bezahlte, indem er diese Geldsorten zum Nominalwerth anrechnete. Die Gläubiger sahen sich babei vor das traurige Dilemma gestellt, entweder das Geld anzunehmen und dabei minbestens bie Hälfte der Forderung zu verlieren, ober die Annahme ganz zu verweigern und dabei womöglich um das Ganze zu kommen. Verweigerten fie die Annahme des Geldes, so ließen e« die Schuldner gerichtlich deponieren, und die Gläubiger verloren auch noch obenbrein bie Zinsen. Aus allen bieseit Verhältnissen erwuchsen eine Anzahl Prozesse, für beten Entscheidung sich bie Richter vergeblich nach einer festen gesetzlichen Norm umsahen. Hören wir wenigstens einige baoon : Ein Taglöhner borgt 1619 ein halbes Malter Korn für 7 ber damaligen alten guten Gulden, gegen Ende des Jahres 1622 erbietet er sich, bie Schuld abzuarbeiten. Nachdem er da- 7 Tage ge-than hat, begibt er sich in ändern Dienst und verlangt seinen Schuldschein zurück, indem er pro Tag einen Gulden Lohn anrechnet. Der Bauer will ihm jedoch seinen Tagelohn, wie früher gewohnt, höchsten« zu 4 Groschen für jeden Tag berechnen und klagt nun auf Zahlung des Restes, da ein Gulden pro Tag nach dem neuen werthlosen Gelbe gerechnet sei. — Ein Bauer lieh im Jahre 1608 30 alte gute Gulden au« und wird Lichtmeß 1622 mit einem Matter Gerste bezahlt, das zur Zeit, wo die Schuld kontrahiert wurde, 4 Reichsthaler kostete unb welches er auch jetzt auf höchsten« 10 Gulden alte« Gelb veranschlagen kann, das aber nunmehr 38 Gulden schlechter Prägung gilt. Auch er muß gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Einen Begriff von den besonberen Schwierigkeiten, mit welchen bie richterliche Entscheidung bisweilen verknüpft fein konnte, gibt auch folgender verwickelter Fall: Ein Schenkwirth, der feine Ware nicht für da« schlechte neue Geld hergeben wollte, reichte feinen „Nemz. Hirl." erfährt, daß im ungarischen Justizministerium auch an dem Gesetzentwürfe über dir Einführung des neuen Strafgesetzes gearbeitet wird, welcher sofort nach Erledigung des Strafcodex der Legislative unterbreitet werden soll. Auch die Vorarbeiten zur Durchführung der dem ungarischen Parlamente vorgelegten Wahlnovelle werden bereits eifrig betrieben; es sollen nümiich alle Vorbereitungen getroffen werden, damit im Falle der Annahme der Vorlage die Einteilung Wahlkreise und dir Anfertigung der Wähler-ttffpr^noti im Mai erfolgen könne. Ferner spricht pW »von Studien, die in RegierungSkreisen bczüg--lW'"6tv Ersetzung der KomitatSpolizei durch Gen-i'ürmerie und der Wiedereinführung der Staatspolizei in den Städten gemacht werden soll. Die Verhandlungen über den zwischen Oesterreich Ungarn und Deutschland abzuschließenden Handelsvertrag werden wahrscheinlich in Wien stallfinden. Wie der „Pester Lloyd" mittheilt, hat der in Wien residierende deutsche Botschafter, Graf Stoiber fl, die Mittheilung gemacht, daß die deutsche ReichSregierung gern bereit sei, auf das ihr zustehende Recht, den Ort der Verhandlungen über den Zoll- und Handelsvertrag zwischen Oesterreich-Ungarn und Deutschland zu bestimmen, zugunsten des Wiener Kabinetts zu verzichten, so daß die Verhandlungen nicht in Berlin gepflogen werden dürften. Ausland. Die „Times" erfahren über die Haltung, welche Oesterreich und Deutsch land in einem eventuellen russisch-türkischen Kriege einnehmen dürften, auS Berlin: „Es mag heute als sicher betrachtet werden, daß Rußland von Oester-reich weder ermuntert werden wird, unabhängig im Orient vorzugehen, noch dürfte ihm in den ersten Stadien des Kriege», sollte ein Krieg beschlossen werden, Widerstand geleistet werden. Die Haltung de« Berliner Kabinetts ist, wie man glaubt, fim-pathischer. Wenn der 'österreichische Vermittlung«-versuch in Konstantinopel und Petersburg reüssiert, werden sämmtliche weniger unmittelbar interessierten Mächte sicherlich übereinstimmen." Die Reichstagssession in Dänemark wurde prolongiert. Das Budget kam nicht zustande, da die beiden Häuser des Reichstages verschiedenartige Anträge annahmen, und zwar da« Folkething mit 72 gegen 24 Stimmen und das Landsthing mit 51 gegen 13 Stimmen. Das Folkething lehnte jede Diskussion ab, obgleich der Conseilspräsident da« Wort verlangt hatte. Die Session der rumänischen Kammer« wurde nochmals bis zum 5. April verlängert. Die Kammer votierte das Gesetz über die Erhöhung der Stempelsteuer. Die türkische Kammer votierte fast einstimmig die Thronadresse. Der auf Montenegro bezügliche Passus drückt die Zuversicht aus, sämmllichen Kunden im Dorfe das ganze Jahr 1721 hindurch fein Bier auf Borg. Die Bauern machten von dieser Einrichtung, gegen die sie durchaus nichts einzuwenden hatten, den ausgiebigsten Gebrauch. ES war eine herrliche Zeit in diesem Dorfe. Aber auch hier kam nach den Tagen der Freude der Tag der Abrechnung, und der Wirth ersuchte im folgenden Jahre die Bauern um Zahlung, und zwar in allem Gelbe. Die Schuldner, die gern ihren schweren Durst mit leichtem Oelde bezahlen wollten, erwidern, daß sie .etlich Bier vertrunken, da der Reichsthaler 21/*, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Gulden gegolten habe," und bitten nun um besondere Rechnung. Der Wirth entgegnet, daß es ihm unmöglich sei, eine speziellere Rechnung auszustellen, weil er den Tag nicht jedesmal habe in da» Kerbholz schneiden können, und hielt dies auch für unnöthig, da er sein Bier nach dem alten Preise, den er bereits vor 30 Jahren hatte, verschenkt habe. Die Perrückenweisheil der damaligen Rechtsgelehrten mit ihrer spitzfindigen Rabulisterei trug nun auch noch dazu bei, die ohnehin verwickelten Recht«fSlse in einen Zustand eine» unentwirrbaren 6h«o» zu bringen. daß die Regierung in dieser Frage in Gemäßheit der Interessen und der Würde des Landes handeln werde. Die Adresse ratifiziert auch die Verwerfung der Konferenzvorschläge. Auch die Unterhandlungen zwischen Rußland und derHohenPsorte sind noch nicht abgebrochen. Der Minister des Beußern, Savfet Pascha, hat unter dem 27. d. M. den Agenten der Pforte im Auslande mitgetheilt, daß die Verhandlungen mit Montenegro abgebrochen sind, da die ottomanische Regierung Niksik unter keiner Bedingung abtreten könne. Es ist zweifellos, daß das Parlament die Haltung der Regierung gutheißen wird. Die griechische Kammer nahm das Gesetz über die außerordentliche Reserve von 20,000 Mann an. DeligeorgiS versicherte, daß die Kammer demnächst zu einer neuen Session ein-berufen werben wird.________________________________________ Zur Tagesgeschichte. — Das Mai-Avancement dürste diesmal für die Infanterie-Branche ausgiebig ausfallen. Beförderung^ zum Feldzeugmeister sind diesmal nicht in Aussicht genommen; auch zu Feldmarschall-Lieutenants sollen nur vier Generalmajore befördert werden. Neben der Infanterie wird die Pionniertruppe hervorragend berücksichtigt werden. — Magere Abfertigung. Alle österreichischen Offiziere, welche am letzten serbischen Feldzuge theiluahmen, wurden wegen Geldmangel» mit einer Abfertigung von zwanzig Dukaten entlassen. — K a t h o l i k e n t a g. Die Regierung wird, von ihrem Rechte Gebrauch machend, diesmal einen landesfürjUichen Kommissär in die Versammlung entsenden. Es ist der erste Fall, daß eine solche ultramvntane Versammlung in Gegenwart eineS RegierungSkommiffärS tagen wird. Ein weiterer Beschluß soll dahin gerichtet sein, den Arrangeuren des Katholikentage« kurz vor Beginn desselben zu eröffnen, daß jeder Ausfall gegen die bestehende Gesetzgebung die Auslösung der Versammlung zur Folge haben würbe. Herr von Stremayr scheint endlich einmal (eine «iNacee-Handschuhe ausziehen zu wollen. — Graf Arnim erkrankte an der Gesichtsrose und verlor bas Augenlicht. Die Katastrofe ist unmittelbar bevorstehend. Der «ranke verhält sich vollkommen ruhig. — Bus demBatieau. Das bevorstehende Ableben des Papstes läßt die Zerwürfnisse unter den Prälaten mehr und mehr in den Vordergrund treten. Es organisiert sich eine Partei gegen die Machthaber, welche beabsichtigt, im Falle sie die Oberhand erhält, für anstößige Prälaten, wie die flerdin&lc Franchi und La Valetta, erzbischöfliche Posten in einer gewissen Entfernung von Rom zu finden. — Schicksal deS „PeterSpfennigs." Der „Etttadino" meldet, daß man im Vatican in der Kaffe des PeterspfennigS einen Abgang von 800,000 Thalern entdeckte, worüber noch jede Ausklärung fehlt. Enthüllt wurde dieser Abgang durch die Quittungen, die in den Händen des Papstes sich befinden und die vom Kardinal Antonelli, der In gleichem Falle wie die Kapitalisten waren auch die Stadtkämmereien, ferner die milden Stiftungen und Universitäten, sammt Klöstern und Kirchen. Die Kämmereien der Städte namentlich waren genöthigt, leichte Sorten an Zahlungsstatt anzuneh-men, während sie in vielen Fällen doch nicht umhin konnten, ihren Verpflichtungen nach dem Reichs-münzfuße gerecht zu werden. A« allerschlimmsten befanden sich endlich die Kassen der Regierungen selbst, denen alle Steuern und Gefälle jetzt ebenfalls in dem neuen, oft durch die eigenen Territorial-Herren veranlaßen Geldkurse zugingen, den aufrecht zu erhalten sie sich vergeben« bemühien. Da« schließ-licht Resultat dieser ganzen Finanzspeculation bei den Territorial-Regierungen selbst waren daher bedeutende Verluste und leere Kaffen. Es war aber die ganz natürliche Folge dieses tollen Treiben«, die jeder Verständige im vorau« kommen sehen mußte, daß die Fürsten, anstatt sich zu bereichern, sich zuletzt selbst empfindlichsten Schaden zusügte«. (*et» bahnlinie die LattermannSallee Lurchschneidet, ein und stellte an mehrere dort gehenbe Personen die Frage, um wie viel Uhr der nächste Zug an dieser Stelle vorübersahren werde. Rach erhaltener Auskunft stellte sich dieser Mann etwa vier Klafter von der Uebergangsstelle entfernt als stiller Beobachter aus. Einige Minuten nach drei Uhr nachmittags rollte der von Laibach nach Triest verkehrende Wiener Post» zug daher, und als er eben die UebergangSstelle in btt Satter-mannsallee passiert hatte, sprang obiger Mann mit Blitzesschnelle über den Graben, wars sich vor der Lokomotive auf die Schienen, der Postzug ging, ein Bremsen war unmöglich. Über den dort liegenden Körper und der Tod des erwähnten Manne« trat sofort ein. In dem Seichnam erkannte man den aus der Krakauvorstadt gebornen Seilergesellen AndreaS L> k e r l e , Urlauber, ein dem Branntweingennffe stark er-gebeneS und arbeitsloses Individuum, welches angeblich einige Tage srüher wegen einer gesetzwidrigen Liebesafsaire tn Untersuchung und Strafe stand. Andreas Steile wurde namentlich indem Hanblungshaufe Justin in der Krakau» Vorstadt am Ostersonntage mittags durch Verabreichung von K°st uu'"sti!Vt ..nb s°ll gegenüber mehreren Personen dem ».fühle des Lebensüberbrufles lebhaften unb deutlichen ÄuS-druck gegeben haben. Der Leichnam wurde sofort von der ^wamm« naL St. Lhnftoph Übertragen. o> ° . ^""oeslehrerverern) ball morgen einen BerelnSabend ab. - (®ÜViV°Jt6e*er®0,!e,ü*e> «urden von « S. 5 fl. gespendet. - (Die Vergnügung«,üg«), «.lche in den Osterseiertagen in unserem Hetwatlande fltain verkehrten, hatten sin sehr mageres Resultat zu registriere. Der Wiener „ach Triest verkehrende Bergnügungszug zähn, vorgestern '» der Station Laibach 88, der vorgestern vo» Laibach nach Oberkrain verkehrende Bergnügungszug nur geben ver< gnügungSzügler. Der erste na» RadwannSdors-Lee« arra«. 4'erte Vergnügung»,ug hätte anstatt ob Sonntag gestern abgehen sollen, denn den ersten Osterfeiertag pflegen Familien unb beten (Senoffen an wolbefetzlen Tische im eigenen, häuslichen Kreise zu verleben. — (Sterblichkeitsverhältnisse in Lai-b a ch.) Im Verlause des Jahres 1876 wurden in Saibach 874 Todtenbefchane vorgenommen. Todtgeboren wurden 22 Kinder; eS starben wegen mangelhafter Lebensfähigkeit und Biidungsjehier 39, an Altersschwäche 62, infolge ge» wallfamer Tobesarlen 15, infolge Krankbeiten: des ffiefammt-nervensistems 121, der «lhmnnMrgane 117, Kreislauf-otgane 24, Verdauungsorgane 66, Harnorgane 9, Geschlechtsorgane 4, Bewegungsorgane 10, Haut» und Zellengewebe 1, Gesammtconstitution und des »lutes 101, Tuberkulosen 179, Krebskrankheilen 25, an DiphtheritiS 27, «othlauf I. Keuch-husten 1, Scharlach 22, Tifus 15, Ruhr 7, infolge unbe-kanntet Todesursachen 6 Personen. — (Klerikaler Schwindel) In Hrastnig und Umgebung treibt sich ein Individuum berum, welches angibt, aus Sava in fttain gebürtig unb der Profession nach ..WallsahrtSkommandant« zu fein. Dieser Schwindler hat es ans ben Geldbeutel bet abergläubigen Landbevölkerung u»b auf die Mehlvorrälhe, Schinken- und Speckvorrätlie der Bäuerinnen abgesehen; er predigt dem Landvolke, daß er mit der „Mutter Bottes," mit dem lieber. „Herrgott" und den „EngeleinS" im vertrauten Verkehre stehe und an alle diese himmlischen Celebritäten Korrespondenzen besorge, wofür er eine Entlohnung von nur 5, 10 und 20 kr. in An-sprueb nimmt. Und solcher Schwindel kann nahezu zweitausend Jahre nach Christi Geburt ungestraft getrieben werden? — (Waldherrs Sehr- und ErziehungS, anstatt.) Morgen findet die formelle Installierung der Zöglinge in dem in der Beethoven affe nenerbauten Jn-stitutsgebäude statt. Der von der krainischen Baugesellfchast aufgefiihtte Bau kann als ein gelungener, zweckentsprechender bezeichnet werden. Bon der Wetterfahne bis zu den Kellerräurnen alles aus dem gehörigen Platze, zahlreiche mit neuartigen Schulgerälhen und drei »lavieren versehene Schrammet, sechs geräumige, mit Ampeln versehene Schlaffäle der Zöglinge, Turnhalle, Speisesaal, geräumige Direktors« wohnung, Spiellokalitäten mit Billard und Tiroler Stoß-Pudel, großer Hosranm mit Baumanlage und Spielplätzen, Kegelbahn kurz, alles gut unb am rechten Platz, und gereicht dieser Neubau In jeder Beziehung der Lan»eSh-upt-stadt Laibach zur Zierde. In das neue JnstitutSqebSude wurde auch die nahezu durch drei Jahre bestehende Schul» f p a r k a s s e verpflanzt. — (Souvenir) Aul zarten Händen einer sehr hochgestellten Samt außerhalb d,m Kronlande Krain erhielt der Verfasser der Broschüre: „Souvenir de l’imp6ratrice Josefine“ die im Inseratenteile eingeschalteten schmeichelhaften Zeilen, welche der Öffentlichkeit zu dem Zwecke übergeben werden, um den teg-n Eifer der Theilnahme für das kleine Werkchen zu erhöhen. — (Pensionierung.) Generalmajor Herr Karl v. Hankenstein, ehemals Oberst des 46. Linien-Jnfan» terie-Regimentes, wurde über eigenes Ansuchen pensioniert. — (Verleihung.) Dem Herrn Franz F i n z, Bezirkswundarzle, wurde die Stelle eines Wundarztes ln der hiesigen k. k. Tabakfabrik verliehen. — (Die hiesige Feuerwehr) hielt aus Anlaß des NamenSfesteS ihres sehr geehrten Kommandanten und HanptmanneS Herrn Franz Doberlet in Auer« Glas' salon gestern eine Festkneipe ab. Der Feuerwehrkörper über, reichte dem Gefeierten des Tage» ein kalligrafisch aus* gestaltetes Gedenkblatt. — (Das vom hiesigen Turnverein) in Aussicht genommene Sruppenturnen fand gestern Vormittag nnter Seitung deS k. k. Turnlehrers Herrn Schmidt und unter Theilnahme einiger Mitglieder deS Triest« Turn verein« „Eintracht" in der Realschnl-Turnhalle statt. Der Turnlehrer Pannewitz aus Triest fungierte als Richter. Da« Turnen verlief unter lebhafter Betheiligung der Mitglieder und fiel sehr zufriedenstellend aus. Nach beendigtem Turnen vereinigte ein §emeinschastlicheS Mahl die Turner in der Stadt Wien. Abends fand im reichgeschmückten «larsalon de« SterngasthausrS »u Ehre» der «äste eine Festkneipe statt. Dieselbe bot wie immer de« Erheiternden in reicher Fülle und trag den beiden verdienten Kneip-«arten Dürr und Eberl lebhafte Anerkennung ein. 1» ganz besonders gelungen sind euch diesmal bie lebenden Bilder zu bezeichnen, und unter diesen vor allen die beiden Marmorbilder „Kain und Abel". Stürmischer Beifall lohnte ; die Darsteller. — (Aus dem Amtsblatte.) Kundmachungen, J betreffend: 1.) die preßgerichtliche Bestätigung der Beschlagnahme der Nummer 63 des „Slovenski Narod"; 2.) die Wirksamkeit de« Postamtes in Oberloitsch vom 1. d. M ; 3.) die Verleihung eines Steinberg'schen Stipendiums; 4.) die Besetzung einer ForstverwalterS-(Obersörster-)Stelle bei der k. k. Forst- und Domänendirection in Aörz; 5.) die Wiederveröffentlichung der Vorschriften zum Schutze des Eisenbahnverkehrs und de- reisenden Publikums; 6,} die Eröffnung der neuen Advokaturskanzlei des Dr. Valentin Zarnik in Saibach; 7.) den Korrespondenzverkehx mit briiifchen Kolonien in Indien u. a. O.; 8.) die Ueberfüllung der niederösterreichifchen Sanbes Irrenanstalt; 9 ) die Aufnahme von Zöglingen in die Marine-Akademie; 10.) die Glasfabriksfchnle in Gottschee; 11.) die Sieferung von Fort» rage für das Hengstendepot in Graz. — (Zur Katastrose in Steinbrück.) Der österreichische Handelsminifler Heir v. Ehlurneckh fand sich bestimmt, die Südbahnstrecke Steinbrlick-Sava durch ,in Organ der Generalinspection der österreichischen Eisenbahnen einer eingehenden Inspizierung unterziehen zu laffen. Bei dieser unter Zuziehung der mit der Beaufsichtigung der Strecke Steinbrück-Sava betrauten Südbabnorgane vorgenommenen Untersuchung wurden jedoch keinerlei Wahrnehmungen gemacht, welche geeignet wären, die Besorgniffe der naheliegenden Gemeinden als grundhaltig erkennen zu laffen; es wurde konstatiert, daß die Berglehnen der Gegend zwischen Steinbrück und Sava viel günstigere Formationen besitzen, als jene Lehne oberhalb der Station Steinbrück, woselbst im Jänner d. I. die bekannten Absetzungen statt» gefunden haben. — (AuS den Rachbarprovinzen.) Der Vorschußkaffe-Berein in Tüffer verbuchte im Jahre 1876 einen Verkehr in der Höhe von 117,511 st. — Die Theater-faifon wurde am 27. d. in Marburg geschloffen. — In der nachbarlichen Steiermark wird der Rateubrief-und Theilloshandel-Schwindel im1 großen Maßstabe betrieben, und hat dieses auf unreellen Grundlagen beruhende Geschäft insbesondere auf dem flachen Lande derartige Dimensionen angenommen, daß die Grazer „Tagespost" in einem eigenen Artikel Behörden und Publikum auf diese „moderne Gau • nerei" und auf das „organisterte Halluukenthum" aufmerkfam macht. — Im Kurorte Neuhau« bei Eilli wird eine Telegrafenstation errichtet. — In der Stadt Klagen-f urt kostet die Beleuchtung im Jahre 1877 8850 fl. — Der Saatenstand in allen LandcStheilen Kärntens ist nach Bericht der „Blätter aus Kärnten" ein vortrefflicher. — Die Wochenmärlte inKlagenfnrt wurden in jüngster Zeit auffallend schwach besucht. — Im Gurkthale herrscht wieder winterliche Witterung. — In Tarvis finden sich infolge der bevorstehenden Eisenbahnbauten fehr viele Handelsagenten ein. — Die Direktion des Industrie- und Gewerbevereine- in Kärnten hat den Herausgeber der „Deutschen Zeitung“, Herrn Heinrich Refchaner, eingeladen, in Klagenfurt einen Bortrag über das Gewerbewefen zu halten, wie er die- bereits anch in Wien und in mehreren anderen Städten gethan hat. — In St. Urban bei Glanegg in Kärnten fand nach Bericht der „Klagenf. Ztg." eine großartige Rauferei statt, an der mehr als 20 Personen — leider blutigen — An« theil nahmen. — Am DienStag den 27. d. M. veranstalteten einige Nimrode in der Nähe von Sesvete bet Agram eine Wolfsjagd, bei der sich mehrere hundert Schützen einfanden. — Die Longregation de« »gramer Komitate« wurde für den 12. d. M. nach Agram einberufen. Beim betreffenden Somit# in Graz find für das AnastastusGrün» Dentmal bis jetzt 4071 fl. 60 kr. und 3 Dukaten eingegangen. — Die Weinbaufchule in Marburg hat, nach Bericht 'der „Marb. Zeitung", am 1. Mär, ihr sechste« Unterrichtsjahr begonnen; sie wird von vierzig Zöglingen besucht und befinden sich darunter sech-unddreißig, welche in der Anstalt wohnen und verpflegt werden. Line größere Anzahl vermag diese nicht zu saffen und Mnnte auch bei stärkerem Besuch die theoretische, sowie die praktische Au«» bildnng nicht vollkommen erzielt werden. Gech-unddreißtg Miglinge find Steiermärker; vier sind Dalmatiner, welche StaatSstipendien beziehen und die Schule drei Jahre lang besuchen werden. — Der Gemeinderath in Eilli richtete an da« Finanzministerium eine Petition, worin, wie die egim«t Ztg." meldet, konstatiert wird, daß derzeit in Tilli tttnlge Leute existieren, dir nicht wegen rückständiger Stenern in Pfändung und Lxecution stünden nnd daß selbst den »efferen Ständen angehörige Steuerzahler Fristen werben mttfitn, «eil fit nicht imstande sind, die seit 13 Jahren verse»«fa«te Steuer aufzubringen.______________________________________ Witterung. Laibach, 3. April. Morgenö leicht bewölkt, dann heiter, sonnig, schwacher «MB. Wörme: morgen« 7 Uhr 7 2«, nachmittags 2 Uhr + 14 4« C. (1876 + 16-3“; 1875 + 14 3° C.) Baro-xnet« 733-15 mm. Das Tagesmittel der Wärme am 91. o. 4- 11 3«, am 1. d.*+ 101® und am 2. d. + 10 3°; de-ziehungsweise um 4 4», 2 7° und 2 5* über dem Normale; der gestrige Niederschlag 3 25 mm. Regen, am 31. März 2 10 mm. Regen._______________________________________ """"" Angekommene Fremde am 3. April. Hvtel Stadt Wie«. Michael Adalbert, Universttätsprofeffor, und «renn, Veschästsmann, z>i's»e Real., Grdb.-Hrschst. Schneeberg, k LaaS. — 3 Feilb., Sitiuger’sche Real, Parije, BB. Feistriz. — Reasi. 2. Feilb., Nemec'sche Sieal., Bittine, BG. Feistriz. — 2 Feilb., Bidmar'sche Real., Vertage, BW. Möttling. — 2. Feilb., LeSnil'sche Real.. Palkje. Adelsberg. — 3te Feilb.. Popovii'sche Real., Maline, «G. Möttling. — lte mtilb Pei'sche Real., Semitsch, BW. Möttling. — lte fteilb.. Smeislikar'sche Real., Untersernik, BW. Krainburg — 3. Feilb., Stesanie'sche Real., Steindors, BW. Möttling . Dr. Tänzer, ' Ueeet der Sohnficitltundc und prafttifA« Safmarzt in Eraz, wohnt hier ln liBlbaeli, „Hotel Elefant", ersten Stock, Eckzimmer Nr. 6 und 7 (aus Betlangen stehen den P. T. Damen auch Extrazimmer zur Beifügung) und ordiniert täglich von 9 Uhr früh bis 6 Uhr abends in der Zahnheilkunde mt Zahntechnik. Aufenthalt noch 10 Tage. Seine f. k. priv. Zahnpräparate: Aiitiseptikon-Mundwasser 6 Flacon 1 fl., Zahnpulver » große Schachtel T. fl-, Zahnpasta & Dose 80 kr. und 6. Päckchen 30 tr. stnv owol beim Privllegiumsinhader als bei den Herren Gebrüder Krisper,E Mahr, Apotheker Birschitz und B U > inato am Kongreßplatz m Laibach; Marinschek in Bischoflack und in den Apotheken in iirainburg und Stein, ebenso durch jedes Geschäft in Kärnten, Steiermark rc. zu haben. (158) 5-1 . Lebensmittel-Preise in Laibach am 31. März. Weizen 10 fl. 30 kr., Korn 6 fl. 80 kr., Gerste 5 30 kr., Hafer 4 fl. — kr.. Buchweizen 5 fl. 85 kr., Hirse 5 fl. 25 lt., Kukurutz 5 fl. 60 kr. pr. Hektoliter ; ■ Erdäpfel 5 fl. — kr. pr. 100 Kilogramm; Fisolen 8 fl. -- kr. per Hektoliter; Rindschmalz 96 kr.. Schweinfett 84 kr., Speck, Irischer, 68 kr., Speck, geselchter, 75 kr., Butter 84 kr. per Kilogramm; Eier 2 kr. per Stück; Milch 7 kr. per Liter Rindfleisch 48 kr., Kalbfleisch 44 kr., Schweinfleisch 60 kr per Kilogramm; Heu 3 fl. 21 kr., Stroh 3 fl. 5 kr. per 100 Kilogramm; hartes Holz 7 fl. 50 kr , weiches Holz öfl. — Ir. pr. vier Q.-Meter; Wein, rother 24 fl., weißer 20 fl. pr. 100 Liter. Telegramm. Petersburg, 2. April. „GoloS" erblickt in der Protokollsunterzeichnung das Einverständnis der Mächte darüber, daß die Pforte verpflichtet sei, die Forderungen der Konferenz auszuführen, sowie die Anerkennung der Berechtigung Rußlands, zu Zwang-maßregeln zu schreiten, falls die Pforte jene Be dingungen nicht erfüllt, unter welchen Rußland die Zurückziehung seiner Truppen von der türkischen Grenze für möglich erachte. Das Ende, zu welchem jetzt die Orientfrage gelangt, verdanke man den energischen, uneigennützigen Bemühungen Rußlands Telegrafischer Kursbericht am 3 April. Papier-Rente 64 55. — Silber-Rente 68 10. -Rente 77 75 — 1860er Staats-Aulehen 111.—. — Bank actieti 815. — Kretitactien 153 50. — London 12165. Silber 107-10. — ft. k. Milnzdukaten 5 72. — 20-FrancS Stücke 9 70'/,. — 100 Reichsmark 59 80. 10 „ 7 Ankunft 2 : J 40 35 35 45 vormittags. abends. morgens. morgens. abends. Monsieur! J’ai lu avec attantion le fragment de la biographie de l’imp6ratrice Josephine dont le d&astre ne s’oublie jamais. Plus encore que cette lecture amüsante, la corre-spondance que j’ai eu avec vous sur ce sujet qu’il fau* drait plus elargir, m’a donne la conviction la plus entidre que vous soyez de bonne Intention de remplir la lacune sur la vie de l’illustre Dame Josephine, malgro le soin que mettörent quelques auteurs in ce travaille litteraire. Votre connaissance intime de 2 langues vous a fait sentir cette lacune, et c’est » la remplir que vous avez applique vos jours. Ce ne sont pas de mots, ce sont des sentiments que vous exprimez pour les faire passer dans une autre langue et pour en approprier l’esprit ä l’esprit de l’autrc idiome. Je ne puis donc que vous encourager de votre entreprise, Monsieur, et si mou tömoignage pourrait vous 6tre de quelques utilitö, je m’empresserai de vou» le donner, en y ajoutant l’expression etc. D. B. d’A. ZU verkaufen chvne und gut erhaltene Möbel für Drei Zimmer und Kücheneinrichtung wegen Abreise des Eigentümers. Kauflustige wollen sich noch im Laufe dieser Woche Petersgasse Nr. 22, 1. Stock, Thür rechts, anfragen. (160) 2-1 MMo-AlMW. Die gefertigte Direktion beehrt sich den P. T. Mitgliedern des Kasinovereins bekannt zu geben, daß am SamSta» den 7. April 1. I. in den Saal-Lokalitäten eine Gereinsunlerhaltung stattfindet. Programm: 1. Konzert der Militärmusik. (153) 2—2 2. Tanz. Anfang u m 8 Uhr abends. Laibach am 30. März 1877. Bon der Kasinovereins-Direction. "6 Hiinstllclic ® | Zähne und Gebisse w mit und ohne Luftdruck, S« schön, naturgetreu, zweckentsprechend, werden © nach der neuesten Methode verfertigt und, ohne 5$ die Wurzeln zu entfernen, schmerzlos eingesetzt. Ja Alle Operationen : Plombieren mit Gold £5 R? oder anderen geeigneten Füllungen, Feilen, Rei- ** JS nigen und Ziehen der Zähne, werden erfahrungs- Ä Jjg gemäss schonend ausgeführt bei $6 | Zahnarzt Paichel | an der Hradetzkyforttcke im Mally’sc'ten jjj{ gjg Hause, I. Stock. (135) 4 Jjg Lieitation. »m 5. April, vormittags 9 Uhr, findet in der Theresien. straße Haus-Nr. 2, 2. Stock, Thür rechts, eine freiwillige Licitation statt, wobei verschiedene Einrichtungsstücke, Bettzeug, verschiedene leere Kisten und Küchengeschirr an den Meistbietenden gegen gleich bare Bezahlung verabfolgt werden. (169) (lieber sämmlliche Stellen liegen direkte Aufträge vor.) 10 Assekuranz-Beamtenstellen pr. 1. Mai, ferner diverse lukrative Vertretungen für sogleich und auch noch mehr einträgliche Stellen und Beschäftigungen zu vergeben. (93) 3—3 Kommerziiü-Ägenlnr und landw. Generalage-ntie von Leo Binder, Wien, Kiirntnerring Ar. 1. Wullim nll ? jeder und heftigster Art iKiiAMUM «w • beseitigt dauernd das be> rühmte Pariser Llton, wenn kein anderes Mittel hilft! Flacon ä 50 kr. bei Herrn Apotheker Blreeliltz (110) 7-3 Bahustempel Kamvern Kleinmau ä Laibach Schuüichynstiindk, Impotenz, Pollutionen, Folgen der Onanie rc. heilt ohne Berussstörung nach feiner stets bewährten Heilmethode mit sicherem -Ersolge der erfahrene Spezialarzt Dr. M. Ernst in Fest, Zwei-Adlrraafse 4ir. 24. Behandlung durch Korrespondenz und Versendung der Medikamente. Das Geheimnis ist unverletzlich. $rofpetlus in Soueerl ver[i«g«(t roicd aus Verlang«« gratis nBerfendet. (124) 20 — 7 Druck von Jg. v. Kleinmatzr & Fed. Bamberg. Verleger: Ottomar Bamberg. Für die Aedaction verantworllicd: Franz Müller.