Msntag am AH. Jänner R8S5. ^>ie Laibacher Zeitung" «schnitt, mit AnSnahine der Sonn- «n!> Feiertage, täglich, und foftct sammt den Beilagen im Comptoir ganziahrlg il st., halbjährig 5 fl. 30 lr,, mit " ssr cn , b a >i d im Comptoir gnnz > ährig ,H ,!,, I, a ! b j ä h rig U ft. Fiir die Zuiclliing in's Hans si,!!> halbjährig l!!> kr, mehr zu entrichten. Mit de r P ° st portofrei aaniiäkrig, unter Kreuzband nnd gedruckter Aoressc l5 ss., halbjährig 7 fl, 30 fr. — Inse r t i o n sg eb n hr jiir ei,,.- Spaltenzcile oder den Raum derselben, ist für nnmnüsse Einsii'altnna 3'kr fiir zweimalige ^, lv,, fiir ercinialigc 5 fr, E. M. ». s. w, Zll diesen Gebühren ist noch der Inscrticnsstäinvcl pr, !U tr. fiir eine jedesmalige Oinschnltnng hin^u zu rechnen ' Inserate bis 12 Zeile» low» < ff, ^<> kr, für 3 Mal 'ss, 10 fr. für 2 Mal imd 50 fr. für ! Mal sinit Inbegriff des Inscrtwnsstnmpe!«). Älntlicher Theil. sVl>. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung uom 2ü. Dezember u. I, an dem Lcmbcrger lateinischen Mctropolitankapitel den Domkustos und Rektor des crzbischöflichcn Klerikal-Seminars, Adam Nitter u. Ja sin ski, zum Dom-dcchant nnd den Domkapitular, Stadtdcchant und Dompfarrer, Dr, Anton Ritter o. Man a sty rs k i, zum Domkustos allerguadigst zu ernennen gcrnht. i , Der Minister des Innern hat rie Stelle des Vorstandes der Abtheilung für Augeukrankc im Wie-uer allgemeinen Krankenhause dem Privatdozcutcn über Augenheilkunde an der Wiener Universität Dr, Eduard Jäger verliehen. Der Minister des Inner» hat den Konzipistc» des Obersten Urbarialgenchtcö Emcrich v, Halpcr,' dcu zweiten Komitatsrommissär Anton Gartner, den zweiten Ko,nitatstommissär Eduard Grafen Tnaffe. den Stat!haltcreiko»zipisten Feroi»a»d Grafen Taxis, den dritte» Krciskommissär Anton u. Nohrau. den dritten Krciskommissär Viktor Edlen v, Kucißlcr. den dritten Krciskoinmissär Heinrich H ä m merle, den Vczirksadjuukteu Wilhelm Altcr, den Statlhaltcrcikonzipisteu Franz Karasck, den dritten Kreiskommissär Franz v, Niedlcr, den Statthaltereikonzipiistcn Leopold Swol'»da, den Statthalterei-Vizcsckrctär Johann Zabeo, den dritten Delegationskonnuissär Philipp Grafen S c r e g o° Alighieri, endlich dic Statthnltercikonzipistcn: Rudolf Vreisky, Ernst May er hofer und An-ton Artus zu Ministerialkonzipisten im Ministerium des Innern ernannt. Der Minister des Innern hat den nieder »öster-^ rcichischen Vczirksamts'Ndjunktcn Eduard Fuchs zum l Statthaltern-Sekretär in der serbischen Woiwodschaft ! ernannt. Der Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten hat den Post-Offizial zweiter Klasse, Io< ^ ^ sef Merk er in Wien, znm Postamts-Kontrolor in Temesvar ernannt, Oesterreich. Venedig, «. Jänner. Nach einem Aufcnt» halte uon 38 Tagen, deren jeder durch G»adc»akte ^ bezeichnet ist, haben ihre l. k, Majestäten vorgestern, begleitet von Ihren Exzellenzen dem Grafen Thnn, Zivil-Adlatus Sr. Erzcllcnz des Gcucralgouucrueurs ^. FM. Grafen Nadehky, und den Statthalter Grafen ^ u. Vissingen, Venedig uerlassen. Die Abfahrt fand e um halb w Uhr Vorm, von der Riva dci Giardi»i aus Statt; in der reichgeschmücktcn Hofgondel stan> den Se, M. der Kaiser außerhalb des Gonocihäuö-chcns, die Zurufe der Volksmenge huwvoU erwiedernd; innerhalb derselben befanden fich Ihre Majcsiät die Kmserin und Se, kgl. Hoheit der Herzog Karl in ^aicm; dieselbe unabsehbare Anzahl uon Visionen, ^ -peolcn «,,d Narken aller Att, welche sich beim Ei», s ' !>,/ m.'c ^">^äten eingestellt hatten, waren anch ? .!,'". "^^^ gegenwärtig, und eben so wa-ien längs des Canal grande alle Fenster und Valkoue ^ geschmückt und, „wie j.der Vorspnn.g an den Hänsern. ^' emer dtchten Menschenmenge beseht, welche Ihre MaMaten >wch cm Mal zu sehen »no ebr-fnrchts>'oll zu begrüßen begehrte. Der Vabnbof der Station Sta, Lucia war ftstiich 5^,^ - «„ der ^ Ufertreppe befand sich ein Pavillon im maurischen Style, auf zwei Picdcstalcn vuhend. welche zwei uon Knaben gerittene Secpfttdc uorstellte» ^ vieizcbu Sau, , le» bildeten die Frontseite des Pavillons, über denen z sich ein großer Vogcn erhob, das Wappen der Stadt, von Waffen und Trophäen umgeben, zeigend, um eine Statne, die von Genien umgebene Venezia tra> gend. Zwei Thüliuche». von Knppeln übenagt, auf welchen mau jene Fanale erblickte, die anf den alten oenctianischeu Galeeren angebracht waren, und zwei klcine Scitenpauillons, anf denen Fahnen mit einem geflügelte» Nade, dem Sinnbild der Schnelligkeit der Eisenbahn, vervollständigen die äußere Verzierung, ücr entsprechend auch das Innere des Bahnhofes ar> rangirt war. Ein reicher Vorhang schied nämlich den Pavillon von der Vorhalle und dem prachtvoll aus' gestattete» Wartcsaal, uon dem aus man durch einen weiß und blau überdachten Gang in einen zweiten achteckigen Pavillon gelangte, anf welchem die kaiser» liehe Fahne wehte und der bis an den für Ihre Majestäten bestimnücn Prachtwagen reichte, A»ßcr den Vertretern der Eiscnbahngesellschaft, Conle Aluise Moccnigo und Herzog uon Galliern, denen die Ehre zu Theil wurde, Ihre Majestäten anf der Fahrt begleite» zn dürfen, wurden Merböchstdie. selben noch von sämmtlichen Bchörvcn iin Bahnhof erwartet, Ihre Majestäten geruhte», Sich gegen die-selbe» imd namentlich gegen den Conte Correr, als Podeftl, die Stadt Venedig repräscntircnd, sehr wohlwollend anszusprechcn. Se. M. der Kaiser ließen außerdem eine am Bahnhof aufgestellte Ehrcnkom' pagnic Neune passircn. Als Ihre Majestäten in den Waggon stiegen, gaben sich die Gefühle der überaus zahlreichen, in den Bahnhof wie zum Abschicdsgrußc gekommene Menge mit donnernden Evviua's in der herzlichsten Weise kllül', — Das sogenannte „Nockerlfest" (Nu«:l,imli Lncx^Iii) i» Verona dürfte die Schaulust in hohem Grade befriedige». Die verschiedene» Gewerbe wer-dcn bei demselüc» zahlreich vertreten und zwölf Mu> sikbande» die Heiterkeit, welche dieses Volksfest erregt, noch erhöhen. Es erscheinen in ihren eigenthümlichen Trachte» und mit ihre» Abzeichen die Mchlsvcisucr> fertiger, Bäcker, Viktualienhändlcr, Oelverkäufcr, Gast» Wirthe, Klempner, Mcssinggießer, Fleischer, Stein-Hauer, Schuhmacher, Zuckerbäcker, Kaffehsicdcr u. s. w,, die Seieenindnstrie, die Schnitlhändler, Die Muni-zipalüät ist durch einen Wage» uersumlicht, uon welchem Brot gespendet wird. Viele Maskenzüge schließen sich an. Die Wagen werden uon vier Ochse» gezogen, (Tricster Ztg,) — Se. k. k. Apostolische Majestät habe» mit Allerhöchster Entschließung uom 22. Dezember auf Ansuchen der Prouinzial- und Munizipal-Kongregation, so wie der Handelskammer von Novigo aller» gnädigst zu gestatten geruht, daß die neue Brück? über die Etsch bei Voara den Namen Elisabetbbrücke erhalten dürfe, Ixnsbruck, 4. Iäuucr, Se, k, Hoheit der durchlauchligste Herr Erzherzog-Statthalter Karl Ludwig sind gestern gegen 8 Uhr Ahends uon Bozcn wieder hieher zurückgekehrt, Vozen, 2, Jänner. In einem heute bekannt gcwordcueu Schreiben des durchlauchtigsten Herr» Erzherzogs Leopold a» den hiesigen Bürgermeister cr> klären Se. k, Hoheit in huldvollen Ausdrücken, daß Höchstoiesclbcn im Einvcrständniß mit Ihren durchlauchtigste» Herrc» Brüder» und in Erfüllung der bei Lebzeiten Ihrer in Gott ruhenden durchlauchtigsten Frau Mutter geäußerten Wünsche sich bestimmt finden, dem uon weiland Ihrer t. Hoheit gegrüudc-leu weibliche» Erziehungs - Institute „Elifabethiiuim" die Summe uou 20.000 ft. »nd eben so dem männlichen Erzichungs Institute „Naiucrum" die Summe vo» >'^!10 st, zur Vermehrung des Stammvcrmögcns beider Institute aus dem Nachlasse Ihrer k. Hoheit als Geschenk zn widmen. In einem andern Schreiben Übermächte» Se. kaiscrl, Hoheit die Summe von u;ao fl, an den Herrn Bürgermeister mit der Vestim» mung, daß hiervon der hiesigen Klcinkinderbewahr-Anstalt, dem Knaben-Seminar „Ioamicnm" »»d den ehrwürdigen Schulschwestern je ein Betrag von lllio st, als Geschenk zugewendet werde. Wien. 8. Jänner. Zufolge einer kürzlich cr> fiosscucn Allerhöchsten Entschließung Sr. Majestät des Kaisers wurde das bisherige Verbot der Darleihmig uon Manuskripten der k. k. Hofbidliothek dahin nio> disizirt, baß solche Haudschriftc» in der Folge ausnahmsweise in das Ausland, jedoch nur über Inter-ucniruug der betreffenden fremden Regierung" und unter dcrcu Garantie für dlc pünktliche und klaglose Rückstellung, dargeliehen werden dürfen. Für die Zurückstellung sind jederzeit genaue, nicht allzu lange Termine festzusetzen. Die Entscheidung, ob einrm solchen Einschreiten selbst unter den obigen Vebingui!' gen Folge zu geben sei, bleibt ausschließlich dem Er-messen des k. k-. Ersten Herrn Obcrsthofmeistcrs Sr. Majestät des Kaisers von Fall zu Fall vorbehalten nnd wird hiebci nur die Rücksicht auf den Iuhalt, den Zustand, die Seltenheit und die beabsichtigte Ar! der Venütmüg der verlangten Handschrift, dann der Umstand, ob die Benützung desselben zu literarischm oder wissenschaftlichen Zwecken sich nur auf dem Wege der Entlehnung als möglich darstelle, mit Ausschluß aller anrcrweitigcu, namentlich etwaiger Ncziprozi-tätsrncksichlcn. allein maßgebend sein, (V. f. T,) — Wie der „Kat. List," berichtet, ist dieser Tage ein päpstliches Vreuc uom 28. November u. I. aus Rom in Agram eingetroffen, womit dem Agramer Konsistorium auf zchu Jahre das Recht ertheilt wird, in Ehe- und sonstigen kirchlichen Prozessen, die in Znknüft uon dem Kalocaer Konsistorium als erster Geriäüsinstanz znr Appellation dorthin gelangen, Rech! zn sprechen. Ei» gleiches Breve erging auch an das Konsistorium z» Kaloca, welches wieder als Veni> fungsinstanz in den von Agram dahin gesandlen Pro> zcsscn zn entscheiden haben wird, Deutschland. Vom schleswig'schen Ministerium ist das Verbot der „Kopenhagcner Ztg." im Herzogthum Schleswig ausgesprochen. Die „Kopenhag. Ztg.«, die seit etwa 28 Monaten in dlntscher Sprache in der dä'uischen Residenz herauskommt, ist das einzige deutsche Blatt, das dort erscheint. Es verficht die Interessen des größeren Grundbesitzes uud des Adels gegen die Bauernfrennde in Dänemark, so wie gegen die dänische nationale Partei und den Minister Hrn. u. Scheele, u»d uahm die Eilf im Ncichsrathc gegen diesen Mi-uister in Schuh. In Bezug auf das Militär-Jubiläum des Prin> zc» von Preußen berichtet die „Spener'sche Zeitung« Folgendes: In seiner Anrede an den Prinzen von Preußen sag!e Se. Majestät der König, indem er sich des brüderliche» Du bediente, daß nicht allein Allcrhöchst-Er selbst und die ganze königliche Familie, sondern auch die ganze Armee in diesem Fest- und Ehrengeschenke die innige Freude a» dem festlichen Tage auösprcchc, der „Dir, geliebter Bruder, »och oft wiederkehren möge!" Sichtlich gerührt und ergriffen von der Herzlichkeit der königl. Worte, erwiederte dcr Prinz: «Du hast mir heute Morgen schon so viele Ve-weise uon Liebe und Gnade gegeben, daß mich die Ehre, die Du mir jetzt zu Theil werden läßt. fast überwältigt, denn uon imiiu-m Könige und Kriegs» hcrru im Namen der Armee ei» Zeichen dcr Aner> kcnnnng zu empfange», ist ei» Glück, wie ich es weder erwartet, »och .r sagen, daß mein Mllc stets ,ic»'isft»haft »»0 treu war. Daß ich aber Deiuc Zufriedenbeit erreicht, danke ich großcntheils deu hier «mmscüden Vertretern dcr Armee, mit deren größler Z„l)< ich i» dienstlichem Verhältnisse gestanden, weil sie mir Vcrirauen entgegen getragen mid weil es mir gelang, dieß Vertraue» mir auch zu bewahren. Mögen sie mit mir iu den Ruf einstimmen. der in diesem Augenblick unsere gemeinsamen Gefühle dcr Liebe uud des Dankes für Dich ausspricht. Es lebe dcr König!" Anf die Anrede des Grafen Euleüburg, dcr Se, k, Hoheit Namens dcr Abgeordneten beglückwünschte, erwiderte der Prinz, nach dcr „V, Ztg,", unter An> dcrcm Folgendes 1 «Wir stehen am Vorabend großer, ernster Ereig» 3V nisse; es ist zn cnvarlc», daß Se. Majcstät der König bald Vcraulassung hat, ciücu T'/cil dcr Armce z» d,n Wasfcu zu rufen, nnd Icdcr wird, das >ociß ich gcwiß, dcm Rufc scincs Bönigs gcrn nnd nut Freuden folgen, Abcr ich bitte Sie, mcinc Herren, Sie, die Vertreter dcs Volkes, rütteln Sic dnrcb Il»c Einsprache» und Uttheilc nicht an dem bcirlicheu Kleinode unseres Vaterlandes, a» nr Wcbrl'afiigkcic dcs Volks, Tie Armee ist gut, die Disciplin ist vortrefflich; um diesen trefflichen Geist adcr zu erhalten, gehört sehr viel da^n, es gehört das dazu. daß Sie, daß das Volk für dcnsclbcn ist," Schweiz. Folgende Mittheilung aus Solot hurn im „Vund" berichtet übcr die Thätigkeit iu diesem Kanton: „Seit dcin 20. Dezember steht ein überzähliges, 809 Wann starkes Bataillon im eidgenössischen Dienste; es wurden zwei einzige Begehre» nm Versetzung in ein Reservcbataillo» eingelegt, die aber wieder zu» rückgezogen wnrdcn. An der Organisation der Landwehr wird mit möglichster Thätigkeit gearbeitet; über 20 nichtige Unteroffiziere sind zu Offizieren befördert worden; auch gediente Offiziere ans Palrizicrfami-lim sind eingereiht. Das Bataillon soll iu den nächsten Tagen diescs Monats einen Untcrrichtsknrs be> stehen. Die beiden Dragoncrkompagnicn sind inspi' zirt worden, "Bevor man hier Keuntuiß uou der Verordnung des Bnudcsraths vom 24. Dez, hatte, wurden vom hiesigen Rcgierungsrathe noch weitergehende militari' sehe Vorkehrungen angeordnet; alle laudcsabweseuceu Dicnstpssichleu wurden zurückberufen, uuo sie rücken ans fernen ^'andcn ein. 3lcbst der Mobilmachung der Landwehr wurde die Errichtung von Freikorps und des Landsturms aubefohlcu; die iu allen Gemein-deu eröffneten Verzeichnisse erzeige» zahlreiche Unter, schriftcu. Auf 37 verschiedenen Smumlnngsplätzcn wird wöchentlich drei Mal während 2 Stunden den Dienstpflichtigen und Freiwilligen in deu Pflichten der Schilowacheu, iu den verschiedenen Zweigen des Si> cherheitö- und Vorpostcndicnstes Uutcrricht ertheilt, Alle Vüchseumacher sind für einen Untcrrichtskurs dc> sammelt. Es werden Verzeichnisse aller nicht dem Staat angehörende» Feuerwaffen aufgenommen und, nieim nöthig, in brauchbaren Stand gesetzt. Alle Kricgsfnhrwcrkc sind bcladcn; für Vespaii' nung ist gesorgt, Für Beschaffung vou Schuhwcrl und wollcucu Socke» luird uon der Behörde ans gc> sorgt; der Vorralh wird durch reichliche Geschenke uon Handschuhen, wolleneu Leibchen und Unterhose» cc. vcrmclirt. Für die Bedürfnisse eines hier zu errichtenden Militärspitals wcrdcu von 5torpora!ioucn und Privaten vrrdaukcuswcrthc Veilrägc au Pctteu und Linnciizeuge versprochen," Aus Vcru, 4, Jan., wird der «Fr. P, Z." gemeldet: Herr Fay, der amerikanische Gesandte, ist vou seiner Reise nach Berlin wieder zurückgekehrt, uud wie Leute seiuer Umgelüiug versichern, ist er sehr befriedigt wieder iu die Vuuocsstaot gckoniinen. Uehri« gcus muß noch gesagt werde», daß Herr Fay weder von Seite des 'Buudesrathcs noch des diplomatische» Korps nach Berlin gereist ist. Vo» dem innigste» Wunsche beseelt, some! iu seinen Kräften liege, zur Beilegung des leidigen Konfliktes bcizniragen und mit Hilfe seiucr persönlichen Verbindungen iu Berlin das Mögliche zur Erreichung dieses Zieles zu thnu, bat cr die Reise unternommen. Ans P eru, 4. Jänner, wild geschrieben - Der Redakteur der „Schweiz Militär-Zeitung", Kommandant Wiclano iu Vase!, kündigt das momcutaue Ein-geheu der Zeitschrift au, weil „die Stunde geschlagen habe, wo es seine Pflicht sei, statt milder Feder, iuit dem Schwerte zu kämpfe»." Ueber die Sendung des Dr. Kern nach Paris wird dem „Fr- I." folgende Mittheilung gemacht: Dr. Kcru, Präsident des eidgenössischen Schnlrathcs, ist mit Herrn Barman» nach Paris gegangen. Man legt ihm ausgedehnte Vollmachte» bei, was aber von anderer Seite wieder hestrittcu wird, In'eiucm oder dem andern Falle wird mau aber nicht umhin können, der Ncisc des Geuanuten unter dcu gegenwärtigen Umständen eiue besondere Vcdcntimg zuzuschreiben, Herr Kern ist ei» Iugcnohekamiter dcs Kai,crs, und cr war es auch, der im Jahre 18Ü8, als Louis Philipp durch seinen Gesaudtcu, Herzog umi Monte,-bello, die Ausweisung Louis Napoleon's forderte, über die Verhandlungen der Tagsatzung, bei welcher er Gesandter Thurgau's war, i» diese», Bctrcffc im große» Rathe von Thurgau umständlichen Bericht erstattete, dabei ermähnte, sich weder durch das Frankreich verlangte Unrecht zur Leidenschaft hmvcißcu »och durch Drohungen eiuschüchtcru zu lasse». :,»d seine kräftige Rede für Louis Napoleon mit den Worte» sä-loß: „Thue, was du sollst, folgc was da wolle!" Der zum Oberbefehlshaber des eidgenössischen Heeres cruauute General Dufour ist am l?, Scpt, 1787 in Konstanz geboren, derselben Stadt, in dcrcu Nähe jctzl seine Truppen anf der Gmizbcwachnng stehen, Seine Eltern kehrte» balo wieder nach Geuf zurück. Nach ausgezeichneten Studie» i» der polyf technischen Schule iu Paris leitete Dufour auf Corfu dic Befestigungsarbeiten; während der hundert Tage vertheidigte er das Fort I'Ecluse gegen dcu General Fremont, Seine folgende Thätigkeit war ganz sci-ncm Vaterianoe gewidmet, namentlich als Leiter der neu errichteten Militärschulc in Thun, Eine Reihe mili> iärwisscuschaftlicher Wcrkc haben ihm außerdem 0e» Ruf eines der praktischesten Militärschriftsteller der Zeit erworben. Schou in den zwanziger Iahreu wollte ihm deßhalb Kaiser Nikolaus iu russische Dienste ziehen, Seine Erfahrung, Kcuntuissc uud Energie bewährte trotz der kurze» Dauer auch der Soudcr-bnndkricg. Der 6!)jährigc Greis ist »och vollkom° men rüstig. Italienische Staaten. Aus Neapel, 30. Dez., wiro ciuem belgischen Platt geschrieben: „Eiu au dir neapolitanische» Gesandtschaften im Auslande, so wie a» die preußische» bevollmächtigte» Minister in Paris und London (dic bekanntlich seit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den Wcstmächten und Neapel mit Wahrnehmuug der Interessen der neapolitanischen Uu-tcrthaucu betraut sind) gerichtetes Umlaufschieibe» e» klärt, daß trotz der Ereignisse auf Sizilien und des Attcntatcs vom 8, Dezember der Köuig »icht von dein Nege dcr Milde abzugehen gedenke, den er aus freiem Antriebe eiugcschlagcn habe. Das fragliche Umlaufsschreibcu führt als Beweis iiO Personen auf, die neuerdings von Sr, Majestät begnadigt wurden. Im Heere sind umfasscude Nachforschungen im Gauge; es soll gesäubert werde». Dic (ialabrcscr uud auderc Prouinzialeu. welche auf der Universuät zu Neapel ihre Studie» machte», siud »ach Hause geschickt wordc», Dcr Handel lag nie so wie jetzt daruicdcr. Die hiesigen Kauftcutc akzeptireu keineNcchscl aufSizilicu." Fraukreieh. Dic »Union" sagt, daß Msgr. Sibour nicht iu dem Augenblicke getroffen wurdc, als er i» die Sakristei zurückkehrte, sondern mitten in der Ausfüh-ruug seiner bischöflichen Fnnktioucu, während des Umzuges der Prozession. Ec war mit seine», bischöfliche» Gcwaudc bekleidet uud trug Stab uud Mitra, während cr dcr kniecnden Menge seinen Scgc» ertheilte. Der Segen wnrdc nicht gcgcbcu, sondern die Kirche wurdc sofort gcräumt uuo' gcschlossc», Dcr Mörder kuietc beständig uutcr der großen Orgel und crhob sich nur, um mit entsetzlicher Eilc sciu Verbrechen anszuführeu. Wie uon anderer Seite berichtet wird, hätte nicht viel gefehlt, uud die schreckliche That wäre unmöglich geworoeu. Es war nämlich am letzten Samstag vo» der hiesigen Polizei der Befehl gegeben worden, Vcrgcr zu verhaften, und wcgeu seines Anftrclcns i»i Prozesse votiMelun, vou dcm vorgestern bcrichtct wurde, Polizei-Agenten begaben sich auch sofort nach seiner Wohnung, faudcu Nm abcr nicht mehr zu Hause. Msgr. Sibour liebte bekanntlich die Kinder ungcmcin, nnd dieser Umstaud war hauptsächlich oarau Schuld, daß der Mörder Gelegenheit fand, seine That auszuführen. Der Erzbischof war nämlich stehen geblie-deu, um einige. Kinder zu liebkosen und zu segnen. Die beiden Groß - Vikarien, die ihm zur Scite gingen, waren eine» Schritt vorgetreten und es wurdc so dc»! Mörder möglich gemacht, deu Erzbischof mit einem Sprunge zu erreichen, Dcr Verstorbene hatte Verger immcr mit großer Güte, behandelt. Er wci> gcrtc sich zwar, das Interdikt anfznhcbcu, abcr cr licß ihm mehrere Male Uuicrstühungcn zukomme». Verger lag, wie allc übrige» Anwesenden, auf dcu Kuicu, als der Erzbischof an ilim vorüberging. Der Pfarrer von St. Eticnnc du Mout, oc Vurries, der an der Spitze der Prozession gi»g, hatte ihn znm Niederküicn aufgefordert, da er wahrscheinlich in dcr Absicht, an den Erzbischof lciehtcr heranzukommen, stehe,, geblieben war. Verger folgte sofort dcr a» ih» gerichteten Aufforderung. Ueber den Aufcuthalt Bcrgcr's in Paris, als einfacher Priester bei der Kirche St. Germain de l'Aukcrrois vcruimmt die „K, Ztg," aus sicherer Qnclle »och Folgeudcs: Herr Grau», Pfarrer dieser Kirche, halte Vcrgcr iu Ncuiüy gckauut, AIs Lchtcrcr zum ersten Male nach Paris kam. suchte cr Grand auf, und dicscr gestattete ihm, i» seiner Kirche Messen zu lese». Später plazirte er ih» als Sakristau in dcr Tuilericu-Kapelle. Als solcher schricb Vcrger au mchrcrc angesehene Mitglicdcr der Gemeinde des Herrn Grand, daß dieser ihm infame Propositione» gcniacht habe. Eiuc Untersuchung wurde angestellr. aus dcr hervorging, daß Herr Grand Vcrgcr dc» Anftrag gegeben hatte, seinc unter ihm stehenden Pricstcr im Geheimen zu überwache». In Folgc dicscr Äffairc wuroc Vcrger scincr Stelle culsctzt uud zum crsten Malc mit dem Intcrditt belegt. I» ocr >«irch>: St. Gcrmaiu dc I'Aurcrrois war, Vergcr wc-gcn scmcr Hcfiigkcit und scincr Zornesausbrüchc bekannt. Er mißhaudcltc fast täglich die Ehorkindcr, dic ihn alle schr fürchtete». Ec machte sich kci,ic Gewis- sensbisse daraus, Schulocn zu machen und sie nicht zu bczahlcn. Eiucs Tages prügelte cr scinen Schnei' der dnrch, der ihm cinc kleine Rechnung reklamirtc, indcm er sich mit ihm iu sciu Zimmer einschloß. G» Brief, deu cr am 22. Scptcmbcr 186ü an ciuc» scincr Gläubiger schrieb, drückt jcdoch mehr Ncsigiui-tiou als Zoru aus, Vcrgcr, cr war damals Pfcw rcr iu Leruin, beklagte sich darin über dic Schwic> rigkcilc». dic ihm der Pfarrer von St. Gcrmaiu t>c Auxerrois bereitet habe, uud über sein weniges Glück, Er bittet seinen Gläubiger, keine Unkosten zu machen, da sie ihm, meil er (Vcrger) keine Hilfsquelle habc, doch znr Last fallcn würdeu. „Indessen", fügt tt hiuzu, „wem, Sie mci»e» Strohsack haben wolle», so werde ich keine» Widerstand leisten." Dcr Leichnam des Erzbischofs uou Paris wnrdc in dcr Nacht vom 4. cinbalsamirt. Dic Todtenka-pelle im crzbischöstichcu Palaste, woriu dcr Lcichnan, öffentlich ausgestcllt wird, ist am .'!. hergerichtet wor-dcu; dic Ausstellung wird am tt. bcgiuucu uud drei Tage dauern. Dic Gemächer des nntcrcn Erdgc-schosscs des crzbischöflichcn Palais sind für dic Tod> tcn-Kapellc hcrgcrichtct worden, Drci mit schiuarzcm Tnch ansgcschlagcnc Sälc befinden sich vor dcmjcni-gcn, woriu dic Lcichc ausgestellt ist. Dicsclbc befindet sich auf einem Ruhebette mit einem prachtvolle» Bctthimmcl. Das Wappen des Erzbischofs ist auf den Wäudcn ocö Saalcö angebracht, dcr von Tau-scndcu von Kcrzcu crlcuchtct sciu wird. Paris, i>. Iauuar, Nicht uur iu dcr kaths» lischcn, soudcru auch in dcr ganzc» übrigen Bevölkerung ist die Theilnahme au dicscm Vorfalle sehr groß, Dcr evangelische Pastor Hausmann predigte gestern i» dcr protestantische» Kirche Nne dc Villettc i» deutscher Sprache, n»d drückte den Abscheu au?, dcu jcdcr Protcstaut gegen eine so verruchte That empfinde» müsst. Wirklich war auch der crmordcle Erzbischof »icht bloß bei seine» eigenen Glaubensgenossen, sondern auch Dei dcu Anhängern aller andern Konfessionen wegen seines guten Herzens beliebt. Noch vor wc,'.!ge» Tage» kam ei» israelitischer Familien« vater aus dem Elsasse, empfohlen uou ci»em dorti' gcu gelehrten Geistlichen, zu ihm und bat ihn, c>' möge ihm beim Untcrrichtsministcr zur Erlangung ei' »cr Lchrcrstelle behilflich sein. Dcr Grzbischof uc>' sprach, cr wolle ihn de» Minister sehr warm cmpfeh« leu. AIs dcr Pctcnt bcreits sciu Zimmer verlasse» halte, rief er ihn mit den Worten zurück: „Ich vcr> gesse die Hauptsache! Vom Versprechen werden Ih« Kinoer nicht satt werden!" drückte ihm eine Rolle n,^ Napoleond'ors in die Hand uud eilte so schnell davon, daß der crstauute Empfänger kaum Zeit zu da»> km hatte. Auch ist dcr Vorschlag dcim Unterricht minister bereits gemacht worden, Pariser Kaiscr-Skizzcu hat Herr Theodor Mu«^ (2 Thlc, bei Otto Iauke in Berlin crschienc») dal Buch bc»a»»t, worin cr die Eindrücke seines Besuchs der französischen Hauptstadt im Sommer vou lttl>6 schildert. Napoleon l!I. ist dermaßen das Schicksal Frankreich? gcworve», daß die Bemerkung allerdings eine ganz berechtigte ist, die kürzlich in cincr Paris« Korrespondenz dcs «Jahrhundert« z» lesen war. Was wird ans dem Kaiser werde», hieß es dort; das ist mit andern Worten gefragt, was wird aus Frank' reich werden? Herr Dr, Mundt zitirt zu Ende sc>< nes an mannigfaltigen Betrachtungen und scharfsinni« gen Parallelen reichen Nnchcs eiuige Sätze aus de» geschichtlichen Fragmenten, die Lonis Napoleon als Gefangener in Ham (1841) nicderschricb und ails dcüc» dcr deutsche Schriftsteller schließt, daß der jetzige Kaiser nur den Friede» abwarte» wolle, um von dc»> Druck des Systems, womit der Imperialismus d>^ Lau» niederhält, zn liberalen Negicrungsmaßregelü überzugehen, „Pci freicu Völkcru" schricb Napoleon lll. dmnals, „kaun es uimmermehr eine Regierung gcbcü, die stark genug wäre. lauge Zeit dic Frcihci! im Innern licdrückeu zn können, nm dafür die Frei' hcit »ach Außcu (?) zu a/beu." Dau» folgt »ml) einigen Aiislassmige» übcr den Beifall, um wclchc» jeder Strcbcudc auf dcr Vühuc des Lcbcns bnhlc und übcr den Ungestüm, womit die Gesellschaft für dic Erschütterungen der Revolutionen auch dcn Preis dcr-sclbc» fordere, die Mahnnug, welche dic Geschichte allcn Königen znruf?: „Schreitet einher an dcr Spihl der Ideen Eures Jahrhunderts, und diese Ideen wer' deu Euch solgcn u»o unterstützcu. Schreitet Ihr n»l hiutcr ihnen her, so werocu sic Euch mit fortreiße» Schreitet Ihr gegeu sie, wcrocu sie E»ä> umstürzen," So Napoleon uor 16 Jahren. Es kommt abcr, we»>' sich Muudt's Hoffunug erfüllen soll, Allcs darauf a»' was der Kaiscr heule als die Gedankeu und Nicht»»' gen des Iahrhundcrts crkennt. Das Glück ist ih»' i» allen seinen Austaltcu uud Waguisscu viel zu hol° gewesen, als daß cr nicht verführt sein solllc, eb^ das herbste Cäsarcntbum und die strenge Vevorm»^ dnng dcr Nation durch vcn herrschenden Gcist ci»^ Einzigen uuter den Ioccn vuranzustcllcn, wclchc c i» dem Jahrhundert zn fiudc» mcint. , Hat es anch Hcrr Muudt nicht auf ciuc ciae" liche Kritik des ijcue» Napolco»ism»s abgcsehc», ' 33 W»»„, , " .»« >»......«.„„.„««m«',^». „»,»»,»».......», ,,,„„„ »^...............'l aab ihm doch jeder Schritt über das macadamisirtc Pflaster Uon Paris, jedes Bauwerk, deren seit dcr letzten Jahre so viele neu erstanden, jeder Eintritt i» ein Kasfthhans oder in cine Kunstsammlung, jeder Besuch eines Rcdaktionsburcank oder einer Theater» Vorstellung Veranlassung, immer und immer wieder durch das Alles hindnrch den Cäsar zu erblicken, dessen Gepräge die Dinge nnd Anschauungen tragen, die im heutigen Frankreich zu Tage gefördert werden. Abcr nicht allein, daß die «Paris« Kaiser »Skizzen" das regierende System für die moralischen Schäden der heutigen französischen Gesellschaft in r>cr ausgedehnte' ste» Weise verantwortlich machen, einer Gesellschaft, „deren handgreifliche Unsittlichkcit und Gemeinheit" nach dem Verfasser am Ueberzcugendstcn durch den Inhalt der jüngste» Theaterstücke und die Motive, welche die Handlung der darin gezeigten Persönlichkeiten bestimmt, charakterisirt werden, sondern die Skizzen behaupten anch, daß das Andenken an Lonis Philipp fortlebe, ja daß das konstitutionelle Regime des Bürgcrkönigs durch den Vergleich mit Republik und Kaiscrthnm, einer Mehrzahl von Franzosen in der Erinnerung als ein goldenes Zeitalter vorschwebe. Eine Hanpluerändcruug ist, Mundl's Beobachtung zu Folge, in der Stellung der französischen Frauen zur Gesellschaft vorgegangen. Das weibliche Gcschlcch! hat einen Rückschritt gemacht, ans welchem man fast auf einen Niedergang der allgemeinen Zivilisation schließen könnte. Die Pariser Frau ist vou ihrer Iei> tendcu Nolle zu einem Modcprodukt herabgesuukeu, dessen geistige Anlagen und sittliche Vcdentnng in LuMs uüd rein sinnlichem Außenwesen ersticken, Einen ähnlichen Sturz zeigt die französische Litcralnr, den tiefsten die Tagespresse. — Hcrr Mnndt beschließt seine Darstellungen mit einer Auseinandersetzung der neapolitanischen Idee, Je flüssiger das Buch geschrieben, je schlagender es in seinen Beispielen uud je bc> rcdter es iu seinem Vortrage ist, einen desto beunruhigenderen Eindruck bringt das Gemälde hervor, welches darin uon den französischen Zuständen ent> worsen wird, (Tr, Ztg,) Das „Pays" entbätt folgende Mittheilung - „Mch-rcrc fremde Journale kündigen an, daß die französische Fregatte „Virginic", die sich in den Gewässern > uon Kanton im Monat Oktober befand, an dem Bombardement von Kanton dnrch die englische Flotte Theil gcnomnmi hat, Privatbriefc ans Indien dcmentirc» diese Nachricht, Sie versichern, daß der französische Kontrc-Admira! Guerin, der scine Flagge auf der „Virginic" bat, auf Verlangen dcr französischen uud fremden Residenten ein Dctaehcment von 73 Mann zum Schutze des Eigenthum« der Neutralen ausgeschifft uud daL dieser mit Zustimmung des englischen Admirals ausgeführte Akt der Menschlichkeit cine sehr gute Wirkung und vortreffliche Resultate gehabt hatte." Amerika. New-Dork, 1U. Dezember. Nach direkten hier einssctroffencn Berichten war Walker aufs Haupt geschlagen und befand sich abgeschnitten vo» seinen Trnppen, die an Allem Mangel litten, am Bord eines Dampfers auf dem See, (Tr. Z.) (Telegraphisch aus Liucrpool.) Pr. „Afrika" si„d üN,«N0 Doll, bar uno eine New-Yorker Post uom 28. Dezember zur Hand. — InNcw-Dork waren mehrere Meetings gehalten worden, um zn berathen, wie man Walker in Nicaragua am Besten unterstütze» könne. Es wurden bei dieser Gelegenheit für ihn öffentlich namhafte Massen von Brot, Schinken, Mehl unier Anderem anch 1000 Flinten abgeliefert. Die amerikanische Regierung soil jedoch entschlossen sein, kein Schiff aus dem Hafen zn lassin, das dem Abenteurer Mannschaft oder Kriegsmaleria!!.' zuführt. Die Lage des Letzteren scheint, trotz Allen,, was scine amerikanischen Freunde aussprengen, keineswegs benci-denswerth zu scin. Reisende, die uon Nicaragua kom-incn, schildern sei» Heer als eine zerlumpte, uu» allem Nothwendigen cnlblö'Ne Truppe; und daß dem so scin mnß, beweist dcr Umstand, daß auf das Ansuchen uou Walker's früherem Agenten in Washingion ein Dampfer in Greylown anlege» wird, nm den halb-verbungcrlcu Freibeutern wenigstens eiuige Nahrungs> Mittel zuzuführen. — Die Furcht vor einem weitverzweigte» Ncgcranfstande dauerte noch immer fort und Pntte zu Gcwalithatcn trauriger Art geführt. Viele schwarze snw verhaftet. Einer darunter, der sich ""l"»t°>' 'ieß daß er um die Verschwörung .risse, "Wlt ^" Peitschenhiebe und starb, ohne daß er ein GeMwmß abgelegt halte. Ein anderer Neger wnrdc "' Kentucky gehenkt nnd mehreren seiner M,tgefan, gencn ,oü da^elbc dort bevorstehen. Tagsueuigkeite'«?"^"'""' - Der Vorstand 'es Wiener I^enicuruercins h. an d.e Mitgüedcr dcs,e,ben ei» Programm er- '""'"' "' ""." Huuueisung auf das ^°du ,„ß cmcr Schule z»r Heranbildung praktischer ^'U anner zu Bauführern n»d Werkmeistern, wcl. ^^^lerrcich immer fühlbarer wird, je mehr das Bauwesen im Allgemeinen, insbesondere aber Eisendahnen und Industrieanlagen sich entwickeln, dense!-beu mittheilt, daß der Vcrwalluugöratl) des österreichische» Ingcnieurvereius beschlossen habe, unter Bei-stimmnng sämmtlicher Mitglieder dcö Vereins, die k. k. Staatsverwaltung zu bitten, ein Prwalinstitut mit dem Zwcckc bilden zu dürfcn, „Bauführcr und Werkmeister für die technisch-ökonomische Ausführung von Entwürfen für Schönbaulen, Eisenbahnen, Wasserbauten, Slraßeu und Fabriksanlagen heranzubilden." — Dcr „Klagcnfurtcr Ztg." wird aus Tar-vis, 7. Jänner, geschrieben- Heute Früh um li Uhr wurde hier ein tüchtiger Erdstoß verspürt, dessen Bewegung uon Südwest nach Nordost ging. Dieser Erdstoß war von cincm Gekracht begleitet. Daraus, fing es bei einem mittelmäßigen Barometerstand zn schneien an. In der Mittc des Monalcs Dezember 1836 war hier bei einem großen Schnee eine so strenge Kälte, daß die Naben nnd audcrc Vögel vor Källc und Huugcr vou den Bäumen fielen, uuo wcuu uicht in dcn Wcibnachtstagen ein starkes Thauwettcr eingetreten wäre, so würde der brrcils gefallene Schnee gewiß schon klafterhoch sein. — Die „Gazzetta di Verona" vom 4. d. M. meldet, daß Herr Ministerialratb Ritter v. Ghcga von den Hcrzogthümern zurückgekehrt ist, eine Inspektionsreise anf dcr Bahnlinie von Verona nach Botzeu nnicrnommen hat und sich nach Innsbrnck begibt, um die Bahnarbcileu in Nordtirol in Augenschein zn nehmen. — Die Gemäldesammlung, welche dem tiroli-schcn Natiunalnnisciim durch das Vermächtniß eines in Stcicrmark verstorbenen Landsmannes zugefallen, so» einen Wcrrh von 30—70.009 fi. haben; auch die Kosten dcr Ucbcrtraguug werden auf Anordnung ocs Erblassers aus der Vcrlaßmasse bcstritten, j Aus Leipzig wird unterm 6, Jänner geschrieben i Gestern starb hicr der Mathematiker und Astronom Dr. Gustau Adolf Iah», nicht nnr hier, sondern anch in weiteren Kreisen als ein seiner Wissenschaft mit Treue und Erfolg anhängender Mann bekannt. Telegraphische Depesche von Sr. Erzcll, dem Herrn Statihaüer uon Venedig in Verona, an Sc.Exz, dcn Herrn Ministcr des Innern, Verona, 9. Jänner, Gcstcr» dcn 8, haben Sc. k, k. Apostolische Majestät den Vormittag' dem Besuche einiger Aemter und Anstallcn zu widmen ge-ruh!. Um 1 Uhr erschienen Allcrhöchstdieselben mil einer glänzenden Suitc am großen Manöver-Platz vor der Porta nnoua, wo die ganzc Garnison in Parade aufgestellt war. Ihre Majestät die Kaiserin, Allerböchstwclchc einige weibliche Erziehungs-Institute zu besuchen geruht hatte, wohnte in offener Kalesche dcr Revue bei. Nach dcr allgemeinen Defiliruug führleu die Trnppen verschiedene Bewegungen i», Feuer aus. wor., auf sich, und zwar nach 3 Uhr, Ihre Majestäten zu, rückzogen. Um 3 '/2 Uhr ertheilte Se. Majestät der Kaiser Privat-Andicnz, Abends war Theater pmv im U>n!r0 lilnrmanico. Als Ihre Majestäten iu dcr Hofloge erschiene», begrüßte Mcrhöchstdicselbeu der Jubel-ruf des äußerst zahlreichen Publikums, dcr sich wiederholte, als Allcrhöchstdiesclbcu sich zurückzogen. Telegraphische Depeschen. Pad na, 8, Jänner. 41 Zwangarbcits-Sträflingen wurde der Rest, A derselbcu die Hälfte, 9 das Drittel ihrer Strafzeit nachgesehen, Venedig, 6, Iänncr. Sc. k, k. Apostolische Majestät haben für die Armen der Stadt weitere U000 L,, Ihre Majestät dic Kaiserin bcträäitlichc Bc-lräge für Wohübäligkeitsanstaltcn angewiesen. Neapel, 6. Iänncr. Eine neapolitanische Frc> gattc, mit nach Sizilien bcstimmlcn verabschiedeten Soldaten am Bord, ist in die Luft geflogen. Man beklagt viele Menschenleben. Florenz, 6. Jänner. Dcr Ministcrstaats-sekretär des Kultus, Gcheimrnlh I, Bologna, ist gc-stcru gestorben. T u rin, 7. Jänner, Der König erinnerte in der Rede zur heuligeu Eröffnung der Kammer a„ de» orientalischen Krieg. Das Hccr habe sich nm das Land verdient gemacht, dcr Pariser Kongreß habe die Allianz mit Frankreich u,id England befestigt/ die alte Frenndschaft mit Rnßlmid hergestellt. Dic Einnahmen uud Ausgaben seien im Gleichgewichte. die Regierung werde ihre bisherige Politik einhalten. Bern, 8. Jänner, Abends. Die Verständi> gung der schweizerischen Gesandten mit den, französischen Kabinetc ist gelungen. Die Grundlage» derselben sind! die Schweiz gibt die Gefangene!, frei, alle Angeklagten verlassen die Schweiz bis'zum Abschlüsse eines definitiven Arrangements. Die Dctailbcdingmv gen dürfen Nichts gegen die gänzliche Unabhängig' keit Nenenbnrgs enlhaltcn. Preußen sistirt alle militärische Demonstralione», damit die Bundesversammlung anch dem Anscheine »ach nicht nnttr dem Drucke uon Demonstralionen beralhc. Nach dcr Freilassung der Gefangenen dürfen leine feindseligen Unterneh» mungcn Preußens gegen dic Sch,uciz stattfinden. England ist hiermit cinvcrstand^!, Dcr Bundes« rath findet die Vorschläge aniuhmbar. Die Amides' Versammlung tritt am 14.. dic Koiumifsioncu am 13. d. Mts. zusammen. Dieser VermittlungZantrag stimmt mit den wesentlichsten Instruktionen stern's übcrei», einige Punkte hat Frankreich geschärft. In der Bnn-dcsstadt Bern herrscht große Fnude. Vcrl! n. 9. Iänncr. Die „Preußische Korrespondenz" cnthält folgenden Artikel: Seit einigen Tagen geht dnrch öffentliche Blätter die Nachricht einer französisch, englischen Mediation in der Neum> bnrgcr Angelegenheit. Tiejc Nachricht, obgleich mit scheinbarer Znuerlässigkeit und Detailkcuntntß gebracht und wiederholt, ist uöllig aus der Luft gegriffen. Die preußische Regierung stehet und behauptet ledig» lieh dcn Standpunkt dcr Depesche vom 28 Dczcm» bcr v. I. F r ankfnrt. 8. Jänner. Das „Frankfurler . Ionrnal" meldet ans Basel, England und Frank' reich würden die vollständige Unabhängigkeit Neuen» burg's sichern und übernehmen, Preußens Zustimmung zu erwirken. Die Bundcsversammlnng wird am'näch-stcn Mittwoch cinbcrnfcn. Paris, 8. Iänncr. „Pays" glaubt, die Ncnen-bnrger Angelegenheit sei sehr nahc daran, friedlich ge> ordnet zu werden. Eine Korrespondenz des «Mon,-tenr" bestätiget, daß Walker sich anf die Insel Oma-teste zurückgezogen habe, Paris, 9, Jänner, Morgen findet das Lei-chenbegängniß dcs Erzbischofs Statt, „Pays" meldet, dcr pcrsische Gesandte Fernk Khan werde am 10, d, M. in Marseille erwartet. London, 8. Jänner. Das Postpaquet des Postdampfers „Violett", der Montag Nachis zwischen Osteudc und Doucr mit seiner Mannschast ucrnnglückle, ist gestern anfgefnnden worden. Die nntersee'sche telegraphische Verbindung zwischen Ealais-Dover und Dover-Ostcudc ist unterbrochen, Kon st ant, no pel, 3l. Dez. Mit dem Hause Wilkin soll ein Anlehen von 12 Mill, Pfund Ster-üug zu li Pcrzcut nl pn,! abgeschlosseu werden, die Ratifikation uon London wird erwartet; die Möglichkeit dcr Rcalisirung abcr bezweifelt. Gestern wurden neuerlich Konferenzen in Angelegenheit der Donau-fürsteuthümer abgehallen, — Seit gestern wird Pera's Haupistraße mit Gas belcuchtct, L c u a n t i u i s ch c Post. Ko nsta ntinope I, 2, Iänncr. Der Abschluß eincs tipcrz, Anlthcus uo» 12 Mill. Pfo. St. mit Hcrr» Wilkin, Prokuraführcr englischer KapiMlistcn. hat stattgefnuden, hieuon sino fünf Mill, für Staats' bcdürfnisse, drci für den Sultau persönlich und uier zur Regclnng des Münzwesens bestimmt. Der Schah vo» Persic» soll sich wegen Parteiumtriebcii an den Kaiser uon Rußland um Abhilfe gewendet habe». Die russische Flotte des kaspischen Meeres hat im Balkangolf Anker geworfen uud eiuiae Inseln besetz!. Die Tschcrkessen rüsten sich zum Kriege uud sollen in einem Gefechte mit dcn Russen Sieger geblieben scin. Die englische Flotte hat die Weisung erhallen, sich für die nahc Abfahrt aus dem schwarzen Mccre vorzubereiten, Athen, 3. Jänner. Dcr persische Gesandte Gesandte Fernk Khan verweilte hier einige Tage. Lokale 8. Die Monatvcrsammlung der Mitglieder dcs Mn° sealvcreins findet künftigen Mittwoch den 14, Iänncr im Konferenzzimmer dcs Gymnasiallchrkörpcrs, worin anch dic Uonatuersammlnngc» Des historischen Vereins abgehalten werden, in, Schulgebäuoc II, Stock, um !> Uhr Nachmittag Slatt. Für alle jene Besucher des hiesigen Theaters, welche sich für dcn „Fcchter von Ravenna". u,,r des< sen lange Zeit unbekannten Verfasser einiger Maßen intcrcssirten, dürfte es nicht nnangenchn, scin zn erfahren , daß dcr SchaufpielerIulius V ö h m zu seiner kommcudcu Dinstag stattfindenden Benefiz, nebic dcm Lustspiel „Ei» Pariser Taugenichts", in welchem die hier allgemein beliebte Schanspielcrin Frl, Voll in dcr Titclparthic uor ihrem scheiden zum letzten Male auftritt, Bacherl's pittoreske „Cherusker in Rom" gewählt' hat. Nachdcm dcn Chcruskcrn beinahe die gleiche Idee des Fechters zu Grunde liegt, die Aus» fnhruug derselben sie abcr ;u dessen Travestie stcmpe'tt, so dürfte diese Aufführung allen Jenen, welche Halm's Werk kennen, einen vergnügten Abend verschaffen. Nm dcm Publikum cincn Vorgeschmack der Bcarbei° lung z» gebe», wolle» wir hicr des Scherzes wcgm eine Stelle des 2. Aktes anführe» : W lnua, „Und tciM ,„,i>,ch dnltscklii ftschtcr," -t humcIik>, s, „Daß cuch dc>s Witttr<,!!' d,,ß Deutsch Zu dcutschcn Triin,,ncr» schiiigc. Wlün dcutsch doch dcuisch c,„ch U'är, Dcm'i »,'är >s wahrlich drutsch! Solch ^li!tcrpini,!3 ___ M>icht dnitsch »nr nlc>»als drnlsch, ____ Druck und Verlag uonI^lo^,. Kleinmayr H A^Ncunberg in Laibach.'- VeranIwoVt^ Va'nlbVr«........ V ö r s < l> d c r i ch t auö dci» Abendblatt? der ostcrr. kais. Wiener Zeitung Wien 9, Immer. Mittags 1 Uhr. Die ans Aülaji innnhajtlr Verlause i« KnditMtitN Aü-faügs schr ^!dri,fte ElimnüMg sin- Inbustric-Papi^rc >vird aiü Schlüsse der Vörft t ner besft'.l» Tciwlüz, Stac>.tÄ:Pllp!crl wul!?rn v«< d?r ungiinstigcn Slimiüung Nicht tttührt. Dcviftii fthr aufgeboten nnd nildriger als gestern. National - «ulehc» zu 5 °'„ «il V. - «^ '', Anlcht» v. I, l8Zl 8. !i. zu 5'/« l»2-!»^ Lomb. Äenet, AnlehtN z« i>"/« 96 -«6 '/, Ola.i^schuIdverschleibungtN zu 5 °/„ «2 V. ^82 V, °tttl> ,. i'/.'/» 7l'/.^7>^> detw „ 4'/« »N V.-^Ni'/. dttt° „ 3«/, 5,»-ü»V, det!^ „2'/,'/, 41—4>'/. drit» „ l»,^ 1>>'/. — >« V, Gloggüiftcr Oblig, m, N!>ch, „ 5 °/„ ^'----- Ocdmblllger dclto d.'tto „ 5"/» '''^----- PcNhcr detw deito „ 4°/» -^----- Mailänder detto detto „ Ä"/» l'''!' >------ Or»nd!!!ll,,Oblig. N. Oest. ,. 5'/» 87-l-« tctto V, Oalizini, Ungar» ,.', zu l>"/« 77-7? V, detto d ^«1 '., Lotterie« Anlehen v, I, l«.^ 27.i-!i7l! detto , <^^ü< !^9-!2l! V dctto „ 1854 z» 4°/., l»7 V, - 1U7 ^ CüMo Nentscheinc__________ 1!! '/. — 1:< V> Galizische Pfandbriefe zn ^ 7» 80—8> Nordbahix Prior.-Ol'lig, z»,,°/, ««-8» V, Gloggnitz,r dnto „5 V. 8<>"«> Donau D>in>pssch.-Ob, ig. „ !i °/„ «3 V.^'°'r, Sb.N!f !^!Ü-!N4U 5 °/, Pfandbriefe der Nationalbauk l'^uonatliche UN '/.-W '/, „ ,, Oeslcrr. Credit-Anstalt »W-308>, „ «, c?est, ««fomV'.e-Gks, !«>. „ „ VndwciZ-'Linz-Gniundnel- ssiftnbah,, 2N8-270 „ „ ?!ort,b>ihu 2^8-!«8V, „ „ Etaatsciftnl',-Gesellschaft zu 50N Frans« »23 7.-323°/. 5'/„ !2mouatliche Kaisenn-Elisabcth-Vahu zu 2!>N fi. mit 3U psst. Einzahlung 1»! '/.-1lN '/, „ „ End'3!°rtde!,!sch, Ve>biudung«l>, l»W'/.—!«7 „ Thciß-Vahn l«, 7. —!<>> '/, „ Lomb.-V.liet. Gisenbahn 262 7.-263 „ „ Donau-Da,upsschiffsahrts« Gesellschaft öt!7—Zi!8 „ „ letto «3, Emission 565-2»7 „ tes Lloud ' 42^430 „ »er Pesshcr Ke!tl»b,'Gesellschast 76-77 „ „ Wiener Dampfn,,-Nesellschaj! 77—7« „ „ Preßb^ Tyr», Eisenb, >, Vmiss, 30—l!2 d,tt° '> Amiss, m. Priori», ^0-« Gsterhäz« 4!» s!, Loft 7l 7! 7. Wmbischgri!» „ 22'/. - 22 7, Waldstein ^ ., 24'/.-25 Keglevich „ N7.-!2 «aim „ 39 7.^4« St, Genoi« „ 37-37 7, ilialffy „ 3U ^ÜU 7. Clan) „ ^__________ 3!, -39 ,/. Telegraphischer Knrs° Bericht der Staatspapicrc vl'm ^l<>, Iäiincr ^8t>7, VwatSschuldVlrschl'eibungtn . zu 5 pst, st. ii, CM, 82 1,2 dctto üu« der Naticual-Anleihe zu 5 fi. iu CM, «3 !!>/!<> detto ,.......il/ü „ 7! !/4 Darlehen mit Verlosung v, I, IK3N, für !l»0 st, l2!> 1/1 >85>^, „ l»0 ss, !U7 /^ Grunblntlastimffs-Vbligatioiuo von Galizien »nd Ungarn, samnit Appertinenzln z>: 5 7» . - ^^ ^ Orundentl,-Obligat, von anderen Krouländern , , 85 Banf-Nltie» pi, Stück...... ION st, in CM. . Vank-Pfandbriesc, <2n!onatl, pr. IN0 fi, zu 5 7»..........U ' >/i fi^ in CM. Gscompte-Äktien von 3Ucde,-O,sterrcich fnr 500 st......... 580 ft, in CM, Aktien der östcrr, Kredit - Anstalt für Handel »»» Gewerbe zn2U!» ff, pr. St, 3!!7 st, in EM, Nkticl! der k k, priv, östcrr, Vtaatseiftnbahn- gescllschaft zu 200 st,, voll eingezahlt 3!« ff. V, V. mit Ratenzahlung ....... - st. P, V, Nftien der Kaiser Ferdinands-Nordbahn getrennt N! l!)tt<» st. CM. . . . 2^!»H ft, CM. Mien der MsabetPahn zn W<1 ff. nnt 3«°/, Einzahlung pr. Stück ... 203 !/i st, i>>, V^ Aktien Tüd.'vcord-Vahn-Verbindiiüg zu 2!>U si, mit 3«7« Einzahlung pr. St, 2N ,'!/.'» fi, in lM Aktien de« öslerr, Lloud in Trieft zn N0 fi. , . ... i3l> st. », (5'i Th,ißbahn ..,',,.,... 202 ^!/> Lombardisch »venctiauisehe Eisenbahn , , 265 ,. ,>, Wechselkurs uom iU. Iänncr <8.'!7, Nügsburg, jnr !V0 fl, (l,,^,^ ^^^ !l»6 3/i Us^', Frankfurt a, M,, für !2<» ff, s„hh, lg„. ei,nh ,o^ 3Mo»U Hamburg, für 1 N,> !'.'lart Äanko, G»,!,,' 7^ .',/^ 2 Mun U Livorno, süc 3i!d, l 0!! i>/8 2 Äou tt London, für 1 Pfund Sterling, Gulv, , !N,!8 l/2 Äf. 3 Mon U Mailand, für ^«0 österr, Lire, Guld, , 5Vs, 2 Wionil Paris, für 3N» Francs, Gnlo, , , , >23'/5 2 Mon t Aufarcst. für l Onlt,, Para , , , , 2l,'i!,2 3> T, Sin t lloustantinopcl, für l OnldlN ^,,-,,« , , ^5,7 ;;> T, Sielt K, f. vollw, Nüinz-Dukatc,,, Agio , , ii Gold- undSilbcl'Kurft voiu 9, Jänner 18ü7, Ocld, Ware, Kais. Münz - Dukaten Agio.....9 !/8 !' 3/8 dt°. Äand- dto, „ .....8 !/8 8 l/2 Gold »l in»rco „ .....8 8 Agio G.li' Ware, Napolcmisd'or „ ..... 8,!»> 8,>7 Souverainsd'or ......, , N,20 14,20 Fnedrichst.'°r ,...... 8,i? 8,47 Engl. Soveriignes ....... 10,22 1N.22 3i.ussischc Iüipcricle „ ..... 8,2U L,3<> Silber - Agio ..... 5 1/2 «l K. K. Lo^toziehuugen. In Trie st am 8. Jänner 185?: !l. ', Iänn,er 5857: 78. !7. «0. 2-l. 4^, Die nächste Ziehung wird in Wien am 2l. Jänner 185? abgehalten werden. A ltzei g e dvr hier angekommene« F;e^„h,ste,ial,-Coxzipist, — Hr. Wlaf Eberhard Waldbing - Wiuzach , Pnraiier. — Hr. Bai on V«öcy, t. k, Odel-Iiciitcii cmt, — Hr, Kcclzig, f. r, ^i^i!i^>al!c, — >vr, Wa,nek, t. k, I»-ge,üei,r, und — Hr, Äiall.uli, Priuaiil'r, vo,> HLie», ^^ Hr. Koffein, t. k. l)bc!>i^uienanc, «on Padua.— Hr. ^likslch , Handelsma»,!, o«,'» Karlstadt. 6, '^l. » (2) Nr. 7N22. K u » d tn achun g. Die Administratiul! dl'r mit der ersten öst>!i-rnch'schen Spavkaffc vcrcs,i,igi>.n allgemeine Ver-sorgungsanstalt macht yicmic bekannt, dc>ß die milsclst Kundmachui,g uom 25. Apri! ^l85i» angezeigt''», Den IiNt^isl'lül'l! del,- IayrcößeftU-schafl.'l> I«25, l)>s in<:lu«!v« t85l> für dab Jahr 185«'s Intern efsrnl.» vnsehenen Quittung lägüch, .mit Aus» nahi!>>> d^r Sonü° «öd Feiertage, vo,, 8 Uhr Aormltt^gö l>lb 2 Uhr Nachmittags t>ti >l)r>r Kaffc i» W,en drhoden oder dci den ^omman^ dicn, >n den KroiUänd^i» zur Behedu-'g a»ge-mcldct werden könne» . Wien, am 15. Dczcmdcr l85U. B o!, der A d m l„ i st ru c > o i! d»r n>it der erlien österreichischen Sparkasse ve>> eü,!^c,n allgsMilncn B^sorgungS'Anstalt. 3. 27. (3) Gine Goncipienten - und eine Kanzelisten - Stelle sind bei dem k. k. Notariate zu Littai in Kram zu vtlgebln, Auskunft ertheilt, über legale Nachweisung dcr ilfordnlichen Fähigkeiten und vollkommener Kcnntniß der krainischeü Sprache, der k. k, Notar zu Franz bei Mli in Untersteier. Z. 63. Johann Hudetsckek, im Gewölbe Hcius-Nr. 213, zu den staunend billigsten Preisen zu haben. Es wird um ge« fälligen Zuspruch gebeten. Z. 242«. («) Bei '>!. Sommer in Wien ist erschienen »nd bei Ign. v. Kleinmayr sl F. Bamberg in Lailiach z« !>al?en: Illuftrirter katholischer sir das Jahr i«57. Zur Förderung katholischen Binn es. ^ oroschilt 3U kr. Ein, namcntüch nn Masü)inenauß gut bewanderter Gußmeister wkd unter fehr vortheilhaften Bedlngnlssen m einer Maschinen - Fabrik und -bedeutenden Glcßerci in Stnermark sogleich aufgenommen. Hierauf Refiektirende wollen sich persönlich, oder in portofreien Zu^ schnften, an Joses Körösi ln Graz wenden. vc>U g^dunllün — 2ll (iüzellllnliou — »tot» vui'i'lUliiL bei Joliaim CtfoiitiM lit Iiiiiliaeli.