Iteaemneltm - Prrisr: Fitr Laibach »»nzjiihrig . . . li ft. — h. Halbj-hrig . . . 3 „ — „ Virrlkljahrig. . . I „ 60 „ . . . _ „ 50 . Mil bev Post: •anjlaWa . . . 9 ft. — ft. Halbjahrig . . . 4 „ 50 „ Wcrteljiihrig. . . 2 „ 25 „ 8lit Auftellung in« HauS eiertd-jiihrig 25 ft., monetli* e ft. Sin,«>»« Slummetn 6 ft. Laibacher Nr. 233. Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht beriicksichtigt; Manuskripte nichl zurllckgesendcr. Dienstag, 12. Oktober. — Morgen: Koloman. Stlakliohi Bahnhofgaffe Nr. 132. {(petition uud Snftralte Surra«: Ki>ngretzPl»tz Sit 81 (: eon 3.b. Slcinmaot* 3nftrtion»p«l( ‘tilt die einft'altigc ’VctiTl be, zweimaligcr EinschallunA btcimat it 7 h. 3nfertioneftcmt>d iebeemel So ft Bei grotzeren 3nfetaten unb iiftem Linschaltung tntfpr«6tnber iRatatl. 1869. Aus bem Landtage. Die interessantesten Momente der qestrigen Siz-zung waren die Begriindung bee Dr Bleiweis'schen Antrages auf Einsctzung eines Ausschusses zur Prii-fung der Riickwirkung der erlassenen ReichSgesetze auf das Land Krain, unb die Neden Kromers unb Dr. Kalteneggers. Nach bem Vorgange ber Uttramontanen im tiroler Landtage soll auch von der kraimschen Lan-deSvertretung cine Kunbgebung gcgen bic HSchst ge-siihrlichen, Reich unb Land an den Abgrund des BerderbcnS fiihrenden frciheitlichen Gesetze ber liberalen Aera ausgehen. Der ergraute Slovenenfiihrer begriinbete feinen Antrag in folgender Weise: Bei dieser Frage leiten ihn zwei Gesichtspunkte, namlich das LandcSwohl unb bas Wohl OesterreichS. In ersterer Beziehung hSrte man schon bei Erlassung der Gesetze aus alien LanbeStheilen klagen, dah die« ftlben der Landesautonomie, ben materieHen Jnter-essen, ben nationalen Rechten unb schliehlich den religitzsen Gesiihlcn unserer katholischen Nation wider-sprechen. Der beutfchc LiberaliSmus hat bie Ber-schicdcnartigkcit unb die Rechte ber KSnigreiche unb LŠndcr in Oestcrrcich uberschen. Unsere Reichs-rathsabgeorbneten haben zwar bagegen fraftig ihre Ttimme erhoben, bod) es war bies bie Stimme bes Rufenben in ber Wiiste. Sie bildeten mit ben Ti-rolern unb Polen cine Heine Minoritat, die von der hochmiithigcn deutschen Majoritlit, die ihnen ihr sic volo sic jubeo juries, rnajorisirt rourbc. (Set* fall.) Wir Slovenen waren stets lojale Oesterrei-cher, dahcr wir auch sragen diirfen, ob jene Gesetze stir Oestcrreich von Nutzen sind. Leider Gott ist bies nicht ber Fall, ja wir haben sogar ben altcn ehr> toiirbigcn Namen Oesterreich verloren. Man spricht nut rnehr von einern Zisleithanien, von einem Konglomerat der im NeichSrathe oertretenen KSnigreiche unb Limber. Der DualismuS hat uns zerrifsen. Die Ungarn behtelten fflr fich das Fleisch, uns fiber-lichen sie den Knochen (Dobro), bie 70 Perzent an Stcuern. Uns haben sie bem deutschen Zentralis-mus geopfert, der in alien Landern den grLtzten Un-willen hervorrief. Nur die Feinde OesterreichS, die auf den Verfall des Reiches arbeitcn, empfanden Freude fiber den sogenannten Ausgleich. (Dobro.) Dies ist der Stand OesterreichS, ben jebermann be-klagen muh, bem bas Wohl beS Reiches am Herzen liegt. Der vollste Dank gcbtihrt unseren ReichS-rathsabgeorbneten, both ba ihre Worte in Wien nicht gehSrt wnrben, so ist es Pflicht beS LanbtageS, bit erlassenen Gesetze zu priifen unb Rathschlage zu ertheilen, was bem Staate nothwenbig unb heilfam ware. (Beifall.) In bem hierattf gewahlten Ausfchuh wurbt kein einzigeS Mitglieb ber Minoritat gewahlt. Kromers Rede zerfaserte daS sehr schlau angelegte Gewebe ber von der nationalen Majoritat ausgehenden LandtagS-wahlrefvrm, bic hetter in ber untierfinberten Fas-sttng wie im Vorjahre vom Lanbtage ongcnommen wurbe. Kromer mcint, nicht das wahre Bebtirsnih des Landes war hiebei mo§gcbenb, fondern bios vom Parteistandptmkte aus suchte man durch ge-schicktc Combination ber WLHlergruppen baS Ueber-gewicht ber nationalen Partei zu sichern. Mit bicsctn Ausspmche wolle er nicmanbem cinett Boiwurs machen, denn derlei ManSver sind ja im parlamentarischen Leben znlSssig. Unsere Bertretung beruht auf bent Drcigrup-pensistem. Der jetzigen Majoritat be« LanbtageS stehen als gefchlosfcne Phalanx bie 2tbgcorbnetcn beS lanbtaslichen Grohgrtindbesitzes im Wege, biescS Bollwerk ber deutschen Partei muh demnach gesprengt werden. Man will zu ben etlichen 100 wahlbe-rechtigtm lanbtaflichen Grohgrundbcsitzern eine ent-sprechenbe Anzahl rustikaler Grunbbesitzer mit 100 fl. ©teuerzahlung eiuschmuggeln. Ohne Riicksicht aus bie spFziellcn Jnlercsscn, welche jene zu vertreten haben, miihtcn sic bei ber Wahl ber letzteren bas Feld roumen, unb HStten nur das Raise hen. (Heiterkeit.) Auch in ber Gruppe der Stable unb Markte zeigt fich ein freiercr Geist, eine bedenkliche Gah-ruttg. Es thut daher eine Mischung unb Kraftignng burch nattonalc Elemente brittgenb nvth. In Ober-krain bestanden bisher zwei Wahlvrte fitr die Stable unb Miirkte, niimlich Krainbnrg - Lack unb Nen-marktl-Rabmannsborf-Stein. Die Stable Krainbnrg, Lack unb Stein hielten Ireit zur nationalen Fahne, nicht so Neumarktl, welches von einer gewissen deut-schen, iiber ben Loibl herwehenden Lust infizirt er-scheint (Heiterkeit). Die' Neninarktler gelten als Dcutschthiimler, sie wollten sich bisher ben Nationalen nicht fitgen, sondern machtcu ihnen zu wieder-holtenmalen den Wahlsieg streitig, bent foflte nun dadurch norgebeugt werden, bah man bie bisher be-ftaitbenctt zwei Wahlbezirke in eittctt einzigen ver-einigen will, bent bie Wahl zweier Abgcorbneten in Krainbnrg zuftunbe. Die Nettrnarktler tttogcn sich fiir ben Berlust ihre« Kanbibaten von ihrer deutschen Liedertafel ein Hosanna anfltmmett lassen (Ge-lachter). Wemt man in Obcrkrain zenlralisirt/ so ware es hingcgen sehr gesahrlich, in Inner- unb Unter< krain dassclbe Priitzip auf bie Stiidte unb Markte attzuwenbett. Matt will hier keine Hauptschlacht roa-gen, wie in Kraittburg. sonbern zieht den parzellir-teit Kampfplatz vor. Jnnerkrain hat zwei Wahl-orte, Jdria unb Adelsberg; Jdria wurbe unberuhrt gelaffen. In Abelsberg roahlen atthcr bent Markte Abelsberg auch Laas unb Oberlaibach; die beibcn letzteren siegten jederzeit, unb es ist ttur der zu grohen IemlleLon. Literatur. (Siebct von Franz Prescrn, deutsck von A. Pace. Laibach 1869. Jgn. c. Kleinmayr & Fed. Bamberg.) Nach viclen in Gedichtsammlungen unb Zeit' {christen zerslreutcn Uebcrtragungen cinzelner Gebichte PresernS begegnct uns in obigent Werkchen eine Berdeutschung jenes TheileS ber PrcSernschen „Pve-sien," ber untcr bem Xitel „Pesmi“ bie^erste Ab-theilung ber Originalausgabe bilbet. Preserns hohe ©ebeutung fiir bie Literatur ber Slovenen unb bie Bilbung ihrer Sprache hervorzuheben ware iiber-flBffig, aber es bleibt witnschenswerth, boh die Geg-ner ber slovenischen Politik, bie nur allzuleicht von diefer unb ihren Triigern auf ben Charakter bes ganzen VSlkchenS zvruckschliehen, bieses von einer liebeuswitrbigen ©rite tennen lernen mfigen. NichtS toitb ihnen aber das VcrstSndnih fiir die Leistungen bet Slovenen auf geiftigem Gebiete leichter vermit-teln, als die Bekanntschasl mit einem Dichtcr, ber, wenn er auch sein Vaterlanb unb fein Volk glii-hrnd tiebte, doch abhold jenen fanotifchen Bestrt? bungen, die man heutzutage fiir PatrivtiSwuS aus« zugeben beliebt, still arbeitenb, seiner Nation bev erstc eine Kunstpocsie schus, voll Glanz unb Dust, wie sie nod) heute unubcrtrofscit basteht. Seine 1847 erfchienenctt „Poezije“ find gleichsam bie Summe ber Lcistnngssahigkeit seiner Zeit. In ihnen spicgclt nicht minder ber hvhc Geist unb ber iiber a lies zusallige crhabene Kosmopolitismus des echten Dichters, als bas eifrigste Stubium her Literaturen aller europiiifchen VLlker, die er alle mit gleicher Liebe umfahte. So war er wahrhaft ein Seher seines VolkeS, wie ihn fein @d)tilcr A n a st a sius Griin, ber geniale FreiheitssSnger, genannt, ein Schmieb, ber seiner Nation bie Pftugfchor geschmie-det, um ber Sprache long verobet Felb zu bre-chen; wir Horen aus seinem Munbe bie Mahnung an fein Volk, nicht thvricht an bie Brust zu po-chen, ans Erntefeft zu benfen, cs fei noch manches Korn ber Bilbung in bie Furche zu tegen. „Der goldne Eimer geht im BLlkerringe Von Hand zu Hand, aus beutfchcr dir zu thanen; Da ^itckt daS Schwert, datz deinen Dank es bringe, Die Hand, doch nicht die Wohlthat kanns zerbauen! O thvricht cities Miihn, des Geistes Blitze Ablenken wollen in die Degenjpitze!" — Was nun bie vorliegende Uebersetzung ber Lie- bet- Prešern« betrifft, so kann man ihr bei: Beifall nicht twrfagen, om so rnehr, toetin man be-henft, bah eS gait, viele ber Gebichte zum crstett male zu oerbeutfdjen. Unb ttiemanb roirb bic Schwie-rigfeit oerfenntn, der Prešern im Original gclefcn. Die Fiillc ber Gedankcn in die fnappefte Form ge-gosien, die Kitrze der Sprache unb das Schlageude ber AuSbriickc ftnb bei ber Reinheit ber Berse unb Reitnc bei Prešern fchtuer nachzubilben. Dabci muh eine gute Uebersetzung auch noch ben Einbruck bes Herben, Tiefschweren bes Originals hintcrlaffen. A. Pace traf diesen Ton, ber freilich erst in ben Sonetten eigentlich burchbricht, nicht recht, unb bus wahrhast tragisch Gebicht „Dem Sanger" (p. 45) vcrlor baburch, wie auch durch einige unpoetische, mit bem Reim bedingte Ausbritcke an ber rechten ©timmung. Abgesehen von biesen unb eittigett an-beren Unzukommlichkciten, bie ber Reimgang unb bie Schwierigketten einer erften Uebertrogung vet-schulbeten, begrvhen wir bas Bitchlein mit aufrich-tiger Freube unb wiinfchm, bah bas Licht biefes DichtergeisteS bie feinblich habernben Streiter ver-sShne unb bah „BerjvhNte Geister »alien durch die Feuerwolkc, Im ©tern des Ruhms vorleuchtend allem Lolke." Nachgiebigkeit ber Regierung zuzuschreiben, datz bet zu-letzt gewahlte Kandidat ber Oberlaibacher scinen Platz tin Landtage nicht eingenommen hat (Oho, links). Den Oberlaibachern foil ber Wahlsieg burch Ein* beziehung ber Markte Scnosctsch, Planina utib Zirk* nitz verleibet roerben, burch biesen ZnwachS ist bas nationale Element vollkommen gesichert. (Bravo.) In Unterkrain bilbet bie Stabt Gottschce mit bem Markte Rcifniz cinen Wahlbczirk. Die Gottscheer ftehen toie cin Mann fur bie deutschc ©ache ein. (Svetec: Jst nicht muhr.) Weil nun baselbst ber Wahlsieg siir bie Nacionalen hochst nnsichcr ift, mntzten bie Triarier deS MarkteS Soderschitfch zn Hilfe gcrufen roerben. (Gelachter.) Die Stable nnd Markte Unterkrains bilben cinen einzigen Wahlbe-zirk, boch die Burger von RubolfSwerth beginnen sich a 140 ber nationalen Untarmung zu cinauzipiren; auch Weixelbnig ftimmtc siir bie bentsche Partei, auS Gurkfclb erhielt sic cbenfalls cinen bebcutenden Zuzug. In RubolfSwerth roar siir bie Nationalen ber Wahlsieg fehr fchwankenb. Dieser Ungewitzheit mutztc cin Ende gemacht roerben, man zog bie Kam-pen ber Stara pravda (bas alte Recht in beu Bauern-triegeu) auS bem Markte Seisenberg herbei. (Hcitci-keil.) So sorgt bie nationalc Partei allseitig siir entsprechcnden SukkurS. In bem Gesetzesentivurfe befinben sich zivar auch ciuige liberate Bcstiinmungen in bem § 13 unb 14, dencn er vollkommen beipflichsc. Doch bie ganze Borlage leibct an einciu grotzcu Fehler, sie ift sabcnschcinig unb Ičijit in bie Sorten blickcn. (Heiterkeit.) Die Minoritat kann bani n Iti ne Freude haben, sie roirb sich bas Mcsser nicht guiroillig an bie Kehle seycn lassen, ihr steht zur Seite ber tz 7 bes Grunbgcsetzes nber bie Reichsvertretnng, roor-nadi bcrlci Aenberungen, ivie sie hier beantragt rocrdeit, mir burch ein Reichsgesetz zu Stanbe koi»-men konnen. Wenn baher auch bieseS Schotzkinb ber nationalen Partei zum britten male bani Lanb* laze aboptirt roirb, so ift es boch ganz gelahint, unb roenn eS auch zum britten male nach Wien roanbert, so roirb es fichertich zu Grabe getragen roerben. (Beifall.) Dr. Kaltencggers Rede. Bereits in vorjahriger Landtagssession hatte Dr. K alte n c g g er eincn Antrag auf Einsuhrung biretter Reichsrathsroahlen eingebracht. Dic Ma-joritiit bes Laubtagcs erroie? jedoch bemselben nicht citutial Beachtung, ihn bem Landesausfchusse, roic c« ber Antragsteller roiinschte, zuzuivcisen, son* dern lehnte ihn vollig ab. In ber letzten Sitznng brachte Dr. Kal te n eg g er ben iti nnserein gestri* gen Čaiibtagsberichte mitgetheilten, genauer priizi-firten Antrag iieuerbings ein, unb ftellte schon in ber Oencralbebatte ben Antrag auf bessen Ueber-roeisung in ben Berfassnngsansschutz zur Borbera-thung unb Berichterstattung. Doch auch barauf ging bie Majorit&t nicht ein, unb so rourbe benn fterfetbc in ber Spezialbebutte in folgenber Weise Bom Antragsteller begriinbet: Obwohl bie Ablchnung bes Bertagungsautrages ihm cin Fingerzeig fiir bas Los seines Antragcs ift, glaubc er boch bie Grunbe, bie ih« zu bessen Einbringung beroogen haben, nicht verschroeigen zn foUen, unb rocnn auch nicht o tie angeftihrt rourben, so moge bas, roaS ihnen an ber Zahl abgcht, burch baS Gcroicht ber oorgebrachten ersctzt roerben. Seine Ueberzeugung wurzele in bem Wohle Oesterreichs unb seiner Theile. Unfer Reich ift zroeigethcilt, bie eine Halste nvch roeiter siebzehnfach untergetheitt. Er anerfennt bie eigenthiimliche Zusammen-setznng des Reiches unb bie Nothroenbigfeit ber Au-tonomie seiner Theile, boch alles Habe feine Grcn-zen, auch bei ber Autonomte ber Vatibtage fei bies ber Fall, insoferne sie Gcnosscn eines Gcsammt-staates sinb. Eine Ucberfdjreitung berfclben fei fehr gesiihrlich, man fei ohnehin an ber autzersten Grenzc bet Riicksichten angetongt. Was bebingt bas Leben bes GesammtstaateS, beffžtt Madjt unb bie Gefunb-heit.seiner ©tieber? Der LebcnSbaum ber Verfaf- fung muj; in bem Bolke felbft feine Wurzeln trei* ben. Doch leider ift ber Anihcil ber Bevolkeruug an bem Berfaffungslcben kein fo Icbeiibiger, kein fo freubiger, als man es roiinfchen inochte. Eine apalhifche Lethargic fei eingetreten, bie nicht blos auf eitie Stagnation, fonbern fogar auf cin Ab-fterben hinbeute. Unb auch bort, rov biefe Erfchei« nnng nicht vorhanben, ift cin Mi&bchagen nicht zu vcrkennen. (Dr. Costa: Richtig!) Eine Urfache hie-von ift bie, batz bas Bolk nicht unmittclbar an ber Wahl feiner Bertreter Theil nimmt. Anberseits ift ber jctzige Wahlmodus auf ben Bertreter felbft nicht ohne Ruckroirkung; er Hat nicht feine Wiihler hiti* ter sich, er lami sich nicht bei ihnen Rath erhoten. DaS Gefiihl ber Berantroortlichkeit ift viel lebhafter, roenn ber Abgcorbnete nicht auf eine Wahlkaminer sich zu stiitzen braucht, fonbern unmittclbar mit fei« nen siSahlcrn in Berkehr tritt. Nicht minber von Bebentung fiir bie Abgevrbnetcn ift ber Reichsrath, roenn er nicht alS ein Lanberrath, fonbern ebetibiir-tig bem ungarifchcii ReichSralhe gegeniiber ftcht. Zroei Prinzipicn kcnnjeichnen unscrc Bcrfas-sung: Die 'liaritdt mit Ungarn unb bie Ancrken-nung ber Rechte ber cinzelnen Kvnigreiche unb Lan-ber. In Uiigarn pnlsirt cin kraftiger Pnlsschlag, ber umnittelbare Einfluh bes BolkeS auf feine Ab-georbnetcii ist nicht »ur fiir bie Erfolge bes po-litifcheu LebeuS, fonbern auch fiir. bie freiheitltche Beweguiig hiichst northeilhaft. Ist bicS auch bei unS ber Fall? Sinb Sonne nub Wind gleichmatzig oertheilt? Rein! Wenn bem Reichsrathe ber Borirurf gemacht roirb, bah er Ici-neu giinstigeti Pakt mit llngarn zu Stanbe gebracht, so tragt barem bessen iniicre Organisation, ber Mangel an innerer Kraft Schulb, zumeift rooht bas fchmollenbc Feritebleiben ber Bertreter eines grofeen Theilcs ber Bevolkeruug. (Ganz richtig.) Gcthcilt ist bei unS bie gefetzgedenbe (Seroalt zroifchcn bem Reichsrathe uub bem Landtage. Gcbt bem Reiche, was bes Reichcs ist; bie Dezeinberverfaffung Hat beu Lanbtagen ohnehin in ber reichtichften Weife jngemeffen, bie an bie oujjcrfte Grcnze bes Mogli-chen. Man oerfchaffe bem Reiche, roas cS debars, Licht unb Luft, eme selbstanbige Bertretung. Bei ber jetzigen Zusainmeiisetzung betrachten sich vicle Reichsrathsabgcorbnete nur als LanbeSboten, n ur als Bertreter ber Lanber, nicht des Reiches felbft. Der Begriff ber osterreichifchen Staatsbiirgerfchaft ist fast abhanben gekommen. Obivohl ber erste Artikel ber StaatSgrunbgefetze von einein osterreichischen StaatSbiirgcrrechte spricht unb dieses zunachst in bem Wahlrcchte zum AuSbruck getangt, fo roirb eS doch nur fiir bie Bertretung in ber ©emcinbe unb in ben Laubtag ausgeubt, ein Reichcbiirgerroahlrecht gibt cs nicht. Der jctzige Wahlnwbus macht ben Reichsrath von ber Mehiheit ber Landtage vollig abhangig, er bedroht fogar beffen Existeuz im Falle ber Berlvei-gerung ber Beschickung. Der Reichsrath ist nur eine Delegation ber Lanbtage. Auch in praktischer Beziehnng stcllen sich bessen iible Folgen tiar bar. Die Humulirung der Wiir-ben in ber breifachen Weise: als Mitglied beS Landtages, bes Reichsraths unb schlietzlich ber De-legationcu ist nicht crsprietzlich. Hiczn koniuit bie Beschrankuug in ber Aueroahl ber geeigneten Kapa-zitaten unb bie Ueberbiirbung ber Einzelnen. Wenn man bagegen einroenbet, batz nach ber Beschaffen-hcit OesterreichS ben Lanbtagen ihr Eiuflntz auf ben Reichsrath geroahrt roerben foil, so mSgen biefe ihre Bertretung nicht in bas BolkShauS, fonbern in ein anberes Haus ccrlegen. Die roeiteren Aus-fiihvungen ber mit Beifall aufgenommencn Rebe beziehen sich auf bie Wiberleguag ber vom LanbeS-ausfchusse gegen birekte Reichsrathsroahlen vorge-brachten Griinbe, unb auf bie iti ben toeitern Punkten des Antragcs beriihrte numerifche Berftar-kung bes Rcichsraihes, fo roic auch auf bie Ber* kiirzung ber Dauer bes ReichSrathsmanbates. Die Uurutjcu in Suddalmatien. Bishcr fteflteu bie zroei fublichen Krcife Dal-matienS (Ragufa unb Eattaro) feine Truppen zum ftehenbeii Heere unb zur Marine, roofiir ste bie Ber* pflichtmig hatten, bie tooffenfahige Mannfchaft zur Bertheibigung ihres Territotiums nothigenfall« auf-zubieten. Zu biefetn Zroecke roarcu die zroei Krcife, roic iibrigens auch ber nordlichc Theil DalinalicnS in Kapi* tanate (Hanptmannfchaften) abgetheilt; bie Mann* fchaften roahlten sich ihre Offiziere, roic bie Lanbes-fchutzen in Tirol, unb forgtcn grotztentheils fiir ihre cigctte Bewaffnnng. Sie mntzten jahrlich auf die Schcibc fchietzen, anbere Uebungcn roarcn ihnen erlaffcn. Dic Miliz (Terriers, Landmiliz gehcitzen) roar cine uralte Ein* richtung unb hatte unter oenetianifchcr Regierung insbcfonberc Dalmatien vor tiirkifcher Ueberflutung geschiitzt, foroic auch ber Republik bas Mittel ge* boten, ihr stehenbes Heer grotztentheils aus ben Slaven zu formireti. Der Kern ber militarifchcn Kraft Benebigs lag in ber Ausnutzung biefer uifraftigcn Bolter. Die neuefte Zeit brachte Zisleithanien cin Lanbrochrgcfetz, roelchem gematz bie zroei fublichen Krcife zufammen cin Laubroehr-Bataillon stcllen follten. Was foil bie LandbevSlkcrung, bie con jeher an bie Miliz geroohut roar, von bem eineu Ba-taillon benten, da sie stetS im KriegSfalle 6- bis 8000 Mann (ganz Dalmatien 25.000 Mann) ge* stcllt hatte. Mutz sie nicht ben Beginn citicr Rcliutirung fiir bas ftehetibe Heer argrochnen ? Wiirbe man etiva 4 Kapitanatc in cin Ba* taillon jufanimengeitellt unb bem Kommanbo eines gefchidten Offiziers (BataillonS - Kommandantcn) iiberroiefcn haben, rourbe man feruers bie altere Mannfchaft entlaffcn, unb fiir eine bcfferc Bcroaff* tiung Sorge getragen haben, fo hatte man in jebem Krcife cin Miliz-Regiment leicht aufgcstcllt, roclchcS ber Lanbroehr ber iibrigen zisleithanischen Prootn* zen aii Tauglichleit rocit uberlcgcn getoesen ware, roeil cben in Dalmatien bas Lanbroehrinstitut eine uralte unb volksthiimliche Einrichtung von jeher geroesen roar. In Folge bessen sormirte auch Marmont 1806 bis 1809 mit Lcichtigteit zroei Miliz* Jnfanterie* unb cin Miliz-Kavallcrie-Regiment unb zirka 80 Kanonicr-Kompagnien zur Kustcnvcrthci* bigung in dieser Provinz, von toelchcn Truppen fogar ein Jnfanteric-Rcgimcnt im J. 1812 nach Rutzlanb marschirtc. Die Lage Dalmatiens ist eine berartige, batz bie Bertheibigung ber Provinz hauptsachlich auf bie Mitroirlutig ber Flvtte unb ber Lanbesbcoollerung beruht. Diese ber Regierung abgcueigt machen, untergrabt im vorhinein bie Mbglichkeit citiev er* folgreichen Defensive. Das LandeSvertheibignngs- unb bas Kricgs-ministerium rourben fichertich ivcife hanbeln, roenn sie bie mititarifchen Bcrhaltnisfc Dalmatiens reiflich roiirbigen mochten unb ben Weg ber Schablonen unb der Normalieti einmal verlietzen, um jenen der Bernunft zu roandcln. Dieser besteht darin, die neitc Institution der Lanbroehr auf bas uralte ber Terriers zu pfropfen, bas heitzt, biefe Institution auszubilben, statt sie roic bisher burch ©leichgiltigfeit, rocnn nicht Fcindscligkcit, unsruchtbar zu machen. Die Jbeen Anberer vcrpfnfchcn unb befchneiben heitzt HSchsiens anbern, niemals aber refovmiren. Aus Pota, 9. Oktober, roirb ber „Triester Zei* tmtg" gefchrieben: Seit zroei Tagen roirb in Wien, Pota unb Zara etn lebhafter Depcschenroechsct unterhatten. Von Wie« aus ist auf telegraftfchem Wegc ber Befeht ergan-gen, bie disponibten Schiffe im abriatifchen Gotfe sofort nach ben Bocche zn beorbern. Aus alien BerfUgungen unb Borkehrungen ergibt sich, batz bie in Folge bes neuen Wehrgesetzes unb ber ©teuer* berroeigeiung entflanbenen Unruhen in Sllb - Dalmatien einen ernsteu Charakter angenoutmen haben und Me Folgcn nach sich ziehen btirften. Alls glaub-toiirbiger und sonst sehr verlahlicher Quelle erfahren wir, dah bereits ein blutiger Zusammenstoh zwischen bet Bevolkerung und bent Militar stattgefunden Habe, det — wenn uuser Gewahrsmann gut unterrichtet ist — den Soldaten 30 Todte und 1 gefangenen Offizier kvstete. Der Statthalter von Dalmatien, FML. Ritter Wagner, der mil eineui Lloyddampfer nach deni Schauplatze geeilt feiu soil, diirfte es, sagt man, nicht wagen, sich in Cattaro auszuschifseu. Die Bezirke von ^rivoscie, Pastrovicchio und Zuppa sollen in vollem Aufruhre sein. Privatnachrichten zufolge vertheilen die Mehl- und Kornhandler unentgeldlich ihre Borrathe an die aufriihrerische Bevolkerung. Aus Frankreich. Die Bewegung in Paris nimmt noch immer das lebhaftcste Jnkeresfe in Anspruch. Wir haben schon konstatitt, bah die Agitation im Abnchmen bcgrisfen sei und dah es namentlich der gematzig-tereti dcmokratischen Partci gclungcn sei, die mv-Mcntane Gefahr zu beschworen. Wie Ijoch die Wo-gen der Ausregung und der Leidenschaft ge>ticgen waren, erhellt auS der Haltung der Arbeiter. Diefe itiachtcit sich bereits aus einen Strahenkampf gesaht und bedeckten die retiolutionaren Manifeste bes »Rappel" mit Tausenden ihrer Unterschristen. Jules Ferry's Aufruf an die Linke zu einer gemein-fomcn Berathung war das Ventil, durch welches sich die der Eicplodirung nahen Dampfe wenigsten« theilweise Lust machten. Aber bis nun hat die Konferenz der Opposition noch nicht stattgefunden. DaS wichtigstc Ereignitz ist unter folchen Um-flanben der Brief Keratry'S, in welchem der De-PMirte 00» Finisterre erklart, cr fchliehe sich dem Borschlage Ferry'S an und werde fomit im Palais Bourdon am 26. Oktober nicht erscheinen. Trotz-dcm wird die Pariser Bewegung dieser Tage einen tiefen Eiudruck zurlickgelassen haben, namentlich wmn sich die Linke uber einen Kollektivprotest einigt. Als ein Borlauser dieses Proteste« fann ein Artikel Picards im „Slectcur libre" angesehen werden. ..Warten wir gleichwohl, schreibt Picard, Weil eS benn sein mutz, und nehioen wir das Stelldichein vom 29. November an. Warten wir. aber halten wir unsere Waffeti gegen ein Sistem bereit, welches nicht cinmat mehr ben Schein rettet. Diese Wass.n werden, obgleich gesetzlich, darum nicht minder wirksam sein, wenn wir alle, die ein franzbsisches Herz haben, in einer patriotischen Hdee uns oereinigen unb ihnen etiblich begreiflich wachen, dah es fur Frankreich kein Hetl als in der Freiheit gibt." Politische Rundschau. Laibach, 11. Oktober. Der lorntner landtag hat nach lebhaf-tcr Debatte ben Antrag seines Ausschusscs ange-jiommen, nach welchem der RcligionSunterricht nicht in dcn Lehrplan der Realschule aufzunehnien ist. Die neugewahlten bShrnischen Dekla-ranten rourden, wie auS Piag verlautet, fonnell aufgefordert, ihre Sitze im Landtage einziinehmen. Dr. Klaudy hat die wieder auf ihn gefal-lene Wahl zum BLrgermeister von Prag ange-Nommen. DerBerfassungSausschuh des Czer-nowitzer Landtages) evflarte sich cinstirruniq Btgen direkte Wahlen. Pompe's Antrag: Bermeh-rung der Reicdsrathsabgeordnetcn aus dem ganjen Lanbtage und dreijShrige Reichsrathsmandate, wurde avgenommen. Der Generalkonvent ber lnth e ri -schen Kirche in Ungarn beschloh aus ilntrag dts Supcr>niendcnte» Madai einen energischen Protest gegen die Konzil«>ausschrcibu»g, in welcbcr die drotcstanten zur Rlickkehr in die rLmische Kiiche °usgefordcrt werden. Die papstliche nschauting sei > Ms der Zeit des Berflnchens und Berkctzerns her totannt. i)tr Ausglctch zwischen ben Protcstonten unb beni Papstthum set unmoglich. Der General-konvent weiSt bit vom Papste gegen die Proteftan-ten gebranchten Ausbriicke als unrichtig und ver-leumberisch zuruck und hosft auch ferner in Ein-tracht mit der katholischen BcvSlkerung Ungarns zu geistiger Weiterentwicklung zu wirken. Zur Tagesgeschichte. — Wiener Blatter berichteu liber den Aufeni-hall des K r o n p r i n z e n von P r e u tz e N in Wien noch nachstehendes. Der Prinz Hal Freitag noch in Zivil einen Spaziergang in der Stadt gemacht und einen Akt der Pietat erflillt, indent cr sich in die Ka-puzinergruft begad unb ben Sarg toeilanb Kaisers Maximilian in wehmuihsvoller Eriimerung an ben dahingeschiedenen „theuren Freund" anssuchle. Sams-tag Morgens Halb 9 It hr stattete der Kaiser bent Prin-zen noch einen Besuch ab und geleitete denselben nach cittern herzlichen Abschiede bis zum Wagen. lint 9 Uhr 20 Minuten sctztc sich vom Slibbahnhofe aus der Separathofzug in Bewegung, der ben surstlicheit Gast bis a it bie ysterreichische Gtenze brachte, von wo bie italienische Regiettmg die Homtcurs ber Gastsrcund-fchaft Ubcntcihm. Dent Bcrnchmcn nach wird sich der geheinic Lcgationsrath v. Keudell der Suite des Kron-prinzen in Vcncbig anfchlichen. Die Pester Blatter iasseit sich von ihren Korrcsponbcntcn ntehrere Details uber ben Aufcnthalt des Kronprinzcn in Wien mel-beit, Don benen wir cs dahitt gcstcllt sein laffen, in wie roeit sic Wahrhcit obcr Dichtung smb. So soll die Kaisctin, als sic den Kronprinzcn cmpsing, gesagt haben: „Es ist ziemlich tange, bah wir Eure kouig-liche Hohcit nicht gefehen haben." — „Majestat," war bie Antwort, „bie Ereigttissc sind machtiger als die Wltnsche unferes Herzens." Urn ben hohcn Gast nur in teiner, auch nicht bet eutferntesteu Richtung zu verlctzcn, wnrde a lies vcrmiedcit, was ihm uuaiu genehnt sein konnte. So war fiir die Tafclmusikcn u. f. id. wic gcwohnlich die treffliche Musikbande vom Regimente Hannover bestimmt, da auf einmal erfolgt Kontreordre — benn ber Prinz konnte zufallig fra-gen, was fur eine Musikbande dies sei, und der Name »Hannover" konnte auf ein Zhenia aus bent Jahre i860 fiihren, unb man wahltc ein anbcrcs Musikkorps. Lokai- uitb Proviuzial-Augelegeuheiteu. Lokal-Chronik. — (Musikalischcs.) Bon uttserem, itach longer Krankhcit zur Freude aller Kunstsrennbe wieber-gekehrten Diusikdirektor, Hcrrn 'Jtedoed, ist so eben im Berlage ber Hcrrcn Zcfchko unb Till in Laibach cine neue Meffe in G (Op. 20) erjchieneu. Dieses Wert, vom Komposilcur seiner Schwiegermuttcr, ber Fran Amalie Smole gewibittet, zeichnet sich burch echt kirch-lichen Geist unb Rcichthuut ber ilteluCien aus unb eignet sich burch die geringen auhecen Mittel, die zur Auffilhrimg betiothigt werden (Solo, zwei Singstimmen und Orgel), ganz befvnders auch fur Kirchen auf dem Lande. Der Preis von 1 ft 50 kr. mutz als ein sehr mahiger, bie Ausstattung als sehr schon bezeichnet roetbeu. Xitel unb Aufschriftcn find in beutscher unb flovcnifchcr Sprache beigefligt, der Text ist latcinisch. — (126 gereicht uns zum befcnbereit Bergniigen, auf bieses neueste 28at unferes tlichtigcn unb thatigen Nebveb alle Kuttstfreunbe aufmcrkfam tnachen zu kiinncn.) — (Ueber bie l£ifenbahnbauten) wird bet „Laib. Ztg." aus Oberfratn, 7. October geschrieben: Wie ich schon ut^angst erwahnt, diirfte nach dem Tunnel die Savebrllcke unter Globoko wohl bas nachst-grohte Kunstobjekt der Strecke Laibach-Tarvis sein; es wird da-her nicht uiuntereffant setu, wenn ich ctwas bavon be-richte.. Die Brlicke wirb, wic ich aus bent Plane, beu ich einsah, entnehnte, eine amcritanische Gittcr-brlictc sein, ahnlich ber Savebrlickc bei Littai oder der im Jahte 1863 ausgelasfenen Dtaubriickc bet Marburg, — nur mit dem Unterfchiebe, dah bei ben zwei erwtihnteu Btlicken datz Gittcrwetk aus getheertem Holz befteht, refp. beftanb unb hter aus Schmicbcisen sein wirb, welches bie riihiulichst bekannte Fabrik Kbrosi in, Graz liefcrt. Die Spannung ber Brlicke wirb 40° betrageit und felbe auf 2 Btllckenkopfeit und einem Mittelpfeiler ruhen, die alle aus Stein gemauert werden. Da die Brlicke nur flit ein Ge-leis conftruirt wird, so wird die Breite nur 2° betragen; die uittere Breite der Brlickenkvpse betragt aber nahe an 4 Klafter, daher fie gegen das Anfla-ger piramida! gebaut werden. Die Steine (dtagel-fluhe) zum Ban werden thcils ganz iit ber Mhc be« Objektes gebrochett, thcils von Pofantz iiberflihrt, wo fie knapp an ber nach Villach flihrettben Post-Strahe ge= brochen werden. Da der Untergrund ziemlich sest ist, so werden nur loenige, furze Piloten gefchlagcn, wobei von dcn Arbcitern jc 25 Schlage gcntacht werden unb, utn bad gleiche Tempo zu crhalten, biese Zahlcn-reihe von allot gesungen wirb. Gemauert wirb alles nur mit hibraulifchem Kalk unb kommt zu noch grb« herem Schutze utn bie Btlickcnkopse unb ben Mittcl-pfcilct ein Kranz von Eichcnpilotcn. Gebaut wird das Objekt vom Herat Unternehnter Rotter, ber, wic schon enoohnt, die Strecke von Ottoee bis zum Tunnel ilbernommen hat. — Das Eisen liefcrt aber die Unter-nehmung selbst aus ber crwahutcn Fabrik. — Befondcrs ntaletifch nchnten sich die vielen sremdlandischcn, meist ttalienischen Fuhrwerke mit Pferben uitb oft fantaftifch ausgeziiumtcn Maulthieren aus, welche Steine unb Schotter vctfahrcn, roelcher letztere burch bas aus bent innern Raumc bes Baucs ausgcpnmpte Waffer getei-ttiget, fortirt unb mit Zement vermcugt, zur Fitl-lung bes innern Raumcs an ben Briickettkopfen Derweubet wirb. Solltc ber heurige Winter nicht sehr ftreng sein unb sich kein Mangel an Arbcits-frtiftcii cinstellcn, so bUrstc bie Brlicke voraussichtlich bis Mai 1870 scrlig sein. Am Tunnel, von bent bie Brlicke etroa 600 Klafter gegen Laibach entfernt licgt, geht bie Arbeit nicht sehr rafch vor sich, ba in Fokgc eines Britches im Stollen eine fleine VetzLgetmtg ein-getreten ist; man ist in bent Stollen gegen Laibach Com Schacht aus 3 Klafter gefontmen, vom Eingangc von Laibach aus 4 Klafter, gegen Radmannsdors wird noch nicht gegrabett. — Zur leichteru Besbr. berung bes Erbreiches aus bent Schachtc wurbe burch Hetrn Tonnies in Laibach ein PferbegLppel fonftruirt, ber feit 4 Tagen im Gange ist. Wie ich foeben tocrnehme, wirb bie Station Podnart (Haltstcllc flit Kropp, Sleinblichl unb Neumarftl) Wasscrstation mit Hcizhaus unb Drehfcheibe, auch wirb bent Gesuche eittiger Gemeinben willfahrt mtb itt Globoko ein Sta-tionsplatz errichtet werden, wegen des feit elnigen Jahrcn fehr start befuchten Wallfahttorlcs Maria Htlf in Brezje in ber Pfarre Mofchitach, wo sich att Fcst-tagen oft gegen zwei Taufenb und mehr Andachtigc aus nah unb fern einfinben. Aus dem Bereinslebeu. Monatsvtrsammlnng des konstitutiourllcii Ber- cillCv. Bvrsitzcnder: Der Obmann des ANsschusses Hcrr Musealkustos Deschmanu; Regierunaskoinmissar: Hcrr ytefliennigsvatli D r. S * v p p I. Vinrocfent 179 Vercins-mitglieder, barunter Herr Hofralh Dr. filun. 'Jlactficm Dr. v. S ck> r e y das Protokoli dor letzten Sitzung vorgctesen und fcaSjetbc der Form und Lein In batte nach angenommeii worden ist, theilt der Borsitzende die Wahl des Herni Prof. Ritter v. Perger zum Schristfllhrer der Versammlnng mit und ergreift hierauf das Wort, uni der Freude Ausdriick zu grbeti, welche das Erscheinen jener Manner im Bereine hervorruft, tie fitr die flute Sache im Saiibtage t'atnpfen. tBravo). Redncr be tout die traurigen Verhiiltuisse des Landes, er racist auf die Antrage der Landtagsmajoritat Hitt, die er als geradezu gcntciitfcha'dlid) slir dasBaterland cvtlart. (Richtig). llinfomebt glatibt IHeimer, set der Lerein Uei'pftichtct, thatkraftig zu wirken, und gerade diese ZustLnde miitzten uns anspornen, mit Uever zengungstreue-an der Berbessornng dersetben zu arbeiten ,bravo). Die Winterkampagne ist das vergangene Jahr die ledhasteste im tieteine gewesen und der Reduer bofft, datz es auch diesmal so sein werde, er sordert die Mitglieder des Bereins auf, recht rege sich an den politischeu Tagesfragen zu betheiligen ittid jibt die Bersicherung, datz der Ausschutz jedcu Antrag vou Seite der einzelnen Mitglieder mit regent Jnteresse entgegennehmen und berUcfsichtigen werde. Hosrath Dr. Ktun begittnt unter lauten Beifallsbezeu gungen feittcti Bortrag iiber tie Hebung da ootkswirthschaft lichen Zustande in jiratn, roobct er die Berhliltttiffc der Hausiuttistrie, des kletnen Getoerbcs und der virohiudustrie unter Beniltzung eines reichcn Materials und stcts att der Hand deS Bergle,chcs mit vorgeschrittenen jtutturlondern und mit treffenben Nebenbeinerkungen Uber tie polilischerr BerhLltnissc drains in andertbatbstttndiger St.de hinwies. , Der Mist geGreiche unb interefiante Vortrag, welcher die grohen Senntnisse t>e$ Redner« in Betress der volkswirthschast-li chen ZustLnde Krains benrknndete, wurde durch lebhaste B eisallsantzerungen fortwahrend nnterbrochen «»d der stiirmi-jd) c nicht endenwotlende Zurus am Schlusse der Rede bewies, w elchen tiefctt Eindruck dieselbe auf die Versammlung ge-macht hatte. Wir werden spater nochmals detaillirt auf diesen Vortrag zuriickkommen. Hieraus crgreift Herr Hc > m an it das Wort und spricht il6cr die Anregung, welch e dem Verein durch diesen schLnen Vortrag gewordrn ift, und beniitzt den Moment, rnn fiir die Griindung eineS slovenisch geschriebcnen Blattes, das die Jntercssen des Nerciues vertritt, zu plaidiren; Redner weist auf die WichtiAkeit eines solchen Orgaiies hin und ventilirt, in welcher Werse dassclbe mtiglich gcmacht werden fiittnc. Zum Schlusse trii eft er den Wunsch aus, es mtige die Rede des Herrn Hosrathes Sr. Klun in slovenischer und deutscher Sprache gedruckt erscheinen. (Bravo.) Dr. Rudols dankt im Namen der Versammlung Herrn Hosrath Dr. Klun siir den cmregenden Vortrag und spricht gleichsalls fiir die womvgliche Drncklcgung der Rede in deut-scher und slovenischer Sprache. Obmann Deschmann gibt die Wichtigkeit eines slove-nischen Blattes zn, er belenchtet in Kiirze, welche bedeutende Wafse die Gcgner dnrch ihre in slovenischer Sprache erschei nenden Jouruale besitzen; gibt jedoch zn bedenken, datz znr .Griindung eines solchen Vereinsorganes bedeuteude jt'riiftc ubthig find uitd glaubt, dah nnter den momentanen Ver haltnissen noch nicht der Angenblick dazn gekommen ift. Rkdner meint, bah wenn anch vor ber Hanb roenig Aussicht iir bit Hebung ber Volksschule set, doch nut der Zeit sich tilt Lehrerstand in Krain heranbilden werde, welcher sich nicht mehr zum Kolporteur nationaler und klerikaler Jntercssen beniitzen lassen werde, und dann diirsten die Verhaltnisse aiinstiger sich gestalten. Nicht das Bolk liest diese nationalen Jouruale, soiidern fie werden ihm von den Kolporteureu, ben nationalen Aposteln, mundgerecht gemacht. Der gemeine Mann versteht ja die Sprache bieser Zeitungen gar nicht. (Bravo.) Rkdner erklart, datz.ber Ausschutz bes Bereines sich schon eingehenb mit bem Gegenstanbe: Griindung eines in krainischer Sprache erscheinenden Blattes, befchaftiqet hade und dah am Verfassungstage in Marburg bereitS eme ahn-liche Frage ventilirt worden sei. Was endlich den ansgezeichneten Vortrag des Vereius-mitgliedes Herrn Hosrath Dr. Klun anbelangt, so werde derselbe volluihaltlich im „Tagblatt" erscheinen. Hieraus weist Redner nochmals ans die Bebeutnng dieses Vortrages hin, es sei Sache des Vereiues, fiir die Hebung der volkswirthschaftlichen Znstande Krains im Sinne des Vortrages zn sorgen, und beantragt, dem Vereinsmu gliede Dr. Klun durch Aufsteheu von den Sitzen den Dank der Bersammluug auszudritcken. (Lebhafter Beifall.) Zum Scklusse bemerkt Redner, datz der Ausschust die Frage der klcinen Industrie ins Auge fassen und womLglich in einer Denkschrift beleuchten werde. (Beifall.) Hieraus stellt er den Antrag, da die Zeit schon sehr vor-geschntten ift, den zweiten Gegenstand der Tagesordnnng auf die uachste Sitzung zu verschieben und die heutige Sitzung zu schlietzen. Der Antrag wird angenommen und die hiichst animirte Sitzung um 7,1(1 Uhr geschlosseu. ” Mttemng. Laibach, 12. Oktober Morgennebel. Gegen 11 Uhr Aufheiterung. Wolkenloser Tag, ruhige Lust. Warme: Morgens 6 Uhr -j* 1.2", Nachm. 2 Ulir + 10.2' (1868 + 16.0°; 1867 + 6.0°). Barometer: 320.87'". Das gestrige Tagesmittel der Warme + 4.5", uin 5 2° unter dem Normale. Angekommene Fremde. Am 11. Oktober. Stailt Wien. Szalay, Opernsanger, Pest. — Deisinger, Lack. — AndrosoveskN, Bcamte, Unterkrain. — Skllber, Kausm., Stalcen. — Tanke, Hanbelsm., Ratibor. — Ostermanu, Kausm., Apelln. — Motztruger, Kaufmanu, Mailanb. Elefant. Ebelmann, Kommis, Neumarktl. — Florian, Triest. — Sterle, Siebenbiirgen. — Tren. — Branner, Skit. — Baitcek. — Klemenz, St. Peter. — Kornitzer, Brob a. K. — Tomash, 6ubar. — Vitze, Siklosch. — Schescharg, Unterkrain. — Lurettin, Kastelnuovo. — Lauric, Rakek. — Dekleva, AbelSberg. — LSvinger, Kau s-' inann, Kanischa. Berstorbene. Den 9. Oktober. Dem Herat Adols Gandy, k. k. Oberlientenant in ber Armee zu Fiume, sein Kinb Adolf, alt 9 Wochen, in ber Kapnzinervorstabt Nr, 73 an Fraisen. Den 10., Oktober. Dem Lorenz Rnpersik, stabtischer Polizeiwachmann, sein Kinb mannlichen Geschlechtes, itoth-getauft, in ber Stadt Nr. 226 tobtgeboren. Gedenktafel iibtr die am 14. Oktober 1869 stattfindenden Lizitationen. Minnenbo-Lizitation wegen Sicherstellnng ber verschie-benen Erforberuisse pro 1870 fiir bic Strafanstalt am Ka-stell in Laibach; am 14. fiir bie Bespeijuug, am 15. fiir Brotlieferung, am 16. iiber Holzliesernng, Del, Medika inciitc sc. 10"/, Vadium. Strafhausverwaltuug Laibach. Eklediguugeu: Bauabjuukten- event. Baupraktikan-tenstelle siir Tirol. 700 fl. resp. 400 fl., bis 20. Oktober, bei ber Statth. Innsbruck. — Banpraktikantenstelle siir Mahren, 400 ft., bis Enbe Oktober, Statth. Briinn. — Amtsbienerstelle beim Bezirksgerichte Felbbach, 300 ft., (250 ft.), bis 29. Oktober, beim Landesgerichts-Prasidium Graz. Theater. Heute: Wahn und Wahnsiiin, Schauspiel in 3 Akten. Recept (tegen Sclnviegcrmiittrr, Lustspiel in 1 91ft. M o r g e it: Faust, Oper in 5 Akten Wiener Borse vom 11. Oktober. Btaatafonde. ; Geld Ware 5perc. Lsterr. Wahr. . —.—I — dto. Rente, ost. Pap. 60.—i 60.10 bto. bto. oft.in ©ilb. | 69.— 69.10 Lose toon 1854 . . . 89.—i 89.50 Lose toon i860, ganze 94.—> 94.25 Lose toon i860, Fltnft/ 99.50 100. Pramiensch. to. 1864 . 115.25 115.50 Orundentl.-Obl. j Steiermark )n5pCt.! 92.- Karnten, ^ram u. Kitftenland 5 „ Ungarn. . zu 5 „ Kroat. u. Slav. 5 „ Siebenbttrg. „ 5 „ Aotien. Nationalbank . . . Creditanstalt . . N. '6. EScompte-Ges. Anglo-osterr. Bank Deft. Bodencred.-A. . Oest. Hvtooth.-Bank. Steier. EScompt.-B!, Kais. Ferd.-Nordb. 86— ! 79.—j 81.50’ 1 75.75: 92.50 94.— 79.25 82.50 76.- 721.— 252.50 824.— 244.-260.— I 78.- 1 2095 250.— 180.50 241.— I6l.6(i 173.50 jl74.— 166.— -Ludwi^-Bahn Siebenb. Eisenbahn . Kais. Franz-IosefSb.. Fitnfk.-Barcser E.-B^ Alfold-Fium. Bahn . Pfondbxiefe. | Nation. 6.W. toerloSb. 92.80 Ung. Bod.-Creditanst. 90.— Ullg.ott.Bod.-Credit. 107.50 3 dto. in SSO.riid*. .j 90.50' 728. 253.50 827.— 215. 265.— 82.— 2100 250.50 181.50 241.50 162.50 113.-174.25 166 50 ®ctb Ware Oest. Hypoth.-Banl. 99.— Prlorltitts-Oblig. ©Ubb.^®cf. zu 500 Ft. bto. BouS « V«t. 'Jiotbb. (100 ft. CM.) Sieb.-B.stooft.ii.W., Dtitbolf86.(300fl.o.im.) Stan j=3of. (200 fl.©.) 114.75 115.— 338,— 339.— #2.—! 92.50 80.75 87.— 90.—\ 90.25 91.70 22.— Lose. L lltebit 100 fl.d.ltlS. . Don.-Dampssch.'Gcs. ,u 100 ft. CM. . . Trieftet 100 ft. CD!. . bto. 50 fl. d.sm. . Ofenet . 40 ft. o.W. ©aim . „ 40 „ Palss? • „ 40 „ Slatp . „ 40 „ ©t.®enois„ 40 * 'iBinbifchgtdg 20 „ SBalbftein . 20 „ Leglevich . 10 „ RnooIfSstist. I0d.ro. 156.— 90.50 124.— 54.50 84.50 39.50 28.— 32.— 3(>.— 20.50 21.50 14.50 14.— 156 50 91.50 126.- 55.50 35.50 40.50 29.— 33.— 31.— 21.50 22.50 15.-15.— Weohsel (3 Mon.) AngSb. I00fl.filbb.ro. Srantf. 100 fi. „ fonbon 10 Pf. etcrl. Pati« 100 jrattcS 102.— 102.10 123.— 48.90 102.10 102.25 123.10 49.00 Mttnzen. Kail. MIIni-Ducaten. 20-FtancSsttick. . . BcreinSIhatet . . . ©ilbet . . 5.83 9.81 1.80s 120.15 6.84 9.82 1.81 120.35 Telegraphischer Wechsrlkours vom 12. Oktober. Sperz. Rente iisterr. Papier 59.90. — 5perz. Rente Ssterr. Silver 69.10. — 1860« Staatsanlehen 94.40. -Bankaktien 722. — Kreditaktien 255.—. — London 122 65. — Silber 120.—. — K. k. Dukaten 5.82. Die CatOacQer Gewerbebank ubernimmt Gelder in laufende Nech-iiiilift (Conto corrent) unb vergutet bis auf Widerruf: bei 8tagiger Kundigung 4% n 30 „ „ 4y2% 90 Laibach, 12. Oktober 1869. Die Direktion. (349-1) Die (334-4) Kllsskkhim - Mdlittttftt in der Wienerstratze Nr. 79 imGrumnig'schenHause find zu Georgr kunfticzen Jahres HT zn vermiethen. Hunderttausende von Mensehen Dcrbantcn ihr fchbitcs Haar bem rinzig uttb allcin existirenveu stchersten und besten Haarwuchsmittel. ,103^ Es gibt nichts Besseres "WH mid Itcforderuii^ znr Erlialtimg , Zahl 15.80 — 181)2 aus-gezeiohnete Reseda-Krausel-Pomade, too bei regelm&ssigem Qebrauohe selbst bic kahlsten Stellen bcs Hauptes voll-haarlg teerbcn; graue nttb rothe Haare četommen citte dunkle Farbe; sic stturkt ben Haarboden, beseitigt jebe Art DonSchup- /_ penbildung binncn wenigen Tagen voll-stan dig, verlititet baS Ausfallen der / ' Haare in kUrzester Zeit ganulich, gibt | bem Haare cinen natttrliohen Olanz, btese« lcltb vuellenfOrmig uttb bewahrt es vor bem Ergrauen bi« in b»6 hochste Alter. 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