PrS»««erati»»s - Preise: F»r Laibach: «anzjährig . . 6 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 . 20 „ vierteljährig . 2 „ 10 „ Monatlich ... — . 70 „ Mit der Post: Ganzjährig...............12 fl. Halbjährig............... V „ Vierteljährig ü „ Laibacher Für Zustellung ins Haus viertelj. 25 kr., monail. S kr. Einzelne Nummern 6 kr. «edactio» Bahnhosgaffe Nr. 132. Ex-editionS- L Inserate«-Bureau: Longreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr L Fed. Bamberg.) Jnsertionöpreise: Für die einspaltige Petitzi L 4 kr, bei wiederholter s schaltung L 3 kr. » ^ , Anzeigen bis S geilen 20tz. Anonyme Mitteilungen werden nicht berücksichtigt; Manuscripte nicht zurückgesendet. Bei größeren Inseraten nild öfterer Einschaltung entsprik^ chrnder Rabatt. Für complicierten Satz beso«. dere Vergütung. Nr. 24. Montag, 31. Jänner 1876. — Morgen: Ignaz M. 9. Jahrgang. Franz Deal f. Mitten hinein in die Bewegung, welche da« stolzeste Werk seines patriotischen Gebens, den österreichisch-ungarischen Ausgleich, in Trümmer zu schlagen droht, tönt die Trauerkunde von dem Tode seines Schöpfers, des edlen ungarischen „Patriarchen" Franz Deak. Gleich den italienischen Patrioten Mazzini und Garibaldi hatte Franz Deak etwas von jener einfachen Größe, welche uns Plularch und andere Geschichtschreiber des AUerthumS an Aristides, Epaminondas, CwcinnatuS, Fabricius, Cato und ändern so anschaulich verherrlichen. Gleich den genannten Männern kannte der schlichte ungarische Landedelmann zeitlebens nur ein Bestreben, nur einen Ehrgeiz, seinem Baterlande mit Rath und That zu nützen, dasselbe groß und angesehen zu machen, ihm die Achtung der gebildeten Völker zu erwerben. Während der überschäumende Feuereifer und der maßlose Ehrgeiz eines Kossuth, der selbst vor offener Rebellion nicht zurückschreckte, Land und Bolk in Noth und Elend stürzte, Ungarns politischen Niedergang und sich selbst das harte Los der Vcr-bannung vom heimatlichen Boden verschuldete: während Stephan Szechenyi, ein anderer Gesinnungsund Kampfgenosse DeakS, aus Schmerz über das unglückliche Los seines Landes der Nacht des Wahnsinns verfiel, hatte Deak Ferencz niemals die Schranken weiser Mäßigung überschritten und war stets bestrebt, auf dem Boden des Gesetzes und der Verfassung die für nothwendig erkannten Reformen zu erkämpfen und durchzusetzen. Ihm war es daher auch gegönnt, durch zähe Ausdauer und durch unerschütterlichen Mannesmuth den Absolutismus zu brechen, seinem Lande die Selbständigkeit und die verfassungsmäßigen Rechte wieder zu erobern. Die Schicksale Ungarns während der letzten vier Jahrzehente sind so innig mit dem politischen Lebensgange dieses Mannes verknüpft, daß eine wahrheitsgeireue Darstellung der ungarischen Ver. fassungsgeschichte während dieser Periode ihn geradezu als Mittelpunkt wählen müßte. Deaks Geburtstag fällt in den Anfang des Jahrhunderts. Am 17ten Okiober 1803 erblickte er das Licht der Welt als der Sohn einer alten ungarischen Adelsfamilie zu Kehida im szalaer Comitat. Nachdem :r seine erste Ausbildung auf den Schulen zu Komorn und Raab erhallen, widmete er sich au^ der raaber Akademie mit großem Erfolge rechtswissenschaftlichen Studien. Nach Vollendung derselben kehrte er in sein heimatliches Comitat zurück, wo er alsbald durch Talent, Gesinnung und reformatorische Bestrebungen in den öffentlichen Angelegenheiten die künftige Bedeutung ahnen ließ. Auf dem preßburger Landtag von 1830 legte sein älterer Bruder Anton sein Mandat nieder und empfahl seinen Freunden, die ihn zum Bleiben bereden wollten, den Bruder Ferencz mit den Worten: «Laßt das, Kinder, ich schicke euch meinen kleinen Bruder, der hat mehr Verstand, als ich — und vielleicht auch als Ihr." Da« szalaer Comitat wählte auch alsbald den „kleinen Bruder" in den Landtag, der von 1832 bis 1836 versammelt war. Hier schwang sich Deak in kurzer Zeit zum Führer der Oppositionspartei em-por, welche die Durchführung der Rechtsgleichheit, der allgemeinen Steuerpflicht (auch des Adels!), der Reform der feudalen Wirthschaftsordnung, kurz die Umwandlung des Feudalstaates mit seinen mittelalterlichen Formen und seiner Rechtsunsicherheit in einen modernen Rechtsstaat sich zum Ziele setzte. Gleich die erste Rede Deaks auf dem preßburger Landtage war von welthistorischer Bedeutung. Es handelte sich um Polen, das eben erst darnieder ge« worsene, seiner Verfassung beraubte, von Rußland geknechtete. Ein Abgeordneter, Johann Balogh, hatte eine Sympathiekundgebung für die Polen beantragt. Natürlich war die Hofpartei würhend über ein solches Wagnis. Deak unterstützte nichts desto weniger den Antrag in folgender Weise: „Es ist zur schrecklichen Wahrheit geworden, was unser König Johann Kasimir in seiner Rede vom 6. Juli 1616 unter Thränen prophezeite. Polen ist niedergeschmeltert, seine Freiheit ist verloren, und in den Fluten der Weichsel mischt sich das Blut der edelsten Söhne dieses uns theueren Volkes. Und unser Schmerz ist um so größer, weil wir unseren Brüdern nichts bieten können als unser Mitleid und unser Bedauern; denn auch auf uns lastet schon seit Jahrhunderten die Eisenhand des Schicksale, so daß wir jetzt für Brüder nicht mehr thun können, was wir Jeuilleton. Ein Zeuge, der nichts gesehen hat. (Wahre Begebenheit.! (Fortsetzung.) Lucy trieb ihr loses Spiel immer fort, während Knox in seinem Zimmer sich fast abhärmte. Bald erfuhr er — es war am 14. Mai — daß die jungen Leute bestimmt mit einander verlobt wären, und daß die Hochzeit in drei Wochen gehalten werden sollte. Eines Morgens Hörle er die Kokette mit ihrem künftigen Ehemanns einen sehr lebhaften Wortwechsel führen. Lucy wollte nach dem nahen Orte Dortwich gehen, woselbst Markt, Ball und andere Belustigungen waren, James stellte ihr vor, daß er sie unmöglich begleiten könne, da er eine ge fährlich erkrankte Verwandte, welche in einem ande ren Orte wohnte, besuchen müsse, und er bat Lucy dringend, die ländlichen Festlichkeiten von Dortwich nicht ohne ihn zu besuchen. Ich habe mir'S einmal in den Kopf gesetzt, nach Dortwich zu gehen, erwiderte die Eigensinnige, mit oder ohne Begleitung, das gilt mir ganz gleich — James entfernte sich sehr verdrießlich. Lucy war bald reisefertig. Vergebens versuchte Sophie, ihr den launenhaften Vorsatz auszureden. Bleib hier, Lucy, sagte sie, ich habe eine Ahnung, daß dir ein Unglück begegnen werde. — Sei nicht närrisch, Schwester, spottete Lucy, meine Cou> sine Dorothea hat mich gar dringend eingeladen; wir werden uns königlich unterhalten. — Aber James wird gegründete Ursache haben dir zu zürnen. — O, ich werde ihn schon zwingen, mich um Verzeihung zu bitten. Uebrigens will ich auch meinen eigenen Willen haben. Wenn ich schon vor der Hochzeit eine Sclavin werden soll, was wird dann im Ehestände folgen? Ich Hütte dann ebenso gut den allen krächzenden Raben heiraten können. Mit die sen Worten lief sie lachend davon. Kncx saß mehrere Stunden wie vom Donner gerührt, die starren Blicke auf den schmutzigen Fußboden gehestet. Dann ging er eilend fort, gewann durch eine einsame Gasse das freie Feld und eilte bis zum Abelid auf einsamen, abgelegenen Pfaden umher. Die Sonne war bereits untergegangen, als sich der Methodist, ohne es zu wissen, auf dem von Stäm> worth nach Dortwich führenden Wege befand. An dieser Stelle wird der Weg durch einen Waldstrom, Dart-Creek genannt, begrenzt, welcher in der Tiefe eines steilen Abgrundes braust. Die Straße liegt zwischen einem tiefen Gebüsch und dem tiefen Waldstrome, welcher von einem hohen Felsen herabfällt. Knox lehnte sich an einen halb- entwurzelten Baum, dessen Zweige von dem Schaume des Wasserfalles befeuchtet waren. Er starrte mit einem verzweifelnden Wohlbehagen in den Abgrund, dessen Tiefe sein Blick nicht zu ergründen vermochte. Der Gedanke, sich in die schwarze Tiefe zu stürzen, kam ihm einen Augenblick in den Sinn. Er bekämpfte diesen Gedanken, ohne sich desselben jedoch ganz entledigen zu können. Hinuntcrschauen in den Schlund erfüllte ihn mit einer unheimlichen Freude; er glaubte aus dem Schaume des WaldstromeS einen schwarzen Dämon aufsteigen zu sehen, der ihm winkte. Plötzlich ward er durch ein Geräusch oufge-schreckt; er erkannte die Stimme Lucy's und ihres Verlobten. Mit einem Sprunge eilte er in das Gebüsch und horchte. Ein neuer Wortwechsel, vielleicht e ne Fortsetzung des früheren, bildete den Gegenstand der Unterredung unter den beiden jungen Leuten. Deine Schwester, sagte James, ist zu verständig, um an solchen rauschenden Luslbarkei'en Theil zu nehmen; sie würde sich um keinen Preis der Welt unter solche Gesellschaft mischen. Wenn meine Schwester dir besser gefallt, als ich, erwiderte Lucy, warum heiratest du sie denn nicht? Es wäre wahrlich schade, wenn ich ein Hindernis sein sollte! WärS nicht schon zu spät, sg könnte ich deinen Scherz für Ernst nehmen. (Forts, folgt.) 1278 im Kampfe gegen den mächtigen Ottokar für Rudolf von Habsburg thaten. Allein im Unglück ist das Beileid auch rin Trost; reichrn wir ihnen diesen Trost — oder sollten wir selbst das denjenigen versagen, deren Vater Blut und Leben für uns geopfert haben? Alexander von Makedonien hat zwci Welttheilc besiegt, aber wir bieten ihm nur unsere Bewunderung, nicht unsere Achtung; denn er hat die Freiheit Griechenlands vernichtet. Octavianus, der glückliche Kaiser von Rom, war ein Pfleger der Wissen-schast, den sein Volk Augustus nannte, aber sein Andenken ist nicht gesegnet; denn er hat die letzten Regungen römischer Freiheit unterdrückt. Älexander, Ca" der Russen, hat den Polen eine Verfassung ge-geben; und das war sein höchster Ruhm ... Als die alliierten Fürsten den entscheidenden Kampf gegen Napoleon wagten, sagten sie, ihr Zweck wäre die Befreiung Europa'«. Jeder österreichische Soldat, der bei Leipzig zugegen war, trägt das Kreuz mil der Inschrift: „Lurops, lidsrtÄti Wvrts,." Diese feierlich versprochene Freiheit wollen wir für uns aufrecht erhalten, und wir wollen an die Heiligkeit des FürstenworteS erinnern, die Freiheit auch für unsere Freunde fordern." So sprach im Jahre 1833, in den Zeiten des starren Metternich',chen Regiments, ein junger ungarischer Edelmann, und mahnte zum Hellen Entsetzen der Schwarzen und Höflinge den Kaiser Franz an die Heiligkeit des Fürstenwortes. (Fortsetzung folgt.) Politische Rundschau. Laibach, 31. Jänner. Inland. In der Freitagssitzung des Abgeordnetenhauses wurde die Verhandlung über den Antrag Kopps, betreffend die Aufhebung der Collegiengelder fortgesetzt. Dagegen sprach als erster Redner Minister Dr. Unger und plaidirrte für Verwerfung des Antrages, der .eine schwere Gefährdung des gesammten Universität-« Wesens enthalte." Desgleichen wurde der Antrag von Dr. Herbst bekämpft, worauf schließlich das Haus über denselben mit großer Meyrheit zur Tagesordnung überging. Das Haus hatte dann wieder einmal Gelegenheit, über die Erlaubnis zur gerichtlichen Verfolgung eines Abgeordneten schlüssig zu werden. Das Bezirksgericht Warnsdorf verlangte diese Erlaubnis gegen Dr. Klepsch wegen einer Ehrenbeleidigungsklage. Die Sache wurde an den JmmunitätsauSschuß gewiesen. In die Verhandlungen mit Ungarn, die am 10. Februar in Wien wieder ausgenommen werden, soll nunmehr auch die Leitung der National bank einbezogen werden. Es heißt nemlich, daß der ungarische Finanzminister seine Anwesenheit in Wien dazu benützen wolle, um mit den leitenden Persön lichkeiten der Bank sich ins Einvernehmen zu setzen Die von Wien aus kolportierten Kris eng er üchte haben übrigens in Pest einen Widerhall gefunden, und der „Ungarische Lloyd" debütiert mit der Nach richt, die ungarischen Minister hätten von der voll ständigen Behauptung ihres während der Verhand lunzen eingenommenen Standpunktes ihr Verbleiben im Amte abhängig gemacht, und der Kaiser sei von dieser Absicht seiner ungarischen Regierung in den Privataudienzen verständiget worden, welche die Minister Szell und TiSza in den letzten Tagen hatten. In wiener Briefen, unter anderm in der „All gemeinen Zeitung", wird darauf vorbereitet, daß die demnächst wieder in Konstantinopel auf-zunehmende diplomatische Action keine unge« sionen" hin. Die von Pest aus erhobenen Anklagen gegen die Haltung der in Kroatien und Dalmatien Höchstcommandierenden gingen hoffentlich über das Ziel hinaus und würden — ebenso hoffentlich — wenigstens theilweise unbegründet sein. Der Correspondent der „AugSb. Allg. Ztg." fügt hinzu, er würde sich einen solchen Widerspruch mil der herrschenden Polilik nicht erklären können. Was die Haltung des Generals RodiL angehe, so sei derselbe freilich in seinem Auftrelsn schon öfter mit den Tendenzen der cisleilhanischen Regierung in Widerspruch gerathen. Man müsse sich jedoch daran gewöhnen, diesen Statthalter nach anderen Kriterien zu beurtheilen, als sonstige Würdenträger in ähnlicher Stellung Das ist ein schlimmer Trost für all' das schon angerichlete Unheil. Der karlowitzer Correspondent der .Allg. Ztg." berichtet über militärischeVorbereitungen an den Grenzen, die ohne Zweifel mit den orientalischen Verwicklungen im engsten Zusammenhang tehen. In Pelerwardein ist der Befehl ergangen, daß alle Casemalten und Quartiere von den Civilpersonen binnen vierzehn Tagen geräumt werden sollen. In den zahlreichen und geräumigen Casematten der Festung haben nemlich die Weinproducenten aus der Umgebung ihre Weine um billigen MiethzinS gehalten. Jetzt müssen dieselben binnen vierzehn Tagen ausziehen. Das dort garnionierende Regiment Cäsarewitsch hat Marschbefehl nach Semlin erhalten. In einigen Tagen soll ein ganzes Bataillon Pionniere in Pelerwardein einrücken. Auch erwartet man einen ganzen Brückcn-,ark. Peterwardein soll eine Besatzung von mehreren tausend Mann erhallen. Das Gleiche wird auch aus der Festung Essegg berichtet. Man glaubt allgemein, daß es sich um Zusammenziehung eines starken ObservationScorpS oder gar um die Ueberschreitung der Save handelt. Ausland. Der deutsche Reichstag ist am 27. d. in der Berathung der Straf gesetznovelle bei den reactionären Paragraphen über die Theilnahme an geheimen Vereinen mit unbekannten Oberen, über die Aufregung einzelner Bevölkerungsklassen gegen einander und die Bekämpfung des Instituts der Ehe, der Familie und des Eigenlhum« angelangt. Diese ausbündig rückschrittlichen Versuche, die DiScusfion der höchsten Fragen der Gesellschaft unter das Strafgesetz zu stellen und das freie Wort vollständig zu unterdrücken, sind trotz der Energie, mit der sie der Minister des Innern, Graf Eulenburg, vertheidigte, einstimmig abgelehnt worden. Es klingt an die BiSmarck'schen Reden im vereinigten Landlag von dem christlichen Staat an, wenn Graf Eulenburg von der dem modernen Staatensysteme zugrunde liegenden Religiösität sprach, die geschützt werden müsse, und diese abgestandene Theorie scheint diesmal eine ebenso schneidige Kritik gefunden zu haben, wie sie ihr seinerzeit Georg v. Vincke zutheil werden ließ. Hasselmann verlheidigte die Socialdemokralie gegen die Anklagen der Minister, aber auch die be deutendsten Redner der anderen Fraktionen, wie Lasker und Bambe^g-r, traten gegen das Projekt auf und selbst das so fromme Centrum zeigte sich liberaler als der Fürst Reichskanzler, indem auch Windthorst gegen den Paragraph sprach. Für einige Zeit dürften die reactionären Velleitäten des Kanzlers nun be feiligt sein. Um sein ganzes Miltelmeer^eschwader auf alle Eventualitäten hin zur Verfügung zu haben, sind sür die Veriheidigung des britischen Kriegshasens Malta mittelst Torpedos die vollständigsten Vor kehrungen getroffen worden. Der „Standard" erfährt, daß, sollte es noihwendig werden, sämmiliche britische Kriegsschiffe von der Insel abzuberusen, das gesammte angeblich mit dem Rückzuge der türkischen Truppen endigte. Zur Deckung des Rückzuges griffen schließlich türkische Kriegsschiffe mit Geschützfeuer in den Kampf ein. Gleichzeitig meldet ein Telegramm aus Ragusa einen im gegenwärtigen Augenblicke wichtigen Erfolg der Türken. Es ist diesen am 26. d. M. gelungen, die von Ragusa nach Trebin je führende Straße, auf der die Insurgenten sich nach den siegreichen Gefechten vom 16., 17. und 18. Jänner festgesetzt und verschanzt hatten, wieder freizumachen und die Aufständischen zum Rückzuge nach dem Popovopolje zu nöthigen. Da die Straße nun wieder im Besitze der Türken ist, stehl der Verproviantierung von Trebinje nichls mehr im Wege, falls die hiezu nöthigen Gelder flüssig sind. duldigen Erwartungen erregen dürfte. Es wird vor „vorzeitigem Optimismus" gewarnt. Auch den Fall.Vertheidigungssystem zu jeder Zeit in Wirksamkeit angenommen, daß die Pforte auf alles eingehen gesetzt werden könnte. Es handle sich nur noch um sollte, würde rs sich für die Mächte um die Untersuchung der gebotenen Bürgschaften handeln. Ob-wol Anzeichen dafür sprechen, daß die FriedenSaction des Grafen Andrassy ihr Ziel rrreichen werdr, gebe man sich in wiener Kreisen dennoch „keinen Jllu- ein paar Schleppdampfer, um für solchen Fall die Torpedos zu lr»en. ^ Am 26. d. M. fand bei der türkischen Enclave Klekin Dalmalien zwischen vordringenden türkischen Truppen und Insurgenten ein Kampf statt, welcher Zur Tagesgeschichte. — Wie ein Polizeipräsident behandelt wird. Das „Budapester Zweikreuzer Journal" richtet an die Adresse des Herrn Alexius v. Thaiß, des Polizeiober-len von Budapest, einen Artikel, der die verfängliche Frage enthält: Haben Sie Ehrgefühl, Herr Oberstadlhauplmaun? Es ist das schon der neunzehnle offene Brief an Herrn von Thaiß und alle neunzehn Briese blieben ohne Antwort und ohne — Erfolg, was das TrUbselige an der Sache ist. Wir heben aus dem saftigen «riefe Nummer Neunzehn zur Probe einen Absatz heraus: Mau lese: .Besitzen Sie Ehrgefühl, >?err Oberstadlhauptmann? Sie find Beamter. Der Ehr-geiz des Beamten gipfelt darin, seine Pflicht zu erfüllen, dem Staat, in dessen Dienst er steht, treu zu dienen, das ihm übertragene Amt in jeder Beziehung auszusüllen. Herr Polizeichef! Sie sollen der Hüter der öffentlichen Sicherheit ein und unter Ihrer Verwaltung herrscht in Budapest die allgemeinste Unsicherheit, werden Morde auf den Straßen verübt, ist der Raub und die Ausplünderung in den belebtesten Gassen von Budapest ein so alltägliches Ereignis, daß man darüber gar nicht mehr erstaunt, hat das ProstitutionS-wesen, welches in sanltärer Beziehung eine Schutzmauer sein sollte, sich zu einer Pestbeule entwickelt, Kuppelei, Menschenhandel und Hazardspiel werden mitSchamlosigkeit betrieben, die ruhigen Bürger sind wehrlos dem Gesindel preisgegeben, Ihre Sicherheitswache besteht zum Theil aus Menschen, die elbst mit dem Gesetz bereits in Lvnflicl waren, einer der Oberen Ihrer Sicherheitswache, der Wachtmeister Nagy, mußte wegen offenbaren Betruges und wegen anderer Ge-etzesverletzunc,tn vom Amt suspendiert werden und, Herr Polizeiches, was das Schlimmere ist, er mußte wieder eiuge-etzt werden, weil der Mann gesährlich ist und weil er zu viel ausplaudern tönuiel Herr Polizeiches, Sie haben eS verstanden, in unserem Polizeiwesen Nepotismus, Corrup-tiou, Vcstechlichleit emporwuchern zn lassen, Sie haben eS verstanden, daß es dahin gekommen ist, daß die anständigen Bürger in Budapest sich mehr vor Ihrer Polizei als vor den Gaunern fürchten. Dieses Bild unserer Zustände ist nicht drastisch gemalt, es ließe sich Lurch haarsträubende Ein-zeluheiten vervollständigen. So erfüllen Sie Ihre Pflicht, Herr Polizeichef, als Beamter und da dürfen wir wol fragen: Besitzen Sie Ehrgesühl, Herr Oberstadthauptmann?' Wir müssen gestehen, reden und schreiben dars man in Ungarn! — In Spielfeld ereignete sich — wir man schreibt — der gewiß seltene Aall, daß sich drei Brüder anS einer Fam.lie mit drei Schwestern aus einer anderen Familie vermält haben. Seb. Jerits», verebelichte sich 1874 mit Marui Kupp, Ant. Jeritsch im vorigen Jahre mit Mag. dalena Kopp und am 30. Jänner d I. wir» Georg Jerilsch Apollonia Ropp zum Altäre sübren. Mal- und Provinzial-Angelegeuheiteü. — (Spende.) Die Kaiserin-Witwe Maria-Anna in Prag spendete der Kirche zu Suhor in Krain einen Betrag von 200 fl. — (Der Handelskammerpräsident Herr A. Dreo> ist mit dem vorgestrigen Schnellzuge von Wien nach Laibach zurückgekehrt. — (Wahlbestätigung.) Ter Handelsminister bestätigte die Wiederwahl des A Dreo zum Präsidenten und des ik. Lnckmann zum Bicepräsioenten der krainischea Handels- und Gewerbekammer. — (Ergänzungswahlen.) Der hiesige Stadt-Magistrat bringt unterm 28. Jänner l. I. mittelst Kundmachung zur allgemeinen Kenntnis, daß die Wählerliste für die Gemeinderaths-Ergänzungswahlen für daS Jahr 1876 durch vier Wochen im Expedite de- hiesigen Magistrates zur öffentlichen Einstchtsnahme aufliegen wird. Jedem Wahlberechtigten steht gegen diese Liste, sei es wegen Ausnahme eines Nichtwahlberechtigten oder einer etwaigen Auslassung, oder wegen nicht gehöriger Einreihung in den betreffenden Wahlkörper, das Reclamationsrecht zu. Reklamationen sind bis zum 26. Februar l. I. mündlich oder schriftlich beim hiesigen Magistrate »m so gewisser einznbrin-gen, als aus später eingebrachte Beschwerden lein Bedacht genommen werden würde. — (Ernennung.) Herr Kasteliz, bisher /, Kilogramm, statt 1 Pfund '/, Kilogramm, statt '/, Psund 30 Dekagramm, statt '/. Psund 15 Dekagramm, statt V, Pfund 10 Dekagramm, stalt 1 Loth 2 Dekagramm, statt 2 Loth 4 Dekagramm, statt 3 Loth 6 Dekagramm, statt '/, Loth I Dekagramm, statt '/. Loth ü Gramm, statt '/, Loth 2 Gramm und statt Loth 1 Gramm verlangen. — (De r T,p r n v er ei n) wurde vom Sängerchore der philharm. Gesellschaft in srenndlicher Weise zum Sängerabend am 3. Februar eingeladen. — Morgen Abend um 8 Uhr findet die diesjährige Generalversammlung im Lasinoglassalon statt, zu der sämmtliche Mitglieder dringendst «ingeladen werden. — (Petitionen.) Das Abgeordnetenhaus b-findet sich bereits im -besitze der Petitionen des Bereines der Aerzte in Krain gegen die Wiedereinführung chirurgischer Lehranstalten in Oesterreich und um Ablehnung deS Paragraphes 455 des neuen Strafgesetzbuches, welcher bekanntlich den ärztlichen ZwangSdienst normiert. — (Fa s ch i » gs - L h r o » ik.) Samstag abends fand sich eine aus nahezu 60 Personen bestehende Gesellschaft im Speisesalon des Hotels „zur Stadt Wien* ein und gab sich dem Tanzverg»üg>n hin. Kapaun, Krapsen und Champagner spielten wichtige Rollen. Die schwedischen „Nachtigallen" (Dameii-Vocalquariett) sahen durch eine Stunde dem Tanze zu. Das Remcrträgnis dieses Vergnügungsabendes wird dem krainischen Schulpsennig gewidmet. Ein Fr-und dieses huma-nen Institutes sendete um die Mitternachtsstunde seine Karte unter Anschluß einer Guldennote mit solgender Widmung: „Weil mir heute brummt der Schädel, — Seh' ich heute nicht die Mädel, — Es ist sürwahr ein G'frett, — Ich legre mich ins Bett, — Doch leid' ich keine Schulden, — Und sende meinen Gülten!" eltene Jagdbeute.) Wie man uns aus Rudolsswerth schreibt, zeigten sich auch in Unterkrain an der Gnrk bei Silberau, Dreiviertel Stunden von Rirdolfs-werth, zu wiederholtenmalen Schwäne. Das erstemal am II d. wurden 5 Stück und am 29. d. 3 Stück gesehen. Von den ersten erlegle Herr Adols Gnstin, Handelsmann in Rudolsswerth, ein zweijähriges Exemplar! Der geschossene Schwan wog 12 Psund, er gelangie in den Besitz des natu» historischen Cabinets zu Rudolsswerth. — (Bankzinsfuß.) Vom 29. Jänner l. I. an-gesangen w>rd der Zinsfuß für die Escomptierung von Platzwechseln und von Rimessen zwischen Wien und den Filialen der Nationalbank aus 4'/, Prozent, für Rimessen zwischen den Filialen und sür Domicile aller Kategorien auf 5 Prozent festgesetzt. — (Programm des SängeradendS am 3 Februar 1876 im C a s i n o g l a S sa l o n.) I.Her-deck, Kärntneilieder. >Chor.) — 2. Gense, italienischer Salat. (Chor.) — 3. „Das hölzerne Glachter" mit Guitarre-beglkltnng, vorgetragen von zwei echten, durch Schneeverwehung in Lai'-ach internieiten Tirolern. — 4. Lebende Bilder: ü> der Gang zum Eisenhammer, nach Schiller; d) der Uebergang der Franzosen über die Berestna im Jahre 18l2; o) Wallensteins Lager; ä) die laiba»er Musik-zustände der Gegenwart, Baßsolo mit Clarinetbegleitun^; «) Paul und Virgin,«, Motiv aus dem berühmten Roman von Saint Pierre, nach Hora« Verriet; k) ungarische Kamme musik, ein Streichquartett; g) Mondlandschaft; d) die Neigung zum Bösen, Allegorie; l> der Aeisterfpuck um Mitternacht; lc) ein merkwürdiger Fund aus den Morastpfahlbauten; I) die laibacher focialen Vereinsverhält nisse wie sie sind, und m) wie sie sein sollen. — S. Rosen Iloräsnskox »k LurßtMsxstLn, vorgetragen vom schwe dischenDamenquartett. — 6. Kipper, Negerständ chen, Terzett mit Pianobegleitung. — 7. Oonrirämo. kr«o-oese» äs. Limioi. Oxer» skris. in um, Ltto. — 8. Mer-litonsklänge, Polka-Mazur, auSgesührt auf den neuen, sür die Ausstellung von Philadelphia bestimmten Instrumenten „MerlitonS" genannt, vou 16 Mitgliedern des Männer-chore«. — 9 Kneipzeitung. — 10. Suppö, convertierte Staatstänze, Chor mir Pianobegleitung. — Die Ausfüllung der Zwischenpausen besorgt die löbl. Musikkapelle des 46. Infanterieregimentes. — (Hauplverhandlungcn beim k. k. Landes-geeichte in Laibach) Donnerslag 3. Februar: Tomöii Maraareth, Vergehen gegen die Sicherheit des Lebens; Uran-kar Mihael, schwere körperliche Beschädigung; Hvale Franz, öffentliche Gewa.tthätigkeit; Tcrtnik Franz, Veruntreuung. Freitag 4. Februar: AnZit Jakob uno Genossin, Diebstahl; Jurca Johann, öffentliche Gewaltthätigkeit; Baliavec Bar-thol., Betrug ; Gale Franz, schwere körperliche Beschädigung. — (Landschaftliches Lheater.) I. Hopps komische Oper „Morilla" ging in früheren Tagen eiuigemale über unsere Bretter, ohne giiustigen Erfolg zu erringen; vorgestern jedoch traten die Schönheiten dieser Oper recht deutlich hervor. Diesen Erfolg danken wir den Herren Matthias, Steinberger, Thaller, dem Fräu-lein Allegriund der Fr. Paulma n n. In diesen bühnen-gewandten Händen befanden sich die Hauptrollen. Die Oper ist reich an lomischen Scenen und melodiösen Gesangs-nummern, zählt viele effectvolle Bilder, namentlich den Waffentanz der Amazonen, und beschäftigt Auge und Ohr des Publikums, ohne zu ermüden. „Morilla" wurde äußerst lebhaft zur Aufführung gebracht. Herr Matthias (Amarin) ließ dem großen Fonds seii.er kräftigen und sicheren Stimme ft.eien Laus. Im Entr6elied, Duell mit Leon, Terzett mit Morilla und Leon, im Finale des ersten Actes, im Terzett mit Astuzio und Pablo, im Ensemble und Finale des zweiten Actes, im Duett mit Astuzio und im Finale des dritten Actes überzeugten wir uns von den hervorragenden Eigenschaften dieser, Sängers, der auch durch deutliche Sprache und elegantes Spiel den stürmischen Beifall des Hauses wachrief. Fräulein AUe,,ri war die beste „Morilla", die wir hier je gesehen. Diese Rolle sagt dem lebhasten Temperamente des genannten Fräuleins ganz zu; sie spielte die „Tochter der Wildnis", das uuerfahrene, naive, urwüchsige Naturkind, mir lobenSiverthem Elser und glänzie IM Terzett mit Amarin und Leon im ersten Acte, in der Arie, im Duett mit Leon und im Ensemble des zweiten, in der Kavatine des dritten Actes nnd in allen «bschlußsätzen. Die Durchführung bes Partes „Prinz Leon" durch Frau Paul-mann muß eben auch als eine gelungene bezeichnet werden. Frau Paulmanii sang das Duett mit Amarin uud das Terzett mit Morilla und Amarin im ersten, die Romanze und das Duett mit Morilla im zweiten und die Cavatine im dritten Acte mit Kraft uno Wärme. Die Herren Stein-berger (Don Pablo) und Thaller (Astuzio), insbesondere elfterer, belustigten das gut besuchte Hau« in erster Linie durch ihre Masken und durch ihren Gesang in den Schlußsätzen sänimtiicher Acte. Das Terzett (Amarin, Astuzio und Pablo) im zweiten und das Duett (Amarin und Astuzioi im dritten Acte waren die Glanzpunkte des vorgestrigen Abends. Herr Thaller leitete die Regie mit Umsicht; der Männer- nnd Lamenchor erfüllte seine Aufgabe. Das Publikum befand sich wävrend der ganzen Opernvorstellung in heiterster Stimmung und wurde des Beifallspendens uud Hervorrusens nicht müde. Die gestrige Aufführung der Offenbach'schen komischen Oper „Blaubart" erlitt durch die plötzlich cingetrelene Heiserkeit deS werthen grazer Gastes, Herrn Matthias, (Blaubart) einigen Eintrag, jedoch im Entreeli-d und im Duelt mit Boulotte in der Grnslsceue verieugnete sich der geschulte Sänger nicht, die Kunst leistete an Stelle der angegriffenen Natur recht angenehmes und das prächtige Spiel ließ die Heiserkeit nicht gar zu fühlbar hervortreten. Das gut besuchte Haus spendete auch gestern wiederholt Beifall Frl. Allegri spielte die Boulotte recht lebhaft; ihr wiener Blut hatte vollauf Gelegenheit zur Entfaltung von Muthwillen und Scherz. Großen Beifall errang , voulotte" im Duelt m>t „Blaubart." Die reichen Lostüme des Fräuleins verdienen besondere Erwähnung. Die Herren Thaller (König Bobeche) nnd Steinberger (Popo-lani» machten mit ihren Rollen wie gewöhnlich Effect und trugen zur Würze deS Ganzen das Jhüge bei. Fräulein Adlor (Prinzessin Hermia) trat zu schüchtern aus. Herr Adam übernahm anstelle Stampfls den Part des Grasen „Oslar"; bei der Darstellung dieser Rolle vermißten wir Eleganz und Feinheit. Herrn Schimmers (Prinz Saphir) besriedigte. Die im Parterre und aus der Galerie unbesetzt gebliebenen Plätze lassen vermuthen, daß unser Publikum bereits „blaubartmüde" geworden ist. — Morgen Dinstag gelangt zum Bortheile unserer fleißigen ersten Schauspielerin Fräulein Bsirsky das in Wien mit ungeheuerem Beisall aufgenommcne Senfativiissiück „Die beiden Waisen" zur Aufführung. Die beliebte Beneficiantin scheute keine Kosten, um auch diese Novität auf unsere Bühne zu bringen. Möge Fräulein BsirSly ihre wohlverdiente Rechnung finden. Theater. Heute: Letztes Gastspiel und Benefice des Hrn. Matthias aus Graz: Beckers Geschichte. Operette in I Act von E. Jakobssohn. Zum Schluß: Das Pensionat. Operette in 2 Bildern von Franz v. Snpps. Morgen: Zum Vortheile des Frl. Mathilde BsirSky, zum ersten male :Die beiden Waisen. Sensationsstück in 4 Acten von I. Scherenberger. Telegramme. Budapest, 30. Jänner. Der Kaiser erließ gestern folgendes Handschreiben an TiSza: „Das Ab« leben De äks erfüllt daS Land mil großer Trquer. Auch ich bin tief ergriffen und es drängt mich aaSzusprecheu, wie aufrichtig ich den allgrmeinen Schmerz theile, wie sehr auh ich den Verlust dieses Mannes beklage, der, sein ganzes Leben dem allgemeinen Wohle weihend, durch Treue für Thron und Vaterland, durch die leuchtende Reinheit seine-Charakters und durch seine Bürgertugenden deS Vertrauens und der Liebe feines Fürsten wie feiner Mitbürger in so großem Maße würdig war. Seine staatSmännischen Verdienste wird die Geschichte verewigen. Sein Ruhm wird im Lande und über dessen Marken sortleben, sein Andenken gesegnet sein. Meine dankbare Anerkennung folgt ihm ins Grab, für welches ich einen Kranz übersende." Telegraphischer Lursderichi am 31 Jänner. Papier-Rente 68 70 — Silber-Rente 73 70 — >860.-r Slaats-Anleheu fehlt. — Bankactien 881. — Credit 192 — — London 114 35.— Silber >04 30 — K. k. Münz-ducaren 539. - 20-FrancS Stücke 9 16. - 100 Reichs, mark 56.60. Vom Schmerz erfüllt geben wir die traurige Nachricht vom betrübenden Hinscheiden unserer iiinigstgeliebten Mutter Maria Stöckl, bürgerlichen Realitätenbesitzers-Witwe, welche heule morgens */« auf 3 Uhr im 70. Le-bensjahre, versehen mit den heiligen Sterbesakra-menten, nach langem schmerzlichen Leiden selig im Herrn entschlafen ist. Die Beerdigung findet am I. Februar um halb 10 Uhr vormittags zu Greis statt, allwo auch zugleich die heiligen Seelenmessen gelesen werden. Liboje am SO. Jänner 1876. Äkoi» 8tSckik. Tark 8töckk. Ernst 8töM. - Ein Blatt von diesem Papier angezündet und glimmen gelassen, oder aus einen heißen Ofen gelegt, verbreitet einen angenehmen Duft; zwischen Wäsche gelegt benimmt es den Seifengernch und parfümiert die.elbe. Preis eines PaqnetS, enthaltend 20 Blätter, 1« kr. Apotheke „zum goldenen Einhorn," Hauptplatz, Laibach. <633) 20-16 , Jedes Lob wäre überflüssig für das ! L»Mm>l-I»ll>M»M «l> HWm ' zubereitet von (7L0) 10—10 «. kl«««»«, Apotheker in Laibach, indem schon allgemein bekannt ist, daß dieselben die I besten und billigsten Mundreiniguiigs-Mitteln sind. Preis einer Flasche Mundwasser . . 60 kr. « „ Schachtel Zahnpulver . . 40 „ Witterung. Laibach, 31. Jänner. Anhaltend trübe, schwacher NO. Temperatur: mor-HenS 7 Ubr — 3-6», nachmittag- 2 Ubr - 16» 6. (1875 -l- 2 V; 1874 7 3«6.) Barometer 749 77 ww. Das vor- gestrige Tagesmittel der Temperatur — 4 4', das gestrige 3 6»; beziehungsweise um 3 3° und 2 3° unter dem Normale. Die Direktion äer pinkti. Oefeü^cüaft -eehrt sich die x. t. Damen- und Herren-Mitglieder zu dem vom Männerchore unter gefälliger Mitwirkung des Fräulein Paulmann und der löblichen Regimentskapelle Sachsen-Meiningen Donnerstag den 3. Februar l. I. / abends 8 Uhr im Casino - Glassalon zu veranstaltenden Siingeriilirndr hiemit geziemend einznladen. Carncllien-Gouquets in allen Größen, mit Papier und Atlasdüten, dann Kränze, so auch einzelne Eamellien sind beim Gefertigten um die billigsten Preise zu haben. Bestellungen nach auswärts werden gegen Postnachnahme schnellstens effectuiert. (53) 1o8vf Vatovar, Kunstgärtner im Stedry'schc» Garten, neben der Klostersrauenkirche in Laibach. Verstorbene. Den 2 9. I änne r. Balentin Rüpel, Bettler, 70 I., Livilspital, Altersschwäche. Den 3 0. Jänner. Agnes Cernagoj, Keuschlerskind, 2'/- I. Moorgrund Nr. 12, an skrofulösen Geschwüren. — Vladimir Plakek, Magister Pharmanae, 27 I., innere Stadt Nr. 210, und Maria Hansel, bürgl. Tischlers- und Hausbesitzers-Tochter, 23 I., St. Petersvvrstadt Nr. 110. beide an Lungentnberculose. Augelommeue Fremde am 31. Jänner. Hotel Elefant. Neckermann, Rndolfswerth. — Wolheim, Gioß-itanischa. Hotel Ltadt Wie«. Demschar, Postmeister, Eisnern. — Hainze und Biedermann, Reisende, Wien. — Wiederwohl, Triest. — Oven, Verwalter, Radmannsdorf. Mohren. Schelejchnik, Lack — Gerkman, Privatier, Krain-durg. — Kociankik, Tarvis. — Follanek, Schneider, Graz. Gedenktafel über die am 5. Februar 1876 stattfindknden tationen. 3. Feilb., ErZen'sche Real, Woreinavas, BG. Lack. Z. Feilb., Peteln'sche Real., Blutigenstein.BG.Großlaschiz. — 3. Feilb., Jerii'sche Real., Zagorica, BG. Großlaschiz. 3. Feilb., Kikel'sche Real., Jglak, BG. Laibach. - Neasf. 3. Feilb., Worstner'sche Real., Grdb. üä Flödnig, BG. Laibach. — 3. Feilb., Kosak'sche ! Real.. Bikje, «G. Laibach. — j 3. Feilb., Borinc'sche Real., j OberkaKelj, BG. Laibach. — Reaff. 3. Feilb. Bercan'sche , Sleal., Brezje, BG Laibach. I — Reass. 3. Feilb., Oolal'sche ! Real., Oberlaibach, BG. Ober i laibach.— I.Feilb.,Jaksche'sche Real., Raschiza, BG. Groß-! laschiz. Mittwoch den 2. Februar d. I. findet in den Theaterlokalitäten der erste diesjährige große IVlä8KLN6zl.l. verbunden mit einem olnöoka-8pieke statt, wobei Las Theaterorchester unter der Leitung des Orchester. Direktors Herrn »««>>» die neuesten Tanzpiece» executieren wird. Die Tombola enthält 13 prachtvolle Gewinnste, welche zur Besichtigung des p. t. Publikums in der Theaterkanzlei ausgestellt sind. Für gute kalte Küche, frische Getränke und Conditorei ist bestens gesorgt. Jeder eine Ballkarte lösende Logen- und Parterrebesucher erhält eine Tombolakarte gratis; jede weitere Tombolakarte ist für den Betrag von 10 kr. an der Kasse zu haben. Ausaug um 9 Uhr. -WG (45) 2-2 Ein junger Muuu, der deutschen und slovenischen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtig, wünscht eine Diurmstenstelle gegen ein monatliches Honorar von nur 15 fl. zu besetzen. (51) 3-1 Mühl-, Gatter- und Kreissäge« für Wa^er- nnä Jamp^etril'^ sowie alle anderen Wattnngen von Hand- und Zuglägen in bester Qualität von Gußstahl und billig-sten Preisen empfiehlt hochachtnngsvollst Anion Meiffer Neustädte! bei Friedland in Böhm-». (50) ViekUK für L»Kvkeuüe »LU8trLuvn! Vvll 27 ü. LUKvIrLUKv» 40 11. ttiv 1vill8lv vomplvllv 1»VL klillixx Orünlsxan! ^säs ÜLllsl'rÄU möM sidl solbst libsr/vli§sil, äa,88 ioti für 8tTAV 410 IR» sins eoiuplstts ^.u88tLttunx, -Ü168 äoppslt, vvrMoI§s! 61eieki!Slti§ srlaubs ietl mir All bsmsrlivn, äL88 bsi mir §ro888 ?artisil sivsr 0onelir8mr>,886 Äil«u Line kartie scbvürrer ^eidvustuüe iu ssaile, Noblesse u»6 Lrosgrln. Line ksrtie 8eiiiknb8nllei' in ^IobIe88S, sssil« nnä ^1>»8 in allen kerben nnä Lroiten, geeignet kür äen Lsrnevsl, stannenä billig, von 10 Kr. der Neter bis 40 Kr. äis breitesten Orosse ^nsv»bl in fertiger llsmenvvsscbe. nanientlicb Oostiim- und Loblepprövke, von 2 ü. bis 4 tl. äis scdönsten. 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Obitlon »nil keinen Lbirting rn 24 Kr. bis 32 Kr. äer Neter. Llenlerstutke. <1»s Neueste in 6»ro- u»ci klLiästoiken, nn 35 Kr. üer Bieter Leine blkii-sebvs.rne düster nnä ^lpsc^L, ^lobsir rn 30 Kr. bis 35 unci ,2 kr äer Neter. Leine gr»ne Seiäenlüster, brann nnä ärapp, von 45 kr bis 60 Kr. äer Neter. 1.einen-8»cktücber /u 90 Kr. ä Artikel rn tisk bersbgesetrten kreisen bei pliilipp Orünspsn, I.ilikLtii an» vi8-a-v>8 «lvr Ivrellvr'8ektzn L»N8t- unü ItuftikÄnälunx. ^uktrli.K0 LU8 äsr ?l'^viux ,liittol8t ^otillritinie prompt Ullä roöll. — Uu8tvr Ilöbüt Wclr6itV6r2oietllli8 §rM8, Llit VortanAeii sranoo xli§68tsllt. (4i) 5—s KL. led inrioks u-uk oino ^10886 ?artio Liümior LotiLkvolliVLroll, 1broit, für üorrouLQ/üAS uriä >VintorröoIitz xooiAnot, MkiuorlrLiim; triillor äis LU« nu 3 ü. 50 irr., Mut äor Llstor 4 ti. Lins xrtiiLS Ü08S 4 ü. 50 Icr.; koiu KWtiekt« Usrroiillömäoii von 16. 70 Irr. di8 2 ü. 50 Kr. äis tsio8t6ü. Druck von Jg. v. Kleinmapr L Ked. Bamverg, Verleger Ottomar Bamberg. Kür die Viedacnvn verantwvrtlich: Franz Spitaler.