Deutsche Macht «tiaoiu |tt«i tannaiu« „»» «»»«», ■•t|nl ui» Mtn flh «li mit «»«»-»», in « H»»« m»»»tlia H. fi. !.5>° I. I. «■- Wtt ««»wikntuim, °>ni«I„d«5 l. 1 «o taftMMa «• 5.»". »»RiiSUri« R- « »». ®tnJ fc«r»(M»ti«t. Nr. 99. Donnerstag bcn 10. December 1891. XVI. Jahrklin^. Seid einig! § Nationalgeistes »u begründen, dürkten ihm bei seinen Rückblicken die vielfältigen Wandlungen deS nationalen Pflichtgefühle« im deutschen Volke, die größten Schwierigkeiten bereiten. Kaum hat eine Generation die un-versiegliche Kraft bewädrt, die immer wieder auftauchenden Sondermeinungen über nationale Ziele und Zwecke z« überwinden, und die einander folgenden Geschlechter bewegen sich wiederum in einem heten Zick-Zack gesonderter Meinungen, übergreifender und abbröckelnder Tendenzen. Wie die Schicksale de« nie völlig vereinten deutschen Volke», fo schwanke« auch die Spiegel-bilbrr deutsch nationaler Treue hin und her. als »ärcn sie einem reißenden Strome hingegeben, dessen nnaeftüme Wogen sie zerreißen. jti manch» mal förmlich wegschwemmen. Auch andere Völker-ßruppen hatten solche Uebergänge durchzumachen, allein sie kamen in Jahrhunderten, über diese Zwitterzustände hinaus, an denen da« deutsche v-lk seit Jahrtausend krankt. Nur ein so lebensvolles Volk, wie das deutsche, konnte eine derartige Verschwendung seiner Anlagen und sittliche Keime, denen jedoch jeder Gemeinsmn fehlt, überdauern. Gilt die« vom deutschen Volke im ollge-«einen, so müssen wir gestehen, daß wir Deutsche ;» Oesterreich der pflichtgemäßen Verantwort-lichkeit für das Gesammiwohl unseres Volks-thumes die engherzigste Teuning geben, vielen ja doch die Deutschen im österreichischen Parla-»ente ein herzzerreißend traurige« Bild der Zer-risienheit und des Zerwürfnisse«. Während die Voaen de» Nationalitätenkampfe« an die Pforten des Parlamente« schlagen, der SchmerzerSschrei der Deutschen laut und gellend an da« Ohr seiner Volksvertreter dringt, ist die deutsche Volksvertretung getrennt im Kampfe, nein, sie ist nicht nur getrennt, sonder» feindselig, beinahe haßerfüllt stehen sich deutsche Abgeordnete ein-ander gegenüber und richten vergiftete Pseile gegen die Brust eigener Volksgenossen. Während da« Elaventhum eng verbündet auf allen Linien rüste« und vorwärts dringt, eine» untrennbaren und unaufhörlichen Bund bildet, in dem un« aufgedrungenen Erbkampfe Bresche auf Bresche schlägt, haben wir mit Meutern und Ausreißern im eigenen Lager zu kämpfen, die uns im Rücken fallen. Eine Menge von Thalkapilel und vom Marke kühnen nationalen Willen« opfern wir dahin, statt festgkfchlossen und einig der harten Noth ins Auge zu schauen, der schweren Noth, die unS bis zum Kerne nationaler Existenz greist und da« HerzenSblut tropfenweise au«-saugt. Der Krater slavischer Volkskraft hat schon so viel deutsche Scköpsungen verschüttet, die Ent-deutschung unseres SprachbodenS ist schon so weit fortgeschritten, daß die Gefadr de« all-mähligen Unierganges unseres Bodens schon bi« zur zwölften Stunde vorgerückt ist. Wir werden e« unserem nächsten Artikel vorbehalten, vom politischen Standpuncte die Ursachen zu erörtern, auS welchen die derzeitige politische Theilung der Deutschen in mehrere Parteien hervorgewachsen ist. Niemandem zur Lust und niemandem zu Leid werden wir Puden, daß die Volksvertreter, welche heute größlentheil« der „Vereinigten Linken" angehören, viel gesündigt, daß sie in nationaler Richtung eme Politik der Rar-kose getrieben haben, daß sie matt, saumselig und pflichtvergessen die deutsche VolkSkraft viel-fach ertödtet baden, statt sie zu entwickeln und zu stähle». Ein schrecklicher Vorwurf. welchen schon dieGeschichte unserer Tage aus diese Partei zurück-schleudert. Pom Mier und Trinken. Ekiiie »»» E. ». M. Warum küssen sich die Menschen, kragt der tiefsinnige Kater Hidigegei? Warum trinken die Menschen? Diese und jhnliche Fragen sind leider ungelöst geblieben »nd die feinsten Köpfe aller Zeiten waren nicht uni'.ande. eine in jeder Hinsicht zutreffende »ad zufriedenstellende Erklärung zu bieten. Wa« das Küssen anbelangt, überlassen wir « getrost Jedem, der in die benpidenswerthe !ag< kommt, sich von Fall zu Fall sein Unheil |u bilden; bezüglich des Trinken« wollen wir jedoch nicht vom Durstlöschen, sondern von jener Wen Gewohnheit plaudern, die verschiedenen »Elofse" in tropfbar flüssigem Zustande zu ver-| tilgen. Da? Trinken ist beinahe so alt als da« ^Menschengeschlecht, wie die erbaulichen biblischen £tgexden beweisen, und es hat sich, nur in Form *nb Art wechselnd, bis auf un'ere Tage erhalten >l»d entwickelt. F Ja, wie eS den Anschein hat und die jüngste Zisienfchaft. die Statistik, erzählt, ist mit dem mfchritte auf allen Gebieten menschlichen --- Wa« wird alles getrunken? Der Deutsche hat sich das bitterwürzig« Bräu aus Hopse» und Malz (Gott erhalt'S!) erkoren, Franzosen. Griechen, Magyaren trinken vornehmlich Wein, die Russen Brantwein. die Südseeinsulaner Palmen« wein und was noch aus den Beeren und Früchten des Landes zu berauschendem Last vergobren wird. Den Menschenfreund dünkt e« als erfreuliche« Zeichen, daß auch solche Schichten deS arbeitenden Volkes, die einst ausschließlich dem Dämon Brantwein huldigte», heutzutage dem Biere den Vorzug geben und mit allem Recht. Denn als Stärkung«- und Belebung«-Mittel hat da« Bier vor dem .Schnapse" das voraus, was e« an Malzgehalt mehr und an Alkohol weniger besitzt. Die wunderbare Entwicklung der Verkehrs-wege »nd die Ausbreitung des Handel» haben das Bier an allen Völkern 'zugänglicher gemacht, die eS vordem nicht kannten; aber sie haben auch den Wein verbreitet und so wird derselbe heut« in Kreisen getrunken, die ihn einst kaum dem Namen nach kannten oder nur ausnahmS-weise und bei besonders festlichen Anlässen ver-kosteten. In unserer Gegend war noch vor 20 Jahren der Wein ein kostbares Getränk und wenn die Honoratioren sonntäglich ein Gläschen Reben- Aber andererseii« müsse» wir auch fest' stellen, daß diele Partei sich dem Hauche der neuen Zeit nicht verschlossen hat, daß sie eine andere geworden ist, als sie in den Tagen war, in welchen viele ihrer Parteimänner den wütvenden Tanz um da« goldene Kalb mitmachten. Wie der Diamant seine Schnitte dem Gla« einprägt, so ist ja auch der herrliche Sir,'! der na tionalen Idee an ihren Herz.n nicht spurlos vorüber-gegangen. Sie sind un« näher gerückt, und eS giebt zweifellos in der Linken beule Mann», deren Schild bla?>k ist und die mil Wunden dedeckt. au« dem Kampfe der nationalen Jetztzeit hervorgegangen find. Und da« bedrängte Deutfch-tbum unsere« Tage kann keinen Mann entbehren. e« ist V o l ks w i l l e. daß die getrennte» Wogen sich wieder zusammenfinden, die rase! en Wellen sowohl, wie die langsamen, die ja auch im Nachdrängen die Brandung verstärken, wenn sie alle nur einem Ziele zustreben. Der Schreiber dieser Zeilen ist schon früher sür die Organisierung einer einzigen deutschen V o l k s p a r t e i eingetreten ; wir werden erst in einem nächsten Aufsatze näher auf die Frage eingehen, inwieweit bei der herrschenden Eitt-fremdung zwischen der deutschen National» partei und der Vereinigten.Linken die« möglich ist. Daß aber ein Nähertreten und schließliche« Zusammenwachsen der deutschen Elemente nothwendig ist. ist ohne Zweifel; daß es möglich ist. kann niemand verneinen, der auf beiden Seiten g u t e n W i l l e n und nationale« Sinn voraussetzt. Es muß zu einem moäus vivendi kommen zwischen Abgeordneten, welche ihre Pflichten nalionaler Abwehr und großer wirtschaftlicher Aufgaben erfüllen sollen und müssen, wollen sie vom Volkszorne nicht hinweggefegt werden. ES trübt da« nationale Urtheil, eS trägt Verwirrung in die Reihen der Wähler, wenn deutsche sich gegen Deutsche kehren, abgesehen davon, daß wir dadurch der moralischen Unterstützung der blut naschten, fo galt daS als ebenfo vornehm wie luxuriös. Heute kann man per Poftcolli griechische, spanische, kurz die kostbarsten Weine um einen Pappenstiel haben; Tropsen, die in alten Zeiten um schweres Geld nur aus den Tafeln der Mächtigsten der Erde prangten! Dessenungeachtet hat da- Bier in seinem Triumph-zuge den ganze» Erdball unterjocht und sich zum allgemeinen, säst zum internationalen Getränke emporgeschwungen. In den einsamen Haziendas Brasilien» findet man Schwechater und Pilsner Export-Flaschenbiere wie in den weltentlegenen schmie-rigen Poststalionen de« inneren Rußland«; auf den Dampfern, die da« Goldene Horn umschiffen, wie auf den Restauraytwaagons der Pacific-Eisenbahn, die dem Stillen Ocean zueilt. Auch die bayrischen, besonders die Mün-chener Biere sind, wie die „Münchener Fliegenden" beinahe überall anzutreffen, wo deutsche Cultur sich ansetzt. DaS heißt in der ganzen Welt. Die Anforderungen an die Bräuhäuser, die einen guten Ruf haben, sind daher großartig gewachsen. Die Bräustätte ist zum Palast ge-worden, der einen Anbau nach dem anderen an-setzte, fo daß sie heute Städten gleichen; wie Schwechat. Pilsen, Culmbach jc. 2 außcrösterreichijchen Deutschen verloren gehen. Und wie die Linke die nationale Verachtung treffen würde, sollte sie adermal« in einer Periode deS Einflüsse« die nationale Idee verleugnen, ebenso würde die deutsche Natioualparlei ihren Untergang herausbeschwVren. wenn sie eine gehässige I u st am e n t po li i i k überflüssigen Zankes verfolgen würde. Nicht« kühlt mehr die Sympathien ab. nicht« schädig» mehr da« Volks-tbum, als öder FractionShader. der oft bis zur Stufe der Kirchthurmpolitik herabfällt. In, Nationalitätenkampfe muß sich bei uns vor allem die germanische Hilfsbereitschaft de« Stamme«, der Sippe und des Gaue« offenbaren, die Gemeinsamkeit derjenigen, welche sich am nächsten stehen. Wie weit sind aber in dieser Richtung bei nnS schon die Verhältnisse gediehen, so weit schon, daß die deutsche Nationalpark« nicht nur nicht getrennt marschiert, um v e r e i n t zu schlagen, wie sie ver-sprachen, sondern, daß sie getrennt m a r* schiert und getrennt schlägt, eine stra-tegische Idee, welche die ActionSkrast der Deutschen völlig vernichtet. DaS ist nun ein. Umstand, welchen da« Volk nicht versteht, ani wenigsten da« Volk in jenen deutschen Himmels-stachen, wo ihm der Rassenkampf aufgedrungen ist. Wir sehen, daß da« Hau« gezimmert und gefügt ist. daß aber der Grund wankt, aus dem wir bauen, wir schauen gramersüllt, daß das Ende dieser selbstmörderischen Politik der Ruin eine-? Volke« sein wird, eines herrlichen Volkes, welche» seine Vertreter nicht zu schuhen wußten. E« möge ein Ende werden mit dem Trennen und Zerklüften, mit dem gegenseitigen Hasse und Vergiften, mit jenem sinnverwirren-den Sturmlied deutscher Sage, welches deutsch« Städte zieht und Menschen lockt ins Todes-nieer. Wenn je Einigkeit, so thut sie den Deutschen noth, denen wir zurufet!: Bildet eine feste Gilde Nicht allein in Stahl und Erz, Wahrt die besten euerer Schilde, Deutsche Sprache, deutsche« Herz! politische Rundschau. Bekanntlich stört der Kerüliigte Hetzer S ch a m a n e k in Reichenberg i» der uner-hörtesten Weise den Frieden der dortigen deutschen Bevölkerung. Obwohl nun die frechen tschechischen Agitatoren die notorische Friedensstörer sind, welche schon zu wiederholtenmalen wegen exces« siver Herausforderungen abgestraft und sogar von ihren eigenen gemäßigten StammeSgenossen geprügelt und gezüchtigt wurden, so hat dennoch die Regierung aus die Beschuldigungen de« Schamanet hin, eine Commission nach Reichenberg entsendet. In einer auch von dem Abg. Dr. Foregger unterzeichneten Interpellation WF—— J Wtnn j man dir colossal«» Wassermassen bedenkt, die heute in Form von Bi>r in Millionen von Fässern aufgespeichert werden, dann begreift man beinahe den in manchen Gegenden herrschenden Wassermangel. Einige Ziffern mögen die« deutlicher zeigen. Im Jahre 1834 haben exportiert: Spaten-Bräu. . . 162.908 Hectoliter Pschorr-Bräu. . . 104.400 „ Hacker-Bräu . . . 100.288 „ Löwen-Bräu . . . 81.609 , Franci«caner-Bräu 85.600 , Dreher-Bräu . . . 453.480 , (Die meisten dieser Bierfabriken brauchen jedoch wohl da« gleiche Quantum für den in-ländischen Bedarf, wie z. B. Pilsen, Liesittg, St. Marx ?c.) Im Jahre 1890 brauten die böhmischen Bräuhäuser: Pilsen .... 573.380 Hectoliter Smichow . . . 124.700 „ MafferSdors . . 85450 NuSle .... 85.300 Budwei« . . . 80.700 . ' 949.530 ^Deutsche Wacht" hat der Abg. Prai>.e die Entsendung dieser Commission, gegen welche übrigen« der Reichen-berger Bürgermeister sofort »» e>>t>pr» chender Weise protestiert ha«, als einen ungesetzlichen Eingriff in die Autonomie der Siadigemeind« Reichenbera bezeichnet. Unterdessen wird uns von privater Seite aus Reichenberg mitgetheilt, daß die Commission keine — Entdeckungen g'macht hat. und die frechen und gemeine» Verleum-düngen der unvenrorriien tschechischen Hetzer sich al« S cii w > n d e l und Unsinn erwiesen. Die Commission verließ, nachdem sie ge'unde», daß alles erstunken und erlogen ist. bereit« die Stadt. Da« eine haben die tschechi-scheu Hetzer wieder erreicht. daß die Reichen-berger Deutschen an eiche verschärfte Abwehr denken. weshalb auch der deutschnationale Verein von Reichenberg sein ständige« Agitationscomitv aus 135 Mitglieder erhöht hat. DaS genügt l Bei dem Etat des Handelsministeriums bemängelte Dr. Steinwender die Unzu-länglichkeit de« Fahrparkes der Südbahn. Er weist aus den großen Reparaturstand und die schlechte Beschaffenheit des Oberbaue« bei dieser Bahn hin. Der Bahnhof in Brück bilde eme ständig« Gesahr für die duichrollenden Züge. Unzulänglich sei auch der Bahnhof in Vtllach und Klagensuit. Im Villacher Bahnhof seien im Monat Mai fünf Entgleisungen vorge-kommen; vor einigen Tagen erst sei der Feuer-zug entgleist, beladen mit Zündwaren, ein Waggon mit Pulver und 59.000 Kilogramm Dynamit. (Hört! Hört!) Die AussichtSbehörde habe e« bisher nicht vermocht, der Südbahn einen Herrn zu z«igen. (Abg. Ghou : Sebr wahr!) Redner bespricht den Zustand der Brücken und Viaducte. Im Jahre 1891 sollten 256 eiserne Brücken reconiiruiert werden, und da« sei einfach unmöglich. Die Murdrücke bei Leobeu sei beson-der« gefahrdrohend und vollziehe fortwährend die beunruhigendsten Schwankungen nach allen Richtungen. Die Südbahn mußte erst von der Generalinspection beauftragt »erden. die hölzerne Brücke durch eine eiserne zu ersetzen. Ja der Köflacher Strecke wurden von der General-inspeclion 31 Objecte beanständet, von denen bisher nur ein Drittel recoustruiert wurde. Wenn die Regierung die Sudbahn dazu verhalte, ihre Pflicht zu thun, werde allerdings die Äctien» Kitte verschwinden, und deshalb werden die Herren von der Südbahu sehr gut thun, wenn sie es dankbar annehme», von ihrer problematischen Sonderexistenz möglichst bald erlöst zu werden. Die gegenwärtigen D i e» st v e r h ä l t-nisse seien unhaltbar, es müßte nicht nur das Personal vermehrt, sonder» auch die Bezüge desselben müßten erhöht werden. Eine ständige Rubrik bilden im Abgeord-»etenhause die Klagen über die netten Sicher-heitszustände au der steirisch-ungarischen Grenze. Münchengrätz. . . 73.100 Hectoliter Leitmeritz .... 65.000 „ Gablonz .... 58.200 „ Trautenau .... 55.800 „ und etwa 20 kleinere l 10.000 "362.100 949.530 362.100 1,311.630 Also ist für den grimmigsten Urdurst *vor-gesorgt, zumal auf jeden Bürger de« gesegneten Böhmerlande« allein l'/4 Hectoliter heimischen Biere« käme, unsere Frauen natürlich mitge-rechnet! Di« allgemeine Verbreitung deS Biere« ist vornehmlich auf seine erfrischenden und nährenden Eigenschaften zurückzuführen, wobei die schlim-meren Wirkungen wesentlich geringer lind, al« bei allen anderen alkoholigen Getränken. Die Nährkrast de« Biere« ist von dem Gehalt an Eiweißstossen bedingt, wogegen der Gehalt an Kohleitsäure da« Erfrischende bewirkt, und wesentlich da« „Schmecken-, „Munden" die sogenannte «Süffigkeit beeinflußt. — Diese beiden Cardinaltugenden de« Biere« kommen von Malz und Hopsen, au« welchen eS bereitet sein soll. Freilich, wenn anstatt Körnermalz 1891 Bekanmlich hat schon Dr. Foregaer ver Regie'ung deshalb entschiedene Vorstellungen gemacht, welche aber bi« heutigem T.ige, trotz-dem schon wieder Einigen förmlich die Köpfe abgehackt wurden, nichts Wirksames vorgekehrt hat. Auch der Abg. M o r r t verreis« an» da« Räuberunwesen an der steirisch-ungarischen Grenze; er begreife nicht, wie wir es unternehmen wollen, einen Krieg mit emem äußeren Feinde zu führen, rein« wir nicht diese paar lumpigen ungarischen Räuber zu ergreifen vermögen. (Heiterkeit.) Wir geben alles in Pacht, Wegmauth, Verzehrungs-Neuer und die Versorgung der Armee; probieren Sie es und geben Sie auch die Sicherdeitsvor-kehrungen in Pacht (Heiterkeit), vielleicht wird es ein paar Wiener DetectivS in wenigen Tagen gelingen, was man seit einem Jahr« in eigener Regie nicht besorgen kann. tLebhaite Heiterkeit.) Der Redner will nicht annehmen, daß der Umstand an der Vernachlässigung de« RadkerS-burger Be,irkes schuld sei. daß er den Bezirk vertrete; sollte dies der Fall sei», so würde er mit Freuden sein Mandat niederlegen. (Beifall.) (Wir können dem Herrn Abgeordneten auf da» Bestimmteste versichern, daß auch ein anderer Abgeordneter ? en Herren Räuber» nicht ..impo-nieren" würde. Anm. d. Red.) Die neuen Aandessvertrage. In der Atiendsitzung de« Abgeordneten-hause» vom 7. December legte der Handel«-minister folgende Vertrage vor: Erstens den Handel«- und Zollvertrag' mit Deutschland nebst de» Viehseuchen- und Marken-schutzübereinkommen. Zweitens den Handels- und Schiffahrtsvertrag mit Italien. Dritten« den Handels- und Schissahrt«ve»trag mit Belgien. Sämmtliche Verträge datieren vom 6. December und laufen unkündbar durch zwölf Jahre bis zum 31. December 1903. Sie bleiben auch nachher solange in Krast. bi« sie einjährig gekündigt sind. Der österreichisch-deutsche Vertrag umsaßt 25 Artikel. Die wich-tigsten Ermäßigungen der bisherigen Zölle betreffen für die Einfuhr nach Oesterreich-Ungar» in Gulden pro 100 Kilo: Gemeine glatte Baum woll waren: roh 32 (bisheriger Zollsatz 34). gebleicht 40 (451 gefärbt 50 (55), mehrfarbig gewebt, bedruckt 60 (70); gemeine dich» Baumwollwaren: roh 50 (55), gebleicht 60 (65). gefärbt 70 (75), mehrfarbig gewebt, bedruckt 80 (90). Einfaches rohe« Packpapier !i (3), ungeleimte« Papier 3 (5), n.cht benannte« Papier 3 (5), lithographierte», bedrucktes x. Papier 5 (7). Goldpapier und Silberpapier:c> 10 (l5), Tapeten 18 (25), Papierwareit 12 (15), Luxuspapeterien ic. 18 (30), gemeines HohlglaS nicht weiß 1'/, (2), weiß 3 (4). go fchliffeueS :c. HohlglaS 6 (8). färbigeö Gla« 71/* (12). Glasknöpfe jc. 71/», bemaltes Glai Erdäpfel gebraut werden und diese Tunke dann anstatt mit Hopsen gewürzt, mit Herbstzeitlose und anderem höllischen Kraut gepantscht wird, dann wirkt daS vier weder nährend noch lebend, sondern e« vergiftet langsam, aber sicher jeden menschlichen Organismus. — Ein Mittel» um die Verfälschung zu erkennen, giebt e« nicht für den harmlosen Gast. Er trinkt, wenn'« ih« schmeckt, und damit ein solche« HöllenbrS» schmecke, wird e« mit Sprit nnd verschieden» Chemikalien versetzt, die den Gaumen momentan kitzeln und einen künstlichen Durst erregen, wa« Viele al« sicherste« Merkmal der Güte halt«»., — Der Geschmacksinn eine« gesunden Mensche» ist ziemlich feinfühlig. — Leider beeinträchtigt: da« Rauchen feineres Empfinden der Zunge und so bleibt nur ein, freilich probate«, ad« leicht auf Abwege führende« Mittel — b« Wirkung de« Biere« zu beobachten. Zum Trost der Biertrinker sei gesagt. 0aj in unserem Staate solche brutale Verfälschung wie die erwähnte» nur in einigen selten» Fällen constatiert wurden. Nach ihrem Gehalt enthalten unter 100 Theilen: Söffet Hth^oi jttf%trafüiite ilftrac! ^ Culmbacher 86.— 5.29 0.3 8.46 üJ* Dresdener 91.39 3.63 — 9.80 Ö.18 1M»1 10 (12), Glaswartn 12 (15), Kehlkeimer Platten (rauh) >rei (IV.) Dachschiesrk */« (N. Rodeisen 0*65 (0-80), Luppeneijen und Jngots l(1'6) nicht saconierie« Eisen 2'/, (2-75), Flußeisen-pappel 2, sacomertes Eisen 3 (3-50). Eisenbahn-schienen 2'/, (2.75). Bl.ch 4'/. (5'/,). brcfficrte# Bl'ch von 1 Millimeter und mehr 5 (0), zwischen I und */„ Millimeter 5*/« (6). Wollen, gerne über Nr. 45 10 fl. (14), einfache gebleichte :c. Garne über Nr. 45 14 (18, desgleichen voublieit oder mehrdrähtig 16 (12— 24), Halbseidknsammie und Bänder 3«>0 (400), andere Haldseidenwaren 225(250), graue« Löich-papier. rauh,« Packpapier Ungefärbt 1'/, (3), Theer, Stein und Strohpuppe 1 (3), ordinäre Pappendeckel 7» (3)» geglättet und gefärbtes unter 4/io Millimeter 67, (7). v,firmste ?c. Bleche d (8). und 9 (10), dessmiene mit der Grenze von 0 4 Millimeter 8 und 9 (12), Traht in der Stärke un er 7» Millimeter 5(6), Walzdraht über 4 Millimeter für Drahtziehe-reien 3. Krcitzendrahl unter 1'5 Millimeter für Kratzenfabriken 17». verkupferter Je. Draht mit der Grenze von 1'5 Millimeter 6 (8) beziehungsweise 7, emailliertes Gußkochg» schirr 67, abg'schliffcner je. Eisenguß 8 (8 50), abgeschliffene gemeine Eisenwaren 8 (850. schmttdeiserne Rohre 6 (6.50), Sensen, Sicheln 5 (6.50), Schwarzbleche und Waren 57, (6), geschmiedete Kessel 7 50 (8.50), Blechwaren 12(15), Eisen-bahnräder 5 5 (6), die Waren der Nr. 267 6-5 (7). blanke Sägen. W^kzeuge:c. 15(20), Kunstguß 12 (15). Messerschmiedwaren und Handfeuerwaffen 45 (50). Schreibtedern. kleine Gebrauchsgegenstän. e, Federn, Nähnadeln 30 (50), Nähnadeln unter 5 Centimettr 50 (100), Rohzink frei (1), Zinkblech VL (5), Zinkdraht, Zinkguß 3 (5), Maschinen 7-50 (8.50), für Specialmafchinen in bisherigem Umfange 5 (20), Schwefelsäure 0.5 (0-35), Pottasche 0.8«. Für die österreichisch-ungarische Einfuhr nach Deutschland in Ma>k: Weizen und Roggen 3'50 (5), Hafer 2'80 (4), Hülfenfrüchte 150 (2) Gerste 2 (2-25), Mais 1 60 (2), Malz 3.60 (4), Butzenscheiben 12, Gla«-knöpfe, Lusterbehänge. geschlissene« tc.Gla« 12(24), Glasperlen, Schmelz 2 <4). färbigeSGlas 15 (30), bemalte GlaSknöpfe, Schmelz ic. 15 (24). be-maltes Glas, Glasflüsse 20 (30). GlaSwaren 24 (30), BellfeVern frei (6), Werkholz per 100 Kgr. 0-30 (0-40), Festmeter 1 80 (2 40), gefügte, ungehobelte Bretter, Säge-Schnittwaren 100 Kilo 0*80 (1), Festmeter 4 80 (6), Fournire und ungebeizte. ungeleimte Parquetbodenbestand-theile 5 (6), Hopfen 14 (20), Perlmutter-, Meerschaum-, Bernsteinwaren 150 (200), feine Galan» terie-, und Kurzwaren 175 (200), Schmuck aus unedlem Metall 100 (200), feine Lederwaren 35 (70), Leinen und Leinengarne, Seilerwaren, Leinengewebe. Tamastfpunde, AlleS gebunden. Wein und Most in Fässern 20 (24). Mostwein Echwechater 90.20 3.60 0.26 6.00 0.18 Pilsner 91.37 3.47 <1.20 4.95 0.20 Londoner 88.44 5.40 0.16 6.— — Verl. Weißb. 91.47 3.26 0.40 4.70 0.17 «ablonz 93.20 2.00 0.20 4.60 0.18 E» wird oft die Frage aufgeworfen, wie viel des edlen Gerstensaftes dem Körper zuträg-lich fei. Da jeder Mensch seine eigene, durch Temperament und An wesentlich verschiedene Tonstitution besitzt, so hat Jeder auch sein Maaß zu finden, über welches hinaus ein mehr von Uebel ist. Wer intensiv gearbeitet, besonder« in freier Lust große körperliche Anstrengungen gemacht hat, dem wird ein Quantum noch wohlthun, das einen Stubenhocker zu Boden wirst, welcher blo« mechanische Schreibereien besorgt. Doch können diese Daten kaum für die Allgemeinheit zutreffen, weil z. B. ein geistig angestrengt ar-bettender Mensch in wenigen Stunden mehr Lebenskraft verbraucht, als ein Anderer, der einen vollen Tag Holz hackt oder Hufeisen schmiedet! — Ein besserer Maßstab, den Jedermann gerne annehmen wird, ist, zu trinken, so lange eS «irklich schmeckt. — Allerding« tranken die ältesten Deutschen immer noch Eines, ehe sie giengen, und wer niemal« einen Rausch gehabt. „De«tsche Wacht" und Most zum Verschneiden von Rothwein 10 (24), Butter 16 (20). Schweinefleisch und zubereitete« Fleisch 17 (20), anderes frische« Fleisch 15 (20). todtes Geflügel 12 (30), Mehl, Mühlen'abrikate. gemeine Bäckerware 7-30 (10-50), Erdwachs gereinigt 10(15), Packpapier ungeglättet 3 (4).' geglättet 3 (6). Druck-, Schreib-Lösch- und Seidenpapnr 6 (10), Dachschiefer 0-50 (1\ Geflügkleier 2 (3), Porzellan weiß 10 (14), färbig, lemalt ic. 20 (30), Porzellan in V rbindunv 34 (30), Ochsen 25.50 (30), Jungvieh, Schweine 5 (6). Mit Italien wurde zunächst der Status q«o wechselseitig aufrechterhalten; Confection«-zuschläge bei Leinen, Baumwolle, Wolle und Seide wurden auf 20 Percent, theiliveife aus 10 Percent reduciert. Bei bedruckten Baumwoll» waren wurde der Druckznschlag von 80 auf 76 Lire herabgesetzt. Streichnarngewebe zahlen bis 300 Gramm per Quadratmeter 160 (17.*) Lire, bei mehr als 500 Gramm 140 (150) Lire, bedruckte, leichte Wollware» erhalten einen Druckz,»fchlag von 30 (50), Fußteppiche l00 (110), seidene Tücheln, schwarz oder färbig, ungemnstert, 67» (7). gemustert 9 (10), Bauholz ist frei, gebogene Möbel 77, Lire. Cellulose ist frei (1 Lire). Gummischuhe 125 Lire. In der Clusse Eisen sind zahlreiche kleine Reduciionen erreicht worden. Leinengarn, gebleicht und einfach, zahlen von 7 bi« 20.000 Meier 17'/, Lire, über 20 bi« 37.000 Meter 22 Lire, gebleichte Leinengenxbe von mehr al« >0 bi« 26 Faden 66-40 Lire, über 26 bis 45 Faden 84 Lire. Die neuen Zollsätze für die Einfuhr nach Belgien bestehe» größtcntdeils auS Bindungen der bi«der ohnehin mäßigen Zölle. Pflaum,n in Fässern von mindesten« 180 Kilogramm oder Säcken von mindestens 80 Kilogramm ent-richten 15 Francs, ordinäre GlaSwaren, Papier 4 Francs. Die Verträge sollen am I. Februar 1892 beginnen. Z>as Kteingewerve und die Heeres-tieferungen. Der Kriegsminister hat sich bereit erklärt, auch für da« nächste Jahr dem Klein ge-werbe d-e Lieferung eine« Vierttheile« der Beschuhung«artikel für da« Heer zu überlassen, obgleich der erste Versuch nicht ganz nach Wunsch ausgefallen sei. Indeß kann nur theilweise von ungünstige Ergebnissen gesprochen werden, denn ou« den nunmehr von der Heeresverwaltung herausgegebenen Tabellen ergibt sich, daß in der Gruppe S t e i e r m a r k die Lieferungen ganz m » st e r m ä ß i g hergestellt werden und nicht ein einziges Stück zurückgewiesen werden mußte. Günstige Ergebnisse haben auch die Lieferungen in der Gruppe Oesterreich-Salzburg erzielt, minder günstig war der Erfolg in Böhmen-Mähren, wo ein gewisser Percentsatz ,u anderen Zwecken verwendet oder gar zurückgewiesen werden der ist kein braver Mann; allein die .Alten" waren keine Stubenhocker und sie krochen ziemlich regelmäßig — früh, in'« Nest und früh herau« und ließen da« Poculieren nur für festliche Ge-zeiten, dann hielten sie aber au« und zechten in feuchtfröhlicher Weltvergessenheit, wer weiß wie lange. Trotzdem gelten die germanischen Vtlker vor Alter« her al« große Trinker vor dem Herrn. Da« Volk der .Denker' hat die meisten Philosophen und Professoren, aber auch die meisten Bräuhäufer auszuweisen; im Gegensatz zu den semitischen Völkerschaften, welchen man große Nüchternheit nachrühmt, und den Orien-talen. Die Enthaltung vom Weingenuß und Bier war damal« unbekannt, al« Mahomed den Koran schuf, welchen die Orientalen sogar al« Religion«gesetz noch heute hochhalten. Auch in unserer engere, Heimat scheint da« Trinke», zumal da« Biertrinken von Alter« her, im Schwung gewesen zu sein. In der Ent-wickelung«geschichte so mancher deutschen Stadt in Böhmen spielt da« Bräuhau« eine gewisse Rolle. Der Viergroschen hals erst die Kirchen bauen. (Eger, Ellbogen. Pilsen :c.) Auch in unseren Tagen spielt der „Bierkreuzer" eine wichtige Rolle im Budget der Gemeinde««-waltungen. Schulen und Kindergärten. Feuer-wehren und andere gemeinnützige Anstalten 3 mußte. Geradezu schlecht muß da« Ergebnis der Lieferungen in Ungarn genannt werde», für die sich übrigens gar nicht einmal im vollen Um-fange der Ausschreibungen Unternehnier gemeldet hatten. Ungarn kümmert uns nicht weiter; in Oesterreich aber hat daS Kleingewerbe immerhin den Beweis geliefert, daß e« l e i st u n g « -s ä h i g ist. und e« wird seine Leistungsfähigkeit gewiß noch erhöhen, wenn man ihm Zeit läßt, sich zu orientieren und einzuüben. parlamentarisches. Der Justizminister hat dem Abgeordnetenhaufe einen Gesetzentwurf über den richterlichen Vorbereitungsdienst und die Richter-amtSprüfung vorgelegt. Der wesentliche Inhalt dieler Vorlage, welche die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen über die Erlangung der Befähigung zum Richteramte durchaus verschärft, ist folgender: Der Zulassung »ur Richteraml«»rüfurig hat ein drei-jähriger Vorbereitungsdienst voraus-zugehen. Der Vorbereitungsdienst ist bei den Gerichten erster Instanz, bei der Staatsanwaltschaft und bei einer VerwaltungS-Behörde zu leisten. Ei« Theil des Vorbereitungsdienste« kann auch bei Gerichten zweiter Instanz, sowie bei einer Finanz-Proeuratur oder in der Kanzlei eine« Adv » caten vollstreckt werden. Die Verkleidung bei einer Finanz-Procuratur oder in einer AdrocaturS-Kanzlei darf den Zeitraum eines halben Jahre« nicht überschreiten. — Zum Zwecke de« bei der Staatsanwaltschaft zurückzulegenden Theiles des Vorbereitungsdienstes find die AuScuUanlen und RechtSpraktikanten der Staatsanwaltschaft bei einem Gericht«hof erster Instanz und zum Zwecke ihrer Dienstleistun, »ei der VerwaltungShehörde einer tandeSfürstlichen politischen Verwaltungsbehörde zu» zuweisen. Die Verwendung der im VorbereitungS-dienst« stehenden Personen ist so einzurichten und zu leiten, dah fich dieselben in sämmtlichen S«-schäftSzweigen de« richterlichen und staatSanwalt-schafllichen Berufe» die zur seltstständigen Ausübung de« Amte« eines Richter« und StaatSanwalte« er-forderlich«» Fähigkeiten und Eignunge» erwrrben. Zu diesem Zwecke stnd bei den Gerichtshöfen mit den daselbst im Vorbereitungsdienste stehenden NuS-cultanten und Rechttpraktikanten insbesondere auch regelmäßig Uebungen zu »«ranstalten, durch welche deren rechtswissenschaftliche Ausbildung und die Befähigung zur selbstständigen Ausübung der dem Richter obliegenden Epruchthätigkeit befördert werden soll. Die Art der Beschäftigung der im Vorbereitungsdienste stehenden Personen, die Auf-einanderfolge und kürzeste Zeitdauer der «inz«lnen zum Vorbereitungsdienst« gehörenden Verwendungen, die Leitung de» Vorbereitungsdienstes und die Auf-stchtSführung sowie endlich die Einrichtung der ah-zuhaltend«» U«hung«n find im Vkrordnung»»«g« zu r«g«ln. Die R i ch t e r a m t S » r il f u n g hat fich werden nur durch da« besteuerte „Trinken' er-halten und ausgestattet. — Ist e« denn ein Wunder, wenn da« hei-mische sehr trinkbare Naß mit jener Gründlich-teit vertilgt wird, die einer guten Sache würdig ist. Vermag doch jeder Gast bei jedem neuen Glase zn behaupten, daß er wieder einen Kreuzer beigesteuert habe zu löblichem Zweck, und so müßte ein sogenannter Mäßigkeit«verein, der nach amerikanischem Zuschnitt (die Temperenzler) die Enthaltung von allen geistigen Getränken bestreiken wollte, direct al« gemeingefährlich, ja al« „Umsturzliga" betrachtet werden. Dafür ist in einem gewerbfleißigeu, nach allen Richtungen hin aufstrebenden Gemeinwesen kein Boden. Wer tüchtig schafft, braucht frische Kraft, und die wird wesentlich erhalten durch einen kräftigen Trunk. De«halb sei Jedem sein Schöpplein gegönnt nach de« Tage« Last und Mühen, und Jeder trinke so lange e« schmeckt. Der echte ausgepichte Zecher aber der kehrt sich weder an die« noch an da«, er trink», so lange der Stoss gut ist, und sollte einmal da« schmerz-liche Ereigni« eintreten, daß auch die erprobten „Bräu" nicht mehr munden dann klappt er den Deckel seine« Kruge« zu und ade! Du nüchterne, schaale Welt! — (Deutsche DolkSzeitung.) 4 auf alle Zw«ige der Suil- und Strafgesetzgebuug zu erstrecken. Inwieweit auch die im Gebiele de« Staat«-, Finanz- und Äerwalwng»rechte» erlassenen, für die richtcrliche «echts»rechung wichtigen gesetzlichen Bestimmungen bei der RichteramtSprüfun» »u berück-sichtigen sind, ist im Äerordnungswege festzustellen. Die Richteramttprüfung ist sowohl schriftlich — durch eine rr»t»wi»s«nsch-flliche Hau » arb «it und durch Clausurarbeiten ci»il- und strafrechtlichen Inhalt» — all mündlich abzulegen. Sandidaien, welch« bei der Richteram««prüfung für nicht befähig« erkannt werden, können die Prüfung einmal wiederholen. Candidaten, welch« auch bei der wiederholten Prüfung nicht für befähig« befunden wurden, kann vom Justizminister au« besonder« rücksichtswürdigen Gründen nach Ablauf eine« Jahre» die nochmalige Ablesung der «ichteramt«-prüfung gestaUet werden. Die Vorschriften diese« Gesetze» finden auf diejenigen Autcultanten und Rech»«prakt>kanten, welche zur Zeit de« Beginne» d«r Wirksamkeil diele» Gesetze» bereit« eine zwei-jährige Gerichttxraxi» zurückgelegt haben, keine Anwendung. Allen anderen bei Beginn der Wirk-samkeit diele» Gelege» in der GerlchUpraxi« stehen« den Au»cuUant(u und Recht«prak«ikanten ist inbezug auf die Zulassung zur Richteramt»prüfung die vor dem Inkrafttreten de« Gesetze« bereit« thatsächlich zurückgelegte Gerichttpraxi» in de» dreijährigen Vorb«rcUung«d>enst einzurechnen. Die Zeit de» nach Beginn der Wirksamkeit diese» Gesetze« zurückgelegten V-rbereitung«diensteS wird, wenn sie ununterbrochen ist und wenn sich an dieselbe eine nach den bestehenden Vorschriften anrechenbare Dienst-leistung unmittelbar anschlietzt, vom Tage de» ge» leisteten Gelöbnisse» an für die Bemessung der Ruhegebühr angerechnet. Stovenisches. In den slavische v Kreisen I sl ri e n S war man eine Zeitlang sehr besorgt, daß die Wahl des Dr. Vaginja angesochten und annullierl werden könnte. Man bat in dieser An-gelegenhei« em sehr schlechte» Gewissen, und iah niit Bangen zu, al» eine italienische Deputation nach Wie» entsende« wurde, um die Beschwerden der betrogene» Italiener JstrienS vorzubringen. Als Heiser in den Nöthen war seilen» der Elovenen — Staatsanwalt Ferjancic im Reichs-rath« au»ersehen, um au» dem Unrecht ein Rech« zu konstruiere»«. Gegen dieses Vorhaben soll sich jedoch Franz Graf Coronini ins Zeug gelegt haben und eS wurde nichts daraus. Ein sür die Slovenen sehr glücklicher Zufall fügte es jedoch, daß schließlich der Abgeordnete Abrahamovicz vom LegitimaiionSausschuß zum Berichterstatter gewählt worden ist, und nun sind alle Sorgen verscheucht, denn die Angelegenheit befindet sich, wie die windischen Zeitungen jubelnd verkünden, „in den rechten Handen." „Sem Vaterland muß größer sein." Unter dieser zutreffenden Marke argen sich das Laibacher Aciieurussenblatt darüber, daß seitens der Stadt Cilli vorderhand am rechten Sannuser Besitz ergriffen wird. Der U>»muth ist begreiflich, zumal die Erwerbung der Löwenivirt- und Gugenmoo's-Realitäten auch nicht den vollen Beifall der Rußltnge gefunden. Die Leutchen suchen sich für diese Vorfälle zu entschädigen, indem sie mit üblichem Pomp verkündigen, daß die hiesige» »indischen Volksverführer aus »a«ionale Re-gimentsunkosten am Kaiser-IosesSpUitz ein s 1 a -visches Lust- und VergnugungS-hau» aufbauen lassen wolle». Nur zu l Mögen sie es dabei doch nicht »nterlassen, der Besitzerin von Römerbad, Frau Reiller-Ublich und den rühmlichen Helfershelfern bei dem so famos insceuierten Verkauf allen deutsche» Cillier Bür-gerbesitzes a» die Slavophilen im Feslgclasse lindenblätlerumkränzte Denkmäler zu errichten k Diese Leute verdienten solche Ehren i» der That. « Wie alles «vas aus slovenifierten Boden von Anbänoern der slavischen Idee gethan und geleistet wird, stets den Superlativ der Begeisterung und des Beifalles findet, ist e» auch das ^slovenische Theater" in Laibach, dessen Bretter und Pfosten in einem größeren Gastraume der Laibacher Tschitalniza aufgeschlagen sind, welches «A-»tfch- M.cht" seit einiger Zeit als daS erhabenste Institut seiner Ar«, in den 7. Himmel gehoben wird. Ein Augen-und Ohrenzeuge der letzten Vorstellung giebt un« nun eine Schilderung über die Aufführung, der wir entnehmen, daß die p. t. Schauspieler weder eine Ahnung davon hatten, was sie darstellen sollten, noch ihre Rollen kannten. ES war geradezu zum Desparatwerden, und nachjdem zweiten Acte mußte man auf- und davonrennen. • Die slavische Liturgie ist bekanntlich einer der Herzenswünsche der windifchen Fortschrittsmänner. weil sie darin das erste Bindeglied mit der russischen Vtaatskirche erblicken; geradeso wie die Herren Cyiill- und Methud auch nur deshalb im nationalen Kampfe angebetet werde», weil sie auch im heiligen Rußland den Titel und Charakter „altslavischer Heiliger' haben. Lspienti sat. Gegenwärtig ist die ganze slavisch« Presse Dal«natiens, CroalienS uud selbstverständlich auch ein Theil der Wendenblätter höchlich entrüstet darüber, daß ein dalmatinischer Bischof und der Pfarrer Bedini in Fiume auS nicht mißzuverstehender Absicht .laiinisatorische" Anwandlungen zeigen und bestrebt sind, der ruffo-philen Propaganda in den Arm zu falle». O Ter bisher in Windischgraz etabliert gewesene slavische RechtSfreund, Dr. T e m n i k e r, hat feinen Wohnsitz mangels genügender Beschäfti-gung gewechselt, und beabsichtigt jetzt in Stein (Krain) sein Glück zu versuchen. tzagesnenigkeiten. sJm Nachlasse des Erzherzogs Heinrichs befindet sich eine Polizze der Ver-ficherungsgesellschaft „Gresham", bei welcher der Erzherzog iu väterlich fürsorglicher Weise sein Leben zugunsten feiner Hinterbliebenen auf den Betrag von 500.000 Franc« versichert hat. Die verweist« Baronesse W a i d e ck tritt nun in den Besitz der versicherten Summe. [Dom ist « dro +.] Der gewesene Kaiser Dom Pedro von Brasile» ist Samstag früh ge-starben. Er war seit geraumer Zeit von schweren körperlichen Leiden geplagt, suchte in Aix-les-BainS Linderung und verbrachte sein Exil in Paris. Die Erinnerung an Brasilien und an die unblutige Revolution, durch welche ihm die Krone vom Haupte genommen wurde, hatte die Sehnsucht nach der Herrschaft in ihm bis zum letzten Alhemzuge wach erhalten. E« wurde ihm jüngst sogar die Aeußerung nachge-sagt, er sei bereit, eventuell als Präsident der Republik nach Brasilien zurückzukehren. Der Tod. der ihm im siebenundsechzigsten Lebensjahre hinraffte, hat ihn von aller Erinnerung und Sehnsucht erlöst. Er war ei» weiser sried-samer Herrscher, so lange er auf dem Thron faß. und als er eines Tage» mitsammt seinen Angehörigen auf das Schiff gepackt und nack Europa befördert wurde, begegnete er hier leb-hafter und wohlverdienter Theilnahme; nicht von ihm. sondern von denen, welche nach ihm, aus den brasilianischen Thron kommen sollten, ist die Revolution verschuldet worden. Dom Pedro ist todt, aber Brasilien liegt in schweren Krämpfen und wird wohl noch lange von ihnen heimgesuchl sein, bis eS wieder zu innerer Ruhe und zu bürgerlichem Frieden gelangt. Aus Stadt und Land. Aezirkskrankencasse. Die Wahlen in die Generalversammlung ver BezirkSkrankencasse endeten mit einem Siege der Deutschen. Wir bringen das Ergebnis in ausführlicher Weife, bis uns nähere officielle Daten vorliegen. Für die erste Schwurgerichlsschung im Zahre 1892 wurde bei dem k. k. Bezirksgerichte in Till« als Vorsitzender deS Geschwornengerichte« der KreisgerichtSpräsident Herr Dr. Adalbert G e r t s ch e r und als dessen Stellvertreter die Herren LandeSgerichtsräthe Ludwig Jordan, Lorenz R a t t e k, Franz Lulek und Josef R e i 11 e r berufen. Meuchlerischer Nebersall. Der in der kais. Zinkhütte beschädigte Arbeiter. Anton M a ck. wurde gestern früh aus de« Wege zur Schicht ld>l von vier Männern überfalle» und mit Messer-stichen schwer verletz«. M a ck. dessen Körper zahlreiche Wunden ausweist, halte nock die Kraft, sich zum hiesige» Kreisgerichte zu begebe» und dafelbst die Anzeige von dem e«ttpörenden Vor-falle zu erstatten. Die Gerichlsärzte nahmen die Untersuchung an dem Verwundeten vor und legten die nöthigen Verbände an. Unter den Attentätern befindet sich auch der Grundbesitzer Franz B r e S n i k aus Arndorf. Da» Motiv der That ist vorläufig noch unbekannt. Zugendliche Diebe. Franz Gorinschek. Franz Trojna und Dominik Petan, sämmtliche >m Alter von 14 bi« 15 Jahren, beide erstere» Winzerssöhne, der eine. Gorinschek. von Gono-bitzer der andere (Trojnal von Pettauer Bezirke und der letztere Grundbesitzerssohn von Drachen-burger Bezirke ivohnten als Studenten bei der Mairone Katharina Mazur, am Josefiberge bei Cilli und besuchten die I. Classe des hie-figen Gymnasium». Im Haus.' der genannten QuartierSkrau hatte die wandernde Krämerin Agat.i Kaudolf einen versperrten Koffer aus-bewahrt und in diesem eine Cassette mit Silbergeld, meisten« alte Zwanziger k 33 kr. Von dem Vorhandensein dieses Geldes hatten die jungen Studiosi Kenntnis und so machten sie sich denn auch vor mehreren Tagen daran, den Koffer mittelst »ine» Dietrichs, den sie sich eigen« zu diesem Zwecke sadricierten. zu öffnen und ein« größere Meng« drr Zwanziger zu entwenden, um dieselben in der Stadt «n Süßigkeiten umzusetzen. Ei» hiesiger Geschäfts« mann, wo dieselbe» - am 7. d. MtS. bereit» der. vierzehnten Zwanziger zum Wechseln brach««», sand den jugendlichen Verausgabe? bedenklich. weShalb er die Polizei auf ihn aufmerksam machte, welche alsdann die Provenienz der Zwanziger eruierte und die jugendlichen Diebe arretierte. Diese werden nun ihr Studium beim hiesigen k. k. Kreisgerichte fortsetzen, wenn auch über ein anderes Thema, als vorher. Zugsentglrisung In der Station Prager« hos entgleisten Samstag »achtS vom Lasten -zuge Nr. 135 bei der Einfahrt infolge falscher Weichenstellung mehrere Waggon». ES wurde da« Geleise verlegt, so daß der Trieft« Co»rier-zug mit dreistündiger Verspätung erst nach 7 Uhr früh eintraf. Auch der Postzug hatte eine ein-stündige Verspätung. Unsicherheit in der Kegend von Nadkers-bürg und tene Dose au» der Rocktasche entwendet." — Polizei« «mmissär: .Wissen Sie denn genau, daß sie Ihnen pftohlen worden ist ?" — Professor • ..Freilich I 36 fühlt« ja deutlich die Hand hinten in meiner Siockiaiche." — Polizeicommissär: „Ader wtthald ; rissen Sie da nicht zu und hielten die Hand fest?" — Vrvfessor: .Ich glaubte ansänglich, t* wäre Keine eigene Hand." Deutsche Sprüche Ja seiner Muttersprache ehrt sich jede« Volk. Ja der Sprach« Schatz ist die Urkunde seiner Bildung«» zeschitie niedergelegt; hier »altet wie im Einzelner! W» Sinnlich«. Geistige und Sittliche. Iahn. ZKittöeisungeu der Schriftleitnng. Herrn —I— in Graz. Wir danken herzlichst sür die gegebene »reundliche Anregung, mit der Sir an» entgegenkommen. Wir werden in Ihrem Sinne d,v»n nächsten« Gebrauch machen und erhoffen ein Mnftiges Resultat. Herichtssaat. Ehebruch. Cilli, t». December. Die Ehe, da« geheiligte Fundament der gesellschaftlichen und staatlichen Ordnung, muß vor unreinen Angriffen unter allen Umständen geschützt werden. Am Montag den 7. d. M. fand nun vor dem Einzelrichter de« hiesigen stadt. beleg. Be-| zirltgerichtes, Herrn Dr. Ä o c t D a r, die Stras-I Verhandlung gegen Herrn W. H. und Frau E. B. wegen Uebertretung de« g 502 Si. G. statt Die Vertheidigung der Angeklagten füvrten Dr. Kooakic und Dr. D «i f o, al« Vertreter de« beleidigten Ehegatten fungierte Herr Dr. S t e p i f ch n e gg. Nach durchgeführter Verhandlung wurde W. H. zu 6 Wochen, 3. B. zu 3 Wochen, in jeder Woche mit 2 Fasttagen verschärften, strengen Arreste« verurtheilt. Damit hat die tietrerleyte Moral ihre Sühne gesunden. Die Vertheidigung de« Dr. D e 11 o aber, auf welcher Herr W. H., b«« Mitglied einer hochangefehenen und ehrenwertben deutschen Familie Cilli'«. so große« Gewicht gelegt zu haben scheint, hat wohl einen sehr dürftigen Erfolg errungen. Ämtsanzeiger. toncurs Äusfchreidnngrn Unterlehrer-stell«. An der zweiclassigen und nur von Knaben brsuchttn Voleschul« in Hengsberg, Bezirk« Schulrath Aildon, gelangt die Unterlehrerstelle mit den Be-zügen nach der vierten Gehalt«classe sogleich zur definitiven, eventuell zur provisorischen Besetzung. — Arb«il»lihrrrinftell«. Für die dreiclassige volk«schule in Kerschbach und die zweielassige Volk«-schule in Laporj«, Bezirk»-Schulrath Windisch-Feistritz, wird «ine form«ll befähigt« Arbeit«lehrerin mit einer jährlichen Remuneration von 120 fl. gegen eine Lehrverpftichtung von fünf Stunden wöchentlich an «rsterrr und von drei Stunden an letzterer Volksschule und durch zehn Monate im Jahre hestellt. — P o ft-E x p e d i« n t« n st «'l l«. Bei dem neu zu errichtend«» Postamt« in Rietzdors in Steiermark, Bezirk« Hauptmannschait Windisch-Äraz,. ist eine Post-Expedientenstelle gegen Dienst-verlrag und Erlag einer Sauticn von 200 fl. zu besetzen. Bestallung 150 fl., Amt«pauschale 4'e mit d«n Boren-fahrten einlangenden und mit den Botenlöhnen, beziehungsweise d«r Eisenbahn, weiter zu btförderadt» Postsendungen. — Dienerstellt. Beim k. k. Bezirksgerichte Gurk, eventuell bei einem anderen Bezirk«gerichte, ist eine Di«n«rsttlle zu besetzen. Kunst, Schrifttyum. SchauvüKne. .Der Vogelhandler" welcher Monrag hier aufgeführt wurde, hatte, wie e» in Cilli Regel geworden ist. ein au»verkauft«« Haus. Die Leistungen d«r ' Herren Sturm und Z w e r « n z. d«r Fräulein« E i b « n schütz und Böhm sind un« schon seit der ersten Aufführung im besten Andenken, welches auch Moniag erneuert wurde. Frl. Knirsch überraschte un« in einigen Lagen dnrch ganz impo-nierende Ueberreste einer herrlichen Altstimme. Da« erste Debüt de« Herrn K ü h n «. welcher die Titel-rolle darstellt«, entsprach nicht d«n geh«gt«n Er-Wartungen. Stimmlich nichl unhegabt. entwickklte er aber nebst gewissen bagatellisier«nd«n Bänkel-sängermanieren einen außerordentlichen Ueberfluß an Mangel j«glich«r Darst«llung«kunst und Wärm«. Wenn wir daher den Debütantin vor groß«» Illusion«» warnen, sind wir doch gewiß, daß er bet einigem Fleiße noch manch«» lernen kann, wa» sich erlernen läßt. Die Regie klappt« und verrieth die sichere Hand de» Herrn Zimrenz. —z«l. Von d«r rührigen Firma E. Daberk»«'« Verlag in Wie«, gingen un« zw«i hübsch« fikrk« auf d«m Gebiet« de« Humor» zu, betitelt: I» froher Gesellschaft. Heitere Vorträge und Eeuplet« »on Franz Wagner, Camponist und H«rau»,t»er der Wiener Zitherzeitung. Mit Umschlag - vignetle und d«m Portrait d«» Brrfassrr«. Neue Folg« von ..Mein Wien' »roch. fl. 1.20, — cart. fl. 1.50. und Btnjanim Schier» Wiener Hum«re«ken. Ein« Sammlung b«r au»«rlesensten Einakter, vor-träge, Int«rm«zzo» und Sololcenen von bewährter humoristischer Wirkung. Mit d«m Portrait d«» Ber-fafs«r» und charakteristischer litelzeichnung brach, fl. ^.20. — cart. fl. 1.50. Beide Autoren sind un« durch ihre Mitarbeiterschaft an dem Sammel-»erk .Wiener Humor" »och in angenehmster Erinnerung und haben bere» veiträg« gewiß i«d«n Leser in die h«iterste Stimmung versrtzt. Wie finden diese Vorzüge euch in den vorli»g«nd«n, nett au»ge statteten Produkten einer frohen Lau»« vollinhaltlich bestätigt und st«hen wir nicht an Wagner und Schirr, nebst Kowp unb Äöntle. deren Sammlung«» b«r«il» früher rrschienen, mit zu den herv»rr«gendsten Vertretern de« Wiener Humor« zu zählen. Unter d«n hübschen Sachen Wagner'«, dessen so anheimelnde Liedertexte: .Nur für Natur' — .Der Liebe» brief" — .Fräulein Ida" — .Da« ist m«tn Wien" — dir Runde um di« ganze Welt gkmacht haben, g«-siele un« besondar« die virlen Couplet« : .Aller guten Dinge sind drei" — .Alle» in der besten Ordnung" — ..Grüß «uch Gott alle miteinander" — und müßien wir den ganzen Inhalt de« Werke« an-führen, um di« Vorzüge de«ielben in genügender Weise hervorzuheben. In Schier'« Humore«ken mnthetin un« wieder vorzugsweise an die ganz reizend gegebenen Scherze: .Da« Sartl" — „Der Kehlkopf-Doctor" (für begabte Dilettantin ein« wabr« Glanznummer) — „Einsilbig" (eine höchst originelle Spielerei) — „Da« Krapfenbacken" und ..Pawlitschek« Bericht an sein« Marianka", welche vorträge ihn Wirkung aus di« Zuhörer ni« ver fehlen werden. Auch ..Die schwarze Kiste", Posse in einem Aufzuge, dürfte nebst anderen dramatischen Kleinigkeiten bei ihren h«iteren Situationen in thea-tralisch«n Kreisen sicher willkommen geheißen werden. Ueherhaicht finden wir, daß b«id« Schriftsteller '— j«der in seiner Art — da« Beste geleistet habeu, wa« nebst dem früher erwähnten Sammlungen KSmle und Kowy'« auf diesem Gebiete erschienen ist und können wir daher Jedermann bi« Anschaffung dieser heiteren Lectüre testen« empsehlen. Soeben gingen un« von der- verlag«handlung C. Daberkow in Wien die Hefte l und 2 eine« bereit« in 10. Auflage vorliegenden W«rkr» zu, wtlcht« «ntschirden einem praktischen Bedürfni« zu entsprechen scheint un* seinem Programm« nach für j«d«n Gew«rhttr«ibrndrn. Hautbesitzer und Oekono» die schätzbarsten Nachweis« bittet; der genaue XUcl dt»selben lautet: I. G. Schmibter'» Allgemeiner Volk« - Advoeat und bürgerlicher Recht«sreund »»durch Jedem di« srlbstständige Vertretung in aller civilrechtlichen Angtligtnh«it«n ermöglicht wird. N«bft einem au«führlichen Hau»- und Geschäft»- Brief-steller zur Abfassung aller Privat- und Verkehr» leben vorkommenden A>/fiätze und Correspondenten. Zehnte nach dem neuesten Standpunkie der Gesetz-gedung umgearbeitete Auflage. Erscheint in 22 halbmonatlichen Heften, 4 Bogen stark, i 25 kr. Wir finden hier «in« ganz zeilgcmäße Idee in leicht-verständlicher und üherstchtlicher Weis« «erwirk-licht und stehen nicht an da« Werk in »er »orlie-genden Fassung Jedermann zur Anschaffung zu empfehlen. Die Heiden Hefte >n »halten bereit« »ine Fülle der drauchbarsten Formulare und Bor-schriften in Civilrechttangelegenheiten. al« da find: Prrvat-Urkunden, Zeugnisse. Aufkündigungen, Testa-mente und Codoeille, Lorträge iContracte), Schuld-scheine, Vollmacht«», di« Arien der Gesellschaft«»«!-trag«, Eb«pacien. Leibrenten- und Bürgschaft«ange-legenheiten, Cessionen und einen au«führlich er« läuterten Stemxelgehührea-rarif. Die weiteren Hefte werden u. A. behandeln „Handel«-, Börse- und Wechselsachen, da« Eherecht, da» Bormundschaft«« »esen, Amoriifierung von Urkunden, da« Notariat«-welen und allerlei Gewerbe-Angelegenbeiten. da« steuerwesen. Gemeinde und Zuständigkeit und zahl-reiche andere, für den öffenttichen Verkehr und da« Privatleben unumgänglich nothwendige Erforderniff«. Wir kommen noch auf den «eiteren Verlauf d«! »edeuiung«oollen Werke» zurück und schließen un« gerne dem Motto de« Unternehmen« an. welche« lautet: »Unkenntni« de« Gesetze« schützt nicht »*» nachtheiligen Folgen!" T«in«ll>ch< Hit! luniiit» <ü' rnr»fÖ— Oraz, Sdornnfit Nr. 1V. / rßföf'fi esellschafts-Spiele 39* in gröhtkr Auswakl "■ bei T. ISalE-CLSctL, Cilli- Slonatsraten fl. 5 — ^Zllnstriertepreisrourantegratis u.franro. 1«^ SINGER MANUFACTURING Company. New-York. G-enei a. 1 - Ap © a t -a. r CS. NElDIilNGEK, Graz. I. 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(Weniger als ein- Rolle kann nicht verfendet werden.) 6 M ersucht, ansflriictllch „J. Pserliofer's Blntreinignngs-Pillen" iu verl>»ie» und dttanf zu ichten. daß »ie Teckklausschrist jeder C»a»tkl »en -us »er Gedri°»siii»eisil»« stehe»»« Schrift tragt. Fr«A»ils«a SPitzlvcgcrichsasl, > sw.» «. Aincrilaiiischc Gichlsaldc. ,'fSt PuIvrrgcgcnFtißslhwciß.VÄ"^ mit Franco»usendung "5 kr Eitglischcr Bundcrbalsam, Fialcrpulver, "" Taanoihimn-Pomadk, Mittel, 1 Tose 1 fl. Universal-Pflaster. schwüre -c., 1 Tiegel S0 kr., mit Zrancozuiendung 75 kl Universal-ReiaigungSsalz, Ein vorzügliche« HauSmi ctel gegen alle Folgen schlechter Verdauung. 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VkzirfS-Snilbtk Cilli wird bekannt gemacht: tz» sei über Ansuchen der Erben nach KreU die ireiwillige gerichtliche Jersteigerung der in den Nachlaß ge-fingen, in der Nähe der Ortschaft Haber>c an der Nordgrenze des ZladlgebieteS von Pilli gegen Zobrova führenden Gemeindestraße xkgeiien und aus der Wieicnparzelle Zir. 821/3 mit einem Flächenmaße m 106«5 QÄtft oder 38 Ar, 34 QSKtr. bestehenden Realität E Z. 73 Ä. Gde. Unterkötting von der Verlaß-»stan; bewilligt und zur Vornahm» eine einzige Feilbietungstagsayung auf Kn 12. December 1891 «mittags von 1«'—11 Uhr hierger. jintmev Nr. 6, mit dem Anhange an-zwrdnet worden, daß diese Realität iti dieser Tagsatzung nur um oder iber den Jnventurswerth von 541 fl. 30 kr. an den Meistbietenden hint--«gegeben wird. Die LicitatiouSbedingnisje, wonach xber Licilant vom gemachten Anbote 10 •/, des Ausrufspreises ver 541 fl. ,'!>) kr. zu Handen des ^icitationS-^wiisiärS als Vadium zu erlegen hu, können in der dg. Registratur mtgesehen werden. Cilli, am 25. November 1891. Der t. l RalhSsekretär: Dr. Lbuber. und Keujabls-chefchenKe im Geschäfte IvdZ. TX7"a-o.potitscli Graye.^aijse. Alles viel billiger als sonst. Zurückgelegte Jacken, Regen- und Wintermäntel um halben Preis. 1000—2 Eil nett liiertes Zimmer gassenseitig, mit separiertem Eingang ist von 15. I. Mts. zu vermieten. Anfrage Sanugusse im Greialergeacbäft 11)92—1 K ifmänni Faohaeit*chrisl für di« Inter-euen de« 6«t. Hftndelwttndt*. Osflciellee Organ iIm t«ni oaterr. k»asm*ntuUf cing*-actetai «(Andifcfi ».oait», *i>wi« der k*afni.»nm^-hnu Gremxn, Verein« und r.jTporatioorn OtriffTMeM, Wwnlent d Veroinoi der Spocoroi-, Material- und V«rmUoht-waarenhändler Wien«. ist dtt t-mtig vollkouitnea ■u»»bhauir»*« kavfaftnobchc Fach-blatt USMr«! and tritt mier- fisek ftr di« ullMotif hodrobtan laut-ftv»rn dKftusmftfin««t*Dd«* «». Erscheint seit 1884 an 10. u. 25. jeden Monats. AWiiiw:m«nt«psaij panzjtkrif 4 fl. tiMvi (U* 10 kr. ftr dw kleine Petiteet1«. PmUaoMHn find irruti« «ml fnuMM *n bciitkca t>ii Otto Mnasi Mt Sohn, Wien, Wallst* c hg. 10. Local ■ Veründernng. Ich erlaub« mir meinen geehrten P. T. Kunden bekannt zu geben, dass sich mein Sattler- und Tapezierer-Geschäft vom 1. December d. J. an in. der Herrengasse 13 (Simonischek'sehes vorm. Hauswirt'sckes Hans) befindet Hochachtungsvoll lOtl—2 3000 St-acie IxiCi 33ctsle"o. Da« beute Resultat gewährleiste« r»l». Muys'irtl.n **• Comp. Rübenschneid - Maschine mit M«*aerconns. MaixreMer, Scbrot- nni Qnetsclimlllilcn. Tl Ahlen *ur fineugung Ton mchlÄciein Mai>«chrot t'sir PfurdefuÄer. 2Carto££«l-^iiQtscli.i».a.sciLi».eKL. Iiapl4i»«"lmi»«rhlnri» för Hand-,Güp«l- und Dampfbetrieb. 0«'H*.iirh»-nl»rrelie'r, FnUer-dämpsrr etc Pü. Maysartli & Co, Hascliflen-Fatrikeii Wien 2/1. Taborstrass« 76 ('atalojc? gratis u. franeo. 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