ä"1. Dienstag, 31. März 1891. 110. Jahrgang. kMcher Zeitung. ^^'l«t'e Mührig ^°Nvei,tndung : »anzjährl« st. «, yalbMriz st. ? 50. Im lomptolr: ^. Die ««aibacher Zeltung» «schein» täglich mit «««nähme der Hon«, und sseleitage. Die «b«ln«ftratio« ^ * seile» A. "^ dle guftellun« in« Hau« «anzjilhrly fi. 1, - InsertionSaebür: Für V beftudet sich llongressplah », die «ebactil,» «ahnhosgasse 84. Sprechstunden dcr Nebaction tHglich „on ^^?^^^ "° ".. grüheie per Zelle « lr.: bei österen Wleberholungen per Zeile » tt. V l« b!« l» Uhr uurmltta«». — Unllanllerte «riefe werbe» nicht angenommen und Manuscrlpte nicht zurückgeslellt. /) . "«bonnement auf die ^.>"^" Zeitung. . ^P°^ "" betragen'^ Bedingungen bleiben -^' ^ 15n. ftir Lsibach: ^h i° ? ' ^ "' ganzjährig . . 11 ft. - lr. ><'» ' 3 U " halbjährig . . 5 '„ 50 „ l"ltl ° ^riinu dulden. "" werd""""°«s'Neträge wollen Port«. ü Mtzogz ^/'^^ des durchlauchtigsten ^ i?^26d^°"b, Oroßherzogs von l w ^lzbur« ^' "^ ^ Uhr 30 Minuten lvoch^ ° lss von e.ner Erzherzogin glücklich ^er i 'chael ^„? ^t den Hauptsteueramts« ^'W dttachten^lciL zum Haupt-Steuer-V^^kctlon 3 5 Nangsclasse für den Vereich ^^^^fte^annt. ^^ ^ d«r, ^ "Kberesianischen Akademie. " i!^lus^Manischen Akademie in Wien ^^t M/91 ,^- fetten Semesters des Slu- ^>8^chqe^M" Abtheilung zur Be-H> ^>nzj^"gln,ge katholischer Religion. >^Mritt7.b"ntz erreicht und das 12-te H^lch' ^r NaA?. berufen sind. Die Ge-V^ ?. ImV.7'?"» "ber den Adel. mit Gchmdheits>n SanitätLorgenen ^^^^langtsein muss. dann mit den Schulzeugnissen der letzten zwei Semester zu belegen. Sie haben Namen, Charakter und Wohnort der Eltern des Candidaten, bei Verwaisten die Nachweisung dieses Umstandes, die Verdienste des Vaters oder der Familie überhaupt, das Einkommen und die Vermögensverhält-nisse der Eltern und der Tandidaten, die Iahl der versorgten und unversorgten Geschwister sowie die all» fälligen Genüsse des Candidaten oder seiner Geschwister aus öffentlichen Cassen oder Stiftungen mit deu einschlägigen schriftlichen Belegen zu entHallen. Auch ist die Erklärung abzugeben, dass und von wem für die Candidate» die jährlichen Nebenauslagen in dem aus der Stiftungedotation nicht bedeckten Restbetrage von 200 st. werden bestritten werde:,. Da bei der Würdigung der einlangenden Gesuch? lediglich die in denselben angeführten Daten und die bezüglichen beige» brachten Belege in Betracht kommen, sind Berufungen auf etwa in früheren Bewerbungsgesuchen gemachte Angaben oder damals vorgelegte Behelfe zu vermeiden. Die Gesuche sind an das Ministerium des Innern zu stilisieren und längstens bis 20. April l. I. bei jener politischen Landesbehörde einzubringen, in deren Ver« waltungsgebiete der Bewerber seinen Wohnsitz hat. Gesuche von Personen, welche unter Militärgerichtsbarkeit stehen, sind im Wege der vorgesetzten Militär-Commanden an die betreffende politische Landesbehörde zu richten. K. k. Ministerium des Innern. Wien am 18. März 1891. Eine Mietzins-Zparcaffe. Unter denjenigen Ausgaben, welche der Cultur, mensch zur Befriedigung der nothwendigsten Bedürfnisse. Nahrung, Kleidung und Wohnung, unausweichlich zu bestreiten hat, dürfte dem ärmeren Theile der Bevölke« rung keine so schwer fallen, als der Mietzins für die Wohnung. Denn die Nahrung kann von Tag zu Tag beschafft werden, mit Kleidern kann man sich im Falle der Noth auch für länger, als ursprünglich beabsichtigt gewesen, auf mancherlei Art behelfen, der Mietzins für die Wohnung aber kehrt in längeren Zeiträumen regelmäßig wieder und seine Aufbringung erheischt deshalb schon eine gewisse wirtschaftliche Vor» aussicht. Es kommt dazu. dass das Verhältnis von Wohnungsmiete und Einkommen meistens ein umso ungünstigeres ist, je kleiner letzteres. Eine Miete von 100 ft. dürfte im allgemeinen leicht ein Drittel des Gesammteinkommens ausmachen, eine Miete von 300 ft. vielleicht kaum mehr den vierten Theil. Wer 500 fl. für seine Wohnnng zahlen kann, dürfte sich schon in solchen Verhältnissen befinden, dass er kaum den fünften Theil seines Einkommens für dies Bedürfnis aufzuwenden braucht, eine Wohnung um 800 ft. hält sich wohl nur einer, dessen Ginkommen sich auf etwa 5000 fl jährlich beläuft, und wer z. B. 2000 ft. für Wohnungsnüete auszugeben vermag, hat sicher, wenn er anders wirtschaftlich ver-nünftig ist. ein zehnmal so großes Einkommen. Gegen die hier ausgesprochenen Annahmen dürfte ein ernstlicher Einwand kaum erhoben werden können und unser Ausspruch, dass der Mietzins für die Wohnung für die ärmeren Theile der Bevölkerung eine schwerere Last sei. als irgend eine andere, möchte deshalb wohl auch kaum angefochten werden können. In Hinsicht auf die Wohnung ist aber nicht bloß die ma-terielle Sorge bezüglich der Beschaffung des Mietzinses, d. h. eines größeren Betrages in regelmäßig wiederkehrenden längeren Zeiträumen zu berücksichtigen, sondern auch die nicht zu unterschätzende moralische Bedeutung, welche für die gesammte Charakterentwicklung aller Familienmitglieder, insbesondere aber der heranwachsenden Jugend, darin liegt, wie und wo man wohnt und nicht minder in der Dauerhaftigkeit des Wohnungsverhältnisses. Von Wohnung zu Wohnung «herum zu zigeunern» ist dieser Entwicklung jedenfalls schädlich. Cs soll deshalb die Sorge jedes Familien-Hauptes sein, die Wohnung nicht nur inbetreff von Ordnung und Reinlichkeit möglichst gut zu halten, sondern sie auch so selten als möglich zu wechseln. Aus der wirtschaftlichen Schwierigkeit, besonders der letzteren Anforderung zu entsprechen, ergibt sich zum guten Theil der eircuwü vitio3un, in welchem ein nicht geringer Theil der ärmeren Bevölkerung sich hinsichtlich seiner Wohnungsverhältnisse bewegt. Wie oft geschieht es, dass der Mietzinstermin vor der Thüre steht und der nothwendige Betrag zur Zahlung der Wohnungsmiete nicht vorhanden ist! Ein paarmal viel« leicht hilft man sich durch Inanspruchnahme des Credits oder durch Verkauf von noch etwa entbehrlichen Einrichtungsstücken u. dgl. Aber wie lange? Meist sind solche Auskunftsmittel der Anfang des wirtschaftlichen Ruins. Die Ursache davon aber ist oft genug — falls nicht Krankheiten oder andere Nothzustände eingetreten waren — der Mangel an rechtzeitiger Sparsamkeit und wirtschaftlicher Voraussicht. 2-euiNon "^ ^l« 7 Cchij. "'" "°" b°lger Drachmann. M > >f 2."°^ emem heißen Tage >>b ^ 5°nne ^le über die nächsten Ab- letzten Gruß durch das dMte'^iiber"^"d dem Sonnenuntergang « ""d < ?°nn kam ^"»sp'tzen dlchte Wolken "^'t ^te sich" ^hervor, wie der Kuckuck k.^l»cht ^"deln nÄ ^" V°nk v^ dem kleinen. ^>>t« ^" hause oben an der und sich der milden «"ll ^ ° Mch^ " Zimmer der Sonne über ^'«^?b>°?s ^" bickm Beinen reibend V^?'"^.l« aan,. m? kindlichen Fioscha.igen ^< ki ^ ?t^ ^It ihm"gehörte. Riesen V>'. ^> wu d wurW"' um ihm einige «^; , "and e ^? ^'In noch heller ^li^ls '" glotze o! ""b trottete die An- wurde eine einzige > ^> l"i zu U Mühe gaben, dem Com- ^ ^e o^.ten Fh schäumend unter ihm. schweren Abendwolken ^^l>d «r d "' I, «nstschwangere. dü- , von der ^ " in .i^"Vckung. befreit vom '""er Sorglosigkeit und Un- wissenheit — lustig wie ein Thier, das eine freundliche Hand liebkost — glücklich, wie es nur ein Idiot sein kann. Und in solchen Augenblicken kam er uns fast hübsch vor — insoweit die ganz unmittelbare Freude alle lebenden Wesen verschönt. Und unser Freund, der Arzt. sagte: Ich könnte ihn beneiden! Wenn aber die Jugend des Ortes ihn mit auf« reizenden Zurufen oder mit Steinwürfen verfolgte, und wenn er. ohne an Gegenwehr zu denken, ängstlich und scheu hinter unser Haus flüchtete — wie ein ge-jagtes Thier, das den Gebrauch seiner eigenen Kräfte nicht kennt — wenn er mit diesem zermarterten, eingeschüchterten, vollkommen hiflosen Autdruck in den Augen sich umsah, als wäre ihm die ganze Welt versperrt und bliebe ihm nichts anderes übrig, als sich in die Schlitza z» werfen — da konnte uns das Herz bluten bei seinem Anblick. Der Arme! Ist denn die Natur ewig sich selbst gleich in ihrer Unbarmherzigkeit, dass sie aus dem stärksten Triebe zweier Wesen ein Geschöpf entstehen lässt, dasselbe mit Klüften ausstattet, für die es keine Anwendung finden kann, ihm alles versagt — aus-geuommen das Gefühl des Glücks eines Augenblickes, das wieder umschlägt in die Erkenntnis grenzenloser Verlassenheit? . . . Man kann sich Fragen stellen, die im Colorit mit einer Berglandschaft sich messen können, über welcher sich dir Schatten der Nacht zu brelten beginnen. In diesem Falle indessen tras die Natur wohl keine Schuld. E« scheint, als müssten die meisten Eeblrgsort-schastm in Kärnten — und vielleicht auch m Ober-österreich — ihren Idioten, ihren .Trottel» habe». T. halte den seinigen. Und hier ist in aller Kürze seine Geschichte. Vor ungefähr zwölf Jahren hatte T. noch keinen Idioten; wohl aber war ein junges, hübsches, leichtsinniges Frauenzimmer in den Ort gekommen, und zwar mit einem reizenden Knaben von 5 bis 6 Jahren, gesund, gut gewachsen, stark, mit klaren, gutmüthig, schelmischen Kmderaugen — einem Knaben, der keinen Vater hatte, jedenfalls nicht nach dem Taufbuche, und der ja vielleicht auch ohne Vater hätte durch die Welt kommen können, wenn nur die Mutter etwa« getaugt hätte. Aber das war eben nicht der Fall. Sie diente bald dort, bald da, sie gieng tanzen, sie unterhielt sich in ihrer leichtfertigen Art; es gab ja Soldaten, Feldjäger genug im Orte, um das hübsche Mädchen zu zerstreuen. Der Knabe aber war in der Pflege bei einem alten Weibe am Ende des Ortes. Das Weib hatte einen Sohn, den «lustigen Seppel». Schuster von Profession. Und der Schuster hatte einen abgerichteten Staar. mit dem er um die Wette pfiff vom frühen Morgen bis zum fpäten Abend. Alle kmmten den Knaben leiden, der niemandem im Wege war, sondern im Gegentheil für jede freundliche Annäherung einen lustigen Einfall, eine trockene Antwort, em frisches Lachen hatte, und der Schuster theilte bald seine Liebe zwischen dem Staar und dem aufgeweckten kleinen Jungen. Vielleicht gieng etwas von dem Gefühl des Schusters für den Knaben auch über auf die Mutter desselben; allein der lustige Sepftel war eine praktische Natur und alles eher als sentimental. Er machte sich daher auch nicht allzuviel daraus, daft das Mädchen Laibacher Zeitung Nr. 71. 576 g,M^' Jene Auslunstsmittel halten, wie gesagt, nicht lange vor und endlich wird der Mieter, der nicht zahlen kann, auf die Straße gesetzt. Da sind wir nun bei dem Beginn des erwähnten cir«ulu3 vitio8U8. Der Hausbesitzer, der wohl öfter solchen Schaden erleidet, verlangt zum Theil deshalb gerade für die kleinen Wohnungen eine verhältnismäßig hohe Miete, um sich für bereits erlittenen oder voraussichtlichen Entgang an Einnahmen schadlos zu halten, ja es kommt end lich dahin, dass die Geneigtheit, kleine Wohnungen herzustellen, einzurichten oder gar in Hinsicht auf deren Wohnlichkeit Verbesserungen vorzunehmen, völlig schwindet. Man hat, um diesen Uebelständen einigermaßen abzuhelfen, die Zahlungstermine abgekürzt, hat monot» liche, ja sogar wöchentliche Ratenzahlungen auf die Wohnungsmiete eingeführt, und für den unmittelbaren praktischen Zweck, die Zahlung der Miete durch deren Abtragung in kleineren Summen zu erleichtern, reicht dieses Nuskunftsmittel auch wohl hin. Wirtschaftlichen Wert aber haben dieselben nicht. Um was es sich handelt, ist zweckmäßiges, und so lauge es nothwendig ist, zwangsweises Sparen, um die Leute daran zu ge-wohnen, allezeit an die Erfüllung einer solchen größeren wirtschaftlichen Pflicht zu denken. Eine sehr zweckmäßige Einrichtung, welche diesem Bedürfnisse in vernünftiger Weise entgegenkommt, besteht bereits seit längerer Zeit in Dresden, nämlich die dortige Mietzins - Sparcaffe. Das System derselben besteht in wöchentlicher oder monatlicher Einsammlung oder Aufbewahrung der Mietzinse. Die Dresdener Mietzins-Sparcasse wurde im Jahre 1880 von dem Verein gegen Nrmennoth und Bettelei in Dresden gegründet und hat sich als eine große Wohlthat und als wichtiges Erziehungsmittel zum Haushalten bewährt. In den ersten Jahren wurden den Sparern des Mietzinses 10 Procent Prämie vom Verein gewährt und im Jahre 1882 eine Prämiensumme von M. 5004-37 an 474 Sparer vom Verein gegen Armennoth und Bettelei ausgezahlt. Um aber die Mittel des Vereines durch diese einzelne Einrichtung nicht zu sehr in Anspruch zu nehmen, wurde die Prämie vom 1. Jänner 1883 ab von 10 auf 6 Procent herabgesetzt und nur solchen Personen gewährt, die unter 240 Mark Miete zahlen. Infolge dessen sank die Zahl der Mietzinssparer sofort im Anfang des Jahres 1883 auf 332 herab und stieg bis Ende 1883 nur auf 354, hat sich jedoch wieder gehoben. Die Wochenbeiträge werden von den Mietzinssparern an der Geschäftsstelle des Vereines eingezahlt oher in Aufbewahrung übernommen und alle 14 Tage an die Cafse des Vereines abgeliefert. Die Mietzins'Sparcasse hat nicht nur zahlreich? Unbemittelte an Ordnung gewöhnt, sondern auch viele Hausbesitzer veranlasst, die Mietzinse wöchentlich oder monatlich in Empfang zu nehmen. Dass die Prämie nicht der alleinige Grund zum Sparen der Mietzinse ist, geht uuter anderem auch daraus hei vor, dass verschiedene Sparer gar keinen Anspruch auf die Prämie machen, sondern die Gesellschaftsstclle des Vereines nur als Sparcasse benutzen, um am Schlüsse des Viertel« jahrrs ihren Mietzins beisammen zu haben. Das Dresdener Beispiel sollte auch in anderen Städten Nachahmung finden. In Laibach z. B. gibt es eine ganze Reihe von Wohlthätigkeit«-Vereinen ihm bald den einen, bald den anderen vorzog. Die Frauenzimmer sind ja unberechenbar und unbegreiflich. Wenn sie einen lieben, soll man sie auch lieben — allein man soll sich keine Mirakel erwarten! Das war die Quintessenz der Lebenserfahrungen des Schusters auf diesem Gebiete. Als es hieß, das Mädchen hätte zu dem Sohne eines Bergbauern oben im Hochwalde Zuneigung gefasst, sagte Seppel: «Recht hat sie! Kann sie den Krammetsvogel in der Schlinge fangen, so ist es, bei Gott. das Vernünftigste, was sie noch gethan hat. Uebrigens glaube ich aber, dafs der ein gar feiner Vogel ist!» ... Eines Nachmittags kam sie, um den Knaben ab» zuholen. Am nächsten Tage sollte in einem der kleinen Gebirgsdörfer oben Kirchweihfest sein. Und da wollte sie jetzt hinaufgehen, bei einer Freundin übernachten und. um unterwegs Gesellschaft zu haben, den Knaben auch mitnehmen, sagte sie und zeigte lächelnd die weißen Zahne in dem hübschen, von der Sonne verbrannten Gesichte. «Wäre es nicht besser, wenn du ihn hier ließest?» fragte Seppel und blickte zur Seite hin nach dem Stäar, der auf feinem Käfig faß und in ein Rasenstück hackte. «Er ist dir nur im Wege, wo du auch übernachten magst, und er ist zu klein, um allein heimzufinden, wenn du ihn verlierst!» Sie antwortete jedoch, der Weg sei zu lang und zu langweilig, um allein hinaufzugehen. Sie werde schon auf den Knaben '»cht geben — und übrigens schade es ihm nicht, einmal hinauszukommen und sich ein wenig umzusehen. Und so nahm sie ihn denn mit sich. Er winkte und mancher von ihnen könnte diesen Zweig gesunder National-Oekonomie mit der besten Aussicht auf Erfolg in die Hand nehmen. Wir sind überzeugt, dass so manche sociale und sanitäre Uebelstände entfallen würden, wenn man das Wohnungsverhältnis armer Leute in eine gesicherte Bahn leiten konnte. K. X, Politische Ueberficht. (Einberufung des Reichsraths.) Der Neichsrath wurde mit kaiserlichem Patente vom 26sten März d. I. auf den 9. April einberufen. Demgemäß erhalten wir vom Präsidium des Abgeordnetenhauses folgende Zuschrift: Nachdem Se. Majestät den Reichsrath auf den 9. April einzuberufen geruht haben, wird die Eröffnungssitzung des Abgeordnetenhauses am 9ten April d. I. um 11 Uhr vormittags stattfinden. (Neue Herrenhausmitglieder.) Die Publication der Liste drr neuen Herrenhausmilglieder wird in einer spättreu Zeit erfolgen, es dürften ungefähr soviel lebenslängliche Mitglieder als gestorben sind (neunzehn) ernannt werden. Von erblichen Mitgliedern ist die gtäfliche Familie Nostiz ausgestorben. Am Eharfreitag sind noch die Grafen Meran und Goeß verschieden. (Militärisches.) Das Militär-Verordnungsblatt meldet: FML, Graf Grävenitz wurde vom D-rnste eines General-Remonticrungs - Inspectors unter Verleihung des Orußkreuzes des Franz-Iosef-Ordens enthoben und FMÜ. Nelmthy zum General-Remontierungs-Inspector ernannt. (Zur Lage,) Die «Gazeta Narodowa» bezeichnet die in der Mittwoch-Conferenz angebahnte Verständigung als ein für die künftige Politik des Reiches überaus bedeutsames Ereignis. Allerdings habe es sich bei diesen Conferenzen bloß darum gehandelt, die Polen zu einer Vermittlerrolle zwischen der Linken und dem Hohenwart-Club zu bestimmen, damit bei Beginn der Reichsrathssession eine vorläufige Einigung hinsichtlich der Erledigung der nothwendigen parlamentmischen Geschäfte erzielt werde. Sollte die vorläufige Annähe» rung zu einem ständigen Bündnisse in der Zukunft führen, so würde diese Verbindung eine noch nie dagewesene Majorität repräsentieren. Eine derartige Majorität werde zu großen wirtschaftlichen, focialen und legislativen Reformen schreiten können, und deswegen sei sie nicht nur erwünscht, sondern sogar unentbehrlich. (Sanctioniertes Gesetz.) Der vom Tiroler Landtage beschlossene Gesetzentwurf betreffs Uebernahme der nach § 14 des Reichs-Volksschulgesetzes vom 27. Juli 1871 auf die Orts', beziehungsweife auf die Schub-stations-Gemeinden überwiesenen Kosten auf den Landes« fond hat die kaiserliche Sanction erhalten. (Parlamentarisches.) Nach einer Wiener Meldung der «Politik» erwartet man nunmehr in den Kreisen der Rechten, dass sich auch die mährisch^czechischen Abgeordneten gleich den conservative» Großgrundbesitzern aus Böhmen dem Hoheuwart Club auschlirßm werden. Wie die «Reichenberger Zeitung» zu berichten weiß, dürfte das Referat über die Adrefse Abgeordneter Graf Franz Coronini übernehmen. Am 7. April versammeln sich die Vereinigte deutsche Linke, der Hohenwart« und der Polenclub. (Der Handelsvertrag mit Deutsch, land) ist zwar noch nicht unterzeichnet, weil noch einige Fragen zu erörtern und zu lösen sind, aber er herzlich mit seiner kleinen braunen Hand und sandte seinem langen Schusterfreund einen langen Blick aus seinen klaren, schelmischen Kinderaugen — noch bei der Biegung des Weges wandte er sich um und blickte lächelnd, treuherzig, froh, frisch wie ein junger Vogel auf seinen großen, ein wenig vorgebeugten Pflegevater. Die Mutter zog ihn an der Hand fort; die kleinen, kräftigen Beinchen mussten sich ordentlich anstrengen, um halbwegs mit dem schlanken Frauenzimmer Schritt zu halten — und Seppel blss in das Mundstück seiner Pfeife und gieng wieder h'nein in seine halbdunkle Schusterstube, aber ohne mit dem Staar um die Wette zu pfeifen. Er machte fich Vorwürfe, dass er sie den Knaben doch hatte mitnehmen lassen. In der Nacht brach das Gewitter los, welches den ganzen Tag über durchs Thal hinab gedroht hatte. Seppel war mehreremale draußen vor dem Hanse, die Luft zitterte unter den Donnerschlägen; die Blitze blendeten — und hinterließen wieder eine rabenschwarze Finsternis, in der selbst der muthige Seppel allerhand seltsame nnd unheimliche Dinge zn sehen vermeinte: all die Bilder des gekreuzigten Heilands, dann den wilden Reiter, der vom Hochwald hinab stürmte mit dem Kopf unter dem Arm, wovon Seppel dem Knaben nicht einmal, sondern oft und oft erzählt hatte, wenn die Dämmerungs- und Felerabendsstunde kam. Nun ärgerte er sich darüber, dass er dem Kinde solches erzählt hatte. Als das Gewitter aufholte, folgte ein heftiger Sturm und ein eiskalter Regen. Erst qeqen Morgen hin bekam Seppel einen ordentlichen Schlaf. Spät am Nachmittag kam das Mädchen zurück — allein. Sie wird in einigen Tagen von den ""^die H5P gierten unterschrieben werden. 2^"!, letz^ ^ tungen um sein Zustandekommen in ^ ZB ^ nicht wenig übertrieben und von e ^j ^ behauptet, es hätte einmal so ausgW^ »ft ^ gar nicht zustande kommen würde. ^ unrichtig. . ^et, ^ch' (Aus Sarajevo) w,rd g^ihtt^^ bosnische Landesregierung — welche °".^M ° ,ch: faltige Beihilfe und Mitwirkung 0" ^° ,^ orientalisch, orthodoxen Kirchenbücher ^ bi^. Kirchensprache ermöglicht hatte ^ " hal '"g^ Metropoliten des Landes gestattet y^stigen "^ jevo gedruckte Evangelium an die "^^n ^,,.z> in Bosnien und der Hercegovina ""v ^N. (Oesterreich-Unc.arn «" ^siiK Wie man aus Rom schreibt, hat <" „ her ^! österreichisch-ungarischen Regierung' " O^" .. ^ Aller, welch.» sich die österreichische"^ g^ italienischen Zollwächtern auf 'tawm ^ ^ ^ lnfern ließen, den italienischen ÄeM ^ ,t^ ? geben werde, in den politifchen K">! < ^,ü Hauptstadt einen vortrefflichen On'°^ ^'t! sich auch in den Aeußerungen der-p^^iui"'^!< So bezeichnet z. V. der -P<" s« d" U> Vorgehen als einen neuerlichen ^ ^en o i!, mit welcher Oesterreich-Ungarn v" ^ic fällen verfährt, sobald ihm die gelten stellungen begründet erscheinen. ^Pie^ss^ (Das Attentat in SoflH^./V welche über das Attentat in Softa ^ d»«^ Gewissheit nur so viel erkennen, "d^^r nicht dem Finanzmiuister Velcou. oN°st^„sB , Präsidenten Stambulou galt. 3"''" ' „Mc l, sich in der Umgebung des Att"t" ^ ft handelnde Personen befanden, ««" cchel"> ".„ ^ Annahme eines Complots alle ^ z^<^ sich. Schließlich wird mehrere Mitglieder seiner Parte' ve«^ ,^ ^ woraus sich von selbst ergibt. daH ^s °/ . die Möglichkeit eines ja einen Rache-Act durchaus '"«"<> s>" e>" (Französischer Z«". °K "A' Versammlung von Industriellen ' ^die<^ stimmig eine Resolution an. in nmn ,,el«e"H^ Körperschaften beschworen werden. " ^ w ^ derart zu gestalten, dass alle H ^''l^^, einen wirksamen Schutz ft''d"'' ^ , u"d ^H^ unter den Industriellen, Oelo'wn,e>' ^sei? ^ eine Petition in großem Maßstabe ^, Propaganda zu machen. «,tk>^ h-l^ (Rufsland und Fr«^^ Wremja. bemerkt anlässlich d" ^ sich'" < dreas-Ordens an Carnot, man "^Mi^ ^''" ebenso aufrichtig freuen wle " «5 e„ zil Haltung freundschaftlicher ,^" ^^ t°> ^„ wünschen alle Russen, welche el"'^^" ^ Beziehungen die Erhaltung oe» ^. verbürgen. . bricht"',?'))i<^ (Aus Belgrad) w.^ lungen wegen einer VerstandlglMN ^^ ^ > Königs sind abermals g«.'zlHZ^,e O<ß<^ beharrte darauf, dass fe"e geU neh^g^ ständigen Aufenthalt im. « ^^ letztere mit aller Entichledenhell^^^^ss,, war durch llud durch '""ss/nd °' . s^ f^ y Kirchweihfest war verregnet wu ihr M, l über die starken Hüften, nM" H <> stl schimpfte auf das Wetter ""d N^"^ ^ Knabe nach Hause Knabe! rief Seppel. Aber du g" ^ ^ mit ihm gethan? Was w ß ^ sttr^g^ drießlich; ich war so ^a'^ wollte in der Stube herum prMg ^^"s ^ eine Ohrfeige und baun IM ^! ^«'^ Ich glaubte natürlich, «'^KpP^^^tt^ Natürlich! wiederholte ^^llck' ... ^ Schritt zurück! indem er "Nw " ohrf ^sie l/> hob. Natürlich verdienst d" «l<^ ^>c' dafs du jetzt zur Mutter "e^^chtN i trockene Kleider a/ben-- un" ^ss< >'.. und suchen ihn! ^ c^s/isria! '^ sag" F>"^ «Ich bin müde und chlalr'g'^,. ^ Du kannst ihn 'h > A ' dann qieng sie fott. Seppel h,e.. ' g , einen Fluch zw.schen d^n 0 ^d H„,, p^ Haube, verschloss !"" . ^" HM''" ^'^ << hiuan/Zusammen mit "Mg d^ru^ M^ , dem dichten finsteren H «A si« ^t^.^ endlich den Knaben. Er Y zusa'""^' ^ ^ gebohrt; seine Mieder ware^z Och r^^H Kälte... vor Angst - - ^ da ""' ! 7 l« V wilden, fürchterlichen "H Md " M'/ Wald - allein, ein arn « ^ . ^ el allein! Seine Augen st°"d" ^0"" den Gebrauch der Spra^ Idiot geworden. ^ ^^Hwmg Nr.i71. 577 31. März 1891. ^!'^°"^^ «bg. Ti^ Healy.) welcher 3? iiberf,n,, d- M. von einem parnellitischen ^"derziibnp - ""^ ^bel zugerichtet wurde, hat außer von ^elt./""zt auch noch von ein?m Zahnarzt ^/^cht in^'' Polizei) hat in der ver. '" !" bell!? " ^,""ng einen mit 250 Kilogramm ^. "de von? - °^n mit Beschlag belegt; der- ?^"ipottiet? °ls Socialisten bekannten Indi- 3^ch!vörun'^^es.) Unter der Polizei wurde !«"°W <^Utig t> ? bleser Session eine Vorlage wegen ^^-^Wchenfondes zugehen. Hebungen ergibt sich, dass es sich um einen persönlichen Racheact, nicht um ein Complot handle. Es herrscht allgemeine Entrüstung auch unter den Mitgliedern der Oftposition. Ueber die That selbst verlautet, dass der Gendarm, der den Ministern Stambulov und Belcov folgte, vier Individuen bemerkte; plötzlich ertönten zwei Schüsse, und Belcov war tödlich verwundet. Der Gendarm gab Feuer, traf aber nicht. Dann stürzte er mit dem Säbel auf ein Individuum und versetzte ihm einen Hieb auf die Schulter. Sämmtliche vier konnten ent» lommen. — (Belcevs Leichenbegängnis.) Man telegraphiert uns unterm Gestrigen aus Sofia: Heute hat das feierliche Leichenbegängnis des Ministers Nelcev mit großem Pompe stattgefunden. Fürst Ferdinand und Herzogin Clementine sind aus Philippopel hier eingetroffen, um der Leichenfeier beizuwohnen. Fürst Ferdinand, wel-cher sehr bewegt war, begab sich in das Haus des Ve» storbenen, legte persönlich einen Kranz an dem Sarge nieder und folgte dem Leichenzuge zu Fuße bis in die Kathebrallirche, wo die Bischöfe Gregoire und Samolov unter Assistenz des gesummten Elerus die Einsegnung vor» nahmen. Zahlreiche Beamte, deren Chef der Verstorbene war, trugen prachtvolle Kränze. Prinz Ferdinand, in Begleitung seines Civil- und Militärstaates, die Minister und eine große Anzahl Leidtragender begaben sich in Wagen nach dem außerhalb der Stadt gelegenen Fried« Hofe, wo die Beerdigung stattfand. Die Leichenfeier verlief in vollster Ordnung. Die Witwe Vel^evs erhielt zahlreiche Condolenz-Telegramme aus allen Theilen des Landes. — (Eine verhängnisvolle Verwechs-lung.) Der Reisende der Klinger'fchen Leinwandfabril in Wien Max giegler wurde Freitag auf dem Bahn-Hofe zu Kufstein, eben als er sein Gepäck aufgeben wollte, um nach Wien zu fahren und die Osterfeiertage im Kreife feiner Familie zuzubringen, von einen jungen italienischen Holzarbeiter überfallen und mit einer Holzhacke förmlich zerstückelt. Man glaubte anfangs, es mit einem Wahn» sinnigen zu thun zu haben, doch stellte es sich seither heraus, dass Ziegler das Opfer einer verhängnisvollen Verwechslung sei, Der Mörder wurdk, ohne dass er Widerstand leistete, verhaftet. Bei dem ersten Verhöre schon stellte es sich heraus, dass der Italiener die Ab' sicht gehabt habe, einen ganz anderen Mann zu erschlagen. — (Theaterpanil in Chicago.) Eine Depesche aus Chicago meldet: Im hiesigen Vollstheater entstand Samstag abends eine furchtbare Panil. Während der Vorstellung war in einem Nachbarhause Feuer ausgebrochen, und als der Rauch hievon im Theatersaale verspürt und das Geräusch der herbeieilenden Feuerwehren vernommen wurde, entstand ein furchtbares Gedränge zu den wenigen Ausgängen. Das zahlreich anwesende Pu-blicum geberdete sich wie toll vor Angst und vermehrte hiedurch noch den Schrecken. Mehrere Frauen und Kinder, die in der Hast, den Ausgang zu erreichen, gestürzt waren, wurden zerdrückt und todtgetreten, eine große Anzahl von Besuchern erlitt Arm- und Beinbrüche. — (Ein elektrisches Essen.) Der Newyorler Franklin-Experimental-Club feierte kürzlich sein erstes Iahresfcst durch ein Festmahl, bei dem alles elektrisch hergieng. Die Elektricität hatte die Speisen gelocht, die Austern geöffnet, die Eier gar gemacht, den Punsch und den Kaffee erwärmt. Die Schüsseln spazierten auf einer kleinen elektrischen Bahn herein, welche das verbrauchte Geschirr wieder abführte. Die Tafelmusik war an einem entfernten Orte aufgestellt, und es wurden ihre Töne den Gästen telephonisch übermittelt. An dem einen Tisch« ende stand eine Phonographen-Puppe mit den Zügen und der Kleidung Franklins. Die Puppe brachte einen phonograpischen Toast aus. Selbstverständlich war der Saal elektrisch beleuchtet. — (Christenverfolgungen in China.) Die letzte von China in San Francisco eingetroffene Post bringt die Nachricht, dass im Chung'Kmg-District die Häuser der christlichen Convertiten geplündert und niedergebrannt worden sind. Chinesische Truppen hatten die Ordnung wieder hergestellt, aber erst nachdem Blut geflossen war. Die amerikanischen Missionäre Anuter, M'Lane, Golfoith und M'Lure wurden nebst ihren Familien vertrieben. — (Die angebliche Esther Solymosi,) recte Rosa Szsnffy, hat mit der wirklichen Esther Soly-mosi, wie nunmehr unumstößlich bewiesen ist, durchaus nichts gemein. Rosa Sze'nffy ist eine gebürtige Mis» lolczerin, und es ist amtlich erwiesen, dafs sie ihren Aus-wanderungspass im Jahre 1668 im Wege des Vice-gespansamles des Norsoder Comilats erhalten hat. — (Saaten st and in Ungarn.) Nach dem officiellen Saatenstands.Verichte stand in Ungarn in der zweiten Hälfte des Monats März unter den Herbstsaaten Weizen am besten; in Roggen ergab sich stellenweife großer Schaben; Gerste meistens zufriedenstellend; Neps schwach mittel. ^ ^ . — (Großer Brand.) Die Stadt Przyrow im Gouvernement Petrilau ist vollständig niedergebrannt. 2000 Menschen sind obdachlos, zehn Personen sind m den Flammen umgekommen. Man vermuthet eme Brand-stiftung. V"und den rt. b" Gemeinde Pullitz zum '«sdez»'. ^Ullcanerinnen in Reptschein zur ll. zu l^°"rs einer Mädchen-Erziehungsanstalt ^ , ^"uht. ^!"^^de?^^ beV^hofe.) Vorgestern vor- Hofburgpfarrlirche das feier- ^!°^°" '" Ni>? ^ ?"' "elchem Se. Majestät der V"' die "t^l ""^" Erzherzoge, die übrigen ^ »eytlmen RgHe ^ Kämmerer bei» !^,. (Gras c> z^"^ia'°"z Meranf) Wie eine De. ^ . '»Age "^". '" daselbst der Graf Franz ^ 5 der ei« " ^ herzschlages ^"rben. Graf >^l ^uder?,^" d" mrewigten Erzherzogs <>W aes^ ^" ^ranz I. Er hat zwar '»<^n. dM? '""beN' sich auf politischem Gebiete !> fischen ^ i" cultureller Beziehung in den 'V durch ^"ndern, in Steiermark und Krain 5V°>d ss ""Una der Landwirtfchaft, der wissen->« 5'"zher z'^?"bungen unendlich viel Gutes >?"' folaenk "" """^te sich, einem gnge < ?llH "" «nna Plochl, der schönen > ^ 1839 ' " '" Nussee, aus welcher Ehe am 3^"". delch" ^n geboren wurde, der nach ? kr« " ttbas,. ? '^er Vermählung den Namen ^U H« " .en hatte, denselben Namen führte. X' ?" Exists. „ "" öffentlichen Leben leine Rolle X«>e? ?" ^ « sich durch mehrere ge. ^ ^/>hauz -" ^°ffenlunde, speciell über das ^k '" Ät - . ^ bemerkbar gemacht. !>.V°Mlat>t w!r,t in Sofia.) Aus der bul-^°<^s!ern °7 ".""" 28. d. M. telegraphisch Ministerpräsident Stam. 0i > ein^"^ Velcov nach Hause zurück-0> >« k°d'^um drei Revolverschüsse ab. V" 7^k E^ Der Mörder ist flüchtig. Es !>t !" Verhas,. "l^"a. «nd wurden alle Vor-^ <'l «"'""'er« getroffen. Es "^«5 ^Icovz l>,' '2"Abgemeldet: Nachdem die ^<^"dar"°"" w°r, wurde die ganze Stadt ^>te ^«n "nd Truppen cerniert. Gegen barunter Karavelov ^«'!^^^ '""" Partei. Au« den Er. Vt ^7?eyev^ ., -___ einige Zeit darauf. Die >i>r , t. hatM"U"den. Der Knabe fiel der ,"".° lhn relzt, wo er die reme. k'll 1^?^"e Flusse herauf genießt, während K»> /'" iilen! werae ihn liebkoit mit ihrem k ^Mb" )""d ibm ? ^ U"b wo noch über. U b«in""! K u er "' ^reicht, was er am ^! ^?en au^"' um ich Tabak zu kaufen. «b^ sew »^^>'l saopn ^2eben zu verbittern -X^>tden """ ^l« er vielleicht einer h! V ^or. ^llllif ^ ""b hineingekommen wäre ^l?^tzl>! "l von Leiden. Enttäuschungen. , " ^" l?/'^ ani^Ä' ^"l vielleicht recht, wenn ^ Kleiden s^ "'^^' "en ma« beneiden ' bische,, von I. C. Poeftion. — (Arbeiter tag.) Am 28. und 29. Juni findet in Brunn der erste allgemeine österreichische Ar< beitervereinstag statt, wozu sämmtliche Arbeitervereine ohne Unterschied der Nationalität ihrer Mitglieder eingeladen sind. — (Todesfall.) In Wien ist der bekannte Gynäkolog Professor Dr. Karl von Braun Freitag nachts nach langer Krankheit gestorben. — (Zerstreut.) Professor: «Vor drei Krank-heiten, meine Herren, warne ich sie besonders: es ist b,e Tuberculose, der Typhus und das Kindbettfieber.» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Ritter vom Goldenen Vliese.) Seine Majestät der Kaifer hat die Erzherzoge Iofef Ferdinand und Iofef Au gust in, ferner den General der Cavallerie außer Dienst Leopold Grafen Stern» berg, den Fürsten Edmund C l a r y und Aldringen, den Grafen Richard Elam-Martinitz und den Vanus Karl Grafen Khuen-Velafi-H^dervary zu Rittern deö Ordens vom Goldenen Vliese ernannt. — (Einberufung des Reichsrathes.) Man berichtet uns aus Wien: Die erste Sitzung des neugewählten Abgeordnetenhauses findet am 9. April und der Empfang der beiden Häufer des Reichsrathes durch Seine Majestät den Kaiser am 11. April statt. Für den 7. und 8. April sind Berathungen der einzelnen Clubs anberaumt, in welchen über die in den letzten Tagen erfolgte Vereinbarung Bericht erstattet werden foll. An Regierungsvorlagen werden im Reichsrathe außer dem Budget und dem Gefehe über die Albrechtbahn zunächst noch eingebracht werden: das nach den Vorschlägen des Obersten SanitälsratheS verbesserte Gesetz über die Verfälschung von Lebensmitteln, das Gesetz über die Durchführungsbestimmungen bei der Aufhebung des Freihafens von Trieft, das Strafgesetz, der neue Lloydvertrag, die Vorlage über die Sanierung der Donau'Dampfschiffahrts-Gesellfchast. *(Die Aufer st ehungs-Feier) Trotz der unsicheren Witterung fand Samstag nachmittags um 4 Uhr von der Domlirche zu St. Nikolaus au« unter möglichst reicher Entfaltung kirchlichen Pompes die Auferstehungs-Procession statt. Derselben wohnten auch Lanoespräsident Baron Winkler, die Chefs der laiferlichen und autonomen Aemter, verfchiedene Corporationen und eine große Anzahl anderer Andächtiger bei. Die Procession wurde von der Kapelle des heimatlichen Infanterie-Regiments begleitet. Auch in der Klosterfrauenlirche und bei den Patres Franciscanern fanden die Processionen unter dem üblichen Gepränge statt. Die übrigen Processionen mussten jedoch infolge des mittlerweile eingetretenen Regenwetters innerhalb der betreffenden Kirchen abgehalten werden. Äm Ostersonntag und Ostermontag fanden in den Kirche» Pontificalmessen statt. Das Hochamt in der Domkirche wurde unter zahlreicher priesterlicher Assistenz von Seiner Excellenz dem Herrn Fürstbischof celebriert. — (Auf der Meerfahrt verunglückt.) Ueber den entsetzlichen Vorfall, der sich Freitag in Abbazia ereignet hat, wird uns in Ergänzung der telegraphischen Nachricht noch gemeldet: Ein schreckliches Unglück ereignete sich heute in Abbazia. Den ganzen Tag über herrschte bei milber Witterung heftiger Scirocco. Nachmittags um halb 4 Uhr unternahmen der 22jährige Graf Arthur Kefselstadt, welcher das Boot selbst steuerte, und Gräsin Anna Fries, geborene Gräfin Strachwih, mit ihrem 18jährigen Sohne auf dem «Fantasia» benannten, von zwei Barkenführern geruderten Boote eine Spazierfahrt. Der Wellengang war ein sehr hoher, der Scirocco wurde immer stärker, und plätzlich kippte die Barke, von einer starken Welle erfasst, um. Die Barlenführer waren die ersten, die sich krampfhaft an das gelenterte Fahrzeug klammerten; die Gräfin Fries und deren Sohn rangen unter verzweifelten Anstrengungen mit den Wellen. Am Strande hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt, die dem entsetzlichen Schauspiele mit riesiger Aufregung zusah. Männer, Weiber und Kinder schrien wirr durcheinander, bis fünf Rettungskähne, von je 2 Mann gerudert, sich an das Rettungswerl wagten. Gräfin FrieS wurde als Leiche aus dem Wasser gezogen, deren Sohn gerettet. Dieser liegt nun in heftigstem Fieber darnieder. Dagegen ist Graf Kesselstadt spurlos in den Wellen ver« schwunden. Die Ausregung und die Theilnahme über das entsetzliche Unglück ist in Abbazia eine allgemeine. * (Gewerbliche Versammlung.) In der Restauration der hiesigen Citalnica fand gestern eine gut besuchte Versammlung von Kleingewerbetreibenden statt, um gegenüber der bevorstehenden Reichsrathswahl sowie gegenüber den Gemeinderathswahlen Stellung zu nehmen, gu Vorsitzenden wurden die Herren M. Kunc und «Klein gewählt. Als Vertreter der politischen Behörde war Herr Magistratösecretär Sesel anwesend. Nachdem Herr Kunc eine Resolution begründet hatte, welche die Regelung der Steuergesetzgebung, der Ezecutionsoronung, der Gewerbe. Ordnung, des Heimatsrechtes, der Wahl-ordnung tc. fordert, erklärte der vom Einberufungscomitt zur Versammlung eingeladene Handelskammerrath Herr Joses Ku schar als Candidat für den Reichsrath sich bereit, für die erwähnten Forderungen des Gewervestanoes Laibacher Zeitung Nl. 71. 578 nach seinen besten Kräften eintreten zu wollen, worauf derselbe einstimmig als Candidat proclamiert wurde. Im weiteren Verlaufe der Versammlung wurden als Can« didaten des Gewerbestandes für die bevorstehenden Ge« meinderathswahlen im dritten Wahlkörper die Herren Peregrin Kajzel, Mathias Kunc und Philipp Zupancic aufgestellt und sodann die Versammlung geschlossen. * (Wählerversa mm lun g.) Im städtischen Rathhaussaale fand gestern eine vom gemeinderäthlichen Club einberufene Wählerversammlung statt, um den Reichs-rathscandidaten der Landeshauptstadt Laibach an Stelle des verstorbenen Dr. Pollukar zu nominieren. Nachdem die Versammlung (es waren etwa 69 Wähler anwesend) Herrn Dr. Ritter von Bleiweis zum Vorsitzenden ge« wählt, ergriff Bürgermeister Grasselli das Wort, um den Handelsmann und Handelskammerrath Herrn Josef Kuschar als geeigneten Candidate« zu empfehlen. Derselbe sei als gewesener Landtagsabgeordneter, Gemeinde-rath und Handelslammerpräsident lein Neuling in öffentlichen Angelegenheiten, lenne die Interessen und Bedürfnisse der Landeshauptstadt und des Landes überhaupt und werbe in den Reichsrath gewiss auch den guten Willen mitbringen, dieselben nach seinen besten Krästen zu vertreten. Herr Regali erklärte, er habe gegen die Candidatur des Herrn Kuschar principiell nichts einzuwenden, doch hätte er gewünscht, dass der Candidat persönlich in der Versammlung erschienen wäre, um die Wünsche der Wähler entgegenzunehmen und sein Programm zu entwickeln. Herr lais. Rath Murnik machte die Mittheilung, dass Candidat Kuschar zur Zeit der Versammlung der Gewerbetreibenden beiwohne und daher verhindert sei, in der Wählerversammlung zu erscheinen. Aus dem bisherigen Wirken Kuschars könne jedoch mit Sicherheit auf sein Programm geschlossen werden und sei die Gewähr geboten, dass der Candidat bestrebt sein werde, den Wünschen seiner Wähler zu entsprechen. Nachdem sich niemand mehr zum Worte gemeldet, wurde zur Abstimmung geschritten und die Candidatur Kuschars einstimmig acceptiert. Der Vorfitzende ersuchte noch die Wähler, zahlreich an der Urne zu erscheinen, und schloss sodann die Versammlung. — (Inspection der Fortbildungsschulen.) Der Minister für Cultus und Unterricht hat aus dem Lehrkörper der Grazer Staatsgewerbeschule die Herren Director Karl Lauzil, Fachvorstand August Gunolt, Professor Franz Kneschaurel und Pro« fessor Julius Ritter von Siegl zu Regierungscom-missiiren für die Inspection der gewerblichen Fortbildungsschulen in Steiermark, Kärnten uud Krain für die neue Functionsperiode bis Ende des Jahres 1692 wieder ernannt und ihnen die genannten Schulen in der bisherigen Weise und Austheilung zur Inspection zugewiesen. — (Der Mittelschultag) hielt Samstag die Schlusssitzung ab und beschloss eine Petition, wonach alle Mittelschulsupftlenten als Staatsbeamte ohne Einreihung in eine besondere Rangsclasse erklärt und für die Suft-plenten deutscher Mittelschulen ein Central-Concretalstatus behufs Vorrückung zu wirklichen Lehrern geschaffen werden soll. Der nächste Mittelschultag findet in Wien zu Ostern 1892 statt. — (Laibacher Aitalnica.) Wie wir dem so» eben im Druck erschienenen Jahresberichte der Laibacher Eitalnica entnehmen, zählt dieser Verein gegenwärtig 287 Mitglieder. Die Einnahmen des Vereines beliefen sich im vergangenen Jahre auf 5167 st. 74 lr., die Ausgaben auf 4914 st, 38 lr. (darunter 1844 fl. an Mietzins), und verblieb somit mit Schluss des Jahres ein Casserest von 253 fl. 36 lr. Im Lesesaale lagen 24 po» Mische und 27 belletristische und belehrende, somit zusammen 51 Blätter auf. Der Ausschuss der Laibacher Citalnica besteht aus folgenden Herren: Dr. Ritter von Bleiweis-Trstenisli (Obmann), Dr. Vincenz Ore» guric (Obmannstellvertreter). Eugen Lah (Secretär und Bibliothekar), Karl Pirc (Cassier), Anton Desman, Franz Drenil, Dr. Mathias Hudnit, Franz Ravnihar, August Slabernü, Friedrich Soß und Dr. Franz Zupanc. — (Bären im Gottscheer Gebiete.) Im Laufe der letzten Wochen hatte man öfter Gelegenheit, Bären sogar in nächster Nähe der Stadt Gottschee zu spüren. Iieht Meister Petz aus den Waldungen des Friedrichstein in die benachbarten Forste, dann scheut er die Nähe der Häuser nicht im mindesten. Es ist gar nicht so selten, dass Holzsammlerinnen mit der Mitthei-lung aus dem Walde kommen, einen großen «Par» ge» sehen zu haben. — (Personalnachri chten.) Die Gymnasial' Professoren Franz Polanec und Leopold Koprivsek in Rudolfswert wurden in die achte Rangsclasse befördert. — (Aus Brunndorf) meldet man uns: Am 28. d. M. um ü Uhr nachmittags brach in der Ortschast Piauzbüchel bei Arunnbors beim Besitzer Johann Toni Feuer aus, welches die Dreschtenne und einen Schwein« stall einäscherte. Die Feuerwehr von Vcunndorf erschien mit zwei Spritzen binnen 20 Minuten nach Bekanntwerden des Feurrs auf dem Nrandplatze. — (KranlenversicherungderDiurnisten.) Der Herr Iuslizmimster hat eine Verordnung erlassen, worm es hecht-. «Das Justizministerium beabsichtigt, der Fratze der Kranlenvrrsicherung d«r bti den Gerichts- behörden beschäftigten Diurnisten näherzutreten. Zu diesem Vehuse ist die Kenntnis der Anzahl der bei den Justiz» behörden in Verwendung stehenden Diurnisten sowie des Gesammtbetrages der den Diurnisten zukommenden Diurnen» bezüge erforderlich.» Es werden sodann die erforderlichen Anordnungen betreffs Aufnahme der erwähnten Daten gegeben und die Erstattung der Rapporte «mit möglichster Beschleunigung» gefordert. — (Das Ost er wett er.) Die Oster-Feiertage waren vom Wetter nicht besonders begünstigt. Die Sonne durchdrang nur von Zeit zu Zeit das Gewölle, und eine niedere Temperatur machte den Aufenthalt im Freien umfoweniger angenehm, als man den Regenschirm stets in Bereitschaft halten musste. Gestern nachts donnerte und blitzte es recht sommerlich, worauf sich dann ein ausgiebiger Schneefall einstellte. Berg und Thal sind heute wieder mit einer respectablen Schneedecke überzogen. Trotz der zweifelhaften Witterung sind gestern mittags etwa 300 Personen mit dem ersten Vergniigungszuge nach Stein gefahren. — (Schadenfeuer.) In Waitsch nächst Laibach ist am vergangenen Samstag vormittags das Wohn» gebäude des Besitzers Kusar ein Raub der Flammen geworden. Den Anstrengungen der Feuerwehren von Waitsch und Laibach und der Tabak-Hcmplsabril gelang es, den Brand zu localisieren. — (Militärisches.) Die Reservisten und die Ersatzreservisten der Feld- und der Festungsartillerie, dann die Reservisten deS Pionnier- Zeugsdepots werden heuer zu leinen Waffenübungen herangezogen. — (Sängerfahrt.) Der Wiener Männergesangverein «Gutenbergbund» unternimmt zu Petri und Pauli einen Ausflug nach Klagenfurt. — (Die «Villacher Zeitung»,) welche seit dem vorigen Jahre herausgegeben worden ist, wird mit Ende d. M. aufhören zu erscheinen. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laidacher Zeitung". Wien, 30. März. Se. Majestät der Kaiser ordnete für den Grafen Meran eine zwölftägige Familien-trauer, angefangen vom 31. März. an. Die Kaiserin sendete aus Corfu durch ihren Obersthofmeister eine Beileidsdepesche an den Bruder des verstorbenen Professors Dr. Braun. — Graf Kälnoly ist nach Mähren abgereist. Prag, 30. März. Wie aus Rom gemeldet wird, starb dort infolge eines Schlaganfallcs Frau Mari> Rieger, die Gemahlin Dr Rirgers. Frau Rieger, bekanntlich eine Tochter des Historikers Palacky. erreichte ein Alter von 58 Jahren. Die Leiche wird von Rom in die Familiengruft zu Loblowitz überführt und dort an der Seite Palacky's beigesetzt werden. Abbazia, 29. März. Heute nachmittags fand die Einsegnung der Leiche des Grafen von Meran, welche über Allerhöchste Anordnung einbalsamiert worden war. in der hiesigen Nbteilirche in Anwesenheit der Erzherzoge Franz Ferdinand und Otto, der Erzherzogin Maria Iosefa und der trauernden gräflichen Familien Meran und Lamberg statt. Dem Dahingeschiedenen wurden die militärischen Ehren eines Generals er< wiesen. Das Regiment Graf Iellacich war ausgerückt; die dienstfreien Officiere von Fiume und Abbazia wohnten der Leichenfeier bei. Köln, 29. März. Die «Kölnische Zeitung, meint, der Mord in Sofia gewinne an Bedeutung durch das zeitliche und sachliche Zusammenfallen mit den neuen Treibereien gegen Bulgarien, welche den russischen Ursprung nicht verleugnen tonnten. Paris, 23. März. Dem russischen Botschafter Baron Mohrenheim wurde das Großkreuz des Ordens der Ehrenlegion verliehen. — Der Großfürst-Thron-fdlger von Russland ist gestern an der Mündung des Saigon-Flusses angekommen. Madrid, 30. März. Die Aibeiterversammlungeu in Barcelona. Valencia und Cordova beschlossen, den 1. Mai als Feiertag zu erklären und allfälligen Ver. Hinderungen der Feier gewaltsam entgegenzutreten. Belgrad, 30. März. Eine Separatausgabe des Amtsblattes publiciert das bereits sanctionierte und in Wirksamkeit getretene Staatsgesetz inbetreff der neuen Consumsteuer und die vom Finanzmiuister hiezu erlassene Durchführungsvorschrift. Belgrad, 30. März. Die Skupstina nahm in zweiter Lesung die Cousumsteuer conform der ersten Lesung an. ausgenommen die Verminderung der Tarifsätze auf Rohkaffee und Speiseöle. Sofia, 28. März. Im Lause des Abende« wurde eine wichtige Verhaftung vorgenommen, es wurde nämlich das Individuum, welches bei dem Waffen» häl'.dler Partl denselben Revolver kaufte, der vormittags im Stadtgarten gefunden wurde, dingfest ge-macht. Sofia, 29. März. Die «Agence Valcauique. meldet: Die Mörder Vettevs wurden „och nicht verhaftet. Anzeichen sprechen dafür, dass das gegen Stam« bulov gerichtete Attentat angestiftet war. Mehrere der russovhilen Partei ungehörige Individuen wurden ver« haftet. Die Untersuchung dauert ft^ , ^ ^ derselben, welches bisher nichts »"" ^ förderte, wird geheim gehalten. ^. ^t >>H Petersburg, 30. März. besprechend, bemerkt «Noooje VreM'." ^M sI dass die Zustände in Bulgarien nach ^^ geblieben s^ien. Das Land sei em ^ .. politische Abenteurer verdächtigster 'w,^ .» Newyort. 30. März. Die AB° ^ meldet aus Neworleaus, dass tue G"p M> . Detective O'Malley eiue Anklage "^ ^ V^ an der Bestechung eines Geschwornen sey'schen Mordprocesse erhoben h^^----^^ Vechorbe«. ».^ Den 26. März. Maria HMnar, ^ ^ Kuhlhal 11. Marasmus. , ., Ka"b ".>-<», Den 2«. März. Ursula Liur'"!,^ ^F,^ Witwe. 62 I,, Alter Marlt 20, Pncunn"""' MV Ardeiters. Sohn. 7 Mon., SchießstätHM gchW"" Antonia Vizjat, Schlossers-Tochter, 3 M«., ..L Phlegmone. ... Äcbe>" ^ Den 29, März. Franz Pung"^. 3 I., Eckgasse b, Scrophulofe. ,^-^<^ilM'v Meteorologische 28. 2. N 727-7 4-6 !<3W. M A Ds-,^ 9^A. 727-6 1-2 i SW..schu^ Feitel ^ 7 U. Mg. 726-5- 0-6"NO7schw°a ^M ^ 30. 2. N. ,724 8 «8 v.mH Zleg" ^H S.Ab.l 723-7 ! 4-2 SW.mäb ^c^ Den 28. morgens bewölkt, »^en ^,^„^ Z^ und Graupeln, nachmittags 5'/, Uhr s^" ^ ""^,^ und Graupeln, einzelnen- Blitzen "w " ^ hcittl' ^, ^ anhaltend. - Den 28. -'^ sternenhelle Nacht. - Den 30. W""lnd ^ ec, ^ Mittag zunehmende Bewölkung °bwK"".^ Vo ^ NO., nach N Uhr Regen, lebhafte ÄM ^ 5^ ^ mit Schnee, uachls noch anhaltend. ^ 4 ' Temperatur au den drei Tagen ^' ^,,„ sioll""^>^ weise um 4-0. 2-2 und ^ ^^^^^l>^><^ «<.^n^r„.^i^-^ Nedacteur: Josef Li,oser,k.u^ Geniedireetor in Trich, 5'" M,»e" dc"> "5 > Äelanntcn im eigenen "«d '" / ^ "°!'^ig^ > Anverwandten die traurige 3^"" ^ch^ « scheiden der 'nnigstgelicbttu M« ^„u « Großmutter lc,, der woMborei" » k. n.l. Lieutenants ^^^^> w lche uach lange».. lcbw"e" ^^lh "^, , > den heil. Sterbesacramentcn. yeu ch^f^ » im Alter oon 80 Jahren '« z,^it""K'e"^ ! Das Leichenbegängnis fmdel^ ^ 5° » April, nachmittags um 3 "^ > zu St. Christoph aus statt. M. Laibach. den 30. März eel' > Tiesbetritbten Herzens sK W wandten. Freunden ""^ « ANn'ttM"h,iF' > Nachricht, dass es G°"^«H«' ^ W hat, unsern innigstgellebten ^ » Vrndcr ^ W seits abzuberufen. ^"l 4 ^ "h " > W Die Bestattung des M ^ 4 ^ » W findet Donnerstag. deu^"u ^- ^" > W tags von der Todtenlapelle s ^? » > """Der theure Verblichene wird » W Andenken empfohlen. ,j^ » > Laibach. 31. März 1691- ^.- ^ » > und «r..«I!i.'° «h«"'""><>« .,„ ^ » Th..rn.°««" ^ ^5 z?.:,^,/3'l«s.,5>^ werden höflichst "sH,„ '^^'" numeration t>"I"^^ ^ölh^' die Expedition un«"" ^ zu können. 31. Mkz 1891. Course an der Wiener Börse vom 28. März 1891. ^^IeitnngN, 71. Nach dem officiellen Coursblatte. ,?^ >l«,' ,3« «2°5 MAW NUM. Veld Ware Grundenll.'ybligationen (für 100 si. LM,). 5°/» »alizische ...... 105'— 10570 5°/« mährische...... —'— ---- 5°/„ Kram und Küstenland . . — ^- ^'^ 5°/„ »iederösterreichlsche . . . 109 — 110- ü°/„ steirischr...... —'— ^'— ü°/<> rroatischr »nd slavonische - 104S5 105'— i»°/„ sirbenliülnijche .... — — — — l>«/<, Temesor Vanat .... —'— — — l>»/<, uilgnrische...... »2— »A'»N Andere Lssenll. Anlehen. Doiill».Ncg.'L°se 5"/„ 1U0 fi, . 12! — l21 50 dto, Anleihe 1«7« . . 105 25 — — «lülcheli drr Stadt Görz , . 111 — —'— «lnleljen d, StadtgemeindeWien 105 25 10085 Präm.Aul. d. Stadtgcm, Wien 149 75 15l» 50 Vörsenban - «Inlehen verlos. 5°/„ 9» — 99-— Pfandbriefe (für i«0 si.), Audexci, all«, öst. 4°/u O, , . 113—113 75 dtu. dto. 4>/,°/n. , . 10060 101 «0 dtll. bto. 4°/„ , . . 9720 97 70 bto, Präm.-Schuldverschr, 3°/„ 109 25 1«0'75 vest. Hypotheleiibaul loj. bO»/„ 10075 — - Oest.ung. Ban! vcrl. 4'/,»/, . 102— —- detto » 4°/„ . . 99?u 100 lu detto 5Ujähr, » 4°/, . . 89?u 100 iu PrioritälS'ybligatisnen (für Ilw st,), sserdiiill!!d«°i1torbbahn <5m, 1886 9980 100 «5 «alizische Karl - Ludwig' Vahn alt,er Picim. «nleh. 20 st. üi'5O 225N Osener Lose 40 st.....5», ?5 59 L!, Palfsy Lose 40 st......55 75 5« 85 Notlie» »reuz, öst. Ges. v,, 10 !l. 1l» 9<» 19'20 Rudolph Lose ,0 st.....L1-- —-- Salm Lose 40 st......59 50 6N 50 St'Venoi« Lose 40 st. , . . 51 25 62 25 Waldstein Lose 20 st, ... 3? - 38 — Windiich Vrätz Lose 20 st. 51— .->. - Gew, Sch, d, 3°/„Präm.'Schuld-verschr, der Bodencredüanstalt 27— 29'— Aank-Aetien (per Stück), «lnglo Sst, Vanl 200 st. LO»/,T. . 165 75 162 ^b Vautvercin, Wiener, 100 st. . II?''O 118- Nbcr. «»st. üst,, 20U st. L.4(>"/„ 350 — 35l — Erbt.'Aust, f. Hand, u. O. lßo fl, 311-75. 3Iü thelcnb.,öst, 200st. 25°/l,G, 70 50 71 — Lünberlillul, 0st. 200 fl. V. . . 2l« L0 219 10 Oesterr.unz. Äanl 600 st. , . 988 -- 990 - Unlonbanl 20U fi.....24» — 2487b Nerlehrsbanl, «ll«., 140 , , 159 50 16051 Actien von Transport» Unternehmungen. (per Stück), Albrecht Vahn 200 st. Silber . 8!» - 8N'50 Alfölb ssluma». Vahn 200 fl. S, 2ll« 50 20350 Vöhm. Norddahn 150 st. , , 205 — 20« — » Wsstvahn 200 fl. . . . 347--350-Äuschtlehrader Dui-Vobenli. Eis.G. 200 st. I. —-— —-— sserdinaudö Nurbd, lUW st.EM, 2785 2790 Gal. Carl Ludw. V. 2l,o st, (lzernow. ^ Iassy»Eise«' bah» Gesrllsch, 200 fi. T. , . 23»'7b 23925 LloydM.'im«,,Trieft50Ufi.«M. 4,5 — 419-vcstcrr, Nordwestb, 2U0 fl.Sllb, 21225 213 - btll. (lit. ll.) LU0 ss. S, , . 223-25 «2375 Prag Dulerlkiscoli, 15Ustvilb. 97-l»u 98-Staatscisenbahu 2«u fl. Silber 24975 250-50 Südbahn 200 fi. Silber . . , 11975 12U-25 TiU> Norbd.l8crb.'V.2a0st.'»a . „ , "I N. HadüvlJ'ca, dne (1315) Št. 1436. Razglasni poziv. Za razdelitev tekoèih vodä v politiènem okraji Kamnik v ribarske okraje po § 9. ribarskega zakona z dne 18. avgusta 1888. 1., dež. zak. St. 16 ex 1890. 1., se vsi oni, ka-teri se poganjajo za to, da se kaka v tem okraji ležeèa vodna proga pripozna za samo-svoj okraj, dalje tisti, kateri se na podstavi § 14., odstavek 2. ribarskega zakona, poganjajo za to, da se v kakSno jezero ali kakšen ribnjak stekajoèa se vodna proga ne privzame v zakupni okraj, pozivljajo s tem, da dotiöno pravico, ker jo drugaèe izgub6, pri tukajänjem c. kr. okrajnem gla-varstvu napovedö v èasu od 1. aprila do viteviega 30. maja 1891 T zmislu doloèil ukaza c. kr. deželnega pred-sednika na Kranjskem z dne 9. junija 1890.1., št. 1473/pr., dež. zak. ät. 18. Ob jednem opozärja se na to, da je po doloèilu § 4 ribarskega zakona pravica do svobodne ribje lovi odpravljena in da je tistim, kateri so do razglasitve ribarskega zakona po svojem poklicu izvräevali ribjo lov r doslej svobodni ribji lovi podvrženib vodäh, n&daljno izvrševanje ribje lovi po teh vodäh dopušèeno samo äe dotlej, dokler se te vode ne privzemö v kakäen okraj. C. kr. okrajno glavarstvo Kamnik dne 26. marcija 1891. Un^eigeblatt. MHUV T,cher. M/ "k " V, bei d,e,em ^"l es> zünden ab- '>°r^>V?"b Kosten , ,!zl >ch s.z"w bestellt x^>» «:.»>» widrigens diese Rechtssache mit dem auf» gestellten Curator nach den Bestimmungen der Gerichtsordnung verhandelt werden und dem Geklagten, welchem es übrigens freisteht, seine Rechtsbehelfe auch dem be« nannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsämnung ent° stehenden Folgen selbst beizumessen haben wird. K. k. Bezirksgericht Tschernembl, am 6. März 1891. (1111)3—2 Nr. 626. , Executive Realitäten -Versteigerung. Vom k. l. Bezirksgerichte Wippach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der k. k. Finanz. Procllratur (in Vertretung der A>,ton Lampe'schen Erben) die executive Versteigerung der dem Josef Vidrih von Loze Nr. 20 gehörigen, gerichtlich auf 6470 Vulden geschätzten Realitäten Einlagen ZZ. 55. 56 u. 57 der Catastralgemeinde Luz?, Einl. Z. 372 der Catastralgemeiude Go«. Einlage Zahl 514 der Catastral-genmnde Slap und Einlage Z. 32 der Catastralgemeinde Strane sammt dem auf 325 Gulden geschätzten gesetzlichen Zugehör derselben bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs«Tagsahungen, und zwar die erste auf den 30. April ' und die zweite auf den 26. Mai 1891. jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, Hiergerichts mit dem Anhange an> geordnet worden, dass die Pfandrealitäten sammt Zugehör bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden. Die Licitations - Bedingnisse, wonach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein 10proc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie die Schätzungsprotokolle und die Grundbuchskxtracte können in der dies' gerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Wippach, am 27. Februar 1891. (996) 3-3 Nr. 1529. Cnratorsbeftellung. Im Nachhange zum diesgerichtlichen Edicte vom 10. December 1890. Z. 8273. wird bekannt gegeben, dass für tne verstorbenen, respective unbekannt wo bchnd« lichen Tabulargläubiger Johann Frank von Aitinje und Gregor Kastelic von Kühlenberg, beziehungsweise den un« bekannten Erben und Rechtsnachfolgern, Herr Josef Gärtner von Feistrih zum Curator bestellt worden ist und ihm die Bescheide über die executive Feilbietung der Realitäten Einlagen ZZ. 13 und 14 der Catastralgemeinde Kühlenberg zu» gestellt worden sind. K. k. Bezirksgericht Illyr. - Feistritz, am 4. März 1891. (994) 3—3 Nr. 882. Uebertragung executiver Feilbietungen. Ueber Ansuchen des Josef Stelle und Genossen von Koritnice wurde die mit dem Bescheide vom 4. November 1690, Z. 7312. auf den 6. Februar und 13ten März 1691 angeordnete executive Ve» steigerung der dem Primus Kirn von Koritnice Nr. 18 gehörigen, gerichtlich auf 510 fl. geschätzten Realitäten Em« lagen ZZ. 51 und 43 der Catasttal. gemeinde Koriluice auf den 15. Mai und 12. Juni 1891 mit dem vorigen Anhange übertragen. K. l. Bezirksgericht Illyr.«Feistritz, am 13. Februar 1891. oom 9. 3uni 1890, 3. 1473/Pr.f »t. 18 ß. ffl. 991., grttenb 511 madjen. QXeic^jcitig nürb auf ben Umftanb ^tn« getotefen, ba\i ber freie gü^fang gemäfj § 4 be3 3ifd)ereifle|efee8 aufgehoben ist unb ba\i benientgen, tueldje bid jur ftunbmadjung bed 3fifd)eretgeje|je8 bcn gijdifanfl beruf«mä&tg in ben btäljer bem freien 3fi^fonflc unterliegenben ©eroäffern betrieben ^aben, bte weitere «uB* Übung bed gifc^fongeiS in biefen ©etoftffern nur nod) bid ju beren Sinbejie^mng in ein JHeüiet gestattet ist. ft. f. »eairfdljauptmannjdiaft Stein, am 26^5KäraJ891.____________________'___ (1271) 3-2 3. 206 ». <5^r«T" $ie Lefym> unb ©^uUeiterftcae in (iotci bei Ireffen mit ben üöejügen ber öierten Oeljaltd' daffe ist befinitiü ober proüifovtfd) ju befejjeu. öetüecbungägejudje finb int vorgeschriebenen 3)ienfttDege bid 20. ttprit 1891 ^fteramtd ju überreifen. Ä. f. SBejirldfdjuItstt^ 9tubolfdn>ert, am 23. SRärj 1891. 8. 1436. Jibicfas-gifafion. iöe^ufd ®intb,eilung ber flie&enben QJenjäffet int potitifdjen 93ejiife ©lein in 5ijd)ereireüiere gemäft § 9 beä 5ijd)ereigeieJ}ed toom 18. August 1888, Ü. ©. 58t. 9ir. 16 ex 1890, tverben aüe biejenigen, tueldje bie Mnerfennung einer in biefem 83ejirfe gelegenen SBofferftrecfe al» (Stgen* reöter anfpredjen, ferner biejenigen, njeldje auf ©runb bed § 14, Alinea 2, bei fttfdjereigefe&ed bte 9Jtd)teinbejte^ung einer in einen ©ee ober Xetd) einmünbettben 2öa[fecftrecfe in ein ?ßad)t' reDier anjpredjen, t|ienut aufgeforbevt, biejcn ŠKnjprud) bet jonfttgem Serlufte bessjetbcn inner» b,alb ber grift pom 1. HJ>ri( bid inclufibe 30. Woi 1891 bei ber gefertigten !. !. SejirlS^auptmannfdjaft unter 93eobad)tung ber Bestimmungen ber Öer» orbnung bed f. f. fianbedpräfibenten in Ärain