^H^^ ________ Donnerstag, 6. März 1902. _____ 121. IahlMg. Macher Zeituna. ^^ ^b>N'.^^ Pvstverscnbunu: ganzjähri,, 3u X, Halbjahrs lö ll. Im «ontor: ganz. ^ '""e b!«.'?"X- ssür die Zustellung in« Haus ganzMlig 8 K. - InsertionKnebÜbr: ssür Neine ^^^^^ '" » 8e«s» «, K, aröftrre pgrekplah «r. A. die «evattlon Dalmatin. Gasse «r, ß, Hprechftuoben der «edaltion von 8 tt< l0 Uhr vormittag«. Unfrantierte «riefe werben »ich« angenommen, Mamlslrlptt nicht zurückgestellt. ^ Amtlicher Teil. l3 (3ii, h^" ^lntsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 4. März ^llt veibot - bie Weiterverbreitung folgender Preß. '^ l902. '^"bwestbühmische Vollszeitung. vom 22. Fe- ^«eb^'^'the ^. 'I"" die ganze, Diskussion beiin jetzigen d ^ l,i^ ^"'^' erscheinen mag, dürste doch das '^uiw .^"l gelenkte Interesse der öffentlichen .'''sch^. ^''^l'lich auch hinsichtlich der Auffassung ?^ sri/'!? v"" dieser Angelegeilheit waä>ge>7ufen ^ ^llua '^'"cmd wird imn annehmen, daß es >n^ ^tw ?"^^ bei- anltlichen Politik einer Groß-?""Ü s^ '"^ könnte, ,-,u derartigen ini Nebel der ^ Hosts '^"'lierenden xwmbinationeil und Wün-^bor ni?, m,g ^" nchlnen. Immerhin entbehrt V^Uiiia^/r "er Anhaltepunktezu einleuchtenden '^"l ^"^ bezüglich des rufsischen Standpunktes v ^viih^/ "^ einmal unternommen werden sollte, ^chsl is^ ^ Kandidatur festere Formen zu geben. ! >k^ dns, ^ ^"istand von nicht zu unterschätzendem l ^^'Nz^, ^' ^danke der evmtuellen Allsstellung ' ^doi^ ^u-ko als Anwärter für deu serbischen ^'h Nl, ^^ersburg aus in keiner Form. sei ^ d^ ""c verklausulierte Gutheißilng, ge ^'oie^ ^rlnutigung. empfangen hat. Man ist ^ ">tai^ "t, überhaupt abgeneigt, sich mit dein ^'"atis/" ^fassen. Dieser Tatsack>e ist nicht nur ^^er^Nicrt, sondern auch praktische Wichtig» keit insofen: beizulegen, als dadurch etwaige Versuche, für die Kandidatur des montenegrinischen Prinzen durch Berufung auf den Beifall Nuszlands Stimmung zu maä>en und speziell in Serbien die Gemüter zu erwärmen, illusorifch werden. Tie mit dein (leiste, der russischen ÄalkanpulUik vertrauten Kreise erblicken iu der galeimzeichneten Haltung nicht eine blofze Reserve gegenüber einer noch schlummernden Frage, sie glauben vielmehr die Ueberzeugung hegen zu dürfen, daß eine Kombination, welche über die Grenzen Ser« l'iens hinaus in das Interessengebiet eines anderen, an den Vallanangelcgenheiten in hohem Maße b> ttiligten Faktors einschneidet und deren Anbahnung daher nnvermeidlich zu scharfeil Spannungen in jenem Teile Europas führen müßte, auch in Zukunft eine Unterstützung seitens Nußlands nicht zu erwarten habe. ^_^^_^_^ Waldeck-Rousseau. Der Unfall, der den französischen Ministerpräsi° deuten Waloeck'Nousseau betroffen hat, veranlaßt das „Frenidenblatt" und die „Neue Freie Presse", die Lage in Frankreich einer Prüfung zu unterziehen und die Verdienste des Cabinets Waldeck »Rousseau hervor» zuheben. Tas „Frenidenblatt" weist auf die allgemeine Teilnahme hin, die in Frankreich und im Auslande dem leitenden Staatsmanne der Republik bei dieser Gelegenheit gezollt wird. Es lasse sich daraus der ent« scheidende Einfluß dieses Ministers auf die gegen» wältige politische Situation in Frankreich erkennen. Seine Persönlichkeit für sich allein stellt eine Losung dar, das Schlagwort einer ganzen Richtung, vertraut den Freunden, vehement gehaßt von der gesamten Apposition. Zu dem gründlichen Hasse, der sich aus einer grundsätzlich verschiedenen Auffassung der öffentlichen Angelegenheiten herleiten läßt, gesellen sich anderseits der Neid wegen der langen Reihe wichtiger Erfolge, deren erster schon alle pessimistisäM Erwartungen über den Haufen geworfen, und ferner die Pefürchtnngen, die von einigen Parteigruppen mit wirtschaftlichem Programme bezüglich der nächsten Ziele eines durch den Ausfall der Wahlen neu gc° fcstigten Ministeriums Waldeck-Rousseau gehegt werden. Die „Neue Freie Presse" findet es begreiflich, daß die Sl)lnpathie,n und Genesnngswiinsche nicht nur der frmMsischen Republikaner, fondern auch aller Eiu° fichtigen in Europa zu dem ^ankenlager des Mini^ sters dringen. Er habe noch im letzten Augenblick« vor seinem, Unfälle die Nation vor den maskierten Gegnern gewarnt. In den sorgenvollen Erwägungen über die Folgen, welche ein schlimmer Ausgang seines Unfall«- hätte nach sich ziehen können, liege das Zeug->Ü5 für die Bedeutung, die Waldeck - Rousseau für Frankreich erlangt hat. Er sei unter den Männern, die ntit Loubet fich au der Rettung der Republik be° teiligten, unzweifelhaft der hervorragendste, em Mann, für sich allein eine Armee wert. Bulgarien. Aus Sofia wird gemeldet: Die soeben vollzogenen allgemeinen Sobranjewahlen haben, wie envartet wurde, mit dem Siege des Kabinets Danev geendet. Obzwar die Majorität, über welche die Regierung nach dem soeben bekannt gewordenen Wahlresultate verfügt, kaum ll Stimmen zu betragen fcheint, so tann doch zuversichtlich erwartet werden, daß sich diese Mehrheit nach der Eröffnung der Kammer auf min« destens !A) Stimmen erhöhen werde, da alle An» zeictMl dafür sprechen, daß sich außer den Stambulo-vistcn (8 Stimmen) und den Agrariern (w Stim« men) auch noch l! bis 8 Deputierte der anderen Frak« tionen der Majorität anschließen werden. Unter allen Umständen ist aber als vollständig gewiß anzusehen, daß die Regierung in der Angelegenheit, um welche sich der ganze Wahlkampf drehte, nämlich in der An» kihesrage, die absolute Majorität besitzen wird, da die Ttambulov - Fraktion, wie schon in der verflossenen Session, programmgemäß auch in der bevorstehenden Tagung für die Anleihe stimmen wird. Was den Zeitpunkt des Zusammentrittes des mugewählten Sobranje betrifft, so dürfte dessen Ein« betilfung unmittelbar nach den griechischen Oster-Feiertagen (I4./27. April) stattfinden, da laut 8 187 der bulgarischen Verfassung im Falle der Auflösung des Sobranje die neue Volksvertretung spätestens vier Monate nach der Auflösung zusannnentreten muß, und die letztere bekanntlich am 23. Dezember a. St. erfolgt ist. Politische Uebersicht. Laibach. 5. März. Die deutsch Volköpartei hat die Einladung der all deutschn Vereinigung zu gemeinsamer Beratung der bezüglich der Frage der deutschen Staats» spräche einzuleitenden Schritte mit einein Schreiben Feuilleton. dem Aelichtösaale von H^ul A. Airstein. ^,), "^>N », (Nachbrus vcrbottn.) ^^lf^i' "^ schlüge ihm das Herz bis in den ^ ers.'.. ^ ^"lte ^ ihn, zerspringen, bevor er '^1 ^ Aln^ s"" erstes Debut, das seine erste >d'" de>l ^""dlnng, nach der er sich so gesehnt, ^'>d^V"^'n, wo er noch vor dem „Assessor" ^üi '"! w "" im Korps von den alten Herren so ^ste ^ "' daß or schon als krasser Fuchs das ^, ^ch si^^" "ach ihr trug. ^ °cch ^ " ^'ut der Hand über die breite, kantige ^thi !ich .'^cu'e seines pomadisierten, glatten ?/" t>w Raubten und terzengrade an den ''^""d^^ Nlngor Kollege", flüsterte ihm der ^^ir . , "rektor zu, der die Verhandlung das alle einmal durchgemacht. ^lcht '">o,ll "' l"N' alle einmal gehabt . . . ^! ,'"l 5lw 4 Tatze. Und schließlich — wir sind Hf ^'l°r ^a und verbindlich verneigte sich der ^"' >y,^""" sein Vlut wurde nicht ruhiger. Eb "l dmH die weitzn Adern und HM immer wieder in dem Herzen, als wollte es dort Milde nnd Versöhnlichkeit erwecken. Denn in der breiten Brust, da zuckte und wogte noch etwas anderes, das ihn viel mehr quälte und beunruhigte: Reue, Ge wissensbisse, die, im Laun' der Verhandlung gekommen waren und sich nicht bannen ließen, nicht mit Vei> nunft und nicht mit au5gesproä?enem festem Willen. Zu überrasci)end hatte ihn heute auch die neue Pflicht getroffen. Die Staatsanwaltschaft, der er wegen seiner Beziehungen zu dein alten, wohlrenommierten Norps zuerteilt war, war überlastet, drei der Mitglieder durch große Schwurgerichtsprozesse, abgehalten, zwei anderweitig beschäftigt, und der eine, der gerade noch übrig blieb, infolge allzu großer Tätig, keit erkrankt. Erst an demselben Morgen war die Nachricht aufs Gericht gekommen, und keine Möglichkeit, die Termine zu verschieben. Es war eine aufgeregte halbe Stunde. Schließlich war der Oberstaatsanwalt zu ihm gekommen. „Sagen Sie mal, Assessor v. Hekking. Sie haben mit den Kollegen zusammengearbeitet, Sie wissen siä>erlich etwas Bescheid — — sagen Sie mal, können Sie nicht die paar Dinger für heilte übernehmen?" Mit Feuereifer hatte er zugestimmt. „Alfo, Gottfcidant! Tann ist uns ja geholfen." Der alte Herr schob ihm einen Stoß von Akten „Na, denn man zu! Und viel Glück zum ersten Plaidoyer!" Hekking ließ sich kaum Zeit. sich zu sammeln. Nicht einmal seinen Freunden teilte ei' die große Neuigkeit mit. Schnell und hastig schloß er die Türe ab und bo» gann sich vorzubereiten. Er kannte zwar die erste Sache gerade nicht, aber sie schien ihm so klar, so ein» leuchtend, daß er nicht einmal nach Nainen und Stand des Angeklagten sah, sondeni nur schrieb, nur AuK» sagen und Beweise sammelte, und im Inilern fast fertig mit dem Antrage und der Begründung war. Wie ein Sieger fchritt er endlich in den Saal hinein. Im Vorzimmer hatten sie noch geneckt und ne» fcherzt, daß es den älteren Herren fast schwer war, würdig und ernst zu ersä>einen. Freilich, sie kannten das, was kam, von vielen Jahren her, es bot ihnen nichts Neues mehr und auch nichts Aufregendes' nur Hekking, als einziger von ihnen, bebte ein wenig zurück, als er die Feierlichkeit des Raumes übersah, und an dem grünen Tisä)e seinen Platz einnahm, von dem das Wohl mrd Wehe sehr vieler Schuldiger, noch mehr aber Unglücklicher kommen sollte. Ihm war e5 ganz eigen zumute. Aber freilich, das war das große Stück Weichheit, daö in rhm stockte, gegen das er schon in seinen ersten Studimi'ahre,, ^ hart hatte ankämpfen nmffen, das; ^ "un fcist das Norland verweigert hätten Dr beantwortet, worin es heißt, die Mitglieder des Verbandes der deutsäien Voltspartei hätten die Anregung, die Frage der Sicherung der deutschen Staatssprache gemeinschaftlich in ' Erwägung zu Ziehen, gerne zur Kenntnis genommen, seien jedoch übereinstimmend der Anschauung, daß es nicht zweck« dienlich sein könne, über diese wichtige nationale Frage in, emer Versammlung so zahlreicher Abgeordneter ohne gründliche Vorbereitung zu beraten und zu beschließen. Der Verband der deursäM Volkspartei sei aber selbstverständlich bereii, die Vorschläge, lvelche die Herren des alldeutschen Verbandes vorzubringen gewillt sind, entgegenzunehmen und einer eingehenden Erwägung zu unterziehen, wobei es am geeignetsten erschiene, wenn die Herren sich zunächst in geeigneter Weise mit der bestehenden deutschn« Obmänner-Konferenz ins Einvernehmen setzen. Am 4. d. M, trat der Was serst ra ßenb e i -ratzu seiner ersten Sitzung zusammen. Die Beratung wurde vom Handelsminister mit einer längeren An« sprach eröffnet, in welcher der Minister auf die Vo» doutung des neuen Verrates für den Van von Wasser» ftraßen und für Flußregulierungen hinweist. Von einem hervorragenden italienischen Abgeordneten wird der „Allg. Korr." zu der Frage der, Errichtung einer italienischen Nechtsaka-demie in Trient mitgeteilt: „Den italienisct)en Abgeordneten ist von der Absicht der Regierung, in Trient eine italienische Rechtsaladenne zu erricht«:, um sie zum Wiedereintritte in den. Tiroler Landtag zu bestimmen, nichts bekannt. Diese Bemühung wäre auch vergeblich, denn so weit sich die Lage überblicken läßt, würden die italienisäM Abgeordneten dieses Anerbieten nicht annehmen, am allerwenigsten könnten sic dadurch zum Eintritte in den Landtag bewogen werden." In Irland haben sich die Dinge in jüngster Zeit wieder zum Schlimmeren gewendet und die „irisäje Nationalliga" sucht durch terroristisches Vor-glhen überall Einfluß zu nehmen. Diese Lage der Diluze wurde in der englischen Presse schon eingehend erörtert und sä^eint nun auch die Regierung beschäftigt zu haben, denn diesertage erklärte Wyndham, der Chefsekretär des Lordleutenanls von Irland, in einer Neoe, daß sich die Negierung entschließen müsse, die ganze Schärfe des Gesetzes bei den Ausschreitungen, die kürzlich in Irland vorgekommen seien und die noch vorkommen sollten, walten zu lassen, denn es sei die Pflicht der Regierung, die Ätinorität gegen eine Majorität in Schutz zu nehmen und allen Iren, Nationalisten und Unionisten, die Möglichkeit zu geben, im Frieden ihren Geschäften nachzugehen. In prägnanten Sätzen sprach sich der Redner über die Einschüchterung aus, die sittlich und moralisch das Leben! der irischen Nation untergrabe und zur Erstehung! einer höchst gefährliclM Klasse im Lande geführt! habe. Eine derartige Gestaltimg der Lage mache es ^ notwendig, daß die Regierung die schärfsten Gesetze in Anwendung bringe, um das Nebel mit der Wurzel auszurotten. Anknüpfend an diese Rede meint der Londoner „Globe", daß es gegenwärtig sicher nicht an Männern fehle, dir in der irisä)en Frage eine langjährige Erfahrung aufweisen lönnten, Wynoham selbst sei jetzt 18 Monate auf seinem Posten und hätte schon früher, als Sekretär Valfours Gelegenheit gehabt, sich mit dem Problem aufs gründlichste vertraut zu machen, außerdem sei Lord Cadogan jetzt sieben Jahre Vizekönig und Lord Ashburne mit kurzen Unterbrechungen seit 1885 der erste Nichter Irlands. Der „Globe" verlangt dann die Aufhebung der „irifchen Nationalliga", die mit einem Federstriche zu beseitgen wäre. — Auch von anderer Seite wird ein derartiger Schritt befürwortet. So schreiben z. B. die „Irish Times", die bisher die Aufhebung der Liga als beste Retlame bezeichneten, die dieser Vereinigung zustoßen könne, daß es an der Zeit wäre, in denjenigen Bezirken, in denen dieser Vereinigung Ausschroirun gen zur Last gelegt werden könnten, die Liga vor die Richterbank zu ziehen und aufzulösen. Es fei voll-kommen ungerecht, daß einzelne Individuen vor die Alternative gestellt würden, entweder der Liga bei zutreten oder boycottiert zu werden- hier müsse die Regierung energisch eingreifen. Tagesneuigleiten. — (Früh lingsz au b er i m S ü den T i r ols.) Mun meldet uns aus dem Kurorte Gries in Südtirol: Am Fuße des Rosengartens und der Mendel ist der Lenz mit aller Macht ins Land gezogen und verwandelt den viel. gepriesenen Talgrund am Talfer und Eisaci in einen Blu'ten-yain reizvollster Art. Zwischen den immergrünen Zypressen und Lorbeeren spannen die Mandclbäume ihre weißen Nlütenschleier aus, an den Promenaden leuchten die rosigen 5lnospen der Pfirsichzweige, und an den Abfällen des Gun-tschna, wo die stolzen Höfe der reichen Grieser Bauern ihre Giebel gegen den Etschgau lehren, grünt und sproßt es wic in einem Garten. Die intensive Sonnenwiitung und die angenehme Frühlingswärme haben die Kur-Direltion vcr-anlaßt, die Konzerte sei! dem 1. b. M. ins Freie zu verlegen. Bald wird die Zeit da sein, wo der ganze Äozner Boden, so weit das Auge reicht, einem Nlütenmeere gleichen wird. Mit dem Steigen der Temperatur wächst auch die Zahl der internationalen Gäste des Kurorte» Giies, der seiner Hochsaison entgegensieht.Aus der vornehmen Gesellschaft, die in Giles die Friihjahrs-Kur gebraucht, seien erwähnt: Prinzessin Alexis Eroy. Prinzessin Henriette Salm-Salm, die anmutige Schwester des Bräutigams der Erzherzogin Chlutilde. Gertrud Prinzessin Reuh und zahlreiche andere Mitglieder des Hochabels von Deutschland und Oesterreich. — (Miß Stone.) Ueber die Befreiung der Miß Ellen Stone und ihrer Begleiterin, Pfarrersgattin Frau Zilta, welche bekanntlich seit 5. September v. I. von Räubern gefangen gehalten wurden, werden folgende Einzelheiten mitgeteilt: Die Freilassung erfolgte in der Nähe des Dorfes Grabiöova, etwa anderthalb Stunden entfernt von Strumnitza. Sonntag, den 23. Februar, um drei Uhr morgens, brachten zwei Räuber die beiden Frauen zu einem Baume in der Nähe des genannten Dorfes und zeigten ihnen den Weg. den sie nach Strumnitza einzuschlagen hätten, ohne ihnen jedoch den Namen dieser Stadt betannt zu geben. Sie rieten ihnen überdies, sich vorher mit den Dorfältesten in Verbindung zu setzen und sich von ihnen das Geleite bis zur Stadt auszukitten. In Gesellschaft zweier diefer Dorfältesten aus Gradi5ova gelangten sodann die beiden Frauen nach Strumnitza, wo sie sofort von den türlischen Behörden in Empfang genommen und einem Verhör unterzogen wurden. Den.' Vali von Salonichi wurde sogleich telegraphische Meldung erstattet. Auf die erfolgte Anzeige begaben sich die amerikanischen Delegierten nach Strumnitza und lehrten mit den befreiten Frauen nach Salonichi zurück. Das Lösegeld hatte 14.500 Pfund Sterling statt der früher von den Räubern verlangten 25.000 Pfund Sterling betragen. Ueber den Ort. wo dies L'ösegeld an die Vermittler gezahlt wurde, wird unbedingtes Stillschweigen beobachtet. Es dürfte dies vielleicht deshalb geschehen, damit nicht etwa unschuldige Dorfbewohner unverdienten Verfolgungen seitens der Behörden ausgesetzt iverden. Man bezeichnet es al» ^^oe»''" die Negierung der Vereinigten Staaten den EN v ^^ gelbes von der türkischen Regierung fordern we > ^ Gefangennahme der Frauen auf türkischem ^" ^i^, Die amerikanischen Delegierten sind bereits " ^'s^t^, nichischen Lloyddampfers von Saloniche nach ^ ^, ,p' zurückgekehrt. Miß Ellen Stone und Frau Z'" K in der Gefangenschaft geborenen Töchterchen E'"' vorläufig in Salonichi, dtli^^i- — (Die Schwierigkeiten del ? .^M Sprache.) Eine deutsche Erzieherin. ^ Aste ^ Italien lebte, gibt in einem reichsbeutschen ^ ^H? Anekdoten zum besten, welche die Schwierigte'"" ^ die dem Ausländer im Kampfe mit den dem!^.^'" regeln erwachsen: Als Erzieherin in I^ As ^^ Wörter e» in der deutschen Sprache gibt. ^^.^D^ Es gibt drei Geschlechtswörter: Der für das ma ^^ schlecht, die für das weibliche Geschlecht, und ° ^ häßliche Geschlecht. — Ein junger ancMN^ ^ scher Professor möchte sich in der deutschen Spl°^s^ tomnmen und suchte jede Gelegenheit, mit m" ^ sprechen. Einmal fragte er mich: „Fräulein, vm^ ^ Sie mir güiigst den Unterschieb zwischen '^,^li>^> und d a s Mensch. Sehen Sie, ich war voiig« ^ ^F^ deutschen Siadt und machte einen Ausflug. -""^Z O den Weg nicht mehr genau und fragte ^^.^f e^^ kommenden Bauer um denselben. Dieser b"^ st, F'. anschreitendes Bauernmädchen und sagte: .^ , ^ den Weg, den des fell Mensch geht, muaht^" s«' wcnscht da und dort hin willst's Abends war «cy M zählte der junge Mann weiter, in einein der ei ^ in derselben Stadt auf einen Ball geladen. u'»°^ ^ ich nun einen Kavalier, mich einer mir unbela ^ f-vorzustellen mit den Worten: .Haben Sie b" ^ Herr, mich diesem Mensche vorzustellen." "" A ^, hat mir die Dame den Rücken gewandt und " so sonderbar angesehen?" . iz ?!. - (Ein amüsantes Erleb" .< Schillers Jugendzeit) wird in ^"^^ stA sum" nach den Erinnerungen eines ehemo's y^ schülers wiedererzählt. Eines Tages las der " » ß^. einigen seiner Kollegen gerade in echt drama"! ^', ein paar Szenen aus seinen „Räubern" .^'A^l.^ Hauptmann Schnnsenbecher mitten im ^ el^^ Wegen der ungebührlichen Art der Unterhaltung ^ ^, ! ganze Gesellschaft einen Verloeis und Sch'N" „ 0^ ^natürlich am schlechtesten weg. Als der b""^ l^'^ ^ das Zimmer verlieh, fuhr dem jungen Dichter, ,^1»^ reizt war, das Wort heraus: „So einen H" s^BA schnitz' ich aus einer gelben Rübe!" Der so ^ jhi" ^. Charakterisierte tat. als hätte er nicht geholt, a^ ^ die Bemerkung doch nicht entgangen, und >"N^ ^. später war ein Bericht an den Herzog fertig- ' ^et^ ,, Morgen muhten die Schüler in Reih und Glied ^. der Herzog erschien. Nachdem er sie eine Ze'tla"« ^ ,„^ wurde Schiller vorgerufen. «Hat Er gesagt. ' ^z c. Herzog an. „daß Ei sich so einen Haupt'""' ^ol,,.. gelben Rübe schnitzen lann?" Schiller wurde ' ^^ stand aber das Verbrechen zu. „So" —- fuh^ la^.l'"' fort — „dann wird Er jetzt zeigen, daß Er ^h 6 ^ Er geht acht Tage in Arrest. Schmeäenbecher -^ ^l gelbe Rübe und ein Messer holen." Nach einer ^ A^, Gewünschte da und der Herzog trat dicht an vc ^«, heran. „Jetzt mach' Er schnell und schnitz' ^ "'plötz^ aus!" Schiller hatte die Rübe genommen unv ^hi^j es über ihn. als mühte ein Gott ihm auch M ^lt ^. fahte das Messer, fein bleich geworbenes G^ ^ B,, wieder, seine Augen blitzten und ungestüw >' ^ V ^ Rübe zu schnitzen an. Die Folge war. daß M ^ jt^, Plötzlich ein verlegenes Gesicht machte und, >"^ach'^ Adjutanten wendend, halblaut in die Worte au- ^c . verfluchte Kerl schnitzt uns vielleicht wirtlich v« ^iM^ becher." Die Befürchtung war aber grunblo^^^ selber gezuckt oder sich gefürchtet hätte, o nein! Aber wenn nach seinen sickeren Hieben dein anderen das Vlut hoch aufspritzte und Icmgfam über die Haut her» niederrki'elte, dann lvar ihm imnier, als zöge ein Schleier über seine Augen. Dann überfiel ihn ein Zittern, das; er wankte . . . Sie hatten es ihm immer sehr übel vermerkt, uno nur eigentlich semer tadellosen Gesinnung und seiner sonstigen guten EigensclMen wegen gaben sie ihm das heißersehnte Band. Es fiel ihm jetzt wieder ein, als er den Angeklag» teil so bleich und niedergeschlagen ans der schmalen Bank erblickte. Aber noch tämftfte c>r gegen sich an, noch be° mühte er sich, seiner Pflicht eingeoenl, das Haupt zu tragen, und den Verstand über das Herz zu fetzen. Er hatte die Macht ja hinter sich, und keine sä)önere Aufgabe gab'ö, als der staatlichen Ordnung zu ihrem Rechte zu verhelfen. Erst als der Präsident die Verhandlung begann, zuckte er wieder zuscrmnren. Der Nmue seines Heimarsortes drang an sein Ohr, und mehr überrascht als erschreckt, blickte er auf. Das Städtchen war so klein, er kannte sonst dort alle Menschen . . . Er blätterte den Aktendeckel um. . . Was las er? Der, der hier angellagt, das war sein Jugend» freund: jener Jugendfreund, mit dem er ycarbeüct. g«M M «lopf hinab, und nickte unruhig auf seinem Platze hin und her. Ein altes GeschiäMen fiel ihm ein aus seinen Knabenjahren -^ eins, das er so gern ungesa>hen gemacht hätte, das er so gern vergessen wollte, und das immer wieder wie ein Gespenst vor ihm erwachte, oin nicht zu bannendes Gespenst. O — er war ja damals so feig. so schlecht-------- Der alte Laudgerichtsdirettor stich ihn leise an. „Kollege, College — nehmen Sie sich zusammen!! Was soll man denken . . ." Er entschuldigte sich eben so leise. .,. . . Das Ungewohnte, Nebei-raschende —" Er sprach nicht weiter, denn ihm war, als stiege ihm der Vlutstrom wieder bis zum Halse. Aufrecht saß er da, die Angen fast starr in das kahle Zimmer gerichtet. Kein Wort entging ihm mehr: aber er rührte sich nicht, ^est wollte er bleiben und seiner Pflicht be-wußt, denn was — was war es eigentlich, diefer Streich aus feinen Mndorjahren?! Nichts... Nichts Er war tausendmal bereut und vergessen, sicherlich auch von dem, den er jetzt anklagn sollte vor der Öffentlichkeit. Denn wie del' ihm in die Augen sah, so sah nur einer, der nichto mehr weiß und nichts et> kennt. Wie sollte er auch, nach über zwanzig Jahren!! Er lachte fast laut in die Versammlung hinein. Der Präsident sah ihn verwundert an. ..Herr Kollege . . .," sagt? ?v mnfmend. (Vchluh solgl.) Line Hamburger Patriziers/ Roman aus dem modernen Hamburg von Dew ^ (52. Fortsetzung.) ^ ^'^'!'' „Ich bin nicht mehr disponiert," ^t^ lohnte sich auch nicht, meinen wirren ^/, sch^/' lauschen. So ist es aber immer. Wen" '" ^'' , an etwas denke, treibt C5 mich ans -^"^ llb^ die verschiedenen Empfindungen nicht bei! ^ als wenn ich sie in Tönen umsetze." ^h^ Sie hatte sich bei den letzten Worten . den Flügel geschlossen. Mrut^" „Sie wollten uns besnchen, 5M< ^ ^ sie. „Tante ist, soviel ich weih, oben." ^ickt-' ^ Struth schüttelte den Kopf, sagte "M ^ij? kleine Pause trat ein, eine drücken^ ^ Schweigens für beide. ^ndt^ ,5''' Gifela hätte fich der peinlich wero^ ^,1? tion gern entzogen, konnte aber doch "' ^ ^ teres fortgehen. ^ , ^t? ^ „Kommen Sie mit nach oben?' ^ sa^^'l' einer Weile, um nur überhaupt etwc" Z^. s^r Sie fah, daß er aniwm'ten woM, " ,,, ^, p hervorbringen konnte. Mit einer sl""' ^ fi>>''^ aung wollte sie an ihm vorlibergehen.^ .^''.'^ plötzlich ihre beiden Hände ergriff", ""' ^ V Hundertmal hatte Ttruth sich ^^ ^ wenn er Giselas Gunst zu gewinnen ^l^« sehr vorsichtia und überlegend zu WeA ^l», dnh «H l'ch aus das imw-stp z„ bkhsM"^ -^H^Zeiwn« Nr, 54, __________433________________ ______ g 2My 1802. ^n Tc>s> ^"^ alsdald wieder auf. und noch an dem- ^ M wanderte er in den Arrest, 's» 'in Ciiu .^ ^ ä z ch e n s Auffatzheft.) Der Esel ^n ii, v-,,^''" und ein Schimpfwort. Seine Ohren findet >^^lln Vücher» vor. ^lal. und Proviuzial-Na^chtcll^ ^'ung der neuen Orthographie in deu Schulen. Misters f>"^ signalisierte Erlaß Gr. Exzellenz des Herrn ^ folcifnl" ^"ltus und Unterricht Dr. Ritter von Harte! H 3 Wortlaut: ^"^' A, ^'^ung auf die Ministerial - Verordnungen M I i"^ 1879. Z. 4779. und vom 22. November '"Mi, si!.. ^' 5'"be ich eine nene veränderte Ausgabe der ^ch'ns' °'^, kutsche Rechtschreibung nebst Wurterver. >'ch bo„ h .^^"ltlichen. Diese neue Auflage unterscheidei I^slchllich ,^"^"n in wesentlichen Punkten, stimmt aber ^ "n üh ^^ Schreibweisen und wichtigeren Regeln mit ^ Nps,.,!^'' kutschen Sprachgebiete erscheinenden ähn- Aue ^ "^5" "berein. ^ich^I?^ ^^ Erscheinens der bezeichneten Schrift ^"achstehendesnnzuorbnen: -^cicht ",^" dem t. l. Ministerium für Kultus und '. ' " mittleren und oberen blassen der Mittel-!!'" 'n ae. ^"'^^n Lehranstalten, sind die neuen Re- 2leicht,'!'^^" ^eise zum Gegenstände einer besonderen .' ^o da^m''^'""lung zu machen. ^ ^iccuia """^Verzeichnis Doppclschreibungen aufloeist, ?l°i>z ss ""^ 3'rlular. Codex und Kodex. Distance und ^cist ^""'"unie und Zeremonie, Accord und Atlord. ^!!»Sin '^^' Hasard- und Hazarbspiel und andere, a l"Nge,/ , ''" ^ ^ ^^ Regclbucheä enthaltenen Äe-^lhteib^... °^ugehen. und sind demgemäß die neuen ^z. ^.'^ su bevorzugen, also: Zirlular. Köder. Di ' , T)ie K"""' ^llord. Akzise. .Hasardspiel und anderc, ' ^2 sind' "^"'^"' "^ der ersten Auflagc deö Regel-? ^N <3ch!-'/^^°"^ bis auf weiteres zu dulden, demnach > ülz ""lerheftcn nicht als Fehler zu behandeln, sondern s'^"' Nliss^f ^°" ^"' "">"l Schreibweisen zu mar It,». >N)soi!nen wird mit aller Strenge entgegenzutrete» ?Wn. A.^".,^l)r' und Lesebüchern, sowie in den Lehr-^'^'! be,'i ^ ^^ ^" Gebrauch an niederen und mittleren >chen ^ ^^ N"b' sind die neuen Schreibweisen zu ge-j^'tt'el s°^ ^"'^" ^^^" approbierte Lehrbücher und !' hnidei "! ^'^ "'^ Unterrichtsstufe bei Vornahme ent-°^"tt v»s s^^lsungen. beziehungsweise Verbesserungen V noch i,, !^^' Sähe und Wortformen durch den Lehrer "^sichtli/'^uljahre 1902/1903 in Verwendung bleiben. ° f l »oild übrigen approbierten Lehrbücher und Lehr-^ s ^' über? ^bergllngs-Stlldiuin von fünf Jahren fest->!^de^ ^i^^" Zeitpunkt lönnte nur ausnahmsweise in >.^ b°ni ^ . Uchtswürdigen Fällen hinausgegangen werden. > ersch^"^")re 1902/1903 ab neu oder in neuen Auf-l ^WsN ^. "' Lehrbücher und Lehrmittel müssen, um b "euen,^ ? ^"" Untcirichtsgebrauche zu erlangen, in s Ü't ^nner^ ?°^"pl)'k Druckt zur Vorlage gebracht wer-t Jahr., .,^ genannten Uebergangs-Stadiums von k 's'e in d °'""i approbierte Auflagen eines Buches. ^^ N'baN? -°^^ ''^ ^^ """" Orthographie gedruckt. «schule „ s ^ "'^ wesentlich voneinander abweichen, in , ^^^^ei'einander benutzt werden. 3.) Von dem oben bezeichneten Zeitpunkte der Ein^ führung an haben sich die Direktionen und Schulleitungen, sowie die gesamte Lehrerschaft im amtlichen Vertehre und im Vcrtehre mit den Eltern und Schülern, in der Schule überhaupt der neuen Orthographie zu bedienen. Auch darf ick von dem berufseifrigen Wirten der gesamten Lehrerschaft erwarten, daß sie für die Verbreitung der neuen Rechtschreibung auch außerhalb der Schule ihre Kraft und Er^ sahrung in den öffentlichen Dienst stellt, sei es durch Ver^ anslaltung von Vorträgen, sei es durch Erteilung von Auskünften, sowie auf jede andere Art, die geeignet ift, d „Mestni Dom" eine außerordentliche Generalversammlung! mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Wahl von Mitgliedern c:ls Beirat des Magistrates in Erdbeben-Darlehen-Angele-genheiten. 2.) Aenderung der Statuten. — Nach der Versammlung folgt ein Vortrag des Architekten und Ingenieurs H>irn A. Trummler: 1.) Ueber das Auftreten von Bau-schaden bei neugebautcn Häusern mit besonderer Berücksichtigung unserer Bauperiode nach dem Erdbeben, und die Ur-suchen derselben; 2.) Anweisungen für Bauherren über das Vorgehen beim Baue eines Hauses. Zu diesem Vortrage sind auch Nichtmitglieder eingeladen. — (K a r a mbol-Tu r n i e r.) Heute abends um 1/^9 Uhr wird Herr Johann Trebar im Cafö Elefant eine Villardvorstellung, bestehend aus Kunst- und Phantasie-stößen, veranstalten. Die Vorstellung dürfte bei allen Bil-laidspiclern starlein Interesse begegnen, da Herr Trebar unstreitig der Champion der österreichisch-ungarischen Villardspieler ist. dl,'5 jungen Mädchens ver-^ ah,..' bcmnt allc<' ucrspu'k'n. ^n diesem Äugc'!^ ^Ama "" alk> nuten VlirscW', "llo kaltsimn^n > ^s^.s 5 .^"'standc><' um> M-tgMnsm. Nk' l!l!^^ ^l,, "" ^ scholl «-schienen wic in dieser ' ^stei^.'/^ ^l-l,r^!Uen der Vernunft uild .^tillaheit ^lid^ >u '"^ >^1 "n wildes, leidenschaftlich ver< ^'"ldli ^"'^" 'u ll'm Vahn. >l,f sr(!i,./ ^^- ^truth. ich bitte Sie! Geben Sie mich ^ Hand "^ ^lseln iium'tlich, iudeu, sie vergebens 3n. "^w w^' ^^ ^''""' ^u befreien snchte. H?> ^bm? "-I"'"' lMte Sie fest, Gisela - fürs ^M dorl^' ^" Wie ich Sie liebe, hat Sie kein '^ ^w ," " ^^liebt - salbst Ihre Llten, nicht! S^ M ^U'br nV^'"''^ """1 '"'l' Gebell! Stoßen Sie l^°te!i! ^. "'"It oun sich! Sie wird Ihnen nie wieder '^!^s, . '^ lasse Sie auch nicht! Ich mus; Sie ^'.^"ll und ich werde!" '„i, ^is^ ^ «eben Sie sofort meine Hände frei!" ^ '^'l sc>l, ?""' ""'l'" Art niid Weise ist zu», "Nli^,.. u- U(.'fn',,,dlich, jedenfalls sehr wenig aent^ ö"°rt^^'"! Ich l^ss,> Sie nicht, bevor ich Ihre ^ift- N km,,' ° '^1 hoffen darf! Sie erwidern ineine ^ll^^N n^?"^' in dein Mas;e, N'ie ich e5 mir !n^'"n^.7^'< "ber ich erhoffe in diefer Hinsicht ^^ük '"'lunft. Eine ^iebe wie die. meine mus; ^^"- ^Ua,.< ^'"^isierend lvirken!" '"'^ ^Nm'i ^uterbrach Gisda seine ruckweise her-^, ^ / ^"^'. „Obgleich ich eine so seltsame ^"y iih elaennrtigcn Umständen angebrachte ^l)m,pt keiner Antwort würdigen sollte. will ich Sie über meine Gefühle doch nicht im Un^ tlaren lassen. Tatsächlich erwidere ich Ihre Neigung überhaupt nicht, werde sie auch nie erwidern! Der Manu, der meinem Ideal entspräche und dem ich mich ^u eigen geben tonnte, müßte anders ausschauen, anders sein, als Sie. Äeenden wir deshalb diese peinliche Unterredung -- und nochmals: lassen Sie meine Hände los, oder ich rufe um Hilfe!" „Aber ich will — ich will die Hoffnung, Sie zu erringen, nicht ansgeben!" Eine brennende Atemwelle glitt über Gifelas er^ blaßtes Gesicht. Mit einem nnterdrüctten Ausschrei wich sie zurück, aber eiseuM hielten die weißen, starteu Hände des Mannes die ihren wie mit einein Schraub-stocke umklammert, bis sie auf einmal jäh sich lösten - - auf ein plötzliches Geräusch von der Tür her. Unerwartet sollte Gisela die ersehnte Rettung kommen, Ein t'urzes Pochen ertönte, dann ward die Tür hastig geöffnet und im Nahmende rselben erschien die schlanke, kräftige Gestalt eines Herrn in Reise-kl eidern. Mit einer unterdrückten Verwünschung ließ der iAmerikaner das Mädchen fahren. Sie taumelte von der jähen Aewegung zurück und blickte verstört zu dem Eingetretenen hinüber, der mit großen, erstaunten Angen die wunderliche Szene betrachtete. „Pardon! Mein Name ist Meysen, Thonvalo KUensen-Meeder", sagte er, sich höflich vor Gisela ver neigend, „Mama schickte mich hierher, um meine Eou sine zn begrüßen. Habe ich vielleicht dntz Vergnügen. Fräulein Gisela Meeder zn schcn?" lHorlsttzung folgt.) — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 23. Februar bis 1. März lamen in Laibach 2? Kinder zur Welt (40 A,), darunter eine Totgeburt, dagegen starben 10 Personen (23:7 ^), und zwar an Tuberkulose 5, an Entzündung der Atmungsorgane 1. an sonstigen Krcmlheiten 10 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde (25 ^) und 8 Personen aus Anstalten (50 ?i). In-feltionserlrantungen wurden gemeldet: Typhus 1. Diphthe-rilis 2. — (Hauptversammlung der Frauen' orlsgrupfte Laibach des Deutschen Schul-ve reines.) Am 4. d. M. fand unter dem Vorsitze der Obmännin, Frau Therese Maurer, die außergewöhnlich zahlreich besuchte diesjährige Hauptversammlung statt, welcher auch die Tochter des 1. Zahlmeisters des Deutschen Schulvereines in Wien. Fräulein Schaudl, als Gast beiwohnte. Dem von der Schriftführerin Frau Marie Wettach vorgetragenen Jahresberichte entnehmen wi: Folgendes: Das abgelaufene Vereinsjahr ist als ein segensreiches zu bezeichnen, da alle Unternehmungen in seltener Weise glückten, eine große Zahl neuer Mitglieder gewonnen »rurde und di? so v»rdiente langjährige Obmännin, Frau ^h. Maurer, welche infolge schwerer Erkrankung im Vorjahre ihre Funktion niederlegen mußte, die in der letzten Hauptversammlung neuerdings auf sie gefallene Wahl als Ob-männin annahm.Weiters wurde der langjährigen Thätigkeit der früheren Schriftführerin, Fran Alba Hintne r. an-erkennend gedacht. Der Trauer um den Verlust der mit dem Tobe abgegangenen Mitglieder, und zwar der Damen Leo« poldine Valenta, Edlen von Warchthuln, Htaroline von P r e m e r st e i n . Klementine Dzimsli, Henriettc Oswald. Angela Malovrh und Marie Berton-zel, gab die Versammlung durch Erheben von den Sitzen Ausdruck. Der Htrainischen Sparkasse, welche stets in reichem Maße ihre Spenden allen Unternehmungen, allen Schulen und Anstalten der Ortsgruppe angedeihen laßt, und u. a. durch die Widmung von 500 lv auch die Christbaumfeicr in, Deutschen Kindergarten ermöglicht hatte, wurde der innigste Danl ausgesprochen; desgleichen wurde derselbe alten Frauen dargebracht, die sich um diese im Hinblicke auf das vorher stattgehabte Chrysanthemenfest in schlichterer Form als sonst veranstaltete Weihnachtsfeier Verdienste erworben. Eingehendst wurde im Berichte der große künstlerische und materielle Erfolg des Chrhsanthemenfestes besprochen und allen daran Beteiligten nochmals gedankt. Die Unterrichts-Nesllltate in den Vereinsschulen sind, wie sonst immer vorzügliche' der Aesuch ist ein guter zu nennen. Die Lösung der Frage, dein Deutschen Kindergarten ein eigenes Heim zu schaffen, erscheint in nähere Aussicht gerückt. — Dem von der Zahlmeisterin Frau Mary Götz vorgetragenen Kafsaberichte zufolge beträgt die Anzahl der Mitglieder 389 Frauen. An Spenden hatte die Ortsgruppe, außer jenen der.NrciiniscyenSparlasse. eine solche der deutschen Landtags-abgeordneten von L0 1i. zu verzeichnen, an die sich kleinere Beträge aus deutschen !tr?isen und Vereinen schließen; im ganzen betrugen die Einnahmen (inklusive der Mitglieder beitrage) 1193 X 70 l,, welche Summ«, abzüglich des Ne° träges von 77 X 25 k. an dei Vereinsleilung nach Wien gesandt wurde. .....In den Ausschuß wurden alle bisherigen Funttionärinnen, und zwar die Damen: Therese Maurer »Obmännin). Ninla L u cl m a n n (Stellvertrcterin), Marie Wettach (Schriftführerin). Mary Höh (Zahlmeistern,), und Rita Tönnies (Stellvertretern) wieder gewählt. Als Stcllvertreterin der Schriftführerin wurde einstimmig Frau Paula von P l a ch l y in den Ausschuß entsendet. — (Ein CYrill - und Methodabend) wird heute abends 8 Uhr von der Filiale des Cyrill- und Methodvereines der St. Peterspfarre in den Lokalitäten der Bierhalle Hafner veranstaltet. Auf dem Programme befinden sich mehrere musikalische Nummern, Oesangsvoiträge, ein komisch-ernster Vortrag sowie die Eröffnung des allerneuesten Geschäftes „mit nationalem Pfeffer". Eintritt per Person 20 k. — (Wähle n.) Bei den am 1. b. M. staitgefunbenen Wahlen der Funktionäre für den Aeziilsstraßcnausschuß von Neumarttl und für die Sanilätsdistriltsvertrctung dortselbst wurden gewählt: Als Obmann beider genannter Körperschaften Herr Karl V. Mally, Gemeindevorsteher in Neumarltl- zum Obmann - Stellvertreter des Bezirls-straßenausschusses Herr Johann Golmajer, Gemeindevorsteher in Kaier, und zum Obmann - Stellvertreter der Sanitätsdistriltsvertretung Herr Michael Koielj, Gemeindevorsteher in Zadraga. —n. " (E r ba bru t schu ng in G o r e n j a v a s.) Nach einer uns aus itrainburg zugekommenen Meldung ist am 1. d. M. nachmittags in Gorenjavas, etwa 200 Schritte von der Gendarmerie - Kaserne entfernt, infolge Schneetauens >ind der anhaltenden Regengüsse eine Erbabrutschung erfolgt, wodurch ein beiläufiger Schaden von 2500 II verursacht wurde. —1-. — (Hochwasser im Planinatal e.) Wie dem „Slovenec" ans Planina geschrieben wird, steigt das Hoch» Wasser im Planinatale wieder so rapid, daß die Bewohner von Unter-Planina wahrscheinlich ihre Wohnungen werde» verlassen müssen. Letzthin betrug der Wassersiand 360 cm, jetzt gehen die Fluten bereits über 4 in hoch. Die Ursache des Hochwassers ist in dem raschen Schmelzen der Schneemassen auf den Bergen zu suchen. Die Ueberschwemmung dürfte bis Ostern anhalten. — (Verbrüh t.) Am 21. v. M. stellte die Arbeiters gattin Theresia Pirc in Selo bei Ubmat eine Pfanne sieden^ dcn Kaffees aus das beim Sparherbe angebrachte Backrohr Türl und beschäftigte sich sodann mit dem Aufräumen in der Küche. Inzwischen kroch ihr vierjährige, Sohn Stanislaus auf einen am Sparherde stehenden "^. furzte d« Pfanm um und deren Inhalt erg"b ^'h"'^ und Brust, baß er ins iic>nbt,v,p't"l gebracht werben mußll. Laibacher Zeitung Nr. 54. 434 6. März l90^. — (E ch »vu rge ri ch t s verh a n blun g.) Gestern fand unter dem Vorsitze des Herrn Landesgerichts-Vize-präsidenten Pajt die Verhandlung gegen den 38 Jahre alten Ärundbesitzerssohn Johann Mihelic- aus Et. Martin a. d. Save, Bezirt Umgebung Laibach, Niegen Totschlages statt. AIs Ankläger fungierte Herr Staatsanwalts-Substitut Albert Ritter von L u f ch a n. — In der Nacht vom 17. auf den 18. August 1901 zechten im Gasthause des Johann Dol-niöar in Hrastje mehrere Burschen au» Hrastje, Tolma5evo und St. Martin. An einem Tische saß der Beschuldigte mit mehreren Burschen aus Hrastje, am zweiten Tische aber befanden sich Franz und Johann Zajc, Franz Kaear und Franz Äobnar aus St. Martin, dann Franz Aolta aus Oberje. Es tam zu einem Streite zwischen Johann Kamnar und Franz Zajc, wobei ersterer den letzteren mit der Faust derart in den Mund stich, daß er ihm ein Stück eines vorderen Zahnes abschlug. Daraufhin entstand bor dem Gast-Hause zwischen Franz Zajc und dem Mihelic, welcher schon längere Zeit einen Zorn auf Zajc und dessen Familie hatte, eil^ Wortwechsel, doch tam es noch zu keiner Prügelei. Gegen ^3 Uhr früh verließen Franz und Johann Zajc samt Genossen das Gasthaus und begaben sich gegen St. Martin nach Hause. Kaum NO Schritt entfernt, wurden sie jedoch don der gegnerischen Partei überfallen, wobei Franz Zajc vom Beschuldigten, Johann Mihelw, derart mit einer Haue auf den Kopf geschlagen wurde, daß ihm die Hirnschale eingedrückt und der Kiefer zerschmettert wurde; schließlich er-dielt er rinen Stich in die linte Hüfte. Ins Lanbesspital überführt, erlag er am 24. August 1901 den erlittenen Verletzungen. — Miheliü wurde mit 6 gegen 6 Stimmen freigesprochen. —l. — (EinpopulärwissenschaftlicherVoI-t r a g) findet Sonntag um ^/.11 Uhr vormittags im großen Saal« des ..Mestni Dom" statt. Der Setundärarzt des Landesspitales, Herr Dr. Zajec. wird das Thema „Ueber die Tuberkulose" behandeln. — (Von der Laibacher bürgerlichen tta-pelle.) Der Verein I^ub^lMick» luuZöanglcu ^odda wirb Samstag abends um 8 Uhr in Hafners Nieihalle eine l^lherordentliche Generalversammlung abhalten, auf deren Programme sich ein Bericht über den gegenwärtigen finanziellen Stand sowie eine Besprechung über die Auflösung des Vereines befindet. — (Von der ombrometrifchen Beobachtungsstation Littai.) Die ombrometrische Beobachtungsstation III. Grades in Littai verzeichnete im Monate Februar 11 Regentage. An vie^r Tagen gab es Schnee und an li Tagen ging Regen, mit Schnee untermischt, nieder. Die höchste Schneedecke gab es am 3. Februar mit 12 «m, die niedrigste am 6., 7., 16. und 19. Februar mit 3 «in. Die größte Niederschlagsmenge in 24 Stunden wurde am 10. Februar mit 24 9 iniu. die geringste am 27. Februar mit 12 nun beobachtet, während an 7 Tagen des Monates überhaupt lein Niederschlug zu verzeichnen tam. Die höchste Lufttemperatur wurde am 8. Februar mit 4-78 Grad (ü, und die niedrigste am 6. Februar mit — 1 Grab 0. stets um 2 Uhr nachmittags, beobachtet. —ik. — (Wasser stanbder Save.) Die im Laufe des Monates Februar am Pegel der Littaier Savebrücke vorgenommenen Beobachtungen des Wafserftandes des Save-flufses ergaben den höchsten Wasserstanb am 11. Februar mit 207 «i« und den niedrigsten am 7. Februar mit 63 «in ob«r Null. Veobachtungsstunde 8 Uhr früh. — Der durchschnittliche mittlere Nafserstand im verflossenen Monate betrug 108 «in. — Die höchste Wassertemperatur hatte die Save im Monate Februar am 21. Februar mit ^ 5'6 Grad 0, die niedrigste am 17. Februar mit > 3 1 Grad 0 nach den jedesmal um 8 Uhr früh gepflogenen Beobachtungen. —ik. — (Buren und Engländer.) Am 20. v. M. spielten der 13 Jahre alte Vinzenz Potorn. der 9 Jahre alte Alois Ierman und der 9 Jahre alte Erwin Lilct auf der Wiese des Harabcm an der Sallocher Straße Buren und Engländer. Potorn hatte ein Flaubert-Gewehr, welches er heimlich einem gewissen Komp genommen und mit Schrot geladen hatte, und schoß damit, in der Meinung, das Gewehr trage nicht so weit, gegen die zwei Buren, welche etwa 100 Schritt von ihm entfernt standen. Hiebei traf er den Ierman in die linke Hand, so bah der Knabe ins Landesspital zur Heilung abgegeben werden muhte. —I. — (F ü r b i e armen Krain burger Studenten.) Wenn die Armut der Studenten überhaupt sprichwörtlich ist. so lann man dieses Sprichwort an der Mehrzahl der Krainburger Stubenten förmlich illustriert finden. Große Anforderungen lverden sonach an diejenigen Institutionen gestellt, die es sich in jugend- und bilbungs freundliä^r Abficht zur Aufgabe gemacht haben, den bringenden Bedürfnissen folcher Schüler entgegenzukommen. — Unter diesen arbeitet nach dem umfangreichsten Programme mit den größten Mitteln und daher auch unter größter Inanspruchnahme die Stude ntcn lü che. Doch sprechen in solchen Fällen nur die Zahlen eine beredte und überzeugende Sprache; es seien somit die Hauptzahlen, die der Rechnungsabschluß über das I. Semester aufweist, hier reproduziert. Ausgeteilt wurden vom 1. Oktober 1901 bis 17. Februar 1902 nahezu 20.000 Portionen an 112 Schüler: es wurden also ein Viertel der Schüler des Gymnasiums 1- oder 2mal dls Tages verköstigt. Die Ausgaben dafür betragen ^133 X f>0 k; da sich die Einnahmen des Vereines auf 3155 X be-licfen, so ergibt sich beim Utbergange in das II. Semester ^in kleiner Ucberschuh (21 lv 40 k). Wenn nun auch der Verein in seinem Stammkapital eine feste finanzielle Grundlage besitzt, so decken dennoch die daraus fließenden Zinsen bloß rund ein Zehntel der laufenden Bedürfnisse, während alles Uebria/ durch freiwillige Spenden aufgebracht werden muh. Um den Verein, der konsequent nur tadellose Schüler i.i'.terstüht (im abgelaufenen Semest« sind fast 20 Prozent her. Unterstützt«,, VorzugischMer), nicht «tft>a je in bit Zwangslage tonnncn zu lassen, daß er sein wohltätiges Willen einschränken müßte, sei derselbe allseitiger ausgiebiger Unterstützung angelegentlich empföhlet'.. —in— — (Verloren) wurde auf dem Wege vom Gradi^e, über den Kongreßplatz, durch die Schtllenburg- und Knafl' gcsie, Bleiweis- und Franz Josef-Straße bis zur Wiener-strahe eine goldene Sicherheitsnadel mit einem Brillanten. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche Bühne.) Zum fünftenmale wurde gcsiern die phantastische Oper „Hoffmanns Erzählungen" von Offenbach bci gut besuchtem Hause aufgeführt. Das große Interesse, das dem fesselnden Werte entgegengebracht wnrde, und das ihm auch in ber nächsten Spielzeit noch manch-Wiederholung sichert, wirb hoffentlich dic Direktion veranlassen, einer Kunstgattung, die in den letzten Jahren arg vernachlässigt wurde, der Spieloper, größere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Wie dankbar die Pflege derselben sich gestaltet, hl'ben „Hoffmanns Erzählungen" überzeugend dargetan. Wir betonen diese erfreuliche Tatsache zum wicderholtenmale-hoffentlich bleibt unsere Mahnung nicht eine Predigt in der Wüste. Samstag hat die vortrefflich? Primadonna unserer Operette, Fräulein S ebrian , ihren Ehrcnabend. Bei den großen Erfolgen, deren sich die beliebte Künstlerin erfreute, bldarf es wohl keiner weiteren Aufmunterung, um das Publikum zu zahlreichem Besuche der Benefiz-Vorstellung zu veranlassen. — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) Heute gelangt „Das süße Mädel" zum dritten- und letztcn-male zur Aufführung. Die Vorstellung findet bei gewöhnlichen, Preisen statt; es haben auch Ermäßigungen Giltigleit. — (G. Frehtags Rciselarte von Bosnien, Dalmatien und der Hercegovina), 1:900.000, Preis 4 K. auf Leinwand 5 lv. Verlag von G. Freytag ,^ ^ feuerte nun seinerseits, worauf Alavantiö, ""tte» <^, Brust getroffen, tot zusammenstürzte. Das Gtsoi3 vcnti'6' wurde verhaftet. ,, ^>< VeIgrad, 5. März. Die Blätter besprechen "" ^ rüstung den heutigen Putschversuch in Kabac, den ^ kläglich bezeichnen, und fügen hinzu, seine Änsti»^ .^ü überzeugt sein, daß ihnen Serbien für immer ver, bleiben wird. .^.M Belgrad, 5. März. Der heute in lZabac m^ Nada Alavanti« brachte aus Mitrovica eine gedr"" ^ tlamation mit, in »velcher er erklärte, daß er >nu . .^h^ tigcn Tage die Diktatur übernehme. In dieser Ä'^V^^ wurde die strengste Untersuchung angeordnet. D>e ^, Alavanti« mitgelommenen Individuen befinden s><" Wien. 5. März. Seine Majestät der K°'' FÜ' willigte dem unter dein Protektorate des Erzh"M.^ und dem Präsidium des Fürsten Max Egon 3" ^ ziü gebildeten Komitee behufs Schaffung einer Inst''" ^M Bekämpfung des Lupus eine vorläufige Spende vo Kronen aus der Privatlasse. < ,F Wien, 5. März. Der Eisenbahnminister ^ „^ fing heute eine vom Abg. Mastalta vorgestellte " ^ ^, dec Beamten der Minister eine Denkschrift, enthaltend die vom ^ ^i in> November 1901 beschlossenen Wünsche und "'A^tsM Veamten, unterbreiteten. Der Minister nahm die ^ ^^ entgegen und bemerkte, das Eisenbahnminister'UM, ^ uach denPrivatbahnveamten wärmstensWohlwolttn ^ ^ müsse sich angesichts der Verschiedenheit seiner ^" . y!'s>' Aufsichtsbehörde von der Funktion der eigenen ott U ^: Gienze seiner Zuständigkeit gegenwärtig halten, l , ^ in AngelegenlM des Personals der Piivatvah""'^sii rüclhaltung sich auferlegen, welche durch die ^"^ ^„b ^ teit der Privatbahnen-Verwaltungen für Dienp ^ bahrung sowie durch die Nahrung ihrer dienstliche ^'> tät bedingt erscheint. Der Minister empfahl die ^^ !" des Dienstweges, erklärte sich aber bereit, ba" l^l ^ befürworten und behufs Klarstellung der Erhan"^ ," Bitten sich mit der Bahngesellschaft ins EinverN^ setzen .... »V»l" Brüssel, 5. März. Die Zuckertonven^ heute abends unterzeichnet. ^ Paris, 5. März. Der russische Votsch<^ Urussoff empfing vom Kaiser Nikolaus ein an den^ ^i,< ten Loubet gerichtetes Handschreiben, in welche'" , O die Einladung zu einem Besuche in Rußland ""<" F> glaubt. Präsident Loubet werbe am 16. Mai '" eintreffen. ^ ^ Melbourne. 5. März. Hier wurde blsye ^^ ziger Pcstfall nachgewiesen, der sick auf einem v ^ °^ kommenden Dampfer ereignete. In Sidney f'" ^ lol' Ausbruche der Pest 46 Fälle vorgekommen, wovon verliefen Ausweis über den Stand der Tierse^ in kram ^ für die geit vom 2b. Februar bis 3. März > Es herrscht: ^ der «otlauf bei Vchweiucn im Bezirke Abclö Gemeinde Wippach ^1 Geh.); Oe<,^ die Schweinepest im Uezirle Ndelöberg M 0"' ^ M, Dornega. (3 Geh.), Orafeubrmm (4 Gel).), I°v"" » (6A.ü im Bezirke Gouschee in den Gemeinden IurM ^ »^. Viieoerooif (1U Geh.), Poogo« ^ Geh.), Nels'"^. DAl im Vezirle Rudolfswert m den Gemeinde» «.^el^,, Stopic (1 Geh.), Seisenberg (1 Geh.); im VeM^ (1 ^ in den Gemeinden Mtenmartt (6 Geh.); Vövlu,^ Lota (ii Geh.), Podsemel (2 Geh.). Erloschen: ^ -> Wind d,«H"" > . 2u.!,l, ?35S, 6 1^FÖ. >.Mig t^ l ° 9 . Ab /41-Uj 2'2 N. jchwach yM"7^ ! . , 6.>'7. F. s'74^il"l'3^0LO.schw^' g"l"' » Das Tagesmittel der gestrigen Icmpera<"l ^ , male: 19°. ^^^^^ » VerantworMchlr Nedalteur: Anton F " " l --^H^Zeitung Nr. 54. _______________ 435_________________________________________6 März 1902. y Verstorbene. 3", 34 <5 Atirz. Rosalia Tschurn, Magistratsbeamteus- Mtiwii^ ' ^°ngrcßplatz 15, Marasmus. — Maria Trlavec, ^»nui ^ ' Madehlystraße 11, Nsmeutia »enili« H ^ 2, s» '7i.^ Gertraud Turs c, Private, 4b I., Studenten. W iL.'si/.^iirz. Anton Kozuh, Inwohner. 79 I, Cegnar' ^°»°sse 1« ^ p"'"' " I°les Ncbol, Schlosserssoh,,, 7 T,, ^P^ ^"mlatarrh. — Alois Cruder, Dienstmanu, ^"lche Wasse 7, Tuberkulose. . Än, 9 .... ^'" Iiviljpitale. ^llili, <,"^"z. Maria Koprivec, Kalschlcrsgattin, b«I.. ' " «eplirili«. .^ «n, 2 ^ 3m Siechenhau,e. '^i,z / -utarz. Agnrs Geil. Magd, 50 I.. Dementia Chemische Farben ?^>e^i?°!"' Eldsardrn jiir Mauirr. sslöhte Auswahl. Vl ^ bei Vvüder Vberl, Laibach, Frauzislauer« ^M^^swal<ü mit Nachlialmn'. ^9 j'.). l l—N Panorama International im bürgerl. Spitalsgebäude. Eingang vom Obstmarkt (Pogaèar ¦ Platz). Laibacher Kunstausstellung I. Ranges. Photoplastische Rundreisen duroh did ganze Welt. IVwu* xaocla. dts*e>l Vage» heute Donnerstag, Freitag and Samstag, den 6., 7. und 8. März: (740) tolrtiileimiiiiteAiisslelluitkrSene: Burenkrieg. Täglich geöffnet von 9 Uhr morgens bis 9 Uhr abends. Aanöestyeateu in Aclivach. 94. Vorst Heute Donnerstag, tj. März. Ung. Lag. Das jüße Mädel. Operette in drei Alten von Alexander Landesberg und Leo Stein. — Musil von Heinrich Reinhardt. Ansang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Für die trostreich erwiesene Teilnahme an« läßlich des Ablebens meiner lieben Mutter, Frau Nosalia Tschurn sowie für die ehrende Begleitung zu ihrer letzten Ruhestätte und die derselben gewidmeten Blumen» grüß? sagt allen Beteiligten deu innigsten Danl Karl Tschurn samt Familie. Laibach, am 5. März 1902. Kurse an der Wiener Börse vom 3. März 1992. «^ b«. „Menen Kurs^«« Die noli^rten tturfe uersteben stch in Kronenioalirung, Die ^otievuüg lämmllicher Aktien und der «Diversen Lose» versteht stch per Glück. i^^""il ^v k^'^ lOl« 101 kl. > " U st- ^" lk'.''10 il'UIC > " »n« «' ^ 0 "3-üc 1^-50 "^ ^>«t,/l!b,h„ ,«'^ , , 4"/« 9«,?^ gg 75 Geld ! Ware Von, 3«aate zur Zahlung Übernommene Vlseub.»Vr u, 2000 M. 4°.<,......... 11tl'2i» l!iU- Franz Iolei'Ä., !tul. 1884 (dw. St.) Tild,, 4°^,..... S9 «0 l0U »<> Galizischc Karl Ludwig-Bahn (biv. Et,)Ellb 4",« ... 98-liU VS LO Vorarlbsraor Vahn, «m. 1884 stw. 2t,)Eilb 4"» . . . 99 — ivo - htaatllschuld der zünde? del ungarischen Lrone. 4"/°l,ng, Ooldrciül' »^r Nliss,' , l»0'<«> l«0'Li» d!o. btu, p« Ultimo , . . . l^0'l'ü l^0'»b 4",„ bto. Rillte i» Nron!'!,wäl,r,. ! st^lersrel, per Nassl' . . . »7^', !>7 05 4"/„ dto. dtu, dto, per UKimo , 87 !j,i U? bi> UNg, Tt. 0ld l!>!) ^l-üll bt°. blo. Eillicr lU<1 lUl «5 bto, Prüm.-U. ^ lOU fl, — Ä><> K l!»2 »ü l94-2ö dto, btü, il l'U f>, — u»'! li !lÄ^!'i!5 1i»4 »5 Tlieih.8iea.-Lol>' 4«/» . , , . ,ü» 2b lü» «5 4"/u »lngar. «Ärundentl. - Oblig, S? - «?'»» 4"/« troat. und Illlvo,,. delto W — -^'— Andere Hssentl. Hnlehen. b»/« Donll»'Neg.'«lnleihe 1878 . 10« — W7'- «lnleben der Stadt Vürz . . yu-10 8» 7b Nnlchen der Stadt Wien . . . l io« 85 ll'7 25 dto. dlo. (Silber od. Gold) 1»3'K<1124-6(1 bto. bto. (l«94). . . , i »«?l> 9? 75 dto. dto. <1»98). . . , " 88'2« 2N 5« Vörsebau.Anlehe», verlusb. i>°» 10» Kratner Laudes-Anlehen . > 9« - U?' — Veld ^ W»re Vftnbbriest etl. Voblr. aNa.0ft,in b0I.«rl.4"/> 97 35 98 s» N.'dllerr, Landes Hup.-Anst. 4°/° 9» — 10U-— Oft.ung, «an! <«' ,jäbr, verl. 4"»......... 100-10 tUl l0 dlo, dto. 5«Mr. verl, 4",» 1l»0lN 1U1 l0 Tv»ll°sle, 1,öst.,««I..«rl,4'<> »v-bO 1A» 50 ^isenbahn-Priantätg« Pbllgationen. FerbinandsMorbbahn Em. 18»a 100-— ioo-8o vesterr, Äiordwestbahn . . . 108-— 10» ?l> Ltaa»«bal)N....... 4»ä — 4«! — Tübbabn tl »°/„vcrz,Iänn,'IuIi «19 — —-— dto, l» b°,«..... —-— 180 «.°> Ung.'Nllliz. Vahn..... 108 b» 109 40 4" >, Unterlrainer Äah,ien . . 99 50 100 — Diverse Lost ,pcr Stück). Verzinsliche «ose. 8°n Uodcülreolt Lose Cm. 1880 li6L — »»«'- 3°/» ,, ., EM. 1889 2b6'5l> Äü8-^ 4"/o DunauDampsich. l fl. . b00'— bü0'— ü"/>! Hunau Ncgul,-Lolt . . . 27925 28t L!> Nnucrzlnsllche i!«se. Vubap, Basilica (Dombau) n fl. 1840 IS-^O ttieditlvle 100 sl. ..... 424-— 428- «llary-Lole 40 sl, UM. . . . ie? — 172 — Ofener Lose 40 fl..... 210'— 2lb — Palffy-Lose 40 fl, CM, . . . 190- I9b — lXotenKreuz. Oeft. <«es.,v. 10sl. üH-50 5450 ,. ung. „ „ bsl. 39-b« »Ub0 «u'dolf.Lol« 10 fl...... »N-- »4-bU LalmLose <0 fl..... 227 — i!3?-— St.'GenoiK-Lose 40 fl. . . . «jO — 280-— Wiener Comm.-Losc v, I. 1874 409 — 412 — Gcwinstlch. b. »"/»Pr, -Echulbv. b. Vudenlrcditanst., Em.1889 61 — »4 — Laibachcr Lose...... 70— ?« — ! «eld Ware «liien. tlllnüport'^lnttr» nthmungen. «ujjiglepi. lliienl», 500 fl. , . W40- 8V50 Ba» u. Ä,'lrirl)«-Oss, fur släbt. ^traßrnb, in Wini lit. 4 . »«? - 28« — bto, dto, bto. lit, U , >l»A'—^284 — Äoum. 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Amsterdam....... 197 70 is? 90 Deutsche PlllHe...... 1,7 «5 »l?-40 London........ »40 — 24025 Pari»......... »ü-50 nü>60 St. Petcrlburg...... — — — — Daluten. Dulaten........ »15« 1, 40 Ä)°ssr°nc«.Stackt..... lS08 18 li Deutfche Neichöbanlnoten . . 117 25 117-40 Italienllch« Uanlnute» . . . 92 25 S3 4b Rubel »Noten...... 254 z.z^ V°** 'twill,, "^1**-- ¦«.n-a. •Vorica.Mf (|fj, J*o«i'11l*1.UutIl>rl«uVn, I'rlorllAM'ii, Aktien, ^^"~......... T'" "i iiVin........ii Ba.aa.lc- -u-äcL 'Weclislor-Q-esoliälft I>Hlbac.h, Spltalgaswe. Privat-Depot» (Safe-DepoHits) VtnlBiaao vpi Bar-ElRla|ii In Gioti-Ctrrtat- uid taf fllri-Ccoti, 6»A.R. , A^fgebot. % daß Jur allgemeinen Kenntnis ge- NŽLkathoS"*Lehrhauer Michael Jez, ^CinUoho .wohnhaft in Hamborn,1 >C^^Sn '? °berSteierrnark, Sohn SSSia^? Mich«M»l Jez und dessen V1' lctnt )Orcnen ('ostin*ar. ersterer > -"e verstorben in Topole in N^tCSrnaBd T'ieresia Vrhovnik, >Nk iu St«!«' .Wohnhaft in Hamborn, S5SOL,In Ksain, Tochter des fiC J«bann ann Vrhovnik und dessen S\l -^Morbi; ?eborenen Zadnikar, ?V*'n Krain nJ. letzlere wohnhaft in jj *olien *In. die Ehe miteinander ein- S Hat' S Cl^^SrH1'111^ des Aböles hat *Cn und Si • nil)Oni »nd tlurcli eine Wlehen °iein erscheinende Zeitung %iKa^'. Februar 1902. (K^; tPdeBamt Hamborn ^to Huhrort). ^^^^^ l^er Standesbeamte: Jfc^—-----------___^.Insert. kfiS*, Kommis Krj^oiitat ,,slt|venischen Sprache 't'U^« !'Rl^ren u °* in einer spezerei-^V.Aö^oIn Handlung. '*>h4 ütller • J. B. aOO> poste (847)2-1 (837) P. 11/2 ; 4. Oklic. Naznanja se, da se je Marija Kožar, kajžarja soproga v Pošl.enivasi št.9,z sklepom z dne 31. januirja 1902 zaradi blaznosti pod kuratelo po-atavila in da se je Anton Kožar od tam kuratorjem imenoval. C. kr. okrajna sodnija Kostanjevica, odd. I, dne 23. februarja 1902. (836) 5. 178/1 5. Einstellung des Versteigerungs-Verfahrens. Das auf Betreiben des Antun und Johann RrpovZ und der Marie Glusi? als Erben nach Georg Nepovä in An° schung der Real. E. Z. 84, 55, 120. 156, 185 dcr K. G. Dvor, E. Z. 86, 113, 326 K. G. Podboröt, E. Z 276 und 80 K. G. Kal m>d E. Z. 147 und 284 K. G. Cerovec eingeleitete Ver-steigerungivtifahren wurde eingestellt, und wird deshalb der auf den 7. März 1902, vormitlags 11 Uhr, anberaumte VersteigerunaMrmin nicht abgehalten. K. k. B.zirlsgericht Natschach. Abt l, am 4. Mürz l902. (838) c. I. 15/2 Edilt. Wider Jakob Schweiger aus Pröse, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wurde bei dem k. l. Bezirksgerichte in Gottschee von den mj. Erben nach M. I. Loser in Vndap'st durch Advokaten Vrunner in Gotlschee wegen 400 l^ eine Klage angebracht. Auf Grund der Klage wurde die Tagfahrt zur mündlichen Verhandlung auf den 10. März 1902. vormittags 8 Uhr, bei diesem Gerichte, Zimmer Nr. 5, angeordnet. Zur Wahrung der Rechte des Jakob Schweiger wird Herr Dr. Moriz Kar» nitschnigg in Gottschee zum Kuralor bestellt. Dieser Kurator wird den Ve« klagten in der bezeichneten Rechtssache auf dessen Gefahr und Kosten so lange vertreten, bis dieser entweder sich bei Gericht meldet oder einen Beoollmäch» tigten namhaft macht. K. k. Bezirksgericht Gollschee, Abt. l, am 3. März 1902. !! NEUHEIT!! t» (XKACO ^^ Und F 8™>^SŠ$>>>^i. ^^^^^^>>-^FEIN STE Q_*S^ rfi^^^-^O^F: PHFP für Bureau und . ^^^ rCL/ClV Correspondeni. jd& ' ^^-""Aeusserst dauerhaft und kräftig! ^ ^s*^ \w extrafeiner und feiner Spitze. ^ ^^»^Zu liahen in allen besseren Schreibrequisiten-Handlunjien, ^ CARL KÜHN & Co. jn WIEN ==================== OEORÜNDET 1843. -------- Laibacher Zeitung Nr. 54. 436__________ ______ 6.Masz^^ Ein httbsoh möbliertes Monatzimmer mit ganz separiertem Eingänge 1st zu vergeben. Anzufragen BleiweisstraDe Nr. 20, III. Stock, links. (846) 9-1 Z. 924. Bei dem k.k.Quecksilberbergwerkeidria gelangt eine Werkmeister-, eventuell Sobmledmelst er stelle in der IV. Gehaltsklasse zur Besetzung. (842)2 — 1 Mit dieser Stelle ist der Bezug von 800 Kronen Jahresgehalt, 160 Kronen Aktivitätszulage, ein Dienstkleidäquivalent von jährlich 50 Kronen, eine jährliche Dienstalterszulage von 100, beziehungsweise 200 Kronen nach fünf, beziehungsweise zehn zurückgelegten Dienstjahren, eventuelle Vorrückung in die höheren Gehaltsklassen sowie der Anspruch auf Pensionierung nach den Vorschriften für Staatsbedienstete verbunden. Bewerber um diese Stelle haben in ihren eigenhändig geschriebenen Gesuchen nebst den für den Staatsdienst vorgeschriebenen allgemeinen Erfordernissen ihre bisherige Dienstleistung, die praktischen Kenntnisse im Schmiede- und Maschinenschlosserfache, Absolvierung einer Maschinenbau-iachschule, Kenntnis der deutschen und slovenischen Sprache in Wort und Schrift sowie eine gesunde, feste KörperkonsUtution mit Zeugnissen nachzuweisen. Gesuche um diese Stelle sind bis I. April 1902 bei der gefertigten k.k. Bergdirektion einzureichen. Falls diese Stelle einem noch nicht im Staatsdienste stehenden Bewerber verliehen werden sollte, erfolgt dessen definitive Anstellung erst nach einer einjährigen zufriedenstellenden Dienstzeit, die ihm jedoch zur Pensionsbemessung eingerechnet wird. K. k. Borgdirektion Idria am 3. März 1902. (835) E. 159/1 6. Ustavitev dražbenega postopanja. Na zahtevanje Janeza Sternada iz Brunka glede posestva vlož. št. 51 kat. obè. Svibno uvedeno dražbeno po-stopanje se je usiavilo, in zato ne bo na 28. februarja 1902, dopoldne ob II. uri, doloèenega dražbenega obroka. C. kr. okrajna sodnija Radeèe, odd. I, dne 25. februarja 1902. Husten und Heiserkeit benehmen am raschesten Apotheker Piccolis Salmiak-Pastillen. Sie sind das beste Vorbeugemittel gegen ähnliche Unpässlichkeiten in der rauhen Jahreszeit. (455)20-10 Ein Karton 20 Heller. 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