Wunmrr 47. Pett « ». >w 28. Iwrtci HO'i. XIII. J«I,rß«»ß PettauerZeitung. Erscheint jeden £cmmag. frei« lür fktlau mit Z»ß»llu»g in« (Ml: «»«ailich 80 h, vi,ri»l,äkriz K S.40, haldjthna K 4.80, >aii«iähng K f.—. Mit H»st»«n,»dui»g int Island»: Monatlich 86 h, vi»N,Ij»hrig K 2.60, haldüyrig K 6.—, ganj>al>rig K 9.60. — Ei theilte Summ an SO h. Handlchrikcn werbet nicht jutiine» abzunötigen: er versteht sich ans da« Theatc-r und seine Wirkungen. Seine Dramen sind, vielleicht bi« auf .Die drei Reiherfedern', die ich mir auch auf der Bühne nicht minder schal und wirkung«lo« denken kann, al« ich sie beim Lese« fand, gute d. h. technisch gute Theater-stücke, die ihre Schuldigkeit leisten. Ein echter Lichter könnte von ihm viel lerien. wenn er stark genug wär,, fein Bessere« dabei nicht zu verlernen — umgekehrt »cht. denn wa« Suder-mann fehlt, ist etue göttliche Gabe de« Himmel«, die «ich« zwischen den Kulisse« und vor dem Rampenltchte entdeckt und au«gebildet werde» kann. Sudermann« Kunst leitet sich wirklich nur vom Können her. frin große«, reiche« Seelenleben findet i« ihm seir.en ringenden «»«druck; ihr Ziel ist da« Lampenlicht der vühne, der Beifall der Menge, ihr Lehr die Tantiemen. Und der (Holt de« Erfolge«, dem Sudermann seine Kunst weiht, ist zwar kein larbeerumkränzter Apoll auf hohem Parnaß, kein Spender de« Rachruhm«, aber dafür ei« dankbarer Zahler, der seine Priester schon im Die«seit« für ihre Opfer lohnt. d. h. der Mensch will leben, und zwar möglich st glücklich leben. Alle« Ringe» und Mühen und Sorgen und Hasten entspringt diesem einen allgemeinen Streben nach Glück und Wohlergehen. Ia diesem Ringen nach Glück auch anderen Platz zulassen, da« Recht auch den anderen auf gleiche« Glück anzuerkennen, da» allein ist wahre Freiheit.' (Schögl: .Deutsch und frei') Die Dichter haben von Glück und Friede, von Zufriedenheit «nd Freude oft gesagt und gesungen, daß diese seltenen Güter gleichsam liebe Vögel seien, die der eiue zufällig einsängt, der andere aber nie und «immer erhäschen wird. E« ist diefe Auffassung vielleicht poetisch, aber sie ist — s a l l ch. Alle, die nicht« zu essen haben, die »wischen vier Wänden eingesperrt sind, die ohne Ruhestätte in kalten Winternächten herumirre«. die a«f hartem Lager krank dar» niederliegen: alle die sind ganz gewiß nicht glücklich. Dagegen werden genügende Nahrung, geeignete Betätigung der Körperkräfte in Abwech«-lung mit Ruhe und Erholung, schützend« Wohnung und Kleidung in de« meisten Fällen schon ei« ganz glückliche« Dasein bearünben In dem staatlichen Gemeinwesen der Deut» schen soll jeder volk«genofie glücklich und frei sein. Da« ist da« Ziel einer natio» nalen Bolk«politik Und diese« Zirl ist erreichbar, denn die Deutschen sind arbeit«tüchtig »nd fleißig, sie haben da« Wasier, die Lust, de« Dampf und die Äektrizität in ihren Dienst gestellt «nd verfügen über so viele Hilf«mittel. daß nicht einer ihrer volk«qenossen zu hungern brauchte E« ist nicht der Mangel an Brot und Wa- Opfer? Sudermann brauchte kaum viel zu opfern ; wa« er an poetischen Werten besaß, hatte er i« .Fran Sorge' zum besten Teile ausqeaeben. Und nu«. da er kei« Gold mehr zu baden scheint, münzt er Silber an«, glänzend und glatt, mit scharfer Präge, so daß e« wohl al« ein leidlich Geld passieren maa; aber wer prüfend aus den Klana hinhör«, wird ihn unrein finden wegen der Menge gemeinen Metall«, da« zugesetzt ist. Warum nicht? Er kauft sich damit den Erfolg, den Augtnblick«ersolg besser, al« wer mit gedie-gener. aber schlecht geprägter Münze zahlt. Die Welt de« Scheine« bedarf a»ck> der Lchei»werte zu ihrem Alltag»dasein; wa« finge da« Theater an ohne Sudermann und seine vielen Kollegen, die unter ihm, manche tief unter ihm. aber doch i« einer Reihe mit ihm stehen. Der Erfolg hat ihn reichlich gekrönt; er gehört zu den erfolgreichsten der Modernen. Der Modernen? Pah! Wa« ist an Sudermann noch modern? Er hat einmal die Moral eine« Hinter-hause« recht realistisch geschildert und im vorder-hause über die Wackeligkeit de« Ehrbegriff'« Vorlesung gehalten, un« die parfümierte Fäulni« gewisser Berliner Gejellichast«sphären kräftig in die Rase stinken lassen, hat in der .Heimat' wie in der .Ehre' zwei Leben«kreise mit ihren weltverschiedenen Anschauungen aus einander stoßen lassen, daß e« dramatische Funken stob, hat un« einen echt Eudermann'schen Herrenmenschen ren, sondern lediglich die kapitalistische Entwick-lung unierer G,s,llschast«ordnnng. die so viel Rat und Jammer verschuldet Tausende haben kein Brot, aber die Gelretdepreise sind niedrig. wie nie zuvor; in großen Magazinen sind unge-heure Warenmenge» aiiigestapelt und da« Volk hat keine Kleider: rüstige Mämter bitte» tagtäglich um_ Arbeit »nd vettelu Uttd daneben müssen sich anders " 14 bi« 16 Stunde»! de« Tage« halbtot rackern und selbst hochschwangere Frauen und schulpflichtige Kinder haben häufig bi« zur Erschöpfung schwere und gesundheitsschädliche Arbeit zu leiste«; — oft leben große Familien und Bellgeher zusammen in einer einzigen Dachkaaimer oder in einem Hell, träume und viele sind überhaupt obdachlos, während andere Familien ihre Sommer- u«d Winterpaläfte habe» und zahlreich. Räum, gar nicht bewohnt sind! Da gibt e« einzelne Men-scheu, die zählen ihr vermögen nach Millionen; Tausende und Hundertta«sende (hier Mitmenschen aber, die rastlo» arbeite« und schaffen leiden Mangel an dem Rottve»digsten. nehmen Schade» au ihrer Gesundheit und ihrem Lebe«. Jedem denkenden Mensch,» begegnen lagtäglich die schrei« endstr« Widersprüche, vv» deuen er sich sagen wird: Da« könnte viel besser, viel veriuinttiger sein, viele «xrdnt mit nu« der gleichen Überzeugung sein, daß e« notwendig ist. um eiue des-irre Ordnung der Dinge herbeizuführen, gute Gesetzgeber, da« heißt Abgeordnet» z« haben, di, vi,l Liebe zu ihrem Volke, aber auch viel Mut und Tatkraft ausbringen, um dem mahn-sinnigen Kapitali»mu« mit Erfolg entg,gentrete« zu können. Run können wie Deutsch, diesbezüglich je-denfall« zufrieden sein, denn wie e« dir Wähle« Rietzschescher Abstammung in all »einer Ekligkeit vorgeführt, ist ;n« auch einmal symbolistisch ge-kommen u. s. w. u. s. w. aber vom Geiste der moderuen Zeit oder vollend« einer neuen Kunst bade ich bei ihm je länger, je weniger verspürt. Oder heißt au« der Zeit da« gerade Erregende und Wirksame herau^reile« und geschickt ver» werten schon modern sein? Heißt da» nicht viel-mehr Seusation machen? Und die neue Kunst? Die ostentativ-vaturalistlichen Allüren der ersten Stück, hatte er bald abgetan; denn die Rerve» unserer Theaterbesucher vertragen da» «icht gut. Und seine »chlagsichere Technik hatt, von allrm Anfange viele» au« der sranzösischen Schul, der Dnnta« und ihrer Nachfolger in d,r Sitten-komödie Dieser Zusammenhang tritt besonder« deutlich in Sudermann« .E« lebe da« Leben' hervor. Man vergleiche die An, in Form einer recht äußrrlich motivierten Etzählung zu exponieren; die Leute sagen einander, wa» sie längst wisse» müssen, wa« wieder zu hdrr« sie a»r la»gwe>len kann: „Du weißt ja. wie damals . oder .W>, lange ist e« her, daß ivir un« zum ersten Male b,geg»elen . .' und dann erfahren wir, wa« wir wissen sollen. Man vergleiche die geistreichen, aber oberflächlichen Ruiionnement« über den Wert der Moral, über da« Duell u. a.. die seit Graf Trost nur ihren Ka«hed,non etwa salonfähig«? gemacht haben. Man vergleiche, wie der Dichter al« grjrtgt haben, bot bis »Deutsche Colfsparlei" allüberall glänzende Sieg, auszuweisen. Ja. sogar unsere dkgtirr, die Sloosttrit baben in eilige» Bezirken gezeigt, baß sie die Abgeordneten au» dieser Partei »el »ehr und »iel höher schützen al» ihre Etamme«a» gehörige» Wir Teutsche» föniwn aas unser, Abgeordneten stolz sein, denn dieselben sind frei, weil sie deutich sind. Wen» auf uiiserer Fahne neben dem Worte deutsch anch da» Wort frei prangt, so soll e» un» nicht blos die Sehnsucht nach einer freien Zukunft wecken. e» soll anch sagen: Volk. pfleg, deine Schul«, ichütze deine Lehrer, denütze deine sreie Zeit, strebe und lerne, damit du fr« wirst, damit du stark wirst und dein Glück dir schmieden kannst. Volk, erkenne deine Feinde! Et sind dieje» nigen. die bich »»wissend »nd bumm erhalten wolle», da! it du nnfrei »nd hilflos vleibst. wie heute; e» sind diejenigen, die an deiner nationalen »rast und deiner Freiheit kein Wohlgefallen SibiB. weil bi,selbe ihre klerikale Herrschaft und berordnung stürzt, weil sie nur deine Unter« w ü r f, g k, i t. deine Knechtschaft Hoden woll,» Bolk sei deutschnatioual. dann wirst du auch frei sein! Die Worte de» großen Manne« unserer er« lauchten kaiserlichen Familie mögen dir stet« vor Augen schweben, jene Worte von weitreichender Bedeutung, die ba lauten: .Ich bin tue! zu gläubig, um klerikal zu sein'. Dann wirst du frei, du likbe«. du große» Bolk. wenn du da» Jahrhundert, alt« klerikale Joch obgelchüttelt — weggeworfen Host Frisch auf zur Arbeit; ver Freiheit»sonne erste Strahlen sind zu un« gedrungen, bi« Morgenröte bricht an; sie sind die Boten eine« lichten, eine» goldenen Tage»! Aus dem Parlamente. In de» Kreisen der dentschen Bolk«partei sind die in de» letzte» Tagen verbreiteten Nach-richte» über die Bildung eine« Koalitionsmini« sterium» vo» dem Augenblicke an. al» sie, von einzelnen Persönlichkeit«» der Nichte» ausgehend, in der Öffentlichkeit auftaucht,», nicht ernst ge« nommen worden. Di« Frag« über die Bildung eine» Soa'.itio»»miinstrrium« ist auch in keinerlei offizieller Weise den Partei,» ober den Obmän-ner» vorgelegt ivorden Die Mütrilungrn hiei ilber beruhen nur aus unverbindlich,» Eouloirgesprä- chen. deren Gegenstand auf deutlchnatio»a« ler Seite durchau» keine Zustimmung fand. Da die Eoudierunge» über bi, Bildung eine» Koa-litionFminiftmum« nicht fortgesetzt wurden, so ist anzunehmen, daß dies. Ob,, auch von de» Persönlichkeiten, welche sie lanziert hotten, al« liiidurchfichrbar fallen gelassen worden ist. Die Bestrebungen der Deutschen Volk»partei sind noch >mm,r darauf gerichtet, da« Parlament arbeit«» fähig zu machen, also ba« Eingehen in die Ta« ge«ordnung zu ermöglichen; man hielt e« de»-halb für eine» Fehler, wen» die Regierung da« Hau» vertagen würbe, umsomehr. al» man an-nehm,» kann, baß die Tschechen an ihrer Ob« struktio»»«aktik nicht festzuhalten vermögen. Über die Möglichkeit eine» Erfolge« der zwischen der Regierung und den Tscheche» lausende» B,r« Handlungen dürfte »och in dieser Woche entschie« den werbe». Den arbe>«w>llig,n Parteien de» Hause» aber obliegt e». unabhängig von dem Ergebnisse dieser Verhandlungen mit aller Eutlchirdenhelt aus die Entwirrung der parlamentarische» Situation di »zuarbeiten. Zur Erörterung der hiezu nötigen Schritte ist «ine Besprechung der detei-ligten Parteien in Autsicht ge'iomm,». Zu gemeinsamen Besprechung,», di« vo» Fall zu Fall bei wichtig-» politisch«» und »atio« nalen Fragen nnberufen würben, ist die deutsch, Volkspartei stet» dereit; dag,gr» ist die Partei nicht sehr qeneigt, die sogenannte Obrnännerkon« ferenz der Deutschen aufzunehmen. — Bei alldem gilt die Möglichkeit einer Benagung oder Auflösung de» Hans.» für nicht ansgeschloflen. Aus Stadt und Land. Am 10. ver« sammelten sich die Lehrkörper der Bolk«- und Bürgerschulen von Peita» und Friedau in einem Lehrzimmer de« neuen Schulgebäude«. um einige Schulfrage» zu beraten. Der Obmann. Ober-lehrer A. S t e r i n g, begrüßte in freundlichen Worten den neuen Lthrkörper der Bürgerschule, der vollzählig dem Vereine beigrireten ist, sowie die ondere» erschienene» B,rei»«mitglieder. Er g«> dachte der au« dem vereine geschiedene» Lehre« ri» Frl V. Blaschek. die in Voii«berg «in«n neuen Wirknng«oit erhielt, dann würdigte er die Verdienst, de» in de» Ruhestand getretenen Herr» Oberlthrer« Franz L ö s ch n i g q. der wohl vor zwei Jahre» di« Ehrenmedaill, für seine vierzigjährige, pflich'getreue Dienstzeit erhal« te» hat. aber ohne die übliche Anerkennung burch unfehlbarer Inspizient s«iu« Figuren immer zur gehörige» Zeit auf die Bühn, schickt, wo si, ge« rad, zu recht od«r auch zu unrecht kommen; e« ist ein ew'ge« Gehe» und Komm,», da« freilich keine Langweile gestattet, aber auch frin« Tiese. Manvergleichedie gkistreichenZusälle. die der kniffige Thealerd'chter so geschickt zu arrangieren weiß: «iu Sohn. d«r gerade — man weiß nicht, ivarum. vermutlich au« Überfluß au Geist — «iu« Bro« schür« grg«n da« Duell geschrieben hat. spricht seinem Bater in ihr unbewußt da« Tode«urmmu»g«vollrn. den Sinn umnebelnd«» Worten: wobei denn immerhin manch hübsch geprägter Satz mit unterläuft. Daß auch der große Ibsen sich im «leinen in Erinnerung ruft, versteht sich vo» selbst. Meißner, der die Beweis« vo» Beaten« Schuld in Händen hat »nd stark an Nora« Dämon im .Puppenheim' gemahnt, ist ganz unnötiger Weis« «in Phtisikrr und d«r Prinz Ufemng spottet über sich al» degenerierte» (frzrugnis einer Jahrhunderte lange» standesgemäßen Inzucht, wie Dr. Rank in wehmütiger Ergebung die Lieute-nantssünden seine« Bater» büßt. In umarm Drama spielen Politik und Liebe die maßgebende» Rollen. Die Politik gehört der Gegenwart, die Lieb« d«r Vergangenheit, da» heißt soivkit si« Sünd« ist. Aber bi, Politik ist grausam g,nug. diese Sünde an die Ofsentlichkkit ^n zerren; die Ängste der drohenden Entdeckung. >ie heikle Frage der Sühne, nachdem jene erfolgt ist. erregen die Spannung. Und die Politik mischt sich wieder darein, indem sie fordert, daß »ese Sühne ihre Ansprüche nicht verletze. Und «e siegt, die Politik, sie siegt mit Leichtigkeit über die kümmerlichen Reste vo» Leidenschaften, welche >»« Vergangenheit Hinterlagen hat. Der eine ver-meidet um der Partei willen den Skandal, der andere l,dt weiter zu der Partei Nutz — nur die eine fällt al» Opfer, die Fiau mit d,r ungebro-chen,» Leidenschaft im gebrochenen Körper. Beate. Sie sühlt de» Pul» de» Leben« in sich schlag,», .und wen» «t nicht» ist wie lauter Schmerzen und wenn e» ein Knäuel ist von Angst und E»t« behren, dann ist e« noch immer so schön " Sie ist di« groß,. d«nn si« hatt, d,n Mut d«r Leiden-chaf«, die zu tief in ihrem Wes,n wurzrlte, sie lattr nichts zu bereuen, um ihretwillen nichts zu lirchten. .Dir war es Sünde', sagt sie zu ihrem stt»nd«. .Mirwar ,seine Stufe «mpor^zu meinem Selbst — zur endlichen Erfüllung der Harmonie, die die Natur mit mir im Auge hatte' Sie den hohen f. (. Lande«schulrat in den Ruhestand übernommen wurde. Weiter« gedachte der Od» mann tx« Herr» Lehrer« Seb. K r a i u L der heuer seine dreißigjährige Dienstzeit in Peila» vollendet hat und bes Frlns. Viktoria Zur« ha leg, dx im kommend,» Mai chr dreißigste» Dienstjahr in Petian vollende« wird Er r«gt an, diesen drei Lehrpersoae» zu Ehren einen Leh« reradknd zu veranstalte« Schließlich gedachte er der große» Fortschritte, die das Schulwesen vo» Pettau durch die Errichtung der Volks- und Bürgerschule in Verbindung mit einer Fortbildung«. und Hanühaltungsschule und einem dentichen Mädchenheime erhielt, wofür er außer den dabei beteiligten Körperschaften und Behör-den »och ganz besonder« dem Herrn Bürgerinn« st« Ios,f Ornig und dem Landesausschußbei« sitzer. Hern, Dr Gustav Kokoschinegg, dankte. Bo» den Berha»dlung«gege»stä»den sei desonders der sehr interessante und oriainelle Vortrag des Bürgerschnldirektörs Herrn Joses Löbl. über .Lchristensornieii' erwähnt. Er trat «»»besonders dafür ein. daß die scharfe, markige, koatige dentsche Schrift gewahrt bleibe und wandte sich gegen die verschwommenen Formen, die deion« der« in den Fibel» als .leichtere' Schnftsoe-men Eingang fanden. Ans einem schrägen Haar-striche und der Ooallinie leitete der Redner die deutschen und lateinische» Buchstaben- und Zis« sernsormen in ebenso gewandter, wie fast durch-gehend gefälliger Weise ad. Ungeteilter Beitall lohnte seine gediegene Arbeit. Der Anregung des Obmannes entspreche»!», wurde beschlossen, am 6. Dezember den geplanten Lehreradend zu veranstalten. Die näheren Anordnungen hiezu werden dem Frlo. Marie v. S t r o b a ch überantwortet Herr Lehrer W. Frisch beantragt, an den löblichen Gemeinderat heia»zutr>Ien. um Er-inuerung«tasklu an historischen Gebäuden und Namentäselcheu an die Gartenpflanzen des Stadt« parke« anbringen zu lasse». Zum Schlüsse dankte der Obmann den Erschienenen, worunter auch unser, strebsame Leiterin des st. Kindergarten», Frl. Iosefine H ö b «1 war. für di, rege Anteilnahme nnd ersuchte die Zeichenlehrer der Bür-gerschule, in der nächste» Versammlung einen Voitrag über die Reform,» d,s Zeicheuunter« richt,« zu halt,». Nach Tisch, fanden sich die Ber«in«mitglied,l im d,ulsch«u Heim «in, um im gemütlich,» vereine noch einige Minuten mit der Lehrerschaft von Friedau zuzudriugen. St. (£fri)« für die Armen irr Ststt Jlrllan ) Der i» der letzt«» Gemeinderat«sitzuiig mit ein« liebte da« Leben, sie kannte sei» Glück, sie ver-mag e«, damit ein anderer lebe, hinzugeben und dabei zu ruien: .Es lebe das Leben?' Das ist das Erquickliche. Gesunde, Ur-iprü»gliche, da« über die Spannungen des äußere» Geschehen« hinaus uns tieser ins Herz greis». Sonst find, ich im Seelenweseu und treibe» dieser Menschen viel Gekünsteltes und Ge-qnältes. ein hin und her ohne feste Richtlinie». Aber wie dem auch sei — ein anderer kann ander« empfinde», — auch tue« eine hat Sudermann mit den französischen Dramatikern de» Sitten stücke« gemein, daß er un» durch äußerst geschickte Mache in Erregnag und Span-»nng hält und un«, solange wir unter deren Zauber stehen. Gehalt und Tiese vorgaukelt, die dann freilich bei freier Aufmerksamkeit nicht mehr greis« dar sind, von der Bühne zumal, daran zweifle ich nicht, verfehlt da» Stück sicher nicht seine Wirkung, wie da» ja scho» der große Erfolg des» selben bewiesen hat. Der Erfolg! Sudermann hat ihn an seine Fahne geheftet, aber er trug diese Fahne nicht zur Höhe. Es ist ein böses Wort, daß er den ßrinie» in unserem Drama sagen läßt: der Er« folg sei der Tod. »»eil .unsere inner, Entwicklung in bi in Augenblicke aufhört, in dem der Erfolg über uns hereinbricht.' Mußte er gerade, der talentvolle, geistreiche Könner Sudermann. es nxchr machen? *. stimmigem Beschlusse zum Ehrenbürger ernannte Herr Hosrat Dr. Alexander Egger, General» dirertvr der t. k. puv. Suk't'ü,i,g>stllschast. hat sowohl telearaph'fch. al« brieflich seinen Dank in der herzlichsten Form zum A»«drncke gebracht und au« diesem Anlasse für die Armen der Stadt Pettau de» Beirag vo» Dreihundert Kronen ge-spnidet Hiefür se« unserem jüngsten Ehrenbürger auch an dieser Stelle viel Dank gejagt l gu»gen gegen Bürgermeister Ornig Herr Ornig habe, so heißt e« in diesem Briefe, unter andere» auch aus Grund gefälschter Ar» beit«bücher uud fingierter Ziechnunge» für angeblich im Jahre 1901 au«geführte Ufer-schutzdauten am Lendkai in Pettau dem Staate einen Betrag vo» 3000 Kronen entlockt und diese« Seld zn Gunsten der Stadt Peiiau ver» wendet Herr Bürger«,elfter Ornig Überreichte sofort nach Erholt diese« Schreiben« durch seinen Vertreter Herrn Dr. Edwin Ambrosilich die Ehrenbeleidigung«Nage. über welche am 20. d. M bei« hiesigen f. f. Strafgerichte eine Verhandlung stattfand, die aber, da sie nicht zu Ende geführt werden konnte, vertagt wurde. Friedrich von Kalchberg berust sich hauptsachlich aus die Zeu-genan«sagen de« ehemaligen Verwalter« bei» hiesigen Stadtamte. Maier. sowie ans die de« gewesenen Buchhalter« im gleichen Amte. Schreiner. Die Unrichtigkeit der im genannten Briese enthalten«, Behaupt»«- Evurde durch den Bertrrter der Anklage. Dr. E. Ambrositsch. aus Grund der die«-p ichen Dokumente de« Stadtamte« bereit« vollkommen erörtert Trotzdem mußte die, Verhandlung behus« Einvernehmung der vom An-geNaqten nomhast gemachten Zeugen zur Führung de« Wchi!ie>t«bewe,se«. sowie behus« Requirierung de« bezüglichen Akte« von der Statthalter« in Graz. tue der Klageanwal« beantragt hatte, ver» tagt werden. Gleich zu Beginn der Verhandlung Dir Schublade des Direktor?. Alle drei waren llharakterfpieler Alle drei spielten den Franz Moor, zwei spielten den Karl und Franz a» einem Abend zusammen, einn spielte fo^,ar olle drei Mööre. All, drei waren zu gleicher Zeit an ein und da«» selbe Theater engagiert worde», alle drei hielte» sich selbst für «»«gezeichnete, gegenseitig für miserable Komödianten. Alle drei haßten sich natülich. an einem Theater engagierte Ebarakterspieler hasse» sich immer. Alle drei beneideten sich gegenskitig. an einem Theater engagierte Ebarakterspieler benei-den sich immer, und alle drei hatten da« gar nicht nötig, den» sie spielten alle drei nicht«, d h. sie dekamrn keine Roll,». Da« dauerte eine geraum, W,ile. endlich entschloß sich der dritte der Eharakterspieler. der. welcher alle drei Möre spielte, diese» Zustande ein Ende zu mache» und ging zum Direktor. Der Direktor empfing ihn lächelnd. Der Direktor lächelte immer, wenn er einen Schau» spieler empfing: .Run. wa« bringen Sie mir gute«?" fragte tx. .Herr DirektorI' rntgegiiet» der Schauspie» — o — halte sich der Angeklagte eine Verdächtigung de« Vertreter« de« Privatankläger« geleistet, di» von diesem al« ,inwahr bkzeichne» »nd energisch zurück-gewiesen wurde Über den verlaus der nächste» Ha»ptv»rha»dl»iig «erde» wir natürlich au«führ-lich b,richt,». (itailiriflkra) in „Dratschri fri».") Letzt,« Mittwoch wurde im deutsch,» Heime ein Familienabend abgehalten, welcher sehr gut be« s»chl ivar. Herr Franz U n g e r au« Graz hat hi,b,i g,z»'gt. daß rr ganz vorzüglich unseren Rosegger zu interpretieren versteht. Besonder« die .Internationale» Touristen aus dem Schafberg" sanden ungeteilten Beifall. Wir ,rsuchen den Herr», daß er »n« noch öfter derartig genußreiche Stunden verschaffen möchte. Nach dem Bortrage wurde ein rech« flotte« Tänzchen ver-anstaltet. welche« bi« in die frühen Morgen-stunden lortgesktzt würd». iltze«t»r»«chricht.) Für die nächste Zeit wird da« ,ff,ktvollste Werk Sudermann« und zwar .E« lebe da« Leben' vorder,'!,«; über da« Werk leibst bringen wir in der heutigen Rummer ein Feuilleton. Wir beschränken u:>«, hier nur daraus aufmerksam zu machen, daß diese Sensa-lio»«»ovität von allen in den letzten Iahren er» schienen,n Neuheiten de« berühmten Dramatiker« den stärksten Erfolg hatte, indem darin »in neue« Problem aus die interessanteste Art und. Weise vorgeführt wird. Zudnn wollen wir bemerken, daß da» Stück durchau« nicht so kraß ist wie and«rr Sudermann'sche Erzeugnisse und daher dem Besuch auch allgemein zugänglich ist. Se,r Di-rektor Gärtner beweist wieder, daß er un« die besten Neuheiten vorführen will und glauben wir wohl ohneweiter« annehme» zu dürfen, daß. wenn auch da« Theater Heuer - noq nicht «»«verkauft war, die« an diesem Abende der Fall sein wird. Den Tag der Aufführung können wir noch nicht angebe», da die« ganz von den, Gange der Sroben zu diesem schwierigen Werke abhängt, och wäre e« ratsam, sich bei Zeiten Sitze reser» v»ere» zu lassen, da. wir schon bemerkt, diesmal ei» Mafien besuch zu gewärtige« ist. I» der nächste» Woche wird da« äußerst unterhaltende Lustspiel .Da« letzte Wort', sowie da« au«ge-zeichnete LArronge'sche Bolktstück .Lolo« Vater-gegeben. (Drrfcti) „Draowachl" » S. v. X .,Ger> ■tlia.") Wie un« «ilgetfilt würd,, hol der verband .Drauwachl' d. B D. A. .Germania-am Sonnabend den Ib. d. M. eine» verband«» abend abgehalten, bei nxlchem auch belchlofien wurde, für Sonnabend den 2?. d. Mt«. eine ler mit gekränkter Miene, .ich komme mich über «ein. Beschäftigung zu beklagen!" .Oh.' erwiederte der Direktor mit hochge-zogknen Brauen und so verwundertem Au«druck. al« sei ein« solche Klage »och nie an sein Ohr gedrungen. .Jawohl 1" fuhr der Mim« fvr». .Herr Di» rrktor. ich muß r« wohl sag,n. meine Beschästi' gung ist geradezu kränkend, ich trage ja hier a» diesem Tester nur Brief, aut!' .Ah! Ah!' entgegn,«« der Bühnenleiter mit wahrhafter Bestürzung und ti,f,m Bedauern im Ton und Au«druck. .da« soll ander« wer» den! Ich werde Sie nur noch für Depeschen ver-wendn»! Zum Hinau«tragen von Drncksachen werde ich sogar extra jemanden engagieren! .He>r Direktor!' fuhr der Schauspieler auf. Spott, glaub« ich nicht zu verdien,«, ich bitte um meine Entlassung! Sie zwingen mich, um dieselbe zn bitten." fügte er etwa« kleinlauter hinzu, da da« gehofft, Erbleichen de« Bühnen» chef« au«blieb. .Mein lieber junger Freund!" erwiderte lächelnd der Direktor, .warum so hitzig? wiffen Sie denn, wa« ich mit Ihnen vorhabe, wissen Sir denn —" »nd er tipp«, mit dem Zeigefinger aus de« vor ihm stehenden Schreibtisch, .wisse» Sie denn, wa« sich tn di,s,r Schublade befindet? da liegt Ihre Zukunft drin. — jawohl — da liegen all' die Rollen, die Sie hier spielen wer» § 2-versammlung abzuhalten, wo wirtschaftliche Ongelege„heilen der deutschvölkischen Arbeiterschaft zur Sprache kommen Wie au« dem letzten ver-band«abe»de zn ersehen war. hat fich die Mit-gl lederschaft bedeutend vermehr«. ,va« nur sehr wünsch«hlf»e« Wille.) Beim hiesigen Geschäf«mannt Kummer wurden die Brüder Johann und Simon R o g i n a au« Pobresch. die den Wilddiebstahl im große» zu betreibe» scheinen, durch die Wachl,»«, Franz und Karrfch beim Verkaufe von Wild ansg,-griffe« und verhaftet. Die b«ide» haben eine ganze Anzahl von Hase» und Fasanen in Schlin» gen gefangen und bei Genanntem feilgeboten. Bei dem Erscheinen der Wachleute ergriffen dieselben sofort die Flucht, wurden jedoch «in.^holl und feftge»0»»e». Beide Wilddiebe wurden dem k. k. Bezirksgerichte übergeben. ,s k! aiier Marklbkrittzl.j Schweinemarkt am 19. November 1902. «uigcw.ben wurden 340 Stück, alle« schöne deutsche Raee. zum iirdßten Teil, au« der P«t»au«r U»gedung lammend/ Die Preise wäre» im Verhältniße zur gute» Ware sehr villig und wurde daher auch alle« glattweg verkauft. — Fleisch- »nd Speck-markt (Specharen) am 21. Rovemder 1902. Der Markt war feiten« der Speckbauern sehr gut be-schickt und hätte auch, obwohl ziemlich viel« fremde Käufer am Platze waren, einer größere» Rachsrage Stand gehalten. Gebote» wurde »ur Primaware. Prei«lagen: Prima-Speck ohne d«n. da liegt der von mir au«gearbeitete Plan, der Sie zn« Künstler machen soll und wird! Da liegt eine glänzend« Karriere für Sie —? aber Geduld mein Freund — Geduld! Sie fol» l«n wachsen, zu einer ungeahnten Höhe sich em-porranken, au« dieser Schublade heran«, aber lungsam wie «in« «dl, Frucht reift, künstlerisch, nicht in wilden Sprüngen, nicht gewaltsam. weil die« alle« verderben würde —! wenn Sie aber auf Ihrer Entlassung bestehen — —1" brach er plötzlich ab. .Herr Direftor — ich o nein! Ihre gütigen Worte gebe» mir neuen Mut!" stammelte d«r Schauspieler verwirrt. .Nun, also nicht« mehr davon!" sagt« der Direktor, .gehe» S>e mit Gott, üben Sie sich i» der Geduld »ad überlassen Sie alle« andere mir. ich sage weiter nicht« al« .Di« Schnblade" Hocherhobeueu Haupte« verließ der Eharakterfpie» Irr da« Kadinet de« Direktor«, da« er vorhin mit gerunzelter Stir» und düsteren Blicke« betre-t«n. Zufalls begegnete ihm der andere, der erste von den beiden, die den Karl und den Franz zusammknfpielt,»; al« di«f«r da« strahl,nd, G«» sich» de« Fachkvllfge» sah, glaubte er nicht ander«, al« dieser habe eine große Rolle bekomm,» und rannte fpornstreich« z»m Direktor. .Herr Direktor, ich komme mich z» be klagen!" .Jawohl!" rief der Darsteller, .über »eine Schwölle 64—66 kr, Schmeer 68—70 fr., Schinken 48—50 fr.. Schult« 46- 48 kr.. Rücke». Fischst. >sch 7b—80 kr. wursifleiich 66—68 fr. Rachstee Schweinemarkt am 26. SRo« vember 1902. Nächster Outjr* und Biehmarft am 26 November 1902. Fleisch, und Spvcfmarft jede» Freitag, fitue sehr reg, Beschickung ist vor^u«l>qil>ch und Private» tt. ber Einkauf sehr zu empfehlen. Auskünfte erteilt bereitwillign da« städtisch« Würftfommifianat- (Veze» Orrlrrchri«) nach § 129, S».G. würd, Johann Pobgorelec, Besitzer au« Polstrau, b,m f. f. Strafgericht, riugrCirfcrt und werben bi««b,züglich, Unteisuchungeu g,pflogen f^»gesch«|7e>e wiliiiebe.) In der Stach, aus den 16. d. M wueb'n Anton 9 11 i n 11 f uud Anton Predikaka au« Podlosch im Jagdreviere von Thurnisch in der Rahe von Sterntal von Jäger», denen sie sich beim Wtl» der» widersetzte», aiiaeichossen und erlitte» j«hr schwer Verletzungen. Beibe Wilbbiebe w»rd,n d«m hiesige» k. k. Strafgericht, eingeliefert, selb, mußt,ii j,doch wegen ber erhaltenen Berwunbun-gen an da« aUjrmtin, Krank,»hau« abg,g,b,n werbe». (firim /rnSrrln) wurde ber Leberergehilf« flnton Gvlob au« Pobr«sch in brr Rächt vom 16. auf beu 16. November in Sturmau von Bunchen au« ber Kolo« überfallen unb miß-ha»b,lt. wobei ihm Ver link, llntrrarm gebrochen würbe. Die Täter Hut bi« Genbarmerir bereit« au «geforscht unb würbe» biesrlbtu dem hirsigen Strafgericht« etngeliesert. lö ant.» Am 16. d. SW sind di, Wohn-und Witticha»«g,ba»b, be« Mathia« langer in Stopno ab»,,brannt. Der B,sitzer war hoch vrrsichert, ive«balb vom L f. St rafg,richt, Win-bisch-Feistritz bi« die«bezugl>chen Untersuchungen brreit« cmg«lkit,t worbeu find. rk«gericht bereit« hinttr schloß und R>,gel hat. tCi» Cirbtzabrr Mit Crnibra.) In der Rnmuur 42 unser,« Blatte« vom 19. Oktober l. 3 brachten wir unter obiger Aufichrist die Nachricht, baß ein Piounier be« hiesigen Bataillon« Traube» am Abhang, be« «chloßbergc« gestohlen habe. Durch energische Nachforschung Beschäftigung! Glaube» Sie. ei genüge eine» Künstler, ju weiter nicht« al« zum Stühletrage» verwenbet zu werben?' .Jawohl!' rief bet Darstellet, .über mein« Beschäftigung! Glauben Sie, »« g«»üg« «ine» Künstler, zu w«it,r nicht« al« zum Stühlelrageu venvenbet zu w«rb«n?' .Aber ,« waren doch Polsterftühle?!' er» wibert, der Dir»ftor. ich hade wenigsten« meine Regisseure beauftragt, ihncn nur solche zuiuwei-s«n, sollt« man si« mit «in,» gewöhnlichen Rohr» stuhl belästigt haben, so verzeihe» Sie ba«. «t soll nicht mehr vorkommen!' .Ich hab,' in Aschasf,ndurg de» Hamlet, in Rensirdel den Lear g,ip„lt!'rief der Mime, der zu erregt war. »in aus bett Scherz de« Buh-n,nl,it,r« einzugehen .aber hier—" .Aber so warten Sie boch nur, wa« kommt!" unterbrach begütigenb der Direktor den Erzürnten, .wisse» S>e denn, wa« ich mit Ihnen vor-hade? Gissen Sie denn, wa« in dieser Schub-lad, liegt? mid bet ipitze Zeigefinger tippt, auf Melbe Stelle wi« vorhin. .Mein lieber Freilich, dadri» liegt Ihre Zukunft, liegt «in« glänzende Karrirr« für Si«. au» bteser Schublade werben Sie zum großen Künstler h«rau«wach>en, Ihr Ruhm wirb au« berfelbni «inporbluhen wie ein edler Baum, der feiue Ast« und Zweige immer weiter ausbreitet. tScht.i M«t.) von S«ite de« hiesigen Station«ko»«anb»ö würbe ber Täter erniert unb be« k f. Garniso»«g,richte in Marburg Übergebe». Die genannte Notiz würbe leider mißflrutet, al« ob selbe irgenb welche Tenbenz gehabt hätte. Wir konstatieren, daß wir niemal« jemandem nah, treten wollten und daß «« nikmal« unsere Absicht war. jeniandtn zu beleibigen. <^r»erdereilsch«s>) vom 28. Nov«mb«r bi« 30. November, S. Rotte br« 2. Zug,«, Zug«, führet P , r > ch, Rottführer Ko ß. ^eneian-mrldungtu sind in der Ächerheit«wachftube zn erfiatte» <Öal«8«njcige.) Am 13. d. M ist gele-gentlich et»«« Wa^,»fahrt über Cbrrrabfertburg-Radf,tä»i»ilich, Organe der unter hoch, würdiger Leitung siebende» tschechisch-Nerikalen Kasse mit b,:n Prälat,» Drozb unter einer Decke |l,(sie». Nuumrhr wiib au« Prag grmelbrt, baß die Untersuchungskommissiou festgestellt hat. daß ber hochwürbige Dr 0 zb unb seine fromm,u Spießgesellen den arm,» Einlegern der Borschuß, fasse 7,209.(MM) Krone», sage und schreibe über sieben Millionen Kronen gestohlen haben. Da« Sanierung« Kuiatorium ber St. Wenzel« -Borschußfass, hielt unter dem Vorsitze be« Ob-manitt«. be« hochwurvige» Probst,« Karlach «i», Sitzung ab, in w,Ich,r mitgktkilt würd«, daß die Au«stcht,n. b,n lkonfut« abzuwenben immer geringer werben, trotzb,», ber hl. Bater, ber Kasse sei»,» Segen gab. Wenn d«r Konkur« eröffnet wird, dann werbe» bi« Einltger. ivelche ihr« e viel«» Weiber, Maitresse» de« hochwiird.ge» Prälaten und andere Gauner v«r- juk«> Theater. Hairand muß Morr« ganz grünblich ver-staube» haben, den» sonst ivdre r« ihm a«wiß nicht geglückt, au« dem hinterlassenen Eulwues« zum .Pat,r Jakob' ein derartig ob-gerundete«, packende« BühnensUick zu schaffen. Daß »Pater Jakob' vergangenen Samstag unb Sonntag so gut gefalle» Hai, ist ba« Berbirnst ber R«gi«. sowie der Schauspiel««. Da« Stück würbe durch Herrn Direktor Gärtner meist««, hast in Skr»« gesetzt, al« Dirigent fungierte H«rr Kapellmeisier Hvhd «rg, mit dessen Engage-ment der Musikverei» >n« Schwarze getroffen zu haben scheint, denn bie Musik «rnt«t Heuer fast in jedem Zwischenakt, lebhaften Applau« Al« Repräsentant ber Titelroll, stellte un« Herr Dt«ff«nbachrr «tn«» vorzüglichen ,Pat,r Jakob' dar. E« war «in« Lristung, bi« «i wohl auch in «in«r Großstab! betn verwöhnt,st,n Pub-l'ku« hatte bieten können Frl. Groß al« Re-gina hat s,Ibstverstä»blich s,hr gut g«spi«lt und hatt« im H«trn Exn « r (Wirt) einen ivürdigen Partner Di« San« im Pfarrhos« gelang be» betb,» sehr gut. De« Psarr,r« Schw,st,r. bar-gestellt burch Frau K ö ch l - L u b i n hätte nicht b,sser g,q,b,n werben sönne». Daß Herr Du-schek-Duöcagni auch sehr gut Gesaugtem-läge» zu bringen nxiß. hat un« («in Schmied-hanne« gezeigt Herr Miku!«ki (Slraucherl) iprach ansang« etwa« zu rasch unb wurde nicht ver-standen. Später erzielt« «r durch sein flotte« Spiel ungeteilten Beifall. Zwei ganz vorzügliche odersteirische Bauern sahen wir in Herr» K r ie-g« r (St,grnüll«r) und Herrn I o n a * al« Halblfitnrr, iixlch «rstrrrm besondre« bet streit- süchtig«, nit allem unznsriebene, protzende Großbauer ganz vortrefflich gelang. Natürlich war Jra » u n b t (Gemeinbesekretär) ganz am Platze, »mutig spielte anch Frl. K i u b I e r (Paulme) unb nicht uneiwähnt dürfen mr den Lehrling des Frl. Schönseld lasten. Die Brandnerin wurde von Frau Steiner sehr gnt wiedergegeben, unb wir werben uns nicht täuschen, w,nn wir behaupten, baß bie Direktion mit ihr eiue sehr gute Schauspielerin gewonnen hat Herr Schütz war al« alter Werf«arboter recht brav, kurzum, bi, Vorstellung floppt, und die ZuhStrr verließen s«hr besriebigt da« Th,at,r. Falstass meint einmal: ,Wa« ist Ehre, kann man Ehre essen?' Diese« srrvole Berachten aller menschlichen Satzungen ist ein Hauptzug der Eharaktere (mit einer Au«nahn>«) in der otelleicht gerade besten Karnösi« Sudermann«: .Die Ehr, ' .E« gibt gar k»>n« Ehre!' ruft Traft au« und bemerft dann ganz erstaunt dazu: .Erschrecken S,e nicht. E« tut nicht weh!' — Der einzige Eharaftee dieler Komödie, welcher v,rsöhn,ud ans den Znhör,r wirkt. ,,t Rob rt Herr Du'ch.k-Du«-cagni hatte in der Rolle de«jelbeu zwar at sichtlichen Schwierigkeiten zu kämpseu, trotzdem muss,» wir zugestehen, daß sie ihm gut gelungen ist. Al« Gras von Trast-Saarberg fpirlt« Herr Diess«iibach«r vorzüglich unb gab un« abermal« ben Bewei« seiner Bielscitigkit. Di« Regi« lag bi««ma( iu stiucit Hänben unb würbe bem«ntiprecheub tabello« aatg,führt I» Herrn Fri « brich lernt,u wit eine neu, Kraft unserer Vailon femien. Durch seineu alt«» Heiuecke zeigte er uns, daß er ans der Bühn, sehr sicher ist und daß er e« vorzüglich verst,ht. sich eine pas-sende Ma«k« au«znwühlen. vom Htrru Sundt (Ko«»erzienrat Mühlmgf) find wir e« bereit« gewohnt, daß er («inen Man» stellt, und wollen darüber kei» weitere« Wort verliere». Besonder« hervortuhebe» ivüren Herr Krieger (Kurt) unb Frin. Kra > nz (Leonore.) Beib, spielten sehr brav, nur möchte» wir Frl. Krainz ermah-»eu, bei moberne» Stücken nicht in ben Hohe» tragischen Ton zu verfallen. Felu. Ziuimeriuaun war al« Ko«merzienr»in ganz eiiliprecheub und Fran KöchlLubin (Frau de« alten Heineck«) muß lobenb erwähnt »,rbeu. Frl. Groß war al« Auguste wie imm,r s,hr brav unb Frl. K i n b-1«r j,ig», al« fl 1 in a. baß sie dirs. Roll,. w«lch, g,i'.'iß auch an «in« rulinun« Schauipieltrin große Aiiforb,rungen füllt, gut aufgtfoßt hat. Sp,-ztkll bie Szene mit Rvbrrt gelang ihr sehr gut. Herr Exuer (Stengel) sotpie Herr Miku 1 sti iBrand) waren tabello«. Donnerstag iahe» wir fei vollem Hause Grill-parzer« .Ahnfrau'. Herr Suiibt (Botvtin). sowie Zrl. Krainz (Bertha» trugen viel zum Erfolg, de« Ab,»be« bei. Die Dame möchten »nrermahne». auch in Den Szene» von hoher Tragik bi, Stimme zu beherrsche», bamit nicht R,b,»töne gehört werden. AI« Iaromir erbrachte un« Herr Diefsenbacher wieber den Bewei«, baß bie Direktion iu ihm einen allfritig gewandten Schauspieler besitzt. In einigen Szenen hat H«rr Diesfeiibacher etwa« z» leise gesprochen, so baß man ihn schwer verstaube» hat. Die Hmen M > kulski. Duschek-Dufcagni und Schütz warn, ganz am Platze uud Herr Krieger hat un« gezeigt, daß man auch in einer kleineren Rolle (Soldat) ganz Treffliche« z» leisten vermag wen» man, wie er. dieselbe mit guter Auffassung und Wärme darstellt. Literatur. ttU Bit »rmttiw« ttittela »er »,.» »t«mea unb mit M« sie mim snvattigen «pparai er he»t, i, tiefen, he man »et*, ffle uu|a««nglt4 tzteti. brtri,b,n wird, bttci grbr* kW ■■«Htunfri M le-tonnten Geolog,» Peos Sappei i» loeden eiftdteMnen Heft l» de« fleofcatliaen, n«»r»«fft,Ich«filichen Peachi-■erst« .Orftal unk WoifcHetf (tmtfchrt Seilaa^u« Bmm « tM|, tkrtii W. 67. Wen« »e» tfieteeung «ü tf.) ein anfchautich^ vl». H ist dochinieeefiani. nnen Dtid in jene «ittrlalterliche» UVrgwef, mit ihe,» plumpen ^«rkfrmafchiiira in messen, mu tnrt die »«klreichen WiteefMchm OOufirottenen brt epochemachenden tBrrtr* ermöglichen Ou ganj ander« nimmt fich ein wubrvaH — o — *Vrgwrrf mil leinen atm tttl&n Ceitungfn. rohrmosrhinen, snn*n rtcf- Ventilation «anlag»» u. I « bogegen oii«. «im »urchsch«iit burch rm wo» b«nrt 3t»intobtenb»rgi»»rf gibt H»ft » bf# CPttfr« in start meisterest aufgeführt™ groben Laset, bie auch bi» Keinften Trtail« eine« v»rgweek«inn»rn barftrllt »in aufliW bazu ist ba» Vilb. bat dir bebauerntioerten iter in brn Schwefelgmben L>z>l>en« zeigt Dir dem H»s> beillege»be breiteilige bunte lalrl, bi» brn verschir-b»ne Landschaften untre sritenen otmasvhänschen ihr-scheinungeu zeig«, viib nicht nur brn Raturfrrunb brfrir* bigrn, fcnbrrii auch ba« >uqr jede« Künstler« entzilcken >u« Heft 1» sei b^onber« bi» gro^e farbige Wetterkarte erwähnt, bi» namentlich burch bi» g»«n». beigebrucklr Erklärung übrr da« Ablesen von W»«rrkanm. vielen, bi» sich di«h»r mit der täglichen W»tt»rkan« ihrer Zeitung nicht befteunbeii tonnten. t»ch willkoinmen sein wirb Ins Wunderland ber neuen Walt, in be» M fühlt un« bi» 14. Lieferung be« grofe angelesenen Werte« Sine farbenprächtige tvastbriiag», bi» betn Heft bei« ge geben ist. ztigt den fj»ll*>fto" 5er. über ben sich »in Rfgrnbagm mMbt, ba* vorzüglich grlungrnr tKIb gibt brn iJnC'itoliliAeTi ffharofirr biese«, bi» srllsaasltii Harnt-wunder einschließenden. riesenhaften Notionalparke«, ber bekanntlich nach tkkhl»& der Kr^irrung unverändert er-halten blribrn soll, besten« wieber «uch sonst führt bi» neue Lirfrnmg in Wert unb Vilb in intrrrfsarie Lanb schaften aller Zonen, deren geoialoaische una»n. wie in den alten Hau«halt Da« zarte, hilflos» Wesen einer Ctbrung im Vestnbrn »reitgeaeben zu sehen, ist sär ba« viuNertzerz »in» pein>ß»nbe Qual. W>» gern würde man alle« getan haben, um ba« Echrerklich» zu vermeiden ftn ber nchti-aen »rnährnng liegt ober der Hauplfaktar für die G»-suiidheil Ix« kleinen «ibenbürger« unb wohl au« dieser Ursache h»»u>' ist auch .Knarr « Hasermrhl' jene« beste unb ooOtoamrnft« KindernährmiNel, seil bvri Jahrzehnten so allgemei» geschützt unb beliebt oeworben TOit Knarr'« Hafermehl ermthete Kinder erkranke» nich« an dem g». furchtkirn Brechdurchfall, sie entwickeln sich stetig unb »richtig, zur Freube ihrer Kttrrn fnorr« Hafermehl'. al« Zusatz z»r « nh«,Ich schafftein ber Wntt»r»ilch an g u sa m m » n s »tz n n g unb Wirkung ähnlich»« «»tränk 1*1 Somatose Snatost lliUbiltkllp ^ II II 0 II f f II * «n» ««4 Karfca*4uicfcrtfUm. i\»ma Mieter «r Nrrff t%mk un I ft«v*r<4aa4« tu Un var'h«'haft «als * A« 44 rtganf an ta Abmmmmm Kap«dtlbo« «.m llololf Mmn " "" Koala«« »«fch'Ajt Et»tvflrf» für ««.jcttnia *» Armim« auwta iMir-Witf Tarif« iowtanfr-i 2£-cid.©lf Ik/losse Mfler. «.. $*ilarat*«t* 2. 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Da» war leider nicht viel, denn anderen läge« trennten sich ihre Wege, reichte doch weder seine Zeit noch sein Geld, um ihnen nach Zermatt zu folgen. Sehr wenig ja. aber immerhin et-wa». Flug» bestellte er seine Rechnung und brachte seine Sachen in Ordnung. Al« er gepackt hatte, war Mitternacht vorüber, (kr warf noch einen Blick »um Ernster hinaus — da sah er wie gegen-über in der Dependanre. einem kleinen, leichtgebaute» Zchweizer-häu«chen. unsern im Garten, au« einem Fenster de» Erdgeschosse» eine helle Flamme herausschlug. Wie der Wind stürmte er hinau» und die Treppe hinab. Der Struerrat. der eben eingeschlafen und wieder erwacht war. sprang au» dem Bett. rift die Thüre aus uud rief: .Schockschwerenot! Soll man denn heut' gar nicht zur Ruhe kommen! Wa» ist den» wieder lo«?' . Ta» »e»e ^beilaudeSqerichlSietiände iu K«rl»r«he! H«i«pio»siä>i. itRü Im i ♦ + I Hti +* 4 * J V * / fcraib für Uiue Wachsamkeit. Geistesgegenwart ttitb unvergleichliche '^ravonr. Viaitbrm fr »i>d> hinzugefügt hatte, er wollte bet ber Eidgenossenschast beantragen. da« ihn, die Rettungsmedaille erster Mlotfe oerlich n werd», flüsterte er ihm in» Chr: .'Kuh mache» Sie ober, das, Sie »»bemerkt ans Ihr Zimmer konimen. dab Ihnen nicht an, Ende eine nm den Hai» fällt »nd Sie dem Elieverderben überliefert E» giebt nicht» Grf.il»licher,-» bei ioiche» <4elegenheitr» al» ba» Etvig Inngsränliche!" • O Während bie Pensionäre da»» »och samt unb so»dc»» iu den ledern lagen und schnarchend vom Schrecke» der Rocht sich er» holten, snhr der Amtsrichter mit dem Stolz des edlen Reiter», der nach Lob unb Tank nicht« fragt, über ben Brienzersee mitten in be» romantische» Zauber hinein Wie er nach Meiriiiqe» kani. übe i'gte er. das, da» Grimselhospiz aus einem hohe» Berge uud ber Rboneauell im tiefen Thale liegt Sollten seine Beine ihn rascher dahin-trageu al» die Post, die um dir Mittagsstunde ad-fudr? Er be tweiielte da». de»n er fühlte sich einiger-inake» erschöpft. Ange-sich»« de» erhofften Wie-versehen« war e» aber ratsam, wohlausgeruht ani ber BUdsläche zu erscheine» leolialb trödelte er gemütlich im Stübtcheu, da» längst nicht mehr da« alte braune Holzgewand mit den so treuherzigen Merksprüche» »nd prächtigen Schnitzereien trug. Anch die Waneriälle. die a»f alle» Seiten ihren schimmernde» Sege» in» Zhal stürzten, ging er zn bestaniien. Schließlich burchwanberte er »och bie schaiierlichschüneSchluch«, worin ber Aarr. trunken von ber wilben Elemen-tarkraft. womit sie in Jahrtausende langem Sie-ge»kampfe sich bnrch bie starre» Feiie» Bah» ge» broche». tosend herab-schäumt, so dab die Seele de« Beschauer» gleichsam aus dem Rande zwischen Grauen und Entzücken schwebt. Lange verweilte er in ber dämmerigen, seuchten, lärmerfüllten Mühle. Al» er deu schma. ten Brettersteg an den brausenden -chaiimwellen entlang znriickschritt, sah er in einer der Felsen-»jschen eine Tame stehen, die emsig in ein Rotizbnch schrieb ?.'iema»b a»ber« al» Sophouisbe Rosen- Tu neue cberl,»»e»,»rich«»,t»t«»e >» reich konnte da» sein: sie war e» anch. sie erkannte» sich gegenseitig im gleichen Augenblicke. .Fritz, da bist Tu ja!" sagte sie. „Ich -fürchtete schon. Dich nicht mehr zu treffen. Wmidrrvoll! Ich gehe mit au» dir Grimsel. Tie Grimsel wird drn Höhepunkt bilde» ... Dahin eilen Federigo und Sidonie, von Sidonien» Bater verfolgt, bi« sie irgend,twa» vor dem Verfolger rettet.* Schöiikkuchen befand sich in einer verzwickten Lage, wen» er sich auch gestehe» mufcte. da« kein anderrr al» er selbst sich da hineingeritten, «a» brauchte er gestern Abend feine Reisepläne zu enthüllen! Er gehörte doch sonst nicht zn den mitteilsamen Raturen, aber e« ist wohl da« verhängn!« der ehrlichen Schweiger, dab sie ftet« am unrechten Lrte sprechen. Wa« thun? Sollte er der Romanschrriberi» rund heran» sagen, wa« er dachte: nämlich, dah er sie gefälligst zum Geier wünschte? Da» ging doch nicht gut. Auderseit» — da sie ihn wieder duzte, überhaupt i» einer Weise behandelte, als ob zwischen Ihnen ein uralte« Verhältnis $ *t bestände — in welche Verlegenheit konnte er kommen! Er war Ia verloren, wen» Müller» da» erlebten, de» Zpottvogel» Bremer gar nicht zu gedenke» Da» einzige, wa» ihn ebenfall» retten konnte, war eine List E« half nicht», er mnbte sich dazu bequemen. Er fragte also, ob sie bie Rächt auf ber Grimsel bleiben wolle, unb al» sie bie« bejahte n»b vo» ihm ba» gleiche vora»»setzte. bemerkte er: .Da» Grimselhospiz ist ja eine weltgeschichtliche Merkivürbigkeit. darin mub man notwendig einmal geschlafen haben. * .Richt wahr?" sagte sie erfreut. Ebenso erfreut bachte er: Jawohl! Schlafe bu nur im Hospiz, ich werbe schon sorgen, dab du mir nicht ein zweite» Mal in die Quere kommst! Daraus gingen sie zur Post, wo sie iu einem Beiwage», beaneni wie ein Landaner. untergebracht würben, überbie» blieben sie darin allein So unerwünscht dem A»,t»richter bie Gesellschaft ber Dich __terfn auch war. er sah wenigsten» jetzt mit einem gewissen Svott aus sie her-ab. Weiche Thörin sie doch war! Richt im stände, sich in Ruhe dem Genusse die-ser wilde» Landschaft hin-»»geben, schrieb ste immer-z» und gebärbet, sich da-bei um so fieberhafter, je grobartiger dir Ratur würbe Run, mochte sie ihn al« Federigo durch ihre Pläne schleppen, er sah ruhig in die Zukuust und sagte ihnen, sall« sie jrmal« zum Werke ge-diehen. ein stille« Begrab-ui» voran» Der Riesenkurz der grauen Aare und de» sil Kernen Aerlendache» lag hinter Ihnen Die seither wild zerriffenen Gneis-seilen. vonLawinengänge» gefurcht und von herab-eilenden Bächen belebt, die Hänge in dem ersten Schmuck dunkler Fichte» oder steinbestrenter Bieh weide». waren jetzt dem Granitgebiet de« llrgebir-ge« gewichen. Wilder und wilder war die Landschaft, bi« die Reisenden ganz von der Lede umgebe» waren, worin von dem bunten Farbenipiel der Pflanzenwelt fast »uruoch da« Rot der Alpenrosen geblieben war. wo Schnee-maffen am Wege unb bicke EiSplatten, bie sich über den Flnb wölbten, die Höhe veranschaulichten, die sie erreicht hatten, während noch gewaltigere Höhen vor ihnen atifftie* gen und ihre Gipfel in fta»f«r»tc: 7rrMr*k«n?. >Oii X»*u die Wolke» streckten Der Tichtergeiü nroen ihm geriet in helle Glut. .Hör' mal.' sagte sie begeistert, und ste ia«: .... Da umschlo« sie da« unvergebliche Fel«verlieb ... Ihre Augen raffen durch den gigantischen flerker, tasteten gierig an den kahlen Wänden, der kolossale» Bastionen und Türmen empor, an deren Zinne» Leidjnibanner klebten-- ..Hier horstet ber Tob!!'--kam e»vo» Zidonien» Lippen ... .Fahl war ihr Antlitz glrich ber Riesenschilbkröte an« Ei«, bie tauiendalterig am Wege bockte, unter deren Bauch die unendliche Trauermrlodie de« Gletscherbache« hinwegklang----- .Aber Federigo wie« ans da« Rosenfeld ... unfern ...»>» ihren Füben ... Er umkränzte ihr da« Haupt... Eine Märchentrvnken-heil umleuchtete ihn ... ..Vomm'!!! rief er berauscht — .die Flammen der Liebe leuchte» uu» jauchzend durch die Tode«klüste!!!!' .Nun?' fragte ste. noch ganz erfüllt von ihren Phantkmsie». 181 .Irictt gestandr» . ich vrrstrh» nicht alle« ff« ist so »in »ertwürdigrr Stil.. .tkind. flinb!" ritf ss». inb»m si» ihn mit >1bkrlrg,n»r Rachsicht »«blickte. .Ja. ich bin gänzlich Las». Mich int,r»ssirrt immer um di» >»cichichtrselbst Wiewird ?a« nun? Fkberigo »nd Zldoni» stirb»» also di« *ri«M hinan, während Zlbonien« Baler ihnen tut den F»rs»n ift. Wir ollzirht sich nun ihre H»tt»itfl?" lir Tichterin versank in Nachdenken. „Ich dacht» an »in«n Sch»,»stürm," vegann si» »«dlich, „an ein Unw»tt»r. da« ihn mr Umkthr treibt, wäh-rend die bkiden sich glück» [ich in« Hoipiz retten .Schnee bekomm»» wir nicht,' bemerkte Schöne-kiiche» überzeugt, indem er mit augenscheinlicher Äesriedigung da» Gewölk betracht»!». .La« Baro-m»t»r soll »och sortwöh. rend steigen ' Sophvni«be brütet» vor sich bin. ftnmm wir da« Grab. llngeh»»»r» llmwälzungenmubterisich in ihrem Geiste vollziehen. Anch der Amt«richter wurde nachdenklich, ffr iah schon da« erste seine Grau der Dämmerung sich schleierhaft über bi» Land-schast breite». Üb»r diese trostlosen Stätte», wo die Aare ihr Bett so sehr er-loeitert. dak ihr Wakirr. von zahlreich,» Stein-bänkrn gehemmt, breit wie ein See sich a»«dehnt. Ta« vospiz konnte nicht mrhr srrn s»in. Wa« aber dann? ff« b»stanb fein Zweifel für ihn, da» Müller« nicht dort, son-den, im votel am Rhone-gl -t scher sagen, wenn st» nicht schon w»it»r waren Wie zu ihnen gelan-gen ? .. . Behüte, dan er Svpboni«b» reinen Wrin einschenkt»! Ta« würd» ihr in ihre» Tichrernöte» iogl»ich di» nötig» ffr» lkttchtung geben, uud aber-mal« würdr si» da« grok Wort gelassen a»«sprr-ch»n: Ich gkh» mit! R»in, er wußt» kein»» and»r»n Rat. al« die Post ruhig fahre» zn lassen, vor-läufig im vospiz zu bleiben und sich später in aller Seimlichkkit »» g»b auf ben Weg zu machen Tie neue Poüstra», war breit und nicht zu verirhlrn. Gefahr gab »« nicht; im Tnirkrl d»r Nacht würdr freilich rinig» vorstcht g»> bot»n fein. Ta konnt» c« aber geschehen, daß er eintraf, wenn Da« Hotel schon im Zchlnm-mer lag — schön» Geschichte! Und wo blieb sein Gepäck? Tara» hatte er noch gar nicht gedacht. .Ich hab«, ich hab'«!" rief auf »iumal di» Tichtrrin. »ntjückt In d»r Luft herumfuchtelnd .Waj denn?' der Aml«richt»r sah sie groß an; rr halt» flbt r den »igenrn Pläne» ihr» Zweckt völlig vrrgtsi»». .Hör» mir: Ivdmüd» schlepp»» Zidoni» »nd Federigo sich durch diese »ntskvlich» Wiid'ii« Da» »iuzige, wa« si» ausrrcht erhält, ist bev tjtrdankr an da« Hospiz, ba» si» jeden Rng«nblick erreichen I» Versuch»»». «■>» TU. H«ks»l»«ch v»» Ar«», h»»s»«>>,l »a«ch.» Ta hörru si» »rschrrckt ba« Roll»» »in»« Wag»n«, seine» >! Sie verbergrn sich hinter ein»m bieser müssrn. Wagen« d»« Pater« F»l«stiickr. u»b seht überfällt sie bie schanervolle Vorstellung, so nahe dem rettenben Lbbach ermattet die Rächt verbring«» zu müssrn hülslo« dem »rstarr«nd«n ffi«hanch de« Tobe« preis •+ 1*8 ++ i/?a < —- Wirtin (»» l»tzt»a I«n« bei Aoatl« »aha»i>d, .tcn Tuftor. kf» »tsl» sich» Hut ke» Xttr ..." — Junget flc|l IK» immer noch ans den »rst»a Patl»at»a wart«!»! .(Matt s»l taut — ■«. t. lass«, Sie ihn nur gleich 'ttla!* Il»ktr#ifßg. H» «» (zum Vtutnantr »Mir scheint. Jchmuif k»anspru I Ah»» ttdllU wenige» all meine" — »!«»>»»»> „»»>>« «eist alt il>> aal. isrttrirr Zchnuck ük»rHI|Rg!* fei k»a sl»Iz»a »»»ischcn Bat»>ti»»a h»rr«chl» der unmenschlich« Ae-brauch. h|»j»aig»a Skla»»a. «eich» P»»ll»rbi«aft» »errichten matzl»a. mit thti Aelle an k»a Ihltrps»ft»a za schmieden «lirirnd t»»l»a die Uaglgcklich»a «» die Zäullti, »der Wage» der kommenden Gtsl» Hera« »ad mußtea gleich g«. seiselten Voio«» R»v«k»»z«a machen Btare» dies« iklavisch»n Partier« K»i»g-g»fa»g»n». s» dildele Ihr» ?orn»hnh»it eiaea ftiiaka« um» Haupt de« itm • Ich»» Ihruna«*. Ot Zchl»gs»rtig. ütentdarm .Gl«. hier darf alcht gefahren werden — Raksah«»»: .Ha. dann kttfra El» mich ak»t auch alcht s» aas»tzr»a!» Z»r Aachachlaag empfahl»«. Uuter d»a 2» H>aakt»a, welch« j»d«r Ritte, k»i f«tn»t Aasaah»» in •(■»■ der »ltt«I»II»»Iich«a fKlnatbCf« za Geschwirr l ha»». »•» «ine» der P»»zAgIichR»a .Von keiner käme lidel zu rcbcu. »ach alcht zuzug»k»n. bat stfrcl voa lhaea geredet werd» - (NNUIZiiU Li» fniltn 9tr. 38. ■oa «. Idachalaa». Schwarz Mitttl gtgttt Wastaklalta. tl» vom «al»nblat»n b»sallrn» v»rs»a atme bei s»stg»schloss»a»» «und» durch bl» Ras, ttcf »ia, schließ» sobana mitteilt der glag»» die Aas» s«st und »t»» durch k»a aunm»dr gedffaeten Mank au» tie almalphtrijch», durch 61» Jtaf« »iag»»t»»t» Last dringt bekanntlich ka: ®lat In k»f Ras» za« •»rlnatn. tl» auf 28 • K. geheiil» Laag»alaft würd« 61» •«• 'Innung Wirker Meiligen, »»an R» nicht darch d«u Vuab deseliigt würb» Stau pro-bin» bi«f«l Uittd und maa «oirb sich »aa d»» «ort,»Islichk»it keJ'»lk»B überzeugen C»i In tat Herkstk g»»fiaazt»a Maaten ist «» a»t»enkig. HI» ?aa»sch»ld» mit lang»» ob»! Laub zu k»k»ck»a, um ba» zu lies» «»srlerea des Sskta« zu PtiftMta. ladurch wirb bl» Bildung a»a»t Bürzeln s»h» brgünlllgt uab belfiibtit. lK»(IiM**»(chif». «n bi»s»» loraohl. »i« am Rup'«t anb W»nRlb»t bllb«t sich trl der geringsten aahasl»ab«a g»achtigkeit Art»« Ivan Sogar der stächen banst rijeugt sch»a eiaea glstig»» >ns>ag ba»»». «I kann da. h«» alcht genag »mpf»hl»a w»rd»n. b«rglri< che» Geschirr», auch Gchaarn» »ab Schöps-li>ff»l. bor d»m «»brauch nochmall abzuwa-Ich»» uab za trocknen «ach dem Gebrauch steck» »aa R« '»gleich ia »Ine» Zapf mit h»ift»m »»sie, wie solch»» i»»«r auf dem H»»b bereit st«h»a »aß «I» last» man Speis»» ia »la»» «rtall-gtschirr «rfall«a, k»s»«b»(l »iagemachie Artcht» aab ?>»,»» I» K ta»i» Statt ka I «tilh»»gri»h. II U I I I l Ein «,d?auch»a»«,nl>»n» lilllDt. Sin technischr« ««ml. i i » « «in fioltt'Uimm. 1 4 ». lila »>iiltiu|trum,at I » J t *. ««m»ui>tt'S»m»nL » I * J. Hin KruKitir« rttui it 1 1 «. Hin uUbclirbttr glsch » ». •in OtiAh. In Maal « S ». «In Maabll»». 2t« >nsung«d„chstndea rrfrbm ■-» Gharab». Oll» auta tat««» Crstt» ««licht. OiA bn ««tn 6 Waa««a in bet Hand Ipthi «er ichifftt aach b«m l'ank. — IMM Mit K nrnnl'» rinrn -itil«ch»«n»,i. «II P ficht'» Hol« am ht>» (kharabe. »t« ,H»«ttt «tztl »der. «Kt In It] •tII» rbUni iliiii bkq«b»t — «her SdiatM Idiitnfir^i ?un»« Wer dl» Und mit rdlen, Ztiiii be«>chit -» 7ju »,» t!«d«n» ?i«i«m >n»„ U»1u!t»»a aliicken. »iaiti deni<»aU»in Ichteil »nd trachtet — iie an» «ttat C"J «n trticktn. Cri lilt all« Zeit krrnchut! fei Malltlaan M»l In n.tchft«» ftaniMt. 2ch»chl»sai>g»a: Ht. M TJI-lit T a » a J «r M. S |T-«I «te. T it » f J Thl-ftl L .1 »-» » t K tl »-c »i l> a t~» 3 4 klaslajaagea aa« »»riget Staat«»»: Tt« Huiftl»; InuutnRtt«. - Xt» »llb,t«illl«l» M»«end« iiigen ist beflrt. al» »bftdll tl« atabrlKll lagen. » . ^ »Ilf Himn a»t»e»alun. •etaaiaatt;^! XcCotlwn van 91tt» V|«i||«t »edtncki und ^«llj«r in finltaan ?eiabl«ea»e Unttaatt. flfflfbtii Plötzlich rnvacht in Itdengo eine filbut Hoksnung ffr will nachiorscheu. was ihr Äersolaer zu thun beginnt, vorsichtig schleicht er sich an da« San» heran. Ia sieht er den Bater aus der Schwelle erscheine» und hört, wie er in höchster ffile wieder anz»span»en befiehlt, ffr hak die Flüchtlinge nicht gesnnden.' >.1°,».»!,^ Mgo Dao treuste her;. Jch keaa'eia H»»». ba» trea mir schlägt, g» ist ba» H»e,. dem feiu»! gleich! Obgleich ich « »st k g»r tüek«lg(ut, Ia« gern sie mich |»k' l'nb »rtiAgt, Ia» »»na'« ja» Cegen mir gereicht, Uab l»»>icr au» auch (Ukt. Selbst »psetl ttat aub Blut tt« Ist ba« h«rz. ka« stet« fcerelt Itast hat sltr meine» «chm»r» — I«. b« bliebst treu mit «llez»It, tu ll»k»ab «l»t,»»h»rz. o»«" «bami. Ia« neue Lk»»laak»«g»»icht»g»kiak» ia «»»iSratz». II» Zleih« b«r F>»nuM«at»lbaut«a, »It k«n«n vk«rkaakit«tt»» ?r»s«sl»» l»e. ?os»ph Ia»» bl» kadilch» Hauptstadt sei» z»»i J»htz»hat»a »»schmückt hat. Ist Ia bl»f»a ?»h«» »i»k»r an »Ia»« V»rai»hrt »»rbrn vor kuriern »arb» ba« n»a» Lber. I»nk«»g»titht»g«ki!nk( den Vekktken flbnqrten d» bedeckt »Ia» vaaftäch» P»a 73 Rtileru LSag» und Zü> .. ««tera lies» und ist ganz au« g»aiig«lktal»a Ia ka« B»Ittktl unk k»« Haupllr»pprah»a« gelangt. Letzte»»« ist pan grlsSIktrii Hallen um* geben aak ki« zam Ck»rg»jchoft in Zanisteia unk Sranlt karchgrsührt. An ka« Itepp«nhan« Ichii«^«a Rch kreiie Oarrikar» aa. ki» aach b»»»», A»>il>k«al»a- nud A,cht»t>irnm»» aak Kaazieirta»» nniergedracht. ki» I ch I» zw»itea Lk»»gesch»t Ia gleich»» t)»l!» Mlrk»ih»lra. II» Nn«itaitaag kieser Ata»» aak k»r Bvitikvi» ist »inlach adet gediegen! kl» Präsidenten-zim»»» sink »twa« reicher aa«g»st»!<»t. der 2tgang»(.ial mit Hal,g«t»s«l v«t-s»h»n. I»r a»chit«tt»n>sch» Schwiipuntt I» Auaet» ist aas ba« Hiinptt»»ppcu* hau« »It kra vorliegend»»! Q»|tikäl»a aak k«n g«ta6tkl«a UmgAngfn gelegt, ka» »ia» «igtnaitig» funstlnisch» ltu«ki(kung erhallen hat aak maletisch« Tarch-blick» I» Vaa» g»währt. Iie Irepp» »thtilt Seiteulicht Patch ki» Itanlkgt-sendet aak reichliche« Ckttlickit katch ka* Anppilkach. It» gleich» Sandstein toi» an b»a Raliabta Ist auch tan Itrpprnban« Petw»nkrl work»n. k«R»n flk'iitafoa aa» Schwatzwalbgtanit hetgellellt Rab II» Saftet* Aichiletta» Ist In m»k»ta»a A»aalsiane«s»im»a gehalten, ki» kntch Aetgaldaagea an »laz«la»a I»il»n. k»I»nd»r« am «itielkaa. ke»»ich»rl Rak. Iie «oile ,.Uu»titi» li««. toiiia Ftuidamcntau" llt» '» k.goaaia aab hat ohn» k»n Vauplag aak kl» Inarn Sintichtnng einen Aaswaab Vaa ft.'.O.non Akart r»fgik»tt. t p a 11 |t: . tag naL Aaa«e kann IA biet im l»rf «tatn isühte» Imbut. aal» mpbara hinaus Vaa«ta|ang«: „*o liaben « ta •lock. 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