gfVII*IIIJV Herausgeber: Gerhard ?Lamberg. 1 t« r^utfrfie Wacht «fAriM i«de» E»«atn.i ant Xomirtftafl und fvftet für üill, »it Zafiellung i» « mv—Uich ft. -Ä, oicrteJja>ifl fH- 1l.M. ItflWWfl «. 3.. ga^Phrig^ % «. JJ* J?%! L fcnbnr: : ^iertetjädrlich fl. 1.0V. bald,ädrig crtj jjij> Casrilaa 10 Uljr *ftni!laft. Sprechenden von 11-12 Ulit Vor«itt»g« und vou A-S Uhr «»chmittaa«. ,Ru«t»«fte » x M t lc ,r u w a: H.inptvlohK i, Z:ock. ^vrechft«n»Lstcht,gt werde». Nr. 55 Sonntag den 10« Juli 1892« XVII. Jahrgang aufs hohe Roß gesetzt hat, anstatt ein herzliches Entgegenkommen walten zu lasten. Möglich auch, daß Steinwende? nur deshalb selbständig vor-gegangen ist, weil in Villach gchen ihn ge- j eifert wurde und weil er durch irgend eine That seine Wähler beeinftußen wollte. In der Villacher Wählerversammlung hat der Führer der Deutschnationalen frei heraus er-klärt, sein regierungsfreundliches Verhalten in der Währungssrage habe ihn der Gefahr ausgesetzt, unpopulär zu werden ; er hoffe nunmehr, als Gegner der Regierung, wieder populär zu werden. Der Abgeordnete Dr. Steinwender hat also gegen die Regelung der Valuta gestimmt — das war eine Kundgebung, die den ungeduldig harrenden Wählern zum mindesten einen Gesprächsstoff bieten mußte. Er hat aber durch sein (Erscheinen die Ab-sich» der Linken vereitelt, den Ausschuß beschluß-unsähig zu machen. Und somit hat er der Regierung einen guten Dienst geleistet; Gras Taaffe kann sich weiter s o r t f r e t t e n. Alle, denen die wirthschaftlichen Interessen der Monarchie ai» Herzen liegen, sind s ü r die Valuta-Regelung. Auch Dr. Steinwender war bisher ihr Anwalt und er hat ausdrücklich erklärt, daß seine Partei nur aus politischen Gründe« im Ausschuß gegen die Vorlage stimme. Die ver einigte deutsche Linke bildete gleichfalls aus sachlichen Gründen jederzeit eine Stütze der geplanten "sie* . I gelung. Und es kann auch heute nicht ihre Absicht sein, das Gesetz zu vereiteln. Die Deutschen in Oesterreich sind viel zu g u t e P a t r i o t e n, um eine ihnen zugefügte Unbill mit einer wirthschaftliche» Schädigung des Landes zu rächen. Das weiß Graf Taaise, und daraus pocht er! Allerdings könnten die Deutschen, ohne ihre patriotisch« Pflicht zu verletzen, erklären: Wir wünichen die Regelung der Valuta, aber wir be-willigen dieser Regierung die Vorlage nicht; Ein Mllkommgntlj! Heute kommen die Mitglieder des st ei er-märkischen Forstvereines in Cilli an, «m in unserer Stadt ihre zehnte Generaloer-sammlung abzuhalten. Zum erstenmal seit seiner Begründung hat sich der steiermärkische Forst-verein die deu.sche Sprachinsel in der Südwark al« Reiseziel auserwählt. Die Bürger von Cilli heißen ihre Gäste mit herzlicher Freude will» kommen. Gilt es doch, berufenen Beurtheilern Die kleinen, aber schönen Waldungen uns rer Stadtgemeinde vorzuzeigen. Reich sind die Schätze ans dem Füll-born de>- Natur über die Umgebung von Cilli ttUÄflegoffem Aber unsere Waldungen verwildern nicht in romantischer Vernachlässigung, sondern siie gedeiben in sorgsamer, zweckn,äßiger Pflege. Der lleiermärkische ^orstvereil, in tzilli- J. S—k. Mit dem heutigen Zage treffen an* de» verschiedensten Theilen unseres engeren Baterlandes, aus Steiermark, zahlreiche Vertreter der grünen Gilde in den Maxern unserer Ltadt ein. E» ikt das erstemal, daß es dem gastfreundlichen Cilli gegönnt ist. die Mitglieder des steier-märkischen Forstvereines als Gäste zu begrüßen. Als s>ch im Frühjahre hier der Ruk ver» breitete, daß der steiermärkische Forstoerein beab-fichtige. seine Ercursion nach Cilli und dessen prachtvollen Waldungen zu unternehmen, gab ts nur eine Meinung: Die Forstmänner Steier» marts mit frohem Herzen freudig willkommen zu beißen, gastfreundlich ihnen einige Tage froher Geselligkeit zu bieten und sie einzuladen, die srohwüchsigen Culturen und die holzreichen vuchenaltholz»Bestände der Stadtgemeinde zu mustern. So wird es nun auch geschehen: der Josefiberg und der Petschoonik sind zum Besichtigungsobject ausersehen. 3hs Hauvtobjekt ist der Petschoonik; dem Josenberg soll nur ein kleiner „Bummel" gewidmet kein. Allerdings ist auch dieses kleine Wäldchen eine« Besuches werth iind noch mancher Cillier wird der Zeit gedenken, als vor etwas über vierzig Jahren der Hügel nur eine, von Birken Am sonst! Wie sehr die Anregung der Abgeordneten Foregger »nd von Krans zu gemeinsamer Abwehr dem Wunsch des deutschen Volkes in Oesterreich entsprochen hat, wird immer deut-licher bewiesen. Die Gemcindevertretungen von Cilli, Trister, Weitenstein, Hochenegg, Hölldors. Rohinch-Sauerbrunn, Pettau, Heiligen Geist in i'oit und Radkersburg haben Kundgebungen im Sinne dieses Antrags beschlossen, und der Aufruf der Vertrauensmänner in Graz richtet an alle deutschen Abgeordneten, ohne Unterschied der Fractionsstellung, die dringende Bitte, e i n« müthtg vorzugehen, l Siehe Nachtrag!) Auch außerhalb Steiermarks hat dieser Ausrus ein Echo gesunden. Bei einer Ver-sammlung des Deutschen National-vereine» im Gerichtsbezirke Warilsdorf wurde die „mannhafte Kundgebung des Vertrauensmanner-Collegiums der D e u t s ch e n T t e i e r m a r k s als ein? treffende Kennzeich-nung der gegenwärtigen Lage" lebhaft begrüßt. Das deutsche Volk in Oesterreich erblickte in der Rüstung zur gemeinsamen Abwehr eine er-lösende That; es raffte sich aus seiner Ruhe emvor und gab seinen Vertreter im Reichsrath ganz bestimmte Weisungen; im ganzen Reich, wo Deutsche wohnen, ertönte der Ruf nach Einigkkit, und alles umsonst! Die persönliche Eitel keit Einzelner hat sich stärker erwiesen, als der Wille des Volkes. Jeder will im Vordergründe bleiben, Keiner will sich unterordnen — und ohne Unterordnung ist keine Einigkeit möglich. Herr v. Plener gibt den Deutschnationalen, Herr Dr. Steinwender gibt der Vereinigten deutschen Linken die Schuld; Beide veröffentlichen Erklärungen, die wiederum von Beiden berichtigt und entkräftet werden. Mögl ch. daß sich Herr v. Plener zu iehr und Gestrüpp bedrckke, werthlose Weide war; wohin der Hirte zweimal des Tages das „liebe Vieh' trieb. Nun ist's — Dank der Anregung des verstorbenen Cilliers, Herrn Josef Wolaun | — ande s geworden. Hochfchäftige Fichten strecken sich dort zuni Himmel aufwärt«, wo srüher die armselige Birke ihre ledernen Blätter im Winde plavpern ließ und wo sonst die ehrsamen Töpker ihren Lehm gruben, grünen nun sröhliche Waldbäume. Ein Wald und ein Park gleichzeitig deckt die Gegend, wo früher das Weideoieh ein-und anSgieng. Der Wald auf dem genannten Hügel hat eine Ausdehnung von 2.', Joch 1207 Quadrat« klafter oder 14-82 Hectaren und während die ältesten Fichten ein Alier von vierzig Jahren besitzen, sind die jüngsten erst wenige Jahre alt. Auch der äiarische Pslanzgarten, der unter der Leitung des hiesigen k. k. Forsttechnikers steht, ist von großem Interesse und seine Bedeu-tung sür das Unterland geht schon aus dem eine» Umstände mit Klarheit hervor, daij jährlich aus demselben durchschnittlich 2L5.62ö Stück Nadelholzpflanzen abgegeben werden, ja in» heurigen Frühjahre betrug diese Zahl sogar 432.000 Stück. Am Montag, den 11. t. findet der Ausflug aus den sogenannten Petschoonik statt, und damit ist das Hauptziel dec diesmaligen Tour des steiermärkische« Forstvereines erreicht._ Während bis znm Jadre t«87 der städtische Besitz sich dort auf I72'8<3 Hectare Wald erstreckte, kam von da ab noch die sogenannte Siadtberg Realität dazu, mithin ein Plus von zusammen 4*74 Hectare, so daß der gegen-wärtige Waldbesitz allein bereits in dreizehn Parcellen die Fläche von 175'36 Hektaren erreicht. Hieoon sind nur I7'24 Hectare Schutzwald im Sinne des Forstgeietzes. während alles übrige derart situirt ist. daß e» im Kalschlag-betriebe bewirischastet werden kann. Interessant sind die nachstehenden Ziffern, die mir dem. sür diesen Wald ausgearbeiteten Wirtschaftsplane einnehmen. Mit Nadelholz, und zwar Fichten, sind bestockt: mit ein- bis zwanzigjährigen Stämmchen im ganzen Stadtwalde auf dem Petschoonik 71-74 Hectare. mit zwanzig- bi» vierzigjährigen Stämmchen 2;VA6 Hectare. mit Laubholz: — abgesehen von den Schutzwaldpartien — von ein bis zwanzig Jahren «'17 Hectare. mit solchem vo» zwanzig bis vierzig Jahren 0-54 Hectare mit solchem von durchschnittlich sechzig b>s achtzig Jahren 18-14 Hectare. mit achtzig bis hundertjährigem Holze ,,'80 Hectare, mit ,00 bis ,20jährigem Holze 32*54 Hectare. Am jüngsten ist unter den Buchenbeständen jener, welcher der >og^l^ji^Teriklb^'o gelangt die Linke zu demselben Punkte, wozu sie der größte Irrthum Herbst'S in der Frage der bosnischen Cccu-pation geführt hat. DaS gemeinsame Enthalten von der Abstimmung hätte die Beschlußunsähigkeit des Ausschusses herbeigeführt; diese Beschlußunsähigkeit hätte der Regierung Verlegenheiten bereitet ; diese Verlegenheiten hätten eine offene Sprache und eine Klärung der Lage bedingt. Das wäre eine gemeinsame Abwehr ge-Wesen: ebenso kräftig, als politisch wohlüberlegt. Und die gemeinsame Abwehr wurde vereitelt! Wir wollen nicht feststellen, wer vornehmlich die Schuld trägt — schon deshalb nicht, weil die Einigung durch solche Erörterungen noch mehr erschwert wird. Und wenn das Grazer Zagblatt meint, es fei nun ziemlich klar, gegen w e n sich eigentlich die erregten Worte richten, die Dr. Foregger in seinem Dankschreiben an die steirischen Vertrauensmänner gesprochen hat, so begnügen wir uns zu sagen: sie richten sich gegen die Schuldigen Die l e h r r e i ch e F a b e l, die heute vor acht Tagen in der Deutschen Wacht veröffentlicht war, ist zur traurigen Zvahrheit geivorden. Die Deutschen haben sich nicht geeinigt. Umsonst war die An-regung der beide» Abgeordneten, umsonst waren die Kundgebungen der «Gemeinden, umsonst war der Ruf nach Einigkeit, den die Vertrauensmänner Steiermarkö ertönen liegen, umsonst war das Echo, das dieser Ruf in Böhmen geweckt hat. Möge die vergebliche Bewegung wenigstens ein Samenkorn bilden, das einmal zu besserer Jahreszeit keimt und Wurzeln schlägt! * * * Das slovenische Organ des Abgeordneten Canonicus K l u n spricht die Erwartung aus, daß es mit der deutschen Linken nach den nächsten Reichsrathsserien schlechter bestellt sein werde als jetzt. Der Schluß des Aussatzes lautet: „Die große Frage ist, ob während der Reichsrathsserien der politische Kampf (unter den Deutschen) ruhen werde. Die Deutschnationale Partei wird ihre Agitation gegen die Linke fort-setzen, und in Wählerversammlungen die Werth-losigkeit der Gründ« darlegen, aus welcher die vereinigte Linke für die Valutaherstellung stimmte. Deshalb dürfen wir überzeugt sein, daß die Lage der Mitglieder der Linken bis zum Herbst nicht günstiger sein wird als jetzt. ES ist zu erwarten, daß sich viele Elemente von ihr trennen. Die Regierung arbeitet schon lange dahin, die Vereinigte Linke zu zerschlagen, und gerade jetzt zeigt eS sich, daß dies nicht ohne Erfolg geschah." und hat ein durchschnittlich sechzigjähriges Alter? , die ältesten Th:il« an Buchenhochwaldung aus dein Petschovnik Und jene, welche die mittleren Buchenbestände umfasse», die durchschnittlich 110 Jahre alt sind, in den«» aber Stämme bis 200 Jalne auch keine Seltenheit sind. Dieser Theil miß« rund 32\r»4 Hectare. Die östlichste Buchenpartie hingegen schwankt in ihrem Duchschniitsalter zwischen achtzig und neunzig Jahren und in diesen Beständen ist aucheine Holzart, nämlich die Tanne, vielfach ver-treten, die leider im Stadtwalde schon, man möchte sagen, aus den Aussterbeetat — und das mit Unrecht — gesetzt ist. Diese Bestände umfassen nach dem genannten Elaborate zusammen 24 04 Hektare. Einst spielt« die Tanne im Stadtwalde — und da» mit Fug und Recht. — eine große Rolle, und unsere städtischen Bauten, wie das Kreisgericht»-gebaude, die Schemakaserne und andere, wissen davon gar Vieles zu erzählen, denn die Tannen, die im Stadiwalde zur Schlägerung kamen, wurden fast stets in eigener Regie zu diesen Bauten verwendet. Daß die Tanne des StadtwaldeS aber auch die höchste Aufmerksamkeit verdiente und ver» dient, geht aus der Größe ihrer Erträge hervor. Nach den vorliegenden genauen Untersuchungen würde im Stadtwalde ein Hectar Waldboden, „Deutsche Wftcht" Zur Lage. Wien. 8. Juli 18<»2. Noch selten blieb die heiße Saison so lebendig als heuer; es hat den Anschein, als ob sie sich Überhaupt nicht zur Ruhe begeben wollt«, so daß wir Heuer kaum eine todte Saison haben dürften. Während in Deutschland, ja aus beiden Erdhälsten die B i s m a r ck f e h d e das gespannteste Interesse in Anspruch nimmt, wirken in Oesterreich noch specielle Motoren - Die Valutaregulierung >»c> die nationale Abwehr. Es ist begreiflich, daß man ger.de in Cilli der Entwicklung der Dinge mit Ausregung und Ungeduld entgegensieht; ist doch dort der Schau-play des lebhaftesten Kampfes! Sehr viel« Fragen, die zur Lösung gelangen müssen, berühren U n t e r st e i e r m a r k mittelbar oder unmittel-bar. Das geistige und materielle Wohl der Deutschen und aller ihnen anhängenden frei» sinnigen Elemente des Volkes hängt von der glücklichen Lösnng dieser Fragen ab. Die Ver-Hältnisse habe» sich in den letzten Jahren so unleidlich gestaltet, daß man ohne Uebertreibung | sagen kann, es handl« sich um Existenzsragen. Man weiß, daß in den letzten Tagen ent-scheidende Schritte gethan wurden, um dies« Fragen zu lösen; man erwartet mit der größten Spannung, was das Ergebnis dieser Schritte ist — und doch wird man sich ei»ige Zeit gedulden müssen, bis volle Klarheit in die Lage kommt. Die wiversprechendslen Versionen über das Ergebnis der Verhandlungen sind in Umlauf; je nach dem Parteiilandpunkte der öffentliche» Organe werden Combinationen angestellt, denn Be timmtes weiß keines derselben zu melden. Dies liegt auch in der Natur der Sache. Tie Einen mtinen, der Vorstand der L i» k e n habe sich von dem äußerst gewandten Ministe r-Präsidenten wieder vertrösten lassen, der Minister sei deS,alb abgereist, damit er nicht gezwungen werde, vor der Berathung über die Valutavor!agen definitiv Stellung zu nehmen und dadurch die Linke in die Opposition zu treiben. Die Hoffnungen der Linken werden sich jedoch als trügerisch erweisen; e« werde Alles tz«m Alten bleiben und das Facit werde ein gründlicher Mißersolg der Linken sein. Es wer-de>> sogar Stimmen laut, daß die Führer der Linken selbst sich über diese schlimme Wendung keiner Täuschung hingebe», und vaß i!.nen daher die Trübuiii der Einigkeit d«r deutschen Abgeordnete» nicht unwillkommen sei, um seinerzeit eine Entschuldigung zu haben, wenn >s hervor-komme, daß sie eigentlich abgeblitzt feien. Dieser Anschauung wollen wir uns nicht hingeben. Wir können nicht annehmen, daß die besten Lage» 760 Festcubiknieter, und so hinab 4">1, 376. und in der schlechteste» Lage 213 F«stkubikmeter tragen, wahrend die Buche, gleiche Umstände vorausgesetzt, beste» Falles 401 Festknbikmeier in abfallender Reihe, das heißt, je nach dem Standorte 455, 353, 228 und schlechtes!«» Fallks 165 Festkubikmeter liesern würde, woraus wir die große Produc-tionskraft der Tanne gegenüber der Buche sehen. Der modernen Richtung entsprechend, wurde seit den letzten dreißig Jahren die Umwandlung der Buchenbestände in Fichtenwälder angetreten. Die zissermäßigen Daten über diese Flächen haben wir schon mitgetheilt. Die Erfolge dieser Neuerung sind allerdings sehr günstig«, denn selbst streng urtheilende Fach» männer haben zugegeben, haß die Eulturen im Stadtwalde prächtig stehen und es ist demgemäß sicher, daß die Stadt in diesen jungen Waldungen eine zukunstsreiche Capitalsanlage besitzt, die „Coursschwankungen' wenig ausgesetzt ist. Stramm schließt sich Stamm an Stamm und freudig wachsen die Stämmchen in Höhe und Breite. Allerdings erfordern diese Culturen auch ihre Pflege und der alte Bauernspruch „Der Wald wächst von selber" ist eben ein unfachmännischer Ausspruch, der auf unseren Stadtwald keine Anwendung finden darf. Der Wald wächst bei weitem nicht so von 189? Linke ohne jede gute Aussicht die zuwartende Haltung bewahre: eS ist vielmehr anzunehmen, daß die Fuhrer der Partei schon heu-e abend in der »4 hoc einberufenen Clubversammlung Mittheilungen machen werden, welche es gerechtfertigt erscheinen lassen, daß die deutschen Adge-ordneten jetzt nicht in entschiedene Opposition gegen die Regierung eintreten. Wenn auch durch-aus kein Anlaß vorliegt, jetzt schon Salutschüsse abzufeuern, so liegen die Diine doch so. daß gute Erwariungen berechtigt erscheinen. Die .Politik" mag recht haben, wnn sie die V-rmuthung aussprich», Graf T a a s s e, habe sich nicht so sehr vor dem Andrängen der Linken nach Ellischau geflüchtet, als vor der N-ugierde der andern Parteien, welche Theile seiner Majorität bilden. Eröffnungen über das Ergebnis der Besprechungen verlangen und ihn drängen könnten, den Deutsch?» ja keine Zugeständnisse zu machen In der bevorstehkndkn Balutad«batle ist mit Sicherheit zu erwarten, daß die fetndlichett Parteien und darunter nicht in letzter Reihe die deutschen Clericalen und die deutschen Antisemiten die heftigsten Vorwürfe gegen die Linke erbeben werden, daß dieselbe ihr Votum gegen Concessionen von Seite der Regierung «verschachert habe. Wir müsi.n gestehen, daß wir dagegen gar nichts einzuwenden hätten, w«nn dies thatsächlich der Fall wäre. Nicht blos darum, weil diese Concession n einen Gewinn für uns bedeuten, sondern vielmehr darum, weil sie durchaus nicht den Charakter jener Preise haben, welche sich erfahrungsgemäß in ven legten Dec.nnien alle Theile der früheren Majorität vom Ministerium zahlen ließen, um dagegen ihre Stimmen zu liesern. Diese Preis« wurden auf Koste» und zum Schaden des Gesammtstaates gezahlt. Die Errungenschaften dagegen, welche die Deutschen anstreben. sind keine persönlichen Vortheile Einzelner, auch keine Vortheile einer Nation, sondern solche des Gesammtstaates. Nicht im Interesse Einzelner, sondern im staatlichen Interesse liegt eS daher, daß sie gewährt werden. Hoffentlich wird die N a l i o n a l p a r t e i, wenigstens diesmal, ihre Haltung gegenüber der Linken nach diesem Gesichtspunkte einrichten; hoffentlich wird sie sich nicht jenen mißgünstigen Elementen anreihen, welche einen Erfolg verab» scheuen, ja bekämpfen, wenn er nicht ihnen zu verdanken ist: hoffentlich werden si« nicht durch «ine» Bruverkampi ven Geg»«in in die Hände arbeiten. In den l.tzien Tage» ist büben und drüben manches geschehen, was besser um.'r-blieben wäre; was die Kräfte der Deutschen zersplittert, »an sie zu einigen. Das kann hat längst aufgehört, wahr zu sein; der Wald erforsen Hege und Pflege und io find die Jahre der Erziehung auch sür unseren Stadtwald gekommen. Diese ErzieHungsmaßregeln sind aber: die Säuberung und die Turchforktung. Die erster« ist nahezu vollzogen, nun wird aber die letztere gebieterisch ihre Rechte fordern, und ein schlechter Wirt wäre der, der sich einer solchen Forderung verschlöße. Für den Augenblick wird allerdings die Maßregel nur tosten und nichts tragen — tragt aber der Vater, der sein Kind zur Schule schick», der es entsprechend erzieht, auch ängstlich darnach, was die Erziehung kostet? Der Vater, der es thäte, wäre kein guter Vater und darum werden auch unsere Stadt-väter, wenn sie an die Erziehung des Stadt-waldes gehen, hoffentlich auch nicht nach den Erziehungskosten fragen. Nachkommen sind zwar stets undankbar, und jene, die einst den Stadt-wald ernten werden, werden nicht fragen, was einst seine Erziehung kostete, aber die Ernte wird eine sehr reichliche sein und das mag u»s trösten! All' diese angehenden und vorhandenen Schätze wird unser Forstverein als Gast unserer lieblichen Vaterstadt durchwandern. Möge er an dem Anblicke Freude und Genugthuung finden! Für uns Cillier ist aber der Waldreichthum des Petschovnik nicht etwa eine prosaische, sichere r 1892 und darf nicht länger audauern: Die grobe Sache der deutschen Nation muß jebem ehrlichen Deutschen zu heilig sem, als dap er sie wegen »mer kleinlichen Rechthaberei aufopfern könnte. Amschau. Die panslavistischen Ideen iver-d en in den slovenische» Blättern mit steigender Wärme verbreite« unv gefördert. Tas Organ der Marburger Geistlichkeit schreibt beispielsweise: »Slovenen! Jetzt naht die Zeit, in der ihr zeigen werde», daß ihr wahre Söhne der Mu««er Slavia seid! Bald erstrahl» an ÄllslavienS Himmel, ver bisher von dunklen Wolken bedeckl war, ein schöner Stern der Ankunft!" Trotzdem das Heiligenpaar Cyrill und Me.hud an der Christianisierung des jetzt sogenannt«« ..slovenische»" Volkes so unschuldig ist, wie etwa Bischof Stroßmaye?, hat die slovenische Presse doch dringendst aufgefordert, am kirchlichen Ged>nktage dieser „Allslaven-Apostel" Feuerbrände zu entfachen, um der slavischen „Gemeinsamkeit" unl. ^Wechsel-seitigkeit" einen glühenden Ausdruck zu geben. Tit panslaviltische Idee schlag» in der Thal ihre Wurzeln immer tiefer in« Volk, und wenn man mein», sie mi» der Unterdrückung der Deutschen und Abschaffung deuischer Institutionen hierzulande ausrollen zu können, so giebt man sich einer nicht zu entschuldigenden Täuschung hin. Auch harau', daß die slovenische Geistlichkeit da» Z" Uhr vormittags finde« im Easino-s a a l e ein Schülerconcert statt, wozu alle Musikireunde eingeladen werde». Dladtparksest Um mehrfache Anfragen bezüglich der mit dein Feste verbundenen Ver-l o s u n g zu beantworten, gibt der Ausschuß bekannt, daß ein Verzeichnis der Gewinnste derzeit noch nicht ausgelegt werden tan», weil letztere noch nicht vollständig eingelanfen find. Es werden 400 Treffer, darunter auch solche von sehr bedeutendem Werthe, bestimmt und in Kurzem zur Ansicht ausgestellt werden. Viele Spende» wurden zugesichert, aber nicht eingeschickt; es ergeht daher nochmals die Bitte um rasche Uebersendung derselben an Herrn Rasch oder Herrn Schmidt. Ein scheues Pferd. A«n Freitag, den 8. Juli nachmittags wurde ein dem hiesigen .vleischerineister Herrn Johann G r e n k a gehöriges Pferd scheu, als es in dein Stalle im Hause Nr, 12, Bahnhofgasse, angeschirrt werden sollte. Das scheue Thier riß aus und durchsprengte im wilden Galopp die stark belebte Bahnhosgasse und einen Theil der Grazerstraße, >vo eS von einem großen Hunde zur Umkehr veranlaßt wurde. Ein Sicherhei«s Wachmann hatte den Muth, das Pferd, das ohne Kopfgeschirr »var, aufzugreifen und an der Mähne zu erfassen. Zu», Glücke ereignete sich kein Unfall. Schlagende Wetter. An« Mittwoch, den Ö. Juli arbeiieten die Be garbeiter Martin M e d v e d ans Laak, Josef Ianezi i: aus Krain und Auion G o r i e aus Greis im Baronistollen im westlichen Revier von Trifail, als tiim vier Uhr morgens» schlagende Wetter einstanden. Die drei Arbeiter erlitten furchtbare Brandwunden am ganze» Körper. An ihrem Auskommen wird gezweifelt. Janelic ist ledig. Meoved und Gorit aber sind verehelicht; der letztere ist Vater von fünf Kindmi. Es ist nicht bekannt, aus welcher Ursache die Grubengase sich entzüntet haben. Mord. Im sogenannte» H o m m w a l d e wurde am 2. Jnli die sechsunddieißigjährige Barbara Podl«nsek aus Potchom in der Gemeinde Wotschna (Bezirk Oberburg) ermordet. Die Leiche der Ermordeten, idie um Holz z» sammeln in den Wald gegangen war) wurde am 3. Juli von dem Keuschleissohne Jof f 5i o l a r aufgefunden. Der That dringend vee-dächlig find am 4. Juli die Eheleute Franz und Anna F i l a t s ch verhaftet worden. ©ei der Escortierung gestan'» Anna Filatfch dem Gen-darmen, daß sie die Barbara Pedlinsek auS Rache ermordet habe. Franz Filatsch aber leugnete seine Theilnahme an dem Verbrechen, trotz-dem blutige Kleider bei ihm gefunden wurden. Die Ehelente, die bei der Podlinsek gewohnt hatten, sollen schon längere Zeit mit ihr in Unfrieden gelebt habe». Frecher Raub. Der wegen Diebstahls wiederholt abgestrafte Taglöhner Stesan Eoikl «vnrde am 4. Juli veriiattet und dem Bezirks^ gerichte Franz ausgeliefert, wkil -er dringend verdächiia ist. dem Grundbauer Jakob Presicek aus Lo'?«c (Gemeinde Heilen stein) beraubt und schwer vecletzt zu haben. Der Letztere ist nämlich am 3. Juli am Fußwege zwischen Oberbirnbaum und Locic im Sannthale schwer beschädigt und bewußtlos aufgefunden worden. Der Betrag von einen Gulden und siebenundzwanzig Kreuzern, den Presicek bei sich gehabt hatte, fehlte. Dies ist der nackte Thatbestand. Nach einer anderen Darstellung wurde durch die Postenführer des Gendarmeriepostens Sachs^n'eld, AloiS Fuhr» in a n n und Jose» R a m e r, erhoben, daß Presicek am 3. Juli nachmittags im Ge» schäfie des Krämers Lorenz Wogin in Ober-dierbaum im Samuhale in Gesellschaft des unter Polizeiaufsicht stehenden Taglöhners Slesan Eoikl aus St, Peter zechte, wobei sich der Letztere in auffallender Weise um die Geldangelegenheiten des Presicek erkundigte und auch in Erfahrung brachte, daß dieser tagSvorher als Bediensteter bei den Sann-Regulierungsarbeite» seinen Lohn ausbezahlt erhalt»» habe und das Geld bei sich trage. Als der Grundbcsitzerssohu gegen ^,'iec Uhr auf einem abgelegenen Feldwege nach Hause gieng, wurde er von dem in einem Kornacker geborgenen Coikl überfallen und mit einem schwere« Knüppel solange aus das Haupt geschlagen, bis er wie toö» zusammenstürzte. Der Uebersallene trug durch diese Schlüge schwere Verletzungen am Kopfe, insbesondere am Kinn und an der Zunge davon; außerdem wurde ihm der linke Oberarm gebrochen. Bei der Ausfüh» rung dieses Ueberfalles ivurde der Sirolch von der Auszüglerin Barbara Beeey aus Lociö überrasch», die laut zu schreien anfing, worauf Coikl die Flucht ergriff. Als die Alie bald darauf mit Leuten zurücklehne, wurde der Uebersallene nicht mehr au» dem Feldwege, sondeni drei Meier abseits im Acker liegend, gefunden. Cockl war inzwischen aus seinem Verstecke zurückgekehrt, hatte den Bewußilosen in den Acker geschleppt, ilrn« noch mit einem Messer eine» Stich hinter das rechte Ohr versetzt und ihn beraubt. Coikl ivurde durch eine Gendirmeciepatrouille auf einer Hutweide bei Oberbierbauni verhaftet. Tüsfer Das Kreisgericht Cilli soll sür den erledigten R o t a r v o st e n in Tüffer die «'olgenden Herren vorgeschlagen haben: Notar K u in m«r von Gonobitz, Notar Dr. Adolf Mravlag von Rohilsch und Notar Dr. R e i d i n g e r von verlach in Kärnten. — Herr Alois Znidariö, Notariats Candidat, wurde vom t k. Bezirksgerichte Cilli mit Dekret vom l. Juli d. I. zum R o t a r i a t S°S u b st i t u t e » in Tüffer bestellt. Fürstbischof Dr. Stapotnik soll, wie dem „Sl, Gospovar' auS H o ch e «i e g g berichtet wird, in letzterer .^eil unwohl gewesen sein. Man schreib« dies den Folgen einer Erkältung und Uederanstrengung in seinen Berufsgeschäften zu. Gelegentlich seiner letzten Anwesenheit in Hochenegg hat der Bischof eine Predigt gehalten, in welcher er besonders den Wert des Friedens nir die Menschheit betonte. Hoffentlich haben diese Worte in der Kaplanei daselbst eincn sehr erwünschten Eindruck hinterlassen. Der künftige slovenische Katholikentag bildet für die slovenische Preise fort--..-.U ::i mebr oder weniger he'-tigen Angriffen aus die tonangebende Geistlichkeit. Die meisten Blätter vertreten den Standpunkt, daß die Abhalwng des Tages ganz überflüssig fei. DieS sagen selbst die konservativen „N o v i c t." „Slov Narod" nennt es nmestens „Borniertheit". die sich in der Fassung einzelner der vor» geschlagenen Resolutwnen breit gemacht habe, und , R o d o l j u p ' sagt dazu : „Für Ruhe und Ausgleich haben wir immer eine offene Hand, sür Beleidigung unserer Ehre und Nichtberücksich-tigung nationaler Pflicht aber unsere — Faust." Die Clericalki« erwarten vom Katholikentag eine wesentliche Stärkung ihrer Macht. In unter» steirischen sloveniichen Lehrerkreisen wird es abfällig besprochen, daß Herr Lehrer Jakob Kovaeit in Heil. Dreifaltigkeit (Windisch - Bücheln) sich bereit erklärt habe, beim Katholikentag mitzu-wirken. Die beabsichtigte Resolution „Schule" ist nämlich stark gegen die Ansichten der in der Neuzeit herangebildeten Lehrerschaft gehalten. In Marburg haben sich vor Kurzem einige slovenische Parteileiter zur Beschlußfassung über eine politische Resolution für den Katholikentag vereinigt, welche die Betheiligung einiger untersteirischen Radiealen an demselben in den Augen der zahlreichen slove-nischen Gegner minder charakterlos erscheinen lassen soll. Der steiermärkische LandeSschul-ratb hat durch die Ernennung deS Herrn Lehrers Freuensfeld für die Volksschule in Lutten-b e r g der Gemeinde einen unverdienten Schlag 1892 »ersetzt, wenigstens wird diese Ernennung dort als solcher empfunden. Und mit Recht! Herr Lehrer FreuenSseld ist ein so scharser Gegner deS deuilchen Bürgerthums in i.'u»enberg, ein io des-tifttv, ja bisweilen leidenschaftlicher Verfechter des Claventhums, daß man bei einiger Rücksichtnahme «uf die Verhältnisse im Orte doch wohl ein« bessere, «llgemein besriedigende Auswahl hätte treffen fenwri. Da» Vorgehen des LandeSschulrmhes ist um so auffallender, als — sapicnti sat — jedermann wußte, was los sei. Wer die geheimen Fäden Kim«, mit denen da gesponnen wurde, möge sie zur Vermeidung ähnlicher Fälle sür die Zukunft «stecken. ErnteauSfichten am Südabhange des Aachers. Von e nem Fachmanne erhält die Deutsche Wacht kolgendm Bericht: Die zu erhoffen-den Aussichten dec leur-gen Ernte sind im allgemeinen vielversprechend. Tie Feldfrüchie sieben sehr schön trotzdem die regnerische Witte-NINZ mit ihren naßkalten Tagen n cht besonders günstig einwiitie. Tie Ernte d r Gerste hat «nitS begonnen, die Aeiren sind schön und schwer. Ter Roggen Hai ganz gut überwintert; obgleich er vom letzteren Regen lheilweise gelegt wurde, steht er doch schön. Ter Weizen verspricht auch vieles. Hie und da bemerkt man den Brand und d^n Rost an unserem Getreide? diese Schädlinge wäre» leichi zu vertreibe», wenn nur der Landwirt sich entschließen könnte den Zwischenwirt dieser Pilze, die Berberitze, ven Tauecdori', Herberte vulgaris, auszurotten. Es besteht zwar darüber ein Landesgesetz, do l leider ivirv solches nicht beachtet, zu», Schaden des Eigentümers und des Aurainers. Tie Kartoffeln ilehi» in der schönsten Blüthe und im schönsten Arwt. Letz lerer Umstand ist eben nicht vielver-sprechend. Tie Heumahd ist schon vor acht Togen zu E»de gewes'N. Diejenigen, welche bei Rege» mahl n, bei Sonnenschein aber trocknete», die sind mu ihrem Resultate zufrieden. Tie aber das Unglück hatten, mit ihrem Hentrvcküen in das Negenwktter zu gerathen, führen ihr Heu mit betrübten Gesichten« (in. Tos Gemüse ist gut; der Salat gieng durch die feuchte Witterung nicht in die Höhe und bildete schöne Köpfe, der »ohl ist vielversprechend. Die Obstbaume waren zwar in schönster Blüthe, doch ^rch baS unbeständige Wetter ist der Ansatz sehr schwach, an manchen Stelle» wieder gut. Ma» glautt in beschattete» Lagen dürste mehr Obst geben. Die Zwetschken-(ritte wird schlecht ausfallen, da die Früchte von tmm Pilze befallen si»d. Tie Rebe ist sehr stark angesetzt und wenn der Rebenbauer die Stöcke soiitzkii würde, so wäre auch in diesem ein sehr sichtbares Jahr zu verzeichne». Doch leider laßt sich der Bauer nicht dazu herbei, seine Reben zu besitzen. Erstens aus Unwissenheit, zweit ns memt er: wen» Gott es will, daß viele Trauben werden, so wird alles wohl; we»n Gott nicht will, so hilft das Spritzen auch nichts. Manche meine» wieder, das Spritzen .v e r g i s t e den Nein! .Tarnm, weil der Genuß solchen Weines Kranthtiikn erzeuge." Ratürlich, wenn man die Reben nicht spritzt, so wird die Traube ganz unrei' gelest. solcher Wein muß Krankheiten ver-Ursachen, wie eben unreifes Obst. Wen» uns Gm Hexer mit Hügel verschont, so können wir au? ein sehr gutes Jahr hoffen und mancher Bauer wird sich von den vorhergehenden schlecht.,! Jahren erholen. Todesfälle. Ter Pfarrer von Stranitze» bei Gonobitz, Herr Franz Verlik, ist in Gratwein plötzlich gestorben. — Aus Bischoflack wird gemeldet, daß der dortige Herr Bezirksrichter, Dr. «koste, vorgestern gestorben ist. Das neue Gymnafial-Gebäude in Marburg soll, wenn es nach den Wünschen einiger Marburger »Tlovenen" geht, mil einer slovenischen Aufschrift versehen werde», „damit sich die Marburger ärgern." Dieser eblc Zweck wird mit der Begründung zu erreichen g. Tchwarz der bet mntlich unter den Beisalls-bezeugunge«« der Ju««gslove»en von Rudolfswerth nach dem österreichischen Tobolik — Pismo — versetzt worden ist, hat auch dort keine Ruhe; die slovenische«« uitd croatischen Blätter stänkern ibn an und bezeichnen diesmal seine Thätigkeit und seinen Umgang als die Sache der Irre-deniisten fördernd. (!) Fürstbischof Dr. Missia von Laibach steht bei den krainischen Rnffen be-kanntlich im Verdachte ein verkappter „Deutsch-thümler" zu sein; «nan mag ihn dort auch nicht recht leiden weil er ein Steuer und Freund des Grazer Biichofs Dr. Zwerger ist. Neulich, als er z««r Firmung in Rudolfswcrth weilte, hat jemand die zu seinen Ehren errichteten Triumps-psorten niedergeriffe». Ein landessürstlicher Com-missär begab sich an Ort und Stelle um deu slavischen Heldei«, der diese nationale That voll-brachte, auszukundschaften. Laibacher Bicycleelnb. Vom Säckel-wart dieses Vereines erhält die Deutsche Wacht die Nachricht, daß Frau Kronprinzessin-Witwe Erzherzogin Stefanie in Anbetracht des vom Club am 19. März d. I. in A b bazi a veranstalteten, glänzend gelungenen Sportsfestes ihr Bildnis mit eigenhändiger Unterschris« dem Verein gewidmet hat. (Siehe Briefkasten.) WichtigfürWeingartenbefitzer.Wie der Deutschen Wacht mitgetheilt wird, wäre es Herrn Julius P l a u tz in Cilli gelungen, ein Mittel gegen die seit Jahren in den Weingärten vorkommenden Krankheiten gefunden zu haben. Sollte sich dieses Abwendnngsuiittel hewähren, so würde hiednrch tauscndm Besitzern von Wein-nftrrn« erholten im«, und es minDen Viele 5 Hochzeit im »Hause WittelSbach. Die Deutsche Wacht hat schon berichtet, daß am 3. Juli die Trauung der Prinzessin Amelie, Tochter des Herzogs Carl in B ai ern, mit dein Herzoge von Urach in Tegernsee stattgesunden hat. Im ganzen Teqernseer Land ruhte die Arbeit. AlleS war »ach Tegernsee gekommen, um womöglich den Hochzeitszug, der bei schönem Wetter über den Schloßhof »ach der Kirche geplant war, oder doch die Braut und den Bräutigam zu sehen. Gegen 10 Uhr ertönte ein Pöllerschnß. Es war das Zeichen von der Anknnft deS Kaisers von Oesterreich. Vor demTrmmph-bogen wurde der Kaiser von der dort versa«ni»tlten Gemeinde-Bertrelung Tegernsee, de» Vertretern der un«liegenden Ortschaften Egern, Rottach u. s w. begrüßt und dem Herrscher Blumen überreicht. Die zahlreich versainmelte Menschenmenge brach, als sie deS Kaisers, der ganz vorzüglich aussah, ansichtig wurde, in stürmische Hochrufe auS. Etwa sünsuttdzwanzig Minuten später verkündeten Pöllerschüffe und fernher tönende bmtfende Hochrufe. daß der P r i n z - R e g e n t sich dem Schlosse nähere. Viele Freude machte dein Regenten die Anrede einer der Kleinen: „Grüß Enk Gott, Herr Prinz-Regent! Dös freut uns, daß Es aa da seid's!" Um halb 12 Uhr erfolgte der Einzug des statt-lichen Hochzeitszuges in die Schloßpfarrkirche. Während der Tafel sprach der Kaiser von Oester-reich auf das neuvermählte Paar 'olgenden Trink-spruch: „Ich trinke auf das Wohl deS neu« vermählten' Paares, daß ihm der Segen deS Himmels nicht sehle» «««öge!" /tunft, Schrifttum, Vühne. Von heute bis Mittwoch werden in der Werkstatt Han« B r a n d st e t t e r « in Graz mehrere Arbeiten zur allgemeinen Besichtigung au»-gestellt lein: die überlebensgroße Statue Robert Hamerling« und die Modelle de» Rudolf von Hab»burg, Kaiser Leopold I. und Erzherzog» K>rl II. von Steiermark, die in Stein ausgeführt werden und die Hauptansich« des Grazer Rath-hauseS schmücken soll. Der Tonkünstler Han« v. Z o i », der Schöpfer zahlreicher fesselnder Lieder und der (mit Erfolgn Wien, Graz und Budapest gegebenen). Operette „Colombine", veranstaltet am Dienstag den 12. Jutt im Cursalon in Neuhau» im Bereine mit der PrimadonnavomConventgarden-Theaterin London, Frl. Mathilde A matt und dem vortrefflichen italienischen Teiior Eugen Cheorier ein Coneert bei vollsihümlichen Preisen. Der Obmann d:» Scheffclbunde» für Deutschland, Pros. Josevb Stöckle hat »um Feste der Denkmal-Enibüllung zu Tuttlingen, den Manen Max Schnecken bürg er», des Saugers der Wacht am Rbein ein Gedicht gewidmet, da« in folgenden Versen au«klingt. »segnend walte dein Gedächtnis Unsterblich fruchtend ab und zu; Da« fei an un« dein groß Vermächtnis: So treu und deutsch zu sein wie du\" « nsichten von Cilli. Im Vertage von Fritz Rasch sind zwei reizende AlbumS erschienen, di< pholographische Ansichten von Cilli in hübscher Ausstattung darbieten. Da» gröbere vereinig« sechs Bilder in Cabinet-Format : Cilli vom Schloßberg, Grazerstraße, Burgruine, Ober-Eilli, Zoiefiberg, Seidlquelle und Waldhau«. Da» kleiner« Album (in Visitkartenformat) bietet noch um zwei Auf-nahmen mehr: C'lli vom Steirerkogel uiid den Rathhau»platz mit einem Theile de» Kirchiburm«. Massenhafte Herstellung ermöglich« e« dem Verleger, da« kleinere Album für einen Gulden zu verkaufen. Die Einbanddeckel,, die in einer Wiener Kunstan-statt hergestellt wurden, zeigen auf rothem Grunde schwarze Verzierungen und da« Wort Cilli in schrägem Golddruck. Wer von den Sommergästen feinen Angehörigen ein Mitbringsel oder sich^selbst ein Andenken kauken will, dem werden diese foto-graphischen Ansichten in Albumsorm besonder» willkommen sein. SanratlidK llirt inijnmttii «Sjjn jltf ja bcjit»'« <» Pütt- Ulld Tiimftthtn • Handlung rflt* K«»fh in tttli. 6 Deutsche Wacht 1892 Mchtrag. Windiichgraz, den S. Juli lSS2. Bei dcr heutigen Gemeideausschußsitzung wurde einstimmig beschlösse» folgende Resolution: Da, wie die Hallung und die Erfolge der nicht-deutschen Völker Oesterreich« auf das schlagendste beweisen, nur die strammste Betonung des nationalen Standpunktes, nicht aber schöne, sogenannte staats-mänuische Reden uns Deutsche vor weiteren Ver-lusten zu schützen vermögen, so werden die deutschen Abgeordneten aller Parteischattierungen dringendst ersucht, in allen, insbesondere aber in den unser deutsches VolkSthum betreffenden Fragen sich einig » n d entschlossen einzig und allein nur auf den nationalen Standpunkt zu stellen und sohin auch die hieraus sollenden Konsequenzen zu ziehen. Auch wurde einstimmig beschlossen, der „südsteirischen Post" und dem betreffenden Einsender anläßlich des von dem genannten Blatte in der letzten Nummer gebrachten von Unrichtigkeiten und hämischen Worten erfüllten Artikels über die Resignation des Bürgermeisters hier die verdiente Verachtung ausznsprcche», was hiemit geschieht. Arcmdentiste der Stadt gtlti. Hotel .Erzherzog Johann." Herr Anton Bouvicr, Kaufmann, Graz: Jguaz Riedl, k. u. k. Oberst. Ära,; Karl Ritter v. Strahl, k. k. LandeSger.-Ratb, Pettau; Fanny Lechner, Privat, Graz: Dr. Karl Merk, AdvocaturScandidat. Graz; I. Kugler, Lek.-Verwalter, Neu Cilli; Victor Pankiewiez, k. u. k. Hauptmann; Theophil Lehensteiner, Jnspector d. Südbahn. Wien; Michael Goldsana, Kaufmann, Wien; Gustav Lichtner, Jurist, Graz; Jakob Reblinger, Jnspector der k. k. österr. StaatSb., Knittelfeld; Juliu» Hock. Kaufmann, Wien; HanS Schneditz, k. k. Postofficial, s. Frau, Graz; Christoph Winkler. Kaufmann, Frankfurt am Main; Wilhelm Freiherr v. Rein-länder, k. t. Feldzengmeister, Graz ; Dr. Leopold PoSpichal, f. k. Oberarzt, Graz; Johann EasteLiz, k. k. Lande»ger.-Rath, Graz; Dr. August Hausen-bichlcr, Arzt, Trieft: Emanuel Sax, Privat. Wien; Friedrich Edelmann, Reisender, Marburg. „.Hotel Koscher" (Wregg.) Her, Her-man Eisenstein, Fabrikant. Wien: Joses Selak, Beamter. Darovar; Mathilde Gröger, k. u. k. M«jor»witwe, mit Nichte Görz; S. Yreudenthal, Kaufmann, mit Diener, Wien; Franz Xav. Schneider, Controlor der österr.-unz. Bank, i. P. sammt Frau au» Trieft; Markn« Beck, Eommi», Agram ; Ladislaus v. Geyer, Magister der Pharmacie, Agram; Franz Jcut, Musiklebrer, Graz; P. Neher, Reisender, Wien; Juliu» Hochsinzer, Reisender, Czakathurn; Sophie Ernst, KaufmannSgatrin. mit Sohn, Budapest; Simon Tauber, Buchhalter, Graz; Anton Kupljen, k. k. Notar, (ernenibl; Joh. Anton Novak, Reifender, Wien; Josef Unterlugauer, Reisender, Wien; Fritz Dre»-naudt, Architckl, mit Gattin, Wien; Eduard Kuketz, Studierender, Graz. .Hotel .zu IN Vlefant." Herr Emil Ehrenslein, Reifender, Wien; Adolf Laubmann, Kausinann, GraSlitz; Theodor Wiefenreiter, Kaufm., f. Gemalin, Trieft; Han» Dettelbach, jun.. Privat, Graz; I. Kick. Verwalter, Hochenegg; Emil Wajda, Beamter, Wien; Johann Flor, k. k. Hauptmann, i. P. Gonobitz; Jokef Starij, k. k. Telegraphen-Verwalter u. Postctrl., Ezer in Böhmen; Eduard Steinböck, Obereontrvllor, der österr. ung., Bank i. P. mit Gemalin, Wien; Karl Kulhanek, Kaufn,., s. Gemalin u. Tochter, Wien; I. Epstein, Reis., s. Frau Wien; Fritz Tallian, Reisender, Wien; Johann Sutter, f. k. Oberstlieut., i. P. Preßburg; Gustav v. Purgai, landfch. Rech.-Official, Graz; Friedrich Schuch, Landesoberbuchhalter, Graz; Dr. Paichel, Zahnarzt. Laibach: Gustav HoSvodar, Linz. .Hotel „Ttadt Wien." Julie Pinert, Modistin, Klagenfurt; I. Skraba, Privat, Marburg; Robert Brbaric», Professor, Baja Ungarn; Ferdinand Krisanec, Kanzellift, f. Gemalin, Laa»; Franz Dimmer, Kaufmann, Triest; Jenni Konrad, Prof-. Gattin, Großwardein; Robert Lutz, k. k. Seeeadet, Pola; Alfred Kernhäuser, Kaufmann. Wien; Franz Pollet, Beamter, Teplitz; Heinrich Steindörfer, Privat. Wien; Karl Koegeler, k. k. Notar, Lana, Tirol; Josef Lokoschegz, Eommi» Rann; Josef Lokchniaa^Reistnde^ZLiei^^Wilb^^cliker^ieis^. Soiel zum ..«zold. Löwen." Katbi Eggler, Private. Graz; Dr. I. Höhn. Mediciner, Radein; P. Marku» Pototschnik, Eapitular, St. Paul, Kärnten; Aloi« Lessiak, VerzehrungSsteuer-Agent, Schönstein; Hubert Wagner, k. k. Au»-cultant, Laibach; David Kronseld, Kaufmann, Wien; Karl Schaupp, Reisender, Marburg. (Hasthof .2tern." (Lemesch) Rofalia Reindl, Beamten» Waise, s. Tochter, Graz; Max Garzarolli Edl. ». Turnbach, Privat, Marburg; Eng. Spies, Verwalter, Wöllan. Gafthos zur „golt Krone.' O»car llrban, Restaurateur, Trifail; Eugen Ritter v. Frohlich§thal, k. k. Hofrath. Graz; Leopold Eckler, . f. Major, mit Tochter und Enkelin, Wien. Gafthos zum „Mohren " There« Veiil-mayer, Private, St. Paul: Anna Honfelder, Privat, mir 2 Kinder, au» Oldenburg. Eingesendet. Hopfen-Original-Bericht von Adolph Lehmann Nachfolger Hopfencommissionäre in Nürnberg. Die Witterung ist, der Jahre»zeit ent-sprechend, am Tage heiß mit Neigung zu Gewitter-bildungen; die Nächte sind dagegen auffallend kühl, was der Entwicklung der Hopfenpflanze nicht» weniger al« zuträglich. Im Großen und Ganzen sind unsere Hopserianlagen sowie die unserer Nachbarländer gesund und frei von schädlichen Ungeziefer, aber das Wachsthum ist ein sehr ungleiches, namentlich ist in älteren Gärten ein merkliche« Zurückbleiben vieler Reben bemerkbar. AuS der Steiermark find nn» für Mitte diese» Monat» die Erstlinge der dortigen Früh-Hopfenernte angekündigt, welche auf hiesigem Markte gute Aufnahme stnden werden. Die Vorräthe der letzten Fechfung sind kaum nennentwerth. Warnung für Grundbesitzer. Kein Grundbesitzer, ehe er sich eine landwirtschaftliche Maschine ein oder Geiälh bestellt, versäume e», sich den neuesten Eatalog der bei un» besteingeführten Firma Jgnaz Heller Wien 4/j Praterstraße Rr. 78 kommen zu lassen. Wie wir aus dem un» zuge-gangenen neuen Catalog dieser Firma ersehen, hat dieselbe abermals eine Anzahl von Novitäten in Vertrieb gesetzt, die für Grundbesitzer sicherlich »on größten Interesse sein mühten; so unter anderem Dreschmaschinen nach den neuen Modellen, Futter-schneidmaschinen in bi»tier unerreichter Ausführung, ganz neuartige patentierte Pressen für Obst- und Traubenwein, kleinster Gattung sowohl al» auch sür die Producenten, da wir in dem Cataloge Pressen im Preise von fl. 20 — bis fl. 1600 — per Stück verzeichnet finden, die Firma Jgnaz Heller Wien ist die Einzige in Oesterreich, ivelche derartige Pressen zu», Verkauf bringt — wa» wir noch ganz besonder» hervorhcden müssen, sind die neuartigen HeUer'ichen Mehl-MahUMühlen mit Steinen, mit Mehlbeutelapparat und Grießsiebvor-richtung sür Handbetrieb sowohl al« auch für große Müilnereien, nicht zu verwechseln mit den von anderen Seiten auSgebolcnen, unvollständigen Mühlen — und erscheint hiedurch einem vielfach beklagten Mangel an Maschinen diesen Genre» speciell in Hinsicht aus kleinere „i.d mittlere Grundbesitzer endgiltig abgeholfen; man hüte sich aber vor Nachahmungen! Die Firma Jgnaz Heller */, Praterstraße Nr. 78 hat die Preise aller Maschinen bedeutend ermäßigt für jene Käufer, welche bei der-selben direkt bestellen, so daß man bei dieser Firma billiger al» überall und aber auch unter bewährter reeller Garantie abkaufen kann; die an obige Firma gerichtete» Briefe werden von derselben in der nämlichen Sprache beantwortet und ausführliche Cataloge auf jedwede» Verlangen sofort gratis und portofrei zugesendet. • * Unter den herrorragendste» Neuheiten, welch« unser Haushalt der fortschreitenden Entwicklung der Industrie verdankt, ist in erster Linie die so rasch beliebt gewordene M a ck'S Doppel stärke zu nennen, welche unsern verehrten Hausfrauen die Arbeit an den Wäschelagen so bedeutend verkürzt und erleichtert. Das zeitraubende Auflösen von Zusätzen wie Borax, Gummi, Stearin welche jede erfahrene HauSfran der einfachen Reisstärke beizugeben pflegte, fällt weg, weil dieselben in viack's Dervelstärlc t» bewährtet. richtiger Mischung über die Wäsche, ohne je zu kleben, wa« namentlich bei feiner Herrenwäsche, bei Vorhängen ,e. von größter Wichtigkeit ist; die Verwendung ist äußerst einfach; die Wäsche wird mit geringerer Mühe weißer und steifer al» mit irgend einer ander» Stärkesorte; kurz da» Fabrikat ist eine wahr« Wohlthat für Alle, welchen daran liegt, an de« Wäschetagen Mühe und Arbeit zu sparen. Leider kommen, wie bei jedem guten Fabrikate zahllos« minberwerthige Nachahmungen in ähnlicher Packung im Handel vor und empfiehlt e» sich daher für Jedermann, der da« echte Fabrikat de» uriprüng-lichen Erfinder« (Hch. Mack in Ulm a/D.) «kalten will, beim Einkaufe genau auf den Namen „Mack" und auf die bekannte Schutzmarke (Dame und Waschfrau, welche der ersteren die Wäsche über-bringt) zu achten. Briefkasten. Herrn Säckelwart B m Laibach. Wir danken für Ihre Mittheilung, aber e» bat uir» weh gethan, de» undeutfchen Namen Ihre» Vereines abdrucken zu müssen. Möchten Sie nicht eine Ver-deutschung beantragen? Radfahrer-Verein klingt doch mindesten» so schön, wie Bicycl Club I Herrn Dr. ,H. Ro hitlch-Sauerbrunn Besten Dank für die freundliche Bewilligung! Der Aufsatz soll im nächsten Hefte zum Abdruck gelangen. F. 3}} in ?f. In gleicher Form und unter derselben Bedingung werden un« Nachrichten jeverz it willkommen sein. P"Ula und Anton Die reizenden Gedickie sollen Verwendung finden; aber wir geben die Hoffnung auf einen Original-Beitrag nicht auf. Deutschen Gruß! Kourse der Wiener Aörse vom 9. Juli I8SZ. Silberrente.......st. 95*20 Notenrente ....... , 94*95 Goldrente.........112.90 5%ige Märzrente.......100.75 Bankactien 9.97 Creditactien.........313*25 - London, vista........119*05 20 Frankenstücke.......9*51 Münzducaten.........5 09 100 Reichsmark........53*95 EifeuvaönverKehr. Jbfaljrt dcr Inge vo» Cilli iu derNichtung nach .* Wien: l*38nachts(S.-Z.): 1""»1 nachm. (Sch.-Z.); 5*24 nchm. (P.-Z.) 3.10 nacht»; (P.-Z); 0*25 früh(See.-Z.); 8*49 vorm. (G.-Z); Trieft: 4*22 nacht» (S.-Z.); 3.24 nachm. (S.-Z ); 1 ^»1 nachts (P.-Z.); 10.20 vorm. (P.; Z ); 5*4" abend« (G.-Z.) 0*30 früh.S.-Z; Wöllan! 0 *.»5 früh 3*ü0 nachm. ÄnkunN der Züge in Cilli in der Nichlnng von : Trieft: 1*^0 nacht» (S.-Z.): 1*49 nachm. (S.-Z.); 5*l9 nachm. (P.-Z.); 3*05 nacht« (P.-Z.); 9.04 abend»(Sec.-Z.);8*41 vorm. (G.iZ.); Wien : 4*21 nacht» (S.-Z.); 3*22 nachm. (S.-Z.); 1*44 nach,» ,P.°Z.); 10*1.'» vorm. (P.-Z;.) 5.32 abends (E.-Z.) 9*25 abends (Sec.-Z.). Wöllau.* ^*24 früh; 5*09 mitt. K„ »liütiktliiriliek jtfprifi« UÄilU W.n/ntffnHmi t trf \L(III(I\T Zu buWn bei dun Apothekern un4 l'ar f'iimforx etc. 1 Stslok !»ö kr. Die Katzen-Schule Farbendrulidild Zormai 4ii58 (im. Preis T« lr. vorräthig in der " ' ----->>.....-_l.». nulmunl. 1892 Die HeittermüKte. Rheinisch« Novell« von JuliuS Rasch. — Rachtr»« vnboica. (Fortsetzung.) Sie kämpfte umsonst gegen den sie über-»«nnenden Schmerz. Laut aufschluchzend ver-grub sie ihr Haupt in die Hände. Ich rief ihr zu: Marianne, was soll das heißen? Bekommst du schon Heimweh, «he du ms dem Gesichtskreis deines Weilers? . . . Das gibt ja eine lustine Wirtschaft! Sie hob den Kops, sah mich groß an und lehrte, ihre losgelösten Haare aus der Stirne streichend, dem heimathlich«» User den Rücken. Sie begann ein Lied zu summen. Ist's euch so recht, Herr Sclarenhändler? frug sie nach einer Weile. Holla, ho! So war'S nicht gemeint. Wenn du nicht freiwillig deinen Dienst antrittst, nur gezwungen von der Großmutter, so will ich nichts mit tem häßlichen Handel zu thun haben. Warum sprachst du nicht früher, thöiichteS Mädchen? Fragte mich Jemand um meine Meinung? Dies zu thun, war nicht meine Sache, fuhr ich aus. Das Trangeld mag die Alte behalten; ich ersetze es gern aus meinem eigenen Beutel. Z-ich aber bringe ich ihr zurück, so wahr mir Seit helfe! Ich wendete das Boot. Laßt's nur fein! rief sie. sich bemühend. lachen. So war's nicht gemeint. Ei, ich scherzte nur .... Dienen muß ich, da kann es Mit ja einerlei fein, wo es geschieht. Die Groß-. »utter nähme mich ohnedem nicht mehr auf! : »er bin ich zu groß und zu hungrig geworden. I . . . . Wenn ich weinte — geschah's — nun [ ja, weil dort nun einmal meine Heimaih ist. Sie legte die Hände übereinander, fah simmend vor sich nieder und sprach ferner kein Veri. Auch ich schwieg und war geängstet bei dlm Gedanken, was die Müllerin über das mldc Ding sagen würde. Allein wider meinen {Briten lenkte ich die Augen nach ihr hin. Run ! erst fah ich, welch schönes Mädchen ich ange-irorben und daß ich scher damit gegen den Killen jener verstoßen hatte. An der Einfriedung des Gehöftes trat uns ! du Müllerin entgegen. Auch sagte sie sogleich slinirunzelnd: Was ist dir eingefallen, Martin, eine so hübsche Dirne zu dingen? Seien sie ruhig. Frau Müllerin, entgegneie Ä; die sticht wie Brenesfel! an die wagt sich i Seiner! O ♦ » So auch war es. Schon im ersten Augen-Miefe wies sie alle Annäherungen der jungen ftarfttn sowie das lose Gespötte der Mägde, die sie ihrer veifl'ckten Kleider und bloßen ^ Füßc wegen neckten, herbe zurück. _ Sei der Arbeit aber zeigte sie sich anstellig. > griff rüstig zu und Alles wurde unter ihren Hände» was Rechtes. Man hatte niemals nöthig, ein Ding zweimal zu sagen, noch eine ! Verrichtung zu tadeln. Ihr Stall war wie eine Stube aufgeräumt, und die Kühe, der Stolz der Müllerin, wurden besorgt wie nie zuvor. Dabei ! griff sie muthig zu, wenn eine erkrankte. Ehe > der Thierarzt zur Stelle, hatte sie schon ihre ! Kittel angewandt, die sich auch jedesmal als die ' richtigen erwiesen. Immer bereit zur Hilfe, ' »urbe sie bald ein Segen der Mühle. In den Augenblicke» der Gefahr aber beschämte sie ; durch ihre Umsicht die Mannsleute, der schreienden ßeiber nicht zu gedenken. Das zeigte sich bei einem unglücklichen < €tteif,nis. Eines Tages nämlich entstand in dem mit Stroh uud Heu gefüllten Dachstocke ober-halb des Stalles Feuer. Während Alles durch-, anander lief, jammerte und schrie, sprang sie in den Stall, umwickelte die Augen der Kühe mit Tüchern und trieb sie durch Rauch und Flamme» auf die nächste Wiese. Eine Viertelstunde später stürzte der brennende Stall zusammen. L Tie Dieiiflletite konnte dem heinmiiwii ..Deutsche lU«cht" Müllerin zeigte sich immer zufriedener. Sie erkannte mit der ihr eigenen klugen Berechnung, daß solch eine Mugd ein Schatz für das Haus und mit Geld nicht zu bezahlen fei. Sie erhöhte freiwillig ihre» Lobn und schenkte ihr auch hie und da einen abgelegten Rock und Schuhe für ihr« bloßen Füße. Marianne verstand eS vortr«fflich. sich die Kleider anzupassen. Auch trug sie ihre Haare fortan auf eigne Ar». Anstatt sie in gefloch-tenen Zöpfen herabhängen zu lassen, wobei ihr der wellige reiche Haarschmuck oft losgelöst über Stirne und Nacken fiel, wand sie sich den-selben jetzt gleich einer Krone um d S Haupt. Ich freute mich von Tag zu Tage mehr meiner guten Wahl und der vortheilhasten Veränderung, welche zusehends mit dem Mädchen vorgieng. Das geordnetere Leben, die bessere Kost, die Ruhe, denn sie nach der Arbeit gcnoß, sowie die Anerkennung, die man ihr nicht vor nthielt, wirkten gleich einem Zauber aus ihr junges Gemüth. Ihre Farbe wurde blühender, ihre Gestalt voller, die ganze Erscheinung von einer Schönhc't, daß sie jeder mit Bewunderung anblicken mußte. Sie achtete dessen aber nicht und blieb nach wie vor in sich abgeschlossen, mit stillem Sinnen nur ihrer Arbeit zugekehrt. Ich ertappte mich häusig bei einem Gange durch den Hof, wo ich sie bei der Arbeit singen hörte, oder aus einem Umwege, wo sie. wie ich wußte, gerade Futter holte. Sie war mir eine Augenweide, nnd flößte mir eine Achtung ein, wie vor ihr kein anderes Mädchen. Di« spät erwachte Liebe erfaßte mich um so tiefer. Kaum der Schule entlassen, siel mir die Pflicht zu, sür Mutter und jüngere Geschwister zu sorgen. An mich selbst und eigene Lebens-sreuden zu denken, dazu kam ich nicht. Run war freilich die Mutter todt, die Geschwister waren selbständig — ich aber war darüber zu einem alten Gesellen geworden. Am RHeine zählt man ans dem Lande mit dreißig Jahren zu den Alten; niemand nimmt an. daß man noch freien könne oder wolle. Auch war mir dergleichen nie in den Sinn gekommen; die schwatzenden, kichernden Mägde mißfielen mir, und ich suchte mil Vorliebe den Umgang der Männer. Als ich aber Marianne sah. — freilich, — da wandte sich mein Sinn! Bei ihr war alles Zucht und Ehrbarkeit. Sie sprach stets bedachtsam und nur in sittigster Art. In den alten Trotz verfiel sie, wenn ihr jemand ungebührlich begegnete, was aber feilen geschah; den» nirgends mehr wie auf dem Lande ehrt ma» die angeborene Sittsamkeit des Weibes. Und Marianne umschwebte so recht angen-scheinlich der Schutzengel der Unschuld. Des Sonntags aber war's eine Freude, sie in der Kirche zu beobachten. Sie sah und hörte nur den innere» Gott, während ihre Genossine» an dem heiligen Ort oft blos ihren Putz zur Schau trugen. Auch die Vergnügungen derselben theilte sie nicht. Sie besuchte weder Kirchweihen, noch blieb sie des Abends am Brunnen stehen um mit den Burschen zu plaudern. Ihre Freude dagegen war, sich in den Freistunden im HauSgärtchen zu beschäftigen. Sie lieble die Blumen, pflanzte sie und wartete ibrer. Die Sonntag-Nachmittage saß sie sodann mit Kathrine, der alten Köchin der Mühle, unter ihren Pfleglingen, denen sie zuläIgelte, als seien sie lebende Wesen. Oft auch ließ sie sich von ihrer alten Freundin Legenden und Märchen erzählen, tvobei sie lachte und weinte, als hätte sich alles im Leben selbst so zugetragen. Ich gesellte mich häufig zu ihnen — so von ungefähr — stopfte mir eine Pfeife und vergaß dabei Wirthshaus und Kegelspiel, sowie das beliebte Politisieren mit den Kameraden. Als der Winter heranruckte, fing die alte Köchin, die schon sei« vierzig Jahren in der Mühle diente, zu kränkeln an. Sie hatte sich mürbe geschasst, und die Gicht erschwerte ihr das Gehen. Die Müllerin mußte an eine Aus- liili.' hr„hn imh ihr» flVihf in»f mif Wnrinnne 7 beeinflußt haben; denn eine andere hätte diese nimmer neben sich geduldet. Kathrine war »ach altem Schrott und Korn, noch auS jener Zeit, wo es hieß - Jetzt Arbeit. — dann Ruhe; und des Sonntags seine kleine Freude l — So stand'S in der Bibel, uud so war'S das rechte. Sie war keineswegs eine Scheinheilige; doch sollte alles seine Zeit haben. Mit Marianne war eS nun ein eigen Ding. Allezeit fröhlich bei der Arbeit, singend beim Wenden der Töpfe, beim Scheuern des Bodens, bei den Mühen am Waschtroge bis lies in die Rächt, war sie traurig in den Stunden der Ruhe. Ich sah oft Thränen in ihren Augen und merkte, daß schwere Seufzer ihre Brust hoben. Mit Wehmuth nahm ich wahr, daß ein geheimer Schmerz sie quäle. Als der Winter dem Frühling daS Feld räumte, gab's in der Mühle viel zu thun. Es wurde gescheuert, die Wände wurden frisch angestrichen, die Tapeten erneuert. Dos ganze HauS war in Alarm, denn es hieß, der junge Müller werd« bis zum Sommer zurückkehren, auch solle dann sogleich seine Verheirathung erfolgen. Er haue auf Reisen und durch allerlei Händel viel Geld verausgabt. Die Mutter hatte eine Hypothek aus ihre Felder aufnehmen müssen, da sollte dann eine reiche Heirath den Schaden decken. Bei der vermehrten Arbeit im Haufe und der sich infolge einer reichen Ernte noch hinzu-gesellenden Sommerarbeit im Felde, suchten sich die Dienstleute des Sonntags durch Lustbar-leiten zu entschädigen. Kein Kirchweihfest im Umkreise blieb unbesucht, und selbst im Hause erlaubte die Müllerin Hie nnd da ein Tänzchen. Marianne allein blieb fern. Eines Ta^eS rief mich die alle Kathrine, die jene immer inniger in'S Herz geschlossen hatte, in ihre Küche, als sie sich gerade allein darin befand, um mich aufzufordern, das Mädchen zum nächsten Feste, daS in unserm Nachbardorfe stattfinden solle, mitzunehmen. Sie wird mich zurückweisen, sprach ich, wie alle die andern, die ihr schon gleiche Anträge machten. Ihr müßt nicht so blöde sein. DaS Mädchen hat Vertrauen zu euch; wenn sie geht, geschieht «S am ehesten mit einem so soliden und braven Burschen, wie ihr einer seid, Martin. Und ihr, — uun ja. ich bin doch nicht blind. — ihr seid dem Mädchen gut — probieret euer Glück. Wo denkt ihr hin? Ich denke, daß ein Tanz noch lange kein HeiratHSanlrag ist. Doch bringt dergleichen Männlein und Weiblein einander näher, — und nachher — Nachher, unterbrach ich sie, wird Marianne einsehen, daß ich zu alt für sie bin. Ei was'. — gerade ihr wäret der Rechte für sie! Die Dirne ist vernünftig und brav; an den flatterhaften Taugenichtsen, die um sie herumscharwenzeln, findet sie nicht den mindesten Gefallen. Ihr allein paßt zu ihr? daS ist auch der Müllerin Ansicht, die allezeit bereit wäre, euch beide auch verheirathet im Dienste zu behalten. Wenn aber Mariannens Abneigung gegen die Freuden der Jugend einen andern Gründ hätte? fragte ich vorsichtig. — wenn sie einen Liebsten im Herzen trüge? Das ist eS ja gerade! sagte sie lachend. Aber es ist dummes Zeup, Kinderei. Einbildung! Was konnte solch' einem armen Ding nicht alles in den Kopf gerathen, dos gleich einem Wilde des Waldes aufwuchs? ... Da konnt« «S einem hergelaufenen Fante leicht werden, so'n junge» Köpfchen toll zu machen. Seht ihr wohl! So etwas hatte ich geahnt. Ah bah! ich sag'S euch ja —'S ist Unsinn l Sie tappte hinein wie eine geblendetes Fliege in die Flamme. Daß ihr Liebster George heiße und gleich ihr armer Leute Kind sei, schien er gerade deS Wissens genug. Daraufhin haben sie ein bischen geschnäbelt, weiter nichts. Alsdann gab's Schwüre ewiger Treue, die sie meint halten zu müssen; t r ab« — niiia au? und davon !'_ .Deutsche lU«chi" 1892 verfälschte schwane Seide. Mo» verdre»»- e>» Mlisierchen M Stotfr». ,°n dem ma» fauien will, und die etwa ja» BcistIIsch»»z tritt I»sori ,» Zag« : 9»lamm«». NiloMlt dald u»d tintnUfrt wenig flicht bau »an, helldr»»alich«r isarbe. — ?l lichte Seite idie leicht specki» ir>l« und deicht! dienn! 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Nakuseb, <5iUi. Insertiotts-Preis: Fir die Snte •« #««#***««»»•«««»«**«#»•#« «»*#«* a»e*0O«9»tt«#«»#»*««««««•»«»««***««o««**«««: * »4 > l ^»3 2*3 V 2*2 2*3 jr Seit dem Jnlire I§6§ bewährt Borgar's medicinisclio ■rsr 2 ah B Depots in Cilli bei Herren: A|>otbeher A. Mareck. J. K. npfer A ftehmid^ F. i u» r in den Apotheken zu Rann, Wind.- Feistritz und Wind,- ▼ I Landaber*, sowie in all i —rV 4»rek M»dle, C»j>iciUt«n >mps»klM, wird i» 3«n m«l,ta» >u»lcc (Usui>d«n Erfolgn ui(o««ndrt is»x»» Haut-Ausschläge aller Art, iaebweedere irtpcn ebroni*! »« «ad 3cfc«pp*usl«p<« — lirricrr1« Ttieerurlse «oüiAlt 40",. IIolirtta«*<*r and unUTst-ha-J«! uek WM«ntlk)b von s|)«n 0'*ri««n 1'ltccr«*ifoa d*< Uiu>ci*ij0, — Zur V^rliUluiif toi« l'Hiiiirliuiiscii t>o^#lir« n*m »>,». «rtellich lleryer*« Tlicrrorlse uu4 udit« aas 4io bi*r sbge.iracitrt 8«li«ta««rk«. 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I. statt. Die Meldungen zu diesen Prüfungen werden am 16. Juli 8—10 Uhr und 10. ctptcmber 8—Uhr entgegengenommen. Dies wird mit dem Bemerken kundgemacht, daß eine Wiederholung der Aufnahmsprüfung weder an ein und berfetbeit, noch an einer ander« Anstalt zulässig ist. 550—2 j Cilli, mn S. Juli 1U2. ' i 1 1 fi • Die Dircctio». Änenipfeblung. Gestützt auf meine langjährigen Erfahrungen, im Baufache, zuletzt beim Bahnbau Cilli-Wöllau als Hoch-bauführer, erlaube mir den verehrten P. T. Besitzern und Baulustigen zur Anfertigung von allen Artezi Bau« planen, Boranschlägen und zur Uebernahme von Bau-arbeiten, Baufiihruug und Bauleitung bestens zu empfehlen. Hochachtend Zosef satter, Baumeister, 517—t Cilli, Theatergasse 4, I, Stock links. Geschäfts - Eröffnung. Ich beehre mich dem hochgeehrten Adel und P. T. Publikum von Cilli und Umgebung die Anzeige ;n machen, das, mir von der hohen k. k. Stach halterei in Graz die Concession zur Vermittlung von Dienstboten und Woh» nungen sür Cilli verliehen worden ist. Mein Geschästslocal befindet sich Herrengasse Ar. 30 und empftdle ich mich dem hochgeehrten Adel und P. T. Publikum zum geneigten L» sprnche. mit der Versicherung, daß ich stets bestrebt sein werde, alle an mich gestellten Aufträge und Anforderungen auf das gewissenhafteste und genamW zu erfüllen. Schließlich glaube ich noch verpflichtet zu sein, bekannt zu machetz daß ich die assein v »echtigte Vermittlerin von Dienstboten und W»$ nungen in Cilli bin. Hochachtend tzherese /»odermann. „ 519—1 Mi m V...h4«Aal1S