zur Laibacher Zeitung .HZ 133. Hamstag den6. Hovember H8^ls. Aenuliche Verlautbarungen. H. 1742. (3) Nr. 5356. Am 15. Novtmbcr d. I. Vormittags um 11 Nhr wird die Minuendo« Licitation zur Herstellung einer Sttauchspaller (lebenden Zau« nes) nächst dcm Laibachfl-sse, von der Fran-ien«brücke bis zur Casernbtücke, dann vom Matxr'schcn Haus, auf der St. Peters-Vor. stadt biz zur St. Petersbrücke, am Naty° hause abgehalten werden. — Die dicßfäNl« gen Bedingnissö sind täglich bei dem Expedite deS. Ttadlmagistratez einzusehen. — Stadt« Magistrat Laibach am 2^l. October 1842. ö. 1756. (2) Nr. 161. Conservations - Ueberlassung. Zur Uebcrlasslmg der laut Verordnung der tsdl. k. k. Camera!- Bezirks - Wenvaltlmg (I^äo. H8. d< M-, Z. 77^6, im Sittichcrhofe bewillig« ten, und auf 193 st. 57 kr. veranschlagten Eonservationsarbeiten, wird am 11. November d. I. Vormittag um 9 Uhr bei dem gefertigten Verwaltungsamte im Amtölocale des k. k. Bczirkö - Commissariateö Umgebung Laibachg eine Mmuendo-Licitatiol» abgehalten werden. — Unternehmungslustige werden hiezu emge-taden, und können die Vcoingnisse und Devise a«ch vorläufig einsehen. — Berwaltungsamt der k. k. Fonosgüter. Laibach am 20 October 1842. "3- z?62. (2) Leinwal en - kieferungs, Offerte. Wclche zu Folge hoher hofkricgS'.athll' cher Einschließung ocm i3- October l. I., ^. 2b2/l, für die Aufbringung des pro »6^/» sich ergcbendm Bedarfes an Strohfack. und Em« ^"^'Einwanden unter folgenden Deomgun-n>.lck /.« '^ nngifordert werben: t. Ka:in ^7/""'' 'Me Anzahl von Strohjäckcn. ^^"ballage-^inwanden unter dcr Beding-daß die^eferung selbst.n dm gleichen Ratc,i, nämlich Ende März, Ende Ium und Ende August ^H sicher hewirtt werde, wobei j>edoch betr:jf der Annahme oder Beschrankung der offernten Zahl die hohe Hof-kriegsstelle sich freit Hand behalt, wed höchstens bis zur Hälfte des offenrten Quantums, jedoch unbeschadet dcr guten muftermaßlgtn Qualität auch unter Einer W,ener Elle Breite angenommen werden, rvobcl dann die abgängige Breite zu einer vollen Wiener Ell,, dulch oen verhalt« nißmäßlgen Abzug an der Lange zu ersetzen seyn wlld. — I. Wird eingeräumt, daß Betreff der lieferungsMen, welche zwar in der Annahme und Ausbezahlung nicht überschritten werden dürfen, dennoch jedem Offerentcn nach Wunsch auch mehrere Raten, jedoch ,n der Art zugestanden we.den, daß dadurch die Towl-Lieferurgsf'tst b»s Ende August lLä3 n«cht Überschritten weide, sohin die ganze ^»eferung vollstreckt scyn m^sse. — ^. Zur Erleichterung des Geschäfts wird denen Liefcrantm, welche es wünschen, einen Geld, Vorschuß bis zur Höhe «lnesV,ertclsdescontrahlrtenLlcferungs,Wer-thls bcwllliget, welche solchen durch clnc von der Kammer-Procmatur gcprüfte, und für vorschs'ftmäßlg anelkanMl Pup,lIar,Sichcrhclt decken können. — Dle E^folgung dessclbln ges gen dttl'e Bürgschaft wird erst nach der Nollsi, cation dcs Contracts bar erfolgt, und von jeder klcferung durch den gleichmäßigen Abzug tus zum vierten Hhcil dcs Verdlclistls wieder h«r, eingebracht werden. — 5. Hat die Lieferung nur auf Contract gegen 3; lag eiuer 5)^ Erfül» lungs'Eautlon an die Montms-somlmfflon zu Grätz mit d« weitem Bea.mchigUlig z.u Kesch^ 22^ hm«, daß ditse Caution sowohl, als auch die Verbürgung des etwa genommenen Vorschusses von Fall zu Fall un Verhältniß zu dm bennrt« ten Abstattungcn öeni EonlraHcnten immer ^u« rückgestellt weiden kann. — O. Hat leder Lle» ferungs Unternehmer ,n seinem ?l»fer.ungs«Offerte den billlgstcn Preis für jede Wiener Elle lang und breiten Strohsack», dann Emballage» Leinwand mit Zlffern und Buchstaben deutllch anzusetzen, und den Depositenschein für das zur Gratzer Monturs-Commission oder sonstigen Kriegscassa erlegte 5 F Caution um so zu>er, lässiger anzuoerwahren, «ls sonst dessen Offert unbeachtet binden würde. — 7. Für Hie Zuhaltung des Offertls, worin^lusgcdrückt seyn muß, daß unter zugleich eingesehenen Mustern, Offe» rent sich allen sonst üblichen lontracis» Bedingungen fügen werde, bleibt jeder H!icferungs« lustige bis Hur Herablangung der hofkrlegsrälh« lichen Entscheidung mit seinem erlegten Vadmm verbmdllch, wogegen das Militär-Aerar bis dahin gegen dm OfferenNn keine Ve sonst in der Sache nachtraglich zu tceffcnden Elnleliungen frele Hand be-hält. — H. Endlich wollen diese Offerte sammt dem Depositenschein längstens bls EndeNovem-ber l. I. beim illor. innerösterreichischen hohen General-Commando, oder bls halben December 18^2 beim k. k. hohen Hofknegsrathe versiegelter und ^nlt der Aufschrift: ..In Lelnwa, ren'Lieferungs« Angelegen hei t", eintreffen gemacht werden. Z. 1763. (2) Lederhäute-Lief «rungs« Offerte. Welche zufolge hoher hofkliegSräthl'cher Entschließung vom 10. October l. I,, k. .^69, für die Aufbringung dts pro 18^^ fich erge« benden Bedarfes: an braunen Oberlederhauten; an Pfundsohlen, Lederhäuten, an lohgaren Brandsohlen«, und an lohgarem Terzenleder, dann an geäscherten Alaunhäuten, zurHalfte von der ersten und so viel von der zweiten Gattung; ferners von braunen Kalbfellen, wovon ^ der ersten, ^ der zwttten , und '/^ der dritten Gaitung seyn müssen, unter folgenden Bedingungen hltdurch eingefordert werden: — z. Die llefcrungs l Quantität betreffend, so wird be« düngen, daß derjenige, welcher Oberleder of-ferirt, zugleich 100 (Einhundert Sechzig) Pro, zent Pfundsohleliledcr mitliefern müsse, woge» gen er mit dem Oberleder Io (Dreißig) Prozent Brandsohlin und eben so viel Terzenleder zur Lieferung anbieten könne. — Jedem Off«« renten sttht es hingegen frei, Anbote auf Pfundsohlenlcder alltm, sowie die geäscherten MaunHaute/ dann diebraunen Kalbfelle, jede für ssch gesondert, sohin ganz unabhängig an» zutragen. — H. Zur öieferungszm wird be-slimmt, daß die angebotenen Ledcrgaltungen in dre, gltlchenRaten^ nämlich bis snde Marz, Ende Juni und Ende August iL^3, zur Abll«« ferung gebracht werden müssen, und daß die braunm Otxrledechäute ausschließend nur für Schuhe geeignet sepn jollm, so wie, daß dieselben sammt dem Pfundleder, Brandsohlenleder und TelzmhauUnpr-nied.vst. Centner «n« zubieten, bann die Alaunhaute net»N den Kalb» fellen hingegen ^ach Socken zu offeriren kom-MngeslhenenMul fiern, Offtrent sich «llen sonst üblichen Eon-troctsbedingungen fügen werde, bitibt jeder Unternehmer HH zur Herablangung der hohen hofkliegÄläthlichtn Entschtlbung ma seintm «r» legten Vadlum vttbindllch, wogegen das M,» litir-Aerar h,s dahin gtHen den Offerenten teme Verbindllchke«! übernimmt, milhin fln d^eAn» nähme der Offerte, und die sonst ,n der Sache nachträglich ^ treffenden Einleitungen freie Hand behalt. — 2- Endlich wollen diese Of» ferle, sammt dem Depositenschein belegt, läng« stens bis i5. November beim «llyr. innerosterr. hohen General-Eommando, oder bis Ende No, vember l. I. beim hochlöbl. k.k. Hofkneg^ralh« vetsiegeller m»! der Aufschrift: „In «eder-häuten - Licferungs - Angelegene heil"/ eintreffen gemacht werden. «7^752^(3) ^ ,_ ^. ^tr. ^297. zicitations»Ankund»gung. Das k. k- Marine, Obercommando bringt »ur allgemeinen Kenntniß: Daß am 22. No, vember 1642,um il Uhr V. M., w gewöhn, lichen Saale oberhalb dem Haupthove des k. k. ArsenalS ein öffentlicher ilMationS « Versuch abgehatten werden wird, um dle Verpachtung d„ Waldräumung und der Ueberfuhr zu Lande und zu Flusse biS in das Innere der Mannt, Niederlagen in Venedig, sämmtlicher GchtN» Holzarten, welche mnerhalb der Wald. Abthei» lunglN zwischen der Etsch und dem Isonzo »M ^aufe der Sonnenjahre 1L42, »9^3, zg^4 und blS zur Einlretung em mit Vusjchluß jeder nachträglichen Aufbesserung, kundzumachenden Fiscalpreis, Mindestfordern» den überladen. — Es wnd Jedermann frtl stehen, vor der Licitation was immer für emen schriftlichen Antrag, unter Beibringung des Reugeldtsund mltdcr Eckläwng, s»ch allen Pachtbedingungen unterwerfen, ft wie auch die vorgeschriebene Caution vervoll» ständigen zu wollen^ vorzulegen, wobel es sich v,n selbst verficht, daß jeder e!wa yk?y«^( Satze enthaltende Antrag abgewiesen werdm ^lld. — Jeder Mitwerder hat das Reugeld im Betrag von Tausend Gulden vorläufig zu erlegen, welches d,m Ersteher allein zurückbehalten, und zur Blldung der binnm Fünfzehn Tagen; vom Tage der bekannt werden sollenden Genehmigung, zu leistenden Sicherstellung von Dreitausend Gulden, (die sowohl in Varem als m Staatsobbliganonen und (^l-^ile Posauk Und Vordernbcrg, versteigcrungö-weise hintangegrdcn> wozu die Herren Kauft-» liebhaber eingeladen werden. Herrschaft Burg Marburg M 29. Otto? bet 1642. 926 3. 1735. (3) Bekanntmachung. K. K. Assicnrazioui Geuerali Austro Italiche in Triest. Der Unterzeichnete, welchem im freundschaftlichen Einverständnisse mit dem Herrn (5arl Kranz, bisherigen Vertreter der k. k. priv. ^55lcur»xioni Oonoraii ^uz^ro Ida-Ii<:!w ni "I'l'iezt, die Haupt-Agentschaft für die ProvinzKrain abgetreten wurde, bringt hier-mu zur öffentlichen Kenntniß, daß durch ihn bci dieser, mit einem Fonde von Zwei Millw-ucn Gulden Conv. Münze begründeten Anstalt, zu den, möglichst meder festgefttztcu Prämien versichert werden: 1. Capitate und Renten (Pensionen) auf das Lebeu deö Menschen in allen den ver« (childencn Gestalten^ zu eigenen Gunsten, oder zu Gunsten Anderer, bei Lebzeiten odcr nach d.cm Ableben einer Person an eine überlebende Person zahlbar, mit Inbegriff der Leibrenten. 2. Gebäude, Fabriken, Möbeln, Geräth-schaften. Maschinen, Warenlager und andere Fahrnisse jeder Art, Thiere u. s. w., gegen Feuerschäden. 3. Warensendungen gegen die Elcmentar-schaden auf dcr Reise, dann andere Beschädigungen und Verluste, gegen welche nach den Gesehen versichert werden darf. Die dem Versicherten gebührende Bezahlung wird immer bar und unverweilt von der Anstalt gsleistct. Dre Bedingungen werden »«entgeltlich ausgegeben, und Aufklärungen jederzeit besonders aber täglich Vormittags von 10 bis 12 Uhr bereitwilligst ertheilt. Die Versicherungsaufnahme ist ganz einfach, uud wird vom Unterzeichneten gleich, und m der kürzesten Zeit besorgt. Laidach am 1. November 1M2. Agentschafts-Comptoir am Congreßplatze Nr. 30- ,._____Joseph Keumg, i"^-. H. 1728. (5) Bei Benjamin Püchler an dcr Neuwelt zu Laibach, welcher sei- nen Wcinbcmdcl aufaeben will, stehen mehr als A)W Elmcr dcr ausgeftlch-testen besten W^neverschledener Gat-tunq von den Jahrgängen 1lW, 1,839 und 18^1, in großen und kleinen Parthien, mit und ohne Faß, sowohl inner als außer der Linie, um äußerst billige und festgesetzte Preise zum Verkaufe bereit. Auch werden dort Bouteillcn, wenn selbe in größerer Anzahl mlt Stöpsel versehen dahin gebracht werden, das Stück UM 12 kr. nnt vorzüglich feinem Slama- u. Sclenika-Weln angefüllt. Z. 1765. (2) Waldstein, Opticus, Besitzer der optischen Institute in Wien L München, Beehrt sich hiermit die ergebenste Anzeige zu machen, daß er zum erstenmale diese Hauptstadt mit seinen bekannten optischen Erzeugnissen besucht, und sich während e'migen Tagen im Gasthofe zur goldenen Schnalle Nr. 1t aufhalten wird. Das eigenthümliche, durch obengenannte Institute lns Leben gerufene Verfahren bei Bestimmung der Gläser, beschrankt sich bloß auf vas individuelle Sehvermögen, und ist die Waldstein'sche Theorie von den ersten Authori-tätcn Deutschlands, so wie seine Vortrage in der k. k. Gesellschaft der Aerzte in Wien,, mit vielen Anerkennungen aufgenommen worden. Optische Instrumente auä Münchener Glas . sind in allen Dimensionen vorhanden. Daguerreotyp - Porträte. Auch werden bei uns Daguerre'sche Porträte von einem eigens dafür bestimmten Por<-tratisten abgebildet. Auch sind die Apparate nach Professor Petzwal zum Verkaufe vorhanden, und wird in dieser Kunst auch pracrifcher Unterricht ertheilt. ^ ^MillV- Tafel - Kerzen das Pfund 41 kr. AyoNo- .. ,. .. '. 39 kr. sind ^u haben in der Handlung des Franz Xav. Soüvan m Lawach.