Schriftleitung: «athauSgaffe Wr & trieften Iti. »• iWcruTbn«. • »»ci##»n»«: Zitglich <»<-".■«•lau In ««im- a. fttitr* u«() »«» li-um» Mm. Hoidlchrrtti» antat richt lanrKlth «ia* rntaafrii »IAt drritaftchn^I. t *18 > »i | g n g c ■ malmt die CrTtMltuuj |cj<* fSc-intimi» der biai«tt Irfl-«cfMUtca ®cbiit«r entgegen. - ?ri »ledrttolsiutn frti«-MchUt. I u .7 ratscht fxMiniit Wh M»II»«ch nt Can*t«t •taM. 1'DfHMtf«n«-*o«to M.OM. Verwalt«»«: «athauSgassr Nr. *• trirft»« 11t. *1, lnt«rett«n vez»zsdtdinzmkgt« Viech Mt V«il dqoae»: »«ifijhfcnj .i.i ra frtlkUarig . . . : X ft'iO »»I»j helj , , . , I it-»o Bit «IIII att -OUtlm II* H»»« t .» ... MmmMM , ... K VU Stertrliflii Haldjädrr, «41 ..... k r— k r- K 1*.— Kr« ■«•Kn» ntlfte* stch »«, )H|la>rudelsgret»iums Herrn Joses Äöuig uud vom Odnurune des ^illier deutschen Gewerbebundes Herr» Jfarl Mörll ein-Ivrafatc Versammlung von fiaiiflmtcii und Gewerbetreibenden statt, an welcher auch Herr Landtags-abgeordneter Dr. Eugen Negri, Bürgermeister Dr. v. Ja bornegg, Altburgerineister Julius R a k n s ch, BürgernielstcrstcUvcrtreter Max R a u-scher, SauitätSrat Dr. Gregor Jeseuko nnd der Obmann dcS Deutsche» Vereine» TtadtamtS-vorstand Dr. Otto Am drosch itsch teilnähme«. In dieser Versammlung wurde zn der von Mar-bnrger' und Pettaner Gewerbetreibenden eingeleiteten Aktion gegenüber der H5razer Herbstmesse Ztelliing genommen nnd zwar sprachen sich die Versammelte« gegen diese Bekämpsnng der Grazer Herbstmesse aus. Zum Vorsitzenden wurde der Obmann des Cillier Deutschen Gewerl>ebn»des Herr Handels-fl.mmerrat Karl M o r t l gewählt, rvelchrr in kurzen Zügen den Zweck der Versammlung erörterte und «»»besondere die in Marburg gegen den hochver-dienten Al>geord.!eten Einspinner gerichteten Angriffe entschiede» verurteilte. Der LandtagSabge-ordnete Herr Dr. Eugen Neg v i erörterte in glänzender Rede die Frage und legte in überzeugender ^ eise dar, daß die von der Marburger Versamm-hing beschlossenen Mitte! zur Bekämpfung der Grazer Herbstmesse der Schädigung. welche die Handel»- nnd Gewerbetreibenden im flachen Lande Wacht der Hinvisdung. „Lag mir nur, warum dn heute gar so freund-lich nnd liebevoll bist. Mir schein«, dn hast kein Geld mehr." „DaS nicht, lieber Adolf, dn weiß« >a, daß ich immer noch einiges erspare." „Dann begreift ich deine ausnehmende Lieben«» wilrdigkeit nicht." „Du fährst ja heute zur Stadt." „Das geschieht in jedem Monat zweimal." „Heute ist ein besonderer Jahrestag. Dazumal bist du auch nach Wie« gefahren." „Besonderer Jahrestag? Dazumal?" erwiderte ich. „Sei so gut und rede deutlich, sonst werde ich nicht klug aus dem Ganzen." „He«tte vor 14 Tagen war der Geburtstag Adolfs.' „DaS weiß ich, er ist jetzt zivei Jahre alt." „Und ivas versprachst du mir, als du heute vor zwei Jahren nach Wien fuhrst?" „Ich? Ah, ja doch? Sapperment Weiber!, du haft ein gutes Gedächtnis. Ich versprach dir einen eckt französischen Schal." „Den du bis jeHt noch itichl gebracht hast," entgegnete mit dein Finger drohend meine Frau. Diesmal hat sie dich, dachte ich mir. „Gut, Weiberl, wie ich in die Stadt komme, gehe ich in ein Modengewölbe »nd wähle dir einen solchen echten sranzösischen oder türkischen Schal ans. koste eS, was es koste." ^Wirklich, lieber Mann? rief meine Frau, indem sie mich zärtlich umarmte. Sie hatte mich in durch die Herbstmesse erleiden, nicht würden aus der Welt schasse» können. Der einzige Ersolg dieser Bekämpfung sei lediglich eine Verbitterung zwischen der Landeshauptstadt uud der Provinz. Man könne allerdings gegen die Subventionierung der Herbst-messe seitens der Handelskammer nnd dc» Landtages auftreten, weil man ja den Handel? nnd Gewerbe-treibenden am flachen Lande, welche durch die Grazer Herbstmesse immerhin einen Nachteil er-leiden, nicht zumuten können, daß sie hiesür auch noch an« den Steuergeldern Beiträge leisten sollen. Alle andereu Mittel seien aber kleinlich, nutzlos uud gesährlich. Die traurigste Folge eines solche» Kampfes wäre die Isolierung des Unterlandes seitens des Mittel- nnd Oberlandes, dessen Ver-treter im Landtage bisher so treu nud fest zu uns Deutschen gestanden sind. Dr. Negri bedauerte ganz besonders die Angrisse gegen den Abg'vrd-ueteu E i n s p i u n e r, der sich um die Organisation des Gewerbesta«ideS nnd als radikal nationaler deutscher Abgeordneter so große Verdienste uni die nationale Zache erworben hat und der stets eine seste Stütze der Deutscheu des Unterlandes war. Die Ausführungen des Herr» Dr. Negri wurde» mit lebhaftestem Beifalle entgegengenommen. Herr Handelskammerrat Josef König gab namens der Kaufmannfchast EilliS die Erklärung ab, daß diese die kleinliche Bekämpfung der Grazer Herbstmesse verurteile nnd den Ausführungen deö Herrn Doktor Negri vollinhaltlich zustimme. Die gleiche Erklärung gab namens der deutsche» Gewerbetreibende» der Juwelier Herr Josef Jicha ab. Im Sinne dieser Erklärungen beantragte der Obmann des Deutschen Vereines Herr Dr. Otto A m b r o s ch i t s ch hieraus die Annahme nachstehender Entschließung: diesem Augenblicke zum Fressen gerne, davon war ich überzeugt. „Aber noch ein«, mein Lieber." sprach sie weiter. „Willst dn vielleicht auch Schuhe aus 6hiua oder Nachtjacken aus England? Bitte nur zu be fehlen." „Nicht ivahr, ich dars mir den Schal selbst aussuchen?" „Aha", denke ich mir. „sie traut nicht." „Aber da müßtest dn mitfahre», meine Liebe, meine Liebe — denke nur —" „Freilich," war die Antwort. Dieses „freilich" wurde mit solch einer Sicher-heit, mit solch einer Ueberzeugung gesprochen, daß ich paff ivnrde. „Du bist ja zur Reife gar nicht hergerichtet, meine Gute, du könntest dich bei dem heutigen Wetter verkühlen," entgegnete ich teilnahmsvoll. „O, alles ist schon in Ordnung," war die Antwort. „Ich bin schon reisefertig, ist es dir recht, lieber Mann?" „Ha freilich!" seufzte ich. Die Frau eilte fort. Sie ist schon fertig. Jetzt entgehst du deinem Schicksal nicht. Das wird sich gut machen, so ein Ding von einem Umhängtüchel kostet gewiß zivei- bis dreihundert Gulden. Ich hätte zwar das Geld, aber ein großer Narr wäre ich doch, wenn ich eine solche Summe für ein Stück Wolltuch verwenden würde, das vielleicht am Schottenfeld oder Gnmpen-dorf fabriziert wurde, statt in Papier. Doch da kommt meine Fran wieder. Richtig ganz reisefertig. „Ist'S dir gefällig, lieber Adolf?" „Die heute verfammelten deutsche» Handels-und Gewerbetreibenden der Stadt Cilli erklären hiemit, den engherzigen Standpunkt, von den« aus aus einer in Marburg stattgesundeuen Bersamnilnng gegen bis Grazer Herbstmesse Stellung genommen wurde, nicht, einnehmen zn können. Sie verurteilen aber auf das Entschiedenste die in der Mvrburger Versammlung gegen den um den Gewerbestand.und unsere nationale Sache überhaupt so hochverdienten Abgeordneten Einspinner erhobenen Angriffe." Diese Entschließung wurde einstimmig ange-nommen. Herr Bürgermeister Dr. v. Jaboruegg ergriff hierauf das Wort, um der stolzen Befriedi-guug darüber Ausdruck zu gebe», daß auch in dieser Frage die deutsche Wählerschaft Cillis in Ernst uud Besountiihtit einig mit ihren Abgeordnete!» zu-sammenstehe uud brachte dieser Einigkeit, die unsere Stellung zu einer starken »nd »nerschütterlichen mache, ein Heil. Hierauf wurde die glänzend ver lanfene Versammlung geschlossen. Deutscher Verein in inibäch. Aus Laibach wird der „Ostd. R." geschrieben: Gestern fand die sehr zahlreich besuchle IahreShaupt-Versammlung des Deutschen (politischen) Vereins statt, in der Obmann Landtagsabgeordneter Dr. Eger in längerer Ausführung die politische und naiiouale Lage der Deutschen in Oesterreich und insbesondere in tfraln besprach Er streifte dabei die schwierige Lage auf dem Balkan Ende 1907, bezw. anfangs 1908 und die vorausgehende feindselige Haltung beinahe aller Slawen gegen die Einver-leibung von Bosnien und der Herzegowina, die He-kannten Grabenszenen in Prag an jedem Sonntag ..Ei, ei, wie lieb du heute bist,' senfzte ich. indem ich meiner Gattin den Arm reichte. „Dn bist ja mein guter Adolf," erwiderte sie. Und somit stiegen wir in den Wage», welcher un» nach Wien führte. Nachdem ich die dringendsten Geschäfte abge-tan hatte, dachte ich nuu daran, wie ich mich am besten aus dieser Umhüngetüchelangelegenheit retten könnte. Das Gescheiteste wird es sein, ich gehe eher in ein Geschäft nnd schaue mir die Schals an. Ich trat sofort in eines der elegantesten Ge fchäfte, welches dergleichen LuxnSartikel führte. „^ch bitte, mein Lieber," sagte ich zu einem der herumstehenden KommiS, „haben Sie wohl echt fra.izösische Schals?" Ich mußte etwas sehr Dummes oder Bcleidi-geudes gesagt haben. Der pomadisierte Konfektion«-jüngling maß mich mit Blicken äußerster Verachtung, aber er wurde gleich freundlicher, als ich ihn bat, solche Schals zu zeigen. Da lagen sie denn vor mir. die französische» nnd indischen und weiß Gott noch für Fabrikate. „Ich bitte Sie, was kostet denn dieser blaue Schal hier." Der ist nicht groß, denke ich wir, und sieht auch nicht etivas Besonderem gleich; der wird billig sein. „Der kommt auf dreihuudenfüufzig Gulden zu stehen", erwiderte freundlichst der Kommis. „So!!" bemerkte ich. „Und fönst geht e« Ihnen aber immer gut?" „O, ich danke," erwiderte der Jüngling geschmeichelt. SeUe 2 und die Laibachcr Exzesst und cvoitcrle sodann die vom ftraincr Landtag beschlossenen Gesetze, die größtenteils auch Spitzen gegen die Deutschen ent-halte» und hoffentlich in der heutigen Form nicht sanktioniert werden Die Regierung beeilte sich im vorigen Jahre, die Aenderung dcS Schulauslichts-gefetzeS, mit welchelm die Anzahl der LandeSauSfchuß-Vertreter im LandeSschulrat vo» zwei aus vier erhöht und so der LandeSschulrat der Slowenischen Volks-parlei ausgeliefert wurde, zur Sanktion vorzulegen; die Deutschen in Steiermark und Kirnten begegnen bei der gleichen Aktion allen möglichen Schwierig-keiten. Zn der letzten Session wurde ein ganz neues SchulaussichtSgesetz vorgelegt, welches die unannchm-baren Bestimmungen enthält, daß der stimmberechtigte Vertreter der Kirche im Ortsschulrat nur der katholische Pfarrer sei, womit das Prinzip der kalholiichen Staatskirche zur Geltung gelange» soll und die Angehörigen anderer Konfessionen zu Staatsbürgern zweiter Klasse herabgesetzt werben, und daß die zwei Mitglieder des Lehrstaiides im Landeslchnlrat nnr über Ternavorschlag dcS Landes» «uSschustes zu ernennen sind Die Anträge der Deutschen aus nationale Teilung der Ortsschulräte und deS Bezirksschulrates Gotlschee wurden ab» gelehnt. Der Versuch der Slowene», im Wege riucS RealschulgesetzcS die deutsche SiaatSrealschule in Laibach zu utraquisieren. scheitelte an der konse-quenten Haltung des Unterrichtsministeriums welches an dem Standpunkt scsthielt, daß die Unterrichts-spräche nur von ihm zu bestimme» sei. Eine slowc-nische Handelsschule wurde beschlösse»; für deutsche Handelsschüler wurde durch Schaffung von Stipendien an der deutschen privaten HandelsleSranstalt Mahr in Laibach vorgesorgt Weilers wurde eine Novelle zur Gemeindeordnung und Gemciudcwahlordnung für daS Land «rain vorgelegt, welche insofern mit den Bestimmungen deS Reichsrahmengesetzes ini Wiser-spruche steht, als nach derselben Gemeinden auch ohne ihre Zustimmung zusammengelegt. beziehungsweise geteilt werden können und die Zusammensetzung der Wahlkörper jede Rücksichtnahme auf die Steuer» leistung vermissen läßt. Anch die Birilisten sollen entfallen. Die Beratung dieser Borlagt» rief große Stürme in der Laudstude hervor. Der angenommene Eniwurs deS LandeSauSschusseS verbessert insofern die Lage der Deutschen in Laibach, als mit demselben daS Proportionalivahlsyftem eingeführt wird, wodurch wieder Deutsche in den Gemeinderat kämen. Auch wurde auf Antrag der Deutschen eine Bestimmung ausgenommen »ach welcher die Stadtgemeinde Laibach bei Exzessen für Sachschäden auszukommen hat. Redner kam schließlich aus die südslawische Frage und erklärte, daß es in dieser Frage kein Verhandeln und kein Kompromiß gebe» könne, weil es sich um die Existenz der Deutschen in den süd-tichcn Alpenprovinzcn, um deren Abschließung vom Meer handelt, waS zu einer Katastrophe auch für die wirtschaftlichen Verhältnisse der reindeutichen „Da wird der Braune dann auch so »u die Hunderte hineinarbeiten und dcr Schwarze da auch." „O, von dieser Ware kann ich Ihnen kein Stück unter dreihundert geben." „So, wirklich recht schöne Schals das, nnd im Grunde genommen auch nicht übermäßig teuer. ES könnte leicht auch einer MX) Gulden kosten." „O, ich bitte, wir haben festgesetzte Preise." „Ich weiß. Sagen Sie aber, mein LiebenS-würdigster, habe» Sie denn gar keine billige Ware am Lager? So mit 40, 5>t) Gulden das Stück?" ,.O, da kann ich Ihnen schon dienen, nur ist es inländisches Fabrikat." „Macht nichts, her damit." Der jnnge Mann brachte bereitwilligst einen Stoß Schottenselder nnd Gnmpendorser Schals. „Prachtvoll, herrlich!" rief ich. „Sehn Sie, das ist eine Wart, wie sein sich das anjühlt." Der Kommis'zuckte die Achseln, „das ist Geschmacksache," meinte er. „Sagen Sie ausrichtig, wieviel kostet das Stück von diesen Tüchern?" „Der hier kostet 65 Gnlden, aber wir haben noch billigere." „Nichts. Wir bleiben bei diesem!" rief ich. „Ich will meiner Fran etwas Schönes, Feines kaufen, kost'S, was es kostrt. Diese srau.zösischen Schals mag ich darum nicht, weil ich zuviel deutsche Gesinnung in mir hege. Also den behalte ich da. Nun aber merken Sie aus. Ich werde in einer Stunde mit meiner Frau kommen, welche sich aus einen französischen Schal kapriziert. Ich habe Ihnen schon bemerkt, daß mein Deutschtum so etwas nicht innerösterreichische» Kronländer führen könne Auch ei eS fraglich, ob diesr südslawischt Bewegung an den Grenzen der Monarchie Halt machen würd«. Mit den Worten, daß die Kraft der Deutschen in ihrer Arbeitslust, in ihrer wirtschaftlichen Stärke und ihm Jtelligenz lügen müsse, schloß Dr. Eger seine Ausführung, die von lebhaftem Beifall begleitet waren. In dcr Versammlung wurde sodann den Land tagSabgeordneten deS Bersassungvtreueu Großgrund-besitzt» für ihr warmes Eintreten zugunsten dcr deutsche» Interessen in Krain und dem Obmann dcS Vereins für feine ausopfeinde Tätigkeit dcr Dank ausgesprochen. politische Rundschau. Inland. Bor Parlamentsbeginn. Für heute sind sowohl Vertreter des Deutschen NalivnalverbaudeS als der Unio Latin«, dcr Polen, Jer Slawische» Union nnd So.zialdcmokraten zum Ministerpräsidenten z» einer Besprechnng eingeladen. Morgen werden auch die Rnthencn nnd Christliche sozialen mit dem KabineltSches Rücksprache nehmen. — Hente wird der Borstand deS Dentschen National-Verbandes zn eil er Vorbesprechung zusammentreten. Morgen vormittag findet eine Vollversammlung deS Verbandes statt, «in zu allen jenen Frage», die der politischen Lage ibreu Charakter geben. Stellung zn nehme». Abg. Wastian über die politische Lage. In einer Versammlung des Dentschen Volks-Vereines sprach Abg. Wastian über die politische Lage und führte auS, er begreife sehr wohl, wenn unter den gegenwärtigen Verhältnissen die Wählerschaften verbittert seien. Gleichwohl könne er eine Resignation nicht gntheißen. Oesterreich habe sich unn zn einer Operationsbasis sür den Pauslawismnö cutwickelt und seit der Einverleibung Bosniens sei der Tria-lismiis das Programm der slawischen Parteien. — Dann besprach er die italienische Hochschnlsrage nnd begründete unter stürmischem Beifall seine ablehnende Haltung. Bei der Erörterung der inneren Partei-Verhältnisse sagte er n. a., das; die meisten dcutsch-freiheitlichen Abgeordneten ohne Wähler seien, weil sie eben ihren Wählern aus dem Wege gehen. Die meiste» freiheitlichen MaudatSträger seien Träger persönlicher Mandate. Man wähle nnr Personen, nicht aber Grnndsätze. Heute sehen die dcutschsrei-heitlichen Wähler ihre Führer im Zickzack wandeln. Unter solchen Umständen sei zn sürchteil. daß bei dc» kommenden Wahlen noch mehr Massen ab» schivenke» tverdeu. Dann sprach Abg. Wastian gegen die Gcmeinbürgschasl mit den Ehristlichsozialen, die immer erst politisches Handgeld dafür haben wollen. — Die Versammlung nahm einstimmig eine Ent- ertaubt. Sind Sie so gut und legen sie statt dcr sranzösischen diese Tücher da vor, sehr natürlich mit französischen Preisen. Sie wird dann einen solchen wählen, ich bezahle, komme aber später wieder »nd hole den Rest des Geldes ab." „Ich bitte, davon muß ich den Ehef verstäu» digen." Es geschah. Der 6hes sah ein, daß ich wegen meiner Gesinnung nicht anders handeln könne. Eine Stunde später stand ich schon wieder im Geschäft. Diesmal mit meiner Fran. „Also, meine Liebe," sprach ich, „hier ist die berühmteste Schalhandlung. Was wünschest dn, französische, englische oder türkische Ware, sprich dich ans, wähle, koste es, was es koste. Dn weißt? ich bitt kei» Knicker, wenn es sich darum handelt, dir ein Vergnügen zn schaffen." Mein liebenswürdiger Kommis brachte nun, wie wir verabredet hatten, die Schottenselder Fabri> kate herbei, sichrere derselben hatte er in elegante Kartons verpackt nnd sie von innen noch mit Scidenzxipier verhüllt. Diese Kartons zogen die Nengierde meiner Fran in hohem Grade aus sich. „Ich bitte, was sür Schals bergen diese Kartons?" iragte sie. „Das ist eine hochseine Ware," war die Ant-wort, „welche bei der Londoner Anestellung den ersten Preis bekommen hat." Mit diesen Worten öffnete er die Kartons. Meine Frau stieß einen Laut der Verwnndernng ans, ich anch. Es war derselbe, den ich früher sür sie sür 65 Gnldcn ausgehandelt hatte. schließnng gegen die Errichtung einer italienischen Fakultät an. Bor Schluß der Versammlung bat dcr Bürge.- meister Greil dn Abgeordneten, die Vertretung der Stadt Innsbruck im Reichsrate zu übernehmen. das Mandat von Innsbruck in sozialdemokratischn, Händen sei. Dies sagte Abg. Wastian bereitwillig zu. Die slawische Union und die Regierung Ans Prag wird gemeldet: In hiesigen politische» Kreisen wird erklärt, daß die Vertreter dcr Slawischen Union in der sür kommenden Mittivoch in Aussicht genommenen Konferenz mit dem Ministerpräsidenten Freiherrn von Bienerth die Forderungen präien tieren werden, von deren Ersüllnng die Slawische Union ihre Haltung bezüglich der Finanzvorlageu abhängig macht. Die tschechische» Blätter beschäftigen sich in ihren heutige» Artikeln mit d?r bevorstehenden ReichSratSkampagiit nnd erheben die Fordenlng, daß mit Rücksicht ans die zu erwartenden parlamen tauschen Kämpfe ein einheitliches Vorgehen der tschechische» Delegation im ReichSrate notwendig sei. DaS Olmützer Organ des Abgeordneten Dr. Hrnban „Nasiiiec" meldet, daß bisher noch keine definitive Entscheidung darüber gefallen fei, wir sich die Slawische Union gegenüber den Finanzvorl'gen verhalte» wird. -Der Schwerpunkt der politische» Situation ivird bei der Beratung der Finanzvorlagen im Ausschüsse zu suchen sei». ?lbg. Sustersic über die südslawisch« Frag«. I» Aßling hielt Abgeordneter Sicherste eine Versammlnng ab. in der er n. a. sagte: E? sei lächerlich, die allfällige Abstimmung über die Tages-ordunng als eine Hauptschlacht zu bezeichnen. Eiiu' Hauptschlacht werde in diesem Parlamente überhaupt nicht geschlagen lverden, vielmehr werde der Krank» heitSprozeß in" der bisherigen Weise sortschreiie» Redner besprach die Streitigkeiten im südslawischen Lager lind mahnte die slowenischen »nd kroatischen Reichsratsabgeordneten zur Einigkeit. Er polemisierte sodann gegen die letzte Rede des Abg. Dobcrniz nnd erklärte, man beginne die Bedeutung dcr Südslawe» jetzt zn bewerten. Wenn aber dcr Al»g. Dobcrnig davor erschrecke, so sei das u«r ein Beweis für die rücksichtslose nationale UnterdriicknngSpolitik (?! in Körnten. Abg. Dobernig sehe sich »ach Verbündete» um nnd rnfe nach einem Bündnis der Denlichen mit den Madjaren, um gemeinsam die Slawen niederzudrücken. Dieser Plan sei undurchführbar. Schon dcr Versuch, ihn zu unwirtlichen, würde die Monarchie und die dynastische Hausmacht in die schwerste Krise stürzen. Abg. Dobcrnig täuscht sich, wen« er glaubt, daß das Deutschtum von einem Bündnis mit den Madjaren einen Vorteil hätte Die alpenländische» Dentschen niüsfe» vielmehr znr Erkenntnis gelangen, daß sie sich mit den Sloa-eueu verständige» miisse». In der Verständigung der österreichischen Völker liege das Heil nicht in »nnalür-lichen Bündnissen mit dem gemeinsamen Gegner „Der wird wohl sehr tener sein?" sragte ich „Ja," eutgegnete der Kommis, „den kann ich Ihnen unter dreihnuderlsüufjig Gulden nicht über-lassen. Hätte ihn nicht die Fürstin Kantaknzena bestellt, so würden wir dieses Stück gar nicht ans» Lager bezogen haben." „Gestillt er dir?" sprach ich zn meiner Frau. „O, sehr schön," erwiderte sie, fügte aber seufzend hinzu: „Leider ist er zu teuer." „Was, teuer, du weißt, ich bi» kein Knicker, kost'S, waS es kostet. Da haben Sie dreihundert fünfzig Gulden. So etwas kauft man im Leben nur einmal. Bitte, mir den Betrag zu quittieren." „Aber lieber Mann, diese Snmme!" „Ich bitte dich, sei ruhig. Glaubst du. ich werde nicht auch einen gewissen Stolz sühlen, wenn dn an meiner Seite einhergehst nnd der Dreihundert sünsziger mit Verachtung die gewöhnlichen Schals anschielt ?" Der Kommis packle das Tnch äußerst vor-sichtig ein und meine Fran trug es noch vorsichtlgcl nach Hanse. In einer Stunde daraus holte ich den Mehr» betrag zurück, ivobei ich nicht unterließ, den famosen, gesälligeu junge« Manu in die Lage zu versetzen, meiner sreundlichst zu gedenken. Meine Fran sagt aber noch immer: „Es ist halt doch etwas ganz anderes, so ein sranzösischel Schal, als ein ordinärer Gnmpendorser, wie man sie überall bekommt." Wenn sie wüßte, daß ihr französischer eben nichts anderes ist, als ein ordinärer Gnmpendorser! Nummer 30 Seile -"> Die Frucht der windischen Obstrttktion im steirifchen Landtage. Die Abstriche im Landesvoranschlagc liabcu »ich: vermocht, die durch die Obstruktion dcr Slowenen hervorgerufenen finanziellen Schwierigkeiten zn lie-**&•«:. Dihcr hat der LaudeSauSschuß beschlossen, drr Zteiermärkischeu Eskompiebant und beim Verbände landwirtschaftlich, r Geuvsseilichaften ein Darlehen im Betrage von drei Millionen tironcu mifzunchmen, wvvrm über 1,400.000 K bereit« zur Begleichung unaufschiebbarer Zahlungen verwendet wurden. Der rHcft wird, wen» der Landtag nicht im Juni gründliche Abhilfe schlifft, im Laufe deS Jahres aufgebraucht werden. Obzivar derartige Kontokorrent karlehen auch schon unter normale» Verhältnissen auf kurze Zeit aufgenommen werden mußten, um dic lassen bestände auf dic erforderliche Höhe zn bringen, sann doch dic diesmal notwendig geworbene schwebende Schuld wegen der Summe, um die es sich l>a»dc!t, r.ud wegen der Begleitumstände als ein Zeichen für dic besonders mißliche Finanzlage des Landes gelten. Ausland. Der Wahlrechtsrummel in Preuhen. Die angekündigten drci Protestoersammlnugcn gegen dic preußische WahlrechtSvorlage wurden nuter Himmel abgehalten. Die Ruhe wurde nirgends itstörl. Die Zahl der im Friedrich?liain versamiuelten Perkvi'.en wird ans ^irka 40.000 bis 50.000, der im Humboldthain auf zirka 7ö.OOO bis 80 000 nnd der im Dreptower Park auf etwa l00.000 Personen geschäht, so das; vie Gesamtzahl der Demonstranie», welche an den Kundgebungen tcilnahnieu, mit 230.000 beziffert wird. Aus jeden dcr drei Ber-santmlnngsplätzc wann Tribünen errichtet, von welchen aus die Rcdier zn der Menge sprachen. Did Ans-fübruigen wurden mit stürmischen Hochrufen, stellen ivei'e iitich Pfuirufen gegen den Reichskanzler BethmitnN'Hollwcg sowie mit deui Rufe: „Her mit dem allgemeinen, gle.che» nnd direkten Wahlrechte!" aufgenommen. Namens der Frauenorganisation sprach in Frii>drichSliai» Fran Deutsch, die anch für die Feane» da§ allgemeine Wahlrecht forderte. Die Kretafrage. ijs verlautet, dic Pfone bereite :»sol,!c der Nachrichten, daß gegemvärtig zwischen heu Kreta mächten ein Meinungsaustausch über die Regelung der Kretafrage ftattfmdct, ein diesbezügliches Me« moire vor. Die Unruhe» in Albanien. In gut unterrichtete» Kreise» will mnit wissen, das der Albauescnaiisstaud z» Unterhandlungen zwischen Italien, Oesterreich-Ungarn und Rußland geführt habe, welchen drei Mächten sich noch eine weitere vierte Macht angeschlossen habe, »m über dic cinznnehmcnde Haltung schlüssig zn werde». Die Mächte sind dahin übereinkommen, eine strenge Neutralität zn beobachten uud dic Türkei in keiner Weise an dcr Unterdrückung ve? AufstaudeS zu behindern — Nach Drahtungeu des Kommandanten dcs 3. Korps unterwarfen sich nenn Rebellenführer bedingungslos. Die übrigen werde» sich heute unter-werfen. Dic Rebellen lieferten erbeutete Kanonen und sieben gefangene Soldaten ans. Oberkomman-dant Schefkct Tnrghnt Pascha reifte nach Adria-»opel ab. von wo er sich mit vier Bataillonen und zwei Maschinengewehr ^ionipagnien nach Nord« atvanien begab. — Die albanische» Kreise beharren bei der Erklärung, daß es verfehlt sei, die Unruhen in Albanien bloß als eine gegen gewisse Steuern gerichtete Auflehnung zu kennzeichnen. Dic Gärung unter den Albanien! des WilajetS UeSküb sei nicht durch Steuerfrageu hervorgerufen worden, sondern eine Folgeerscheinung der Härte, mit welcher dieser Volksstamm von den dortigen Bebörde» behandelt werde. Die Kriegsgefahr in Südamerika. Eine Abteilung peruanischer Truppen ist »ach Peira au die Grenze von Ecnador cntsandt worden. Die Bevölkerung wünscht den Krieg. Gestern find 15.000 freiwillige Kämpfer eingestellt worden. Au:) StuM und Land. Todesfälle. Gestern starb in Store bei Cilli der Gastwirt uud Rcalitätcnbcsitzer Herr Philipp L o k o s ch e g g im 09. Lebensjahre. Der Verstorbene, ein strammer Deutscher, erfreute sich im ganzen Unterlande ungeteilter Liebe und Wertschätzung. Das Deutschtum im Unterlande verliert in ihm einen Irenen nnd opferwilligen Mitkämpfer. Das Leichen-begängnis findet morgen Donnerstag um halb5Uhr in Store statt. — In Trifail starb am Montag Herr Krnrad Roichay »ach langem, schwere» Leide». Trauung. Am Samstag nm Uhr nach-mittag werden in da° dentschen Kirche Herr Johann M a st ii a k. Herrenschneidermeister mit Fränlein Rosa Wretschar ans Ridkersbncg getrau«. GrUndung des Schuloereins - Gau-Verbandes (16) ..Untersteiermark". Am Sonutag wurde der Gauverband i10 ) des Deutsche» Schnloereines sür Untersteiermark gegründet. Zur Bersammlnug, di>. in Marburg im Kasino Speiscsaale stattfand, dar »'ii sich die Gaubvten in großer ^',abl eingefunden. Im Namen der Hauptleitung des Deut-scheu SchnIvercineS nnd als Einbernfer begrüßte Dr. Baum alte Erschienenen, insbesondere den Bürger-meister Dr. Schmiderer als Vertreter der Stadt Marburg, dc» Bürgermeister Stellvertreter kaiseri. Rat Dr. Mally, die Vertreter des Deutsche» Volks-rateS siir Untersteiermark mit Dr. Delpin an der Spitze, den ReichSratSabgeordnete» Wastian, den Landtagsabgeordneten Reger, BezirtSschnlinfpektor Stering, die Vertreter der SüdmalkortSgrnppeu, de.i Ganobniann des Zndmarkganes Unteesteiennark, Professor Sepperer. die Frauen- nnd MädchenortSgrnppc des LchülverkineS Älkarbittz und alle übrigen Orts-grnppen - Vertretun^eii. Dr. Baum berichtete, daß im Unterlande in 41 Orten zusammen 49 Ortsgruppen bestehen, die in den Bereich des Gaues fallen. Bou diesen 49 Ortsgruppen haben sich bis jetzt 38 zum Gaur angemeldet. Abgelehnt haben ihren Beitritt sie beioen Windifäi Feistrcher Ortsgruppen mit der Be» grü- duug. daß sie in dem Gauverbande ein Zwilchen-glied 'wischen den einzelnen Ortsgruppe» uud der Hauptleitung erblicken. Ren» Ortsgruppen haben ans die Ein ladn»,, zum Beitritt? leine Antwort ae» geben. Der Berichterstatter sprach d'un über die Aufgaben des neu zn grtindendeu t^aueS, als deren wichtigste er di.' Ucberwachnng und Sicherung dcr Sprachgrenze» im Norden des Gaues bezeichnete. Hierauf übernahm der Obmann der MännerortS-gruppe Marburg, Bürgcrschnldirektvr Philippe!, oen Vorsitz. TladtratSkoulmissär De. Valentin verlas tue Satzungen dcö GauverbandcS. Sie ivnrden, nachdem Dr. Banin hie;» einige Aufklärungen gegeben, ein stimmig angenommen i.nü wurde sohin die Gruudnug des Gauvei bandeS Untersteiermark (l<5 als vollzogen erllärt. Die Wahlen in die Gauleitung hatte» nach-stehendes Ergebnis. ,^n dcn engeren AnSschnß er-scheinen gewählt: als Vorstände: Dr Valetta«, Obniauu iBiarburg). Porsche (Cilli >, Dr. Saduit (Pettett); als Schristjührer: Schriftleiter Iahn, Dr. Falesänni und Karl Gaiicheg Marburg); als.>ja!)l-meister: Ernst Engelhardt, «arl M.itja nnd Dr. Filaferrv (Marburg): in den weiteren Ausschuß (als Beiräte gleichzeitig als Vertreter für die nach-benannten Ortsgruppe»: Wernitznigg «Pobersch); KankvwSky LeiierSberg-Sarischowin l; Pilz Pößnitz); Tomitsch (Lichtenivald); Dr. Lederer (Gonobitz); Fant Pickern)? Sinerescheg -Store): Miltschnig (Hrastuigg); Dr. Ianesch (Rann a. Save ; Sima (Rann bei Pcttau); Wilhelm Hribcr Frieda»); Dr. Sirk >Radkersbr.rg): Richard Sonn» (Fresen-Drautal); Frau Ornig > Pcttau); Weixl (Lnttenberz); Direktor Philippek und Elise Krauß Marburg); Frau Lindaner iEilli»; Wrentschnr (Mahrenberg; Dr. Harpf (Windischgraz); Wirth (Lnttcnberg); Anton Ullrich (Vrnnndorfl; Josef Reisch (Thesen) nnd Kand. Iur. Primnö (Deutscher Hochschüler« verband Marbnrg). Als Gan'.»ertreter für die Haupt-Versammlung in Graz wurde der Obmann des Gan-Verbandes Dr. Valentin gewählt. Dieser dankte für die Wahl zum Gauobmanne nnd versprach, eine »räste dem neu gegründeten Gane zu widmen, nm diesen zn einem starken Voll weise sür das Deutsch tum in Untersteiermark zn machen Für die zn leistende große nationale Arbeit erbat er sich dic treue Mithilfe aller, die dazn berufen worden sind. Im besonderen richtete er diese Bitte an Dr. Baum als dcn bewährten Vertreter der ZchnlvercinS-Hanpt lei'ung. Südmarkortsgruppe Cilli. Dic Iabres-Versammlung der MiinnerortSgrnppe Cilli des Ver eines Südmark findet Donnerstag den H. d. M.. abends X lll>r. im Tnrmzimmer des Dentschen Hauses itatt. Ans der Tagesordnung steht nuter anderem die Neuwahl des AnsschusscS, die Wahl dcr Gaubote» nnd dcr Vertreter siir dic am Mai in Linz stattfindcnde Jahreshauptversammlung. Die Mitglieder werden ersucht, vollzählig zn erscheinen. Lichtbildervortrag Über Zlegypten. Der von uns bereits angekündigte Lichtbildervortrag über Acgnpten. welchen Herr Dr. FritzBraiik für die Sektion Cilli des Denlfch-Oest.-.reichijchcn Alpen-Vereines ausgearbeitet hat, findet Samstag den 16. d. im kleinen Saale des ..Deutschen HanseS" statt und beginnt nm 8 Uhr abends. Dieser Vortrag wird von anderen ähnlichen Reiseberichten dadurch abweichen. daß er nicht nnr die derzeitigen LandschaftS-bilder zum Gegenstände hat, vielmehr in lnrzen Umrissen nnd soweit eS die Rücksichtnahme ans Zeit gestatten, die altägyptiiche Geschichte aufrollen »nd dic Ergebnisse der ägyptologischen Forschung Über die Sinnst nnd das kulturelle Leben der Pharaonen-nntertanen für einen Zeitraum von dreitansend Iahren, erläutert an zahlreichen zum Teile färbigen Bildern, vor Angen führen soll. Den Mitgliedern der Lektion ivnrden die Einladungskarten bereits zugeschickt. Freunde deS Alpenvereines sind als Gäste willkommen. Bürgerliche Schützetigesellsckiaft. Sonn- tag den 17. April wird mit den Schießübnngen auf der bürgerlichen Schießstätte begonnen. Die Schießübungen finden regelmäßig jeden Sonn- nnd Feiertag statt. Den fremden Schützen nnd Gästen, welche hicmil glichst eingeladen sind, stehen Vereins-geivehrc nnd Munition znr Verfügung. Beginn des Schießens halb 3 Uhr nachmittags. Die Herren Mitglieds werden ersucht sich recht zahlreich ein-znfinden. Bürgerliche Schutzengescllschaft in (EiUi. (Fest schieß tu DeS Marburg er S ch ü tz e n v e r e i n e S.) Der Mar!urger Schützen-verein ocranslaltct vom 5. bis 8. Mai ein Fest-schießen. Die Schießbestimmttu^en werden dcn Teil« nchmern in einigen Tagen zt.!om:uen. Denjenigen Mitgliedern der bürgerliche» Sch!iyeu«: ' s.yast in Cilli, die sich au diesem Schießen betc.A,-»n :it, stehen Vereinsgeivehre samt Munition (diese >>'.cn Bezahlung) zur Verfügung. Der Ausschuß ersucht die hiesigen Schützen an diesem Schießen recht zahl-reich teilzunehmen. Tanzkurs. Dcr akademisch« Tanzlehrer Hcrr Eduard Eichler trifft am Samstag den 16. d. M. hier ein nnd ivird im „Deutschen Hause" einen sechswöchigen Tanzunterricht geben. Anmeldungen werde» ans Gesälliakeit in der Bnchhandlnag des Herrn Fritz Rasch entgegengenommen. Zum Schutze der Sprachgrenzen. In dcr Sitzung der VcrelnSlritung vom 6. April hat bei Deutichc Schutverein Aufwendungen im Betrage von 9796 04 K zur Sicherung der Sprachgrenze bewilligt, und ^ivar für folgende Länder und Orte: Böhmen: Lernmitlel für die Schulen in Heumoth (Lprnde der Ottsgruppe Linz) uud Unterschau. Schulgeld für Heumoth, Ehrengabe für zwei ver-diente Lehrer an der Spiuchgrenze und ein Stipendium für den Sohn eines Lehrers. Mähren: ©r-hallungSbeitrag für die schule in Paulowitz (Spende de> ^.isgruppc Olmütz). Lehrmittel sür die Schulen in Sen'tleben und Sohle, »iostenerfatz für eine AuS-Hilfe an, «indergarten in Powel, Zinsen und An-»uiläten ür den Kindergarien in Mähr.-Weißkirche», Erhöhttng der Erhal'ungakosten für die Ziindergärttn i» Mistt'tz und Selletitz, Unterstützung für den rweit.» Kindergarten in >!ö»igsfeld, eine Nachtrags-spende für die Schule in Wischern. Schlesien: Unter-stüyung des Deutschen Schülerheim.'s in Teichen. Erhaltuugäbeiliag für die «chule in Nieder-Bludo-witz, Unterstützuiig für zwei veidiente Lehrer in den bedrohten Sprachinseln. Alpenländer: Ehrengabe für einen Lehrer an der niedcrösterreichischen Sprach-grenze. Unterstützung sür eine» Lehrer in Tirol, ttrain: Unterstützung dcr städtischen Musikschule in Gotschee, Lehrmittel für deutsche Schulen KrainS, Ltipendienersatz, beziv Unterstützung sür zwei be-währte Lehrer. Südmärkische Volksdank. Stand zu Ende des Lcnzmondcs (März): Anteilsvermögen 514 7'0, Spareinlagen ;» 4 '/4 v H. 4,528 409. Konto Konent Einlagen zu V/t v. H. 1.204.385. Dailche» 3,6H.J31, Wechsel und Devisen 99t<.5»28. Va»kgu>hadunj;e» 1,l38.0L^, Wertpapiere 398.911, Vankgebäude nnd Liegenschaste» 285.920, Reserve« soi.ds 118.7«'»!, Gtldvki kehr im Lenzmonde l.404,782 Kronen von den Südmarkbüchereien. In un- serem Volke ist ein starkes Bedürfnis »ach Lesen und Wissen vorhande ; besonders in den Dörfern »nd Einschichten draußen sind Bücher freudig begrüßte Freunde. Aber auch in dc» Städten werden sie viel begehrt. Jeder Tag bringt Bitten: Schickt nnS Bücher sür das Volk, gnte, gehaltvolle, die von dem erzählen und berichten, was das Menschenleben be-wegt nnd erhebt. Und die Bücher wandern hinaus nnd werben'dort still nnd stetig jür den Volksge» danken. Sie besorgen die geistige Wohlfahrtspflege, die seelische Eroberung des Gemütes. Es ist kenn- 4 ^.isnv.c? 80 zeichnend für den geistigen Rückstand der Sluirett, daß ihre Voltsmasse für diese Art von Selbstbilduug noch nicht reis ist. Unter den deutschen Schntzvereinen, die da» Volksbüchereiwesen pflegen, steht dic Süd-mar! an erster Stelle, Sie nnterhielt im letzten Jadre nicht weniger als 162 Büchereien und ver« anSgabte hiefür X 12.284. Die Büchereien wechseln häusig ihre Standplätze, um so mehr zur Geltui.g und Wirkung zu komme». Im Jahre 1909 wurden 15.285 Entlehn« gezählt und 200.733 Entlehnungen; gegen daS Borjahr bedeutet da» ein Mehr von 78.228 Benützungen bei einem Bücherstaude von 125.913 Bänden. An diesen Zahlen, die sich be deutend erhöhen dürsten, wenn alle Büchereien ge-naue Zählungen vornehmen würden, ersieht man, wie hier einem bestehenden BolkSbedürsnisse entgegen, gekommen wird. Der segensreiche Einfluß ans Hrrz, Geist und Gemüt läßt sich bekanntlich nicht zählen, aber er äußert sich im Zuwachse von 115 neue» Ortsgruppen uud im Steigen der Mitgliederzahl vvil «0.000 aus 76.646. Dic Südmark-Büchereicu stehen jedermann zur Benützung offen. Marburger Festfreischiehen. Der Mar- bm ger Schützenverein hat die Einladungen zu seinem Festsreischießen anläßlich dcs 80. Geburtslagcs deZ Kaisers unter dem Protektorate des Graf von Meran von- 5 —8. Mai versandt Das Berzeichuis der bis zum 4. eingelangten Ehrengaben, welches jedeu ob seiner Ruchhaltiqkeit überrascht und bis zum II ds sich auf 2700 K erhöht, liegt wie das B r-gnügnngsprogr^mm während der Schießtage dc» Einladungen bei. Diejenigen Henen Schütze», welche nocli feine Einladung erhielten, eine solche aber wünschen, werden freundlichst ersucht dcr BereinS-leitnng dcs Marburger S^t ützenvereineS ihre Anschrift bekannt zu geben. Preisausschreiben. Der steirische Sän-gerb und dringt hiemü drei Ehrengabe» für Männerchöre im steirischeu Volkston (mit Jodler) unter folgenden Bedingung zur ÄnS'chieibung: 1. Die Ehrengaben betrage» rinhunder«fünfzig, »in-hundert unv fünfzig Kronen. 2 Die bis längsten» l. August 1910 in Partitur und einfachem Quartett mmels Post au die Bundesleitung einzustndenden Kompositionen dürfen weder im Druck erschienen noch irgendwo zum öffentlichen Bortrag gebracht worden sein. Zh.e Niederschrist darf nicht von der Hand des Bewerbers stammen »nd nicht des »iomponisten, sondern nur rinen Kennspruch (Motto) tragen. Bei» zulegen ist ein verschlösse»« Umschlag, welcher außen den Kennipruch und innen dcn Namen und Wohn-ori deü Ko- ponisten lowie feine eigenhändig geschriebene Erklärung enthält, im Fall: der Zuer-kennnng einer Ehrengabe alle Urheberrechte unent» zeitlich dem steirische» Sängerbünde zu überlasse». DeS ferneren ist aber auch nachzuweisen. daS der Textdichter aus die ihm urhcberrechilich zustehenden Ansprüche verzichtet. 3. Die Zuerkennung dcr Ehrengaben ersolgt in der heurigen Herdjlsitzung der Bundesleitung i jedoch nicht unter allen Um-ständen, sondern nur insoweit PreiswürbigeS vor-liegt. Graz, 20. März 1910. Kür den steilischen Sängerbund: Biktor R. v. Schmridel, BundeSobmann, AloiS Schiller, Bundesschristführer. Militärische Ballonaufstiege in Mar- bürg. Die militär-aeronautische Abteilung dcs Gencralstabes beabsichtigt, im Monate Mai dieses Jahres in Marburg mehrere Ballonanfstiege durch-zuführen. An die Marburger Gasanstalt wurde bereits das Ersuchen gerichtet, daS hiezn notwendige Gas zur Verfügung zu stellen. Die Gasanstalt hat sich auch schon bereit erklärt, die Füllung des Ballons zu übernehmen. Für den Fall, daß sich Interessenten, welche gegen entsprechendes Entgelt Ballonanfstiege mitmachen wollen (wodurch dic kosten hereinkämen), melden, sind für den Sommer noch mehrere Ans-stiege geplant. Bankverbindungen mit den, Süd-o st e n. Die Errichtung einer Banksiliale dcr Böhmi-scheu Kreditbank (tschechisch) in Belgrad ist nunmehr genehmigt. Die Filiale wird in nächster Zeit eröffnet werden, während die Böhmische Kreditbank sich gleichzeitig um eine Konzession zur Errichtung einer zweiten Zuckersab.ik in Serbien bewirbt — Die Zentralbank und Sparkasse in Sarajewo erhöht ihr bisheriges Aktienkapital von 600.000 aus 2 Millionen Kronen. Die neuen Aktien werden mit dem Betrage von 400.000 Kronen von dcn bisherigen Aktionären und mit 1,0'J0.000 Kronen von der Ersten kroatischen Sparkasse in Agram im Vereine mit der Verkehrsbank und dem ..Merkur" in Wien übernommen. Die Sarajewoer Zentralbank hat auch ,ine Filiale in Mostar. Schwindelfirma in Smyrna. Der Handels- und Gewerbekammer Graz ist von zuver-lässiger Seite ein Bericht über eine Schwindelsirma in Smyrna zugegangen. aus Grnna dessen Jnte-rcssenten vert'änliche AuSknnfl erteilt wird. Stiftungsausschreibung. Die Vizeadmiral Bernhard Freiherr von WüllerStorf - Urbairifche Stiftung für zwei arme kranke Matrosen mit je 140 K ist zur Ausschreibung gekommen. Anspruchs-berechtigt: bedürstigte Matrosen, wiche während der aktive» Dienstzeit erkrankt und ans diesem Grnnde ohne Anspruch ans eine gesetzliche Versorgung e»t-lassen wurde». Gesuche bis 1. Juli an das k. n. k. Seebezirkskommando in Trieft Armutszenguis ist den gehörig ausgcsüllten Gesuchen beizuschließeu. Wie Klosterbrüder sterben. Zu dieser Notiz r» unserer vorletzte» Blattsolge erhalten wir folgende Berichtigung: ES ist unwahr, das P. Heinrich Opitz vor einigen Jahren an NippenkarieS erkrankte nnd sich operieren lassen wollte, daß aber dcr Jesuitenordeu dir hiezn angesnchte Erlaubnis ver-weigerte nnd es unterließ, wenigstens den Versuch einer Heilung zu machen, da eben ein unnütz gewordenes Mitglied einfach weggeworse» werde wie eine ausgepreßte Zitrone. Der wahre Sachverhalt ist svlgender: P. Heinrich Opitz erkrankte im Früh-jähr l908 nicht an Rippenkarics, sondern an Rippenfellentzündung. Zn einer Operation lag kein Anlaß vor; die Aerzte sprachen nicht von ihr. P. Opitz bat daher auch nicht »in dic Erlaubnis, sich ozxrieren lassen zn dürfen, uud eS konnte daher eine solche Erlaubnis nicht verweigert werden. Dcr Oedeu tat alles. waS zur Heilung dienlich sein konnte. Der Kranke lvurde zunächst im Spital dcr barmherzigen Schwestern vom bl. Franz von Assisi in der Hartmannsgasse gepflegt, brachtd dann den Sommer 1908 in Meyerling, dcn Herbst nnd den darauffolgenden Winter in Lussingrande zu. worauf er in den Alpen geschickt wurde, wo er während des Frühlings nnd des Sommers 1909 sich aushielt. Dies alles geschah aus Koste» deS Ordens. P. Opitz trat später freiwillig aus dem Orden aus. nachdem feinem wiederholten Verlange» nach Sälnlarisiernng Folge gegeben worden war. Erst zu einer Zeit, als Opitz den Orden bereits verlassen hatte, stellte sich RippenkarieS ei» nnd es war der Orden daher in diesem Zeitpunkte gar nicht in der Lage, dic Er-laubuis zur Operation zn Nteilen oder zn ver-weigern. Es ist serner unwahr, daß P. Opitz im Krankenhause dcr Fran iskaner (4., Hartmaunsgasse) Ausnahme fand, daß der Jesuitenorden aber die Franziskaner durch die Drohung, ihnen, die gewinn-bringende» Exerzitien zn entziehe», zwang, dcn sterbenskranken Bruder hinauszuwerfen; wahr ist, daß P, Opitz um Ausnahme in das Krankenhaus in dcr HartmannSgassc, das aber nicht dcn Feanzis-tanern sondern den barmherzigen Schwestern vom hl. Franz von Assisi gehört, ansnchte nno daß dir Schwestern dic Aufnahme verweigerten, ohne daß aber der Jesuitenorden den Schwestern sür den Fall der Aufnahme dic Entziehung irgendwelcher Exer-zitien angedroht, oder in irgend welcher anderer Weife was immer für einen Ziuaiig aus dieselben ausgeübt hätte. Gleichfalls »«wahr ist die im zitierten Artikel enthaltene Behauptung, daß dcr Jesuitenorden beim Wiener Bischos Gruicha die Answeisnng des P. Opitz aus der Wiener Diözese erwirkte, da eine solche Ausweisung in Wahrheit niemals crjvlgte uud der Orden auch in keiner Weise irgendeinen Versuch u»ter»ommen halte, die Ausweisung zn erwirken. Endlich ist unwahr, daß Opitz mit dcn von einem Protestanten geschenkte» 50 l\ nach Graz reiste, wo »r wenigstens in Ruhe sterben konnte; wahr ist, daß die Koste» der Reise nach Graz von mir bezahlt wurden und daß Opitz auch i« Graz von dem Jesnitenorden unterstützt wurde, indem ich die gesamten kosten der Pflege im dortigeil Spital der Barmherzigen Brüder, eben-so wie nachher die Kosten des Begräbnisses sür ihn bestritt. Joh. Bapt. Wimmer S. I. Provinzial dcr österr. Provinz dcr Ges. Jesu. Fremdenoerkehrsausschuh Cilli. Da dic Zeit der Vermietung vou Sommerwohnungen allmählich herauuaht und die Ausrageu von auSwärtS sehr start eiulausen. ergeht Hienut an alle Parteien, die Sommerwohnungen zn vergeben gedenken, das Elsncijen, sie bei den unten angegebenen AnSknnsts-stellen, wo entsprechende Drncksorten anfliegen, nn-vcrzüglich zur Anmeldung zu bringen. Auch jene Parteien, die überhaupt die Absicht haben, im Lause des Sommers Räumlichkeiten an Fremde zu ver-mieten, wenn auch dcr Vermieteter«»» im Jnni und Juli erst erfolgen kaun, werden ersucht, ihre An-meidungen schon jetzt zu machen, da sich die meisten Fremden schon lange vor ihrem Eintreffen durch Briefwechsel passende Wohnungen sichern. Die Wohnungsvermittlung geschieht kostenlos, nur ersucht der FremdcuverkehrSauSschuß jene Parteien, die eine bereits angemeldete Wohnung vergeben oder ander-iveitige Verfügungen getroffen haben, d i e f e f o f o r t bei der A n m e l d u n g s st e l l e anzumelden, um dem Ausschusse in rücksichtsvoller Weise feine Aufgabe zu erleichtern. AuSkilusiSstelle» sind: Fritz Rasch, Buchhandlung. Kaffeehaus Merkur und Anton Stryeck, Stadtamt. Wohnungsanzeiger fiir Steiermark. Der Landesverband sür Fremdenverkehr in St ei er mark hat soeben seinen diesjährigen Führer durch die Sommeraujenthal'Sorte in Steier-mark erscheinen lassen. Der mit 102 Bildern rn» fehene Führer kann den Fremden bei Auswahl der Sommerfrische verläßliche Auskunft bieten; er ent-hält kurze Beschreibungen der Orte und Angaben über Sommerwohnung«!, Kurorte, Bäder, Hotels. Höhenstalioneu, Sportplätze. Jagdgelegenl»eite» usw Der Führer wird an alle Ansknnstsstellen de« Ver handeS und an Interessenten außer dem Lande kosten los lediglich gegen Einsendung einer Briefmarke im Werte von 20 Heller (20 Psg., für Portospesen versendet. Tierseuchen in Steiermark. Räch dc« amtliche» Ausweis über die BerichtSperiode vom 26. März bis 2. April herrschen: Bläschen-anSschl a g: Bezirk Feldbach: in Banmgarren; Bezirk Lutlenberg: i» Zween -. Bezirk Petlan: in Groß-Sonntag, St. Johann am Draufelde, Sodinetz nnd Windischdori (be, Einhuser. — Räude: Be zirk Hartberg: in Friedberg nnd Hartbcrg > bei Einhufern,. — Wnikraukheit: Bezirk Graz: in Langegg. — Schweinepest: Bezirk Brnck a. d. M: in Halltal; Bezirk Graz: in Gössendori. Liebenau, :>taabti nnd Stattegg: Bezirk Judenburg: in Oberweg; Bezirk Levben: i» Trosaiach; Bezirk Mürzzuschlag: i» Spital a. S.: Bezirk Pettau: in St. Florian, Sl. Johann am Drauselde und Stoperzen; Bezirk Rann: »i GrvßObresch, Rann nnd Sakot: Bezirk Weiz: in Arndorf und Miiter-dors: in der Stadt Graz. — R ollanf der Schweine: Bezirk Cilli: in u'illi Umgebung nnd St. George» a. d. S.-B.; Bezirk Feldbach : in Koruberg; Bezirk Hartbcrg: i» Slammbach: Bezirk Lnttenberg: in Wndischofzen ; Bezirk Pettau : in St. Lorenzen W B.; Bezirk Raun: rii Lichten wald. Wie man in der Küche spart, zei.ue nne kürzlich dic durch ihre Suppeuwürze rühm-lichst bekannte Firma Maggi. Um ihr neues vor zügliches Produkt, nämlich „Maggis Rindsupr^ Würfel" recht populär zu machen, ließ diese Firma in verschiedenen Kolonialwaren» nnd Delikatessen geschäslen am hiesige» Platze durch eine Dame Kost proben r»erabreick>e». Ei» Rindsuppe-Würfe! Maggi (Preis Heller) ergibt, nur mit xj( l'itcr siedendem Waffer ülvrgoffen, ohne jede weitere Z> ta:, eilte wohlschmeckende, natürliche Rindsuppe Wie wir von dein Vertreter der Firma erfahren, finden während dcr nächsten Tage weitere Kostproben starr Wir sehen UNS veranlaßt, diese, ohne jeden Laus-zwang durchgesührten Veranstaltungen der allgemeinen Beachtung, insbesondere seitens aller Hausfrauen, wärmstcns zu empfehlen, Tiiffer. (IahreShauptversaminluug des Mä n nergesa n g v erei neS.) Am ver-gangenen Donnerstag hi.'lt der hiesige Männergefang« verein „Tüfferer Liedertafel" im Hotel Heuke seine diesjährige Hauptversammlung ab. Die Versammlung war sehr gut besucht. Nach der Begrüßung der vollzählig erschienenen SangeSbrüder durch den Ob-mann Herr» Dr. Adols Mravlag, verlas der Schrift führer Herr Besgowifchek den Jahresbericht, welcher ein schönes Bild strammer Verciustätigkeü und reger deutscher SangcSlust cntrollt. Hieraus erstattete der Säckelwartstellvertreter Herr Marinko den Kassen bericht. Dieser wurde geprüft und sür richtig befunden und dem Säckelwart der Dank des Vereines für seine ersprießliche Tätigkeit anSgesprochen. Bei dcr sodann crsolgten Nenwahl wurden mit AuStwhme des auS Tüffcr geschiedenen früheren Säckelwartes die bisherigen Aemterverwalter wiedergewählt. Die Wahl hatte solgendes Ergebnis: Dr. Adols Mravlag. Obmann. Adols Weber. Stellvertreter, Karl Baten-tinitsch. Ehrensangwart, Mathias Hölzl, Sangwari. Alexander Permoser, Stellvertreter, Franz Marinko. Säckelwart, Anton Schechel, Stellvertteter. !arl Besgowischek. Schriftführer, Josef Wamlek, Sie!!-r»ertreter, Eduard Horiak, Archivar. Franz Koschier, Stellvertreter. Nach Erledigung einiger ..allfülliger Anträge" schloß der Vorsitzende die Versammlung. stammet 5W) Ucutsdjc :e;te ;» Gonobitz. (Todesfall.) Hier starb am üoi'.tag Frau Antonia Sutter, geb. Schlebier. Gonobitz. (Zur Wein st euer.) Bor kur »Mi kam hier riner dcr schönsten Weingärten zum unwilligen Perlaus; es bat sich kein Säufer dasiir imdeii. Kommt aber die Weinstcuer zur Annahme, ist bre Weinbau so gut wie ruiniert. Der Bauer !»si die Lust zum Weinbau verlieren. Was die Icl'laus übrig läßt, nimmt dic Steuer. Die Aus-«»veruug wird dann zunehmen »nd schließlich per öfcit die Gebiete, wo sich heute noch fleißige Hände v'ihrcn. Windisch Feistritz. l G e » osse im chast-lichts) Am 3. d. fand in Neuholda Laal die Ae^osseiischaslsversammlung dcr Handelsgenossenschast statt Zm letzten Jahre enlsaltcte noch dem vom Lor'tehcr Kopatsch gebrachlen RechcnschastSlerichte »i. t^enossens' ast eine rege Tätigkeit. Dic Uiiidjluitg kr Handelsschule ist ihr ganz befondneö Berdieust. ?.r vom Srkretär Watzek gebrachte Voranschlag für Ja» Jahr 1910 wurde einstimmig genehinigt. Zum Vorsteher wurde Karl üopaisch, <» desfeu LtrUverurter Karl Wun gewählt. In den Genossen-ich»s!sauZschub wurden berufen: Anton K-autsdorser. Frl'nz Oiebek, Alois Pinter, Engelbert Lichetl, RI?ert Liigcr nnd Hermann Straßgüttl; Eisatz-ntäunri: Fran; ftaucic, Auto» Schwel; und Karl tzima; Rechnungsprüfer: Sichert und Bodenik Die Nci'ammlung bcfchlov, dem Landesverbände der HcilidelSzrcmien und Genolsenichastkn von steiermark in Graz belzutretk». Nach erschöpfter Tagesordnung eicnlerte in ausfühilicher Weise Sparkasseluchhalter ?»'t>tzek das am 4. Mai 1910 in Kraft tretende tteutz, ictilffend die Arbeitszeit und den Laden-ichlag iui Handclsgewerbe, Gemäß diefeS Gesetzes «erden von nun ab die Geschäfte in Windisch Feistritz «li 4. Mai ds um 7 Uhr abend und in der Um zclung nm 3 Uhr abends geschlossen und den Hand-(u. gSge! .ljcu dir gesetzliche Mittag?plnt'e im Wege der AdiiechSlung gewährt. Pcttau. (Schulvereinsfcst Wic schon mitgeteilt, veranstaltet dic hiesige Schulvereins-OrtS-gruppe am Sonntag dcn 17. April eiu größeres Fest. Der Neinertrag soll teilweise dem Zwecke des Pereinec. teilweise aber dem Fonde zur Vergrößerung dee „Dentschen HeimcS" gewidmet werden, soviel nnS bekaaut ist, wird die Veranstaltung alles bieten was nnler den gegebenen Verhältnissen irgendwie möglich ist. Nachmittag (von 5 bis 7 Uhr, trägt die Veranstaltung rein liinstUrische» Charakter. Das Programm umfaßt: l. Gedichte (aus Dchmel, Kern-stock und Wolfs«. 2. Violinvorträge (Äeudelsohn, Violinkonzert 1. S.). 3. Duett auS *K. Wagners i „Fliegenden Holländer". 4. Violinvorträge (Vien-temps, Sarasale). 5. Liedervorträg? (Wolf, Hildach). 6. „Die Prüfung", Lustspiel von L. Element. 7. Quartett ;i l.> Bachrich. Abend» nm 8 Uhr findet dann in dcn Mnmlichkeiten des „Deutschen Heimes" ein Volksfest in bestem Sinne dcs Wortes (mit Zelten, Gliicksbasen, Musik usw.) statt, dessen Höhe, pnnkt gewiß ein selbstverständliches Tänzchen bilden wird. So dürste dieses so gut gedachte und so warm begrüßte Frnhlingssest alle völlischca Kreise PettauS vereinige». Aber auch die benachbarten Städte und Märkte werden wohl mittn» nud einen schönen Abend in Pettau erleben wollen. Herichtssaal. Die korrupten Verhältnisse an der windifchen Umgebungsfchule in Cilli. Wie unseren Lesern erinnerlich ist, fand im Jänner vor dem Bezirksgerichte Cilli eine Ver Handlung statt, welche die zerrütteten Verhältnisse, die Uneinigkeit und Gehässigkeit unter den Mit gliedern des Lehrkörpers dieser Schule in greller Wetse beleuchtete. Die liberalc Partei dieses Lehr-körpers hatte gegen den Lektor nnd Kapnzinerpater Rantascha eine Reihe von Privatanklagen wegen llebertreiung gegen die Sicherheit der Ehre ringe bracht. Bei der Hauptverhandlimg am 22. Jänner wurde P. Nantascha von allen Anklagen srcige iprocyci!. Nunmehr hat das Preisgericht als Bc rufnngsgcricht dieses Urteil vollinhaltlich be-«tätigt. Eine windische Erholungsstätte. Vor zwei Jahren erwarb dic Laibacher Stadt gemeinde ein im Kratnbnrger Bczirkc g:legenes Landgui, um den Schulkindern armer Eltern einen unentgeltlichen Ferienaufenthalt zu biete». Die armen Eltern, hocherfreut über diese Maßnahme, bestürmten förmlich alle maßgebenden Faktoren, nm ihre Kinder dem angeblich nnter strenger Aufsicht stehenden Ferienhorte anzuvertrauen, ohne zu ahnen, daß die unschuldigen Kinder den tierischen Gelüste» eines jungen Wüstlings zum Opser falle» uud moralisch verdorben wiederkehren werden. Da in Laibach schon seit längerer Zeit die >l»glaublichsten Gerüchte über die skandalöse» Zustände dieser Erholungsstätte im Umlause waren, wurde die k. k. Staatsanwaltschaft veranlaßt, sich mit dem der Laibacher Stadtgeiocinde gehörigen Ferienhorte näher zu beschäftigen. Dieser Tage sand nnn beim k. k. Laibacher Landesgerichte eine geheim dnrchgesührte Verhandlung statt, in der die haarsträubendsten Verfehlungen eines Wjährigcn slowenische» Lehrers, die er an seiner Obhut anvertrauten Mädchen verübte, zur Sprache kanten nnd die damit endete, daß dcr Angeklagte znr schweren Rerkerhast in der Dauer von fünf Monaten ver-urteilt wurde. Bemerkenswert ist, daß dieser tüchtige Jugendbildner sogar mit der Aussicht über dir Mädchenfchlafsäle des Ferienhorte? betraut war. Diese Iugcndcrholnngsstältc wurde seinerzeit von der Laibacher Gemeindevertretung ans dcn stolzcn Namen „Paradies" getauft. Gewohnheitsdiebe. ?<», Dienstag verhandelte das Schwurgericht »utcr dem Vorsitze des OberlandeSgerichtSrateS Herrn Adalbert K o tz i a n über zwei Gewohnheit^ diebstahlc, von denen dem ersten Fall nachstehender Tatbestand zu Grunde liegt. Der 4« Jahre altc, lcdige Vagant Michael ©rite ans Senvvo, Bezirk Raun,. welcher schon mehrmals wegen Diebstahtes vorbestraft ist nud erst vor kurzem aus der ZwangS-arbeitsanstalt Mefsendorf entlassen wurde, drang am K. Februar 1010 in der Nähe seines einst-maligen Arbeitsortes Hrastnigg »ach Einbrechen der Fenster in die verlassene Behausung der Theresia Ple«ek in Wcrnitz, durchsuchte alle Behältnisse nach Geld nnd entwendete schließlich, nachdem er den Geldbetrag von K 2'30, den dic Theresia Plcs-k damals besaß, nicht gefunden hatte, Fleisch nnd Zucker, sowic Brot nnd Würste im Watt von 9 K. Mit Gier verzehrte der Angeklagte die gestoh« leiten Eßwaren bis ans kleine iljeste nnd schlich dann in den Weinkeller des Franz Slr > ta r in Bcrec, um seinen Durst zn löschen. Nachdem er schon ein Schafs mit ltf Liter Lbstmost gejnlli hatte nnd schon int Begriffe war, das Weite zu suchen, kam ihni der Pestohlene dazwischen »nd liielt ihn an. Der Angeklagte ist seiner Tat vollkommen geständig. Nach einstimmiger Bejahung dcr Schnldsragc von Seite dcr Geschworenen wnrdc Michacl Grile zu fünf Jahreil schweren Kerker, ergänzt durch eine Fastc vierteljährlich, bestruft. Angeklagter im zweite» Falle war der Ltt Jahre alte verehelichte vazierende Schuhmacher Franz K n r m a tt § 11 ans St. Marti» an der Pack. Der Sachverhalt ist jol° gcnder: Nach dem am 5. März 1910 in Cilli ab-gehaltenen Jahrmärkte begab sich der Taglöhner Martin P l a n k v in Begleitung sciucs Halbbruders Mcthod Lipoviek ins Gasthans dcr Theresia Gobec >u Savodna bei Cilli, woselbst er seine Einkäufe, zwei Anzüge, auf eine Bank legte. In seinem Rutsche begann Martin Planko einen Streit nnd das infolge dessen entstandene Gewühl benutzte der cigcntnmSgesährlichc Franz Knrman-s e k, nm ein Bündel des Martin Planko mit einem Anzug im Werte von K zn entwenden und das Weite zu suche». Dcr Angeklagte leugnete nicht, den Anzug mitgenommen zu haben, behaup« tete jedoch, daß er dcn betrunkenen Planko vor Schaden bewahren nnd dcn Anzug, dcn er dcm Planko schon früher tragen hals, für diesen in Sicherheit bringen wollte. Später stellte sich jcdoch heraus, daß der Angeklagte bald nach dcr Tat dc» entwendete» Anzug angezogen nnd dem ihm ver-haftenden Gendarm angcgcbcu hatte, er habe dcn Anzug dem Planko genomnten, »m sich für eine Ohrfeige, dic ihm Planko während der Rauferei versetzt hatte, schadlos zn halten. Die Geschworenen bejahte» anch hier die Schnldsragc, worauf über Franz ttnrmansek dic Strafe von zehn Mona'.en schweren Kerker verhängt wurde. mgimmm i fallen 2ir sck»on pi'böit, bife die mit «AI rndu mdreben aufräumen und nebenbei auch ftir Magen und Tarm eirie Wohltat sind. Fay» ächte Sodener gibl'S in «poidete«. Drogerien usw. für nur kl I -S pro Echachirl. Generalrepräfenlanz für Oefterreick-Ungarn: W.Tb G»»4er t. u k. Hoflieferant, Wien IV/I. Grobe Zteagaise 17. Gedenket Wette» and Legate»! «ä - BS a e ® B ^ ^ =- u -c a -- c n aas n"i V ® N £ C s-s — £ a «„«.Js £ "i "= ? !e OX Sä (.■s iE 3 s _ S e --Zf a"°,2 ^ 5 B "3 ■;£2S . ü wS S5^ «»S ja *£ 51 w . = 3 -«S 5) »» « o -St a |§5Sl^Sg||§ a B B25B39; Uw--S • = a 5 „ v£.Si « ° "S « §> i-» o B O 2 a £ üx £ «S*'S S - -63 iinMtf*5 g2 ^ «*»—«- <Ä w *3 J2 k- 3 ° CS pS 'S ^ =5 £ -E-^' K S a *5§^gS£ o - o.S^£,® 8 tll®J6 ft-2 - ■a sSp^s s=-S?S.-a •s!|ßls ,» fr S Ä-ä Bl E *"1 i ll - «II •2 tJV ° Ü B * K S fS ST g -- tg a> ^ tH LL M S a —sin»®« ^ illS r» ' p C33 E3 - ® e Jos« c r5,g2|!|l C ;?*S .A S a 5-9" 1 IRIb^S -S 3J -O 5 . flü «e -1®II ^ jc» « c d S —• » >» ü o ^ Q gs «!*!**? ^ nft W S 5f « • S-is^JS^S Ü 3~.% ts B -3-p a«:® Z r-,L-«s Ä — 25 « a ß 3-a g • u » j c 2 «• . ** M u n C M £J ■ ■■■ . : < , _ slJ{l d aS5si:f sS« ^ sS-JJ« «Es-f»!- s'8 i mit 3 Zimmer, samt Zugebör, ist billig sofort zn vermieten. Adresse in der Verwaltung dieses Blattes. 1649t Tilsit-Karten liefert rasch uud billigte Vercinsbucbdrudter« Celeja. Wohnung im ll. Stock, Ringstr&sse 8, Veetehoad au« 5 Zimmern, 2 Dienstbottnzimmer, Kdche, Speitekammer, Vonsimmer, Dachboden» o. Kellennteil, kommt per sofort nr Vtroiietung. vis Wohnuag kann jeden Tag von 11 bis 12 Uhr vormittag besichtigt werden. ln»nfragen beim Hiaiieradmini-t(tr*tor der Sparkawe der Stadtgemeinde Cilli . :• VM |ie Unterzeichneten geben vom tiefsten Sehmerze ergriffen, ollen Verwandten, freunden und _ " Bekannten die traurige nadirichl oon dem Hinscheiden ihres innigftgeliebten Gatten, Vaters Bruders, Schwagers, Schwiegervaters und Großvaters, des Herrn P s o $ Gastwirt und Realitäten bescher in Store welcher am 12. Rpril um 745 Uhr nachmittags nach kurzem schweren seiden, versehen mit den heiligen -Sterbesakramenten im 69. Lebensjahre telig im Herrn entschlafen ist. Dic irdische Hölle des teuren Verblichenen wird am Donnerstag den 14. flpril um %5 Uhr •nachmittags im Sterbehaufe in Store feierlichst eingesegnet, sodann nach Tüchern überführt und dortselbst auf dem Ortsfriedhofe im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe bestattet. Die heilige Seelenmesse wird am freitag den 15. flpril um 8 Uhr früh in der Pfarrkirche, zu Tüchern gelesen werden. Stor*, am 12. flpril 1910. Philipp Cohofchegg Therefe Kunst, geb. Kubu als Kinder. Therefe Cohofchegg als Gattin. Martin Kunst Sdi roifgerlohn. Paula Kunst fnkciin. ' - . Kummer 30 HeMjche Seit« 7 Hur Ober %A|/ f der bekannt« nn J ange*elieu" Chemiker der Seifeninduttrie, Ueir l>r. C. DKITE inBerlin. ää*s cr «ehr grosse Waschkraft besitz!,, grösser als Salfe od er li Seife und Soda, ohne dub-'i die Wische mehr anzugreifen. Minlos'5""5 Waschpulver ist daher das Beste, was tarn Wai-cben von Wäsebe verwendet werden kann; es gehont da« Leinen in denk-barster Weis«, ist billig uud gibt blendende Weis»« und vSUIge ßeruchlosiflkeit. Dn V, Kilo-Piket kostet nur 30 Heller. 2» >..».<» I. vr°»«.., nM>inrti Engros bei L. MINLOS, WIE*, I. Mölkerbastei 3. Sirup Pagliano t\l* l»e«teH Blutreinig»ligsmlttei. Krfnud^n von Prof. Girolnmo Pagliano im Jahre 1838 in Florenz, tiö- cetragen in die offizielle Pbarwakopie des Königreiches Italien. Man verlange anadrücfelieh ans Ärztliche Versclireibang in s& mtli eher Apotheken unsere gee. gescb blaue Schatimarke. durchzogen von der schwarzen üntembrif;: Oirolamo Pagliano. Man hüte sich vor Verfälschungen, welche unwirksam sind. Alle weiteren Auskünfte erteilt die Firma Prof. Girolamo Pagliano in Florenz, Via Pandolflni. JCiwv&b feinster Kmdergrics beliebtes Kindernährmittel. Inerr Suppen idcs^^/»x und Fertig-3Teller 16Heller Pake! __ enthält f (hltsHhem, t'ÄWW'IU"wii.lrtUj'1 1 fl.it*rhoir>, Die Beamten des Bezirksgerichtes in Schbnstein geben hiemit die Nachricht von dem Hinscheiden dos pflichttreuen und unvergesslichen Hilfsarbeiters, Herrn Anton Scharner welcher heute den 12. April aus dem Leben geschieden ist. Das Leichenbegängnis findet am Donnerstag, den 14. April um 4 Uhr nachmittags statt. SchOnstein, am 12. April 1910. Ich habe von einer abgebrannten Fabrik das ganze Lager praebtvoller, schwerer Flanell-Bettdecken in allerucuesten Mustern angekauft, welche gauz unbedeutende, kaum merkliche Fleckchen von Wasser aufweisen und sende solche 3 Stück um 9 Kronen gegen Nachnahme. Die Decken eignen sich für jede bessere HäuslichkcU zum Zudecken von Betten und Personen und sind sehr wann und fein. Schwere Wirtschaflsdecken 4 Stück um 10 Kronen. Otto Beckera, pens. k. k. Finanzwach-Oberaufseher in Nachod, Böhmen. 10405 Grösstes Spezialgeschäft in Nähmaschinen nnd Fahrräder. Vollkommenste der Gegenwart! Bogenschiff (Schwingschiff vor-u. tftckw&rt« nähend) Kayser Kayser W« Kayser" »ind auch Kunststickerei sehr geeignet. für die ■ " Singer Nähmaschinen schon von 70 K aufwärts. Grosses Lager bei Mechaniker, £■££££ Anton Neger Herrengasse Nr. 2 Gross« Rwparator-Werkst&tte für alle Systeme, fachmännisch gut und billig. Sämtliche Bestandteile. Nadeln, Oel, Schiffchen et?, sowie anch sämtliche Fabrradbeetandteile. — nalenzablungen. Feilbietung. Zufolge Beschluß«« des k. k. Beiirksgerichtes .Marburg vom 25. Februar 1910 gelangt am 11. April 1910 und den folgenden Tagen um H Uhr früh in Marburg, Viktringhofgasse 22 das gesamte Warenlager des Mechanikers Moriz Dadieu, bestehend aus Nähmaschinen, Schreibmaschinen, Grammophonen, FahrrHdorn, Fahrradbe-gtandteilen, WerkteageD, Maschinen etc. im gerichtlich erhobenen Schätzwerte von 43000 K zum exekutiven Verkaufe. Auskünfte erteilt l>r. Bm«t .11 rrtvlrt». Kechtsanwalt in n»rbur«;, C»^rlclit*i»i«»fas»«**P Xr. 1-4. _1G399 tri.it— . ... _-*X •*. & w— -• B « Z 6 I Zeitschrift für Humor und Kunst, vierteljährlich !Z Nummern nur K Z.ev. bei direkter Zusendung wöchentlich uom Uerlag K 4— Rbonnement bei allen Budvhandlunaen und Postanstalten. verlangen Sie eine öratls-Probe nummer vom ü erlag, München, rheafinerstr 41 Kein Besucher der Stadt München sollte es versäumen, die in den Räumen der Redahtion. theatinerstrafe 41»« befindliche, äusserst interessante Rus- n stellung von Originatieiihnungcn der FleggendorferBlätter »j zu besichtigen. " p©- TägliJi geöffnet. £intntt für jedermann frei! 1 c_»ä) ejsa $teaaL2» ej» «-» BJSS eLBae» «J» I 1 2 3 8 S 3 £fttf 5 Keu^e Wacht Verkäuferin der dentsohen ». slovenischeii Sprache mächtig, 'findet dauernden I'osleu, wo. sagt die Verwaltung des Blattes. 16425 Sehr schöne Speisezimmer-kredenz matt. Nußbolz. ist zu verkaufe». Anzufragen Theatergasse 5, 1 Stock. Nett möbliertes ZIMMER billig sofort zu vermieten. Anfing« •ijselastrasse Nr. 19, parterre links. Einladung !6tO« jtu der »m Donnerstag den 5 Mai 1910 nm 9 Uhr vormittags im MasiatiaU-K»bäuUtnte< 6. Ant tage Bezlrkskrankenkasse CH11, am 13 April 1910. He auf Vorratl Der Obmann : Viktor Nrhwal». Sehr schöne Wohnung gassenseitig, 1. Stock, mit 5 Zimmer samt Zugehör, Gasbeleuchtung, ist st fort billig zu vermieten. Anzufragen Bistnarekj latz ö, im Kaffeehaus. ganzer erster Stock, mit 5 eventuell 6 Zimmer und Dienstbotenzimmer, Gas, Wasserleitung, großer Wirt-sebaftsbalkon. samt Zubehör, ist vom l.Joli an zu vermieten. Anzufragen Hermanngasse Nr. 8. 184r,H sind Ringstrasse Nr. 7, parterre links, mehrere Möbelstücke und schöne Vogelhäuser etc. billig zu verkaufen. Villenartigcs Zinshaus gut gebaut, einstöckig, mit 1'leide» stall, YVagenreinise, großem Hofiaum und großem Weiukeller ist preiswert zu verkaufen. Anzufragen in der Verwaltung dieses Blattes. n»408 Agenten tfleht ig und solid, werden bei höchster Provision f. meine liealrenoromierten Fabrikats in H«lir«nlrnus n. Jsklosinless aufgenommen. i;h\vi ggyku Brnunau, Böhmen. t518S Werk* Original Frischhaltungsapparate and -Glisw M-iin I Fasanen- lad Fracfetsckiss unoh Amerika königl. belgischer Postdtunpfer der ,Red Star Linie' von Antwerper, direet „»ch New-York nnd Boston e •nees». von der höh. V. k. Oste Regie rur g Mnn wende sieh wegen fr'r.v.bten ut d »VirkaiUn an die Hfd «ti»r E,li»le» In Wien, IV„ Wl®dner*«rt«l 6 lullu» Popiier, SBdhshMtrawi1 ! ia Innsbruck, rr«n< »nime. Bahnhof«™»»« * tn Laibach. «rmSfliflhen jn.ler Hausfraa all« Nahrung*<.iii»«l ohnj viel dauernd frischsuhaltcn. ▼ Hervorragend« SeuVftiten! Bedeutende Preiaeraässignng ! ■ Komplett«» Kiniichtnnsr »bn« tit&Äfr von K 14*30 an. Drvekftucltea, Prabenummer 4fr X«:tMkrifl AU „PrUcMultuoj4 unfntf«ltUeli ^h^ln^0rM^^I>»Wn,^Ull^^t ^ „ erfo,gi„, Zur Üflltendmachuiig diese. Bergrechtes sind die Aktien »d»e Ki^^^rr.io^' hViiubrinl-e^uud^erliln' ^o Akkitn" tiacb' Vornahm «-Ä Zc'heS;« Steiel-Anfdrack... .nglrieh mi. .inem MM«. xurOckg.st.il., Bei der Anmeldung sind auf jede zu beziehende neue Aktie ^ Harem einzuzahlen.Aktionären wird freigestellt, gleichzeitig mit der Anmeldung des Bezugsrechtes oder wann immer innerhalb der Zeit vom '• -«h-° sojauii .amtlich, an. dor Anmeldnng d« Be.ng.rech.« .«mmende. Rechte verloren und es verftllt die erlegte Anzahlung zu Uuusten des Reservefondes der Bank. Die Vollzahlung der Aktien hat bei jenen Stellen, wo die Anzahlung geleistet "»nie, zu ertolgen. ^ Vorstand Prä*. lO April lOlO. der k. k. priv. Böhmischen Lnion-Bank. Nachdruck wird nicht honoriert. ________— Jnvfrr, Vrrlwrr. Herausgeber: Bereinsbnchdni-terei .S«leia- >n Tilli hir e4rftlcitu?r wrantno-tli.ti • ffluibo Echid^.