I nte llige N5 - V l att zur Laibacher Zeitung. ^i-. 127. Samstag den 23. October 18Ü7. Vermischte Verlautbarungen. Z. l8»9. (2) Nr. 2089. Edict. Das k. k. Bezirksgericht Prem zu Feistntz macht bekannt: Es habe Michael Pirz von Grafenbrunn wider Georg Schein und dessen unbekannte Eiben die Klage auf Ersitzung des Eigenthums der, zur Staatsherr-fchaft Adelsberg sub Urb. Nr. ^07, unterthänigen Realität hleramts angebracht, und um richterliche Hilfe gebeten, worüber eine Tagsatzung auf den ,5. Jänner k. I. ftüh 9 Uhr hicramls anberaumt worden ist. Das Gericht, dem der Aufenthalt des Geklagt ten und dessen unbekannten Erben unbekannt ist, und da sie vielleicht aus den k. k. Erbländcrn abwesend seyn könnten, hat auf ihre Gefahr und Kosten den Blas schein von Grafenbrunn zum Curalor aufgestellt mit welchem diese Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung entschieden werden wird. Dieselben werden daher zu dem Ende erinnert, daß sie allenfalls zur rechter Zeit selbst erscheinen oder dem aufgestellten Curator ihre Behelfe an Handen zu las' sen, oder einen andern Vertreter zu bestellen und an-her namhalt zu machen haben, widrigens sie sich die aus ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben werden. K. K. Bezi ksgcricht Prem zu Feistritz am 27. Juli 1847.___________ Z. iL25. (2) " " Nr. 2252. Edict. Im Nachhange zum dießgerichtlichen Edicte vom 25. Juni l. I., Nr. .7:8 wird bekannt gemacht: Es seyen in der Exccutwnssache des Jacob Samsa von Feistntz, wider Jacob Schürze! von Grafenbrunn über beidettheiliges Einv erstand in ß die auf den 7. September und 7. Ocrober l I. anberaumten Feil-bietungstagsatzungen sistirt und die neue,lichen Feil-bietungstermine auf den 6, November, den 9. De« cember l. I. und den l0, Jänner k. I., mit dcm vorigen Anhange atigeordnet worden. K. K. Bezirksgericht Fcistritz am 13. August 1347. Z. »U 25N< 20 » 200, dann viele Treffer zu ION, 50, 25 lc. !t. zuIgewinnen, Das unterzeichnele k, k, plivil, Gioßhandlungshaus zeiget dieses mit dem Bemerken an, daß gegenwärtige Vie emsige Lotterie in diesem Jahre ist, bei welcher nicht nur htM RÜcktttttt Welch htt ANkllNdj- gung entsagt wurde, s°n°ern«uch die Ziehung bestimmt „ndl unwiderruflich am 13. November d. I- Statt findet, und daß sich dann eine geraume Zeit keine Gelegenheit darbietet, "'it einer so kleinen Einlage sy glOße EllMMtN zu gewinnen. Ueberdieß hat diese Lotterie nock die Begünstigung, daß alle Gratis-Lose sicher gewinnen müssen, daher wurden selbe auch sehr Nich dotNt, und ihnen Treffer von ft. 50,000, 10,000, Z000, Ü000, 3000, 2000, 4ä 2 500, 20 H 250 UNd Vitle M st- 100, °»«n die kleinsten ge« — 714 — zogenm Treffer M ^s. 69, zugewiesen. Ein solches Gratis-Los spielt nicht nur in derselben tMNeN GMtisl0s-ZiehlMg, wo, wenn es gezo« gen wird, es bestimmt 2 Tresser machen muß, sondern auch noch in der Haupt-Ziehung mit, uno k^n im glück- lichen Falle st. 250,000,220,000, 210,000, 205,000,20^,000 :c.:c., oder auch noch mehr gewinnen. Von diesen so reich dotttten Gratis-Losen wird dem Käufer von 5 gewöhnlichen Losen ein Stück unentgeltlich aufgegeben, und es ist die Fürsorge getroffen, daß selbe in der ganzen Monarchie sowohl, als in Wien bei allen lZollectanten und Losverkäuftrn bis zum Ziehungstage, d. i- bis zum l3. November d- I. ;u haben sind; in Laibach beim Handelsmanne «F. H?D. M'MLO^MSF*. Das Nähere besagt der äußerst einfache, leicht verständliche Spielplan. Neisner ^ Cmlw., k. k. priv. Großhändler in Wien. Z. 1823. (2) Bei C. Gerold u. Sohn, Buchhändler in Wien, ist so eben el'schieiieu und de> in Lmbach zu haben: Das Nöthigste aus dem ^ Gebiete ^ Wechselkunde in kaufmännischer Beziehung, theotorisch - practisch dargestellt von Johann Geyer, Großhandlllngs-Correlpo„deiltei! und Iühabec emer, von der k. k. n. ö. Lattdesregiecunq autorisirten ^omttags- schule im Merkantilfache in Wien. Zweite, verbesserte Auflage. Wien, 1848. Ouer-8. In Umschlag broschirt Preis Ifl. C.M. , < Bei dem großen Umfange und der Bedeutung, welche das Wechselgeschäft in unserer Zeit gewonnen hat, kann das Erscheinen eines vom practifchcn Standpuncte ausgehenden Handbuches der Wechselkunde nicht anders als allen Classen der dabei Becheiligten willkommen seyn, und zwar um so mehr, wenn, wie hier, die Theorie durch zweckmäßige Beispiele mit einbeglcitenden Musterbriefen, Wcchselformularien zc. ?c., zur Anschaulichkeit gebracht ist und so jeder Fassungskraft angemessen erscheint. Wir machen daher auf das vorgenannte Werk des Herrn Geyer, von welchem binnen kurzer Zeit eine neue Auflage nöthig geworden ist, mit der vollen Zuversicht aufmerksam, daß Jene, welche des Verfassers Gcschä'ftsoildung bereits durch seinen „Um:iß der italienischen doppelten Buchhaltung" schätzen gelernt haben, diesclde auch in diesem seinen Geistes-Products bestätigt finden, und der Brauchbarkeit dcs letztern die verdiente Anerkennung nicht versagen werden. Z 1820. (2) Verkauf sehr schön er Pyramiden-Pappelbäume. Besonders schone, schon ziemlich stämmige und hohe, 4- und 5jährige Pyrarniden-Pappelbaume werden, je nach der Größe, ä Il> bis 15 , Kreuzer das Stück verkauft. Nähere Auskunft ertheilt Hr, Brnß in der Kanzlei der k. k. Land-w i rthschast - Gcsel l sch a ft, in der Salcnder-gasse Nr. 195, im 5 Stock