Macher TliMiltt. Redaction und Expedition: Bahnhofgasse Nr. 15. ^rLnumer-tionSpreise: — ^ i. ^ , Nr. 100. Donnerstag, 2. Mal 1878. — Morgen: Kreuzerfindung. ll.Zahrg. Mit derPost: Sanzjähr.fl.l-. ^ i- > zeigen bis 5, Zeilen ro kr. ^ ^ ^ ^ »nsertionspreile^ Ein- Unsere „nationale Entwicklung". Immer und immer wieder begegnen uns in der slovenischen Presse die Klagen über „verfolgte" Nationalität, über Hindernisse ihrer Entwicklung, welche natürlich immer von anßen, von „oben" kommen. Da brachte „Narod" unlängst einen Jammerartikel über „waltretirsustz 2 new-söino" in den Volksschulen, einen Artikel, in welchem, nebenbei gesagt, die Muttersprache greulich „malträtiert" war durch Fremdwörter und Germanismen. Deutsch wird irgendwo mit der Schuljugend gebetet, deutsch lehrt man sie grüßen und deutsch lehrt man sie sogar die Natur kennen! Die Lehrer werden da beschworen, keine Memmen zu sein und sich von den Inspektoren nicht einschüchtern zu lassen. Ein Ausspruch des Unter-richtsmiuisters Dr. v. Stremayr bei der Einweihung des Bürgerschulgebäudes in Gurkseld: „die Regierung hat nie die Muttersprache verfolgt" (so gibt ihn der „Narod", wir habeu das deutsche Original nicht vor uns), muß da als Motto dienen für Beschwörungen und Ausfälle nach allen Seiten. Es geht daun über die Beamten her, politische und von der Justiz, sogar die Postbeamten werden nicht verschont, denn sie lassen sich den unverzeihlichen Frevel zuschulden kommen, die deutsch-slovenischeu Recepisse auf der deutschen Seite auszusülleu! Es ist uicht unsere Sache, die Vorwürfe gegen die Volksschule und gegen die Beamten zu untersuchen, jene folgt wol nur dem zwingenden Bedürfnisse und dem Wunsche der Bevölkerung selbst, wenn sie neben dem Slovenischen auch Anbahnung eines Verständnisses der deutscheu Kultursprache anstrebt, und was die Beamten betrifft, so dürfte das Volk selbst nicht so empfindlich fein wie „Narod" für die Form, die Sprache der amtlichen Mitteilungen, sondern es dürfte ihm mehr an der Sache gelegen fein, es sucht zunächst sein Recht und nicht slovenische Stilübungen. Uebri-gens glauben wir gar nicht an solche Hintansetzung der Gleichberechtigung, wie sie uns „Narod" weismachen will; wir glauben vielmehr, daß die Gründe des Mißvergnügens sür unsere nationalen Schwärmer tiefer liegen. Sie fühlen, daß es mit der Entwicklung der slovenischen Nationalität nicht vorwärts will, und suchen die Gründe überall, nur dort uicht, wo sie zu suchen sind. Kein Volk hat sich noch durch drakonische Sprachengesetze für die Kanzleien, durch chinesische Abschließung von der Außenwelt entwickelt, kein Volk hat es auf diesem Wege zu höherer Kultur gebracht. Bei uns scheint man an die völkerentwickelnde Kraft zweisprachiger Drucksorten, slo-venischer Bescheide und Zahlungsbefehle zu glaube»; man glaubt, es lasse sich die Geltung einer Sprache von oben dekretieren, es brauche nur einen Gesetzesparagraph, um die schönsten Blüten slo-venischer Literatur hervorzuzaubern, und wenn das nun über Nacht nicht geschieht, so stößt man einen Nothfchrei aus und beschwört die eigenen Gesinnungsgenossen, auf ihre nationale Mission nicht zu vergessen. Das ist die Folge künstlich geschaffener, weiter vorgeschrittenen Nationen nachgeäffter Zustände. Was nützt es, dem Bauer flovenifche Bescheide hinauszugeben, wenn er nicht lesen kann, was nützt es, dem Volksschullehrer den Gebrauch des Deutschen zu verbieten, wenn er desselben bei den, über sormellen Sprachunterricht hinausgehenden Gegenständen, wie Naturlehre u. dgl., nicht entbehren kann? Wersen wir einen Blick auf unsere slovenische Literatur. Bietet sie uus ein hoffnungsvolles Bild? Wir haben da vor allem, was jede „große Nation" haben muß, eine vielgestaltige slovenische Presse, sogar ein slovenisches Tagblatt. Was trägt sie zur Volksbildung bei? Ihre politische Richtung ist bekannt, sie ist im Kampfe mit allen Prinzipien des staatlichen Fortschritts, sie folgt Einem Feldruf: „Ein föderalistisches Oesterreich in engem Bunde mit Rom", ein glückverheißendes Zeichen! Man spreche uns nicht von liberalen slovenischen Blättern, Opportunität und unbedingtes Beugen unter den klerikalen Einfluß, das sind ihre Prinzipien; wie oft haben wir den „Narod" trotz gelegentlicher Anläufe durch dieses eaudinische Joch passieren gesehen! Es schaffe heute ein Machtwort von Rom die klerikale Mitwirkung an der nationalen Sache ab, wo sind dann unsere National-Liberalen? Der nämliche Einfluß, der dem politischen und materiellen Fortschritt des Landes entgegenarbeitet, er zeigt sich auch in der slovenischen Literatur. Was produciert die glänzend ausgestattete Matica? Höchstens das Jahrbuch hat noch ein oder den anderen Beitrag zur Landeskunde oder Geschichte aufzuweisen, alles andere ist „Kaviar sürs Volk". Taufende gehen hinaus auf Ueber-setzuug von Schulbüchern für Mittelschulen, weil die guten deutschen Originale leider — deutsch sind: auf eineu slovenischen Atlas, der die kindliche Genugthuung ^währt, im Hand- umdrehen zu slovenisieren, und von dessen praktischer Brauchbarkeit wol niemaud ernstlich reden wird; auf philologische Haarspaltereien und Träumereien u. dgl. werthvolle Dinge mehr. Was ist für das Volk geschehen? Doch wir können die weitere Kritik der Ma-tica-Prodnkte getrost jenen Slovenen überlassen, welche sie in den letzten Matica-Versammluugen schon wiederholt in sehr bitterer Weise, doch selbstverständlich fruchtlos, geübt haben. Uns genügt nur das eine Wort: Eine Literatur, welche von beschränktem Rassenhaß genährt, von ultramontaner Frömmelei überwacht und censuriert wird, kann uud wird nie eine Blüte erleben! Was thut aber die slovenische Intelligenz? Sie liest doch wol nichts als Slovenisches, fördert alle slovenischen Talente, spricht und schreibt nur Jeuilleton. Durazzo und die Altstadt der Griechen und Römer?-) I. Auch die Sonne, noch ehe sie aufgestiegen, wenn sie sich nur eben mit einem gelben Schimmer im Osten anmeldet, gibt den körperlichen Dingen schon eine geheimnisvolle Kraft, Schatten vorauszuwerfen. Nicht anders ist es mit den geschichtlichen Ereignissen. Lange bevor sie aus den dunkelsten Schluchten der diplomatischen Geheimkunst über die zwischenstehenden Gebirge der bisherigen Weltbildung hervortreten, lagern sie sich in der wolkigen Gestalt von Ahnungen ans die bedrohten Länder. Sensitive Politische Naturen haben so gewiß schon seit einiger Zeit das Vorgefühl, daß es sich bei der schließlichen Regelung der heutigen Orientfrage nicht nur um Bulgarien und die Herzegowina, sondern auch, und in diplomatisch nicht weniger entschlossener Weise, als um jene *) „Augsb. Allg. Ztg." gestritten worden ist, um Mbauien handeln wird. Und in welcher Form auch diese Ahnuug sich löse» wird, sicher scheint sie die Hoffnung in Aussicht zu stellen, daß diesem Land und Volk endlich auch wieder ein neues Kulturleben zngeführt, daß es aus seiner eingekerkerten Isolierung wieder auf- uud eingeschlossen werde dem allgemeinen meuschheitlicheu Bunde. Weil mir selbst aber bei einem früheren Besuche dieser Gegenden, wo ich schon solche Hoffnungen schöpfte, aus dem Augenschein klar geworden ist, daß, wenn ein solcher Glückssall für diese Landschaften eiutreten sollte, der Verkehr mit Beseitigung der heutigen Landesordnung die alten Umstände und Wege wieder auf- uud eiurichteu, das Epidamnus der Griechen und Dyrrachium der Römer, die Via Randavia und Via Egnatia zu neuen Ehren bringen würde, so will ich in folgendem, als nunmehr auch zeitgemäß geworden, die Schilderung veröffentlichen, welche ich mir damals auf der Stätte selbst von Durazzo, eben im Hinblick auf diese feine allgemeine welthistorische und kulturgeschichtliche Bedeutung, von dem Ort und seinen Erfahrungen entworfen. Um 4 Uhr an einem heißen, schönen Sommernachmittag des Jahres 1871 war ich vor Durazzo angekommen. „Epidamnus ist eine Stadt", sagt Thukydides, „welche man zur rechten Hand liegen läßt, wenn man in den Ionischen Meerbusen fährt." Und so auch sind Dyrrachium und Durazzo stehen geblieben. Sein Golf ist mehr gegen Norden eingegraben, und insbesondere muß er dieses in älterer Zeit gewesen sein. Die Sümpfe, welche nun dort liegen, waren damals gewiß Hasen des alten Dyrrachium uud des noch älteren Epidamnus. Gebirgswafser haben ihn versandet. Kein Hafen, der nicht gebraucht wird, erhält sich. Auch die Natur, wie die Meufchen, verfault und versumpft, wo sie die angebornen Kräfte nicht nützt. Arbeit nur ist in der allgemein gütigen Weltordnung gesundes Leben, was die Schrift mit dem Gesetz ausgesprochen hat: daß ob der Erbsünde das Brod im Schweiße des Angesichts zu verdienen sei. Die Stadt Dyrrachium stand neben diesem Hafen auf seiner West- und Nordküste, weit geschweift und wie Neapel in die Länge gezogen. Dort, eine weite Strecke neben den Sümpfen von slowenisch? Nichts von alledem, die Herren wollen es sich selbst nicht gestehen, daß sie noch so tief in der „deutschen Knechtschaft" stecken, daß die nationalen Doktoren von den Rezepten, die sie anderen verordnen, selbst nichts wissen wollen, kurz, daß das ganze slovenische Programm für sie selbst nur ein werthloses Stück Papier ist. Und so werden die besten Kräfte, irregeleitet durch ein Phantom unmöglicher Nationalitätsentwicklung, in nutzlose» Agitationen und Kämpfen aufgerieben, es werden selbst rcin sociale Zwecke durch Zersplitterung und Absonderung geschädigt, und mit der nationalen Entwicklung selbst geht es nach dem eigenen Geständnisse der Gegner rückwärts statt vorwärts. Muß da nicht einiges faul sein im Staate Dänemark? Zur Lage. Nach Mittheilungen aus London und St. Petersburg hat man die Hoffnung anfgegeben, eine entsprechende „Kongreßformel" zu finden. Die Bemühungen in dieser Richtung sind als eingestellt zu betrachten. Seitens des englischen Kabinetts wird mit der Eröffnung des Parlaments die Ankündigung entscheidender Schritte erwartet. Die Rüstungen vonseite Rußlands nehmen immer großartigere Dimensionen an. Nachdem vor vierzehn Tagen die Bildung von 48 neuen Reserve-Jnfanteriebataillonen angeordnet worden, verfügt ein kaif. Decret abermals die Formierung von 48 solchen Bataillonen. Aus diesen Bataillonen werden drei Reserve-Infanteriedivisionen formiert, wodurch sich die Zahl der russischen Infanteriedivisionen auf 62 erhöht, nämlich 41 Linien-, 3 Garde-, 3 Grenadier-, 1 kaukasische Grenadier-und 14 Reserve-Infanteriedivisionen. Das nämliche kais. Decret befiehlt die Bildung von 3 neuen Rcserve-Artilleriebrigaden, mit einem Stande von 144 Geschützen. Es sind auch bereits die Generale ernannt, welche diese Brigaden befehligen sollen. Die Ufer des Marmara-Meeres von Rodosto bis San Stefano werden auf Anordnung des Generals Tottleben eiligst befestigt, 10,000 Maun sind damit beschäftigt. Was England betrifft, so könnte die Tätigkeit im Flottenwesen nicht größer sein, wäre der Krieg schon erklärt. Aus Woolwich berichtet man die Absendnng ungeheurer Massen Geschosse aller Art, namentlich nach Malta. Auch für die indische Regierung wird eine gewaltige Bestellung vou Feldkanonen in diesem Augenblick ausgeführt. Dem an die Freiwilligen gerichteten Aufrufe haben bereits mehrere Taufende entsprochen, die ihren Namen für den auswärtigen Kriegsdienst einzeichnen, während diese bürgerliche Truppe gesetzlich nur verpflichtet ist, im Falle eines seind- Süden über den Westen, sind deren Spuren deutlich zu verfolgen. Und auch gegen den Norden findet man sie in breiter Erstreckung, so daß es wahrscheinlich wird, daß auch dort Dyrrachium das Meer erreicht habe, wo es sich mit einem ändern Busen in das Land eingegraben hat, und sich also desgleichen das andere geographische Wort des Thukydides: „die Stadt, welche auf einem Isthmus liegt," völlig erwahrt zeigt. Ein ungeheures, wirklich ein großstädtisches Gebiet. Ich fand nicht nur Säulenstümpfe, Capitäle, Gesimsstücke, Mauersteine, auch römisches Ziegelgemäuer aus dem Boden aufsteheud, Schutthügel darum angesammelt, sondern auch den Grundriß einer Basilika, die Apsis noch ganz vorhanden. Myrten, Granatbüsche blühen eben darauf. Man zieht jetzt kreuz und quer Gänge in diesen wüst gelassenen Anger, um sich Steine ans diesem Grab einer einst so mächtigen Stadt zum Neubau einer anderen zu hole«. Dies dürfen wir nicht kritisieren und verurtheilen. Unsere Wissenschaft macht es ja nicht anders. Sie zieht auch Gräben nnd holt sich antike Quadern heraus und verleugnet sie, wie es hier ein türkischer Baumeister in Durazzo ge- licheu Eiufalls deu heimischen Boden zu ver-theidigen. Als Dritter im Bunde — wol höchst wahrscheinlich mit England — schreitet nun auch der Sultan zu Rüstungen. Die Rekrutierung ruft 95,000 Mann unter die Fahnen. Außerdem werden auch Freiwillige angeworben. Und was das Außerordentlichste, die Truppen der Konstanti-nopler Garnison haben eine Abschlagszahlung auf ihren rückständigen Sold für drei Monate erhalten. Die von Wiener Blättern als nahe bevorstehend gemeldete Besetzung Bosniens wird dementiert. Es soll sich lediglich um die Vorbereitungen handeln, der Moment des Entschlusses aber noch nicht als gekommen erachtet werden. Inzwischen erfährt die Berliner „National-Zeitnng" aus London, daß seitens der italienischen Regierung bedeutende Rüstungen vorgenommen werden und daß dieselbe für den Fall der Besetzung Bosniens durch Oesterreich eine Expedition nach der albanesischeu Küste vorbereitet. Parlamentarisches. Abgeordnetenhaus. Sitzung vom 30. April. Abgeordneter Herbst referiert über den Antrag des Strafgesetzausschusses, betreffend ein abgekürztes Verfahren bei Gesetzentwurfberathungen, wornach nur über jene Pa-ragraphe, zu denen positive Anträge gestellt werden, eine Spezialdebatte zulässig sein soll, uud der Ausschuß auch während der Vertagung des Reichsrathes und nach Schluß der jetzigen Session, seine Arbeiten solle fortsetzen können. In der darüber eingeleiteten Debatte hob der Berichterstatter, der Opposition der Herren Kronawetter, Promber und Prazak gegenüber hervor, daß der Zweck des Antrages sei, zwecklose, in keinen positiven Antrag auslaufende Reden zu vermeiden. Das Haus uahm die Anträge des Ausschusses unverändert an. Der im Laufe der Sitzung in der Uniform der eben erlangten Generalswürde erschienene Landesvertheidiguugsminister Horst wurde von allen Abgeordneten aufs herzlichste beglückwünscht. — Nächste Sitzung hente. Im Fortschritts klub wurde ein Antrag Skene's angenommen, dem zufolge in einer auf heute anberaumten Sitzung die Stellung der Partei zu den inneren und äußeren Fragen besprochen werden soll. Tagesneuigkeiten. — Zur geschäftlichen Seite des eventuellen Krieges. Ans Triest nach Wien gekommene Banquiersbriefe wissen bereits von zahlreichen Abschlüssen zu melden, welche dortige Fir- than. Ueberall und in allem lebt die heutige Welt noch in den Resten und Formen, Gedanken und Bausteinen des alten. Unbewußt und unüberlegt, auch etwas selbstbewußt und hochmüthig, gestehen wir nns dies nur nicht immer ein. Endlos setzt sich diese Fläche der antiken Stadtquartiere gegen Norden zu fort. Der Blick dorthin mahnt an den auf das Delta von Egypten. Das Land ist ähnlich grün. Hinter der Stadt im Westen, sie deckend gegen die See, steht ein mäßig hohes Vorgebirge, ein langer Hügelzug, dünenartig. Er muß mit von dem alten Dyrrachium bewohnt gewesen sein. Je näher man ihm kommt, desto mehr Säulentrnmmer decken die wüste Cam-pagna. Schafherden weideten darauf. Nur auf der äußersten Zungenspitze dieses Flachlandes stehen heute Häuser. Nicht größer als ein Dorf ist Durazzo, und nur das letzte Cap haben die Vene-tianer befestigt. Daß sie die eigentlichen Zerstörer der Stadt oder doch wenigstens ihrer prächtigen Ruinen gewesen, thnn die Mauern dieser Festung dar. Beinahe jeder Stein derselben ist als Bruchstück eines edleren Baues zu erkennen. So sind oort Marmorbilder eingelassen, eine Victoria, die men mit den Vollmachtträgern der englischen Kriegsintendanz zu Liefernngszwecken abgeschlossen haben. Es sind namentlich große Henqnantitäten angekauft und bereits nach Gallipoli, wo bekanntlich eine, auch Kavallerie umfassende englische Militär-„Kolonie" etabliert ist, dirigiert worden. — Gegen Verbrennung oder Verbrühung ist Pfeffcrmünzöl eines der besten, aber wenig bekannten Mittel. Ans die verletzte Stelle gelegt oder gestrichen, bringt es rasche Erleichterung und baldige Heilung ohne Schramme. Man sollte deshalb dieses Oel, das billig ist, immer vorräthig haben. Bis zn dessen Anwendung kann man den verbrannten Theil zur Linderung der Schmerzen unter Wasser halten. Man kann das Pfeffermünzöl auch znr Hälfte mit Glycerin vermischen, und so läßt es sich mit Vortheil auch bei erfrorenen Gliedern benützen. In englischen Spitälern wendet man gegen Verbrennung mit sehr gutem Erfolge eine Mischnng von 2 Theilen Collodium und 1 Theil Olivenöl an, welche stets vorräthig gehalten wird. — Ein Anssprnch Charles Sealsfiel d s. Die „N. fr. Pr." bringt aus dem Nachlasse des genannten berühmteu Schriftstellers (eines ge-bornen Ocsterreichers) unter anderen Aphorismen nachfolgende Charakterisierung von Nationen: „Nationen sind größere bürgerliche Gesellschaften. So wie bei kleineren Gesellschaften aber der Erfolg von ihrer besseren oder schlechteren Erziehnng abhängt, so auch bei größeren, bei Nationen. Wir wnndern uns über die Erfolge der englischen Nation. Ihre herrschende Weltstellung ist uns ein Räthsel. Das Wthsel löst sich mit dem einfachsten Worte: VVoUbuilt,. 'Ibs 6uAli8b nirtion is vslibuilt — wohlerzogen, wohlorganisiert; alle ihre Bestandtheile, ihre Glieder verrichten die Function mit der, möchte ich sagen, angebornen Pünktlichkeit, die wir an ihren einheimischen Produkten bewundern. Der englische Adel ist der vorzüglichste der Welt, der Soldat der beste, der Seemann, wenn nicht der erstbeste, der zweitbeste, so herab bis zum gemeinsten Mann. Diese Resultate wurden durch Jahrhunderte erzielt durch eine eonsequeute Volkserziehung, so wie die deutsche Nation dnrch Jahrhunderte verzogen wurde. Wir möchten die englische Nation >v6llbui1t, die dentsche verzogen, die amerikanische unbuilt — noch nicht erzogen nennen. Sie wird cs aber werden, sie muß die Flegeljahre noch durchmacheu." Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. — (Eiue Waisenanstalt für Mädchen) soll in Laibach in dem von den Frl. Lichtenthnrn zn frommen Zwecken hinterlaffenen.Hanfe Nr. 63 und 64 (alt) der unteren Polanagaffe unter der Leitung der barmherzigen Schwestern errichtet werden. eine Trophäe aufgerichtet hat und einem verwundeten Krieger daraus den Lorbeer reicht; ein Centaur und anderes. Aber alles römische Arbeit. Nicht ein Stein, dem ich den griechischen Meißel angesehen hätte. Die Römer mögen mit diesen noch älteren Resten vorher hier dasselbe gethan haben, was die Venetianer wiederholten. Merkwürdig, daß die beiden Völker, welche so ansehnlich in ihren Neubauten waren, so wenig Achtung für ihre Kunst hatten, die sie vorfanden. Bei dem österreichischen Konsul Ballerini zeigte man mir zwei gute römische Köpfe, befouders schön eine Franenbüste mit compliciertem Haarputze. Auf dem östlichen Ufer des Golfs und Hafens von Dyrrachium, wo es also auf der Via Egnatia weiter ging, steigt Hügelzug hinter Hügelzug auf, bis es endlich Berge und Gebirge werden, alle in gleicher Linie mit der Seeküste laufend, von Nord nach Süden. Auf einer der ersten Stufen des Inlandes schimmert weiß die Ortschaft Kroja, der Geburtsort des gewaltigen Giorgio Castriota, den die Türken ob seiner Stärke Skanderbeg — Alexander magnus — nannten. Gegen Süden ist der Golf nur durch so schmales und niedriges — (Auf der Straße geboren.) Am 29. April — erzählt „Narod" — kam ein Bauernmädchen auf der Wienerstraße nach Laibach, um sich in die Gebäranstalt zu begeben. Bei Bezjigrad, gegenüber von St. Christoph, überraschten sie aber die Wehen, die Arme mußte sich auf eineu Fichtenstamm niederlafsen, wie sie dort an der Straße aufgeschichtet sind. Arbeiter, welche in der Nähe beschäftigt waren, und ein zufällig anwesender gutherziger Herr sahen, daß da etwas Ungewöhnliches vorgehe. Als sie sich der Armen näherten, hatte diese bereits einem kräftigen Mädchen das Leben gegeben. Man brachte Mutter und Kind mit Hilfe zweier menschenfreundlicher Milchweiber, welche des Weges daher kamen, nach Bezjigrad zu gutherzigen Leuten, der Herr aber, den der Zufall znmGebnrts-zeugen gemacht, übernahm es gutwillig, diese Rolle als Tauspathe zu Ende zu führen. — (Tagesordnung des Laibacher Schwurgerichtshofes.) Am 13. Mai: Sleme Martin wegen Verbrechens des Todtfchlages; Eisenbacher Theresia wegen Brandlegung; am 14. Mai: Vadnal Mina wegen Brandlegung; am 15. Mai: Lazar Josef wegen Kreditspapierfälschung; am 16. Mai: Sknmanc Gertrud wegen Kindsmord; ie Ministerialverordnung vom 18. Mai 1874 sagt: „Ohne den Zweck der Volksschule zu alterieren, ist bei der Vertheilung des Lehrstoffes in den Lehrplänen anch auf jene Schüler Rücksicht genommen, welche ihre weitere Bildung in einer Mittelschule anstreben." Der Realienunterricht ist ein auch in den Maueru der Volksschule berechtigter und kein Stiefkind oder Aschenbrödl, nur ermahnt der Artikel: cs möge mit dem Realienunterrichte in der Volksschule ein Schwindel nicht getrieben werden; zu dem Realien-unterricht gehören: Erdkunde (Kenntnis der Heimat und des Vaterlandes), Geschichte (historisch denkwürdige Begebenheiten, Biographien berühmter Männer), Naturgeschichte (Kenntnis der Naturreiche), Naturlehre (Verständnis der Naturerscheinungen). — Aus der Rundschau auf Schulgebiete fremder Länder entnehmen wir, daß die kroatisch-slavonische Landwirthschastsgesellschast aufgefordert wurde, die Errichtung von Gemeinde-Schulgärten zu unterstützen; daß in Preußen eben auch auf das Gedeihen gewerblicher Fortbildungsschulen hingearbeitet wird; daß Brasilien 2.945,600 schulpflichtige Kinder besitzt, von denen nur 187,900 öffentliche Schulen besuchen. — Aus deu Lokalnachrichten citieren wir folgende bemerkenswerthe: 1.) bei den Lehrbefähigungsprüfungen, welche am 15. v. beendet wurden, trat ein Kandidat der Bürgerschule noch vor Beginn von der Prüfung zurück, indem er sich auf die Volksschule beschränkte, ein zweiter wurde nur für die Volksschule approbiert, zwei erhielten ein Zeugnis Nr. II, zwei eines Nr. III. Von den angemeldeten Kandidaten der Volksschule war einer zur Prüfung nicht erschienen, zwei erhielten ein Zeugnis Nr. II, fünf eines Nr. III, einer eines Nr. I V; von den Kandidatinnen erhielt einer ein Zeugnis Nr. II, zwei eines Nr. III; aus der italienischen Sprache wurde ein Zeugnis Nr. I ertheilt; 2.) bei den Vereinsabenden in Laibach wird auch der Ton-mnse durch Vortrag klassischer Klavier- und Ge-saugspieceu entsprechender Tribut geleistet/ 3.) in einer Lokalkorrespondenz „aus Jnnerkrain" wird eine bessere Entlohnung der Volksschullehrer in Kram angestrebt; in einer zweiten „vom Karste" wird über den Mangel an Jnventargeräthen, Lern- und Lehrmitteln in den Volksschulen Krains Klage geführt; in einer dritten aus „Loitsch" werden die Ortsschulräthe aus Krain ausgefordert, den Unterricht und die Kindererziehung in der Schule kräftig zu unterstützen; 4.) Schuldienste sind zu besetzen in: Prcloka (Tscherncmbl), Stockendorf (Tfchernembl) und Hülben (Krainbnrg). — (Ein Dinrnist) wird beim Bezirksgerichte in Stein ausgenommen. Gesuche sind binnen 8 Tagen beim genanuten Bezirksgerichte zu überreichen. — (Landschaftliches Theater.) Die mimisch-plastischen Darstellungen des Leidens Christi wurden gestern auf der Bühne unseres Schauspielhauses von 16 Mitgliedern deS Klagenfurter Stadttheaters unter Leitung des Schauspielers Herr» Ludwig Deutsch und unter entsprechender Harmo-niumbegleitung auf Grund künstlerischer Auffassung in anständigen, zeitgemäßen Kostümen und in erhebender, erbauender und zur Andacht stimmender Form vollzogen. Von den vorgesührten zwölf Bildern: „Das letzte Abendmahl", „Christus am Oel-berge", „Der Judaskuß", „Pontius Pilatus", „Loes Lowv", „Der Kreuzfall", „Das Schweißtuch der Veroniea", „Die Kreuzerhöhung", „Tod Christi", „Abnahme Christi", „Grablegung Christi" und „Auferstehung Christi" erfuhren „Das letzte Abendmahl", „Leee Loiuo" nnd „Der Tod Christi" meisterhafte Darstellung, das Publikum war von der großartigen Leistung des Herrn Deutsch, welcher den „Christus" darstellt, überwältigt. Herr Deutsch ist als Mimiker Künstler, kein Zuviel, kein Zuwenig stört die in größter Rnhe vor uns vorüberziehenden Bilder, die Gruppierungen präsentieren sich deutlich, jede mit-wirkende Person tritt entsprechend hervor, die Darstellung des Gauzen befriedigte das Publikum vollständig, und cs ist diesmal ein Act der Gerechtigkeit, wenn wir sämmtliche Bewohner Laibachs, alle Schichten der hiesigen Bevölkerung, auf diese künstlerischen und erbaulichen Darstellungen aufmerksam machen. Die Darstellungen des Leidens finden heute und morgen; Sonntag den 5. d. M. finden zwei Vorstellungen statt. — (Exportlustige P h arm a c eu t e n.) Das österreichische Ministerium des Innern hat der hiesigen Landesregierung mitgetheilt, daß aus dem Anlasse, daß dem Petersburger Medizinalrathe und dessen Präsidenten in letzterer Zeit eine große Anzahl von Eingaben österreichischer Pharmacenten zu gekommen ist, welche um die Erlaubnis bitten, die von ihnen entdeckten Heilmittel nach Rußland eiu-führen zn dürfen, knndzninachen ist, daß ähnliche Gesuche nach den in Rußland bestehenden Vorschriften an das Finanzministerinin und nicht direkt an den Medizinalrath oder deffcn Präsidenten zu richten sind, nnd daß daher bei Nichtbeachtung dieser Verordnung die betreffenden Gesuche unberücksichtigt bleiben. ______________________________________________ Witterung. Laibach, 2. Mai. Morgens die Alpcn klar, später ausgiebiger Regen, windstill. Wärme: morgens 7 Uhr 12 8°, nachmittags 2 Uhr -j- 13 1° 6. (1877 > 118°; 1876 10 8° 0.) Barometer 730 55 mm. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -s- 13 5°, um 2 2° über dem Normale.____________ Angekoulinene Fremde am 1. Mai. Hotel Stadt Wien. KlanW, Bezirkshanptinami, und Bc-govi>!. Stein. — Evik, Friedland, Friedrich. Kauflcutc; Stowasser, Schnek und Nikolic, Wien — Ovin, Verwalter, Radmamisdorf. — Ferretti, Italien. Sicß. Bankdirektor; Purgleitner, Apotheker, und Kühn, Graz — Worf, Reichenberg. Hotel Elefant. Tmnker, Arzt, Loitsch. — Kern, Obcr-lientenant, Vir. — Kanschegg, Steuer-Oberinspektor, Stein. — Mattanovic. Altenmarkt. — Kahn, Reisender, Linz — Stöklinger, Poutafel. — Fendrich, Kaufmann; Dr. Reitlinger, Professor, und Kelhay, Wien. Hotel Europa. Loser, Gorz. Kaiser von Oesterreich. Dietz Anna, Klagcnfnrt. Mohren. Jcrbnisck, Feistriz. — Sertic, Krainburg. — Dolinar, Villach. — Sodja, Triest.______________________ Verstorbene. Den l. Mai. Jakob Wilsan, Sträfling, 35 I., Kastellberg, Stickschlagsluß infolge Sclbstcutleibung. — Maria Pncihar, Schnhmacherswitwe, 68 I, Petcrsstraße Nr. 45, Lungenlähmung. _________ Lebensmittel-Preise in Laibach am 1. Mai. Weizen S fl. 43 kr., Korn 6 fl. 34 kr., Gerste 5 fl. 69 kr., Hafer 3 fl. 41 kr., Buchweizen 5 fl. 85 kr., Hirse 6 fl. 50 kr., Knkurutz 6 fl. 60 kr. per Hektoliter; Erdäpfel 3 fl. 5 kr. per 100 Kilogramm; Fisolen 10 fl. per Hektoliter; Rindschmalz 94 kr , Schweinfett 82 kr., Speck, rischer 70 kr., geselchter 74 kr., Butter 80 kr. per Kilogramm: Eier 2 kr. per Stück; Milch 7 kr. per Liter; Rindfleisch 54 kr., Kalbfleisch 54 kr., Schweinfleisch 68 kr. per Kilogramm; Heu 1 fl. 90 kr., Stroh 1 fl. 78 kr. per 100 Kilogramm; hartes Holz 6 fl. — kr., weiches Holz 4 fl —kr. per vier C-Meter; Wein, rother 24 fl,, weißer 20 fl. per 100 Liter.__________________________________ Freiwilliger Nealitäten-Vcrkauf. In Lubetschna bei Cilli (Steiermark) werden circa 85 Joch Aecker, Wiesen, Wald nnd Hutweide, nebst Häusern und Wirtschaftsgebäuden (die Realität entweder gefammt oder parzellenweise) billigst verkauft. — Näheres beim Herrn ^»lcod «1i Leuts, in Cilli. (211) Gedenktafel über die am 7. Mai 1878 stattfindenden Li-citationen. 2. Fcilb,, Pirz'sche Real., Kosese, BG. Stein, — 2. Feilb., Zadu'sche Real., Jasen, BG. Feistriz. - Reass, 2, Feilb,, Bostjam'ic'sche Real,, Grdb. aä Semonhos, BG. Feistriz. — 2. Feilb,, Maurtt'schc Real,. Dornegg, BG. Feistriz. — 2. Feilb., Ncme'sche Real,, Bitinje, BG. Feistriz, — 2. Feilb, Köbel'sche Real , Selo bei Zagorica, BG. Rudolsswerth. — 2. Fcilb., Krasovic'sche Real., Herein-dorf, BG. Rudolsswerth, - 2. Feilb., Sinkovic'sche Real., Hercindorf, BG. Rudolsswerth. - 2 Feilb,, Kukinauu'sche Real,, Karlovic, BG. Rudolsswerth. — 2. Feilb., Ros-mann'sche Real,, Obcrsorst, BG. Rudolsswerth, — Rcass. 3. Fcilb,, Brozie'sche Real,, Jaseu, BG. Feistriz. — Rclic. Vicic'schcr Real., Zarc?ica, BG. Feistriz, — Rcass. 3. Fcilb,, KaM'schc Real., Goriskavas, BG, Nasscnsuß. — 1. Fcilb., Pctschnik'schc Fahrnisse, BG. Krainburg. Telegramme. Rom, 1. Mai. In der Kammer erklärte der Ministerpräsident und Minister des Aeußern auf eine bezügliche Interpellation, daß die Gerüchte über Vermittlung Italiens in der Orientfrage unbegründet seien. Italien will sich den Verwicklungen möglichst fern halten. Paris, 1. Mai. Die Ausstellung wurde feierlich eröffnet, Erzherzog Leopold wohnte dem Acte bei, der Handelsminister hielt eine Ansprache. Mac Mahon mit den fremden Prinzen durchschritt die Ausstellung, welche einen prachtvollen Anblick gewährt. Die österreichisch-uugarische Abtheiluug gewährt einen hübschen Anblick, obschon selbe noch unfertig ist. London, 1. Mai. Reuters Bureau meldet aus Konstantinopel: Tottleben gelang es nicht, ein Einvernehmen betreffs des gleichzeitigen Rückzuges zu erzielen. Konstantinopel, 1. Mai. Der britische Konsul zu Trapezunt empfing eine Deputation der Bevölkerung Batums, welche erklärte, sich dem Einmarsch der Russen widersetzen zu wollen, und den Schutz Englands verlangte. Die für Donnerstag den 2. Mai aiigekündigte AlVor^ung lies Dro!. Semriell WS"- findet Sonntag den 5. d. M. abends halb 8 Uhr im Rcdoiitensaale statt. Ein schr clcgantcr, lcichter Wiener Kutschierwagen und zwei Paar hübsche Pferdegeschirre sind zu verkaufen. Näheres Ballhausgasse Nr. 8. (210) 3—3 Karl S. Till, u, Aapicrlmmlüliig, Kailmllsp^ A ii, Unicc llcr TcanMe 2. Reich sortiertes Lager aller Bureau- and Comptoir-Rcqui-sitcn, Schreib- und Zcichucnmaterialien. Affichcu- nnd Plirkpapicre, Farbe», Bleistifte, Stahlfeder», Siegellack, Copicr-, Notiz- uud Geschäftsbücher, Briefpapierkassetten sammt Monogrammen. (158) 15 Herren-Wäsche, eigenes Erzeugnis solideste Arbeit, bester Stofs und zu möglichst billigem Preise empfiehlt 0. .1. Hamann, Hauptplatz Nr. 17. 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Prämienanlehen Wiener Anlehen . . Actien v. Banken. Kreditanstalt f.H.u.G Escompte-Ges., n.ö. Vtationalban!. . . . Actien v. Transport Unternehmungen. Alföld-Bahn . . . . . Donau-Dampfschiff-Elisabeth-Westbahn , Ferdinands-Nordb. . Franz-Ioseph-Bahn. Galiz. Karl-Ludwigb Lemberg - Czernowitz -Lloyd-Gesellschaft . 60 65 64 15 71 60 320 — 105 75 110 25!110 75 119 50 120 - Ware 60-!-0 64 30 71 70 322'— 106 25 137-50 85 50 76-25 78'-79 50 103 25 73 25 89 25 204 25 783 10950 367 163 50 2002 123 50 238 75 137 75 86--76 50 78 50 80 5V 103-7 73 75 89 50 204 50 785'— 110— 369'-164 — 2005 124— 239 25 115 50! 116-405 — 408 — Nordwestbahn .... Rudolfs-Bahn .... Staatsbahn............. Südbahn................ Ung. Nordoftbahn . . Psanllbrieje. Bodcnkreditanstalt in Gold............. in osterr. Währ. . . Nationalbank........... Ungar. Bodenkredit- . Prioritätrj-Obkig. Elisabethbahn, i.Em. Ferd.-Nordb. i. Silber ranz-Ioseph-Bahn. )aliz.K-Ludwigb,l.E. Oest. Nordwest-Bahn Siebenbürger Bahn Staatsbahn, 1. Em. Südbahn L 3 Perz. „ L 5 „ . Privatlose. Kreditlose........... Nudolfsstiftung. . . Devisen. London .............. Geld 103— 108— 250 — 70 -106-50 108 50 90 75 98 50 94 75 Ware 103 50 109— 25050 70 5V 107— 109-91— 98 65 95— Gekäsorten. Dukaten............ 20 Francs . . . . 100 d. Reichsmark Silber............ 94-25 107 8840 103 25 87-50 62 50 159-50 H250 94' 159' 1450 122 85 578 9-83',. 60 60 106 60 94-75 107 50 l8'70 103 75 88'— 62 75 16l.— 113— 94 25 159 50 15 — 122 90 5 80 9 84 60 65 106.80 Telegrafischer Kursbericht am 2. Mai. Papier-Rcntc 60 35. — Silbcr-Rcntc 63,95. — Gold-Rente 71 —. — 1860er Staats-Anleheu 110 75. — Bank-acticn 794. — Krcditacticu 201 50. — London 123 25. — Silber 106.85. — K. k. Münzdukatcu 5 81. — 20-Francs-Stücke 9 87. — 100 Reichsmark 60 80. Druck von Jg. v. Kleinmayr L Fed. Bamberg. Verleger: Ottomar Bamberg. Für die Rcdaction verantwortlich: Franz Müller.