MARBURGER ZEITUNG AMTLICHES OROAh| DES STEIRISCHEN HEIMATBUNDES V«rUg uad Ichnftlaltaaf Martan 4. Dnt, l«4gMM M, I, fimjji. IML M W Ak M Ite ^. (tSgllch •uB.r Samilag) dl# IchrlfUiituBf «W auf TmnI Nr. »4* mIdiW. UBT«Ua«t« XatdiiiflM wmtm SjSf -- 'P rwmi hJüVm) »OMtUek KM 1,M «laKiiluaHck nicht rückgMandi B«| Umtllchan AafragM M du tlckMiU Mnlafwi rwlackMkka«i« lln betraute Dimltrow mit der igyptlech-nordafrikanlachen Sondemlealon nnd ea war bereits bezeichnend ffir die Atmo* aphlre am Nil, daB das von Minenfeldern umgebene Verhandlungazelt QMuchllle— Roosevelle—-Tachlankeiecheka von dar grlneenden Pratie auagerechnet Dimltrow» überechatt#t wurde, der in Prack und Zylinder Reverenz erwlea. Dimltrow hllt in Kairo nicht nur die Zügel der bol* schewlstlechen Komlntempolltlk ki Minden, eondem bestimmt auch In dieser Domlne des London—Waahlngton—Mot-kauer Konzerte die Tonaiigabe. Wea die» bedeutet, haben bereite die in Kairo an-steslgen Emlgranten-Ausschflsae am el* genen Leibe zu epQren bekommen, deren vorsichtige Einwinde bei Rooeevelt und Churchill nur ein verlegenee Achaelzuk-ken fenden. Die rote Lava der Sowjet-peat, der der deuteche Wall Im Osten das Vorwirtsfluten auf Europa verwahrt, fand ete neuea Expaneioneventll In Ägypten und die Igyptische Öffentlichkeit erfährt bereits, dafi die Geieter, die man rief, ihre Arbeit qrflndllch tun. Der PuBtrltt Wie den groBen Bmlqranten und HxlI-könlqen In Kairo Ihre überflOsslqkelt zum Bewußtsein gebracht wird, so auch den kleinen Bmigrentan In London. Dee geachieht mit einer Brutalltit, die die letzten Zweifel Ober die bolachewl-etlsch-plutoikratische Verclppung schwinden lIBt. So achllgt die enqliache Wochenschrift »News Revlewa vor, daB die britlache und die USA-RMierunfi »alt der irrafamiqeD Bande von nilreqierungen« «ufrlumen eollten. Wie reif die Zelt für eine grOBere Sluberunqiaktlo« eei, beweise erneut der MenkonlUkt. Die in England lebenden pohiiechan FfüchtUnqe und Soldaten bereltaten den Enqllndem liuner nur Unannehmtlchkeltan. Uki In den Krieg gehetzt m werden, dafür waren die pohiJachen Soldaten gut genug. Jetzt werden ele auf ein Stirn-nmaaln Stallna hin ah schldUchar Bei* lut beiseite geworfen. Well die pohil-•che Emlgrantenteltunq »WledomoeU Polekla «• gewebt hatte, daran i« erln* nem, daB die von dei Sowjets nach Wolhynion entaandten Benden nicht weniger als ?0 000 Polen umbrachten, schreibt die Londoner »Tribüne#, es sei nnerhOr), daB innerhalb Inglenda gegen den sowJetlsjEhen Verbündeten noch am Ver4ibend der zweiten Prent Stlnnung gemacht werde. Dobel hat dee polnieche Blett nur einen Bruehteil der von den Sowjete Insqeeamt oimordaten Polen, die auf zwei Mlllioneo zu schttzen elnd, engegeben. Die britischen und die sowjetischen Juden arbeiten Hand In Hand und zeigen der Welt, wie h den Völkern ergeht, die sich auf britische Versprechungen verloesen haben. Japan greift an der Burmafront an Indisch« Nationalannea als Mitkämpferin — Amarikanischar Kreucar versankt Anjriflsvorbereitungen der USA im Nordpazifik le Tokio, T. Pobmer Den Beginn einer japanischen Offen-rive im Abschnitt von Buthidauna der BurmafroDt gibt das kaiserliche Haupt-q;uartier am Montag bekannt; Dia Offen-•ive, deren Zweck es sei, einem Prontal-angrlff der englischen Streitkräfte gegen Buthidaung und Akyab zuvorzukommen, hebe am Preltag begonnen. Japanische Heereaflugzeuge, die gemelnaem mit der Armee operieren, bitten am Samatag IS Spitfire-Maschinen aus einer Pormatlon von über 20 Flugzeugen abgeschossen, die Buthidaung anzugreifen versuchten. Von den 15 AbschÜMen sind bisher sechs unbestätigt. Japanische Plugzeuge griffen außerdem motorisierte englische ^nhelten an und setzten sie In Brand. Auch Artillerieitellungen des Peiindes wurden mit Bomben belegt. Einheiten der indischen Nationalarmee, so wird betont, kämpfen Seite an Seite mit den Japanischen Truppen Zum ersten Male wurde die Stadt Schatrapur an der Ostkflste Indiens von Japanischen Plugzeugen am Freitagabend angegriffen. Große Brände seien in kriegswichtigen Anlagen entstanden Die Japanischen Marineflugiauge kehrten sämtlich zu ihrer Ausgangsbasit zurück. Aus dem Gebiet der MarschalMnseln wird gemeldet; Am Morgen des 3, Februar wurde ein feindlicher Kreuzer grni^^n Tvn« In rif»n Tnnel Wotje versenkt. — Bei Angriffen auf Rabaul schoaaen die Japaner iwlachmi dem 3. und 5. Pebraar 92 feindliche Plugzeuge ab. Auch Im Nordpazlflk künden sich KImpfe an. Wie der Prontberlchterstatter der Zeltung »Yomiurl Johle meldet, deuten Anzeichen darauf hlo, daB der Gegner einen Angriff gegen die Kurllen-In-aeln Im Norden Japans vorbereitet. Nach Ihren Offenalven gegen Rabanl nnd die Marschall-Ineeln li<^e der Pelnd anscheinend, auf diese Welse schneller in die Nlhe des Jepenlacheo Mutterlandee n gelangen. Die Nordpaziflk-PIotte dea Oegnera ael in letiter Zelt verstärkt worden. Die Amerikaner sollen im Gebiet der Aleuten-Inseln Inzwischen über 100000 Mann Spezialtruppa atatlonlert haben, die für diese Operationen vorgesehen und entsprechend auagebildet seien. Eine der Hauptbasen dea Gegners ael hierbei die Alentenlnsel Adakh. Dort befinden fleh neben Oebirgatrappen motorisierte Blnhelten vnd vor allem auch Tankformationen. MNoralischer Brennstoff Spanien nimmt dit Bentlntperre gclassMi hin €€ dnb Madrid, 7. Pebmer »Wenn in dleaen Tagen auf den Straßen Spaniens nur wenige Autoe fahren und durch die Reduzierung der Traneportmüg-lichkeiten die allgaaeinen Bequemlichkelten des Lebens beeintrichtigt werden, so wird dies doch durch die groBe Preude flbertönt, im rechten Augebbllcfc ehie starke nnd würdige Haltung geeelgt n habeik« Dleee Peststeihmq trifft der bekannte Schriftsteller Pranzieko Casaree In der Montagzeitunq »Hojadelunesa. Be sei gleichgültig, daß die Tankstellen jetet weniger Benzin verabreichen. Im Herzen des epaniechen Volkes sei ein eo ungeheurer Fortschritt an moraliachem Brennstoff, daß der Glaube an Spaniens Zukunft nißmals zum Stillstand kommen werde. Wenn Jemand gegleubt habe, das epanieche Volk durch eine Beachneidung aeines Lebenastandards gefügig machen m könnan, dann hebe er eich gewaltig geirrt. Die Spanier sind seit Jafarhunder-tan in der Kunst dee spartanischen Lebens bewandert. Die Geechichte zeigt, daß des apenisehe Volk über gewaltige moralleche Reserven verfüge end da^her vor keiner Not kapituliere. Im Mlttelm««r TcrMakt tc Liisebon, T. Pabruar Bin nordamerikanischer Truppentrane-porter unbekarmter Größe wurde mit 197T Soldaten an Bord im Mittelmeer aus einem Begleitzug heraus torpediert und senk, wie aus Washington am Sonntag gemeldet wurde. Ichflrl ■Bilderdienst |Ansliadapheto) Atilofla« Bildbericht ans einer englischen Zeitung Dieses der enqliachen Zeltunq »Daily Expreß« entnommene Bild zeigt, wie schwer der Angriff unserer Bomber die vor Barl liegende Nachschubflotte der Anglo-Amerikanei getroffen hat. Die Zeltung schreibt daau: »Hintar data echwarzen Rauchwall liegt dar Hafen von Barl an der Adria. Im Vordergrund des Rauchwalls ankern 17 Schiffe der vereinigten Nationen oder sind im Begriff, zu sinken.a Griechische Selbstbesinnung Nach dem Vertagen des Exkönigs tmd der Briten Schon sedt dem Ausscheiden Italien! aU mitbestimmender Faktor im Südosten machte sich In Griechenland ähnlich wie In den anderen unmittelbar betroffenen Staateii Kroatien, Montenegro und Albanien eine Umorientierung auch in der Innenpolitik bemerkbar, die sich In den letzten Wochen Imroer deutlicher ab-aeichnete. Auch der Wlederanschluß der Jonltchen Ineehi ans griechleche Mutterland begünatijrte den Umschwung in der griechischen Einstellung zur neuen euro- 6lischen Ordnung und somit zum Reich. 4e brutalen Terrorangriffe der RAJ* auf Saloniki und tm Piräua taten ein übriges, «m die Stimmung gegen England zu be-•tlrken. Am Scwcksal dleeer unglücklichen Städte mußte auch Griechenland — genau so wie im Westen Prankreich, Belgien und Holland — wie Im Südosten Kroatien und Serbien — erkennen, daß Großbritarmien keinerlei Rücksicht auch gegen einstige Verbündete nimmt. Strömte früher die ^völkerung bei Fliegeralarm auf die Straße, um die anglo-amerlkanl-schen Botnberwellan gegen Mitteleuropa fliegen zu sehen, so hat sie nun am eigenen Leibe erfahren, wie skrupelloe England den Krieg gegen die Zivilbevölkerung führi. Der Angriff auf Pirlus löste unter den Griechen nur tiefe Erbitterung aus und ließ sie um so klarer erkennen, was sie von selten Ihrer ehemaligen Verbündeten zu erwarten haben, und daß Ihr Weg mit dem der kontinentaleuropäisch ausgerichteten Staaten parallel laufen muß. Von der griechischen Bevölkerung alnd höchstens 20 v, H. alr Royallsten anzusprechen, d. h. als diejenigen, die daran denken würden, nach Beendigung dea Krieges den König wieder einzusetzen. Immer mehr Stimmen bezeichnen daa verflossene Regime Georgt als undemo-kretisch, geben dem König die Schuld an der Diktatur Metaxaa und nennen ihn gleichzeitig den Handlanger britischer mtereesen. der damit die Hauptschuld Griechenlands am Eintritt in die antideutsche Front trage. Die uneichere Stellung, die die Emigrantenregierung in Kairo hat, trägt nicht dazu bei, das Ansehen des Exkönigs und des Kabinetts Tsuderos zu festigen. Die letzte Londoner Der deutsche Wehrmachiberichi Immer neue blutige Verluste der Sowjets Große Abwehrerfolge bei Witebsk und südlich Beresina — Ruhiger Tag im Landekopf von Nettuno — Alle Angriffe der Amerikaner bei Cassino scheiterten dnb Führerhauptquartier, 7. PeOniar bruchevereudie mit Oberlegenen Kriften Da« Oberkonmiando der Wehrmacht Uneere Dlvieionan errangen in bei- gibt bekannt: den Absrhnltteo nach erbitterten Kämp fen KK Kri«i|ib«nthlei Dohm iSch) Durch Sturm und Schneegestöber bahnt sich diese Trägerkolonne in tiefem Schnee ihren Weq zu rien auf dem Abruzzengipfel gelegenen deutschen Stellungen, die auch durch Tragtierkolonnen nicht mehr erreicht werden können Im Raum von Nikopol setzte der Pelnd mit starken Kräften aeine Angriffe fort Unsere Truppen schliiqen die Anqriffe eb oder warfen einzelne vorgedrungene Kampfgruppen des Feindes Im Gegenangriff zurück. Im Kampfraum zwiechen Kirowograd und Belaja Zerkow blieben zahlreiche Angriffe der Sowjets ble auf örtliche Einbrüche erfolglos. Dabei hatte der Gegner hohe blutige Verluete und verlor 21 Panzer. — Westlich Polonoje scheiterten feindliche Anqriffe. Zwei so-wjetieche Bataillone wurden durch eine Panzerdivision vernichtet. Südlich der Pripjet-Sümpfe stehen unsere Truppen im Kampf gegen verschiedene feindliche KnvallerieverbSnde. Bei Witebsk und aUdlirh der Beresina setzten die Bolachewisten ihre Durch- emeut einen großen Abwehrerfolg. Die Kämpfe nördlich Newel, wo die Sowjets auch gestern von Panzern unterstützt mit starken Kräften angriffen, sind noch im Gange. Zwischen Itanen-See und Plnnlsohem Meerbusen verliefen eigene Unternehmungen nach Abwehr zahlreicher feindlicher Angriffe erfolgreich. Im Nordabschnitt der Ostfront hat sich eine Kampfgruppe aue nlederschleelachen Jäqem, ostpreußIschen Grenadieren und Einheiten einer Luftwaffen-Felddivislon unter Führung des Generalleutnants Speth hervorragend bewährt. Dabei zeichnete sich das ostpreußische Grenadierregiment 3 unter Führung des Oberstleutnants Hilgendorff besonders aus. In der vergangenen Nacht wurden Wohnbezirke der flnnl- soheo Hauptstadt von sowjetischen Flugzeugen angegriffen. Im Landekopf von Nettuno verlief der Tag ruhig. Eigene Artillerie bekämpfte feindliche Schiffeanaammlungen vor den Landeetelleo mit beobachteter Wirkung. Bei dem Angriffe de^itscher Kampfflugzeuge gegen die Landestellen des Feindes bei Auio in der Nacht zum 6. Februar wurden ein feindlicher Zerstörer und zwei Transportschiffe mittlerer Größe schwer beschädigt. — Nordwestlich Cassino setzten die Amerikaner ihre von maaelertem Artilleriefeuer unterstützten Angriffe den ganzen Tag Ober fort In erbitterten NahkÄmpfen scheiterten sämtliche Angriffe unter schweren Verbieten für den Feind. An der Übrigen Front verlief der Tag bei beiderseitiger Späh- und Stoßtrupptätigkeil ruhig über den begetrten Westgehleten wurden gestern rwöFf feindliche Flugzeuge abgeeciiossea. Unterhausdebatte Ober griechische Nach-kriegsfragen blieb ebenso ohne Brgeb-oie, wie es offensichtlich die Besprechungen zwischen dem griechischen Pseudo-ministerpräsidenten und Churchill blieben. Wenn früher Georg um die Repu-bUkaner zu gewinnen, kundgetan hatte, er würde sogleich oach seiner Rückkehr eine freie Volksbefragung vornehmen laeeeu, eenu er dann — ansicher g^ macht durch Großbritannien« geringe UnteretQtzung seiner dynaetischen Wünsche — lieh zu dam Zugeständnis bereit-fsTid, er werde überhaupt erst zurückkehren, wenn eine allgemein« Volksabstimmung zu seinen Gunsten ausfelU, so ist die neueete These der Emigranten, es sei ungewiß ob Georg seine Wieder-sdnaetzung anstrebe. Dieses stückweise Abtreten einstens laut verkündeter Rechte ist nur zu veratehen, wenn man sich der Abhängiykeit aller Emigrantenregierungen von britischen Gnaden bewußt ist. Auch die neuerliche Erklärung Churchills, er empfinde gegen Georg keinerlei Verpflichtungen, hat der Sicherheit des griechischen Exkönigs einsfi weitereo Stofi versetzt. Wie dies schon bei Peter von Serbien seit längerer Zelt der Fall iet so setzt London nun auch die grlechlsch-royallstische Regierung unter Druck und verlangt, sie möge Moskaus Forderungen nicht ilt>erhÖren. Deshalb beeilte sich der Chef der griechischen Emigranten, Tsuderos, eine Rundfunkansprache an alle Griechen zu halten, in der er betoute. Banden mögen sich den Kommunisten anschließen, sofern sie des nicht tun wollten, aber wenigstens Ihre Agitation gegen diese einstellen, um der konununletlscben Arbelt nicht Im Weg« zu stehsn. Eine der letzten Maßnahmen des Ex-könl« zeigte in krsssester Form tu- Blelch, daß er bemüht iet, seine angeb-che Macht zu zeigen, zugleich aber, daß sein Interesse am griechischen Wiederaufstieg nur vorgespielt Ist hat er doch gerade. Indem er den seit der deutschen Besetzung im Amt gewesenen Ministerpräsidenten Tsolacoglu, Logothetopouloe und Rhallys und allen Ministern die griechische Staatsangehörigkeit und alle militärischen Würden und bürgerlichen Ehrenrechte absprach, bewiesen, mit welcher Fremdheit und Verst«ndnisloslg-keit er den praktisch an der Wietier-erstarkung Griechenlands arbeitenden Männern gegenübersteht In den letzten Wochen und Monaten haben In Griechenland selbst beide alliierten Mächte, sowohl Großbritannien als auch die Sowjetunion fortlaufend an Boden verloren, dis Griechen aber ge langen gerade durch das Verhalten der Emigranten und durch das Versagen ihrer angeblichen Freunde zur nationalen Selbstbesinnung. Der TerrorangrUf auf Helsinki dnb Helsinki, 7 Februar Das finnische Nachrichtenbüro gibt bekannt; Helsinki wurde am Samstag von starken feindlichen Flugverbänden heftig angegriffen Große Mengen von Brand- und Sprengbomben wurden in verschiedenen Teilen der Stadt abgeworfen. * Der Bezirk Helsinki des »Finnischen Waffenbrüderverbände, hat nach dem heftigen Luftangriff, der in der vergangenen Nacht auf die finnische Hauptstadt durchgeführt wurde, eine halbe Million Pinnniark in Barmitteln ak Soforthilfe für bombenqp«i' hvldigte Soldntenfamilieit lut Verfügung gestellt r Das Mädchen Duschizä berichfef » t Die Herrschaft des Josip Broz — Im Krankenhaus verhaftet — Vermifite Angehörige werden gesucht Von Kriegsberichter Richard Frick PK. »Washdlb »Ip mich nicht auch utn-fpbracht haben, weiß ich selbst kaum zu lagen«, erzühlt Duschizä. Aus dem jun teil, tlawlAch geschnittenen Gericht des itaJH^enten 2ij&hrlgAn MAdcheiu tinc* Ii« SpuTtn d*r Schraokim«« noch aicbt yons g«wlch«a, di« «t In d*r ZaJt irldbt hat Ihr« bastsn PrMUKÜiin«c alikd ron den KoimmuniJtf>n «riDordet worden |1« telfait yfAx varhaitet \md Ist ¥rie durch »in Wuad«r d«m gleichen Geichick ent-roamea. In gutoiu Oeutech, dat »ie während Ihr« Medlzinstudluio« lo Bti<]rad renroilkoiuannet hatte, berichtet dae »er-MAdoheo ron der TIto-Harrtchaft kl Ihrem HeJjsatort ki Montenegro. Volks »befreiungc »Ale die Kommunliten tu um kamen, lirhteteoi tl« eofort einen »Volks>be-freiuru^ueichtiB« ein, der im Gemeinde-haiui seinen Sitz hatte, Von ihm wurde dort auch ein Gefänqnl« geschaffen, in dds bald die ersten Opfer von unseren Familien hineinkamen. Die Hauptarbelt de« Volksbefreiunqsflueschusses bestand In der Aqitatlon. Jeden zweiten Taq vurd«n ]etxt Konzerte und Kundgebun* P«Q Terautaltet, bei denen die Tedlnah-Bte rwar Immer frelwiJilg wari doch w«r ÖM Bwelte oder dritte Male nicht hinkam, der hatte damit telne »fr*lhedte-ieindliche« Oeelnnimg geielgt uad v«r-echwand bald darauf im GafSn/gnli. Bari den Konxerten «rurden Immer ein Tito-Marech, ein StaUn-Marecb, ein Woro-■rhllow-Marach und noch einige solche kommunUtische Musikitücke qespielt. Own trat ein Kommisear auf d^e Re D«n« ein. Bs wurden eine Jungmfldchen-Sektion, 41m Prauen-Sektlon, eine Kinder-Sektion und eine Männer-Sektion ge-aofaaifen, in denen allee politiach orqani-idert und llatenmäQlg erfnBt wurde, w«« Beine hatte. Bald darauf wurde die »freiwillige« Mobilisierung begonnen. In den MobilisationsversflmmUmqen warb ein Kotnmisiar für den Eintritt in die Bandentruppe, Aber keiner der Anwesenden wollte sich in die Liste eintragen. So wurden den die einzelnen Alteiskiaseen festgestellt und fürs erste die 18—25jäh-rlgen mobilisiert, ob sie wollten oder nicht. Bpltiel Oberau i Ekxes Taget waren der gefangenie Ant und dl« beiden itahenlsch«n Helfer ga-flüdhtat. Da wur^ Ich w«g«n Kooeplra* tloD verhaftet«, ffthrt daa Mädchen fort. »Die nun folgenden Tage waren die schrecklichsten meines Leben«. Jede Nacht um 12 Uhr wurde ich geweckt und aus meiner Zelle zum Verhör gezerrt Zehn Männer standen Im Halbkreis um mich herum un<1 stellten ihre Fragen an mich. Jetzt erkannte ich, welch ein Spitzelsystpm aie eingerichtet hatten, von dem wir gar nicht« ahnten Sie wuß-t«n genau Bescheid über jeden einzelnen Weg und jede« Haus, In dem Ich tn der let7ten Zelt gewesen war.« »Am 18 November waren Sie bei der Bäuerin X und haben dort das und das gesagt«, wurde mir vorgeworfen »Am 20. haben Sie in dem und dem Haus antlkommunntlsche Redenfiartra gebraucht.« — »Neulich hab«o Sie einen kleinen Brief vo'n dem und dem «rhal-ten.« Sie wußten viel« Dinge, von d«n«n Ich glaubte, daß nur Ich aJlein davon Kenntnl« be»aß. Mein« 0«»prlch« mit d«n L«ut«n aus dem Ort waren gar nicht antiko(romiinl«tlacli g«w«««ni iib«r aus dam, wai di« 9pdti«l daron hatten, wollten ale mir anttkoramuniatä-sche Agitation nachweisen.c Nächtliche Verhöre Die nächtlichen Verhör« waren Mr« mürbend.« — »G«ateb«o Sie doch, M hat (rar k«ln«n Zweck. Sie alod eo belaatat, daß wir Sie aowl«so glaich «rtchiaßan könnt«nl« wurde mir g«e«gt. »Wir wollen von Ihnen nur noch Angaben Qb«r heimliche Kanäle haben, durch die Leute aus dem Ort mif unseren Feinden verkehren Ich konnte Ihnen keine Angaben machen. Aber weil Ich nun wußte, daß ich doch sterben müßte, sagte Ich zu ihnen; »Sie wissen ja über alle« Bescheid. Aber Ich kann Ihnen dazu nur antworten, daß hier das ganze Volk ein Kanal Ist für di« Feindschaft gegen Siel« Darauf wurde Ich wieder abgeführt. In der nächsten-Nacht reirtuchts man e« auf eine ander« Welse mit mfir. Man sagte: »Si« «iod Studentin und haben reiche Eltern. Wir wollen Sl« nicht «r-schleßen, well «a dann h«iA«n' wflrda, daß wir die Methoden der bolschewistischen Revolution hier e>infüihren wollen Deshalb wollen wir auch aus Ihnen viel lieber eine gute Kommunistin machen.« Dann wiv^de auf die Tatsache hingewiesen, daß vor dem Krieg, «1« Ich in Belgrad studierte, unter den Studenten ein großer Teil kommunlstiech eingestellt war. Unter den zehn Leuten, die das Verhör mit mir anstellten, waren zwei, die ehemals kommunistlsrhe Agitation unter den Studenten In Bekirad betrieben hatten. Ich kannte sie aber rvicht von da-mal«, well Ich In jener Zelt ebensowenig wie heute mit Kommun'eten etwas *u tun haben.wollte. So durfte ich auf kein Er-haimen rechnen.« Afs Duschiia «Ines Tages aus dem Ge-fängoii wieder frei(]ela»s«n wurde, war ii« überzeugt, daß «ie nur Gottes Hilfe ihre Errettung von dem «Icher erwarteten Tod« au verdanken hatt«. So rl«t« h«tt«n dl« Kommunisten aus lhr«r oich-it«ii lhnig«biuig T«i1koft«t, um sl« bald darettf «rtchiaSen n Umma. Brit hinter-her erfuhr si«, da£ dl«jaola«n, die ka Krankttnhaus von llu gepflegt worden waren, sdch Mir ihr« Fr«tlafleuao eingesetzt und beiwirkt hatten, daß ^ wi«d«r Ihre Arb«lt Im Lai«r«tt aufnehm«n durfte. Doch daa Schracklichste stand Uir noch b«(Tor. Qravslg« F«nd« \ Als wenige Tage später dae Gebiet ron deutschen Truppen angegriffen wurde, wandten eich die Banditen de« Volkehe-freiungsausschusse« zur Flucht, jedoch nicht, ohne vorher «ine große Ansaht der ins Gefängnis gev^orfenen Einwoh-nei auf bestialische Weise umzubringen. Als die Leute des Dorfes nach der Befreiung durch die Deutschen auf die Suche nach ihren vermißten Angehörigen gingen, machten sie grausige iPurtde. In Scheunen und Wassertümpeln in der nl-her«n U^ebung dee Ortea hatten die Kommunkiten Ihr« Opf«r d«r l«txt«n Nactit Tor Ihrem Absug verborgen. Die Leldien zeigten deutliche Spuren bestialischer Qluelerelen. Auch Duschlza fand ihre liebsten Freundinnen darunter, Desa und Voika. Die gleichaltrige Mädchen wtiren zusammen aufgewachsen) letzt aber erkannte Duschlza kaum noch ihre Gesichtszüge, so furchtbar hatten die gualvollen letzten Stunden die Anmut ihrer Antlitze entfitellt. Beide waren auf gemeinste Weise geschändet und sodann mit Me9«em aufgeschitzt worden. »Ich werde noch lange Z«it meinen Tränen nicht wehren können, wenn Ich daraa denke, wa« die Tito-Banden In den 40 Tagen ihrer Herrschaft über uns gebracht haben«, schließt die junge Tlrztln mit leisen Worten ihren Bericht. Armer Mann im reichen Land Wie der Roto in Chile lebt — Nie arbeitslos, immer fleißig und doch abgerissen Von «nserem Korrespondenten Guillermo Veldes te Buenos Aires, Ende Januar Dl«a l«t die Geechichte des Bauarbeiters ftenato Mlquele« a«« Santiago da Chile; Renato Mlquele« gehört lur Maaee dar chilenischen »Rotos«, der »Zerrise«n«o«, wi« aie im Lande genannt werden, der Arbeiter, kleinen Angest«llt«n, Handwerker und Tagelöhner. Nie arbeitslos gewesen und immer fleißig, hat er seinen regelmäßigen Verdienst, steht darum auch wirtschaftlich besser da als vleio tausend seiner Mitbürger. Er möchte mit niemandem tausrhen. Nicht mit dem Carablnero, obwohl der eine gute und wärmende Uniform von Staats wegen er-hÄlt, nicht mit dem Straßenbahnschdff-ner bei der englischen Gesellschaft mit lemem sprichwörtlichen Hungerlohn auch nicht mit den Minenarbeitern im Distrikt von Tocopilla oder mit den Arbeltern im vom USA-Kapital ausyoheu-teten Kupferbergwerk von Sewell, ob wohl dort kriegsbedingt mit Hochdruck gearbeitet und gut verdient wird Mit den 160 Pesos (umgerechnet- rund 12 Reichsmark), die Don Renato die Woche erarbeitete, rechnet er sich schon su den gut bezahlten KräTten. Damit soll Donna Palmira, seine Frau, den Haushalt führen und die drei Kinder ernähren, (Das Vierte der 13jährlge Pepe hat sich als Zeltungsbote schon fast selbständig gemacht.} Familie Migueles bewohnt ein sogenanntes Apartemento in einem »Conventlllo«, Klösterchen, wie die wörtliche Übersetzung heißt Das »Conventlllo« ist das Quartier der »Ro tos«: ein einfacher, treppenlosei Bau aus Stroh und Stuck, manchmal auch billig aus Ziegeln, steht um einen Innenhof er- Famille eine. D«r Hof hat die Rinnen für die Abwässer. Auf ihm wird die Wäsche gewaschen und g«trockn«t. Auf dem Innenbof spialeu tagsOb«r die Kinder, suchen die Hühner Ihr Pressen, genießen abends di« Eltern die Nach>-kühl«. Das sogenannte Apartemento besteht aus einem Küchenraum mit Herd, der gleichzeitig Im Winter als Heizung dient, und einem zweiirn Rfl)im in dem die Familie schläft Von den 160 Pesos die Woche, von dp-nen der Staat für die Allersversiche rung acht behalt, werden 19 für die Wohnung bezahlt Mindestens ^0 Pesos fallen automatisch jede Woche weg da Abzahlungen geleistet werden müssen für den Radioapparat odei die letzte Arztrechnung, füi ein notwendig gewot denes Möbelstück odni für die ilebam-me, die bei der letzten Entbindung gerufen werden mulftte Die allgemeine Haiishaltsrechnung der Frau Palmira ist dabei sehr unkompliziert Einmal die Woche kassieren der Milchmann und der Bäcker Alle anderen Einkäufe werden Im »Almncen gntdtiqt, der als Laden die StrnßenfronL des »Convcntillos« einnimmt Auch von dort kommt einmal wöchentlich die Rechnung Bei allem natürlichen Reichtum des Lotidt's ist der Küchen/r arm Trotz dem bleibt der »Roto« Immer In der Schuld dss Kolonialwarenhändlers Boh nen. Mehlspeisen, dünne Gernüsesuppen haben ist, es reichte auch dazu nicht. So deckt er seinen Bedarf beim AlthAnd-1er. Und darum Ist es auch kein Wunder, daß «r d«r »Roto«, d«r >Z«rTlBs«na« beißt. I Es let auch k«ln Wunder, dafl sich an jedem Lohntag das gleiche Schauspiel wiederholt: mit jedem Wochenende wird ein neuer »Vale' unterschrieben, ein neuer Vorschuß genommen. Vielielcht streicht ihn der Patron zum Jahres Schluß Um diese Hoffnung zu beleben, wird de! klingende Vorschuß in sorgen- | In erbenden Alkohol verwandelt Der ' Alkohol ist billig. Schon für einen Peso kauft man die billigste Flasche offenen Wein Und zehn Liter reichen um sor- ' gnnfrei über das Wochenende hinweg zukommen ' Au8]{ehobeiies Verschwdremest dnb Rom, 7. Februar Der italienisch-republikanischen Polizei in Rom gelang es, wie dar Rundfunk meldet, dort ein Nest von Badogllo-Varschwörern auszuheben, das In dem Kolleg von Sankt Paul Unterschlupf gefunden hatt«. Bs konnt«n dort dar General der frflheren Itallanlschan Wahrmacht Monti und vier weiter« höh«ra Offizier«, •ofierdam n«un Judaii, tw«l l*Dllseioffl>-zlera sowie eine größere Anzahl junger Leute verhaftet werden Außardem wurden vier Automobile, 300 Autorelfen sowie 6000 Liter Benzin beschlagnahmt. * Der Präfekt von Bologna nat eine Reihe von Großfirmen, deren Leiter aus polltischen Gründen flüchtig geworden sind, zum allgemeinen Nutzen enteignet und unter die Leitung von aus der Belegschaft gebildeten fachmännischen Ausschüssen gestellt. Freiheit für die Freibeuter Der große Raubzug Roosevelts und der Erdölmagnaten dnb Genf, 7. Februar Fhen erst hatte der amerikanische Vizepräsident Wallace mit den »großen Geschäftsleuten, die die Börse an die erste und die Nation an die zweite Stella setzen«, abgerechnet und ai« al« Freibeuter gekennzeichnet, da verkündete flein Kollege der Innenminister Ickes, der gleichzeitig höchste Uberwachungsln-fitnn? für die USA-Ölvorrät« ist, einen gelegentlich ein Et oder ein Stück Käse. ! großen Coup des nordamerikanlsfhen selbst dazu reicht es nicht Ein Pfund | Erdölkapital«, der den Walletreetjuden Butter kostet jetzt 2fi Pe«;os ein Pfund i risikolos neue Riesenqewlnne einbringen Fleisch etwa die H8lft(> davon aber dies ' sind Artikel, die für den kleinen Mann 'ckes hat, wie die Neuvorker Sonn-Luxus sind Luxus ist auch die Kleidung ' tagszeitung »P. M.« erläuternd mitzutel- rlchtet und gibt für zehn. 20 und mehr I 1500 Pesos verlangt jetzt der Schneider Famllifin Unterschlunf Wohnungen fast ganz ohne Fenster Das Licht f3Ilt durch die Tür hinein Zthn, zwanzig und mehr Türen rund um den Inneiihof Für jede für einen Durchschnlttsanziig Und wenn der »Roto« sich selbst mit dem billigsten Anzug von der Stange begnügen würde, der für den halben Preis zu Unruhe bei den Mohammedanern Die drei Alliierten säen Zwiespalt dnb Mailand, 7 Februar Führende arabische Persönlichkeiten, dl« von einer Pilgerfahrt von der heiligen Stadt Mekka zurückkehrten, erklärten, wie Korrespondenten aus Tanger melden, ddß in der gesamten mohammedanischen Welt des Nahen Ostens und Nordafrikas große Beunrohigung und Besorgnis über die von den Sowjets wie von den Engländern und Amerikanern unternommenen Versuche herrnche, Zwiespalt zwischen den einzelnen mohammedanischen Völkern und Stämmen zu schaffen und diese für die eigenen Imperialistischen und egoistischen Ziele ausnutzen. Die mohammedanischen Völker wünschten, so erklärten die Araber. In Ruhe und Frieden mit allen Naclibai-Staaten zu leben. Dieses Ruhebedürfnis der arabischen Welt werde jedoch weder von Moskau noch von London oder Washington geachtet. Vielmehr suchen die Großmächte, immer wieder mit allen Mitteln sich eine Vormachtstellung Im Nahen Osten zu sichern. Besonders ernst sei die Lage in Libyen und Tunis. Die mohammedanische Be- in Libyen und Tunis im geheimen weiter mit dem Faschismus sympathisiere und Verbindungen zum Faschismus auf-recliterhaltp Die Nutznießer dieser Lage seien überall die Juden, in deren Hände jetzt der frühere italienische Besitz in den besetzten nordalrikanischen Gebieten übergehe. Aus Französisch-Marokko werden Immer weitere Unruhen und Zwischenfälle bekannt Kürzlich kam es auch In Taza und Ouschda zu Kundgebungen marokkanischer Patrioten gegen die die gaul-I llstlschen Behörden nicht mehr einzu-! schreiten wagten In Fez, Meknes und [ Rabat ereigneten sich ebenfalls Unruhen, t Wieder wurden zahlreiche gegen die I Franzosen gerichtete Mauerinschriften i festgestellt. Im Veilauf weiterer De-I monstrationen kam es in Fez ru Zusam- menstößen zwischen der Menge und der de gaullistischen Polizei, bei denen es Tote und Verwundete gab Dreizehn angesehene Muselmanen aus Fez wurden für die Vorgänge verantwortlich gemacht und standrechtlich erschossen. Man wird nicht fehlgehen, wenn man !en wußte, ein nehelmabkommen mit zwei großen USA-Ölgesellschaften genehmigt, die das Ol Saudi-Arabiens ausbeuten wollen. Ickes verspricht «Ich von dleeem Ge«chäft einen Reingewinn von mehreren hundert Millionen Dollar. Dl« neuen Anlagen gingen, wohl gemerkt, nicht zulasten der beiden ölgesellschaf-ten, sondern Ickes übernimmt sie auf da« Konto dee Staates. Dafür verspricht er der Regierung, daß sie die Gesamtbau-knsten zuzüglich der Zinsen Innerhalb von 25 Jahren mit einem Nettogewinn, über den man «Ich noch elnlg«n müis«, zurückerstattet werden soll. Er hat sich folgenden Plan zurechtgelegt: Die geplante Ölleitung vom Peril-sehen Golif bis zur Ostküste des Mittel* meeree soll, wie er In einer Erklärung zur Rechtfertlgimg seiner Dlprojekts be- tonte, das Ol der Regierung jederzeit zum Kauf für militärisch« oder Marinezwecke zu einem Prel« von 2a v H unter dem Marktpreis, der In der Gegend des Persischen Golfes oder in den USA für gleichwertige« Ol gezahlt wird, anbieten, und zwar j« nachdem, welcher der genannten beiden Preis« niedriger ist. Die Regierung soll jede Menge diese« Ols 50 Jahie lang für sich in Anspruch nehmen und im Krisenfall das gesamte Rohöl erwerben, daß die Gesellschaften produzieren. Dabei gab Ickes der Hoffnung Ausdruck, daß diese Ankündigung jede Befürchtung, daß die USA-Regierung in Wettbewerb mit der Privatindustrie in das Olgeschäft einsteige, beschwichtigen werde. Zum Schluß seiner Erklärung betonte Ickes ausdrücklich daß das Abkonunen die Billigung Roosevelts und des Außenministeriums gefunden habe Die »Freiheit für Freibeuter«, von der Wallace eben gesprochen hat, konnte nicht besser der Welt vor Augen geführt werden, als mit diesem Geschäft, das Ickes mit den Olmagnaten abgeschlossen hat. Wie Ickes selbst zugibt, Ist Roose-velt persönlich an diesem großen Fischzug beteiligt. Die Bürger Nordamerikas wissen nun, wofür sie ihre Steuern zahlen, und dei amerikanische Soldat, der Irgendwo fem von der Heimat kämpft und stirbt, darf die Gewißheit mit In den Tod nehmen, daß er sich für den Yankeekdpitalismus geopfert hat. Bei USA-'Gefangenen in Japan Ein Roter-Krauz'Mann gibt einen Augenzeugenbericht völkerung dieser Geblote habe schwer ' annimmt, daß wie in Libyen so auch unter den Maßnahmen der Besatzungs- hier die Briten ihre Hand im Spiel ha-behörden zu leiden, da der Verdacht be- | ben, um Französisch-Marokko in Ihre stehe, daß die Einueborcuianhevölkerung ' Gewalt zu bringen. tc Genf, Anfang Februar Einen Augenzeugenbericht Über die Behandlung und Unterbringung der in japanische Kriegsgefangenschaft geratenen Engländer, Nordamerlkaner und Australier veröffentlicht die neueste Nummer der Monatszeltschrift des Internationalen Roten Kreuzes In Gent. Der Vertreter der Roten-Krauz-Delega-tlon in Japan, Max Pestalozzi, besucht« im November vergangenen Jahres das japanische Kriegsgefangenenlager Ohten bei Mukden In der Mandschurei, in dem mehr als 1000 Nordamerikaner, Engländer und Australier untergebracht sind. Der Rote-Kreuz-Vertreter berichtet, daß die Unterbringung zufriedenstellend ist. Dl« Gefangenen haben Strohmatratzen und verfügen Ober komplett« Bettwä sehe. Was die Kleidung angeht, besitzen die Gefangenen zwei Anzüge, einen für den Winter, den anderen für den Sommer. Die Kriegsgefangenen sind mit der Ernährung zufrieden. Sie finden sie auf die Dauer nur etwas langweilig Die sanitären Anlagen sind zufriedenstellend Das Lager besitzt ein sehr gut eingerich tetes Lazarett Die Zahnpflege wird sehr geschätzt. Alle Gefangenen sind gegen ansteckende Krankhelten geimpft. Meh rer« Unterhaltungsspiele stehen für die Gefangenen zur Verfügung. Was die Korrespondenz angeht, können die Gefangenen genügend schreiben. Dai 0«' Kinderräuber Zu d«m M den Af///trf«n beliebten Thtma ^WlHltrtnithung Dtut$chJandt" macht tin Luttr dta „5unday Express" Jn »In0r Zu»chr//t den Vorschlag, man müa$t nach dem Kriege alle deutschen Kinder Im Alter von 3 bis 14 Jahren in d*r ganzen Welt xur Erziehung verteilen. Auch alle während der zehn Jahre nach Kriegsende In Deutschland geborenen Kinder müßten In gleicher Weisf erzogen werden. Jedes kinderlose Ehepaar tn Qroßbrttannien müsse mindestens c/n«a dieser deutschen Kindel übernehnfn und »rslehen. Bis tum 15 LtbtnMfahr vard«ii dl» Kind»/ gtnOgend britische Oualltäten angenommen haben, damit man sie nach Deutachlanr' furdckbe/drdern könne und sich dor' der britische Blnlluß durchsetze Sie hoben von den Sowjets gelern! und möchten Ihnen nicht nachstehen' Die KJ/idarversch/eppungen Im spanischen Bürgerkrieg, In Polen und in SOd-llatlen beweisen, daß es nicht Hirngespinste sind, die der Pelnd hegt, .sondern daa ein satanischpr Wille dahinter steht! nur daß dic.ner Wille neulich-land gegenOher ohnmächtig hlcihon wird.' legierte des Internationalen Komitee^ erklärte sich mit seinem Besuch seh» zufrieden Welter begab sich Herr Pestalozzi in das Lager Kaljo, wo die Bedingungen die gleichen sind. Die Unterkünfte sind alt einer ausgezeichneten Heizung ver sehen. Di« sanitären Anlagen sind lu-frledenst«1l«nd und w«is«n mehrere Duschen «uf. Dl« Verpflegung Ist gut Ein japanischer Dentist Ist für die Kriegs gefangenen angestellt. • Dieser Bericht steht im krassen Gegen Satz zu den durch die ganze Weltpresse gehenden amerikanischen Greuelmeldungen, daß die anglo-amerikanlschen Kriegsgefangenen in den von den Japa nern kontrollierten Gebieten su Tode gemartert wfirden. Nach dem Bericht des Delegierten des Internationalen Ausschusses vom Roten Kreuz bedürfen diese tendenziösen amerikanischen Meldungen keines Kommentars mehr. Mit den Lügenmeldungen über die Japaner hat Roosevelt nur die Absicht verfolgt, die Nordamerikaner aufzuputschen, damit sie sich bereitwilliger an seiner Kriegsanleihe beteiligen. Sein 100. Luftsieg im Westen dnb Berlin, 7. Februar Bei Blnflügen britisch-nordamerlkani-scher Verbände in die besetzten West-gebiete am 5. Februar, bei denen, wie der Wehrmachtbericht vom 6. Februar meldete, elf feindliche Flugzeuge, In dar Mehrzahl viermotorige Bomber, abgeschossen wurdenr «rrang einer der erfolgreichsten Jagdfl leger des westlichen Kampfraumes, der Kommandeur des Rlchthofen-Geschwaders, Oberstleutnant Maver, seinen 100 Flugzeugabschuß Oberstleutnant Mayer, Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, erzielte diese 100 Abschüsse unter denen sich eine große Zahl viermotoriger Bomber befand, sämtlich Im Westen Aus Seenot gerettet dnb Bremen, 7 Februar Die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger teilt mit- Der Rettungsmannschaft der Station Cuxhaven gelang es, bei schwerem Wetter mit dem Mntorrettungsboot der Station die aus 20 Mann bestehende Besatzung eines auf Scharhoern (Elbmündung) gestrandeten deutschen Dampfers In mehrfacher Rettungsfahrt durch schwere Brandung glücklich zu bergen. Mit dieser Rettung hat sich die Zahl det Im Verlaufe diese« Krieges geretteten Personen auf 599 erhöht Krieg auf eigene Faust tc Lissabon, 7 Februar Ein Hagel von Flak-Geschossen ging am Samstag über das Inseldorf Grymes Hill Im Staate Neuyork nieder Der Flak-Kanonler eines Im Neuyorker Hafen ankernden Schiffes hatte versehentlich beim Entfernen der Schutzüberzüge an einem Filegerabwehrgeschütz den PeiiMf Mechanismus ausgelöst. Erst nach .56 Schüssen fand er die Geistesgegenwart das Geschütz abzustellen. Die Gr« naten verursachten nach Pollzelberlch-ten lediglich 'Sachschaden. KursinpIrfiiTipcn dnb 10 Milliarden Lire Klrchenschäden. Wl« von vatikanischer Seite mitgeteilt wird, hat der durch die anglo-amerika nischen Terrorangriffe auf Kirchen und Klöster In Italien verursachte Schaden an rein kirchlichem Vermögen bereits die Summe von 10 Milliarden Lire über schritten. dnb Zwangsetnb«rufungen In Alglei Das Dlsaldentenkomltee in Algier erließ am Sonntag eine Verfügung, wonach 6000 Französinnen Im Alter zwischen 18 und 45 Jahren mobilisiert und dem Heer, der Marine oder der Luftwaffe zu gewiesen werden. dnb Terroristen In Savoyen festgenommen, Bei einer Säuberungeaktion der französischen Miliz In Hochsavoyen wur den In der Gegend von Thones 18 Ter rorlsten gestellt und festgenommen Material. Waffen und Kraftwagen fieien dei Miliz In die Hände. Während der Aktion wurde ein Terrorist getötet und ein anderer verletzt. Zui Z«tl 'Qr AniAlgm die Prtitllite Ni 3 vom 10 Aprlt 1043 gültig, Aunfitil dnr Llnfaning dit* Blattai b«l t>ab«tei 'levralt oder Balrlebuttörung gibt k«ln«n Aniprurh auf ROrkiahlung d«t Berug« gpld«t Drurk q V«rltg Marburgai Varlag«- u Drurkerel Gea m b (-1 — Verlagdeitung Bgon ßaiimqartnet, Hauptirhriril'^llung Anton Garirhark bald« lo Marburg s. 4. Drtu, Badyaii« 0. HämuUiäu Hukäutuut f Nur ein Stück Brot... ? Ein Stück Brot liegt im Schmuti der rtgennasten Straß«. Betchlaicht dich b»l Minem AnbUcJc nicht ein peinliches Ge-fOhl des Unbehagen«? War e« kindlich«« Mifig«achlck, daB da» Bratstüdi d«A lil«in«n H&nd«n «ntglltt, od«r war «la •rwachMn«r Brot««««r wirklich m gsi&t-kigt, d«A er «ich det Reite« auf «o wenig erhebende Art entledigen la mü««eB glaubt«? Wie eine itille Anklage wirkt diesci Brot«tück in der schmutzigen Straßen-rinne. Segen der Ernte iit e« g«w««en, gebacken au« dem Mehl unendlich vieler Roggenkömet, die wiederum nimmermüder bäuerlicher Fleiß dem deutechen Volke schenkte. Hatten wir schon in Friedenszeiten kein Recht, mit dem Brote leichtfertig zu verfahren, so verbietet der Krieg mit «einen «trengen, haushälterischen Maf^nahmen solch verwerfliches Handeln eret recht. Gewiß bat jeder von un« auch heute noch — im fünften Kriegejahr — genügend Schwarz- und W«ißbrot lu essen, ab«r zum Wegwerfen haben wir wahrlich nicht«. Wenn wir immer wieder von d«r Helligkeit des Bodens und der Scholle sprechen, müssen wir auch die Heiligkeit des täglichen Brote« bejahen und unser wichtigste«, lebenserhaltende Nahrungsgut darnach behandeln. Du ist das deatsche Heri Kriegsgefangene Soldatm venlchtea la-gnnsten BombengMchtdlgter In einem Sühredben des Intemationa-lan Komitees vom Rotan Kr«ux in Genf an daa PrAaidium da« Deutschen Roten Kreuzes helAt aa; »Dia AbtailungaB filr HUfiakUoiiaa daa Intaraattonalan Ka-aitaa« von Roten Kraut arhialtan «oab«n atn Schralban ihrar Dalagatlan in Wa-abington, datlart von 22. September 1M3, damiufolga die deutschen Kriags-gefangenen daa Lager« Forrast USA um Mitteilung an daa Deutsch« Rota Kraut gabatan haban, daß aia zugunatan dar bombardierten Bevölkerung in Dautsch-iand auf ihren Anteil an d«o Bonbon-, Kuchen- und Kakasandungan daa Deutechen Roten Kreuze« vanichtan wollen.« So heißt «s knapp uad>aacäUdi In dem Schreiben das Internationalen Komitees an das Deutsche Rota Kreuz. Wir gaben dlasan Auszug kommentarloa wiadar, denn alles, waa dazu zu «agen wir«, enthalten diese wenigen Zeilen. Das aind unaera Soldaten I Immar Ist Ihr Han mit dar Heimat varbundan, auch dann — und erst recht dann — wenn e« hinter Stacheldraht in Peindesland «chlftgtl Das Deutsche Rote Kreuz hat mit großer Fraude diesen kameradschaftlichen Wunsch der deutschen Kriegsgefangenen im Lager Forrast USA zur Kenntnia ga-nomman, a« wird abar dia Kriagagafan-ganansendungen waltar wia blahar durchfahren und in kalnar Walaa kttnan. • Toda«fllla. In Marburg alarban: Dia 76]Ahrlge Altartrantnarin Maria Kralni aus der Praustaudnerstraße 29| der 48-JAhrlge Zollbeamte Franz Jekler aus der Schmiderergasse 10| das Wagnargahil-fenstöchterlein SopÜe Jursche aus Ro-hitsch Sauerbrunn I dar 44 Jahre alta Kürschner Alois Gabrowetz aus der Augasse 2) der 68-jäbrige Angestellte Franz Perens aus der Prini-Bugen-Gaase 49| der 55]lhrlge Knecht Johann Krischtof aus RoßweinlS und dar 52 Jahre alta Mechaniker Michael Schuler aus der Fichtegasse 65 in Brunndorf. — In Graz starb die in der Terbutzgasse 16 in Marburg wohnhafte 45j&hriga Hausfrau Anna Prapotnik, deren Leichnam nach Marburg Oberführt wird. — In Haidin Ist die 51 jährige Hausfrau Maria Seile gestorben, daran Leichnam ebenfalls nach Marburg überführt wird. — Ferner starben: In Trlfail der Angestellte der B. V Süd A. G. Karl Kuß, In Tüffer Im Alter von 81 Jahren der Private Franz Semlltsch. Vafi, wir sind wohlgeborgen Ein Blick in die neue Heimat der Umquartierten »Pars dnr bunten Weltt «ollt« «igantUch Qbar die«« Zeilen schraiban. Abar Ist «« d«nB wirkUch so schm«rzlich, fflr kurve Zeh den Anaahmlichkaltan dar Stadt zu entsagen and dafür dia öbanaugimg in steh zu trag«a, daß «s so gut ist, daß di« KJnd«r vor dem Schrecken des Luftterrors «ines beatia-llschen Gegners geborgen sind und in den heimlichen Flecken unserer schönen Heimat ainar besseren Zukunft entgegen-wachsan. Und es Ist auch sol Dankbar hält una Frau Müller ihre Kinder entgegen und von dem strahlenden Gesicht kann man den Dank und das Verständnis dieser Mutter gegenüber dem vielleicht schwer erscheinenden Los ablesien. Mutterglück — und Muttersorgen, beide in demselben Herzen, das mit unermüdlicher Liebe all d'ie Kinder grtißgezogen hat. Tausende von Kindern und Müttern sind dem Zugriff des feindlichen Luftterrors entzogen und la entlagenen Gegenden Deutschlands untergebracht, die mancli-mal kaum der Hauch der neuen Zait berührt hat Wohlbehütet leben sie dort, nicht vergessen, betreut vom Staat, bis eine Zeit glücklicheren Lebens anbricht. Die große Aktion beginnti Soeben ist der Aufruf des Stelrl-sehen Heimatbundes cur Umquarttarung erlassen Für den einzelnen «rschaint a« oft schwar, sich damit abzufinden. Mit banger Sorge denkt Frau Schmidt sofort an all das Unangenehm«, das ihren Kindern bavorstahen könnte, an da« neua Quartier, das durch Vermittlung (Wa Amtes Volkawohlfahrt viallaicht bai Bekannten aufzutraiban iat, nur — sta aalbat varglAt «ich dabei Ja, das Itt Immer eo bad Müttern I Doch dann gewinnt lengsam dia Vamunft die Oberhand, Schritt fflr Schritt w4rd überlegt, und während sich dia Inga, dar Franif und da« Mariala um ihra Knie drängen, entsteht der Plan, wie a« am beaten zu machen wäre. Am Aband wird noch mit ihrem Mann ba-raten. Ach, an was ist da nicht alles zu denkan. Der Franzi geht schon in dl« Schule, und ob es draußen, wo «ie hin- Muttar wie Kinder dao Wag zum Amt Volkawohlfahrt an, wo dia Abiraisa-basehainlgung auagagabasi wird. Der grafa Tag ist Aal Gaaleckt voll lat dar Saal, kaum dal man zur Türe hinainkommti und trotzdem mit unarschüttarlicher Ruh« und den Wünschen weit entgeqenkommend er- geht a« doch rasch. Dank dar gutan Za-sammanarbeit mit dar Gemeinde und dem Art>elt«amt staht dar Umsiadlung nicht« mehr im Wage, irlaichtart varlißt dia Fram des Büro und dar klalne Franzi fraut sich schon auf dt« schön« Autofahrt in dl« neu« Heimat. So arbaltrt der Steirisch« Heimatbund •5< TAPFERE UNTERSTEIRER Aus der Ortfiqruppe Sduriisch, Kreis Ppttau, wurden tür Tdpff'rkeit vor dem Feind mit dem Eisernpn Kr?nz II Klawe Ausgezeichnet Gefreiter Franz Ko-kol au« Weisciiaberq 42, Soldül Anton Wnuk aus Laurenzen 118 und Grenfidiei Stefan Talaa au« Laurenzen 8 Mutters Mlrchanstuada Mch Im «chUchtaa Halm ladlgan die Helfer das Amtaa Volkswohl- | mit «11« Xmtam lusamman, damit die f^rt ^n« Fall nach dem anderen, hören j Umquartierung ja recht «chmarzlos für •ina«lnan abläuft. Dia Hauptarbeita-last trägt hierbad das Amt Volks>rohl- aich Wünsch« und Klagen an, geb«n Ratschläge und händigen dleBaaclMlaigun-gan aus. Ja, mit der Frau Meier iat es nicht so ganz einfach, die will unbedingt etwas Besonderes. Elektrisches Licht ist natürlich Voraussetzimg und fließendes Wasser und dergleichen angenehme Din- Wülkomraenar Besuch Autnahmca: WalSanstaLiiM, Marburf stehen wollan, auch eine Schule gibt. Dar besorgte Hausvater aber kennt die Gegend gut und es freut ihn einesteils, daß seine Frau diesee schöne Gebiet kennenlernt. Er hilft, wo er kann und gibt himdarta gute Ratschläge, unter denen wohl dar schönste der samstägllcha Besuch von Vati, ist. Besonder! die Kin-dar freuan eich schon darauf, wenn er zu ihnen hinauskommt und ihnen lauter guta Sachen au* der Stadt mitbringt. Mit Sorgfalt wird alles zusammengetragen, was mitzunehmen ist, und nun treten ga. Die Frau Huber hat flbarhaupt noch kein Quartier. iWlsseru«, meint sie zu dem Beamten, »weit von Marburg derfa net weg sein, denn wann a Zaitlang ka Alarm is, geh i glai wieder in die Stadt aini«. »Aber liebe Frau«, beschwichtigt freimdllch der Beamte und es gelingt Ihm doch, sie zur Vernunft zu bringen und ihr ein Quartier zu verschaffen Frau Schmidt ist es inzwischen helB geworden und das kleine Mariele fängt überdiaa noch zum Weinen an. D&k ist ja ein schöner Anfang meint aie, aber dann Wertvolle steirische Erfindung im Erzbergbau Uiberreithcr sprach in der Zwei steirische Forscher ausgezeichnet — Gauleiter Dr. Leobner Hochschüle In dar Montanistischen Hochschule in Leoben fand eine Feierstunde statt, die der Ehrung zweier steirischer Forscher galt, die sich um den Bergbau durch eine bahnbrechende Erfindung auf dem Gebiet der Erzaufbereitung hochverdient gemacht haben. Dem Professor Dr. Ernst Bierbrauer und seinem Assistenten Dipl.-Ing. Rudolf Ulm. Die Feierstunde erhielt ihr besonderes Gepräge durch die Anwesenheit des Gauleiters und Reichsstatthalters Dr. Uiber-reither, der dabei eine bedeutsame Rede hielt. Eine alte Bergmannsfanfare bewillkommnete den Gauleiter, die Aula der Montanistischen Hochschule bot ein feierliches und imposantes Bild: Die Rektoren und Dekane der iteirischen Hochschulen waren in ihren traditionsreichen Amtstrachten erschienen Der Leiter des Gauamtes für Technik, der Rektor der Grazer Technischen Hochschule, Prof. Dr. Härtel, begrüßte den Gauleiter mit dem alten Bergmannsgruß „Glück auf". Dann folgte Beethovens Prometheus-Ouvertüre als sinnvoller musikalischer Auftakt der Feier. Dann ergriff der Gauleiter das Wort, um, wie er hervorhob, nicht nur die beiden verdienten Männer, die Träger der neuen Erfindung, vor der Öffentlichkeit auszuzeichnen, sondern auch an einem Ehrentag der Wissenschaft zu bekunden, daß sie in unserem Reich den Platz einnimn\t, der ihr, einer der wesentlichsten Säulen deutscher Weltgeltung, zukommt. Als erster Hoheitsträger und Vertreter des Führers in unserem Gau bekannte sich der Gauleiter zu der nntlonalsoalallstischen Auffassung, daß die Lelstungm der Wissenschaft und Kunst die Blüte aller menschlichen Lei- stungen sind. Dann würdigte er dia Bedeutung der neuen Erfindung, mit dar für die Verteidigung unseres Lebens in diesem Schicksalskampf aber auch für die Erhaltung unseres steirischen Erz-berges ein so wichtigei Fortschritt erreicht worden ist. Er wies weiter auf das fruchtbare Zusammenwirken von Wissenschaft und Industrie, von Forschung und Praxis hin, das zeige, wia richtig gerade der Standort der Leobner Hochschule ist, die nur hier, in unmittelbarer Nähe der Stätte des Schaffens, der sie dient, ihren zweckentsprechenden Sitz haben kann. Mit herzlichsten Glückwünschen überreichte dann der Gauleiter den beiden verdienten Männern die Ihnen vom Führer verliehenen Auszeichnungen und sprach Ihnen Im Namen des Führers Dank dafür aus, daß sie In schwerer und ernster Zelt eine in ihren Auswirkungen für die gesamte deutsch« Erz- und Elsenindustrie so hochbedeutsame Leistung vollbracht haben Der Gauleiter stellte fest, daß es nur durch die unerbittlichen Forderungen des Krieges bedingt ist, wenn jetzt die Zweckforschung Im Vordergrund stehen muß. Dem aufbauenden Suchen und Forschen der deutschon Wissenschaft, das nicht nur dem eigenen Volk, sondern der ganzen Menschheit dient, stellte der Gauleiter die kalte materialistische Zweckforschung gegenüber, die sie Bolschewismus und Amerl-kanismus jetzt aufbieten, um jenes Volk zu vernichten, das mit seiner Leistung an der Spitze der Menschhelts-leistung zu stehen berufen Ist, und Werte zu zerstören, die sie seihst nicht zu schaffen vermochten. Der Gauleiter sprach dann Ober das Verhältnis der Politik zur Wissenschalt. Er erklärt«, genau so wie heute jeder Soldat ein politischer Soldat sein müsse, um aus seinem politischen Glauben die Kraft für seinen Kampf zu gewinnen, müsse der Marvn der Wissenschaft ein politischer Mensch sein. Im eigentlichen Reich der Wissenschaft erhebe die politische Führung keine Forderungen, aber der Träger der Wissenschaft müsse bereit sein, als deutscher Mensch in seiner ganzen Haltung ihre Grundforderun-gen zu erfüllen. Der Gauleiter schloß mit dem Aufruf, In unserem gewaltigen Entscheidungskampf alle Leistung und alle Opfer in die Waagschale zu werfen, um es dann dem Hergott zu überlassen, diesem Einsatz den höchsten Preis zu geben In seinen Dankesworten sagte Professor Dr Bierbrauer, daß es Dank einer Gemeinschaftsleistunq aller seiner He' fer bis zum schlichten Arbeiter am Erz-berg gelungen sei, ein altes Problem des steirischen Erzberqes glücklich zu lösen, mit dem Erfolg, daß einerseits di« bisherige Erörterung so gesteigert werden kann, daß 30 Prozent mehr Stahl und Eisen erzeugt werden können, andererseits dem Erzberg, diesem Kleinod der Steiermark, eine längere Lebensdauer gesichert werden konnte Mit dem ersten Satz von Beethovens erster Symphonie klang die Denkwürdige Feierstunde aus Im Anschluß an die Feier wohnte der Gauleiter einer Arbeltstaqunq der Eisenhütte Südost in Leoben bei und besichtigte einen ober-stelrisrhen BetHeb. Wir verdunkeln vom 6. bis 12. Februar von 18 bis 6 Uhr! fahrt, da« in unarmüdlichan Einsatz für viel« Hunderte von Müttern und Kl» dem schafft und um da« Wohl allar Famtillen besorgt lat. DI« nana Halmttl Vollbeladen l«t der ^agen dar Fahr-beraitschaft des Amtes Volkawohlfahrti was für die nächsten Wochen zum Leben notwendig Ist, wird mitgenommen. Wohlgeborgen sitzen die drei Kinder dar Frau Schmidt vom Im Führerrtarvd und gucken In die neue Welt, die rechts und links der Straße vor ihnen vorbeirollt. Oh, dar Franzi weiß mehr als das Mariele und die Inge und ununterbrochen geht sain Mundwerk, belehrend und erheiternd. Schade, daß so raech die schöne Fahrt vorbeigeht. Schon sieht man den Turm dei Dorfes im Schaln dar untergehenden Sonne und ruck — da steht der Wagen schon vor dar Tür dar n«u«in Harbarga. Schwar fllh allan das Ausit«ig«gi, ba-«onder« Muttar, dann sia weiß nicht, wea kommen wird. Doch da tratan die Gastgeber »UB dem Tor, ein fester Händedruck, und schon sind sie In die neue Gemeinschaft aufgenommen. Es ist ja so selbstverständlich Auf dem Tisch steht eine gute Jause und die Kinder, in der Freude über diesen leckeren Anblick, atürzen sich begeistert über die Schüssel dampfender Milch. Ein n«ues Leben hat begonnen, mit dem davonfahrenden La-stenaiito sind scheinbar di« BrQckan (n dl« Stadt abgebrochen. Is Ist ein wunderschöner Februartagi unser Ziel sind umquartierte Mütter und Kampf dem Luftterror Kinder, di« inmitten herrlicher Weinberge untergebracht sind Gut Bufgehohen Sind sie dort gut aufgehoben? Dies« Frage soll unser heutiger Bcsuch beantworten; BereitwllUq zeiqt uns der Bürgermeister de« Ortes, die Hä-jser wo die Familien untergebracht sind. Abpr e« war gar nicht nötig. An frohen Kinderlachen, da^ au«: dem Hius ertönt, erkennen wir, daß wir an der richtigen Stell« sind. Und schon stürmt ein kleiner Junge aus dem Haus. »Mutti, fremde Herren «inrt da«. Frau Schmidt kommt heraus und bfgrüflt un« freudig. Ach wem das Herz voll ist, dem geht d«r Mund flbar, als alte« Sprichwort, abar a« berw&hrt «ich auch hier. »Ja, wiesen Sl««, m«lnt «1« und trhon beginnt sie za erzählen, wie «s ihr hier gut geht, wia di« Bevölkerimg Ihr freundlich entgegenkommt und wie «1« auch echon dem Kar-tenvertellar bei seiner schwierigen Arbeit mitgeholfen hat. Das Zimmer, daa sie mit ihren Kindern bewohnt, iat einfach, «bar zweckmäBiq eingerichtet Durch dia blitzblanken Feneter fällt dar Sonnenschein auf den kleinen Ktsperl-of«n, von dem wohlig« Wärme aua-strömt. »Wir sind all« zufrieden^, meint aia, »auch waiui im« der «rst« Tag vi«l-lalcht schwar fiel, «bar dann ... Und dia Kindar aind glflckaallg, aina Schul« M auch las Ort. Dia zwei Jüngsten «plelsB d«B g«na«n T«g baaorgta Piippenmfltter, aU hätten «i« genau solch« Sorgen wia Ich.. .c ZlrtUch habt st« ein Kind auf dan Arm and die Patschhanorgan sind, nur zurufenr Cllflrkllch Ihr, die ein solcher Staat den Händen der deutschen Gemeinschaft anvertraut hat. S. L Licht hilft dem Fefnd! Rechtzeitig und richti({ verdunkeln! Tauseitdmal klang ee unseren Crtiren entgegen; Licht Ist da« sichenite Bombenziall Nleimand kann behaupten, daß dieaa Mahnung allüberall aui fruchtbaren Boden gefallen ist. Mac gehe einmal offenen Augen« durch dia nächtlichen Straßen und man wird dort seine blauen oder besser geeagt hellen Wundw erl^en. Der Inhaber einer großen Wohnuiui Im ersten Stockwerk mit fünf der Straßenseite zugekehrten Fenstern glaubt auf die VerdunkelungseinrichtuTwjen gänzlich verzichten zu können, weil «eine eigentlichen Wohnräume der Hofseite zugekehrt sind Das Licht aber dringt durch nicht verdunkelte oder gar geöffnete Glastüren und gänzlich freie Fenster auf die Straße. Plötzlich blitzt es an einer anderen Stelle im zweiten Stockwerk dieses wahren »Musterhauses« auf; Hier hat man da« Licht eingeschaltet, ohne vorher ordnungsgemäß zu verdunkeln. Hinige Schritte weiter liegt zur ebenen Erde ein Kaffeehaua Wer an seinen großen Fenstern vorübergeht, wird bestimmt über keinen Randstein stolpern oder gar gegen einen Lichtmast anrennen. Durch giftgrüne, überdies noch «cha«n, genOg«n somdt nlghtl Jader Wohnungeinhabaf möge sich sein« Feneter «irunal auch von d«r Straß« ansehen und sich «o selb«t von der Einhaltung dar Verdunklunoa-vor«chrlft überzeugen, Licht hilft dem Feindl Wer so pflichtvergessen handelt, übt Verrat sn der gegen den Bombenterror der Luftbanditen kämpfenden Heimat-Front. Er weist dem Fe-nde den Weg und gefährdet mit seiner verbrecherischen Handlungsweise sein und seiner Mitmenschen Leben und Eigentum! Vergessen wir nicht, daß ein erleuchtetes Fenster ungefähr 15 Kilometer weit sichtbar ist. «ine Stallaterne lund sie ben Kilometer und ein ange7flndet«s Streichholz eineinhalb bis rwet Kilometer weit ru sehen Ist! Sorge jeder auf seinem Platze dafür daß Häuser und Wohnungen rechtzeitig verdiinkelt werden. Die allwöchentlich veröffentlichten Verdunkelimgszeiten wollen nicht nur oelesen sondern auch eingehalten sein Man achte genau darauf, daß die Verdunke!unnPvorrichtv)n gen, für die nur undurchlässige am bc sten schwarze Stoffe odei Pappmnssen verwendet werden dürfen, dicht abschlie Ren und nicht den geringsten Spalt offen lassen. Mit der riteichen SornfaU sind auch alle irdirpkien l.ichtgtieüpn in i'e-< rückwÄitigen Tei!»>n der ^V(1hnun'^en Innenfenster. Glasverschläne niasMVep usw zu verdunkeln ebenso di« Han* flure und Treppenhäuise LHs«:lqp un achtsame oder go<- wide'-spprsline Ve--dunkelungssündnr mache man mit Nhch druck auf die Gefährlichkeit ihres Treibens aufmerksam und verständine, wenn Mahnungen und Belehrungen nicht fluchten sollten den Haurinftirhntzwart odar das zuständige Polizeirevier. 60V< Millionen-Spende BUher höchstes Ergebnis aller Opfer-■üoaUiqa Die am 9. Januar durchgefühlt# Hhu«-•amnlur^'l ziun 5, Opfersonntaq do« Kneas-V\ilVV 1943/44 erbrdchle clat bisher höchste Erqplin)« allei Opfetsunii-taqe. Es b«'trdqt n^'ch vorlaufiqtn Pe«t-Blclhinqpn 60 241 031,27 RM. Bfi der qiei-chen Sflirxmlunq des Vofiahres wurden 45 978^03.6,1 RM erz'elt. {> ist somit «Ine Steiqerunq de« Erqpbn'wsps um 14 262 497,64 ist 3l*'( zu verzeichnen Heldentod Franz Kutschcras Durch Mörderkugel gefallen Trifail nahm Abschied vom Sturmführer Borischek Der SturmfOhrer Mennes Borischek in Trifail, einer der besten und eir^sätzfreu-diqsten Männer der W^hrmannschaft»-standarte, wurde ein Opter seiner Pflichttreue. Als MarkenkontrolJpur über 23 Jahre beim Kohlenwerk Trifail beschäf-liqt, hatte er »ich im Beruf wie Im Kreise seiner WehrmannßrbaftskamerBdftn durch seine itrenqe Dienfitauffaisunq, seine unbedingte Zuverl&ssiqkeit und «einen au«-qcpräqten Gprechtiqkeltssinn hohe Ach- D«i erste Steilverlretende Gauleitet in . tiinq erworben. Er q-'hörte zu den ersten Kainten, ^rttnz Kutschera, ist als ^ Wohrmäruiern im Krei« Trifail, die sich gadefilhrer und Generalmajor der Poli-2«! im Einsatz im Osten gefallen. Mit der Führung des Gaues Kärnten beauftragt, leitete Kutscheia naheju viei J«hre lang die Geschicke den Gaues, aachdem er am 11, Mätz 1938 als erster Gaulwter der Os'mark dera damallyen Laade«leit«r Klausnei den Vollzug der Machtäb«rDAhme in Kärnten hatte melden können Auch nach der Berufung Kiausnert ruu ersten Gauleiter der NSDAP in KSrnlen blieb dem Stellvertretenden G«ule;le[ Kutschera die Piih runq des Grenxlandes im Süden übertragen, da Klausner bJi *u seinem Tode all Stellvertreter des Reichskommis-■ars für die Wiedervereiniqung der Üii-mark raJt d^m Reich tn Wien weilte. Nach seinem Ausicheiden aus der politischen Führunq des Gaues Im November 1941 wurde Kutsi hora vom Reichs-führer ff in das Stahsh-iuptamt des Reichskommlssar* für die Pestigunq deutschen Volkstums berufen und später nach dem Osten ve^ootzt. Hier wurde er zum ff-BrigadefÜhier und Generalmajor der Polizei befördert und für sei nen kämpferltrhen Einsatz mit dem Eisernem Kreuz I Klasie ausgezeichnet nachdem er schon Im Prnnkreich-Feld ri;g das Riierne Kreuz II. Klasse sich er-woiben haMe. * Bditngen spendete dbcr 91 000 RM. Wiederum «telUe die OrtsKjruppe Bdlln-gem d<»s Kreises Trifnl! ihtre Opferfre«-dlgkait unter Beweie. Die Gnuetraßen-•a-mmlunq erbrachte hier das stolze Ergebnis von über 31 000 RM, die« bedeutet gog^niiber dHra Vorjahre eine Steigerung von ü^ior 150 %, Die Bergarbeiter und die ftbriqe schwararbeitenide Bevölkerung dec Grcmkretises wiseen, um wa« ee in (Iie««'m Kampi geht und eind bej^elt, ihre flam» KreJt tür den HnidÄieq emnisetzen. SchnUter Tod in TUifer. Der Schnitter Tod hat in den letztverganqenen Tagen »ieder eiruge Lücken In die Reihen altbekannter Tüfferer gerissen. Ende Jnnuai iturh im Aller von 67 Jahren Kamerad Johnnn Srhipek Alt Oberiiellnet, einst tAtig in vielen gröReren Kurorten Europas, war er weit in der V/elt herumgekommen. Semen Leliensunteih »It verdiente er sich zuletzt nut dem Vertrieb von Zeitungen Hr war ome etadtbe-kannte und bei alt und jung beliebte Persönlichkeit. —• Am 2 Februar wurde der plötzlich verstorbene Güterdirektor Johan Paul Röslr-r zur Feuötbestnttunq nach Graz iiberftihrt. Er stand im 74 Lebensjahre Als hervorragender Landwirt verweitet» der VeratorbeuN zuletzt elltt umfangt eichen Güter des Fürsten freudig zu Führer und Reich bekannt ha-brn. Sein Verlust wird von Vorgesetzten und Kameraden gleich schmerzlich empfunden. Dne kam auch In dem unübersehbaren Truuerqefolqe zum Ausdruck, da« dem ermordeten Sturmführer, der eelne Frau und rwnl Kinder xurOcklSßt, das letzte Geleit gab An seinem Grabe itprachen Berqdlrektor Otto KAIler ale »ein beruflicher Vorgesetiter, und Sturmbannführer Benezeder Im Auftrag do« Stan- dartenführers Worte des Dankes, tiefer Trauer und stolzen Gedenken«. Kreisfüh-rer Eberharth gab dtm gefallenen hei-mattreuen Kameraden das feierliche Versprechen, seinen Tod onerbittlich an den Meuchelinördern zu rächen, seine Hinterbliebenen in die grofi« Pämilie der deutschen Volksgemeinschaft pfleglich auf7unehtuen. Einern durch das höchste Opfer gekrönten Beispiel nacheifernd wird der Auftrag de« Führer«, für desser Erfüllung er sein Leben gab, unerisrhütterllch durch gelt, im letzten Jahr qeecKah dl« Verteilung der Milch eowie ihre Verarbeitung ru Käse nach einzelnen Verordnungen, die sicA aber nit^ht bewährten. In diesem Jahr wird die qeeamte Milchfrage Bulgarien« durch die neue Verordnung t«n-tral gelöet werden. Die Erzeugung voft Butter und K4&a ioll gefördert werden. Sofia wird auch weiterhin durch die Milchzentrale »Serdika« mit Milch verborgt weMen. Portschreitende Autforetung la den adriatlschen Karatgebieten. Trotz der Ungunst der Verhäitnle«« wird die Auf-foretrmg in den Karatgebleten linge der Adrie fortgeaetrt. So wurden hn genen Jahr allein im Kreta Dubrovnik rund 50 UOO Föhren und Zypraeaen ge-a^tzt. SPORT u. TURNEN Altenberger Abschlnfi mit Springen Der erste Teil der nordischen Schi-meister&chaftsbeweibe in Altenberg fand mit der 4XlO km-Staffel einen glänzenden Abschluß. Von den 20 Mannschaften erwies «ich München-Oberbayern mit Schreiner, Schaumann, Simon und Zahler in 3:39,29 allen anderen Mannschaften klar überlegen und gewann damit den Titel vor Kärnten In 3:43,29, ff und Schutzpolizei Innsbruck in 3:46,59 und Tirol in 3:47,12 und hatte außerdem noch die Genugtuung, daß «eine zweite Mannschaft in 3:48,16 den fünften Platz belegte. Der stellvertretende Reichssportführer Breitmeyer gab auf dem Ka-meradschaftsabend bekannt, daß im Laufe der Woche das Springen auf der Sachsenschanze nachgeholt werden «oll, wobei allerdings der Titel nicht vergeben wird. Don Abschluß der nordischen Titelwettbewerbe bildet am kommenden Sonntag der 40 km-Dauerlauf, für den nicht weniger als 60 Nennungen eingegangen sind. Während des Laufe« wird auf der Sachsenschanze das Springen durchgeführt, mit dem der Sachsentitel vergeben werden soll, Umstellung in der Gymnastik Die deutschen Gymnastikschulen oder „Berufsschulen für Gymnastik", wie ile jetzt heißen, haben sich in Ihrer Arbeit umstellen müssen: die zweijährige Ausbildungszeit ist um die Hllfte verkürzt, Sport und Spiel in stärkerem Maße in den Lehrplan aufgenommen worden. Ausschlaggebend für die Verkürzung der Ausbildungszeit war der Mangel an Lelbeserzieherlehrerinnen, für die Umstellung des Ubungsplanea die Forderung 'nach Vielseitigkeit. In der pflege-rischen Gymnastik wird sie im Lazarett gebraucht, als Sportlehrerin in den Schulen ala übungsleiterin für das Spiel* turnen In den Kinderheimen und Kin-dertagesstAtten der NSV. hierzu genügt die bisher rein gymnastische Ausbildimg nicht, jetzt müssen auch die zahlreichen kleinen und großen Sportspiele, die einfachsten Formen des Geräteturneni, dkr Leichtathletik und des Schwimmen« be-h'^rrscht werden. So beseitigt eine Krieqsmaßnahme manches Vorurteil. Obersteirischer Bovaieg gegen 9ckw«> ben. In Leoben wurde ein Boxverqlelche-kampf der Hitler-Jungen von Obercteier-mark und Schwaben ausgetragen, den die steirischen Nachwiichabozer mit 11:5 gewannen. Wiener Schwimmer siegreich In FreA-btirg. Im Pr«fiburger Gröbllng-Bad wurde der Schwlmimvargleichekampf zwlechea BWASC Wien und dem Deutschen Sportklub Pre&burg aufgetragen. DiePreBburger wurden «ow^l im Schwimmen «1« auck im Wasserball geschlagen. Im Waaeer-ballspiel eleqten die Wiener mit 3:0 (2:0). Im Wettkampf am die deutsche Bit» hockeymelsterschaft standen sich in der Reichshauptstadt der Berliner Schlitt-sdhuh-CIub und der Klagenfurter AC gegenüber. Die KImtner setzten ftarken Widerstand entgegen und bidcannten eich nur mit 7:4 geschlagen. Der Reicheslegerwettbewerb Im Bletaai im Berliner BiteUMlIoo PrledrlchilMla «ah das Wianer Paax Stöhr-Hackl mit einer auegezeichneten Kür aiegreich rot dem Berliner Paar Luech-Bltter. Lehmann Sieger Im Kuhrland-Prel«, Vox 12 000 Zuschauern wurden in der Dortmunder Weetfalenhalle Steher- und Amataurradrennen abgewickelt. Lohmann und Michaux lieferten «ich in den drei Steherläufen Ober 75 km um den Ruhr-landprel« einen hartnlckigen Zweikampf, aus dem Lohmarui siegreich hervorgehen konnte. Der vierte Boxiinderkampl Kroatlaa— Slowakei, der am Sonntag in PreBburg vor sich ging, ergab ein 8:8 uneatschia-den. Im zweiten PreBbvrger Qaetaplal «r-zielte Rot-Weiß Barkin gegen den Bratislava, der Über die beste »lowakieche Blshockeynwinnschaft verfügt, ein 1:3 (1:1, 2:2, 0:0). DAS GLUCK VON LAUTENTHAL ROM\N VON PAUL KkNST Dfls hätte er sich doch denken koniipn, daß die nicht daif'e er-s'.eris, weil ihr Vater kein Meister war, und zweitens, wpil sie keinen guten Ruf hatte. Also, wie er das saqt das schluchzt das Madchen auf Da hat ihn doch der Teufel geritton, denn er hat das Mödchen gern geh<:ibl, denn «le war wirklich ein angenehmer Gcqen-strtnd, und sonst war such nicht« qiqen «.;« zu sagen, bloß daß sie leicht war, also da nimmt er ihre Hand und-will ihr etwas Tröstend"*! sacjen, aber ind»'tn muß er selber auch srhliK.h/fii, und da liegt sie ihm auch sclioa an der Brust. .N;j, was ist da nun zu sagen! Dft war e.s dimkel, und alle Leute «chlielcn schon, nur die in der Wirtschaft 'an/'p'i noch, Bl>er das war ganz weit weq, und da hfit •r eich drnn vergeespii. Da« ist eine Sünde gewesen. Nun das Madchen alior, e nen qutan Ruf hatte biO ia nuht. aber sie hat ihm doch leid getan, -iie hat nun ipiiner geinemt, er «oll sie hLiialnn Wie k (Tin er denn dasi Er ist dorb tuis eint r giitrn Familiej wie soll er denn «e nein Vater unlor die Augen treten ni t oinnn Miidchen, diis kei'ien gutfii Ruf hat' Und wie soll er denn eine Frau ornahien' Soll er ein verheiroteler Mithlknappe werdftn? Nun, das Mcidchen hat «ich ja w )hl nachher getröstet, er hdt sie nicht mehr angesehen, er !nt Immer einen Umweg gemacht, wenn ei ihier von wei- tem ansichtig geworden ist, denn der Mensch ifit schwach. Aber nun hängt es ihm doch nach, was er getan hat, und ! er «fhämt sich, wenn er dera KäLhchen I ins Gesicht sehen soll. Aber nun hat er GUinml die we.te Reise gemacht und das fieid ausfiegeben, düs er hrftte sparen können, da muß ei denn doch wohl schon zur Lciulenniuhle gehen. Unter solchen Erzählungen gingen die beiden fürbaß und gincjen durch Lan gelshoiiu hindurch. Da war es nun bald Mittag, aber sie hatten nicht ein einziges Güsihdus Irn Ort gesehen Der MiiI irr meinte: »So müssen wir denn wohl fechten und einen Bauern um einen Teller Suppe anbetteln«! aber Kurt er-wicleite ihm do/u habe man noch immer Zeit, denn es lienen noch wei'ere Höfe üiii V/tig; und so bogen denn die beiden links auf den Weg der nach Lauten thal in den Harz hineinführte. Da kamen sie an einem Häuschen vorbei, das schon oi)en an der Berghaide lag, und die Halde hinab zog sich eine Ol^siwic'se mit bliihendt-m Apfelbäumen, und ein dünnes Wässerchen rann in dei Wiese bergab, an dessen Seiten Narzissen blühtfi». Da sl^ind unten im Obst-cjarlen cdn urallei Mann und machte sich an einem jungen Baumrhen zu schallen, indem er Bluten abknips'ei und von dei Straße hei war ein junger Herr an den Zaun rjetre'.en um hm zu/iischauen, indem et die Arme auf das Staket legtej sein Plerd weidete aber indt ssen im Silafieiujr'dn'n Dieser junge Mann waf der Thilo von Uslar, über den schon be richtet ist. dei nun inzwischen von Git tfVU> anneki^minen wai und nur nnch ^^c■ln^ti Minuten zu seinem Haus hatte. Der alte Mann, der an dem Bäumcheu hantierte, war im Erzählen. Er sagte; »Das Ist nun so, das Bäumchen Ut noch zu jungi es ist zu fleißigi und wonn man GS so läßt, dann Überträgt es sich, Fünf Apfel kann es schon bringen, zu mehr aber langt die Kraft nicht) da muß man denn die andern Blüten abknipsen.« Der alte Mann spiach «o ruhig und arbeitete so «ichei mit den Fingern, und der junge Herr hcirte so still zui am hohen blauen Himnie! standen zwei zarte weiße Wölkchen und die Sonne schien auf die Wiese und die blüheudfln Baum«, daß es den bi'iden Wanderern ganz heimlich wurde, Sie grüßten höflich und Kurt fragte; »Ist es erlaubt, gleichfalls zu schauen?« Der Al'e rückte wortlos seino Mütze, Thilo grüßte höflich und machte den beiden Platz und so lagen nun die drei mit den Armen auf dem Staket und snhen dem Alten zu. Dei lachte und sagte »Ja, so wird r^an alt, dann erzählt man, und die Jungen hören zu, und da ist einem denn mit einemmnl, als ob man gestern noch selbei Jung gewesen ist und einem Alten rugehörl hat. Ich kann das immer noch gar nicht glauben, daß ich schon so alt bin und einen wel-f'.en Bart habe aber wie der große Krieg anfing, da war ich zehn Jahre alt, da habe ich *cbon meinen ersten Apfelbaum gepfropft, das hat mir mein Vater gereig'i und wie der große Krieo zu Ende ging, da war Ich vierzig alt und hatte schon Kinder, da lag ein groher Teil von Liingelsheim in Sc hutt aber mein Häuschen da oben war stehengeblieben und das ist nun auch schon wieder fast vierzig Jahre her.« Nun fragte er die beiden Fremden nach Namen, Herkunft und Ziel und un- terbrach ihre Rede immer durch ein »So, Rol«, aber man spürte, daß er nur wenig von der Rede merkte und vor allem an sein Bdumchen dachte. Er erzählte; »Voriges Jahr hat es zum erstenmal getragen, drei Apfel hat es gehabt. Da habe ich meinem Urenkel den Tragkoib auf den Rücken gehängt und habe ihn an d'e Hnnd genommen, damit er nicht stolpert mit dem großen Korb, und habe ihm gesagt: .So, nun holst du die drei Äpfel in deinen Korb, damit der kleine Baum seine Ehre hat, denn er ist ein fleißiger Baum und tut seine Pflicht.' Und «o habe ich die drei Apfel in den Tragkorb gelegt, Und dieses Jahr blüht er nun «ol« Dann wies er auf einen filteren Baum, der daneben stand, etwa dreißigJShrig, und in der besten Tragzeit An jeden Zweig war dem ein schwerer Stein angehängt, der ihn niederzog, und der Baum stand in reicher Blüte. Der Alte lachte: »Der ist ein fauler Knecht, vorl ges Jahr hat er nicht einen Apfel getragen. Da habe ich ihn gezüchtigt Ich h;ibc Ihm die Steine angehängt. Wie sieht er nun aus! Das weiß heute niemand mehr, daß man den faulen Baum züchtigen muß, und die Leute haben mich ausgelacht) aber ich habe das noch von meinem Großvater gehört, der hat mir viele Geheimnisse erzählt) und nun sieht man doch; er ist in sich gegangen.* Da öffnete sich oben die Haustür und eine junge, gesunde und schöne Frau trat heraus) sie legte die Hand über die Augen, um den Rllck vor der Sonnr» zu s(hiil"<:en, und rief: »Großvater! Essen!" fiillertig knipste er loch etliche Knospen ab. dann sagte er- »Nun muß Ich gehen, denn wenn ihr das Hssen kalt Wild, dann zankt si«. Da hat sie euch recht, das kann man ihr nicht übelneh men.« Während er «o «prach, sahen die drei jungen Männer nach oben. Da ging, die Hände auf dem Rücken, ein vornehmer Herr, er mochte wohl an die Viemig sein, in Schnallenschuhen und seidnen Strümpfen und mit einer mächtigen Perücke Die drei Jünglinge sahen den Alten fragend an. Der aber sagte leise und ehrfurchtsvoll: »Das ist der Hofrat Leib-niz aus Hannover, der ist jetzt auf dera Oherharz und probt Maschinen au» für die Wasserhaltung, der geht «o auf und ab und denkt Immer an seine gelehrten Sachen.« Die Enkelin rief noch einmal. »Ich komme, ich komme«, antwortete der Alte laut Dann sagte er zu den Jünglingen: »Nun Gott befohlen alle«) er Ulftete die Mütze und stieg nach oben Nun wollten sich die beiden auch von Thilo verabschieden, aber der sagte-»Ihr wollt gewiß nach Lautenthal hinauf Aber da Ist kein Haus mehr unterwegs und so kommt ihr hungrig dort an Kommt mit mir, es wird ja wohl bei mir «o viel auf dem Tisch sein, daß auch noch zwei mehr satt werden.« Die Zwei dankten und gingen mit ihm zurück nach Langelsheim hlnelni er war nicht wieder aufgesessen, sondern führte sein Pferd am Zügel Sie kamen zuerst durch eine kurze und breite Straße mit kleinen Häuserchen dann kamen sie an ein hohes und festes Haue Thilo bog mit seinem Pferd zum Hof ein und beurlaubte sich von den beiden für einen Augenblick, die so lange vor dem Hause harrten) schnell kam er zurück, öffnete c'le schwere Haustür und ließ die beiden eintieiaa. Aus aUer IV eil Ein Scheintoter, der 74 Jahre alt wurde. Der in Mühlhoufen In BlsaG lebende 74 Jnhre alte Anton Rohrbach er-lahlte, angeregt durch eine Zeilungi-notiz (Iber das Thema »Scheintod«, wie er selbst einm«! scheintot war. Als vier* jähriger Junge hatte er sogenannte Glch-ter, das sind krampfartige Erscheinungen. Alle hielten ihn für tot. Der Arzt hatte den Totenschein ausgestellt und der Tag der Beerdigung war gekommen. Das Kind lag bereits Im Sarge, der v«r-•chlossen war. Da kam ein alter Oheim und wünschte dai tote KJnd noch «In-mal aa Mhan. Man Offn«t« den Scrgd«k-k«l nnd der Oh«lm und nach Ihm auch dl« anderen Laldtragandvn itelltsn fast. daO dai Kind mit den Augen leicht rwinkerta und Ihm dann und wann ain lelchtat Zuckan Obar das Gesicht Hai. daß aa alto nicht tot war, londern lebte All kurx darauf dar Pfarrer zum Be-grübnlt des Anton Rohrbach enchieit, fand er diesen nicht tot im Sarge, sondern lebend In seinem Bettchen auf Das scheintote' Kind hatte tlch wieder gut erholt, «onit wÄra Cf nicht heute 74 Jahre alt geworden. Melsteratttck nach AugenmaB. Ganz merkwürdige Beitlmmungen galten früher an vielen Orten im Schraledehand-werk. Der Geselle, der leln Meiiteritück machen wollte, katte die Aufgabe, «in Pferdehufelaen aech AiugenmaB «niufer- tlgen. WAhrend er en der Ttlr der Schmiede stand, wurde das zu baichla-gende Pferd xweimal an ihm vorbaige-führt. Dabei mußte er mit ticherem Blick die Große des Bisens abachätiao und danach das Hufelsen anfertigen Mit drei Jahren Klaiienaritar. Sigismund Maximilian Willibald Otto von Praun, geboren am l. August 1811 zu Tyrnau in Ungarn, lernte derart schneit, daß er schon im Alter von zweieinhalb Jahren in die zweite Abteilung der ersten Klasse der Nationalschule zu Tyrnau aufgenommen wurde. Nach einem Jahr, am 26. August 1814, wurde ihm bei der regul&ren Prüfung gemlfl seinen Leistungen «nter 70 IchUeni die Haupt ' primle zuerkannt, woreuf er In die erata ' Abteilung seiner Klaaaa veraetxt wurde. Bei der nächsten Prüfung, am 17. MIrz 1815, wurde er unter 124 Schülern wie dervm dar ertta. Auch in der Mualk hatte er inzwischen große Portachrltte gemacht. Salt seinem zweiten Lebensjahr spielte er die Violine, ao daß er bei dieser letzten Prüfung damit öffentlich auftreten konnte. Schweres Lawinenunglflck bei ZQra. Bei einer Schiwanderung, die der Schilehrer und Bergführer Ludwig Riezler aua Stuben am Arlbarg mit «leben Schifahrern auf den Trittkopf unternahm, trat im letzten Drittel de« Auiatlaqea ein Teilnehmer ein ScSmaebrett loe. ib ant-atend eine Lafwlne, die fOai Mann ObM einen etwa 100 Meter hohen Felaen hln- ebrlB. Drei Sohifahrer wurden bereit« lo< gsborgein, nach zwei anderen wird noch geaucbt. Der Trittkopf tat 2722 m hoch und von Zürs aua is 2H Stunden zu ei reichem er liegt im Gebiet der Va!uq« in dem bekaniillich viele, kahle Steilhiin qa zu finden clrvd. Am gleichen Tage gestorben. Det 7ü |ähri toaaarT«na«taltwifMi b»4 MUt wrorh — an I1.4S Uhfi Till Eulcnfpitg«! la ätt TItelrolla- Ikao Llii|«i. Nv iHfMaUcaa i«g«iaa««al ESPLANADE .'i:!; 5. ItSSE Dtaattag, Mlllwerh, S. nn« DoaaartUf, 1«. Fskraar Ihr# Melodit ■M teala W1«ai(. Ilw« La««rTaU, Mar«(l Maatteit •a4 Tsnlaa Wla««. — Nr J«fl*aail(ika iiifalaMMl Burg-Lichtspiclc Cilli Wo tf ■. ii.M tni. •üat« So U.M II n. II.M Ute DtauUf, I., Mlllwace, •. aad OoBiaraUf, M. Hkr«M Ro««n in Tirol ■Mtati. Man« ■«mM, »wll iMTiltf. i«(a«ailcb« atckl »■galMwl Metropol-LichtipieU CilU Liebefigetchlchten Mh: llaan^ora Schrolfc I WIN llaan^ora Schrolfc Barta MafM. WalÜH Fraack aad Paal H«ach«U. tfialtvltwifi V. ToarlantkT, — Pikr JagaBdllch« «Ichl ragalaHral LichtspieHheater Gurkield DUatIa« I. und Mlftwoch. • Pcbruar SOLDATEN — KAMERADEN Eid gtoUai t'tlin von det deutscliun Wehrmaclit mü Prani Niktitsck, KartI Klrchnar, R. A. Robarti, Frau ZlmmarniBno 'i. a. Aua Millwoch tim IS 30 Uhr fUr Jugandllcba lugelaiian Ton-Lichtspiclc Stadttheater P c II a u_ Dlantldg, 8.. Mitlworh, •. und Donnarilag, 10. rebivar ' Mädchen in Weiß Marta Cebolarl, Ivan PfllroTlch, Hilda voi lloli, Caerg AUxandai iind Hast Jankemiiaii la dam lalar-»iiantati Labaniblld «ui dem Voikrlagi-RuBItad Fnr -»ndlIrhH «nln II Jibran alchl itigeUtmn Lfchtsp'eltl)efitp;r Trüail_ Difiniitjg. 8 Mlllworh, I. und Dnnnardag, IS. Fabruai Wenn der Jun^e Wein blüht . . . I)pr lusilgo TetfA Film mit HcnitT PorleB, Olto a»-bObr, R<>n4 Oallgen, Marlaa v. Dilmar, Geraldlna Kalt, Ell« ». MAlIrnnoii u»w — Splellnitung: Friti KIrrh-hoff. — Mtmlc üfluflrd Kflnnerk«. rOr Jugaiidl rhe unlnr M Jahren nicht ingolaitanl T Amtliche Bekanntmachungen Dar Chel der llTÜTenraltiiBfl la der Uateratetemark Der Beauftragte fflr Bmährung und Landwirtschaft Bekannttnachung Ausgabe von Trlnkbrannlweln Soweit die vorhandenen Trlnkbrannlweinmengen aua-relcWen, l«t beabsichtigt, an die über Ifl Jahre alten Versor-gungaberechtigten (Inhaber der rosa Nährmittelkarte) in der 61. Zuteilungsperioda (3. bis 30. April 1944) Trinkbranntwein auszugeben. Zur Peststellung de« Bedarfes haben die Inhaber d«r roaa Nährmittelkarten den Abschnitt N 30 der NAhrmiittel-karte 59 bei Ihren Kleinvertellern bis längsten« 20. Pebniar 1944 abtugeben. Dl« ICMMTertvIler häbn dleee Ahechnltte M« Itngetesia 19, PebnMM* M Ikreoi auettndlgan ImthningaaiBt, Abt. B, etnaurelohen. 390 Q r a I, den I. Februar 1044. Im Auftrage; gei. Lungerataausen. Preo MARIA HMELINA (Witwe), Seilenmelsterln, aucht einen Scilcniciiiiicn Veipflegung In Hausel — C1111, Sanntalarstr. 11. Kleiner Anzeiger • RfI tea MUftvinkU War ? ''f 9?" »««liatwiTerke»!» «(wtKhaal h« Hetr«! 11 tpl tea («ttfcartirhto Wott « «■(, ftf nu Ibrloa« WortaiiMoM I« US t«(tgaarackt* Won « Ip« O«. Wortprtli glH Mi n II »urfe rtaNn i* Wort Kar awnttffabShr bat Abholnng d«i Aagabol« M hpl b« Znamaung «nrcb Fa«t Ad«* Bnlaa fO Rpl AntkunftagahAhi m Aniat g«o mit daa« V«fniark Auskunft tn da VftrwallQsg -idat (Uarhltta ttolla' If (Ipt Aoialgan AnnÄhmftNrtiiuP Km, Tag# »n» an II tJIti KlAln» Anialgen warftao nur gauan VoralniandiiDg dat Ha trufla» lani-h qnUl«?' RrUftiiarkaiO ^iiiq#nommen MlndMtn^hnhi tfti «in* I RM Hausineistei--leute fHi Stadthaus mit wenig Pai telen geaucht! Antr. ur.t »Zim mer und Küche« an die »M Z — Marburg-Dr 97^ Realitäten und Geschäftsverkehr Suche latidwlrtach Besiti, grofi oder klein, auch mit Weingarten, oder nur Landhau« mit WirtschaftsgefcInMje a. Qarten, llnkM Drauu/ar, «of. in pachten. Antr. anter »Landwirt 48« an die »M. Z.«. 079 Zu kaufen t^esuchl Kaufe achönen, möglichst jungen Wolfshund. Junger Hund zu verkaufen. Oberegger, Gau-krankeohaua, Pritoktur. —4 Zu verkaufen Familien^Änzeigen finden durch die „Merborfler Zeitun«;" weiteste VerbreltunO Unser Stolz und unsere Freude Leutnant der Lultwetl« Franz Skazedonik nsfiMftfthrer «atf technischer Otniler la Necbt)egdge«chw«der •rHtt M aineia llaeetz gegen anglo-an>ertkaaiache Bonber Im Alt*r von 20 Jahren den Heldentod. 9eln«r Mutter brach das Herz. Die sterblichen CTberreste de« Ober alles Geliebten werden In Hohenmnuten a d. Drau am 9, Pebrunr, um 16 Uhr, In der Pamillengruft belgesetrt. Im tiefsten Leid Mllly Haas, Mutteri Inge Mactiazek, Schwester; Dr. Frenz Haas, Stiefväteri Peterl Marha/ek, Neffe; Familien Schober, Strohmaler, Auer, Kelblt9^ /??\ m Artneimittel iparsam durch Güt9 laltTjyj -* Clirm. Fabrik Krewcl-Lruffen C m.b.B. K«/it Tausche tadel-loeen langen schwarzen Winterrock (Imitierter Persianer-stoffi u dunkelblauen Anzug: (diese Sachen sind Meislerarbeit), geq Mar- kensammluno Juqoslawlen, Kroatien u. Slowenien, hauptsächlich Ketten-snrengerausqa ben Briefe sind zu richten an d. »M TL.* unter »1873«, 359-14 Sendet rfen So/dotff dit • Worhiiffer Zei/nng* an dir Frnnti Rerbet fflp das Schmerzerfüllt geben wir allen Vei wandten, Freunden und Bekannten die traurig^ Nachricht, daß uns unsere Hebe Lidwina Kapfer Lehrerin l R. am Samstag, den 5. Februar 1944, um 17 Uhr, nach langem, schwerem Leiden im Alter von 44 Jahren für immer verlassen hat. Da« Begräbnis findet am Dienstag, den 8. Februar 1944, um 9 Uhr, am Friedhof In Leonhard i. d. Büheln, statt. 994 Leonhard i. d. B., den 6. Februar 1944. In tiefater Trauer: Familie GRUSCHOVNIK. In tieler Fraiie: geben, wii bekannt, daß unser liebei Vater, Sohn, Bruder und Schwager, Herr Alois Gahrowctz am Sonntag, den ft. Februar 19^4, nach langem, schwc rem Leiden, im 45. Lebensjahre, verschieden Ist. Die Beerdiqung findet Dienetag, den 8 Februar 1944 am Friedhofe in Drauweiier statt 1001 Die Seelenmesae für den Veretorbenen wird Mittwoch, den 9. Februar 1944. um halb 9 Uhr früh in dei Franziskanerkirche gelesen Marburg-Dr., den 7 Februnt 1944. Grete Bayer geb. Gabrowetai lochten Jakob u. Elisabeth Gabrowetz, Eltern 1 Anna Gabrowelz u. Angela Plewnik geh Gabrowetz, Schwesternj Josef Plewnik, Schwager, und alle übrigen Verwandten Vot Elnstcllunq von Art>»>itskr4'trn i muB dieZuÄtimmiing ins /.ust ndijtni i Atbmtiflmtes (■ingi'hoil irerdi:n [ Suche ilteren, verlAßlichen unr' «rbeitismen Mann, oder ält«ret Ehepaar, f. all« landwirtschaft liehen Arbeiten, auch Klein fuhiwerk Adr. in der »M Z» ______________ _ 890-( Altere« Ehepaar sucht Hasrhe-rln ins Haus, einmal un Monat. Zuschr. untei ^Stadtn.dhf an die »M. Z.«, Marhurq Di ________ _____ 9'<7.6 Perfekte Wlrtschaltrrln ni! größeren landwirtsrh ift ich- 11 Besitz in NShe Via burrjs ab sofort ger.urht Eildnqebnip un fei Nr 9at an d^p »V! Marburg Drau f. Jüngere Kaffeebaiiskftrnln DfT sofort qesucht Anfragen in der ^M Z.« Marburq-Drau 914 fi Lehrling wird tum sofortigen Eintritt In «Inar GemJschfwaren-handlunq in Rohftarh Sauer-brunn aufqenommpn .\ntr u »Rohitsch« a d »M 7 • M-if _hu_rj-^rau lebrllng wird snf uifrionom-men G/\rrnprei. Co-ninfi ' — Marbu'q Dr o-f? Alterer B;irke!qp|iHl(' menarbfüpri wi'd -^n'nti nenommen Zn'^c hi H'i- kp'c fin dip M 7 Mirh'K'i OTau___T?i P Ifaii*niplsterehpn.inr '• n 1 ^ nenr Vilhi qpsiirht C' "ni'T stiartp . Vlrfhuin n -u; _ _ o-H) e, Masseur odpr VI in • kontrnllnr und ? Kfin-If 'flottes M,isc!Tn«i'"h --"hpH irul .illg^meine Kany.jp'Venn'T'-^'-i für die Svson nb Apr ' -Ms SJovembpi für imti B";d qp «ucbt Offerte mit qpn=tnpin l ■■ henslauf und ^nspriirhpt. -r die Verwiltnnq int-^r «Kur-belneh» Zu ((esK'cliI Zimmer, möbliert f(i- äMcK" soliden, ruhioen Hprrn .•\nträgp unter «Riihiqfr M rtf an die -Nl. Z >. M irhur-i Drrin - fl n^terrichl Für alle groben Reinigung», orbeifen, beim Herd- u. Ofen, putten,Fleck u Roiier^tfernen ilt Solmiak-ATA doi Rechte. Rote Danksagung Für die aufrichtige Teilnahme anläßlich de« Ablebens unserer teuren Mutter, sowie für die Benleitung zu ihrer letzten Ruheet&tte. danken tief-gerührt 996 ANTONIE und MARIE STUPZA fvlarburg-Dr., Badlgas^e 5. den 6. Februar 1944. Im Namen meiner Töchter, Schwiegersöhne und Enkelkinder gebe Ich die traurige Nachricht, daß uns mein guter Gatte Viktor Glaser Holzhcindler am Montag, den 7. Februar 1944 nach langem, schwerem Leiden für Immer verlassen hat. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 9. Februar, um 15.30 Uhr, auf dem Friedhof In Rast statt. Rast, den 8. Februar 1944 LUISE GLASER 101.1 Danksagung Für die zahlreichen Beweiee herzlicher Anteilnahme an dem Tode unserer Uaben, unvergeßlichen Mutter, Frau THERESIA SUPPANZ, sowie lür die vielen Kranz- und Blumejispenden und das Gelelte zur letzten Ruhestitte, sprechen wir allen unseren tiefgefühlten Dank au« 392 Tüchem-Slanzen, den 5. Februar 1944. Familien: Gorlschek, Butt«, Suppani. Instruktnr fflr FTTli«rb w; HRFUcht Polanpt/ T.u'bf n 1 I Marbutq-Dr. OBfl m Fiir»fl(> - Vfjr'tisf(» St.-H.-Leqltlmatlon, sdwir 7wr! Kleiderkarten wurdrn verlo ren. Abzuqeb qpq Belohnunn b. Dominik Wonda Zit^tienhp''j — Täublinq 198-K' Irrtüml. wurden \Vpfn«;1ttcHp m Frau Gusel In Rotte-borq Frp sen gesendet. Der e qentl Rp sitzer «oll «ie bp; '^oph'r Gu ^el, Kämtnerstr. 1b, Marbircj Drau abholen inon-l' Goldenes Armband in TMü Buigltchtspiele bis PiiP7-Funpp Straße ve'"lorpn \b7\iiiphpi hp aen gute Belohnunq Volk<;hanV in Cilli. -n Versrh'r'^<»T»os Tausche PrlsmenfeUlstefbc) 8X30, tadellos, qpqen qut eih und kompl Hcr'pnt«hrr,»d Zu srhr. unter »Feldstecher 9H1,. « die »M Z.«. M'uburq Dr.ui Qai-l-i Wohnort und hriflMndp ■iing milssen unsoie Pnsttie ^iehei sofort dorn znstcindmcn ^)8lamt (nicht dem Verlaol neiden »Marburgei Zt^lhina" Vertriebsrtbteihmo LI/ 15 Trennen RACHE AN THORAK Anlaß des 55. Gebur(s/nge» vnn Jot>fph Thorak, dem großen deutschen Bildhauer, der am 7. Fe-hruar 18{I9 in Salzburg zur Welt kam. brinrjen wir den folgenden huntcirvollen Bericht seines Freundes des bekannten P/Jmreglsseurt und -Darstellers Lull Trtnktr, s war in dei schönen Wienerstailt wührend des eri>ten Weltkriegei Icü schieuderiB die Wienai Haupt-stiabt! hiauater und gegen den Karlplatz zu, uiid uüciieylä, was ich nun eiguntuch vorziehea lolle. die Eyger-Lieuz-Ausstellung :u besuchen oder inei-a« Sctintte m d-e technische Hochschul« zu einer Voiiesuiig über Statik d«i Hochbaues zu lenken. AI» Reserveoffizier hatte ich «Inen Studieaurlaub von lecbi Wochen und kostete diese Zeit des Fr«iseins möglichst dus ich sagte ja schon oben, daQ Ich schlenderte. Aito •chiandernd snt-■chloü ich mich, der Kunit mcinM Londt-mamiea Egger-Lienz den Vorzug zu gaben und stand lange vor seinen ichö-aei\ Bildern Ob «i» nun der »S&mana und d«r leulel«, »Dag Mittagessan« odsr »Dit Familie« oder der »Totentanz« w*x, nur gefielen die Gemälde, und Ich verweilte lange in den Räumen dar Au*-stwllung Ddbei fial mir ain Kaiserjägar-lautoant &ul, dar mich aindg« M&la *a-■üh Voi dem gewaltigen, arschüttarn-den Bilde, dag dan gaiallanen KaitarJI-geru in Kaülaad gewidiuat war, trarfan wir un« wieder und sprachen mitainao-der. U»i Leuinaut hi<^ Hans Pfiltradar und war von Beruf Baldhauar. Br var-aiirte deu grolieu Tirolar Meistar so wia icii, und wir untarhialtan uns lang« Obar Mdleiei, Plastik uud Architektur, sprachen über gerueiusame Bekannte aus dem Regiment, aus dar Heimat und aui Wittu. Bald wurden wir gut« Freund«. Un- mal lud mich Pflifiadar «in. In die Akademie hlnübei zu komruen, ar isodal-llerte gerade ao einem großen Kaiser-jAgerdenkmal für deu Berg Isel, und ich soiltci ihm Modell stehen. Ich ging hin uud fdüd im Atelier zwei Bildhauer statt einen. Der eine h.ieß Joset Thorak und drboitete an einer Mädchenbüste So wurden wir alle drei gute Freunde und sind es bis heute geblieben. Der Josef Thorak ist Professor geworden und einer der erfolgreichsten das Deutschen Reiches überhaupt, Hans Pfiffrad«r, damals der taleatiertsate Schüler der Wiener Akademie, labt In Bozen imd arbeitet dort in seinem Beruf. Pflftradari Denkmal für die gefallenen KaiserJ&gar sollte ein üborlebunsgroßM Relief werden, das eins aufrechtstehende Mittelfigur teigte, an deren beiden Seiten sich verwundete, gefallene oder sich aufrichtende Kriager beianden. »Du geh, sei so gut«, sagte er zu mir, »Sei so gut und steh mir Modell für die Mtttelfigur, Ich braucht? einen guten Akt.« Anfangs wollte Ich nicht recht, weil mir wohl auch die Zelt fehlte, aber Thorak legte gleich scharf loa: ■ Daun faiir ab, du blödai K«rl, d« scheinst es nicht wflrdig«o tu können, wag «4 heiAt, für das Denkmal dar Tiroler KaiserjAger Modell stehen lu dtlrf«nl Noch dazu für die Mlttelflgur?! Na so-wasl Schämst du dich denn nicht?!« »Llebei Josef, dich geht das Oberhaupt nix an, knet du an deiner Madonna wei-tei, dds andere mache Ich mir schon mit dem Pfiffrader selber aus.« »SchÄm dich, und koch uns einen Kaffee«, brummte Thorak nun aus seiner Ecke her, »hast ]o sowieso keine brauchbare Gestalt.« Sofort zog ich meine Unlformblusa aus und das Hemd dazu und protzte mit meinem brauiigebiannten Brustkasten, d.inn zog ich alles wieder an und wollte gehen Ptiffrader bat mich eindringlich und schmeichelnd zu bleiben, so gab ich nach und er stellte mich pudelnackt auf eine KJste, gab mir eine Pahnenatange In die Hnnd Plolfllg knetete Pfiffrader an seinen I.ehmmassien und Thorak korrigierte des öfteren Fast tSgllcb besuchte ich die beiiden, trank mit Ihnen selbstrfebrauten Kaffee und stand bis rwei Stunden Modell, bis die Arbeit fast fertig war Da kam eines Tages ellig und ernst der Herr Professos Ins Atelier Er betrachtete die Arbeit eingehend und sach-vorsfMndig, verglich, zurücktretend mit einen] Auge zwinkernd das Modell mit dem Lehen, das Original mit dem Kunstwerk - Thorak und Pfiffrader schwiegen respektvoll — Ich in meiner Nacktheit und Unschuld auch Dann «agto der Professor, mich streng musternd, »ganz gut*, und auf mich weisend, »wo haben Sie den Kerl her? Wirklich ganz gut.« Schon wollte Ich etwas sagen, mich vorstellen, wartete aber, bis einer nael-nor illustren Kameraden die Vorstel-lunq besorge Aber noch Immer schwiegen sl« respektvollst »Kerl«, darbte ich mir, Kerl, was heißt Kerl, ich hin doch kein dahergelaufener Kerl, ich bin doch der k u. k Oberleutnant In df»T Reserve Luis Trenker, aber da saqtf* Thorak ganz »Infach: »Dan hnben wir gestern auf dem Modellmarkt nfft'nden.« »AticqeTpirhnpt«, nickte der Professor wohlwollend und qinq Aus dem Hinter gnind sah ich das Tpufelsnesicht Thnraks grinspn er freute sich wie ein Schneekönig, ich war platt (Iber die Frerh heit saqtp gar nichts und schwur den Zie'hfistpnknptern Rache Aber verqebfns der Professor kam nicht mehr, ich mußte fort, das Denkmal wurde fertin tmd steht seil fahren am Rprqe Tsol bei Innsbruck. Es k-im, daß ich im vergannenen Jnhr mit Thorak vor dem Denkmal etand und mich der achOnen Zalt an dar Akademie erinnerte. Unter d«n Bronzefiguren laaen wir dl« unv«rfl&nglicheD Wort« des Tiroler Dicht«ra Wlllramst Otrungan wt* dit Helden Ot/alltn Mann für Mann Nur L/eder werden meidan Wa$ Oroßtt f/e getan. Weiter fOhrt« una dl« Fahrt in dl« Dolomiten. Eine Bratalgunq d«r POnfflngar-ipitx« war «n««r Zl«l. Tboiak wollt« kl«ti«rn. lU tun S«lIalochhaua im Auto ging's ausg«z«ichnat. Von d«T Hfltt« bis zum Einstieg ging «a auch, aber «twaa langaamer. Bli wir an eine Stelle kamen, wo es lonqaam auch nicht mehr qlng. Thorak hing an einer übarhingenden Kaminstelle, «r hatt« kaum mehr Halt, drohte Jeden Augenblick zu stflnen. Ich rouchte eine Tabakpfeife und sicherte. »Weitorkletteml« rleJ Ich in die Tiefe, »weiter, weiterl« >Idi kons nicht mehrl« klang ea hohl lurück, »ich muA lurückl« »Glbt'f nlchtlc »Aber Ich hab ]a käln« Loft mehr, blat du dann T«rrückt g«word«n?« >N«lal W«it«rk]«tt«ml« »Sog einmal, blit du denn wahnalnnlg gewordenT Du bringet mich ja am, Ich kann ja nlmmerl« Da pendelt« er «dion wt« ate Chrtet-kindlein hi den Abqnmd hlnaua and hielt •Ich Tanweifelt am Seil, »Bist «In ganz gemeiner Kerl, mlcj> eo hAnqen tu lassen — und sowas will ein Bergführer aelnl« Bin« andere Se11«ctiaft kam nach. Ein nettea junges MAdehen mit einem Füh- Joseph Thorak beim Modellieren rer. Ale die bald«» wegen Thorak nicht mehr weit«rkonnteci, well ihnen der hllf-loa H&ngende den Weg reraparrt«, ri«( di« Junge Schönheit zu mir haraul: »So ziehen Sie doch di«aen Kerl «nd-ttch hinauf, «r hingt |a im Überhang wie ein Mehlsack I« »Beleidigen Si« meinen Tourlaten nichtI« rief ich hinunter. Nun erst half Ich ihm aus der Verlegenheit, und bald stand er schweiStrle-ifand und achnaufand bei mir. »Biat ein gant gameioer Kerl, w«10t du, mein ganx«r Bruatkaaten let hin, furchtbar, und ao etwa« nennt «ich Freund) «chöne Freundschaft, ein Mörder blat du, jawohl, wo geht'a denn weiter? Dort hinauf, du bist jo wahnsinnig, aber achön Ist's, nicht? Schön ist'«, weißt du. Ich finde das herrlichl« Wir kamen auf den Gipfel, daa war eine Freude und Leistung nicht nur für den großen Meister der Plastik, sondern auch für mich. Er war hingerissen von der eigenen Kraft und nebenbei auch ein bißchen von der Auulcht. »Schön wir'e schon, wepn ich nur Blcht wieder hinunter müBt'«, wiederholte er Immer wieder und echaute ia das gewaltige Rund de« Landkofelkars, hinaue zu den grünen Matten d«r Selser-Almen imd zum Schiern hinüber, dar lieh Uber dem welnfrohen Btachland breit hinlagerte. Die achöne junge Dame kam mit Ihrem Führer über den Gipfelgrat tu uns herauf. Sie hielten mit uns Rast. Nach einer Welle fragte mich die dunkle Berqfee, ob mein Sellgefahrte vorhin im Kamin AafnahH«! Ufa-Ri«{«iiatthlflta unten ao herzzerreißend geflucht und getobt, und ob ich ihn denn absichtlich ao lange hätte am Seil baumeln laaeen. Josef spitzte die Ohren, tat ab«r, ala reratAnda er kein Wort. »Jawohl«, sagte ich, »jawohl, da« war er! Keruten Sl« Ihn denn nicht? Br lat der Profeaaor Thorak, d«r barühmt« Bildhauer.« Di« Schön« und ihr Begl«it«r mufit«n furchtbar lachen. Dann, bevor ai« gen, aagte al« t« alr: »Ich .habe gar aicht gewvAt, dal 4«r Herr Profeaaor «o gut klettera kannc, und dann weagehand wandte ale alch noch einmal um: »Und viel Glück, H«rr Profeaaor, kommen Sie nur recht gut wieder hinunter.« Dann gingen »i«. Josef aber blickte mich, drohend und grinsend zugleich, lange an. Dann schüttelte er den Kopf; »Mußtest du denen ausgerechnet mel-nen Namen auf dl« Nase binden, muflt du mich ao blamieren? Ich bin doch zum Erholen hlar und nicht zum Abttflrzen, — was glauben denn die elgentUch von mir, ich bin ioch kefai Oamabockl Auagerachnet meinen Namen hast du ihnen auf dl« Nes« binden mftasen, d«r Teufel soll (Uch hol«n.« »Schau, llab«r Joa«f, In Wl«n anf der Akadami« haet dn damala meinen Neman ▼•i«chwl«g«n, alehat, and de« lal mir eo ru Harten gegangen, dafi Ich achworen hab, Immer die Wahrheit zu aaaenl« »Fahr In die Hölle«, sagte er und trank, der Sonne zugewendet, seinen Gipfel-schnap«. Drei junge Vollblut-Musiker Trio di Tricste in Graz Es hat alch wohl nur in seltensten Fällen ereignet, daß nach der Konzertpause der Veranstalter das Podium batrat und mitteilte, »Wegen de« außerordentlichen Erfolges wird ein «weites Konzert stattfinden .. Nun, dieses Ereignis hat sich anläfi-llch des diesjährigen Gastspieles des »Triestlner Trios« tatsächlich wieder einmal eingestellt. Professor von Schmeldel konnte, dem »Schlimmes befürchtenden« Publikum rar Beruhlgui^, mitteilen, dafi ein zweites Konzert des »Trio di Trleste« soeben vereinbart worden* sei. Die drei noch blutjungen Triestiner Künstler ipielten heuer zum dritten Male In Graz. Schon Ihr erstes Auftreten vor zwei Jahren wirkte sensationell durch das Auswendlgspielen, aber es verblüffte nicht minder durch die hohe musikalischo Kultur. Im Vorjahr Konnte sich dieser Eindruck noch veisrhiedent-llch verliefen und erweitern, um schließlich heuer zu einem abschließenden Urteil Gelegenheit zu bieten, diese drei, der heiligen Musik ergebenen Interpre ten, sind Vollblutmusikei reinster Sub-stanzi ihre hohe Musikalität Ist gepaart mit jenem Ernst, dem gerade das Höchste und Schwer«»? als allein erstrebenswer-I tes Ziel gilt Doch sie besitzen die Le-, gitimation, 'darnach zu streben. Ihr technisches Rüstzeug ist solchen Ansprüchen ' in jeder Welee gewachsen. Dieses Trio musiziert aus einem geheimen seelischen Motor heraus, dar mehr Ist als blendende« Vlrtuosentum Hier wird aus einem alles überstrahlenden Erlebnis geschöpft und beinahe all Zufall wirkt es, daß diesem Akt auch ein Publikum anwohnen kann. Wir sind uns der Schwere solcher Worte durchaus bewußt, doch glauben wir dies« hohen Töne heute anschlagen zu sollenl Diese drei Kflnstler, Dario Rosa (Klavle) Renato Zanettowich (Violine} und Libero Lana (Cello), dienen der Musik Im eigentlichsten Sine Es ist ein Musizieren um seiner selbst willen und das gerade ist ja so selten noch zu spüren. Dazu kann vielleicht nur die Jugend noch fähig sein, die sie alle drei noch wie ein Zaubermantpl umgibt Gespielt wurde am ersten Ahond das Brahms Trio in H, op flO, 2 Fassung und dns Srhuhert'srhe opus 100 in Es. Beidumale führte die Wiedergabe die Hörer in jene Bezirke des Genius, die nur ihm eigen und nur von ihm selbst aus zugänglich sind. Das zweite Konzert am übernächsten Abend bescherte dann Dvefaks Dumbky-Trio, op. 90, und Beethovens opus 97 In B. DvolFak erklang mk -all dem erdhaften und doch Ins Geistige gehobenen Lebensgefühl, das diesem Meister ala sinnbildliches Merkmal eignet. Während der Klassiker Beethoven, al« letztes Zeugnis der heute erlangten Reife, den Ausschlag gab. Hier erklang die Form In Tönen und erhieH jene Klarheit, die wir der Klassik so gerne nnchSAgen, ohne ihr Immer In den Wiedergaben zu begegnen. Wir verzichten darauf, einzelne Teile der Aufführungen besonders hervorzuhe ben. Das Gesamte dieser beiden Abende war es, da« uns diesen umfassenden Eindruck vermittelt«, der, wir b«tonen das, in der Wiedergabe des Beethoven-Trios «eine Spitt« erreichte, so daß Beethoven nicht nur der äuBere, sondern vielmehr der eigentliche Schlufisteln dleaes mu«l-kalitchan Baues b«ld«r Konzerte wurde. (Man kann als Jimger Menach Brahma und Beethoven spleleni aber es lat schon aehr achwlerig, Schubert, dem Tiefen, gerecht n werden und wohl das Letzte erfordernd, der Dämonie Beethoven« mit jener Heiterkeit Ober den Abgründen der S««l« zu b«gegnen, die nur der wahren »kflnatlerlachen Unschuld« eigen lat, von der ein ganz Großer, Furt-wängler, als von einer Grundvoraussetzung des Musizlerens spricht.) Kurl Hildebrand Maltah Symphoniekonzert in Pettau Großer Erfol{{ des M.arbur|(er The aterorchesters tinter Richard Oietl Sehr erfreulich ist ea, daß das Pet-tauer Bürgermeisteramt bemüht i«t, die gute alte Musiktradition der kleinen Draustadt, in der ainst Erich Wolf Deg-ner, ^oderich von Mojsisuvics, Hermann Kundigrüber, der vor kurzem verstorbene Leopold Suchsland und andere bedeutende Tondichter segensreich wirkten und den Namen der Stadt in die weite Muslkwelt hinaustrugen, wieder lebendig zu machen. So bildete auch das Symphonlekonzert des Orchesters des Marburger Stadttheaters einen bedeutungsvollen Baustein im Aufbauwerk des Pettauer Musiklebena. EMe Vortragsfolge betonte dl« «rnst« Not«. Gleich am Anfang stand Mozarts von tlefstar Lebenstragik umwitterte ?-moll-Symphonle. Wenn Mozart diese onart wählt, so weiß man, daß er Gewichtiges zu sagen hat, daß er alch menschlich aussprechen möchte — g-moll Ist die Bekenntnistonart Mozarts, wie c-moll die Beethovens ist. Drei Sätze der Symphonie sind in moll und nur das sich über alles Erdenleid emporschwingende innige Andante erklingt in Mozarts „Zauberflöten"-Tonart Es-dur. Das Orchester spielte die Symphonie mit noblem Anstand nur hätten wir der Wiedergabe noch ein Mehr an Innerer I Wärme gewünscht fia lat schwer, aich von Mozarta erschütterndem Werk auf Paul Graeners „Divertimento" umzustellen. Dort aufs höchate gesteigerte Ausdrucksgewalt, hier das absolut Spielerische einer leichten Unterhaltungsmusik, wie sie auch unsere Klassiker, besonders Mozart, oft schrieben — doch möchte Ich Graener deshalb nicht in eine Linie mit ihnen stellen I Das fünf sätzige, technisch heikle Werk, gab dam Orchester reichlich Gelegenheit, sein hohes Können zu beweisen. Wärme verbreitete der langsame dritte Satz, der In seiner Zwiesprache zwischen Streichern und Bläsern wie eine alte Ballada anmutet Den Höhepunkt des Abends bildete unstreitig die ganz ausgezeichnete Wiedergabe der Vier Tondichtungen nach A. Böcklln, Werk 128 von Maz Reger. Es ist die einzige Programm-Musik, die Reger, sonst Gegner dieser Kunstform, schrieb. Vier Bilder des bekannten Schweizer Malers Arnold Böcklln — Der geigende Eremit, Im Spiel der Wellen, Die Toteninsel, Bacchanal, regten den Meister zu dieser wundervollen Tondichtung an. Das Malerische wie das rein Musikalische halten sich hiet glücklich die Waage Und doch möchte man über das Ganze das vlelzltlcrtc Beethoven wort setzen; „Mehr Ausdruck Martina Tristan-Oratorium in Wien Für dan Redoutensaal der Wiener Hofburg hat Operndirektor Dr. Karl Böiun das weltliche Oratorium „Der Liebestrank'" von Frank Martin zur Aufführung vorgesehen. Das Werk des jungen Westschweizer Komponisten, das eint Vertonung von drei Kapiteln aus den. Triatan-Roman Joseph Bediers darstellt wurde in Berlin und Braunschweig außerdem in Florenz und in der Schwei: schon konzertmäßig vorgeführt! In sze nischer Form wird es, von Oskar Frit; Schuh gestaltet, In Wien zum erstei Male dargestellt. SymphoQienraiilliihnintf in Linz Das Linzer Städtische Symphonieoi ehester brachte an einem Abend gau eigener Komponisten die erste Sympho nie des aus Oberdonau stammender Komponisten Karl Rausch zur Urauffüh rung. Das Werk zeichnet sich durch sei nen Reichtum an volksliedhaften Melo dien aus und weist im zweiten Satz einen leichten slaMrischen Einschlag auf. Der Komponist wurde herzlich geehrt. Im selben Konzert hört« man das Symphonische Vorspiel für großes Orchester „Volk ans Gewehr" des ober-donaulschen Musikers Franz Kinzl, das drei Themen aus dem Lied „Volk ans Gewehr" in einer Tripelfuge behandelt Herbert Caspert 25 Jährt Bochumer Stadttheater In dl«s«m Jahr« b«st«ht das Bochumei Stadttheatar «in Vi«rt«ljahrhund«rt Des Jubiläums d«r durch b«sondere Leittun-g«n weithin bekannt gewordenen Bühne toll unter anderem durch ein Stiftungswerk und eine Neulnizenlerung von Grlllparzert »Ahnfrau« gedacht werden. Die erste Vorstellung In Bochum brachte vor 25 Jahren gleicUalle ein Stück von Grillpnrzei. Gieseking in Parii Walter Glesäking gab zwei Klavierabende In Paris, die tich Im Pleyel-Saal tu großen Erfolg«n für d«n d«uttch«n Planlstan g«ttelteten. Obwohl nur ein einziges Konzert vorgesehen war, entschloß sich Gleseking zu einem zweiten mit neuem Programm, da die Nachfrage nach Karten kaum tu befriedigen war. Werk« von Itoch, B««thoT«n und Schumann towie einig« frantösitch« Stück« b«gelsterten die Hörer, die tchllefilich In tumultarischen Beifall autbrachen, alt dar deutsche Künstler mit Llsztt ,Helligem Franziskus auf den Wogen" bravourös schloß Deutsche IVlilitKrlconzerte in den Niederlanden Ein großes Orchester, das aua zwei Mualkkorps der Waffen-und dem Stab-mutikkorps det Befehlahabert der Ord-nungm>ollzei besteht und 160 Musiker um fait, wird in verschiedenen nledvrlftn-dlschen Städten GroBkonzerte für da« d«uttch« Kriegswinterhilftwerk geben. Dl« «rst« V«ranttaltung wird am 10. Februar in Dan Haag stattfinden. Et folgen dann Konzert« in Amat«rdam, Hllvermim, Amhaim und and«r«n Städt«n. Tvette Gnilbert gestorben Dl« franzöaltch« Sängerin Yvette GuU-bert, die durch den Vortrag von Chantoni weithin bekannt geworden Itt, ttarb im 70. Lebensjahre In Alx-en-Pro-vence. Dwinger tot den Präger Studenteo Edwin Brich Dwinger, der gegenwä^ tig im Sudetengau wellt, tprach auch vor den Prager Studenten über dat Thema „Der Boltchewltmut alt Bedrohung dei Weltkultvr" Die Ausführungen des Dichter«, aua denen die Kraft tles eigenen Erlebnlssej sprach, «fanden bei den Hörem großen Widerhall. Ein IHichelangelo entdeckt Wie aus Locarno gemeldet wird, wurde in Aureatlo Im Ontome-Tel ein Ecce-Homo-Blld aufgefunden, dat die Bezeichnung „Michelangelo Buonarotti 1525" trägt Das Bild wurde vom Küster der Gemeinde gefunden. Et hat ungefähr anderthalb Meter Länge. Eine unbekannte Komposition Richard Wagners »Kinderkatechismus« iet der Titel einer bisher in weiten Kreisen unbekannten und auch noch ungedruckten Vokalkom-Position, die Richard Wagner Im Jahre 1873, anläßlich der 36. Geburtsfeier seiner Gattin Coslma, schuf. Diese für vier Mädchenstimmen geschriebene mu-aikaliache Huldigung an die Frau »Coti-Mama«, die früher nur Im engsten Kreise der Freund« det Hautes Wahnfried be könnt gewesen Ist, gelangte In einem Konzert des Stuttgarter Rlchard-Wagner-Verbandes deutscher Frauen zu konzert mäßiger Aufführung der Empfindung alt Malerei." Das Malerische ist hier mehr In der erstaunlichen Farbenpracht und In der beseligenden Differenziertheit des Orchesterklanges zu suchen als im ausgesprochen Struktuellen dieser genialen Tondichtung Regers. Richard Dietl und sein ausgezeichnet musizierendes Orchester sei für die Vermittlung dieses Werkes det besondere Dank ausgesprochen. Stärket und lange anhaltender Beifall einer begeisterten Zuhörerschal zeigte den tle fen Eindruck, den Werk und Wiedergabe auslösten Der Saal des Deutschen Vereinshau ses war gut besucht. Als besonders er freullch sei der Umstand vermerkt, daß sich unter den Zuhörern sehr viel Jugend befand. Es wäre eine schöne Tat. wenn man sich einmal entschließen möchte, in Pettau ein Symphoniekonzerl für die reifere Schuljugend zu veranstalten! Hoffentlich haben wir recht bald wieder Gelegenheit, das vortreffliche Mnrburger Orchester bei uns begrüßen zu können^ Hans Wanlek