Deutsche Mach Mftrt irtti loatirrdat un» eeesto* «kooi« »,« fü« «il» »>l Zliftkll»»« i»'» H-x» m»n«II>ch st. -.56, vwnr>iii»n, fl. 130. >!<»d»»d-i, fl. «u f «ncttd|«»ri| litt MMhig R- '•**< gonuntrii I>- «.«•■ ix« rinjclw Wuotain 7 h. 5»1cr«tt m4 I«n1; W »ftftm JBifbrt»*luii« •#- «rtscli»« osk «aa»t»U» IN. e»nch«»x°m »rt «it «»»«h« »«r So»»- >1» — N-I, U»I »«. M» »-4 n* »i»ch»>r!»««. — ttetfaaMtwnta t«rt»ftei. — Ruvfctipic «erde» nicht jwIMBn'c»»«! — «n»M»c Z»!en»lin««» nicht t>nttfflchrt*t. < Jfr. 54. (Siüi, Sonntag dcnW. Juli 1890. XV. Jahrgang. «ist. 5. Ousi •) Ein gegnerisches Blatt bringt anlässig der wotagsivahlen des steiermärkifchen Großgrund-kM eine Kritik der staatsrechtlichen Stellung y der politischen Ausgabe dieses Wahlkörpers, a «lcher sich nebe» Wahrem eine solche Menge Sine« vorfindet, daß es nöthig ist, ein sichtbares ^mungSzeichen anzubringen. Der Aerger über tas Fehlschlagen des angeborenen CompromisseS Hot da aus Wahrheit und Dichtung einen Knoten «jchbmgeü. der gegenüber der öffentlichen Aus-iijmz. bei welcher mehr das Herz als der Zeckand spricht, weder zu lösen noch zu zer-hintu ist. .Wie der Schelm ist, so denkt er Stibalb saßt die slavisch - Nationale Partei die KkHu«o d«S Großgrundbesitzes auS dem Gesichts-pnnh; der diplomatisierenden Abgeordneten «!. die. versührt durch die auf dem l.uoßo äi vüeo übliche Praxis, einem Wahlkörper, wie «i der steiermärkische Großgrundbesitz ist, zu-midct. die staatsrechtliche Grundlage, welche bft Lusgangspunkt seiner fortschrittlichen und ruionalen Entwicklung war, aufzugeben und sich zum Werkzeug einer wandelbaren politischen Strömung gebrauchen zu lassen. Es find ja im großen Rahmen des ver-s-sis--g»treuen Großgrundbesitzes verschiedene Hmcen vertreten: aber sie gleichen den Aesten l<4 Stammes, der sich nach der Verleihung der koißitution als VerfassungSpartei entwickelt hat, su dem gemeinsamen Anstürme der clericalen. swdalt» und nationalen Gegner der Versassung jii widerstehen. Diese alte Verfassungspartei bildete sich sowohl in politischer als auch in nationaler Hinsicht auf verschiedenen Wegen fort; die allgemeine Richtung aber, die deutsche und Lbera! - fortschrittliche, blieb für Alle diefelbe. Uest eine große Partei ist nicht wie in Mähren mit Rücksicht auf die reinpolitischen Fragen im »1 T«r folgcnbe Aussatz stammt aus der Feder nul Okobgrundbesixers. A»s dem Tagebuch eines Backfisches. Wir waren stets der Ansicht, daß eine jchmai!chafte. wirklich gut gekochte Kartoffelfuppe rnum jungen Mädchen mehr zum Stolz gereicht alt die erstaunlichsten botanischen Kenntnisse und daß die Arithmetik eine vornehme Wissenschaft sei, ein junges Mädchen aber, dessen Sehnsucht da« Häubchen der Haussrau ist, die arithmetischen Probleme ani passendsten bei der Beurtheilung I« Fleischpreise und der Rechnungen ihrer jtöchincn verwertet. Ja ahnlichem Sinne plaudert auch Julian Weiß „aus dem Tagebuch eines BackfischeS": „ES kann einer Schildkrötensuppe nicht schaden, wenn man weiß, daß dem guten alten Sokrates «wi Schildkröte aus dem Kopf siel; und es wird den Apfelstrudel kaum nachtheilig beein-Wen, wenn man sich erinnert, daß Schiller «in« Vorliebe für Aepfel hatte, obgleich der große Dichter zumeist für faule Aepfel schwärmte. )m Gegentheil, es verleiht den scharf duftenden Knollengewächsen ein erträgliches Aroma, wenn «an weiß, daß dieselben schon von Goethe ge-tagt wurden, und der „Harung im Salze" erhält im Lichte der Scheffel'schen Poesie eine mäßige Verklärung. Allerdings muß man sich hüten, ReichSrathe in eine Opposition«- und eine Re-gierungSpartei gespalten, welche in ihrem Wesen aber vom staatsrechtlichen Standpunkte zu-sammen die Verfassungspartei bilden und zum Wohle des Kronlandes und im Interesse fo° wohl des Staates als auch deS DeutfchthumS inbezug auf die Verteilung der Candidaten-Anzahl auf ein Compromiß eingegangen sind. Würde in Steiermark eine solche Verfassung»-treue Mittelpartei vorhanden sein, so wäre ein Compromiß, gleich jenem in Mähren, seitens der Deutschnationalen und der Liberalen nicht bloS zulässig, sondern geradezu geboten. Ein Com-promiß der sogenannten Mittelpartei mit der seudal-clericalen oder konservativen Rechtspartei ist aber auch in Mähren nicht zustande gekommen, und der ste'rischen, ungetheilten deutschliberalen Partei wagte man zuzumuthen, daß sie für alle Zeiten das Banner aufgebe, welches unsere politischen Führer entrollt haben. Was für die große Partei unserer grünen Steiermark gilt, e« gilt auch für den Wahlkörper des versassungs-treuen Großgrundbesitzes, der sich eins sühlt mit dem bürgerlichen, sortschritts reun blichen Volke unseres Landes und der daS ihm staatS-rechtlich gewährte Privilegium nicht als ein Privilegium deS Einzelnen sondern der ganzen Corporation ansieht, nur die resultierende politische Meinung der Gesammtheit zur Geltung bringen will, das ihm zugedachte Privilegium c>äio8uru aber entschiedenst zurückweist, wenn man ihn für vorübergehende Combinationen als Zünglein < n der Wage benützen möchte. Der steiermärkische Großgrundbesitz will seine Ausnahmsstellung von Tag zu Tag verdienen und sieht sich, um mit Carlo« Auersperg zu reden, für die Entwicklung unseres staatlichen LebenS als den Stundenzeiger an, der treu und unentwegt der Bewegung folgt und sie festhält, welche der Minutenzeiger des frischpulsiereuden VolkSgeistes vorangeht. Soll die Stellung deS Großgrundbesitzes in der genetischen Entwicklung deS österreichischen BersassungSlebenS als Uebergangsphase auS den die Poeten unter einander zu vermengen, denn Apfelstrudel und Hering vertragen sich schlecht. Da gibt es keinen guten Klang! Und wenn irgendwo, so müssen in der Küche alle Sinne befriedigt werden. DaS Auge muß sich an dem Rosa der Fleischsorten, dem Grün der Gemüse, dem Weiß der Kochgeschirre erfreuen; die Nase muß den Dust der Fleischbrühe, den Geruch des KaffeeS und daS Parfum des Zimmet« mit Genuß einathmen: die Zunge muß sich an der Milde der Milch, der Süßigkeit der Rosinen und der Schärse des Pfeffer» vergnügen; die Hand muß sich in den Flaumfedern der Gans, in der vollen Zuckerbüchse wohlsühlen, und das Ohr endlich muß in dem Schmoren der Speisen, in dem Gackern der Hühner und in dem Brummen der Köchin eine Sphärenmusik ver. nehmen. Die Küche ist das Um und Aus jeder jungen und alten Hausfrau, sie ist ein Ort, welchen manche Köchinen so heilig halten wie den Berg Sinai; sie ziehen sich nämlich die Schuhe aus. wenn sie diesen Boden betreten. Doch die Küche muß auch von allen jungen Mädchen, welche jemals Hausfrauen werden wollen, ge-achtet und gewürdigt werden. Kann es denn eine interessantere Stelle in einem Hause geben? Trümmern des feudalen Postulanten-LandtageS eine im gegenwärtigen Momente des Werdens noch anhaltende Berechtigung haben, so muß er den constimtionellen Standpunkt unter allen Um-ständen wahren. Als privilegierter Wahlkörper muß er sozusagen als Vorbild dienen, und er dars demnach seine selbstbewußte Ueberzeugung nicht durch diplomatisierende Abgeordnete ver-treten lassen, die schließlich doch nur zum Narren gehalten werden, sondern er muß Männer wählen, welche, fern von knechtischer Unterwürfigkeit sowohl nach oben, als auch nach unten, stet« genau so handeln wie sie sühlen. Nicht Haß gegen einen politischen oder nationalen Gegner, wie er in den Wahlausruf hineininterpretiert und der Ablehnung deS CompromisseS unterlegt wird, sondern die Einheit eiaer festgewurzelten Ueberzeugung und des ehr-lichen Wollen«, an der Tradition festzuhalten, die alle Färbungen innerhalb der großen Ver-fassungSpartei vereinigt, ein Unterhandeln aber mit Parteien ausschließt, welche die Staats-grundgesetze verleugnen oder nur zu ihrer Beseitigung benützen wollen: dieser nationale, freiheitliche und staatsrechtliche Standpunkt allein war eS, nicht aber die Erwägung der Annehm-barkeit oder Unannehmbarkeit des Anbotes, was zur principiellen Ablehnung deS bekannten Com-promiß-AntrageS der Rechtspartei gesührt hat. Bundschau. [Die LandtagSwahlenin Mähre nj sind durchaus zur Befriedigung der Deutschen ausgefallen, denn die letzteren haben ihren vollen Besitzstand behauptet. Dagegen zeigt da» Ergebnis der Landgemeiadenwadlen eine unoer-kennbare Zerklüftung und Zersetzung innerhalb der tschechichen Partei. In sechs Bezirken sind die Kandidaten der alttschechischen Parteileitung den Candidaten der tschechischen Bauernpartei unterlegen, und unter den Besiegten befindet sich auch der Führer der mährischen Alttschechea Man hat die Küche den Thronsaal der Hau»-stau genannt. Da» Bild ist schlecht; denn wenn ich mich schon zu der Brutalität beivegen lassen wollte, in «inem Kochlöffel daS Scepter der Hausfrau und in einem großen Küchenmesser ihr Schwert zu fehen, den brodelnden Herd al» Thron anzuerkennen, dazu werde ich mich nie» malS verstehen. Aus diesen Thron möge sich nur Derjenige setzen, welcher dieses schöne Bild zu-erst ersonnen hat. Aber man glaube auch nicht, daß die Kochkunst zu den langweiligen Künsten gehört; im Gegentheil, sie bietet de« Interessanten die Fülle. Kann denn eine Gegend uninteressant sein, wo Milch und Honig fließt, wo über Leben und Tod entschieden wird, wo heiße Wasser springen und Blulbache rieseln, wo die Citronen blühen und der Pfeffer wächst? Wenn man daran denkt, jemals die Frau im eigenen Hau,e zu sein — und ich denke, wie alle Mädchen, auch hin und wieder daran — so muß man es auch ganz sein. „Man muß nicht nur im Salon wissen. waS schicklich ist, sondern man muß auch in der Küche seinen — Mann stellen; man muß nicht nur im Speisesaale wissen, wie man ißt, sondern auch wissen, was man ißt. Man sagt, die Frauen wären Blumen, aber seit kurzem 2 im Reichsrathe und im Landtage, Hoftath Meznik. Man darf die tschechijche Bauernpartei keineswegs den Jungtschechen beizählen; jedenfalls ist sie aber eine Partei, welche der alttschechischen Parteileitung gegenüber eine unabhängige Stellung einnimmt und die Autorität derselben nicht an-erkennen will. Ueherhaupt ist bei diesen Wahlen die Erscheinung zu Tage getreten, daß die Zahl der Stimmen, welche die Candidaten der tsche-chischen Partei erzielten, gegen die letzten all-gemeinen LandtagSwahlen wesentlich zurückge-gangen ist. Unzweifelhaft ist die Disciplin im tschechischen Lager, die einst so musterhast war, gelockert, und dies weist aus «ine weitttichende Unzufriedenheit mit der tschechischen Parteileitung hin. Die tschechischen Blätter der beiden Parteien machen sich gegenseitig Vorwürfe wegen des ungünstigen Ausfalls der Städtewahlen. Die „Narodny List?'' schreiben: .Traurig sind die Wahlen in Mähren ausgefallen. Die privilegierten Führer in dem slavischen Schwesterlande sollten über die Ursachen der — sagen wir es offen — schmachvollen Niederlage nachdenken. Es hat sich gezeigt, wohin jene Politik führt, die sich vom Volke entsremdet, welche nicht dessen Vortheile und Interessen berücksichtigt, sondern welche in der servilen Untenhänigkeit gegenüber der Re-gierung gipfelt." — Am Donnerstag wählte der mährische Großgrundbesitz und nach den. Aus-falle dieser Wahl werden die Deutschen im mährischen Landtage eine Majorität von zwei Stimmen haben. ^Das neue Schulaufsichtsgesetz für Böhmenj ist bereits sanktioniert worden und tritt sonach die erste durch den deutsch-tschechischen Ausgleich geschaffene Neuerung dem-nächst in'S Leben. Nach Artikel II. dieses Ge° setzes ist dasselbe von dem Tage der Kund-machung - also dem 24. Juni — giltig, und innerhalb 30 Tagen von diesem Zeitpunkte an hat die Neuconstituirung des LandeSschulratheS zu erfolgen. Bis dahin hat der Landesschulrath auf Grund deS bisherigen Gesetzes zu fungieren. Danach wird also bereits in den nächsten Tagen die Neuconstituirung des LandeSschulratheS statt-finden; mit dem 27. Juli aber beginnt bereits die FunctionSperiode deS neuen LandeSschul-rathes. IDie Erfolge der zehnjährigen FinanzpolitikDunajewSki'Sj ergeben sich auS folgenden Zahlen: Im Jahre 1880 betrugen die Einnahmen der directen Steuern 95*03 Millionen Gulden, die der indirekten Ab-gaben 235*33 Millionen Gülten. Diesem gegen-über weist der StaatSvoranschlag für 189O für directe Abgaben die Summe von 103*02 Millionen, für in directe Abgaben die Summe von 283 38 Millionen Gulden aus. Die Zinsen der Staatsschuld betrugen im Jahre 1880 >14 Millionen; gegenwärtig sind sie auf 148 62 Millionen gestiegen. Die Staatsschuld ist inner- finde ich die auf Draht gezogenen Blumen, wie sie in den riesengroßen BouquetS vorkommen, gar nicht so hübsch, wie die einfach bescheidenen Topfgewächse, und mir scheint, die Frauen sollten lieber Topiguckerinnen als Drahtpuppen fein. Doch es ist nicht leicht, sich in den Töpfen zu-recht zu finden. Mein Wille war der beste, aber ich machte verzweifelt geringe Fortschritte. Der Dichter behauptete ganz richtig, daß die Götter vor den Ruhm den Schweiß gesetzt haben, und das gilt ganz besonders für die Kochkunst. Jene Claviervirtuofen, welche die Flügel mit ihren Rhapsodien zertrümmern und schließlich mit ihren blutigen Händen vom Hör-platz getragen werden, kommen nicht mebr in Hitze, als ein armes Mädchen, das ein Gänschen brät und in seinem Äser theilweise mit-gebraten wird. Wenn man kochen lernt, so erhält man erst einen Begriff von Qualen, die jene Märtyrer zu erdulden hatten, welche in den Feuerofen gesteckt oder gar auf dem Rost halb-englisch gebraten wurden, denn die erste Koch-stunde dient zumeist dazu, daß sich die Schülerin einen Finger verbrennt. Das ist aber nur der Anfang, denn wenn man dem Feuer einen Finger gibt, so will es gleich die ganze Hand, und in jenem Momente, rn welchem man sich dem Herde entschieden „Devtrche halb der letzten zehn Jahre von 3294 Millionen auf 4189 — also um nicht weniger als 895, mithin nahezu um 900 Millionen gestiegen. sDie Bereinigung Wiens und s e i n e r V o r o t t f.] In der am I. d. statt-gehabten Ätzung der Enquete, welche über die Wiener Vcrzehrungssteuer-Frage eingeleitet wurde, haben sich die Bürgermeister der Vororte bereit erklärt, einer Vereinigung Wiens mit den Vor-. orten zuzustimmen. Die Grundlage zur Durch-führung der Bereinigung ist damit gegeben, und es kommt jetzt hauptfächlich darauf an. die Durch-sührung in der Weise zu bewerkstelligen, daß den berechtigten Wünschen nach Möglichkeit Rech-nung getragen und insbesondere Alle» vermieden werde, was in Zukunft Anlaß sein könnte, daß sich von Neuem Uebelstände herausbilden, welche man dann wieder durch langwierige Reformen beseitigen müßte. sRechtspslege zwischen Oester-reichundMontenegro.jDie österreichische Regierung hat die Beziehungen zu Montenegro, welche bisher inbezug auf die gegenseitige An-erkennung der Rechtspflege bestanden, abge-brachen, da Montenegro sich mit einnnmale weigert, die Giltigkeit der von einem österreichi-schen GerichtShose gefällten Urtheile anzuerkennen; das Justiz-Ministerium hat die Gerichtshöfe an- gewiesen, strenge Reciprocität zu üben. * * sDer Conflict zwischen Oester-reicht Ungarn und Serbiens Die Schwierigkeiten an der Grenze mehren sich. Die Reise des Ministers TauschanowicS nach Pest entfällt. Die serbische Regierung erklärt, es sei ein gütlicher Ausgleich jetzt nicht mehr zu er-warten; die serbische Regierung werd« ge-zwwigen fein, in fünf biS sechs Tagen die Grenze gänzlich abzusperren. — ES ist augenscheinlich, daß diese Wendung hauptsächlich durch russische Einflüsterungen verschuldet ist. sZum deutsch-englischen Ver-t r a g «.] Wenn sich die „Tägl. Rundschau" über das Ungünstige des deutsch - engli'chen Uebereinkommens mit der Annahme tröstete, daß der wichtigste Theil desselben nicht veröffentlicht worden s«. so ist nun auch dieser Trost zunichte geworden. Von London auS wird nämlich mit aller Entschiedenheit in Abrede gestellt, daß Eng-land die Verpflichtung übernommen habe, Deutschland im Falle eineS Krieges mit Frank-reich zur See zu unterstützen, oder daß England mit irgend einer anderen Verbindlichkeit belastet worden sei. lF ü r st B i s m a r ckj soll im Augenblick nicht Neigung haben, sich um einen Sitz im Reichstage zu bewerben ; seine früheren Absichten hätten in diesem Punkte eine Aenderung erfahren. Abgeordnete, die ihn in den letzten Tagen be-sucht haben, wollen darüber ganz bestimmte nähert, schreit man auch schon aus und läuft mit der verbrannten Hand im Hause umher. Aber daS gebrannte Kind fürchtet nicht allzu-lange daS Feuer, denn in dem Momente, in welchem die Brandwunden verschwunden sind, ist man wieder in der Küche und bemüht sich, neue Brandwunden zu bekommen. Bei mir war das wenigstens der Fall, denn unsere Köchin, die alte Emerenzia, wollte mich anfangs nicht in die Mysterien ihrer Kunst ein-weihen. Ich studierte trotzdem theoretisch weiter. In der Theorie war ich denn auch sehr bald eine geniale Köchin, denn ich lernte die Recepte der ältesten Kochbücher auswendig und vor dem Schlafengehen prüfte ich mich gründlich. Ich recitierte die Brodsuppe mit Ei, declamiette den Lungenbraten a la Maria Theresia, trug mir dann der Reihe nach alle Cremesorten vor und specificierte schließlich das italienische Risotto. Un-ermüdlich memorierte ich meine Rollen. Pasteten und Torten, Uors d'oeuvres und RagoutS, Borspeisen und Nachspeisen, alles, wa» nur in den Mund geht, kam auS demselben. Ich wimmerte unter der Last jener Hühner, welche ich im Geiste gebraten, gespickt, gedünstet und in allen mög-lichen Saucen gekocht hatte ; ich brach zusammen unter dem Gewichte all' jener Krebse, Hummern, Austern, Rehe, Hirsche und Hasen, welche ich 183Q 1 Wahrnehmungen gemacht haben. Ja Ueberm-I stimmung damit schreibt man der .Zchl.Zq.'I „Daß Fürst Bismarck geneigt sei. in adsehda« Zeit ein Mandat zum Reichstage anzunekma. wurde in den Kreisen der ReichSparterea zuj entschieden bezweiselt. Einige der betteffeida Abgeordneten sind durchaus in der Lage, chs Zweifel zu begründen; es haben verfch>a<« Mitglieder speciell der conservaliven Partei a der letzten Zeit als Gäste des vormaligen Kanzler! in Friedrichsruh geweilt. In denselben Kreise» wird auch nicht daran geglaubt, daß der Fiirt eine größere Reise antreten und etwa nach C*sj: land gehen werde. Es stimmt dies durchaus ji gewissen Tischäußerungen, welche der Fnrft« vorvergangenenSonntage gelegentlich der Annes«» heit der Berliner Adreß-Deputation in irriedrichi-ruh, wenn auch mehr in scherzhafter Form. ze> macht hat." — Wir bemerken hiezu noch er-gänzend, daß die Nachricht, es sei bereit« im dem Wahlvorstande der nationalliberale» Lina im Kreise Kaiferslautern-Kirchheimbolaudea «i« bezügliche Anfrage an den Fürsten gerichi^ worden, sich als unbegründet erwiesen hat. Dg W«hlvorstand hat, wie die „Pkälz. Pr.' ta> sichert, darüber noch keine Berathung gehatt. [D et slavische Wohlthätigkeit» verein in St. Petersburg hat nai« dings nahmhafte Beiträge zur Unterstüpq hilfsbedürftiger Slaven im Auslande verfada. Darunter befand sich eine Summe von übn >0.000 Rubeln, die für die ruthenifche bevölkerung in Galizien bestimmt war. An »ieier Geldsendung participieren auch Beträge, die den genannten Vereine auS den Ersparnissen Sei asiatischen Departements im russischen Minist««« des Aeußern zugewiesen wurden. LA « i Sophia] sind in Berlin vennu« liche Nachrichten eingetroffen, welch« die Ilnat-hängigkeitSerklärung Bulgariens, auch wen» ö« Pforte dieselbe ablehne, in nahe Aussicht stell«. Die Regierung vermöge der Actionspanei rchi länger zu widerstehen. [Der serbische Consul in Pri, stina, Luka Mariekowics.j ist m Arnauten ermord«! worden. Die serbische % gierung hat in Constantinopel die strugÄ Untersuchung und volle Genugthuung »erlaiP, sDieGeneral-Acte der Brüsseler Antisclaverei-Conferenz, ] welch Acte am 30. v. Mts. unterzeichnet wurde, ha im wesentlich:» folgenden Inhalt: „Die Ae-kämpfung des SclavenhandelS in Jnner-Afrik« ist durch eine progressive Organisation der ministration, der Justiz, der religiösen und militärischen Verwaltung des Territorium« und allmäliche Errichtung stark besetzter Station^ den Bau von Straßen und Eisenbahnen zu be-wirken, serner durch vorgeschoben« Stationen, die mit d«r Küste zu verbinden sind, Sunh Dampfer-Linien aus den Seen und Flüssen » für die hungrige Menschheit zubereitete; ab« schließlich stand ich da, ich arme Thörin, luid war nicht viel klüger als zuvor. WaS imp mir auf der Seite 64 das schöne Kosak »!» ruode, was half mir der auf Seite 76 so schöü geschilderte Kapaun aus Wildpretart zubereitet? Das war eine Armee auf dem Papier, ein Mantel oder eigentlich ein Rostbraten, weichn nicht gerollt ist. O, du schöner Kalbskopf & U bohtSiuien (Seite 104), wer hat dich aufgebaut ji hoch da droben? Dieser Kalbskopf war e» Ideal, welches ich niemals erreichen durm. Emerenzia bekämpft nämlich die praktische Bethätigung meiner Wissenschaften, und Ma«a $ eine Feindin der Kalbsköpse. Allerdings i? stattete mir Mama, mich in der Küche diensti« zu machen, und nur gegen die Ausführung der alten Küch-nrecepte legte sie Protest ein. h mußte ich mich denn der modernen Kochiuin! weihen. Da war ich aber bald mit mem» Küchenlatein zu Ende. Ich blamierte mich dii auf die Knochen, welche ich nicht in die Suppe gab. und die alte Emerenzia freute sich unbändig, so oft ich Schlffbruch litt. Ich Aermste schwamm aus dem Meere wie ein Schiff, das «i»n Capitäi« besitzt, der feine nautischen Kenntnisse aus den Büchern schöpfte." f 1bi>0 I 3sHcr«, f\cfiür,t aus Uker-FortS, Telegraphen-I Ü'iicn mit Zwischen^Station^n zwischen den Zrrwaltunq«Centren und der Küste, endlich krch Organisation »on Expeditionen, fliegenden Kolonnen zur Unterhaltung der Verbindung mler einander und mit der Küste, sowie durch I kicherung der Strafen und Beschrankung der I Losstneiinichr. Tie Regierungen können diese s Auflichtungen an mit Charter versehene Com-»agnien übertragen, bleiben indes selbst ver-»«wörtlich. Befreite Sclaven sind in die Heimat lllrück;u°ü!,ren oder anzusicdeln. flüchtige Sclaven staatlich *u MchuHtn. Die Eiuiuhr von Feuer-»asien, Pulver und Schnaps ist verboten zwischen SO Grad nördlicher und 22 Grad südlicher dreitc, aus dem Atlantischen und Jüdischen Ocean inclusio« der Inseln bis 110 Meilen von der Küste. Individuelle Ausnahmen und Transit sin» unter Regierung« Controle zulässig. Wach-posten werden errichtet zur Aushebung und Befreiung der Sclaven-Karawanen. Die genaue llederirachung der Küstenstriche zur Verhinderung >e« EclavenhandelS, sowie Maßregeln wider Fluggenmißbräuche und Sclaven-Transporte auf Morisiericn Schiffen werden festgestellt. Ein »ternationales Controlbureau wird in Sansibar eingesetzt. Die schärfste Controle der Fahrzeuge ,on Eingeborenen hat platzzugreiseu : kein Fahr-zeug von Eingeborenen darf an der Küste und aas den Insel«» von Afrika schwarze Passagiere «tsnebmen. außer unter Controle europäischer Residenten. Kein Schwarzer darf gleicherweise imerhalb der maritimen Zone gelandet werden. Zuwiderhandelnde verfallen den Gesetzen deS Landes, dessen Flagge daS Schiff führte. Weitere Artikel bestimmen die Einzelheiten der AuSfüh-nmg von Maßnahmen zum Schutze befreiter Eclavcn und bezüglich des AuffangenS von Eclavenfchiffen. Das Visitationsrecht . erstreckt sich aus verdächtige Schiffe in der maritimen Zone von Beludschistan bis Quilimane; die Türkei, Persien und Sansibar unterdrücken die Eclaverci in ihren Gebieten. Die Signatar-Mächte notificieren dem Könige Leopold die Klttificierung der General-Acte. die sechzig Tage nach dem Eintreffen der letzten BeitrittSerklä-ning in Krast tritt. Verhandlungen finden statt bezüglich der Einführung von zehnprocentigen Wertzöllen im Congo-Becken. Diese Bestimmungen gelten für zwölf Jahre." sJn Spanien! ist eine CabinetSkrise aufgebrochen. Das Ministerium Sagasta hat seine Demission gegeben. Locales und Arovinciates. C i l l i. ü. Juli. Die <^and!agswt»öten. Ani Donnerstag fanden in Graz in der Landstube die Wahlen aus der Gruppe des Großgrundbesitzes statt. ES wurden 1*04 Stimmen abgegeben und einstimmig die von dem ver-saflungstteuen Wahlcomitv aufgestellten Candi-daten gemahlt, nämlich die Herren: Gundater Graf Wurmbrand, Edmund Graf A t t e m s, anz Graf A t t e m s, Dr. Karl Bayer. Karl eiherr v. B e r g, Rudolf Freiherr v. H a ck e I» berg. Adalbert Graf K o t t u l i n S k y, Alfred floron MoScon. Othmar Graf L a m b e r g. Franz Freiherr v. M e i e r - M e l l n h o f, Dr. Paul Freiherr v. S t ö r ck und Wolfgang Graf Stubenberg Besonderes Interesse hatten die Wahlen der Leobener Handelskammer. Diese Körperschaft wählte, wie wir bereits gemeldet haben. Friedrich Bogel einstimmig, von F o r ch e r mit 16 von 18 Stimmen. Die Herren Krautner und Fürst kamen in die engere Wahl, die Herren Karl Reuter. Johann Gärner und AloiS Olbrich er-hielten je eine Stimme. Bei der engeren Wadl ergab sich eine Stimmengleichheit, die Wahl wurde durch das Los entschieden und er-schien Herr Anton Fürst als dritter Abgeord-neter für die Handelskammer gewählt. Das .Obersteirerblatt" berichtet hiezu: „Anläßlich der LandtagSwadlen in der Handels- und Ge-werbekammer in Leoben. um deren Mandate sich diesmal sechs Candidaten beworben haben, hat Kammerrath Endres im Auftrage deS liberalen „»-»tfch- Wacht» VehlligerichteS in Leoben gegen den deutsch-nationalen Kammerrath und bisherigen Abgeord-neten der Kammer, Anton Fürst, die Erklärung abgegeben, daß die Haltung der Partei, welcher Fürst angehört, mit den liberalen und fort-schrittlichen Traditionen der Kammer im Wider-spruche steht, da diese Partei einen Pakt mit den klerikalen abgeschlossen habe und die Nieder-läge des hochverdienten Abgeordneten Posch in seinem langjährigen Wahlbezirke nur daS Resultat dieser Verbindung mit den Clericalen sei; er (EndreS) könne daher seine Stimnie Fürst nicht geben, da l ie Wiederwahl desselben eine Gefahr sür die liberalen und fortschrittlichen Ideen sei. welchen sich dir Majorität der Ab-geordnete» deS steirischen Landtages zuneigt." — „Wenn Herr EndreS," bemerkt hiezu daS „Grazer Volksbl.", „das gesagt und wirklich von einem Pact der Antisemiten mit den Clericalen sür die Landtagswahlen gesprochen hat, so hat er die Unwahrheit gesagt. Es ist auch absolut erdichtet, daß die Antisemiten den ehrwürdigen Posch stürz n halsen. _ ßillier tKemciilderath. Unter den Einlaufen, welche Bürger-meister Dr. N e ck e r m a n n in der gestrigen Sitzung deS GemeinderatheS nach Verlesung und Verificierung des Protokolles der letzten Sitzung mittheilte, befand sich ein Amtsbericht des städ-tischen Ingenieurs, welcher ausführt, daß sich seine Arbeiten in letzter Zeit in einer Art ge-häuft haben, die eS ihm unmöglich mache, sie zu bewältigen, trotzdem er ihnen täglich acht bis neun Stunden widme. Der Ingenieur stellt das Ansuchen, ihm eine Aushilfskraft beizugeben, einen Zeichner, der eventuell auch im Kanzlci-dienst deS Stadtamtes verwendet werden könnte, oder — für den Fall, daß dieser Antrag nicht genehm wäre — zu gestatten, daß von Fall zu Fall ein Zeichner aufgenommen werde. Die Ein-gäbe wurde der Bausection zugewiesen. — Ein Ansuchen der Frau Lampe, ihr den Betrieb einer Gewerbetrödlerei zu bewilligen, wurde der fünften Section zugetheilt. — In einem Amtsvortrage berichtet der städtisch« Cassier. daß die Rechnung für die von der Firma Winkler & Sohn in Wien im vergangenen Jahre gelieferten Gassen-und Hausnummertafeln über 831 fl. 40 kr., welche infolge Uebereinkommens hätte längstens bis halben Jänner d. I. aus der städtischen Easse bezahlt werden sollen, bereits im November v. I. von der Sparkasse der Stadtgemeinde beglichen und bei AuSsolgung der 5% igen Zinsen deS ReservefvndeS auS dem Geschäftsjahre 1839 in Abzug gebracht wurde: nachdem nun dieser Bettag per 831 fl. 40 kr. aus Versehen in daS Präliminare der Stadtgemeinde für das lausende Jahr nicht aufgenommen wurde, lo wäre die nachträgliche Bewilligung zur Einstellung sowie zur Auszahlung desselben zu ertheilen. Der Herr Bürgermeister weist den Gegenstand der Finanzsection zu und bemerkt, daß er zur Ein-bringung der auf die Hauseigenthümer entfal-lenden Kosten für die 387 Stück Hausnummer-Tafeln, von welchen da« Stück 1 fl. 20 kr. kostet, dem städtischen Cassier die nöthigen WeU jungen ertheilen werde. — Schließlich wurde eine Eingabe derjenigen Besucher des städtischen Theaters, welche für die letzte Saison Logen gemietet hatten und nun für die ausgefallenen zwanzig Vorstellungen die Rückvergütung eines entsprechenden Theiles des erlegten MietbetrageS beanspruchen, der RechtSsection zugewiesen. Nach Uebergang zur Tagesordnung berichtete GR. Dr S a j o w i c sür die RechtS-section über das Ansuchen deS Herrn AbteS um Uebergabe deS Grundes für daS zu er-bauende PredigerhauS in das Eigenthum der deutschen Kirche. Der AmtSvorstand stellte in einem Berichte an die RechtSsection hierüber den Antrag, daS fragliche Grundstück sei unter Wah-rung des Eigenthumsrechtes der Stadtgemeinde auf daS Bauobject der deutschen Kirche an die letztere abzutteten und in der Erwiderung an den Herrn Abt die Hoffnung auSzusprechen, daß die Kirchenvorstebung deutsche Prediger anstellen werde, welche sich der Theilnahme an der slavisch-nationalen Bewegung enthalten. Die Rechts - 3 s«ction nahm an diesem Antrage des Amlsvor» stände» mehrere redactionclle Aenderungen vdr und ergänzte ihn dahin, daß die Uebergabe deS in Rede stehenden Baugrundes mit den. Vor-behalte zu erfolgen habe, daß das Eigenthums-recht aus die deutsche Kirche, welches die Stadt-gemeinde für sich inanspruch nehme, hiedurch nicht präjudiciett und dieser Anspruch auf dem Rechtswege ausgetragen werde. In dieser Form wurde der Antrag denn auch angenommen. — Weiter referierte Herr Dr. Sajowic über eine Zuschrift d«S L'.ndesausschusses in der Angele-genheit des von dem Director der Landesbürger» schule gestellten Ansuchens um Erhöhung seiiies Quartiergeldes. Die Stadtgemeinde bezahlt dem Director sür die ihm gebürende Naturalwohnung den Betrag von 250 fl. per Jahr. Der Di-rector erklärt, für diesen Betrag «ine competenz-mäßige Wohnung nicht zu finden, ersucht in» Wege deS LandeSausschusseS, ihm das Quartier-geld um 100 fl. per Jahr zu erhöhen, und der Landesausschuß hält dieses Ansuchen für nicht unbegründet. Dem entgegen ist die Section der Ansicht, daß das Quartiergeld vollkommen aus-reiche, und stellt den Antrag, die Zuschrift des LandeSauSschusseS in diesem Sinn« zu erledigen. Der Antrag wird genehmigt. Für die zweite Section berichtete Herr GR. B o b i s u t über die Angelegenheit des von dem Schulverein für Deutsche gegründeten Kindergarten«, welcher infolge der Auf-lösung des Vereines einzugehen drohe. Jnan-betracht der Wichtigkeit und Bedeutung des Institute«, welches gegenwärtig von nicht weniger als 58 Kindern besucht werde, habe sich der Stadtschulrath an den Deutschen Schulverein mit derBitte gewendet, sich desselben anzunehmen. Der Schulverein habe hierüber beschlossen, daß er den Kindergatten wohl nicht übernehme, daß er ihn jedoch auSgiedig subventionieren werde. Die Section stelle nun den Antrag, daß der Kindergarten unter dieser Bedingung von der Stadtgemeinde übernommen werde, und dieser Antrag, den Herr GR. Dr. Tarbauer vom sanitären Standpunkte aus warm befürwortete, wurde auch angenommen. In der Begründung des Antrage« erwähnte Herr GR. Bobisut unter anderem, der Zudrang zu den beiden Kindergärten sei ein so bedeutender, daß schon fast ein dritter Kinderganen ilöthig sei. Für die B a u s e c t i o n referierte Herr GR. Fritz Mathe« über di« Canalisierung der Ringstraße und der Gartengasse. Der städt. Ingenieur habe für dieselbe zwei Projekte auS-gearbeitet, deren eines die Kosten mit 2770 fl. veranschlage und dessen Ausführung zu empfehlen sei. Die Section stelle diezu den Antrag, di« Canäl« seien nicht in Mauerwerk, sondern in Beton herzustellen, was um 30 billiger zu stehen komme, und sei das bezügliche Anerbieten einer Wiener Firma anzunehmen. Der Antrag, zu welchem die Herren Stiger, Dr. Sajowic und Josef Rakusch sprachen, wurde zum Beschlusse erhoben. — Ueber Vorschlag der Section wurde weiter beschlossen, mit denjenigen Besitzern in der Gattengasse, deren Vorgärten oder andere Objecte über die Straßenlinien herauSragen. ge-gebenen Falles w'gen Abtretung der zu Straßen-zwecken nöthigen Grundstücke in Unterhandlung zu treten und, falls diese letzteren nicht zum Zicke führen, um Einleitung des Expropriation«-Verfahrens anzusuchen. — Ein Gesuch de« Herrn Carl MatheS. im Stadtpark in der Nähe des Stege« eine OrientierungStafel anbringen zu dürfen, welch« die Auffindung seines Etablissements erleichtern soll, wurde dem SectionS-antrage gemäß zustimmend erlediget. Der öffentlichen Sitzung folgte «in« vertrauliche. ___ sR«ichSrathSadg«ordneter D r. F o r e g g e r| ist heute morgens aus Wien hier «ingetroffen und im Hotel „Erzherzog Johann" abgestiegen. sSchloßb « rgf« st. > Wir werden ersucht mitzutheilen, daß das anlässig der Fertigstellung der Friedrichswatte vom Ausschuß des Museal-Vereines zu veranstaltende Schloßbergfest Sonn-tag den 13. d. M. stattfindet. Das Programm wird in der, in der letzten 'Nummer mitgetheilten 4 Weise durchgeführt und nach den letzten Be-schlössen deS Comite'S auch ein Feuerwerk abge-brannt werden. sTillier Musikverein.^ Morgen Sonntag, ist um I I Uhr vormittag« im großen Casino - Saale das erste Schüler - Concert, zu welchem alle Freund« und Gönner des Vereine« eingeladen sind. Es wird ersucht, etwa« vor II Ubr zu erscheinen. Da« zwei» Gchüler-Con-cert findet Sonntag, d«n 13. b. MtS. statt. (Gewtrbliche«.] In d«r Frag«, ob ein zum Betriebe der Hafnerei lautender Ge-werbeschein zum Kehren und Reinigen von Thon-öfen berechtige oder nicht, stimmte die Grazer Handels- und Gewerbekammer in ihrer Sitzung vom letzten Montag folgendem Antrage des K.-R. Adam zu: Obwohl bie Rauchfangkehrer zwar ausnahmslos zur Reinigung aller Feue-rungSobjecte traft ihres Gewerbes befugt sind, muß doch auch den Hafnern daS Reinigen von Thsnöfen gestattet werden, weil letztere zugleich in der Lage sind, bie allenfalls nothwendige Vornahme der Erneuerung, respective Ausbesserung bet Circulation durchzuführen. Gcheimmittel-Berbote. j DaS Ministerium deS Innern hat über Antrag des Obersten SanitätSrathes ben Verkauf der Rich. Brandt'schen Schweizerpillen verbotm und bie politi chen LandeSbehörden aufgefordert, die Umerbchörden anzuweisen, daß sie die Befolgung dieses Verbot' S überwachen. Di« Echweizerpillrn enthalten näch der vorgenommenen chemischen Untersuchung verhältnismäßig bebrütende Dosen von Aloö. zählen daher zu jenen Arzneiberei-tungen, welche nur gegen ordentliche Verschreibung eines hiezu berechtigten ArzteS in den Apotheken verabreicht werden dürfen. Auch entspricht die BereitungSvorschrist dieser Pillen nicht ben ge-setzlichen Anforderungen. Ein weiterer Erlaß des Ministeriums deS Innern richtet sich gegen das von «der Firma Karl Baunscheidt und Comp. in Deutschland bei der Einfuhr den Zollbehörden gegenüber als „Maschinm-Oel" declanerte Ge-Hermmittel. daS jedoch nach der GebrauchSan-weifung und der marktschreierischen Anpreisung ein Universalmittel für die verschiedensten Krankheiten sein soll. lE x c e ß.] Aus Klagenfurt berichtet man uns unter dem 3. b. M.: „Gestern abends con-certierte bie Musikkapelle de« heimischen In-fanrerie - Regimentes im BrauhauSgarten zur „Glocke", und das beste Publicum unserer Stabt hatte sich aus diesem Anlasse zusammengefunden. Es mochte I« Uhr gewesen sein, als die Auf-merksamkeit Aller auf zwei Mannesgestalten gelenkt wurde, welche mit einander rangen. Es waren dies der Finanzbeamte B. unb Oberlieutenant Z. welch letzterer ben Streit burch eine Ohrfeige provociert haben soll. Bald traten drei andere Officiere hiezu, und nun wurde mit blanken Säbeln auf den Civillisten loSgt-hauen. Das Publicum machte seiner Entrüstung über die seltsame Scene in lauten Rufen kund und nahm eine bedrohliche Haltung an. Da« Einschreiten der Civilbehörde und einer Militär-patouille vermochte» die Ruhe nicht herzustellen, und erst als eine Compagnie mit gefälltem Bajonnett und mit „Hurrah" auf das Publicum einstürmte, zerstob bie Gesellschaft. — Natürlich gieng eS ohne Venvundunpen nicht ab. Unter Anderem wurde Herr F. durch einen Marine-officier mit'einem Säbelhieb an der Hanb schwer verwundet.' • • • sSchubbewegung. Z Im Monate Juni wurden vom Stadtamte Eilli 54 Schüblinge an ihre Bestimmungsorte expediert und 34 Verschiebung«-Erkenntnisse gefällt. [Große Ereignisse werfen ihre Schatten vorauS.s Ueber den in der vorigen Nummer unter diesem Schlagwort gemeldeten Bor-fall wird un« Wetter berichtet: „In der Nacht zum 2. d. befinden sich mehrere Turner in dem fast au»schließlich vo» deutschen Gästen besuchten ,Caf<5 central", al«, et»« um I Uhr, die beiden Rechts-Praktikanten — also nicht .Gerichtsbeamtcn", wie irrthümlich gemeldet wurde — Dr. St. und Dr. G. erschienen. Die beiden Herren begannen Billard »u spielen, sprachen dabei auffallend laut windisch und ^Deutsche Wacht" äußerten sich über den Sieg der Deutschen bei der Landtag«wahl in abfälliger Weise. Die Turner er-hoben gegen diese« herau«fordernde Benehmen Ein-sprach«, e« wechselten Red« und Gegenrede und schließlich entwickelte sich, nachdem Dr. Ä. hiezu den unmittelbaren Anlaß gegeben, eine regelrecht« Balgerei, welcher erst durch die herbeigeeilt« Polizeiwachmann-schaft mit Mühe ein Ende gemacht wurde, und bei welcher e« auch mehrfach« leichte Verwundungen ab-setzte. Der Vorfall bildet den Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung." [D ieb sta h l.) Am 2. d. Mt«. wurden dem Gastwirt Adolf Pratter in der RathauSgasse au« dessen Wohnung drei Stück Banknoten zu IOO fl. entwendet. Die Magd Franzi«ka Sotoscheg, welch« diese« Diebstahle« verdächtig erscheint, wurde dem Gerichte eingeliefert. ^Ertrunkens Dieser Tage fiel der vier-jährige Vinzenz Pirsch in Luka«berg in ein« nebe« dem Wohnhanse seiner Eltern befindlich« Lache und fand darin seinen Tod. l« i n Billardballen-Dieb.) In Neu neren Provinzstädten taucht, wie wir in einem Grazer Blatte lesen, nicht selten ein älterer »Herr' auf. der in Hotel« und Eaft« Billardbällen entwendet. Zuletzt wurden derartige Diebstihle mit einer Schadensumme von Hunderten von Gulden in Knittelfeld, Leoben, Friefach, Unter-Eggendorf und Liezen zur Anzeige gebracht. Der Gauuer ist etwa fünfzig Jahre alt, mittelgroß, mit graumeliertem Haupthaare und Schnurrbart, hat eine breite stumpfe Rase und spricht den Wiener Dialect. cherichtssaat. [Der Mörder der Verfetzerin G r o y e r.] In den letzten Tagen wurde in Graz vor den Geschworenen die Strafverhandlung gegen Josef Mahr durchgeführt, der beschuldigt war. den am I. December v. I. an der Verletzerin Groyer verübten Raubmord begangen zu haben. Der An-geklagte wurde schuldig befunden, und der Gericht«-h»f verbängte über ihn die lebenslange schwere Aerkerstrafe, ergänzt mit einmaligem harten Lager in jedem Vierteljahr. Bei der Motivierung de« Urtheile« betonte der Vorsitzende, daß auf die Tode«-strafe nicht erkannt werd«» konnte, «eil der Ange-Nagte nach dem Morde wegen der im Monate December 1889 verübten Diebstahle zu vier Jahren schweren Kerker« v«rurth«ilt wurde, wovon er be-reit« zwei Monate abgebüßt hat, die Todesstrafe daher verschärft erscheinen würde, wa« nach dem Gesetze unthunlich sei. [DU Tortur.] D«r Gerichtshof i» TemeSdar mußte die in einem Straffalle wegen Raubmorde« bereit« angeo^nete Schlußverhandlung vertagen, weil e« sich herausgestellt, daß die Gendarmerie gegen die Angeklagten die Tortur angewendet hatte und daß die Aussagen der letzteren mittels Folterungen abgepreßt worden waren. Der Gerichtshof hat nun-wehr gegen die Gendarmen die Untersuchung ein-geleitet. Wotkswirtschatt. fBahnlinie Pöltschach-Gonobitz.j Unterm Gestrigen berichtet man unS aus Go-noditz : Heute hat unsere Bezirks-Vertretung ein-stimmig die unentgeltliche Grundablising und die Garantie der Zinsen von 110.000 fl. für den Bau der Bahn Pöltschach-Gonobitz bewil-ligt unb beschlossen, baß ber Weiterbau der Linie nach Weitenstein angestrebt werde. Die Trassi-rungSarbeiten sind bereits im Zuge und kommt daS ganze Elaborat noch heuer in ben Landtag, welcher seine Zustimmung wohl nicht versagen wird. Im nächsten Frühjahre soll, wie man hört, der Bau beginnen und im Herbste bie Bahn eröffnet werden. sP ostspar casse.j Im Monate Juni bezifferten sich in Steiermark bie Einlagen im Sparverkehre mit 69.137 fl.. im Check-Verkehre mit 2.719.187 fl.. Totale: 2.788.324 fl.; die Rückzahlungen stellten sich im Sparverkehre aus 56.061 fl.. im Check-Verkehre auf 1,424.458 fl. Tolale: 1,480.520 fl. sD i e K a r a w a n k e n b a h n.^ Die Grazer Handelskammer hat in ihrer Sitzung vom 30. v. Mts. an lässig einer Zuschrift des kärntischen Landesausschusses, in welcher um Unterstützung l-S0 ] bcs Projectes ber Karawankenbahn ertuch« wurde, beschlossen.* Sie habe bereit« in icw Sitzung vorn 29. April bei Gelegenheit der Verhandlung über die Denkschrift der Tnesm Kammer sich sür den Ausbau der ZlreSe Divacca - Laak als directer Vkrbindung be« Jstrianer Netzes bet Staatsbahnen mitderNudolft. bahn, also für eine directe Verbindung Je« Staatsbahnennetzes mit Trieft ausgesprochen. Wenn auch die Fortsetzung dieser direclen Li« nach Norden für wünschenswert erklan werde, müsse, sj könne doch die Kammer dem von de» kärntnerischen Lanbes-Ausschusse vorgeschlagene» Project als einer Rumpfbahn nicht Mimm» und müsse es zu ihrem Bedauern ablehne,, im gegenwärtigen Augenblick« für dasselbe na-zutreten. Buntes. [D i e K a i s« r i n] wirb bie geplant« £«< reife wahrscheinlich am 20. August antreten und dürfte die Reise längS der Küsten von Holland, Frankreich. Spanien unb Norbasrika gehen und in Corfu, wo die Kaiserin bekanntlich eme reizend gelegene V-lla besitzt, ihr Ziel habe». Die Reise wirb vier Monate dauern und auf einem in England gemietheten großen Zege!-schiffe unternommen werden, welch«« für alle Fäll« mit einer Auxiliar - Dampfmaschine ver-sehen ist. [Bet ber Vermälung der Erzherzogin Marie Valerie] w«rd«n al« Kranzeldamen fungieren: Erzherzogin Elisibeih. das Töchterchen der Kronprinzessin-Witwe. ferner die Töchter des Erzherzogs Carl Ludwig und deS Erzherzogs Friedrich und die Schwestern de« Bräutigam« Erzherzog Franz Saloator. Der Trauung werben sämmtliche Mitglieder de« Kaiserhauses ariwohnen. • « * [Deutscher Schulverein. ] In »er Ausschußsitzung am 1. d. Mt«. würd« der Ort«-grupve in Debling sowie den Herren von Bachofe» und Medinger kür die «rträgniSreiche Veranstaltung de« Jubelfeste» im Bockkeller, der OrlSgruxve i» Villach sowie derhervorragend betheiligten FrauenortSgr. daselbst, den Ortsgruppen in Vorgeorgentbal und Radautz für Festveranstaltungen, der Orttgrupve Saaz, dem vereine .Volksschule' in Wien, der PapierfabrikSactien-Geiellschaft in Olleschau und der OrtSgrupv« Göpvingen de« allgem. deutschen Schul-vereine« für namhafte Spenden der Dank ausge-drückt. Der Schule in Ratsch wurde für de» Jndu« strialuntericht und zur Anschaffung von Lernmittel» eine entsprechende Subvention zugewendet und s»r König«feld ein Betrag zu Herstellungen in den bisherigen Schullocalitäten bewilligt. Ferner wurden für mehrere Schulen in Steiermark und für die Tiroler Schulen i» Unsere liebe Frau im Walde, St. Felix, Laurein, Gereut, Jnnerflorutz verschiedene Unterstützungen gewährt. Schließlich gelangten An-gelegenbeiten der BereinSanstalten in St. Egydi, Pikerndorf. Königgrätz. Eisenberg, KSniginbos und Böhm.-Trübau zur Erledigung. sM i l i t ä r - D i e n st z e i ch e n.) Laut einer Eirrular-Verodnung bestimmt da« Reich«-Krieg«-Ministerium behuf« Bebebung von Zweifeln bezüglich de« Anspruches auf da« Militär-Dienstzeichen für Officiere, daß die in den la»t $ 16A der Gebüre»-Vorschrist für das k. ui.d k. Heer, erster Theil, bezeichneten Verwendungen zugebrachte Dienstzeit, da sie nach den Bestimmungen de« Militär Versorgung«-Gesetze« vom Jahre 1875 anrechnung«fähig ist. alt «ffective Dienstzeit angesehen werden muß, daher auch in jene Zeit einzurechnen ist. welche den Am spruch auf da« Militär-Dienstzeichen begründet. sE in loyale« Gebetbuch.j Wie daS Amtsblatt der >,Wiener .Leitung" verlautbart, hat da« La»d«S- al« Prcßgiricht in Innsbruck die Wetterverbreitung de« im Selbstverläge de« Kloster» Waldrast erschienenen, in der Vereinibuchdruckern in Innsbruck gedruckten Gebetbuches »Maria Wald» rast" von P. Bernard M. Spörr an» dem Ser-vitenorden nach 8 64 ®t.-8. (Beleidigung der Mitglieder de« kaiserlichen .twuse«) verboten. [Eine Hehlerbörse.) Auf seiner letzten Rundreise durch Ostgalizien entdeckte der Reise-insvector de» Wiener kaufmännffchea Information«- 1890 Aentfche Wacht 5 «reine« „Cimcfccrta" eine förmliche Hehler- und «auaerbörse, welche in dem Neinen M-rklflecke lllaikowce alljährlich im Juli im Anschluß an die dortige» Jahrmärkte abgehalten wird. Diese Märkte sind Mannt al« Zlbsatzgelegenheiten für verschleppte vaaren. in«besoaoere Texlilwaaren, für den Schacher m Partie^ und Schleuderwaaren bedenklichster Art, ferner als Stelldichein betrügerischer Bankerotteure imd ihrer .«uSgleichSprofessorei'." ,c. In ähnlichem Älin Rufe stehen die Märkte von Uhnow und tarnoxo!. [Eine bübische Demonstration. ] luJ «»rlstadt meldet da» Correspvndenj-Bureau senden Vorfall: „Der CorpS-Commandant FML. Stidber traf am 1. d. zur Prüfung der Kadetten-schule hier ein und stieg im Hotel ,Fiume' ab, wo «ih diesem Anlaste eine große schwarz gelbe Fahne kc Balkon ausgehängt wurde. Die Fahne hienz dr« zum Eingang», de« im Parterre befindlichen »,fi»dause« hinab. Plötzlich, von böswilliger Hand ii?r»»d gesteckt, stand sie in hellen Flamme». Da» i« Sasieehause befindliche Publicum löschte sofort d« Brand. Der Gemeinderath trat unverzüglich zu mier Sitzung zusamme», deren Gegenstand dieser Kiüche Vorfall bildet«. Zwei Mitglieder de« Htnieinderalhes begaben sich zum Corp» - Commandanten und drückten »hm namen« der Stadt DU Bedauern über da» Geschehene au», mit der tefichenrn«, daß die Bürgerschaft keine Schuld ttent. Der Magistrat hat eine strenge Untersuchung ^geleitet." * * * [Borsicht] erheischt der Umgang mit Bacchu«, dem losen Knaben, der unsere Augen so gern mit Dorrelsichlizkcit plagt. In der englischen Gesell-schif, — diese kleine Geschichte erzählte Alma Tadema »ei seinem jüngsten Besuch in Berlin seinen Freun-da — wird ein würdiger Professor von einer Ari-Krkralm zum Essen geladen. Der Tag ist heiß, w Wein kühl, der Durst de« Professor« groß, und iit Nachbarin, mit welcher der Gelehrt« sehr an-geregt plaudert, füllt dessen Gla«, so oft e« nur tauet geleert wird. Als sich die Gesellschaft vom lisch« erhebt, merkt der Professor zu feiner Bestür-ziwj, daß er unsicher auf den Füßen steht. Aengst-li» bestreb!, seine Würde zu bewahren, begibt sich dir leicht Benebelte in den Salon, wo die Hau»« stau, iwlcht zwei Monate vorder einem Zwilling«-tut da« Leben gegeben hat, dem Verlangen ihrer Fieuneinnen nachgibt und die Bonne mit den Kleinen hereinruft. Die beiden Kinder liegen nebeneinander « Stechkissen, die Bonne zeigt dieselben zu«rst dem ihr zunächst stehenden Professor. Dieser betrachtet bw Pärchen sehr genau und sagt dann mit schwerer junge: »Wahrhaftig, ein ganz allerliebste« Kind!* [3m Gurhau«.) SEBirt: „O. ich erinnere «ich »och recht gut — Sie waren ja auch vorige« Jahr mit Ihrer Frau Gemahlin da, aber ich finde die Dame sehr verändert, sie ist jttzt schlanker/ — ,3a, ein wenig." — „Und si« war auch größer/ — »Uumerklich.' — „Unb dann — trug sie nicht heller?« Haar i* — »Ja, ja! Uebrigen« — unter an« gesagt — e« ist ja auch nicht dieselbe!" [Boshafte Frage.] Ein amerikanischer Ziichier erhob einst während der Sitzung seinen Stock und berührte damit ein auf der Anklagebank sitzen-de» Individuum, da« eine wahre Galgen - Physiog-M«it trug, indem er pathetisch sagte: „ES befindet sich am End« meine« Stocke» eine nicht«würdige Saxaille!* — »An welchem Ende, Sir?" war die schnelle Frage des Angeklagten. [Die verunglückte Wafserpartie.. Er (im Schwimmen): Muth, mein Fräulein, . . ! harre» Sie au« . . . hierher, ... — Ihre Hand! — Sie: Da« hätten Sie auch früher sagen können ! (Sie sinkt unter.) [Au« einem Steckbriefs Signalement. Haar: blond. Augen : blau. Nase: gewöhnlich. Lesenden Kennzeichen: Sieht seinem Vater sehr tyxtich. [E r geht s i dh«r.] »Ach, entschuldigen Sie, mein Herr, baden Sie vielleicht einen Schutzmann in der Nähe gesehenV — »Einen Schutzmann? Kein." — „Auch sonst niemanden?' — „Ich bin seil einer halben Stunde keiner Menschenseele be-gegu«.' — »So i Na, dann sind Si« wohl so freundlich und leihen mir Ihre Börse und Ihre Uhr." Eingesendet. Offen« Beschwerde! ') Da sich der nachstehend«, für mich äußerst peinliche und für meine Frau tief kränkende und beschämende Vorfall auf öffentlicher Straße abge-spielt hat, so finde ich mich berechtiget und auch verpNichtet, meiner Beschwerde hiemit öffentlich Autdruck zu geben. Meine Frau ist seit 14 Jahren in Eilli, davon 13 Jahre an mich verheiratet. Gestern gieng sie um */al0 Uhr vormittag» wie gewöhnlich au«, um de» Fl«isch«inkauf zu brsorgen, wurde jedoch plötzlich von einem Sicherheitswachmann mit der Aufforderung angehallen, sich zu legitmieren. Selbstverständlich hatte meine Frau keinerlei Doku-mente bei sich, aber sie gab sofort die nöthigen Auskünfte und hob insbesondere h«r»or„ daß si« di« Gattin de« Steinmetzpolier« im Weber'schen Ge-schäfte sei. Da« half jedoch wenig, denn der Wachmann erwiderte ihr angesichts der rasch zusammen-gelaufenen Menge: »Sie sind schon die Richtige, heute Nacht sind Sie von Marburg gekommen, kommen Sie mit." — Nur d«r Intervention deS Herrn Murko hatte eS meine Frau zu danken, daß sie nicht arretiert und zum allgemeinen Scandale aus da« Stadtamt gebracht wurde. Ein Kommentar ist wohl überflüssig. Fr. B e r n a r d. Steinmetzpolier im Weber'schen Steinmetzgeschäft. Eilli, a« 4. Juli 1890. ') Für Form und Inhalt ist die Redaction nur nach Mäßqade de« Preßgesetzes verantwortlich. Hlnterfteirische Aäder [<5ur- und Fremden-Liste der LandeS-Curan st alt Rohitsch-Sauer-h r u n n vom 29. Juni.] Gabriel Preßburger, Advocat, Neusatz. Josef Schwarz, Hol,Händler, Neu-satz. Ludwig Eisenhuth, Ingenieur, Karlstadt. Rudolf Laub, kön. Gerichtshof - Kanzleidirector, mit Frau Gemalin und Neffen, Szabadka. Koloman von LippicS, Grundbesitzer, Steinamanger. Dr. Josef Majcen, Advocat, «it Frau Gemalin und Frau Mutter, Krapina. Barbara Götz, Kaufmann»- und GroßgrundbesitzerSgattin, mit Frl. Tochter. Pito-maöa (Croatien). Eliic Steinmetz, Kaufmann«-Gattin, mit Frl. Tochter, Sarajevo. Momir Bo-rojevic«, Lebzelter, Pancsova. Heinrich Schuberth, k. u. k. Oberstlieutenant, mit Frau Gemalin, Wien. Emilie Regelsberg, Major-Auditor»-Witw«, nebst Tochter Frau Helene Dragica, mit Kind, Graz. Siegfried Bettlheim, Kaufmann. Groß Kanizsa. Cäcilie Kracker, WnnhändlerS-Gattin, Marburg. Mathias Schoklitsch, Privat, Graz. Eharle» La-broisse, Kaufmann, Wien. Karl Baumgartner, Lieu-tenant, Belovar. Josef Steidler, GesangSkomiker, mit Frau und Gesellschaft, Wien. Gabriele Schat* tenfroh, Private, mit Fräulein Tochter Ella, Graz. Anton F. Mitterer, Handelsagent, Graz. Friedrich Mendel, Kaufmann, Wien. Anton Koczy, bo«n.» herzig. Bezirksvorsteher, mit Frau Gemalin und Söhnchen, Konjica. Heinrich Adler, Bauholzhändler, mit Frau Gemahlin, zw«i Frl. Töchtern und zwti Söhnchen, Budapest. Karl Renver», k. u. k. Fre-gattencapitän, Pola. Martin Maurer, k. u. k. Haupt-mann, Brünn. P. Radetiv, Kaufmann, mit Mara Jovo, Prijedor iBoSnien). Alexander Kocsi«, Hon-vi'dhauptman», Stuhlweißenburg. Valentine Weber, Private, mit Frl. Tochter, Weiz. Hvchw. Eduard Tallian de Vizek, Domherr, Ritter der eisernen Krone, Agram. Aloi« Aßmann, f. Rath, mit Frl. Tochter, Graz. Arnold Guth, Kaufmann, Gr.-Kanizsa. Karl F. Teutsch, Industrieller, mit Familie und Bonne, Budapest. Ludwig Schwsrz, Kaufmann, mit Frau Gemalin, Stuhlweißenburg. Paul Mandl, mit Frau Gemalin, Keßthely. Alex. Kirovi6, Privat, WaraSdin. Karl Garai, Kaufmann, mit Frau Gemalin und Sohn, Budapest. Dr. Josef Salg>i, AdvocatenS-Gattin, mit Kind und Kindsfrau, Budapest. Hochw. Johann Soo», Psarrer, Räba-Hidv6g. Hochw. Karl Königmajer, Domherr und Titular-Bischos, Stein-amanger. Johann von Königmajer, Gutsbesitzer, Nessele. Ber^nvi Max, Kaufmann, Budapest. Mathilde Dud, BeamtenSgattin, Zsarnoc«». Christian Stefan Grabner, Anticsuitäten-GeschäftSmann, Graz. Elisabeth von HermeS, OberstenS-Gattin, Graz. B. Geverbabn. Kaufmann. Wi-n^_Rudolf Ritter Nunnenmacher v. Rollfeld, k k. Ministerialbeamter, Wien. Fedor von MaUreviö. Jurist, Budap«st. Pierre Jcard, Kaufmann. Smyrna. Conrad Fürst, Hausbesitzer -c., Pettau. Dr. Gustav Chorin, Pri-vatier, mit zwei Fräul. Töchtern und Tante Adel« Chevalier, Unterdöbling bei «ien. Josef Jakli6, mit Frau Fanny Jakliti, Laibach. Carl Weber, Kauf-mann, Laibach. Josef Gruber, Privatier, Graz. Dr. M. Kayserling, Prediger, mit Frau Gemalin und Frl. Tochter. Budapest. Joses Sttinrr, Mit-glied i. P. de« k. k. Hofopern-OrchesterS, mit Frau Gemalin, Wien. Theresia Pöschl, Gla<- und Por-cellanhandlung«^Besitzerin, Marburg. Maria Mo« drinjak, Private, Pettau. Armin M.^rtonfalvy, Privatier, Budapest. Moriz Pscherhof, Oekonom, NeugradiSka (Slavonien). Pauline von Kemenovi^, AdvocatenSgattin, Kreutz. Jaßi Ander« Ritter von Baradim, Post- und Telegraphen-Beamter. Marburg. Alex. G. Deutsch, Kaufmann, Veßprim. Adolf Reedk, Privatier, mit Haushälterin Frau K. Maurer, Wien. Mathilde v. Smely, geb. v. Appel, Private, Preßburg, Bertha Pollack, GroßhändlerS-Gattin, mit zwei Kindern und Gouvernante, Triest. Albert RoSmanith, königl. Forstverwalter, mit Familie und Dienstmädchen, Fu!ine. Johann Freidich, k. u. k. Hauptmann d. R., mit Frau Gemalin und Frl. Tochter, Baja. Emma Pollak, WeinhändlerSgattin, Graz. Rosine Spanraft, Private, mit Frl. Tochter, Budapest. Puloheria Simie«, KaufmannS-Gattin, mit Frl. Tochter und zw«i Söhnen, Panc»o»a. Franz Frank, Privatier, Wien. Otto Hartmann, Realitä-lenbesitzer, Hainfeld. Franz Greimel, Privatier, Scheibb». Theodor Borna, Beamter, Budapest. Nicolau« Fony«, WirtschaftS-Beamter, Ballafch. Michael v. D6ak, Gutsbesitzer, Zala-Taruok. Witwe Emma v. Läncz, Private, mit Frl. Schwester, Zala-Eg«rßeg. Paul v. Krenner, Advocat, Vafoar. Johann Hlatko, Schneidermeister, Groß-Kanizsa. M. G. Milutinoviö, Buchhalter, PancSova. AloiS ^nidariö, Notariats-Candidat, Drachenburg. Egydi Bliem, GrundbesitzerSsohn, Lungau. Frl. Rosa Kukowetz, Verkäuferin, Friedau. [Cur- und Fremden-Liste de< Kaiser Franz Jos«vh-Bad Tuffer.] Carl von Ccku», ObergerichtS-Präsident und Rath, mit Fräulein Tochter, Agram. Karl Fleischer, Rei-send«, Triest. Josefine Eder, k. k. Oberstabsarzt«»»-Gattin mit Fräulein Tochter, Graz. Marie Fischer, HauS- und RealitätenbesitzerS-Gatttn, mit Fräulein Josefine kernstein. Stein. Amalie Brünner, Private, mit Fräulein Tochter, Wien. Victor EiSler, Kaufmann, Magd«burg. D. Eigner, Privat, Wien. W. Kreuth, k. k. Oberlieutenant, mit Gemalin, Bonne und Kind, Graz. Carl Adamek, Ingenieur, mit Begleiter, Wien. Eugen HaSlinger, mit Gemalin, Triest. Charlotte KauhS, Privatiere, mit Tochter Frau Charlotte Thiele, k. k. Oberstlieute-nantS-Gattin, Wien. Andrea» Oklopfia, Beamter, Agram. I. Sorg, Privat, Agram. Andrea» Neu-mahor, Fabrikant, mit Sohn und Diener, au« Preußisch-Schlrsie». Josef Edler von PaSka, k. k. Generalmajor d. R., Deutfch-Feistritz Anto» Schöja, Student, Budapest. Johann KoSler. Grundbesitzer, Laibach. Gertrud Lummel, AdvocatenS-Gattin mit Fräulein Tochter, Graz. I)r. msci. Adols Prager, Wien. Max Kappelmann, Privat, Budapest. Katinka Kerau», KaufmannSgattin, Triest. Jofef Frankl, Privat, Triest. Fanni Hügel, Medicin DoctorS-Witwe, Wien. (Durchschnitts - preise.) Im Monate Juni 1390 kostete in Cilli daS Hektoliter Weizen fl. 7.—, Korn fl. 5.87, Gerste fl. 5.20, Hafer fl. 4.40, Kukuruz fl. 4.58, Hirse fl. 4.25, Heiden fl. 5.79, Erdäpfel fl. 4.—, per Metcr-Centner Heu fl. 1.50, Kornstroh fl. 1.59, Weizcnstrob fl. 1.50, Streustroh fl. 1.40, Haferstroh fl. 1.69. Im Monate Juli kostete da« Kilogramm Rindfleisch (ohne Zuwage) 48 — 56 kr., Kalbfleisch 56—60 kr., Schnxinfleisch 60—64 kr., Schöpsenfleisch — kr. Farbige Seidenstoffe von 69 kr. bi« fl. 7.65 per Meter — qlatt und gemustert (ca. 2500 versch, Farben und Desstnsj — wrj. roden- und stückweise pocto- und zollfrei das Fabrik-Depot 0. Henno-berg (Ä. u K Hoslieseranti, Xuriid. Muster umgehend. Briese kosten 10 tr Porto. .Deutsche Wacht' 1890 I I bei Wetten. Spielen und Testamenten de» Stadtvet-Mchit-neruug* - Verein«« Cilli. i Sarf's GLYCERIN-SPECIALITÄTEN. Seit ihri-r Erfindung und EinsfJhrunj» durch F. A. Sarg und Carl Sarg im Gebranch Ihrer Majestät der Kaiserin and tniieret Mitglieder des Allerhöchsten KaitThun^«, sowie vieler fremden Fflr*tlichk<'iten, Empfohlen durch Prof. Haroii l.iebig. Prof. », Uebra V. Zeiwl. Hofrath v. Scherzer etc. etc.. der Hof-Zahn* ärtte Thomas in Wien. Meister in Gotha etc. filjrcerin-Seife, echt. umrerfilscht, in Papier 60 kr., in Kapseln 65 kr,, in Bretteln per " Stöck 1*0 kr., in Dosen per 3 Stück 60 kr. Honlg-Glycerin-Seife, in Cartons per 3 StQck 60 kr. Fliis«ige Glycerin-Seife, in Flacon« 65 kr. (Bestes Mittel gegen raub« Hinde nnd anreinen Teint.) Glycerin-Lippen-Creme, in Flacons 50 kr. (ilveoblaatoi (iur Beförderung des Haarwuchses, Bencitiirune der Schuppen etc.) in Flacons 1 fl. Toilette Carbol Glycerin Seife, in Cartons per 3 Stack 1 fl. 20 kr. 7KT slTinWT Glycerin-Xahn-CrKme, pr. Stück MLUUUfl 1, 35 kr (Nach kurzem Gebrauch unentbehrlich als ZabnputimiUol.) F. A. Sarg s Sohn & Cie., k. l k. Htslitftmteg ii Wien. Zu haben bei den Apothekern ». Parfuinenra. Tn Cilli bei den Apothi-k. J. Kupferschmid, Adolf Marek: ferner bei Milan Holvvar, Franz Jane»ch. Traun k Stiger, J. Warin>-th. UnterpHospHorigsaurer bereitet vcm Jlpotltehrr ^rrbabni) in Wie», wirb feit Jahren von saMrctdien Aerzten empfohlen unb mit bestem Erfolge angewendet bei Luvgen-Hrattke«, jeder Ärt. bei «ubtrhulest i tungensilj wind sacht), besonder» in den ersten Stadien, bet oruttm und chronischem Cnntjrncatarrli, jeder Art pusten Leuchhusten, firifrrktit, Sur^athmlgltrit, ver schlrimung, ferner bei Bleichsüchtigen, Bfnlarmen. L«crophn-söfett, Rachitischen in. Recoavalescenten. Nach dem Ausfpruche der Aerzte hebt Her-babni,'« Äolk-eisen-Syrup rasch den Appetit bewirkt ruhigen Schlaf. Loaerung des Hustens, Losung des Schleimes und beseitigt die nächt-ltchen Schweiße, feiner fördert derselbe bei angemessener Nahrung bie Blutbildung. bei Kindern die Knochenbildnng, stärkt den gefammten Organismus und zeigen ein frischeres Aussehen, sowie die Zunahme der Kräfte und des .Körpergewichtes die heilkräftige Wirlung. Zahlreiche ärztliche Atteste und Tankschrciben, sowie genaue Belehrung sind in der jeder Flasche beihegenben Broschüre von Dr. E ch w e t»e r enthalten. preis IFlasebelfl- «kr. per Pott"20 kr. mehr für Packung. ; (Halbe Fliehen gib» n« nicht.) WW" »fok« an«, drdrklirh J. Hcrbabny'n Ktlk-Ciafii-Syrip i «v*r* lanr^n. AU Zrlrben der BciiU« ti iwuct nau MDOMM- Iand auf derTtrtchlaiM-Kap*«! «leo Namen „Hrrbabay" In erhöhter Schrift M»d i*t Jod* n**eh» mit obiger bell. Protokoll Srhuf/markt* ▼erseheo, aas «eiche Kennzeichen der Echtheit »ir *u achten bitten. tl: 1 Flacon stärkerer Sorte frosa emballirrt, für Gicht. Kheuma. Lähmungen I st 20kr. per Po t für 1—3 Fla-i ons 'jO Ar. mehr für Emballage. Nur <^cht Mit obonstehe.ider Schutzmarke! ■I IOHUT CfiBtrnl-V«rs«ndan^ I>e|>ot für die Provlnirn: Wien, Apotiete ;!znr MmIieMLil" des J. Herbabny. Neubau. Kaiserstrasse -3n. i'i Depots bei den Herren Apothekern; Cilli: J. Kupterschmid, Baumbach'« Krben. Apotheke in Deutsch* I^indBberg : H. Miller. Feldbach : J. König. Gonobitz : J. Pospischil. Graz : A. NedT'A Leibnitz: O. Kussheitn, Marburg : G. Bancalan. Pettau - E. Berbalk. V. Militor. Radkereburg: C. Andrieu Windischfeistritz. F. Link. Win-dischgraz: G. Kordik. Wolfsberg: A. Huth Liezen: Gostav Grosswang tVVS Lehrjunge ans gutem Hause wird sofort aufgenommen bei Johann KRAUSCH, Cilli. ITe'ae freie Presse = Neues Wiener Tagblatt Deutsches Volksblatt Fremdenblatt Tagespost im Einzelnverschleiss wie Abonnement zu haben in der Papier- und Buclilmudlunjf J o Ii a ii ii R a k u i c Ii c 1 Ii Ii i. Mit 1. Juli beginnt ein neues Abonnement aus die Wiener Alode. popiilärfttS und reichhaltigstes Sladejournal. Jährlich i 24 Hefte, *8 color. Modebilder, ^2 Schnittmusterdogen. Schnitte nach Maß gratis. Abonnement ^ ff. 1.50 = vierteWmg. Au beziehen durch die j?uch- und Papierhandlung Johann Rakufch, Cilli. 1890 „Deatfche Wacht' gteiermärMseli© Landes« Owaistalt Roliitweli-Saiicrliruiiii. S-CLiä.'bsJaJa.statlca. X'SItscliSLOiu MmI»on : 1. Mal hii 30. ürplember. -MG Trink-, Bade-, Kaltwasser- und Molkencuren etc. llrMohOron und I'ioHpcctf gratln «Iwch «lio Dii-ection. Tempel* und St3rxia,-GS"U.elle, stets frischer Füllung, altbewährt» GliobersaltstaerKnge gegen Erkrankung der Verdannngsorgane. auch angenehme* ErfriBehnngsge tränk. Z> beziehen durch di« Brnnnenverwaltuug, all« Mineralwasser-Handllngen, renommierte Specerei-und Drogorie-Geschiifte und Apotheken, sowie im Landhause zu Grat. 341—7 TOZEX-A-^aiT TOSEK Tupcailwrur 47ö—1 Hauptplatz 12 CILLI Haiiptplatz 12 empfiehlt sich tu allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten. — Bealellunfen werden auf das Billigste und Solideste ausgelöst — Auch gegen monatliche Abzahlung. SlederUce aller Gattungen u. 1'olHtertnnbel, Hoaahtmr- Jlatratsen. W«chgoldrahinen-A>*rfrtf**/ und Frn»1rr-«'ami»mrM. In- und Ausländer zu Fabrikpreisen, ftübel ntm f/rbnf/rttrnt Mol*« und EirnrntHiitorl. C*n*r II »Anmigrii werden zur MiHtlirrttHfj und NpnHeruna Qbernomnwn. *****KXKKKKKXKKKKKK W Seit 2Q Jahren •beTX7-fi.iirt. "WW U Horgi'r'i» m«'»<* ____ THEERSEIFE |Ui»*t K-ipfernaa«. Front- teisa, Schweins iia*«, Rvp» au«! Haruthupp«« — H*rjr*r'a -ntMlt %•"/■ ua4 oatcr« hel4tft ■•ch fm klWw TWr^lfNK 4m Haadri« — Zar Varkctaap tm Täiut-kunirn le<*Vre n.»a vj*dr'; klick kiri^r « Th^nr lf» and ftu xuf dn liier ab«etrackta H11 |#i Uil«irkl|»R KuD'lrMrii wtr«i an Stell« 4er r»e*r*eife mit Erfolg Berber's med. Tlicer-Sch%teIclMclsc AI« bi'WTl^r»H'» rar ItoMilltu; alter Vnr«lnh«iteu cI^n Teint«, ml Kiai »ad K«pUj-» n.i<> «iee Kind*« *n»t* al» -uvüberireffbek» eoametlaeh« Vu«k- >,l R»4*««ifr tut a#a canlirbf'H Bed*rf dieat; Berper's l-lyrrrln-Tlieerselse, b» UTis Vt? -f. -a^a I a-Z |w»f umir: itii'iaurli'N «elsea »tniienen nta»a-i r>»TT»rfUtUn* 4er lUst ki ffcsinif " uai al« .!»» t ,»ad- ; Hrr^rr - Klt»MaBarir nlfr aad Flf l-Tit'l'itM'lf', l*r|'i*• Kltder»eif« fw da» •an« Kia4*e«H'r <1H ar.>; leatkya«i»*if* garen rthfunatimu« und 0«lcht»-MMi i«aier«fr»*»m« lf wtrk-4» , Taaf.ita*etf«* *Mrf»S.hwf*r » Krise», d« » nklreah» wirKungtloM lm UUo .au gibt Fabrik uarf Ni«ftver.«^l (i. II» I I A Cemp. TKOPPAV. frtnlli« »II dea K* e»4lp «»«» « l d«r iater 3 —4 as in ungefähr zwanzigtausend Hliedertagen verkaufte und überall als bestes Mittet gegen alle Insekten | anerkannte ^ Einzige Niederlage fflr Slrirrmarfi. Aärutrn unb Ätai« Graz, I., g#org#fft Rr. lt> Monatsraten st. 5 — Illustrierte preisrourantegratis u. frauri. T«L SINGER MANUFACTURING Company, New-York. G-eaexal-Apsatui V IE1DLIÜGER, Gnu, I. Sporgasse Nr. 16. Mit I. August wird eine versierte TaTbaQäz- Detail - Verschleisserir aufgenommen. Anzufragen : Tabak-Haupt Verlag, Cilli; alles Nähere dortselbst. wieder "billiger geworden. Die echten Flaschen sind mit dem Namen J. Zacherl versehen und leisten von nun ab: 15 kr., 30 kr,. 50 kr., 1 fl. — kr. Diese auserwählte Specialität vernichtet mit überraschendster Kraft nnd Schoelliß-frit alles Ungeziesrt in Wohnungen, Küchen und Hotel», in Möbeln und Kleidern, sowie aus unseren HanSthieren. in Ställen, auf Pflanzen in Glashäusern und Gärten. Was in losem Papier ausgewogen wird, ist niemal eine «Zacherl Sprrialitöt"! Cilli: Traun & Stiger. , Hrastnlgg: Aloiaia Bauerhoim. „ Alois Walland. LaatniC: Albert Reiner. „ Franz Zangger. Perd. Pellhlrnfaurerrid»ftrr, reinster und stärkster alkali-scher Säuerling, vor-zugl. Erfrischung«-getränk, — erprobt b. Husten, Hal»-krankheiten, Magen-Blasen-tatarrh. Zt erhalte* ia den meiste» Jiinrralffljffrt' Tpererri, Telicit-kfikn-Han»lll»ze» r. zu beziehen durch die Bronnen-Dtrectio» ia Kootreinllz. Poat -Sanerbrano bei RokiUck, 1890 .Deutsche Wacht" ooooooooooooo* 8 Im nenen 8MSM-KMS gegenüber dem Bahnhöfe, sind vom 15. Jali in im I. n. II Stock mehrere schöne möbl. Zimtner nebst Bedienung an Sommergäste xu vermieten Anfrage im II. Stuck. 153—l kleine . . . ä fl. 1.80, fl. 3.30, fl. 4.—, E«8se . . . 4 fl. 1.90, fl. 3.50, fl. 4.50 ist. Dutzend liefert in schöner, tadelloser Waare >1. Pettan, _ Grosse Ribisel sind zu verkaufen. Herrengaase 16. Ein Fräulein, äass lange in Frankreich pw»«en (Pari»), erfahrene Erzieherin mit den besten Iu. sehlungen. sucht unter bescheidenen Ansprachen ifamO-ische Conversations- und grammatik. Unter-feti'sstunden xa geben, eventuell auch Clarierstunden. Sihere« Hauptplatt Nr. 10 im II. Stock bei Frtulein Ho§tn, 1 W o Ii II II II ff itehend aus 4 b!« 5 Zimmern sammt Zugehür und ..rtenbenötzung, im I. Stock (auch Hochparterre), urd für eine stabile Partei ge*ucht. Gefällige Anträge an die Exp. d. BL Koststudenten in ginilichf Verpflegung genommen bei Krau Professor Riedel, Schulga&se 16. 558—1 Zwei Stallimgen ftr 7 Pferde, geeignet für Offleierspferde, 2 Burschcn-itam-T Wasenremise und Henboden sind xu vernieten bei WUcher & .1 armer. 557—2 2vL ädclien werden in einer anständigen Beamtenfamilie in Kost iad Pflege genommen. Gegen billiges Honorar wird iüflhst auch Unterricht in der italienischen Sprache Nl. 9126. Mi FaMssen -VersteiteronL Bom k. k. st. beleg. Bezirksgerichte Cilli trirb bekannt gemacht: ES sei über Ansuchen be? Dr. Johann Rieb! in Cilli die executive Keilbietung der der Frau Caroline Stipschitsch !. k. HauptmannS-Wittwe in Cilli gehörigen, mit gerichtlichem Pfandrechte belegten, und auf 38 fl. geschätzten Fahrnisse alS: 3 Bilder, 1 Fußteppich, 1 Feustervorhang, 1 Nacht-lasten bewilligt, und hiezu zwei Feilbietungö-tnzsatzungen, die erste auf den IS. Juli 1HOO, bie zweite auf den St5. l&OO, jrdtSmal von 10 bis 12 Uhr vormittags in der Wohnung der Executin in Cilli mit dem Bei-sage angeordnet worden, daß die Pfandstücke ki der erste« Feilbietuug nur um oder über dem Schcchwerthe, bei der zweiten Feilbietung tfa: auch unter demselben gegen sogleiche Bezahlung und Wegschaffuug hintaugegeben vnden. Cilli, am 7. Juni 1890. Ter i. t. LandcSgtrichtsrath! beurlaubt. a>_i chetingsöeim. t a. Paichei Ii | H. Windbicbler's a .i_________vt__.i t..i: Hl w . ordiniert durch den ganzen Monat Juli in Cilli, Hotel „Elefant'S 1. Stock, Zimmer Nr. 8—9. von 9—12 Uhr vor- und von 2—4 Uhr nachmittags. 541—c Hopfenmarkt Nürnberg. IHreeter Verkunl'. Killlcr. feilte Pro» vlüionHiiiit/.r. Nähere Auskunft ertheilen und Sendungen -ind zu «dressieren an Aiolnii Lebmänn NacHtolfier. Für Telegramme: 538—5 Kitz. Kürnberg. Tosef S*UL;p;p, Damenlileldermaehrr, Ollli. IIerr«-iitjnN«i< 11 L. empfiehlt »ich besten« zur Anfertigung aller Arten Toiletten. 540—1 Ein Doctorand der Medicin ertheilt in Cilli über die Ferien l'nterrleht an Normalschaler oder Untergymnasisten ; Anträge unter „F. Z., Universität Graz" an die Eiped. d. Bl. 587—3 Ein Lehrjunge» der deutschen nnd slovenischen Sprache in Wort und Schrift mächtig, wird in meiner Kurz* und Gulanterie-warenbandlang sofort aufgenommen. Josef König, Cilli. 534—c Wir fühlen uns angenehm verpflichtet, der Feuerversicherungs-Gesellschaft „Kort British" in London für die Auszahlung des ganzen Betrages ohne Abzug unseren innigsten Dank auszusprechen. Vincenz nid Anna Scbertel 542—1 in Forstwald. H. Kasparek in Fulnek, Mähren liefert gegen Nachnahme 5 Kilo Kaffee: Domingo, elegirt, hochfeinst .......fl. 8.— Cuba, hoched'-lst, II». , ......... „8.— Cuba, .. Ia............, 8.25 Portoricco. hochedelst. IIn. ........ „ 8.— Portorieco, .. Ia...........8.25 Java, goldgelb, hochedeUt Ia. ........8.50 Menado, hochhochedelst Ia.......... 8.75 Ceylon, hochhochcdelst Ha......... 8.50 Ceylon, hoebhoehedel-t Ia. . •.........8.75 Mocea, hochhochedelst Ia........... 8.75 5 Kilo Sultan-Feigen-KafTee: Nr. 1 feinster.............fl. 2.50 Nr. 2 hochfeinster............„ 3.— Nr. 3 ex traffinster ............ 3.50 Nr. 4 superfeinster ............ 4 — KaUer-Thee per 1 Kilo von fl. 3.50 bis fl. 6.—. Der Besteller hat also keinen Zoll, kein« Porti und keine Emballage zu bezahlen. Ick bitte um Bestellungen. Qrhii/oiior I/qco fettjttt,6dtt AtbUnboi OIIIWCUCI FVdoo, Marse, liefert 5 Äilo gegen Nachnahme ohne weitere Zptsen um si. 3.50 H. Kasparek in Zsulnrk, Mähren. I imKlINNftN (Echmettcnläse); hochpitanl, LllllUUrycI IXOOC in Ziegeisürm. liefert da4 5 Kilo-Kii'el gegen Nachnahme okne weitere Speien um fi. 3.50 H. Kaspare? in fulnek, Mähren. slllTliit7Pr k äcp Quargeln, liefert das 5Kilv< UHIIULZCI i\ctoC .vtiftel gegen Nachnahme ohne weit. Spesen zu st. 2.4" H. .«kasparek. Jfuluef, Mähren Emebomcs-lnstitiit Br Stniierenäe. Brunnengas«« Nr. 6 u. 8, II. Stock. Während der Ferienmonate Vor-bereitungs- und Repetitionscurse für Interne — Halbinterne — Externe. Anmeldungen werden täglich von 11 bis 12 Uhr entgegengenommen. 528—5 Netl! Soeben angekommen: Neu! in verschiedenen Farben, direkter Bezug ans der Türkei. Bei Bestellungen aus der Provinz wird gebeten, einen Mustcrschuh zu senden. Besondere Specialitäten in Kinderschuhen von jeder Grösse. Grösstes Lager von. Herren- und Dameii»cbnhen. Um zahlreichen Zuspruch bittet Hochachtungsvoll Ntephnn Strasohok, Kebtslimaclser, 235—1 Grazergasse CILLI. Grazergasse. Ml 00 Altvater-Kräuter-Liqueur, rühmte Specialität für Magenleidende, bei gestörter Ber-dauung :c. liefen 2 Liter gegen Nachnahme ohne «eitere Spesen um st. 4.— H. Kaspare? in Kulnek, Mähren. I 545—3 Fahrkarten und Frachtscheine nach Amerika konigl. Belgische Postdampfer der „Red Star Linie" von Antwerpen direkt nach New-York & Philadelphia concessionirt voa der hohen k. k. Oesterr. Legierung Auskunft ertheilt bereitwilligst: die concessionirte Repräsentanz in Wien, IV., Wcyringerg. 17 Ludwig Wielich Gut Freienberg, Christin«! n hof. versendet täglich frische Milch in die .Stadt Cilli und werden directe Bestellungen zur vollsten Zufriedenheit efTectuirt; auch sind mehrer«, darunter zwei neue elegante Kutschierwägen billig zu verkaufen. 51 v—5 Nr. 3860. Kundmachung. Anläßlich des Vorkommens eines wüthenden Hundes tu der Stadt, wird im Sinne deS «j 35:8 des Thierseuchengeseye», — sür das Stadtgebiet Cilli, — die .Hundrkontumaz auf die Dauer von drei Monaten verhängt. Es. müssen demnach wahrend dieser Zeit alle Hunde entweder in den Häusern verwahrt, oder an der Leine geführt, oder mit einem zweck-entsprechenden Maulkorbe aus Draht versehen werden. Ledermaulkörbe dürfen nicht verwendet werden. Insbesondere wird das Betbot des Mit-nehmens von Hunoen in öffentliche Lokale nach-drücklichst wiederholt. Frei ohne Maulkorb umherlausende Hunde werde» eingesangen und vertilgt. Gegen alle Jene, welche diesen Bestimmungen entgegenhandeln, wird^ die Strasanzeige erstattet und werden die betreffenden Hunde dem Wasen-meiste? überantwortet werden. sladlaml Cilli am 1. Juli 1890. Der kaiserl. Rath und Bürgermeister: Dr. Neckermann. 10 1890 Vv jener Ausstellungs-Lose ä 1 fl. Jedes XjOS für = "beide = Zielh.-u.in.g'en gältigr. Treffer-Verzeichnis fiir beide Ziehungen. Erste Ziehung 14. ÄUgUSt 1890. Zweite Ziehung 15. Oktober 1890. 1 Treffer 50.000 fl. Werth 1 Treffer 50.000 fl. Werth 1 .. 5000 V 1 N 5000 1 2000 >7 )} 1 t) 2000 1 1000 V }} 1 7? 1000 2 .. 500 II 77 2 7) 500 5 „ 200 7> )) 5 17 200 10 100 II ,1 10 17 100 20 50 I» 11 20 7> 50 50 , 20 77 1? 50 7* 20 200 10 Austellngi-lm 200 71 10 2000,, 5 2000 17 5 LOSE «.1 Ausstell ungs-Lotterie-Verwaltung fl- Wien. IN«, Rotunde. K. k. Staatsgymnnlium in Cilli. Für das Schuljahr 1890/91 finden di« Aufnahmsprüfungen zum Eintritte in die erste Classe im Juli und im Teptembettermine statt. In jedem wird über die Ausnahme definitiv entschieden. Eine Wiederholung der Prüfung in diesem Jabre — sei es an dieser oder an einer anderen Anstalt — ist unzulässig. Di- Ausnahmsbewerber haben sich am 12. Juli I I—12 Uhr oder am 16. 2eptember 9—12 Uhr in Begleitung der Eltern oder deren Stellvertreter in der Directionskanzlei zu melden, den Taufschein als Nachweis sür daß im Kalenderjahre 1899 zu erreichende 19. Lebensjahr da« FrequentationSzeugms oder die entsprechend ausgestellte Schulnachricht (mit je einer Note für Religion, deutsche Sprache und Rechnen) vorzulegen unü an Aufnahms-gebüren den Betrag von 3 fl. 19 kr. zu entrichten. Die Prüfungen beginnen an den genannten Tagen um 2 Uhr. Cilli, den 5». Juni 1899. 555—l K. I. Gymnasial-Directisn: Konin i k. !Aum ersten Male hier! 55 <—3 ?Vor der Kapuzinerbrücke! Grosse mechanische Kunst- mä Automaten-Ausstellung, Aus dem reichhaltigem Programme sind besonder* hervorzuheben: Grosse romantische Reisen in Afrika und den nördlichen Polargegenden: Gewitter nnd Seestürme: schwimmende Eisbären nnd Eisbärjagden; Oe#terreichi»ch-nngarische Polar-Expedition von 1872—74; der Untergang der drei Kriegsschiffe bei Samoa, wo hnnderte Matrosen den Tod in den Wellen fanden j Auferstehung unsere* Herrn nnd Heilandes, in beweglichen Figuren dargestellt; die prachtvolle Notre-Dame-Kirche in Paris «m Tage Frohnleichnam, im Vordergrande die Proceuion in feierlicher Weise, sowie viel« andere bewegliche Ansichten. !Non plus uitra! 12 mechanisch, singende Vögei '"on p'U8 Ultra! das grösste Kunstwerk der Neuzeit, sowie ein Concert von 4 Automaten, mech. Kunstwerk, etc. etc. 33Jja.txi.tt 15 3er., ICixiÄer und 2v£ilitäj: clir.o dia-Tg-e 1© ler. Zo tahlreichem Besuche ladet ergebenst ein GEORG MICHEL. >W" Daselbst befindet sieb der altbekannte Micbel'scbe Schiess Salon nnd ladet zn zahlreichem Besncbo ergebenst ein Der Besitzer. -— Erste Ctlller Telegrafen- n Telephon-Ban-anetalt. Nähmaschinen- nnd Fahrräder-Niederlage, mechanische Reparatur-Werkstitte für Nähmaschinen,Velocipede. mechanische nnd elektrische Apparate etc., . von Jesef nAIler 1 Mechaniker Rathhansr. 21 CILLI HalhsuaR ii *111 Kaiser Josefplats. drossle« Lairer von ikinmiliilien BedarfsartK ein far Telegraf'n Telephone. MMunjucbinen and Fahrräder. Hinrichtungen tob Telegrafen nnd Telephon-Anlage, prompt, solid ond billign s , Heute Sonntag den 6. Juli 1890 Garten- CONCERT in der Restauration zum „Felsenkeller." Mnsit Ton der Cillier Mililär-7eteraflen-KaDeD&. Anfang 4 Uhr. Entree frei. 536—1 Hotel Elefant. Heute Sonntag den 6. Juli 1890 Concert I der Cillier Musikvereins-Kapelle. Anfiing § I hr Enlree W kr. 449—1 Cm xahlreichen Zuspruch bittet Hochachtungsvoll M. Kaliander. Anlässlich der Ferien verkehrt Sonntag den 13. Juli, Vormittags 10 Uhr 18 Via ein 5 Vergnügungszugi von Oiili nach Fluuao. Trifft und Venedig Fahrpreise tour und retour: Von Cilli nach Finme II. CI. fl. 12.—. III. Cl. fl. 8.— „ .. „ Triest II. „ . 1 i.~. ITI. „ . 8.-, „ „ Venedig II. „ ^ IS.—, III. ^ » 10.— u. Frei. 18.25. n. Frei. 11.20 BilU'tglltigkelt 14 Tage. Freigepäck wird ke ne« gewährt. — Kinder lahlen die volle GebOhr. — Alles Nähere die Placate. 551—1 <». Mehroekl* Witwe. L Wiener Keiseborean. Im elir- und findet der Schulschluss am 1-4. Juli, am 10 Uhr vormittags statt und sind hieiu alt« Damen und Herren, die för die Anstalt «in freundliche« Wohlwollen hegen, höflichst eingeladen. Wieder-Eröffnung der Schule am 15. Bep» teinber Anmeldungen, ob brieflich oder mündlich, können täglich stattfinden. — Programm« der Anstalt werden auf Wunsch portofrei zugesendet. Die Vorsteherin: 552—c Emilie Hanssenbüchl. ITeue ste Briefpapiere und Couverts in Cusetten mit Original-Aufnahme ans dem Ballet: „Die Pappen so«»." Za haben bei Joh. RAKUSCH, Cilli. Druck nnd Verlas der Firma Johann Rak a?ch JD Cilli Herausgeber aad Tfrantwortlicbcr Redacteur A, KhfH*h