HchriMeitvug: >,ttzhaa«gass» Nr.» ffranncf <♦«« ClgH« <«» Ulstfcmt In So»»- ». Sott, tlp) «m II— lt 0«T vor». IntfftrtlMn inhl »litt IM. Ctinflibebinsunflen: Xnti» die i'aft dqog«»: . . .11. 1 «0 folbjatno . . . f. J » wamiät)ng ... II. « «v ff II* Sttli «lit 3i8<0a»a '!>'• ...... —'55 Pirritl|ilina . . . (L 1-60 H-l»»«»,«, •antiäJU) . . . 5. »— Ha«Unt tttüten stA »i« ümlgtbiltrtn um tu hovd»»»rme»l« gelle« d>« zur »db«ftell,>lg. 24. Jahrgang. streich gegen die radicale Partei ausnützen wollen; er geht auch weiter und erklärt, dass der Anschlag von Milan selb st bestellt und eigen» insceniert war, um die Leiter der radicalen Partei, welche den unseligen Einfluss Milan'» auf da» Heftigste bekämpft, zu kompromittieren. Dies gehe aus den Vorgängen beim Attentate selbst her-vor, wo Knejevit „den baren dicken Milan auf eine Distanz von drei Schritten gefehlt hat." Die Flucht de» Knezevik fei so geartet gewesen, das» er ge-sangen werden musste und bezeichnenderweise hab« er auch eine Liste aller hervorragenden radicalen Parteimänner bei sich gehabt, um gleich Anhalt»« punkte für deren Verhaftung zu bieten, obwohl er mit ihnen in keinerlei Beziehungen stand. Knezevic habe sich benommen, wie sich nur derjenige beneh-nun könne, der von Milan gedungen und mit Milan im Einverständnisse war. „Narod" stell» dann fest, das» nur die öster-reichische osficiöse Publicistik der Welt glauben machen wolle, das» die radicale Partei in Serbien die Urheberin de» „Attentate»" gewesen sei. Da» slooenische Blatt erklärt diese österreichische Geneh-migung de» nun in Serbien bevorstehenden „Ge-metzelS" — da in Belgrad da» Standrecht einge-führt worden ist, werden sich alle „Compromittier-ten" vor dem au» Milan'schen Creaturen bestehen-den Kriegsgerichte verantworten müssen, dessen Urtheile nicht zweifelhaft fein können — damit, das» eben Milan der bezahlte politische Agent Oesterreich» in Serbien ist, der für Geld und gute Worte die Aufgabt ha», die russensreund-liche, d. i. die panslavistische Strömung in Serbien zurückzudrängen und einem engeren internationalen Anschlüsse Serbien» an Oesterreich zu dienen. Der Effect dieser bezahlten Thäiigkeit Milan'» sei der gewesen, das» Oester-reich in Serbien mehr denn je verh as»t sei und das» sich alle echten und selbstlosen Patrioten Serbien» von Oesterreich abgewendet haben. zu gehen; er verschwand au» der Gesellschaft seiner ehemaligen Freunde, die bereit» in. da» practische Leben eingetreten waren, während er noch mit vollen Segeln den großen Strom der Begeisterung hinab-glitt. Er war in den Kneipen der äußeren Stadt« theile zu finden, fing an, in Gesellschaft der Hasen-arbeite? in die Schanklocalitäten zu zechen, that sich bei Schlägereien und Saufereien hervor, und wurde schließlich von der Universität relegiert. Wir trasen ihn nachher zur Ferienzeit daheim iiv der Kleinstadt, wo er ein kleine» Wochenblatt redigierte. Er hatte sich auch hier bereit» durch leichtsinnige» Schuldenmachen mit der ganjen Ge-sellschaft überwarfen. Seine einzigen Freunde waren die Dienstmädchen der Stadt, deren erklärter Günst-ling er immer gewesen, deren Liebe jedoch den Hass der andern Frauen nebst einer ganzen Menge ärgerlicher Geschichten mit sich im Gefolge hatte. Damals fieng er an. von seiner Amerikasahrt zu sprechen. Verlassen will er dies undankbare Vaterland, in'» Gesicht spucken allen diesen kläffen-den Hunden, über'» Meer segeln, hinüber in eine neue Welt! Er erfasste diese seine Abreise mit der-selben großartigen Begeisterung wie alle» andere. Er hatte reiche Verwandte in Amerika, mit deren Hilfe er eine finnische Zeitung gründen, ihr Leiter werden und sich al» Candidat bei den Parlament»-wählen der Vereinigten Staaten ausstellen lassen wollte. .Denn in Amerika fragt niemand, wer ich bin, wenn ich nur meinen Mann stelle I" — Einige- .Kenifche M-cht' 1899 Die Ereignisse in Serbien machenI den Slovenen Sorgen, weil sie zu einem wohl nur vor» übergehenden Siegt de» österreichischen Gelde» führtN dürsten — wir btgreisen den panslaoistischen Standpunkt und begreisen auch ditst Sorgen. Ser» bitn wird mit Grtuelthaten, die dort aus der Ta» ge»ordnung stehen und das Land zu dem rückstän» digsten Gliede dir europäischen Culturstaaten stem-peln, ein Bild bieten, welche« man sich auch von einem zukünftigen tschechischen oder wendischen Staate machen kann. Die Cultur eine« Volke« mus« von innen au«, ol« ureigene Errungenschaft sich entwickeln, wenn sie Segen bringen soll. Von außen hereingetragene und al« Tünche aufgetra-gene Cultur ist ein gefährliche« Spielzeug, da« die Rohheit und Rückständigkeil minderwertiger Völker nur noch greller hervortreten läsi», weil sie solchen nicht neue Weg« der GeisteSeniwicklung, sondern nur neue Mittel rohester Kampflust bieten kann. Die auswärtige Politik Oesterreichs aber kann sich wieder einmal schmeicheln — sie hat ihre Ge-schichte um eine nicht« weniger al» ehrenvolle Affaire vermehrt. ßine verunglückte Aervakenkomödie in Kranz. Aus dem Sannthale, tv. Juli. Gestern gab e« in F r a n z einen kleinen Sturm gegen die gesunde Vernunft, der registriert zu werden verdient. Die Herren Dr. D e c k o, „Dr." Hribar und Dr. Karlauschek waren dahingekommen, um gegen den Franz« Bürger-meister Herrn Ottenschläger eine Art Scher» bengericht zu inscenieren, wa« aber vorderhand mit einer Blamage endigte. Die Sache kam so. Seit jeher ist man in Franz der Ansicht gewesen, das« e» den Kindern der dortigen Leute nicht schaden könne, in der Schul« nicht nur verständnislos deutsch plappern, sondern lesen, schreiben, verstehen und sprechen zu lernen. Al» vor einigen fünfzehn Jahren die untersteirischen Slovenen noch nicht unter der Herrschaft der Pervakenknut« standen, zur Zeit also, da sich da» Volk noch mit seinen eigenen Gefühlen und Ansichten an'» Tageslicht wagte, wurden Hun-derte von Bittschriften slovenischer Gemeinden an den Reichsrath gesendet, de« Inhalte»: wir wollen, das» unsere Kinder in der Volksschule deutsch lernen! Von den vielen Taufenden Unterschristen, die die Bittschriften zi«rt«n, waren deren auch 379 aus dem landeSfürfilichen Markt« Franz. Die Petitionen sind im ReichSrathe spurlos verschwunden, man meinte, das» sie der damalige ReichSrathSabgeordnet« Rait, trete Rtich, weg eScamotiert habe. ES scheint, das» sich trotz der panslaoistischen Epoche, die seil jenen Tagen bauen, in Franz in B«zug auf Vernunft nicht Diel geän- dert hat, denn eine Anzahl dortiger Bürger ersuchte ?errn Otlens ch läger, dahin zu wirken, das» >ie Franzer Jugend in sprachlicher Beziehung so erzogen werde, wie die Buben der Cillier Slovenen, das» sie nämlich auch deutsch lernen sollte. Ein« Petition wurde verfasst und mit mehr als 309 Unterschriften versehen der Cillier BezirkShaupt-Mannschaft zur Besorgung deS Weiteren üdergtden. Jetzt gieng der Teufel loS. In der Petition war der Dank für die Errichtung d«r vierclassigen Schule für Franz und Sanct»Hie:onymi und die ^täuschte Erwartung zum Ausdrucke gebracht wollen, dass trotzdem von dem Unterricht in der deutschen Sprache nicht« zu hören sei. Die slavo-ihile Lehrerschaft „markiert" nämlich nur den für'« Deutsche vorgeschriebenen Unterricht; und wieviel ein Unierricht in einem seitens des Lehrer» gehas»-teil Gegenstände wert ist, ist nicht schwer zu be-urtheilen. Die Petition stellte ferner fest, dass in Franz gerade die lautesten Schreier gegen den deutschen Unterricht alle« daran setzen, um ihre Kinoer deutsch lernen zu lassen. Uederall Dieselbe Leier! Was für da« Peroakenkind eine felbstoer-ländliche Nothwendigkeit für'» Leben ist, ist für'S Kind au» dem Volke ein Verbrechen! Wo werden wir unsere Sauhirten, unsere Knechte, unsere billi» gen Taglöhner hernehmen — meinte weiland Herr Hausenbichler in Sachsenseld — wenn die Land» duden deutsch lernen? In einem WirtShause zu Franz veranstaltet« daS eingangs g«»annl« Tnfolium eine Gegendemonstration gegen die Franzer, die im Cillier Pervaken» blatt in würdiger Weis« eingeleitet worden war. Da hieß eS: Mir (,£)r.' Hribar) erlebten einen unverschämten Ausfall gegen die stooe»ische Nationalität, das EphialleS-HudaSsiegll haben sich die slowenischen Märkiler von Franz aus die Stirne gedrückt. Grauslich verunreinigen sie sich selber, lächerlich machten sie alle Anstrengungen der sloveni-ichen Patrwlen. das weite Slovemen ist beschmutzt, altes beutelt sich vor Lckel über so viel Perfibie und schreit: Schande über euch 5ran»er. Berräiher eureS LottesI . . . Der nemtjchunjche Ottenichlager sitzt am Bürgermeisterltuhl I ... dunkle Wolken .... es rauschie und sauSte, aber man wusste nicht, was gekocht wird.... Sxplosionsftoff. alle etwas abgebrüht, all« ,ühllen schwere Herzen, alle empsanden. dass irgendwo etwas krachte .... Nemischurse ... dem nemtschurischen Gesinde! ist alles möglich ... nemtschurijche Frechheit trat mit solcher Unverschämtheit an den Tag. ... ftooenisch- Gimpel giengen den gewissenlossen ne»tichun>chen Schlangen aus den vchusterpapp. Die Sarte rifs. Die Äto-vene» «(blickten den gespenstigen Krater der nemtschurischen Geflechte. Wir bekamen die samose an die Bezirlsyaupt-mannschast gelichtete Petition ... Gewimmel dummer Phrastn und Berrätberei ... Zeitgenossen deS germani-salorischen Kaiser Joies II. .. nemtschurische Gewohnheit, gemeine Denunciation jlooenischer Lehrer ... dem BezirkS-hauptmann unv den höheren Schulbehörden ist jeter Tenun-cianl willkommen I Wenn die Franzer außer deutich und chinesisch auch noch türkisch lernten, würden si« dock keinen Lchienichweis mehr verkausen ... rationelle Volks-wirtschaft kann nur auf Grundlage der Mutter» spräche erreicht werden. .... Die Petition ist von nahezu !00 Parteien im Markte und Umgebung, darunter vom Bürgermeister, dem ersten Gemeinderath und zwei Drittel de« Gemeindeausschusses unterschrieben. Zu über-zeugten Nationalen wagten sie nicht zu gehen, sie suchten nur die unüberzeugten Massen aus und daS oerkäus. lichehkeisch . . . heiligerZoin über so viel Unverschämiheit der Nenischuren unv die Tölpelei slovenischer Seelen I .. . Cyrill und Methud . . . slovenische Märtiler hinter dem nemtschurischen Ziegcubotl in die Netze des tierdeutschlingens. mal« hatt« «r sein« Begeisterung schon so weit ge trieben, dass er sich Reisegeld verschafft« und damit bi» Htlsingsor» kam. Aber lanae ehe das Fahr zeug abgegangen, hatte er seine Reifecafse verzecht, und seinen Freunden fiel e» zu, ihn auszulösen und ihm die Fahrkarte zurück in seinen Geburtsort zu kaufen. Es war daher kein Wunder, das» wir auch diesmal an dem Ernst der Sache zu zweifeln wag-ten. Aber «r versicherte heilig, diesmal bleibe eS dabei. „Allerdings mach« ich Ernst! Ganz gewiss! Heute stehen die Dinge ander« als früher, und ich selbst bin ein neuer Mensch." Er Hopste aus den Tisch» und al» wir ihn näher betrachteten, da fiel unS auf, das» er sich thatsächlich zu seinem Vortheil verändert habe, Sein Anzug war reinlich, sein Gesicht wohl rasiert, und in seinen» ganzen Wesen war ein Wiederschtin des ehemaligen frischen Studenten zu finden. „Na — und wann fährst Du? „Noch heute Nacht! Ihr glaubt es nicht? Seht her, hier sind Pas» und Emigranlenbillet über den Atlantisch«» Ocean!" Er zog sie mit Großthuermiene au» der leder nen Brieftasche, in der unser Blick die Zipfel einiger Hundertmarkscheine erhäschen konnt«. »Na, Dein Wohl denn, und Glück« auf die Reis«!" „Ihr glaubt, au« mir kann »ich,« mehr werd«» ... ich geb' zu. das« >ch gelebt hab' wie ein Schwein . . . aber Ihr wis«t. ich bin ein Kerl mit Selbstgefühl, und jetzt hat mich allen Ernstes der Zorn gepackt. Euer Wohl! E« hat nicht« zu jagen, wen» ich auch ein bischen l-icht war. Ich bin sechs Monat« hintereinander Temperenzler ge wesen. Und sobald ich einmal auS diesem ver-wünschten Finnland draußen bin, kommt kein Tropsen Alkohol mehr über meine Lippen. Na. jetzt wollen wir un« aber den letzten Abend noch schmücken lasse». Ihr seid meine Gäste. Wir neh> men einen guten JmdisS, und dann komm« Ihr mit mir, wenn hier gesperrt wird, und begleitet mich zu dem Zwei-Uhr-Tampser!" Wir waren einverstanden und bestellten. Er trank recht tapser, hütete sich aber, über den Durst zu trinken. Er bekam di« alt«, btkannt« Begeisterung cm» den Smdentenjahren und die dazu gehörigen großen Gesten zurück. Er hielt Reden an's Vater-land und wir an ihn imNamen deS Vaterlandes. Wir gaden ihm Grüß« mit an den „großen, freien Westen," und er versprach unS seine Hilfe, wenn die Verhältnisse daheim uns zu drückend würden. „Telegraphiert mir nur, und ich schicke Euch mein eigtn«» Fahrz«ug, um Euch abzuholen!" „Danke. E» lebe Mattie Kariniemi!" Er wurde allmählig weich und lyrisch, ergos» eine Thräne über den Abschied, freute sich aber im selben Augenblick« darüber. . . . Ideale Freude für Arbeit und Opfer . . . Wir tröste» uns, dass die Eselftimme nur bis zur Lillier Bezirkshaupt-mannschast dringe» werde." Da» war di« vielversprechende Einleitung de» gestrigen Gerichtstage» im Markte Franz. Der Spass währte einige Viertelstunden. Der Schauplatz war das Wirtshaus der Frau Schöntag, der Besuch aus Franz war spärlich, die Cillier waren mit ihren Damen erschienen, Madame Rehböck machte die Honeur«. Wo die alle Platz gesunde» hatten, begreise ich nicht. Dr. Sernec war nicht da. „Je prevei nobel" sagten die Leute, al» sie von der Versammlung weggiengen. Die »Cillier National» musik" war leider auch nicht da. Hatten sich doch mehrere Leute so sehr daraus gefreut l In der Ver-sammlung hub al» erster an zu reden Herr Desto, der darauf hingewiesen haben soll, wie es den slo-venischen Schülern ergieng, als sie ehemals deutsch lernen mussten; man band ihnen ein Brett vor die Brust und schrieb darauf: .windischer Trottel". Ohne den Jugenderinnerungen und Erlebnissen de» Herrn DocterS nahelreten zu wollen, glauben wir da« doch nicht. Sehnliche« kommt höchsten« in der Cillier Klostersrauenschule vor — allerdings in anderer Weise, ohne Verletzung de» llovenischen NaiionalitätSgesühles. Jeder deutsche Fallot — fo sprach da» Häuflein Keckheit — glaubte, man müsse wegen ihm deutsch lernen. Der kleine Giftniggel gerieth in großen Eifer; die Deutschen, meinte er. wollen nur deshalb den deutschen Unterricht in den slovenischen Schulen „damit die slovemschen Schüler mit dem Deutschlernen die goldene Zeit todtschlagen und damit diese überhaupt nichlS lernen, denn nur mit solchen Slovenen könne dann deutscherseits weiter ausgekehrt werden." Diese Argumentation ist neu. Herr Decko mag sich ein Patent darauf nehmen. Die Zuhörer hörten andächtig zu; auch als Herr Deiko meinte, „dass die Unkenntnis der deutschen Sprache dem Volke nicht schade, sondern im Gegentheil . . .* murrte niemand au« der interessanten Gesellschaft der Zuhörer. Hierauf stieg Herr Dr. Karlauschek auf den Rednerplatz, um eine tiefsinnige national» ökonomische Rede zu halten, die in der Be» hauptung gipfelte, dass die Slovenen ihre Felder nur mit den Händen bearbeiten, nicht aber mit Kopf und Verstand. Der langwierigen gelehrte» Abhandlung, die im ganzen den faden Geruch der Schulstube verbreitete, folgte eine sehr temperaweitt» volle Schlussrede de« Herrn „Dr.'Hri b ar. Der» selbe behauptete, daf» e» mit dem Teutschkennen der Slovenen so gehe, wie mit einer Bratwurst: der junge Slovene speie sie au», der gereifte, schwer» arbeitende Mann werde sie schon aufessen. Dieser sinnige Vergleich wurde allgemein verstanden, namentlich die vielen Weiber und Kinder, welche die überwiegende Mehrheit der „Versammlung-ausmachten, waren voll de» Beifall« über den duftenden Redebraten de» Herrn Hribar. der damit feinen Leitartikel vervollständigt hatte. Das war der Gerichtstag von Franz. Um Sechs« war er zu Ende. Welche Folge» er haben wird? __—w—. „Liebe Brücer, wie glücklich ich dm! Las»t Euch umarmen, alle, alle! Ihr seid die Einzigen, die mir fehlen werden! Ihr habt mich nie z» streng verurtheilt, ihr seid meine einzigen Freunde, die einzigen in der ganzen We—ltl* Plötzlich mitten in seiner Begeisterung und den großen Gesten fiel ihm etwaS ein. Er fragte wie viel Uhr eS sei, und als er hörte, es sei zwölf, nahm er Hut und Ueberrock. „Wohin gehst Du?" „Ich mus» einen Bekannten aufffuchen, der mich im Hotel erwartet. Bleibt nur h>ier, ich bin in einer halben Stunde zurück." * • Wir blieben und warteten eine h»albe Stund« auf ihn. warteten eine ganze. Er kam nicht. Die Uhr gieng auf zwei. Er hatte sich gewiifs verspäte» und war birect zum Schiff gegangen. Aber an Bord war er nicht, wed>er am Deck noch im Salon. Wäre eS möglich, sollte seine Reisse auch die»-mal im Sande verlausen 1 So sah eS au». Hätten wir da» gemusst, wir würden ihn nicchi von un» gelassen haben. Wir hätten ihn in'» Aahrzeug ge» tragen und aufgegeben. Die SchiffSglocke läutete zum ziweiten, zum drittenmal?. Wir verwünschten unseree Dummheit und ärgerten un» um seiner selbst willlen. Wen» er jetzt nicht reiSt, so wird nie mehr e»nva« darau». Er bleibt für immer hier und geht untter!" 1899 ..V.«»fche 3 Hin Aeilrag zur Beleuchtung des Zlttramontanismus. Der bekannte Sigmaringer Superintendent Sallwitz veröffentlichte vor zwei Monaten Acten einer Klostergeschichte in den dentsch-evongelischen Rättern des Dr. Beyichlag. einer der schneidigsten tämvier für deutschen Protestantismus und Alt« katholiziSmu«. Ein Mönch aus dem Kloster Beuron. 27 Jahre alt, hat sich an Gallwitz im März 1898 gewendet, irre geworden an der katholischen Kirche tnb dem Klosterleben. Dieser hat ihn mit aller Lorsicht Unterstützung und Förderung ange-teihen laffen. Der junge Mann wünschte die Symnasialstudien wieder aufzunehmen und die Abrturientenprüfung zu machen. Zur Vorbereitung daraus empfahl ihm Gallwitz GodeSberg. Dagegen «achte er geltend, dass dieser Ort allzusehr in katholischer Umgebung liege, daher von dort jeden >«ge»blick heimlich mit Gewalt nach Maria Laach gebracht werden könnte. Er wünschte deshalb seine Studien in evangelischer Gegend vollenden zu dürfen, tz« wurde Halle gewählt. Ende April begab sich der Cxmönch nach Kaffel. Dort erhielt er einen vrils seines VaterS mit der Bitte, sich mit ihm in Kulda ein Stelldichein zu geben. Er glaubte aber »icht. dass fein alter Vater ihn dort sprechen wolle, sondern vermuthete, das« ihn ein Beuroner Mönch dorthin bestellt habe, leistete der Einladung nicht Folge. sondern bat durch die Familie, bei der er ii Kassel wohnte, den Vater drahtlich um feinen besuch. Der Vater kam nicht. Am 2. Mai begab a sich auf den Bahnhof und seitdem ist er spurlos verschwunden. Seine Briefe an Gallwitz und den bericht der Kasseler Familie über ihn muss man selbst lesen. Gallwitz hat weiter festgestellt, das» für diesen Mönch, um ihn feiner militärischen Dienst« Pflicht zu entziehen, die Entlassung au» dem würtiem-tergischen StaatSverband ohne sein Wissen beantragt md auch ausgesprochen wurde, dass er nach Seckau at Eieiermark geschickt und nach fünf Jahren wieder pröckgebracht wurde, obwohl er nicht mehr die de«ische Staatsangehörigkeit besaß und um eine We auch nicht angesucht wurde. Er hätte daher »och dem Ge>etze in ein preußische» Kloster nicht ausgenommen werden dürsen. Um seine Reich»-mzehorigkeit ist er wider Wissen und Willen be-trogen worden. Liegt nicht, fügt Gallwitz hinzu, hin der Thatbewei» vor. das» da» Kloster Beuron sich nicht scheut, die preußischen Staat»gesetze zu vertreten? Wo mag der Heimatlose sich jetzt aufhallen, I nachdem er feinen Ordensbrüdern wieder in die Hände gefallen ist? Al» Gallwitz ihn einmal fragte, sür ein Lo» auf ihn warte, wenn da» Kloster feiner wieder habhaft würde, antwortete er: „Ich würde für immer in einem ausländischen Kloster mschwmden." »Armer, junger Freund! Wie schwer — so schließt Gallwitz seinen Bericht — mußt du e» büßen, das« du kühn nach der Freiheit getrachtet hast, ohne die Kraft zu besitzen, die Freiheit zu tehoupten! Vielleicht wird die Veröffentlichung demer Briefe dir dein traurige« Los in deinem jqigen Gefängnis noch verschärfen, fo da'» dein Wo kann er nur stecken? Er ist irgendwo ewgeschlasen . . . das» er einen Bekannten treffen sollte, war offenbar nur eine Erfindung. Der Landungssteg wurde weggenommen und die klappen geschloffen. Nun ist'» zu spät, wenn er «ch kommt. Aber Prügel soll er kriegen nach «Hier österboitnischer Manier! Wir wandten un« zum Gehen. Da aber bemerkten wir, wie die äußersten Leihen de« Volkshausen« sich auf die Zehen hoben. Kuse ertönten: »Ein verspäteter Passagier! Ein verspäteter Iasfagier! Capitän l Capitän 1" Eine Droschke fuhr im Galopp schräg gegen rat vor. In ihr saßen ein Mann und eine Frauen«-pnsoa, der eine mit dem Hute, die andere mit dem Haltluche winkend. Der Mann war Maltie Kariniemi, da« Frauen-iimner eine seiner alten Geliebten. Wir liefen ihm entgegen, doch er hatte keine Z»it. un« zu bemerken. Er sprang von der Droschke herab, warf in der Eile ein paar kleine Buben m und stürzte winkend und rufend bi« zum Rand M Quai » vor. .LasSt mich nicht hier! Las»t mich nicht hier!" Wir alle riefen mit ihm, der ganze Volk»-h«»se am Ufer schrie mit ihm: Capitän 1 Capitän! Warten!" Der Capitän aber hörte entweder nicht oder fiellte sich, al» höre er nicht. Langsam aber sicher leibliche» Leben sich schneller verzehren wird. Aber wenn die Schwingen der Seele geknickt sind und da» Licht de» Evangeliums nicht mehr da« Herz zu durchleuchten vermag, dann ist der Tod ein willkommener Erlöser." — Wie aber fügen hinzu: Sind da« die Zustände der Neuzeit? Und mit welchem Rechte können die Römlinge und Kloster« brüder, diese modernen Pharisäer, angesicht« der oben geschilderten GesetzeSverletzung anderen Mangel an Patriotismus vorwerfen? — Ein französisches Blatt theilt auS der Audienz eines französischen Bischof« beim Papst folgende anerkennungSwerten Züge mit. Nachdem der Papst über die Angelegenheiten de« BiSthumS gesprochen, fragte er plötzlich, ob der Bischof den Abbv Gayraud — den surchtbarsten Ausdruck der päpstlichen Politik — kenne. Dieser sprach seine Besürchiung au«, das« die Kirche durch diese Einmischung in den politischen Kamps sich erniedrigt und das« die Persönlichkeit de« Abd6 zu allerlei Einwänden führen werde. Mit Lebhaftigkeit unterbrach ihn Leo XIII.; «Alle die Geschichten über da« Privat-leben de» Gewählten find gleichgiltig; selbst wenn sie wahr wären, könnten sie den Plan de» Feld-zugeS nicht verändern, den ich in Frankreich zu dem Tryumph der Kirche führe. Die ersten Männer, die sich in den Kamps stürzen, sind nicht not-wendigerweise die reinsten. Die ruhigen Leute von großer Stellung werden sich erst bewegen, wenn solche Persönlichkeiten, die an Abenteuer gewöhnt sind, den Weg vorgezeichnet haben werden. Wa» ich will, ist die große Invasion der Katholiken in alle Angelegenheiten Frankreichs. Einige Priester und viele gutgesinnte Laien müssen sich in den Wahlkampf stürzen. Ich brauche viele Gayraud, um eine wirkliche Mehrheit zu bilden. Ueberall will ich Eanditen sehen und überall unter republikanischer Ma»ke. Darau» wird ein Parlament entstehen, worin die katholische Partei die alten Freiheiten wieder herstellen wird. Man mus» durch die Thüre, durch die Fenster, durch den Kamin in die Re-gierung einzudringen suchen." — Und das ist der oberste Hüter der religiöS-sittlichen Jntereffen von zweihundert Millionen Katholiken! Ist nicht ObigeS ein schlagender Bewei» für den „Staat im Staat"? Rom, dem alle Mittel recht find, verschmäht neben den großen Mitteln auch die kleinen nicht. Um den sogenannten Handel mit AndachtSgegen-ständen, Rosenkränzen. Bildchen, Kreuzchen u. f. w. zu fördern, wird der päpstliche Segen zu Hilfe genommen. In Rom befindet sich dem Batican gegenüber ein Kramladen mit solchen Gegenständen. Die „Germania" weiß mitzutheilen, das» eine badische Handlung innerhalb dreier Jahre für den Vertrieb von kleinen Kreuzen, deren eigentlicher Wert einige Mark betrug, die sie sich aber mit 20 Mark bezahlen ließ, au» Oberschlesien 300.000 M. gezogen habe, von denen für einen vorgeschützten Kirchenbau im ganzen 1000 M. abgegeben wurde. Al» da« Geschäft mit den Kreuzen nicht mehr zog, wurden „Haussegen", das Stück 6'/, M. und „Erbauungsbücher" zu 12 M., deren wirklichen Wert di« „Germania" auf 4 bi« 5 M. schätzt, vertrieben. „In beiden Fällen hat Pfarrer Scholz in Soden-Stolzenberg mit NamenSunterschrift unv entfernte sich der Dampser vom Quai, schon war der Zivischenraum klafterbreit, und eS kochte und sprudelte wie ein Wassersall unter den ersten Drehun-gen der Schiffsschraube. Mattie Kariniemi stand am User und hatte zu rasen ausgehört. Er begriff sonst nicht», als das» der Abgrund zwischen seiner alten und feiner neuen Welt immer breiter und breiter zu einem ganzen Ocean wurde, unmöglich zu durchqueren, wenn er nicht jetzt die Gelegenheit ergriff. Hier er-tranken sie nun vor feinen Augen, alle seine guten Borsätze, seine Gelöbniffe und Versicherungen, und er selbst blieb zurück, wie zuvor. Seine Gläubiger waren ihm aus den Fersen, wie die Bluthunde... er konnte wenn immer in Schuldhaft gerathen . .. feine früheren Kameraden würden ihn verachten, und alle Welt würde lachen! Er hatte wohl noch ein Nestchen de« trotzigen Muthe« seiner Väter übrig behalten und war offen-bar dahin gekommen, das« er mit Naturnothwen-digkeit die Konsequenzen au« seinem radikalsten Programm ziehen mns«te. Er, der lang« Jahre hindurch aus der faulen Haut gelegen, Reden ge-halten, in Begeisterung gemacht und auf leere« Mundwerk hingelebt .... Dann in einem Nu kroch er zusammen, that einen Schritt zurück und stürzte sich, die Hände nach dem Fahrzeug ausgestreckt in daS Meer. Seine Liebste, die ihm auf dem Fuße gefolgt war, that einen Schrei de« Entsetzen», die anderen Kirchensiegel der Firma bestätigt, das« der Erlö« au« den „HanSsegen" und Erbauungsbüchern' für kirchliche Zwecke bestimmt sei. Die „Germania" gibt an, das« von den Hau«segen 166.000 Stück abgesetzt seien (1,064.000 M.), und das« von dem Erlös Pfarrer Schulz 12.000 M. erhalten hat. Ueberhaupt will dieser Pfarrer von dem ganzen Handelsertrag für feinen Kirchbau 37.000 Mark erhalten haben und behauptet andererseits, das sei mehr, al« da« Geschäft für sich eingenomnttn. Die „Germania" entrüstet sich über diese eigenihüm-lichen Geldgeschäste mit Unrecht: DaS ist ganz die gleiche Finanzmeihode, mit der einst die Päpste für Türkenkriege und PtterSkirchenbau die Völker anSgtsogen und den Löwenaniheil für andere Dinge verbraucht haben, oder wie heule, den katholischen Ländern der PettrSpfkNMg au»g«presSt wird, um dann millionenweise in die Taschen bankrotter römischer Adtliger zu verschwinden, die man in der Feindschaft gegen da» Königreich Italien warm halten will. _ ÄUS Stadt und Land. Wtjkichnende Ernennungen. Der Kaiser hat den Secitonsrath im Finanzmtnisttrium Dr. Fried» rich P l o j und d«n Landt»advocat«n Dr. August R. v. Popelka in Brünn zu Räthen de» Ver» wallung»g«richtShost» ernannt. P l o j ist Slovene, Popelka Jungtscheche. Deutsches Studentenheim. Die Studienerfolge der Zöglinge de» hiesigen deutschen Studentenheim» können auch diesmal als recht befriedigende bezeich» net werden, denn von 64 klassificierten Zöglingen ist nur 1 durchgesallen, 6 erhielten eine Wiederholungsprüfung au» einem Gegenstande und 57 erhielten ein Zeugnis erster Classe, darunter 9 ein solche» mit Vorzug u.zw.: Paterneusch Eduard, Sadu EyrilluS, Wonisch Rudolf (1. El.), MarciuS Erwin (2. El.), Karl Ehrenreich (3. Cl.), F r a e n k e 1 Gustav. T r o b e j Bruno (6. El.), Jeller Max und Weklitsch Othmar (7. El.). Staalsgpmnastnm. DaS zu dem am Eam»» tag den 15. d. M. erfolgten Schlüsse de» heun gen Schuljahre» herausgegebene Programm de» hiesigen Gymnasium» enthält im ersten Theile den „Kata» log der Lehrerbibliothek deS f. f. SiaatS-Ober» gymnasiumS in Eilli," vom Eusto» der Lehrer-bibliothek Herrn Professor Matthäu» Kurz mit großer Fachkenntni» und Sorgfalt zusammen-gestellt. Im heurigen Jahre erschienen die Ab-«Heilungen: Encyklopädie. Philosophie und Aesthetik, Pädagogik, Religionswissenschaften, classische Phi-lologie; di« anderen Abtheilungen sollen in den folgenden Jahr«Sb«richten erscheinen. Der zweite Theil d,S Programme» „Schulnachrichten" zerfällt in zwei Theile: A. K k. StaatS-Obergymnasium mit deutscher Unterricht»sprache, B. K. k. selbstständige Gymnasialclassen mit deutsch slovenischer Unterricht»-sprach«. Dem Bericht« deS k. k. Ober-Gymnasium« entnehmen wir: Der Lehrkörper bestand am Schlüsse de» Schuljahre» au» 19 Personen. Die Zahl der Schüler betrug 262+19*). Von diesen waren •) Die dem -s-zeichen folgenden Zahlen beziehen sich auf die Borbereitungsclasse. Frauen am Schiff fingen an zu rufen und alle Passagiere liefen auf die eine Seite, um nach dem Verunglückten zu sehen. „Hilfe! Hilfe I Er ertrinkt l Er ertrinkt \* Aber Kariniemi hatte sich nicht in'» Meer ge» stürz«, um zu ertrinken. Er schob sich mit halbem Körper aus dem Wasser und fasste nach einem Tauende, da» man ihm vom Dampfer zuwarf. Die Füße gegen die Seite des Fahrzeug» gestemmt, kletterte er gegen da« Hinterdeck hinauf, wo die Matrosen ihn beim Kragen packten und wie einen nassen Hund an Bord zogen. Am Ufer brach man in Lachen und sodann in Hurrahrufe au«. Nachdem Mattie Kariniemi da« Waffer von sich abgeschüttelt, machte er ein etwa« beschämte» Gesicht. Aber bald raffte er sich aus, lief zur Kommandobrücke, sammelte sein« lrtz» ten Stimmmittel und rief über den Lärm hinüber: „E» lebe das Vaterland!" Wir antworteten im Chor: „E» lebe Mattie Kariniemi l" Dann verschwand er hinter einer Rauchwolke, die au« dem Schornst«in d«S Dampf«r» emporschlug. O ^ • So fuhr Mattie Kariniemi denn wirklich nach Amerika. Und e« ist etwa« aus ihm geworden. Nach den neuesten Berichten au« Amerika ist er Geistlicher. Und ich habe einen zurückgekommenen Emigranten gesehen, dessen Kind er getauft hat. 4 Deutscht 179+11, Slovenen 84, während dtr Rest aus Croaten (2). Tscheche» (2). Magyaren (2) und Franzosen (2) tntsällt. Der Religion nach waren 253+17 römisch-katholisch. Der jüdischen Religion gehörte 1 Schüler an. Der jüngste Schüler deS Gymnasium« zählte 10, der älteste 24 Lebensjahre. Ort«angehörige waren 86+9, Auswärtige 176 f 10. DaS Ergebnis der Classification ist folgendes: ES erhielten Zeugnisse I. FortgangSclasse mit Vorzug 30+3, I. FortgangSclasse 198+13, zu einer Wiederholungsprüfung wurden zugelassen 13+1 ; ein Zeugnis II. FortgangSclasse erhielten 11+2, ein solches III. FortgangSclasse 3 Schüler. An Schul« geld wurden 4850 fl. gezahlt. Die Zahl der Sii-pendiften betrug 28, der Gesammtbetrag der Sti-pendien 4227 385 fl. Außerdem enthält der Bericht noch den Zuwachs der einzelnen Lehrmittelsamm-lungen in diesem Schuljahre. Die Summe der ver-sügbaren Geldmittel betrug 1058-24 fl. (für 8+1 Classe). Dem Berichte der t. t. selbstständigen Classen entnehmen wir, dass der Personalstans deS Lehrkörpers 10 Personen enthält, wobei jedoch zu bemerken ist, dass 3 Lehrkräfte auch am t. k. StaatS-Obergymnasium thätig find. Die Zahl der Schüler betrug 128 am Schlüsse des Jahres. Wäh-rend des Schuljahres traten 23 Schüler aus, was wohl den UnterrichtSersolgen und der „Höhe" deS Schulgelde» zuzuschreiben ist. Der Muttersprache und Religion waren alle 128 Schüler slovenisch, beziehungsweise römisch - taiholijch. Der jüngste Schüler zählte II Jahre, der älteste (Quartaner) 19 Jahre. OrtSangehörige waren 13, Auswärtige 115. Zeugnisse I. FortgangSclasse mit Vorzug er. hielten 14, I. FortgangSclasse 83, II. Fortgangs-claffe 19, während 12 Schüler zu einer Wiederholungsprüfung zugelassen wurden. An Schulgeld zahlten die Schüler 1680 fl. Stipendisten waren H, der Gesammtbetrag der Stipendien 1000 fl. An Geldmitteln standen den selbstständigen 4 Classen 2187-85 fl. zur Versügung (den 8 Gymnasial-classen nur 1058-24 fl.). Unter dieser Summe be» findet sich eine Post „Dotation" 1770 fl. Woher die wohl stammen mögen? pie Steierm. Landesbürgerschnke in ßilli veröffentlicht Heuer ihren 29. Jahresbericht. An derselben wirkten 7 Lehrkräfte. Di« Zahl der Schüler betrug 91, davon waren 49 Deutsche. 41 Slovenen. VorzugSzeugnisse erhielten 9, Zeugnisse mit I. Fort-gangSclasse 56, II. FortgangSclasse 11, III. FortgangSclasse 3, eine Wiederholungsprüfung dürfen 11 Schüler ablegen. Unclajsificien blieb 1 Schüler. Die Ausnahme der Schüler sür da« kommende Schuljahr findet am 14. und 15. Sep-t.mber d. I. in der DireciionSkanzlei der Bürger, schule statt. Auslosung der Geschworenen. Für die nächste Schwurgerichtssession wurden ouSgeloSl als Haupt-geschworene die Herren: Anton Kollenc, Kaufmann in Cilli; Fr. E. Fridrich (Mirusan), Großgrund-besitzer in Kasasse; JuliuS Glowazky. Gymnasial-Professor in Cilli; Stefan Ko«. Grundbesitzer in Unier-Lasche, Rud. Senica, Großgrundbesitzer in Sachsenfeld; Benjamin Kunej, Realitätenbe sitzer in Reichenburg; AloiS Cepl, Grundbesitzer in St. Mar-garethen; Johann Rudolf, Grundbesitzer in DoberneS; Georg Sidansek, Grundbesitzer in Stadl; Franz Ogrisek. Grundbesitzer in Takacevo; Ferd. Gologranz, Baumeister in Gaberje; Franz Ledic, Bäckermeister inRohitsch; Johann Drosenik, Fleischer in St. Peter bei Königsberg; Franz Jessernigg, Gastwirt in Unter-Kötting; Josej Skasa, Gastwirt inWöllan; Karl Adamooich. Gutsbesitzer in Wöllan; Karl Steinacher, Grundbesitzer in Markusdorf; Johann Grenka, Fleischer in Cilli; Joses Susterie, Gastwirt in Tüchern; Robert Grasclli, Kaufmann in Gorica bei Schleinitz; JuliuS Zigan, Kaufmann in Heilenstein; Peter Kostic, Kaufmann in Cilli; Raimund Lipauc, Grundbesitzer in Markt Lemberg; Georg Deticek, Notar in Cilli; Johann Gorinsek, Grundbesitzer in DoberneS; Franz Reyster, Hotelier in Schönstein; Franz Stolzer, Fassbinder in Ro-hitsch; Franz Vogrinc, Grundbesitzer in Bukoset; Johann Koroschetz, Schuhmacher in Cilli; Veit Sakosek, Großgrundbesitzer in Podpec; Franz Kerth, Grundbesitzer in Terschische, Anton Skuhala, Haus-besitz« in Laak bei Süssenheim; August JvraS, Wasenmeister in Cilli; Dr. Hermann WieSthaler, Notar in Rann; Lorenz Lanric, Fabriksbesitzer in Gonobitz; Lorenz BaS, Notar in Cilli. Als Ergän-zungSgeschworene wurden auSgeloSt die Herren: Josef Sabukofchegg, Schneidermeister; Karl Regula, Bäckermeister; Karl Petricek, Zuckerbäcker; Johann Schön, Schlossermeister; Franz Wilcher, Privatier; Franz Petz, Prioaibeamter; Johann Praschen, Hausbesitzer; Alexander Roth. Lebzelter, und Johann Rebek, Schlossermeister; sämmtliche in Cilli. „Dsntfch- „Liederkranz". Wie bereit» kurz gemeldet wurde, findet heuie Sam»tag im Hotel „Mohr' die S o m m e r l i e d e r t a s e l de» hiesigen Männer-Gesangvereines „Liederkranz" statt. Die VortragS-ordnung enthält folgende Chöre: 1. .Wach auf, du schöne Träumerin!" von O. Gericke. 2. .'S anzige Sträußerl', ein äußerst gemüthvolles Lied unserer heimischen, hervorragenden Componistin Gräsin Buttler (Zichy). Satz von Franz Blümel. 3. „Am Wörthersee", Walzer von Fr. Koschat (mit Clavierbegleitung). 4. „'S Herzklopfen', von Koch v. Langentreu. 5. „WaldeSgruß", von Franz Abt und 6. »Auf, deutsche Sänger!" von Dr. Groß-bauer. Letzterer Chor ist auS der neuen Lieder-sammlung deS steirischen Sängerbundes, wurde beim letzten SängerbundeS'Feste gesungen und wird jetzt sast von allen Vereinen gebrach». — Der Beginn ist auf 8 Uhr f.ftgefetzt. ßastnovereinsansllug. Wie schon gemeldet, unternimmt der Cillier Casinoverein heute Sonntag nachmittag einen AuSflug nach Tüsser und ist hie-bei auch die Theilnahme des Cillier Männergesang-Vereines in Aussicht genommen. Allgemeines Stell-dichein ist: Hotel Hormk, 5 Uhr nachmittag. Theil-nebmer, welche die Partie zu Fuß machen wollen, mögen sich um 3 Uhr auf der kapuzinerbrücke einfinden. Pie Erhöhung der Zuckersteuer. Die erhöhte Zuckersteuer, die uns Dank dem Ausgleiche mit Ungar» nun auferlegt wird, stellt sich nicht nur als eine neue, schwere Belastung selbst der ärmsten Volkskreise dar, sie bedeutet auch eine schwer-wiegende Einschränkung der ohnehin ungenügenden Volksernährung überhaupt. Und di;» in einer Zeit, die selbst an den schlichten Arbeiter immer bedeu-lendere Forderungen stellt; die» in einer Zeit, da die Preise sämmtlicher Nahrungsmittel stark und ständig in die Höhe gehen! Physiologische Unter-suchungen haben dargethan, dass der Zucker nicht nur das darstellt, wofür er vielfach gehalten wird — ein Genussmittel, sondern dass er menschlichen NahrungSzwecken in hohem Grade dienstbar gemacht werden kann und soll. Die bezüglichen Ergebnisse lassen unS erst voll er-kennen, welch' eine unverantwortliche Maßregel die erhöhte Besteuerung eines solchen Nahrungsmittel» bedeutet; sie bezeugen aber auch die Kurzsichtigkeit der österreichischen Regierung, die in dem Augen-blicke die Zuckersteuer erhöht, in welchem da» Deutsche Reich sich anschickt, die Zucker-Ecnährung al» die rationellste selbst in der Armee einzusühren. Erhöhung der Zuckersteuer. Mit 1. August 1899 soll die Erhöhung der VerdrauchSabgabe von Rübenzucker und Zucker von gleicher Art auf 38 Kronen für 100 Kilogramm eintreten. Derlei Zucker, welcher bereits in den freien Verkehr übergegangen ist und als solcher oder in Zuckerwaaren (auch Halbfabrikaten) von erheblichen Zuckergehalte am 1. August vorhanden ist, unterliegt der Nachsteuer von 12 Heller per Kilogramm netto. Befreit von der Nachsteuer bleibt Zucker als solcher oder in noch steuerpflichtigen Zuckerwaren im Besitze von Personen, die dem Handel oder Verschleiß von Zucker oder Zuckerwaren oder ein Gewerbe, in welchem Zucker verwendet wird, betreiben in Men-gen von zusammen nicht mehr alS 20 Kilogramm, im Besitze von anderen HauShaltungSvorständen in Mengen von zusammen nicht mehr als 10 Klg. Wer am 1. August 1899 einen Vorrath von Zucker oder Zuckelwaaren besitzt, welcher zusammen mehr alS 20, beziehungsweise 10 Kilogramm beträgt, ist verpflichtet, die Menge desselben, einschließlich der betrauten Menge, sowie den Ort und die Räume der Aufbewahrung in der Zeit vom 1. bis ein-schließlich 3. August 1899 bei der Finanzwacht-Abtheilung, in deren Umkreise sich der Ausbewah-rungSort deS Zuckers oder Zuckerwaaren befindet, schrifllich in zweifacher Ausfertigung auf vorgedruck-tem Blanquette anzumelden. Wird diese Anmel-dung unterlassen oder ist die vorhandene Menge um mehr alS 5"/, größer alS die angemeldete, so wird eine Strafe mit dem 4—Lfachen der verkürz-ten oder der Verkürzung ausgesetzten Nachsteuer verhängt werden. Stipendien für Studierende des Khierarjnei-Institutes Von den mit Erlaß deS Ministeriums des Innern vom 30. Juni 1881, Zl. 4598, zur Erzielung eines ergiebigen Nachwuchses von tüchti-gen, gebildeten Thierärzten creierten zehn Staats-Stipendien im JahreSbeirage von je dreihundert (300) Gulden sür Civilhörer deS dreijährigen, bezw. vierjährigen thierärztlichen CurseS am k. u. k. Militär-Thierarznei-Jnstituie und der thierärztlichen Hochschule in Wien, deren Genus« bei gutem Fort-gange und sonstigem Wohlverhalten bis zur Voll-endung der Studien dauert und nach Absolvierung 1899 deS III., bezw. IV. Jahrganges für weitere drei Monate behuf» Ablegung der strengen Prüfungen verlängert werden kann, gelangen mit Beginn de» Studienjahre« 1899/1900, eventuell mit 1. Jänner 1900, fünf in Erlevigung und erfolgt die Wieder-Verleihung derselben durch da» t. k. Ministerium für Eultu» und Unterricht im Einvernehmen mit dem k. k. Ministerium de» Innern. Bewerber um diese Stipendien, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, haben ihre mit dem Taus- (Geburt»-) und JmpsungSscheine, dem Mittellosigkeit»- und einem ärztlichen Zeugnisse über ihre Tauglichkeit zum Militärdienste, serner mit dem Zeugnisse der Reife zum Besuche von Hochschulen oder mit jene« über den mindesten» mit gutem Erfolge zurück-gelegten ersten oder zweiten Jahrgang der thier-ärzilichen Studien am k. u. k. Militär-Thierarznei» Institute und der thierärztlichen Hochschule in Wie» belegt.» Gesuche bis längsten« 1. September 1899 beim k. k. Ministerium für Cultu« uns Unterricht einzureihen. Aa, wo lind denn die Würger k Diese Frage richi«« Fürstbischof Napolnik am letzten Miti-wvch an den Pfarrer Vvduschek in Hochenegg. Der Bischof wurde bekanntlich laut Gemeinderath»-beschlusse« diesmal in Hochenegg, wo er in feiner ersten priesterlichen Stellung at« Caplan gewirkt hat, weder durch eine Abordnung der Bürger em« pfangen, noch durch allgemeinen Fahnenschmuck begrüßt. Die Spitze diese« Beschlusse« war nicht gegen den Bischof selbst gerichtet, er war im all-gemeinen ein Ergebni« der windischen Hetzpsasfen-wirtschaft und gab der Abneigung der Deutschen Hochenegg», mit dem Pfarrer irgend etwa« zu schaffen zu haben, Ausdruck. Nur vier slovenische Häuser waren zum Empfange de« Bischof« mi» Fahnen geschmückt, die aber offenbar über Wunsch de« Gefeierten vorzeitig verschwanden. Fürstbischof Napolnik wurde von der Schullugend der deutschen und slovenischen Schule begrüßt, worüber er große Freude empfand. Hierauf wandte er sich an den Psarrer mit der Frage: „Wo sind denn di« Bürger?" Der Pfarrer sah in der Nähe den slovenischen Arzt Dr. ZiZek und den Gemeindevorsteher von Bischof-dorf stehen und winkte sie lebhaft heran, damit sie die — Bürger Hochenegg« repräsentieren. Au« dieser samosen Repräsentanz mag der Herr Fürst-bischos da« richtige herauslesen — am besten könnte sie ihm sreilich Pfarrer Vvduschek auSSeuten. Meilenstein (F i r m u n g « n a ch k l ä n g e). Jüngst bekam ich zufällig «in Exemplar de« Cillier Wendenblaite« „Domooina' in die Hand und fand darin einen fchönen Bericht, der neben allerlei WuthauSbrüchen gegen die deutsche Bürgerschaft und die deutsche Volksschule WeilensteinS auch die unsterbliche Blamage eine« unserer Kapläne vermeldete. Aus diesen letzteren Fall will ich etwa« näher eingehen, muß aber vorher ein früheres Er-eigni« berühren. Die Schulmesse. welch« fowohl von unser«? deutschen, al« auch von der slovenischen Schuljugend besucht wird, darf nicht durch frommen Gesang und feierliches Orgelspiel verherrlicht werden, sondern wird ausgefüllt durch Rosenkranzbeten, welch' letzteres ausschließlich von den Schulkindern der hiesigen doppelsprachigen Schule, natürlich in windischer Sprache, geübt wird, währtnd die Kindtr unserer deutschen Schule gezwungen werden, in lautloser Unthätigkeit zu verharren, welcher Zu-stand bekanntlich die Jugend nicht zur Andacht an-regt. Um diesen kläglichen Verhältnissen ein Ende zu bereiten, erbot sich unser allbeliebter Oberlehrer Herr W e i x l e r bald nach seiner Ankunst in Weitenstein, bei der Schulmesse da« Orgelspiel zu übernehmen und mit der gesammien Schuljugend abwechselnd in deutscher und slovenischer Sprache zu singen. Dieser gewis« löbliche Antrag wurde jedoch von dem damaligen Katecheten l»er deutsche» Schule mit Entrüstung zurückgewiesen, wobei jener würdige Herr behauptete, in den Kirchen Weiten-stein« dürse nie in deutscher Sprache gesungen werden. Die« alle« geschah vor beiläufig einem Jahre; doch die Zustände sind die alten geblieben, bi« auf den Umstand, daß un« jener Kaplaa verließ. Nun kam die Firmung. Der zur Zeit dieser kirchlichen Feier an der deutschen Schule al« Katechet thätige Geistliche (er ist auch schon wieder fort) wollte sich bei seinem Vorgesetzten, dem Fürstbischof ein Blättchen einlegen und gieng, um dieses Ziel zu erreichen, in höichst schlauer Weise vor: Besagter Herr Kaplan verwandelte nämlich einigt Tage vor der Firmumg die Reli-gionSstunde in ein« Gesangstunde, imdem er ein windische« Lied auf die Tafel schriieb und den Kindern befahl, nachzuschreiben. Dänin wollte er mit der deutschen Jugend da» slovenisch)« Lied üben. Doch jetzt geschah da« Unerwartet«. ?Die Kinder Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Sonutagsveitage der „Deutschen Wacht" in Killi. Nr. 29 »Die öüdmart" erscheint jeden Sonnlag oU unentgeltliche Beilage fctr di« Leser der „Deutschen Wacht". — Einzel« ist „Die Südmart" nicht käuflich 1899 (Fortsetzung.) Edgar lächelt, er wird si« mit einem süßen Kusse wecken. Schon beugt er sich herab ;u ihr. da stutzt er plötzlich und hält auf halbem Wege inne. Wie blaß sie ist, wi« mager ihre Wangen I Lang« und bedenklich betrachtet er sie; Jede Spur von Heiterkeit verschwindet aus seinem Gesicht. Bor dem Schlaf, der sie überrascht^ ist daS belebende Spiel ihrer Mienen, der strahlende Glan; ihrer Augen gewichen und scharf und deutlich tritt ein Ausdruck von Bekümmernis, ein erschreckender Zug von Hinsälligkeit und Leiden in ihrem Antlitz hervor. Ein heißes Gefühl von Beschämung und Reue wallt in Edgar auf. Während er, auf seine Erholung und Unterhaltung bedacht, im Kreise fröhlicher Genossen ge-weilt, hat sie einsam die fleißigen Hände geregt — für ihn, um ihm eine Ausgabe zu ersparen. Er seufzt und fährt mit der Hand über seine Augen. Armes Weib! Und wieder versenkt er sich in ihren Anblick. Wo ist die frische und gesunde Farbe ihres Teints, wo die Rundung ihrer Glieder geblieben? Nie ist sie ihm so bleich, so entsetzlich elend und leidend erschienen. Immer heißer steigt es in ihm auf und quälende Vorwürfe werden in seiner Brust laut. Ist es rechts dass er sich so wenig um ihr Wohlergehen kümmert? Ist es nicht seine Pflicht, sie zu hindern, dass sie in übergroßer Sparsamkeit ihre Gesundheit untergräbt? Warum leidet er, dass sie so schwere Arbeit für den Hausstand selbst verrichtet? Unwillkürlich heftet sich sein Auge auf den Berg von Wäsche, die auf einem Stuhle nrben der Nähmaschine aufgeschichtet ist. Männerhemden sind's, wohl ein ganzes Dutzend. Staunen und Befremden erfasst ihn. Wie kommt es, dass Elfe gerade jetzt, in ihrer kümmerlichen Lage einen solchen Vorrat von Wäsche für ihn anschafft? Mechanisch greift er nach dem obersten Stück. Ein kleines Büchelchen, das darunter liegt, erregt seine Auf-merksamkeit. Neugierig nimmt er es in die Hand. Die Frau des Dichters. Roman von A r t h u r Z a p p. «-chtluck KttttclU DaS Etikett, welches auf dem Deckel ausgeklebt ist, trägt den Namen seiner Frau: tarunter besindet sich der Ab-druck eines Geschäftsstempels: „Wäschefabrick von Rosen-holz & Co.. Berlin C." Einen Augenblick lang starrt er verständnislos auf das Buch. Dann wendet er die Blätter um und er muss sich gewaltsam zur Ruhe zwingen, um die Be-deutung der Buchstaben, welche vor seinen Augen zu hüpsen und zu tanzen scheinen, zu erfassen. Und nun kann er nicht länger zweifeln. Das Furchtbare. Entsetzliche, das ihm den kalten Schweiß auf die Stirn treibt, tritt ihm in greifbarer Deutlich« keit entgegen: seine Frau arbeitet für fremde Leute um Geld, um einen Wochenlohn von wenigen Mark! Wie betäubt von dieser Erkenntnis steht er da, vernichtet, im tiefsten Innern getroffen. Seine Brust wogt stürmisch und heisere Laute entringen sich ihr. Am Schlafe hat sie sich's abgedarbt, ihrem Körper entzogen, was er leichtsinnig und selbstsüchtig verprasst. Unwille und Abscheu gegen sich selbst, Mitleid und Bewunderung der schwachen, ausopferungsstarken Frau gegenüber ziehen ihn in die Knie nieder. Unter den Händen, die er vor das Gesicht geschlagen, dringt dumpfes Stöhnen hervor. Und nun erwacht Els«; verwirrt, erschreckt sieht sie sich um. Als sie Edgar erblickt und neben ihm aus dem Fußboden das Buch, da weiß sie, dass sie ihm nichts mehr zu verheimlichen hat. Aergerlich über sich selbst und heißes, inniges Mitgefühl mit dem geliebten Manne, über dessen Empfindungen sie seine Stellung nicht einen Augenblick im Unklaren lässt, scheuchen Schlaf und Müdigkeit von ihr. „Verzeihe mir!" stammelt sie und streckt bittend die Hände nach ihm auS. Er aber springt ungestüm empor und verschließt ihr den Mund mit seinem Kusse. Dann kommt es in jäher Leidenschaftlichkeit über seine Lippen; „Nicht Du, sondern ich habe um Verzeihung zu bitten! O ich —! Erbärmlich gewissenlos habe ich an Dir gehandelt! Aber ich gelobe Dir, es soll ander? werden, ich will —!" Er unterbricht sich. Schon zu oft hat er Ver-sprechungen gemacht, schöne Worte gesagt: er schämt sich vor ihr, vor sich selbst. DaS Haupt sinkt ihm auf die Brust, er macht sich von ihr loS und schleicht sich leise zum Fenster hin. Nie in seinem Leben ist er sich selbst so klein, so verächtlich erschienen, nie hat sich seiner eine so grenzenlose, so aufrichtige Zerknirschung bemächtigt. Diesmal ist nicht Aeußerliches, nichts Gemachtes, nichts Pathetisches in seinem Schmerze und seiner Scibstanklage. Tief in seine Brust wühlt sich die Reue, die Erkenntnis seiner Selbstsucht. Elfe ist bestürzt, schmerzlich bewegt. Sie fühlt ihm daS Bittere, Quellende seiner Lage nach und sie macht sich stille Vorwürfe über ihre Unvorsichtigkeit. Das Herz möchte ihr zerspringen bei dem Anblick seiner gänzlichen Gebrochenheit. Sie folgt ihm an das Fenster nach, umschlingt ihn sanft und wendet seinen Kopf zu sich herum. „Edgar!" flüstert sie bittend und sieht ihm mit einem Blick unendlicher Liebe in die Augen. Da schwindet auch der letzte Rest seiner Fassung und Selbstbeherrschung: der große, starke Mann beugt sich zu dem schwachen kleinen Weibe hinab, birgt sein Gesicht an ihrer Wange, und die heftige Erschütterung seiner Seele macht sich in einem erlösenden Schluchzen Luft. Die Erlebnisse dieser Nacht hinterlassen in Edgar einen tiefen Eindruck. Er nimmt Elfe das feierliche Versprechen ab, ihre geschäftlichen Beziehungen zu der Firma Rosenholz & Co. sofort abzubrechen und auch sür die Zukunft jedwede Thätigkeit um des Erwerbes willen auszugeben. Dann geht er mtt sich zu Rate, wie er seiner und der Seinen Existenz eine sichere Grund-läge geben und wie er der beständig drohenden Furcht vor dem Mangel entgehen könne. Je mehr er über diese Frage nachsinnt, desto klarer drängt sich ihm die Ueberzeugung auf, daß ihm die Schriftstellers, ereignet sich nicht ein besonderer Glücksfall, ein sorgenfreies Dasein nicht gewähren werden. Soll er also seiner literarischen Thätigkeit entsagen? Nein, nein! schreit es in seinem Herzen auf. Nicht mehr schreiben, nicht mehr poetisch gestalten, waS in ihm lebt und webt? Ebenso gut könnte er sich vor« nehmen, nicht mehr athmen zu wollen. Leben ohne geistig zu schassen — undenkbar! Tagelang sitzt er In finsterem Brüten. Endlich be-schließt er, eine Beschäftigung zu suchen, die ihm noch Zeit und Kraft zu dichterischen Arbeiten übrig läßt. Aber schon bei seinen ersten Bemühungen — er bewirbt sich zunächst um eine Redacteurstellung — macht Edgar die Erfahrung, daß das Angebot überall stärker ist als die Nachfrage. Die Redacteurposteii sind in der über-wiegenden Anzahl in festen Händen, und wo einige frei werden, da findet sich sogleich eine Schar von Be-Werbern ein. Bei der Besetzung geben persönliche Be-ziehungen gewöhnlich den Ausschlag, und da Edgar deren gar keine hat. so findet er auch nie Berücksichti« gung. Ohne vieles Bedauern gibt er seine Versuch« in dieser Richtung auf. Er weiß, daß die Redactionsarbeit Hirn und Nerven in nicht geringem Maße abnutzt, und eine Thätigkeit, die den Geist nicht zu sehr in Anspruch nimmt, ist ihm viel erwünschter. Er beginnt nun, die Inserate in den Tageblättern nachzusehen, aber er findet nur wenige Stellungen aus-geschrieben, für die er sich in Vorschlag zu bringen den Mut fmdet. Doch selbst bei Besetzung dieser wenigen Posten werden ihm, der so wenig praktische Kenntnisse und Erfahrungen besitzt, stets andere Mitbewerber vorgezogen. Durch diese Mißerfolge und durch die Rücksichts« losigkeiten und Demütigungen, die er bei seinen Be-mühungen um eine Anstellung erfährt, fühlt sich Edgar immer mehr und mehr entmuthigt, ja, endlich völlig an-gewidert, und mehr als einmal steht er auf dem Punkte, allen weiteren Versuchen, auf diese Weise zu einem sicheren Erwerb zu gelangen, zu entsagen. Doch die Erinnerung an jene Nacht, die noch immer mit peinigen-der Deutlichkeit vor seiner Seele steht, stachelt ihn beständig vom neuen an und der Anblick von Elses bleichen Wangen verhindert, daß er sich der früheren Energielosigkeit überläßt. Und so beißt er wieder und wieder die Zähne zusammen, ringt alle widerstrebenden Regungen seiner hochfligenden Dichterseele nieder und macht sich immer von neuem mit dem Muthe der Ver-zw-iflung auf die Jagd nach einem Broterwerb. Endlich wird eines Tages, nachdem bereits Wochen vergangen, seinen Mühen der ersehnte Lohn. Er findet mit Hilfe eines Zeitungsinserates eine Anstellung alS Sekretär und Vorleser bei einem gichtischen, allen Herrn. Seine neue Thätigkeit ist weder körperlich »och geistig übermäßig anstrengend, aber sie fordert viel Selbst-Verleugnung und Schmiegsamkeit, i» welche der an Unabhängigkeit gewöhnte junge Dichter sich nur mit äußerster Anstrengung zu schicken vermag. Herr Fredrich, Edgars Brotherr, ist zwar Rentier, aber ein großer Theil seines beträchtlichen Vermögens ist in verschiedenen geschäftlichen Unternehmungen und in Grundstücken angelegt; außerdem ist Herr Fredrich Mitglied mehrerer gemeinnützigen Gesellschaften, sowie politischer und anderer Vereinigungen. Die Correspondtnz, 3 welche Edgar in seiner Stellung zu führen hat, ist dem-nach eine sehr vielseitige und erstreckt sich zum Theil auf Gegenstände, die ihm bis dahin so ziemlich fremd waren. Herr Fredrich ist ein hoher Fünfziger, körperlich nicht mehr sonderlich rüstig, aber geistig noch von un-gemeiner Regsamkeit. Für die verschiedenartigsten Fragen des öffentlichen Lebens bethätigt sich sein Interesse, und Edgar hat ihm täglich stundenlang aus volkswirth-schaftlichen und sozialpolitischen Broschüren, auS Zeit-fchriften und Werken fach- und fchönwissenschaftlicher Natur vorzulesen. Die Vielseitigkeit der an ihn gestellten Anforderungen zwingen Edgar häusig, besonders während der ersten Wochen, sich auch in seiner freien Zeit mit wissen-schaftlichen Gegenständen zu beschäftigen, die ihm bisher ganz fern gelegen haben, in die er sich aber noth-wendigerweise hineinzuarbeiten hat. So bleibt weder Zeit noch Kraft für daS freie geistige Schaffen übrig, und selbst in den wenigen Abendstunden, die er seiner Frohnarbeit abringt, rückt das neue dichterische Werk, das er begonnen, kaum vorwärts. Sein Geist ist er-maltet, abgespannt, benommen von den ermüdenden, uninteressanten Dingen, mit denen ihn seine Thätigkeit in Berührung gebracht; seine Phantasiie ist wie einge-trocknet und hat alle Schwungkraft verloren; sein Gemüth ist darniedergedrückt. Zuweilcn kommt eine sieberische Arbeitslust über Edgar, es drängt ihn gewaltsam zur Production. Doch wenn er am nächsten Tage das, was er am Abend vorher geschrieben, noch einmal prüfend durchliest, so kommt ihm alles ungemein trocken und gespreizt vor. Widerwille und Abscheu packt ihn und in einer momentanen zornigen Aufwallung vernichtet er daS Werk mühevoller Stunden. Oft sitzt er gauze Abende lang, an seinem Feder-Halter kauend oder den Kopf in die Hände gestützt, finster vor sich hinbrütend, ohne seine Arbeit auch nur um eine Zeile zu fördern. Vergebens ist es, daß er die Augen schließt uud alle seine Sinne auf seine Arbeit zu concentrieren trachtet, daS er sich abmüht, bis ihm der Schweiß aus allen Poren dringt — es ist, als ob seine geistige Kraft in Fesseln läge. Mit blutendem Herzen ist Elfe Zeugin dieses qual-vollen Ringens und es schmeidet ihr in die Seele, zu sehen, wie sehr Edgar unter diesen seelischen Kämpfen innerlich und äußerlich leidet. Seine hohe, kraftvolle Gestalt verliert ihre straffe Haltung und ihre elastischen Bewegungen, seine Gesichtsfarbe sängt an zu bleichen und seine Augen, die oft in schwärmender Begeisterung geleuchtet, blicken trüb und freudlos. Sein Mund scheint für immer das Lachen und Scherze» verlernt und sein warmherziges Temperament, daS ihn oft so toll auf- sprudelnder, überschäumender Lustigkeit, ja, zu fast knabenhaftem Uebermuth hinriß, scheint sich in kalte, stumpfe Resignation verwandelt zu haben. Und gerade diese äußere Gelassenheit, die starre Gleichgültigkeit, in welche Edgar mehr und mehr ver-sinkt, ist es, die Elfe quält und di« von Tag zu Tag stachelnde« Selbstvorwürfe in ihr verursacht. Sie weiß, daß es ihn innerlich um so schwerer drückt, daß er sich verzehrt in unbefriedigter Sehnsucht. Sie empfindet es mit ihm, daß ihm mit der Kraft und Lust dichterischen Schaffens die Freudigkeit am Leben geschwunden ist. Mit täglich sich vergrößernder Angst nimmt sie wahr, daß eine ungeheure Veränderung mit Edgar vorgegangen ist. Anstatt zu klagen und sich in heftigen Verwünschungen seines traurigen Geschickes zu ergehen, verschließt er sein Leid still in seiner Brust. Und doch prägt sich, sür die Augen der Liebe nur sichtbar, die tiefe Unlust, mit der ihn sein neuer Beruf erfüllt, die stille Verzweiflung über seine Unfähigkeit, wie bisher dichterisch zu pro-ducieren, in seinen Mienen und seinem ganzen Ge-bahren aus. Und so erreicht eineS Tages Elses Kummer über das geistige und seelische Hinsiechen des geliebten ManneS einen unerträglichen Grad und sie beschließt, Hilfe zu suchen, wo sie für sich selbst nie anzuklopfen gewagt: bei ihrem Vater. XIV. Eine» Nachmittags, kurz nach der Tischzeit, über-gibt Elfe ihren kleinen Paul der Obhut von Martha Rogatz, um ihren verzweifelten Entschluß zur Aus-sührung zu bringen. Nur der eine Gedanke beherrscht sie, Edgar seinem Dichterberuf zurückzugeben, und läßt sie alle Scheu überwinden. Und doch geht ihr Athem immer schneller und lauter, je mehr sie sich dem Z^l» Punkt ihrer Wanderung nähert. Ihre erhitzte Phantasie malt ihr das Bild des Vaters, malt ihr alle Einzelheiten des letzten heftigen Auftritts, der sich zwischen ihm und ihr abgespielt. Sie sieht ihn deutlich vor sich: seine kräftige, hochaufgerichtete Gestalt, die funkelnden, grauen Augen, welche Zornes-blitze auf sie schleudern, und darüber die drohend zu-sammengezogenen, buschigen Brauen, sie hört feine grollende, scheltende Stimme. Als sie die Treppen zu der im zweiten Stockwerk gelegenen Wohnung erstiegen, und die Flurglocke gezogen, da wandelt sie eine plötz» liche Schwäch« an. Erschöpft lehnt sie sich an die Wand. (Fortsetzung solgt.) g Belehrendes» Unterhaltendes, Heiteres etc Heißer glühe, Sonnenstrahl! Swift« glüht, Sonnenstrahl, — Tal« die Welt nicht darben müsse; Wein am Berg und Äorn im Thal, Darren deiner Gluienlüsse. Heißer, heißer, Sommerlust, Las»' die gold'nen Wellen stießen, Lass' drr Rostn FKll' und Dust Purpur aus die Fluten gießen. Heißer, heißer, MiitagSglut, Wälz' heran die glühen Funken, Bis der alt.n Erde Blut Wieder Lebenskrast getrunken. Heißer sprühe, Feuerball! Denn die Herzen sind ersteren; Kalt ist'S, kalt ist'S überall Und die Liebe gieng verloren. Treu und Glaube sind erstarrt, SingeeiSt ist da« Vertrauen, Frierend steht die Welt und harrt Hoher Glut, um aufzuthauen. Komm', o komme, süßer Gast, Liebe weck' mit deinen Küssen! Haben allzulange sast Deiner schon entbehren müssen. $«aline Schilf. In'S Album. Eisersüchtig sind deS Schicksals Mächte. Boreilig jauchzen greift in ihte Rechte, Den Samen legen wir in ihre Hände; Ob Glück, ob Unglück ausgeht, lehrt da« Ende. Schiller. * Eine Freude unter allen Hab' ich steiS sür wahr erkannt Und die Leuchte sie genannt; Sie bleibt wahr, ob alle» trügt, Unbefleckt von Groll und Neide, Selig der, dem sie genügt: Freud« an der andern Freude. H«ll. Die Geschichte der Orgel. Die Orgel ist ein sehr alles Instrument, da» aber nur spät zur jetzigen Vollkommen« heit gelangte. Schon die Griechen sollen sie gekannt, jedoch den Wind durch Wasser, nach Einigen durch den Damps des sie-enden WasjerS erzeugt haben. Unter Pipin kam die erste Orgel nach Frankreich, unter Ludwig l. (814—840) wendete man den Wind an, um die Orgelpseistn zum Er, klingen zu bringen, jedoch mit so unvoll» kommenen Borrichtungen, dass »wanzig starke Arbeiter di» BlaSbälge in !P«id«< gung setzen mussten. Die Tasten fordert«» eine solche Kraft, dass sie mit den Fäusten gespielt werden mussten. Daher der AuS» druck Orgel schlagen. Im dreizehnten Jahrhundert wurde jedoch der Mechanismus erleichtert, und man spielte si« mit den Fingern. Im vierzehnten Jahrhun-dert wurde der Gebrauch derselben in den Kirchen allgemeiner und die erste Orgel wurde in Deutschland selbst erbaut. (Hal-berstadt 1361.) Gegen Ende de» li». Jahr-Hunderts erfand ein Deutscher, Namens Bernhard, zu Venedig, nach Andern Hein-rich Traxdors zu Nürnberg, daS Pedale, und der Umfang der Orgel, der früher nur ungefähr zivei Octaven betrug, wurde erweitert. Im siebzehnten Jahrhundert erfand Förner die Windprobe, wodurch völlig gleicher Ton erzielt wurde, und die letzie Verbesserung verdankt man Pianta-nida, der den Umfang der Orgel in den höheren Tönen durch au« mit Blei ge-mischten, Zink verfertigten Pfeifen ver-mehrte. Die neueren Verbesserungen an der Orgel sind meistens allgemein bekannt. Wie bekämpft mau dle Blutlaus? Sin Jnsect, da« ungeheuren Schaden, vor allem in den Apselbaumpflanzungen, an-richtet, ist die Blutlaus. Wenn sich im Sommer weiße, wollige Rasen an den jüngeren Zweigen gezeigt haben, au« de-nm beim Zerdrücken rothe Tropfen aus-traten, so ist der Schmarotzer da. Nach-dem man alle befallenen Triebspitzen ent-fernt und verbrannt hat, bereite man sich da» sogenannte NesSler'jche Jnsectengift. Diese» Mittel besteht au» 30 Gramm schwarer Seist, die in etwas warmem Regenwafstr aufgelöst wird, und au« «0 Gramm Fuselöl, die man hinzugießt, wor» aus daS Ganze auf einen Liter mit Wasser verdünn» wird. Die Flüssigkeit wird ver-mittels harter Bürsten aufgetragen und kein Schlupfwinkel unberührt gelassen. Wenn auch noch andere Mittel angepriesen werden, so gibt doch da» eben bejprochene die beste Gewähr, da es sowohl die Larven, al« die Eier de« Thiere» angleist, also energisch wirkt, ohne die Pflanze zu schä-digen. DaS Wässern der Wiese nach der Heuernte kann von Wert sein, wenn trockenes Wetter eintritt und der Wiesen-bodcn ausbrennt. Man beginnt mit dem Wäsiern einige Tage, nachdem das Heu abgefahren ist, und zwar in solcher Stärke, das« die Wiest in wenigen Tagen durch und durch getränkt ist. Sehr geeignet ist zu diesem Zwecke dunkleS, trübes Wetter, während man bei Sonnenschein die Wiest womöglich trocken legt, damit der Boden durchwärmt wird. Mittel gegen Fliegen, l. Steile Lorbeer»! in flachen Gesäßen in die Stube; die Fliegen können den Geruch nicht ver-tragen und entstrnen sich. 2. Brmne Kürbisblätter an. s. Koche geraspeltes Ouajsienholz (0 Theile aus 8 Theile Wasser), lege eS auf einen Teller und streue ge-stoßenen Zucker daraus; der KenufS tobtet die Fliegen. 4. Sielle an jede» Fenster eine Ricinuspflanz«; die Fliegen meiden alsdann daS Zimmer. Ersatz. „Sie machen in diesem Som« mer keine Seereise." — „Nein, aber ich habe mir einen Zimmerruderapparat gekauft " Mangelhafter Verschluss. Richter: „Sie haben Ihren Nachbar mit den grüb-lichsten 'Schimpfworten beleidigt." — Angeklagter: „Wenn man (eine Zähne mehr hat, rutscht alles viel leichter heraus." Ihre Ansicht. Sie: „Sagen Sie mal, Herr Doctor, was wollen diese Socialdemokraten eigentlich?" — Er: „Sie wollen — nun, sie wollen z. B. auch Lack-schuhe haben und einen Frack und dazu die freie Zeit, hier bei Ihnen Thee trinken zu können, Gnädigste." — Sie: „Aber dann sind diese Leute doch gar nicht so dumm, wie ich immer dachte l" «indermund. Ein kleiner ABC-Schütze, der erst seit kurzem die Schule besucht, jand am Montag am Abreist-kalender unter den üblichen DatumSanga-den auch den Geburtstag Schillers ver-zeichnet. Papa, sag' mal, wa» heißt denn da« hier, „Schiller"? — Da» ist ein Dich« tec. — Wo ist der denn? — Oh, der ist ichon lange todt! — So, wer führt denn da» Geschäft weiter? Der Papa blieb natürlich di« Antwort auf diest Frage schuldig, welche wohl auch unsere Literatur-Historiker in V«rl«genheit setzen dürst». Höchste Zerstreutheit. Nun wirst Du mich lüngrre Zeit nicht sehen, lieber Freund, ich gehe aus die Hochzeitsreise! — So? Nimmst Du Deine Frau auch mit? — 1899 «Härten nicht slovenisch, sondern nur deutsch singen zu wollen, welcher „ätrajk*' den würdigen Kaplan in riesige Ausregung versetzte. Dieser tadelte di« Kinder wegen ihre» nationalen Geiste«, redete etwas vom Bettelngehen einer Nation zur andern und sagte schließlich, man könne Gott in jeder Sprache Preisen, welch' letzterer Ausspruch jedenfalls mit lein« eigenen Handlungsweise, sowie ganz beson-der» mit den oben geschilderten Worten seine» Vorgängers und Amtsbruder« in Christo in grellem Widerspruche steht. Die deutschen Kinder sangen also nicht; und doch konnte sich der Kaplan «der sie nicht beklagen, bekundeten sie doch bei der Religion«prüfung glänzende Kenntnisse und halsen dadurch ihrem Katecheten, sich die Gunst de« Fürstbischofs zu erwerben. Nun will ich mich ein wenig mit dem Einsender deS oben erwähnten Auf» sahe« befassen, wobei ich bemerke, das» ich keine Ahnung habe, wer der Verfasser sei. Doch mus« ich mich mit ihm beschäftigen, und zwar darum, «eil dieser Mann unsere deutsche Schuljugend „smrkovci* (Rotzbuben) nennt. Abgesehen davon, dass dies eine unverschämte Frechheit ist und dieser Ausdruck jenen Menschen als unculiivierten, rohen Wildling charakterisier», hätte ich mir diesen Herrn doch gerne damals angesehen, als er in dem Aller stand, in dem jetzt unsere deutsche Jugend steht. Jener mußte damals so ein Urbild eines .smrkovc" gewesen sein, der gewiss das Taschen» mch und die Vorzüge desselben nur vom Hören« faßen kannte. Doch nun genug deS grausamen Spiele«. Zum Schlüsse möchte ich »och dem Ort» schulraihe unserer deutschen Schule dringend ans Herz legen, den jeweiligen Katecheten scharf im Äuge zu behalten und ihm, sobald er sich irgend eine« UebergriffeS schuldig mach«, anständig auf die Finqer zu klopfen. Z>ie »indische Aosthehe. Die windische Presse bat eigens eine Hetze organisier», welche aus die Slovenisierung der auch im slovenischen Landvolke allgemein gebräuchlichen deutschen Ortsnamen ad» zielt. Und doch geht eS eigentlich diese Leute gar mchiS an, ob auf dem Poststempel blos „Schön-stein" oder dazu auch „Schostain" zu lesen ist. Es ist eigentlich eine recht dumme Spielerei, in der Pch die wendischen Hetzer da recht wohl fühlen. Der Handelsminister Dipauli nimmt die Sache sehr ernst und hat u. a. nachstehende neue Beziehungen ein« yesühn: Mlinice sür Mühldors im Möllthale, Lplotnica für Oplotnitz, Sveti Benedict v slov-Micah für St. ©entbieten in Windisch-Büheln, irzin für Tersein, Velika Nebel ja für Groß-Sonn« tag, Bic für Waifch. Glückliche« Oesterreich! Tu Jjaft Zeit zu solchen Scherzen — die dadurch ge» nährte Heiterkeit ist doch daS einzige angenehme Gefühl, daS Du den „Unterthanen" noch zu ver» ftaffen in der Lage bist. ?f«deprämii«»ng. Freitag wurde hier durch die k. k. Gesellschaft für LandeSpserdezucht i« Steiermarf die Prämiierung von Mutterstuten, jungen Stuten und Stutfohlen vorgenommen und wur» de« die Preise an solgende Besitzer ertheilt: Für Mutter st Uten mi» Saugsoblen: SiaaiS-yrei« 100 Kronen und silberne Medaille Maria Prmjchak auS Weixeldorf, StaatSpreiS 80 Kronen »ad silberne Medaille Franz Jefchounigg au« Arn-fcod, StaatSpreiS 60 Kronen und silberne Medaille Jakob Supanz au« St. Veit. StaatSpreiS 50 Kronen und silberne Medaille Thomas Slockla« «u4 St. Marein, LandeSprei« 50 Kronen Franz Zmloga auS Hüttendorf. Bezirkspreis Cilli 20 Kronen Jakob Koschuch auS Bijchosdors und Franz Eedminek auS St. Peter. Bezirkspreis St. Marein 2» Kronen Valentin Mettiischer aus St. Veit. Franz Senica au» Ponigl und Stefan Obres« aus El. Seil, BezirkSpreiS Gonoditz 20 Kronen Jakob I Vratschitsch auS St. Bartlmä. Für junge Stuten von 3 und 4 Jahren: StaatSpreiS 40 Kronen Johann Grätschn« auS Mellag, SicaMprei« 25 Kronen Franz Tscheppl au« Bi'chofCorf, LandeSpreiS 50 Kronen Jakob Rotter ung»auSschuss als Executivorgan ein« schreiten könne. Er sordert« die Fleischhauer, welche zur Eröffnung wahre Prachtexemplare von Thieren her-brachten, aus, hiemit von dem Schlachthaus« Gebrauch zu machen und dasselbe zu übernehmen. „Möge die Anstalt gedeihen, so wi« wir eS alle wünschen und wie e« in aller Jntnesse gelegen ist. Heil!" (Lebhafter Beifall.) Herr Johann Grenka dankt« im Namen sämmtlicher Fleischhauer dem Gemeinderathe sür da« prachtvolle Werk. ES werde da« Bestreben der Fleischhauer sein, allen Forderungen gerecht zu werden, sowie sie ihrerseits erwarten, das» auch alle ihre Wünsche im Laufe der Zeit erfüllt werden können. Er brachte Herrn Bürgermeister Stig«, Herrn Vicebürgeruieister JuliuS Rakusch und sämmt» lichen Gemeinderäthen ein begeistert aufgenommene» dreifache» „Hoch". Hierauf wurden im Schlachthause die ersten osficiellen Schlachtungen vorgenommen, au» welche« Anlasse He« Anton Skoberne «inen 4'/, jährigen Prachtochsen im Gewichte von 1065 Klg., der vom Gute Mayerberg stammt, hergebracht hatte. HennejM^^ide »»» 45 kr. til fl- Si ~t— ii rndiini ürabrit«« dr>»ge» MMchn>a>,, yMiq, — j, dr, «Afrnflt» «kwrten, Harr- Hleicheuberger Badebrief. Gleichender^, am 10. Juli. Wir haben nur von einer gut entwickelte» Saison zu berichten. Die Villen de» Bade» frequentiert eine ansehnliche Zahl stet» getreuer Gäste; ein rege» Leben spiel» sich täglich bei den Brunnen ab und auch in den Curanstalten hat man vollauf zu thun, den Anforderungen gerecht zu werden. Die Cur» behtlse erfreuen sich reger Anspruchnahme. Gleichen« berg hat ein großstädtisches Gepräge «halten. Bei dem Benefice-Concerte unsere» sehr geachteten Capell« meist«», de» Herrn G. Zanolli im Gasthofe .Mailand" gaben sich gestern Curgäste und Ein» heimische ihr Stelldichein, um dem Beneficianten eine Ehrung zu bereiten. Mit lebhaftem Beifall empfing da» Publicum Herrn Zanolli bei seinem Erscheinen und diese» versäumte bei keiner Gelegen-hei», den Concertgeb« in gebürend anerkennend« Weise auszuzeichnen. Wir gönnen Herrn Zanolli aus vollem Herzen den Triumph, welchen er mit diesem Concerte seierte. Und wie hätte eS bei der Beliebtheit dieses jovialen Dirigenten auch kommen können ? Herr Zanolli versieht schon seit einer Reihe von Jahren mit sein« trefflich geschulten Capelle. die im Winter in Arco die Curmusik besorgt, den musikalischen UnterhaltungStheil bei unS. Er ver« steht eS, den Anforderungen eine» Curpublicum» in jeder Hinsicht zu entsprechen. DaS will aber viel heißen, wenn man die Verhältnisse eines Bade«, in dem Umfange GleichenbergS, kennt, mit de» Geschmacksrichtungen deS PublicumS vertraut ist und dessen Schwächen studier» hat. Die südliche Glut de« Italiener«, begeistert durch die bezaubernde» Melodien, wie auch die Vertreter de« kalten Norden» finden an diesem Meist« der Capelle ein willige» Ohr und die oftmaligen Bemerkungen aus der VortragSordnung „Auf Verlangen" beweisen da» Entgegenkommen unsere« Kapellmeister«, den wir zu seinem gestern stattgehabten Ehrenabend herzlichst beglückwünschen. ES war ein in allen Theilen vor« trefflich gelungenes Concert, da« durch die Dar« bietungen der Solisten. Concertmeist« Herr Lugert (Violin). He« Pilmei (Harfe). Herr Roittner (Flöte), Herr Rödl (Tromden), Herr Lindner 6 1^9 (Hylophon) zc„ wie überhaupt de« ganzen Orchester« ein besondere» Interesse erregte. An schönen Blumen« spenden, Kränzen:c. fehlt« e« nicht, der Gastgarien war festlich beleuchtet. Von den Ausführungen der letzten Zeit er-wShnen wir die Gastspielt von Fräulein Melanie Epielmann und Herrn Ludwig Goti«ltb«n, beide au« Wien. Während di« erste, den Kinderschuhen kaum entwachsen, die an sie gestellte Ausgabe nur zu bewältigen vermag, entledigte sich letzterer den Anforderungen entsprechend. Da« Publicum nahm beide Gäste sreudlich auf und spendete ihnen spon-»anen Betsall. Am 21.d.M. gibt derLesevereinein Sommer-fest, sür da» eine Militärkapelle aus Graj ge-wonnen wurde. 3. vermischtes. JalSs Wettervorhersaguvg. Für die nächste Zeit erwarten wir nach Falb: Vom 16. di« 18. Juli: In den ersten Tagen sind die Nieduschläge unbedeutend. Die Temperatur hält sich noch unter dem Mittel. Gegen End» dieser Gruppe ist eine Steigerung der Temperatur und Zunahme der Rkgen zu erwarten. E« treten wieder Gewitter »in. Mas durch den Ati»gelve»tet »erdient wirb. Die wenigsten Menschen, di» beim Besuche einer römischen Kirche die „Bagatellt" von »in oder zwei Kreuzern in den Klingelbeuttl weisen, haben eine Vorstellung, welche Steuer sie damit entrichten »nd wie sehr sie damit da« clericale Capital ver-stärken. So wird un« z. B. mitgethtil«, das« in der KirchezuSt.Rudolsin Wien, XI V.. Cardinal Rauscher» platz, allwöchentlich an „milden Gaben" in Kreuzern Aber 80 fl. (achtzig) eingehen. Soviel in Kreuzern läs«t der M»s«ner umwechseln und bemerkt noch daqei, das« die« der Klingelbeuttl nur bei der Messe, beim Segen und den „Leichen" trägt. Die« sind die Abgaben derer, welche nur ein oder zwei Kreuzer zu geben in der Lage sind, also die Ab» gaben der Aermsten. Was außerdem bei denselben Anlässen und insbesondere bei Hochzeiten, Taufen n. s. w. an 10 und 26 Hellerstücken, an Kronen und Gulden eingeht, kann man nicht erfahren, da Sie geistlichen Herren da« größere Geld nicht in der Näh« der Kirche umwechseln lassen. Aber die Kirche ist so .arm"! . . . ^holographische Apparate für Dilettanten. Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesem an-regendsten und von jedermann leicht zu erlernenden Sport, Interesse habe», da» seit 1854 bestehende Special-hau« photographischer Bedarfsartikel der Firma A. Moll, k. und t. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9, «nd die Durchsicht ihrer illustrirten Preisliste, die auf Wunsch gratis verschickt wird. 3452-a-69 Fremdenliste K-tek Stadt Wie«. Dr. Max Ritter von KaiferftJd, Advoca», @raz. Martin Verkljan. Houptmann, sammt Frau, Wien. Joses Ban», Advocat, Neuhau«. Amelie ReSnik, Privat, Graz. Josef Erhard, Buchhalter, Wien. Marie Erhard, KausmannSgattin, sammt Tochter, Wien. Achille« Mandler, Kaufmann, Trieft. Moritz Rang. Reisender, sammt Gemahlin, C«urzo, Ungarn. Anna Hut, Gesang«- u. Clavier-lehrerin, Wien. Ferdinand Kuiia, Doctor, sammt Schwester. Graz. Felix Kaufmann, Reisender, Wien. Emerich KiSsaludy. Privat, sammt Sohn, Fünf-kirchen. I. v. Jofek. KohlenbergwerkS-Director, sammt Nichte, Reichenburg. Wilfried Hamaa«, cand. jur., Graz. Franz Zupaniic, Station«chef. Rann. Jidon Goldstein, Reisender, Wien. Gras Wladimir v. Verhovac, Haupimann, sammt Fra« u. Kammer-Mädchen, Zara. Baron Knobloch, Privat, sammt Frau und Kammermädchen. Graz. Emil SAMer, Ober-Jnspector der Staat«bahn, Wien. Arthur Eputz. Reisender, Wien. Horner, Eisenbahndirec» »ionSrath. Wien. Josefine Smrekar, Haushälterin. Rann. Johann Heb, Kaufmann, Wien. HieronqmuS Eimoni. Hausbesitzer sammt Bruder, Trieft. Johann NovozanSti, Reisender, Graz. Dr. Carl Katholicky. Primararzt, sammt Frau und Neffen, Medicin«, Brünn. Amalia Thanner. Professors-gattin, Graz. Moritz Kohn, Geschäftsreisender, Wien. Bela Baron Nagy, k. k. Oberlieutenant, BrondeiS a. d. Elbe. Johann v. Prinz, Kaufmann, Marburg. Irene v. Brunhart. Mühlbach. Henri«»« Weltmann. BeamienSwitwe, sammt Enkel, Mühl-dach. Amelie ReichSaräfin HojoS Edle v. Pfeifers-berg, Angerburg. Juliane von Zeidltt, Privat, sammt Töchter, Schloß Straßevgel. Jose^ Hoial, Reisender, Wien. August Bogler, t. k. Postcommisscir, Graz. Max Pollak, Reisender, Graz. FriedlerWannei, Kaufmann, Wien. August Freiherr Baron von Bukovitsch, Polo. Milka Fuch», KanfmannSgattin. sammt Sohn und Neffe, Päruvar. Leopold Fantl, Kaufmann, Prag. N. o. V^llaufchegg. sammt Tochter, Privat, Wien. Baron fonf. Echloßbesitter, sammt Sohn, Krain. Dr. v. Schaller, Doctor der Medicin, sammt Gemahlin, Hartberg. Charlotte Baronin Na^A. Wien. Ed. v. Werner, Kaufmann, Graz. Carl Weinwurm. Kaiser!. Rath, sammt Frau. Wien. Berea Daoiller, Reis«nd«r, Wi«n. August SchantaL. Restaurateur, Bad Galleneg. A. Meyaies de biotta, Consul, sammt Sohn und Hosmeister, Fiume. Kotel Mohr. Baron TMtr, Graz. Georg Wagner, Ober-landeSgerichtSrath mit Frau Gemahlin. Klagenfurt. Franz Kessler. Jnspector mit Frau, zwei Töchtern und Stubenmädchen, Wien. Karl Wagner, k. u. k. Major, Wien. Dr. Richard Canengl, Bergwerk«-oberingenieur au« Klagensurt. F. MMllUt, SiabS» beamter mit Tochter, Fünskirchen. Emil v. Mim-kaiserl. Rath mit Frau und zwei Töchtern, Tritst. Rudolf Loeo. Obercontrolor, Budapest. Franz SgtuMj, k. k7 Polizei-Obercoutmissar, Lem-berg. Benedikt T^ri. Südbahnsecretär mit Frau und zwei Kindern auSBudapest. Georg PulUV. Cassier, Trieft. Eduard Rujchjtzla, Ingenieur mit Gemahlin, Budapest. Emil Plonv, Beamter, Graz. Ferdinand Felder, RechnungSrevident mit Frau, Budapest. Adolf P«Nkr- Kaufmann, Wien. Friedrich Schwarz, Kaufmann. Fiume. Otto Rocken^tein, PapierMvier, Klagensurt. Dr. Eduard Kriedncd. Arzt au« Sach-senseld. Josef Wally. Privat««?, Wien. Micha l Spiropulo, Kaufmann, Trieft. Franz Zupanciö, Stätson«chef, Rann. Anton Frank, Kaufmann. St. Lenard. Joses Woster. Dampfmühlenbesitztr, St. Johann. Franz Guschitz, Kaufmann mit Frau und Tochter, Wien. Paul Weißenberger, Reisender. Linz. Leopold Lg^r, Reisender, Graz. Theodor Pioll!, Agent. Graz. Georg pnschl. Cilli. Frau I. SMoiür. Adbazia. Frau Agne« Huder, Private mit Tochter, Wien. Kotel ßkephant. Ferdinand Kodler. Aich-Oberinspector sammt Frau und Tochter, Wien. Einst o. Manieuffel, Gut«bkfitz«r, Rußland. Gras Georg Kaunitz, Pri« vatier. Linz a. D. Johann Slqvjk. k. u. k. Major u. Commandant de« StaatShengstendepotS in Graz, Graz. Karl Lichtwitz, Kaufmann, Budapest. I. Schwarz. Jnspecior. Graz. M. Kroufelt, Reisender. Wien. L. Kluge, Private, König«derg (Ostpreußen). Max Unverricht, Privatier sammt Frau, Berlin. Wilhelm BtA, Reisender, Wien. Franz Hallos. Privatbeamter, Wien. Rudolf Hchlöal, Ingenieur, Wien. Gabriel Mareuzi, k. u. k. Oberst, Marburg. Karl LejMigg, stein» märkischer Oberlande«duchhalter, Äraz. August Retzer, Dispon.nl sammt Tochter, Wien. Eduard Getypt, Assecurranzsecretär, Graz. Louise v. Harmenheim. Generalmajor«gattin, Graz. Mathilde Weselko, DoctorSgatti», Treffe (Krain). Georg Eder. Private, Wien. Anton Edler von Wurmser, Ober-LandeSgerichtSrath, Agram. Carl Baumgartner, k. u. k. Oberlieutenant, Agra«. C. Wurianek, k. u. k. Posteasfier sammt Frau. Cilli. Anna Älnitz. GerichtSadjunctS-Witwe, Sohn und Tochter, Cilli. Anton Peteln. Bezirks-Feldwebel, Laibach. Jofef Somek, Realiiätenbesitzer. Wien. Dr. Jofef Pajek.' Domherr, Marburg. Eduard Schuller. Reisender, Graz. Fritz Egger, Reisender, München. Christ, v. Calo, Beamter i. R., Graz. Victor Stein, Redacteur, Agram. Gottlieb Witt, Reisender, Wien. Marie Kälterer, DoctorSgaitin, Völkermarki. Dr. Jakob Firba«, Arzt, St. Peter bei Königsberg. Cur- und Fremdenliste des Kaiser Franz Josefs-Bades Tüffer. Vom 27. Juni bis 8. Juli !8»Si Frau Olira Kokol, Gerichts-Adjunktens-Gcmahlin, au» Marburg; Herr Franz KoM-hcnlno, Realitfitenbe sitzer, au» Dombttchl; Herr Adolf Garber, k. u. k. Haupt mann, au« Görz; Herr Leopold Kramer, Mitglied des Deutlichen Volkstheaters, au» Wien; Herr Franz Sandmann. Hut-tabrikant, mit Diener, aua Wien; Herr Adalbert Marck, Privat, mit Gemahlin, au» Wien; Frau Marie Jonas, Majors-Gemahlin, au» Ciili; Frau Anna Wltlaezll, B&cker-metstere-Gemahlin, au» Marburg; Frau Josefine FBrpass, Gesellschafterin, aua Graz; Herr Rudolf Xechanskj, k. u. k. Oberst-Lieutenant, mit Frau Gemahlin, aua Wien; Friuleiu Anna und Nleoliue Hnppan, Sparkassen-Direc-tors-Töchter, aus Wien; Herr Dr. Henrik Tunin, Ad-vokatcurs-Canditat, aua Görz; Herr Ferdinand Krlso, Privat, an» Wien; HerT 8. Friedjung, Beamter der Be-triebs-Direction der k. k. tuiv. Südbahn-Gesellschasi mit Frau Gemahlin, Hohn und Tochter, aua Budapeat; Herr Arthur Ritter Barteis von Bartberg, k. u. k. Lieute- nant, aua Görz; Herr Hau» Rndntf Kaeser, Muler mit Frau Gemahlin, aua München; Frau Alexaadrlne Gnn-kel. Private, mit Töchterchen, aua Wr.-Nenrtadt; Herr Adriano Osenheimer, Rentier, aua 'friert; Madame Bert ha Osenheimer, Rentiere, aua friert; Madame Lulxt von Stairul. mit 3 Kindern und Gouvernante, aua Ale-xandrien; Sr. Exaellenz Sebastian Ritter von Arlowt k. u. k. Feldmarachall-Lientenant d. R. aua Wien; Fraa Paula Dascal geb. von Arlo«. k. u. k. liegimenta- i Arzteu»-Gattin, au» Wien; Herr S'ieo von Prueker, k. u. k. Major, mit Frau Gemahlin, aua Wien: Herr Adolf Bellinc. Em. Pmfeaaor, an» Wien; Fran Hermine Bet-llnir, Beamten*-Witwe, aus Wien; Herr Karl C'zekan, Director etc., aua Wien; Frau Eleonore Gedlcika, Private, mit Begleiterin, aus Wien; Herr Dr. Josef Braun, aus Neuhau»; Frau t'harlotte von Thiele, Genaral-Majors-Gemahlin, aus Wien; Frau Charlotte Kuuks, Private, au» Wien; Herr Ednard Kln/,1. Ksufmann, aua Wien; Herr Franz RUekaaf, jun., aua Wien; Herr ('«-lomau Termatsits de Birda, k. ung. Tabak-Fabrikat Director, mit Fran Gemahlin, aua Fiume; Herr J. B. Andretsen, k. u. k. .Schifl'sbau-Oberingenieur d. R., mit Frau Gemahlin u. Enkeltochter, auaTrieat; Herr Miehael Laznik, Bergmann, aua Sagor; Herr Franz Llebl, Privat, mit Gemahlin, aua Wien; Herr Fritz LSufer, Kaufmann, aua Wien; Frau Jolle Benrl, Directors-Gattin» au« Fiume; p'rau Louise Freund, Private, mit Tüehter-chen, aus Budapeat; aua der Umgebung 25 Personen;. Summe 317. Cur-Liste der Landes-Curanstalt „Neuhaus" bei CillL Vom I. Juli bia 8. Juli: Herr Moritz Kalusehke, k. u. k. Oberst d. R., aus Wien; Herr Leopold Pueher, Kunatmiihlenbesitzer, mit. Gemahlin und Kind, aua Straaa bei Spielfeld; Frau F.mill» llornung, Private, mit 2 Töchtern, aua Graz; Frau Marie Bauer, Gasthofbesitzers-Gattin, aua Friedau; Herr Johann Korger, Fabriks-Direktor, mit Gemahlin und 2 Kindern, aus Wien; Frau Cornelie Goldberger, Privat-beamtcna-Gattin, mit FrL Tochter und Sohn, aua Budapest; Krau Marie Grosser, Hausbesitzerin, mit Frl. («I-sella Ualbrltter, aua Abbazia; Frau Louise Hariner, Eisenhändlers-Gattin, mit Töchterchen, aus Mura-Szom-l>ay, Ungarn; Herr Martin Jaskovll, Pfarrer, aua St. Peter bei Marburg; Herr Felix Fischer, Ober-Revident im k. k. Eisenbahn-Ministerium, aus Wien; Frau Marie Zitrgi, mit Tochter, aus Laibach; Frau Marie Edle von GrSssl, Oberrtens-Gattin, mit Friulein Tochter, an# Gras; Grstfin Na falle Westplialen, mit Tochter Comtesse Therese, Briinner Stifisdame, und Kammeijungfer^ aus Gör«; Frau Franzlska Spiller. k. u. k. Oberstens-Gattin, mit Friulein Tochter und Köchin, ans Graz; Herr Josef Ritter von SehrSll, Kaiserlicher Rath, mit FrL Tochter Gabriele und Köchln, ans Kroneuburg; Frau Mathilde Kaiser, mit 2 Kindern, aus Pöltachaeh; Fraa Vtilhelmine Schmld. Private, mit Stubenmädchen, aus Wien; Herr Doctor Josef Edler von Duear, k. k. Gerichts-Adjunkt, mit Gemahlin, aua LnUenbery; Herr Simon MUnz, Sparkassen-Beamter, mit Gemahlin, aua MarezÄlv; Frau Thereae Slnzlnger. Private, aus Graz; Frau Fanny Kühn, Kaufmanna-Gattin, aus Marcxaly; Frau Marie KSIlert Spitzenhlndlerm, aua Reisdorf; Herr B< la Hl plitz, Lehrer, mit Gemahlin, aus Budapest; Herr Miehael Leinner, Vice-Dlrector des k. Ungarischen Versatzamtes, mit Gemahlin, aua Budapest; Frau Amalle ftrhüfTer, Kaufmanns-Gattin, aus Laibach; Herr Stesan von Dubravitzky, k. Major d. R., aus Pressburg; Herr Emil Kadelburr, Fabrikant, mit Gemahlin, Tochter, Nichte Frl. Elsa Alt, und Köchin aua Wien; Herr Raimund Horvath, k. k. Post- und Telegrafenbeamter aua Steinbrück; Frau Henrlette Bauer, Private, mit FrL Tochter aus Wien; Herr Riehard Leydolf, Miethw&gen-Unternehmer, aus Wien; Herr Fraaz Retzer, k. n. k. Oberrechnungsrath in Sr. Majestät Oberhofmeiste nun t, mit Gemahlin nnd 2 Kindern, aua Wien; FraifiMary Jenko, Hauutmanna-Gattm, mit 3 Kindern und Amme, aus Pola; Herr Josef Logar, Grundbesitzer, aua Ober-bürg; Herr Alexander Telfer. Reisender, aus Grat; Fran Olga Slaviiie, geb. von Ermii, mit 2 FrL Töchter, aua Neusatz, Ungarn; Frau Anna HofTmann, Le-derfabrikantens-Gattin. mit Kind, aus Marburg; Seine fürstbischöttiche Gnaden Herr Doctor Michael Napotnik, Füatbiachof von Lavant, mit Hofkaplan, aus Marburg; Herr Wilhelm Heefer, Hofphotograph, aua Graz; Herr Moritz Weiss, Tourist, aua Wien; Herr Nieolaus Sude-vif, Kaufmann, mit Frau Duuiea Sude, lk, aua Bos.-Novi, Bosnien; Herr Korta Dimltrljevic', Kaufmann, aus Banjaluka; Herr Franz Warner, Fabriks-Direktor, aus Wien; Herr Wilhelm Philipp, k. u. k. Postkontrolor, aus Wien; Herr Dr. med. BonaVentura BuehseliUtz, praktischer Arzt aus Neudan; Herr Ulrich Miironlttl, Kaufmann, aus Villach; Herr Friedrich Ritter voa Lnsehlnsky, k. u. k. Lieutenant aus Graz; Frau Julie Kreiner, Private aua Villach; Herr Josef Grabner, Gekonom und Gemeinde-Vorsteher, mit Gemahlin, aua Mühldorf, Kirnten; Herr Doctor Franz I.ipp, Advokat, mit 2 Kindern und Erzieherin Frl. Breithut, aus St. Gotthard: Frau Marie Iekmundovsky, Bieamtensgattin, mit Frl. Tochter, aua Agram, und Frau J oseHne Llpp, Private, aus St. Gotthard; Herr BtMa TötiSssy von Egy-hjtza»salva, königl. Tafelrichter, mit Gemahlin, aua P6es, Ungarn; Herr Kadmos 41 Bemetrio. l'rivaa, mit Mutter, aua Tricst; Frau Sofla Jankovltz, Kaufoaannsfran, aua Krecsedin, Syrmien; Herr Jos. Packer, Gymnasial-Schüler, aus Straaa; Summe 5*">. (Ä ti 1'« gu|ß^enjJ^f) ist d«r vorzüglichste Anstrich für w^che «ZtißbK>e«. -Ter Anstrich ist außerordentlich dauerZaft^M^ krock»t ssofort. Keil'« Fußbodenlack ut bei MrtNi» k Stißer und bei Victor Wogg in^ilh «chältlich. 36—99 1899 „t>ectie:2 7 fc ginn des Schnlpr tliche chule £• 3823-77 cBitlja^res am 16. Sept. 1899. mme kostaffrei durch die Direction. Zur Neuanlage von lIiiiiw-Ti'K'uriilcii-und Telctoii-AnlHKfn, Electrisir-Apparaten, Thor- und Gewölbeklingeln and allen in sein Fach einschlagenden Reparaturen empfiehlt »ich unter Zu-sicherung prompter nnd billiger Bedienung Cyrill Schmidt, 3511 Cilli, ElavLptplatz ITr. 1©, 3. Stocks. Preisvoranscbläge bereitwillipst. E. Eansenbüchrs Concess. höhere Tochterschule 3*78 fmatvotacMe in Cilli (Sparcassapiiänie) 8cTinl»nsai!K 15. September. Die Zöglinge der Anstalt sind in jeder Beziehssg bestens gehalten. Die Lehrkräfte derselben vorzüglich. Prospecte gratis und franco versandet die Vorsteherin der Autalt. LZaxlehner' Bitterwasser . „Hunyadi Jdnos" Al» das beste anerkannt nnd bewahrt. Mehr als 1000 Gutachten hervorrufender Aanfe MATTONI Die It^achtiiiiff «lle*e»t Horkl^riiud• ZeidieiiN, *o- wlej&er rothen Adler* Gtiqdelte wirrt »In Neliiitz «»anpfolil4'ii gesell die Itiiii-«L« i» FillNfliiiniren von Mattoni's taltr Saaerlirnnn. £Tr '9363 01» zur Bereitung eines kräftigen und '* gesunden Haustrunks ^vdlost zenohne Zucker empfiehlt reichend zu 150 Liter Hartmann Konstanz,Baden, icklich gewarnt t Diensten. | Die Substanzen 'erkauf vomWohen k. k. Mini-27. Jänner 1890 haben bei eid/bacli Feldkiroh in Vorarlberg Stec Vor schlechten Nachah Zeugnisse gratis sind amtlich g sterium des I gesta 2v£a,r4i^L in Altenstadt Ni*.1 3076—73 Preln * Cisalden. Photographische Apparate II. Lecliii k. und (Kunst tischten 8934-61 V (auch für Radfahrer) x SS allen Preisen. ' bekannte Moment-Aufnah-Tages Äeignissen sprechen Qualität unserer Uller) hutographie . Werkstätte.) ufartur Prämiiert Cilli 1888. DEM VERDIENSTE MARTIN URSCHKO Bau- und Möbel-Tischlerei Prämiiert Cilli 1888. AH Nebei Rathhausgasse Nr. 17. *■ dauernd unA^steii achteten, aioeitsfrj Persönlichkeiten Agentur einer inlaj Gesellschaft ei unter „1.798" G r' Rietet sich gesesshaften rch Oebttnahme einer Mischen Jfersicherungs-ÜAajim. Anerbieten Wternd. mm—103 Rathhausgasse Nr. 17, 2990-? Gegründet im Jahr^ 1870, übernimmt alle Arten von den kleinsten bis zu den grösstep-ßauten. Anfertigung von Fenstern, Thüren, Parqnett- und Eichenbrettelböden. Vertreter der berühmten Parquetten-Fabrik von Salcano bei Görz. Alle Arten Parqnett- und Rretfelmuster stoben bei mir am Lager. Ferner liefere ich für sämmtliche Bauten fertigt beschlagene Fenster und Thüren, nachdem ich einzig und allein hier zum Anschlagen ^rechtigt bin und speciell für Anschlagen das Gewerbe habe. j? Fertig:« Doppel- und Kreuzlliüreii u. verschiedene Fenster complot beselil/ff^n «tnhen «m Latror. Grosse Möbelniederlage, altdeutsche Schlafzimmer-Garnituren aus Nusshols für sämmtliche Ansstaltnngen alle Gattungen politierte und matte Möbeln. Für Speise-, Salon-u. Schlafzimmer tapezierte Garnituren. Ferner Matratzen, Einsätze u. grosse L)i vans, sämmtliche tapezierte Möbel werden nacl^Mass und jeder Zeichnung billig u.schnellstens ausgeführt. ^ jf Grosse Hletlel-Iagc von fertigen Särgen ZZ 5 nach der neuesten Ausführung gekehlt, in der feinsten Fa^on, kein Unterschied von Metall- j Bärgen, von der kleinsten bis'zur grössten Ausführung. Sowie auch Metallsärge stets alles <; ££ am Lager pf staunend billig. "WU K?aS dcnkb«? Beste in Fahrräder« SU r»ntaa*m,\ot billigen Preis««. arm« MI» Irisnto. ifrnfabrtt Strri tnfen 92 t. 33B. 3983—90 Ehe der Zukunft 44t« Auflage, mit Abbildungen. Zeitgemässer Ratgeber für Ehegatten jeden Stands und Erwachsene beiderlei Geachleehtea^nhalt: Ausführliche Besprechungen sänjtftl,selbst der schwierigsten Fragen, «rahe in der Ehe vorkommen und QrunMu Sorgen und Störung des FatnilienvMfns geben, resp. Mann und Frau von an bis zum kritischen Alter vom Wissen- schaft!. wie prnldlfchen Standpunkt aus betreffen, sowiyRngabe wertvoller, zeit-gemässer, bisl^r wenig oder kaum gekannter natarlicherj^od künstl Verhaltungsina«.--regeln ff^Mille Fälle. Höchst belehrend, mensclu^reundlich nnd hochinteressant! 184 äfften stark. Preis 30 Kreuzer, Porto 12/freaxer extra, wofar geschlossene Sen-dtifg. (Auch in üsterT. oder ung. Marken.) J Zartsba 4b Co . Ilansbtsrff. 3838—00 CHINA-WEIN SERBAVA mit eis; WaiuLM J von medizinischen Autoritäten, jäf Hofrath Prof. Dr. £rann, Hofrath Prof. Dr. Dra^Cne, Prof. Dr. Hofrath Freibtrrn von Krafft-F.biua^rof. Dr. Monti, Prof. Dr. Ritter von Moettig-MooiA»?, Hofrath Prof. Dr. Xeusser, Prtf. Dr. Schaut«, JDr. Weinlecliner, vielfach ^nd bestens empfohlen. (Für Scbwädrifche nnd Ileronvalescenten.) 3426—103 Ibeme Medaille»* , Medizinischer Congress Rom 1894. *ss fflr Pharmacie und Chemie Neap «1 1894 ItaL General-Ausstellung Turin 1898. toWenr .tlrtlaillet» r sstellungen Venedig 1894, Kiel 1894, Amsterdam 1894 Berlin 1895, Parte 189>, Quebeo 1897. —1—~ Ueber 900 ärztliche Gutachten. — Dieses ausgezeichnete wiederherstellende Mittel wird •eines vortrefflichen Geschmacke» wegen besonders von Kindern und Frauen sehr gern genommen. Es wird in Flaschen r.u '/, Liter k fl. 1.20 n. 1 Liter a fl. 2.ÜO in allen Apotheken verkauft. •Apotheke Serravallo, Triest Engros-Versandthaus von Medizinalwaarea* ■- Gegründet 1848. — Heinrich Rcpiü Zeugschmied furBrückenwagpwau u. Kunstschlosserei Cllilil C^feiermark) 3773-30 erzeugt Decimal- auch Centima^^micken-Wagen, Gitterthüren u. Geländer, Ornamentei^ffa Wappen aus Schmiedeisen, Garten- n. Grabgitter, Heu- u. Weinpressen, Tiefbrnunen-Pampen, auch Einschlagbrunnen sowie Wagenwinden solid u. billigst. ♦ ♦ * ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ e- Anton 3945—65 CteieagsuHn Pa 1 u n gs empfiehlt sein bestaortiertes LaaseHfTtbst'Parkpapleren. sowohl zum Auslegen der Transportsts.ser un^jii^Wl^als auch ^feines, geschnittenes Wickelpapier für TafsMurten'*, Einsiedepergament fär Dunstobst. vom Patent-Raupenleim Petrine. ~&G iDeinrerksiif der Patent- Hofheimer Fanggürtel fär die isterr. Alpenländer.' sche IMadtr SUPPEl uppe&wurze Magsgi ist einzig in ihrer Art. um jede Suppe und» n von 50 Heller an in allen Delikaleßwarengeschäften, Trogu« I uillon auflcnbl fC*t nachge 1899 lich überraschend gilt und kräftig zu machen, — wenige Tropfen genügen. In Original- ilonialwarenhauvlunHen. Die Ori^lnalflasohchen werden mit der Suppenwürze Maggl r_. i -jz. " 3992 Alleinverkauf «lor rühmlichst bekannten ("beste de\^sch.e 2v£arlse) TJLX" bei Friedrich Jakowifseh, Fahrradhandlung in €1111, mit schöner Hadtnhrscliule. 3079—61 Das beste and billiget« AustrichOl and Holzconservirungsmittel let and bleibt das *«it mehr als 20 Jahren otjrt'obt« Carbolineum Patent Aveparius. Vor fmnt, „CarMineor-EiGrit R. knrnm Ams Jetten N.-Ö Bureau: \\mn, 1111, Haaptstr. 84 v/vaufsstelle bet 3US7-57 •Toi»es Cootn in Oillt. l,'.nHM3Pliit2 Pulver. \'np piihf wenn Jede Schachtel nnd Jnln Pulver A. Holt'* ' Scbolxmarke and Unterschritt trägt. Moll'a Seldlltz-Palver sind fstr Magenleidende >rti liehe« Mittel. Ton den Magen kräftigender und die Vcrdauungsikfitigl unsibertreff-Tigkeit steigern- der Wirkung und ah milde auflösendes Mittel bei Stuhl*erstoj'sung allen drastischen Purgativp, Pillen, Bitterwässern etc. vorzustehen. ______Preis der Original-Schachtel 1 fl ö. W. _ t X^alsificeLte werden g'ericla.tlicli. Trerfclg-t. "WG - Moll ? Franzbr* ütweinu.Salz. Nnr echt,w#nn ü«de Kchntimarke trifft und mit der Blelplombe * " i" Tenchlmieo Ist. Moll'« Franzbranntwein nnd Salz ist ein namentlich als schmerzstillende Einreibung bei Gliederreissen und den andern Folgen von Erkältungen bestbekari^tfs Volksmittel von Muskel- undNenren kräftigender Wirkung. PHkriltr plombirten Original-Flasche fl. —.90. Haiptversandt durch Apotheker A MOLL, k u. k. Hoflieferant, Wien, Tuchlauben. In den D^jptu der Provias verlang« man »umtrücklicb A. MOLL « Pritparate. Depots: En gros: Aug. Böheim, Rohitsch Sauerbrunn. Albert Zotter, Frasslau. 3452-5 Premier- 3651—67 seit 24 Jahren 'VW Vertreter: HorllZ l'll*or, Bau- u. MasehinenschloMerei, CIIIL Arbeiter-Verzeichnisse, wie solche von Gewerbetreibenden und Fabriken zu führen sind, hält stets auf Lager und em^jpfclt zu gefälligem Bezüge die Vereinsbuchdruckerei „Celeja" in Cilli. IN-lii Jnfcts ist das beste Mittft am BattM und Miaue schnell und sicheflsu v.-rtileA. l'nscbäd-lieh für Uesttyeijs and l^fisthiere. Zu haben in tikettn iiji^nd 60 kr. in der Apoth. aa»ie Auuouceu-Expedition Hl. Dükes, NACHF. » « « « * (Max Anj^ffeld & Enterich Le*«ner) Im Wollaselle tf WU^5s Wollseil« « besorgt Inserate aller Art Jp^ämmtliche Blätter der österreichisch-ungarischen Monarchie un Wassern' schließen. iltia t esselnden, al» »berechtigte» Buch erschienenen RomqF^ln heilig AufsehW erregt ha 7Idonneme«t»pr«t» «UiuljÄhrlich 1 Ouldcn 90 kr. »„ va» 1. b. 2. Quartal hani ju diese« preist dMffalle Luchhaulumg« »ad poSM/r nachdeio^M «erden. » iiHniiiitniiiiMdiiiriiiiiiiiiiiitiiiiiinaiiiMieiiiuiaiii IIIIMIHIIIIIllUIIIIIIIIUIIIIimill »*te Rmms-KlMrulkcm „ i 6 Eilli, Lathhansgasse 5 ■ 11 Eingerichtet mit Moloreubelrieb, mit den neuesten Maschinen und modernsten lettern, empfiehlt sich zur Uebernahme aller i® C -Z® umrum- als: Werke u. Zeitschriften Cirrnlare Nnfrilfe Plakate Formulare Rechnungen Mittheilungen Briefköpfe Converts mit Firmadruck Ndreßkarten v, Visitkarten * VerlobnngM-Anzeigen Hochzeits-Einladung rn Bestell-/. Lieferscheine Preis^vnrante Meters Sp/tfekartet^ Vereinskarten Programme Dartezettel Vereinsstatuten etc.» etc. x- i L»S_ vjl Durch saubere Ausführung, schnelle und coulante Bedienung, sowie durch billige Preise hoffen wir das Vertrauen des hochgeschätzten Publikums zu rechtfertigen und bitten um Zuwendung von Aufträgen. Die Vereins-Vuchdrnckerei „Celrja" in Cilli empfiehlt gleichzeitig ihre besteingerichtete 21 in welcher alle einschlägigen Arbeiten 'aufs beste und schnellste zu civilen Preisen ausgeführt werden. Ein Lebrlii mit guter SehuHÄmung wird fSr ein G«-mischtwaaTen-raschilft ans genommen bei Karl Kayer, Arzlin-Hochenegg. (027-57 Im SkolauP" Hause ist ihnni eioel gassenseitig, t und ein« schöne U'j Haoptplatx, mit KQcbe — A r»—■» I U uhnuil(, Herrefigasse, j^Zimmer, Köche per 1. Oktober zu rer-4033—57 miethen. Jederzeit HszanJLft B$£itz mit Wald od. nettes Ceutral-Kanzl isscrkraft sowie ms, Cilli. raz, llljfteran- e 9. 4739 Eine schöne Wohnung nit 4 grossen ZionnuB^MHIft. Zugehür ist sogleich xd jpHmethen. Selbe kann auch — Anfrage bei der „Grfinen Vfiese'. 4007 kräftig, wird sofort aufgenommen. Lit^M^Öäokerci, fflXI, Graierstrssse 8. Stadium 100 fl. g kies« ■Irtnot» ' öäu Htfrrt uBt. iffttltn nniijr. OsraaM sin (»AiaobrtM« J^tna »drt «men-tiiriiii.'SMTtsb »»» tekelWn jinf-on, rofA* «tu leisem Fabrik-!» ■ Tcmn Mt« ata da» DreUsch» t»Kct >» Brjuj illi»»>rr liutljiuriu 45 kr. pr. sitrr. Tüchtij^? Veifeck 4033-58 Zwei schöne, grosse unmöblirte Zimmer sind vom l/f5ktober an zu vergeben. Anzufragen Grazerstrasse 20. 404» 100—300 Ctaldcn monatl.»•»•*« können Personen jed. Stander in allen Ortschaften sicher u.eMftbneCapital n Risico verJ.durcöV^.fi'''. er). Staatapapiere n.I.os*. Antr. an Lndw Oeater-reicher,VHI.TJeutscheg. 8. Budapest. JiL Fahrräder nnd Nähmaschinen kanft man am heuten bei 3977 G. SchmijJMachfolger, Cilli älteste und grösste Fahrrad- und Nähmaschinen-Niederlage Untersteiermarks. TiT Bei allen F-ingaben ist nachstehende Gesch&lbzabl anzugeben. B. 538/99 6 Gz. Versteigerungsedict. Auf Betreiben des Johann Zi in trink in Cilli durch Herrn Dr. Ivan Deöko, Advocat in Cilli, findet am 4. August 1899 vormittags 10 Uhr bei dem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 7, die Versteigerung der dem Josef Pöltl gehörigen Liegenschatten E.-Z. 20, 21, 22, 23, 43, 25«, 883 C.-G. Schlossborg, 4, 236 C.-G. TücheryS20 und 321 C.-G. Cuterköttiug nebst Zubehör, bestehend aus Ackrfgcräthschasten, Weinpresse u. s. w. statt. Die zur Versteigerung gelangenden Liegenschaften sammt Zubehör werden einzeln oder auch zusammen ausgerufen und sind dieselben u. zw.: E. Z. 23 Cat. Gde. SchlossWrg . . 20 » . 866 . n 320 . . 321 . . 22 . * 21 . . 43 , . 4 . . 236 . . 283 Das geringste Gebot E. Z. 23 Ci , UnUifkötting „ Sphlossberg / ' »ry ^ Tüchern « Schlossberg 25.528 fl. 1.735 fl. 218 fl. 226 fl. 701 fl. 1.656 fl. ti67 fl. 150 fl. 6.371 fl. 1.315 fl. 11.530 fl. zusammen . . . 50.097 fl. bewerthet ieträgt fslr die Realität: . Gde. Scblossberg ist 14.815 fl. . . 20 4 » » » 1.157 fl. . . 256 n » » « 146 fl. . . 320- » , Unterkötting , 151 fl. . . 3^ , fl • » 468 fl. . . 22 . Schlossberg , 1.051 fl. . . 21 » » n 446 fl. .. . 43 9 » » » 100 fl. . . 4 » 'Tüchern , 4.148 fl. . . 236 9 ■ » W 878 fl. . . 283 « . Sehlossberg , 6.043 fl. unter diesem Betrage findet ein Verkauf nicht statt. Die Versteigerungsbedingungen und die auf die Liegenschaften sich beziehenden Urkunden (Grundbuchs-, Hypothekenauszug, Catasterauszug, Schätzungsprotokolle u. s. w.) können von den Kauflustigen bei dem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer No. 6 während der Geschäftsstunden eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Cilli, AbtL III, am 1. Juli 1899. 4035—59 W cauti^ns fähiger- rKellner nfragen unter . der »D.W.* klauten auf das anlässlich des ilptfcassebaues.-wegzufahrende Mat#f!ale sammt Erd» wollen sich l^lfc Obmanne der Spar-casse-Directidh melden. 4047 Suarcasse der stadtsemeinde Cilli. Grosses Gesckällslocal . Rathhan.«gasse ist vom 1. October jj^irab zu vi ^JfnrbeutE, Lf - Hnmraer'sches Haus ermiethen. — Anfrageu an Franz Grazerstrasse 3. 4046—61 Kostort für per einen 12jährigen Schüler sofort gesucht. — Beansprucht wird gute Pflege und "strenge Beaufsichtigung. Anträge mit Ansprüchen etc. an die Verw. der ,D. W.« 4049 Schöne Realität mit Haus- nnd Wirfbschaftsgebände im Ausumsne von 7 Joeb. wovon 3 Joch sebüuer, «tragbarer Obstgarten, da» Übrige aber Acker und Wind ist, in der »Schoten Näh» zweier ('urtrte Unteriteiermarks, int wegen Abreisfrf'reigwOnlig zu verkaufen. Grfl Anfragen ont, Nr. 4043 an die Verw. d. »D.W.* aas»—«i P/stklassiges deutsch« Fabrikat. Prim« Tourenrad 138 M. EU*. H»lfcv«oii«r M. — IM K. — B«Wsr**n«r itt *. — 8»«f— D«ai«ur*4 ni M. UmrtH Ar H»mi IM M-, Duhb 10« M. Spsclal.: Transporträder 350 M. BV 2 Jahr« Garantie. MW Hu niUlp miaiw». 8. Rosenau In Hachenbur^ nm i> iMMn Dn 1 la 19öO trr «6tm »leli- Seife TtticliMi ». E. amtet) »artr. mpoch. SSW—77 Ein Ciavier ist zu vakaofri. Schulgasaa 18, I Stock, link.-s. 4041—59» Zu verkaufen ist I» Cilli ein Haus sammt citwin über 3000 nMeter grossen Obst-.unif Getnsise* garten, s'hr gün-t.^ gelten, besonders fftr Itanpliltze. N»rK Belieben anch ei» Theil des allein. — Aufragen at» die Verw. Äer ,D. W.€ 4036-58 Gekauft wird jedes Quaatum alte Wäsche fslr Maschinen-Putzlappen. Auskunst ertheilt die Verwaltung d. Blattes. _4044-59_ Ein elegant mübli rte* Kimmer mit 2 Gv^Mfut an Sommerfrischler oder an einen ■stabilen Herrn sofort sn vertniethen. Gartengass« 17, I. Stock 4037—58 mSblirt, bcsUhe.v] ans 4 Zimmern, Kingstraase, ist ab 17. Juli bis 05. September in vertniethen. 4039—57 Anzufragen in der Verw.. der ,D. W.€ «OO Stack Eichensäulen M«U^ün ;b«lr Auii Verleger anb Hera»«gel«r: JUminetudibtudmi „(Sei* ja" in fciüi. Verantwortlicher Schriitleitn: Otto Amdroschitsck. Dein* Set Berem»duchori»>ter«l „geleiti ng. für Gartentaam, sind tbzti-ireWW. An .'ragen siud zu rückten an die Verw. der ,D. W." 4040—57 " in