(Poitaiaa plaiaju * gotorinij Deutsche Zeitung — Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat - Gchrifilettung i»nd Lerwaltnng: PreLernooa »lila 5, Telephon Zlr. 21 (iittcrurtan) 1 vezugspreis« für da, Inland: BierieljShrig 40 Hin, halbjährig 80 Dw, gavf •Mftinttgungcn werden in der Verwaltung zu bUligsten Gebühren entgegengenommen f jShrig IK0 Din. Für da» Aiubrad entsprechende Erhöhung. Einzelnummer Dia l» Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag Nummer 1V l J Celje, Sonntag, den 17. Dezember 193» I 58. Jahrgang Kurz das Wichtigste «. M. der «Snig besucht Zagred Am 17. d. W. feiert S. M. König seinen 45. Geburtstag. Seine Majestät wird diesen Festtag, der als Staatsfeiertag im ganzen Lande mtlich begangen wird, gemeinsam mit I. M. der Konigin in Zagreb verbringen. Der Bürger-»eister der Stadt Zagreb hat einen Ausruf an die Bevölkerung erlassen, sie möge diesen Ge-turtstag S. M. des Königs noch feierlicher begehen als sonst, da der zweiten Landeshaupt-padr in diesem Zahre das Glück zuteil wird, den erlauchten Herrscher in ihren Mauern zu beherbergen. Die Stadt rüstet zu einem festlichen Empfang. Fünf Kilometer Lichtgirlanden, 30 Scheinwerfer und 350.000 Kerzen Lichtstärke »erden die Hauptstraßen illuminieren. Eine Teljer Deputation beim Ministerpräsidenten Am Donnerstag den 14. d. M. traf eine Deputation des Celjer Gemeinderates unter der Führung des Abgeordneten Prekorsek in Beograd ein, um in Sachen der Cannregulierung bei den zuständigen Stellen vorzusprechen. Am Abend wur-den die Herren vom Ministerpräsidenten Dr. Milan Srskic empfangen. Sie berichteten ihm von der schwierigen Lage der Wirtschaft und des Verkehrs in Celje, die durch die andauernden Überschwemmungen hervorgerufen worden ist. Der Minister-Präsident wurde gebeten zu veranlassen, daß künstig regelmäßig eine gewisse Summe in den Staats-Haushalt eingesetzt werde, damit die Regulierung endlich durchgeführt werden könne. Der Reichsanwalt beantragt Todesstrafe Der Obeneichsarwall beantragte Donnerstag bei seinem SchluMädoyer gegen die Reichstagsbrand-Kifter die Todesstrafe gegen van der Ludbe und Hen früheren kommunistischen Abgeordneten Torgler. Für die bulgarischen Angeklagten lautete sein Antrag -wegen Mangel an Beweisen auf Freispruch. Da» Urteil dürfte in den nächsten Tagen gefällt werden. Musanov über die dulgarisch-südslawische Annäherung Aus Beograd wird gemeldet: Der bulgarische Ministerpräsident und Außen-minister Nikolaus Musanov empfing Mittwoch die Pressevertreter und gab ihnen eine Erklärung, in Her er sagte: Erlauben Sie vor allem, daß ich Ihnen für die Aufmerksamkeit und das Interesse, «it dem die Presse den Besuch des Königpaares aufnahm und verfolgte, meinen herzlichen Dank ausspreche. Diese Aufmerksamkeit freut ganz Bulgarien, denn sie ist ein Beweis, daß die Presse für die Bemühungen zur Annäherung bei-der Völker Verständnis zeigt und besitzt. Ich erwarte von dem Besuche gute Folgen für beide Länder. Es gibt Fragen, die uns trennen und hie auf die bisherigen Beziehungen störend einge-wirkt haben, aber der Weg, der zu einer Befriedigenden Bereinigung lolcher Fragen führen kann, ist der persönliche Verkehr und das persönliche Sich-kennenlernen. Das bulgarische Voll ist für den Frieden und für ein gutes Einverständnis zu allen Völkern, besonders zu seinen Nachbarn. Deshalb hat ßch Bulgarien ohne Bedenken allen zwischenstaat-lichen Abkommen angeschlossen, die eine Löjung von Gegensätzen durch den Krieg ausschließen. Jugo-ftawien ist ebenfall? von solchen Bestrebungen er-füllt und daher hoffen wir, daß diese schönen De-zembertage eine neue Aera bringen und di» Hinder-msse für ein gute» Einvernehmen beseitigen werden. Die Unterhandlungen mit Außenminister Jevtic, die Ihnen ja bereits bekannt find, bilden ein gutes Zum Geburtstag Sr. M. des Königs E.P. Heute begeht das Königreich Jugoslawien in feierlicher Weise den 45. Geburtstag des Staatsoberhauptes, Seiner Majestät des Königs Aleiander. Das ganz« Land ist gerüstet, um den erlauchten Herrscher in würdiger Weise zu huldigen und Ihm die tiefe Liebe und das Vertrauen Sei-nes Vol es zu Füßen zu legen. Geburtstage sind bei je-dem Menschen Anlässe zu Glück-wünschen und zur Betrachtung seines Lebens. Wie viel mehr ist dieser Anlaß beim Geburts-tag des Staatsoberhauptes ge-geben, in dessen Händen das Schicksal des Landes und das Wohl und Wehe von Millio-nen Menschen ruhen! Und Jugoslawien besitzt in seinem König einen Herrscher?, für den jeder Untertan den Schöpfer aus vollem Herzen bittet, Ihm alles zu geben und zu lassen, was er als Monarch und Mensch benötigt, um wi'e bisher auch weiter seiner hohen Berufung gerecht werden zu können. Darum besitzt S. M. König Aleiander die rückhaltslose Ergebenheit seines Volkes, weil Er stets auf das innigste mit dem Schicksal der von Ihm regierten großen Gemeinschaft ver-bunden ist und immer seine erlauchte Person in die Schanz« wirft, wenn es gilt, das Steuer zum Wohle aller herumzureißen. Gerade im vergangenen Jahre hat das Land in hohem Maße und mit Beruhigung gefühlt, daß sein Geschick von einer mhigen und sicheren Hand gelenkt wird, als nämlich S. M. König Aleiander die Initiative zu einer Neuorientierung der Außen-Politik Jugoslawiens ergriff. Der Monarch zeigte durch den Einsatz Seiner Person die Linie an, in der diese Politik lausen wird und Er bewies damit nicht nur feine Einsatzwilligkeit für das eigene Land, sondern ging als Polinler von ganz großem Format jenen voran, die sich bemühen, Europa und der Welt endlich den ersehnten Fri» den zu geben, der einen poli-tischen Neubau des Erdteils ermöglichen wird. * Auch wir, die Deutschen in der Draubanschaft, im äußer-sten Norden des Staates, tre-ten heute vor den Thron, um auf unsere Weise dem Herrscher zu huldigen als Staatsbürger und als Angehörige der deut-schen Minderheit Jugoslawiens. Als Staatsbürger und Untertonen bringen wir dem erlauchten Monarchen unsere ergebensten Glück- und Segens-wünsche dar und verbinden da-mit den Ausdruck der aufrichtig empfundenen Loyalität und Liebe zum Herrscher und Seinem hohen Hause. Als Angehörige der deutschen Minderheit Jugoslawiens aber bitten wir den erlauchten Monarchen, anläßlich Seines Ge-burtstages unseren tiefgefühlten Dank annehmen zu wollen für das Wohlwollen und das Verständnis gegenüber seinen deutschen Untertanen und ihren kulturellen Bestrebungen. Wir nehmen dieses Wohlwollen hin als einen Beweis dafür, daß der Herr-scher in uns einen aufbauwilligen und arbeitsfrei digen Bestandteil Seines Landes sieht. So geloben wir Ihm auch heute wieder rückhaltlose Ergebenheit im Sinne unseres Wahlspruches „Staatstrev und Volkitreu". Auf diese Weise glauben wir den Ge-burtstag Seiner Majestät des König» Alexander am schönsten und würdigsten zu begehen. Zeichen dafür. Die Presse wird dem guten Werke des Einverständnisses gewiß ihre Unterstützung leihen. Die bulgarische Presse schreibt sehr Hoffnung«, freudig über die weiteren Aussichten der juqoslawijch-dul^ar>ichen Annäherung und ist überzeugt, daß es gelingen wird, ein ständiges Friedenswerk zu schaffen. Das bulgarische Königspaar wieder daheim Der Hpfiug mit dem bulgarischen Königs paare, dem Prinzen Zyrill, dem Ministerpräsidenten Musanov und dem Gefolge traf M>tlwoch um i 11.17 Uhr nachts in Sofia ein. Einige Minuten vor der Ankunft des Zuge» traten aus dem Hof-wartesaal der Vertreter des Ministerpräsidenten Innenminister Dr. Aleiander Girginov mit allen Ministern, der Präsident de» Sobranje Alexander Malinoo mit dem Vizepräsisenten, die Metropoliten Neophyt von Widdin und Stephan von Sofia, Generalstodschef General Bakarrzjev, der Stadt kommandant von Sofia, der jugolawi'che Gefräst»-träger Smiljanic mit dem jugoslawischen Militär- attachee und Hoftat Drandar auf den Bahnsteig. Kaum hatte der Hofzug geholten, als König Boris sehr zuftieden und mit lächelnder Miene dem dem Hvfwaggon entstieg. Ihm folgten Königin Gionanna, Prinz Zyrill. Minist.rpräsident Musanov und der jugoslawische Gesandte in Sofia Dr. Vukicevic. Auf dem Bahnsteig begrüßte König Boris zuerst die beiden Metropoliten und dann den Jnn?n-minister Dr Girginov und die übrigen Persönlich-keilen Nach der ersten Begrüßung begaben sich der flöniii, die Königin. Prinz Zyrill und Musanov mit den übrigen Periönlichkeiten in den Hofwarte-saal, wo König Boris die Herren ins Gespräch zog. Am längsten sprach er mit dem Präsidenten de» Solranje Mainov, dem er erklärte, er sei sehr zusrieoen und w»rde noch eingehender die Eindrücke miiteiten. die er gewonnen habe. Während des (fmpf.mges war der König sehr guier Laune Dann begrüßte er nochmals alle Anwesenden, was auch die Königin und Prinz Zyrill taten, worauf die königliche Familie in den Hotoutos in das kgl. Schloß fuhren. Auch bei der Ankunft in Sofia zeiu'e sich wie beim Abschiede von Beograd eine Atmosphäre der vollen Zufriedenheit. Seite 2 Deutsche Zeitung Numma 101 jf I ' „Reichsreform" Plane für eine Neugliederung Deutschlands Aus Berlin wird uns geschrieben: Mit dem Reichsstatthaltergesetz und der Auf-lösung der Länderparlamente setzte Adolf Hitler in die Tot um. was frühere Regierungen in ihrer Machtlosigkeit nur in nutzlosen Denkschriften und dickleidigen Büchern anzudeuten wagten. Die Reichs-reform ist noch nicht vollendet! Also, was bisher gejchah. bildete gewisfermajfen nur den Auftakt für das schwierige Werk der Reichsvereinheitlichung. Daß beim Reubau des Reiches vor allem da» Geschichtlich-Gewordene und das in Jahrhunderten Gewachsene berücksichtigt werden mutz, versteht sich von selbst. Es liegen den zuständigen Stellen zahlreiche Vorschläge zur Reichsreform vor. Der „Angriff" veröffentlichte letzthin den Plan des früheren Regierungspräsidenten Nicolai, der jetzt im Reichs-Innenministerium die territoriale Neugestaltung des Reiches im Rahmen der Reichvresorm zu bearbeiten hat. Es kommt hier weniger darauf an, daß De. Nicolai das Reichsgebiet in 13 Gaue oder Länder aufgeteilt wissen will, als darauf, die ge-sichtlichen Gegebenheiten eines so einschneidenden Reichsreformplanes nachzuweisen. Das Reich zu ,er> schlagen, um dann die Trümmer zu bloßen Verwaltungsbezirken zusammenzusetzen, da» wäre sinn-los. Dagegen ist ein nach Stämmen territorial gegliedertes Deutschland die Erfüllung der deutschen Einheitsträume. Nicolai» Neugliederungsvorichlag trägt erfreulicherweise den Stammeseigenarten de» deutschen Volke, in jeder Weise Rechnung. Die Reichsreformpläne Nicolais knüpfen an die Stammeseinteilung der altdeutschen Ka>serzeit an. Die Stammesnamen, die schon zur Zeit der tfischen und fränkischen Kaiser (also um da» ,r 1000 herum) ein Stück deutsche» Schicksal in schlössen, kehren im neuen geordneten Deutschen ch wieder. Um 1000 gliederte sich da» Deutsche Reich, da» im Osten nur bis zur Elbe reichte, in fünf oder sechs Herzogtümer, bzw. M^rkgrasjchasien. Nennen wir sie, vom Süden ausgehend, der Reihe nach: 1. Bayern (zu dem damal» noch die Ost-mark — Oesterreich gehörte), 2. Schwaben (mit Einfchluh Elsaß und ein großer Teil der Schweiz), 3. Franken (da» auch da» heutige Hessen mit »mfakle), 4. Thüringen und die Mark Meigen (das jetzige Sachsen), 5. Niederfach s e n (das damals auch Westfalen und Hol-stein in sich schloß). Die linksrheinischen Gebiete gehörten damals zum Herzogtum Lothringen, da» sich weit nach Frankreich hinein erstreckte. Der Reichsreformoorschlag Nicolai» erweckt die meisten altdeutschen Stammesbezeichnungen wieder zu neuem Letal Bayern, Schwaden, Niederjachsen, Thüringen Sachsen, sollen im neuen Reich ihr alte» Stammkerngebiet wiedererhalten. Au» Verwaltung»-technischen Gründen kann natürlich da» alte Stam- mesgebiet nicht in seiner ursprünglichen Ausdehnung erhallen bleiben. Aus dem alten niedersächsischen Stamm wächst so in Nicolais Plan das Land Westfalen heroor; das fränkische Stammesgebiet teilt sich auf in Rheinfranken, Mainfranken und Hessen. Diese Gliederung berücksichtigt auch die weite Entwicklung des Stammesgedanken in der deutschen Geschichte. Dazu kommen dann noch jene „Länder", die auf dem Boden des kolonisierten deutschen Osten» entstanden sind. Brandenburg, die.Keimzelle des spärlichen preußischen Staates, Preußen, der Staudamm gegen die Flut des Slawentums. Schlesien, der edelste Stein aus der Krone Maria Theresias, Pommern, das die branden-burgischen Kurfürsten Stück für Stück den Schwe- den entrissen. Welche gewaltige Kolonifation»leistu»G steckt in diesem so lange vernachläßigten Ostelbier»! Wenn das deutsche Volk im IS. Jahrhundert nicht den Weg nach dem Osten gefunden hätte — wer weih, ob da» Deutsche Reich nicht schon längst a>f die Stufe eines machtlosen Rumpfstaate» herabge» sunken wäre! Wie im einzelnen die Reichsreform (die terri-toriale Neugliederung Deutschlands) verwirklicht werden soll, steht noch dahin. Es bleibt auch ganz gleichgültig, ob das Reich nun in 13 Länder (wie Nicolai vorschlägt) oder in 21 aufgegliedert wird. Wesentlich bleibt nur, daß die Stammeseigenschaste» des deutschen Volke» im neuen Reich ihre Ausprä-gung finden. Es kann nicht wieder vorkommen, dail die einzelnen Stämme und Länder „reichsmüde^ werden und ihre Verdrossenhell durch eine selbständige Politik zur Schau stellen. Denn stärker noch als das Stammesbewußtjein ist das Gefühl der schicksalhasten Zugehörigkeit zum Reich. Bulgarien und das neue Deutschland Auf einer Tagung der Berliner Ortsgruppe des Deutsch-Europäischen Kulturbundes im „Kaiser-hos" sprach der Ministerialdirektor im bulgarischen Kultusminister! am, Dr. Janko Janeff, über das Thema „Bulgarien und der deutsch« Geist". Dr. Janeff, der seine Studienzeit in Deutschland verbracht hat, bekannte sich restlos zu den nationalen Ideen des deutschen Geiste», die jetzt im Nationalsozialismus ihren Durchbruch gefunden haben. Da» bulgarische Volk gehöre wie das deutsche Volk zu den auf-steigenden Völkern. Wenn auch seine historische Stunde noch nicht gekommen sei, so habe es sich in langen Jahrhunderten der Knechtschaft sein ur> sprüngliches Wesen, seinen Glauben, seine Hoffnung beuwhrt und begreife daher voll und ganz, was das deutsche Volk heute erlebe. Die Tat des deutschen Volke« fei der Anfang einer neuen Epoche in der Entwicklung des abendländischen Bewußtseins über-Haupt. Zwischen dem deutschen und bulgarischen Volk bestehe eine geistige Verwandtschaft. Wenn auch da» bulgarische Volk in seiner politischen Ent-wicklung oft fremden Einflüssen ausgesetzt gewesen fei, so habe aber doch nur die deutsche Kultur aus den weltanschaulichen Stil der Persönlichkett des Bulgaren Einfluß auszuüben vermocht. Die deutsche Kultur hat seit Beginn dieses Jahrhunderts ent-scheidenden Einfluß auf die Entwicklung einer ganzen Generation der geistigen Führer des jungen Bulgariens gewonnen. Auch das bulgarische Volk wolle heute wieder die Ethik des Heldentums zur Grund-loge des Geisteslebens der jüngsten Generation machen, denn e» wisse, daß es in einer Zett lebe, in der nur der kämpfende Mensch Geltung habe. Der Durchbruch des deutschen Volke» sei für Bul-garien nicht nur ein gewaltige» Unternehmen, um die einheitliche Struktur de» deutschen Volkes wieder-herzustellen, sondern ein Durchbruch Europas über- Haupt, die Wiederherstellung der Menschen und Reaktion auf die bisherig« Entartung auf alle» Gebieten des menschlichen Lebens. Das bulgarische Volk lerne gern aus diesem deutschen Durchbruch und aus dem deutschen Nationalsozialismus. Kulturbund Eröffnung der Deutschen Kunst-ausstellung in Novisad Am 10. Dezember 1933 wurde im klein«» Saale des Habaghaujes in Novisad die 3. Deutsche Kunstausstellung eröffnet. An dieser beteiligten sich Künstler mit ihren Werken: Gemälde: Sebastian Leicht, Backi Brestooac „ Paul Leopold, Backi Brestovac „ Hella Reymann, Osijek „ Karl Johann Bor er, Zagreb „ Franz Schaffer, NoviPazar „ Adalbert und Josef P e ch a n, Nooi>Vrda» ., Friedrich August Siebach«r, Celje „ Prof. Oskar Sommerfeld, R««a „ Julius Szentivary, Novisad „ Eduard Sommerer.Parabuc. GobeU« Dipl. Ing. Heinrich Kuntz, Architekt, Brba», „ „ Paul Weiß. Architekt, Novi-Brba». Das ganze Jahr ist man in Verlegenheit, wenn man dringe»» da» Datnw braucht. Man zerbricht sich de» Kopf, «b Freitag ist »der Donnerstag, ob der lk. ist oder 17. De» ist zuhelsen Sin »ritt in die lasche und der Nein« handliche .Celeja" laschenlalenber klärt den Bergetzlichsten I» fort auf. Sie wissen schon, der Aalender tostet nnr K Din«. «ch wa», «eint mancher, ich krieg« doch solch« Aalend» geschenkt soviel ich will. Stimmt! Dn sollst aber gerade den .Celeja"-Taschenkal«n»er kaufen, «eil der «einerttOU der .Deutschen Zeitung" zugute kommt. Rückblick a»f die Richard Waoner-Gedenkfeier« in Celje, Ptnj und Maribor Mit diesem Rückblick schließen wir die Betrachtungen aber die glänzend gelungenen Wagnerseiern. Zu Beginn de? nächsten Jahre» werden «ir die Festrede de» Herrn Dr. Zangger zu diesen drei Veranstaltungen im Wort' laut verüssentlichen. — Die Schriftleitung. „ .. . und nun, meine Volksgenossen, folgen Sie mir im Geiste an die heiligste Gedenkstätte der deutschen Kunst, in den Garten der Villa Wahn-Jmd zu Bayreulh, an die Gruft Richard Wagner». Wir wollen uns erheben und mit einigen Augen-blicken de» Schweigen» das Andenken des Meisters ehren..Da» sind die Woite, die Dr. Fritz Zangqer am Schluß seiner Gedenkrede gelegentlich de» Wagner - Konzerts in Maribor sprach. Und die Hunderte von Volksgenossen verharrten eine Mi-nute in ehrfurchtvollem Schweigen. Das war da» Symbol für den Geist, unter dem die drei großen Konzerte in Celje, Ptuj und Maribor standen und die wir als ein einmaliges Ereignis, vielleicht als »inen Wendepunkt in der Kulturgeschichte unserer Minderhell betrachten und festhalten müssen. Wir haben an dieser Stelle schon mehrfach auf die musikalische Höhe hingewiesen, aus der sich die Ausführungen bewegten. Heute wollen wir einmal einen Vertreter de» Publikums dazu spreche« lassen. Der allverehrte Oberst d. R. Leopold L o t t-sprich aus Rimske toplice schrieb un» zum erstrn Konzert in Celje u. a. folgende»: ,,E» war keine gewöhnliche Gedenkfeier, e» war ein Erinnerungsfest an den Dichterfürsten, an den großen Philosophen, an den prächtigen Men-schen, an den allergrößten Musik. Hero» oller Zellen und oller Nationen, e» galt Richard Wagner zu feiern. E» war ein Wagni». Die kleine deutsche Gemeinde in der kleinen Stadt Celje fand den Mut, sich an «ine derart große, hehre Sache heran-zumachen. Und da» Wagnis gelang in einer ge-radezu phänomalen und unbeschreiblich großartigen Weise. Es war ein« Offenbarung, ein einmaliges Aufschwingen des deutschen musikalischen Genius in Sphären, wohin sich nur Liebe und Treue er-heben kann, Liebe zur Musik und Treue, Verehrung und Dank gegenüber dem großen Meister deutscher Musik. Nur ein geistig hochstehender, musikalisch durchdrungener Meister von suggestiver Kraft, ein Dr. Fritz Zangger konnte diese» Wagnis riskieren, nur er konnte die seine Gesang»-- und Musiker-Gemeinde zu so hohem Können aufpeitschen. Der göttliche Funke im Herzen Dr. Zanggers hat all« Herzen seiner Schüler entflammt, denn nicht anders ist die große Begeisterung zu erklären, die dem Feste so hohen Schwung und eine so weihevolle Stimmung verliehen und die Gedenkfeier zu einer, für uns«r« kleinen Verhällnisse geradezu vorbildlichen, würdigen und unvergeßlichen Huldigung deutscher Liebe und Treu« für den vor 60 Jahren von dieser Welt gegangenen Unsterblichen, Meister Richard Wagn«. Die Gesänge de» Männer-Chöre», d«» ge« mischten Chores, die Darbietungen des Orchestern es war da» schönste, höchste und oollendeste, wa» eine kleine Amateur > Künstlergcmeinde zu leiste» vermag. Die Gesänge sauber, sicher und abgerundet wie au» einem Guß und die Musik in wund«-barem Einklang. Frau Dvra Wagner und der große Sänger aus Berlin Herr Harbich erzielten durch ihre prachtvollen Gesangleistungen stürmischen Applau». Frau Wagner hat besonders mll der Senta-Arte eine Glanzleistung geboten, es war ein seltener Genuß. Ihre Stimme ist weich, einschmeichelnd, ihr Vortrag mühelos, ohne viel Gesten, voll seelischer Innigkeit, wodurch sie nicht wenig zum Glänze der Veranstaltung beitrug. Herr Harbich hat durch seine hohe Gesangskunst dem Feste eine besondere Wcihe verliehen. Und zum Schluße, das Wichtigste: die glänzend gefaßte Festrede des Dr. Zangger war wohl der Höhepunkt des Feste»: fk verdient in den Annalen der Deutschen Zeitung im Wortlaut verewigt zu werden, als Erinnerung an die einzigartige Wagner-Gedenkfeier des Celjer Männer-Gesanqsocreines im Jahre 1933. — Ehret Eure Meister, dann bannt ihr gute Geist«*. Wir haben diesen Worten, die von stärkste» Eindruck zeugen, nichts hinzuzufügen. Die Sänger- Ar. 49 1933 Illustrierte Beisage der Deutschen Ieitung Organ für die deutsche Minderheit im Oravabanat Hättest du ein solches HRädel. hättest du auch frohen Sinn. Wer ste lachen steht, versteht es. warum ich so glücklich bin AK r Winterhilfe! tfnefe die krntfctie !Hfiür die im «tnter »on> gernden Volktgenosien deran-ictiaften,»»el'en. «trdt ant dem Stevixineplatz tn Hambur« tilr bet SinttiDtl^Mif eins«: »in Dietrich , »ifart-«.»fereumnl im «ren«»»i»t.Di» ipoflendurg. In der Rilde der ober p<«l»i>chen Stadt Weiden, »art an der tschelfetlei»nach»Sm«nn nn» ?«nne»er«. der die ^cjuckier der »»«sielluuz am Elnftang der Halle deara?t I« der «r»ft»n «u». ftellnn««»»Ue am DaiferMMM in Berlin Wirkt die Z»nne• »erger Spielten». («tonn für»ietfrseng. niffr bfiMifife»r Kunstfertigkeit Reifet« und link«: -vtelend, VZnftlante» Z«iinei>«rger Herkunft Zt. Vm tvälirrnt brr !Ne»e im iVfifaal de» im'uisi'itien 2 lautorale#, in Pst er den groben Plan .Nach her MttieU* entwickelte .Rr«ft durch »reute- Link»! Hlfrr» ttofriikerg de suchte mit Mm PrSschenie» der italienische» -»rt't-siellervereiitignng. Alsieri, klirzltch die Teutsche.«»chniesse im Vuropadau» zu Berlin. v«,der»»e-sichtigmig derAu»l.igen Auf dem 'tuaftHKttlai« bei «»armilch Parie»lirchaiidia «iimelenlxlide» Qr-ganisatio»»komiiee«> für die vierteil OI»n>vi2.. 14. und !iu. Jahr dunderl trägt. Drei Äoldbünder, die da» Hakenkreuz in sartlau-sender Neide in gelne- dener «old'chiniede-ardeit zeigen, schließe» da« Buch zusammen Recht«: »in neue« Altar-gemalde de« 5k»nra» »an Säest entdeckte kürzlich Pro«. Tl. War "»e,»der«. »er Direktor de» WesiiSlisch«» Lande»«nieum» in MSnsier. «onrad von Soesi is> da» Haupt der mittelalterlichen weit sili'chen Taselmalerei. E» handelt sich um ein« Darstellung des hl. Ri-kolau«. die sich in der Saeüer Rikolaikavelle, einerKtiitunaderSaus leute und Schlr«ivig-sadrer der alten Hanse-itadt Soest, aunand I ttt Dichter Johann Wol'gang von «aetbe. l?4S-lkM. schuf in seinen Dtrtmxwn ein nnvergSnAiche« Nitionaldenkm.il de» deutschen Beides. Im Kansi gestalteie er den den,schen Mensche» mit all «einer Sehnsucht undErlebniswetle schlecht»!». St war ein »niver'aler «eist, der sich auch mit wifsenscha'tliche» Tinge» tiesschür«e»d deichSMgte Der Denker Meorg Wilhelm Friedrich Hegel, l«-" dein durch die Romantik aufgeworfenen waqeln». erhebt 'ich 'ein Denken im Sinnbild zu», «»»driick le.l.r unt»höchst« Swnzusammenhänge. tu Jt««i ift «»i* Hegel da» ^'^«SlUich« felWi da» sich drei'ach. im inneren Staatsrecht. »n Sugeren und in d«r Weltgeschichte. enilaltet Der Maler Äiifww Malerei der erste Das deutle Äntlitz irn deutschen Bildnis ____ _________ .__J-L c-t.__c„ ;r» .4 h„/ti »rfl hie nolfhafte Natior Friedrich. 1774 Sr ist in der die Ausdruck der deui'chen Romantik »n'chopser Ludwig van Beethoven. '7. Sr steigerte die A»»drncks'Shigkeit in bis dabin ungeahnter Weise, hmfroerke von höchster fslnstleri'rtier na seiner ^eit verdanken wir die'em I Lchhp'crsturui durchbransten Genie 1 nw«n auch schon die FreiheilSkriege den deutschen «in Gesamtgefühl alt Nation gebracht haben, so ist e«doch' Erhebung unserer Tage, die den beul schen Menschen bewuhl und mit letzlerFolgenchtigWformt.Der^ «g ^ land wird jetzt Gef.aU annehmen und wird im Letzten des Volke« zur Tat werden. InBlickund leite pol» aussagen, das, er «in Deutscher ist und ti wird für ihn nicht« g.ben. wa« gröber .st als d.ese« Wort Da« gech'ge deutschenMenschen unserer Vergangenheit können wir nur den Philosophen, den Unten: Die Wissenschafter, di« «rbrSd.r «rim». die Forfcher, d«nMusik«r und d«n bildrnd«n Kunstl«r,um^sahrl«n^«ben Begründer der «ermanistik n»d der deutsche» AlteriumSwissen- zusammen «rst ergeben den kämpferischen Deutsch«» der vergan- fchail. gehören im leyien und tiefsten Sinne «U zn Wi »«^ ^.»«.NaKebunderte DasäuhereBild gewinnen wir au« Bildnisreihen. be.eit.rn de» neue» deutsch«, Ausstieg». M.t der Herausgab« der genen ^ahrhuno«!.«. vas w « ft fc Xat unö Schöpfer- deutschen »inder. unfcHcu#wiHrtien-, der «rnndle,»»» zu de», dieun«. von ge,«genossen dargestellt, o.« «eioen o«r ^ sür alle anderen Rationen beispielgebende» .Dr«'«»-" ^ster- g,s,oi,en des Seist«« zeigen Die BildniSsammlung der Na,>onal.»alerie buch" und andere» Werken haben sie sich uns,erd»» ««««M- ~ u ™erlin ist »ine solch« Bildni«reihe Sie würd« lSIZ begründet. um der Die Brüder »ach einem «em«lde von E. 3«u6aulto5 4» m*un m» «» i ____ Nation ihre si« ist. zumal! wundrrvo f«st, da« Wirf« unt«* tritt muffen an immer, di« denken und Ludwig v Snmphoni Sbristi bl von Frun der treuest« Reichstag Pavier v«g«l seh«» de« Jdeali beg«gn«n gründ«r d .Kind«r> d«utsche Sprach« wi V«rgange«> undD«rtt lich« Send Mystiker. S.Bardua lichenSinn Göttlich« können wir b«trofs«n Momms««. g«malt« .Di« Mär Antlitz. Tag« in « Verehrung« M«ist«r be» zu werde«. sl«nk» der odiek, Ä«s> Recht»: »eschicht« Männer und deren Wirksamkeit gegenwärtig zu erhalten, und i«r j«tzl vorzunehmenden Neueinrichtung, sehr geeignet, «in« i«H« für diegukunft zu srin. Sie hält da« Bild derWürdigen nner, deren Taten und Werk« Wurz«l unsere« Schicksal« sind. hmpierGoelhe in einem Bildnis, da« 1882 von H«inrichKold« bender Ant«ilnahm« dos Dichter» gemalt würd«, und wir d«nk«n. da« d«r Weimarer Staat«mann sagt«: „Mich dünkt n«S Menschen ist der beste T«rt zu all«m. was sich üb«r ihn t.' — Im gleich«« Jahr, 1882. schuf Anton Dietrich die Büste n«, zu der Nicolau« Lenau «in Gedicht versaht«: .... In d«r HtiligeGewittergüsie, Seh ichZeu« im Sturme nahen und küssen ..Wir sehen den Bater der Landsknechte, Georg utlich von Shristoph Amberger gemalt. FrundSberg. der. «nnützigst« F«ldbauptmann Kaiser Maximilian«, auf d«m mit Luthkr zufamm«ntraf und d«r s«in«nRuhmestag in der >e. al« er Franz l. von Frankreich gefangen nahm.—Friedrich grohen Philosophen, dessen Lehre höchstgesteigerter Ausdruck X. Jahrhundert« ist. — Di« unzertrennlichen Brüder Grimm «m schönen Dopp«lbildni« von S.I«richau, 1855. Di«s« Bett machten ihr«n Namen mit den . deutschen Sagen' und den iärch«n' volkstümlich. Ihr großangelegtes Werk ab«r »Da« i*: .Kein Volk auf Srd«n Hot «in« solche Geschichte sür s«in« ch«. Zweitausend Jahr« reichen di« Qu«ll«n zurück in s«in« lesen zweitausend Jahren ist kein Jahrhundert ohne Ieugni« ihren Glauben an die geistig« Gröhe und an di« weltgeschicht-tschen Volke«. — Der empfindsame Sucher und echt deutsch« Kaspar David Friedrich. sieht uns au« einem Bildnis von c« ist. al« spricht «r s«in« Wort«: .Bewahr« einen r«in«n kind-folge unb«dingt der Stimme d«ine« Innern, denn si« ist da« führt un« nicht irr«!" — Durch alle deutschen Kultu.kreise >d immer, vor jedem Bildwerk, vor jeden, Gemälde, müsien wir Ob e« der Erforscher de« römischen Altertum«, Theodor LudwigKnau«, 188t, ist oder d«r!868 vonIuliuS Schröder le Historiker Leopold von Ranke, der noch im Greifenalt«» chichle aufzufinden" hoffte, immer sehen wir da« deutsch« Bildnisse sollen un« helfen, den d«utfch«nM«nfchrn unserer i)en und den Deutschen der Zukunft zu schassen. Dankbar und Im wir dies« und die vielen anderen Bildnisse deutscher «d vor ihr«m Antlitz stet« auf« neue geloben, ihrer würdig Als Dietrich schreib«« Leopold van Ranke, I7SS 1886. ist Hauptvertreler schreibung. ausgezeichnet durch Äu»ive.,ung bisher »»benutzter St gründete ein« ganze Schule, die in seinem Bann stand «farfcher Tbeodor Mommsen, 1817—IW.?. Seine römisch? «eine lebendige Darstellung und die Sühnheit der Medankengiinge ungeheure« Aussehen DerHr«re»organisat«rBeorg»»n Frund»derg.l«73 I'««.!»,« de» Ru> seiner koldalisch gestrafften s'...... Land»knech,»icha, en in alle Wcl, - BäcUtceixtfn b(/ü$ieMattd CTC*li* Mitteleuropäer find Vv empört, wenn uns« Frühstück«tisch nicht gut besetz' ifL Wir kennen Brot für di« »er-Ichiedensten S«schmäck«r. von feinem oder grob«« M«hl. grau oder weih. And doch, di« vorig« Generation war wesentlich an-sprnch«loser. und aus d«m Land bäckt man b«i un« in vi«l«n Cfc» gend«n auch h«ut« noch da« Brot nach Nrvät«rw«isr. -Allerdings ist un!er Bau«rnbro> immer noch «in kunstvoll«« Sebäck im Berhältni« zu der primitiv«« Backweif« der B«wobn«r Ostpersien«. In d«n Wüstendörsern rund um di« Luth wird m«ist «in Lehmbackvs«n benutzt, der dicht neb«n d«r Hütte steht: er ist eigentlich nicht« weiter al« ein Feuerloch, in welchem man zum Anheizen trocken« Palmenwedel verbrennt. Kaum ist di« Glut niedergebrannt, so dah sie nur noch d«n Boden b«d«ckt, fo wird d«r in dümi«n runden Flad«n auseinandergezogen« Brotteig an di« noch glüh«nd«n S«it«nwände Die Familien in Vom leben nur von Tee und Orot, .',ogd«r>. daz» im Sommer von etwa« CMi. 9liiiitimMi(b wird trische» i>tad?»droi in einem primitiven Lebmlxickoien gebacken. Mit getrocknete» Palinwedeln machen die grauen ,V»«, da» den Cfrii erhitzt. Neben, sobald die Alamme ertticht. die Zeigltade» au! den erhitzten L«I»m und 'prengen «in weiiig Wasser nach, um da» Brot knusprig zu machen angeklebt. wo er in w«nig«n Minuten röstet. Man fpr«ngt Wafl«r darauf, damit «r schön knusprig wird; di« Flab«n fallen dann nach kurzer g«it von I«lbst h«runter und w«rd«n gegessen, Noch primitiv«« säst back«n di« Nomad«« d«r oft. persischen Steppengebiete ihr tägliche« Brot, Zu seiner Zubereitung gehört Wasser. Hirsemehl und Kamel, oder Schasmist, Der letzter« al« Brennmaterial. Die Kinder müssen ihn aufsammeln, wenn da« Bieh nach dem morgendlichen Melken wi«d«r in di« St«pp«nwüstt hin» au«g«tri«b«n ist. B«sonder« schwierig ist di« Beschaffung de« Wasser«. Da« Grundwasser steht hier so tief, dah di« Recht»: dackvsen. Unten: Hier steht Die Dor'dewodner baden neben ibren Hinten «ine» ?ehm der im »'«runde nur ein Feuerloch ist und mit trockenen Dattelpalmwedeln angeheizt wird man. wie gerade der sertig« Zeig »«rausgeiwmmeu wird Männer hi«r oft «in«n bi« zu 30 Meter tiefen Schacht in di« Srd«. hin«ingrab«n um wenigsten« ein spärlich«« Brünnlein zu bekommen. Wen« also all« Zutäte« beieinander sind, dann wird zunächst einmal ei« ordent. Iiche« Feuer au« Kamelmist angezündet Inzwischen knetet di« Nomadenmutter au« Salzwaffer und Hirs«-m«hl den Brvtt«ig. Der Teigball wird dann geschlagen und etwa« breitgezogen, Ist da« F«n«r ni«d«r-gebrannt, dann wird der Brott«ig hineingelegt und mit glüh«nd«r Asch« zug«d«ckt. Nach «twa einer halben Stund« wird «r gewendet und nach nochmal« 10 Minuten h«rau»genommen und von der Asch« b«sr«it. Noch warm g«g«ss«n. schmeckt dies«« Brot der Wüst« auch für «in«n europäischen Gaumen nicht ÜM. ;l»ri 2«elin. un» nur rin Puppenwagra >'wk«rf *f ruksr!, JUrakfTfl •WIR RATEN* Xrruzworträtsrl Waagerecht: 1. «Englische« Bier. 3. Borsteber eine» Aloner«. 5. iranzöfikch« Münze. männlicher Bornam«. 10. ^lächeninaß. 12. Uliutlotxrtntt, 14. Teil b«» Baun««, IS. Stadt in .Malten. Seufiecöl: 1. Singsiimme, 2. persönliche« ,>klr-wori, !t. Gc'ilde.4. Bod*m>ntung. 8. btHigtt Sturut, 7. unv«rntlnstig«r Mensch. 8. gttiwmil. lo. nxib lieber J-oniam«. Il.ftlpfnweid«, 13. A»«r»chie. *>83 Erkannt .Denken Sie. mein 'rüdere« D irnmnädchen dat einen Oterichl«vollzichcr geheiratet." „Wa« Sie nicht «ugen — den hat sie wohl d«t Ihnen kennengelernt V » 0f(bcnr£fse( kl»» den tiachiolgend«n Silbe» sind 2!» Wörter i» dildrn. deren »n'ang» und »ndbuchfiabrn dklde von ode» »ach unten zn leien, einen Spruch ergeben, der am Hob«» Zor i» Dan;i> zu Ie>en ist <> gleich i. ch und ich gleich ein Bnchslad«» a a an at— der bürg chri d« - den di dori e es «p— «r «r sang «en ge —go «ra graph ha— dar» »et i i ja k« kilch li lin (in 10 «t mi« in»» mutd na na nan «— n«— ne ni» ni no« pen ra ran r« re i«i schul |e -h- — let lo tiiin- tut - wohl. Tu Wörter bedeuten: 1. »IfurifctK Königin. 2. Stadtteil Hamdur»«, 1. Stadt im R«g O«z »ass«l, 4. ,>ab«lname tllr den ,>uch». si. detitschrr H. männlicher Vor name, 7. Muller von Romulu» und Steinu», 8. Durchlaucht, !>. Stadt in Hannover. 10. wetbl. Boniam«, II. Religion. 12. ^«icho«. IZ. Over von Verdi. >4. «nb«;aUle Karderungen, 15. Ort im russischen «»»»ernement '.'ublin. IS. lat: al>«, 17. «dziehvtattr, 18. Spinne. 19. Beginn. 20. op liich»« .>»i'ir»inenl, 21. uugelent. 22. aradilch: i'err. 2!I. »«»webe. 24. txrilbmler Maler, Lehrer Durer». 2S. Stnwobner Asien«. 702 Sckütttlrätsel Odertran. Biol«, Sesam, -topien, Rond«. Hungern, Binse. Ssten, «ttchnarben. - Die Buch-staben vorstehender Wörter lind w durcheinander zu ichiilleln, das» Wörter mit anderer Bedeutung entstehen. Die Ansang«duchsloden her neuen Wörter nennen, aneitionde^,«reiht. einen «Ünsller» bern>. t>7ä Dir ocrftrtftrn Wörtrr «pselkln«, Dromedar. Sigell). Illustrier««. Ra zaretd, Tbiiringen. B«rn die»chen. Zenerifta. In >ed«m der obigen Wörter ist «in andere», kleinere« Wort enthalten. Die «n'ang«b»chltat'»u der vertircklen Wörter rrgeben. von öden nach unten gelesen, den Rainen «In«« »eM'chen Dialekt dichter». 68» I - UND LACHEN Im 3oo .Bala. wa» t*'n da»?- . » Lama, Jung«." .Bata. det kann «da doch >auz iut Ioos«n." 7«Z StldftkrkcnntniS .Sie glauben'« nicht, e» gibt Hund«, di« llüg«r find al« ihr« Herren!" * .Doch, doch, ich uwiG, ich hab« «elbft lo «in««!' 2 Humor des Auslands .Eisen Sie mit Maß, un» trink«» Sie nicht >u vi«l. sonst uxrden Si« nicht alt w«rd«n." .Sehr wohl, Herr Doktor, ad«r ich zieh« vor. iinmrr jung >» bleiben." (Triduna) 1 Auflösungen auS vortgrr ?^ummer: »asfettenrätsel: 1—1» Du, 1—»» Du«ll, lb—8b Ella. 8» -15« Lamm. 8b-l5b Ainm«, 2—2bBul,2b »« Lot, 2b -IKLotsl.Sb !KbS«nn. 3 3b£i«,3 10€i«b.3b-10bffb«r,10b 17bR,It. 4 4bWal.4,-lI»It,lI 18?««s,I,b I«bS«p«. si '..«r,^. 12Rad.Sb 12b«dam. 12. 1N»mt. 1» l%10B.e-139Julw.fi« tt,«d«l. 13-20»ll«. 13b 20b V'«tw, 7 — 14 Sran. 7« —14b Rank« 7b 21 Hnftr, I4b-21b tfnii. 15b 2Ib«ntenei: „Da» Werk lobt den Meiti«r." ,i ö II r ä 1 f e 1: 1 Architekt. 2. Harmonika. 3. Shai-lotte. 4 Scharlach, 5. Bulgarien. K. Patriarch. 7. Esiendan. 8. Kommentar. Rösselsprung: Wa» slieti»« du eilend vor der Welt. , Si« dl«idl dir d»ch zur Seite! / Drum <«i ei« Mann »nd >«i «in H«ld, > Uud stell' dich ihr zum Streit«! «Sturm.» *<§) > ! r b,. Scheintot ode« Da« g«stör«« Ji?gbsrÄhttüls A K I l'JU-i Un *"r'"rtfcttrilrf ». IVrlM t>rr Ctt» CWkrt Ä.-PV, &tt\in s 42 - flüiirttorfMtritrr! Alwl, Mithin, Sftlfn 3P 30. — tJwomirf rilub: Fr. er Stelle nochmals gesagt den Solisten Frau Dora Wagner, Herrn Adolf Harbich, dem Brandt quartett und Herrn von Rayhofen. Dank und Anerkennung aller verdienen auch die Opfer freudigen, die dazu beigetragen Hoden, durch Speise und Trank die zwanglosen Zusammenkünfte nach den Konzerten zu verschönern. Dank zu sagen huben wir aber auch den Be-Horden, die für diese kulturelle Feier der deutschen Minderheit volles Verständnis gezeigt und ihr keine Schwierigkeit bereitet haben. Wir buchen dieses Ent gegenkommen als eine Anerkennung von Seiten des Staates für unsere Loyalität dem Staate ge« .enüber, die wir auch bei dieser Gelegenheit wieder weisen konnten. Dr. ®. P. für den Besuch der Landes- und Internationalen Vieh-, Tauben- und Schafausstellung in Beograd, die vom 16. bis 2l. Dezember geöffnet ist, sind im Celjer Fremdenverkehrsamt zum haben. Diese Legiti-mationen berechtigen den Besucher der Aufstellung zum Anspruch auf den halben Fahrpreis. Sie gellen für die Hinfahrl vom 14. bis 20., für die Rückfahrt vom 21. bis 23. Dezember 1933. Die Friseurgeschäste in Celje sind am 17. Dezember von '/* 8 bi» 11 Uhr offen. 24 7 14 n n u 9 n n n „ 25. „ ganzen Tag geschlossen. „ 26. „ von '/, 8 bis 11 Uhr offen. „ 31. .. Sylvester 19 „ „ „ 1. Jänner den ganzen Tag geschlossen. „ 6. „ von '/. 8 di» 12 Uhr offen. 7. den ganzen Tag geschlossen. „Lasimitu"? Kein Mensch weiß, was dieses geheimnisvolle „Lasimitu" heißt. Es klingt so auslänoi ch. Manche tippen sogar, e» stamme aus Airika. Die Erfinder dieses Wortes lachen natürlich ins Fäustchen, denn „Lasimitu" ist gor kein Fremdwort, tm Gegenteil, es ist ein deutsches Woit. Wieso? Einen Augen-blick! Der Trick besteht darin, daß die Erfinder von „Lasimitu", da» ein erstklassiges Heilmittel darstellt, mit dem man ein ganze» mieses Zahr wegwischen kann, die Ausforderung „Lachen Sie mit uns" verstümmelt aufsprachen. Da» Wort bezieht sich nicht auf eine Meoizin, sondern — auf den Sylvester» adenö des schwäbisch - Deutschen Kmlurbunde« und des Celjer Männergesangverein« im Kinosaal des Hotels Skoderne. Autobusoertehr eingestellt! Das Städtische Autodusunternehmen hat infolge des hohen Schnee» den Verkehr auf allen Linien einstellen müssen. Das neue Kugybuch. Das von uns schon vor Wochen angekündigie Buch Dr. Kugy's „Die Julischen Alpen im Bilde" ist nunmehr erschienen. Man ist trotz aller hochgestellten Erwartungen noch überrascht von der Fülle an Naturschönheit, die diese» hervorragend ausgestaltete Werk im Bilde festhält. Wir können unseren Lesern den Kauf dieses Buch namentlich als Weihnachtsgeschenk mit besten Ge-wissen empfehlen, ja, wir raten sogar dazu. — Eine ausführliche Besprechung des Werkes bringen wir in der nächsten Nummer unseres Blattes unter dem Strich. Vom Brückenbau. Der Bau der neuen Sannbrücke ist so weil vorgeschritten, daß sie wahr-scheinlich noch in diesem Jahre zum Noloerkehr für Fußgänger freigegeben weroen kann. — Freitag stürzten beim Trugen eine« Träger» vier Arbeiter in die Sann. Es ist jedoch keiner von ihnen zu Schaden gekommen. Flott soll er sein, der Skianzug, vor allem aber billig und zuoerlä>sig. Da« Beste ist da ge-rade recht. Das gitt auch für alles andeie: für die Skihemden und die Windjacken, für die Pullover und sonst das Drum und Dran. Wollen Sie restlos zufrieden sein und wirklich sehr — billig kaufen? Dann besorgen Sie Ihre Aufrüstung bei der Ein-kauf-quelle oller zünftigen Sportler, nämlich im Ultanufaklurgeschäfl F. Urch, Celje, Glaoni lrg 17. Freiw. Feuerwehr u. Rettungsabtg. Celje, Tel. 1 Den ^euerdereuschaftS- und iHenungiounft besorg! in der Woche vom 17.,XU. bi* Srf./XIL d. I. der lU Zug unter Ziig«tomma»danten Schlosser Bogomir. Jnipittion: Maschm»»m««st»r Krad« dtttfri«*. Maribor Der Voranschlagsentwurf unserer Stadtverwaltung für das Jahr 1934 ist fertiggestellt Aus Miribor wird uns berichtet: Der Ent-wuif zum städtischen Voranschlag für da» Jahr 1934 ist in zwei von einander vollkommen getrennten Teilen ausgearbeitet. Der eine beinhaltet den fteuertechniichen Teil sowie da« Einnahmen- und Ausgabenkonto, während im zweiten Teile di« städtischen Unternehmungen behandelt find. Aus dem ersten Teile des Voranschlage« ist ersichtlich, daß die Einnahmen wie Ausgaben für das kommende Jahr gleichlautend mit 23,703941 — Din, also um 117.712.— Din weniger als im Jahre 1933 errechnet sind. Als die größte Post des Voranschlages ist die Amortisation und Ver-zinsung der städtischen Anleihen anzusprechen, die 8,853 460— Dm beträgt; daß find 37 y„ der Voranschlagsumme. In weitem Abstand« folgen sodann die Ausgaben für die Verwaltung und für die Angestelllenschaft, die 16 607. de« Voranschlages in Anipiuch nehmen. An dritter Stelle der Au«> gaben ist das Kapiiel „soziale Fürsorge" zu nennen, die 10.70"/„ ausmacht. Dieser Posten ist diesmal um 115 600— Din höher als im Rechnungsjahre 1933, wo für soziale Zwecke 2,510015.— Din bereitgestellt woiden waren. Im Voranschlag für die Gemeindeunterneh-münzen sind Einnahmen wie Ausgaben ebenfalls vollkommen ausdilanziert und wie im Johre 1933 mit 22.651.100.— Dm verrechnet worden. Da unsere Gemeindegewalligen mtt Bestimmt-heil damit rechnen, daß die T«rt>lindustr'e minde-sten« ebensoviel wie im Vorjahre für die Winter» Hilfe freiwillig zeichnen wird, so hat sie von der bereits angekündigt gewesenen neuen sozialen Steuer Abstand genommen. Auch wurde im neuen Voranschlag kein Posten über sonst ge neue Abgaben eingesetzt, worüber in der Oesfentlichkeit mit Genug-tuung gesprochen wird. Der Voranschlagsentwurf wird noch in diesem Monat dem Plenum des Gemeinderates unter-breitet werden. Das städtische Bauamt leitet zur Zett Jng. Baran. Die durch da« Ableben de« Ing. Cerne freigewordene Sielle de» Baudirektor» im städtilchen Bauamt wird, wie wir au« Maribor erfahren, demnächst ausgeschrieben werden. Die beiden Stslaufplätze, der Fischteich im Stadtpark und der eine von den „Drei Teichen", der praktisch noch existiert, sind nun, wie wir un» aus Maribor erfahren, vom Verschönerungsverein für den Tislaufsport freigegeben worden. — An Wochentagen muß der Fischteich im Stadtpark be» nützt werden, Samstag Nachmittag und Sonntag ganztägig hingegen nur der Eislaufplatz bei den „Drei Teichen". Ueber die Arbeitslosigkeit in unserer Stadt veröffentlicht der „Slovenec" interessante Daten. Darnach haben wir in unserer Stadt ins» gesamt 1237 Familien, deren Familiener haller or-beitslo« sind. Bei diesen Familien muß man ja drei Familienmitglieder rechnen, so dah sich daduich die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen auf 3711 er-höht. Alle« in Allem soll sich jedoch die Zahl un» serer Erwerbslosen, die bekanntlich bei un» kein« regelmäßig« staatliche Unterstützung beziehen, um 4000 bewegen: die« sind mehr al» 10'/« der Be-völkerung. Der erste Stiunfall in dieser Saison ereignete sich nach einem Eigenbericht au» Maribor dieser Tage in So. Lovrenc na Pohorju. Der 20» jährige Gustav Schunk stürzte beim Skllaufen so unglücklich, daß er sich den linken Fuß brach. Er wurde in» Spital nach Maribor überführt. Seite 4 Deutsche Zeitung Nummer IM Slovenska Bistrica Das.Rotkreuz"-Tonkino bringt zu den Weihnachtsfeiertagen „LupigeManöver"(„Reserve Hot Ruh'), einen lustigen Tonfilm aus vem Soldatenleben, voll Humor, Lied und Musik, mit Fritz Kampers, Paul Hörbiger. + Albert Paulig. Lucie Englisch und Aaire Rommer, ferner mit Senta Söneland, Hugo Fischer-Köppe, C. A. Licho, Lotte Steinhoff. Gerhard Bienert, Jack Mülong-Münz, D. Fuchs. Arthur Reppert u. a. zur Vor-führung. — Vorher Paramount-T o n w o ch e n-schau nebst Beiprogramm. Ljubljana Abfchiedsfeier. Während seiner 12 jährigen Tätigkeit als Amt?sekretär des österreichischen Konsulates hat sich Herr Joseph Stradner die Sym» pathien nicht nur der deutschen, sondern auch der slowenischen Bevölkerung von Ljubljana und des ganzen Draubanates in weitestem Maße erworben, so dah seine Verletzung an die österre!chische Ge-sandtjchast nach Warschau allerorts sehr bedauert wird. 2m Rahmen des österreichischen Hilfsvereines, dessen Mitbegründer und VereinssetrelärHerrSiradner war, fand am Montag den 11. Dezember eine llnne Abschiedsfeier statt, bei welcher der öster-reichische Generalkonsul Herr Graf Orsini und Rosenberg sowie der Präsident des Hilfkvereines Herr Direktor Dr. Schindler in warmen Worten seiner verdienst oollen Tätigkeit im Konsulat dienst, welche oft nicht leicht war, sowie beim österreichischen Hilfe verein gedachten. Auch wir wünschen Herrn Stradner alles Beste in seinem neuen Wirkungskreis. G. T. Neisebegünstigungen Vom „Putnil"-Reisebüro in Celje wird uns mitgeteilt: Besucher der Adria Bäder, Kurorte, Bäder, Höhenluftkurorte eic. genießen nach einem mindest 10• tägigen Aufenthalte I00 7#»ige Ermäßigung bei der Rückfahrt. — In der Zeit vom 26. Xll. 1933 bis 1?. l, 1934 genügt ein 5-tägiger ununterbrochener Aufenthalt — Bco-grad: Internationale V!eh> und Enfliigelauistel lung von 16. bis 21. Xll. 50% Fahrpreis ermäßigung für alle Teilnehmer ouf Grund der Legitimation (Din 12.—). — Tschechoslowakei : Tatra > Bäder nach 5>täqigem Aufenthalt 50°/. Ermäßigung bei der Rückfahrt. — Wien: 40"/o Ermäßigung bei der Rückfahrt auf Schnei zügen, freies Visum auf Grund der Wintersaisons-tarte (Din 70.—). — Italien: Nach 6 tägiqem Aufenthalt 507» Ermäßigung. — Rom: 707« Ermäßigung, Ausstellung der faschistlichen Reoo. lution. — Nähere Auskünfte erteilt das Fremdcn-verkehrsbüro „Pulnik", Krekov trg. Neue Fahrpreisermäßigung auf der Deutschen Reichsbahn. D.Ä I. Ausländer, die ihren Wohnsitz außerhalb der deutschen Reichs-grenzen haben, und Auslanddeutsche «halten für die Zeit vom 1. Dezember 1933 bis 31. Mai 1934 auf allen Strecken der Deutschen Reich-bahn von und nach deutschen Grenzbahnhöfen bei Reisen auf beliebige Entfernungen nach einem Ort Deutsch-Iands und zurück, bei Rundreisen in Deutschland und bei Reisen durch Deutschland eine 25-prozentige Fahrpreisermäßigung, wenn sie sich mindestens 7 Tage in Deutschland aushallen. Die Ermäßigung wird für alle Wagenklassen gewährt und ist bei den Vertretungen des Mitteleuropäischen Reisebüros im Ausland und auf deutschen Schiffen erhältlich. Erforderlich ist nur ein gültiger Reisepaß. Die er-mäßigten Fahrausweise gelten zwei Monate lang und berechtigten zu beliebiger Fahrtunterbrechung. Außerdem werden im Bereich der Deutschen Reichs-bahn für die Zeit vom 1. Dezember 1933 bis 15. April 1934 Winterurlaubskarten mit 20 Pro-zent Fahrpreisermäßigung ausgegeben. Diese bieten gegenüber den Sommerurlaubskarten den Vorteil, daß auf der Rückreise Umwege bis zu '/, Mehr-länge gegenüber der Hinreise zugelassen sind und bei Entfernungen über 400 km (einfache Fahrt) größere Ermäßigungen gewährt werden. Auf der Rückfahrt ist dreimalige Fahrtunterbrechung möglich, während auf der Hinfahrt nur eine Unterbrechung zulässig ist. Die Mindestentfernung zur Beantragung der Winterurlaubskarte muß 200 km betragen, und ebenso ist die Sperrfrist von 7 Tagen für den Antritt der Rückfahrt Bedingung. Die Winter-mlcubskarten sind durch die bei höheren Entfernun-gen gestaffelte Ermäßigung billiger als die er-mäßigten Fahrausweise für Ausländer und Auslanddeutsche. Begünstigungen für den Winterreise-verkehr in Oesterreich. Die österreichischen Verkehrsunternehmungen hoben für die heurige Wintersaison (1. Jänner bis 31. März 1934) Reisenden aus dem Auslande sehr weitgehende Begünstigungen eingeräumt. Von 11. Dezember 1933 angefangen werden Winterreisekarten in allen Reisebüros des Auslandes an Ausländer zum Preise von 20 S ausgegeben. Die Gewährung der Fahrbegünftigungen ist an die Bezahlung des noi* malen Fahrpreises für mindestens 150 km und an eine siebentägige ununterbrochene Anwesenheit in Oesterreich gebunden. Die Reise kann beliebig oft unterbrochen werden. Die Winterreisekarte berrcktigt zum visumfreien Einreise nach Oesterreich und gewährt auch sonstige weitgehende Begünstigungen. Auskünfte allenfalls beim österr. Konsulate in Ljubljana, Tyiseoa cesta 31/1. Wirtschaft und Verkehr Gewertetag in Celje «»«Werteversammlung der Bela-Motniter Kohlen gewertschaft Am 10. d. M. um 16 Uhr fand im Amts-räum der Bela-Motniker Kohlengewerkschast(premogo-kopa druzba Beka Motnik, Celje, Kralja Petra cesta 29/1) die die: jahrige Gewerkeversammlung statt. Von den 128 Kuren-Kure sind 92 durch ihre Inhaber, die also Miteigentümer des Bergwerkes sind, vertreten gewesen. Es find dies jene'92 Kure, die sich in jugoslawischem Besitz be-finden. Die Motniker Gruben lieferten schon in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrdunderts große Kohlenmengen. Namentlich im Weltkrieg sind diese Kohlen sehr begehrt gewesen. Die österreichische Kriegsmarine in Pola beispielsweise hat regelmäßig Motniker Kohlen bezogen. Ein deutlicher Beweis für den abgezeichneten Rang und hohen Wert derselben! Die Motniker Kohle ist laut fachmänni-schen Urteiles wohl als die hochwertigste, heizkrästigste Glanzkohle (Pechkohle) des heutigen Sloweniens anzusprechen: tiesschwarz mit lebhaftem Glasglanz, sehr spröde und leicht spaltbar, ist sie weit aschen-ärmer als die der übrigen heimischen Reviere. Obwohl aus Giund gewissenhafter Schätzungen noch auf Jahrzehnte hinaus genügende Kohlen-mengen (etwa einige 100 Tausend Tonnen) vor-Handen sein sollen, werden die Gruben bald nach dem Kriege mangels laufender Zubußen aufgelassen. Die Grabungen nach der neuerlichen Betriebsaus-nähme im vergangenen Sommer führten jedoch zum Ausichluß neuer bauwürdiger, technisch wichtiger Kohlenschichten (Flöze) gleicher Güte, die laut Beschluß der Gewerkeversammlung schon für den kommenden Winter regelmäßig gefördert werden sollen. Zum Repräsentanten (Direktor), der die Ge-werkschast nrch außen als Generalbevollmächtigter vertritt, hat die beschlußfähige Gewerk»Versammlung den langjährigen Kohlensvchmann Herrn lüiax Oswatitsch sen. aus Celje gewählt, zu seinem Stellvertreter dessen Sohn Herrn Mai Oswatitsch junior. Die neu geförderte Kohle hat bereits in In-dustrie und Hausbrand sehr schöne Erfolge aufzu-weisen, so daß ihrem Absatz trotz allem Wettstreit der Reviere gar nichts mehr im Wege steht. ^ Die Probelieferungen haben auch schon eine Menge Schlüsse eingebracht, so daß die Motniker Kohle neuerdings ein wichtiger Markenartikel zu werden verspricht. Die Neuerrichtung der Aufbereitungsanlage, Schmiede, Kanzlei und der Lagerräume ist so weit be- endet, daß mit dem regelmäßigen Versand über die eigenen Wertstraßen unverzüglich begonnen werden fonitj Pj- Stand der Nationalbank vom 8. d. M. (in Millionen Dinar, in Klammern der Unterschied gegenüber der Vorwoche). — Aktiva: Metall-deckung 1902.7 (+- 0.3), davon in Gold 1795 (—), Wechselportcfeuille 1843.2 (— 67 8), Lombarddarlehen 307.2 (—0.9), alte Staatsschuld 1720 (4-0.4). — Passiva: Banknotenumlauf 4222.1 (— 35 2), Verbindlichkeiten gegen Sicht 1143.1 (+ 38.1), davon Forderungen des Staates 4 8 (— 0.6), verschiedene Verbindlichkeiten in Giro- 627 (-1- 44 3) und anderen Rechnungen 5113 ( 5.5), befristete Verpflichtungen 1096 (— 0 4). — Bedeckung 35.467, (— 0.01), davon in Gold 33 45 (— 0.02). Konzsntrierung des deutschen Hopfen-Handels. Durch eine Verordnung dürfen in Deutsch-land künftighin die Hopfenproduzenten ihre Ware nur der Deutschen Hopfenveikehrsgefellschast verkaufen, wodurch der Absatz durch die Verkaufsvrgam-salion der Hopfenbauern konzentriert wird. Die Gesellschaft wird durch ihre Vertrauensleute die Waren-Vorräte feststellen lassen, wobei den Produzenten ein Vorschuß in der Höhe von 50 Mark pro Meter-zenlncr gewährt wird. Die Abrechnung findet erst dann statt, wenn die Ware in den Signieranstalten übernommen und klassifiziert ist. Sobald die Ware verkauft wird, erhält der HopfenproduMt den Rest der Kaufsumme, nach Abzug der Spesen. Durch diese Maßnahme ist die Emdeckung mit Hopfen beim Produzenten ausgeschlossen, wodurch diesem bessere Absatzmöglichkeiten verbürgt werden. Briefporto nach Italien. Ab 1. Jänner 1934 wird das Briefporto nach Italien für die ersten 20 g von 250 auf 3.00 Dinar erhöht, für jede weiteren 20 g oder einen Teil dieses Gewichts bleibt der Mehrbetrag von Din 1.50 Dinar unver-ändert. Dos Postkartenporto wird von 1.25 auf 1.50 Dinar erhöht. Holzhändlcrkonferenz. Die im Rahmen der Koufteutevereinigung in Celje bestehende Holz-händlersektion, deren Tätigkeit sich auch auf die Be-zirke Gornjigrad und ömarje erstreckt, hat für kom-menden Sonntag, den 17. d. M. eine Konferenz ihrer Mitglieder einberufen um zu verschiedenen aktuellen Fragen Stellung zu nehmen. Die Tagesordnung umsaßt u. a. die Frage der Selbsthilfe zur Besserung des Kreditwesens im Holzhandel, die Aktion zur Linderung der öffentlichen Abgaben und Vorschläge zur teilweisen Aenderung der Usanzen. Auch wird die Frage der Gründung einer Export-kreditgenosfenschaft in Erörterung gezogen werden. Schrifttum Teutsche Rundschau «Verlag BerNn SW 68). Das eben erschienene Dezemberheft dieser vorzüglichen Kulturzeil schrif« bringt als Leitaussatz einen hochattuellen Beitrag von Peter Weber „Das Zeitalter de« Antichrist" mit den« Untertitel „Roms Weg nach dem Osten". Zur An-deutung des Inhalts nennen wir die Ueberschristen einiger Abschnitte dieses wichtigen Artikels: „Christentum in oder neben den Kirchen?" — „Die Arbeit ?koms im Osten". — „Christentum als rcvolutio> äre Parole des Panslawismus". An weiteren Hauptbeiträgen des Heftes nennen wir: (Einst Schröder „Deutschland und Standinaoien — Eine europäische Schicksalsfrage" ; Mar Sauerlandt „Die Brüäe zur lebendigen Kunst": Cornelis „Der Brand der Kathedrale" ^Erzählung nach einem Tatsachenbericht über den Brand von Rheim»); Paul Fechter „Der aktuelle Wedekind"; Hans Werner „Das Ende der Psychoanalyse"; Rudolf Pechel „Der konservative Bauernkrieg". Besonders reichhaltig ist dieses Mal die W e! h n a ch t s - Bücherschau, die noch durch ein« Rubrik „Bausteine zu einer deutschen Hausbücherei" eine wertvolle Ergänzung erfährt, und die vorzügliche Ratschläge zum Bücher - Einkauf für Weihnachten gibt. — Zusammen-fassend sei gesagt, daß dies« Kulturzeitschrift, deren Leierzahl sich seit der deutschen Revolution schon nahezu verdoppelt hat, an Weite des Gesicht»treise«, an Gehalt und Nioea» taum zu überbieten ist. Wassersportlalender 1934, RM 2.30, erschienen in d«r Verlcig'anstalt Eduard Mager in Donauwörth. — Em lieber Bekannter, nicht nur der Schwimmer und Wasserwan derer, sondern aller, die Licht. Luft, Soirn« und Wasser suchen, stellt sich auch für das Jahr 11134 wieder vor. Der Wassersportkalender. von E. I. Luther, in gewohnt meifter-haftn Art br bilden und bearbeitet, bring« insein.m sechsten Erscheinungsjahr wieder aus 56 Kalender»Seiten verreilt. prachtvolle Ausnahmen und Anregungen der Freilust-Sport, und Spiel aus dem Wasser und an sonnigen Gestaden. Bei der Fülle de« Gebotenen ist der Preis von nur 2.3V RM als sehr gering zu bezeichnen und wir hoffen mit d«m Ber-lag. dah sich der Eil'sche Woss«rsportkal«nder zu seinen alte« Liebhabern zahlreich« neu« Freund« erwerben wird. Leset und verbreitet die „Deutsche Zeitung" Summa 101 Deutsche Zeitung SeU- S Spot:» Stlllub Celje «tiöttäflügc am Sonntag den 17.12. 1933 ». Gruppe: LaAo—Smohor—Liboje Kosnica. Führer Filai Karl. Treffpunkt: Bahnhof '/.? Uhr frül». ?!ur für Fortgeschritten k ! )L firappc Freiwilliger Arbeitsdienst bei der Sprungschanze. Treff -Milkt: I Uhr vormittag« beim Steg - Parlseite. Bei genii qender Anzahl von Skrfahrer» kann die Schanze bis Nach-mittag spniitgreif hergerichtet werten. Leiter: Erwin Gratschner. Nachmittag erfies Sprungtraining für unsere 'Springer NI (ftruppc: Neiterberg-Annenfitz Freien berg. Führer Dr. Iuhart. IV »rnppe: Alle Anfänger kommen Sonnlag nachmittag nach Liste, m> fie von guten Fahrern in den Anfängen de» Skisports «terrichtet werden. O Rflr alle «nippen Treffpunkt Petriiek. B _ Stiausflüge zu Weihnachten!g >. »rnppe: Smrekooec VeiiN travnik—Ljubno. Führer Franz Zangger (Erwin Grat chner>. Treffpunkt am 25. Dezember M33 um '/«« Uhr früh, Bahnhof. Nur für gute Fahrer! .*m* n > «O O. Gruppe: ' —» 2K. Dezember 1!>T> (Stefanitag). Skiausfiuz für An-ltnger und Fortgeschrittene in» Hügelland von Ponilva. Herrliche-. Skigelände. Führer Edo Paidasch Treffpunkt: Bahnhof '/,« Uhr früh. Legitimationen für die halbe Fahrt mitnehmen. NI. «brnppe: Für jene SKfahrer. di» in Celje bleiben, wird ein erprobter Fahrer zu kleinen Touren „Rund um Celje" be-Kmmt. Bitte beachten Sie den Anhängelasten. Kinder - Stitur» Bom 2ti. Dezember 1933 bis 5. Jänner 1934 leitet In geprüfte Skilehrer Friß Ielen den »inderfkikur». Der Kur, findet jeden Tag in der nächsten Umgebung von Celje »att. Als Kursbeitrag ist für fede, Kind Dinar 10.- zu entrichten. Anmeldungen und Auskünfte im Sportgefchäft >1. «uü. Stikurs am Smretovec Unter Leitung staatlich geprüfter Skilehrer (Zanaaer, »ratschner. Ielen> findet am Smrekooec. Prahberger Alpe, «om 7. bi» 14. Jänner l»34 ein Skikurs für Ansänger und Fsrtgeschrittene statt. Tägliche Pension Din 3J>. . Kurstxi Jictg Din 100.—. Mtglieder de» StiNubs geniehen beim Kursbeitraa 20°/« Srmähigung. Der ganze Kur, k, ~ * «t»fchlie^luh Bahn-, Autofahrt und Träger Din 400. g» str ' beendet sich inmitten eines herrlichen SkigeiSnde«. Eeg ist nicht beschwerlich. Die Klubl.'itung wird sich r den Weg bis zum Aufstieg ein Auto zu Beitrüge für den Kur, und die Uedernachtung müssen mit »er Anmeldung di» SI. Dezember 1933 12 Uhr mittag» »ein, Skilehrer Erwin Grätschn», Fa. B. Wogg. oder im »rffeurgeschäft Edo Paidasch erlegt werden. Die Hütte am mrekovee ist neu erbaut, bietet alle Bequemlichkeiten und ~ "ien SkigeiSnde«. Der Ausbemühen, bekommen »«»so Träger für Rocksart und Brettl. Nähe,» Au«schreibung Ober den Skikur, w der Weihnachtsfolge der Deutschen Zeiümg. Jugendskitag Am 1. Jänner 1934 findet in LI»ce ein Zugendskitag Patt. Die Kwder werden für die dabei stattfindenden wettlämpfe In verschiedene Altersklassen eingeteilt. Ein näherer Bericht über diese Veranstaltung erscheint in der «rihnachtsfolge der Deutschen Zeitung. Klubabend Wegen der Skiausfiüge am 17. Dezember 1933 ent-HU» der Klubabend om Sam»tag den 16. Dezember 1933. Die Klubleitung. 444 Jahre Speisekarte Ein Herzog ihr Erfind«? RDV. 444 Jahre ist die Speisekarte schon alt! Und ihre Gedurtsstätte ist die alte Domstadt Regens-durg an der Donau, an da» die Erinnerung auf den heutigen Speiseiarten durch die Regens burqer Würstchen wachgehalten wird. Bei einem Reichs-tage zu Regensburg im Jahre 1489 erregte Herzog Heinrich von Braunschweig dadurch Aufsehen, dah beim „Schmaus ein -langer Zedel bei ihm uf der der Tafel liegen that, den er ostermale besähe". Graf Haug von Monlfort, so berichtet der Chro» »ist. fragte den Herzog schließlich, was er so eifrig lese? „Also lieh ihn der Herzog den Zedel sehen; darin hat ihm der Kuchenmeister alle esen und trachten in der Ordnung ufgezeichnet und kunnt sich demnach der Herr Hersog mit sinem esen darnach richten und sinem apetitum uf die besten trachten sparen". Sie machen viel Freude! wenn Sie als Weihnachtsgeschenk ein Paar Schuhe geben, die wirklich gut und billig sind. Din 95.- Din Ein eleganter Dsmeoschuh ans schwarzem oder braunem Leder. Dergleichen in Laek oder Cherr. mit grauer Komb. Din 12b.— Ein hoher Knaben- and Mldchenschnh au schwarzem und braunem Box, für schlechte» Wetter Nr. 25—30 Din 75.—, 31—36 Din 95 —, 36—39 Din 125.—. 165.- Für el<»gante Herren ein hoher öchuh. Die besten Bohlen. Ein guter nerrenhalbeehuh, für jede Gelegenheit. 105.- Warmer Tuchschuh, hoch mit Leder besetst. Bie schätzen Sie vor Erkältung. Warmer Kamelhaar - Hausschuh, für jede Hausfrau nötig. Traget nur immer PEKO-SCHUHE mit Ledersohle, denn dieselben sind für jeden Fuss am besten und garantieren für angenehmes und sicheres Gehen. — Unsere Parole: Beste Qualität bei niedrigsten Preisen. Reiche Auswahl in Schneeschuhen der weltbekannten Marken „TRETORN", „RIGA" etc. __ Etwas Lustiges Frage und Segenfrage Der berühmte Dichter hatte viele Gegner in der englischen Gesellschaft. Beim Gartenfest der Königin trat einer zu ihm: „War Ihr Bater nicht ein kleiner Schneider» meist«?" „Gewiß", nickte der Poet. „Warum sind Sie dann nicht auch ein Schneider geworden?" Der Poet lächelte: „Eine Gegenfrage — war Ihr Vater nicht ein Gentleman?" „Gewiß". „Warum sind Sie dann nicht auch ein Gen-tleman geworden?" Streik in Schottland Ein Fremder kommt nach Aberdeen, nach Schottland, wo die Weltrekordler des Geizes leben. Es sieht wild aus in der Stadt. Keine Straßen-bahn verkehrt. Warum? „Fahrgästestreik!" erklärt ein Schotte. „Und weshalb?" „Früher kostete die Straßenbahn fahrt 25 Pfen-nig und jetzt soll sie bloß noch 20 Pfennig losten!" „Aber da» ist doch kein Grund zum Streik!" wundert sich der Fremde. „Im Gegenteü, ihr kön-net euch freuen!" „Tja", meint der Schotte, „das ift nämlich so: bei uns gehen ja doch alle au» Sparsamkeit zu Fuß. Früher hat man jedesmal 25 Pfennig gespart. Und jetzt — ist das nicht unerhört? — jetzt nur noch 20". Der Fachmann „Weiht du, Mar, ein Motorrad ist ja an und für sich gar nicht so teuer, bloß di« Zubehör-teile, die verschlingen einen Haufen Geld". „Ja, ja", schmunzelt Mai, „ich weiß — und besonders die blonden!" Speck-Schwein ca. 170 kg Lebendgewicht, hat abzugeben Qutsrerwaltung Neukloa^r, 8t. Peter, Bar. dol. Seite ü Deutsche Zeitu«g Nummer 101 V Die Vereinsbuchdrucker ei »Celeja« in Celje sucht einen DRUCKEREILEITER Angebote wollen HUP schriftlich in Doppelumsthlag mit dem Kennwort »Druckereileiler« nach Celje, 1 ostfach Nr. 94, gerichtet werden. KÜNSTLERISCHES WEMNflCHT5~QE5CHENK MiiiüiiiiiuiiiiLiiiiiiiiiüiuMiiiiiimiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiuniiiiiiiBiiiiimiiiBiiiiüitiiiHiiiiiiiHiimmt.iiiiiimi!» RslblERUNQEN -~rtLT-CELJE Ausgestellt m1 in der Glashandlung Jul. Weiners Nachflg., Celje, Glavni trg VERLANGEN SIE ÜBERALL DIE VORZÜGLICHE NESTLE CHOKOUDE Im Gemiscbtwarengeschäfie M. Punien gruber, irna, wird ein Lehrjutige aufgenommen, der einen guten Schulerfolg nachweisen kann Wohnung Zimmer und Köche samt Z"gehör, l. Htock, in der fita>lt gelegen, ist an eine ruhige Partei zu vei mieten. Auskunft ei teilt die Verwaltung des Blattes. ß7173 Warme, schwane Damen-Mellonsebuhe und Led>*r-ohle. 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