l^oAvKui psaÄM ^tMWIWW^ vH?W>W»^ v«chd?»cke?el. wüttv «ka « r»l«pd,» z, v«»s»pr«a »si »n «doilneme>»t»v< . .............uttroz für Sk»ei»l«» »0r minderte«» ein«» M«M», o«h«. Haid »a? «wdeUea, dr,»M«i,«»e «im zusentze«. Zu Vrtel, ohne Marke «erden nlchl berßckw^ tig«. lnserokenannahme w M«W«» bei de? ttdminlittaktsU der SeNm,», t«vi» bei «lle» 9iöh«en i^nno»««». » oe» l»» «» N«»»andeO. «r. 2SS. Marlbor. MlMvoch, 2t. November tS2» SSÄadrg. Teilung des Staates in fünf Provinzen? Angeblich hat man sle ehemalige Minlfter Dr. Milan Srstiv mit dem Chefredakteur der „Ro» vosti^, Toni Schlegel, über die Konturen eine» neuen BerfafsungSentwurses Geeint jt haden. der die Staatskrise lSsen fo>-te^ Der Entwurf ist an einer hohen GteKe de eitS im vorhinein genehmigt worden. 7 er Gtoat soll nach diesem Projekt in süuf Prouwzen, und z»ar wie folgt eingeteilt werben: Jede Provinz erhält ihren Landtag mit legiflativen Vollmachten. Mir ge-meinfame staatlich« Angelegenheiten soll ein gemeinsames Parlament und ein Oberhaus gegründet werden. 1. Provinz: S l o w e-n i e « mit Prekmurje und der Murinsel; S. ProvinzZagrebfür Kroatien, Slawonien, RordwesthoSnien und Rorddal-matten bis zur Neretva; 3. P r o v i n z G a r a j e v » für das Übrigen Bosnien, die Herzegowina, Süddalmatien und «Lon-tenegro; S. Prouinzveogradfür das Vanat, die Baöka, Gyrmien und Rord« serbien bis Alekfinac, dem Sandiak und dem Bezirk Tuzla in Bosnien; 5. P r o -o i n z Z e t a sür Serbien siidlich von Alel finac und für Mazedonien. Dos Königreich Albanim auch von Äugosiawien anerkannt! Tll. T i r a n a, Zn. November. 'Der slmdte des Zttnigreiches THG, M i h a 1-l o v i ö, hnt gestern in feierlicher Audienz lteS neuen Mnigs Zogu 1: sein Beglaubi- gungsschreiben ii^rreicht. Damit hat ^ auch das A^greich der. Serben, ltrsaten und Slowenen bie Monarchie und Dynastie der Aogu rechtlich anerkannt. RllcktrIN »urow» LM. S o f i a, 20. November. Wie in politischen Kreisen verlautet, wird der Mi« nister des Aeußcren Burow demnächst si^'in Demissionäqesuch einreichen. Die Demission ist eine Folge der Spannung zwischen dein genannten Minister und dem Kön'g. Affäre Svetwvit LM. B e o g r a d, 20. November. Die »Affäre C v e t k o v i v hat noch imm?r ni6)t ihren Epilog gefunden. Die Ang'^le« gcnheit wurde heute vormittags in N'..»glc-rungstreisen zur Sprache gebracht. In diesem Zusammenhange wurde der Ministv'r-Präsident Dr. K o r o 8 e c heute vormitt.igs vom König in Audienz empfangen. Dr. Ko-roSee berief sodann den Obmann des radi« kalen Klubs, V u k i ö e v i zu fich und unterhielt sich mit ihm in einer längeren Konferenz. Wie die „Politika" erfährt, ist von seiten der regierungSgegnerischen Radi-kalengruppe eine Interpellation an den Innenminister zu erwarten, worin Aufklärung über die Stellungnahme des Gesamtkabinetts zu den Uebergriffen deS Ministers Cvetkoviü in Ni8 und Propuplse gefordert wird. Zu diesem Zweck wurde heute bereits der Partcichef Stanojeviö nach Beo-grad benifen, um sich liber die Vorfälle von Prokuplje zu äustern. Stanojevi^ wird angeblich auch mit S a v S i 6 Rltcksprache neh men, worauf letzterer vom Könic, in Au« dienz empfangen werden wird. Kurze Nachrichten LM. B e o g r a d, 20. November. Me aus de« Haag herichtet wird, hätte der In» ternational« Gchied^erichtShof im Haag dieser Tag» den Prozeß, der von den fran-zSfischen Befitzern serbischer Borkriegsrenten gegen den SHS-Gtaat angestrengt wurde, erledig«« solle«. Die Berhandlung ist jedoch wegen Erkrankung deS rumänischen Senats Mitgliedes auf uubestimmte Zeit vertagt worden... » LM. B e r l i n, 20. Noveutber. Am 24. d. M. werden hier die jugoslaiwisch'deutschen Verhandlungen über die Konvention, betreffend den Schutz der südslawischen Arbei, terschaft in Westfalen, beginnen. « LM. B il k a r e st, 20. November. Dieser Tage wurden anläßlich des Landeskongresses der rumänifc^n liberalen Partei mehrere Dissidenten angeschlossen. Der Min derheitenblock im rumänischen Parlament ist zerbröckelt, da sich die D e u t s ch e n mit dem Kabinett Maniu ausgesöhnt haben, während die U n g a r n unter Fülzrung des Grafen B e t h l e n, eines Bruders dcS ungarisc^n Mimsterprästdenten, selS''tän-dig vorgehen werden. Die Sozialdemokraten haben ebenfalls mit Maniu Lkro ävo im Krivz^« z^kslkavv Ilarlnirzsori»! ksqulsm 21. HIov. ein Komproiniß abgeschlossen, daß ihnen dieser nuf der gemeinsamen Liste < Mandate zusicherte. « LM. P r a.g, 20. Noueuil'^^r. ^^'(stevn wurde hier der Veveiu all jener geqri'lndet, die den Zunamen „N oval" besitzen. Ter Berein wählte den UniversitätsprofessorDr. Karl Novak zuni.Vorsitzenden. Der Verein zählt N.3K0 Mtglieder, besitzt ein eigenes Organ und gibt nur die soziale Tendenz zur Unterstützung der bediUftigen )?o-vaks vor. Börsenberichte Zürich. 20. Nov. Devisen: Beograd 9.ISS0, Paris 20.30, London 2S.19Ü, New. York 519.45, Mailand 27.215, Prag 15.39, Wien 73, Budapest 90.60, Berlin 123.75. Zagreb, 20. ?^v. Devisen: Wien 300. Berlin 1350, Mailand N8.25, London 370.10, Newyork 56.935, Paris 22S.50, Prag 168.77, Zürich 1095.60, Budapest 992.7. — Effekte": Kriegseutscdadigungsrente 435. « Ljubljana, 20. Nov. Devisen: Amsterdam 2M5.73, Berlin 1356.25, Budapest 993.27, Brüssel 791.12, Zürich 1095.60. Wien 800, London 373.14, Newyork 56.925, 7 kk ging erst w» Veit Ol«»ei»ont!lettSdneIrrSkt«n. uaäv»ckw mit k(opf»ckmer»en. t»la«UgkeN Uedeilcel» auf. Line o6er »vel ^spiri»- 'kadlette» Verden lkm l,ln6erunD verschalen. ?orÄ«ri» 5l« «der »ist» iUe vrtAtaMt. p««>nwtz ^ mßt «ler dla« roter f'i Paris 222-50, Prag 1l;8.77, Triest 2N8.37. Effekten (Geld): Celjjka 158. Laidache» Kredit l2Ä, .^treditnnftalt 17.',, VevLe 110, RuSe 2lj0- 280, Erste Kroatische 9l20, öe8i» l0ö, Bnugesellschast 56. Land w. Pv o dukt e: Tendenz uw verändert. Obschluß 1 Ä^'ggon Mehl und I Waggon Ltleie. ln. Der Verband der Privatangestellten Jugostawiens in Maribor amtiert in seinen Vereinsränmen ani Slomskov trg 1k jed^n Dienstag. Donnerstag und Samstag von 19 bis 20 Uhr. Die Mitglieder werden ir« sucht, ihre Mitgliedsbeiträge dortselbst ent« richten zu wollen. Es werden neue Mitglieder aufgenommen. Im Bereinsheime sind alle nötigen Informationen in StandeSfra« gen erhältlich. Privatangestellte, besuchet euer Heim! ln. Der Gehilfenausschuß des HandelSgrei miumS in Maribor amtiert im Vereinslo« kal am SlomZkov trg 16 jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr. .^andelsgehilfen, wendet euch in allen Standcsfragen regelmäßig an diet Vereinsleitung uni einschlügige Jnforni.nio« nen! 6«? ^»rdurger Leitung ?^onsis'^bonnsmsni ssrnt Austeilung nur 5 Oin IrKWSrRsi'srA Sie m äe? t^ontsgssusgsds 6S7 dun^sr Zestsr Ci'kolgj M VrovIslvWe Demokratie in Rumänien? Das Kabinett Mantu nur eine Äebekgangsregiemng s -BraNanu ln Reserve? — Dle Macht der „Siguronza" B u k a r e st, 19. Novemibee. ßen, worauf Bratianu wieder zur Macht zurückkehren wird. Die neue Regierung hat die Zensur Awar abgeschafft u. die Annullierung des Staatsschutzgesetzes angekündigt, sie wird jedoch die Macht der reaktionären „Siguranza" (politische Polizei) nicht zu brechen vermögen. Die neue Regierung wird die Anleihe abschließen müssen. Unter schweren Bedingungen der Westmächte, die die rumänische Politik wegen ihrer antirussischen Pläne kontrollieren wollen. Die Regierung Maniu wird zwar mehr Demokratismus in die Inn?ro aten) Repnlblikainschen Bauern- und Arbeitel block 12-18, sel>l^iständige Demokraten 7l)'2, Radikale -113, Kroatische Volkspartei einige kleine l^ruppen zusammen ^15 Stimmen. Die geknppi'lten Listen der Radi-öianer, Föderalisten und republikanischen Arbeiter erhielten demnach 24 von 41 Mandaten, also eine genügende Majorität. Die stärkste Partei ist >die RadiL-Partei, an zweiter Stelle steht der Arbeiter» und Bauernblock (äußerste Linke) und an dritter die Föderalisten. Der Einfluß des einstigen Bürgermeisters Dr. Tartaglia ist im Abneli-men begriffen. Die Wahlen hatten politischen Charakter. 20 VreHprozeffe im Vonama Dinit Dkniö nicht der Korruption, „nur" der Spionage angeklagt. — Der Flugmotoren-lieserungsskandal und seine Ergebnisse. Der „Jtttro" vom 20. d. M. macht im Znsammenbange mit der Neusatzer Moto-renaffare folgende Feststellungen: Die Affäre Dinil! mit der Belieferung des Militärflugwesens hat die breitesten Dimensionen angenoniuien. Die in der Beograder Pri'sse angefachte Polemik will kein Ende nehnlen, und jede Antwort der Beteiligten bezw. Betroffenen, die sich zilr Verteidigung qenieldet haben, endet mit dem Refrain: „Ich habe übrigens die Klage eingereicht." Ievdjeviü klagt gegen mehrere Verlenm- Technik des Rotstiftes Die Konfiskationspraxis in diesem Lande hat eine Höhe erreicht, mit der wir vor dem Ausland uns »brüsten« könnten. Ich finde jedoch, daß die Rotstifttechnik unserer Staatsanwälte und Polizeidirektoren dennoch UnVollkommenheiten aufweist, die jedem aufrichtigen Freund des freien Wortes und der freien Kritik als ein schwacher Trost zu erscheinen vermögen. Es wird wahllos konfisziert. Das erstaunlichste dabei ist wohl die Tatsache, daß zumeist die harmloseren Niederschläge kritischer Geister dem Anathema des Staatsanwaltes verfallen, während die wirklich für die bestehende »Ordnung gefährlichen« Enunziationen ungestört erscheinen können. Nun: Worte sind Zwerge, Beispiele sind Riesen! Der Direktor des Nationaltheaters in Beograd/Dr. Branko G a v e 1-la, einer der begabtesten Regisseure und Dramaturgen dieses Landes, ist himmelhochweit davon entfernt, ein Anhänger der III. Internationale zu sein. Gavella erhielt aus Moskau die Einladung, an der Feier des 30. jährigen Bestandes des Moskauer Kflnstler-theaters (Moskovskij Inido^estvenniTeatr) teil zunehmen. Gavella traf dieser Tage in Zagreb ein, äußerte sich begeistert über das in Moskau Gesehene und beabsichtigt seine Eindrücke In einer Broschüre niederzulegen. !n der »Politika« Nr. 7384 behauptet sogar der Zagreber Berichterstatter, Dr. Gavella sei über Rußland mehr als begeistert. (Im Einzelfalle ist das erlaubt, nur viele dürfen sich über Rußland nicht begeistern, denn dies verlangt die Politik des Obrigkeits-staates). Gavella habe, heißt es dort, die ungeheuren Perspektiven der revolutionären künstlerischen Formcngebung kennen gelernt. Als ihn einige Freunde auf den Vortrag des Schriitstelllers Dimitrij M e r e 1 k o v-skij aufmerksam machten, der die *Knecht-scliaft des russischen Volkes unter dem gegenwärtigen Regime« schilderte, saute Gavella (um Gottes Willen ,wo blieb da der Rotstift!): »Hätte MereickovskiJ nur jene Parade auf dem Roten Platz in Moskau «tischen, wo die Volksmnssen anläßlich der Feier der Oktoberrevolution von früh bis spätabends vorüberdefilierten, dann hätte er sich überlegt. Vorträge in Jugoslawien zu halten.« Eigentlich müßte jetzt, in strikter Inter-preticrung des famosen Staaissclnitzgesetzes, Dr. Branko Gavella unter Polizeiaufsicht gestellt werden, weil er durch seine Begeisterung fiir die neue Ordnung in Rußland den Glauben an die alte Ordnung in Jugoslawien erschüttern könnte... Dies umso mehr, weil er ein sehr begabter Schriftsteller und angesehener Theatermann ist, der seine Ideen irgendwie... na Ja, die politische Polizei ist jedenfalls entsetzt darüber, sie hätte lieber gesehen, wenn er im Geiste des »Neuen Wiener Journals«' etwas mehr über den wirtschaftlichen Znsammenbruch der Sowjetpolitik, über das soziale Klend, über den gesteigerten Alkoholkonstun, Niedergang der Volksbildung usw. ;;u erzählen gewußt hätte. Nun wird es vielen klar, warum nur wenige Auserwählte nach Rußland dürfen, warum Seegespenster Ei» Sioman von der Insel Tylt. Von AnnyWothe. Amerikan. koptirlght IM8 by Nnny Wothe- Mahn. Leipzig. 68 sN>chdrttck vnboteN.) Estrid hatte kaum die beiden Brüder verlassen, als ihre bis daliin künstlich aufrechterhaltene Fassung zujaminenbrach. Jetzt war es so tveit — nun mußte kie gehen. Sie durfte Bent Bonkeu nicht täglich «mit denl Anblick ihrer unglücklichen Eche kränken, es ging ülier ihre Kraft, unter seinen Augen in dieser Weise fortzuleben. Btsher hatte sie sich an die Hoffnung geklammert. Bent würde ihr Helsen. Seitdein sie ihtr wiedergesehen, wus;te sie, gegen Peter Mrde und wollte er nichts ausrichten Also Miz allein auf sich selbst war sie ge-Mt. Estrid grübelte schmerzlich vor sich hin, jwährend sie zerstrent die Sachen zurechtlegte, -die sie morgen gebrauchen wurde.' Morgen, wo beide Männer abwesend war für sie die ein^iM Möglichkeit zur Flucht. ' Peter Bonken lag nichts daran, sie zu halten, das wußte sie. Nur das Aind würde er ihr ninimer lassen, daraus kain es ihm an. Estrid zitterte in dein bedanken, daß ihr ßorasam ausgeklügelter Vlan durch iraend. welche Zufälligkeiten, trotz all ihrer bedacht-sa-nien Vorbereitungen, mißlingen tonnte. Seit mehr als vierzehn Tagen war ihr Kosfer, der ihre und des Kindes notwendigste Sachen entt)ielt, in .Hamburg. Ein ihr treu ergebener alter Schisser, dein sie viele Wohltaten erwiesen, hatte ihn inilge-nomnlen. Den Gepäckschein verwahrte sie sorgfältig. Da der Alte in Hamburg geblieben, bestand keine lyefahr, daß er plauderte. Indessen beuuruhigte es Estrid, daß sie keine Wärterin fiir das ^iint» von Sylt mitnehmen konnte. Nein, sie durfte es Peter nicht antun, daß die ganze Insel lvußte, wie sie ihm davongelaufen. In Hatnburg würde sie leicht eine Wärterin finden, bis dahin mußte sie ihrer eigeneit Kraft vertrauen. War sie nicht jung und stark? Waren nicht ihre .fräste wiedergekehrt, so daß sle schon etwas wagen konnte? Estrid schlief diese Nacht nicht, .^auln graute der Morgen, war sie bereit? ans. Sarqlick' packte sie eine Tasche mit allerlei Gerät für den kleinen Jngewart. Eine große Milchflasche fand auch noch Platz. In dem Termophor würde die Milch warm bleiben, — sie dürfte wohl ohne Sorge sein. Ungodnldig gab sie acht, r>b die Männer nicht endlich das .'^^auS verließen. Sckiließlich hörte sie Peter nnd Beut im (karten sprechen nnd gleich daraus rollte der Maaen mit ibnen davon« Estrid atlnete auf, aber wie sollte sie, ohne Akkes Argwohn zu erregen, init dem ^tiude aus dem .Hause gelangen, beschwert durch die verräterische Tasche, die sie nicht entbehren konnte. Sie hatte stets daran gedacht, ihre Fli-.cht von Mnnkmarsch aus ins Werk zu setzen, mit dem Dampfer über das Watt nach Hotierschleuse zu fahren und von da iveiter mit der Bahn nach Hambtirg, wo Peter sie sicher nicht so leicht zu finden vermochte. Dieser Weg war ihr verlegt, weil Peter heute selbst von Munkmarsch nach Hoyer-schleuse fuhr. Sie mußte nach Hörnum und versuchen, mit einem der Llot)d- oder .Ha-pagdampser über Helgoland nach Hamburg zu gelangen. Das Herz klopfte ihr wild. Sie wußte genau, wie fraglich dieses Un-ternehnten fiir sie mit dem kleinen Kinde mar. Doch der Gedanke, an Peters Seite, kaum geduldet^ tveiterleben zu mlisien. oder ihm gar das Kind zu lassen, fachte ihren Mut von neuem an. Wenn sie, um in .Hörnum den Dampfer zu erreichen, die Bahn benlchen wollte, muß te sie ebenfalls nach Munkmarsch, da ihr Wennigstedt s^ti nah schien nnd sie Entdek-kung fürcbtete. Der Weg war nicht weit nach Munkmarsch und sie konnte bis dahin aut das ^ind traaen. Trotzdem blieb dle l^efahr, Peter zu begcgiien. obgleich dieser längst auf detn Wege nach L^o^'erlckleus« sein muiite. _Mstkwo??, ^ovembe?. der, der Abgeordnete Wilder den Lieferanten .Hodjera, dieser wiederum gegen Jev« djeviü und Mileti6. Dr. Gjungjersti ider bekannte Neusatzer Magnat) gegen Hodje-ra, serner Konjoviö, der Gmeraldirektor der Firma „Ikarus", gegen Hodjera und Sondermayer. Es gibt bereits 20 Klagen. Es wäre des A'^ufels, wenn w^f die Oberfläche dieser Preß-„eorba" nicht einige „Krameln" von Wahrheit hervorschwimmen würden, damit die Motorenbeliese-rungsaffäre aufgeklärt werde. Man wird bei diesen Prozessen von allem anderen sprechen, nur nicht von der Affäre, die den Pressekrieg verursacht hat. Der Hauptakteur der ganzen Affäre, Dri» gotin Diniä, der für die gelieferten schlechten Aeroplanmotoren 975lM Dinar ein-gestreicht hatte, kann aus der Verwirrung vergnügt hervorgehen, di er „nur" der Spionage und nicht der ^^orruption angeklagt ist. Die Verhandlung wird (nachdem militärische Kreise kompromittiert sind) wahrscheinlich ge^im durchgeführt werden itnd diirfte der Mann wegen Mangels an Beweisen" freigesprochen werden, während die anderen auf Leben und Tod über die Begriffe Ehre und Korruption diskutieren werden. . . Die Iustizmafchine besteht eben nur aus zweischneidigen Messern .... Der Faschismus wird versöhnlich? R 0 m, 18. November. Der sascistische Ab» geordnete Gray hat vor der Pariser italienischen Kolonie anläßlich einer National-seier in voller Ueberetttstitnmung mit dem fascisttschen Parteidirektorium eine hochwichtige politische Rede gehalten, die die radikalen Fascisten der Gruppe Farinact außer Rand und Ba«ch brachte. Gray sprach von den ital. politisch Emigrierten, die aus französischein Boden nach Besitzergreifung der Macht durch den Fascismus ihre Zuflucht gefunden hatten, wobei er eilten Unterschied zwischen F-ührern und Arbeitermasse niachte. Was die kleine Gruppe ulN die Sozialistenführer Modtliani und Turrati betrifft, so sind sie für das Baterland auf ewig verloren. Wc..; aber die große Masse der italienischen Arbeiter anbelangt, die, von der sozialkommunistischen Propaganda ausgehetzt, dem Vaterlan>de den Rücken kehrten und in der Freutde durch harte Arbeit sich ihr Brot verdieneit, sagte Grey, müssen sie stets als das „Blut von unserein Blute* betrachtet werden. Pflicht der Fascisten im Auslande ist es, sie aufzusuchen und ihnen moralisch und materiell in je^er Hinsicht beizustehen. Ein lobenswerter Anfang wurde schon gemacht. In die Ferienkolonien, die nach italienischen Seebädern zur Erholung geschickt wurden, ist auch ein starker Prozeitt satz von Kindern der Etnigrdlkka wurde dem Landesge^^chte eingeliefert, seine Frau und der Stiefvater der StaatSantvaltfchaft angezeigt. Da« gesündere Sefchlecht Xus London wird geschrieben: Wenn die Dingt'so weiter gehen, so wird die Mnn-lichkeit vor der Weiblichkeit sich schämen müssen. Nicht genug, daß die Frauen nunmehr im Erwerbsleben, in der Wahlberechtigung zu öffentlichen Körperschafteil, in Kunst und Wissenschaft den männlichen Leistungen ganz nahe gerückt sind, droht nun auch uoch die Gefahr, daß auf d??n Äebiet des Sports bald Mänirer und Frinen auf gleicher Bahn einander im edlen N»ttbe-iwerb gegenüberstehen werden. Dr. Ephr.inn Mulford, Präsident der New N^rseii Medi-cal Association, beleuchtete in einem ' ^f:ziel-len Vortrag dieses Problem unter dem Stichwort: „Die Frauen werden ^as stärkere Geschlecht!" mit folgenden wissenschaftli« chen Erläuterungen: Heute sind unsere ame--rikanischen Fral,en i. besseren physischen Kon ditionen als die Männer. Die Seidenstrümpfe und die niedrigen Blusenkragen, ^e lichten und die leichten Toiletten geben den ultravioletten Strahlen der Sonn« vollen Zu-gang Kum Körper. Den Männern, mit ih-rer dunklen, vom Kopf bis zu den Knöcheln reichenden Kleidung geht es aus diesem Gesichtspunkt nicht so gut. Die männliche Welt müßte deshalb das Kragentrldei<»«r»«^, veicke Scknuplen, lallueox» uack «o^re ssettllt» ltcde «nzlecicencten Kiinkdelten vermiTtjt», »m besten cturck «jl« votil»ckm«c^eatk bringt im Möbelhaus Ernst Zelenkain der ittica 10. oktobra S eine moderne Vr»>t ausslattung zur Schau, die wegen des äußerst geschmackvollen Arrangemeuts ollsett. Beachtung findet. m. Die Bolksbibliothek (Navodni wurde in den letzten Tagen durch dekamt-te Werke der Nomanf«j^iftftelle? Vdßar Wallace und Jack London bereichert. m. Kellereikurse. Der Kretsausschuß veranstaltet vom IK. bis 21. Dezember bei den Winzerschulen in Pekre und Kapela bei Slatina-Radenei theoretische und praktische Kellereikurse. Jeder Teilnehmer erhält fteie Nächtignng und 10 Dinar täglich als Beitrag zur Verköstigimg. Außerdem «erden die besten Absolventen der Kurse «it Preisen, bestehend aus Geräten, detzacht. Anmeldungen sind spätestens bis lO. Dezkm ber mündlich oder schriftlich an die Leitung derjeni>gen Schule, deren Kur» der Interessent zu besuchen gedenkt, zu richten. nr. Im Oktober erteilte und ßeltschte Ge werberechte. Im Laufe des Monates Ottober e r t e i l t e der Stadtmagistrat die Gewerberechte an folgende Parteien: Joh. P e n k o, Delikatessenhandlung, <^rekoVa ulica 7; Walter H a l b ä r t h, sabiiks-mäßige Ledererzeugung, Kopaliiika nl. W; Josef Glogovsek, Bäckerei, Gmeta»o« va ul. 51; Johann K a c, Fl^chhi^ei, Ru^ka cesta 8: Johann Dreoeni«?, Schneiderei, Glavni trg 2; Fnmz M a-st e k, (^mischtqvarenlMndlung, Älavni t?^ 1(>: Anna Glogovöek, Aleinver-schleiß, Smetanova ul. 51; Kathariua Her nr a n, Kleinverschleiß, Krekooa ul. 6» ?iu-dolf K o ln p a r a, Tischlerei, Kvekova ulica 10. — G e l ö s ch t wurden i» derselbm Zeit folgende Gen>erberechte: Stevo R a j-L i Erzeugung chemisch? Artikel („Ma- Franz Schubert a!< Mensch und Kllnfiler Kein Meister der gesamten Tonkunst dürfte für die kulturellen Bestrebungen der musikalischen VolkserAiehung von solch' Holser Bedeutung sein, wie Franz Schubert; beherrscht doch sein unlfafsendes Schaffen alle Geniütsstimmungen der deutschen Volks seele und es gibt keine Regung des Emp-findungslebcns, die der Meister in seiner niufikalischen (^^staltung nicht restlos erschöpft hätte. Das Bedeutendste seiner von purem Golde erfüllten Kunst ist aber das förmlich unbewußte, seder berechnenden Absicht abholde E^ttstehen seiner Werke, die alle aus dem Drange innerer Notwendigkeit vollendete Fornien annahmen, um in gleichgestimmten Menschent)erzen eine unendliche Sehnsucht noch idealen Verhältnissen auszulösen. Dabei gleicht die Musik Schuberts einer verkörperten Jugend, die schön und hoffnunHsfroh das Sinnbild reinsten Beglückens nnd ewiger Wahrheit, der noch kein Lebenskampf das Antlitz zerfurchte, darstellt. Die zartesten Früchte sei-nex Mnse,, sein uuernießlicher ^'iederschatz aber erblühten wie die duftenden Bluinen einer voin Maientau gesegneten Aue, uni durch ihren buntfarbige» Melodienreichtnm ganze Menschengeschlechter zu erfreuen und aus den grauen MißHelligkeiten dev Alltags in eine schönere, bessere Welt zu erheben. So mußte denn das unentwegt scljaffende Genie frühzeitig sich selbst verzehren; ein kleines, unscheinbares, in engen Grenzen gefaßtes Menschenschicksal hinter sich lassend, das> zur Zeit seines Erdenwallens kanul die Anfuierksauikeit der Mitwelt ans sich zu lenken verniochte, aber der Zukunft die Wege wies. Helleuchtend schlng die Flamme seines Geisteöslnges nl'er Zeit nnd Naunl, um dann wie kannl ein zweiter zum erkorenen Liebling des deutschen Volkes zu werden. Alle.Herzeus- nnd Geinüts-bewegungen iu sich tragend, schenkte nns Franz Schubert einen unversiegbaren Born köstlichster Gaben der Musik, aus dessen Neichtnm in Tagen der Freude und des Leides wahre Wunder neuer Lebenskraft zu erstehen vermögen. Sei es nun die bescheidene Form de? Liedes, sei es das Li lang bild seiner Alavierkonipositionen, die Tl.'fe seiner Kirch'.'nmusik oder die quellende Anlage und Durchführung seiner Ltammermn-sis- und Spniphoniewerke, überall zeigt sich die Größe seines Geistes, d<'r in unnachahmlicher Beljerrschuna des Empfindung^-ausdruckes sämtliche seine Lchöpsuugen durchflutet und ihnen als Offenbarung edelster Weltanschauung und Menschenwür de wahre Ewigkeitswerte verleiht. Es ui'.ir gewiiß nicht leicht nach der großen klasiischcn Schule eines Händel, Vach, Haydn, Mozart und Beethoven, die die Formen der vorbildlichen Musik 'ertigge-stellt in'd auf allen Gebieten erhabene und tiefourchl'l.istigte Werke Hinterlossen hatten, Neues zu bringen; denn erstens konntzn ihre nnmittelbaren Kunstuachfolger nicht mehr au? dt^'m Vollen schöpfen, da bereits überall Mustergültiges vorlag, und dann hatte die Kritik bei der Begutachtung ihrer Werke nur zu rasch tressende Vergleiche zur Hand, um absprechende Urteile zu begründen. Die Gefahr der Nachahmung lag infolgedessen ungemein nahe, wie es andererseits auch ungeheuer gewagt erschien, den Nioa-lenkampf mit den klassischen Großnteistern herauszufordern oder gar aufzunehmen. Go nmßte, wie beim Beginn aller Kunstepochen die Weiterentwicklnng der Musik voa einem besonderen Weltgeschehen neue Nährstzffe zugeführt erhalten, n>as denn zum An^«ge des 19^ Jahrhunderts durch das Sich-Lo^ Ringen des deutschen Geistes »om Fremdjoche der Bedrückung auch tatsächlich geschah. Die Romantik init all ihres reizvolle,! Nebenerscheinungen ttitt min ihre Rech te an utrd sindet bei den damallM ,tzMSW»»»ls«SWMsssss^^ ya'^, GlovenSka ulica 12; Walter H a l« b ä r t h, Rohhäute-Oroßhandwng, Kopa« li«ea ulioa 23; Ferdinand A n r i n-K i ö, Delikatessenhandlung, Aleksandrova eesta 31; Rosa M a k o t t e r, Möbelhand-lzmfl, Slovensta ul. ?; Servat M a ? n t-t e r, Tapezierer, Ärekova ul. tt; Josef B r a L ? o, 5>andelSagenwr'und -kommis-sion, Meljika e?sta W. m. Karambol. Gestern fuhr der 18jährige Arbeiter Paul 3. auf dem Kralja Petra trg mit dem Rade so unvorsickitig, daß er einen anderen Radfahrer umstieß und dessen Rad schwer beschädigte. m. Diebstahl. Der hissigen Kaffeehausbe-fij^in K. wurden auZ der Wohnung verschiedene KileidungZgaqcnstände sowie eine goldene Halskette entwendet. Der Tat wird ein Dienstmädchen dringend verdächtigt. m. Unfälle. Der ?5iährige, bei einer hie« sigen Fivma bedienstete Hilfsarbeiter August A. erhielt gestern nachnnttags in seiner Wohnung im Streite nnt seiner Mutter mit tels einer Porzellanschale Rißwunden a. Gesichte. — Nachmittags sliüv.zte in der Triasta eesta der Zljährige Leopold Fluch er vom Motorrade und zog sich gnrpfindliche Verletzungen am Gaslchte und am rechten Knie zu. — Beide Verletzte mußten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. m. vi« jugeublicher Einbrecher. Im Laufe der vergangenen Nacht stieg der kaum lSjährige Bolksschüler 5^rl K. durch ein zerbrochenes Fenster in die Werkstätten-räum« des Schlossers K. unter der Reichsbrücke und entwendete aus derselben einen Treibriemen, z/v« wertvolle Pfeifen und 4 lM Dinar-Danknoten. m. Neiihe Beut« der Fohrradmarber. Im Laufe des gestrigen Tage? wurden nicht Veniger als fünf ?^hrräder von bisher «och nicht eruierten Dieben entwendet. Die VeschSdigten sind der Kaufmann N.. der städtische Arbeiter G., dl?r Gendarincrie-Wachtmeister B., der Arbeiter P. und der Mechaniker K. m.Verhastet wurden gestern Franz K. wegen allgemeinen Verlachtes, Aloisie P. wegen ge^imer Prostitution und Wilhelm W. wegen AbschttbcS. m. Die Polizeichronik des gestrigen Tages verzeichnet insgesamt 14 Anzeigen und zwar 1 «wegen körverli^ier Beschädigung, 3 wegen Nichteinhaltung der- Sperrstunde, 1 «wegen Preistreiberei, 3 wegen Nebertre-tung der TtraßenverkehrSvorschriften, 1 wegen l^eberichreitnng der Palinstrecke, 1 wegen Diebstahls sowie 1 Fund- und 1 Verlust4 und isi bei der (^n^rmerie in Ttudenri abzuhlilen. «. Vetterbericht vom '>>. November ^ llhr. Luftdruck: 7.^°!: s^euchti-gkeitSniesier: — 4: Barometerstand' 74.'^-. Temperatur: S- T^indrichtimg: Vemolkung: ganz; Niedersck?lag: Nebel. * Berbaub der Arbeiterradsahrer in Ma-eikor. L^r Verband veranstaltet am d. in den Lokalitäten des Herrn R. GaLnik l.Klemenöak) in Studenci ein recht gemüt-UcheS Katharinenkränzchen mit verschiedenen Belustigungen. Anfang 19 Uhr, Ende früh. Die Musik besorgt die beliebte „Bacherer-Kapelle". Um recht zahlreichen Besuch bittet der Ausschuß. ?19 * A. Wintern» N. a«A Bonat, Grapholog und Psychochiromant, wird kommende Woche wiet«r unsere Gtadt besuchen und einige Tage im Hotel „Zamore" verweilen. A. Winterry, d«r im August hier war, hatte hier gro^, überraschende Erfolge aufzuweisen". * Die richtige Oueke für wasserdichte Straßen-, Sport- und Strapazschuhe in anerkannt Prima Qualitäten ist K a r o, Maribor, Koro^ka cesta 19. 9537 Au» Villi „Samllle K»iumiiie seiner von iliui so innig geliebten Musik versenken und W«rk an Wer? reil)cn konnte, un^ durch ih« ren Wohlklang Zunächst nur sich und den kleinen, aber erlesenen Kreis seiner Freunde zu erfreuen. Dazu bedurfte e? absolut nicht einmal der sonst notwendigen Rube ^u«d Einsamkeit, sondern er arbeitete gerade dann am liebsten unld angeregtesten, wenn eS recht toll und lustig um ihn berum zuging. Di? meisten seiner berrli chen Gesänge entstanden im Uebersch.n.inge ,der Lebensfreude förmlich ungeakint, olzne fedoch die Merkmale der Flüchtigkeit auf-WwMfen, und ans seiner Geisteswclt ergoß sich ein unaufhaltsmner Stroni unendlickien Melodienreichtums, der das Menschengeschlecht solange erfreuen dürfte, solange noch ein Mund sein Lied erklingen läßt. Der reichst? Schatz der Schiüiert'schen Kunst er« schloff sich der Welt aber eist, nachdem der Tod dem Meister die Feder aus der Hand genommen l)atie, denn die Uleisten seiner GeistesNirder batte' er geheim verborgen gel)alten und l>ei Lebzeiten vor den Au-g''n und il^lncn der Mini>elt zu beliüten gewils-t. Gerade diese it)m als Mensch und lilünsti'.r onget'orcuc Lcscheideicheit uiacht iln> Franz Schubert so überaus liebenö^ N'ert: er j6)uf, weil er eben schaffen mußte, uns'ckümme^'t um Zweck und Vorteil, un» lu'iorgt um seine äußere Eristenz und Zukunft ok^er ^Verbesserung seiner Lebcmslage. saug, wie der siugt, der in den Zweisien wohnet!" In glüliender Verehrung hing Schubert dem Geiste Beethovens an, seinem groß>'N .Zeitgenossen, dessen Genie ihm als helle Leuchte voranschritt und gegen dessen grund lmendem Wirken er sich selbst sa unbedeu« tend klein vorkaue. Aus dieser Erkenntnis schi-'n Schubert auch nicht gewagt zu haben, des gros^n ^'l'oslegen nähere Bekanntschaft nnd Freundschaft zu niachen, troßdem er ihm 182? ein .Heft vierbändiger Variationen Op. 10 mit der Zueignung verehrte: „Beetl)oven von seineur Verehrer und Bewunderer i^rauz Scl>ubert geonidmet.'^ Ter Meister fühlte sich schon zufrieden uird glück lich, wenn er in der Nähe Beethovens weilen oder dessen Werke spielen und studieren tonnte. Es steht außer Aneifel, daß viele Stimphonien unÄ .Kammermusiklverke Schu berts von der Empfindungswelt Beethovens beeinflußt und besuchtet wurden, ohne jedoch dadnrch ihre Eigenart verkennen zu lassen oder ihre persönlichen Umrisse zu ver wiscl>en. Doch bernht Schuberts Hauptver« dienst iu der Entwicklung des deutschen Lie des, dem die bis zum heutigen Tage erhaltene Forni zu geben ihm vorenthalten blieb. Al'f diesem l^e.biete konnte sich das edle s^'müt und der srinsinnige Herzenstakt des Meistere »wll und ganz entsalten; durch diese Sprache vermo6)te er sick) am besten verständlich zu machen und sein Innenle' den allt'N denen mitzuteilen, die es freudig aufzuncbuken bereit waren. Es gibt keinen Komponisten nach Schubert, der sich in seinem Liedschaffen ganz der Muse dieses Meisters hätte verschließen können. In dieser äußerlich l>escheidenen, innerlich aber unrso lebenskräftiger und reicher wirkenden ??orm des Liedes wnrzelt Schuberts ganzes Dasein, der Zweck seiirer Sendung und die Größe seiner Bestiuimung; denn was Bach für die Kirck>enkantale Reetbov«" für die Mittwoch, den ZI. Novem???. führt und in das Krankenhaus gebracht, wo an ihul sofort eine Operation vorgenommen wurde Ter Schwerverletzte erlangte erst am Montag die Besinnung wieder. Wahrscheinlich wird er aufkommen. Die Ursache seiner Tat ist unbekannt. c. Trauung. Äm Sonntag, t-en 18. d. M. wurde in der Iosesikirche bei Celje Herr Franz LeSnik, Tischlcrgehilfe bei .Herrn Brenko in Celje. mit Frl. Minka Peter-nel, Kassierin bei der Firma Ravnitar, getraut. Unsere herzlichsten Glücklvi'msche! c. Aeroklub Celje. Ann 17. d. M. fand in der hiesigen .Handelsschule ein Propagandavortrag des Äerokluls statt. Aln E.inntag, den S5. d. M. wird ein Vortrag in ^marje pri Ielöah al>gehalten werden. e. Das Kuratorium der Anton Kolenc-Stiftungen verteilte in seiner letzten Sitzung am 16. d. M. an 72 Bittsteller Stipendien für Mittelschüler in Beträgen von 100 bis 150 Dinar. K Gesuche um Stipendien wur-lden abschlägig beschiedeei. Die erwähnten Stipendien erhielten S6)üler des Cillier Staatsrealgynmasiums, der beiden Bürgerschulen und i>sr zweiklassigen ZtaatShandelS-schule. Von den Mittelschulen in anderen Städten wurden jene Schüler berücksichtigt, die aus dem Bezirk Gornjigrad stattlmen. c. Aus dem Handelsregister. Die Firma Brüder G r a L n e r, Gemis6)twarenhand-lung in Celje sPreSerngasse), wurde in das Handelsregister eingetragen. c. Wahlen in die PezirkSvertretung. Wie gemeldet, finden am 3. Feber 1929 auch Wahlen in die Bezirksvertretung Celje statt In die Bezirksvertretung, .die 50.8.'D Bewohner und 24 Gen'einden umfaßt, find 25 Mitglieder zu wählen. c. Todesfall. Ein schweres Schicksal verfolgt die Familie des Stationsvorstandes in ?!oStanj, Herrn Weingerl. Vor einigen Ta/gen starb ein Kind an Scharlach. Nun folgte dem Kinde auch die Mutter, Frau Iosesine Weingerl im Alter von 27 Jahren. Sie starb im Cillier Krankenhause, wo außer denl der Gemaihl und daS zweite Kind an Scharlach darniederliegen. Ter schwer heimgesuchten Fanrilie unser innigstes Beileid! e. Das städtische Dampf, und Wannenbad, welclies bevanntlich in der letzten Zeit neu adaptiert wurde, ist offen: 1. Wannenbad? an allen Werktagen von 8 bis 19 Uhr sÜr Herren und Donnen. 2. L>»pfbad: für Herren jeden Montag und Donnerstag von S bis 19 Uhr, für Damen jeden Dienstag und Freitag von 8 bis 19 Uhr. Im Dalmpifbad stehen ein Masseur und eine Masseurin zur Verfügung. e. Zwei verdächtige „Weltreisende". Am Freitag, den 16. d. wurden in Celje der arbeitslose Zirkusartist Adolf Z e m a n und der arbeitslose Zirkusarbeiter Adam K o ! a k festgenommen. Beide sind tschechoslowakische Staatsbürger und hatten zwei Tage zuvor ohne Reisepässe die Staats grenze bei Gornja Radgona überschritten. Sie hatten kein Geld bei sich und konnten nicht beiveisen, daß sie ihr Leben auf ehr- Sonate un.d Svmphonie oder Wagner für das Musikdrama bedeuten, erfüllte Schubert durch das deutsche Lied. Da säuselt der Zepht?r durch den erwachenden Frühlingswold, die Lerche schwingt sich jubilierend zunl Himmel emnor, sammetweich und trau lich erklingen von ferne die Sonntagsmorgenglocken, muntere Quellen ergießen sich sprunghaft zu Tal, der muruielude Bach treibt das klappernde Mühlrad uiid singt dabei von Liebeslust und .en schreiten Hand in Hand singend einher; ja selbst das Sa-genbafte antiker Gestalten nimnrt tönende Fonn an. — eine ganz bunte Schicksalswelt in Freud und Leid de? Daseins tut sich auf, UN? von diesem Gottbegnadeten den Weibekuß restloser Gestaltung und Vollendung zu enivfangen. Und zu des Meisters Fs'ßen sitzen andachtsvoll lauschende Menschengeschlechter, um durch seine unvergäng liche Kunst in höhere Regionen des sonst schnöden ErdenlebmS versetzt nnd innerlich unermeßlich r^ch beschenkt zu werden S ^parvikrqer Zektung^ Numm'kr liche Weise fristen. Beim Verhör erklärten sie, dab sie in ihrer Heimat keine Anstellung bekommen konnten und deshalb nach Jugoslawien zogen. Ein unvorsichtiger Fuhrmann. Der Knecht Josef (!. aus Skofsavas fuhr r»or Einigen Tagen mit einem Wagen durch die König'Peter-Straße und schug m,t der Peitsche aus die vorgespannten Öchssi ein. Hieb-: hantierte er so unvorsichtig mtt der Peitsche, dast er die Besitzerin Cäcilie Tnrn k^ek aus Prekopa bei Bransko auf das rechte Auge traf und es beschädigte. Der Knecht wird sich nun vor der Behörde zu vnant-WoNtn haben. Xfteater u»» Kunst WnM»ln!i Nmw ?Z^eperlOirez Dienstag, den Sl). November um 20 Uhr: „Wollen". Ab. C. Kupone. Mittwoch, den 2l. November: Geschlossen. Donnerstag, den S2 November um Nhr: „Herbstmanöver". Ab. B. Gastspiel des Frl. Lubej. Freitag, den 23. Noveiuher: Vefchlossen. Gamstag, den 24. November um 20 Uhr: „Adieu Mimi". Erftauffiihrung. » . 4- Aus dem Theater. - Doniu'rstag, den 32. d. M. tritt in dem OperettensÄager „Hevbstmanöver" die beliebte Tonbrette Frl. Maric-a Lubej als l^ast auf. Dieses Gastspiel dürfte das letzte S^ein. — Samstag gelangt der äußerst unterhaltend« . und melodienreiche Operettenschlager von' Ber« natzkh „Adieu Minii" in geglückter Besetzung zur Erstaufführung. Alovkrkvnzert Avon Noö (Groher Aafinosaal. IS. November 1N28). Die Volksuniversität ist eifrig benlüht, unserem musikliebenden Publiluni merlvolle Kiompositionen sowohl alter wie auch m'o-derner Meister'zu vermitteln, ^ie von ihr veranstalteten Äonzertabende befinden sich olhne Ausnahme auf einem beachtenswerten künstlerischen Niveau und schaffen in ihrer Gesamtheit eine erquickende, gleichsam unversiegbare Quelle musikalijckier Genüsse. Auch das heutig» Klavierkonzert, welches Pros. Ivan Noö aus Ljubljana absolvierte, bot eine Reihe auserlesener musikalischer Schöpfungen. Namen wie Back), Brahms, Schumann, Marx, Glazvnov, Ä?bussy' und Liszt zierten das Prograimm. Daneben wur. den kleinere Opern von Ran^eau, in der Bearbeitung von Godowsky und eine de« achtenswerte Komposition unseres heimischen Komponisten Zkerjanc zum Vortrage gebracht. Besonderes Interesse erweckte die Klclvierbearbeitung des gigantischen Orgel-ionjzertes in c-moll von Johann Sebastian Bach, welcher sich Pros. NoL unterzog. Orgelkl^Mpositionen für Klavier zu bearbeiten ist keine besonders dankbare Aufgabe und erfordert gründliche Äenntins aller instrumentalen Wirkungen, welche die Orgel, die Königin aller Instrumente hervorzubringen NN Stande ist. Herr Prof. Noö hat sich der selbst über«iommenen Aufgabe gewachsen gezeigt und es ist einzig unt> allein «der be» schränkten Ausdrncksfähigkeit des Klaviers, welche iiiejenige der Orgel nicht annähernd erreicht, zuzuschreiben, daß dieses gigantische Kunstwerk nicht jene Flammen zu entzünden wußte, welche einzig und allein in den empfini>famen und in ihrer Klangfarbe un-Mligcn Re>gistermi!schungen der Orgel ihren Nährboden finden. Ioh. Brahms war durch seine h.moll Rhapsl^ie op. 79 u. durch die Ballade g-^nvoll op. !l8 vertreten, welch letzteres Mrk den (Yrundton seiner Kunst, welcher in der herben Scbönhc^t seiner Weisen zn suchen ist, beson'ders hervorhebt. Robert Schumanns „Karneval" gehört AU den genialst enivf,indenen Cyllen feiner Art und beinhaltet Unsterblichkeitswerte von berückender Scl)önkieit. Die Modernen waren durch den Deutschen ,^osef Mar(Album-blatt) ,den Russen Ale^anker Glazunov sMinicture) und den ^^ranzolen Claude Debussy (danse e-dur) vertreten. Ten Abischlnß der Vortragsordnung l'ildete bie feurige „Etüde de Paganini" von Franz Liszt. ein Prüfstein für teckinische Fähigkeiten. Herr Prof. NoL hat durch sein Spiel be- Kolossale Umwa'zun« In d. Seiden-Industrie. Alle Seldenfabrikate tind billigerl Kunstseldertstoffe werden Crepp de Chine, schöne Farben Tafte für Abendkleider ab 20a" Dln ab 52 mm Din ab 74 •* Dln abgegeben. — Riesen-Auswahl von Tages-NeuHelten! 1439s Seidenwaren kauft man nur Im Warenhaus TRGOVSKI DOM wiesen, daß er die technischen Voraussetzungen, welche die von ihm zu Gehör gebrachten !kompositil>l^en erfordern, restlos erfüllt. Seine musikc^lische Auffassung ist in die Tieife ^dringend und bcweißt wertvolle künstlerische Qualitäten. Besonders zart.und duftig wuß-je er musikalische Lyrik zu reproduzieren. Etwas spc^rwmcre Pedalbenützung hätte rein virtuose Effekte (Etüde de Paganini) noch mehr gehoben. Wir haben in Ivan NoS einen Künstler kennengelernt, der sich nicht nur die Gegenwart bereits erobert hat, sondern dem auch die Zukunft gehört. D. E. B. ^ > I ch» ' > Sport Marlbor — Graz Der Einladung' des Steirischen Fußball-bündes Folge lelsten'd, absolviert kommenden Sountag u'vser Städteteam ir^ - Graz einen Städtewettkampf gegeit Graz. . Me Begegnung dürfte sitiem gatiz gewaltigen Interesse begegnen, 'da unsere Fus^^ll'er gerade in den letzten Meisterschaftskämpfen eine erfreuliche ^xmverbesierung aufzeigen konnten. Wiewohl die Aufstellung unseres AuÄvahlteanis noch nicht bekannt ist, dürften die in zahlreichen Kämpfen erprobten Kämpen „Maribors" lind „Rapids" den Kern der Mannschaft bilden, die, init einigen .ausgezeichneten'Leu'teu ,,Z^elezniöars" vervollkomninet, einen überaus widerstand? kräftigen und anc^tif^Mhigett Gegner abgeben wird. Trotz ber im Frühjahr erlittenen^ Niederlage stehen die Aussichten Unseres Teams für einen Erfolg durchaus nicht ungünsljfl. zumal Graz am s«»l6en Tc^ge ein schweres Spiel gegen Zagreb zu bestreiten hat. ^ . : Das Meisterschaftsspiel „Maribor" — „Svoboda" wird ün! 1 Dezeinber am „!^e-le^ni5ar"-Platz erledigt. Bekanntlich wurde dqs Treffen 25 Minuten vor dem regulären Spielende a.hgt^strochen. : Der „?lger-Pokal" wird am 3. Dezember mit dem Treffen der T^in^kliiten .„Maribor" und „?^lezni?ar" zu l^k'de geführt. .. . . . : Hin leichtathletifches Meeting veranstalten die Eiseubahner am komn^enden Sonntag auf dem „Ra?^id"-Sportplatz''e. : Balkanolympiade km Jahre 1929. Athen, 19. November. Im nächsten Früh-^ jähr soll hier die erste Balkan - -O l'y m-jpiade veranstaltet wei^den, die Leicht- und Schwerathletik, sowie Fußballwettkämpfe um fassen soll. Der griechische Leichtatkiletiker-verband, welcher die Durchfübrung derselben übernommen hat, konnte die Vorarbeiten bereits abschließen. An der Balkan-Olym-pia<>e nehmen Griechenland, Iugoslan^en, Rumänien, Bulgarien und die Türkeit teil-Die Fußballwettspiele sollen bereits im April, die leicht- und schwerathletischen Konkurrenzen im Mai ausgetragen werden. : Jack Dempfey redivivus? Newtiork, 19. Noveniber. In Borkreise«i verstärkt sich das (Gerücht von einer bevorstehenden Rückkehr Jack Dempsevs in den Ring. Der Exweltmeister hatte soeben eine lange Aussprache mit Tex Rickcird, welcher ihm angeblich einen Kampf nnt Paolino Uzsul:undun vorgeschlagen hat. Es beißt, daß Jack Dvmp-sey eingewilligt halbe, daß sein erstes Matcb gegen den Basken ungefähr im Juni kom. Menden Jahres stattfindet. : Sport vor Liebe. Die Kanalschwimmerin Mercedes Gleitze erklärte einem Korrespondenten des „Dailv Expreß", daß sie ihren Bräutigam, t>er anS Indien auf Urlaub in (?nigland eingetrr'ffen ist, nicht sehen könne. Sie hätte keine Zeit da^u, denn sie ' ntüsse demnächst die Cook-Straße, welche die Nocdinsel Neuseelands von der Südinsel trennt und an ihrer engsten Stelle dreiund" zN>anzig Kilom^'ter breit ist, durchschwimmen. Fräulein (Äleitze hat sich init dem jun- gen Offiziersaspiranten eines in Indien stationierten englischen Regiments, den sie noch nie geseben hat, aber mit dem sie schon lange korrespondiert, vor einigen Monaten ver-bobt. Beim ersten Besuch des .Mannes in England konnte er seine Verlobte jedoch nicht zu Gesicht bekonrmen, da sie zu beschäftigt ist mit den Vorbereitungen für das Sportprogrmnnl. Volkswirilchast Abstempelung der Feuerzeuge Auf Grund der Artikel 19 und 20 des Reglements über die Feuerzeuge und Zerr-eisen (Amtsblatt Nr. 9V ex 19Ä) haben die Besitzer von Feuerzeugen. Feuerlunten, Feuersteinen und Zerreisen alle diese Gegen stände zwecks Abstempelung bezw. Banderol liernng anzumelden. Die Be^irksverwaltilNg der Fklnanzkn-trolle in Maribor (Krekova ulica 8) fördert deshalb alle Besitzer foilcher Gegenstände (Privatperfonen . und' Kaufleute) auf, dieselben im Sinne des Reglements bei den zvständigest Gemeindeämtern späteftens bis zum 39. November d. I. anzumelden. Da die Gemeinden nach ?lblauf d!l?ser Frist diese Anmeldungen der zuständigen BeAirkSverwaltung der Finanzkontrolle einzusenden haben, wird die Oeffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, daß nach dem .?l). November die Anmeldungen zwecks Abstempelung dieser Gegenstände nicht mehr entaeaenaenommen werden und alle fene, bei denen nnaesteinvelte Fenerzeliae. Fener-lunten oder nicktbanderollierte Zerreisen noraes'.inden werten, im Sinne des Gesetzes bestraft werden. Für den Bereich der B.v^irksverwaltung der Finanzkontrolle in Maribc»r findet die Abstempelung am Tii^ der Behörde statt. ?^arte'k'n, die die Feuer^iae usw. im Wege der Gemeinde zur Abstempelung be'^.w. Bonderc'llieruna anmelden werdi^'n. ha?ien diese Geaenstände ?nr obgenannten Bezirks verwl'ltuny zur Abstempelung mitzubringen.. Die Tage, an denen die Abstempelung be-?.iebunasweandess??i»i^er. E i n a e-tragen wurden die T^irmen: Viktor a r c. fabrikSmäk^iae Erzeng'ma ^on Mal^ka^fee in Laiter?!verk^ Gebrüder G r a ö 'n e r. Gomischtn^arenbandluna in t?else und tarnst Ktiva n. j^ahrrad-, ^o-tor- und Maschinenbandlnna in Gederovci ^Gelöscht wurde die F'rma Gustav V i r ch a n. M: Märchen siir die Kleinen. — 19..^: Italienisch für Vorgeschritte« n«. — 20.50: ^rodie „Don Carlos". Anschließend: Leichte Musik. — Graz. 2010: Die Söihne Joh. Sebastian BachS. — 22..'ii'',' Kak^ettabend. — 22.2s): Orchesterkon^ert. — Breslau, Kvnzert. — 20. Ber- lifirr Sendung. — Prag. 17..15: Deutsche Sendunc^. — 19: UnterhaltungSmusik^ — 20.10: Heiterer Abend. — 21.40: Slowakische Lieder. — Daventrv, 20 4^: I)rche-sterkonzert. — 21.30: Suvve-Musik. —22.37): Schuberts „Schwanengesänge"— 2^: Tanz, niusik. — Stuttgart, 19.1.^: Splenisch (Ein^führung). — 20.15: Guitarrekpnzert Pros. Miguel Llobet. Anschließend Konz^'rt. —. 24.30: Nachtmusik. — Fra ll k f ü r t. 18.45: FranzMch. — 19..';0: Bußtag-Kon-zert. Anschließend: -Legenden vom To3. — Brünn, 17.55: Deutsche Tendung.19: A^>endro<,zert. — 20.30: Operettenmusik. — 21.30: Blasmusik. — L an gen b er g, 13: Orgelkonzert. — 1k1.30: Schubers „Schwa' nengesang". — 20: Geistliche Äbendmustk. -Berlin, 19: Jul „Zeppelin" über -Ozean. — 2t): Rothenfelder-Machebens Hsr-bild „Der Mann, den Gott schlug", — München, 1.8.35: ^ Rich. Strauß' Öper „Der Rosenkavalier". — 22.15: Esperanto. — Budapest. 17.45: Orchesterkonzert. — 22: Zigeunermusik. — 23: Operettenmusik. — Warschau, 18: Skandinavische-Musik. — .20.30: Paderewski-Abend. — 22..?0: Tanzmusik. — Paris, 20.30 Festkonzert. Gcherze Von S i l - B a r a. In einer' Irrenanstalt beobachtete -ekn Arzt einen Mann, der seinen .Kopf geg'n di'e Wand' seiner Zelle anstieß und dcib.'i schrecklich brüllte. Während einer Pause ftagte er ihn: / ' " „Tut das nicht >r>eh, wenn Sie so ^egen die Wand anrennen." „Natürlich," antwortete der Narr, „aber es ist so wundervoll, wenn ich aufhöre." . » Eine Bäuerin,' die mit ihrem Mann In Unfrieden lebte und an'allen seinen .Handlungen stets etwas auszusetzen hatte, fand ihn eines Morgens im Stall aufgehängt. „Jetzt bin ich neugierig," sagte sie, ,)waS du nächstens noch anfangen wirst?" Ein Kaufmann überraschte zwei Angestellte lvieder einmal, wie sie im Kontor Karten spielten. „Wie koinmt daS,^^ schrie er wütend, -„ich kann eintreten n)ann ich will, niemals fm-de ich euch an der Arbeit' „Ich lverde es Ihnen verraten," fagtv einer der Aic^^estellten, „Ihre GUnrMisoh-len sind daran schuld." Die Schüler -einer Provinzstadl. wllr)cn vom Schulinspektor geprüft. „Also, wer kann mir sagen, wer H.im-let geschrieben hat?" — Es entstand- eine lange Pause. Endlick) stand ein kleiner Juli' ge auf und sagte: „Bitte, Herr Inspektor, ich habe es nicht getan." Diese Geschichte erzählte der Inspektor bald darauf in einer (^sellscl)aft. Alle Anwesenden lachten. Aber ein junges Mädchen sagte: „Und wahrscheinlich hat der Zsiil^« bul'e es doch getan." . Ein Arbeiter, der seine Lchwiegevlnutler gepriigelt und arg zugerichtet hatte, mui'de vom Richter zu einer Geldstrafe vcm 5 P^d. 3 Pence verurteilt. „Weshalb die 3 Pence?" fragte der Ad« beiter. „Das ist für die Lustbarkeitssteuer," sag« te der Richter. » Die kürzlich verstorbene Lady Dunedin fuhr einst in einem Omnibus und empfand es unangenehm, daß eine neben ivr sitzende Frau fortgesetzt aufschnupfte. „Verzeihen Sie," wendete sie sich an die» se, „haben Sie kein Taschentuch?" „O ja, erwiderte die Frau, „aber ich leihe eS nur persönlichen Bekannten." » Die Schotten sind, zumeist in der LegiM-de, habgierige und geriebene Leute. Von einem Geschäftsmann in Aberdeen wird erzählt, daß er bei einer Gelegenheit ausrief: „Ich möchte nur wisien, woher die Juden das viele Geld nehmen, das ich Ihnen abnehme!" .Na^bürge, Z«lkung' Nümmir SSS. Der Herr am Abend Bon Ishn D'O rsay, dem bekannten engl. Modeexperten. Welches ist die richtige Abendkleidung? hört man sehr oft fragen und kann darin den Wunsch der Allgemeinheit erkennen, über verschiedene Zweifel in der richtigen Wahl des Anzuges aufgeklärt zu werden. Heute tragen ^iele Leute den Frack, die früher nie daran gedacht hätten, dagegen diescs Aleidungsstück stets als das Prwileg einer gesellschaftlich bevorzugten Klasse angesehen l^ben. Die Tanzwut und die zahlreichen Tanzlokale sind wohl in erfter Linie an der Wandlung schuld. Der Mantel, der zur Abendkleidung gehört, sollte aus glattem dunklen Material bestehen, entweder schwarz, blau oder ganz dunkel grau. Ein Idmhang sieht natiirlich nl>ch am besten aus, aber wenige Herren werben sich bereit finden, etn Kleidungsstück zu kaufen, dah man nur zu besonderen Gelegenheiten verwenden kann. pelzgefüt- >>WWWMW^ss«»ISWlW>MWW>WW>W>W>W terte Mantel wird nur ganz selten noch ge-tragen. Der Frack besteht entweder aus schwarzem oder blauem Material und wird auf i^ide oder Satin gearbeitet. Die Aufschläge sind entweder glatt oder aus Rippseide gefertigt, ein Material, das als besonders elegant gilt, und sind in der Form breit und kurz. Der dreiknöpfige Frack pa^t sich den Hü'ften an, und die ^öpfe (aus Bein) wer-weit auseinandergesetzt. Der Frack sollte bei allen'Gelegenheiten, mit Ausnahme von Junggesellenfesten, getragen werden. D!an ist heute allerdings nicht mehr so streng wie früher, aber wenn man sich genau an die Regeln halten wollte, so brauchte kein gut-gekleideter Herr heute noch einen Smoking anfertigen lassen. Die Frackhosen werden etwas tvei« ter als gewöhnliche Hasen gearbeitet und haben an der Seite zwei schmale Biejen, die dicht zufammenste^n. Der S m ock i ng besteht aus di.'msel-ben Stoff wie der Frack und man kann hierzu gleichfalls weihe Westen tragen. Der Mittwoch', den LI. NoSemVe?. Prinz of Wales gilt als Arbiter Elegan-tiarum in dieser Beziehung. Auch König Eduard Pflegte zum Smoking eine weiße Weste zu tragen. Die Hosen unterfcheiden sich von den Frackhosen mir durch das Fehlen der einen Biese. Die Frackweste besteht aus weißem PiquL oder „Marcella" und ist zumeist einr^hig geknöpft, obwohl man auch viele doppelreihige Westen sehen kaim, die freilich nicht so elegant wirken. Jedenfalls sollte man in ZlveifelSfcillen die einreihige Ne fte wählen. .?>erren, die viel tanzen, ziehen die neuen rückenlosen Westen vor. Man bin de stets einen einfachen Kragen mit breiten Ecken um. Es ist eine stäildig^ Regel, zuni Frack den weißen, zum Snloking den schwarzen Binder zu tragen. Das Material besteht entweder aus Piquö, Muf; lin oder Marcella. Die Hemdenfront ist gleichfalls Pigus oder völlig glatt, und die Manschetten Pasten sich dem Frontstil an. Man trägt hiezu entweder I, 2 oder 3 Knöpfe, doch werden 2 meistens bevorzugt. Unter keinen Umständen darf man ein weiches Hemd tragen, es sei denn zum Snio king, und dann nur während des Sommers bei inoffiziellen (Yelegenheiten. Die H a n d s ch u h e für beide Abendanzüge bestehen aus feinem weißen Glacß, jedes andere Leder oder jede andere Farbe ist gegen , die Regel. Man trägt fchwarzsei-di?ne Strümpfe mit schwarzen Lackschuhen. Der eleganteste 5) u t ist der schwarze Seiden-Zylinder, doch werden auch häufig l5hapean claques getragen. Manche Herren zkef?en, wenn sie den Smoking tragen, ei« n.'u fchlvarzen weichen Hut als Kopfbedeckung vor. Der Shawl sollte aus weißer, schwarzer oder scknvarzweißer Seide bestehen, eben so sollte das T a s ch e n t u ch aus dem-ftlben Material bestehen. Der Stock darf nie gekrümmt, sondern mnß stets glatt sein. Die Manschettenknöpfe müssen sich den H e m d k n ö p f e n anpassen, UNI dem Ganzen die entsprechende Vollendung zu geben. Kleiner /^nzeiqei' Derschieden« Die seit 21 Jahttn bekannten Laeueli» - kapseln werden mit bestem Erfslge verwendet bei Leiden der tzarnwege. eitrigem Ausfluß, weißem Fluß der Frauen. In allen Apotheken die Schachtel zu Dtn. 2k. 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