MbacherOMma. Nr. 27«. h«lbj.»O lt. «tl bn P,st,«»,<. st. lü. haih!. ft. ?.«'. Montag 1. Tczembcr 3,»«»»«»«»,,»»»» »i» ,0««N«,l I»«l ««,., 1873. Nichtamtlicher Theil. Vom Tage. Ganz Oesterreich.Ungarn rüstet sich zur WNroigen. glänzenden Feier de« zweiten Dezember, itnea Gedenllages, an welchem ttaiscr FranzIosephl. btn Thron Seiner Erlauchten Ahnen bestiegen. Die liberalen Journale begrüßen den Beschluß der »etslärlten Finanzcommission des österrlichi- lchen Herrenhauses in der ttOMillionen - A n » leihe — dah dcr Regierung die lhatllüstige Unler- slützung der Fusionen und Liquidationen, eventuell durch Betheiligung an einer zu solchem Zweckt zu errichtenden Vanl. m Wege einer Resolution empfohlen werde. — mit voller Gefliedigung und Genugthuung. Die Re» 8>erung lann bann emen Anspol» erblicken, in der Ge> bahrung der Vorschußlassen die möglichste, mit dcm Geiste wie mit dem Wortlaute deS bclr.sfenden Gesetz!« berelnbailiche Eoulaüce walten zu lassll'. Auch die ..Presse bemetll dieebezüglich: „Es lann dir Vörse nur wohl thun, line lleilie Ehrcnrcllung zu elfahren, u?,d biese dürste ihr allerding« zu Theil werden, insofern die Großgrundbesitzer unsncs Hcrrci'hauses den Ursachen« zusammenhing zwischen landwirthschasllichem Oedeihcn und den Bewegungen des Gcldma'lles betonen dürften. Wie materiell man die Dinge auch auffasse, so läßt sich nicht leugnen, daß eine moralische Genugthuung nicht ohnr Zisserwerlh für die Vörsc bliebe, und daß °n derartige Vorgänge sich so manche greifbare Folgen anschließen. So lann es lommen. daß der Finanz« minister um Beistand zu Fusions ».wecken angegangen tvird, welchen er correclerwcise ertheilen lann, sobald bas Herrenhaus im Wege dcr Debatte diesen vom ?!b« Ülordnetenhause ganz umgangenen Punlt llarstellt. Nenn die finanziellen Schicksalsmächte sich feiner Selbstläu. ^ 'lalsttlle betraut werden. , Da« Hilfsanlthen soll. wie gemeldet w,rd. ^t im ganzen, sondern Mtienwl'sc emitlitll werden. ^ wäre dies ganz fachgemäß, da ein plötzlicher, be-l"tnd:r Sübcrbczug ten Ooldpili« des Silbers v:r-"'"rn würde, «uch ist e« nicht wahlsHeinlich, dah /" fchr erheblicher Vedarf der Vo:schußlassen von An. ^» °" sich eilslellen werde; da zudem die Eisenbahn. A 'l noch geraume Zelt auf sich walten lassen muß. so z^ ln lllinere Betrüge hinreichen, um den H'lfevtdals °" decken. Ueber die politische Lage in Ungarn 8«Ä! 'P. Naplo" folgende Stiztt; ..Die tll'ste und ^'ssenhllfse Prüfung der iu einer Action im größeren Style gelommcn. Jetzt verschafft uns das Nnlehm die hinreichende Frist eines langen Iah,e« zu großen Entschlüssen und erfolgreicher Arbeit. „Den Zweifel, der sich aller zu be» mächtigen droht, zu zerstreuen; den erloschenen Glauben wieder zu w:cken und dln erlöschenden zu lläfligen; einc starle Rsgieiung zu schaffm. die durch eine sichere und große Majorität gestüyl wird, und so ein Programm durchzusühren, das zum Endresultate die Regelung des Slaaishauehaltes und die Consolidierung dcr bssentli. chen Zustände habm wird: das wild bic unauffchiebliche Aufgabe dcr nächsten Tage sein." DaS steht l-ei allen außer Zweifel. Wie soll das aber grschchcn? Varon Sennysy sagt: „Durch einen Sy stem w e chsel" ; Esernalony sagt: ..Durch Systemwechsel und Coalition." Aus jenem spsecben eine bedeutende politische Vertan« genh^it, großes persönliches Ansehen Uüb nicht ^u ve>' achtende Parleielemcnte; aus diesem spricht Koloman Tißas eislrne Energie. dm, den Slaalshallehall reglln und auf Olund des geoidneltn Hauehalles die VtlhäÜmfsc ron» solidieren und den Fortschritt sichern; und zwar soll dies geschehen ohne ungünstige Umgestaltung der slaaterechtli' chen Verhältnisse und ohne iraendwelchc Einbuße an j nen Institutionen, die zur Wahrung drr parlannl'la' rischcn Velsassung, zur Sicherung der ^anbeevcllhcidi. gung und Iustizpsiege und zur Uufrecllhallung der p:r» sönlichen politischen Rechte erfordellich sind. Die polili. fchen Errungenschaften der Deal-Parlei, sowohl Hinsicht, lich der Prin^picn wie der Institulionen, wollen wir bewahren und sie sogar noch eiweitern, um die voll«' wirlhjchaslliche Unabhängigkeit zu erringen. Eine Reform der vorhandenen Positionen lann also nur soweit zugc> gelassen weiden, als sie zur Regelung des Slaatehaus' Halles dmchllus unumgänglich ist. „Die Unmo^lichlcil diese« Plvgillmms — sagt „Naplo" — ist noch nicht bewiesen, uns aber scheint die Durchführbatleil desselben ganz llar." Möglich — heißt e« dann welter — daß aucb Sennycy und Gsernalony dalnach streben; die Deal-Partei aber strebt ganz gewiß darnach, — ..jene Deal'Pallt'. die in einem S^lavy'GHYczY Ministerium dem pande eine stalle Regierung geben lann, und die durch Deal. Esengtly, Kcilapoly. Gorov: und andere ihre eigene Rsgierul,^ bei dcr cisprießlichen Ar^it mit einer vcllnhlichcn Majoritül unlerstühen wülde/' Das. eilläll ..Naplo". ist unser Programm, dlssen Verwilllichung oiclleichl noch Zeit braucht, da« aber unter unsercn Verhältnissen heule allein berufen ist, die Integrität dcS Pallamenlarifmus zu wehren. Jede an. dere Eomdiralion muß daraus gefaßt sein, die tt,id,a>ger diese« Pioglamme« vollommenden Falles als Geqnel sich geglnüber^uscl;en. Gei diesem Programme lann aber auch die parlamentarische Opposition sich eine heilsame, große und rühmliche Rolle sichern. Zum Schluß erllält „Naplo": ..Wir ha^n hiemil unsere individuellen Ansichlcn ausgesprochen. Die Sicher» heil unsere« politischen Olsühls und die Veslimmlhei, unserer Prinzipien und unserer Pcnteistlllung bat uns das ents^ildlne Losungswort eingegeben, und won allen Seiten, daß der Graf Ehambord während der letzten Ereignisse nach Frankreich gilommen ist? — Ja wohl, tonnen wir antworten und sind sicher, lein Dementi zu erhalten. Der Pilot war auf seinem Posten, wie er aus demselben stets gewesen ist und auch stets sein wird. Wenn ein solcher Hiinz, wie der erhabene Chef dcs Haufe« Vourbon p/fchlieben hat: ,,?cl» bin bereit, ganz bereit, schon morgen, schon diesen Abcnd, schon diesen Augenblick", fo sind da« leine leeren Redensarten und man lann auf das Wort jene« zählen, welcher niemals gelauscht hat und niemals tüu» schcn wird. Gelieu den Enlschlußungen seine« ganzen Bebens, welche ihm nicht gestatteten, seinem ^ande auch nur eine Stunde der Aufregung oder Veiwiriung zu bereiten, lam er ohne Geräusch, ohne Gepränge, ohne Glanz und folgte mit Spannung durch vierzehü Ta^e auf dem Boden des KampscS selbst dem Gang von Ereignissen, in deren Hintergründe man die Rettung de« Vandc« und das Ende eine« unverdienten Efils erblicken bülste. Der Augenblick ist nicht gclommen, zu enthüllen, wa« der Graf Ehamdvld versucht hat. um das bedrängte Schiff in den Hasen zu fühlen; aber wenn die Stunde Gölte« geschlagen haben wird — und diese Stunde ist mcht fern — wird Frankreich mit Bewunderung erfahren, wie viel Uneigennütziglcit, Schlichtheit und Hingebung in dilsem Herzen eine« Königs und Vater« wohnen, welcher von allem Parteiwcsen frei ist und so edel seme Pflicht zu erfüllen weiß. lös wird staunen, wie er so v>cl Stlbstoerlaugnung und wahre Größe so lange vellenncn tonnte. Der Correspondent dcr ,Ind. Velge" berichtet: ,,E« säUt nun ein ^ichl aus die Vleise de« Grasen Eham« bord nach Franlreich, und ;war bi« an die Thore von Versailles. Er wurde durch di? auf ein Scheitern der Dictalur.Plüne und die vage Hoffnung die Gewalt zu erringen, verlockt. <5r sah ubriaens. wie es fcheint, nur sehr wenia ?eule, doch wird velsichert, bah jeine Vnfich-ten slhr sxalliert waren. Einen «uge»blick lang dachte er sogar plbtzlich vor die Nsslmbl6.' zu tlelen und, dem Hmssier liotzend, b,e Tiibüne zu beslci^en. um von da au« an alle legltirmstifchen und fusivniftischtn Deputier» ten zu appelliere«'. Wenn diefer Streich yelungtn wäre. hallc er auch sofort ein Cabinet gebildet. Diefer seltsame Plan wurde rucbbas und es heißt, dah er sowohl Vuffsl als Thiers, Mar Mahon wie Gambe,la Gorge mackle. Infolge dessen ließ man die vorgeschlagene Nachlsitzung fallen, welche jedenfalls accepliert worden wäre. wenn der Präsident und die Rechte dies gewünscht hüllen. Ich lann zwar diese Mittheilungen mchl ga» radieren, aber die divllsen Nachrichten, die mil zulommen, widrlsprecten ihnen nicht. Wozu ware auch der Graf von Chan.doro eine Viertelstunde weil von der Assembly gelommcn, hätte er seine Unweselhcit riichl für „othwen» dig gehalten. Jedenfalls war bcr slfolg der Re,fe de« Grafen ein entschiedener Vruch zwischen ihm und den Orleanisten. Wenn es wahr ist, daß sie ,hn zur Ab-danlung bewegen wollten, so miolangen diese Veftrebun-gm in der totalsten Weise. Der Graf von Ehamboro hält abfolut an seinem Rechte fest, und wa« den Giafen von Paris betrifft, so ist er nach der einmal ungenom-mcnen Haltung auher Vage. aus den Ansichten bc« ^hef» der Gourbonen Nutzen zu ziehen." Politische Uebersicht. Vaibach, 30. November. ..Naplo" findet sich bemüssigt zu erllürtn, dah e« die Nolhwmdigllil lim« provisorischen Mini» sleriu ms in Ungarn, ob nun der Plüsidenl Tre-sort odcr Szlavy hiiße. welche Männer e« übrigens unter allen Umständen gerne auf dem Mllnstcrstflel be-grüße, nicht ersehen lönne. ..Im Gegentheile — schleibt ,N°plo" — ist es unssre Ansicht, roß mcht nur die noch mcht dlmissionitllen Mmister. londerr, n,,ch Kerla-poly. selbst nachdem er seine 7 i,l und tam't einer peinlichen Siluaw > d< hol, auf ihren Plätze,, verbleiben solllen, c»» ein neue« definitives Arrangemeul zu stand« lommt." Dem preußischen ^alidlage wird der ,en vorgslegl werden, welche die zur Zeit noch 87V (Vchluß.) Die Mehrzahl unserer Wälder wurde bisher und wird noch jetzt im Plänterhiebe bewirthschaft, dies h«l zur Folge, daß unsere Walbbestände ungleichartig, d. h> daß in einem und demselben Forste meist sowohl allere als jüngere HLlzer anzutreffen sind und allenthalben au»' mit sie ihm lein Unrecht thue und für einen bllsen Bube" halte, oder sich um ihn bekümmere." ,.W° wohnt sie?" Der alle Buchhalter konnte kaum seine Fass^ behaupten, als er diese Frage stellte. ..In der K—straße, eine Treppe hoch, im H'"^ hause Nr. 14." „Ah! Ich wetde sie finden." murmelte der O"^ Halter, von einer sonderbaren Ahnung ergriffen. ,.3^ Name, mein Junge? Nun sage mir noch ihren Nanu", «Marie Schneidler — Fräulein Marie Schneldlcl' Mit offenem Munde starrte der alte Buchhal" Ludwig an. Er fühlte, daß sich in diesem Momente st'" Sinne verwirrten, daß er nicht mchr fähig war, l>l> klaren Gedanken zu fassen. Seine Vernunft fagle >v ' daß ein solch gewöhnlicher Name, dm vicUtichl noch ' Dutzend andere Mädchen in der St iol führten, >h" "'^, zu den geringsten Hoffnungen berichtige, und doch ol«"« ten sie sich ihm m,l unwibelstlhlichcr Gewalt a»f. -, ..Und diese Marie Schuc^kr war dk Tal'tt ^ nes kleinen zwölfjährigen Freundes?" sragle er. «""' du das ganz bestimmt?" . ^ Ludwig Burner wußte nicht, was er von dl"! -derbaren Benehmen de« alten Mannes denken s""» estocklen Weidctriften durchbrochen und rings von Ortschaften und feldwitlhschaflllchen Kulturen umgeben. Wie schon biefcS Moment darauf hmdlulct und gleiche Lage Und Scehöhe, gleiche oder ähnliche Bodenverhältnisse es llllärlich machen, ist der größere Theil diese« Terrains «uch thatsächlich zu höherer Kultur, zu Gras-und Acker. >°nd mllionierbar. Nur einzelne felsige oder — bei hügeliger Erhebung — seichtere Aodenfiächen, insbesondre im nördlichen Theile dürsten einer solchen Kultur« «Mwandlung widelstreben, ohne jedoch tem entgegen strecken, lveisc die Müglichleil de« Weinbaues auszuschließen. Das Klima dieser Gegend lann als ein müdes bezeichnet, als tine seiner (lalamilälen muß jedoch ein eben durch die starke iUewuIdung der Kralau-Ebene erzeugtes Uebermaß von Luflseuchle im ,^luhjahr und Herbst, das Stag-meren bedeutender, durch die berührten öftern Ulber. schwemmungln angesammelter Sumpswafsermafsen inner-! halb dieses gorsle« hervorgehoben werden. ES dürfte taum einen Zweifel unterliegen, daß das häufige Auftreten des Wechftlsicbcrs licfondcrs an der süd-lichen Peripherie des genannten WaldlS dem llimatifch un» günstigen Ei> flusse zuzuschreiben ist. denn die Vlwaldung äußert, indem sie den raschcrn Verdunslungeprozeß der stagnierenden Wassermasscn hcmmt oder verlangsamt, ^iefe Momente bestimmten bcn Folstmspcclor iücksich«. l'ch der Rodungen der l. l. Aezillshauptmamischasl l'nen die Erlangung der Vewilligung erleichternden Bor-lw,g vorzuschlagen. Die vorgefundenen Nodungen — lli an der Zahl —- sind der gesctzlichcn NmlShandlunn unterzogen nior. btn. Der vollkommen inlaclc herrschaftlich verbliebene komplex oilscs Folste« zeisst diesclbe Günstiglcil der Wobetwerhüllnisse doch sei er durch eine Finatizmini. wrialvcrordnun/vom Jahre 1857 für die österreichische «neg«marine reierviert worden, auf welchen Umstand b'e betressendln Behörden ausmerlsam gemacht wurden. ,, Wesentlich von diesen vtlschieden seien die foist, ''chtn Zustande in >cm am rechten Gurlufer sich bis durchschnittlich 2000' Scehvhc tlhcbenden Gorjanz. oder Usloten.Gebirge, das innerhalb des Vczirlc« Ouilfeld l'ne Waldfläche von circa 15/^00 Joch umfaßt und UM Vuchen. und Kastanlenhochwülder. dann Eichen« Achtln m0gen. und doch fehlte ihm nicht allein dazu der ^lulh, sondern sie klamme, ten stch mehr und mehr an 'hn mit eiserner ssonscqucnz. 2Sie er dazu lam. er hülle ^ uichl sagen ttnüll,, «ewiß nicht allein durch die Nen-^Ung tines Namens, dessen Tigerin längst das Grab °l kränklich aus. H ..Schwarzes Haar. bleich und kränklich," brummte pulsen, mit dem ssopfe nickend. „Mag wohl heule so flehen, das arme. unglückliche Mädchen. Wie all 'wllst du sie. Ludwig?" "Vielleicht dreißig, einige dreißig Jahre alt." «. »Es muß sein." sagte Paulsen. plötzlich aufstehend, l'tl.* ^ nich, andt's mdglich. Eine «ule That bleibt ^'lli unbelohnt. und so mag eS auch hier der Fall fcili. ^" Mir die Litvt und sprich mN niemandem von dieser ,".,"le Schneidler. Ich alaube, ich habe eine sehr wich- fein " ^' ^^ ""^ lo bald wie möglich wieder hier "Sie wollen foli, Herr Paulsen?" U"d ^ ""^ ^" Stündchen. Ich komme vald wieder, ich ."'"n ich mich nicht aanz u„d gar irre, so glaube " "ß dein Glück im Vlühen bcgriffen ist." do^ "°ulfen nahm seinen Ueberzieher und seinen Hut n,it c ,^°"d und Mle sich ein. Da« alle« oM°h ldlls s " ^'^ daß Ludwig in der Thal nicht wußle. iKln»/ ^nf,„ syl„c nnd in Üuh-rster Uf^enaschuna ulid ^'^"Ng zuruckblib. (Fortsetzung folgt.) und Kastaniennlederwälder enthält. Den Untergrund, der mehifach steil ausgeformt, bildet Kalkfels, hie und da wirt» Sandstein angetroffen, am Fuße des Gebirges finden sich Tiümmergesteine mit reicheren Lehmschichlen, schon überwiegend von Feld« und Weinbau occupierl. Die meiste Ausmerlsamleit vcrbicnl der die höheren Lagen beherrschende Vuchenhochwald. Eine etwas abseitige Lage und schwierige Vringung, die strammen Zügel der herrschaftlichen Forstaufsicht haben in«, besondere auf dem landstraßer Äebiete namhafte Holz-verrathe anwachsen lassen. Aber durch dic ilidividu-elle «uftheiluny der Ottschaslildq^valuUc ist die Wald-devastation auch hier schon bedenklich eingerissen und droht immer weiter zu greisen. Der Forstinspcctor schlug also der Vlzirlshllupl-Mannschaft in Gmlfeld den Erlaß cincr Vco^dnunu vor, mit welcher für den ganzen Umfang des Votjanc- oder Uslolengebirges der Kahlhieb in den Guchenhochwüldern auf Vrunb des tz 7 und bei Strafe des 8 8 de« Forst-gesehes untersagt werden solle. Rücksichllich der WirihfchaflSführung und deS Forst. schuhtS wurde weiterS die Erhebung des gegenwärtigen Stande« und die Anlage der bezüglichen EoidenzlabcUen eingeleitet. Endlich schritt in forstpolizeilicher Hinsicht der Forstinspector ein: wegen Abwendung in Innerlrain beabsichtigter größerer Adstockungsoerträge, infolge eine« von Trieft aus erhaltenen WiuleS, — in einer Streit, sache wegen HcgelcMlg im laibacher Vezirle; — in Sachen der Foistschutzbestellung. die Nblösungsäquiva» lenle von VcldeS und Rcc c betreffend; — in Angele, genheit der Umarbeitung zweicr Waldfchabcnerslltzlalifl. Im üorigcn leistele dcr Forstinspeclor der Lanbesrcgic-rung so wie der Finanzdircclion in Sachen der Staats« forstverwallung in mehreren Füllen forsttechnifchen Vci» rath; erstatlelc zwei umfangreiche Gutachten über die vom h. Ackcrbauministerium hcradgelangten Entwüife einer Verordnung übcr folslliche Durchforschungen und die Anlage von Waldlalastlrn, sowie er ein vollständige« Muster der conceptioen und labelarischen Durchführung derartiger Operate entwarf; er arbeitete weiter über Aufforderung oeS Herrn Finanzprocuralors einen Ber-gleichsentwurf — über die Ablösung des montanürari-fchen larcover golstes aus, unterzog sich der ihm übertragenen Veranstaltung dcr forstlichen CollectioauSstel» lung für Krain; lieferte forststatistische Vcilrüge für ein vom h. Vlckervauministerium anläßlich der WcllauSstcl-lung ausgelegtes Druckwerk über die Vodrnlutturver' hällnisje OcstcrreichS; ging auch mehreren Waldbesitzern in Aligelegltiheitln der Waldlultur sowohl im schriftlichen Wcae als auch durch persönliche Intcroelition rathend an die Hont», »m Schlüsse de« VerichtcS werben die zur Hebulin der foifllichcn Zuslünde zunächst nolhwcn. digen Maßnahmen bezeichne', insbesolideie die Nolhwen» dialcil der Reform und de« Ausbaue« des bestehenden ForstgesehcS, der Gestellung von Folslcommissaren, der Aufstellung eincS Schutz, und Vaumwaldnetzt« für da« ganze Land, der Velehrung und Ermunterung der Ge» meinden in Dingen der Waldlultur und der Einwir-lung in demselben Sinne auf ^oen Vollsfchulunlerricht betont. Die Maul- und Klauenseuche. (Schluß.) Der Kranlheilsausbruch eisolgt gewöhnlich 3—7 Tage nach der Ansteckung (das incudalioliLtHdnim,) Die Behandlung fei so einfach als mögllch; der Ver, laus dieser Krankheit laßt sich nicht adklirzen, man lann nur einzelne lästige Zufälle lindern und UuSarlungen ver- hüten. Eine innelliche Behandlung ist im allgemeinen nicht Mhig, nur bci lltifligcn wohlgenährten Thielen und Hm> neigung zur Hcirlleibigleit weiden einige Gaben von Glc>u> belfalz mtt etwa« Salpeter in fchleimiger Abkochung oder im Getränke gegeben. Die Maulblafen bleiben unangetastet, erst nachdem sich Erosionen gebildet, werden luhlend fäuerUche Mitlel angewendet, um da« Maul zu reinigen und zu elfllfchen, aber auch diefc sind enlbelMch und durch enlfplechendes Gellänle vollständig erfehl. «l« lUHIcnde« Viaulwafser bereite «an sich folgende Mischung: Weinessig und Honig, von jedem 6 Loth, Mehl 3 Voth und circa 1'/, Maß Wasser. Nach grlMiger Mischung wird hiemit baS Maul täglich 4. bis 8mal mit einem Leinwandbauschen behutsam auSgepinscll. Bei stailer, langanoaueinder Schleimabfvndttung wer. den die gelind zusammenziehenden Mittel angewendet, obige Gaben in emer Salbeiablochung a.clü«l und noch '/, Lolh Alaun ^ugrseyt, Werden vie Erosionen «.eschrollrig und eitern selbe, so gebraucht man auslloclncndc Pinseljäste oder man wendet austrocknende Mlllel als üinstreupulver an. Al« solche nimm! man BwlaU oder ^o«wasiel und ginl oder Kupfervitriol in Losung, oder als Einstreu- pulver. In neuester Zelt wird auch besonder« eine wafseli^e Lösung der Kalbolsauie empfohlen und zwar wno zur Au«, vmsewna. ein? M'schung von b'/, Loth Säure auf ein Kilogramm l«i Pfund) Wasser, zu Waschungen sui Klauen aber 7 Lolh Säure auf ein Klloglamm Wasser in «n. wendung gebracht. Tritt jedoch Eiterung und Velschwllrung ,n den Klauen ein, so muß man zum Messer greifen, die Klauen regelrecht beschneiden und da« losgetrennte Horn wegschneiden, hiebei kommt zuerst Kupfervitriol und Chlorlall in Anwendung, nachher bei unreinem GeschwlirSgrunde Salpeter-fäure und gleich darauf hirschhoinöl. Sind Knochen und Bänder schon angegriffen, so lft es vielfach am besten, die Patienten baldigst dem Schlacht-messer zu Ubeiliefern. DaS zweckdienlichste Verfahlen ist da« diätetische. Man behalte beim AuSbiuche der Seuche die Thiere im Stalle, fetze ihnen steißig schleimige«, velfchlagene« ) hielt gestern ihle Generalversammlung ab, an der bk Mitglieder »heilnahmen. Der PläseS Herl iNegielung«iach Dr. Schop pel theilt auS dcm R e che n s cha s l « b e. richte pro 1872 folgendes mit: 1. D«e üinnahmen betrugen 3823 st. 56 lr., die Ausgaben 3379 fi. 52 l'. 2. Die Musilschule besuchte» 82 SchUler. 3. Der Musil. verein zählte mit Schluß deS Jahre« 1872 445 Mit. glieder; die Anzahl derselben erfuhr im Jahre 1873 einen erfreulichen Zuwachs. — Der Präses theilt welter da« bisherige Nesullat des ^olterieanlehen« nnt. Eingegangen sind bl« heute 11,556 st. (Gefchenle 1783 fl, fur ^ose 8228 st., verschiedene ümpfänge 1545 st); au«, gegeben wurden 2715 st. (Druckloslen 1226 fl,, Po,tporto 895 st., verschiedene Nuegaden 594 fi.); eine Barschaft oon 8850 st. wuide be» ter hiesigen Spalkasse flucht-bringend angelegt. Ter PiäseS lnUpft an b,efe Millhellung die Bitte, daß die Bewohner ^'albacbe durch ie»che Ab, nähme von i!ofen an diefem lunftsinnigen Unternehmen in letzter Stunde sich noch recht lebhaft betheiligen mögen. — Der Vorstand bnngl hiernach eine von 23 GcsellschaflS-milgliedern gefeiligle Beschwerde gegen die von der Di-reclion vor kurzem eingesüh,le Pränumerierung und Vormerkung aus bezahlte Sitze bei de» Concerten zum Volttag. Der Voistand ven! ,s getrossl-nc Beifügung, wodurch der Nndrang r, ,« und unberechtigten Zuhörern in der Folge ferngehalten werde« foll; er betont, daß der Erlaß dieser velfuyung in den WirlutlgSlieiS der Direction gehöre und der Compelenz der Generalversammlung nicht untetlieae. Die Mlhrza^ der anwehenden ÄliUglitdtl ftimmt ties« Ansicht nicht bei; namentlich ergreifen dagegen da« Wort b« Herren-. Dr. Balenlc», Dr. Slein«, B2»dcrg, Dr. Keesbacher, Dr. Schaffer, Dr. Vlsl, von Dorn u. o. M, ^itdn. Herr Dr. S^eVAtr ^ ^ W«zv^«den^U «usdluck, welche durch die von der Dillmon rhne «,f!b^ß der Generalversammlung eingeführte Schpiänume,,' Bvlmerfung, Auslheilung unv Bezahlung erze" ' ' überdies «blickt da« PubNcum l>it,in eme < Dr. Keesbacher demerlt, daß ein olle Vlngnl", ^. friedigender Modu« in betreff der Sitze wohl schwer auf-zusindcn fein werde. Nach lethasler, andauernder Debatte wurde Schafs er« «ntra, anzeno»»««. also lauieno. „Die verfugung der Direction ro« l,- V/lwember ,nbetress dcl 3ltzplli»umelielu>,H. V^nieilung und ^">».l'>- «,lrd für die Dauer der laufenden ^ncerlsaison . 1. ,«. nehmigt. Zur dlfinilioe« Prüfung dieser Verfügung, jo »ie 1922 der weileren in der heutigen Generalversammlung gestellten Anträge sei ein flinfgliedrize« Eo»it6 zu wählen, welche« über die gestellten Anträge einer binnen zwei Monaten einzuberufenden Generalversammlung Vericht zu erstatten und seinen Antrag zu stellen habe." — In dieses Eomitö wurden gewählt die Herren: Dr. Steiner, Dr. Gisl, Dr. Keesbacher, Bamberg und Professor Opl. — Hiernach wurde die Wahl de« Ausschusse« pro 1873 vorge. nommen; gewählt wurden die Herren: Twerdy mit 34, Dr. Schöppel, Director Mahr, Dollhof, Cantoni, Finl mit je 33, Dr. Keesbacher, Till, Levilschnigi, v. Röder mit je 31, Burgerell mit 30 und Karinger mit 28 Vtlm« «en. — Der Männerchor nimmt die Wahl seines Nusschusse« am Sonntag den 7. d. vor. — (Aus dem Vereinsleben.) Der Ausschuß de« Vereines zur Unterstützung durstiger Realschüler in Laibach hält am 3. d. nachmittag« 5 Uhr, im Zeichensaale 5er Oberrealschule (Mahr'sches Haus) eine Generalver, sammluug ab. Programm: 1. Verlesung des Geschäfts« und Rechenschaftsberichte«; 2. Wahl der Ausschußmitglieder; 3. Wahl des Obmanns, de« Obmanu.Stellvertrelers, de« Kassiers und Secrelär«; 4. Wahl zweier Rechnung«« censoren; 5. allfällige Anträge der Veremsmitglieder. — ^Aemeindevorftandswahl.) In der Ge« «einde Kreuz wurden die Grundbesitzer: Johann Hlade zum Gemeindevorsteher, Johann Dreier und Anton Tomelec zu Oemeinderälhen gewählt. — (Theaterbericht vom 29. d.) „OnlelMoses" Eharallerbild von Hugo Müller, entwirft in stall aufgetra« genen Farben zwei ganz verschiedene Charaktere; der eine steht als Philosoph über den Mängeln und Schwächen seiner Kullusgenofsen und bellhrt unter eintretenden Verhältnissen den anderen, fanatischen Ansichten ergebenen Glaubensbruder. Herr Märten« (Moses Mendelssohn) schuf in Masle, Sprache und Ausdruck das sehr gelungene Nild eines ern» fien, humandenlenden, seiner Zeit vorauseilenden und gedie. genen Juden. Herr Wauer präsentierte ein zweites ebenso gelungenes Bild, womit ererbter Ehristenhaß zum markante» ften Ausdruck lommt, der aber schließlich doch vom Vater» gefühl Überwältigt wird. Du Aufführung war eine voitress» liche. Herr Märtens wurde bei offener Szene und am Schlüsse mit den Ubrigern Trägern der Hauptrollen, den Herren Wauer, L a ckner (Blume) und Fil. V ram b illa (Esther) beifällig gerufen. — Die Anffllhrung des Schau« spiele« „Der Fabrikant" von Devrient lann als eine erni« nente bezeichnet werden. Auch dieses Vühnenwerl wirlt auf zarte Nerven mehr als erfchUllernd. Herr Lackner, der dielbeschäftigte verdienstvoll« Schauspieler, excellierte al« have» lin in Wort und Spiel; Frau Kl etzinsly. Bürger gab die „Eugenie" mit solcher Leidenschasl, mit solcher Glut, daß der beliebte Aufschrei heule nahezu unangenehm wiille. Herrn Director Kohlys »Eanlal" war eine vorzügliche und ergötzliche Leistung, die einzige erheiternde Würze des heutigen Abends; Herr Sup pan (Lambert) lieferte die vvllreffliche Zeichnung eines Überreizten unglücklichen Lieb» Habers; nur möchten wir die unschöne Action mit den Fin> gern beifeile wünschen. Das nur mittelgut besuchte Haus spendete großen Beifall und Hervorruf. — (Theaterbericht vom 30. v.) Neftroys un, velwüftliche Zauberposse „Lumpaci Vagabund««" amüsierte das gut besuchte Haus. Die Herren Köhler (Zwirn) »nb Fahr (Knierim) schickten itzre gcsammle komische Kraft ins Treffen, wafür beide großen Beifall ernteten. Zwirns Salon und Toilette im zweiten Ncle halten wir eleganter ausgestattet zu fehen gewünscht. Besonderen Applaus erran, gen die Fräulein Möller (Camilla) und R osenberg (Laura) nach dem Schlußquodlibel im 2. Acte. Aufruf: Unter dem mannigfachen menschlichen Elend gibt es »ohl nicht leicht «in erbarmungswürdigeres, als wenn Kinder armer Eltern erlianlen und jeder Pflege bar bei Mangel an den nöthigsten Nahrungsmitteln in feuchten, ungesunden Wohnungen dahinsiechen, die hochherzige Menschenliebe der Vtwohner Laibache sucht bereits slit acht Jahren dieses Elend zu mildern und erhalt mit stlttner Opferwilllgltit das Kindelspital, dtm unsere allergnildigste Kaiserin Elisabeth, in Würdigung des «dltn Zweckes Ihren allerhöchsten Schutz angldeihen zu lassen .zeruht. Wir gehen soeben jenem schönen Tagt entgegen, welcher die Herzen aller Vewohner de« großen Oesterreichs höher schlagen macht, dem Tage des Regierung«-jubilüums Sr. Majestül unseres allcrgliüdigsten Kaisers. Wie könnte er wohl bei un« in dieser Richtung ethe» bender gefeiert werden, als wenn in wahrer Mildthätig« leit jener armen tranken Kinder gedacht würd?. Ihr Eltern, die Ihr so glücklich seid. für Eure lran« len Kinder im eigenen Hause sorgen zu können; Ihr edlen Menschenfreunde, die Ihr gewöhnt seid fremder Noth beizuslehen, laßt diesen Festtag nicht vorüber gehen, ohne Cure milde Hand aufzuthun und dort zu Helfer», wo Hülfe so nothwendig ist! Jede wenn auch noch so kleine Gabe wirb dankbarst angenommen und durch die Zeitungen veröffentlicht. Sollte das Ergebnis der milden Beitrüge es möglich machen, so besteht die Absicht zur Erinnerung an das hohe Fest ein Bell zu stiften. Die Frau Gräfin Sophie Auersperg nimmt als Stelloertreterin der allerhöchsten Schuhfrau die an sie gerichteten Oaben in Empfang, ebenso die Direction und der Perwaltungsralh de« Kinderspltales. Laibach. 27. November 1873. Ter Verwaltungsrath des Kinderspitales. Verzeichnis der mit Rücksicht auf die am l. Dezember l I unterbleibende Htavtbeleuchtung gezeichneten milden Bei« trage für die laibacher Ttadtarment (Forlsetzung.» Josef Petal 10 kr.. Franz Vlinschel 10 kr., Felix Pehan 10 kr, Franz Goltsch 5 si,, Joses killegg 1 st.. Rl« chard Paschali 1 fl., I. W. Strecker 2 fl., Heinrich Korn 3 ft,, Johann Zwolel 2 fl, Leopold Zhut 3 fl,, Anna Vaumgartner 5 st., Heinrich v. Gerliczy 5 fl., Josef Hofner 50kr., Rudclf Baron Npfallrern 25 st., Stabsarzt Doctor Bock 5 fl., Major Fischer v. Wildens« 1 st., Domherr Peter Urh 5 fi., Pfarrer Gustav Köstl 5 fl., Freiherr «»ton v. Eodelli 30 fi., Gymnasialdireclor Smolej 1 fl., Hroval, Director der Lehretbildungsanstalt 1 ft., Ursula Klemenöli 5 fl., Jeanette Holzer 5 fi., Ioh. V. Winller 10 fi., Heinrich Maurer 10 fi, Josef v. Redange 5 fl., Franz Ritler v. Premerstein 5 fl., Friedrich Riller v. Premer« stein 5 st., T. W. 10 st., Rudolf Millitz 2 fi.. «mon Perm« 5 fi., «life Payer 3 fi., Vinzenz Seunig 25 fl., Lambert Luckmann 2b fi., I»hann Luclmann 10 fl, Josef Luckman 10 fi., Karl Luckmann 10 fl., Theres Schreyer 3 st, I. 3- 3 fi-, Dr. Emil Ritter v. Stückl 10 fi., Mi. chael Pregl, Ehrenbürger, 5 fl., Graf Bolza, l. k. Haupt« mann i. d. «., 10 st., August Tschinlel Eöhne 30 st., Emmerich P. C. 3 fl,, Johann Gulmann 2 st., Jeanelte siecher 10 fl, Franzisla Schupeuz 5 st,, der hochwUrdige Fürstbischof Varlholmä Widmer 100 ft,, Nilloria Freiin v. Mac.Neven 5 fl, Landesgerichlsprasident Rlller von Luschin 20 fl., Alexander Rehn, l. l. Vizeconsul, sammt Ge« malin b fi., Vlauerei Gebrüder Kosler 50 fi., Peter Kosler 25 fi., Dr. Josef Kosler 25 fi.. vom Localau«. fchufse des ersten allgemeinen Veamtenoereines mit der Wid< mung sllr den Nrmenfonb 60 fi. Neueste Post. s^riginal'Telegramm der „Laibacher Zeitung".) Pest, 3O November. Die Deakpartei beschloß unter Kundgebung des Vertrauens, den Ministerpräsidenten Tzlavy zum bleiben zu bewegen Szlavy wird seinen Gntschluft der nächsten Parteiconferenz bekanntgeben. Wien, 30. November. Ihre Majestäten der Kai. ser und die Kaiserin reisen heute mittags mit Separat« Hofzuy von Ofen ab und treffen gegen 6 Uhr in Wien ein. Die kaiserliche Familie wird in Wien vereinigt sein. Plst. 28. November. Nachts. Heule war Budapest anläßlich der Jubelfeier in allcn Stadttheili», hell' lich illuminiert. Eine unabsehbare Menschenmenge ju« belte den in da« Theater fahrenden Majestäten tntgtylli, wo Nlllrhochstdieselben mit nicht enbenwollendtn Eljen« Nufen empfangen wurden, die sich während dtr Ftstvor« stcllung bll jedtr Gelegenheit witbllholttn. Telegraphischer Wechselkurs vom 29. November. Papier-Ncnte 68 8). — Sllber-UeMe 73 95. - l860 Erbsen ^ bW— Stroh „ — 70 - <- Fisolen „ 6 50-------Holz. hart.,pr »lft.____g ^ stlndsschmalz Pfd. 53 - - - wlichtv, 22"____h5s Schweineschmalz ^ - 42 — — Wem, roth., Eimer____zh ^ , Speck, srlsch, « - 31------ - weißer » ____ig « — geriiuchert ^ — 42------- ' ' _______ ! zNeleoroloqische Veohachlllllge» in calhach. s u. Mg. 733 »l > I.l ! windstiü Nebel 2». 2 „ N, 735^4 ^ 4z NO. schwach heiter c> co 10« «b. 735.»4 -^ 1« i windstill l ^h^ «U Mg 731« - 1.,. W. schwach trllbe 30. 2 .. N. 729.7 -»- 5,. W, schwach Regen ^.9« l0.. Nb.! 7zil»!^ 2, W schwach trllbe ^l!" Den 29. Nebel, bis Mittag aiihalleiid. ?lachmittaa« S"«' nenschein. «bcndrott». Alpenglllhen. nach 9 Uhr abermals dich«" Nebel, Den 30. intensive« Morgenroth Vormittags lrilbl, nach' Mltlaq« von I Uhr Regen bi« abend« 9 Uhr. Die beidcn Taa^ mitte, der Wärme ^- 2 4° und ^. 2 2', beide um 0 6' llber l»tß Normale. «cra!itwortliche^Redllct«il?^Iäna7 v Klei n^m ayr, " l ?^ W Fllr d,e vlelfachen Veweise der Theilnahme anlälzlich ^ de« Tode« unsere« theueren Valers, Hsrri, » Norbert Silina, M sowie fllr die zahlreiche Vetheillginig am gestrigen Lei-M chendegllngnisse sagen wir hiemit iilisenli herzlichen M Laibach, am 1. Dezember 1873. > Ferdinand Ailina, > Hypolit Uilina. Wnvs^pvi^s Wien, 28. November. Die londoner und pariser Di«cont°-Lrm«ßigungen bewirltn, eine nicht unbebeulende Vessernna der Slimmuna welcke indrs, m,i» m,s.r^ ^oolievenlyl. regercn Kaufluft für Anlaaewerthe al« im Gelriebe de« "nf.u„e «r °°en erw^ vri» «oll« «n»l, ) «.„,. (.....69 35 «9 45 tzevruar-) """ (.....68 70 68 80 Jänner-) «,.,..( . . . 73 90 74,0 »pril. ) S'lberrwte ^ . . . 7^ 75 73 90 kos«, 1889.......285— 2X6 — » 18b4.......95t>0 l<6 - ^ 1860 ....... 10230 10250 » 1»«0 zu 100 fi. ... 10950 N0- » 1»«4.......I35L0 136 - D°m»uen.Ps7 - 97 25 Ung «ilsenbahn-Nnl..... g^ 5^ 9^.^ Uug. Ptilmlen-Nnl...... 7580 76- ll.'ieuer 2oVMUnal.«nlehen . . l,5 _ tz52l, Actleu von N«nk,n. «uglo.Vanl.......138. Ill« 50 V«nlv»rein.....- - ," ' ,"^ V«,d«ler«ditllnft«U .... 10b — IIN — bahn . . . 20N0 - 2035 — >r»n,.Icl,vb..V,hn......210-311- ^nnb.«ztrn..I- 4b5-vefterr. N«d»Gi»«h» .... 195, — 196 - «eld lware «ub°lf«-»ahu......158— 159 Slaat«bahn.......331 — 832 — Slldbahn........171 — 172 — Theiß-Vahn.......,93 5<, 200 50 Ungansche Nordostbahn . . . Il8 109 — Ungarische Oftbahn .... 5^- 59 — Tlllmway.Oestllsch......16516«^ BausteseUschafteu. AUg. ilsterr, Baugesellschaft . . 54 50 55 — Wiener Vaugesellschaft.... 81-7!» 8525 Vfaudbrlefe. «llgnn. »fterr. Vodencredlt , . 95— 95 50 dto. in 33 Jahren 82 50 83 50 «ationalbanl 0. W..... 91 50 91 75 Ung. Vobencredit..... 81- 6150 Vrivrl,ät»n. «lisabeth-V. l. «m.....95 — ^-_ »erd..»i°rbb. «......104 60 104 80 grauz-IosePh-V. ..... W325 10275 «»I. «arl-Ludwia.V., l. ««. . ihz ^5 — — Och««. «l»rd»tst.V.....101 25 101-bO Siebenbllrger ftg^, ^.. . Staalsbahn . löv—____ Velo ^! slldbllhn z 8'.......lii - lU^ b'/......95-.. !" südbahn, Von«.....225 - 22v Ung. Ofibahn.....' 6L25 6s VrlVatlose. lrebit-L.......,69 _ I?0' Rudolfs.?,......' iz_ III« «Uechsel. ilu««l>urg........»5-25 A Hrai lsurl........9575 »n pa>:,bura ... ' ' ^< ^'°ld°n . .......,1.l20 '^' v°cl« .... ^ ' ^ . 4480 "' Geldsorten. «eld »"" l vucaten . . . 5 ft. 3"! lr. 5 fi. A »t»pole°n«d'°r . . 9 « 06 , ^ " ?n , Oreuß. Kassnlscheine 1 ^ 69, , l , < Kilh« . . . lcv » 7ü , 109 » ^ Kralulschl «rundcntlas!,mg«.0k,ttgatl'"'^ Vrivat»»tiern»«: Geld «l,^", ««" "^