Nt. 221. Mittwoch, 28. September 1892. 111. Jahrgang. Macher Zeitung. °'"UUF'."' WWhr3^ »a„zjühr<« fi, lö, halbjHhri« fi. 7 «,. In «omptolr: ""° Inserate b,s,u 4° 3,,s'^'« ?"" "' Zustelln,.« in, H°u« nanjjllhl!» fi. l. - I«lertt««»<,eb«r: Für ^^^^^^ " * ""'en »5 lr,. grüße« per Zelle S kr.; bei Öfteren Wiederholungen per Zeile » tr. Die «üalbach« gettunz» erjcheint «glich, mit «u»n»hme der S«mn. und sseiertnge. Die «v«i»»ftn»tte» befindet fich «on«rel«plah Rr. », bie «edattto« Herrengasse Nr, «, Vprechttunden der Redaction täglich von ln bl« l» Uhr vormittag» — Unfrankierte »riefe werben nicht angenommen und Manuscript, nicht zurüllgeftellt ^ Mit 1. October eg'nnt ein neues Abonnement auf dir 2 Laibacher Zeitung. """ e r'ä n d e r? n "^ ^ "^' ° " ^ Neding » ngen bleiben »nil »«« ° betragen: f« «aibach- ^ltchährin ' ^ ^" » halbjährig . . 5 . »0 . "'"natiich " ' /» . vierteljährig . 2 » 7» . FH ', ' ^ ^ . monatlich. . . — » »2 » ^^""enten^ü?^^"« ins Haus für hiesige ^ " per Iahr 1 Oulden. ^"ofrri marr^!"^"""rations - Vetväge Nwllrn «»v^»enl»et werden. "-^^^^Ig-V. Kleinmayr se Fed. Kamberg. ^ Amtlicher Theil. ^ höchst ""b k.A^s^.^^ ^.^^ ^^ ^.^ Mstandes ^?5^""em Diplome dem Obersten des >? Prädicat7"^°«t> Putsch den Adelstand mit ^"geruht ^^abrück, allergnädigst zu ver- ^"^chster ^' Apostolische ^^.^.^^ ^^ ^.^ «V l. ersten ^c '^""9 """ 22. September d. I. dem M^der v°«^''Merarzte Joseph Reinclt an-^ "^n Rubesin?^" "b'tsnen Versetzung in den 3^ °ller2 "d ^^ ^'"'"reuz des Franz-Ioseph-^^^!--^^Mz^ geruht. Nichtamtlicher Hheil. D" ungarische Reichstag. .. Vlorqen Wien, 25. September. V^e HeMseli" ^r unyarM Reichstag seine N °" 1 Oc.?' °"' Da fcdoch die Delegationen N w»hl ^^m Budapest zusamme^^ so ez^tung d«,, "^te Gelegenheit zur vollkommenen einign in ^ """""ischen Schlachtordnung sein; wen?, "^erkenstn^ ^""endeu Woche nicht einmal " h st°"h die ^?'^rpostengefechte stattsinden, und Kä2 ^fzutretln V"°? '" ber Delegation ziemlich in,?' doch "s" ^?ftricht, so werden die eigentlichen den, Elchen Alil ^^'" Schlüsse der Delegationen Gn'.,^ sich N ü"^^"le beginnen. Nach alle-^chen Hen ,'"^ d" letzten zwei Monate im "-^^^en jenseits ^ ^^«' .. ^.. h^ j und nach den Aeußerungen der ungarischen Presse in der letzten Zeit lässt sich heute schon ein Prognostikon wenigstens über die Richtung stellen, in der sich das Parteileben in Ungarn während der bevorstehenden Reichstagsscssion bewegen dürfte. Dass es dabei sehr lebhaft hergehen, dass es sich dabei mehr um Positions-als um Principienkämpfe handeln wird, das scheint heute schon ziemlich gewiss zu sein. Die Opposition in Ungarn ist schon seit' längerer Zeit sehr laut und sehr lebendig. Sie behauptet, znr Stunde überall im Lande Oberwasser zu haben, und da ist es denn ganz natürlich, dass sie ihre Marschdirection zumeist gegen den Ministerpräsidenten Grafen Julius Szapary richtet. Il, den letzten zwei Jahren haben die Organe der Linken den jetzigen Cabinetschef schon sehr oft todtgesagt ; sie haben die Zersetzung der Reichstags-Majorität so oft als unmittelbar bevorstehend bezeichnet, dass man auch jctzt alle Ursache hat, ihre» Wünschen und Prophezeiungen zu misstrauen. Graf Szapary hat mittlerweile so viel Takt und Routine, so viel Ruhe und Voraussicht bewährt, dass man sagen kann: seine Position sei heute ebenso stark wie vor einem Jahre. Es ist ja möglich, dass die Regierungspartei - wie mehrere ihrer Organe ziemlich nachdrücklich betonen — etwas mehr Energie und Organisation besitzen könnte, doch trägt sie augenscheinlich noch immer so viel Selbst-bcwusstseiu und Geduld zur Schau, dass eine gefährliche «Zersetzung» wohl ausgeschlossen erscheint. ' Aber auch abgesehen von alledem ist das Trägheitsmoment, das Beharrungsvermögen einer Partei, welche schon über achtzehu Jahre am Ruder steht und sich in die Rolle der k^ali l)o««>66n<68 sehr eingelebt hat, so entscheidend, dass eine ausgiebige Secession oder Spaltung — selbst unter schlimmeren Verhältnissen als es die heutigen sind — nicht so leicht eintreten kann. Es scheint, wenigstens aus der Ferne, dass die heutige Regierungspartei nicht nur genug Cohäsion, sondern sogar so viel Attraction besitzt, dass sie z. B. die Nationalpartei des Grafen Apponyi noch immer ganz gut in sich aufnehmen könnte. Wir wollen damit nicht sagen, dafs wir die viclbcrufcne »Fusion» in nächster Zeit für wahrscheinlich halten; wir haben diese Eventualität nur deshalb berührt, um darzulegen, dass diese wahrscheinlicher erscheinen muss, als die von der Opposition schon so oft prophezeite Zersetzung der Majorität des ungarischen Abgeordnetenhauses. Die aus drei Theilen bestehende Opposition ist und bleibt dreieinig in dem Anstürme gegen das heutige Cabinet, namentlich aber gegen die Position des Grafen Szapary. Dazu dürften drei Anlässe benützt werden: das Budget, die Wegtaufungsfrage als actueller Aus- druck einer ganzen Reihe von konfessionellen Fragen und Conflicten, schließlich die Verwaltungsreform. Es ist allerdings unmöglich, alle erdenklichen Zwifchenfälle im politischen Parteileben auf mehrere Monate im voraus zu überblicken und es ist auch ganz gut möglich, dass in einem unvorhergesehenen Falle einen oder den anderen Minister des Cabinets Szapary di^ Lust anwandelt, sein Portefeuille einem geduldigeren oder kampflustigeren Nachfolger zu überlassen. Aber wenn man die oberwähnten drei Kampfobjecte der Opposition näher ins Auge fasst, so vermögen wir keine Combination, keinen möglichen Standpunkt zu entdecken, welcher der Opposition viel günstiger als der Regierungspartei wäre. Die liberale Partei ist stark genug, das Budget zu vertreten und durchzubringen, zumal sein Hauptvertreter, Dr. Alexander Wrlerle, alle Aussicht hat, ein sehr langlebiger Finanzminister zu sein und zu bleiben. In den confessionellen Fragen scheiden sich die streitenden und kämpfcnden Gruppen weit mehr nach dem Glaubensbekenntnisse als nach den politischen Principien. Und in der Verwaltungsreform steht die Nationalpartei dcr Reichstags-Majorität so nahe, dass man nicht recht absehen kann, wie gerade aus diesem Anlasse das üls-toi (jus ^6 my M6tl6 zur praktischen Durchführung gelangen könnte. Bleibt nur noch das Kampfmittel der Obstruction! Das wäre freilich nicht zu unterschätzen — doch ist es nicht gar so leicht, dasselbe alle Jahre in Anwendung zu bringen, und dann bleibt noch zu bedenken, dass die Obstruction ein zweischneidiges Schwert ist, das ebenso gut die Oftposition wie das gesammte parlamentarische und politische Leben Ungarns gefährden könnte. Aber selbst den Fall vorausgesetzt, dass es der Opposition im Laufe der kommenden Session gelingen könnte, den Grafen Szapary und das gesammte Cabinet missmuthig zu machen und zur Demission zu veran' lassen, so könnte nach unserem Dafürhalten das kom» mende Ministerium doch nur wieder aus den Reihen der heutigen Majorität gebildet werben. Es lässt sich nun einmal die Thatsache nicht hinwegdisputieren: dass die liberale Partei noch immer — nach ihrer Quantität wie nach ihrer Auffassung der brennendsten Tages-fragen — die stärkste und lebensfähigste Partei in Ungarn ist. Die Regierungspartei weiß, was sie will, und sie versteht es am Ende, ihren Willen durchzusetzen. Die äußerste Link- weiß auch, was sie will, aber es fehlen ihr die Kraft und dcr Boden, um das Gewollte durchzuführen. Dagegen scheint die Nationalpartei nicht recht zu wissen, was sie will und was sie von Fall zu Fall Jemlleton^ W ^lksschan^°^^"'lpul in Meran. hel2^°rfah^Z durch welche die Ruhmesthaten "er«? werden gebracht und ver- sftiel .^ ^teran ' ^'' uns nur freuen, dass das ^nde?°l im He^NKrung gelangende Schauet arnk^n auch^ U^' mcht nur iu diesem lenken A? Neifalle m "ber die Grenzen desselben, dieses 5"ling qe unÄ^''^'"'"' "^de und bedeu->spiU SHU' ^l m5? blonderer Reiz von a?. m weichem ^"Wch geleiteten Volls-^frei.m'^"der a f^/"e N^h,. ^ßerst wirkunas-< ^kriege vo X' ^W""e aus dem Tiroler ^ter, "Elende die T^'"'"' ^ht darin, dass ihrer eigenen Groß. viele Kr °ls dH,,?^" ^"9 darstellen. «''? aus ?er Nn" ^°uen, darunter sehr >ren Ule auf d Z?"ung Korans, treten bei ^t z.°^n uicht weniae"^ hauptsächlich von "en A bewegen qeH, ?.'^'" Patriotismus nur '"Nn sm.', °ls französische Sol- °" Theate?bes2?' ""^""ken. ^e Erwar- "Mr werden sowohl, was Ein- richtung des Theaters und der Bühne als auch, was Darstellung anbelangt, weit übertroffen, und daher ist es auch nicht zu wundern, dass die 1200 Sitzplätze meist schon am Tage vor dem Spiele vergriffen sind und oft Hundertc der eintreffenden Fremden, welche eine vorherige Bestellung von Sitzen unterließen, nicht mehr Einlass finden. Schon dcr Bau dieses mit bedeutenden Kosten am Fuße des Küchelbcrges errichteten, nach oben und vorne ganz offenen Theaters ist recht hübsch und höchst originell. Den Mittelpunkt der Bühne bildet ein großes Tiroler Vaucrnhaus, das mit allen charakteristischen Merkmalen eines solchen ausgestattet ist. Die Vorbühne mit einer Art verdeckten Orchesters, stellt mit den Seitenbühnen einen Platz nud die Gassen eines süd-tirolischcn Dorfes vor, während sich im Hintergründe eine wirtliche, wnnderbar schöne Gebirgslandschaft aus» breitet, welche von einer in unmittelbarer Nähe emporragenden Gebirgskette und mit dem vorliegenden Küchelberge gebildet wird. Der Küchelberg ist ein steiles Rebengclände, das sich im Norden der Stadt Merau bis zum alten ehrwürdigen, hoch ^legeucu Schlosse Tirol hinzieht und aus welchem dm weiße» Anstrich an einzelnen Felsblö'ckcn noch heute jene Stellen bezeichnet erscheinen, wo Londstürmler im Jahre 1U09 gefallen sind. . . Im Rahmen dieser herrlichen Umgebung und aus dem historischen Boden, woselbst das Theater steht und sich thatsächlich das Gefecht auf dem Küchelberge abgespielt hat, macht die Lebendigkeit der Scenen und die Gruppierung dieser farbenreichen Bilder einen überraschenden Eindruck auf deu Besucher. Bezüglich der Costümfrage sei noch erwähnt, dass selbe mit peinlicher Genauigkeit gehaudhabt wurde. Nur die Uniformen der französischen Officiere wurden nach den besten Mustern in Wien neu angefertigt, während sonsten durchwegs echtes Zeug zur Verwenduug gelangt, welches viele Darsteller als heiliges Vätererbe entweder selbst mit« bringen, den anderen jedoch aus deu reichen Samm-lungen der Gemeinden und des Grafen von Meran ausaefolat wird. . ^ ^.^..^^« ?^N T role haus s.md nun erblickt man die natur-3" dar etfllt!' Gaststube des Saudwirthofes wo-lelbst bofcr. der eben von Wien gekommen, die erhaltenen Weisungen zur Erhebung den Volksführern mittheilt und niit denselben die Vorbereitungen zum Ausstände vereinbart. Kurz darnach einc aw Swrm-sahne entfaltend, fordert er ^'ine Miiberacher aus, unn-mehr bereit zu sein, Gut und Blut sür Kcnjer und taitiachrr Zeitung Nr. 221. 1912 28. September lM^ thun soll — lind das macht danil jede ihrer Actionen halbschlächtig in der Anlage nnd erfolglos im letzten Abschlnsse. Wir vermögen daher nicht recht einzusehen, worauf die jetzige Opposition in Ungarn ihre großen Aspirationen und sanguinischen Hoffnungen basiert, woher sie sich zu der Annahme berechtigt fühlt, in nicht allzu ferner Zeit nicht nur einen Personen-, sondern auch einen politischen Systemwechsel durchzusetzen. Im Reiche der Gedanken und Wünsche baut man die schönsten Luftschlösser sehr leicht und rasch; im Raume der Wirklichkeit stoßen Menschen und Parteien vor allem auf einander, und da entscheiden Kräfte und Gewalten, vor allem die Macht des Stärkeren und des Klügeren. Politische Ueverficht. (Militärisches.) Das Militär-Verordnungsblatt publiciert die mit der Allerhöchsten Entschließung vom I. September 1892 genehmigte Neu-Anflage der organischen Bestimmungen für das Eisenbahn- und Telegraphen Regiment, wie für das Feldeisenbahn-und Feldtelegraphenwesen. (Galizie n.) In der Plenarsitzung des Comics für die Veranstaltung einer Landes-Äusstellung in Lemberg im Jahre 1894 wurde constatiert, dass ein entsprechender Garantiefonds gezeichnet worden sei. Gleichzeitig beschloss das Comite', dem Kaiser die Bitte zu unterbreiten, derselbe möge das Protectorat über diese Ausstellung übernehmen. (Aus dem Iungczech enlager.) An die Vertrauensmänner der jungczechischen Partei wurden von der Parteileitung Einladungen versendet, sich heute zu versammeln.- Die Iungczechenführer scheinen wieder einmal aus einer Verlegenheitslage keinen Ausweg zu finden und das Bedürfnis zu fühlen, die Verantwortlichkeit für ihre nächsten Schritte auf fremde Schultern zu laden. (Die Berathungen der Landtage) gehen ihrem Abschlüsse entgegen. Der niederösterrei-chische Landtag hielt vorgestern seine letzte Sitzung im gegenwärtigen Sessionsabschnitte. Landmarschall Graf Kinsky widmete dem verstorbenen Abgeordneten Doctor Borschke einen warmen Nachruf, worauf zur Tagesordnung geschritten wurde. Nach Erledigung derselben erklärte der Landmarschall den Landtag für vertagt. (Ans Ungarn.) Die liberale Partei des ungarischen Abgeordnetenhauses hielt vorgestern abends eine Conferenz ab, in welcher der Ministerpräsident Gras Szapary die Aufgaben skizzierte, welche in der nächsten Zeit der Erledigung seitens des Abgeordnetenhauses harren. Znnächst werden die WM der Delegations-Mitglieder, dann die Candidatur für die Stelle des Präsidenten des Obersten Staatsrechnungshofcs das Haus beschäftigen, worauf der Finanzminister das Bndget für das Jahr 1893 vorlegen wird, welches der Finanz-Ausfchuss während der Sitzungen der Delegationen der Vorberathung zu unterziehen hat. Während dieser Zeit werden anch die übrigen Ausschüsse des Hauses thätig sein. Die Mittheilungen des Ministerpräsidenten wurden zustimmend znr Kenntnis genommen. (Kaiser Wilhelm in Wien.) Wie der «Pol. Corr.> aus Berlin gemeldet wird, beabsichtigt der deutsche Kaiser das Fest. welches zu Ehren der österreichisch-ungarischen Theilnehmer an dem bevorstehenden Distanzritte Wien-Berlin am It). October im neuen Palais bei Potsdam veranstaltet werden soll, durch seine Anwesenheit auszuzeichnen nnd zu diesem Zwecke aus Weimar wieder nach Berlin zurückzukehren. Es dürfte also Se. Majestät zu dem beabsichtigten Besuche Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef wahr-fcheinlich erst am IV October vormittags in Wien eintreffen, (Aus dem Vatican.) Aus römischer Quelle verlautet, dass in dem nächsten vaticanischen Con-sistorium, das jedoch nicht vor dem Mouate December stattfinden wird, der ungarische Primas Vaszary und der Großwardeiner Bischof Schlauch den Cardinalshut erlangen werden. Außerdem soll auch der Wiener Nuntius, Monsignor Galimberti, zum Cardinal ernannt werden. (Die französische Expedition) gegen Dahomey nimmt einen guteu Verlauf. Nach einen, Telegramme des Obersten Dodds au das Marineministerium wurde die gesammte Elite-Armee des Königs von Dahomey in einer Schlacht am 19. September vollkommen geschlagen. Sämmtliche dem Obersten Dodds unterstehenden Truppe», seien am Oueme con-centriert und im Begriffe, den Dahomey'schen Truppen entgegenzumarschieren. (Aus Italien.) Der vorgesteru in Rom ab« gehaltene Ministerrath beschloss, dem Könige die Schließung dcr parlamentarische,, Session vorzuschlagen. Das bezügliche königliche Decret dürste im Laufe dieser Woche zur Veröffentlichung gelangen. Inbetreff der Auflösung der Kammer nnd der Ausschreibung der Nenwahlen hat der Ministerrath noch keinen Beschluss gefasst. (Bulgarien.) Nach einer Meldung der «Zeitschrift für Eisenbahnen» beruft die bulgarische Regierung das Sobranje ein, nm ihm dm Antrag auf Verpachtung der Staatsbahneu an eine Privatunternehmung vorzuschlagen. (In Buenos-Ayres) soll am 12. October der neugewählte Präsident der argentinischen Bundesrepublik sein Amt antreten, vorausgesetzt, dass nicht andere Ereignisse dazwischentreten, welche die jüngst entdeckte Militärverschwörung befürchten lässt. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die 'Klagen-furter Zeitung» meldet, für die durch Feuer verunglückten Insassen von St. Leonhard eine Unterstützung von 1000 fl. aus den Allerhöchsten Privatmitteln zu bewilligen geruht. — (Die Ehrenpreise der Kaiser.) Für den deutsch-österreichischen Distanzritt spendete Se. Majestät Kaiser Franz Joseph eine hohe Statuette, welche einen österreichischen Husaren-Officier in voller Ausrüstung auf einem im flotten Trab gehenden Vollblutpferd darstellt. Reiter und Pferd, das letztere nach einem vom Obersten Grafen Auersfterg znr Verfügung gestellten Modell gebildet, sind aus schwerem Silber angefertigt. Der Ehrenpreis Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm besteht in der eigenen, in Silber ausgeführten Nüste. — (Obstpreise in Süddeutschland.) Nei dem in anderen Jahren sehr beträchtlichen Umfange der Bezüge unseres Obstes nach Deutschland dürften Angaben über die dortigen Preise nicht unwillkommen sein. In der unteren Maingegend, wo bekanntlich sehr viel Obst pro-duciert wird, werden eben jetzt die Abschlüsse gemacht. Für die geschüttelten, zur Aepfelweinbereitung dienenden Aepfel werden dort heuer per Metercentner 7 bis 8 Mark, für die gebrochenen Aepfel je nach der Sorte 12 bis 20 Mark per Metercentner geboten. während das 3° ° bisher mit 3 bis 4 Mark bezahlt wurde. ^ — (Verhaftung,) Jener sechzehn- lns achl^ jährige Bursche, welcher, wie bereits geme.oe», ,^ einigen Tagen vom Gasthause «Zum TigerN"" ^ Klagenfurt nach Verübung eines Geldiebstahles w trage von 200 fl. durchgegangen ist, wurde m A" ^ unter dem Namen Victor Prec, aly ausgMM ^ verhaftet. Man fand bei ihm noch einen«""» 17» fl. vor. Pregaly wurde bereits an das t.l." gericht in Klagenfurt abgegebn. .^lall) — (Ein verdächtiger Krankheit»' In, Wiener Nürgerspitale erkrankte kürzlich em "" Versorgung befindlicher Pfründncr unter veroan, ^ Symptomen. Trotz rascher ärztlicher Hilft pa' ^, Kranke in kurzer Zeit. Die Leiche wurde sos"/"" D -(Von Raubschühen erschösse^ Vrünn wird gemeldet: Samstag wurde aus °" .^ im des Aaron Hirsch dessen Heger Franz Ara? ^ Schebeteiner Revier von Raubschühen "euchnng schössen. Auf des Hegers Leiche liegend fand """ ^! scharfgeladenes Doppelgewehr. Die Gendarmerle i nach den Thätern. ,^ B' — (Eine Wasserhofe.) Aus P"s "^ ^, graphiert: Der Landwirt Fritz Heller ^"'^1 «Prager Tagblatt» aus Enzowan bei Leitmerch, ° ' .^ seinem Felde eine Wasserhofe sich zeigte, ^^, rübenbelaoenen Wagen sammt dem Kutscher hon) ^. hob und mehrmals herumwirbclte. Der Kutscher i versehrt geblieben. , . «ja^ — (Raubmord.) In einer Villa ve,^ deren Eigenthümer verreist ist, hat der Neffe des ,^, das Dienstmädchen, welches bereits fünfzehn "^tt, Hause war und sich einige tausend Francs erspa getiidtet und beraubt. . ^.: M — (Unglücksfall.) In Challteaulm o ^, platzte der Dampfkessel einer Sägemühle. -3'""^«"^ blieben auf der Stelle todt, fünf wurden schwer ve Einer davon starb seitdem. . .„zijsiO — (Theaterbrand.) Das neue '" ' sliih Theater in der Hauptstraße von Pera ist vorM abgebrannt. Es ist kein Menschenleben zu bellage '^ ^ — (Neue Kometen.) Gegenwärtig lon ^ Nachthimmel unseres Horizonts, zwar "ichtw ^^ Auge, aber telesloftisch, vier Kometen beobachtet Das Erbe des Grafen Waldstcin. ^ Vorgestern hat vor dem PragerSchw^'H <,? sensationeller Vetrugsprocess begonnen, in ""9" ^M ragende Mitglieder der hohen österreichischen " ' <,»> verwickelt sind. Angeklagt sind zwei GutsbeanM ^z>. 18. November 1890 verstorbenen Grafen Georgs stein - Wartenburg, der Oberförster und ^ ^ director Josef Weiyelt und der Domanen ^ Gustav Kleid orfer. Die Anklageschrift "" g P dahin, dass die beiden Genannten mit ^, ^ben. i" Schwachsinnes ihres Herrn denselben veranlag ^^e" ihren Gunsten ein nachträgliches Testament zu ^e» und Legate zu stipnliercn, welche die wirlNY des Grafen empfindlich schädigen sollen. > M°' Am 23. Februar 1885 errichtete Graf ^" M^ stein. Besitzer der Fideicommisse Dux und "^call" dorf. ein Testament, in dem er seine G«"" ^g, und «Hofers Standbild» nach K. Natter. Wenn auch nicht zu verhehlen ist, dafs beim Spiele selbst und bei einzelnen Ausführungen hie und da noch einiges besser zur Geltung gebracht werden könnte, so sind die einzelnen Scenen und Bilder immerhin großartig und dabei voll frifcher Natürlichkeit. Jede einzelne Gestalt ist glücklich individualisiert und erscheint zur rechten Zeit und am rechten Platze. Insbesondere die Träger der Hauptrollen, wie Hofer und defsen Weib. Speckbacher, dann der Kundschafter sind tüchtig eingeschult und ihrer Aufgabe auch vollkommen gewachfen. Auch die übrigen, die großen Massen verdienen Anerkennung, weil sie zu diesem außerordentlichen Erfolge fehr viel beigetragen und bei diesem Spiele an der Verherrlichung der Helden vom Jahre 1809 begeistert mitwirken zur Aneiferung der Mitlebenden, damit auch diese nicht zurückbleiben an patriotischer Hingebung und Heldenmuth, wenu es wieder gelten sollte z„ kämpfen: «Für Kaiser und Vaterland!» C. Kastl. Z)as Geheimnis der Do!e"^ Roman aus dem Leben von vrmanos Ga" (163. Fortsetzung.) ^,» «Ich weiß das,, fagteFrancisco, von eim^ F schreckhaften Gefühl befallen. «Was had"' noch mehr mitzutheilen?. „midelle ,« «Sachen von größter Wichtigkeit,' "" IM große Fran, «Dinge von einer Tragweite, M die Augen übergehen werden — ein Gehe"Nw^, ^ Sie sich eine große Summe kosten lassen w Sie wusste,,, welcher Art es ist.» .«^ a^ Sie schwieg erwartungsvoll. Franc" tete nicht. ° ^it "nil' «Ich bin bereit, Ihnen Herkunft zusammenhängt, der Wahret ge ^,M theilen,- fuhr das Weib fort, «°«e", "^ste " j Frau Senatorin, jeder ist sich selbst der " ^ da^ Sie können es mir nicht verdenken, wc ^' zuerst auf meinen Profit sehe. Kurz «n M? werde Ihnen alles haarklein erzählen unv,' ^. ^ bei Gericht beschwören. Dafür geben ^ tausend Mark!. ,ehc ^M «Das werde ich nun und '"'"'"^ister '" ""^en weiteren Codicillen und "nd erhubt 7 s^" ""^" bicse Legate noch specialisiert "un aMlli« « ?" Thatsache gegenüber die Anklage es l"g"ngen d? m //' ^^ '" "llen diesen letztwilligen Vcr-^rstorben l?/'^' ^ Schwester und der Neffe des "" »roker "Uel zeigten, tauchten doch sofort ^'" ihrer Tra . - ^ Waldstcin im vollen Vewusst-^cherchen s>I? getroffen habe, und die eingeleiteten Datiert 2 ^ biese Zweifel. Es wurde nämlich Dörfer'un>< " ^af lurz vor seinem Tode Weinelt, ?"?°?'^" beschenke können nur durch den Graf Ge„r m ^ ^s Grafen erklärt werden. V'N" BeqaX, "bftein "" thatsächlich von geringer '""lelniak ???^ ^"'" ^'ldung stand tief unter dem !?b l°M in ^nc.^" hatte er sich dem Trunle ergeben " von den l, ^ Abhängigkeit von seinen Beamten. Men betont l ^"^endsten Aerzten gezeichnetes Gut-^ schwaHs, "^ ^" seit der Mitte der achtziger N ^Mlagtc ? ^'"'' ^'^'" ^'"°chlinn haben "°"ss dürfte >> H" eigenen Zwecke ausgebeutet. Der -^^^c "el Wochen dauern. n — ---------- « ^ und Provinzial-Nachrichtell. Kraiuischer Landtag. Der l - ^ ^'^"'" ""' "' Septen'ber. N^kn N^!^ ^"btag wurde, nachdem er in der /.Aasten V""U bas Landesbudgct erledigt, über 2" ^ihuna w^^"°»^ und wird der Tag der ,, 5"t>en wird ^ wahrscheinlich im Monate Jänner "" gegeben'»/^'^"^"'^n Wege den Abgeordneten ^)er l^,? Nerven. rr'^" Gemei«^""^' betreffend das Oeffenllichkeitsrecht Achteten Epid m ^"'"s für die Dauer von Epidemien (Berichterstatter Abgeordneter 2?°"men 2?s ^«e Debatte auch in dritter Lesung ^"^^— "Mbe hat folgenden Wortlaut: Ueber Antrag des Landtages Meines Herzogthums Kram finde Ich anzuordnen wie folgt: § 1. Die von Gemeinden Krains errichteten Eftidemiespitäler (Baracken-, Noth-u. dcrgl. Spitäler) genießen für die Dauer der Epidemien bezüglich der mit ansteckenden Krankheiten behafteten, in denselben verpflegten Kranken das Oeffentlichkeitsrecht im Sinne des Gesetzes vom 1. Mai 1869, R. G. Vl. Nr. 58, t? 2. Die Festsetzung der per Kopf und Tag zu berechnenden Verpflcgsgebür, bei welcher nebst den Kosten für die in den gedachten Spitälern verpflegten Kranken auch auf eine entsprechende Verzinsung des von der Gemeinde für die Herstellung, beziehungsweise Einrichtung des betreffenden Spitals bestrittenen Aufwandes Rücksicht genommen werden kann, erfolgt spätestens sofort nach dem Erlöschen der Epidemie von der politischen Landesbehörde im Einvernehmen mit dem Landesausschusse, tz 3, Mit dem Vollzuge dieses Gesetzes wird Mein Minister des Innern beauftragt. Abg. Hribar berichtete namens des Finanzausschusses über den Voranschlag des Theaterfondes für das Jahr 18l»3. In Anbetracht des günstigen Ergebnisses der Logenlicitalion — es wurde bekanntlich der Gesammt-betrag von 13.224 fl. erzielt — beschloss der Landtag, die Subventionen für das deutsche sowohl wie für das slovenische Theater für das laufende Jahr um je 500 sl., für das Jahr 1893 um je 1000 fl. zu erhöhen. Das Gesammterfordernis des Theaterfonbes für das Jahr 1893 ist mit 22.587 fl. präliminiert, und zwar: Gehalte und Löhnungen des Bühnenmeisters, des Theaterdieners und zweier Wächter 1798 fl., Erhaltung der Gebäude, und zwar des neuen Theaters und des dem Theaterfonde gehörigen Rcdoutengebäudes 799 fl., landesfürstliche Steuern und Umlagen 00« fl., Feuerassecuranz 2400 fl., für die Anschaffung neuer Decorationen und Einrichtungsstücke 1000 sl., für den Theaterbau 0528 fl., für die Verzinsung und Amorlisicrung des Anlchens 5400 fl., verschiedene Ausgaben 1146 fl. und schließlich für Bauhonorare 850 fl. Bei diesem letzteren Posten hob der Referent anerkennend hervor, dass das neue Theater in allen seinen Theilen tadellos dasteht, allen modernen Nnforderuugen entspricht und dass daher das nun vollendete Werk der Ballführung zur Ehre gereicht. Der Referent beantragte daher, dass der Ballführung ein Honorar von 850 fl. bewilligt werde, und zwar: dem landschaftlichen Ingenieur Herrn Hrasky 000 sl., Herrn Hruby 200 und Herrn Aittner 50 fl., welcher Antrag einstimmig angenommen wurde. Die Bedeckung des Thcalerfondes ist mit 12.580 st. präliminicrt, und zwar: die Mietzinse der Redouten-gebäudc 2000 st., Beitrag aus dem Landesfonde für die Benützung des Landtagssaales 500 fl., Ertrag der Logen-vcrmietung 10.000 sl. und verschiedene Einnahmen 80 st. Im Vergleiche zum Erfordernisse zeigt sich somit ein Abgang von 10.007 fl, welcher aus dem Landesfonde zu decken sein wird. Schließlich wurde eine Resolution angenommen, wonach der Mehrertrag der Logenvermietung zur schnelleren Amortisierung des Anlehens für den Theaterbau verwendet werden soll. (Fortsetzung folgt.) — (Personalnachricht.) Wie bereits gestern gemeldet, hat Herr Oberlandesgerichtspräsident Dr. Ritter v. Was er sein Gesuch um Versetzung in den bleibenden Ruhestand eingereicht. Er hatte dasselbe schon vor länger als einer Woche geschrieben, als er im Bureau von einem Unwohlsein befallen wurde, das ihn bisher hinderte, die Amtsstube wieder zu betreten. Aus seiner Wohnung richtete Dr. Ritter v. Wafer Samstag an eine befreundete Gerichtsperson ein Schreiben, das mit den Worten beginnt: «Meine Zeit ist vorüber!» und worin er den Adressaten bittet, an dem bezeichneten Orte sein Pensio-» nierungs-Gesuch aufzusuchen und nach Wien zu senden, was am selben Tage auch geschah. * (Sanitäres.) In den letzten Tagen ergieng auch an das Lehrpersonale unserer verschiedenen Bildungsinstitute ein Erlass des Inhaltes, anlässlich der Choleragefahr dem Gesundheitszustände der Schüler und der Reinlichkeit in den Lehranstalten alle Aufmerksamkeit zu schenken. Zur besseren Orientierung wird für den Fall des Ausbruches der Cholera auf eine Schrift verwiesen, welche unlängst in Wien zur Ausgabe gelangte. Von Seite unseres Magistrates wurden die hiesigen Lehranstalten, beziehungsweise die an denselben thätigen Lehrkräfte, darüber in Kenntnis gesetzt, in welchen Familien sich Ruhrkranke oder von der Diphtheritic und vom Keuchhusten Befallene befinden, damit aus selben sich vorläufig lein Schüler am Unterrichte betheilige. Am bedeutendsten ist die Zahl der an der Ruhr Erkrankten. Im Interesse des rechtzeitigen Eingreifens und einer sorgfältigen Ueberwachung wäre eine recht häufige und nicht verspätete Ausgabe solcher magistratlichen Rundschreiben an die einzelnen Schulen zu wünschen, desgleichen Desinfectionen der Anstandsorte der Lehranstalten, Aemter, überhaupt der verschiedenen Theile der Stadt durch herumfahrende städtische Bedienstete, wie es schon vor wenigen Jahren der Fall war. Vor den Häusern, aus welchen nächtlicherweile Fäcalien entfernt werden, sollten unbedingt die dunklen Streifen, die in den darauf folgenden Tagen unter den Einwirlungen der Sonnenstrahlen weithin geradezu lähmende mephitische Dünste entwickeln, durch Kalkmilch oder Carbolsäure ihres gefährlichen, luftverpestenden Charakters entkleidet werden; das übliche einfache Uebergießen solcher Schmuhstellen mit ein paar Schaff Wasser thut es lange nicht. Auf weitere Beachtung macht ein Rundschreiben des Chefs für sanitäre Angelegenheiten der Südbahn, Dr. Rosmanit, an die einzelnen Bahnärzte und Stalionsleitungen A«' spruch, welches Schreiben die genaueste Inspection der Vahnrestaurationen, Keller, Speisgewölbe u. s. w, anordnet und sich gegen jedwede Verunreinigung der Bahnhosräume wendet. Die ersten derartigen bahnärztlichen Visitationen haben hier bereits stattgesunden. Da wir uns nun gerade im Gebiete des Bahnhofes befinden, sei auch mitgetheilt, dass dort über telegraphische Ordre von Süden her mehrere Amerilamüde, die angeblich über Bremen wieber in ihre unterkrainische Heimat eilen wollten und infolge einer Irrung über Cormons Hieher lamen, von der Sanitätspolizei aufgehalten und ins Nothspital geführt wurden, wo sie eine kurze Quarantäne durchzumachen haben. Andere ihrer Mitreisenden, alle von der Grenze her isoliert, fuhren nach Agram weiter und wurden dort polizeilich erwartet. Wäre es nicht besser, solche Reisende gleich an der Grenze aufzuhalten? Endlich sei noch einer Neuerung, die zwar nicht das so widerliche Abgreifen der Cigarren und der Semmeln, wohl aber die Verhinderung des ebenso unappetitlichen, unter Umständen gesundheitsschädlichen Betastens der Zahn-stochersftitzen betrifft. In der Vahnrestauration sieht man nämlich auf jedem Tische einen niedlichen Porzellanbehälter, mit dem rothen Kreuze und den Inschriften «Hygiene» und «Krainische Alpenholz-Zahnstocher» versehen, welcher die Berührung dieser Hölzer nur auf ihrem Mitteltheile gestattet. Diese Behälter stellt ein Krainer in Wien (Gürtelstraße 90) her, und es unterliegt keinem Zweifel, dass sie sich bewähren werden. ^ * (Vom Theater.) Vorgestern fand durch eine LocalaugenscheiucCommission, bestehend aus Vertretern der Regierung, des Landesausschufses, der Gemeinde, der Ortspolizei, Feuerwehr sowie der beiden Theaterdirectionen die feuerpolizeiliche Begehung sowie commissionelle Prüfung sämmtlicher Sicherheitsvorkehrungen statt, wobei alles im bester Ordnung befunden und der Benützungsconsens ausgesprochen wurde. Gestern war die erste Vühnenprobe zur slovenischen Eröffnungsvorstellung, heute geht die Generalprobe vor sich. Vorderhand sei mit Befriedigung er< wähnt, dass die Beleuchtung sowie mechanische und ma< schwelle Einrichtung der Bühne vorzüglich klappte und me Bühnenarbeiter durch den Maschinenmeister B, t t n e r m aenüaen Hiebe, wurde von vielen Seiten geklagt, da,s d Th aterkanzlei schwer zu finden sei, h.ezu nur e.n t^iaer .' der Regel verschlossener Eingang führe der der wenig verlockenden Aufschrist -Verbotener Eingang- versehen ist. Wie w,r hören, soll diesem Uebelstande noch heute durch eine entsprechende Orientierungstasel und Wegweiser abgeholfen werden. ^. - (Asphaltierungen.) Unsere Landeshauptstadt erhält zu den bereits vorhandenen A^phaWTrottoirK demnächst neue. Gegenwärtig wird an einem Elchen vor der Herz-IeMrche gearbeitet. DaMbe wird nicht allein ^7^en/tor3 's mir w Rat^n^b^^ädige V gewiss für ^"? 2ma Iebsen vor. -Es ist «"U. Sichern N^ ^^"llung "°" ^chster M ^"en. we?^ " in" ^s Geld zu, und ich E'Me'Ih" Ihre Mutter, wer Ihr Vater war! °>n nich7 w^-^^klein. Ich schwöre Ihnen, »uel^ucisca l'"^ '^ "^" ^" Herkunft weiß!» >°ck^. lie stets K i.7^ unbestimmte Furchtgeflhl, 2s"^ Werwld"/blicke dieser Fra/elnpfnnden,' "ber der Entschluss. sich in Zechst. '"ben gemein zu machen stand in ihr liebe Frau,- besrll^ länaer -I > ^"t mir leid — ich habe s^ebot Fra,^i«',^ ^s Pochen ertönt"; wie ^Wi'H "^ "'"° Iebftn ,°h sich ge. ''««i^b^«r7"'^7 Sie mich ,° for.. l'3'F'»''"ch 7ch>^^''b nn. der H°,,k, Der "°l s""d?? ei'«'chü«IiH'^/" dr Tür'sich' Di' AZ'mmer umdrehend, ver- ^W"^^ be,..ch.e. b.ieb eine spanne Jett, während welcher sie von der qualvollsten Unruhe gepeinigt wurde. Als sie später wieder allein war, trieben die marternden Gedanken sie von ihrem Platze auf die Füße nnd jagten sie in ruhelosem Hin und Her durch das Zimmer. Die Andeutung des unheimlichen Weibes war doch nicht auf ganz unfruchtbaren Boden gefallen. Vielleicht hatte sie ihr wirklich Mittheilungen über die lange verstorbene Mutter zu machen, die in der That bedeutungsvoll nud Geldes wert waren. Der quälenden Grübelei endlich überdrüssig, ent-schloss sie sich zuletzt dazu, wie immer Valthasar Putt-farkeu ihre Gedanken anzuvertrauen und ihn um Rath zu frageu, ob sie sich Lina Icbscus Geheimnis erkaufen sollte oder nicht. Eiuen Mantel umschlagend und sich bis zur Unkenntlichkeit verschleiernd, machte sie sich ohne langes Ueberleben auf den Weg. Au der uächsten Straßenecke stieß sie auf Linu Icbscn. die vou diesem Punkte aus das Seuatoren-haus scharf ins Auge fasste. Die große Frau hatte Francisco herauskommeu sehen und erkanut; jetzt heftete sie sich ihr. wic vor Mouateu am Hafen, wie ein Schatten au die Fersen. Francisca that, als sähe sie sie nicht. Als Lina in eiuer weniger belebten Straße dicht hinter ihr gieng und ihr zutuschelte: «Gebeu Sie mir das Geld; ich gebe Ihnen dafür ein großes Gehmunis!» — wandte sie unwillig den Kopf uach der entgegengesetzten Seite uud beschleunigte ihrcn Gang. Aber Liua Iebseu ließ sich nicht beirren und verfolgte sie m die Rosenpassaqe hinein, bis an d,e Thür, hiuter der die Treppe zu Valthasar Plittfarkens Mansarde emporführtl'. (Fortsetzung folgt,.) Llllbllcher Zeitung «7 221. !9l4 28. September l^ die Vorderfront des Gotteshauses tangieren, sondern sich weiter um den Vorgarten in die Dampfmühlgasse hin ziehen. Auch an der Resselstraße wurden Vorbereitungen zur Herstellung einei Asphalt-Pflasterung getroffen. Gegenüber der Lehrer- und der Lehrerinnen-Bildungsanstalt sind bereits seit einiger Zeit viele Granitrandsteine, Schiebkarren und die bekannten, mit Rost überzogenen Niesen-lessel als Vorboten der in A'griff zu nehmenden Asphaltierungen aufgestapelt. Das Pflaster wird den linksseitigen Gehweg zum Vahnhofe vom Fux'schen bis zum Pessiack-schen Hause einleiten. ^ — (Aufnahme von Heilgehilfen.) Angesichts der drohenden Choleragefahr legt die k. k. Regierung großen Wert auf die Gewinnung von männlichen Perfonen des Civilstandes, welche sich dauernd dem Berufe als Heilgehilfen widmen wollen; dieselben würden in Staatsanstalten den nothwendigen Unterricht erhalten, nach Erprobung auch definitiv angestellt werden und in Zeiten des größeren Bedarfes die Leitung des Desinfectionsdienstes sowie aller mit der Ausstellung von Nothspitälern nöthigen Aufsichtsdienste zu leisten haben. Inbetreff der näheren Aufnahmsbedingungen und des Zeitpunktes des Dienstantrittes, der Gebüren u. s„ w. find bisher genauere Bestimmungen zwar noch nicht bekannt, und es würden die angemeldeten Personen bis zu deren Inanspruchnahme, respective Berufung, von den politifchen Behörden lediglich in Vormerkung gehalten werden. Gewesene Sanitätssoldaten würden Vorzugsweife Berücksichtigung finden. — (Amazonen in Laibach.) Unsere Stadt wird im kommenden Monate eine interessante Truppe beherbergen: Die Amazonen aus den» Negerreiche Dahomey, welche in den nächsten Wochen» aus Venedig in Trieft eintreffen und dann auch unsere Stadt besuchen, wo mehrere Productionen geplant sind. Die dermalen in Venedig be» findliche Truppe, wohl die interessanteste aller bisher in Europa gesehenen Neger, wurde von Mr. Hood nach Europa gebracht, wo sie sich schon in mehreren Städten mit großem Erfolge producierte. Die Gefellfchaft besteht aus zwölf Kriegerinnen, die unter dem Commando der 22jährigen Oberkriegerin stehen, aus zwei Kindern und acht Männern. Die Productionen bestehen aus kriegerischen Vorführungen. Eine zweite Amazonentruppe produciert sich gegenwärtig in Prag. — (Selbstmord einer Nonne.) Im Kloster der barmherzigen Schwestern in Agram ist Samstag die Nonne, Schwester Maxima, welche bereits seit drei Jahren eingekleidet war, auf dem Dachboden vor einem Heiligen-Bilde todt aufgefunden worden. Die Obduction ergab Vergiftung mittels Carbolsäure. Schwester Maxima zeigte schon seit geraumer Zeit Anzeichen von Geistesstörung und wiederholte stets, sie sei eine große Sünderin und zu leben unwürdig. * (Auffindung einer Leiche.) Am 24sten d. M. nachmittags fanden drei Holzknechte im Walde ober Iauerburg einen Leichnam, in welchem fie alsbald den 76 Jahre alten Josef Mocnil aus Iagerse im Bezirke Tolmeiu agnoscierten. Die Leiche wurde am 25. d. M. vormittags in die Todtenkammer nach Karner-Vellach übertragen, woselbst sie vom Arzte besichtigt und da sich an derselben leine Spuren einer Gewaltthätigkeit zeigten, vielmehr constatiert wurde, dass es sich lediglich um einen zufälligen Todesfall handelte, wurde diefelbe mif dem dortigen Friedhofe beerdigt. —r. — (Ausflug nach Abbazia.) Wie man uns mittheilt, geht am 1. October, '/. 10 Uhr vormittags, ein vom Reisebureau Paulin arrangierter Sonderzug von Laibach nach Fiumc-Abbazia ab. Die Fahrpreise sind sehr ermäßigt und betragen für Tour- und Retourkarten in der zweiten Classe 5 st. 25 kr., in der dritten Classe 3 st. 50 kr. Die Retourfahrt muss binnen 14 Tagen erfolgen. Der Zug hält auch in der Station Abbazia an. — (Die eigene Tochter erschossen.) Ein schrecklicher Unglücksfall traf den Gemeindesecretär in Reichenburg, Herrn Franz Arnsek. Als er am 26. d. M. einen anlässlich eines Raushandels dem Josef Galamun aus Satteldorf abgenommenen Revolver untersuchte, entlud sich derselbe und traf eine Kugel dessen fünfzehnjährige Tochter tödlich in den Hals. — (Der Verein der Aerzte inKrain) hat, wie uns die Vereinsleitung mittheilt, die auf heute festgesetzte außerordentliche Generalversammlung infolge eingetretener Hindernisse auf einen später bekannt zu gebenden Tag in der zweiten Hälfte des Monats October verschoben. Neueste Post. Original-Telegramme dcr „Laibachcr Zeitung". Wien, 27. September. Der Kaiser wird am lOten October die deutfch'n Officiere, welche ain Distanzritt Mischen Berlin und Wien theilnehmen, empfangen. Wien, 27. September. Laut amtlicher Nachrichten sind in Galizicn keine neuen Fälle von Erkrankungen oder Tod au Cholera vorgekommen. Wien, 27. September. Die Blätter melden aus wurde gew.», die Pathen- sl.ll.' w d.r iM'B^vorrn,,, Prinzessin zu übernehmen. Prag, 27. September. (Landtag.) Der von Julius Gre'gr im Namen der Iungczechen heute eingebrachte Adressentwurf wird der gefchäftsordnungsmaßigen Behandlung zugeführt, Derfelbe bestreitet den rechtlichen Boden der Verfassung, fordert die Reactwierung des Staatsrechtes, erhebt Anklagen gegen die Deutschen und Beschwerden gegen die Regierung, verwirft den Aus-gleich und fordert die Selbstverwaltung und selbständige Gesetzgebung Böhmens. Die Altczechen bringen einen Gcschentwmf ein, betreffend die sprachliche Gleichberechtigung bei den öffentlichen Aemtern Böhmens. Trieft, 27. September. Der König von Griechenland, welcher mit dem Courierzuge hente morgens hier eintraf, wurde im Bahnhofe vom Statthalter, dem griechischen Consul und dem Vorstande der griechischen Colonie empfangen und begab sich direct an Bord der griechischen Jacht «Sphakteria», um die Rückreise nach Griechenland anzutreten. Hamburg, 27. September. Gestern wurden 70 Erkrankungen und 33 Todesfälle infolge von Cholera angemeldet; davon entfallen ii Erkrankungen und zehn Todesfälle auf Nachmeldniigen von früheren Tagen. Gestern fanden 65 Kranken- und Itt Leichentransporte statt. Newyork, 27. September. Cleveland nahn» die demokratische Prä'sidentschaftscandidatur an. Allssctommclie Fremde. Am 2N. September. Hotel Elefant. Walter u. Monschein. Kflte.: Hopp, Schauspieler; Nocl u. Hübner. Reis., Wien. — Andreas und Felix. Galvani, Kflte., Pordenone. - Valich. kfm, Fiunie. — Varon, Ksm.; Grulisc: Wallovich. Secretär, s. Frau, Graz, — Lakenbach, Grosjkanischa. — Verli, Zirtnih. — Ielovec s. Frau, Agram. — Mitola, Rudolfswert. — Errath, kfm., Nassenfuß. — Cullcman. Kfm., Trieft, — Kemelter, München. — Dr. Srebre, Advocat, s. Tochter, Rann. — Ozbalt, Besitzerin, s. Kindern, Cabar. — Dolar. Krainbnrg. Hotel Stadt Wien. Ttögcr. Goldstein, karn,, klrin. Himzl und Schwarz, Me. 1 Avcrone. Kfm,. s, Fmu; Allerhand. Redacteur; Vajda, Inspector; Gräfin Attems, Private, s. Tochter und Dienerin; Buchwicz, Wien. ^ von Lolanciö, Oberingcnieur, s. ssran, Vcldes. - - Sornig. Postassistent. Trieft. — Pavlic, Sissel. — Pfeifer. Reichsraths - Abgeordneter, Ourlfeld. — Dobrovic, Weinhändlcr, Iclsa. — Schindler s. Sohn, Mährisch« Tribau. — Sega. Pfarrer, Podlipa. — Wogrinz, Zimmer» meister, Rann. — Suhrland, Adjunct. Villach. — kanih. königlich ungarischer Rath. Budapest. — Hoge. Privatier, Neulack. — David. Reis.. Craiova. — Wintcrhalter. Reis., Marburg. — Lina, Kfm., Linz. - Wuclovic, Kaufmann. KruSevac. Hotel Vllierischer Hof. Pcrschc, Hausbesitzer. Ulm. — Reiner, Pferdehändler, n. Dr. Whm v. Böhmcröheim. Wien. Vasthof Kaiser von Oesterreich. Wilfan. Väckcr. f. Schwester Gmfcnstcin. — Pah. Laibach. — Alee-ovec, Abbazia. — Gcrtschar. Privat, «illach. Hotel Siioliahllhof. Pollak. Commis. u. Rosman. Stein. — BatMsch. Postmeister, Laufen. — Dr. Nenpauer, l. und k. General-Auditor, Leibnitz. — Oberwallner, Kfm.. München. — Ousenel, Zviröe. Verstorbene. Den 2«. September. Aluisia Poaacar. Privat< beamtens'Tochter. 4 Mon., Rathhausplah 23, Lebensschwäche. Den 27. September. Paula Vreslvar. Hausbesitzers-Tochter, 8 Mon., Tirnaucrgasse 4, Darmtatarrh. — Johanna Koman, Tchneiderstochter. 5'/< I., Ziegelstraße 4, Bronchitis. — Andreas Gregoric. jnbilierter erster Stadtwundarzt, 8!) I., Wicncrstraßc X, Hcrzlähmung. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. . ff S«'l Z? A ......^___^Z^^___________^-f-s^ ' 7^Mg.s?W<7" 11^7 W. schwäch" ^M ^, 27,2. N. 737-4 22 4 windstill he'ter " 9. Ab. 738-1 16 8 NO. schwach heiter Morgens stark nässender Nebel, dann heit"-.,^ ^ Taaesmittel der Temperatur 1? tt°, um 38° uvev Normale. ______^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naalil. ^. Ausweis über den , ^^^i!si Gcschn'stsstaud dcr k. k. priv. wechselseitigen VrandW^ Versicherungsanstalt in Graz mit 31. August 1892. Hlersicherilngüstand: «. ^. I. Oeballde-Abtheilunss.' IU1..d'> bände, 15i4.477.325 fl. Versicherungswert. .i.yi I. Gebäude.Abthcilung: Zuerkannt in 303 SchadenM"" ^. Gulden 90 lr. Schadenvergütung, pendent für 1" ^" falle 4382 fl. 11 lr. Schadensumme. . ,„ « HB II. Mobiliar-Abtheilung: Zuerkannt in «2 Schadenfauen ^ Vß Gulden 78 lr. Schadenvergütung, pendent für 1 ^""" 174 fl. 17 lr. Schadensumme. 5"^,Os> III. SpicgelglasMbtheilung: Zuerlannt in 13Schabeufaue">^ ^ 40 tr. Schadenvergütung, pendent für 2 Schadensaur 50 lr, Schadensumme. Hlsservefond , »lit 31. December 1891: 1," Tranerhanse Wienerstraße Nr. 3 ails statt. Die heil, Seelenmessen werden in mehreren itirche» gelesen werden. Laibach am 27. September 1892. Dr. Andreas Grcgoriö Anna Gregors geb Pogaönik Spitalsdirector Dr. Vinccuz lilressoriä 3""ny <^regori<1 geb. Lenar^i«': praktischer Arzl Schwicgerliichtcr. Siihne. ^ ,.«,.,., ^ Robert Varo,» iliohn Heunette Varonin lohn ^.. ,^ " ?uch3!^^eitung «s.22l. 1915 28. September 1892. Course an der Wiener Börse vom 27. September 1892. «««dem off^n «oursblane 3!lbH?^^te ln Noten »«.^ y«.».. l88o ." ' Mine 500 l. l4U bu < l5 bto. «nlribe «»?«.. lW- lttS l^' »lnlehen der Stadt 5 bto. PrHm.^SchuIdverschr, 3°/o 11» - 112 5l 0sst. Hhpotbelenbanl >0j, 5c>°/„ 9» 80 VS?l, Oest.uii«, Unnl verl, 4»/,°/« . l0> «k 102 »!> betto » 4«/„ , , 9S-70 l00»» betto 5NjHhi. » 4«/„ . . 99 70 lvn »o Pllorllätn.ybllgaUontn llilr ,!«> st,), Yerbw/»"/° . —'— — — «eld War» vesteri, Nordwestbaun . . . «07 l« 1N8- Vtaatsbahn....... >«5t»''i»«-» Vüdbahn k »°/„..... ,4« »z l4U ^5 » k 5°/„..... lü« ö«, 1^3 5" Ung.»a»s v »ahn..... ll>» 3» 10« «0 Divers» z«ft (per Etück). Credlflose 100 fl...... ll" — >W t," Clary ^iole 4N fl......54 — ü4 50 4°/y DonauDampfsch. 10« fl. . I2ü'5» lzn »0 Laibachrr Prüm,-«nlel,. 20 fi. 2,— L»b<, 0sener Lose 40 fl.....54 — °b'- PalfiyUole 4« fl......23 - 54 - «oihln N7s«z, 0st.«es,V,lN st. ,7 30 IV M Rudolph i!osr ,0 st.....»» b«. 34 50 Valm Lose 4y fl......K2 «^ 6« — Vt'GenMLose 4U fl, . . . »3 — «4-- Walbst!><„ Uose »N fl.....88'— —'— Mndlsch VrähLose 20 ft. . . —— 5« -Vcw, 3ch, b, 8"/„Pr«m,-Vchulb. verschr. dtl Vodtncrtbltanftal» «ü<, »» — Aanli'Actl« (per Ttüll), Nllglo esl,Ua!,l2!»<>fl,6<>"/„t. . l53 2li 15»'/5> Nankvere!», Wiener, 100 ft, . ii4?i. Iln i!» Ädrr.?lnst, «ft,, z««, fl. S. 40"/» 3s? - 3/u - Lrbt, A„sl, f, Hand, u,«. INNst, 31« ü<> »13- Crebübnnl, «llg, ung,, »00 fi. . »5? ?<> »s>»< l.l> Depositenbanl, «llg,, »00 fl. . «05 51 »ft« b<> «. . . 9»c - »96,— Unlonbanl »UV fl...... »4l s ' »:« l.0 ««lehr»b»i,l, »III«,. 140 . . ,»«25 !»» — Ac!i»n von Zrannport» zlnt«rn»hmung«n cp« stück). «lbrech<-Vahn »00 fl. Tllber . 9< - 93 — «lstld'Fiumlln, Nahn »00 st. E. »no 2H »W 7b Uijhm, Norbbahn 15« fl. ..182-18» — » Weftbahn »0« fi. . . »»? — 538 — vuschtiehlllber >» 444 b« Donau. DanU>fung.,Tr« st. E. . . »»5 5«»»« — Praa«Duler «tisenb. 15« ft. Ellb. ^»70 94 l>l< Etaatleisenbahn »00 ft. Vilb« 29? - »9»^,' Eildbahn »00 fi. Silber . . 99 «, 1<»^ — SÜd-Norbb.Verb.V.»WfillM. 188-- 188- Iramway'«ts.,wr.,i70fi,».«. »38 5<, »5» b0 , neue Wr., Prlorltüt». «Ictlen 100 st...... 96 75 94 «6 Un«.>«llllz.E 199 b<< Industrie-Hrtien (per Stück). »auges., «ll«. 0eft., 10« fl. - '" ^ tl«-b«, Egybier eisen» und Ltahl-Inb. ln Wien1«0ft...... ?"" »<,- Eisenbahn«-Ueihg, erste, »0 fl. «>— «>" ««lbemühl. Pllp,erf. u. «.°«. ^"- " — Kiestnqer Vi-auere! l«0 fl, . . !0l'«< l<« 5» Vlontan-Gelell., öslrrr, alpine sb »u «« «<, Präger «isen-Inb.Vel, 2l»0 st. «6 <" 4?8.5«. Lalgo-tarj, Vteinlohlen »0 fi. b?0 — 5?< - «VchlOgelmühl.. Papiers. »0«fl. »"l»- <^« ' .Vteyr«mühl»,Papl«^ ».«..». "1 14» ^ Trisllller »ohlen»,°«es. 7« st. , »««' ' ><»» - «llff«7,s,««..0tst.1N0st. »e^ ^ »" ' waggon.Ueihlmft, «ll«, in Pest ,,^,. ,.,, wst........ 1«»»'— 10» — Nr. «auaestllschllsl 10« fi. . . ^^ !» 8» ,5 NienerbergerLiege! «ctien^Aes. "« - «47— Dnns»n. Deurlche Plä,e...... .?^?<«""'^ Üolldol, lib »5 1»i< — Pari«........! «5^ 47t>5 Dalnttn. Ducaten........ 5«8 5 7« »«'ssranr«-E Itlllienische Vanlnoten (100 ll.) — —------. Elne halbe oder Viertel- ,»*¦ ° g e ßanUtB0^6 Vor«??,1" lm L Ranee für A?Ze Saisou "tellungen wird für die mini*traüon ?eauoht- Näheres in der — -_^n d.eser^eilung. (4396, 2-1 "^«.Anempfehlung. lr£ Zu sollen 7 eS güti8st entschul-hil S6n Kegen 1' 1*nn dlirch den einge-P * lenerÄrt sc^ ein Theil der AuV -•e K°nal ffir den ld\V und ™ daher das But " BeSUCh niCht aUS" Šes!°S «ndd,niyertrauen «"cM entziehen •»'Ohf ° Zu hi« rr'U recllt zahlreichem ^^a^i'^'^ßuen^1011 Weide «let« be-eeiteh h bil'iRer nL Peisen lllld Getränken H ,' (4390) ö mt"°^achtu«g«voll ^^^^^jUiwherhof» in Jeäca. Lenrbücher HüFFPll V sUr die kli[Di!fJ;y.EiDjaliri9-Freifiliigei. ^> [tt Bamberg 5>Än(l 9esucht: ^A^» %t?'an l? 12 »¦• d—'-Netin ado^ö näcli ¦"" \erichlcr Plalz; P|Sbse Me. G n ' ^ind«mädohen zu *>• ' alles dauernde, K„te , " '«i™""6' Än'ihl Per 1>ost 17 kr- Casino - Restauration jedem Fremden bestens zu empfehlen! Gleichzeitig offeriere sohweren Tirolerwein, Liter 48 kr., Vöslauer Tafelwein, Liter 60 kr., beliebtes Kosler Kaiserbier, das Glas 0 kr., Vt Liter 10 kr. Hochachtungsvoll (4343)3-2 Jlos. Unger. 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Septrmbcr 1892 um M Uhr vormittags wird hicrgcrichts dic Mitc rxccutivc Feilbietnng der Besitz-und Geuussrcchtc des Doinmik Puppis vou Uutcrkoschaua laut Schätzuugsproto-kolles lie prn«!<. 15. Deccnlbcr 1885, Z. 8820, stattfiudeu. tt. k. Bezirksgericht Adelsberg, am 2. August 1892. (4328) 3—3 Nr. 6237. Zweite exec. Feilbietun^. Am 29. September 1892 um U) Uhr vormittags wird hiergerichts die zweite executive Feilbietimg der Äefih- uud Genussrechte aus dcu Realitäten des Josef Srebotuat von Luegg Einlagen Zg. ! !0 und 162 der Catastralgemeiude Allkuje stattfiudeu. K. k. Bezirksgericht Adclsberg am 4. August 1892. (4326) 3-3 Nr. 242«. Dritte exec, sseilbietung. Am 30. September I«92 um 10 Uhr vormittags wird hm'gmchls die dritte executive Feilbiet.mg der Realität des Josef Sedmak vou 'cadM -sclo Einlage Zahl 35 der Eatastral-äl'ineiude Vtadajneselo stattsmdeu. K k Bezirksgericht Adelsberg am 30. März 1892. he Demoiselle arrivant directernent de Paris, desire de donner des le premier octobre des leQOns en langne frangalse, de conversations, grammaire et de htterature. Les Messieurs ou Dames qui voudront prendre des informations, auront la honte de s' adresser : chez Landau, Photographe, Wiener-strasse, I. Btook. (3807) 13—13 Mit Bezug auf die Annonce vom 13. d. M. theile ich noch rnit, dass im Gasthause zur Looomotlve in der Bahnhos- gaise Nr. 29 aulier den neapolitanischen weißen und schwarzen Weinen auch römische Weissweine prima Qualität, Liter zu 32 kr., ausgeschenkt werden. (4324) 2 M. Lenger. Zwölf Stück gut erhaltene lii-Limsässer per Eimer 80 kr., sind zu rerkaufen Polana Nr. 13. (4291) 3—3 Tausende von Fällen gibt es, wo Gesunde und Kranke rasch nur eine Portion guter, kräftigender Fleischbrühe benüthigen. Das erfüllt vollkommen nJfiBh w AlixJ11 a^en Spezerei- u. De- ** rn^JSw licates8en~Geschäften, »¦^ÄDroguerien, Apotheken. (4230) 3-3 Nr. 6183. Reassumierunst exccutiver Feilbietung. Vom k. k. Bezirksgerichte Illyrisch-Feistritz wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Josef Domladis von Illyrisch-Feistritz die mit hicraerichtlichem Bescheide vom Isten October l89l, Z. 7101, auf den I^ten Jänner und 19. Februar 1892 angeordnet qcwesene und sohin sist.erte execu,v. ^ilbietung der dem Mathias Sedmak von Drskovce Nr. 14 als bi.cherl.chen und Anton Zadu wn/bendor als factischen Besitzer gehörigen Realität Ei 8- 4« der Eatastralgemeiiide Parze im Schätzwerte von 820 fl. ,m Reassu-miernngswegc neuerlich auf den 14. October und den 18. November 1892, jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, hiergcrichts mit dcm vorigen Anhange angeordnet worden. K. l. Bezirksgericht Kyri^ch. Feist ritz am 22. August 1892.