Printnncratio«»-Preise: F ii r Laibach: Ganzjährig . . . 8 fl. 40 tr. Halbjährig . . . 4 „ 20 „ Bierteljährig. . . 2 „ 10 „ Monatlich . . . - „ 70 „ M i l der Post: Ganzjährig . . . 11 fl. — ft. Halbjährig . . . 5 „ 60 „ Vierteljährig. . . 2 „ 75 „ Für Zustellung in# Hau« viertel jährig 25 ft., monatlich 9 fr. Einzelne Nummern 6 ft. Laibacher Tagblatt. Anonime Mittheilmigen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. ttetmhlto n: Bahnhofgasfe Nr. m. «rpedilio« und 3*ftroten- Lurcau: _•••«<*, »»«-»eWatz Nr. 81 (BuchhgnÄi^S ,4 von 0. v.KIeinmayr * F. ' Jwm flrttr die einspaltige Petitzeile : bei zweiiualiger Einschaltung i>! dreimal & 7 Tr. JnsertionSsteinpel jedesmal SO fr. Bei größeren Inseraten, und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Nr. 5. Samstag, 7. Jänner 1871. Morgen: Severin. Montag: Julian. 4. Jahrgang. Ein Mas des Liindesschiiliathcs siir Krain. l. Der Gemeinderath der Stadt Laibach hat in der letzten Sitzung beschlossen, gegen einen Erlaß des LandeSschulrathes für Krain, womit auch für die städtischen Volksschulen die slovenische Sprache als Unterrichtssprache bestimmt und dem Unterrichte in der deutschen Sprache nur ein sehr problematisches Lehrziel gestellt wird, bei dem Landeöpräsiden-tcn Protest einzulegeu. Jene Verfügung ist, wie dies von dem Antragsteller des Protestes Herrn Gemeinderath Dr. Kaltenegger eingehend erörtert wurde, eine flagrante Verletzung eiueö bestehenden Reichsgesetzes, sowie der Autonomie der Gemeinden, ja wir können noch hinzufüge», daß selbe die Aufgabe der Volksschule völlig verkennt und letztere zu einem Werkzeuge für nationale Partei-zwecke herabzuwürdigen beabsichtigt. Zur Kennzeichnung der Tendenzen des Landes-schulratheS, dessen Majorität bekanntlich nur das Echo der national-klerikalen Landtagsmajorität ist, verlohnt es wohl der Mühe, in eine nähere Erörterung der die Unterrichtssprache an den Volksschn-len regelnden gesetzlichen Bestimmungen cinzugehen. Der Protest des GemeinderatheS von Laibach wird auf Grundlage des § 6 des Volksschnlgesetzes vom 14. Mai 1869 erhoben, welcher lautet: „lieber die Unterrichtssprache und über die Unterweisung in einer zweiten Landessprache entscheidet » a ch A n -hörung derjenigen, welche die Schule erhalten, innerhalb der durch die Gesetze gezo gene» Grenzen die Landesschulbehörde." Zur Ausführung des gedachten Volksschnlgesetzes wurde vom Ministerium für Kultus und Unterricht am 28. August v. I. eine Schulunterrichtsordnung für die allgemeinen Volksschulen erlassen, worin im letzten Alinea des § öl mit Berufung auf obige Bestimmung des Volksschnlgesetzes verfügt wird, „daß für Schulen, an denen eine zweite Landessprache in den Unterricht aufzunehmen ist, über das Lehrziel dieses Unterrichtes und dessen Ausführung die Landesschulbehörde die »öthigen Anordnungen zu treffen hat.“ Es unterliegt demnach keinem Zweifel/ daß, wenn der Landeöschulrath für die städtischen Volksschulen in Laibach bezüglich der Unterrichtssprache eine Verfügung treffen wollte, vorerst die Gemeinde-Vertretung mit ihr Gutachten anzugehen war. Jedoch mit völliger Umgehung derselben erließ er am 8. August v. I. eine Verordnung zur Durchführung des obgedachten Ministerialerlasses, deren § 7 also lautet: „Bezüglich des Sprachunterrichtes wird in Hinblick aus den Schlußabsatz zu § 51 (des Mini-»isterialerlasses) bemerkt, daß die Unterrichtssprache in den Volksschulen, mit Ausnahme der Schulen in Gottschee und Weißenfels, die slovenische Sprache ist. Soll in einer Schule neben dieser Sprache auch die deutsche als zweite Landessprache gelehrt werden, so ist als Grundsatz festzuhalten, daß der Unterricht in den letztere» erst dann zu beginnen hat, wenn die Schüler im Lesen und Schreiben einen sickeren Grund gelegt haben. Das Lehrziel deö deutschen Sprachunterrichtes ist ein verschiedenes, nachdem es sich für die Vorbereitung für die Mittelschule« oder für das praktische Bedürfuiß handelt, das erste wird dadurch, daß dieselbe an viertln)figett Volksschulen als obligater Lehrgcgenstand gelehrt wird, das zweite aber dadurch erreicht, daß dieser Sprachunterricht nach Maßgabe des sich kundgebenden Bedürfnisses und Wunsch der Sckulgemeinde als freier Gegenstand ertheilt wird." Die Intention dieser Verfügung ist offenbar die, im administrativen Wege das zu erreichen, was der klerikalen Partei im legislativen Wege mittelst des famosen Dr. Bleiweis'scheu Sprachenzwaiigs-gesetzeö nicht gelungen ist, nämlich den deutschen Unterricht ans der Volksschule und später auch aus den Mittelschulen völlig aiiszuinerzen, oder waö dasselbe ist, ihn mittelst der slovenische» Unterrichtssprache so kümmerlich zu gestalten, daß es besser wäre, ihn völlig aufzulassen. Daß diese Auffassung des Ukases nicht etwa von einem skeptischen Dentschthüinler herrühre, sondern von der klerikalen Partei allgemein getheilt werde, ist aus einer Laibacher Korrespondenz des „Slovenski Narod" zu ersehen, bereit Schreiber in sehr intimen Beziehungen zum Landeöschulrathe zu stehe» scheint. Derselbe knüpft die besten Hoffnungen an die beabsichtigte Vergewaltigung der deutsche» Sprache, er muntert die Gemeinde», Lehrer und Bezirksschulräthe auf, de» Absichten jenes Erlasses ja gewiß uachztitommen. Insbesondere ertheilt er den Rathschlaz, den Unterricht im Deut» scheu in der ersten Klasse der Hauptschulen, wo man bisher damit zu beginnen pflegte, völlig auf-zulaffen und in den übrigen Klaffen auf 2, 3, höchstens 4 Stunden wöchentlich zu beschränken. Die slovenischen Gemeinden mögen ja nicht von dem Lehrer verlangen, ihre Kinder im Deutschen zu unterrichten, da ihnen dies ohnehin keinen Nutze» bringt. Weiters werden die Bezirksschulbehörden aufgefordert, die deutsche Sprache ja nicht zum Schüfe der Mittelschulen zu pflegen, denn wollte man in den viertletffigen Volksschulen dem deutschen Unterricht deshalb viele Stunden einräumeu, damit die Schüler der deutschen Sprache vollkommen mächtig itt die Mittelschulen übertreten können, so hieße das nur die Deutsch- Aeuilleton. Laibach, 7. Jänner. Vielleicht noch nie hat Prinz Earneval unter so cigetithümlicheit Umständen seinen Einzug itt die Welt gehalten, noch nie hat et der Welt so blutigen Tanz aufgefpiclt, als diesesmal. In Frankreich wächst die Reihe der Leichenhügel mit jedem Tage, in Deutschland und Frankreich weinen Tausende und Taufende ihren gefallenen Lieben nach und Trauerwaareuhandlnngen floriren wie nie zuvor. Ist das nicht luftig? Aber fo ist die Menschen-natur! Angeborener Leichtsinn einerseits, die Macht der Gewohnheit anderseits, und vor allem das Bedürfnis^ der Zerstreuung (ein Moralprediger würde Vergnügungssucht sagen) lassen uns vorübergehend Krieg und Leichen vergessen und man rüstet sich zur Winterkampagne des Prinzen Cameval. Die thturc Lebensgefährtin beginnt den Herrn Gemal bereits zu zermreit, sie führt das leichte Geschütz des liebenswürdigen Lächelns, sowie das schwere der Ohnmacht, der Krämpfe, Nerve» und der Thräueu auf, um im richtige» Zeitpunkt das eigentliche Bombardement beginnen zu können. Es leitet die Frauen hiebei nur die Aussicht auf einen ehrenvollen Frieden, der im Zitgcstäitbniß drei neuer Seidenkleider und der Schleifen und Bänder zum Aufputz besteht; Eroberungen werden im Gegensatz zum Kriegsgebrauch erst nach erreichtem Frieden gemacht. Auch die Mädchen rüsten; bereits wird Umschau im Garderobekasten gehalten, das Mitglieder-verzeichniß des Kasino's studirt, wobei im Gegensätze zu des Mädchens geheimsten Wünschen dasselbe sich mit Vorliebe den „nicht beständigen" Mitgliedern zuwendet. So gibt es eben kein ungetrübtes Glück auf der Welt, die besten, zum mindesten die fleißigsten Tänzer sind, wie schwarz auf weiß zu lesen, „nicht beständig." Der Tanz ist der herrschende Regent der künftigen zwei Monate, d. h. von heute bis 22. Februar, wie wir im Interesse der männlichen Leser beifügen, die Mädchen wissen das auch ohne unsere Hilfe genau. Unsere Parole wird lauten: Quadrille, Polka, Walzer! Walzer? Halt! auch Walzer soll getanzt werden ? Nun fragen Sie doch, was ich denn gegen den Walzer eiuzuweudeu habe ? Ja, meine verehrten Fräulein, ich habe nichts dagegen einzuwenden, wohl aber der Jahresbericht der Eitalnica pro 1870, dieser nämlich unterzieht sämmtliche Tänze der Welt feinem Richterspruche, das heißt richtiger gesagt, Dr. Karol Bleiweis, und alle Tänze der Erde finden Gnade vor seinen Augen, nur — der Walzer nicht, weil er der Tanz — der Deutschen ist. Es ist der wenigst graziöse Tanz, meint der Dr. Bleiweis, im Gegensatz zum Fandango, wenn ihn eine schwarzäugige schöne Andalu-sierin tanzt. Wir wollen zwar dem Fandango nicht nahe treten und legen auf den Tanzvergleich und das Urtheil des walzerfeindlichen Dr. Bleiweis schon darum keinen Werth, weil er gewiß noch nie einen Fandango von einer schwarzäugigen Andalusierin gesehen, sein Urtheil daher irgendwo herauSgeschrie-ben hat. Wir sind eben anderer Ansicht, wir glauben, die Grazie liege nicht im Tanze, sondern in dem Tänzer. Wenn ein ungeschlachter Junge uns einen Fandango tanzen würde, so würden wir über den Fandango ganz anders urtheilen, als Herr Dr. Bleiweis, wenn aber ein schönes, blauäugiges, zierlich gebautes, mit natürlicher Anmuth und Grazie ansgestattetes Steirermädchen seinen Landler, i. e. Walzer tanzt, so wird niemand behaupten wollen, daß der Landler nicht graziös sei. Dr. Bleiweis aber sagt, der Walzer ist der wenigst graziöse Tanz, er sei ohne Aesthetik und schamlos, und zitirt zu dem Behuse Goethe und Bürger, hiebei thümelei unterstützen, es ist daher am beste», für die Mittelschulen Schüler heranzubilden, welche nur Slovenisch können. Wir sind dem „Slovenski Narod" für diesen aufrichtigen Kommentar jenes Erlasses in hohem Grade verbunden. Die national-klerikale Partei hat abermals einen Beweis geliefert, in welch' rücksichtsloser Weise sie sich über allfüllige Wünsche der Gemeinden hinwegzusetzen beabsichtigt. Sie will sammtliche Volksschulen am Lande nach einer Schablone behandelt wissen, sie bringt diesfalls das vom Sofisten Sv et ec vor ein paar Jahren im Landtage verfochtene Prinzip zur Anwendung, b.if? nämlich die Gemeinden in Schulangelegenheiten unter Kuratel zu setzen seien. Und so handeln Männer, von denen sonst die Schonung lokaler Verhältnisse und Bedürfnisse, die Wahrung der vollsten Autonomie in Landes- und Gemeindeangelcgenheit mit allem Eifer verfochten und die bureankratifche Nivellirung bestehender verschiedener Berhültnisse im Verordn nngswege als das größte Unheil einer Administration verdammt wird. Wir hingegen sind der Ansicht, daß, soll die oft betonte Autonomie der Geiueinde nicht eine bloße Spiegelfechterei sein, der gesetzlichen Bestimmung, eö seien diejenigen welche die Schule erhalten, von dem Landesschnl-rathe vor der fraglichen Entscheidung anzuhören, diese Bedeutung beizulegeu sei, daß ihre gerechten, billigen und ausführbaren Wünsche für die ferneren Bestimmungen der LandeSschnlbehorde maßgebend sein solle». Zwar dürfte die Kommune Laibach von dem Lan-deöfchnlrathe mit oder ohne vorhergegangene „Anhörung" mit dem gleichen Ukase bedacht worden sei», aber glücklicherweise braucht sie keiue Besorgniß vor dessen Konsequenzen zu hegen, denn das beste an dem Ukase ist, daß er gesetzwidrig — daher nngiltig, und daß er, wie wir dies ein andermal Nachweisen wollen, auch völlig unausführbar ist. Bisher stellte mau i» Laibach an jeden Schüler, der die vierklassige Nvrrnalschule absolvirte, die Anforderung, sich auch geläufig deutsch auszudrücken uud auch korrekt deutsch zu schreibe». Konnte dieses Lehrziel bei der früheren bureaukratifchen und klerikale« Bevormundung der Schule, bei höchst mangelhaften Lehrbehelfen, welche dem deutschen Unterrichte zu Gebote standen, erreicht werden, so wird wohl dies jetzt um so mehr zu erzielen sein, da alle jene Hemmnisse weggefallen sind und die Kommune bereit ist, alle Opfer für einen gedeihlichen Unterricht zu bringen. Statt dessen wird den Bürgern Laibachs in Aussicht gestellt, daß die städtischen Knaben und Mädchen nach vierklassigem Schulbesuche den An- vergessend, daß das Urtheil dieser Dichter sich nicht auf den Tanz als solchen, sondern aus Abarten des Tanzes, wie er da und dort gebräuchlich ist, beziehe. Doch das ist alles Nebensache für den Walzerstürmer, des Pudels Kern kommt erst. Das ist die Anpreisung des südslavische» Nationaltanzes „Kolo." Der Kolo, meint Dr. Bleiweis, ist moralisch und gesund und zeigt der Südslaven ganzes Wesen, daher selbe den „deutschen Kopfwirbler" hassen. Ja der Kolo ist sogar das Kennzeichen süd-slavischer Gesinnung. Denn, sagt Dr. Bleiweis wörtlich, „wenn wir echte Südslaven sein wollen, " so sollen wir Koto tanzen. DaS Fatale bei diesem neuesten Nationaltanze der Slovene» ist nur der einzige Umstand, daß er nicht national ist; soll nur Dr. Bleiweis auf die Tanzplätze in ganz Krain, d. H. auf solcke, wo das Volk tauzt, Wirths-stube und Kirchweih, gehen nnd uns dann berichten, wie viele Kolotänzer er gesunden habe. Wohl aber wird er den Walzer, den Drcischritt, den Landler finden. Wenn er daher sagt, das Volk habe gegen den deutschen Walzer Antipathien, so begegnet ihm ein kleiner Lapsus, er verwechselt nämlich sich s e l b st mit dem Volke. Eö ist überhaupt weit gekommen bei uns mit dem Hereinzieheu der Politik in unsere Vergnügun- sprüchen, die man in Krain an jeden Gebildeten stellt, daß er nämlich Deutsch könne, ja gewiß nicht genügen sollen. Die Stadtgemeinde Laibach hat für ihre städti scheu Schulen in der letzten Zeit sehr große Opfer gebracht, sie hat die Parallelklassen an der Normal-schnle ohne das ihr gebührende Entgelt aus dem Normalschulfvnde, das ihr vom Landtage verweigert wurde, übernommen, desgleichen ist der frühere Normalschulfondsbeitrag für die Klosterfrauenschnle an die Kommune übergangen, die jährlichen fixen Auslagen für die städtische» Schulen belaufen sich derzeit aus mehr als 900U st., nnd bei solchen Opfern soll man sich die Degradirnng der städtischen Schulen zu Dorfschule» gefallen lassen! Wir spreche» kein unbegründetes Urtheil mit dieser Behauptung aus, denn alle bisherigen Versuche, den deutschen Unterricht in den Hauptschulen zu schmälern, waren von kläglichen Erfolgen begleitet. Es haben nämlich die Lehrkörper der Mittel-schnlen schon zn widerholten malen ein sehr kompetentes und beachtenswerthes Urtheil über den ausfallenden Bildnngsniiterschicd zwischen Schülern, die anö Schulen mit vorwiegend slovenijcher oder vorwiegend $ deutscher Unlerichtssprache hervorgingen, abgegeben. Die Kommunalvertretung von Laibach hat an ihre» Schulen dem Unterrichte in der slovenischen Sprache de» ihm gebührenden Platz zugewiesen, anderseits ist sie aber auch verpflichtet, darüber zu wachen, daß der Unterricht in der deutsche» Sprache, welche jedermann die reichsten Bildungsquellen zugänglich macht und deren Kenntniß für jede Bc-rufssfäre von größtem Vortheile ist, nicht verkürzt werde. Wir begrüßen demnach den Protest der Laibacher Stadtgcineinde als ein Zeugnis; der Wahrung der städtischen Interessen und des vollen Verständnisses der schlecht verhüllten Tendenzen jenes Verbaueruugsukases der Landesschulbehörde. Wir müsse» mir bedauern, daß die kaiserliche Regierung sich herbeiläßt, unter ihrer Firma derartige gesetzwidrige Sprachvergewaltigungsdekrcte an die Bezirksschulbehördeu zu leiten. Wäre der Landes sch ulrath für Krain eine völlig autonome Landesbehörde, so würde uuö ein solcher Erlaß gar nicht Wunder nehmen, allein die LaudeSschnlbehörde ist eine kaiserliche Behörde, und von einer solchen ist wohl zu erwarten, daß durch ihre Erlässe ein bestehendes Reichsgesetz nicht verletzt werde. Der k. k. Landesschulralh selbst anerkennt, daß das Deutsche in Krain ebenfalls eine Landessprache sei, es ist dies ein Zugeständnis;, gegen das sich die klerikale Landtagsmajorität beharrlich gesträubt hat. Ist dies der Fall, so ist das Deutsche doch nicht blos gen. Wenn man durch die Mitwirkung im Orchester bei der Ausführung der C-moll-Simfoitie von Beethoven schon zum Mitglied eines geheimen BiS-marck-Koinitee's wird (wie die Denunziationssucht der Nationale» wirklich behauptet hat), so liegt cs ans der Hand, daß man durch die Wahl des Tanzes politische Farbe bekennt. Wer Mazurka tanzt, ist Autouomist und tritt dem Rechbaner'schen Polenprogramme bei, wer Ezardas tanzt, schwärmt für Honvcd uud zisleitha»ische 70 Prozente, wer Polka tanzt, ist für Ausgleich czechischc uud Staatsrecht ocnicrocrte, uud wer Walzer tanzt, ist Preuße, und wer Kolo tanzt, ist echter Südslave, moralisch und gesund. Wir aber wollen uus durch solche Quer-pfeifereien in unserem Vergnügen nicht beirren lassen, und wir nehmen von jeder Nation, was uns nach« ahmenSwerth erscheint, bleiben aber bei unserem alten, gcmiithlichen Walzer sammt seiner Unmora-lität (!) uud denken uns, gar so schädlich »mß er nicht ans daö Gedeihen seines Volkes gewirkt haben, denn trotz des unsittliche» Walzeus sind die Deutschen doch ei» Volk geworden, welches, mit Verlaub zn sage», auf der Höhe, wenn nicht gar an der Spitze der Zivilisatio» marschirt. für Gottschee und Weißenfels eine landesübliche Sprache, sondern auch für Laibach und alle jene Orte, die nicht eine ausschließlich bäurische Bevölkerung besitzen. Wie reimt sich nun. obiger Ukas ju dem Artikel XIX der Staatsgrundgesetze vom 21. Dezember 1807, welcher besagt: Die Gleichberechtigung aller landesüblichen Sprachen in Schule, Amt uud öffentlichem Leben wird vom Staate anerkannt ? Die österreichische Antwort aus Bismarck's Depesche vom 24. Dezember 1870. Depesche des Reichskanzlers Grafen Beuft an den Grafen Wimpffen in Berlin, ddo. Wien, 26. Dezember 1 870. Der königlich preußische Herr Gesandte hat die wiederholt in Aussicht gestellte Mittheilung seiner Regierung in Betreff der künftigen Gestaltung Deutschlands a» mich gelangen lassen. In der Anlage erhalten Euer Exzellenz z» Ihrer Kenntniß-tiahiue Abschrift dcr bezügliche» Depesche. Ich war i» der Lage, Eurer Exzellenz gleich nach den ersten Andeutungen des Generals v. Schweinitz über die bevorstehende Eröffnung der königlich preußischen Regierung in meinem Erlasse vom 5. d. M. die allgemeinen Gesichtspunkte zu entwickeln, welche wir als die maßgebenden und bestimmende» für unsere Auffassung betrachten würden. Form und Inhalt des mir nunmehr vorliegenden Schriftstückes gestatten mir in erfreulicher Weise, meine damaligen Bemerkungen aufrechtzu-erhalteu. Allerdings gilt dies andererseits auch von einem Punkte, in welchem sich äußerlich wenigstens unsere Anschauung mit der dcr königlich preußischen-Re-gierung nicht vollständig begegnet. Ich habe in meinem Erlasse vom 5. d. M. den Hinweis darauf nicht umgehen können, wie wünschcnöwerth es uns erschiene, der Erörterung über den Prager Frieden ans Anlaß des gegenwärtigen Meinungsaustausches mit Preußen und mit Rücksicht auf das Ziel, dessen Erreichung beide Theile gleichmäßig dabei vor Augen haben, möglichst überhoben zu sein. Die königlich preußische Regierung hat geglaubt, in ihrer Mittheilung vom 14. d. M. diese Frage berühren zn sollen, und wiewohl wir die freundschaftliche Gesinnung bereitwillig anerkennen, in welcher die Erwähnung oes Prager Friedens geschehen ist, so halten wir es doch für besser, auf die dadurch gebotenen Anknüpfungspunkte zu einer weiteren Auseinandersetzung hier nicht einzugehen und auf unserer Ansicht zu beharren, daß die Vermeidung einer Diskussion in dieser Richtung in beiderseitigem Interesse liege. In der Thal sind es nicht formelle Interpretationen, nicht materielle Rechtsansprüche, die wir zum Gegenstände der Diskussion gemacht zn sehen im gegenwärtigen Augenblicke für wünschenSwerth erachten können. Unsere Auffassung neigt vielmehr dahin, in der Einigung Deutschlands unter Preußens Führung einen Akt von historischer Bedeutung, eine Thatsache ersten Ranges in der modernen Entwicklung Enropa's zn erblicken nnd danach das Verhältnis; zn bem'theilcu, welches zwischen der österreichisch-ungarischen Monarchie und der neuen staatlichen Schöpfung au unseren Grenzen ungebahnt und befestigt werden soll. Von diesem Standpunkte ans kann es mir, indem ich den weiteren von der königlich preußischen Regierung angekündigten Mitteilungen entgegen-sehe, nur zu hoher Befriedigung gereichen, jetzt schon bestätigen zu dürfen, daß in allen maßgebenden Kreisen Oesterreich-Ungarns der aufrichtigste Wunsch vorherrscht, mit dem mächtigen Staatöwesen, dessen Gründung sich nunmehr vollziehen wird, die besten und freundschaftlichsten Beziehungen zu pflegen. Dieser Wunsch wurzelt in der festen Uebcrzcugung, baß eine unbefangene Erwägung und Würdigung der mr Fortsetzung in der Beilage. "WK Beilage zum „Laibacher Tagblatt" Rr. gegenseitigen Bedürfnisse nur die ersprießlichste und wohlthätigsle Wirkung auf beide Reiche äußern, sie >” Frieden und in reger Mitarbeiterschaft an den Aufgaben der Gegenwart und Zukunft einigen wird. In dieser Beziehung ist die königlich preußische Re-gierung nur dem Ausdrucke unserer eigenen Empfindungen z» vorgekommen, wenn sie unserer gemeinsamen Vergangenheit gedenkt und der Hoffnung Worte leiht, daß Deutschland und Oesterreich-Ungarn mit Gefühlen des gegenseitigen Wohlwollens auf einander blicken und sich zur Förderung der Wohlfahrt und des Gedeihens beider Länder die Hand reichen werden. Nicht ohne berechtigtes Vertrauen dürfen wir hienach gerade in diesem Augenblicke der Verwirklichung so verheißender Aussichten ein ergiebiges Feld eröffnet sehen, ein Feld, auf welchem Gemeinsamkeit des Woüens und Handelns für beide Reiche ein Unterpfand bleibender Eintracht, für Europa eine Bürgschaft dauernden Friedens werden kann. Mit hoher Genngthuung aber muß uns die Thatsache erfüllen, daß jene Gesinnungen der Bevölkerung Oesterreich-Ungarns auch in der Person Sr. Majestät des Kaisers und Königs, unseres allergnädigsten Herrn, einen erhabenen Schützer und Förderer finden. Allerhöchstderfelbe wird, freien und hohen Sinnes, die erhebenden Erinnerungen, die seine Dynastie in der glanzvollen Geschichte von Jahrhunderten mit den Geschicken des deutschen Volkes verbanden, nicht anders auffassen, als mit den wärmsten Sympathien für die fernere Entwicklung diese«.' Bolkes und mit dem rückhaltlose» Wunsche, daß es in den neuen Formen seines staatlichen Daseins die wahren Bürgschaften einer glücklichen, für seine eigene wie für die Wohlfahrt des ihm in geschichtlicher Tradition, in Sprache, Sitte und Recht so vielfach verwandten Kaiserstaates gleich segensreichen Zukunft finden möge. Euer Exzellenz sind beauftragt, die vorstehenden Bemerkungen zur Kenntniß des Herrn königlich preußischen Staatssekretärs zu bringen und ihm auf Verlangen Abschrift derselben zu ertheilen. Empfangen:c. Der Kaiser in Innsbruck. Innsbruck, 4. Jänner. Se. Majestät der Kaiser besichtigte heute das Militärspital, das Museum, die städtische Volks- und Bürgerschule, das Stadtspital. Iu dein letzteren trat der Kaiser an die Krankenbetten heran und sprach mit den einzelnen Kranken. Der Kaiser wurde von den Vorständen sowie dem Lehrkörper nud der Schuljugend ehrerbietigst begrüßt und gab in beit Schulen der Allerhöchsten Befriedigung über das Fortschreiten des Unterrichtes Ausdruck. In die Burg zurückgekehrt, ertheilte Se. Majestät an 103 Personen Privat* Audienzen, darunter der Bischof Gasser und einzelne Mitglieder des patriotischen Vereins, dessen korporativen Empfang Se. Majestät ablehute. Nachmittags wurde der Statthalter Graf Lodron der Ehre des allerhöchsten Besuches theilhastig, welchem der Monarch die Geheimraths Würde verlieh. Um ß Uhr fand die Hoftafel für 09 Personen statt. Unter den Geladenen befand sich auch Professor Wildauer. Se. f. k. Hoheit der Kronprinz hielt gestern »ach der Hoftafel Zerkle und entzückte alles durch seine Liebenswürdigkeit. Hente wurde das Schloß Ambras besucht. Abends erschien Se. Majestät der Kaiser mit Sr. k. Hoheit dem Kronprinzen iu der Festversammlung der tirolischen Schützen iu den Redontensälen. Der Landeshauptmann Grebmer begrüßte den Monarchen im Namen der Schützen als geliebten Landesherr» u»d als Meister der Schütze» mit dem Schützen- und Waidmannsheil, in welches die Versammlung stürmisch einsiel. Hierauf antwortete Se. Majestät mit weithintönender Stimme: Ich schätze mich glücklich, diesen Abend In Ihrer Mitte zuzubringen, und bringe ein Hoch dem Laud? der Treue, meinem lieben Tirol nnd seinen tapferen, wackeren Schützen. (Unbeschreiblicher Jubel.) Der Monarch verweilte zwei Stunde» im Saale und 5 vom 7. Jänner. spendete den nationalen Gesangsvorträgen, Gruppi-rungen und Volksszenen wiederholt Beifall. Czechisches Heer. Sämmtliche ezechische Blätter leiten aus der de» Tiroler» gewährten Konzession die Notwendigkeit der Kon;essionirnng eines czechi- schen Heeres ab. Wenn die kleine Grafschaft eine Landesarmee besitze, sagen sie, könne sie auch Ezechie» »icht verweigert werden. Ezechien habe aber heute bereits ezechische Soldaten, welche von der in Ezechien herrschenden Bewegnng mit ergriffen und vom slavischen Geiste erfüllt seien. Hierin sei ein großer Fortschritt geschehen. Wenn sich die Ereignisse von 1848 und 1849 wiederholen würden, wäre die Haltung der ezechischeu Soldaten eine andere als damals. Die Gesinnung der slavischen Soldaten habe sich im slavischen Sinne vervollkommnet. Föderalistischer Patriotismus. Wie die Konzession in der Wehrfrage für Tirol von de» Ezeche» anögebentet wird, erhärte» die „Rar. Listy" sehr offenherzig, indem sie sagen: „Die Autonomie Tirols, begründet im uralten Landesrechte, erlaubt nicht, daß die tiroler Landwehr Eins werde mit dem zisleithanischen Heere; die Autonomie Böhmens, begründet im uralten Staatsrechte, erlaubt nicht, daß die Länder dieser Krone Eins werden mit den zisleithanischen Ländern. Die Tiroler wissen, warum sie ihre Landesschütze» zu Hause behalten wollen, und wir Ezeche» wisse», warum wir mit unserem Staatsrechte nicht über die Grenzen unseres Vaterlandes hinausgehen. Den Tirolern ist der ZisleithaniSmuS ans einer oder zwei Ursachen zuwider, uns Ezechen ans allen! Jene erheben über die schwarz-gelbe» Farben die weiß-gelben, wir die weiß-rothen. Gehen wir doch gemeinsam bis zu deu Grundlagen der Selbständigkeit von uns beiden und von allen in Oesterreich, und sehen wir, daß wir alle recht gut für uns allein sei» können." Alle recht gut für uns, zu deutsch: Jeder für sich! so schaut der österreichische Patriotismus der Föderalisten aus. Vom Kriege. Zwei wichtige Nachrichten liegen vom Kriegsschauplätze vor. Die eine: daß seit Donnerstag das Bombardement v v u P a r i s auch an der Süd-front begonnen hat und seitdem ans drei Seiten, im Norden, Osten und Süden, mit, wie das Versailler Telegramm betont, günstigem Erfolge fortgesetzt wird. Am Fort Rosny sollen einer Berliner Mel-dnng znsolge bereits Breschen bemerkbar seien. In Bordeaux will man Ballvubriese ans Paris haben, zufolge welch n trotz der begonnenen Beschießung die Truppen in Paris anöznharren bereit sind nnd jeden Gedanken einer Kapitulation znriickweiseu. Ob sic aber noch zu widerstehen vermögen, wenn der Schrecken des furchtbaren Artilleriekampses in Verbindung mit Kälte nnd Hunger seine Wirkung ans die Bevölkerung zu äußer» beginnt, ist wohl sehr zu bezweifeln, und die Nachricht der „Times," daß die Uebergabe von Paris binnen kurzem erfolgen werde, gewinnt nur zu sehr an Wahrscheinlichkeit. Die zweite wichtige Nachricht bezieht sich ans die neuen Kämpfe MantcnffelS gegen die französische Nordarmee unter Faidherbe. Der französische General schreibt sich wieder den Sieg zu. Es wird nämlich französischerseitS unterm 4. d. M. aus Arras gemeldet: Die Nordarmee verließ Bou-raius bei Arras am 2. d., stieß am selben Tage ans der Linie.Eonrcelles, ErvillerS und Mory ans den Feind. Es entspann sich ein mörderischer Kamps von 9 Uhr Morgens bis zum Einbrüche der Nacht. Das Ergebnis; war sehr befriedigend auf dem rechten Flügel, dagegen im Zentrum und auf dem linken Flügel unentschieden. Die Schlacht begann gestern, 3., Morgens gegen 7 Uhr wieder und dauerte mit Erbitterung den ganzen Tag. Der Feind wurde vollständig geschlagen und bis nach Bapaume zurück- getrieben. Mehrere Ortschaften wurden von unseren Truppen mit dem Bajonnete genommen. Die Verluste des Feindes sind beträchtlich. Mit der Mobilgarde ist man zufrieden, welche die große Kälte und den sehr harten ,Feldzug tapfer erträgt. Aus den Meldungen des deutschen Generals geht jedoch hervor, daß Faidherb nicht gesiegt hat. Letzterer rückte mit zwei Armeekorps gegen die weit schwächeren deutschen Truppen vor, konnte diese aber nicht allein nicht werfen, sondern mußte wieder zurückgehen und wurde auf diefeiu Rückzuge «och verfolgt von der deutsche» Kavallerie. Die deutsche Mel« duug lautet: Amiens, 4. Jänner. Am 2. und 3ten fanden blutige, aber siegreiche Kämpfe von vorgeschobenen Abtheilungen der ersten Armee bei Ba-paume statt. Am 2. Jänner nämlich wies die 30. Brigade von Mittag bis Abends alle Angriffe der überlegenen feindlichen Massen ab, machte 200 Gefangene. Am 3. Jänner behauptete sich die versammelte 15. Division und das Detachement unter Prinz Albrecht Sohn in neunstündigem Kampfe gegen zwei feindliche Armeekorps, wobei Unsere des Abends zwei Dörfer mit dem Bajonnet nahmen nnd wieder einige 100 Gefangene machten. Der Feind trat nach erlittenen außerordentlichen Verlusten in der Nacht zum 4. Jänner den Rückzug auf Arras und Douay au, wobei die ihn verfolgende Kavallerie ein feindliches Bataillon erfolgreich atta-kirte und dabei noch Gefangene machte. Auch die tapfere Abtheilung der ersten Armee, welche an der unteren Seine bei Ronen mit bewunderungswürdigen: Geschick ihre vorgeschobene Stellung hält, hat wieder einen gelungenen Streich geführt. Am 4. früh überfiel nämlich General Bentheim französische Truppen auf dem linken Seine-Ufer unter General Roye, zersprengte dieselben und nahm ihnen drei Fahnen, zwei Kanonen und 400 bis 500 Gefangene. In Versailles aufgefangenen Pariser Briefen zufolge macht sich der Mangel an Lebensmitteln in der belagerten Stadt nunmehr allerorts fühlbar. Der Brüsseler „Nord" veröffentlicht eine mittels Ballon eingetroffene Korrespondenz aus Paris, 30. Dez. Dieselbe meldet: Die Journale: unter anderen „Patrie" und „Tcmps," fangen an, Trochu auzugreifeu und verlangen Ausfälle um jeden Preis. Andere Journale bezeichnen schon den General Vinoy als Nachfolger Trochu's. Das unerschütterliche Vertrauen der Vertheidiger von Paris scheint abzunehmeu. Ueber den Endausgang der in der Gegend von Belsort stattgehabten Gefechte fehlen zur Stunde noch Nachrichten. Bekanntlich war man deutscherseits auf den französischen Angriff vorbereitet. Werder räumte Dijon und vereinigte sich bei Beifort mit dem dortigen, unter Treskow stehenden Belage-ruugskorps und der Reserve - Division Schmeliug. In dem Dreieck Montbeliart-Bclsort-Grandvilliers wurden Verscha»zi»,gen angelegt, deren Umgehung schon wegen der Nähe der schweizerischen Grenze unmöglich wäre. Bei Belsort haben die Franzosen ein baierisches Pulvermagazin in die Lust geschossen. Die dcustchen Truppen haben dermalen in Frankreich nicht theilmeise, sondern vollständig 32 Departements mit 15.000 Gemeinden in Besitz. In diesen 32 Departements üben sie die ganze bürgerliche und militärische Administration aus, verfügen über die Posten, Telegraphen und Eisenbahnen und erheben von den Bewohnern dieser 15.000 Gemeinden regelmäßig die Stenern und Abgaben. Mit Einschluß von Paris stehen der Regierung noch 37.000 Gemeinden für die diational-Veriheidigung zu Gebote. Politische Rundschau. Laibach, 7. Jänner. Die amtliche „Wiener Zeitung“ bringt den Ausweis der StaatSschuldeukontrolskommission über den Stand unserer Staatsschuld mit Ende Juni 1870. Demnach betrug um diese Zeit die in Wiener Währung verzinsliche nicht konvertirbare Schuld 3,783.893 Gulden (soviel wie 1,319.009 Gulden in österr. Währung). Die in Ko.wentions- münze verzinsliche konvertirbare Schuld betrug 266,715.311 Gulden. Die in österreichischer Währung verzinsliche, konvertirbare Schuld betrug mit Ende Juni 1870 108,130.944 Gulden, wobei jedoch die Schuld mit Kapitalsrnckzahlung nicht eingerechnet ist. Im ganzen beträgt jene Schuld, für welche das Kapital nicht zurückgezahlt zu werden braucht, 1.702,780.410 Gulden. Die rückzahlbare Schuld ist mit 497,102.247 Gulden beziffert. Die Gesammtsumine der schwevenden Schuld war zur angegebenen Zeit 99,867.681 Gulden. Die gesammte Grundentlastungsschnld betrügt 232,361.610 Gulden. Wird die letztere abgerechnet, so beziffert sich die gesammte Schuld (konsolidirte und schwebende) auf 2.685,815.308 Gulden. Das galizische Noth-standsanlehen von 1866 ist mit 1,106.760 Gulden verzeichnet. Graf Szecsen begibt sich in außerordentlicher Mission nach London, um im Verhinderungsfälle des GrafenApponyi an der Conferenz über die Pontusfrage theilzunehnien. Die Conferenz soll, wenn nicht neue Hindernisse eintreten, am nächsten Montag eröffnet werden. Jules Favre hat Paris noch nicht verlassen, soll der „Times" zufolge so gar erklärt haben, cr wisse nichts von einer Cqiv ferenz und werde Paris auch nicht verlassen. Statt seiner wird jetzt Tissot als Vertreter Frankreichs genannt. Die offiziöse „Provinzial-Korrcspondenz" sowie die „Kreuzzeitung" bringen Worte der Anerkennung und Genugthuung über die Depesche (siehe die vornstehende Dcpcsche) unseres Reichskanzlers Die erstere namentlich bemerkt, nachdem sie den Wortlaut der Note angeführt: „Es bedarf kaum der Hinznfüguug, daß die deutsche Nation wie die deutschen Regierungen diese hochherzige Auffassung des Kaisers aufrichtig und freudig würdigen werden." Auch die „Köln. Ztg." widmet der Bcust-f ch e n A n t w o r t d e p e s ch e an Bismarck einen neuen Leitartikel von einem ihm- Freunde. Sie versichert nach besten Informationen, Beust habe bei Beginn des Krieges gleich gegen die aktionslustige Militärpartei zu kämpfen und zu siegen verstanden. Die Kölnische verlangt laut und dringend ein aufrichtiges Bündniß mit dem stammverwandten Oesterreich. Zu dieser Allianz würde sich gar bald England drängen und diese ehrliche Tripel-Allianz ein Unterpfand des Weltfriedens sein. Graf Bismarck soll in einer neuerlichen Note an den Gesandte» Grafen Bernstorsf wegen L u -xembur g s die Absicht ausgesprochen haben, einen Theil des Landes zn besetze», wenn bei der Belagerung von Lougwy seitens des Leu,des ein gleiches Borgehen beobachtet würde, wie während der Belagerung von Thivnville. Die durch Verkündigung der deutschen Reichs-Verfassung gebotenen Erweiterungen und Veränderungen der einzelnen Einrichtungen werden gegenwärtig diuch oic Bundesverwaltung theils getroffen, theiis vorbereitet. Auch erscheint dazn die möglichst frühe Berufung des Reichstages erforderlich. Die preußische Regierung hat deshalb die Vorbereitungen zu den Wahlen bereits angeordnet. Die bairische A ü georöne tcnf um ine r bewilligte mit allen gegen vier Stimmen (Greil, Kolb. Rutand, Pfählet) den ganzen Militärkredit von 41,020.000 fl. zur Kriegführung bis Ende März.______________________________________ Zur Tagesgeschichte. — Der Kaiser wird am Sonntag wieder in Pest erwartet. — Der Kaiser Hut das Protektorat des Ta-borer Militär Beteranen-Bereinö abgelehnl, weil derselbe das ezechische Kommando einsilhrte. — Ihre Majestät die Kaisen» wird, dem Vernehmen nach, den ganzen Winter in Meran zubringen. ‘ — Die Schwarzen in Tirol machten jetzt wahrend der Anwesenheit des Kaisers ungemeine Anstrengungen, um für die Weiber von Schlenders, welche wegen öffentlicher Wewaltchätigkeit gegen den Schul* Inspektor S dem verhaßten deutschen Fremdling? Wahrlich, bei Stellenbesetzungen hört in Slovenien alle Gemütlichkeit auf! — (Steirer-Terzett.) Die gestern Abends im „Hotel Elefant" stattgehabte Produktion des Steirer-Terzetts war zahlreich besucht und ernteten die Künstler viel Beifall für ihre Leistungen ein. Sie treten morgen wieder auf. ßtnuefenbet. Allen Leidenden Gesundheit durch die delikate lleva-lesciüve du Barry, welche ohne Anwendung von Medizin und ohne Kosten die nachfolgenden Krankheiten beseitigt: Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blut-anssteigeu, Ohrenbrause», Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72.000 Genesungen, die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeuguiß Sr. Heiligkeit de« Papstes, des Hofmarschalls Grafen Plustkow, der Marquise de Bröhan. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die Itevalesciöre bei Erwachsenen und Kindern 50 mal ihren Preis in Arzneien. Neustadl, Ungarn. So oft ick meine innigffen Dantgebcte zum aüflütiflen Schöpfer und Erhalter aller Dinge jittbe für die »»berechenbaren Wohlthaten, welche er uns durch die heilsam wirkende» Kräfte der Naturerzengnisse «»gedeihe» läßt, gedenke ich Ihrer. Seit mehreren Jahren schon konnte ich »ijch keiner vollständigen Gesundheit erfreuen: meine Verdauung war stets gestört, ich hatte mit Mac>eniibeln und Verschleimung zu kämpfen. Von diesen liebet» bi» ich »»» seit dein vierzehntägigen toentifj der Kevalesciöre befreit »i,d kamt meinen Berufsgeschäften ungestört »achgehe». I. i'. Ster »er, Lvhrer a» der VottÄchule. In yicchbllchfeu von :/g Md. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 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Jänner. Franziska Krivie, Magd, alt 17 Jahre, im Zivitspitat an der Lungenschwindsucht — Maria Jost, Jnwohuerswitwe, alt 80 Jahre, im Zivilspital, und Josef Kainnikar, Jnstitutsarmer, alt 81 Jahre, in der Gradischa-Vorstadt Nr. 17, beide an Altersschwäche. Den 6. Jänner. Herr Anton Kaneilija, Hörer der Theologie ersten Jahrganges, alt 2t Jahre, in der Stadt Nr. 26S an der Lungentuberkulose. — Andreas Javsovee, Sträfling, alt 26 Jahre, am Kastellberge Nr. 57 in Folge erlittener Ausscblitzung des Bauches und wurde gerichtlich beschaut. — SDtaria Marolt, gewesene Magd, alt 68 Jahre, in der Stadt Nr. 101 an der Brustwassersucht. — Maria Wertanka, Köchin, alt 85 Jahre, in der (Lradischavorstadt Nr. 41 an der Luugeulähmung. Theater. Heute: Schöne Helena. Morgen sloveNische Borstellung. M 0 n t a g : (jrhic paffende Partie. Charakterbild in 3 Akten. SSietttt öiJrfe vom 5. Jä,mer. Staatefonda, iprre.Rente, öst.Pav. Selb IBatf . 67.25! 67.85 bto. bto. öft.tuEilb. «5 80 66 — 8.751 89.511 tofe voll 1854 . iefe uou 1860, fimigej «8 HO »4.10 iofe von 1860, gÜnft.il0B.25|l06 76 Btäraictlfd). ». 1864 .:ll6.8ojll7.- flrtmdeaM.-OM. : Stetermark ,u5PTt. »Stuten, flraia it. itiiftcnlanb 5 „ anjata . . ju5 „ ii i’Ortt. u. Slav. 5 .. SieSenBltvfl. „ 6 Sotten, üiiionntoanl . . . Union - Bank . . . ireoitanftalt . . . ft. 8. Escouipte-Ges. Lnalo-österr. Bank . Difl. Bobencreb.-A. , Ocft. Hypor-.-Bank. Steter. E»comvt.-Bk. Franko - Austria . . Fsrv.-Norbb. . LLbbahn-Gesellich. . Hais. Elisabeth-Baha. Tarl-Liibvig-Bahn «öfebenb. «risenbah» . Staatsbahn. . . . Lall. Kranz Josessb.. i>ttnfk.=8»ti;(cr E.-B. Ltfölb»F!um. B,-r! . 92.— 93.— 86.— 86 60 77.— 7’.IW 83 »r. 84 — 74.75] 75.25 738.60 2/K.S5 *47 — b85.~ 194.— 731 50 2 <8.75 2 >7.25 890 — 194 50 80, 2:1(1. 1 96.75 ! 2048 18 i 80 1215 25 239 7 V >66.— 37». SO 188 50 '158 51 168 25 97.S0 8050 18!.— 216.76 240 25 166 85 380. 188.75 159. 168 75 /ration.ö.W. verloöb. 92.80^ «3 26 •tan. Bob.-Crebitanst. 89.— 90 — Allg.öst.Bob.-Lrebil. ; 106 251 lOfi 40 bto. in aSit.tttdj. . 87.-| 81 60 @etb ^eft. Hypoth.-Bank. — «lorlti-a-Oblig.1 @iibb.=@cl. jUSOOgt. 113.26 bto. BouS 6 »Et. 283.— vhitbb. (100 ». CM.) 92.50 $iieb.=8.(2non.il.SB.) 86 25 Staatsbahn pr. Stück StaatSb. pr. St. 1867 «ubotsSb.(300fl.ö.w.) 89 66 Franz-Jos. <200 fi.S.) Lose. Lrebit 100 fl. ö. W. .! 169.76 Don.-Damsfkch.-Ges. zu 100 fl. CM. . .! 95.— icicftct 100 ft. CM. .1115.— bto. 60 sl. ö.W. .154.-Dfenet . 40 R. ü.M. 27.— Salm . „ 40 „ 37. P-llsy • „ 40 „ 86.- • „ 40 „ 31.- St. Genoi0„ 40 „ 28.— ndisckgrätz 20 „ 22.— Waldstein . 20 „ 18.— 2&: ioü.üb. 11:= Weohitol (3 Mov.) "ugSb.100fl. fÜdd.W. Franks. 100 fl. „ „ Bonbon io Bf. Sterl. Paris 100 ffrancS . Münz an. ftrtif. Münz-Ducateu. 30-FrancSstü^k. . . birrmSthalrr . . . Silber . . 103.40 103.80 124 2b 5 87 9.96» 1.83» . 121.75 ©ai e 118.50 285.— 93.— 86.60 89.76 93.80 160.25 96.— 125.— 53.-30.— 39.-27.— 33.— 29.— 24.— 20.— 16.— 14 50 103.60 103 90 124.40 5.88 9.97* 1.83 122.25 Telegrafischer Wechselkurs vom 7., Jänner. !>perz. Rente öftere. Papier i>7.55. — 5perz. Rente öftere. Silber (>0.30. — 18liDer Staatsanlelien 94.40. — Bankattien 735. — Kreditaktien 248.80. — London 123.75. — Silber 121.50. — St. k. Mituz-Dukaten 5.84. — Na-poleoiisd'or 9.93. Tkle^^amm. (Orig.-Tel eg r. d cs „kaib. Tagblatt.") Berlin. (Offiziell.) B e r s«, i l l e s , (i. Jänner. Heute völliges Thanwetter, 7 Wärmegrade. Fort Jffy wurde zum Zdiwiflvu gebracht. Die Wirkung des Bvinbtirdementö ist überall scheinbar gnt. Unser Verlust 3 Offiziere und INDlefsirte, -$ Tvdte üou der Mannschaft. Bei Werder südlich von Vesunl Vorpvstengefechte. 24KZA Grfnugene gemacht. ’ B r u s s e l. Faidherhe reorganifirt in Lille di,' Intenda»; der Ätvrdarmee. Lvudvn. Massenhafte Waffenausfuhr na«? Frankreich. Versailles, 5. Jänner. (Offiziell.) Das Bombardement der Nordfront, Ostfront und Südfront von Paris wird mit sehr günstigem Erfolge fortgesetzt. Die Festung Rocroy hat in Folge Handstreiches kapitulirt. Bordeaux, 5. Jänner. Ballonnachrichten aus Paris, 3. Jänner: Das Bombardement richtete keinen ernstlichen Schaden an. Der Geist der Truppen ist unerschiiyert, jede Kapitulation wird energisch zuriickgewiesen. Konstantinopel, 5. Jänner. Die rumänische Frage ist beigelegt. Der Fürst von Rumänien zeigt ott, er beabsichtige durchaus nicht, sich vertragt mäßigen Verpflichtungen zu entziehen. _______________ m Für die so überaus zahlreiche Betheiligung am Leichenbegängnisse, sowie auch für die herzliche Theilnahine wahrend der Krankheit meiner unvergeßlichen Gattin Kasmo-Anzeige. Den verehrten Mitgliedern des Kasino-vereins in Laibach wird hiemit bekannt gegeben, daß im Lause des Faschings W7I in den Vereinslokalitäten ftchS ML« abgehalten werden, und zwar: 1. Wall am 18. Zänner, 2. Ball am 25. Aänner, 3. Oass am 1. Aebruar, 4. Pass am 8. Aebruar, 5. Bass am 15. Aeöruar und 6. Bass am 20. Aekruar. ‘Anfang der Balle ist »in 8 Uhr Abends. Laibach, 1. Jänner 1871. (13—1) Bon der Kasinovereins-Direktivn. Anna Ausverkauf in der (517—10) Tuch-, Leinen- und Schniltwaaren-Haudlung de« Heinrich Skodlar am Hauptplatz in Laibach. Amerikanische Douglas - Pumpen für Küchen, (4<>3 -■«) (fabrikfit etc. Hansbrnnnen, sind zu aiisNererewöhnlleh l»HII*vn *<■» in großer Auswahl stets vorräthig zu haben bn A. Samassa in Laibach. spricht hiemit allen Verwandten, Freunden und Bekannten und insbesondere den Herren Sängern der Eitalnica den tiefgefühltesten Lank aus Alois Pereniß, Bürgermeister in Planiua Laibach, 7. Jänuer. 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