v> 5»5 . SchrisN«U«^V4r»«ttu«U M. 2V Dienstag, den 7 Feber L922 62 Zahrg. Mser? MiwnMen >^ Mumirh^ten. '!>' Man darf sich keiner Täuschung hingebeil, ^ die nächsten Bahlen werden uns auch fremd- , uatioiiale Vertreter in das Parlainent brin- > geii. Tic Meinung, daß sich unsere nationa- ^ len Minderheiten in den verschiedenen Weiht- ! bezirken einer oder der anderen der schon bestehenden slowenischen Parteien anschließen werden, scheint nicht viel Aussicht auf Erfolg ,/ zn haben. Ter niMnatioiwler Beziehung bunt ge- ^ mischteste Winkel in unserem Paterlande ist ^ die Vojvodina. Serben, Bunjevcen, Deutsche ^ und Ungarn wohnen dort, oft in einer und ,,' derselben Gemeinde iinnier und nebeneinander gruppiert, so das; bei d-'i- ^.'rfchiedenen ^ .'lieti^ibil^bekenutlnsseil diese'' chmer so ^ iuanche Orlschasten zwei, sogar orei verschie- ^ dene Kirchen aufweisen, serbisch-orthodoxe, ti ka^helifche und evangelische, zn welchen auch d uc.(i> eine Synagoge dazukommt. jd n Die'.er Erdensleck, einer der gottgesegnetsten ^ 5nd reichsten in der ganzen Welt, wnrde zum ,. An^gangoplnUte der Organisation der Deut- i st.?eu Jugoslawiens und wie wir ZeitungS- ^ berichten eutnehlnen, vrganisiereil sich in ^ ähnlicher Art auch die Magyaren. Dieser-^ nationale Zusammenschluß ist umso aufsal-^ lender, als gerade die zwei herrschenden Par- >'n teien, die Serbischradikalen und die Demo-^ traten, jetzt schon keine Anstrengung scheuen,!^ um die Anhängerschaft dieser Fremdnationa-- .^ len für sich Zugewinnen, und noch ausfallen-'5 dc'r ist dieser Zusammenschluß, weil man ^ glauben sollte, daß in dieser Gegend Wirt- l schaftliche nnd nicht nationalistische Momcn- ^ 1? für die politische Orientierung der Mcn-schen maßgebend sein werden. Die Erschei-uung wird aber sofort verständlich, wenn c man erfährt, daß in keiner Gegend unseres l Vaterlandes der Stammeschauvinismns sol- ^ che Orgien feiert, wie in der Vojvodina und ^ wie überall wirkt diese Krankheit auch dort j ansteckend. ^s Der Streit im eigenen Lager, dessen Lei-js benschastlichleit den Sinn für die Bedürfnisses des Staates und der Gesellschaft förmlich' lahmlegte, verleiht dem politischen Auftretens der nationalen Minderheiten eine besonderes Bedeutung. Wenn ihnen dabei auch keine, Vermittlerrolle zufallen dürste, so können sie doch ernüchternd wirken, wozu sie durch ihre kulturelle und wirtschaftliche Stärke geradezu prädestiniert erscheinen. Gelingt es ihnen,! den Staatgründern die Augen zu öffueu und sie auf die wirklichen, das sind die sozialen Bedürfnisse der Gesellschaft aufmerksam zu machen nnd sie der reellen Arbeit zuzuführen, ^ daun würden sie eine Arbeit erfüllen, die ih-' uen nicht hoch genug abgeschäht werden könn-/ te. Bon diesem Standpunkte ans kann der Zusammenschluß der nationalen Minderhei-> ten in politische Organisationen nnr gutgeheißen nnd ihre Tätigkenit eine sehr ersprieß- -liche werden. Sollten aber auch sie in ein rein nationalistisches Fahrwasser geraten oder als. Zünglein an der Wage zur Verschärfung ei-.A nes stammespolitischen Druckes beitragen,!^ daun wäre ihre Tätigkeit wohl Verhängnis-! voll und nichts weniger als staatstren. ^ -^---^ Die russische Literatur. 'K Von Dimitrij Merefchkowsky.*) ' d Tie russische Literatur ist für uns Rnssen . „das Gesetz und die Propheten." Was ist sie ^ aber für die Europäer, für die „Deutschen"? ^ „Deutsche," „Njemci" bedeutet in der alt- ^ russischen und slawischen Sprache „Stumme". ^ Die „Slaweu", „Slowenen" sind die einzigen ^ Menschen des „Wortes" (russisch: Slowo"), ^ aber alle anderen Völker nicht nnr die Deut- ^ schen sondern alle, außer den Nüssen sind " „Njemci" — „Stumme". ! Ist das wahnsinniger Hochmut oder wilde Barbarei? Sind wir vielleicht dafür bestraft ' Worden? Aber wenn wir die Frage von 7 Schuld nnd Strafe beiseite lassen, müssen ^ wir zugeben, daß die Empfindung selbst rich- 1 tig ist. Kommt es daher, daß wir taub, oder daher, daß die. Europäer stumm sind, — je- ' denfallS hören nnd verstehen wir einander ^ nicht. Die russische Literatur ist für sie nicht ^ das „Gesetz und die Propheten," sondern -„Spiel und Zeitvertreib", > Der russische Prophet Dostojewski? fühlte ^ das Grauen dieser abgrundtiefen und tren- ! nenden Stuunnheit stärker als irgendwer.^ Wenn aber Dostojewski) anch seinen Teil mn! wahnsinnigen Hochmut hat, so doch keineswegs an der wilden Barbarei. Er verstand^ wohl manches von der europäischen Kultur; vielleicht sogar mehr als die Europäer selbst.! Er wußte wohl, warum er Europa, „derf heiligen Wunder Land", liebte, obwohl es 5 ^ihm zuweilen vorkam, als ob dieses heilige a Land schon ein heiliger „Friedhof" sei. „Wir i Russen haben zwei Vaterländer: unser Ruß^ land und Europa", — das hat er gesagt. Er,5 'hat aber anch etwas anderes gesagt: „Glaubt l 'es mir, sie alle (die Europäer) hassen unS 1 Fussen mit einem tierischen Haß. Einmal ! werden sie sich über uns stürzen und uns ' auffressen." k Dostojewfiy erschrack noch davor nnd em- , ' Porte sich darüber; wir aber sind ruhig. Die < ^vierjährige Agonie hat uus manches gelehrt, > ! unter anderem — Ruhe. - !l ! Der Wolf verzehrt ein Lamm; ist das denn schrecklich und empörend? Der Wals ist unschuldig. Oder soll man vielleicht die Unschuld des Wolfes durch deu Vergleich mit der Unschuld der einst zivilisierten, der einst christlichen Völker nicht herabsehen? Der Wolf .weiß doch einiges vom Lamm. Wenu "ber zwei kosmetische Körper, zwei Riesenmassen unbeseelter Materie gegeneinanderprallen und die eine die andere zermalmt und verschlingt, so wissen sie voneinander nichts. Ebenso weiß vielleicht auch Europa heute nichts von Rußland? ? Man muß doch endlich die Wahrheit sagen: dieses in der Weltgeschichte noch nicht Dagewesene, ist kein Tod, sondern ein Mord. Nein, wir sterben nicht, sondern werden ermordet. ! Europa will Rußland auffressen. Ob es Rußland ausfressen wird, ist noch eine Frage.' Und wenn es uns sogar auffrißt, wie wird ^ ^.ihm das Gefressene bekommen? Wird sich die Speise nicht als ein Gift erweisen? I „Leo Tolstoi nnd Dostojewski? sind die gro-; ßen Vergifter der europäischen Seele gewe-! sen." Das sind nicht meine Worte, das hat vor kurzem ein deutscher Kritiker sFelir Sal-ten) gesagt. Ich weiß nicht, ob es wirklich so 'zist; aber ich weiß, daß es so sein kann: die Arznei kann ein Gift, nnd ein Gift kann ein? dc Slrznei sein. E Ich weiß anch nicht, wer weu ennord^u, wer wen vergiften wird, aber ich weiß, daß isl der Kampf zwischen Europa uud dem Okzi-!o! dent nicht von uns begonnen wurde und nicht oon uns beendigt werdeil wird. Dieser ^ampf ist vielleicht der wichtigste uud sogar fr der einzige Inhalt der Weltgeschichte. .w Aber dieses soll man nicht vergessen: nicht,d> im !,tampfe, sondern im Frieden zwischen Orient und Okzident liegt alle Größe der g« europäischen Welttultur. > Deun was ist das Christentum, die tiefste Grundseste der enro-päischen Allweltlichkeit anderes, als „das w Licht vom Osten", daZ einwende Licht, der g Blitz, der „ausgebet vom Anfang nnd schei-net bis zum Niedergang?" !d Ich betrüge mich nick?!, ich verstehe sehr gut, !>t wie schwer es jckt ist, in Europa so vom^r Christentum zu sprechen, von der russischen ri Literatur sagen, da ihr ganzer Sinn doch nur n im l5liristenium liegt? Entweder ist die rnssi- g sche Literatur wirklich nichts mehr als z „Spiel nnd Zeitvertreib", — lohnt es sich dann, von ihv in diesen schrecklich ern ^n Tagen zu sprechen? — oder sie ist eine Er- H mahnnng, daß das ^bristentum, das Ehriftus ^ nicht nnr gewesen ist. ? W« nn der Orient einmal sagen wird: ..Der r Ot''ident Europa ist gewesen, Enrova filit." r so wird es uur eine Vergeltung dafur^sein,' l Die Kredite?t ^Ein Brie? des AundeSpräsidenten an Hcn>s Könist von Enql^nd. . Wien» ti. Feber. Die Blätter melden: Vnu- d desPräsident Dr. 5>ainisch hat ein Schreiben si an den ^lönig Georg von England gerichtet, p in dem er nnter .Hinweis aus die kritischen d Verhältnisse in Oesterreich an Wnig Georg s das Ersuchen richtet, der in England einge- k leiteten Kreditaktion seine Förderung und s Nnterstütmng anaedeihen zil lassen. t t Dr. Gurtlers VerhandwiMU in Praa. Prag, 6. Feber. sTel.-Nomp.) Der östcrrei- ! chische Finanzminister Dr. Gürtler erklärte ' einem Mitarbeiter der ..Bohemia" gegenüber,'/ die Gewährung eines Kredites kann als völ-!' !lig gesichert angesehen werden. Der Kredit ist li weder ein ausgesprochener Waren, noch ein!l reiner Finan^lredit. Es handelt sich um einen Kredit, der es den österreichischen Käufern ^ tschechischer Waren ermöglichen soll, einzn-^ laufen, ohne daß ein .Hinanflizitieren der tschechischen Krone ans dem Wiener Marktes zil befürchten wäre. Der von der Tschechoslo-» wakei Oesterreich gewährte Kredit ist langfri- ^ stig und durch keinerlei Endtermin begrenzt, z Was die Verzinsung des Kredites betrifft, so 5 besteht ein Konnex zwischen dem tschechischen! Kredit uud den zu erwartenden ausländi- l Die englisch französischen Garantteverhandlungen. WKB. London, 6. Feber. (Wolfs.) „Daily Ehronicle" veröffentlicht unter der Ueber-schrift „Großbritannien sagt Nein zu Frankreich" einen Artikel seines diplomatischen Berichterstatters, worin es heißt: Die Verhandlungen der britischen Regierung mit Frankreich seien an einem Wendepunkt angelangt. -jAuf die beiden vor kurzem eingetroffenen ! Noten Poincarees, deren eine den fogenann-- ten Pakt und die andere die Frage des nahen ' Ostens betrifft, erklärt die englische Regie-! ruug, daß sie den von Poiucaree dargelegten daß Europa gesagt hat: „Ehristus ist gewesen Ehustus suit." Für Europa ist Er gewesen, für Nußlaui. ist eben für ench, ihr Europäer, unser „Gilt", od.'r unsere „Arznei", das ist die trennende Linie der Stnmncheit. Gewiß, vielleicht hättet ihr uns auch gefressen, wenn wir nnr der Orient wären; aber wir sind weder Orient noch Okzident, sondern Orient nnd Olzideut zugleich, der leßte 5trieg oder der lekte Frieden zwischen Moi> genland nnd Abendland. Was wollt ihr nun: Krieg oder Frnden? Wählt! Doch ehe ihr wählt, überlegt euch: warum h»bt ihr euch vou uus so leicht ver-giften lasten? Ihr habt kaum am russischen Kelche genippt, uud seid schon vergiftet. Un> doch verlangt ihr noch immer nach diesew Kelch — wie Kranke nach der Arznei odei ^nie Selbstmörder nach dein Gift. Ja, wa-rinn? Vielleicht weil wir uicht dasselbe sml wie ihr, aber euch verwandter, als ihr e? glaubt. Wir werden zusammen untergehen zusammen auch gerettet werden. Was ihr aber auch wählt, wir haben un" 'en' Äal'l schon getroffen. „Ter Krieg ist dcr Vater aller Dinge", das ist ener Wort. Unser Wort ist aber: „Die Welt ist der Fnede." Dieses Wort werden wir nie vergessen. So-ni.! wir mit enck anch kämvsen, wir vergesse? nie, daß „wir Russen zwei Vaterlande ba» ben: nnser Rußland und Enropa". Lr Oesterreich. eschen Krediten an die Tschechoslowakei inso-! ferne, als die Höhe der zu zahlenden Zinsen .von dem Zinssatt abhängig ist, den das Kredit gewährende Ausland der Tschechoslowakei selbst in Anrechnung bringt. Der Schwerpunkt der Interessen liegt selbstverständlich ir der Frage der Bürgschaften, die Oesterreich snr die Kredite zn geben bat. Dr. Gürtler erklärt, er könne im Sinne seiner Vereinbarungen mit dem tschechischen Ministervräsiden' ten über die Garantien aber vorläufig noch seine Erklärungen geben. Wien, <1. Feber. Nach den hente aus Prag hier eingetroffenen Meldungen nehmen die Verhandlungen des Bundessinanznnnister-? !Dr. Gürtler mit dem tschechoslowakischen Fi« >nan.',minister Dr. Novak bezüglich der Ge-jwährnng einer Anleihe an Oesterreich einen 'günstigen Verlauf. Der Absch'uß der Ver> jbandlnnaen steht nahe bevor. Nach den bischerigen Ergebnissen würde ein Bantenkon« jsortinm in der Tschechoslowakei an Oesterreich einen Vorschuß auf den zn gewärtigen-^den Kredit von Millionen tschechischen »Kronen im Ausmaß von etwa Millionen tschechischen Kronen an Oesterreich gewähren, während der Rest der Anleihe erst Ends ^April nach Genehmigung des Kredits durch ldie Nationalversammlnng in Prag zur Aus-lzahlnng gelangen würde. Standpunkt in den internationalen Frageil nicht teile. Die britische Antwort lehne.(s ab, über das ursprüngliche Angebot binanszn-) gehen. - Sirelks in Deutschland. - WKB. Berlin. 5. Feber. (Wolff.) Infolge - des Streikes der Berliner städtischen Arbeiter . ist heute morgen der Betrieb der Elektrizi« r tätswerke und der Wasserwerke eingestellt - worden. Die Versorgung Berlins mit Gas ist l ans ein Minimum eingeschränkt. Die Stra- - ßenbobnen haben bereits gestern abends ae-1 gen 10 Uhr den Betrieb eingestellt Bettes ___ik, »7, ^?KB. Derlin, 5. Fcber. (Wolfs.) Der Aauptvorftaud des Bnudes der Handwerker iiat beschlossen, für den Fall der Ausführung des Generalstreikes-in Berlin sämtliche Hand-',. Werksbetriebe, auch die der Nahrungsmittel'.1 branche, zu schließen. W^tB. Ziarlsbad. 5,. Feber. (Wolff.) Auch !> ,n Baden ist der Eisenbahnerstreik beute um U 1? Uhr nachts ausgebrochen. Der Eisenbahn-.r oerkehr in Qber- und Mittelbaden ruht seit s Vilteruacht vollkommen. Tie technische Not-hil»> ist ausgerufen wordeu. ^ ^ohicndcsch!agnahm.c wegen des Eifcnbahner-streikes. Berlin, .'>. Feber. iWolff.) Die pren-".i!l,e ^!>'>'ll'nmirtichast?stesie beschlagnahmte t '!!' l>^l'ia infolge des Eisenbahneraus- !c standes nnd der zngefror.'nen Wasserstraßen j.' jede Znsnhr aufgebort hat. ^ Des nkwMN. Iius XI. Rom, . Feber. (Stefani.) kardinal ^ ^ ^:^!e-. Ratti wnrd" zun« Papst gewählt, ßr . tiahin den Namen Pius X7 an. ^ Der Berembetterausstand in » Ser Tschechofivwakei. j! ^ Mährisch^stran, N. Feber. (Tsche- (!i..'sll'.znn:i>chev '!'res'.bino.) Ter allgemeine ^ ^n gav^^i'.erst! . i^ dauert an. Im Revier ^ lerrschr Rnhe. bettle.einstelluna bei de? Prager ^c,siudu-!, striegesellschaft. s. ^'!"B 5Nad!w, l». F'eber. (Tschechvslowaki-,ein'S 'i Tie Prager Eisenindustrie^ i esesl'itn^'n der Rüstungen zur See!s s'.'v ', die ^'ashnigloner ^'et'.serenz den Auf-lf Nag gege- ?n, den Ba,t aller Krieasschisse in! den bersten einmstellen, oie'^ nic^n in oer !Me für die bereinigten Staatelt ent'wlten iind. Ter Kongreß znr Grnndnng i einer ,^'^^'i>tig'.nni, ivouon vor einigen ! ?^oc!)en iin beißen 5wnse die Rede ivar, ist aingeaeben nun den. Tüttif6ie Ll-Boots im ^ A?aMsn. 7ie bcrichtot / ,U'.S Athen: Tie Etatian Rhodos tneldet die "luwesenheit türlischer I^Boote int Aegäi-schen Meer, die auf griechische Transporte T^agd inn'hen. Tie Nachricht, die offiziell be-s^äli^t wird, 1> t Sensation hervorgernseu, da.!i es b'i ' u^^bekatint war, dafz die Türkei U--»' Boote besitzt. ^ 5'" WM. 15.' Von Friedrich ^'crstäVker. (Nachdruck verboten.) f I>!n! !. >/! seht aber daran, Jen Mi zu sprechen. und war sie wirilich noch in ihren ?).'änner^e!dent? Te>s; sie das Gewand der (5hambernln'.d verächtlich zn Boden gewesen haben sollte, ließ sich doch nicht denken, sonderbar, er batte bis jet.'t unr geglaubt, daß mau in großen Ttädien klatschte nnd sich an den Fehlern nnd Echträchen der Nebenmen-scheu erfreue, nnd hier, mitten in der Wildnis, die ein Eti'ic/ Zivilisation nnr wie anf Besuch dnrchsnhr, geschah genan dasselbe. Welche Frende die Metischen daran finden lonnten, folche Tinge eben ans der Lnft zu greifen.! Er warf ''ich in der Kajüte auf einen Sticht ..l' gleich daranf die „Hammerjungfer", eitt hnbsches ^inlattenmädchen, ans der Tanleu-tosüte kani. Sie bemerkte aber Ralsfon kanm, als sie anch schon anf.ihn zuschritt und ihu. anredete. j „^in'o Sie nicht der (Gentleman, der ge-Itevik Nacht mit der stinken Taine an Bord kam?" ' j „Aberdinas — wie geht es ihr?" ^ ,.^ie verlanat nach Ihnen." „Ist Sie lranl?" rief Ralfson bestnrzt. „Ich weis. s'S nicht," slwte das snnge ^l'äd 5 -k'"" sihnchteru, «aber sie zerfließt heu^ «awlnenunglü». ^ ÄstÄ. New Aork, 5. Feber. (Retlter.) Ter u „Associated Preß" wird aus Tokio gemeldet: fl Ti'.rch eine auf den Bahnhof von Jtoigara ct niedergegangene Lawine ist ein dort stehen- ii der Eisenbahnzug verschüttet worden, wobei u IM Persouen getötet und eine große Anzahl ti ^verle^t wurde. h Jugoslawien lehnt elne Mlll-« tärlonvention mit Griechen- ^ land ab. n W9B Beograd, 6. Feber. (Tschechoslowa- d tischeS Preßbüro.) Wie die „Pravda" meldet, d ,habe der griechische Generalstabschef, Gene- ^ !ral Tnsnianis, gelegentlich seines lehten Be- (!! jsnches in Beograd den Versuch uuteruaulmen, t> 'eine Militarkonventiou init Ingoslawien ab-^anschließen. Da inatt jedoch während des ^rieqes sehr tranrige Erfahrungen mit Grie- d .chenland geinacht habe, sei jede Erörterung z j dieser Frage abgelehnt worden. - <- n Der Konflikt mit den Musel- si man?n geschlichtet. >> ! Beograd, l>. Feber. In der Konferenz, die nnter dein Vorsitze des Ministerpräsidenten ^ ^ilola Pasir vom Fiiianzminister ^nmann- ^ ^di, vom Innenminister Boja Marinkovie- ^ vom Außenminister Dr. NinLi«' und vom mu- ^ seluiaitischeu Minister Spaho abgehalten ^ wnrde, erzielte man ein völliges Einvernehmen in der Frage der Kriegsgewinnstener, ^ die bis jekt nttglei6)inäßig bemessen war. Tie ^ Frage der Gewiunstener tvnrde verschoben. ^ !Damit ist die teilweise Regierungskrise gelöst, " !nnd die ??ctlselmatten verbleiben in der Re- mernng. d ^---^--^ Kurze Nachrichten. ^ WüiB Paris, 5. Feber. (xiavaS.) Die inter- ^ ^nationale sozialistische ^onferettz nahm einen jAn!rag Dr. Friedrich Adlers an, wonach die ^ ^allgemeine Konferenz der drei Vollzugsatis- schnsse itt Loitdoit. Wien nnd Moskau sich nur ^ ^nit praktischen, das Proletariat iluinittelbar ^ ^berührenden Fragetl beschäftigen soll. Es ^ ^vnrde der Beschluß gefaßt, das; die Vollzugs- s ^anSschiisse vou Loudon itnd Wicll Montag zu- ^ !sammentretetl nnd die Frage der Einheits-^ front beraten sollen. > London, C,. Feber. Der znr Erwägung der Titellsrage eitlgesetzte Ausschuß der französi- - Scheit 5tamti'er hat empfohlen, Duellanten ^ fortan des Mordes, Totschlages oder der ^ ^örperverleüung je nach dem Ausgange des i^weilampfes atizuklagen. n I MiB. Al-'dapest, 5>. Feber. (NTÄA.) Das ^ ^Aintsblatt ' veröffetitlicht eine Verordnung ^ ^des Fiitanzutiuisteriums, wodurch die Tabak- ^ ^ 'neife sowie die Preise sänttlicher Tabakfabri- ^late dnrchschuittlich nnt erhöht werden. ^ GemeinSeratsfitzung ^ am 4. Feber. 5 In der Tamslag abgehaltenen Gemeinde- r raj s'".:ng wurde die bereits in zwei frühem L ?ren ^'.Hungen behaudelte Tagesordnting fort- i geseht. Ii morgen fast in Tränen nnd war doch gestern r abend so so heiter —" j i ! „weiter?" is ^ „Ja," erwiederte zögernd das Mädchen, f das sich augenscheinlich auf keine weitere Er-'i klärnng einlassen wollte — „aber bitte, kom- l inen (5ie! Die Dainen sind schon alle ange- 1 kleidet, denn es wird gleich zum drittenmal ^ zum Frühstück gelcutet werden." l Die Damen waren allerdings schon ange- s kleidet nnd hatten auch in der Tat die Mu-! lattiu selber hiuauSgeschickt, den ,Gentleman' zti holen, der mit dem wunderlichen Wesen 1 au Bord gekommen, weil sie die Neugier > plagte, Näheres über beide zu erfahre«. Ralf- ^ foit aber hatte keine» Blick für sie. Er grüßte , wohl flüchtig, als er den kleinen, sehr elegant 1 eingerichteten und mit rotwollenen Gardinen ^ verhangenen Raum betrat; — aber er sah I unr die eine Gestalt — seine Jenny, seine l arme Jenny auf einer Fußbank kauernd und j ihr au den nächsten Stuhl gelehntes Haupt.' .iu ihreu.Händen bergend. j Aber fie.war nicht mehr in der Tracht ei-^ ues juugeu Backwoodburschen, sondern trug wirklich das einfache baumwollene Kleid der! jEhambermaid, das ihr diese überlassen, nnd! das ihre schlanke Gestalt fest nmschlos;. j „Jenny — meine arme Jenny, was fehlt! . dir, Mnd?" ' f i Jenny anlwnrtete ihm nicht und weinte! —" Za-rr.v.. ^ vahi j Der Bürgernteister verliest ein Ansuchen t des Naphta-, Färberei- und Textilindustrie-.<1 unternehmen „Doktar" aus Nachod (Tschecho-^( slowakei), welches die Abficht hat, bei entspre-chendem Entgegenkonttnen eine von den drei; iu der Tschechoslowakei befindlichen Fabriken ( nach Maribor zn verlegen. Für die Errich- d tung der Anlagett ist die östlich vom Kreuz- d Hof liegende Wiese in Aussicht genommen, s wo außer den Fabrik?» und Büroräumen , auch noch zwei bis drei Wohnhäuser für die ? Angestellten geplant sind. Da aber die Gemeinde bei Errichtung von häuserkmnplexen 5 auf diesen, Platze das Eigentumsrecht auf die ^ dadurch entstehenden Straßen besikt, traten . die Unternehmer mit dein Ansuchen an die ^ Gemeinde heran, gegen eine entsprechende ^ Entschädignng von ihren Rechten zurückzn- ^ treten. Das städtische Bauamt beantragt, das Quadratmeter umfassende Terrain zu 5>0 X per Quadratmeter zu veräußern. Da ^ das nette Unternehmen nur etwa 40 gualifi- ^ zierte Arbeiter und Beamte mit sich bringen z würde, während 5)M bis 600 heimische Ar- ^ heiter dort ihr Brot finden würden, erklären c sich die Vertreter der einzelnen Klubs schlief;- ^ lich im Prinzipe für den Verkauf. Hierauf gelangt ein Abändernngsautrag des GR. Leskovar, dahingehend, das; das ^ Terrain für die Hälfte der Panfchalsnmme, 5 die dem Privateigentümer des Grundstückes , zn bezahlen wäre, verkauft werden mögen, , zur Annahme. ^ Der Metallindnstriegesellschaft „Kovina" ^ ivird der in der vorigen Sitzung noch offen- < gelassene Preis für eiuen Bauplatz zwischen der Artilleriekaserne und der Betnavska eesta ^ iiiit per Quadratmeter festgesetzt. ^ Der Holzindustriegesellschaft „Drcwa" wird das Aiisilchen auf Verbannng der in ihrem < Besitze befindlichen Parzelle in der Kopitar- ^ jeda ulica (vom Südbahnhof vis zur Villa ; Feldbacher) mit einstöckigen Villen nach dem , Sm'tein „Hitrozid" bewilligt. s Das Polizeikomiilissariat brachte e'ut An- , suchen um Ausbesserung der gegenwärtig in s recht trostlosem Zustande befindlichen Polizei-gefängniffe des sogenannten „Hotels Graf" ; eitt. Eitt Bericht des Polizeiarztes Dr. Zor- s jan zählt die vielfachen Mängel anf, die das ' Gebände uud dessen Interieur aufweist. — < Deut Anstichen wird nicht stattgegeben, da , die Polizei eine staatliche ist. ^ Ein Autrag des GR. Slanovec, betreffend j die Einführung einer progressiven Knltnr- l steuer durch Erhöhung der Lurussteuer auf 1 Automobile nnd Ehampagner wird ange- ! nominen. < Ein Antrag auf Abänderung der Straßen- i bezeichnung „Gosposka ltlica" wird bis zum 1 Zeitpunkte verlegt, bis abermalige Aenderun- i gen der Straßentafeln vorgenommen wer- i den. Z Die Reparatur der Wagen der Bestattungs I anstalt wird im Konkurswege vergeben wer- 1 den. l Zur Verlesung gelangt eine Zuschrift der I Landesverwaltnng, worin die Abhaltung ei- l ner zweimonatigen Gastwirtenschule für;' 'Lehrlinge und einer sechsmonatigen höhereni Hotelierschule, die je ein Jahr in Ljublana § und Maribor abgehalten werden soll, milge-' ren Stich durchs Herz — Sie bereute, daß sie, ^ ihm gefolgt war - - das Heimweh hatte sie! ischon nach den ersten Stunden erfaßt, und er« fürchtete jetzt mit Recht, Vorwürfe von ihren 'Lippen zu hören, die er sich selber schon, frei- j lich zu spät, gemacht; so rasch, so unüberlegt' rasch gehandelt zu haben. Aber was halfen. ^die Vorwürfe jetzt, und wie konnte ex sich lhier, unter den fremden Leuten, mit ihr aussuchen. j „Wie weit haben wir noch bis Kairo?" ^wandte er sich an eine der ihm nächsten Damen die ihn neugierig umstanden. ! „Bleß your soul," sagte die alte würdige ^ Frau mit einer tiefen Baßstimme — „noch z ' eine lange Strecke und wollen froh sein, wenn! > wir morgen abend hinkommen; aber was 1 fehlt denn der jungen Frau? Weshalb weint! > sie heute morgen in einem fort, und gestern ! abend war sie doch so vergnügt?" > j „Haben wir nicht eine andere Stadt in der l «Nähe?" fragte Ralfson, ohne auf die Frage Izu antworten. ' j „Memphis," erwiederte die Ehambermaid, !^die teiluehmend das junge, jetzt so unglückliche Wesen betrachtete — „in einer Stnnde i j müssen wir dort sein — das unterhalb lie-«gende hohe Land haben wir schon Passiert." „Ich danke Ihnen. — Sic" e?»!schuldigen, »meine Damen, nnd mit diesen Worten drehte ?ie" sich ab nnd verließ die Tamenktisiite. Er! ijwar jetzt fest entschlossen, keinen Augenblick i teilt wird'. Die mit .^.000 X vcran'cblaal n Schulauslagen sollen zum Teil dur»5 eins Erhöhung der Gemeindenmlaaeu auf die Nachtherbergen gedeckt werden. Hinsichtlich der Motoren des städii'ch/n Elektrizitätsuntcrnehmeus, die j>!ner>it durcki den Ingenieur GoMa nnn...N!tt w'n -den waren und deren schlechte Qimi, ut sich später herausgestellt hat, wird der ''iirg.v^ meister in einer der nächsten Sll.mni'en. cn'i nanen Bericht erstatten. Aehnlich wie das (-'lektrizitätsnnte! netl'N.7» der Gemeinde für die B-'nuining der (V.envin» deanlagen eine Entschädiguua vou iv zu zahlen hat, ivird auch der städtische:: serleitung i?ud dem ftadtischeit Gacme'^ di>). Zahluitg einer derartigeil Eiitich^niun,^, summe auferlegt. Bezüglich des Ansnchens d.'r b'.c"'.l.r i Thomas Göt<, dk> Geineinde ni^g-' il)r in rein Bestreben, die Verbiildnitg Misch' n tonler herzustellen, -behilflich sein, stell: der Bürgernleister fest, daß in dieser .Hinsicht ein Einschreiten leinen ErsoUi ve:spreche, da der Bauernrat in Murecl jede Bahuverbiudnng mit Ljutomer über dentschösterrcichische.' l '.> biet unmöglich mache. Der Refernt des Gnsiverlai'sscin'Ne^ richtet sodann, daß sich bei eiuer örtlichen Besichtigung die Aufstellung, bezw. Reaitivie-rung von 11. Gaslateruen in der Magdale-nenvorstadt und vott L Laterueil iu Meist» als erforderlich erwiesen hat. Ter in diesem Sinne gehaltene Antrag des Ansschnnes wird genehmigt. Dem Gastwirt Ocla auf der Thesen wird auch auf sein Ansuchen die Beniitzung de? städtischen Wasserleitung bewilligt. Der seinerzeit gestellte Antrag, den der na, tionalsozialistische Klub auf Belegung deZ Standplatzes der Fiaker vom Grajski trg auf den Trg fvobode eingebracht hatte, wird ab?' gelehnt, da der Trg fvobode mangels Pkleu sterung und einer entsprechenden Kanalisier rung zu diesem Zwecke nicht geeignet er» scheint. Eine längere Debatte entwickelt sich nach dem Berichte des Approvisioniernngsans< schusses, aus welchem hervorgeht, daß da? Bemühen des Ausschnsses, für die städtisch! Bevölkerung etwas zu leisten, ohne Erfolg geblieben ist. Der Referent tadelt das Vor« gehen der hiesigen Fleisckhaner, die das oe-, samte Vieh aufkaufen nnd exportieren, wesi halb der heimische Markt an Fleischmangel leidet. Der Bürgermeister bemerkt hiezu, dah der hiesige Markt einzig und allein mit Milch genügend versehen ist. Die städtische Molke» el in der Korona cesta weist täglich eiuen Ue-berfchuß von lilX) Litern auf, der sodann ztt Butter geschlagen und nach Graz ausgeführt wird. Der Bürgernteister bedauert, daß durch die Aufhebung der Gcmeindeteueruug? gerechte eine Einflußnahme auf die Preise nicht mehr im früheren Sinne möglich sei. Wohl habe die Polizeibehörde einen Teil des Wirkungskreises dieser Gerichte in den letzten Taigen übernommen, immerhin dürfte aber ibre 'Wirksamkeit kanm die Erfolge zeitiaen. die 5 die Teuerungsgerichte aufzuweiten hatten. ? Hierauf sprach GR. Verstov^ek, der in län^ geren Ausführungen auf die Gefahren lnn- . länger an Bord zu bleiben und erst einmal idie nächste Stadt anzulaufen, nm Jenny das -unangenehme Gefühl zu nehmen, auf so absonderliche Weise in die Gesellschaft einge-ifu.)rt zu sein. Das war eS auch, was sie bedrückte; das neugierige Volk hatte sie belästigt, und sie fühlte sich natürlich unglücklich an Bord. Je rascher er deshalb das Boot wieder verließ, desto besser. Die dritte Glocke tönte zum Frühstück und die Passagiere eilten von allen Seiten herbei. Ralfson fühlte sich aber nicht in der Stimmung, teil daran zu nehmen. Vorn vom Vorbau aus hatte er schou in der Ferne ^Memphis liegen sehen; er meldete deshalb !dem Elerk, daß er dort mit seiner Fran anS Land gehen würde. „Sie legen doch an?" ^ „O sicher — an einem der Warftboote unten — nehmen dort auch jedenfalls wieder Passagiere und Ladung an Bord und müssev sogar einige Fracht ausladen." Ralfson war oben auf das „Hlin-itane-deck", wie die, obere Decke der Dampfboote genannt wird, hinaufgestiegen nnd ging mit verschränkten Armen nnd ganz seilten Gedanken nachhängend anf nnd ab. Aber Jenny. Durfte er sie so lauge allein lassen? Er mochte nicht dnrch die Kajüte gehen, nnd doch , war die Ladieskabine jetzt gewiß frei. Er warf > den Blick umher; aber er hatte keinen Sinn jsür die wirklich eigentümliche Szenerie, die l!ihn hier umgab. Rechts hobelt nck die steilen. 'wies, denen dit« gesamte Bcvöl?erung Lurch die andauernd steigenden ^Lebensmittelpreise entgegengeht. In scharfer Weise wnndte er sich gegen die Grohfleischhauer, die um ihres s^'eknlativen (Gewinnes wegen die einheimische Vevi^lkernng 4n der ärgsten Weise schädigen. Nachdein zuni (Gegenstände noch ^r. Eernc»^. (jR. Slanovec nnd der Bürger-incister besprochen hatten, wird die Sitzung geschlossen. IKarburger und Tagesnachrichten. Tide-fall. Freitag den 3. d starb im !^'ed!'N'>icihre Herr ^ri!) r i e d r i g e r, ?lr-chireft und Baumeister. Die Beisetzung sindet '.ni'.mtag deu <>. 7^el'er in (Vraz ani evcingeli« ichen ?^'iedf)ofe statt. Ter Provinznusschusj der Organisation der sknegHinvalid^n in Maribor spricht der T^ir-ma „^ünlra", Produzentin chemischer Pro-di'tte in Maribor für den ihr zugewiesenen uan^haslen l^ieldbetrag den herzlichsten Tank aus. Dieser Betrag wurde aus dem ^'keinerträgnlsse der von dieser Firma erzeugten Schnhkrenie „Ligrin" gespendet. Da sich oie Firnia verpflichtete, auch weiterhin einen Teil de«) Reingewinnes den Invaliden zu l.iidmen„ wäre ein grös;tini.iglichster Untsatz dieser (5ren!e wünschenswert. Der Präsident der Invalidenorganisation: Mijo Cerpes. burger Mättnerttesangsverein. Das ?i^c>nzcrt zur Feier des 75jährigett Bestandes sindet nwrgen den 7. Feber um 20 Uhr inl l^'!)hschen l^tonzertsaale statt. Die restlichen Qitzpläj^e sonne Caal- und Galerieeintritts-tivrten sind ab 19 Uhr an der Abendkasse er-l)ältlich. Zwei Waggans neuer Banknoten zu 10 Di-s?ar sind dieser Tage in Ljubljana eingctrof-sen. Diese Banknoten wurden in Amerika angefertigt und befinden sich auf deni Wege nach Beograd. Die neuen Banknoten tragen ^"iiie Bezeichnung in ^ironen mehr. Stra^enunfälle. Der gestrige und heutige Schneefall brachte wieder eine Neihe von Unfällen an denen die inangelhast gereinigten (^!es)steige Schnld tragen. Abgesehen von kleineren, ziemlich glimpflich verlaufenen Stiir-zen ereigneten sich noch folgende zwei schwere Unfälle. Der tiS Jahre alte, in der Dravska nlica 1l) wohnhafte Trafikant Kajetan Pavliö stü'-zte Sonntag 7 Uhr früh?!m Mavni trg in der ??tthe der Belika kavarya so ungli'i^lich, diis; er sich dell rechten Oberscheittel brach. Die Nettnngsabteilung überführte ihn ins Allgemeine rankenhaus. — Heute Montag nnl halb sechs Uhr ftüh glitt der 33 Jahre alte Siwlninseger Viktor Blatter in der TrSa»ka cesta ans nnd zog sich einen Bruch deS linken Sprunggelenkes zu. Er hatte noch so viel .''Uafl, dns^ er sich in seine in der Miklo.^ik^eva nlica 2 befindliche Wohnung schleppen konnte, wo er zusaulnlenbrach und von der gerufenen Nettnngsabteilung ins Allgemeine Luankenhaus überführt werden muszte. E!n Raubmord bei Ptuj. Wie uns von be sreundeter Seite mitgeteilt wird, wl'.rdo am En'.nstag den 4. d. M. niittags der .W Jahre r>lte t^etreidehändler Richard Rosenberg in Vndina bei Ptnj in seineln Geschäfte ermordet nnd beraubt aufgefuuden. Der Ranünwrd s!.'!! sich solgendernmßen zugetragen haben. Sanlstag früh kamen vier unbekannte Män ner zu Nosenberg, der sich noch in der Woh nung befand, und sagten ihm, er möge ins (^'>eschäft konlmen und Geld mitbringen, da sie ihln eine Menge Eier zu verkaufen hätten. Nach einer halben Swnde kam Nosenberg ins Geschäft, wo er von zwei Männern überfallen, mit einem Stricte erdrosselt und mit ir-gendeineni ftinnpfen Instrumente erschlagen wurde. Die anderen zwei Männer standen nnttlerweile auf der Straße Wache. Die Männer uutersnchten Rosenberg genau und drehten ihn: alle Taschen um. Es fehlte bei qz» lehmigen Blusfs (schrofse Ufer), auf denen die Stadt Memphis gebaut war, links lat der wüste, sumpfige Wald mit seinenSwamPs nnd Dornen. Unwr der Stadt aber ankerten ein Paar Warftboote, oder waren dort am Ufer befestigt; nnd während gerade ein von oben konimendes Mississippidampfboot die Landung verlies; nnd in den Strom hinaus schwenkte, um seine Reise nach Neworleans sorlznsetzen, kam auch hinter ihnen ein an derer Danlpfer her, der ebenfalls nach dem rechten Ufer hinüberhielt. Er sah das alles aber die Eindrücke hafteten nicht an ihm gleichgültig sch!veifte sein Blick darüber hin nnd nur mit einenl (bedanken — dem m Ienn^) — beschäftigt, ftieg er endlich wieder zn ihr hinab, nnl sich fiir ihre Landung zu rüsten tFortschung sM.) der deiche die Börse, die Uhr, die Fingerringe und die Brieftasche, in der sick) schätzllngswei-se ungefähr 10.000 Iv befunden haben sollen. Nach vollbrachter Tat entfernten sich die Ber^ brecher unbemerkt. Bisher fehlt von ihnen sede Spur. Das tragischeste an der Sache ist, das; sich die Frau des ermordeten Rosenberg in einem Sanatorium in Eelje befindet, während sein einziges Ltind krank im Spitale in Ptnj liegt. Verhandlungen über den Grenzverkehr mit Oesterreich. Aus 0;raz wird gemeldet: Die seit längerer Zeit in Aussicht genommenen Verhandlungen zur Regelung des t^renzverkeh-res zwiscl?en Oesterreich und Jugoslawien werden in den nächsten Tagen beginnen. Behufs Teilnahlne an diefen Verhandlungen, die österreichischerseits von« t^eschäststräger in Beograd, LegationSrat Hoffinger geleitet werden, wird sich Landesregiernngsrat Dr. Nenwirth als Vertreter des Länderzentral-büros sür den Grenzdienst in l^jraz, soivie die ans dein kreise der Grenzbevlilkerung berufenen Experten L.'^indtag!7'präsidenten Kölbl nnd Medizinalrat Dr. ^ann morgen mittags nach Beograd begeben. Dr. KoroSec hielt, wie das „Deutsche Volksblatt" in Novisad meldet, ant Jänner in Sombor eine Rede, in der er sich u. a. für die Minoritäten, besonderes sür die Deutschen e^nsetUe. Er betonte die Notivendigkeit zur Gründung einer eigenen deutschen Partei und bekannte, das; er selbst des lästeren schon zngunften der Minoritäten interveniert habe. Dlis „Deutsche Volksblatt" kommentiert im Leitartikel von^ 4. Feber die Ausführnngen de? Dr. ^ioro.^ec und spricht die Erwartung ans, das; dieser seine?lussührungen auch in die Tat unisetzen werde. Wichtig sür Kaufleute und Exporteure'. Die Orient" A. G. für internationale Transporte teilt uus mit: Eine wichtige Entschei-!)uug fällte dieser Tage das Oberste Gericht in Brünn bezüglich der Frage der Verpflich-ung des Absenders, seine Sendungen zu ver-chern. Durch Entscheidung R. v. 1 001-21 wurde in einem konkreten Rechtsstreite ent-chieden, das; der Absender verpflichtet war die abgesandte Ware zu versicheru, aucl? sür den Fall, datz die Ware gemäs; Fakturcuklau-el auf Rechnung und l^iefahr des Empfäu qerS abgesandt wurde. Zufolge der getroffe nen Entscheidung wurde vonl Obersten Ge riö'st folgende Eintragung in das Judikaten buch genmcht: „Zur Zeit deS Diebftahles au !)en Eisenbahnen ist der Absender verpslich tet, für die Versicherung der Ware, welche er icr Bahn zur Beförderung übergibt, Sorge zu tragen. Dies erfordert die Fürsorge eines ordentlichen .^i'aufmannes laut ?lrtikel .^4 )es .H. G. B." Diese Entscheidung zwingt ei nen jeden Kaufmann, nicht nur inländische und ausländische Sendungen derjenigen Aufraggeber, welche sich die Versiclierunq ausdrücklich auöbeduugeu hatten, zu versichern, >a das Oberste Gericht die Nansel „Für Rechnung und Gefahr" als unzureichend er-lärte.' Zur Verpachtung unserer Eisenbahnen. Man berichtet, das; in Ni!^ nnd anderen Sta-ionen Serbiens schon an M00 beladene Waggons stehen, die wegen Kohlenmangels nicht weiterdirigiert werden können. „Novo-ti" raten deshalb, man solle die Staatseisenbahnen den Amerikanern, Engländern, den Franzosen oder Tschechen verpachten, da wir °einen Organisationssinn nnd keine Arbeitsenergie besitzen. Welches subtile Motiv der erw?lhnten Zeitschrift diesen „Ausweg" dik-ierte, wissen wir freilich nicht, aber wir wei-en dieses kränkende Armutszeugnis auf das entfchiedenfte zurück, denn wir haben reichlich genug an Männern mit Organifationstalent und nulstergültiger Gewissenhaftigkeit, aber man mnß an konlpetenten Stellen auch Männer haben, die diefe herauszuwählen und an den richtigen Platz zu stellen wissen; nlit der Protektionswirtschast geht es hier freilich nicht! ^ Ausfuhr von KuturuMben. Der Minister sür Ackerbau hat angeordnet, daß die Kukuruzkolben weder gemahlen noch ungemah-lm als Pichfutter anzusehen sind, daher sür diese das' Ausfuhrverbot für Futterartikel keine Gültigkeit hat. Unsere Zeiten haben sich daher doch zum Besseren gewendet, denn in den Iahren 1916 bis 1918 diente das Mehl der 5kukuruzkolben noch als menschliche Nahrung, jetzt ist es schon für das Vieh zn schlecht! Gründung von Zturorten in Dalmatien. Um die dalmatinische Riviera einer internationalen Beachtung zuzuführen, werden verschiedene Gründungen, namentlich solche von günstigen Badegelegenheiten im Meere zn errichten, geplant. Einen solchen Knrort beabsichtigen nun einige tschechische Kapitalisten bei Audna zu gründM. Die Virtriegsschulden Serbiens betragen 8!>l> Millionen Francs. (Ein Franc ungefähr 17 bis 13 Iv.) Für diese Schuld müsse« 7?» Zinsen gezahlt werden. Au Amerika allein chuldet Serbien 25» Millionen Dollar t^ein Dollar nach deuk heutigen iknrse ungefähr .^00 Kronen). Dafür mich Serbien jährlich 102 Millionen Dinar Zinsen zahlen. Da aber Serbien schon über drei Jahre keine Zinsen gezahlt hat, verlangt nuu Amerika von un-erem Staate, das; die Schuld anerkannt wird nnd die Zinsen znm Kapital dazngeschlagen werden. Einiges über die Petroleumgewinnung. In Zagreb wurde kiirzlich die Aktiengesell-chaft „Uljanik" gegründet, die mit einem Kapitale von Millionen Kronen die Na-turs6)ätze an Erdöl, Asphalt nnd Naphta in Kroatien erploitiereil will. Die Gesellschast, die nnr heimisches Kapital verwertet, hat bereits auf dem eigenen Terrain in Bujavice bei Lipik nnd Paklenica bei Noska mit den Vorarbeiten begonnen. In Rnuiänien, wo die Petrolenlnfelder ausschließlich i,l den .Händen fremder Gesellschaften sind, stockt die Exploitation, da die Bohrlöcher während dc's Krieges seitens englischer Ingenieure gründ-ich verstopft wurden. Ein Bohrloch koftete ri'cher si- bis (»000 englische Pfuud, heute jedoch über 20.000, und über fo hohe Mittel verft'lgen die betreffenden Gesellschaften nicht. Desgleichen haben die Bohrungen im unter-teirifchen Terrain noch nicht eingesetzt, weil das erforderliche hohe Kapital fehlt. Bei Ko ?or (Kattaro) wurde festgestellt, das; in der Nähe einer Süßwasserquelle Erdi.^l in das Meer abflief;t. Es besteht die Absicht, nachzn forschen, ob die Quantität eine Ausbeutung lohnt. In? Monate November 1921 erhielt unser Staat vom Petroleummonopol nicht ei^ ne Para. lNl Jahre 1913' erreichte die Geburtenzahl nicht mehr die Zahl der Sterbefälle. Jetzt handelt es sick) für Frankreich darum, die gewaltigen Kriegsverlustl^ auszugleicdeu, und statt dessen nehmen die s^eburten weiter ali. Diese Verhältnilse bt'schäftigen die öffentlich«' Aufmerksamkeit in hohem Grade. Tie Aerger«i» erreDe«»e Türtt«. Gn» ^oklamation an all« Mohammedaner, die der Minister für Kultus'der kemanistischen Negierung in Angora erlasien k^at, lenkt die Aufmerksamkeit der Gläubigen auf da» skandalöse Benehmen" der türkischen Frauen »on heute, besonder» in Ronstantinopel. Daß Tanzen, daß bei den Türkinen eingedrungen iß, wird hier als eine schamlos« und allen leberliefernngen des Islam hohnsprechend, Betätigung verdammt und ebenso wird das Ausgehen von türkischen .grauen mit Richt-mochammedanern als ein großes „Aergernis" gegeisslt. Der e ohne Z«cker wit einem Schuß de-^awriertem Cprit. Der Wirt behauptet „acht Prozent Alkohol". Sagt er. Ich taxiere eher sechzehn Prozent Dividende! Und die j^igarre, die ich mir dazu geben ließ — ganz dem Zeitqeist entsprechend, kein Zug und kein (Geschmack. Nichts wie Aerger. Griff nach der Zeitung. Jede Zeile, jeder Buchstabe in dem Moniteur ein Krund M noch hohergeschraub-^em Berärgertsein. Politik — Lokales — iiiunst — Vermischtes — nichts wie gute Ge^ lfflenheiten, um cius der Haut zu fahren und sich danebenzustellen. Dann s6)on lieber Handelsblatt, Kursteil — rickliq, Dollar! Hab doch lius Pliilndelpkiia, der Stcidt der rein« sten Bruderliebe, ein Papier nls Liebesgabe, jawohl, als Liebe^ögabe aus Amerika bekommen. Und dieses Papier ist bedruckt init Or-.lainenteu, und der ?tamenszug von zwei Anierikanern steht darunter, und darum ist >aö Stiick Papier 5,s> Dollar wert. 2öar das beim Cmpfang eine Freude. Also die Liebe ist wirklich ilicht ausgestorben. (5s lebe Philadelphia! Hoch die zwei Amerikaner, die u^ terschrieben haben! Wenn ich auf eirf^ Papier meinen Namen setze — kein Huhn leczt NN. Ei, kein Baum trägt einen Apfel dafiir. Eo aber — dann kam der Aerger. Dollar stand 50. Fünf mal fsinf! schrie ich und wollte schon auf die Bank, um den Sechen zu holen. Aber d:^ leqte sich meine Frau ins Zeug. Was, schrie sie, fünfzig? Nicht mal lim sechzig wird e?i hergegeben. Wirst sehen, in zwei Wochen steht Dollar siebzig und fünfmal sieben klinc^t doch ander>tar-tosselschuaps, unten Fischtran, o!)en frischge-locltes Haar. Da begann die Quelle höchsten Vergnügens links niit einer an Ziehharmonika und löcheriges Waldhorn gemahnenden Stinune zu singen: „Ist mein Freund nicht wohl, Dann trinkt er Alkohol!" Verschluckte sich, niachte eine jiunstpause, als wollte er geunsserniaßen zu neuen großen Taten ausholen. Scl)loß dann den Sermon: „Und wird ihin dann nicht Wähler, „So trinkt er Alkohöler!" Alles lachte, gröhlte, brüllte vor Vergnügen, was den Sänger zu neuen Leist,mgen anspornte. Ich ärgerte mich über den Tiefstand der Bedürfnisse und sprang aus den: Wagen, wizbei ich einer Danie ins .slleid einen tüchtigen Riß machte. Ich rannte ans Theater. Alle dunkel und verschlossen. Oho? Was soll das? Fragte den Polizisten, ob denn das Theater schon aus sei? Dei- grinste mich an. Theater aus? Hat ja kaum anaefangen ^und war schon aus gewesen, (^)roßer Skandal. «Reigen. Radau. Polizei. K'eine Vorstellung. Publikum laugst sort." Nun wußte ich nicht: argern oder freuen? lich zersplittere ein vaar echt Meißner Figu» Dem Schnitzler gönne ich es. Muß er denn.ren — das Feld ist bald mit PorMan-jeden Abend 50.lX)0 l^ronen verdienen für trünlmern übersät. Und inl t)öchsten ein paar (Gedankenstriche? lkann ich auch, ,mtnt des Bombardeuients tönt von nebeiünl (^ednakenstriche macheu, kein Mensch zahlt, das Stimmchen der Zukiinftspatti: „Auf was dafür. Dichter machen aus (bedanken-1Säulen ruht sein Sa.g — dahin." strichen (^old. . . Aber meine Frau? —I Das wirkte wie ein (^k'dankens^rich. Frau Daheim natürlich große Szene — Theater-ifi^l aufs Sopha und begann '^zn sr!)lllch.u'n. erfatz. Nicht uial znui Abholen ist der Mann Ich deckte sie mit dem ^»-Dollnrschein zu, ans gut. Ob ich denn nicht wußte, daß der „R e i- .deu ich bloß .W hinschrieb. Und im höchsten g e u" immer früher aus ist? Und was das ,'iilergernißstadium verließ i6) nnt dröhnende'.r für Scherben sind? Und ob sie vielleicht auch Schriten daS Feld der ehelichen Anseinander-eine Vase zerschnlettern sollte? Und da ich setuing und legte mich zu Bett. Ich hatte sehr spitz antuwrtcte — bum! — richtig wirft schon lange nicht io gros'.artig geschlafen, wie sie die zweite Vase an die Wand. Ich nicht ji^ dieser Nacht. Nun, soll uian sich nicht äv-faul uud ließ eine» Zierteller folgeu, Frali gern. Donnerkieltailsendelenlentauiperen-wirft ein paar Mokkaschalen denselben Weg, nocheilnnal! .... A. R. Unser Galle und Valer, akad. Archllekt und Baumeister Kerr MM FM Weörlger Votsland ö. siirsil. Vatthyüny- Slraltmsnschen Baulejknnl?, Konservasor Ser Jenlralkomwission fUr DenklMA?pf!e^s vollendete am 3. Feber im 63. Lebensjahre sein arbeisreiches, nur den Seinen gewidmetes Leben. WÄ Die Beisetzung erfolgt Montag, den 6. Feber um 19 Uhr vorm. AW am evangelischen Friedhofe in Graz. Graz, M ari l) or, Leoben, am 3. Februar 1922. Wilhelmen« Frieöriger. lyattin. Grete Pelroschth. Erich, Wilhelm. Silva, Kvrbert und Alfred Frieöriger Kinder. Seinrich Pekroschih, Schwiegerso!)n. 88S Slalk jeder besondere« Anzeiqe. Mi« «» Abonniert die Marburger fie lst das biMgste ::: Tagblatt Sloweniens::: Jüngere Avntorifiia. der slo> 's wenischen und deutschen Sprache ikl WlZrt und Schrift mächltq. sowie in Maschinschreiben, Steno-! graptzie und .Korrespondenz set)r M M ! gut einIefi'il)rt. sindct sofort?luf. ^ j nalime. Offerte unter .Gewissen-l^ofl" an die Verw. 887 »i Kleiner Anzeiger. WDeßGtODEAE» »»«»»»»»»»»>» Tais»,en«hr«n. PriiziNvn«- u. Wanduhren repariert iolwe und casch Biziak. Maridor, Vos-po5tq ulica !k>. 28» 0peroke«e für Aiik>nerauoi^,. Schmerzlose Behandlung. Loan Eder. ul. S. 1. St. 8?o «ut einaefi^hrle Firma sucht eine Vnleih» vvn Din aea«n - i0 Zinsen. 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Schriftliche Anträge mit Lebens- D beschreibung und Anfttl^rung absolvierter juridi- ^ scher Stlldien sind an den Her In- dustrieUen (^ve?a inäustl qcev) in lsjudljsnA ^ M " einzusenden. 764 »»» Greislsrt^i mit ANlcht^audlunq auf (Lckposten ist .^u vermieten. Adresse ulitcr.Greislerei' an die Verrraltung. 8/8 IM,»«»»«»»»»»»» tz> Aofe« vchwarzer SiNhflltgel zu ka .« fen gesucht. Angeliote nebst Preis« .,ngabe unter .Stuhslligel" an die Verw._ Aßa«f« Del^orationsdiwan. Damenschreibtisch und Vettvorleger^ Zuschriften bis Samstag unter ^Dringend^ an Verw. ?23 A» Tauerkravl, Taf»lLpf«. Iankl 8c>3 -krM anlsooung. «»»I Lollbeamler. l,onzes>icn?fük)ig. sucht Stelle ali.' Zolideklarant. Adresse in der Verw. 866 »»»»»»»»»«»»»»»«»»'» Vff«« Gteve« »»»»«MM«»»»»»»»»»»!- Tüchtiger Kommis oder Verkäuferin der Gemischtwaren, branche. der slowenischen und deutschen Sprache möchttg, wird bei Franc Iglil'. Ptui aufgenommen. 8l6 SI«be»«iiöchen.Kinderliebend. fteihig und gute Äöchtn. sucht Alois Wndler. 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