WM 4J*ä 4 A mÄ. > ■ ■ 111 . M ^ Mm BnuMedingu-gt» ^W> H A. A. HIHIH I^P* «»»ch »I« P»ft bq»,e»: ärS. M lAttllmn Ji lmltT Ss':: ilfl m iWMWW. M i-Sa^r.'SKS ▼ ▼? Tr™ t| ▼ ^wWr ?▼▼▼■▼▼ abcnM. . W A. Sonntag den 23. Oktober wird unsere Stadt liebe Gäste beherbergen. Es finde! ein Vundesstngen des steirischen Sängerbundes statt, an welchem sich alle deutschen Gesangvereine des steirischen Unterlandes sowie auch liebwerte Gäste unserer Landeshauptstadt beteiligen werden. Es gilt wieder, unseren deutschen Vamps-genossen zu zeigen, daß Cilli in brüderlicher Treue zu ihnen steht, es gilt den lieben Gästen zu beweisen, daß das Deutschtum unserer Stadt unerschütterlich feststeht. Dies können wir am besten tun, wenn wir der Stadt ihr nationales Festkleid anlegen, wenn wir unsere Häuser mit dem geliebten Dreifarb ausschmücken, damit sich alle lieben Gäste an dem starken Deutschtum unserer Stadt erfreuen. Ich richte daher an alle deutschen Hausbescher, an alle deutschen Bewohner Cillis die Einladung, anläßlich des Vundesstngcns am Sonntag die Häuser mit schwarz-rot-goldenen Farben reich zu schmücken. Der Bürgermeister: Dr. V. r>. Jabornegg. gtffl Samstag, 22 Hktober 1910. Ein unterflririscher deutscher Sängerlag. Für morgen Sonntag hat der steirische Sänger-»und die deutschen Gesangvereine des Unterlandes nach Cilli beschicken, damit fie hier an völkisch ge-weihter Scholle im edlen Wettstreite deutsche Lieder ertönen lassen und die brüderliche Einigkeit betätigen, die alle deutschen Sänger des Unterlandes umsaßt. Es geschieht zum erstenmale, daß die unter-teirischen Gesangvereine sich zu einer groß.'« ge° meinschaftlichen Veranstaltung zusammenfinden und es gereicht den Deutschen CilliS zur Ehre, daß diese Veranstaltung in unserer Stadt abgehalten wird. Das deutsche Lied ist aus dem kampsumdrohten Vorposten des Unterlandes immerdar ein treu inni-ges Bekenntnis völkischen Empfindens gewesen, das deutsche Lied hat uns in srohen Stunden das Herz erquickt, es hat uns, wenn die völkische Sorge her« andräute, aufgemuntert und gestärkt, es ertönte mit mächtig belebender straft, wenn wir mit fliegenden Fahnen in den Kamps hinauszogen, und es stieg wie ein deutsches Kampfgebet empor, wenn wir im treuen Dienste unseres großen Volkes einen Sieg errungen hatten. Mit diesen Empfindungen werden sich morgen an 500 deutsche Sänger in den herrlichen Räumen unseres Deutschen Hauses vereinigen und die ge-waltige Harmonie ihrer Lieder soll ein neues Ge-löbnis sein der Treue zum deutschen Volke, der 35. Jahrgang. Treue zur ungeteilten steirischen Heimat und der Treue zum edlen deutschen Volke! Uns Dentschen CilliS aber schwillt daS Herz in der Brust, wenn wir wieder liebe Brüder als Gaste in unserer Stadt begrüßen. Hochbeglückt strecken wir ihnen die Bruderhand entgegen, wir grüßen sie von unseren Häusern mit den geliebten Farben, denen der Kamps unseres Leben» gilt und rufen ihnen aus treuem deutschen Herzen ..Willkommen' zu! Heil euch, ihr deutschen Kampsgenossen im xängerkleide! Jum hundertjährigen Bestände des Kandl'ungs-Hauses Aakusch. Von Dr. Adolf Boschek (Laibach). Die Veränderungen, welche daS gesamte wirt-schastliche Leben in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts durchzumachen hatte, brachten es mit sich, daß von den KaufmannShäufern, welche im Jahre lä48 bestanden, nur mehr wenige im Besitze einer und derselben Familie geblieben >md. Naiur-gemäß noch seltener sind die Handlungshäuser ge-worden, welche auf einen hundertjährigen Bestand zurückblicken können, in welchen in ununterbrochener Reihenfolge der Sohn dem Vater gesolgt und jeder jüngere Nachkomme ein treuer, arbeitSsreudiger Hüter und Mehrer des Gutes feiner Väter gewesen. Wenn ich heute von einem solchen Hause, dem Cillier Eisengroßhandlungshause Rakusch, erzählen mich als auf Richard Wagner schauten. Nach jedem Akt wurde er fortwährend gerufen, wo er sich von der Loge aus bedankte. Nach dem dritten und letzten Akt erschien er aus ver Bühne und da der Jubel kein Ende nehmen wollte, hielt er nach drei-maligem Hervorrufen eine kleine Anrede an daS Publikum. Die wörtliche Ansprache d«S Meisters werde ich Ihnen nächstens mitteilen, ich habe selbe in mein Notizbuch geschrieben. Näheres von Wagner im nächsten Schreiben. Ich bin durch die Musik dieses großen Meisters ganz außer mir gekommen und bin ein Wagnerianer geworden." Wolf lebte in einem Fieber, er muß den Mei-ster sehen, für den er schwärmte und er heftete sich an seine Sohlen; er mnß ihn sprechen, und zwar sogleich, denn Begeisterung wartet nicht, sie ist, wie Goethe sagt, „keine Heringsware, die andere einpö-kelt auf viele Jahre." So geschieht es denn auch: Hugo Wolf spricht mit Richard Wagner. „Wie daS ward" erklärt der nachfolgende Brief an die Eltern. Es ist da erst von einigen Kompositionen die Rede, einem Violinkonzert in drei Sätzen, das fertig sei und von anderen Sa-chen, dann heißt es aber: „Nun zur Hauptsache. Ich war nämlich — raten Sie bei wem??? beim — Meister Richard Wagner. Ich werde ihnen jetzt alles erzählen, wie das kam. Ich schreibe Ihnen die gleichen Worte, wie ich sie in mein Tagebuch geschrieben habe: „SamStag den 11. Dezember um halb 11 Uhr sah ich zum zweitenmale Richard Wagner, und zwar im Hotel Jmperial, wo ich eine halbe Stunde auf der Stiege stand und auf seine Ankunft wartete. (Ich wußte nämlich, daß er an diesem Tage die letzte Probe seines ,Lohengrin' leiten werde.) Endlich kam der Meister Richard vom zweiten Stock herab und Eine Begegnung K»go Wolfs mit Mchird Wagner. Richard Wagner befand sich seit 1. November 187b in Wien, um seinen Tannhäuser und seinen Lohengrin in der Hofoper zu inszenieren. Das Ereignis, das alle Muftlet herausforderte und die Jugend alarmierte, streckte auch nach Wolf die Arme aus und führte ihn nach der Ringstraße, wo das neue Hofoperntheater lag und wo, in der unmittelbaren Nähe des Konservatoriums, Hotel Jmperial, in dem Richard Wagner abgestiegen war, lag. So kam er in den Dunstkreis des Gewaltigen und er fing an ihn zu umkreisen. Daß er der kleine Hugo, den der Vater nicht hatte Musiker wollen werden lassen, nun in der LeibeSnähe des Llller-größten gestanden, daß er mit dabei war, wo so Außerordentliches sich begab, das mußte er gleich nach Hause melden — man sollte staunen, waS er in Wien alles erlebte — und in einem Briefe vom 23. Novtmber 1875 schildert er mit fliegendem Athem, wie es hergegangen sei: „Richard Wagner befindet sich seit 5. Novem-ber in Wien und zwar im Hotel Jmperial. Er bewohnt mit seiner Frau 7 Zimmer. Trotzdem er schon so lange in Wien ist, hatte ich nicht eher das Glück und die Freude ihn zu sehen, als am 17. November um */*11 Uhr und zwar vor dem Ein-gang der Bühne in das Hofoperntheater. von wo ich mich auf die Bühne begab uud den Proben zu-hörte, denen Wagner beiwohnte. Mit einer wahrhaft heiligen Scheu betrachte ich diesen großen Meister der Töne, denn er ist nach dem jetzigen Urteile der erste Opernkompositeur unter allen Künstlern. Ich ging ihm einige Schritte entgegen und grüßte ihn ganz ehrerbietig, woraus er mir freundlich dankte. Schon von diesem Augenblicke an, hatte ich eine unüberwindliche Neigung zn Richard Wagner gefaßt, ohne noch eine Ahnung von seiner Musik zu haben." Mittlerweile war der Tag der ersten Anffüh-rung herangerückt; die Zeitungen brachten Bulletin aus Bulletin. Am 20. November fand die Gnieral-probe statt, zu der kein Zntritt gestattet war, an diesem Tage blieb das Theater geschlossen. Sonntag, den 21. gab man „Robert der Teufel" und am 22. endlich war der Tannhäuser-Tag da, die Span-nung aufs höchste gestiegen. Und nun fährt Wolf in jenem Briefe fort: „Erst am Montag, den 22. November wurde ich in feine wunderbare Musik eingeweiht, eS war „Tannhäuser" unter der Anwesenheit des großen Richard Wagner. Ich stellte mich schon um '/« auf 3 Uhr an. obwohl die Oper erst ausnahmsweise um 7,7 (sonst um 7 Uhr) anfing. Es war so ein surchtbares Gedränge, daß ich um mich schon besorgt war. Ich wollte den Rückweg antreten, doch war es schon unmöglich, da keiner neben mir von der Seite wich. So blieb mir nichts übrig, als aus meinem Platz zu bleiben. Als endlich die Tür ge-öffnet wurde, drang der ganze Schwall hinein und mein Glück, daß ich in die Mitte gerissen wurde, denn wäre ich auf die Seite gekommen, so würde ich zerschellt sein an der Mauer. Doch wurde ich reichlich für meine Todesangst entschädigt. Ich hatte meinen alten guten Platz auf der vierten Galerie. Schon die Ouvertüre war wundervoll und erst die Oper — ich finde keine Worte dazu, dieselbe zu beschreiben. Ich sag' Ihnen nur. daß ich ein Narr bin.'Nach jedem Akt wurde Wagner stürmisch ge-rufen und ich applaudierte so, daß mir die Hände wund wurden. Ich schrie nur immer Bravo Wag-ner! Bravissimo Wagner! und zwar so, daß ich fast heiser geworden bin und die Leute mehr auf Seite 2 Kcuische zvaast Nummer 85 will, so muß ich vorher noch kurz der damaligen Zeitverhältnisse gedenken, die« umsomehr, als die Begründung deS HandlungShauseS in die Zeit der napoleonischen Kriege fällt und auch der Begründer Joseph VituS Rakusch selbst an den Kämpfen deS Krieges 1809 als Fähnrich deS Eillier Landwehr, bataillon» rühmlich teilgenommen hat. Mit dem Frieden von Schönbrunn am 14. Ok» tober 1809 hatten die Kriegsstürme dieses JahreS ein für Oesterreich höchst trauriges Ende gefunden. Tirol blieb endgiltig an Bayern abgetreten. Salz, bürg. Trieft, Krain gingen vollständig, von Kärnten, Kroatien und Galizien mehr oder minder größere Teile verloren. Durch diesen Frieden war Oester-reich ein Binnenstaat, ein Staat zweiten Ranges geworden. Der Austausch der Kriegsgefangenen zo^ sich gegen die früheren Kriege übermäßig in die Länge. Nach vielen Entbehrungen kamen die letzten österreichischen Soldaten erst im Laufe des Jahres 1810 in die Heimat zurück. Zu diesen spätestRück-gekehrten gehörten auch die Teile des Eillier Land-wehrbal.ullons, welche bei der Kapitulation von Rottenmann am 25. Mai 1809* in französische Kriegsgefangenschaft geraten waren und in die Ge-fangenschast nach Italien geführt wurden. Unter diesen Kriegsgefangenen finden wir auch den Fähnrich Joseph VituS Rakufch. Wie ein noch erhaltenes Dekret des Obristwacht-meisters der vereinigten Eillier LandwehrbataillonS I. N. Schmelzer bestätigt, hat Fähnrich I. V. Rakufch nicht nur vom Beginne der Errichtung des Bataillons (Sommer 1808) durch feine tätige und unermüdliche Verwendung in Ablichtung der Mannschaft so wie auch in feiner militärischen Dienstleistung den größten Eiser und Patriotismus bewiesen, sondern auch in Seindlichcn Gelegenheiten sich mit Mut und Klugheit genommen; auch in seinem Eharakter hat er sich dergestalt edel benommen, daß dies besonders anzu. erkennen ist.** Das Landwehrbataillon wurde nach seiner Heim> kehr ausgelöst und die Angehörigen desselben gingen wieder ihrem Berufe nach. I. B. Rakufch, damals 26 Jahre alt, trat in das Jakob Sunko'sche HandlungSgefchäft in Eilli ein, um sich aber noch im selben Jahre selbständig zu machen und damit die Handlungsfirma Rakusch zu • vchon Hormayr hebt in seinem Heer von Inner-öfterreich !s0S" bervor. daß das damals vereinigte Cillicr Landivehrbaiaitlon sich mil Hestiakeit gegen die «apilutalion gesträubt bat. Die auf Borposten auher Rotlenmann ge> standen« Kompagnie hat sich auch der Kapitulation nicht gesagt. sondern bat sich unter unsäglichen Müden und großen Verlusten zum österreichischen Heere in Ungarn durchge-schlagen. Bei Berücksichtigung der alten Urkunden wurde zur größeren Anschaulichkeit die ursprünglich«? Ausdrucksweise verwendet. Die Eiqennamen sind nach der Schreibweise der Urkunden und Urbarien angesührt. ich grüßte ihn ganz ehrfurchtsvoll, als er noch ziem-lich weit von mir entsernt war. Er dankte sehr freundlich. Als er nuu zur Tür kam, sprang ich schnell hinzu und öffnete ihm dieselbe, worauf er mich einige Sekunden lang starr anschaute und dann in die Oper zur Probe suhr. Ich lies so schnell ich lausen konnte dem Meister vor und kam bei der Oper früher noch an als Richard Wagner im Fiaker. Ich grüßte ihn dort wieder und wollte ihm die Tür öffnen, da ich sie aber nicht aufbrachte, sprang der Kutscher hinzu und öffnete ihm die dieselbe. Hierauf sagte er dem Kutscher etwas, ich glaube es war von mir die Rede. Ich folgte ihm dann »och aus die Bühne, wurde aber diesmal nicht vorgelassen. (Ich war nämlich schon bei der Probe des .Tann-Häuser' aus der Bühne, wo Wagner zugegen war.) Da ich schon öfter» im Hotel Jmperial aus den Meister wartete, so machte ich bei dieser Gelegenheit die Bekanntschaft deS Direktors vom Hotel, der mir ver'prach, mich bei Wagner zu protegieren. Wer war erfreuter als ich, da er mir sagte, ich sollte am nach' sten Tag, SamStag, den 11. Dezember, nachmittags, zu ihm kommen, damit er mich der Kammerzofe der Frau Cosima (Gemahlin Richard WagnerS, Tochter des großen Lifzt) und dem Kammerherrn Richard WagnerS vorstellte. Ich kam um die besagte Zeit hin; meine Aufwartung bei der Kammerzofe war sehr kurz. Ick erhielt den Bescheid, morgen, Sonntag den 12 Dezember, um 2 Uhr hinzukommen. Ich ging um die bestimmte Stunde hin, fand aber die Kam-merzose. den Kammerherrn und den Direktor des Hotels noch beim Speisen und ich trank beim Schlüsse noch einen Kapuziner mil. Dann ging ich mit der Zofe zur Wohnung deS Meisters, wo ich etwa eine Biertelstunde wartete, bis der Meister kam. Endlich erschien Wagner in Begleitung Cosimas und Gold- begründen. Bereit» am 24. Oktober 1810 kaufte er von Ignatz Niedorfer im landeSfürstlichen Markte Sachfcnfeld ein HauS mit der Schnitthandlungsge» rechtsame. Der noch vorhandene schriftliche wohlbe« dächtlich und unumstößlich geschlossene Kaufvertrag besagt, daß Ignatz Niedorfer dem I. B. Rakusch sein im Markte Sachsenfeld sub Eonskr.-Nr. 44 einkommendes, gemauertes HauS mit Garten, Wirtschaft», gcbanden und Gemeindeanteil inS unwiderrufliche Eigentum verkauft. Der Kauffchilling betrug 4000 Gulden in Bankozetteln; als Laykauf wurden vom Käufer weitere 100 Gulden und daS zu einem Mantel erforderliche ordinäre Tuch famt Zugehör gegeben. Die Zahlungsbedingnisse waren folgende : 1000 Gulden und der gesamte Laykaus waren bei Unterzeichnung des Vertrages zu erlegen. Den Rest hatte der Käufer nach vierteljähriger Aufkündigung in dem Falle zu zahlen, als der Verkäufer das Geld zur Erkaufung einer anderen Realität benötigt. Dem Käufer aber war eS vollkommen freigestellt, den mit 5 v. H. zu verzinsenden Rest nach eigener Möglich-seit oder Willen abzutragen. Es wurden dann noch besondere Bestimmungen über daS Recht des Ver-käusers, einen Teil de» Hauses noch weiter bewohnen zu dürfen, getroffen und hiebei auf fallweises gütiges Uebereinkommen hingewiesen. Endlich verpflichtete sich der Verkäufer, die Realität samt Zugehör mit allem was niet« und nagelfest ist, zu übergeben; zugleich will er auch das allensalls vorrätige Baumaterial« unentgeltlich übergeben, alles getreulich und ohne Gefährde, auch mit und bei Verbindung des allgemeinen LandfchadenbundeS in Steyer mit der EinverleibungSbewilligung. Als BertragSzeugen unterfertigten Michael Schardag und Felix Leopold Reddi. Die schon im Eingange dieses Vertrages zwischen Rakusch und Niedorfer erwähnte Gewerbegerechtsame kaufte I. V. Rakusch am gleiche» Tage von Andreas Skotscher. Wie aus dem alten Urbar Sachsenseld hervorgeht, hat Skotscher sein Hans Eonskr.Nr. 30 Sachsenseld einem Dritten verkauft, sich aber die betriebene Schnitthandlungsgerechtsame vorbehalte». Diese, mit dem Rechte ein offenes Gewölbe mit der Schnittware halten zu dürfen, hat er mit Bertrag vom 24. Oktober 1810 um 270 Gulden dem I. V. Rak lisch verkauft. Der Ankauf dieser Handels- und Gewerbege-rechtsame mit der ausdrücklichen Berechtigung, nun» mehr unter der Firma I. V. Rakusch zu zeichnen gibt uns den 24. Oktober 1810 als den genauen Tag der Begründung der Firma Rakusch. Ueber die Höhe der sür den Kauf der Realität und der Handelsgerechtsame entrichteten Steuer« und Gebühren gibt u»S die im Urbar Sachsenseld ein-getragene „KausSnota" genannte Rechnung des Marktes Sachsenseld vom 5. März 1811 Aussch luß. marks :c. (Er war eben vom philharmonischen Konzert gekommen.) Die Cosima grüßte ich ganz ehr-furchtsvoll; sie hielt es gar nicht der Mühe wert mich nur eines Blickes zu würdigen, sie ist ja auf der ganzen Welt besänne als eine stolze und eingebildete Dame. Wagner ging ohne mich zu be-achten in fein Zimmer, als die Kammerzo'e zu ihm in einem bittende» Tone sagte: „Ach, Herr Wagner, ein junger Künstler, der schon so oft aus sie wartete um mit ihnen zusammen zu kommen, wünscht mit Sie zu sprechen." Er kam heraus, blickte mich an und sagte: „Ich habe Zie schon einmal gesehen. ich glaube, Sie sind-----—-- (wahrscheinlich wollte er sage», Sie sind ein Narr.) Hierauf ging er hinein und öffnete mir die Tür zum Empfai'gsalon wo eine wahrhaft königliche Pracht herrscht. In der Mitte stand ei» Ruhebett, gan; aus Samt und Seide. Wagner selbst war in einem lan-gen Samtmantel mi! Pelzverbrämung eingehüllt. Als ich hineintrat, fragte er nach meinem Begehren. (Fortsetzung folgt.)* Diese Fortsetzung findet sich nach Edm. Hell-merS Angabe, welcher die „Wagnerbriefe" WolsS Veröffentlicht hat. auf einem Zettel, der dem nach sten Schreiben beigelegt» fein dürfte; sie lautet: „Fortsetzung von Richard Wagner. „Als ich mit Wagner allein war, sprach ich: .Hochverehrter Meister! Schon lange hege ich den Wunsch, über meine Kompositionen ein Urteil zu hö ren und würde —' hier unterbrach mich der Meister und sagte: .Mein liebes Kind, ich kann gar kein Urteil über Ihre Kompositionen abgeben und habe jetzt viel zu wenig Zeit und kann nicht einmal meine Briefe schreiben. Ich verstehe gar nichts von der Musik/ Da ich den Meister bat. mir zu sagen, ob ich es zu etwas bringen könnte, sagte er: .Als ich noch so Nach Bezugnahme auf die genannten Kaufverträg heißt eS: Von dem Haufe kömmt jährlich an Ordinär-steuer 2 Gulden 34 Kreuzer und an Domestikal-steuer 1 Gulden 40 Kreuzer, von der Handlung«» gerechtsame hingegen an Domestikalstener 45 Kreuzer, zusammen 4 fl. 59 kr., zu praestiren. Hievon (d. h. überdies) zahlt der neue Besitzer Herr Joseph Bitus Rakusch in cognitiouern doraini directi die allhier bestehende Veränderungsgebühr per 1 Prozents n. zw. von dem Hause mit 40 fl.— kr. von der HandlungSgerechtsame aber . 2 fl. 42 kr. für einen Kaufbrief famt Stempel und Großinsigel........6 fl. 45 kr für Besitzumschreibung...... 15 kr. für gegenwärtige Kaufsnote famt Stempel zur Abschrift ....... 53 kr. für deren Protokollierung famt jener des Kaufbriefes....... 20 fr. für deren Fertigung...... 15 fr. Einantwortung und Berainnng ...Ist. fr Summe . . 52 fl. 10 fr. Laut Bestätigung des GruudbuchSamteS des landeSfürstl'chen Marktes Sachsenseld vom 20. April 1811 wurden diese beiden Verträge in das Markt Sachsenfelder Vormerkprotokoll, Fol. 355, von Wort zu Wort gleichlautend eingetragen und im Grund buche »üb Urbar Nr. 43 et 44 der Ordnung nach intabuliert. Auch die Nachweise über die Bezahlung des Kanffchillings sind noch vorhanden. Wie die von den erbetenen Zeugen Oswald Dereaui und M. I. Go-millschegg bestätigte Quittung deS Ignatz Nievorser bezeugt, wurde die erste KausschillingSraie mit 1100 Gulden und dem Ordinärtuch für einen Mantel am 28. Oktober 1810 bezahlt und übergeben. Dann bestätigt ein vom Vorsteher des märkischen Magi strates Sachsenfeld vom 10. August 1811 ausgestellter Depositenschein, daß I. B. Rakusch den gesamten Kausschtllingsrest von 3000 Gulden samt den aner-laufeueu Zinsen am 10. August 1811 beim genann-ten Magistrate depositiert hat. Nach Uebernahme der Handelsgerechtsame giug Joseph Vitu« Rakusch sofort daran, das Warenlager einzurichten und das ganze Geschäft auf breite Grundlage zu stellen. Sicheren Aufschluß hierüber geben uns die Faftureubücher. DaS erste und zweite offenbar bei Uebernahme veS Geschäftes angefangen, ist nicht mehr erhalten, wohl aber das mit 111 be-zeichnete, dessen erste Eintragung vom 8. März 1811 stammt. An diesem Tage bezog er von der Firma Jakob Sunko in Eilli Schnittwaren um 1750 fl. Wenige Tage daraus ist I. V. Rakusch schon am Halbfastenmarkte in Graz, wo er ganz bedeutende Warenmengen gegen bar einkauft und andere bestellt. jung war, wie Sie jetzt und komponierte, konnte man auch nicht sagen, ob ich es we't in der Musik biin-gen könnte. Sie müssen mir höchstens Ihre Kompo-litionen am Klavier vorspielen, aber ich habe jetzt keine Zeit. Wenn Sie einmal reifer sind und größere Werke komponiert haben und ich einmal nach Wien komme, können Sie mir Ihre Kompositionen zeigen. Das geht nicht, ich kann gar kein Urteil abgeben Da ich dem Meister sagte, da ich die Klassiker mir zum Vorbild nähme, sagte er: ,Run ja. das ist ja recht, man sann ja nicht gleich Original sein.' (Oa-bei lachte er.) Zum Schlüsse sagte er: ,Jch wünsche, Ihnen, lieber Freund, viel Glückzu Ihrer Laufbahn. Fahren Sie nur recht fleißig fort uns wenn ich wie-der nach Wien komme, zeigen Sie mir Ihre Kam-Positionen.' Hieraus schied ich tiesbewegt und ergriffen vom Meister." (Aus Ernst Dc-scy: „Hugo Woljs Leben*.) Kin verhängnisvolles Keirats-anerbieten. In der Regierungszeit König Friedrichs III. von Dänemark, der vom Jahre 1048—1070 regierte, lebte in dem schönen Kopenhagen der bekannte Baron Kay Lykke, der einer der reichsten und angesehenstell Edelleute in Dänemark war. Er hatte sich nicht nur durch seine große Tapferkeit im Kriege ausgezeichnet, fondern außerdem auf seine eigenen Losten e»n Dra gonerregiment erhalten. Er konnte jedoch trotz alle-dem bei Hose nicht in besondere Gunst kommen, wie es eigentlich seiner Geburt und seinen Vorzügen nach MM. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Ko»»t«gsSeil«a, bet „Deutsche» Wacht" i« Sisst. OD«. /•O I »Die ©übmarf erschont leben Honniag als unmrgettliche B«ilaae für die Leser . v(r* 4») bfi „Deutschen Wachi". — Einzeln ist «Die ©abwarf" nicht käustich lUlU 7. „tfind, du kannst tanzen!" Walzer von Leo Fall. l8. „AuS der Liederstadt", Marsch von Julius Fucik. — Wie wir nachträglich erjahren, wird sich auch der „Männer-gesangverein Hrastnigg" mit einem Einzelchor (Schön Rottraut) einstellen. Der Eintrittspreis b.trägt 1 K. Hugo Wolf-Fest. Wir veröffentlichen heute die VortragSordnnng der Hugo Wolffeier am 6. No-vember 1910. 1. Penthefilea symphonische Dichtungen für großes Orchester, komp. 1883: s) Der Aufbruch der Amazone» nach Troja; b) Der Traum Penthesileas vom Rosenfeste; e) Kämpfe, Leidenschaft, Wahnsinn, Vernichtung. 2. Lieder mit Klavierbegleitung: Herr Hermann I e f f e n und Herr Dr. Heinrich Potpefchnigg: a) Gesang WeylaS (Mörike), komp. 9. Oktober 1888; b) Gut-mundS erster Gesang aus der Musik zu Ibsen „Fest aui Solhaug", komp. Herbst 1890; c) Fuß-reise (Mörike). komp. 21. März 1888; 6) Der König bei der Krönung (Mörike), komp. 13. März 1886; *■) Der Schüser (Goethe), komp. 4. Novem-der 1888; s) Der Musikant (Eichendorff), komp. 22. September 1888; g) Verschwiegene Liebe (Eichendorff», komp. 31. August 1888; b) Der Freund (Eichendorff), komp. 26. September 1888. 3. Lieder mit Orchester: Herr Hermann Iessen: a) „Dank es o Seele" (Mörike), komp. 10. März 1888, instrum. 1891; b) Anakreons Grab (Goethe), komp. 4. Septtmber 1888, instrum. 1890. 4. Dem Vaterland (Robert Reinik), Hymnus für Männerchor und Orchester, komp. 1888, instrum. 1890 und 1894. — Im Schausenster der Firma Krick in der Bahn-hofgafse ist ein von Hugo Wolf eigenhändig ge-fchriebenes Notenblatt ausgestellt; dasselbe bildet die erste Seite eines KlavieraitSzuges zu dem Chorwerk „Dem Baterland", welchen der Komponist für feinen Freund Dr. Heinrich Potpefchnigg anfertigte. DaS Blatt stammt auS dem Besitze des Herrn Dr. Pot-pefchnigg und wurde dem Cillier Musikverein in liebenswürdiger Weise zur Verfügung gestellt. Herr Dr. Potpefchnigg wirkt bekanntlich bei dem am 6. November 1910 stattfindenden Festkonzerte mit, indem er Herrn Hermann Jesieu aus dem Klavier begleiten wird. Todesfall. Am 17. d. starb in Mattighofen in Oberösterreich der k. k. Gymnasiallehrer d. R. Herr Zofef Ginner im 86. Lebensjahre. Der Ver-ftorbene^ der in der Zeit von 1856 bis 187u am Gymnasium in Cilli wirkte war der Schwager des verstorbenen AltbürgermeisterS Dr. Neckermann und Bater der rühmlichstbekannten Opernsängerin Maria BrandeiS, später verehelichten Berce, die ihm im Tode voranging. Ursulamarkt. Der heurige Ursulamarkt, der übrigen» zu den schwächer besuchten Märkten gehört, war diesmal besonders schwach besucht. Hiezu mag wohl auch daS außerordentlich schöne Wetter beigetragen haben, welches die Landbevölkerung bei den Feldarbeiten zurückhielt. Nummer 85 Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-tag findet in der Christuskirche um 9 Uhr vor-mittags ein Kindergottesdienst, um 10 Uhr der öffentliche Gemeindegottesdienst statt. Am Montag nachiniltags um halb 5 Uhr findet im Gemeinde-saaie eine Vollversammlnng des evangelischen Frauen» Vereines statt, an welcher teilzunehmen alle Mit-glieder herzlich eingeladen werden. Am Montag Abend versammelt sich daselbst die Juugmannschast Scharsenau, am Mittwoch abends um 8 Uhr ebenda der evangelische Kirchenchor. vom Poftdienste. Der Postgehilfin Marie Brez in Rietzdors an der Pack wurde die Post-expedientenstelle bei dem neu zu errichtenden Post-antte in Zirkowetz verliehe». Fuhballübungswettspiel. Morgen, Sonntag den 23. d. M. findet bei Haldwegs günstiger Witterung auf der Festwiese ein internes Fußballwettspiel zwischen der 1. und 2. Mannschaft des Athletik-Sponklubs statt. In der 2. Mannschaft, die am vergangene» Sonntag den.Iugendbund" 6:3 schlug, sind kinige sehr gule Kräfte, so daß die 1. wohl kein allzu leichtes Spiel haben wird, zumal in der-selbe» einige Umstellung?» vorgenommen werden mußten. Das Spiel beginnt um 2 Uhr. Eintritt srei. Ein raffinierter Einbrecher. Am 20. Oktober um die Mittagsstunde erschien bei der Kenschlerin Cvikl am Schloßber-z ein 20jähriger unbekannter Bursche, mittelgroß, schlank, mit einem hübschen Gesichte und mit gut erhaltenen Kleidern und begann ihr z» erzählen, daß der bei ihr in Wohnung befindliche Bergarbeiter Johann Kini in Siore verunglückt sei und ihn nun ersucht habe, zu seiner Kostsran Cvikl am Schloßberg zu gehen, sie von dem Unglück zu verstandigen und daß er sie bitten laffe, ne möge ihm bessere Kleider nach Store bringen, damit « ins Spital gehen könne. Die Cvikl, die darüber sehr in Schrecken geriet, dankte diesem unbekannten Manne sür die Güte und be-wirtete ihn nun noch auf das Beste. Während sie aber die besten Kleider des Kink nach Store trug, wurde in ihrer Wohnung eingebrochen. In Store erfuhr sie, daß kein Unglück geschehen sei und Kink wohlbehalten bald von der Arbeit kommen werde. Als sie nach Hause kam, fand sie die Tür mit einer Hacke erbrochen und im Zimmer die größte Unordnung. Gestohlen wurden ihr verschiedene KleidungS- und Wäschestücke, eine Uhr und eine silberne Panzerkette und eine 20 Kronen-Note. Bon dem Einbrecher, der ein Bergarbeiter sein dürfte und mit den Perhält-nissen sehr vertraut zu sein scheint, fehlt trotz der eifrigsten Nachforschungen der Gendarmerie und der städtischen SicherheitSwache bis jetzt noch jede Spur. Er wollte sich einiges Geld verschaffen. Am 17. d. M. gegen 4 Uhr nachmittags wurde der 24jährige ledige, schon mehrmals vorbestrafte Schloffergehilfe Barllmä Karniinik aus St. Beit ob Waldeg, Bezirk Windisch-Feistritz, wegen Ueber-trelnng deS Diebstahles in derTrödlerei des Johann Goretfchen vom Wachmanne Franz Butschar ver-hastet. Die Trödlerin Kronovschek machte dem Wachmanne die Anzeige, daß kurz zuvor ein jun-ger Bursche bei ihr gebettelt und bei dieser Gelegen-heil einen Rock gestohlen hätte. Bei Trödler Go-retschen trafen sie auch tatsächlich den Karniinik. wie er soeben den gestohlenen Rock nm 4 Kronen verkausen wollte. Der Arretierte ist seiner Tat ge-ständig, gibt jedoch an, den Diebstahl in Notlage getan zu haben. Soeben sei er aus dem Spitale entlaffen worden und da er gänzlich mittellos sei, wollte er sich aus diese Weise einiges Geld ver-schaffen. Karnicnik wurde dem Bezirksgerichte über-stellt. Eine abgängige Köchin. Die 22 Jahre alte, nach St. Georgen a. S.-B. zuständige, zuletzt in Graz, Sparbersbachgaffe 41 bedienstet gewesene Köchin Juliana Kompost ist seit 19. d., 6 Uhr nachmittag, nachdem sie von ihrer Dienstgeberin beauftragt wurde, einiges im Beamten-WirtschafiS-Verbände einzukaufen, nicht wieder zurückgekehrt. Sie ist groß, hat rundes Gesicht, braune Augen und Haare und ist braun gekleidet. Düngung der Wiesen. Bei Zugrunde-legung eines Jahreserlrages von 86 .Wählerversammlung.) Reichsratsabgeordneler Richard Marckhl hat in der am 17. d. Mtfl. im Holet Goll abgehaltenen Wähler« Versammlung unter Beifall der zahlreich erschienenen ReichSralSwähler der Stadt Windischgraz seinen Rechenschaftsbericht erstattet, worauf einstimmig die beantragte Entschließung angenommen wurde: „Die hmte im Gasthofe Goll versammelten ReichSratS-Wähler der Stadt Windischgraz stimmen den AuS-sührungen ihres Abgeordneten LandcSgerichtSrat Richard Marckhl zu, sprechen ihm das vollste Ver-traue» auS nnd bitten ih». in gleich unerschrockener Weise wie bisher, die Interessen der Deutschen seines Wahlbezirkes auch fernerhin zu vertreten." — Bürgermeister Jng. Polotfchnig besprach die Obstruktion im steirifche.l Landtage und beantragte folgende Ent-schließung: „Die heutige Wählerversammlung ver-dämmt aus das Entschiedenste die mutwillige Lahm-legung der Tätigkeit deS steirischen Landtages durch die slowenische Führerschaft, fordert die deutsch-frei-heitlichen Abgeordnelen deS Landtages auf die Ein-stellung der Obstruktion nicht durch Zugeständnisse zu erkaufen, da dies ein ruhiges Arbeiten im stei-rischen Landtage nicht sichern, wohl aber einer Er-presserpolitik die Tür öffnen würde. Die Verant-wortung, dieser die breiten Schichten der Bevölkerung empfindlich treffenden Taktik haben einzig und allein jene zu tragen, die in Verfolgung ihrer Sonder-interessen selbst das Wohl ihres eigenen Volkes ge-fahrten und schädigen." — Die Entschließung wurde unter Beifall einstimmig angenommen. Hrastnigg. (Ein pervakischer Hetzer.) Michael Ros ist Lehrer an der Knabenvolksschule in Hrastnigg. Slawene durch und durch, und pochend aus das Ansehen, das sein Vaier durch verschiedene Ehrenämter in Hrastnigg genießt, betreibt er dort Sei« 5 Deulscheuhetze und nationale Umtriebe in einem derartigen Grade, daß sich selbst Slowenen schon darüber aufhalten. Seit drei Jahren haben sich sowohl Eltern deutscher Schulkinder als aucy slo-wenische Gewerbetreibende, Landwirte u. a. in ver» schiedenen Eingaben beim Bezirksschulräte in Tüffer über Ros Treiben beklagt; immer aber schwieg man wieder und so blieben die Klagen in Rücksichtnahme aus Ros Vater erfolglos. Nun haben sich die maß-gebendste» Gemeindegrößen im Vereine mit Groß-industriellen an die Lehrerschaft mit der Bitte um Abhilfe gewendet. Da sich nun selbst der Lehr-körper gelegentlich der jüngsten Bezirkslehrerkonferenz in Tüffer der allgemeine» Klage angeschlossen hat, wurde in der Konserenz der Beschluß gefaßt, durch den Bezirksschulrat Tüffer bei der Laudesfchulbehörde in Graz die amlSwegize Versetzung Ros an eine andere Schule aus Dienstrücksichten zu verlangen. Gut dekorierte Schaufenster beleben daS Geschäft anßerordentlich; farbig illustrierte Anleitungen zur wirkungsvollen Schaufenster-Dekoration jeder Branche bringt die neueste Nummer des Fach-blattes „Das Schaufenster"; außerdem sind darin Pläne und Detailfkizzen sür modernen Ladenumbau und viele nützliche Anregungen zur Belebung des Geschäftes enthalten. Die Administration dieses Fachblattes in Prag ll., Elisabethstraße 24, und in Wien VI., Gumpendorferstraße 74, sendet gratis ausführlichen Prospekt. Schaubühne. »Dienstag gelangte die dreiaktige Komödie „Hinter dem Vorhang" von Marco Brociner zur Aufführung. Man muß wohl sagen, daß diese Komödie unserem Theaterpublikum, welches sich nicht so vollzählig wie sonst eingefunden hatte, Recht gab. Die sentimentale Tragik ohne Kraft, ohne innere Rechtfertigung wirkt in dieser Komödie stellenweise geradezu einschläsernd und auch die tüchtigsten Leistungen der Darsteller vermögen den ersten und zweiten Akt nicht zu halten. Erst der driite Akt, welcher das in Liebe und Kunst verlassene Weib zu gewaltigen Aeußerungen seines Seelenschmerzes und seines Hasses emporsteigen läßt, brachte wieder Leben ins Haus und dem Stücke eine beifallSraufchende Rettung. Unter den Darstellern müßen wir diesmal die Palme dem Fräulein Camilla Wolff (Agnes Brand) zuerkennen, die im letzten Akte mit ihrem lebenswahren bedeutenden Spiele einen großen Eindruck erzielte. Da blieb ihre .siegreiche Nebenbuhlerin" Helene Berg (Frl. Grete Lützow) freilich weit zurück, nicht so sehr in den Mitteln ihrer Darstellung, als in der Sicherheit ' und Festigkeit derselben. Mit Vergnügen gedenken wir auch des recht liebenswürdigen und munteren Spieles der Titi Brück, die in Frl. Lotte Stelzer eine recht anmutige Darstellerin fand. Von den Herren möchten wir nur die überaus sympathische Gestalt HanS Winhart (Herr Winterberg) sowie den erträg» lichen Baron Edi Halbach des Herrn Weydner her-vorheben, während Herr Heim Dr. Fritz Oswald) seiner Aufgabe wohl nicht gewachsen war. Die übrigen Darsteller haben in ihren kleineren Rollen entsprochen. Herichtslaat. Von einem Bierwagen herabgeworfen. Am 12. September kam der bei der Bier-brauerei in Sachsenseld bedienstete 32jährige Knecht Anton Kaiun mit einem Wagen Bier nach Franz und hielt vor dem Gasthause des Jakob MeLiü an. Während er sich in das Gasthaus begab und die Pserde unbeaufsichtigt vor dem Hause stehen ließ, stieg der etwas angeheiterte Martin Lichtenegger aus den Wagen in der Absicht, mit Kahm nach Hause zu fahren. Kanm war er jedoch aus den Wagen gestiegen, als die Pserde anzogen und einige Schritte vom Hause fortfuhren. Als dies Kac'un bemerkte, eilte er dem Wagen nach, brachte die Pjerde zum Stehen und schlug nun mit der Peitsche so heftig über den Kopf des Lichtenegger, daß er sofort vom Blute überströmt war. Damit hatte er jedoch noch nicht genug, sondern er sprang aus den Wagen und schleuderte den betrunkenen Lichtenegger vom Wagen herab, so daß dieser bewußtlos am Boden liegen blieb. Lichtenegger erlitt dadurch eine schwere, sogar lebensgefährliche Verletzung. Kaöun verantwortet sich dahin, daß er, um seinen Wagen zu retten, so habe Händeln müssen. Diese Verant« wortung ist jedoch nicht stichhältig und er wurde vor dem Erkemitnisgerichte zu sechs Monaten schweren Kerkers, monatlich mit einem Fasttage ver» scharst, verurteilt. Seite 6 Deutsche Wacht Nummer 83 Huten Appetit! (Befunden Magen haben wir und kein Magendrücken, keine Schmerzen, seit wir Feller'« abführende Rhabarber Pillen m. d. M. „Elsapillen" benützen. Wir lagen Ihnen au« Erfahrung, versuchen Sie diese auch, sie regeln den Stuhl und fördern die Verdauung. 6 Schachteln frank» 4 jtronen. Erzeuger nur Apotheker E. B. Feller in Stubica, Elsaplatz Nr. 269 (Kroatien). Mit dem Revolver bedroht. Am 20. September kam e« Zwischen dem 21jährigen Besitzerssohne Franz Valencak ans IereSlavcs bei Rann und der Maria Bla^evik zu einem Streite, in dessen Verlaufe Balenkak mit einem Stocke seiner (Gegnerin mehrere Verletzungen am Ztopfe beibrachte. Äls Blajevik durch ihren Sohn vor weiteren Mißhandlungen geschützt wurde, begab sich Balentak nach Hause, kam aber bald wieder mit einem Revolver bewaffnet zurück und feuerte nun zwei Schüsse gegen Bla^eviö ab, ohne jedoch glück-licherweise zu treffen. Als sich nun die Blajevii in das Zimmer geflüchtet hatte, rief ihr der kühne Revolverheld nach, da« er sie heute noch erschießen werde. Der angeklagte Balentak ist seiner Tat ge« ständig, behauptet jedoch, i>. den Boden geschossen zu haben, und zwar in der Absicht, die BlaZevik, die ihn stets beschimpfe, ein wenig einzuschüchtern. Das Urteil lautet aus sechs Monate schweren Ker-kerS, allmonatlich mit einer Faste verschärs» und auf Verfall der Waffe. Schwurgericht. Cilli, 18. Oktober. Brandlegung. Gestern fand vor dem hiesigen Schwurgerichte unter dem Borsitze des Hofrates Edler v. Wurms« als erster Fall die Verhandlung gegen den 27jährigen Holzarbeiter Johann Gosnik statt, bei welcher erster StaatSanwalt Dr. Bayer als öffentlicher Ankläger und Rechtsanwalt Dr. Fritz Zangger als Verteidiger fungierten. Der Tatbestand ist folgender : Am 2. Juni l. I. verließ Johann Gosnik seine Arbeit beim Holzmeister Natter n Floninggraben, um ins Spital nach Brück zu gehen. Bei dieser Gelegenheit stahl er dem Natter ein Paar Schnürschuhe. Aus dem Spitale in seine Heimat zurückgekehrt trat er im Juli bei Stesan Zalo^nik in Oplotnltz als Kuecht ein, verließ aber diesen Dienst schon Ende Juli und fand sich nur noch am 1. August nochmals dort ein. um den Rest seines Lohnes von 2 K abzuholen. Gleichzeitig stahl er dem Knechte Anton Kovai? Hose, Weste, Hemd. 1 Uhr, l Ring und verschiedene Effekten im Gesamtwerte von etwa 5V K. Später trieb er sich arbeitslos herum, mußte wiederholt poiizeilich abgeschoben werden und bei einer solchen Gelegen-heit äußerte er sich dem Schubführer gegenüber, daß er noch etwas einmal anstellen werde. In der Nacht zum 2. September zündele er auch tatsächlich beim Hause seines Schwagers Franz Trajnikar einen nur 4 Schritte vom Hause entfernten großen Slrohhaufen an. wartete bis das Feuer ausbrach, worauf er die Flucht ergriff. Nur dem glücklichen Zufalle, daß vollkommene Windstille herrschte und die HauSlente das Feuer rechtzeitig bemerkten, war eS zu danken, daß der Brand gelöscht wurde, ehe er das Wohn-haus ergriffen hatte. Der Angeklagte gesteht die Brandlegung und gibt auch zu, daß er sich bewußt war, daß das Feuer sich leicht auf das unmittelbar anstoßende strohgedeckte Gebändc ausbreiten konnte. Er ist auch geständig, die Tat aus Haß gegen seine Schwester Johanna Tajnikar unternommen zu haben, weil er ihretwegen vor Jahren eine Straft erleiden mußte. Der Angeklagte wurde zu 18 Monaten schweren Kerkers, verschärft mit 1 Faste alle drei Monate, verurteilt. Q/erravaUdj, China-Wein hü Eisen. Hyipei». AaatteUunff W|i»n 1!)C4 : SUaUprei» und J Ehriadiplom x«r goldenen Medaille. Krüftieu»i;«mittel für SrhwÄchlii-he. Blutarme nnd Rekonvnleozenten — Appetitanregende«, nervenstärkend*», blut verbessernde« Mittel. YorsugHoher ü*»cbma*k. Ueber 7000 irztl. Gutachten. J. Serrtvallo, La. 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Diener Nectar, au« erprobten und vorzüglich befundenen Kr&uteraiiftea mit gutem Wein bereitet, fibt infolge »einer eigenartigen nnd sorgfältigen Zusammensetzung ans das Verdauungssystem ttuasorat wohltätige Wirkungen aus ähnlich einem guten Magenlikör, beziehungsweise Magenwein, und hat absolut keine schädlichen Polgen. Gesunde und Krankn können Nectar also unbeschadet ihrer Oesundheit gemessen. Nectar wirkt bei vernünftigem Gebrauche förderlich auf die Verdauung nnd anregend auf die S&ftebildunff. Deshalb empfiehlt sich der Genuß deS IDr. Engel'sclien IsTectar für alle, welche sich einen guten Magen erhalten wollen. «cctar ist ein vorzügliches Bordenge-Mittkl gegen Maaru-fntnrrb, Magtnkramvs, Magenschmerzr», schwere Verdauung oder Ber lchleimung. 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Oktober 1810 Z. 2 gemäss § 15 des Gesetzes vom 21. September 1906 LG.B. Nr. 5 ei 1907 für die Dauer von 6 Jahren zur neuerlichen Versteigerung. Die öffentliche Versteigerung findet statt im Amtsuebäude der k. k. Bezirkshauptmauns^baft am Montag, den 31. Oktober 1910 mit dem Beginne um 11 übr vormittag. Der Ausrufspreis beträgt 233 K. Jeder Pachtwerber hat vor Beginn der Versteigerung einen dem Ausrufspreise gleichkommenden Betrag in barem, in Spar- oder Raiffeisenkassen-Einlageböcheln oder in Staats-, oder anderen pupillarsicber erklärten Wertpapieren als Vadium zu erlegen, welches Vadium nach der Feilbietung rückerstattet wird. Hiebei wird bemerkt, dass wenn infolge der endgiltigen Entscheidung über etwa noch anhängige Berufungen oder im Sinne weiterer Bestimmungen des zitierten Gesetzes ein Zuwachs oder Abfall in dem Gemeiudejagdgebiete eintritt, der bei der Versteigerung erzielte Pachtschilling eine Erhöbung oder Herabminderung im Verhältnisse des Flächenmasses des Zuwachses oder Abfalles erfährt. Die weiteren Jagdbediugnisse sind bei der k. k. Bezirkshauptmannschaft zu ersehen. Gonobitz, am 15. Oktober 1910. K. k. Bezirksbauptmannschast Gonobitz: Der k. k. Bezirksbauptmaun : Ernst Edler v. Lehmann. Z. 189/10. Kundmachung. t Zur Wiesendüngung bewähren sieb am besten Kali-Superphosphate. Den siebersten Erfolg liefert die Dünffnnc in den Monaten Oktober nnd November. Kali-Superphosphate liefern alle Knnstdiingerfabriken. Händler, Lnndw. Genossenschaften, Vereine. Bnreau: Prags, drüben 17. Für die Krankenhaus-Verwaltung in Cilli gelangen für das Jahr 1911 die Lieferungen von Fleisch, Gebäck, Vollmilch, Mahl-erzeugnissen, Spezerei- u. Kolonialwaren und des Heizungsmateriales zur Vergebung. Die mit einen Kronenstempel versehenen Offerte sind in einem geschlossenen Umschlage, auf welchem der Offerent und der offerierte Artikel ersichtlich zu machen sind bis längstens I. November 1910 bei der Verwaltung abzugeben. Die Anbotsformulare werden während der Amtsstunden verabfolgt. Krankenhaus-Verwaltung Cilli am 19. Oktober 1910 Umsonst! w Umsonst! Die neue illustrierte Preisliste über Richters Anker-Simßan Wen und Anker-Brückenkasten ist soeben erschienen. Si« i't ein wichtiges Nach. schlagebuch für die Eltern, die für ihre Kinder das berühmte Lriginalfabrikat kaufen wollen. Zusendunii franko durch die Firma F Ad. Richter & Cie., königl. Hof- u. Aammerlieferanten, in Wien, I., Operngasse 16. 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Das Vadium beträgt K 15.600— nnd kann entweder in barem Gelde, in hierländigen, nicht vinkulierteu Sparkassebflcheln oder in öffentlichen Obligationen, nach dem Kurswerte berechnet, geleistet werden. Ittr den Bezirksausschuss Gonobitz : Der Banansschnss. Z. 52.473. Konkursausschreibung. Die fttelle de* k. k. NfrunNeiiwürferit für die Strecke Kilometer 115 bis 118 der Triester-Reichsstrasse im k. k. Baubezirke Ci 11 i mit einem Monatslnhne von 55 Kronen und einer Naturalwohnung im ärarischen Strassenwärterhaus in Kilometer 117 ist zu besetzen. Zur Erlangung dieser Stelle ist die Nachweisung der Staatsbürgerschaft in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ferner die Kenntnis der deutschen und slowenischen Sprache, des Lesens, Schreibens und Rechnens, sowie Vertrautheit mit dem Gebrauche der zur Strassenerhaltung nötigen Werkzeuge erforderli-h. Bewerber um diesen Dienstposten, welche das 40. respektive solche mit Militär-Zertifikat, das 45. 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Verfassung der Baupläne, EntwOrfe der Skizzen und Kosten Voranschläge in stilgerechter Ausführung, bei billigster Berechnung. fnsbeson- ders Wasserbauten nach der neuesten Sinkwalzenbau-Methode, welche Anwendung sich am besten bewährt hat. Mit Anordnung der hoh"n k. k. Statthalterel Urar. würd« in Dobow«— Micha- lowetz, wo die Save zirka 1000 Joch Acker und Wiesen vernichtet hat, (im Jahr« 1877 wurde da» Wasserbett 8 bi» 12 Meter tief unterwaschen), mir der Wasserbau von der hohen Behörde in Auftrag gegeben und habe ich den Saveflu»« um die ganxe Breite überlegt; heute sind wieder grosse Aecker und Wiesen auf derselben Stelle. Hieraus ist zu ersehen, das« das System der Sinkwalzenbauten die allorbilligste und schnellste Methode ist, um einen reifenden S.rom zu überlegtn. Meine langjährige praktische Fähigkeit auf diesem Gebiete ermöglicht es mir, dass ich allen an mich gestellten Anforderungen vollends Genüge zu leisten im Stande bin. 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