F U « 24S. Maribor. Donnerstag, u. ONober iy2» SchnNleltmig, Ve?««n«i»g vuchdruckerel, Mavtdor, Zurticevo uttco 4 selephon 2« vKzugsprelse? ttbdolen. mvnaltich . . 0m ZO^ Zustellen , . , 21'» Durch Post . ... 20... ttuvtand, moi,allich . . , zo- . einzelllumme, vm I'— d»« Z-« Vei vejtellung der Zeitung lst de? i^bonnemenlsdetrag für Siovenlen kür mindestens einen Monat, auher» tiald kür mindesten» vre» Monate ein. zusenden. Zu deont«orlende vrlet? ot)ne N)arl;e verde» nicht derückstch» tigt. lnseratenannahme in Marldoe t»ei der Administration der Zettunq. ßovte dei ailen gröberen ttnnoncim« expeditlonen des li»« uns Nitvland«». 6S. Zahrg. Tirol M sadwol Imposante Kundgebung Ännsbruss gegen staltens Wlmarpolit» ?M. I n n s b r u ck, 10. Oktober. Am Vorabend der Wiederkehr des Tages, an de», die Italiener Sildtirol olkupierten, fand im hiesigen Stadthaus eine imposante llundgcbnng gegen die Willktlrpolitik Italiens statt. Als Hauptredner referierte der Abgeordnete K o l b, welcher bekanntlich im Nationalrat die Schmach und Qual der Gtldtiroler Deutschen aufgerollt hatte. SS wurde eine Resolution entgegengenommen, in welcher die Bundesregierung ' aufgefordert wird, in Rom entsprechende Srhritte unternehmen zu wollen, um die Leiden der deutschen Briider in Slidtirol einigermaßen zu mildern. Sollte die Regierung aus ir» gendwelchen Griinden dies nicht vermögen, dann werde die Tiroler Bevölkerung selbst die geeigneten Schritte unternehmen, uvi den Slidtiroler Deutschen ein menschlicheres Dasein zu sichern, llm K Uhr abends lau teten sämtliche Ä^rchenglocken in Tirol. Der ganze Verkehr wurde auf die Dauer von drei Minuten zitm ^^eichen der Trauer unterbrochen. KtWleißtllije Szeiltü Die Schrecknisse der Vrager Stnsturzkatastrovve — Man rechnet mlt Ss Opfern! (Siehe zunächft Seite 3!) LM Prag, w. Oktober. Bis halb 11 Uhr vormittags wurden insgesamt lk Lei« chen aus dem eiitgestiirzten Neubau gebor-Im Ke.'lcrgeschoß wurde der Arbeiter terrinka ncch lebend ausgefunden, doch war der VedauernSwerte infolge der furchtbaren Schreckensmonente irrsinnig geworden. Vtan fand nnsjerdem drei zermalmte Kinder, .V!»ei davon in Kinderwagen. An der UngllikkSsteÄe spielten sich herzzerreisjende Szenen ab Eine Frau fand zwifchen den Triimmern den Kopf ihres Mannes und tri's^ ihn. l?alh irrsinnig geworden, durch die Stcsdt, um die iibrigen Leichenteile zu fin- den. Man rechnet, dah beim Einsturz mindestens 83 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Rettungsarbeiten, die die ganze Nacht hindurch d»?rchgesijbrt wurden, Wiarden noch einige Tage in Anspruch ltehmen. Nach einer Mitteilung des städtischen Ban-amteS waren am Nenban 87 Arbeiter, Mon teure und Insts-llatenre beschäftigt. Diese Katastrophe hatte aber tra^^ischerweise noch einen zweiten ttngllicksfall mit tijdlichem Ausgang zur Folge. Als das Feuerwehrauto eine Kreuzung passierte, fnhr e^) mit voller Wucht in den VerkebrSschntzmann hinein u. tötete ihn auf der Stelle. Beograber Chronik LM. V e o fl r a d, 10. Oktober. Der griechisch? Ministerpräsident B o n i z c -l o s brsnchte heute vormittags den Ministerpräsidenten Dr. K o r o S e c und hierauf d-n stellvertretenden Außenminister Dr. 8 u m e n k o v i «Z. Die eigentlichen Verhandlungen «Verden erst im Laufe des Nachmittags erfolgen. Vormittags begab sich Be-nizelos mittels Kraftwagens auf den Avala berg, »?o er einen Kranz auf das Grab des unbekannten Soldaten legte. Nachmittags gab M!i7isterpräsident Dr. K o r o S e e zu Ehren des griechischen Premiers im Pala^e-Hotel ein Bankett. « Das ttönigspaar begab sich in Be- ^ gleitung des Chess der rumiinischen Militärmission, (Generals P r e z a n, nach To-' pola, wo es einige Tage zubringen wird. LM. B (' o r a d, 10. Oktober. Das par lamentarische Getriebe ist wieder lebendiger geworden. Im Laufe des gestrigen und des heuti-^en Tages fanden mehrere ttnterredun gen der Kyalitionsslihrer statt. d«nen in po- > Interesse?». Te^ln?eise liegen sie in der Na rend gestern abends D a v i d o v i ö und KoroZec mit Bukiöevi 6 konferierten. Die Demokraten erklären noch immer, dah sie bereit seien, eine Koalitionskrise her-anszubeschwören, t^e es ihnen ermöglichen sollte, die Entwirrung der Jnnenlage selbst in die Hand zu nehmen. Kurze Nachrichten LM. B e o g r a d, 10. Oktober. Der Füh rer der serbischen Agrarier Ioca I o v a« n o v i 6 empfinq heute normittaqs eine Reihe von Journalisten und csab ihnen eine Erklärung, worin er zunächst feststellt, das, die Regieruuss in Bosnien und der .'?>er zegowiua in? Znsannnenhang luit den Ge-nwindewahle^? einen unbeschreiblichen Terror ausübe. Was die Zukunft und den Aufenthalt Venizelos betrifft, erklärte Jonanovic' folgendes: „Wenn BenizeloS mit Jugoslawien einen ähnlichen Pakt zum Abschluß bringen will, wie er ihn bereits mit Italien abgeschlossen hat und mit Mbanien ab^uschliesten plant, dann ist ein derartiger Vertrag fiir Jugoslawien wertlos. Ein solcher Vertrag miirde nur das Archiv des Völkerbundes vermehren, ohne einen praktischen Wert zu ha???n. ?^it l^kiechenland verbinden nns besondere litisis??n Dreisen eine aewisse Bedeutltng zu geschrieben wird, da sie an<^eblich mit Veränderungen innerhalb des Kab'netts in .^u» sammenbana gebracht werdet?. So sand heute vormittags eine Unterredung zwischen SPaho und Davidovi 6 statt, wäh- tur des Salonikier Wasens, teilnzcise in den allaemeinen T^ntyressen der BalkanvNlkor te als«? ein Vertrag abae-slblyssen werden. f^''r alle diese Fragen de-reiniat. ohne da^ si-b eine cs^nifte gegen irgendeine ergäbe " KriegSbllder in Friebensze t ori^ep.ekm im (!e-bräu«'^ und sicker in cier ^V^irkung, tieseitigt czuslenöen. ttusten un6 befreit ciie vege von cier etienso lästigen Vvrscklei- MUNlg. Verlangen 6ie Originalpackung mit clem ka>'er-!^reu^ I«« SC«»IQ»Assi:» ksnn er liioen Leins Zcliulä de^glilen «IN SR«? Malier v/issen Lie cile Vsl'mögesisver-liZItnisse. Ilirs Intel'essen ersorclem pfliclitgemÄIZ, ps^^Iss unct vsrlAlZIicde von ^ vsnk» ><>nllo Sloclc« Ifif0l'MJtions-/^dtsilusig tUl- Iki-u./^uslsncl /»0, 5ie.^ir 105. — o l z m a r k t: Tendenz liuverändert Abschlus; 3 Waggons Bretter. — Lau dm. Produkte: Tendenz fiir t^etreide fest. ?Il>schlufi Waggons Wei^zen. X Novisader Produktenbörse vom 0. Oktober. Weizen: BaLkaer, OberbaLkaer, Tbeister und s^nnnscher 252..^,0^255, Bana-ter, Parität VrSac, 247.50—350. — F r i'l h i a h r S g e r st e: BaLkaer 68/W kg 200—205. — .s) a f e r: Bat^kaer, stirmi-scher und slawonischev 24!)—250. — Mais Baökaer. alt, .^^15_.^20, nen per Dezember- Jänner 2.50.....200, März-April 20l>—295, April-Mai 205—.'^00. getrocknet 205»— — P? e l, l : Baökaer ,.0g" nnd „0gg" .-i.',7.»'>0-.A:7..'>0, „2" .'^.'i7..'''0^^47..')0, „5" :^17.50—!^27.50, 270—280, „7" 245^ 2.^1.'?, ^-iitteruiehl 205—215. — B o b n e n: Bin'kaer, wek»>e, 8.'i0„850. T nannte rnsn in alter ^it ein bS-»c)ncicr5 2Zni wnrde durch spanische Reiter und ^Lösten t«r Nundesarmee gesicheet. „?!(arvurger ^ektun^" Nummer den N. Oivide et iinpera? England und die serbische Machtvolitik aus dem Balkan Dr. Lasar Mar»ovlt in London — Da» Wiederaufleben der »roaltMn Frage London, 9. Oktober. Dr. LaM Marko vi,:, einer der führenden serbischen Radikalen, weilt seit eini-gen Tagen in London, um die Meinung der einflußreichen englischen kreise mit Rücksicht auf die Balkansragen zu sondieren. Einem Mitarbeiter der „Politika" gegenüber äuherte sich Dr. Markovis, man se^ in englischen Kreisen die inneren Komplilatio-nen in den Balkanländern nur sehr unger-ne. Man bedauere ossenkundig, daß nach der Verständigung von 1925 (von der man meinte, sie werde den serbisch-kroatischen kontroversen ein Ende bereiten), die kroa- tische Frage wieder in den Bordergrund getreten sei. Der bekannte offene Brief Witkham Steeds an König Alexander fet — erklärte Dr. Markovis — nicht nM? feine eigene Meinung, vielmehr die Ansicht aller objektiv denkenden englifchen Kreife. Es ist jedenfalls interessant zu erfahren, was Dr. Markoviö den ferbifchen Macht-habern in Beograd tm Hinblick auf den Brief Ctedds zu fagen hat. Derselbe wirkte in Beograd wie eine bittere Pille, doch ging man bald darüber hinweg, ohne ihm irgendwelche Bedeutung beigemessen zu haben. Lah die „objektiven" Kreise in England sich mit dem Briese Steeds identifizieren, ist nur ein Beweis dafür, wie in England die grob-serbische Polittt oerurteilt wird. Die Politik des Außenministers Dr. Marinkovts, die die Bormachtstellung des Serbentums auf der Balkanhalbinsel sich zum Ziele gesetzt hatte („Der Balkan den BalkanvSlkern!") erlitt eine vollständige Niederlage. Die englische Politik ist nämlich darauf bedacht, alle Konflikte in und zwischen den Balkanstaaten auszugleichen. Diese Politik will es vermeiden, daß irge^in Balkanstaat eine führende, imperialistische Rolle spielt. .. Skmklnsames Frledmswerk Dmtschlands und Amerikas Dr. Stresemanns ZttlSblick aus Äa vre deutscher Außenpolitl Berlin, S. Oktober. ^ Reichsauf^eirlMtlistcr Tr. Stresemann hat sür d>as kürzlich crschi<'n<-'ne Stlindarduicrk „Zehn Jahre deutscher Geschichte" ein Vorwort ^eschriebt.'n, welche'^ in knapper 'Form einen Rückblick der deutschen Ausjenpolitik darstellt. Dr. Stresettwnn schildert zunächst die Verhältnisse in dcu ersten Nachkriegsjahren. Das seelische Lel>en des Volke-L stand unter dem (5'iudrttcl der ^iriegeipsychose und des SiegerwahNi?. Es kostete viele Mnipfe, bevor sich Verstand und Vertrauen in den diplomatischen Berc'^linunqen ei^istellten. Deutschland vermied es, eine Mächtegruppe gegen die anderen auszuspielen, weil dies immer ein Bündnis anderer gegen Deutschland zur 5^olge hätte. 'Deutschland trat dc-shalb in f^enf ivie als Repräsentant einer Gruppe, »lielmclir einer I>dee auf. war am Ausbau des Völkerbünde^? als eiues effektiven '^rie-densinstrunientes direkt iuteressiert. So konnte Deutschlaei 7 Üiij!ie «Iiliii kliliiiiieiil 7 Ua>»«t»»i»oQnei>»eat ^ ,.1 »»lot t Jahren konnte Teutschland als Mitglied des Völkerbundes auf diesem Gebiete schöne Erfolge aufweisen. In der Abrüstungsfrage, die für Deutschland nicht uttnder wichtig ist, konnte der deutsche Standpunkt noch nicht durchdringen. Man dürfe die bichcrige Arbeit nicht als vergeblich betrachten und den Kampf uln die materielle Abrüstung aufgeben. Deutschland hatte in allen Fragen-kouvplexen die Festigung des allgemeinen Friedens iin Sinne. Daß Deutschland in seiner Abneigung, an dem Kräftespiel dcr Mä6itegruppen teilzunehmen, nicht verein-saint dalsteht, zeigt am besten die Genesis des Kellogg-PiakteS. Die friedliche Erneueru?lgs-politik Deutschlands hat in U. S. A. herzlichstes Verständnis gefunden. Die ainerika-nische i)ffentliche Meinung hat von allen frül)eren Gegnern ini Lager der Groß-ulächte zuerft Syuipatliien für Deutschland an den Tag gelegt. ^S sei den aincrikanischen Politikern und Finanzleuttti zu verdanken, daß das Rlch>arationsproble:n ous der Sphäre politischer Leidenschaften gerückt und der objektiven Untersuchung vom wirtschaftlichen Standpunkt aus anhei.mgestellt wurde. Deutschlands Haltung in der Frage der Nheingrenze-DicherunH — siel>e Locarno — hat in Amerika besten Anklang gefunden. Nienland könne daran zweifeln, welche Nolle Auleri'ka in der Entwirrung der ^i^ise spielen werde. Das deutsche Volk, welches ittl Kriege ein vortreffliches Maß an Heroismus und Duldertum an den Tag legte, zeigte nach dem Krieqe zäl!)en Lebenswillen, Nüchternheit und Verständnis. Es kann demnach unmöglich sein, daß Deutschland sich in der Welt nicht jenen Platz erobert, den ihm die Geschichte eingeräumt hat. Dann erst wird 'Z^utfchland alle seine Kräfte für den Fortschritt der Meilschheit und die Gleichberechtigung der Völker einsetzen. Das schwebende SIugMg de« Spaniers ve la Sierva Anläßlich der Ankunft des „Autogiro-Flugzeuges" des Spaniers della Cierva in '^utschland schreibt die „Kölnische Zeitung" folgendes: Es war ein höchst seltsamer Alcklick, als Ciervas Flugzeug brummend wie jede^ . Flugzeug, Freitag Abend -über dem Kölner Flugplatz erschien. Erst als es näherkam, sah nun: seine Eigenart. Der Motor setzte aus, das Flugzeug stand still oder schien wenigstens still zu stehe». Nur durch das Bcharrungsvernwge^ hatte es noch eine geringe (Yes6iwindigkeit nach vorwärts. Ueber ihm drehten sich die Flügel, vier, wie mcin nachher feststellte. Solange es «wch schwebt, säjeint es, als wären es niehr und als hinge das Ganze in der Luft, gehalten von einer der Federrosetten, die wir uns als Kinder auf dein Jahrmarkt kauften. In einer Minute wurde aus dem Punkt, der an einer Rosette hing, ein Flugzeug, über dem nxigrecht Windmühlen ftügel schlugen. Das eigentliche Wunder sind natürlich die Windniühlenflügel. An langen Stengeln sind sie an der Achse angesetzt, um die sie sich drehen. Gin klein wenig geneigt, daanit der Luftstrom voin Propeller sie faßt, doch nicht so stark, wie man cr-n^artet hätte. Sie sind sehr solide und mit viel Schrauben an ihre Achse befestigt. Wenn das Flugzeug steht, ist es ein ll^chtes, sie mit der Hand in Bewegung zu fetzen. Die Tragflächen sind, wie mall das s^n hörte, sehr kurz geraten und erinnern mehr an d^ie Stabilisierungsflosfen, welche Wasser- slugzeuge unten am Rumpf haben. Ter Motor ist überwschend groß, A0 Pferde-kräfte ist nicht venig f-ür ein Flugzeug, das man beinahe als Leichtflugzeug ansprechen kann. Es scheint, als ob die neue Konstruktion bis jetzt keine allzu großen Geschwin^gkeiten zuläßt. Das Flugzeug hat für die etwa 225 Kilometer lange Strecke von Brüssel nach Köln eine Stunde 50 Minuten benötigt. Das zu zeigen, worauf es ankam, gelang sehr gut. Die Landung ging glatter, als manches frühere Mal. Man erwartete, daß der Führer kurz über dem Boden noch einmal den Motor anlassen würde. Auck) das geschah nicht. Das Flugzeug neigte sich etwas, U.M dem Boden rascher näherzukommen, setzt ganz leicht auf und rollt nur noch ein paar Meter weiter. ts Sesangene verbrannt Nach Meldungen aus Newyork sind bei ei nem Brande im Schlafsaal des staatlichen Strafgefängnisses von Ohio 15 Gefangene verbrannt. Das Feuer brach nachts aus und verbreititte sich mit großer Schnelligkeit, wodurch große Verwirrung entstand. Zahlreiche Gefangene versuchten zu entfliehen. In dem Schlaffaal waren 23 Gefangene untergebracht. Außer den Verbrannten haben 8 weitere Gefangene so schwere Brandwunden erlitten, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Dom Büroangestellten zum Multimillionär Die Londoner Blätter beschäftigen sich derzeit, anläßlich seiner Verheiratung ziemlich ausführlich lnit der Lausbahn des Box-weldmebsters (^e Tunney, die sie ungewöhnlich romantisch nennen, und die nun mit der in Rom vollzogenen Eheschließung Tunneys Nlit der „Fünfzig Nttllivnen-Stahlerbin" ihren vorläufigen Gipfelpunkt erreichte. Hierzu schreibt die „Neue Berliner Zeitung" folgendes: „Tunneys Laufbahn roanantisch zu nennen, erscheint tatsächlich kaum eine Uebertreibung, wenn man seine heutige Lage mit jener vergleicht, in der er sich noch vor wenigen Jahren befand. Es ist noch keineslvegs lange her, daß Gene Tunney, der geborener Jrländer ist, als armer Einwanderer aus seiner Heimat nach Amerika kam. Ursprünglich war er vovo er als Gonieiner diente. Sein Aufstieg begann dainit, daß seine Fähigkeit zum Boxen entdeckt wurde, und dann hat er zioinlich schnell Karriere gemacht. .Heute ist Tunney nicht nur Weltmeister im Schwergeivichtsboxen, sondern auch Besitzer von über 40 Millionen Mark, die er im Ring erworben hat, utld der Gatte der Erbin eines Vevlnögens, das auf weit über 200 Millionen Mark geschätzt wird. Allein Tunneys Frau, die bisherige Miß Josephine Laufer, iht nicht nur reich, son>dern auch ungewöhnlich hübsch, und eine Seegespenster Ein Roman von der Insel Sylt. Von AnnyWothe. Lmerikan. Copyright IV13 by Anny Wothe- Mahn, Leipzig. L8 s?tachdr«ck verboten.) ^'Mir kann uic:malld lxlfen. Wißt Ihr noch, als wir von den „Seegespenstern" sprachen? Nun sind sie da und ziehen nnch unrettbar in die Tiefe." „Ihr dürft nicht solchen Uitfug glauben, Eftrid. Es U'ird sich alles aufklären. Peter ist (.in Mann, niit deiu sich reden Iäs;t." Eftrid lachte liöhnisch auf. „Aus dem .Hause bat er Nlich geivieseu, wie eine Dirne, bloß weil ich verschwieg, ^ß ich vor ihm Ingewart Ferks geliebt. Und daAn, als Peter hörtc, daß er auch damit seinem Kinde die Heinmt nahini, el)? es geboren, hat er miil) eingesperrt wie eine Gefmlgtne. Da bin ich ' entflohen. Des Nachts über die .Heide — ach, '.!^ent, es ivar schrecklich. Ich fiirchtete uiich so sehr," sie sah sich scheu in der Stiche um, „und linls;te iiu. mer weiter. Wie zerschlagen bin ich „och Keutc." Bent war erschüttert von den, wehen Ton der Frau, die sonst fast stets mit leiseiu Gtzott oder gar selbstsicher zu ihtn gesprochen hatte, als liege die ganze Welt ihr zu Fü^ ßcn. „Es wird sich alles aufklären, Frau Schwägerin. Ihr nlüßt unbedingt zurück In den Gotteskoa^ Ihr begebt Euch aller Rech te, wenn Ihr einfach davonlauft." „Rechte? Wer fragt daritach? Ich will gar kein Recht. Nur frei will ich sein, frei von dem Mann, der nieint, daß, weil er mich geheiratet, er auch Gewalt über meinen Körper nnd meine Seele hätte." „Peter denkt, Ihr habt ihn betrogen." Die schweren Augenlider der Frau hoben sich kau«, nterklich und der eigentümliche Blick ihrer Augen traf ihn ganz feltsain. „So, glaubt er das? Vielleicht hat er recht. Aber den anderen — der des Nachts iu meine Träume komuit, dem das W.:sser aus Haar und Bart läuft wie tausend Tränen, den habe ich wirklich betrogen." Sie lachte gellend auf. „Und nun hat er mich verflucht, mein Haus und mein Kind und ich kann mit müden Füßen bis ans Ende der Welt wandern nnd werde innner, iulmer eine Verfemte sein." „Ihr i'lbertreibt, Fran Estrid, aus dem ^'trauken sprach Fieberwahn. Er wird wieder zu sich konunen und umn wird vernünf tig ttnt ihm reden können. Nieumnd kann doch von einc'nl anderen mehr s^^esnbl fordern, als er n-'ben kann." Estrid lächelte wieder so eiizen, daß BelU in tieffter Seele erschrak. Wundervoll sah sie aus in ihreni dunklen Kleide, als sie dort still in der Sonne am Fenster saß und das Blc^ndhaar sich niie schwere Goldseide um ihr blasses Antlitz mit den roten Lippen wob. „Vielleicht liebe ich Ingen>art Ferks noch immer," stieß sie hervor, „wer kann eS wissen?" „Frau Estrid, treibt keinen Scherz. Ihr spielt grausam mit Menschenleben. Es ist überhaupt Eure Art zu spielen," zürnte er. „Habt Ihr nicht versucht, auch nrit mir zu spielen?" Estrid schlug langsam die Augen mit den seidigen Winlpern auf. In ihren Augen flackerte ein irres Licht, als sie antwortete: „Nein, Käpteu, Ihr habt n,ir zu wenig Mut. Ich gebe zu, es machte mir Spaß, zu erproben, wie weit meine Macht über Euch reichte, doch mit Euch spielen, wie Ihr meint, um Euer .Herz zu erwer^n, das lag mir fern." „Ihr «lacht gar feine Unterschiede, Frau Estrid, die ein einfacher Seemann ivie ich nicht versteht. Indessen genug von mir, dar auf konnnt es ja gar nicht an. Ihr müßt in den Gotteskoog zurück, ehe Peter Euch mit Gewalt holt und es ein Aufsehen auf der Insel gibt. Konimt mit mir. ich bringe Euch Ijeim. Ich will versuchen, in .^?eitnm einen Wagen aufzutreiben, denn ehe die Flut kommt. vergehen noch Stunden. Macht Euch fertig." Estrid rührte sich nicht. Bent stanlpfte ungeduldig nrit dem Fuße. „Treibt es nicht zuui Äeußerften, Ib»' dürft es nicht, schon Eures wogen nicht, Frau Schwägerin." MerVivürdig, seit dem Bent lvußte, daß Estrid ein Kind haben würde, seines Bruders Änd, konnte er ganz ruhig in ihre Nixenaugen blicken, deren Glanz und Schimmer ihn oft venvirrt hatten. „Gebt Euch keine Mühe, Bent Bonken, ich bleibe." Im nächsten Augenblick aber schrie Estrid auf. Leichenblaß stierte sie zum Fenster hin aus, wo ein Wagen nrit zwei feurigen Brau nen daherrafte. Der Wagen hielt vor deni Hause, Bent hörte es auch. „Was ist n,it Euch, Frau Estrid, Ihr zit» tert ja?" Estrid gab keine Antwort. Mt geweiteten Augen sah sie nach der Tür, hinter der jetzt eilige Schritte und Worte laut wurden. Ebe Bent noch alles recht begriff, wurde die Tür aufgerissen, nnd in ihr, zornrot, groß und breit, stand Peter Bonken und lachte höhnisch auf. „Da hast dn ja dein Vorhaben schnell wahr gemacht," spöttelte er, „dich sofort einen», der mir nahe steht, an den HalS zu werfen. ^Markuraer ^c'stuw,^ Nummer BtS. 3il Ackittt ledtsh bMbt«! FarlvterNche Solo«» d« iNnfiurze« »l«< fanfftvcklgen Reu bam< In Vrao Aus Prag wird vom 9. b. M gemeldet: Der Neubau des Geschäftshauses der Firma Jakesch an der Ecke der Porivst^e und der Mschofgaffe im 2. BeAir? ist heute um 3 UIHr nachMttag eingestürzt, und zwar der ganze fünfstöckige Bau, ^r b^itS unter Dach war, mitsamt dem Bauyerüst. Der Einsturz t^S Neubaues erfolgte größtenteils w der Porisstraße. Den Bau führen die Ingenieure Prazak und Morawcc durch. Bon den 80 auf dem Baue beschäftigten Arbeitern werden 40 vermißt. Ungefähr A) wurden aus den Trümmern geborgen und teils leicht, teils schwer verletzt ins Krankenhaus überstthrt. Unter den Triimmern befinden sich auch Awei Kutscher mit ihren Wagen und zwei Paar Pferden. Wahrscheinlich wurden auch ewige Passanten, während deS Tiilftur-Aes vorübergingen, verletzt. Die elektrische Leitung auf der PariLstraße ist unterbrochen. An der UnglÜcksstktte befindet sich eine starke niilitärische Bereitschaft und eS treffen noch immer Feuerwehren ein Unter de«i Trümmern wurde eine große Unzahl von Arbeitern — man spricht von 60 — bcxiraben. Der Nnftlirz erfolgte vom 3. Stockwerk aus und »nar von donnernidsm Getölse begleitet. Militär und Feuerwehr find mit den AnfräumnngSarbeiten beschäftigt. Der Brrkehr auf dem Pori? ist lcchm-gelogt. Die Trümmer des eingestür-^ten Baues bedecken die ganze Breite der Straße. Authentische Nachrichten über die l^hl l^r Opfer sind bis zur Stunde noch nicht zu erhalten. Prag, 9. Oktober. Bei dem Ginsturz wmde die Mehrzahl der dort beschäftigten Arbeiter — 3v Arbeiter — begra^n. Die Folgen des Einsturzes waren fürchterlich. Die ganze Baustelle war sofort in ein un-übersehb^es Trümmerseld verwandelt, auf dom geknickte Balken und Betontrümmer einen Schutthaufen bildeten. Die ganze Holzverschalung und die Eisenversproizung des Gerüstes haben unter dem ungeheuren Drucke nachgegeben. Nur ganz schwaches Wimmern drang aus dem Trümmerlhaufen hervor. Vom ganzen Bau ist nur ein etwa 20 Meter hoher ^lztuvm stehengeblieben. Zwei Arbeiter, die sich auf dessen Plattform befanden, konnten dm Tlblnnf der Katastraphe abwarten und dann ungefährdet herunterfteigen; weitere 30 Arbeiter, die in den obersten Stockverken beschäftigt waren, blieben zum größten Teile unverletzt. Der größte Teil der Arbeiter, etwa 40» die in den übrigen Stockwerken und im Keller beschäftigt waren, swd vermutlich der Katastro^e zum Opfer gefallen, inidem sie von den Vetonmas^ erschlagen oder erdrückt wurden. Die sofort eingeleiteten Rettungsarbeiten konnten in den ersten Abendstunden 6 Tote un-d !L Schwerverletzte bergen. Es besteht wenig Hoffnung, dtS dem Jahre 102.? ausgedeckt, dessen Urbeber sich schon längst in Sicherheit glaub te. In jener Zeit war der Landwirt Perme-che aus Andelys während der Nacht überfallen worden und nur durch Zufall konnte der Mordanschlag nicht ausgeführt werden. Donner?tng erstatteten zwei Bürger des Ortes die Anzeige, daß sie im ?^lhjahr 1?>23 von dem Sohn deS betreffenden Landwirtes ein Angebot erhielten, für die Summe von !5.sX)0 Franc seinen Vater zu ermorden. Später hatte der Sohn sogar 85.000 Francs angeboten, ivenn die beiden den Anschlag auf den Vater ausübten. Sie weigerten sich aber. Die Polizei schloß nun daraus, da die Angaben der zwei Bürger glaubwürdig sind, daß es der Sohn selbst gewesen war, der im Jahre 19S3 seinen Bater überfallen hatte. Herbstnebel Der Herbst bringt uns auch den Rebel. Schleichend, lautlos, ohne Ankündigung überfällt er llns u?,d deckt alles wie mit einer riesengroßen Kappe zu. Wachen wir dann früh auf, so scl^int die Nawr draußen wie mit grauer Watte überzogen. Kein Gegenstand draußen, kein .^us, kein Schornstein, kein ^rchwrm, kein Baum scheint mehr sine feste ??orm zu haben, alles fließt durcheinander, löst sich auf, drängt in einander über, scheint auS dem Raum verloren zu sein. Als ob sie von einem Riesenungeheuer verschluckt worden wären, sind Berge, Kirchen, große Häuser außer Sicht gekommen, und selbst die Sonne, die dann aufgeht, führt einen Kampf mit dem Nebel. Ihre Strahlen können nicht durch den Nebel dringen, uni» fie selbst hänAt am Him- mel als se'i sie mit einem grauen Schleier behangen. Wie alles in der Weite linstchtbar geworden ist, so erscheint in der Nähe alles wie verkürzt und abgebrochen, verschwommen und unklar. Das Auge kann nur daS Nächste erkennen, alles, was wenige Meter hinaus liegt, ist ebenso fern wie ein ande« rer Erdteil. Hinter einer Nebelwand kann sich für den Ortskllndigen ein HauS, eine Kirche, ein Berg, ein Fluß oder Teich, eine Wiese oder ein Wald ver^gen. Wie Ge- spenster tauchen Menschen und Tiere aus dem Nebel auf und werden wieder von ihm verschlungen. Dann bricht die Sonne doch durch. Dtt Nebel wogt durcheinander, zerteilt sich und vergeht schließlich ganz, waS sich vorher verborgen hielt, tritt wieder klar hervor; die Sonne ist Siegerin geblieben. t. Der Rektor der Zagreber Universität verschieden. Gestern starb nach längerer Krankheit der Rektor der Zagreber Univer-sität Dr. Ernest M i l e r. Der Dahingeschiedene genoß als Professor der Kriminologie und Soziologie einen guten Ruf und war zweimal Rektor der Universität und fünfmal Dekan. t. Die „Dritte SSkadron" und Franz Josef auf der Projektionsleinwand. "Ne Polizeidirektion in Subotica hat die Borführung des Films „Die dritte Eskadron" untersagt. In einer Szene sieht man nämlich eine Husarenaibtoilung und den verstorbenen Kaiser Franz Josef. Ein Teil des Publikums begleitete diese Szene mit Händeklatschen, was schließlich auch vom anderen Teil der Kinobesucher akzeptiert wurde. AuS diesem Grunde wurde der „staatsgefährliche* Film untersagt. t. Beschlagnahme des „Kmetijski list".Die Saibacher Staatsanwaltschaft hat die letzte Nummer der bauernparteilichen Zeitschrist „Kmetijski list" beschlcignlchmt. Die Beschlag nähme wurde vom erstinstanzlichen Gericht annulliert, vom Oberlandesgericht hingegen bestätigt, weshalb das Blatt nicht erschien. t. Eine verkaufte Republik. Paris, 10. d. M. Nach einer Agenturmeldung hat eine Gruppe Finanzleute, der auch amerikanisches Kapital zur VerfÜMNg steht, die Republik Andorra in dm ^renäen gekauft. Die Käufer planan unter anderem die Errichtung eines Spielkasinos in Andorra, ähnlich den: in Monte Carlo. t. Grubenbrand. Gestern früh brach im Kohlenbergwerke in Dvbrljin-Lesan in Nord Westbosnien ein Brand aus, der großen Schaden anrichtete. Das Feuer entstand in der Separation, breitete sich aber schnell auf die großen Kohlenvorräte auS. Erst nach mehx als sechsstündigen Löfcharbeiten konnte das Feuer eingedämmt werden. Der Schaden wird ohne die Kohlenvorräte auf etwa zwei Millionen Dinar geschätzt. Brief aus Baraibin Wichtlge Srooen der Kommunalpolltl»: Elektrizitätswerk — Srwelternno des Stadtgeblet« - Vftastermaut - Ausstehende Mlettlnft — Sine neue Volksschule Die Kommunalangelegenheiten der Stadt wurde» fast durch 16 Monate durch einen Regierungskommissär (gewesenen Gendarmerieoberstleutnant) geleitet, welcher an tiefer eingreifend« Angelegenheiten nicht schrei ten wollte. So war der neue, unglängst gewählte Gemeinderat vor ein gewaltiges Ar beitspeusum gestellt. In einer ganzen Reihe von Ausschußsitzungen wurde der grüßte Teil der akuten Wirtschastsangelegenhoiten erledigt und da in den Ausschüssen fast zivei Drittel des Gemeinderates vertreten sind, wurden dessen Anträge in der Gemeinderatssitzung fast durchwegs zum Beschlüsse erhoben. Eine der schwersten Sorgen war di^ Frage des Vlek^izitittSwerkeS, welches derzeit noch als Eigentum einer Aktiengesellschaft figuriert, deren Aktien jedoch zu 9ö Prozent Eigentum der Stadtgem^nde bilden u. zu dessen Umgestaltung zur Aufnahme deS Stromes aus dem Elektrizitätswerk von Fala vier Millionen Dinar nötig sind. Der vorherige Ausschuß besagter Gesellschaft mit dem Präsidenten Herrn Moses wnr de durch ausschließlich neue Personen ersetzt, die über Auftrag des Gemeinderates durch städtische Beamte gewählt wurden. Ob dieses Vorgehen der maßgebenden Kreise gegenüber dem verdienstvollen Präsidenten Moses und seinen Mitarbeitern angebracht ist, wird wohl erst die Zukunst leh-ren, einstweilen scheint eS ungerechtfertigt, Wir wagen eS, zu behcmpten, daß es nicht am Platze war, einen so verdienstvollen und pflichtbewußten Ausschuß, dessen rodlich« Tä tigkeit anerkannt wurde, ganz bei Seite zu schieben. Der neue Ausschuß beschloß die Ausnahme einer Vier-Millionen-Anleihe un ter «VavtuMe der Etadtqemeii,de. Di« Ar- »«eine vollen Sie Idr tteim im Vl^inter >nz«o«dm kalten unä viel ör«nnm»teri»I enp«rea. »o kv«««a 5ie nur einen «ui äv jx»nTen >Velt dStuaat«» nunx j5t. Der?L?tt!l?-c)ken, veleker u llütoo Sl« «led vor klOvtuUimiuiU«»! /^IleinvErkRuf«? in n«sidor: beiten an der Verbindung mit dem Falaer Elektrizitätslverke sind im vollen Zuge und wird ein Teil unserer Stadt bald mit dem Strom aus Fala versorgt sem. Eine recht schwer zu lösende Frage wird dem neuen Gemeinderate vorgelegt werden, und zwar daS Projekt der Erweiterullg des Stadtgebietes resp. Angliederung einiger be nachbarter Gemeinden (Dörfer). Mehrere Dörfer, die räumlich nicht weit von der Stadt gelegen sind, streben die Anglieder-ung an die Stadtgemeinde Varaidin an. Das Dorf BiSku pec liegt kaum zlvei Kilometer von der Stadtgemeinde, mit welcher es mit einer Reihe von Neubaitten schon fast verbunden ist, so daß der Ueber-gang vom Dorf zur Stadt kaum bein.'rkb.ir ist. Ferner liegt das Dorf SraL in ec von der äußeren Stadtgrenze kaum vier Kilometer entfernt, während !>ie Dörfer Doljnsi und GornjiKneginec zwar ö—7 Kilometer von der Stidt entfernt, jedoch ganz vom Stadtgebiete umschlossen sind, so daß sie in diesem eine Insel bilden. Das Doi^ Kurijanec !iegt am linken Drauufer, ist aber an i>ie städtischen Dörfer Novoselo und Sanderovec angrenzend. Alle diese Dörfer möchten gerne in der Stadtgemeinde Varatdin Aufnibme finden,» da sie auf diese Weise Mitg?nicßer aller städtischen Institutionen werden würden und sich auch eine bedeutende Herabsetzung der Gemeindeumlagen versprechen. Die Höhe der tt^meindeumlcigen in )ieien Dörfern schwankt zwischen k^..L00 Prozent, während die Ctadtgemeinde Vara!-din bisf>er (!) mit b0?ö l^meindeuml igen ihr Zlu-^kommen findet. Der Wunsch dieser Dörfer nach dem Anschluß ist durch diesen einDigen Umstavd wohl mehr als klargelegt. Da aus dieser Vergrößerung VaraSbdins für die Stadtgemeinde außer dem ganz minimalen Einkommen an Verzehrungssteuer keine sonstigen Vorteile res>ultieren «»d auch in Zukunft kaum zu erhoffen stmd, siSht man in Kreisen der städtischen Bevölkeru«g diesem Ansuchen sehr sb^tisch gegenüber. Diese Angliederung würde nur eine Vermehrung der Stimmen der bäuerlichen Wähler und damit die Erstartung de>»n Partei bedeuten und steht man deshalb i» den Kreisen der städtischen Bevöilkelnmg «it großem Interesse der Lösung entgegen, ob selbe politisch oder wirtschaftlich beW. gelöst werden w-ivd. Eine weitere, sehr akute Fraye ist die der Pflastermaut für eingeführte'Achren aller Art. Selbe betrug in den letzt« Jahren durchschnittlich 480.000 DiNar mch repräsentiert somit eir«n stwrven Po^ den Einnahmen unserer Stadttvirtschaßt. Die Kmtfmannschaft, die sich dmech Pflastermaut schwer belastet Dhlt, strebt ren Aufhebung im Wege der U»<>> i lioäHWiW derselben aus einen giröheren NE der Stadtbevölkerung an, und zwar mtf di«ßv Weise, daß man die städtischen UnVago» auf die Einkommensteuer erhöht, «id AwW deshalb, weil Jndtisl i lt' ii iils i iichiil«WW>^ Banken usw. hei^ an der PslasterNaO nicht partizipieren und diie Kaufmmmschtft diese Steuer allein zu trayvn hat. seits ist die Art der Ginil^^ng auch »KU nachahmenswert, denn die Kaufioute »G-sen der Stadtgemeinde die RechmmgeM VM» weisen, was jedenfcrlls eine Offsnl>u»as d» geschäftlichen Beziehungen mck deS Äe« schäftsgeheimmsses ist. Äe Erhöhlrag der M i e t A i Objekte, die das M i l i t ä r ä r bv' wohnt — eine langjähviye Frage — wmAe bisher noch nicht gelöst u. es ist ayiH »»5 nicht gelungen, von der Regieruuy die liche Summe zu erhakten, welche der gemeinde zugesprochen nmvde als tellweHe Vergütung fiir die von der Gtadchemetube bezahlte und besoldete Polizei, dM«en zu frühen Geschäftsschlust. ?^folfle t^r Neuordnung der Ladensperre sind zahlreiche fflemere Kaitfleute direkt in ihrer Existenz Dedvoht. Eine Deputation deS Handels-Poemiums in <^a1!o«vec wurde zwar in dieser ßkißelegenheit beim i^roßZuipan vorstellig z»»b erhielt, auch die Zusicherung, daß die ^kestknmungen der Ladensperre den seweili->jen Verhältnissen entsprechend neu geregelt WErden sollen, was jedoch bisher nicht erfolgt ist. Etile Uclnc Aiilinr^crung ist in den letzten '^en mir insoweit zu ver^zeichnen, als die Geschäfte bereits um 7 Uhr früh geöffnet wer<^ können. Für unsere Gegend müßte gestattet werden, die iese Frage denn doch einmal ernst in die Hände neihmen. F)«>Ic«iFe QHZ^siiFIc Oie Sastgewerbefchule ln Morlbvr Dieser Tage fand die erste Sitzung des ««gegründeten Schulausschusses für die Dastgewerbeschule in Maribor statt. In die-Azi^chusse find die Leitung der Schule, tte Gta^tgemeinde, da^ Großtupanat, der MreiSau^sl^ß, der Fremdenverkehrsver-Dond, die .Han-dÄs-, Gswerbe- und Indu-AlHekiiuuler sowie der Verband der Gast-ßichrtegenoisenschaft in Maribor vertreten. Ken Vorfilm im SchuilauAschus^e führte d»:r ßMmann dieses Verbände?, 5^crr Andreas P s - t Die Gast^werbeschule in Maribor bc-ßbcht bereits vier Jahre und umfaßt in tt ßvKchentKchen Stunden theoretischen und DvaiKbischen Unterricht in slowenischer, deut-ßch» unÄ franHSfischer Sprache, Rechnen, Mllchhottung, Waren?unt>e, ^ellerwirtschaft, iNvatSmfser^chaft und Servieren. Die Schute n>ird, soweit dies uwglich sc!in n^rd, ßklbeS Ishr eine Exkurston ins Ausland, vor sMem in die Weststnaten, veanstalti'n. Gcist-ßowte, dSe Lehrlinge beschäftigen, sind ver-sMtlhtet, dieselben regelmäßig zum Unter-Ml schien, widrigenfalls sie alle Fol-« zu tragen haben. Auch erhalten jene «chiÄnge, die die Schule nicht regelmäßig haben oder die l»ei der Gastwirtege-^WoGens«hast nicht angemeldet find, keine Sr«mvmg zm» päpMicheu HausprS» Der bekannte Historiker und Theolo-^fsor in Maribor, 5>crr Dr. Franz v a ö 's aben, besonders aber allen Gönnern und Bostspendern, ihren her^zlichsten Dank aus. m. llnfall. Gestern vormittags geriet der 22jährige Arbeiter Karl M l i n a r i L mit dem linken Fuße unter das Hinterrad des städtischen Trattors und erlitt eine nicht unbedeutende Quetschung. Er nmßte inS Krankenhaus überführt werden. m. Ein liebenswürdiger Begleiter. Gestern abends, als die in der F'abrik Hutter beschäftigten .'K^atharina K. und Josephine Z. in Begleitung ihres Arboitsgenossen Rudolf F. heimkehrten, griff dieser beide grundlos an und ließ sich hiebei zu Tätlichkeiten hinreißen. F. ergriff hierauf die Flucht. m. Gefunden wurden gestern am Fleischmarkte acht Banknoten zu IM Dinar Und eine dunkelbraune Aktentasche mit zahlreichen Dokuinonten. m. Diebstahl. Im Parkeafe wurde Sonntag nachts ein Grammophon entwendet. Der Täter konnte noch nicht ermittelt werden. m. Arbeitsmarkt. Die Arbeitsborse in Maribor sucht dringend zum sofortigen Dienstantritte einen Schleifer für Sägeblätter, einen Selckier und mehrere Schuh-ma^er. m. Tier«st»äler«i. In letzter Zeit beschweren sich die Marktbesucher immer mehr über die unmenschliche BehandlungÄveise einzelner Gcflügelhändler, die die armen zu 20 Paaren mcr wieder vor dic.-Rampe trat, uinflam'ntt von ihreim Genie, das jedem von uns wie eine Lfifenbaruu^ erschütterte. „Ein wn.wervcircs C.'.!!chöpf", s?gte icj!^ Lu dem weißhaarigen Direktor Korowsti, in dessen Loge ich saß, „dieser Strom von 'Spielsreud.e, der von ihr ausgeht, diese Ur-sprünglichkeit, mit der sie asie Regungen beherrsckit. Und dcijbei' Haide ich inuner das Gefühl, als gehörte sie unter die glücklichsten Menschen, die ich je gesehen habe." „Mag sti'Mnien!" la6)te ^orowski geu^üt« lrcki. „Wissen Sie, wenn alle Menschen immer auf ihren Platz gestellt würden, gäbe es weniger Unglückliche und Entgleiste auf der ?Äelt. Aber , kommen Sie, wir trinken im roten Salon einen Cocktail niiteinai.der und dabei erzähle ich Ihnen eine Geschichte. Es war vor etwa drei Iahren, da hatte ich i^ MÄndelaugelegenheiten in einer die-fer kleinen deutschen Städte zu tun, die im Vormittag wie ausgestorben scheinen. Die Männer im Amt, dil' braven Frauen hinterm A'ochtopf — und die Schönen schlafen Nock). Mit einein Wort, es n^ar entschlich >>de, und ich fand niich deshalb zeitiger iiu Gc'ri6)tsgcbäude ein, als nötig gewesen wäre. Es war da gerade so eine kleine VerHand lung wegen Diebstahls, der ich ans Langweile beizuwohnen beschloß. Die Angeklagte stand schon da. Cin jnn-ges, hochgewachsenes Dina, dem das fadenscheinige Mäntelchen längst zu eng war. Ihre Blicke tasteten ängstlich nach dem Äruzisix auf den» Tisch. „?Uso erzählen Sie!" sagte der- Richte?, ein untersetzter, stämmiger .Herr, mit roten Bäckchen und goldenei? Brillen. „Was iiel Ihnen ein, aus dein Modeban), in dem Sie angestellt waren, sö einen kostbaren Mantel zu entwenden und ncl>stbei Ihren ganzen Dionatsgehalt binnen weniger Stunden zu verausgaben?" Er lehnte sich in den Stuhl zurnf^ un18 betraichtete angelegentlich seine Nägel. „Nun?" Di« Angeklagte beb lmigsam den Kopf, DollnerKaU, ken 71. v?to?er. ' „MarbuT^ -Nuimner Gin seltscm scheuer, trauriger Blick heftete sich auf den Frager. Tann sagte sie leise: „Weil nichts da i>st, worauf man sich sreuen „PKie?" forschte der Richter verwundert und blitzte durch seine Brille. „Ja", wiederholte die Kleine hilflos, „nichts — garnichts Ucberraschendes — niemals." Ter Richter schwieg eine Weile und weil er ein gemütlicher Richter war, dnd die Kleine vor ihm so hübsch, lächelte er ein wenig und sagte w^lwollcnd: „Erzählen Sie alles hübsch der Reihe nach. Ich begreife, Sie habe:! sich den Mantel angeeignet, unl schön zu sein. Tie wollten gefallen, nicht wahr — oder auffallen?" Es war, «ls hätte er mit diesen Worten den verborgenen Schlüssel zu ihrem Herzen gefunden. Ihre Augen begannen zu glänzen, das Gesichtchen wurde von einer reifenden Zutraulichkr^t erhollt, und sie be-reitc'te sich mit freudiger Hast zum Erzählen Vor. „Wir sind acht Mädel zusanlmen iin Modesalon. Es ist immer sehr viel zu tun. Die Damen kommen und wollen vasch bedient sein und werfen mm^chmal alles durch einander, ohne zu kaufen. Wir müssen immer da seil?, immer bereit, stecken — umändern — nähen . . . Das geht so den ganzen Tag. Abends sind wir dann sehr müde. Manchmal kommeil se^ir feine Mmen zu uns. Die lehnen sich behaglich in einen Stuhl zurück so . . Tie Kleine setzte sich und ivälhrend sie ihrer Haltu^ig den absolut meisterhaften Ausdruck von gelangweilter Hochmut verlieh, sprach sie in einem gänzlich veränderten Ton.sall: „Liebes Kind, zeigen Sie mir etwas Besseres, der Preis spielt keine Rolle." „Ach, da wirbeln wir untereinander, sogar der Herr Chef konunt, um die Wünsche solcher Kundinnen zu befriedigen Wenn ich in ein Geschäft komme", die Erzählerin war jetzt wieder das arine, beladene Geschöpf — »so legt man mir gleich das billigste Zeug vor, oder macht mich auf Okkassionskäufe aufmerksam. Das ist sehr häßlich. Einmal wünschte ich mir, auch wie eine feine Tame einkaufen zu gehen. Immer mußte ich daran denken— immerfort. Und eines Abends, es »var kurz vor Ge-fchäftsschlub, schlüpfte ich verstohlen in einen der feinen Modellmäntel und zog mei-nen Mantel darüber an. Es war gerade Monatsschluß und ich hatte meinen Gehalt bekommen. Ich kaufte mir noch einen schönen Hut, Schuhe und .Handschuhe. Meinen alten MMtel ließ ich zu Hause. Und d.inn ^ die Angeklagte hob die Hände, ganz leicht, als wollte sie einen Schmetterling fangen, lachte leise auf, mehr für sich selbst und sagte: „Dann ging ich in die Stadt zu Donegal. Der Portier öffnete mir wie einer Königin und nun kam der grohe Monient. Ich möchte WZsche kaufen," sagte ich. Herr Donegal selbst eilte bereitwillig her. bei. „Crepe de chine, meine Gnädigste, nicht wahr? Klara, zeige der Dame die neue Kollektion in rosa." , Es war sehr feine Wasche, aber daran »var mir nichts gelegen. Die Hauptsache war doch das andere das Wichtigste: Ich war plötzlich Mittelpunkt geworden! Die Angeklagte sprach jetzt frei und sicher, es log eine zupackende, präzise Kraft in ihrer Darstellung. „Alles schaute auf mich," berichtete sie, >,die Kunden, die Verkäuferin, die Danie an der Kafsa. Herr Donegal selbst bediente mich. Er drehte und verrenkte sich wie ein Akrobat. Es war sehr possierlich und das Spiel gefiel mir. Ich wählte eines der kostbarsten Desious. Dabei malte ich mir aus, wie er mir den Preis sagen wird. Der Preis wird sehr hoch sein, dachte ich, ich werde inir aber nichts aninerken lassen, gar nicht überrascht tun, Haltung bewahren und den Preis als Selbst Verständlichkeit hinnehiuen. Endlich lispelte er ihn — ganz bescheid^'n und schielte mich dabei unruhig von der Seite an. Gut, gut, sagte ich so ganz vom Eiffelturm herab ^ ich kaufe drei Stück davon — und dann möchte ich noch Strümpfe. Man brachte Seidenstrüinpfe, natürlich. Ich alarmierte das ganze Geschäft." Die Nleine lachte, das Glück des Spieles malte sich lebendig in ihren großen, weitge« öffneten Augen. Es war ein Genuß ihr zuzusehen. Der rasch wechselnde Ausdnick ihrer Züge übertrug sich Mls den ganzen Kör-der, alles an ihr war in unaufhörlicher Be- -- wegung, es war als hätte sie gleichsam einen anderen Menschen angezogen. Ich hätte sie immer so betrachten mögen, und mich ärgerte der Richter, der sie jetzt, ahnungslos was da Wunderbares vor sich ging, mit der trockenen Frage unterbrach: „Und die Sachen auch wirklich zu behalten, daran haben Sie nicht gedacht?" Es war, als erwach die Angeklagte aus einem Traum. „Behalten?" stammelte sie bestürzt und sah angstvoll von links nach rechts. Und plötzlich flammte ihr Gesicht wie unter einen? Peitschenhieb. „Aber ich wollte doch nicht stehlen!" schrie sie schluchzend auf. Nun, die Strafe war auch gelind. Zwei Monate Haft mit Bewährungsfrist. Dennoch weinte die kleine wild und verWei-felt und konnte sich lange nicht zum Fortgehen entschlieszen. Im Modehaus hatte man ihr natürlich gekündigt. Zu Hause aber warteten zwei kleine Geschwister und eine alte Mutter. Direktor Korowski schwieg und drückte seine Zigarette in: Aschenbecher aus. Dann horchte er nach der Bühne. „Wir müssen wieder herein, die Pause ist zu Ende." „Aber was ist aus dem armen Mädel geworden?" begehrte ich zu wissen. „Sie wurde berühmt und glücklich," ^ab der Direktor mit leiser Schelmerei zur Antwort und hob die Portiere der Loqe. „Ge-, hen wir wieder zu ihr herein . . . ." Äugoflawims Aussuftr tlnsere Ausfuhr von SSnner bis August t92S Wie bereits kurz nlitgeteilt, belief sich die jugoslawische Ausfuhr in den ersten 8 Monaten dieses Jahres auf 2,893.459 Tonnen im Werte von 3,874.7 Millionen Din. gegenüber 2,820.176 Tonnen im Werte von 4,920.5 Mill. Din. im - gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Ausfuhr ist demnach mengenmäßig um 78.283 Tonnen (2.77?oj gesunken, denl Werte nach, jedoch um 145.8 Mill. Din. (3.6356) gestiegen. Im Vergleich zuüi Vorjahre ergibt sich eine A u s f u h r st e i g e r u n g bei Bauholz (um.203.2), Welzen (64.4), Eichen schwellen (26.7), Hopfen (26.1), Opium (20.5), Erzeugnissen aus Holz (19), Kalzium zyanamid (15) und ^affellen (N^4 Mill. Dinar). Andererseits ist ein R ü ck g a n g der Ausfuhr bei Mals (320.5), Mehl (4l).8), Getreide (40.6), Schweinen (84.3), Rindern srischtm Fltilch M«), Hans Eiern tlOL Millionc» Dinar) zu beobach. ten. Die w i ch t i g st en A u s f u h r a r-t i ke l waren (in Mill. Din.: Bauholz (804.3), Eier (372.2), Weizeil (213.3), Schwei ne (202.7), Rinder (183.7), Kupfer' (172.9), frisches Fleisch <104.1), Eichenschwellen (91.5), Zement (79.1), Brennholz (68.8), Pferde (67.5), Opiuni (58.4) usw. Die Z i e l l ä n d e r der 10 wichtigsten Aussuhrartikel »varen: Bauholz: Italien (458.7), Ungarn (74.4), Griechenland (46.5), Eier Italien (104.6), Deutschland (98.9), Schweiz (92); Weizen: Tschechoslowakei (87.5), Oesterreich (79.1), Ungarn (22.9); Schweine: Oesterreich (136.9). Tschechoslowakei (62.1), Italien (2.1); Rinder: Oester, reich (77), Italien (74.7), Griechenland (22.9); Rohkupfer: Deutschland (98.9), Frankreich (73.2), Oesterreich (0.8), frisches Fleisch: Oesterreich (61.6), Italien (32.1), Deutschland (3.3); Eichenschwellen: Italien (54.3), Ungarn (19.N, Holland (6.9); Zement: Aegypten (24.1), Griechenland (6.6), Brit. Indien (6.2); Brennholz: Italien (33.2), Ungar», (.30.7), Griechenland (1.7). Die A n t e i l n a h m e der einzelnen Länder an der jugoslawischen Ausfuhr ?:»ar folgende: Italien 1071^3 Mill. Din^ 27.65?^; Oesterreich 721.9 Mill. Din. ^ 1^.637i;; Deutschland 414.6 Mill. Din. — 10.79^Z; Ungarn 335.7 Mill. Din. ^ 8.66?6; Tschechoslowakei 320.3 Mill. Din. — 8.27^: Griechenland 282.2 Mill. Din. — 7.28?^»; ' Schweiz 144.9 Mill. Din. — 3.74 Frankreich 128.1 Mill. Din. — 3.31?6: Polen 77.6 Mill. Din. ^ 2?^,; England 57 Mill. Din. — 1.47?6. Die w i ch t i g st e n A r t i k e l, die einzelne Länder bon uns bezoaen, waren: Italien: Bauholz 458.7, Eier 104.6, Rinder 74.7; Oesterreich: Schweine 136.9, Rinder 77; Ungarn: Bauholz 71.4, Brennholz 30.7, Eisenerze 24.7; Tschechoslowakei: Weizen 87.5, Soda-Ammoniak 21.4; VteseMmF' to«a »N iede» Ta«»e abo« iiieil werde». W. Z a g r e b, 9. Oktober. Griechenland: .Kleinvieh 55.8,. Rinder 22.9, Bauholz 46.5; ' Schweiz: Eier 92, Bauholz 13.6, Rohseide l3: Frankreich: Kupfer 73,2, Bauholz 28)' Methylalkohol 2.5; Polen: Tabak ^.8, Ctinauiid 17.6; England: Bauholz 23.7, Kalziunikarbid 7.6, ^unstschiefer 6.7 Millionen Mnat. Der Konkurs der „vlavtiKka banka" Wie aus Zagreb und Wien berichtet wird^ ist zwischen der Konkursnlasse der „Slaven-ska banka" und der Wiener Länderbank wegen der Rückgabe eines größeren Pakets Aktien der Trifailer Kohlenbergwerksgosell-gesellschaft, das sich zur Sicherung der Forderungen der Wiener Anstalt gegenüber der „Slavenska banka" in: Depot jenes Geldinstitutes befand, dieser Tage ein Ausgleich zustandegekommen. Im Sinne dieses Ueber-einkommens ninunt die Länderbank von diesem etiva 107.00si Stück Aktien umfassenden Depot gegen 87.000 Sttück zun: KArse von 560. Da der Kurs der Trifailer gegenwärtig 480—485 beträgt,' wäre der Unterschied als Bonifikation gegenüber der Kon-kursn^asse zu betrachten. Der Rest' von 20.000 Akssien der Trifailer gelangt auf der Börse zum Verkauf. Der Erlös aus diesem Verkaufe fließt der Konkursmasse zu, .die nun insgesanlt etwa 25 Millionen Dinar an liquiden Geldern haben wird, ans den, die Gläubiger teilweise befriedigt iverden können. X Der Hopfenmarkt. Im Canntal ruht das Geschäft beinahe vollständig, da die Produzenten ihre Ware zurückhalten oder sie kommissionsweise nach Elsaß und Saaz senden, wo unser Hopsen bt'deutend günstiger^' Preise erzielt als daheiin (in '/alcc 10 bis 28, in Straf^burg 35 und in Saaz 35--42 Dinar per Kilo). ' X Heu- und Strohmarkt. M a r i b o r, 10. Oktol>er. Die 'Anfuhren stellten sich heute auf 8 Wagen Hen und 1 Wagen Stroh. Heu wurde zu W -1u0 und Strob zu 50 Dinar per 100 ^ilogrannn gebändelt. Freitag, den 12. O'tober: Geschlossen. Sendung. — Langenber g./l7.'4^: ;i!ach-mittagskonzert."— 20:' ^i'ammernnch'lk.:.^'2I: Wagners Opcr-,>ÄaUüre", 3.'AN.'.—.Ä'L r-l 1 n, 17: Nachmittng^konzert.20'..'5^orl-zinqs Znnber-Oper „Undine'/. Tanzmusik.'-^ München, I7.3^H/ichmit. tagskonzert. -^19.30: §tammermüsi5. .^21: Sinfoniekonzert. Anschließend AiilitäA^sik. ^ M a i l a rr d,' 17.20: 'Kinderliebe^/.- — 20.50: Opernübertraguirg aus d'em'.Tljcqter. — >B üdape st, 20.10: Balladen-enabend Beta Weilczrll. — 20.45:''O^i^'eÜcn-und Tanzmusik. — W a r s ch a u.,^lOW: Leichte Musik. - .22..W.' "Tanzmusik!:.''^ Paris, 20.:;0: Abcndkonzert. —-'v- ' TkeaterundKüM WMHiittr d>M»M Neperlotre: Mittwoch, den 10. Oktober: Geschlossen. Donnerstag, den 11. Ottober um-?0 Uhr: „Mein Vater hatte recht". Ab.^ A. !k^-Pone. . ^ . » 4- Erstausführung der Operette „Geisdß". Samsta g,^den 1.3. d. M. gelangt d^ö-^yerr llche klassische Operette Sidney Jone s' „Die Geisha" zur Erstausführung. Dix zugkräftige Musik sowie der.äußerst uNkerHalten de Inhalt vorschafften diesen: 'ej^lien Weltruf,'und.es ist da'her zu erwärteli;'^aß auch die Aufsi'chrung an unserenr'^THeStcr von einein durchsch^genden Erfolgle'beBdi-tet sein wird. - Die Titelrolle Frl. Udoviö innehahen. Die männliche .Haupt rolle hingegen liegt i,l den .HMden . I^es Herrn Skrbinüek, der diese.'RMe^'che-reits in Split und. in anderen Städteif'init gvoßmn Erfolge.gesungen hat. Die. .R^ie hat Herr Harastovi inne und 'als 1!)i-rigent sungie.rt Herr H e r z y.g, dei^- noch weiterhin an; hiesigen. Theater tq^ig - s^in wird. . Radio Donnerstag, 11. Ottober. Ljubljana, 12 Uhr: Reproduzierte Musik, Börsenberichte. — 18: Italienisch. 18.30: Radioapparate (Vortrag). — 20: >wnzert. — 21.30: Nachrichten. — Wien, 17.15: Musi'kstunde für ütinder. — 19..'^0: Englisch für Anfänger. — 20.tt.''>: Volkstünl-licher Abend: „Der' Brigitta-.^tirta". — BreSla u, 20..30: G. !»taisers Schwank „Die Sorrna". — 22.30 :Tnnzunlsik. — Prag, 17^45: Deutsche Sendung. — 19..'D: Cinso-niekonzert. — Daventrt?, 17: Racs)iintt-tagskonzert. — 2i?.3s,: Ungarischer Abend. 23.:i0: Tanzmusik. — Stuttgart, 16.15: Mchmittagskonzert. — 20.15: Geistliche Abendmusik. — 21: Langers Schauspiel „Peripherie". Frankfurt, 19.15: Espermlto. — 20.15: .^n>nu^die «Ho- kuspokus". ..?pätl'r: Abendmusik. — Br ü n n, 17.55: Deutsche Sendung. — 19.30: Praner Das bulgarifcht NationaWcher Riickblilk und Ausblick, ! In der Spielzeit 1027/L8 Nationalheater in Sofia 209 VorstelluMen ^gegeben,' i>ie 3,.'^0.412 Leiva ^nbmH^n. Es' würden u. a: die nachstehendl.^n Ä^rke herausgebracht: „Die Meister", „Kd^lma-row", „Golemanöw", „Zar Feodor'', „Don Carlos"> „Mario^netten", „Der' kld'ine Eiolf", „Androkles und der Löwe", „Der Abenteurer uor -iiem Tor" (Begovi'^),' ^Das Geheinlnis des hl. Antonius", „Der der Sabinerinnen".. . Neu einstudiert^ werden: „Der'"Remsor", „In der Nacht des Lebens". ' . Die O P e r wird' die nachstehenden Ä.il^r-ke neu ausfi'lhreiu. „Die Perlenfisck)er", Pheus in der Unterwelt", „Tieflmid", z.'^ie Jüdin", „Die Entführung aus denz. Ce-rail", davi Ballett „Eoppelia" und Neu einstudiert werden „Faust" und.^,?a Boheuie". In der vergangenen Sp^ljfit wurden außerdem 14 Sinfoniewerkt>..geHc-ben. Es . gab denmach 195 Voxste-ttinu^en mit einer .Gesamtbrnttoeittnahnv uon 4,05)2.215 Lewa. Im Spielplan fi'w 192'^i.'9 sind außerdeln vorgeseben: „Bovis' now", „Lohengrin", „Turandot",. stigen Weiber von Windsor", „Hä^lsel,,mid Gretel", Lllzia von. Lalnnieruwor-"^. Schauspiel' gelien die Proben sür - .^^'r Gynth" vor sich und sollen noch .,»M^ea", „Spiel int' Schloß" imd „Heinrich d. Vlxr^" zur Aufführung gelangen. -v- : Las Radrennen Zagreb-^Ljubljana, wel che? vergangenen Sonntag auf der Mo Meter langen Ttrecke'.'Zagreb—ostani^^^icä— Novo mesto—Ljublsana ausgetragen ivür^e, gewann ?! o l a'^ (LsnblsanaV iu 4':3!^,11-Mr den Zagrebern Sturman und VrailariNkvi^. : S. K. Rapid. Donnerstag NM 19 Uhr Spielervetskimn^lnng in? Verläs'.liches Ersckx'inen aller Pflicht! : S. K.'?-elezniöar. Donner s't a 1A..'i^sproel)nngeil ist dic^ An^ix'sml heit sämtlicher Rinder und Borer notlvendig. Donn<'r?wq. den N. 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