„Fktltztit, W«hlsta»d, Zittiig str Atl, " Skr. Freitag KS. April 18?«. IX. Jahrgang. . » . !i 5 >!» ," jkdr» Loiintag^ MlUwoch und F>e>Iag. Plc>si — siir Marburg: »«»zjähri» k si., Iii^ldjührig »I>>, vierttliiihrig I s. so kr; fSr giiftellilini II» Hau» «ouaNich >0 Ir. mit Poslverseudung i xanziahrig « halbjahrig 4 fi., vierteljährig z fi. T>ie rin Mal gespaltene Sarmoudzeile wird bei eiumaliaer itinlchalwna >, de, jwtimaliger mit bei dreimaliger mit ?0 »r. berechuet^ wo,» wr jedesmalige Eiiischaltung »« tr. Juseiateu.StemPtlgtbiihr ' mit 10. komme». Zur Geschichte des Tages. Da» neue Ministerium soll entschloffen sein, daS vom früheren Ministerium vor,^rltgte. vom Abgrordnetenlinuse aks^elelinte und vom Herrenhaust modifiziite Eriverbsteucrgesetz zurückzuziehen. Dadurch würde es sich die Bevölkerunfl zum großen Dante verpftichten. ^Die Sloveu e «führe r sollen, wie die „R. Fr. Pr." meldet, demnächst in Wien mit Czechen und Polen konkeriren. und sollen zunächst die territoriole Frage jetzt außer Acht lassen, dagegen die Erbhuldigung in Steiermark, Kärnten und Krain fordern. Die Wahll» e »v e g ung für die kommenden LandtagSwahlen gestaltet sich, obwohl rücksichtlich der Auflösunj^ der dermalen bestehenden Landtage und des ReichsrathS von Seite der Regierung noch keine ossi-zielle Verlautbarung erflofsc», bereits zu einer sehr lebhaften. In Nieder, österreich hat die lit»erale Partei die Juitiulive ergriffen. Die Wahlto« mites der zehn Wahlbezirke von Wien, die von Hießin.^. von Baden und Wiener Neustadt veröffentlichen einen Aufruf an die Wähler für den nic. deröstnreichischen Landtag zur Bildung eineS ZentralwahlkomiteS. Ach«, liche Schritte tvurden von der liberalen Paitei in Stcirrmark in Graz gemacht. Auch in Oberösterreich hat die Wahlben e^^ung bereits begonnen; dort hat die konservative Partei den Anfang gemacht. Sttheide Htttt odtk Milh. Die Programmpunkte Rechbauers bei seinem in Aussicht stehenden Eintritte in das Ministerium über die Miliz konnten keine trefflichere Jllt,. stratiou erhalten, als in einem Aufsatze, welcher in Deutschland gerade zu der Zeit erschien, als unser neues Ministerium ins Leben trat. Es ist das eine Besprechung des Buches: „Die moderne.Besteue-rR«g «nd die Besteueruliasreform ,c." von Dr. Heinrich Maurus. Heidel-berg 1S7V. ^ Unter anderem ivird dort auch die Militärfraae ventilirt und da Hecht est Aus dem Norden. Von «. Lemcke. VlU. Ich Hube mir ein paar Zhaler erspart. Aber »vas nützt der Bettel? fügte er grimm i»; liinzu. Kann ich den Johann damit aufkaufen? Was soll die Handvoll? Der ^ansbaner ist steinreich " „Und die Marie ist kiihn und herzl)aft. nicht wahr Geselle?" „Ja! Warum meinen Sie aber?" wRun". sagte ich leise und ihm näiier tretend. ..tvaß^igt Ihr noch? So nehmt Eure Habe zusammen und — fort mit dem M.'idchen^ nach Amerika!" Der Hammer, den er znm Be^MN der Arbeit in die Hand genom« Mtn, entfiel dem Schmied. Er eilte auf mich zu. schlang seine kolossalen Arme um mich ltnd hob mich wie ein Kind in die Höhe. Es fehlte tvenig und der starke Mensch hatte vor Frenden geweint. Ein Glt^ck für mich, daß er es nicht that; sein Schluchzen hatte inich er-sticken können. Es kommt mir jetzt so lächerlich vor. daß ich damals nicht gleich von Anfang an auf den einfach n Gedanken verfallen tvar. Aber unsere Zeit ist so matt und an Handeln denkt »nan im hundertsten Falle nicht, nnd so tvar lch damals auch ganz stolz aus meinen Rath und fühlte mich nicht tvenig über meinen Schaifsinn gtschmeichelt. „Das geht! Das muß gehen!" ri^f er. l)alb verrückt vor Aufregung. ^Ja ivohl. das geht, das j^ehtl" iviek'erlwlte er unaufhörlich, in der Werkstalt jetzt wie toU umherlaufcnd. „Dank. Dank, lieber Herr!" „Danket nicht eher, als der Dank verdient isl und dann slulltt ihn Fräulein Emilien ab." Man sieht, ich war unaussprechlich graßmüthig. „Habt Ihr noch eiuen Menschen, dem Ihr vertrauen könnt?" Die Auslagen für die L'indarmce in Oesterreich betrugen nachdem Voranschlage pro 1867 die Summe vlu» 79.070.000 fl.. oder 20,65 Prozent der Summe der ordentlichen Ausgaben deS ganzen Reiches in deinselben Jahre. Die Auslagen deS preußischen KriegSministeriumS betrugen nach dem Boranschlage pro 1867 die Summe von 41.574,38 Thaler. oder 27.06 pCt. der gesammten RegieruitgSauSgabcn de» OrdinariumS. Die Auslagen für das Landheer in Frankreich betrugen nach den' Boranschlage pro 1870 die Snmmc 363.002.238 FrcS. oder 23.43 Prozent der Sumtne aller ordentlichen Aet,iei«ng?ausgaben. Bci diesen RegierungSauSt,aben war die Mannschaftszahl des HeereS überall auf den Friedensstand reduzirt. welcher in Preußen circa 200.000 Mann, in Oesterreich circa 270,000 Mann itnd in Franfreich circa 400000 Mann betrug. Auf Grund dieser Friedensau^Uagen konnte der Mannschaftsstand für dtN Kriegsfall — natürlich unter entsprechender Erhöhung der laufenden Auslagen in Preußen auf circa 600.000 Mann, in Oesterreich auf circ.i 700.000 Mann nnd in Frankreich auf circa 800.000 Mann gebracht werden, d.is sind beiläufig 3 pLt. der Bevölkerung in Preußen und 2 pl^t. derselben in Oesterreich und Frankreich. Die Schweiz dagegen ruft für den KrieMUl 204,704 Soldaten — ohne Landsturm — in s Feld, oder eirca 8 Prozent der Bevölkerung, während ihre gesammten Friedensausla^zen für daS Militärwesen. beim Bunde sowohl als in d n einzelnen Kantonen, zusamtnen nur 6.572,308 Francs betragen. Demnach berechnen sich die MilitärauSlaj^en im Frieden auf den Mannfchaflsstand im Kriege in der Schweiz mit 32 Frcs. per Mann, in Preußkn mit 6L) Thaler oder 265 Frcs.. in Oester.eich mit 96 fi. oder 240 Frcs. und in Frankreich i^ar mit 454 ArcS. per Soldat, oder es leistet thatsächlich das Milizsystem der Schweiz gegen Preußen um 8 Mal. geizen Oesterreich um 7'/, Mal und geizen Frankreich um 14 Mal mehr für den Ärilgsfall, als das System der stehenden Heere in den letzteren Staaten. ES würde dalier unter der Annahme der schweizerischen Militär. organisation die FriedcnsmilitärauSlage von 32.000.000 Francs, oder . z— „Unter den Leuten im Dorfe weiß ich nur einen sicheren und das ist ein Junge. Es ist der Föisterpetcr.- „Schon gu?. Da Ihr Sonntag den Meister verlaßt, so könnt Ihr Eure Sachen ohne Aussehen in Ordnung bringen. Wir »Verden weiter mit einander sprechen. Ihr seid Soldat gnvesen. nicht wahr?" „3a. Dragoner in SchleSwit, Holstein. Ich machte mit Herrn Li-eutenant Hanscn den Angriff auf die dänifche Schwadron mit; da bekam ich die Ritze über den Kopf, aber zwei von den Tappern haben daran gl^mben müssen." Uitd er schüttelte den schweren Haminer mit einer grimmigen Freude. „Adieu! Ihr seht wich morg.n Wied.,. Laßt nur keinen Verdacht aufkommen." Damit verließ ich den Schmied. Im Hause fand ich mein MlUzinchen allein in der Stube. „Was hast du. K»nl?" rief sie mir schon entgegen. Ich glaube, ich schritt w e ein Imperator oder ivie ein kiUfsntischer Hahn in s Zimmer, ganz aufgeschivellt von.Stolz und Freude. „Du machst ja ein Gesicht, wie der Pastor auf der Kanzel.- fuhr sie lachtud fort, „oder ivie der Doktor bei Krankenbesuchen. Ach Gotl. das ist wolil dein Dofkoren^^esicht?" „Allerdings, du hast Rrcht!" sagte ich gravitätisch. „Und ich will dir das jetzt auseinondersetzfn. Hier schieb deinen Stnlil l>erum. daß ich dich anschauen kann und — hier! — Das ist ein Knß, dainit ich ansangen kann, zugleich die vorweggenommene BelohuuNj,. wenn dn sie mir später v. rlveigcrn sollten." „Ich wcrde wirklich böse. Karl, wenn du das unauSst^lilichc Küssen nicht läßt. Du bist ndscheulich Und wenn dn jcht nichts GescheidteS vorbringst nnd lantUveili,^ wirst, so — iverde ich böse sein." .. iZ^'n kennst also." bei^ann ich nach diesem Vorspiel, „einen grlvisstn Schm'ed und eine gewisse Marie?" „Ja. aber las; daS Scherzen daiüber." „Du ivtißt. das jnnt^e Paar will in den Stand der l)eilil^ett Ehe treten nnd d.r Vater des MädchrnS will e.^ nicht eilant'en." „Ich antlrorte dir nicht tnelir. Ich weis; nicht, ivie du noch scher' zen kannst über die armen ^^eute!" 8.650.000 Thaler (l2.840.000 fl) genutet', um je eine Million Sol-baten in diesen Staaten für den Kriegsfall marschbereit und gerüstet zu haben. während in Pienßcn für dicscr KriegKstärke beiläufig das günsiache. in Oesterreich für daö Sechsfache und in Krantreich für »/,. fast das Zlvölffache dieses Nothwendigen ausgegeben ivird. In Preußen würden dadurch beiläufig 20 pCt . in Oestrrrtich 18 und in grantreich 2l pCt. der Summe dcr jehigen RegierungsauSgaben wegfalle« können. . Bei alle dem ist die euorme Arbeitsleistun.; noch gar nicht in Vc-'tracht gezogen, welche der Welt durch die stehenden Heere verloren geht. Die Statistik belehrt jeden Unbefangenen; schon vor Iahren erklärte eS der amtliche k. preußische Statistiker Dr. Cngrl. daß die Ausgaben für die stehenden Heele die meiste» europäischen Staaten b^reilS an den Rand des finanziellen BanterottS gebrticht htiben. Wenn eS nun Leute gibt, welche die Nothwendigkeit der stehenden Heere immer noch beweisen wollen. aus dem Grunde. weil stehende Heere den Milizen überlegen seien, so lönnen dieS eben doch nur Leute sein, die sich brreilS mit dem Gedanken abgefunden haben, daß eS besser seimit einem stehenden Heere sich selber zu ruiniren. als ohne e,n solches zuzusehen, ob map sich nicht dennoch ersolgreich seiner Hiut wehren könne. UebriaenS ist es an und sür sich geradezu blödsinnig, ganz allgemem von der Inferiorität der Milizen gegenüber den bestehenden Heeren sprechen zu wollen: denn zwischen M'liz und Miliz ist ein ebenso großer Unter-schied, wie zwischen verschiedenen stehenden Heeren, ja noch ein viel größerer. Die nordamerlkanische Milizorganisalion ist schlecht, die schweize. rische ist besser, aber sie ist noch nicht die beste, welche man organisiren könnte, wenn man die militärische Ausbildung in durchgreifende Verbin-dung mit dem gesammtkn Unterrichtswesen setzen wollte. Eine auf dieser Bafis zweckmäßig organisirte Miliz würde jedem stehenden Heere von gleicher Anzahl unbedingt und ganz ohne grage überlegen sein. Dazu käme noch ein fernerer Umstand, welcher in der Regel von Richtstatistikern übersehen wird. in der That aber geradezu entscheidend ist. der Umstand nämlich, daß ein gut organisirtes Milizsystem gestattet. Vier Mal so viel geüble und ausgerüstete Streiter mit einem Schlage aus die Beine zu stellen. als dies durch daS gegenwärtige norddeutsch-preußische System ermöglicht wird. Ich bringe hier die bezüglichen statistischen Daten: ^ ^ Es wären dies für Rorddeutschland 12 pCt. der Bevölkerung oder etwa 3V, Millionen Mann im Alter von 20 biS 40 Iahren. Und diese ungeheuere Truppenmasse wäre krästiger und leistungsfähiger als Sol baten stehender Heere und wäre vortrefflich ausgerüstet und organisirt. Mit dieser Truppenmaffe könnte unbedingt kein stehendes Heer dtr Welt in die Schranken treten, sobald dieses Heer geschaffen wird, ist damit der absolute Friede Mitteleuropas gaiantirt. Räch diesen Prämissen ist das Wort des Ftldmarschalls R^drtzky vielleicht verständlicher und ivirksamer. dos Wort nämlich, daß das SystlM der stehenoen Heere von selbst fallen muß. sobald man aushör^. nicht bloß das BerhältNiß der Bolksmassen. sondern auch jenes der Staatseinkünfte unberücksichtigt zu laffen. Verständlicher wird hiernach auch das Wort Faucher's sein, daß die volkswirthschaftlich beste Wehrverfaffung zugleich auch die technisch, diplo-matisch und staatsrechtlich beste sei. An alle dies erlaube ich mir uun aber noch einen praktischen Bor-schlag zu knüpfen. Mit bloßen Zeitungsartikeln scheint mir nütnlich für die Sache durchaus nicht Hiureichendes zu geschehen, zumal da selbst im norddeutschen Reichstage dt»s richtige Berständniß dcr Sache nicht Und sie trocknete eine Thräne aus dem schönen, blauen Auge. — Junge, unverheirathete Mädchen haben immer Thränen sür unglücklich Liebende. .Wenn du zu weinen beginnst, muß ich schweigen. Emilie. Welne also nicht!" Sie lveinte wirtlich nicht mehr. „Wie tväre es." fuhr ich fort, „wenn wir versuchten, die Liebenden zu vereinen ? Gieb mir einmal das Glas Wasser. — es ist ciue fürchterliche Hitze! Ich bin ganz erschöpft!" Ich wartete ruhig so lange, bis das Mädchen die Ungeduld nicht länger b^ahmcn konnte und mich inständigst bat. doch follzufahren. „Warum Host du getveint. EmilieDoch, ich lilieb bei der Bereinigung der Liebenden stehen." „Aber wie. Karl, wie?" „Nichts einfacher, als daS. SigUld. del Amboszeischmetterer. nimmt sein starkes Gewaffen und zi.ht mit leuchtenden Bolsungaugen in den Wald zu der Höhle des schatzhütenden Drachen. Er zerschmettlrt ihm den Schädel, badet sich in dem Blnte und entführt die königliche Jung-frau. Nimmt sie auf sein starkes Roß und bringt sie auf seine Burg. Da heirathet er sie und — lebt mit ihr in Freuden bis an sein seliges Ende". - „Ich bitte dich um Himmelwillen, lieber Karl!" „Lieber Karl! Das läßt sich hören. Mit andeten Worten: Heiniich bringt seine Papiere in Ordnung und zählt sei« Geld nach. Wahrend dcr Alte, die Nachtmütze über den Ohrei». welche Marie ihm recht tief heruntergezogen hat. schläst. schleicht Heinrich sich an den Hof; das Mädchen kommt mit einem Packet ihrer überflüssigen Sachen heraus, sie setzen sich auf einen Leiterwagen, fahren an die Eisenbahn und hui! — fort geht es nach Amerika!" Diesmal hatte ich die Befriedigung, daß mein Mühmchen mich, halb lachend, halb tveinend. ebenfalls, nur zarter als der Schmied, umarmte. „Eine Entführung! O. eine Entführung!" Und sie lief zu einem Bücherpult und ergriff ein dünneS Biichlein. oder noch nicht zu „tagen" scheint. Es muß mehr gethan »Verden, und zivar sofort und nachdrücklich. Zii dem Ende ist. nach dem Muster der englischen Anti Kornzoll Li^^a aus den vierzi,;er Jahren, eine Liga zu bil-den. welche sich zur Aufgabe stellt, mit allen grfetzlichen Mitteln d»e Er-sehnng der stehenden Heere, zunächst in Deutschland, durch eine gute Milizeiurichtung zu erstreben. — Es ist dafür also ein Agitationskomite zu bilden, ein Konds aus Beiträgen der Mitglieder zu sammeln, es find tüchtige und befähigte Männer zu iverben, ivelche die Sache umherreisend il, öffentlichen Borträg'-u unermüdlich besprechen, tvie seiirer Z-it Kodden und Bright in der Kornzoll-Angelegenheit es thaten; eS find Flugschriften zu drucken. Massenversammlungen zu organisiren. der Reichstag ist mit einem Petitionssturm zu überschütten und es ist nimmer zu ermü-den. bis endlich das Ziel erreicht ist. Vemischtt Nacheichtr». (300,000 Kinder ohne S ch u l u n t e r i ch t.) In Frankreich erließ der UnterrichtSminister Segris ein Rundschreiben an die Präfekten, ivelches sich mit dem Bolksunterricht beschäftigt. Der Minister konstatir», daß noch 300.000 Kinder an diesem Unterricht gar nicht nnd lV0.0V0 Kinder nur in unzugänglicher Weise theilnehmen. Der Minister ordnet at». daß alle Zöglinge, tvclche ihre nothdürftige Lage geltend m.chen, gratis zugelassen werden sollen. Er ve,spricht ferner bedeutende Staats« subventionen an die Gemeinden zur Bermehrung der Schulhäuser und wendet sich aufmunternd an die Initiative der Privaten und den Eifer der Schulvorsteher, welchen letzteren noch einmal eingeschärft wird, daß es mit ihrer Rolle von politischen Wahlagenten einfürallemal auch vorüber ist (Ein Berhö r.) Ein auf der That ertappter Dieb »vard unlängst vor das Polizcigericht von Bond-Street in London geführt und in'S Gebet genommen. Friedensrichter. Wovon lebst Dn? Dieb. Mein Herr, ich es1e Plnmpudding und Rostb af. Friedensr. Du verstehst mich nicht, ich meine, tvo Du Dein Brod h rnimmst? Dieb. Mein Brod? mein Gott, woher sonst als vom Bäcker. Friedensr. Du anttvortest nicht auf meine Frage, ich »vill wissen, was treibst Du. nad tvie befindest Du Dich? Dieb. Sie find sehe gütig, fich darnach zu erkundigen; ich befinde mich tvohl, und Sie? Mardirier Kerichte. Marburg. Z2. April. (Allgemeine Versammlung der Schneider-Ge» Hilfe n.) Georg Widemschek. welcher eine allgemeine Versammlung der Schneidergehilfen auf Montag den 18. April in die ..Gambrinushalle" ausgeschrieben. eröffnete dieselbe mit einer kurzen Ansprache über die traurige Lage der Geschäftsgenoffen und theilte die Tagesordnung mit. Der Obmann des Arbeiterbildungsvereines. Franz Wtesthaler, wurde zum Borsitzenden. Georg Widemschek zum Stellvertreter desselben, ^an» Hniliezka zum Schriftführer getvählt. Nachdem Haimmn. Koppans. Mofer (aus Graz). Haas. Äanz, Gürtler. Kicker, WieSthaler und Aenz über die Borschläge deS SechserauSschuffeS gesprochen, wurden folgende Punkte einstimmig angenommen: 1. Der jetzige Lohn wird um SV pEt. erhöht , sür Poitarbeiten und Arbeiten an Sonntagen solle» außerdem noch 20 pEt. mehr bezahlt werden. 2. Zeder Gehilfe soll seine Schlaf- Was war eS, ein Traum-, ein Punktirbüchlein V Mein Gott, nichts an« deres als ein Katalog der Leihbibliothek in der Stadt, um die Bücher zu suchen, die von einer romantischen Entführung handeln. Am Rachm ttage kam Marie. Ich brauche nicht zu sagen, daß ihr der Plan sogleich mitgeth ilt ivurde ui^d daß das kühue MSi)chen mit dcr Entschiedenheit und Festigkeit, die ihr eigen war. sogleich darauf einging. Am Sonntage verließ der Schmied d.,s Dorf. Gerne hätte ich gesehen, daß noch einige Raufereien mit den Dorf burschrn vorgekommen, aber ich bedachte doch, daß bei der herrschenden Erbitteruug ein Znsammenstoß leicht ein Unglück zur Folge habeu könne. Dann war alles verloren. Die Rnhe jedoch, mit der der Schmied davon zog und Marie ihn ziehen sah — die unschuldigen Leute konnten sich zu wenig verstellen — fiel fast zu sehr auf. Vorzüglich dem Hansbanern dünkte die Sache nicht geheuer, und wie ich zu meinem Schrecken erfuhr, ivachte der Alte mehrere Rächte hin-durch, als wisse er. was im Spiele sei. oder bestellte Wächter. Der Seh mied, der sich einige Meilen davon in der kleinen Stadt E. aufhielt, tvurde natürlich gleich davon unterrichtet. Dies dauerte über acht Tage. Da ließ die Wachsamkeit »ach; denn auf unsere Bitten verstand sich Marie auch dazu, freundlicher gegen den Johann zu thun. Auch die Verstellung machte sich — war fie doch ein Weib — bei dem Argwohn des Alten von selbst. Daztvischen weinte sie denn auch hie u»»d da. klagte, sie sehe ihren Heinrich nicht wieder, warf dem Alten vor. er hätte sie unglücklich gemacht. Wundeebarer Weise war dcr Alte jetzt viel weicher, nachdem der Stein des Anstoßes beseitigt war; ja er bat si,. sich zu beruhigen, es »oürde noch alles gut gehen, und suchte sie auf alle mögliche Weise zu trösten. Zu bemerken ist. daß der Schmied am ersten Tage, als er in s Dorf kam, dttn alten Hansbauern über ein Pferd »videifproehen und recht ge» habt ljatte. Daran hatten die Liebendeir freilich niemals gedacht. Es war eine rabeuschivarze Nacht ; gegen Abend hatte sich ein hef». tiges Gewitter entladen und der Regen goß noch jetzt in Strömen. An ftelle autkr de« Hause dcs MkisterS haben. 3. Kein Meister soll außer der Werkstatt arbeiten iaffen. 4. Die Werkstätte soll reinlich und gträU' mig sein und den übrigen Aiiforderungtn der Gcsundheit»pflege entsprechen. S. Die Auszahlung findet Samstaft AbentS statt. 6. Es ist dahin zu wirken, daß Jene, die nicht liei Meistern arbeiten enttvkder keine Ge-seilen halten, oder Steuer zahlen. 7. Die Lehrlinge sollen nur sür'S Teschäst verwendet werden und nicht auch zu Verrichtungen der Dienst-boten. 8. Der Gemeindeausschuß wird ersucht. eine Fortbildungsschule für Lehrlinge zu gründen, mit Ausschluß drS konfessionellen Unterrichts. Mit der Bollziehung dieser Beschlüsse ward ein FünferauSschuß be-traut. Der FünferauSschuß wird an sämmtlichc Meister lithographirte Schreiben vtrsenden. mit dem Ersuchen, am nächsten Montag, den 25. d. M. von 5 ^7 Uhr Abends im Nebensaale der „GambrinuSl)alle" ihre Erklärungen entweder mündlich oder schriftlich abzugrben. die der Fünfer-auSschuß entgegennimmt. — Unterhandlungen zwischen kinzclnkn Meistern und Gehilfen dürfen nicht stattfinden und ist jeder Gehilfe verpflichtet, seinen Meister an den FünferauSschuß zu verweisen. Am Montag um 7 Uhr Abends wird eine allgemeine Versammlung abgeht,lten und falls die Gehilfen bis dorthin nicht einen günstigen Ausgleich eiziel». soll von ihnen ohne Verzug die Aibeit eingestellt werden. — Letzter Gegenstand der Verhandlung war in der Versammlung vom 18. April auch die Frage: „Welchen Zweck und welche Bedeutung haben die Arbeitervrreine?" Moser (aus Graz) sprach zuerst; er machte einen Rückblick auf die Geschichte dieser Vereine und forderte am Schluße seincr Rede die Anwe-senden auf, dein hiesigen Arbeit,rbildungSvereine beizutreten. Koppauj hob hervor, daß die Arbeitervereine nicht allein für die Bildung deS Geistes sorgen, daß sie auch die Feindschaft der Rationalitäten. ReligionS« haß und ltastengeist bekämpfen. Zenz beantragte und begründete folgende Resolu ion: „Die heutige Versammlang erklärt, daß durch die geistige Ausbildung der Albeiterstand zur Selbsterkenntniß gelangt und daß diese geistige Ausbildung sich der Arbeiter nur in den ArbeiterbildungSv-reinen verschaffen kann: deßwegen erklärt die heutijze Versammlung ihren An-schluß an den ArbeiterbildungSverein.' Nachdem noch Haimana diese Elklärung befürwortet, wurde dieselbe angenommen und mit jul)klndkm Auruf die Versammlung geschlossen. (BSckerversammlung.) In der vorgestern abgehaltenen Versammlung, zu welcher an 100 Bäckergesellen, theilweise auch auS Graz tingetroffen waren, wurde ein Schreiben der meisten hiesigen Meister vor gelesen, welche Abschaffung deS „Du'', Herstellung der Schlafstellen, und dt» AuskündungStelMin annahmen, die übrigen Forderungspunkte dem freien Uebereinkommen überließen. — Zur Regulirung dies-r Fragen wurde t'N günserkomite gewühlt, welches mit den Meistern unterhandeln und tiner nächsten Versammlung vertrogen tvird. Die Details bringen wir nächstens. (Haltestelle) am Kärntner.Bahnhose. Das k. k. Handels. Ministerium hat dem hiesigen Bezirksausschuß eröffnet, daß laut einer Anzeigt deS ^'«»tvaltungSratheS der Südbcihn die Haltestelle in der Magdolenavorstadt. welche mit Ib. dafür den Personenverkehr eröffnet wnrdt, am 1S. Mai l I. für dit Frachten Auf- uni) Abgabe ausgedehnt werdt« wird. (Die Urlauber nicht einbernfen.) Die von Marburg eingeleiteten Petitionen hat daS Ministerium gewürdigt und den Befehl erlaffen. daß die Urlauber deS Regimentes Härtung nicht zur Aufsicht der Saline.» nach Pirano und C,po d'Istria gesendet werden, sondern zu Hause arbeiten können. der Waldeckt unttr den Bäumen hielt ein Bauernwagen, wie sie »n der Htide gebräuchlich sind. Hohe Räder, ein leichter Bau. wenig Laderaum, givei langmähnige. schlankbeinige Klepptr schnaubten davor. , Auf dem Wagen lag ein mäßig großes Bündel, ein in eine zottige Pferdedecke gehüllter Manu stand nebrn den Pferden unter einem Baume. Unter d.r vom Blip zelsplitteiten Eiche am äußerste» Dorfwege erwartete mich eine andere Gestalt „Ist alles richtig?" „Alles in Ordnung. Herr. Der Peter paßt auf. ES schlägt bald zwölf Uhr, wir müssen gehen." Wir tappten durch die dunkle Nacht und den grundlosen Weg. An dem krampfhaften gittern der Hand konnte ich, da der Schmied mich führte, erkennen tyelche Aufregung in ihm tobe. „Ein Glück, daß eS so vom Himmel gießt. Bei dem Wetter ist kein Mensch draußen, am wenigsten der Rachttvächter.* Wir machten einen Umweg, um die Dorfhunde nicht zu wecken, und gelangten an daS einzeln liegende Gehvst deS HanSbauerS. „Der Peter muß hier irgendwo liegen. Ich sehe ihn aber nicht", flüsterte der Schmied. „Man kann kaum die Hand vor den Augen erkeni>en." Ein kurzer Eulenschrei hallte. Die Glocke schlug langsam zwölf Uhr. „Jel^t aufgepaßt! — Horch! — eine Thüre knarrt. — Himmel! Der Hund schlägt an!" „Ich erwürge ihn!" „Er ist schon wieder ruhig. Die Marie ist draußen -, er tvinselt vor Freude." Wieder scholl zweimal der leise Eulenschrei. Dann hörten »vir Tritte. — »St!" DaS Madchen u»>d der Peter nnherten sich. Der Bursche »var über und über naß und »nit Koth bedeckt. Ein stummer Kuß. — eine leise Begrüßung, dann schlichen wir fort. Der verfluchte Köter kounte unS hören und verrathen. „Der Hund bellte." sagte der Schmitd ansathmend. nachdm» wir eine weite Strecke zurückgelegt. „Wenn nur niemand ivach geivorden!" (Fortsetzung solgt.) ^ Mlihrenbekg. IS. April. (Bertdluug de, landwirth-I-d°stlich»n LibkN») E« isl nicht dir Stlva» dn Waffen. nicht drr despotische Wille eineS Siegers gegenüber dem Besiegten, sondern eS ist die .Macht deS Geistes, dk unwiderstehliche Herrschaft deS Wissens, der Intelligenz, überall ihre Triumphe ^u feiern, den Aberglauben. daS Kastenwesen. die ivoilderbestrebungen der Feudalen, den national klerikalen Fana-tiSmuS. die blinde^ llnterwersung in Allem und Jedem unter die Würde der natürlichen Selbststiindigkeit auszurotten nnd an deren Stelle die lichtvolle Erkenntnis der Wahrheit, die Civilisation zu setzen, welche fort-tvahrend neue Gebiete e schließt und sonich neue Völkerschaften auS dem schlafe der ttnwissenhrit. der thierischen Gedankenlosigkeit erweckt, l.»' ^ mehrere Jahrhunderte gebraucht, den Menschen von der blinden Anbetung dem gedankenlosen Fürwahrhalten unerklärlicher An» nahmen und dem l'loßen Anstaunen der Naturkräfte zu deren Erforschung. Erkcnntnip und Unterwerfung in die Höhe zu l,rinqen und die Errun-genschafteu der Intelligenz aus diesem Wege bilden ein Gemeingut. daS unausrottbar von einer Generation in die andere übergeht, das ftetS den Sam^ des eigenen LebenS in sich trägt und für alle Zeiten die Werth-volle Grundlage zum immer lukrativeren Weiterbaue darstellt. In besonderer Berücksichtigung desslN und in Anbetracht, daß ziveifelSohne die geistii^e Macht alS die tvahre. wirkende Ursache deS wirthschastlichen Fortschrittes angesehen und daß eine Weiterverbreitung der Etvilisatiou im allgemeinen nnd insbesondere die Weckung deS G.istrS zum Bortheile der Oekonomie durch häufige Fil,alsitzungen und Wände-rungen derselben von einem Plap. zum anderen zu Stande gebracht werden kann und muß. hat nun unsere junge landwirthschastliche Filiale zufolge Ausschußbeschlusses ihre letzte Plenarsitzung statt in Mahrenbera in Hohenmauthen abgehalten. Die Vorträge selbst, lvie die kernigen Oppositionen, ivürzigen Erörterungen und mit Laune ab^ic.tebenen Erklärungen erheiterten und ani-Mitten die GtMüther der Anwesenden und in d r richtigen Auffassung Wanderungen beschloß man daher , die nächsteil Aillülittzungen in den Orten: Saldenhofen. Reifnig. Wuchern undFresen abzuhalten. ES ivirkt ja eben in den geheimnißvollen Werkstätten der Natur ein rastl<^S schaffender ToiteSgedanke. dcr das Weltall fort und fort ge-staltet, belebt und leitet, auf ihre verborgenen und sichtbaren Kräste und Devisen ist eS deßhalb aNi^ gestattet, in die verschiedenen Vorträ^^e bei den landwirthschastlichen Sitzungen auch einige Bemerkungen und solide AuSschtveifuugen auS dem Gebiete der Politik. Religion?c. einzuflechten, El^bkiterung der Anivesenden beiträjjt und sichere Veranlaffung abgibt. Zuhörer zu gelvinl»en und dieser edlen Unternehm»»lig eine größere Weihe zu ertheil n. Wie die Liebe zur Arbeit sür eine heiteee Laune und die Moral in der Religion sür einen s ligmachenden Glanben bürgt, ebenso hosfen tvir von dem Eifer, dem geiveckten Geiste und dem richtigen Verständnisse der Mitgliede,^ der liiesigen Filiale überzeugt, bei der nächsten Sitzung in Saldenhvfen einen sehr zahlreichen Besuch zu erhalten. Eingesandt An Herrn vi-. hier. Sie beweisen; 1. Durch den aufgestellten Grundsatz, daß „so lange der Bürger noch einen guten Rock trage", das Maß der Steuern noch nicht erschöpft sei — lveder Kenntniß von den Verliältnissen des BürgerstandeS. noch eine be-sondere Theilnahme an den Interessen Ihrer steuerbeschwerten Mitbürger. Kimgesandt. Die delikate Heilnahrung Ksvalesvivro «Zu heilt alle Krankliciten, die der Medicin widerstelien; nämlich: Magen-. Sierven-, Brust'. Lungen-. Leber-. Drüsen-. Schleimhaut-. Athem-. Blasen-Neiven-. Brust-. Lungen. Leber-. Drüsen-. Schleimhaut-. Athem. Blasen-, und Nierenleiden. Tuberkulose. Schwindsucht. Astlima. Husten. Unverdau-jichkeit. Verstopfung. Diarrhöen. Schlaflosigkeit. Schwäche. Hämorrhoiden. Wassersucht, Fieber. Schiviudel. Blutaussteigen. Ohrenbrausen. Uebelkeit und Erbrechen selbst ivährenc» der Schivangerschaft. Diabetes. Melancholie. Abmagerung. Rheumatiemu»^. Gicht. Bleichsucht. — 72.000 Kuren, die aller Medizin ividerstanden. worunter ein Zengniß Seiner Heiligkeit deS Papstes, des Hofmarschall Grasen Pluskoiv. der Marquise de Brshan. — Nal)rhafter als Fleisch, erspart die Revaleseiöre bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis im Medieiniren. Castle Rons. Alezandria, Egypten. 10. März 1369. Die delikate '^airlss l?at mich von einer chronischen Leibes- verstopfnng der hartnäckigsten Art, woriiiiter ich nenn Jakire lang auf's Schrecklichste gelitten und die aller ärztlich n Veliandlung widerstanden, völlig geheilt, nnd ich sende Ihnen hiemit meinen tiefgefühlten Dank nlS Siitdecser dieser köstlichen Gabe der Ratar. Mögen diejenigen, die da leiden, sich freuen: was alle Medizin nicht vermag, leistet Du Barry'S Iivv»Iyi'oieio, deren Gewicht, wenn in Gold bezahlt, nicht z»l theuer sein würde. Mit aller Hochachtung E. Spadarv. In vlechbi'tchsen von Pfd. sl. 1.50. 1 Pfd. fl. 2.50. 2 Psd. fi. 4.50 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20. 24 Psd. fl. 86. — Uevklo8eiöro oolatso in Tabletten sür 12 Tassen sl. 1.50. 24 Tassen fl 2.50. 48 Tassen fl. 4.50; in Pulver sür 12 Tassen fl. l.50, 24 Tassen fl. 2.50. 48 Tassen fl. 4.50. sür 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20. 576 Tassen fl. !i6. — Zu bezi'lien durch Barry du Barrl, Co. in Wien. Goldschmied-gaste 8; in Marburg ft. Kolletnig. Grazervorstadt. Tegetthoff-straße 10 z in Pest T ö r ö k; in P r a g ). F ü rst; in Preßburg PiSztory; iii K l a g e nfurt P. B i ru b a ch e r; in Linz Ha-selmeyer; in Vozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in G r a z O b e r r a n z m e ti e r; G rab l o iv i l^', in Lemberg Rot-tender, in Klausenburg Kronstädter; und nach allen Gegenden gegen Baar odcr Postnachnahme. 2. Durch die Behauptung, daß dit Gemtinde resp. die einzelnen Steuer-träger für mögliche Mißgriffe der Sparkassl-Berwallung, sowie für außer- gewöhnliche Verluste verantwortlich seie;?. daß Sie die bctrefftNden Paragraph« der Sparkasse-Statuten 3 und 7 nicht einmal gelesen, jedenfalls aber unrichtig aufsirsaßt l)al>en, wt^s von Ihnen als Jnristcn nicht zn erwarten gewesen wme. Beides ist dedaucilich und dniste Älirem Wunsche, daß die Bürger-schast Sie ülier die btlreffendt' Angele^enl^eit aufkläre, baldigst entsprochen »Verden. Mchrcre i'lb'rbürdetc Steuertrügcr. t'ür saiilreiLtte LeLslvituiiß mi^insr, nun in rudenllen, unvorß^osgliotlsn 6er ^rau KU»«», 2ur let-tsn tLukkZtütw, wio anoU Mr Äio vitilsöitivön » Joses Petttlt, Ttfchl-r in der Grajervorpadt, A,iihlgasse, HauS-Rr. 80, empfiehlt sich einem ?. I'. Publikiini zur Anfertigung aller sein Fach betreffenden Arbeiten zu den billigsten Preisen. W o h n ti n g e n sind in« Hause Rr. 20S in der Domgasse zu vermiethen und auch sogleich zu beziehen. Daselbst ist auch ein großer Getreideboden und ein Keller zn vergeben. Auskunft ertheilt der Hausbesitzer selbst. (Älv LMW Exemplar» im Zu- «nd Butlande vergriffe«! Gstbeii ttsihilN dritte sehr vermehrte Aufliege mit ly Abdilt>u»>^en: Alt geschwüchte Mlunleslzrlist, deren Ursache« «nd Heilung. Dargestellt von IBr. NI»«»!»»» Mitglied der med. Aiknltäl in Wien. Preis fl. 2. mit ftranco Post fl. 2.80. Zu haben in der OrdiNtUionS Anstalt für (besonders Schwäche) des t<>n, Ttadt, EurreutqasfO Nr. l?, 2. Stock. — Tägliche Orl^ination von i l-4 llhr. Auch wird durch Korrespondenz behandelt und werden Medikamente besorgt. Mit Postnachnahme wird nichts versendet. (»4 Ulf lvelchem daS Bäckerei- und Wirthsqewerbe, ein Gpezerei-, Galz-nnd Tnbak-BerschleiK bestens bctricben lvird. an der Kommerzial Haupt« straße zu Kötsch bci Marburg gelegkn. ist sogleich zu verpachte« oder zu verkaufen. Nähere AuSklmft ertheilt Herr Leopold Uebeleiß. Bäckermeister in Marburg. ItÄnlUlleli preu»»I»e>>«r lD«tII«ker»»ß. «. »08c»I7«»I.'8 W«n»r GlFGSlew " MTW > lltilMMr vvloiior laut s) «vx«n UIutArmutk, KnßkrHN»»U, »r«uenkr«nltkett«n u kür N» « « LZ U KS A «Pos ? Z ? s z'S. ü!« » Z ? ? » Z ? « 8 -8 z eovsväot un6 vrprodt vuräv, ist doi U. ^t«n, I?r»tor>tra»»a 2^, unÄ f>»»t ia All«» svrn ^potkvleva Äor o»t«rrv»oki»vlisa M«>o»rolus 2u bvrivksn. ^ Vis Krv8»o k'I»8oko a Z k., äis Illoiov » t S. HS kr. (üiomisek untvr8uvl»t vurä« ä»» ^rkv^rRt voa a«» HvrrvQ rroso»»<>ron Ilellvr, u.m.X. Depots in allen Apotheken der Monarchie. Depot in Marburg bei !>'. Materialwaaren' l)andlung. «lagenfnrt: Dr. Paul Hauser, Graz: I. Purg. leitner, „Snm goldenen Hirschen", Johann Eichler, ^Zum guten Hirten". Eilli: Franz Rauscher, ^Zum schwarzen Adler", Laibach: Wilhelm Mayer, „Znm goldenen Hirschen", Albert Ramm, „Ann, goldenen Einhorn". 81 i Ein schönes großes (294 Verl^aussgewölllt nellj! Nelttnllillellitültn Freiwillige Lizitation SamStag den I«. April 9 Uhr Vormittags werden im Hanse Nr. 2k dn Magdtilena Borftadt gegen bare Bezal)lung «nd so« fortigc Räumung l)intangcgeben: verschiedene HanS« und Zimmereinrich-jtnng. aiS: Tische, Kästen, eine lithographische Presse, Billard sammt Oneues und allen. FauteuilS, Karniesen ?c. ^3ll ! Eisenbahil-FahrordttUlig fiir Marburg. (»ilzüge. VersoaenzAge. Von Wien nach Tri est: lAnkttttft l ttl,r Miu. Rachmittag. Ankuust 8 ll. 8 M. grilh. 8 U. 44 M. Abends, das bewährteste Heilmittel gegeu Gicht ttup "AtheumatiSmeu uller Art. als i/^bfakrt '.i Ul,r 2 Min. Nachmittag. Abfal)rt 8 „ 20 „ „ 8 „ 5ll „ ^ «esichts., Brust-, Hals- und Zahnschmerzen. Kvps.. Hand- nnd Knieqicht, Klied^rreißen, Bon Trieft nach Wien: Riicken- und L.'endenweli n^ s. »v. In Paketen zn 70 fr. nnd halben zn 40 fr. beilAnkuttst 2 lll)r :i7 Min. Nachmittag. AnknnftV N. lv M.Arith. V N. üü M. Abends. auf eincm guten Posten ist sogleich m vermiethen. Näl)ereS im Comptoir diescS Blattes. Or. ?stti«<>n'8 Ioh. Merio in Marbing. <120 Abfalirt 2 llhr 40 Min. Nachmittag. Abfahrt 0 „ itl heilt briefiied der Epeeialarzt für Epilepsie Doktor 4^. tii Berlin» _jetzt: Louisenstrape 45. — Bereits ilber Hundert geheilt. 32 Nirantworillchi UtidnNioii^ !vn>ck und «erlag «on Eduard Ianschttz in Mardurg. 2. «. St. o.