Aatb ach er S ettnsM Frey tag, den i. April 1826. L a > b a ch. >3e!ne Majestät haben mit a. h. Entschließung vom 36. November v.J. dem Hieronymus Stald«, Getreide« Händler und Mehlceigwaaren > Erzeuger zu Venedig» auf die Erfindung „dreyer neuen Maschinen zur Erzeu» HUna von Mehlteigwaaren (i>»«t» stimmungen zu verleihen geruhet; welches mit dem Vey> säße zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß in Folge des eingelangten hohen Hofkanzleydecrets ddo.6. Miez d. I., I. 7ZH», gegen die Ausübung dieses Pri» vilegiums in Sanitäts,Rücksichten kein Anstand obwalte. Vom k. k. illyrischen Gubernium. Laibach am «4. März 1L25, In Folge des hohen Hofkanzleydecret« vom ll. De< «mber v. I., Z. 56 972. haben S'nne Majestät mit a. h. Entschließung vom «6.November v.J.» demDoc-tor A»ton Moreschi Cc>dclli zu Mailand, auf dieVer» defferung der in England erfundenen und in Frankreich verbesserten hydraulüchen Presse, deren Druck zehnfach gldßcr sey, als der der wirksamsten Sckraubenpresse, welche Verbesserung wesentlich in der Einrichtung bestehe: „daß der Druck von oben nach unten wirke, und der Boden dabey unbeweglich bleibe, dann in derVer-«infachung del Ginsprihröhre und in der Vereinigung derselben mit den übr,gen Theilender Maschine, wodurch diese Presse nicht nur für Woll-und Seidenstoffe, für Papier und andere der Presse bcdm-fende Gegen» Itände, sondern auch zum Auepressen der Weintrauben und der Öhlsame», wie auch zur Erzeugung der Mehl» teigwaaren anwendbar werde, um die Hälfte weniger Raum, weit geringere ConstructionZkostcn, alü die üb» rigen Pressen erfordere, und leichter behandelt werden tonne", ein fünfjähriges Privilegium nach de» Nestim-mungen des a. h. Patent« vom 8. December iLlo zu »elleihlN geluhet. Welche« gemäß des eingelangten ho- hen H«fkanzleydecret« ddo. ,. März V.J., 3.6907» mildem Beysahe zur öffentlichen Kenntniß gebracht wild, daß gegen die Aueübung dieses Privilegiums in Snni» täts ° Rücksichten kein Hinderniß obwalte. Vom k. k. illyrischen Gudernium. Laibach am >?. März 1822, Die hohe allgemeine Hofkammer hat mit Decret vom ,0. März d. I. anhe« eröffnet: Heinrich Ludwig habe das ihm von Sr. Majestät mit a. h. Entschließung vom Z.Iuny 1L22 ausdicElfind ung^tines neuen Vrannt« weinapparateL" verliehene Privilegium an Mathias He° ger zu Wien, in Gumpendorf Nro. 2io, und an dessen Gattinn Meonora abgetreten; dieß wird in Folg« des obbemeldeten hohen HofkammerdccretS zur nllgemcinen Kenntniß gebracht. Vom k. t. illyrischen Gubernium. Laibach am »4. März 1626. Frankreich. DerMoniteur meldet die am 24. zwischen 8 und 9 Uhr Morgens erfolgte Ankunft des Hrn. Füllten von Me t t e r n i ch in Paris. Die Etoile versichert, daß die Besatzungen von Coruna, Santona und Saragossa, als zu dene» gehörig, welche aus Begehren deü Königs Ferdinand über die conventionLmäßige Truppenzahl in Spanien gelassen wurden, nu» am l. April nach Frankreich zurückkehren würden. Der König empfing am ,2. März eine Deputation aus Bordeaux, die ihm durch den Grafen Lynch, vor» mahligen Maire von Bordeaux, vorgestellt wurde. Der Herzog von Northumberland, welcher als nu-ßerorventlichergroßbl!tannischt»Vo!h'chafcerdelKrönul'g beywohnen soll, hat für sich" das Hotel Galiffet miethen lassen. Gerüchten zufolge, wird dieser Abgeordnete mit außerordentlicher Pracht auftreten. Außer eine» sehr rei» chcn Meubl,ru»g dringt er Silbergeschirr von ,ao,ooo Pf. St. an Wclth mit. In seinem, seiner Familie und mehrere« Verwandten sein« Gemahlinn Gefolge wer- 102 den sich '2 Gesandtschastscavallere, H Gesandtschaftsse» cretäre, 12 Haushofmeister, und ein veryältnißmäßige« Dienstpersonal befinden. In 0er Etoile vom l3. Abends Heißt e«: »Es ist neuerdings das Gerücht verbreitet worden, daß die Krö» nungs^Ceremonie verschoben worden sey. Diese Nehaup» tung ist um so grundloser, als sich der Erzbischof von Rheims. der Oberst Ceremonienmeister, der Odersthof» Meister Graf oon Cossö, der mir dem Departement der schönen Künste beauftragte Vicomte Tosthene de Röche» foucauld, der Dircctor der Hoffeste Baron de <» Fe,t«, der königliche Obersthoffourier Marquis de la Suze > und der Intendant 3e» Garde «Meuble Verklöne, Ba> «on von V>ll<>0'Avtay bereit« in den ers ° n e'o Plane sind die Meinung«« U«d Vagen immer noch sehr getheilt. Nach ein,gen er« wartet er nur d>e Rückkehr eine« nach Eonslantinopel gesendeten Curiers. um nach Salonichi auf>ndrechen. I)ieß hat aber bey der offenbar über ihm schwebenden Ge» fahr keine große Wahrscheinlichkeit. Von 0«l andern Sei» fehl, der >hn seiner bisherigen Gtalthalterschnflen enl» sehte, die in feinen Händen befindlichen griechischen We!° seln zurüHsendete, scheint aller0>ng« auf e>n geheime« Einversiandniß zu deuten. Zugleich aber erzählen die grie» chischen Zeilunacn selbst (0>e Chronik vom 10^22. Jänner) der zum Oberbefthlbhaver ernannte?1?ehme0cNeftt'Pa-scha sey m>t ausgeoehnten Vollmachten > und großen Summen veisenen, die ihm uncer den Häuptern deL Landes mächtige Anhänger Nchern würden;d>e Pforte habe üoerdicß erlläten lassen , Q me r P a s ch a sey eigentlich deßhalb der Paschalikz von Ionma und Delvino beraubt worden » weil er Messolung, und Anatoüco «icht zu unterwerfen gewußt, und jen« beyden Pascha» likS soUten demjenigen Pascha zu Theil werden , der 0,ese heyoen Pläye bezwingen würoe; ein vierter Oinfall in Acarnanien sey daher m>t Sicherheit zu erwarten ; ihren ytacdnchten zufolge, wären die Gelder dazu bereitz in Prevesa angelangt; uno wenn gleich die angebliche I^,hl d«l oazu i« v 10. Jänner (»2. n. St.). In den ersten Tagen dieses Jahre« hatte zu A n a» tolico «ine Versammlung von ungefähr loo Perso» nen Statt, worunter slch 70 Deputirte aus verschiede» nen Distlicten des westlichen Griechenland» (Acarnanier, und Anatolien —denn nur über Vicsen kleinen Bezirk erstreclt sich die Autorität 0er griechischen Behörden) und 3c> Militär. Ch:st befanden. Die letztern hatten, zur Neseit,gung aller Äewrgnlsse, dl< sie begleitenden Trup» pen in 0>« Dörfer dey Anatolico onquarlirt. Der Gou» verneur Maurocoroato war zwar gegenwärtig, nahm aber an den Verhandlungen nickt unmittelbar, sondern nur durch Correlpondenz Theil. Die erklärte Aoslcht diese» Versammlung war.über Maßregeln zur Unterhaltung ui.d Verpflegung det Truppen, — N»chwe,sung der hierzu erforderlichen Geldmittel, —und HdsleUung der zahlreichen Beschwer» den der Landegbewohner gegen die W,Ulühr und Raub« sucht der Soldaten —zu Rathe zu gehen. Zugleich soll» te der >n Morea ausgebrochene bürgerliche Krieg in Nt« ,ug auf das von den westlichen Provinzen dabey zu beobachtende Verfahren in Erwägung gezogen werden. Bald nach Eröffnung der Sitzungen wurde «>ne Addresse an den VoUziehungslRalh zu Napoli di Ns» man,» beschlossen, worin es h>eß: «Der traurige Zustand 0er durch wiederhohlte feindliche Einfälle gänzlich verwü« steten «esttichtl, Plovinztn, und d>« Peoürfmss« d«» lo3 Truppen, mit denen es soweit gekommen, daß sie nicht allein keinen Sold, sondern nicht ein Mahl die tägliche Nahrung n,ehl hätten — dann > die innern Zerrüttungen in Peloponnes—hätten ihre Zusammentretung veranlaßt. In Ansehung de« letzten Punctes überließen sie zwar allez der Klugheit der Regenten , glaubten sich aber ver° pflichtet zu erklären, daß sie jede« Unternehmen gegen d>« Central-Negierung, wer auch immer die Urheber desselben seyn mögen, al« unrechtmäßig und strafbar betrachteten, und stets bereit wären, den rechtmäßigen Autoritäten gegen alle ihre Widersacher Hülfe zu leisten." Von allen Seiten gingen Bittschriften «in, welche bittere Klagen der Lant>!lnte über tie Bedrückungen von Seiten des M'litär» enthielten. Mehrere Officiere wui» den auch offenbarer Widersetzlichkeit gegen die Befehle ihrer Odern beschuldigt. Dergleichen Anklagen wurden theils dem Gouverneur, theil» einem Untersuchung«««»» lchuß zugewiesen. Dagegen wurden verschiedene frühere Decrete der Central-Ncgierung verlesen, worin man den Städten Messolonzi und An«tol,r» über ihr schlech» te» Benehmen gegen di« Galioten heftige Vorwürfe machte. Die Deputirlcn diesel Städce, in weichen die nähmlichen Sulloten sot so langer Zeit jede Art von Ausschweifung und Gewaltthätigkeit ßetlieden haben , fühlten slch durch jen, D«?reie empört, und «»klärten ohne Umschweif, „die Regierung könne, wie sehr sie auch die Sulioien begünstigen möge, doch nicht Recht und Eigenthum mit Fußen treten." Die Beschlüsse wegen der zum Unterhalt der Trup» «n den W>n> terständen befindlich« V,eh (wohl hauptsächlich Schafe) und zwar so, daß ein Drittel deo Winterstandgelde» zu ,5 Paia vom Kops sogleich erhoben weiden follic. Dann lvuroe belchlvssen, gewisse rückständige Zehnien in d«n D'stricten Zygo, Vlocho und Apocuro mit Gewalt ein» treiben zu lassen. Da diese zwey Quellen nicht weit reichen konnten» die Soldaten in Anatolico aber seit dem Z7- Decemoer kein Brot hatten < und Hülfe von der Cen> g!«illng noch ,n zwey Monathen nicht zu erwar, len war. so schütt man zur Verpachtung der Zölle VVN Catvchi undNeochon auf »^Monathe, und verord» ^«te den Verkauf einige«, Grundstück« und öffentlichen Hlbauoe zu Messolongi.^ Am dritte» Tag, ward «ine vonAndrea « Zaimi «N Hrn. A!«lung, sobald sie «s verlangte, auszuliefern lc. Am 5. Jänner wurden die Sitzungen zu Anatolico geschlossen. Maurocordato machte nun erst die form» lich» Anzeige, daß er bereits vor einigen Monathen zum Generalsecrctär der Central-Regierung in Napol! et, nannt worden sey. Zur Verwaltung der Geschäfte wäh« »end seiner Abwesenheit ward emeCommission bestimmt, zu deren Mitgliedern, nachdem verschiedene die Wahl abgelehnt hatten, man endlich G. Spantolati, C. Petala und Dr. Mayer ') ernannte. Am Schluss« der Sitzungen, die in einer Kirche der heiligen Jungfrau gehalten worden waren, hielt d« Pfarrer und Senator Spyridon Trikupi eine Predigt, worin er nach allerley wohlgemeinten Ermaß« nungen sagte: »Da» arme, zu Grunde gerichtete Volk murrt nicht; es w>U nichc einmahl die türkischen M t n> schen. sondern nur die türkischen Maßregel« v», n,cht«t, und die Gerechtigkeit auf den Thron erhöbe« selien." — Gleich darauf ward da» Gebäude von einet» furchtbaren Erdbeben cnchüttert. Der Geistliche nahm noch e,n Mahl das Wort, und rief aus: »Noch ist d,« Gerechtigkeit n,cht auf denThron erdoden. Gott zürnt üb«r uns! Zittert Ihr Gottlosen und' Ungerechten, zittert!« — AUee floh. Hiem.l endigte der Congreß zu Anatolic,. Am 5. Jan. (17.N. St.)t«,setc Mauiocordat» ») Redacteur der hellenischen Chronik. ioH von Messolongi, von dem Senator Tr! kupi, dem Ge neral V la ch o p u lo , und einig«« Truppen begleitet unter großem Zusammenlaufe de« Volkes u»d itanonen« donner nach Napoli ab. Da seine glfährlichsten Gegner für jetzt sämmtlich beseitiget sind , so wird er hier eine zeitlang großen Einfluß auf die Geschäft» ausüben, di« tin neuer u>Ue«nehmender Nebenbuyle» ihn abermohls zu» Unthätigkeit verdammt. > , Con sia ntinove l am «5. Febr.und H. März: Zwey Veränderungen in den Statthalterschaf« ten haben, in Rücksicht auf die Personen, welche sie an« gehen, einiges Interesse. Raouf Mehmed Pascha, der früher Großwcsll war und von dem man lange ge« glaubt hat, daß dieser Posten ihm wieder zu Theil wer« den würde, ist vonErserum nach der näher gelegenen Statthalterschaft K astamu ni verseht, und dagegen G a» lil> Pascha zum Statthalter oo» Vrserum ernannt worden < welches keinen andern Grund haben kann, als ihn von der Hauptstadt immer mehr zu entfernen. Dle Regierung zu Napoli hat nach Beendigung des Kampfes mit ihren einheimischen Gegnern, die Be> lagerung vonPatras zu Lande und zur See, mit ei» «euertem Eifer, und. wie es scheint, bedeutenden Streit« träften wieder begonnen. Der Kriegs-MinisterE ole tti soll ein Corps von 8000 Mann gegen Patras geführt ha» ben, und der Golf von Lepanto durch griechisch« Fahr« zeuge völlig geschlossen seyn. Es hat sich sogar da« Go lücht, als ob PatraZ bereits gefallen war«, verbreitet. Man behauptet, diese Festung sey nur noch auf wenige Wochen mit LedenZmitteln versehen gewesen ; und so we> uig man dieß aucl» von einem so thätigen Commandan» ten. wie I u ssu f P a sch a , zu erwarten berechtigt seyn mag, darf man doch die Sache nicht für unmöglich er> polaren. Die Pforte strengt unterdessen alle ihre Kräfte an, um inAl banien und Vpirus eine starke Armee zu formiren. Sehr ansehnliche Summen Geldes sind zur Befriedigung der albanessschen Capitäne für rücksiäntti» gen Sold aus früheren Feldzügen, abgesendet worden, und diese sollen die Wirkung gehabt haben, der Pforte < in diesen Ländern wieder eine machtige Partey zu sichern. Die Besorgnisse über O M e r Pascha sind größtentheils verschwunden. Daß er zum Ausstände geneigt war, läßt ' sich kaum bezweifeln; die letzten Maßregeln der Pforte scheinen aber seine Hoffnungen auf Beystand von Sei» > ten seiner ehemahligen Freunde beträchtlich vermindert zu haben '). ^ (Der Beschluß folgt.) ') Nach Verichte» aus Corfu uon den letzten Tagen des Februar hatte O m e r Pascha am i5. Jänner Iailiucl verlasse», um sich auf den ihm ail,qewiese-nen Posten von Sal 0 uich zu begeben. A,i demselben Tage soll der Serailier Mehmed Nesic P a, scha mit 2ooo Manu zu I « u! na eingerückt scy». ........,. »'«^»»«».«»»«»».»«..»'«ii^--»^" ,„ — Fremden-Anzeige. Angekommen den 27. Mcirz 1826. Die Herren Johann Nisnich, k, russ. Commerzien» rath, und Martin Heimann, Großhändler, beyde von Trieft n. Wien, —Hr, Johann Pansler, Handelsmann, V. Grätz n. Trieft. Den «8. Die Herren Wolfgang und Richard Gra» fen v. Lichtenberg , Inhaber der Herrschast Schne>'berq, beyde v. Hien n, Schneederg, — Hr. Job. Schlcsinger » Handelsmann, v. Ofcn n. Trieft. ><,»»««^^^^^^»""»«"<^« ^ ,««^,«<„,^,,«<^„«^^^^<^>^^,^ Curj vom 26. März 1625. Mittel»!'«!«. Staatsschuldverschreibungen zu ö v.H. (in CM.) 9b Darl. mit Verlos, v. 1.182a für 10a ff. (in C. M.) 146 ,/4 detto detto v. I. ,821 für ,ua fl. (in C, M.)»3° l/l Wien. Stadt.Nanco-Obl. ju « '/«V-H. (in C.M.) 54 ?/3 Obligationen der allgem. und ^ ungar. Hofkammer zu« 1/2 v.H.(in C. M) 5) zu 2 l/2 v.H.l 5/t — men, Mähren, Schlc- zu2i/4v.H.> — — sien,Steyermark,Kärn° z»2 v,H,l 43z/5 — ten, Krain und Görz. zu 1 H/4 U-H,^ 3?/,/5 ». Wiener.Oberk.AmtS-Oblig.zu 2 v.H. /j3«/ä — VankactieN'pr. Stück 1,76 5/ä in CM I»