ynruurnirtir- Uatha««gasse Skr. 8 (frroinfT'iiSt» r»»l>» <«ii t Mutn Mi ««cd- a. lUi) »»» 11—1* 0)i v«r». [ t—Wi>intfn «smn »>«> ■ ■MRjrtni. uaobf« «,». [ tafosgcx m»t tert*fiftti«f, ■ •tlallia ngia • M IM Vomldiii 3ie Südmark" »it dem Hioman: Fea, bei. Aachktänge zum ZZurenkriege. Die Resolution, mit der die Buren-Delegierten in Bereeniging ihre Zustimmung zum Friedens-jchlusse motiviert haben, ist in der Würde und Schlichtheit ihrer Sprache ein historisch*» Dokument trften Range». Sie lautete Die Versammlung von Vertretern de« Volke» beider Republiken, der südafrikanischen Republik und de» Oranje-Freistaate«, gehalten in Bereeniging. hat «it Bedauern von den Bedingungen Seiner Majestät Regierung Kenntni« genonimen, welche dieselbe für die Beendigung der Feindseligkeiten stellt, und auch von ihrer Mitteilung, daß diese unverändert ange. »ommen oder abgelehnt werden müssen. Sie de-dauert, daß Seiner Majestät Regierung sich absolut Woeigert hat, mit den Republiken aus der Basi« luiserer Unabhängigkeit zu unterhandeln oder un-seren Regierungen zu gestatten, sich mit unserer De-putaiion in Europa in Verbindung zu setzen. Unser Volk ist immer der Ansicht gewesen, daß e« nicht allein aus Grund de« bestehenden Rechte», sondern auch infolge der großen Opfer, die ti für die Unabhängigkeit gebracht hat, einen , begründeten Anspruch auf diese Unabhängigkeit hat. l Die Versammlung hat den Zustand von un-serem Land und Volk ernstlich erwogen, und zwar vor allem folgende Punkte, nämlich: I. Daß die von den englischen Militärbehörden eingeschlagene Kriegspolitik zu einer allgemeinen Verwüstung de» Grundgebiete« beider Republiken, zum Niederbrennen der Wohnsitze und Dörfer, sowie z»r Bernichtuna aller Exiftenzmittel und Zerstörung aller Hilfsmittel geführt hat, welche für den Unter- Z>er Aluch des Yaters. Nach den Mitteilungen eines Irrenarztes. Er war früher «in reicher, tätiger Geschäft«. «a»n uub ein sehr angenehmer junger Lebemann gewesen. Gar viele vornehme Herren hatten ihn ihren Freund genannt, und die Damen hatten ge. suaden, daß der reiche, noch junge Kaufmann sehr liebentwürdig sei. Jetzt weilte er. und zwar schon eine Reihe von Jahren, in einer Jrrenheilanstalt. Er war geisteS-krank; alle feine Freunde halten ihn vergessen, und von seinem einst so gerühmten Witz, von seinen ge» selligen Talenten war keine Spur mehr vorhanden. In einem langen, schmutzigen, abgetragenen Eewande, mit verwilderten Haaren, von denen lange vor der üblichen Zeit schon viele die graue Farbe angenommen und mit bleichen, eingefallenen Zügen —, die Augen jedoch bedeutungsvoll und ßarr fo schlich er, da die Zeit seine ehemaligen tobenden Anfälle in stillen Trübsinn verwandelt halte, und eine strengere Aussicht über ihn entbehr, lich schien, in den langen Gängen der Heilanstalt anher, meist leise vor sich hin murmelnd oder tief in Gedanken versunken. Der weite Garten der Anstalt, der — sonderbar genug — zugleich der ehemalige Kirchhof der an- Keazenden kleinen Dorfgemeinde war, der zwar \i nicht mehr zu Beerdigungszwecken benützt wurde, ans welchen aber noch alle Gräber und Grab-«oaumente in gut erhaltenem Zustande sich be-fanden, dieser Kirchhof diente bei günstiger Wit> terung zum Erholungsplatze für die unglücklichen Be-wohner de« Hauses !der Leiden. Aber der geisteskranke Kausmann war nur selten zu bewegen, diesen Erholungsort aufzusuchen. Selbst bei dem schönsten Wetter suchte er lieber Llai anderen Platz auf, alt diesen friedlich da» 'graben Gottesacker. Mi, Sonntag, 20. IM 1902. halt unserer Familien, den Bestand unserer Kriegs-Heere und die Fortsetzung de« Kriege« notwendig sind. 2. Daß die Wegsührung unserer gefangenen Familien zu einem unerhörten Zustande von Leiden und »rankveiten gesührt hat, so daß in kurzer Zeit ungefähr 20.000 unserer Lieben dort gestorben sind und dir fürchterliche Aussicht besteht, daß bei Fort, fetzung de« Krieges unser gesamtes Geschlecht auf diese Weise auSsterben kann. 3. Daß die Kaffernstämme innerhalb und außer» halb der Grenzen der Gebiete beider Republiken fast alle bemannet find und an dem Krieg gegen uns teiilnehmen, durch die Begehung von allerhand Greueltaten in vielen Distrikten eine» unerträglichen Zustand geschaffen haben. So ist eS noch unlängst im Vrijheid-D,strikt geschehen, daß 56 Buren auf einmal auf scheußliche Weise ermordet und ver-stümmelt worden sind. 4. Daß durch Proklamation der Feinde, mit deren AuSsührung bereits begonnen worden ist, die noch kämpsenden Bürger mit Verlust all ihrer be weglichen und unbeweglichen Habe und so mit voll ständigem materiellen Untergang bedroht sind. 5. Daß eS durch die KriegSumstände sür unS seit langem unmöglich geworden ist, die vielen Tausende, von unseren Heeren gemachten Krieg«-gefangenen festzuhalten, und daß wir so dem briti-schen Heer wenig Schaden zufügen können, während die durch die britische HeereSmacht gefangenen Bürger außer Lande« gebracht werden, und daß. nachdem der Krieg fast drei Jahre gedauert hat, nur noch ein kleiner Teil von der Streitmacht übrig bleibt, mit der wir den Krieg begonnen haben. 6. Daß dieser kämpsende Ueberrest, der nur einen kleinen Teil unseres Volke« ausmacht, gegen eine überwältigende Uebermacht de« Feinde« zu kämpfen hat und sich in dem tatsächlichen Zustand von Hung»rSnot und Entbehrung der nötigsten 27. Jahrgang. Mit aller Kraft sträubte er sich dagegen, wenn man ihn mit Gewalt veranlassen wollte, in den Garten hinabzusteigen, und behauptete, e« müsse zwischen ihm und einem anderen da unten zuvor noch manche« in« Reine gebracht werden, «he er sich «nachließen könnte, den Garten zu besuchen. Eine« Abend« trat ich noch zu später Stunde in sein Zimmer. Er war allein. — der Wärter hatte ihn für kurze Zeit verlassen. Er stand, al« ich eintrat, ruhig am Ofen und starrte gedanken-voll vor sich hin. Al« er mich bemerkte, kam er mir aber so» gleich entgegen und schlug in meine dargebotene Hand freundlich ein. Sein Wesen schien mir heute mehr gesammelt al« sonst, seine Augen hatten etwa« weniger von jenem bedeutungsvollen grellen Glänze, woran der Kundige sofort den Wahnsinn erkennt, — ja es schien sogar, als wenn sich eine gewisse Heiter» keit über ihn verbreitet hätte. Auf meine Frage, wie er sich befinde, er» widerte er: — Gut, recht gut! Dann aber trat er ganz nahe an mich heran, ergriff meine Hand und sprach leise und vertraulich: — Es ist mir recht lieb, daß Sie mich noch heute besuchen und daß ich gerade allein bin. Denn Ihnen Herr Doktor, kann ich eS schon vertrauen; Heute noch, noch heute in dieser Nacht, wird e« anders mit mir werde«. Heute wird sich mein Schicksal wenden. Heute war der schlimme, bös« Tag wirdkrjährig — und h«ut« noch werde ich e« tun. Dieser Tag. diese« Jahr darf nicht unbenutzt vorbeigehen. Ich werde zu ihm hinab in den Garten gehen, ich werde ihn ganz fanft zur Rede setzen, ihm gute Worte geben, — und geben Sie acht! heute verlohnen wir un« wieder, er und ich, und morgen bin ich wieder ganz wohl und schon weit von hier. Freilich, e« kann auch sein, nicht, da« muß ich nun abwarten. > Lebensbedürfnisse befindet, und daß wir trotz un» serer äußersten Anstrengung, unter Ausopferung von allem, wa» un» lieb war. nach redlicher Ueber« legung auf einen eventuellen Sieg nicht mehr rechnen konnten. Gezwungen durch vorstehende Umstände und Erwägungen, trägt diese Versammlung bei den Re-gierunaen darauf an. die Bedingungen der Regie» ning Seiner Majestät anzunehmen und namen» de« Volke« beider Republiken zu zeichnen. Das Schriftstück bildet zugleich eine drastische Charakteristik der englischen Krieg«sührung, ihrer Nenschen Grausamkeit und Rohheit und ihrer skrupel-losen Hinterlist. ^ Nocb sind übrigen« keine fechs Wochon feit dem Friedensschlüsse in Südafrika vergangen und schon zeigen sich die Engländer sehr besorgt wegen der weiteren Entwickelung der Dinge in den neue» Kolonien. Wenigstens wird das Bureau Reuter nicht müde, vor einer optimistischen Aussassunli zu warnen. In Johannesburg, so meldet man dem genannten Bureau, herrscht, seiidem Erlaubnis» scheine zum Ankauf geistiger Getränke au« Flaschen» lagern nicht mehr nötig sind, größere Trunkenheit als unter der Burenregierung. In der Presse und von der Kanzel wird Staatskontrolle des Handel« mit geistigen Getränken verlangt. Einbrüche mit Raub und Gewalttätigkeiten sind an der Tage«, ordnung. Die Straßen der Vorstädte sind bei Nacht unsicher und die Polizei ist den Verhältnissen nicht gewachsen. Die Militärbehörden verlangen für Lieferungen oder Dienstleistungen im Interesse der Wiederansiedelung der Buren ungeheure Preise und die Bure« befürchten, daß sie einen Teil der 3 Millionen L.-St., die ihnen beim Friedensschluß zum Wiederaufbau ihrer Farmen als freie Gabe versprochen wurden, werden ersetzen müssen. Da« — Dergleichen Reden, liebn Freund, sagte ich, dienen nur wieder dazu-- Er ließ mich nicht ausreden. — Nein, rief er, und seine Augen glänzten wieder stärker. Sie selbst, der sie ja doch nicht wahnsinnig sind, sollten jetzt mein Richter sein. Bin ich auch krank, so ist mir heute doch alles gut er» innerlich, wie es gewesen und wie sich alles zuge. tragen hat. Hören Sie mich nur an! Mein Vater, — das müssen mir viele bezeugen können, — war stet« «in h«ftig«r und jähzorniger Mann, und meine sanfte, gute Mutter, die hat er mißhandelt, stet« gekränkt und geplagt, bi« sie ihn zuletzt verlassen mußte. Sie ist bald daraus unter fremden Menschen vor Gram gestorben, obwohl sie noch jung war. Er hatte auch selbst gar kein Vermögen, ich habe von ihm nicht« erhalten, sondern alle« von meiner Mutter geerbt. Gleichwohl habe ich ihn doch sehr reichlich unterstützt und ihn niemal« der Not über-lassen, denn er war ja mein Vater. Ich gab ihm immer, selbst dann noch, al« ich erfuhr, daß er von meinem Gelde einem schlechten und falschen Frauenzimmer, die meiner Mutter Unglück gewesen, Geschenke machte. Schlecht und falsch war diese« Frauenzimmer, da« sage ich. und ich habe e« auch meinem Vater in« Gesicht gesagt, obwohl mein Vater da« nie wahrhaben wollte. Aber »ein Vater wurde auch selbst mit den Jahren nicht klüger. Er war schon ein Mann mit grauen Haaren geworden. Im Gegenteil, immer heftiger und unfreundlicher wurde er. Nicht« war ihm recht, sür nicht« wußte er mir Dank. Ich sollte ihn immer reichlicher unterstützen, ihm immer noch mehr geben, und immer fester hing er sich an jene« schlechte und falsche Frauenzimmer. Eine« Tage« — heute sind gerade 13 Jahre seit dem verflossen, oder ist e« vielleicht auch viel länger her, denn ich habe wäh. rend dieser Zeit selbst graue Haare bekommen und damal« war ich noch jung und kräftig — eine« Seite 2 war« allerdings ein Bruch de« Paragraphen 9 de« Friedentverlrage«. Die größte Sorge bereitet aber den Engländern die Haltung der Eingeborenen, welche sich allmählich ihrer Stärke gegenüber den Weißen bewußt werden. Die Engländer haben ihr« Herrschaft über die Eingeborenen stet« dadurch ausrecht zu erhalten v«-sucht, daß sie Zwietracht zwischen den Stämmen hervorriefen, allein diesel Mittel würde nicht mehr wirken, wenn den Eingeborenen klar gemacht wer-den könnte, daß daS Land doch eigentlich ihnen ge» hört und daß sie, wenn einig, mächtiger seien al« die weißen Eindringlinge. Ein englische« Blatt weist höhnisch darauf hin, daß Lord Milner seit fast einem Jahre in Johannesburg die Gewalt in Händen habe, allein daS Ergebnis fei, daß die Zu« stände dort schlimmer seien, als vor drei Jahren. .Die goldene Stadt", sagte die »Daily New«" zu« treffend, »ist unter unserer Herrschaft und wir machen jetzt die Entdeckung, daß dort nicht so leicht Ord-nung zu hallen ist, wie in PaU Mall. Bald wer« den wir von einem neuen Hamekon-Raid hören zur Rettung der Mädchen der goldenen Stadt vor den Gefahren der Polizei Milner«! Endlich wurde al« sicher prophezeit, daß die Reich«regierung im-stände sein werde, mehr eingeborene Arbeiter zu besorgen. Jetzt bringt jede« Telegramm neue Klagen. E« ist immer derselbe Inhalt: „Mangel an Ar« beitero." Der ,Time«*-Korrespondent berichtet, daß die Eingeborenen die Minen verlassen haben und nicht zurückkehren. Bergedlich schreien die Minenmagnaten nach ihren verlorenen Sklaven. Der Krieg hat da» soziale System Südasrika» voll-ständig umgekehrt. Die Vermutung ist schon ost ausgesprochen worden, daß die Wiederherstillung geordnet« Zustände in Südasrika viel schwieriger sein wird, al« die Zerstörung der von den Buren geschaffenen staatlichen Ordnung, allein diese Schwie-rigkeiten würden noch bedeutend gesteigert werden, wenn die Engländer eS sich beikommen ließen, die FciedenSbedingungen in einer anderen Weise, als sie von den Buren verstanden wurden und nur ver-standen werden konnten. au«zusühren. vernünftige stovenische Aauern. Ich bitte die löbliche Redaktion der „Deutschen Wacht" um die Veröffentlichung in einer der näch« fte» Nummer der „Deutschen Wache' folgender aus den in Nummer 50 erschienenen Artikel mit dem Titel .Vernünftige flovenifche Bauern" bezughabeu« den sachlichen Berichtigung: 1. ES ist nicht wahr, daß ich jemal« gesagt hätte: Deutsch zu sprechen ist eine schwere Sünde. Ich bezahl« dem Schreid«r dieser Behauptung von meinem Gehalt« 100 K, wenn er mir nachweist, Tag«« also kam er zu mir in mein Arbeitszimmer und verlangte aus« neue eine größere Summe von mir. Hiebei erklärte er mir offen, daß er. um sein Alter in Ruhe genießen zu wollen, jene« Frauen-zimmer zu heiraten beabsichtige. Ich habe jene Person von nun ab wie eine Mutter zu ehren. Jetzt war meine Geduld zu Ende. Ich weigerte mich diese«mal, da« Geld herzugeben, und ich sagte ihm offen und «hrlich in« Gesicht, daß ich «S nicht duldt» könn« und werd«, daß mein« tote Mutter durch dies« H«irat noch im Grabe beschimpft werde. Da aber geriet der Alte in großen Zorn und in seiner blinden Wut schimpfte er und fluchte m-iner Mutter im Grabe. Und wie «r diese» getan, wi« er nämlich meiner Mutter geflucht, da geriet auch ich in Zorn und hob die Hand gegen ihn auf, — sehen Sie, diese Hand war eS, — mit der schlug ich ihn in« Gesicht. Al« die« geschehen, ich wußte selbst kaum, wie e« gekommen, war der Vater aus« äußerste gereizt, er geriet in die höchste Wut und verfluchte mich und mein« Kinder, wenn ich einst welche besitzen sollte, im voraus. Gott würde mich sür meine heutige Tat schon strasen und verdammen, schrie er mich wütend an. Und zuletzt wünschte er. daß Gott meinen Verstand, weil ich ja immer klüger sein wolle al« mein eigener Vater, verwirren möge. Dana ging er davon, zog sich ganz von mir zurück und lebte in völliger Abgeschiedenheit. Ich schickt« zu ihm und li«ß ihm mehrmals Geld und Ver« Löhnung anbieten; er wollte aber nichts davon hör«n, wollte auch keine Unterstützung weiter von mir an« nehmen. Al» ich dann hörte, daß er sehr gebrech-lich geworden und wohl bald sterben würde, ging ,ch selber zu ihm. Er geriet aber bei meinem An« blick aus« neue in Zorn, hieß mich, ihn augenblick« lich verlassen und wiederholte seine Flüche gegen mich. Bald darauf starb er. Seinem ausdrücklichen letzten Willen gemäß durfte ich seiner Leiche nicht folgen. _Deutsche Macht- zu wem. wo und bei welcher Gelegenheit ich einen solchen Unsinn gesagt hätte. 2. E« ist nicht wahr, daß Pfarrer (a«l von dem Beschlusse de« OrtSschulrate«. den utraquistischen Unterricht an der Schule zu St. Leonhard einzu« führen, erst nachher Kenntnj« erhielt, sondern wahr ist e«, daß Pfarrer C'aSl von der betreffenden Si-tzung absichtlich fern« blieb, um vor der Oeffent-lichkeit den Schein feine« Gebartn« zu v«rfchlti«rn. Al« Schr-iber de« Ort«schulrate« übtrmittelt« er vor d« Sitzung dem Obmanne Janii: ein bi« aus die Stelle de« Beschlusse« von ihm selbst fertig ge« schrieben«« Protokoll, in welole« dann bei der Si« tzung der vorau« mit seinem Wissen und Wollen vereinbarte Beschluß niedergkschriebrn wurde. 3. E« ist nicht wahr, daß sich Pfarrer (!a«l um die politifchen Angelegenheiten nicht kümmere, sondern wahr ist e«, daß er seinen Psarrinsassen erklärt«, daß man di.> Deutschen sür die Gründung der politischen Gemeinde St. Leonhard gewinnen müsse, um jedoch den erhobenen Widerspruch zu entwaffnen, versprach er ihnen, daß sie nach Er-reichung de« Ziele« ihre Angelegenheiten wieder nach eigenem Ermessen ordnen werden. Er eiferte die L«ut« sogar von der Kanz«l zur Mitwirkung der genannten Gründung an. E« ist wahr, daß der Wunsch nach einer selbständigen Gemeinde in St. Leonhard alt ist, wahr ist aber auch, daß dieser Wunsch durch mehrere Jahre gänzlich verstummte, bi« ihn Pfarrer (!a«l feine« eigenen Nutzen« wegen wi«d«r wachzurufen verstand. 4. Bezüglich de« Unt«rrichte« der deutschen Sprache muß ich richtigstellen, daß an der hiesigen Volksschule die deutsche Sprache als Lehrgegenstand seit dem Bestände der Schule unterrichtet wird und zwar nach dem behördlich bestätigten Lehrplane. Gegenwärtig wird dieser Unterricht nach jenem Ausmaße wie zur Zeit meiner Borgänger erteil! Daß b« Leonhard« Schulaktion «in politisches Manöver ist. beweist auch folgende Tatsache: Vor einem Jahre trat der Gefertigte an den OriSschul» rat mit dem Ersuchen heran, behus« ersprießlicheren Unterrichtes in der deutschen Sprache JanSky« An-schauungSdilder für die Schule anzuschaffen. DaS Ansuchen würd« abgewiesen. Wi« oerträgt sich daS, einstrseilS der Schul« nicht einmal die allernot« wendigsten Lehrmittel für die deutsch« Sprache als L«hrg«grnstand besorgen zu wollen, anderseits aber die utraquistische Unterrichtssprache anzustreben? St. Leonhard ob Tüffer, am 5. Juli 1902. R. Knaslii, Oberlehrer. — Eine Weile, so suhr der Unglückliche nach einer kurzen Pause son. ging auch alles recht gut bei mir. Dann aber kam die Zeit heran, in der ich heiraten wollte. Meine geliebte Braut Marianne wollte ich heimsühren. Da siel «» mir plötzlich «in, daß «» ja «in sträflich« Leichtsinn von mir sei, zu heiraten. Ich müßte ja dem Tage mit Furcht em« gegengthen, da mir m«in Weib ein Kind sch«nk«n würde, da» ja im vorau» vrrflucht wär«. Und da würd« ich denn ganz traurig. Mit furchtbarer Klarheit kam mir alle«, wa« geschehen war und noch gesch«h«n könnt«, in den Sinn, und immer seltsamer und seltsam« wurde e« mir in Kops und Herz zu Mute. Darum habe ich auch meine Marianne nicht geheiratet, — und darum ist nun alle« fo ander« gekommen, — darum muß nun fein Fluch auf mir ruhen, — darum bin ich wahn« sinnig, darum bin ich nun hier! Ich suchte den Armen zu beruhigen und klin« gelte nach seinem Wärt«, d« auch bald erschien. Dann verabschiedete ich mich von ihm. Mitternacht war herangenaht; ich stand in meinem Zimmer noch am offenen Fenster und schaute hinau« in die stille Nacht und hinab auf den Kirch-Hof. Wie ruhig die Menschen dort schliefen unter den Gräbern, die der Mond grell beschien. Plötzlich sah ich unten eine Gestalt. E« war t« wahnsinnige Kaufmann. Leise hatte er sich von seinem Bette erhoben, so daß sein Wärter nicht« davon wahrgenommen hatte, leise war er zur Tür hmau« und die Treppe hinabgeschlichen, und stand nun unten im Freien. Wie ein Nachtgespenst sah ich ihn jetzt quer über die Grab« schreiten, nach dem Grabe hin. in welchem, wie ich später «suhr. sein Vater schlies. Jetzt stand er vor demselben, und in schnei« denden Jammertönen rief er laut durch die stille Nacht: — Ich bitte dich, alt« Mann, stehe doch Numm« 88 politische Mundschau. „Kr" soll gehe«. .Er", der Herr Kriegtmii». soll nun endlich gehen, so wird in militärisch» Kreisen versichert. Die erschütterte Stellung de« Herrn v. Krieghammer soll dadurch unhaltbn q«> worden sein, daß man im ReichSkriegSmmiftm« ie Wiederherstellung der durch den Berliner Ver« rag al» geschleift erklärten Belgrader Festung ij» notierte. Vergebens sollen Offiziere der Agraom und Eemlrner Garnison die Aufmerksamkeit ttf Minister« auf die RenovierungSarbeite» der M zu lenken versucht haben, Krieghammer ging davui nicht ein, er war mit der serbischen Auskunft, ei» Renovierung wäre nicht beabsichtigt, zufrieden. 5« soll sich eine Kommission de« großen 2)euty» Generalstabes an Ort und Stelle von der Wiedw Herstellung der Festung überzeugt haben. Ueber dich Unkenntnis de« Kriegsminister«, dem die WichH teil der militärischen Stellung der Monarchie gex» über den Balkanländern gar nicht begreiflich » scheint, soll in maßgebenden Kreisen die gwz» Verstimmung herrschen. Km wackeres Wort für den ?erei» „§«► mark". Im Salzburger Landtag sprach »bp ordnet« Hurber zur Petition der Südmau-Cafe gruppen Salzburgs und trat in wärmst« Weist« die Förderung der deutschen Schugoerein« ein. v> geordneter Hueber wie« daraus hin. daß die Elam samt ihren Vtrbünd«t«n beständig aus Hrnni M § 19. St.-G.-G. (Gleichberechtigung aller $ilk in Oesterreich), Rechtsansprüche auf deutsch» fk sitz erheben. „Die von Deutschen gegründete, ick mit d«utsch«m Fleiß« und Gelde, ja Bin» ß höchsten Blüte emporgehobenen Städt« a> M Sprachgrenzen sollen,- sührt« der Abgend« weiter« aus, „fortwährend durchsetzt werden n slavischen Schüttn und solchen Lehrern und ilgw tor«n. Ein Stück deutschen Besitz«« nach de« » dein soll fremde« Land werden und d«n Lest» slt> vischtr Herrschaft v«rgröß«rn. Für eine solche Siech berechtigung aber danken wir btstrn«, für unl wirf« sie da» Gegenteil b«d«ut«n. Darum muffen « strenge national« Wacht halt«n üb« unser vesip» an drn Sprachgrenzen. Zu dieser Arbeit ofe brauten rot nicht nur ideal« Meinungen, fcnN» auch so manch«» Gulden al« Beitrag zur fin«xpfl Kräftigung unserer an den Sprachgrenzen lebnilG von ihren nationalen Gegnern hart bedrohten Mi» genossen. Der Verein „Südmart" ist «». dn M Wacht hält, und welcher sich die Aufgabe gtMfl hat, die Wohlfahrt deS deutschen VolkSsiammt >1 Kärnten. Kram, dem Küstenland«, NitdeMemch» Oberösterreich, Salzburg, Steiermart und Z;ai M sördern, insbesondere aber di« in Ort«* mit j(oM lich gemischter B«oö k«ru«g wohnenden oder Ml wieder auf! Nur em einztgeSmal stehe wieder «II Sage mir, ob du noch immer nicht die Beleidig vergessen kannst, die ich dir zugisügt habe? &>|i mir, ob du deinen Fluch, der mich so gi»j j» malmt hat, nicht zuiicknehrnen kannst? öimit nur höre mich! Stehe auf und reiche mir zuri» söhnung die Hand! — Ich könnte ja auch ie» noch sagen, daß ich oft nicht ganz Unrecht M dich hatte. Ab« nein, — ich will »S nicht j«tn, -du sollst Recht behalten — denn du bist\i fe Vater! Nur grolle jetzt nicht mehr mit «icri stehe auf, daß wir uns versöhnen! Sieh «ich m an! Sieh nur, in welche« Elend und i» mch Schmach mich dein Fluch gebrachthat! Jch»M ja so gern wieder wohl und froh sein und Mo» eilen und meine Marianne heiraten! An» AM mit mir, reiche mir schnell zur Versöhnung die Hat; nur ein paar freundliche, väterlich« Won« a* wieder zu mir. Dann eil« ich von dumm» lasse dich auch sortan ruhig und ungestöa t» weiter schlafen. Sieh aus, alter Manu! Sieh ut Vater! Du kannst ja doch nicht ruhig schla!» wenn dein Sohn so im Elend fortleben «üb! §», du hörst nicht? Da» ist Tücke! Du kanich nch gut hören, wenn du nur willst l Ab« so ivaifl» ja immer, immer unversöhnlich und hart! jiml aber auch mein« Geduld zu Ende! Ich trage «4 so nicht längerI Jetzt werd« ich dir ganz jnza. wer ich bin. Ich will noch einmal meine HM gegen dich «h«d«n, — ich will dich au» den» Grabe zerren, ich will —!— Bei diesen Worten sprang « einige Echn» vorwärt«, rannte sodann mehreremale M dem Kopse gegen den Leichenstein aus be« Ä» Grabe und siel zu Boden. Zwei Tage spät« betteten wir ihn in die M Erde. Er ruhte nicht weit von seine« Lata. Blätter zur Unterhaltung und Belelzrung sür Haus und FamUie. Honntagsöeilage der „Deutschen Wacht" in Mi. Nr. 29 .Die Eüdmark" «scheint jede» Sonntag al» unentgeltliche Beilage für die Leser der „Teutschen Wacht". — Einzeln ist „Die Südmart" nicht täusÜch. 10« >2 L Roman von Q. G. Sandersohn. — Autorisier (85. Fortsetzung). Fünsund zwanzigstes Kapitel. So frühe Lea am andern Morgen auch aufge-standen war und unten erschien, war ihr der Geheim-Polizist doch noch zuvorgekommen. Die Küchentür war aufgeriegelt und weit geöffnet, um die frische Morgen-lust einziehen zu lassen; die Matratze und die Kissen, die sie ihm zum Nachtlager von oben geholt hatte, waren in eine Ecke gelehnt, während Knowles selbst vor dem Küchenofen kniete und auö Leibeskräften in das von »hm angezündete Feuer blies. .Ueberlassen Sie das mir!" rief Lea nach gegen-seitig ausgetauschtem Morgengruß. „Bemühen Sie sich, bitte, nicht weiter * „Es ist keine Zeit zu verlieren!" wandte der Detektive ein. „Eben habe ich aus dem Fahrplane ersehen, „aß um 8 Uhr 40 Minuten ein Schnellzug von Tenham abgeht. Es ist jetzt in 20 Minuten 6 Uhr. Wird es Ihnen möglich werden das Frühstück recht-zeitig fertig zu haben, ein paar notwendige Sachen zusammenzupacken und Vorkehrungen zu treffen, bis morgen Abend wenigstens von Hause abwesend sein zu können, .und dann um 7'/, Uhr reisefertig zu sein?" „Ich werde mein möglichstes tun. Doch wohin wollen Sie mich denn führen?" fragte Lea mit leichtem Erschrecken über die Menge der^ erhaltenen Anweisungen. .Wir reisen nach der Insel Wight," erklärte KnowleS, „und ich muß mir für den dortigen Aufent« halt »täglichst viel Zeit schaffen; daher macht sich baldiges Aufbrechen nötig." Als kluges Mädchen enthielt sich Lea weiterer Fragen und machte sich eifrig an die Bereitung des Frühstücks. So groß nun auch ihre Neugier war, so hinderte doch Clutterbuck'S Gegenwart, der gleich danach in der Küche erschien, die Fortsetzung des Gesprächs. Pünktlich um 7'/, Uhr stand Lea reisefertig da. Ihrem Arbeiter hatte sie die nötigen Anweisungen erteilt so auch der Frau aus dem Dorfe, nicht eher wieder zu ' st. Uebersetzung aus dem Englischen von Ä. Brauns. i rnkotriL kommen, als bis ihr Nachricht zugegangen sei. Hierauf schloß sie daS Haus zu und steckte den Schlüssel in die Tasche. KnowleS hatte sich gleich nach dem Frühstück ins Dorf begeben, um einen Wagen zur Fahrt nach Tevham zu mieten. Beim Heraustreten aus dem Tore sah ihn Lea mit dem Gefährt unten am Zaunweg hatten. Schweigend wurde der Weg bis zum Bahnhofe zurück-gelegt. Im Beisein des Kutschers verbot sich die Unter» Haltung über das, was die Gemüter der Beiden auss Lebhafteste beschäftigte. Es war ein Heller, frischer Morgen zu Anfang Juli, und von Zeit zu Zeit wehte ihnen der zarte Duft der Heckenröschen an den Wegzäunen entgegen. Lea seufzte bei de», Gedanken an den armen Gefangenen in feiner düsteren Zelle, in die kein Schimmer, kein Schiinmer, kein Lant von der schönsten aller JahreS« zeiten drang. Seine Liebe zur Natur und seine vertraute Bekanntschaft mit all ihren Stimmungen hatte ihn ihr von allem Anfang an nahe gebracht. Sie schickte ein stilleS Gebet zu Gott, dem Unternehmen deS Detektive seinen Segen und Barchester bald mit fleckenlosem Namen die Freiheit wieder zu schenken. Nicht eher als auf der Station Paddington sah sie sich mit ihrem Begleiter wieder allein, wo dieser ein Cab nahm, das sie im Trabe nach der Viktoria-Station befördern sollte. Und selbst da wagte Lea noch kei»e Frage zu tun. Der Lärm, das Getöse, die Hast des Londoner Lebens, das sie jetzt zum ersten Male sah, machten aus sie einen verwirrenden Eindruck. Beim Hinunterfahren durch Park Lane machte der Detektive Lea auf ein weißes Gebäude aufmerksam, dessen Balkon in Blumenglanz prangte. „Sehen Sie sich daS Haus an, an welchem wir eben vorbeikommen," äußerte KnowleS. „DaS ist die Wohnung der steinreichen Erbin Miß Eva Miller, Lord Barchester's Braut. Sind die Blumen nicht entzückend? Eine wirkliche Ausstellung I" Lea bog sich nach vorn und ließ bett Blick am Hause entlang gleiten. ES stand der Straße ziemlich nahe, und sie hatte, da eben eine Stockung im Wagen-Verkehr eintrat, auch Muße zum gründlichen Betrachten. Auf dem Balkon sah sie eine Dame in der Blumen-Pracht stehen, deren schönes Angesicht in dem dustigen weißen Kleide noch mehr hervortrat. Neben ihr stand ein junger Mann, dem sie mit kokettem Lächeln inS Gesicht blickte. Lea ließ sich zurückfallen in die Ecke des dumpfen Cabs, die Seele erfüllt von jeder Einzelheit des geschauten Bildes. Eva MillerS Erscheinung in dem modernen kleidsamen Anzüge, die vornehme Haltung des Herr», der augenfällige Reichtum und Luxus, alles das offen-barte in einer Minute klarer, als ein Dutzend Jahre Aufenthalt in Greenfhire es vermochte, die unermeßliche Kluft, welche zwischen ihr und Barchester lag. Sie reichte nicht weiter als in die Küche und den Wirtschafts-Hof. Wie hatte sie nur träumen können, selbst in jenem wahnsinnigen Augenblicke auf dem Gottesacker, daß ihre Pfade sich je zusammenfinden könnten? Sie schlang die Hände unter ihrem schweren schwarzen Umhänge fest ineinander, um den Schmerz, der ihre Seele bedrückte, zu verbergen. Bei ihrer Ankunft in PortSmouth führte Knowles seine Begleiterin nach der Landungsbrücke, wo ein Dampfer zur Abfahrt bereit lag. Sie eilten an Bord nnd stiegen eine halbe Stunde später bei Ryde aus, wo der Detektive abermals einen Wagen nahm. „Wo geht denn jetzt die Reise hin?" fragte Lea. „Nach einem Oertchen namens Fair View, ungefähr anderthalb Stunden von hier. Nun frisch und heiter sein, Miß Morris." fetzte er mit einem ermutigendem Blick auf ihr bleiches Antlitz mit den erschlafften Züge» mahnend hinzu. „Wir sind nun bald am Ziel unserer Reise, und dann soll es eine gute Mahlzeit geben! Ich habe schlecht sür Bewirtung gesorgt, hätte schon längst etwas zu essen bestellen müssen!" „Nicht doch," wiedersprach Lea, „daS ist wohl weniger die Ursache meiner Abspannung, sondern weit eher das Ungewohnte des Reifens." Ihn über die wirkliche Ursache ihrer Niedergeschlagenheit aufzuklären, hielt sie nicht für nötig. Was war wohl sür ein ge-sundes junges Mädchen wie sie, die gewohnt war, in ihrer Landwirtschaft zu Hause von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang tätig zu sein, eine Tagereise? Der Detektive sagte dem Kutscher, sie nach dem besten Gasthause in Fair View zu bringen. Dort ließ er rasch ein gutes Mahl auftragen und bestellte auch sür sich ein Zimmer mit Bett für die Nacht. Für Lea wollte er suchen, bei einer anständigen Frau im Orte eine Unterkunft zu erhalten, da er ganz richtig ver- mutete, daß ein derartigesArrangement ihr besser passen würde, als im Dorfwirtshause zu übernachten. Nach beendeter Mahlzeit standen sie vom Tische auf. Lea setzte sich auf einen Korbsessel in der Fenster-nische von wo sie die Aussicht auf's Meer hatte. „Ich möchte mir gern eine Zigarre gönnen," meinte der Detektive, indem er zu Lea hinüberging. „Doch erst die Pflicht und dann daS Vergnügen, das wissen Sie doch! Ich kann hier nicht weilen, muß gleich wieder fort. Wollen Sie mich begleiten oder ziehen Sie vor, auf meine Rückkehr hier zu warten?" „Ich werde mitkommen," erklärte Lea lebhaft, und aus ihrem Auge strahlte wieder lichter Glanz, und die Mattigkeit, die den ganzen Tag auf ihr gelegen hatte, verschwand wie durch Zauber auS ihrer Stimme und dem ganzen Wesen. Ja, sie wollte mit ihm gehen; vielleicht konnte sie ihm zu Barchester's Wohle irgend einen Dienst erweisen. Mit Gottes Hülse würde der Lord bald frei werden und mit der Frau seiner Liebe 'sich verbinden; dann würde sie Zeit genug haben, gegen ihre eigenen Gefühle den Kampf zu führen. „Wo führt denn unser Weg uns zuerst hin?" fragte sie beim Ueberschreitnn der Schwelle. „Ins Pfarrhaus," erklärte ihr Begleiter, alö sie zusammen die Straße hinabgingen. „Werden Sie mir zürnen, Miß, wenn ich Sie ersuche, so lange draußen zu warten, bis ich mit dem Geistlichen kurze Rücksprache genommen habe?" .Durchaus nicht." Der Fahrweg führte bis ans Tor. aber gleich daran stand aus der Innenseite im Schatten eines großen Kastanienbaumes mit üppigem Laubwerk eine Garten-bank, und auf dieser nahm Lea Platz bis zur Rückkehr des Polizisten. Länger als eine halbe Stunde hatte sie hier ge-festen und machte sich schon Gedanken über sein langes Ausbleiben, als der Detektive plötzlich wieder erschien. «Mß Morris," sagte er mit ungewöhnlicher Hast, „würden Sie die Güte haben, mit hereinzukommen zum Herrn Pastor? Es liegt mir viel daran, daß der Herr Sie sieht und spricht." Lea zauderte einen Augenblick. In ihrer gegen-wältigen Stimmung fürchtete sie sich fast vor Fremden. „Ist eS nötig?' „Ich würde Ihnen die Notwendigkeit nicht klar machen können, ohne mich ein Langes und Breites über einen gewissen Punkt auszulassen; ich sage ihnen daher nur, daß eS sehr wünschenswert ist." „Lange will ich Sie ja nicht aufhalten'" bemerkte KnowleS, als sie vor der Haustür standen. „Schellen Sie nicht! Reverend Mr. Fenne weiß, daß ich, seinem Wunsche nachkommend, herausgegangen bin, Sie zu holen." Sie traten in ein Zimmer link» von der HauS- tür. Am fernsten Ende des Raumes stand ein hoher, kräftiger, weißhaariger Herr von gerader Haltung, mit gedanken- und ausdrucksvollen Zügen und milden, wohl-wollenden Augen. Lange und ernst blickte er Lea an, die nicht wußte, was sie denken sollte von der Eigen, artigkeit dieser Begegnung. Der Detektive hatte sie nicht vorgestellt; er schien eS nicht für nötig zu halten. Langsam wandte der Geistliche den Blick von dem jungen Mädchen ab und tat ein paar Schritte auf den Detektive zu. „Ich muß gestehen," sprach er mit klarer Betonung „daß die Ähnlichkeit wahrhaft staunenswert ist." „Ist das wirklich Ihre Ueberzeugung?" rief Knowles. Und Lea meinte auS seiner sonst höchst monotonen Stimme jetzt einen siegesgewissen JUong herauszuhören. „Meine volle Ueberzeugung. Als ich den jungen Mann zum letzten Mal sah, war er elend und abgezehrt von der Krankheit, und sein stets glatt rasiertes Gesicht mit den etwas weichlichen Zügen glich mehr dem eines Mädchens als dem eines Mannes. Es war ein Antlitz, das aus Charakterschwäche deutete, aber doch, wie ich bereits sagte, von so wunderbarer Schönheit war. daß man es, auch wenn man es nur einmal gesehen, unmög-lich wieder vergessen würde. Dieses Gesicht ist edler und charaktervoller; sonst aber ist das junge Mädchen, daS Sie Lea Morris nennen, das lebendige Ebenbild jenes Mannes." Der Geistliche hatte durchweg mit gedämpfter Stimme gesprochen, aber Lea's scharfem Ohr war nichts-destoweniger jedes Wort verständlich gewesen. Bisher hatte sie das Ausfinden eines Motives für Tollemache's Schändlichkeit einfach als einen Beweis mehr zu Gunsten Barchester's betrachtet; nun aber durchzuckte die Vor-stellung, daß sie selbst mit diesem Teile der Angelegen-heit in enger Verbindung stehe, ihr Gemüt. „Mr. Knowles," rief sie erregt, „was meint der Herr Pastor? Wer ist der junge Mann, dem ich so ähnlich sehen soll? Warum, sagen Sie mir. haben Sie mich heute hierher geführt?" In der ruhig abweisenden Art, wie Lea sie an ihm schon kannte, streckte Knowles seine magere, braune Hand aus. „In einer halben Stunde sollen Sie alles erfahren, mein wertes Fräulein; augenblicklich ist eS nicht möglich." Einen Moment zauderte Lea, ob sie sich fügen oder widersetzen sollte; nach kurzem Ueberlegen kam eS ihr aber zum Bewußtsein, daß sie in einem fremden Hause keine Szene machen dürfe, und sie erwiderte daher gelassen: «Ich werde warten; heute aber muß ich noch alles ersahren!" „Ist denn Miß MorrlS in die Gründe Ihrer Nachforschungen nicht eingeweiht?" fragte der Pastor mit einem Zuge deS Staunen« auf seinem geistvollen Angesicht. „Nein, Mr. Fenne, Miß Morris hat in letzter Zeit so sehr viel und so unendlich Schweres durchlebt," erklärte der Geheimpolizist im Flüstertone, „daß ich es für ratsam hielt, nicht eher etwas davon zu sagen, als bis ich meine Vermutungen durch Beweise erhärten könnte." Die beiden Männer gingen an daS entgegengesetzte Ende des ZimmerS und setzten ihre Unterredung ganz leise noch fünf Minuten fort. Hiernach trat der Geistliche an einen kleinen Schreibtisch und schloß ein Schub-fach desselben auf, nahm zwei Schlüssel heraus und händigte sie dem Detektive ein. „Der größere gehört zur Sakristei und der kleinere zum Wandschranke, in welchem die Kirchenbücher auf-bewahrt werden. Ich würde Sie selbst dorthin begleiten, wenn für mich nicht höchst dringliche, unaufschiebbare Obliegenheiten vorlägen. Sie werden mir aber mitteilen wie die ganze Sache abläuft?" setzte er hinzu, als er mit den beiden durch die Halle ging. .Nach dem, waS ich Ihnen gesagt habe, brauche ich wohl nicht besonders zu versichern, daß mich der Fall in hohem Grade interessiert." „Ganz bestimmt sollen Sie das Ende erfahren, Mr. Fenne, ich werde ausführlich schreiben, obfchon bald ganz England von der Angelegenheit widerhallen wird. Lord Barchester's Verhaftung hat dem Falle bereits Berühmtheit verliehen." Die Kirche lag ungefähr acht Minnten vom Pfarrhause entfernt, doch schneller noch hatten der Detektive und seine Begleiterin die Strecke zurückgelegt. KnowleS schloß die Sakristeitür auf und trat ein; Lea folgte ihm auf dem Fuße, aber die dumpfe, feucht-modrige Luft trieb sie schnell wieder heraus. „Ich will hier draußen warten," meinte sie. „Wie lange werden Sie hier bleiben?" „Ich denke zwanzig Minuten — vielleicht mehr, vielleicht weniger." »Sie wollen die Kirchenbücher durchsehen?" -Ja-' „Warum?" „Die Frage werde ich Ihnen erst nach meiner Rückkehr beantworten." .Wenn Sie zurückgekommen sein werden, wird Ihre Aufgabe dann gelöst fein?" „In der Hauptsache — ja." „Die BelastungSmomente gegen Tollemache werden dann vollständig und Lord Barchester wird entlastet und sicher sein?" (Fortsetzung solgt). 4 AMS»»SW»MS°>"L»»i°SSS!SSSS''>°^SSSSSWSSöSvi!>«iI!M« MWW-iSSSSSSSS»SS«»«iI«S«SS«SS«NS» Belehrendes, Unterhaltendes. Heiteres etc. >>u»<>>»lM«ll>«ii»>i»»si«s»isssssssssssss»s»sssss»sssq I J Humoristische Reimchronik Juli. Der Juli schickt, das weiß ein jeder. Die meisten Menschen in die Bäder. Er macht uns alle zu Nomaden, Läßt Lust unS schnappen, klettern, baden, Macht dicke dünn, und dünne rund, Nervöse wieder kerngesund Und gibt jedwedem neue Kraft, Der in deS Dasein« Kamps erschlafft. Doch leider nimmt er in die Kur Nicht lediglich die Menschen nur. Er sorgt dafür mit viel Geschick. Daß Portemonnaies, die stark und dick, Wenn wenig Wochen nur vergangen, Ganz schmal, mit eingesallenen Wangen Des Spruches Wahrheit unS beweisen: Zwar schön, doch teuer ist daS Reisen. D'rum, wer Ozon will billig schnappen. Der reise nur aus Schusters Rappen, Ihn wird die Schönheit der Statur. Die Herrlichkeit in Wald und Flur, Das Gold der Aehren aus den Feldern, Der Sang der Vögel in den Wäldern. Der Ausblick von der Berge Rücken, Der Psad im Tale mehr entzücken. Als gingS mit schwerem Portemonnaie Im heißen EisenbahncoupS Dem neueste-, Modebad entgegen, Wo man, des „guten Tones" wegen, Mit Mägen, von Diners verstaucht, Kur schneidet und auch Kur gebraucht. So ist der Julimonat allen, Ob reich, ob arm »un, zu gefallen, Er bietet Freude alle» Ständen, Sucht Heilung vielen auch zu spenden Und schafft uns eine jener Serien Vergnügter Tage, vulgo „Ferien", Die fröhlich blicken macht die Kinder Und die Erwachsenen nicht minder, D'rum gilt der Juli nächst dem Mai Als Mond der Wonne, Nummer zwei. Was der Turist alles mit sich fuhrt! Nägelschuh' und Lodenrock, Lederhos' und Alpenstock, Runder Hut mit Edelweiß, Eisen sür daS Gletschereis, Reisen sür den neuen Schnee, Opium gegen Diarrhöe, Eine schnapsgefüllte Flaichc. Einen Schnerf statt Reisetasche, Etwas Wäsche eingepackt, Wanzenpulvcr. Fleischestrakt, Tabaksbeutel, Thermometer, Tabakspfeif' und Barometer, Kompaß. Perspektiv und Karte, Zalglicht für die wunde Schwarte, Ein Notizbuch, Nadel, Faden, Metermaß zum Maß der Waden. Eine Schachtel tindstickor, Utan svasel och soafor, Eine Decke von Merino. Einen alten Eittadino. Bürste, Kamm und Tafchenfeitel, Und vor allem Geld in Beutel. Waschen von Strohhüten. Ein gutes Mittel, um weiße Strohhüte zu waschen, gibt uns eine erfahrene Hausfrau an. eS kostet nur einige Heller und eine halbe Stunde Zeit. Man feuchtet den Hut von beiden Seiten gut mit lauwarmem Waffer an. Auf einem Teller stellt man etwas Sauerkleesalz bereit und taucht nun eine kleine Bürste immer wieder in« Waffer, dann in das Salz und bürstet den Hut, bis er sauber ist. Danach spült man ihn tüchtig mit lauwarmem, hieraus mit kaliem Wasser ab, biegt die Form wieder zurecht oder gibt ihm auch wohl durch Aufschlagen der Krempe uf«. eine neue Frau, worauf er zum Trocknen und Bleichen in die Sonne gelegt wird. Da« Verfahren wirkt auch bei recht schmutzigen und von der Sonne gebräunten Hüten überraschend gut, nur muß man sorgen, daß das Salz nicht zu lange auf dem Stroh verbleibt. Seide in Wäsche. Seid« darf nie gerungen werden, auch nicht mit der Maschine, weil die eingepreßten Falten nicht mehr zu beseitigen wäre»! womöglich müssen auch während des WaschenS alle Stücke ohne Fallen im Waffer liegen: dem letzt?» Spülwasser gebe man dann eine schwach« Gummitragantlösung mit ganz wenig Alaunzufatz und Weingeist, häng« sodann zum Abtropfen auf. schlage hieraus zum völligen Abtrocknen in reine Tücher ein und mangele noch feucht in diesen, womöglich ohne Bruch, und stecke dann auf den Rahmen. Zur Reinigung vergoldeter Bilder-rahmen darf man nur reineS Waffer mittelst eines weichen Pinsels oder Schwammes anwenden und den Schmutz nur durch sanftes Aufdrücken entfernen. Diese imitierte Vergoldung ist gewöhnlich mit einem Schellack- und Harzsirniß über-zogen, welcher von Seifenwaffer, Soda, Pottasche, Spiritus usw. zerstört wird. Mit dem Wegreiden diefeS Firnißüber-zugeS verschwindet auch daS unendlich dünne, darunter liegende Gold- oder Silberblatt. Schwarzen Kaschmir oder Seide zu waschen. Auf eincnEimer weiches Waffer nimmt man einen Taffenkopf voll Salmiak-steift, legt daS schwarze Zeug (am besten zertrennt) hinein und läßt es ein« halbe Stunde darin liegen Die fleckigen Stellen hat man sich vorher mit einem weißen Faden bezeichnet, um sie besonders zu reiben. Der Stoff wird gespült, ohne aus-zuwind«» aufgehangen, noch scuchl gerollt und geplättet. Statt des Salmiakgeistes kann man auch Seifenwurzel. das Waffer von Ouillaya- oder Panamarinde, welche 24 Stunden in kochendem Waffer geweicht hat, nehmen. Druckfehlerteufel. Bei dem gestrigen Treibjagden hatte fich der Herr Oberförster leider eine sehr starke Erkältung zugezogen und log infolge dessen einige Tage im Bette. Bedenkliche« Lob. „Der Schulze ist sehr krank. Viele werden ihn bemitleiden, denn er hat in seinem Leben viel Gutes getan!" — „Jal Ich glaube sogar, sehr oft deS Guten zu viel!" Aus einem Roman. . . Mit einem Eisbeutel kühlte sie seinen heißen Kopf, dessen Inhalt sie stündlich erneuerte. Rücksichtsvoll. Hausfrau: „Meine Liebe, nehmen Sie vielleicht einen kleinen Likör?" — Besuch „Aber nur einen bittern — ich habe noch Trauer!" CHiie Flugapparat. „Bedauern Sie eS nicht auch, daß das lenlbar« Luftschiff noch immer nicht erfunden ist, Herr Stu-diosus?" — „Ist mir schnuppe, ich werd« auch so durch» Examen stiegen." Vom Kasernenhof. „Was, Einjähri-ger, Ihnen ist das Bein eingeschlafen? Herr, kommen Sie mir mit auegeschlafenen Beinen zum Dienst!" Ein Geldprotz. Parveuü (in der Zeitung lesend): „Der Baron von Duliban ist unter Hinterlassung von drei Millionen Schulden durchgebrannt I . . . (Für sich) Und so was muß ich mir für meine Tochter entgehen lassen!" Poesie und Prosa. „Ach, hier hat mir Alfred seine Liebe erklärt!" — „Seht begreiflich I Von hier aus übersieht man auch am besten das Gut deines Vaters!" Zukunftsbild. Patient (zu einem weiblichen Dr. med.j: „Und wann halten Sie also Ihre — Klatschstunden, Fräulein Doktor?" Nummer 5K fich niederlassenden Stammc«genossen wirtschaftlich zu unterstützen. Man sollte nun glauben, daß da», wa« der Verein „Südmark- will, auch der Wille jede» einzelnen Deutschen sei. der überhaupt an der Festigung de« Staai«ganzen ein Interesse hat. Denn wir zweiseln nicht: je lockerer der deutsche Besitzstand in Oesterreich wird, desto lockerer muß auch sein Slaat»gesüg«, da« StaalSganze werken. Unv darum glauben wir nicht bloß eine nationale, sonder t auch eine patriotische Pflicht zu ersüllen und für die ungeschwächte Kraft de« Staate« ein-zutreten, wenn wir für die Erkaltung unsere« Volke« eintreten. Tort, wo ausschließlich Slaven wobnen, soll ihnen in der Betätigung ihrer nationalen Recht« von ur» fein Hindernis bereitet werden. Auf diese An wollen wir mit den nationalen Gegnern sried-lich und schiedlich nebeneinander leben auf Grund einer der historischen Entwicklung unsere« Staate« entsprechenden Gleichberechtigung. Die Bestrebungen der .Südmark- gehen durchau« nicht darauf au«, die Eroberung eine« fremden Besitze« anzustreben, sondern dahin, dc« Altbeftehende zu schützen und zu verleid gen; man könnte diese« Bestreben deutsch-konservativ, d. h. deuischerhaltend. nennen. E« soll kein Zoll breit deutscht Erde durch unser eigene« Verschulden verloren gehen und preisgegeben »nDen . . . .• J>ic ^Träger Steckvriefgeschichte. Der im Präger Polizeianzeiger veröffentlichte Pseudo-Steck-brief gegen den deutschen Kaiser ist, wie nunmehr festgestellt wurde, nicht in polnischer, sondern in deutscher Sprache abgefaßt und von Galizien au« an den Magistrat der Stadt Prag gerichtet worden, welch letzterer denselben an die Polizeidirektton ab-getreten hat. Der Beamte, durch dessen Versehen der „Steckbrief" abgedruckt werden konnte, ist auf sech« Wochen seine« Dienste« enthoben worden. Der Prager Polizeidirektor Hofrat Krikawa hat den deutschen Konsul in Prag Freiherrn von Seckendorf über den ganzen Vorfall auf da« genaueste unter-richtet. In Berliner maßgebenden Kreisen hat man, wa« da« vernünftigste war, der Prager Steckbrief-geschichte keinerlei Bedeutung beigemessen. Die reichSdeutsche Regierung hat auch tn Wien keine Btfchwerde erhoben. Z>ie Tschechen stimmen im böhmischen Land» tage alle Anträge und Forderungen der Deut'chen, wenn sie nationaler Art sind, rücksichtslos nieder. In einer der letzten Sitzungen der Budgetkommission beantragten die Deutschen eine Entschließung, in welcher der Landesausschuß aufgefordert wird, bei der Besetzung von Stellen von LandeSbeamten darauf Rücksicht zu nehmen, daß die Deutschen in einer der deutschen Bevölkerung«ziffer entsprechenden Anzahl vertreten seien. Diese gerechte Forderung warde aber von den Tschechen im Verein mit dem tichelisch.feudalen Adel abgelehnt. Wie die Tfche-chisierung bei den LandeSzentralämtern in Prag be-trieben wird, kann man darau« ersehen, daß von tat 271 dortselbst angestellten Beamten nicht weniger al« 246 Tschechen und bloß 25 Deutsche sind. In der nächsten Sitzung stellte der deutsche Abgeordnete Zintl den Antrag, der Lande«au«schuß möge dafür karge tragen, daß in der Lande« - Irrenanstalt Dobrzan bei der Anstellung de« ärztlichen und Wärterpersonal« auf deutsche Bewerber die ge-tührende Rücksicht genommen werde, da der über-wiegende Teil der Kranken der deutschen Ratio-aal "tät angehört. Auch dieser Antrag wurde mit S gegen g Eiimmen niedergestimmt. KatHotische Priester für Koensvroech. Mehrere katholische Geistliche der Diözese Metz haben an den Grafen HoenSbroech eine Zuschrist gerichtet, in der sie ihm ihre Zustimmung zu seinem Kampfe gegen den KlerikaliSmuS auSsprechen. Die Herren haben ausdrücklich die Ermächtigung erteilt, die Tatsache ihrer Zustimmung zu veröffentlichen. Daß sie ihre Namen nicht veröffentlicht sehen wollen, ist bei der BerfolgungSwut und VerfolgungSmacht des Klerikalismus gegen jede antiultramontane freie Geistesrichtung erklärlich genua. polnisch als reichsdentlche Srrhandlungs. spräche. Bisher besaß daS Deutsche Reich, so un-glaublich e« klingt, keine gesetzlich festgelegte StaatS-spracht. Nunmehr ist wenigstens die polnische Sprache durch Gerichtsbeschluß al» giltige Verhandlung«-spräche anerkannt worden. Die alttschechische „Politik" berichtet nämlich aus Berlin: Da« erste Urteil über die Zulässigkeit der polnischen Sprache ist er-flössen. In Westfalen wurde eine Versammlung eine« dortigen polnischen Turnvereine» polizeilich verboten, weil die Verhandlungen in polnischer Eprache geführt weirden sollten. Auf eine die»-bezügliche Klage entschied da« Gericht, da« Verbot sei ungesetzlich, da diie deutsche Sprache nicht au»-schließlich die Verhanidlung»sprache in Deutschland „Deutsche Macht" sei. Die Polizei wurde zur Tragung der Kosten und zur Entschädigung von 100 Mark an den Turnverein verurteilt. E» ist immer beruhigend, zu wissen — wie man d'ran ist. Heute wissen wir wenigsten», bemerkt zu dieser schier unglaublichen gerichtlichen Entscheidung die „O. R.*, daß e» nur ein leidiger Brauch, ein im Gesetze nicht begründe-ter Unsuq war, vor deutschen Gerichten deutsch zu verhandeln. Nach der ersten diesbezüglichen Ent-scheidung wird e» mit diesem gesetzlichen Unfug hoffentlich endgiltig auS fein und nach österreichi-sehen Muster vor westfälischen Richtern polnisch, vor bayrischen tschechisch, vor rheinländischen ita-lienisch, vor oldenburgischen kassulisch. vor elsäfsischen dän.sch und vor polnischen hoffentlich ab unll zu auch deutsch verhandelt werden dürfen. Kanzkerwechset in Hnglaud. Recht über-raschend brachte Montag den 14. d. M. mittag» der Draht die Nachricht, daß der englische Premier-ministcr« Lord SaliSbury abgedankt und da« Kanzleramt seinem Nachfolger Lord Balfour über-geben habe. Neueren Nachrichten aus London zu-folge hat man dort jedoch schon längere Zeit mit dem Rücktritte SaliSburyS gerechnet, da er den Schmerz über den Tod seiner Ganin nicht ver-winden konnte und er, obgleich sein GesundheitS-zustand kein schlechter war, doch Spuren der Last jahrelanger Pflichterfüllung zeigte. Da SaliSbury noch da« formelle Amt de» Lordgeheimsiegelbe-wahrer» des Kabine!« behält, erwartet man keine wesentliche Aenderung in der gegenwärtigen Zu-sammensetzung de» Ministerium«. Mit der Er-nennung BalsourS. de» ersten Lord de« Schatze« und Führer« des Unterhause«, zum Premierminister kehrt man zu der in den letzten Jahren befolgten Gewohnhnheit zurück, von der man nur bei der Ernennung SaliSbury« abgegangen war. Die eng-lisch« Presse und zwar selbst die anliministerielle zollt den Eigenschaften SaliSburyS al« Politiker und Privatmann die höchste Anerkennung. Die Be-rufung Balfour« sind« dagegen sehr geteilte Stimmen. Vielfach wird der Anschauung Ausdruck verliehen, daß feine Ernennung nur »in Provi-sorium bedeute. — Der Kanzlerwechsel in England hat übrigen« eine weitere Veränderung de« eng-lischen Kabinei» zur Folge gehabt. Der Schatz-kanzler HickS-Beacih hat seine Demission gegeben. Die Ursachen dieses Rücktrittes liegen noch nicht vollkommen klar zu Tage. Vielfach nimmt man an. daß HickS-Beach selbst auf die Premierschaft gehofft habe und daß sein Rücktritt au» einem Gefühle de» Verletztem« in Folge der Bevorzugung de» etwas jüngeren Balfour zu erklären wäre. Ins Stadt und Land. Kvaugclischc Gemeinde. Heute, Sonntag, den 20. Juli, vormittags 10 Uhr, findet im AndreaSkirchlein in der Gartengaffe öffentlicher evangelischer Gottesdienst verbunden mit UebertrittSfeier statt. Am nächsten Sonntag (27. Juli) fällt in Cilli der Gottesdienst au«. Ernennung an der Landesvürgerschnte. Der LandeSauSichuß hat in seiner Sitzung vom 20. Juni tm Einvernehmen mit dem LandeSschulrate den Supplenten an der Landesbürgerschule in VoitSberg Leo Baumgart 1 zum Landesbürger-schullehrer in Cilli ernannt. Schntschluß an der kaufmännischen Aort> vitdungsschnte des Kandelsgremioms in ßiM. Derselbe fand am 15. d. M. abend« 8 Uhr statt. Hiezu hatten sich der Vorstand deS HandelSgremiumS Herr kaif. Rat Karl Traun, sowie mehrere Herren deS SchulauSschufseS und de« Handel«stande« ein-gefunden. Der Leiter der Schule Herr Land:»-Bürgerschuldirektor A. Paul, we'cher die ge« nannten Herren im Namen der Anstalt geziemend begrüßte und für deren Erscheinen besten« dankte, entledigte sich zuerst einer traurigen Pflicht, indem er die Trauer der Anstalt über da« vor kurzer Zeit erfolgte Ableben de« Inspektor« der Schule, de« Herrn HandelSakademie-DirektorS Arthur Edlen v. Schmid, zum Ausdrucke brachte. Herr Direktor Paul erinnerte daran, daß der leider viel zu f üh Verstorbene stet» ein gütiger und wohlmeinender Ratgeber für Lehrer und Schüler war, jederzeit Verständnis zeigte für die schwierigen Verständnisse, mit welchen der Lehrkörper zu kämpfen hat, und sich wiederholt über die Leistungen der Anstalt auf da» günstigste au-sprach. Aus dem nun folgenden Berichte der Schulleitung über da» verflossene Schul-jähr, welche» Mitte September 1901 begonnen wurde, möge hier folgende» Erwähnung finden: Die 1. und 2. Klasse hatten je fech» Stunden, die 3. Klaffe hatte sieben Stunden wöchentlichen Unterricht. Die Stunden, welche in den früheren Seite 3 Schuljahren an den Sonntagen nachmittags abge-halten wurden, mußten infolge Einflußnahme de» Ministerium» für Kultus und Unterricht auf die Wochentage verteilt w.rden. In diesem Schuljahre wurden auch die Schüler aller drei Klassen in der GesundheitSlehre und UnsallSverhütun^ untere chtet, zu welchem Zwecke an sämtliche Schüler entsprechende Lehrtexte verteilt wurden, deren AnschanungSkvsten da« HandtlSgumium bkstritt. Bet Beginn de» Schuljahre» wurden im ganzen 40 ordentliche Schüler eingeschrieben, von welchen 6 wieder au»-traten, so daß am Schlüsse 34 Schüler verblieben, von welchen 33 klassifiziert wurden. Außerdem besuchten die Anstalt noch 6 außerordentliche Schüler. Wa» die Klassifikation selbst anbelangt, so kann dieselbe sowohl in Bezug aus daS sittliche Betragen, als auch bezüglich des Schul-besuche» al» zufriedenstellend bezeichnet werden; auch der UnierrichtSersolg kann ein günstiger genannt werden, namentlich in der 2. und 3. Klasse, wo sämtliche Schüler durchgekommen sind. Bei der ZeugniSoerleilung durch den Vorstand de» Handel»-gremium» erhielten die VorzugSschüler Ehrengaben in Form von Goldstücken. Hieraus richtete Herr kais. Rat Traun, der eifrigste Gönner und För» derer der GremialhandelSschule, in gewohnter Weise freundliche Worte der Anerkennung an den Lehr« körper und aufmunternde Worte an die Schüler, dieselben zu fortgesetztem Fleiße aneisernd. Schließlich stellte der Schulleiter im Namen des Lehr-körper« an den Vorstand de« Handel«gremiu«S noch die Bitte, derselbe möge sich bei den Herren de« HandelSstandeS dahin verwenden, daß der An-stalt im allgemeinen »in bessere« Schülermaterial, namentlich wa« Vorbilvuug anbelangt, zugeführt werde und zwar nicht nur zum Zwecke eine« ge-deihlichen Wirkens in der Schule, fondern auch im Interesse de» Handel»stande» selbst. Heffentliche Aufführungen der Mnsikschnke. Diese fanden Freitag, den 11. Juli, und Sonntag, den 13. Juli, im großen Kasinosaale vor einer sehr zahlreich erslienenen Zuhörerschaft statt. Da» von Jahr sich steigernde Interesse für diese Zöqling»-aufführungen läßt erkennen, daß die Bemühungen der Leitung de» MusikvereineS, welche in erster Linie auf die Ausgestaltung und Vervollkommnung der Musikschule gerichtet sind, allgemein Anklang finden und gewürdigt werden. Die allgemein zugänglichen Zögling»aufführungen bieten den Ang»hörig»n der Zöglinge, sowie unseren musikalischen Kreisen die beste Gelegenheit, die Fortschritte der Zöglinge in den einzelnen Fächern der Musikschule von den An-fang»stufen bi» zur höheren Autbildung durch Vor-führungin der Zöglinge selbst kennen zu lernen. Und so konnte man sich bei den heurigen Dar» bittungen überzeugen, daß die Fortschritte tn diesem Jahre alle Erwartungen übertrafen und allseit» wohlverdiente Anerkennung fanden, Fortschritte, die einerseit» dem Fleiße und ernstem Streben der Zöglinge, anderseit» aber dem pflichteifrigen Be-mühen und tüchtigem Können der Lehrkräfte Frl. Friederike Spill er, Herrn Johann Grö ger und Herrn Moritz Schachenhofer zuzuschreiben sind. Viele» wurde gebot«n, da» einer näheren Besprechung würdig wäre, die jedoch bei der Ueber» füll» d»» Gebotenrn — e» waren zusammen 23 Vortrag»nummern — unterlassen werden muß. Anerkennenswert und viel versprechend waren die Leistungen der niedereren Jahrgänge, überraschend jene der vorgeschritteneren Zöglinge, deren nicht wenige vergessen ließen, daß man eS nur mit Dar-bietungen von Kunstjüngern zu tun hatte. Von den durchweg« guten, ja vorzüglichen Darbietungen wollen wir insbesondere hervorheben die Darbietun-gen deS 1. SatztS au« drm Streichquartett, op. 76, O-dur von Josef Haydn, de« „Albumblatt" sür Klavier von Grieg, die Romanze, op. 12, für Violine und Klavierbegleitung von Suchsland. Im-promptu As-dur für Klavier von Schubert. »Erotik" und „Schmetterling- für Klavier von Grieg. Prä-ludium und Toccata für Klavier von Lachner, Ta-rantelle As-dur sür Klavier von H. Heller, Sonate Nr. 2 für Klavier und Violine, I. Satz, von Mo-zart, Violinkonzert Nr. 2, I. Satz, mit Klavier-begleitung rou Spohr, Trio für Klavier, Violine und Cello, op. 1, Nr. 1, 1. Satz von Beethoven, de» IX. Violinkonzerte» von Beriot und de» Klavier-konzerte» D-dar, 2. und 1. Satz von Mozart mit der schwierigen Kadenz zum 1. Satz von Reinecke, beide mit Orchesterbegleitung. Letztere bnde» Vor-trag»stücke, von dem Zöglinge der Musikschule Frl. Käthe Schwarzl auswendig gespielt, ließen so recht erkenn»«, welch schöne Erfolge zu erzielen sind, wenn eifrige», verständnisvolle» Studium mit pä» gogifch - zielbewußtem hingebungsvollem Vorgehen der tüchtigen Lehrer Frl. Spill er und Herr Seite 4 «UtttsAr Nummer 58 Schachenhofer sich vereinen. ES würde wohl den Rahmen der Besprechung einer Zögling«aus-sührung überfchretien. wenn wir in Detail« diestr vorzüglich zu Gehör gebrachten Vortraginumm«rn eingiengen, und wollen wir un« darauf beschränken, der begründeten Hoffnung Ausdruck zu geben, daß e« so begabten und eifrigen Kunstjüngern bei gleichem eifrigen Streben und fleißigem Studium keine Schwierigkeiten bieten wird, in Kürze da« gesteckte Ziel zu erreichen, die« zur Ehre der Musikv«rein«-Schule und ihrer tüchtigen Lehrkräfte. Die beiden letzterwähnten Bortrag«nummern wurden in anerkennenswerter Weife von dem durch Zöglinge der Musikschule verstärktem Musikverein«orchester unter der Leitung de« Herrn Moritz Schachenhofer begleitet. Zum Schlüsse können wir nicht umhin, unserer Verwunderung darüber Ausdruck zu verleihen, daß der Musikschule in Cilli, einer Anstalt, die die Last eine« so wichtigen Zweige« der öffentlichen Er-ziehungStät gkeit in uneigennützigster und allfeit« ge-würdigt» Weise aus sich genommen hat, von Seite de« Staate« keinerlei auch nur eine nennenswerte Unterstützung zu teil wird. Umso erhebender möge der Gedankt sein, daß e« verständni«vollem Bürger-sinne und der groß-n Opserwilligkeit unsere« kleinen Gemeindeweien« zu danken ist. daß wir unseren Kindern die Vorteile einer so tüchtigen Anstalt zu-kommen lassen können. Zleversetznngen im IsinanzdienAe. E« wur-den versetzt: die SieueramlSadjunkten Alfon« Sorg-lechner vom Steueramte in Aussee zum Hauptsteuer-und Zollamte in Brück a. d. M. und Alson« Zwer-zina vom Hauplsteueramle in Leoben zum Steuer-amie in Aussee, der Steueramt«praktikant Anton Urschitz vom Steueramte in Friedau zum Steuer-amie in St. Leonhard. die SteueramtSadjunkten Franz Perko von der Eteueradministration in Graz zur Bezirkshauptmannschaft in Pettau und Johann Gregoritsch von der BezirkShauptmannschaft in Rann zur Steueradministration in Graz und der SteueramtSpraktikant Josef S p r a h von der BezirkShauptmannschaft in Pettau zur BezirkShaupt-Mannschaft in Rann, der SteueramtSpraktikant Vinzenz Lauko von der BezirkShauptmannschaft in Pettau zur BezirkShauptmannschaft in Feldbach, der SleueramtSadjunkt Emil Unar vom Steuer-amte in Mürzzufchlag zum Hauptsteueramte in VoitSberg, der SteueramtSoffizial Ludwig Brauner vom Hauptsteueramte in Feldbach zum Hauptsteuer-amte in Graz und der SteueramtSadjunkt Karl Förster vom Hauptsteueramte in Graz zum Haupt-steueramte in Feldbach, dann der Kassier der Finanzlandeskasse in Graz Oktavian Wolf, nach Linz anläßlich feiner Ernennung zum Kassier der dortigen FinanzlandeSkasse, endlich die Oberauf-jeher Franz Ettl von Stainz nach Graz I. Franz Gänser von Weißenbach nach Liezen, August Krinner von Leibnitz nach Graz II. Alexander Maleg von ArnfelS nach Leibnitz, Franz Pirftinger von Graz II nach ArnfelS, Johann Schuscha von Liezen nach Admoni, Josef Thomas von Admont nach Weißen-bach, die Aufseher Julius Kahr von Steinfeld nach Puntigam und Franz Krinzinger von Mürzzufchlag nach Leoben. Ernennung im ?okdlenfle. Die Post- und Telegraphen-Direktion in Graz hat den absolvierten HandelSakademiker Markus T r a t t n i k zu« Post-amtSpraktikanten in Cilli ernannt. Ankauf des Kreisgerichtes. Das Staats» ärar hat das KreiSgerichtSgebäude von der Stadt-gemeinde Cilli um den Betrag von 260.000 Kronen angekauft. Hisenvahn ßilli-Wöllan. In Angelegenheit der Verstaatlichung, bezw. Uebernahme des Betriebes der Linie Cilli-Wöllan stellt der EijenbahnauSschusS nachstehenden Antrag: 1. Der LandeSauSschuß wird beaustragt und ermächtigt, aus Grundlage deS Erlasses de« Eisenbahnministeriums vom 28. Juni 1902 und unter tunlichst weitgehender Wahrung der Interessen de« Lande« mit dem Eisenbahn-Ministerium wegen provisorischer Uebernahme de« Betriebes auf der Linie Cilli-Wöllan durch die StaatSbahnen in Verhandlungen zu treten und bei zufriedenstellendem Ergebnisse derselben und unter Berücksichtigung der in diesem über die Dauer deS provisorischen BetriebSverhälinisse« erteilten Direktiven die Uebergabe de« Betriebe« der Linie Cilli-Wöllan an die StaatSbahnen durchzuführen und zu diesem Zwecke die erforderlichen Uebereinkommen mit der StaatSbahn-Verwaltung abzuschließen. 2. Der LandeSauSschuß wird weiter« beausiragt, die Angelegenheit der Einlösung der gedachten Bahn durch den Staat im Wege einer freien Vereinbarung mit der Staatsverwaltung im Auge zu behalten und seine Bemühungen zur Erreichung diese« End-ziele» fortzusetzen. Staatsovergymnaftn«. In unserem Berichte über daS abgelaufene Schuljahr des StaatSober» gymnasiumS sind irrtümlich die VorzugSschüler der ersten Klasse nicht genannt, Die der zweiten Klasse aber al« der ersten Klasse angehörend erwähnt. ES muß daher richtig heißen: VorzugSschüler in der ersten Klasse waren: Josef Dobrautz, August Kosteuz. Hugo L e d l, Karl P a u l i t s ch und Georg Szende; in der zweiten Klasse: Vinzenz B r u n d u l a, Rudolf Donner, Alexan-der Karpf, Reinhold KieSlinger, Walther Pototschnik. Karl Äo g lar, Christian Wolf und Alfred Prinz zu Windifch-Grätz. Schlotzvergfek des Heweröeöundes. Der Festausschuß hielt am Mittwoch den 16. eine Sitzung ab. In derselben erstatteten die Sonder« auSschüsse Bericht über die Vorarbeiten und man kann schon heute von dem Feste ein sehr schönes Bild gewinnen. Da der Tag de« Feste« — 3. August — unmittelbar »ach dem Grazer Sänger-bunde«feste fällt, und wie wir erfahren haben, eine große Anzahl von Sängern aus dem Deutschen Reiche den kampfgeweihten Boden CilliS besuchen wollen, so können wir schon heute auf eine starke auswärtige Beteiligung rechnen. Die Programme werden in den nächsten Tagen ausgegeben werden. Um Auskünfte wolle man sich an den Festausschuß wenden. Derselbe besteht au« folgenden Hernn: Johann K o r o s ch e tz , Obmann. Otto Küster. Schriftführer. Franz P a c ch i a f f o, Zahlmeister. Karl Mörtl, Zuckerbäckermeister, Handelskammer-rat und Obmann de» Cillier Deutschen Gewerbe-biindeS. Anton Ei chberger, Schlossermeister. Andrea« Hau «mann. Uhrmacher. Karl Teppei, Holzhändler. Karl Achter, Lehrer au« Wien. Johann Riegersperger, Färbermeister. Johann Kullich, Steinmetzmeister. Otto Ambroschitsch, Schriftleiter. Josef Cwetanowitsch, Tapezierer. Peter D e r g a n z, Siadtökonom. Josef I i ch a, Schneidermeister. Kam Südbahnhofe. Die Statthalter« hat die politische Begehung über da« vom Eisendahn-Ministerium gutgeheivene Projekt betreffend die Her-stellung eine« Stockgeleise« samt Verladerampe in der Station Cilli auf den 25. Juli anberaumt. Die Interessenten wurden hieoon verständigt. Konzert im Waldhanse. Heute, Sonntag, den 20. Juli, nachmittag findet im Waldhause ein Konzert der MusikvereinSkapelle statt. Beginn 5 Uhr, o b schön, ob Regen. Eintritt 40 h. ?arkmnstk. Heule, Sonntag von 11 bis 12 Uhr vormittag findet eine Parkmusit statt. Musikalisch hnmoristischerAvend. Da« Wener Künstler-^rio Adolf Tandler veranstaltet am Dien«-tag im Hotel Terschek einen Vortrag« - Abend mit reichem Programm. Karmouika Konzerte in höherem Stile ver« anstauen SamStag uno Sonntag im Hoiel Elefant die italienischen Accordion - Virtuosen Rensi und Turko, welche durch den meisterhaften Vortrag von Opernstücken allgemeinen Beifall und die Aner-kennung höherer Musikkreise erlangt hab?n. Aeue Aukchtskarte». In der Kunsthandlung Fritz Rasch sind reizende Ansichtskarten von Cilli (Gesamtbild und Burgruine) in Aquarellmanier erschienen — eine willkommene Gabe sür jeden Sammler. Zluwetter. Mittwoch und Donner«tag nach-mittag war ganz Untersteiermark der Schauplatz heftiger Gewitter. Wie unS mitgeteilt wird, ist am Mittwoch namentlich die Gegend von Lichienwald schwer heimgesucht worden. Am DonnerStag entlud sich zwischen Steinbrück und Gairach ein furchtbarer Wolkenbruch. In Steinbrück fielen während deS Aufenthalte« de« gemischten Zuge« die Hagelschlossen so dicht, daß die Passagiere den Zug nicht verlassen konnten. Am ärgsten wütete da« Unwetter an den steilen Abhängen de« 937 m hohen KoSjeberge«, an dessen Westabhang im Jahre 1873 die große Abrutschung niedergegangen war. Die oberste Schichte deS Gelänve» wird dort von jenem feinen Tegel gebildet, der zur Zementbereitung so ganz besonders geeignet ist. Die abstürzenden Wasser-Massen fluteten über die Rinnsale hinaus und schoben eine große Tegelmasse gegen den Bahnkörper. DieS ereignete sich wenige hundert Meter von dem Schau-platze der großen Abrutschung entfernt bei der Onfchast Brische. Die Ortschaft Umerbrische war bekanntlich 1373 verschüttet worden. Die Erdmassen verlegten beide Geleise in einer Länge von fast 500 Metern. Die Ingenieure der Jngenieursektion Cilli begaben sich mittels einer HilfSmaschine sofort an Ort und Stelle, um die Abräumungsarbeiten zu leiten. An einem dort befindlichen Bahnobjekte waren auch mehrere Mauerquadern vom Hochwasser herausgerissen und es wurde die nötige Sicherung sofort vorgenommen. Um 8 Uhr abend« wird« die Bahnstrecke unfahrbar. um halb 11 Uhr nachtl war ein Geleise vollkommen freigelegt, so daß da ganze Verkehr aufgenommen werden konnt?, ll» 12 Uhr nacht« war auch schon da« zweite Seins« freigemacht. In der Ortschaft Brische konnte» d» HauStiere nur mit größter Schwierigkeit vor da andringenden Fluten in Sicherheit gebracht werd». Sehr arg hat daS Unwetter im Graschvisial« zwischen Römerbad und Gairach gewütet. Taselbß wurden, wie man unS bericht«, mehrere Bröcka weggerissen. Hin Wort an die Sommergäste. Die Somme« glnten sind mS Land gezogen. Wie laden da I« kühlen schattigen Hallen in den Parkalleen und a den herrlichen Berganlagen! Und im Parke, an de> die Wellen der silberhellen Sann ein süße« LoM vorüberrauschen, vernimmst du in sorgenfreier Stiick frohe Musikklänge. Dem Sommerfrischler buta unser Cilli ja unendlich viel und gewiß mehr «II mancher künstlich ausstaffierte Kurort, wo man ffe den Flitter noch eine Kur- und Musiktare beMa muß. Da ist e« doch eigentlich Ehrensache i« unsere Fremden, sich nicht nur mit rühmend» Worte, sondern auch mit „klingender" Tu ta Stadt, die ihnen so viel Schöne« uud Angeaeh»-» biete«, freiwillig erkenntlich zu zeigen. 2er« legt werden. Die Namen der Spender werd» veröffentlibt. Am Wogtainabache ertrunken. Am I?. i M. entfernte sich der 8jähnge Schüler Au» W e n g u st in Begleitung seiner beiden [i«w?i Geschwister aus dem Elternhaus« der Eheleute I» und Maria Wengust, Fabrikarbeiter in wohnhast in Tüchern Nr. 25 mit der Schwarz eeren im Walde holen zu gehe». K» nahe von der erwähnten Behausung vorbeifliegend» Woglainabache entkleidete sich Anton WenguS ot ging, die beiden Geschwister am Ufer zurücklost»», in« Wasser um zu baden, wo er spurlo« c« schwand und erst nach einer Viertelstunde von tau» herbeigeeilt«! Bruder Franz nur mehr al« L« au« dem Wasser herau«gezogen werden k-im. Die sofort angestrebten WiederbelebungSoeqich blieben erfolglos. Kifeuvaßufreoel. Mittwoch abend« stell» jty bei der städtischen SicherheitSwache ein Mami, a> geblich namen« Franz Jrga, geboren 1871 p Köflach, zuständig nach Lechen bei Windischztg Knecht, mit der Anzeigt, er habe DienSlig a 1 Uhr nachmittags zwischen den Stationen dvrf und Dousche der StaatSbahn Wöllii» Unterdrauburg aus daS Geleise eine» aus teil nächstgelegenen Felde auSgehovenen Grenzstein i der Länge von 60—70 cm mit der Bezeichn»!^ U. D. W. gelegt. Hieb« sei er von zwei lim der Bahnstrecke kommenden Männern bemerft aii| verfolgt worden. Einer der Männer Haie ihn nachgerufen: Wart', ich kenne dich! Die 6<üfl| Männer räumten den Stein weg. UnntlKiba darauf passierte der von Windifchgraz kc»»»« Personenzug jene Stelle, so daß «in große« UoM verhütet worden sei. Jrga gab an. er habe dis getan, weil er neugierig gewesen sei, nm )»! Maschine den Stein wegwerfen werde. Er 041 sich selbst, um nicht anderwär«« verhaftet z» iviiia.. Jrga wurde dem KreiSgerlchie ausgeliefert. Südmark Polksvücherei. Am 1. Wrz M wurde die hiesige Südmark-VolkSbücherei. «Ich die Werke der besten und beliebtesten Amne»» 1500 Bänden umfasst, eröffnet. Die Buche«! i im Stadtamte (Kasse) untergebracht. Die Sta&M stunde ist vorläufig auf jeden Montag M'P 1 und 2 Uhr nachmittag festgesetzt. Jeder hat monatlich den Betrag von 10 Hellern M außerdem für jede« entlehnte Buch einen Saql von 2 Hellern zu bezahlen. Ti« Bücher mjs> innerhalb 14 Tagen zurückgestellt werden. ausführliche Bücherverzeichnis ist zu« Preis« « 4 Hellern erhältlich. Die Bücherei kann von jiten Deutschen benützt werden. Infolge de« gnH Zudrangt« wird nun auch an j«dem Freitag ufr mittag« zwifchtii 1 und 2 Uhr tinc AutleijKMD abgehalten. Z»er Südbahnverkehr während des Siip-öundesfestes. Die Süddahndirektwn in Ä-tm htf I im Einverständniß mit dem Grazer Verkehrst torate der Suddahn au« Anlaß de« naheMi sechsten deutschen SängerbundeSfeste« Maß«h«I getroffen, die geeignet fein werden, auch den grob»! Verkehr«ansprüchen zu genügen. Im nachfo^enla lassen wir hierüber Mitteilungen folgen, mlchetal Bitte für oorbommende Fälle aufzubewahren! 10000 Bandwurm Danke beweisen die glänzenden Erfolge. ®t! irpuhtnirmcr. Madenwürmer »!*'» 23rut tntserae vollständig, gesahr- und schmerzlos »ach meiucr uniibertrtiklich U %Sg" Es kan:: jeder W urnileldenda da« Priparat In einor Tasse Kalte« einnehmen. ohn« vorher Hunyrkuren und abgleichen durch ', achan iu müssen. wia a. B. wird von f achiadenan vorordnet, dar Bandwurmteidend« müaas olnan Tag vorher einige HAringe esaen und Hirlngslaka trinken gar andere Speisen genleseen, welche der A urm nien« e -tragen kann, aiao um denselben nur unruhig *u machen, worunter dann selbstredend dar Patlant durch die Unrui Laibe am meisten leiden muss. Alles solche kommt in meiner Mathode nicht vor. Die Svmptomt deS Leidens st»d lehr verschiedene, wie z. ». Bläffe des Ätfichtf, «alter Blick. Haut «inRt «m »it «uzt», «bme-gerun«. Ncrjchl, m»«g. fttts belebte Z>agc. PcrdauimkSichumcht, awtlinafj&rett advechiclitd mit HeiKhtingtr. Nebelftite», faftar Cl)it-machte» bei nüchterne« Magen odtr »ach gewisse» Speist», Mflrtata »sammruAitht» dtS Sptichtlö A»isl«i»e».Tchl»indeI. SS ist nicht meine Art und W«i>«, Ieniaud Glaudeil ö © *u mach»«, er leid« am v) & Bandwurm, oder an andern »j - Äiiniiern : soviel kaun ich Kf »der. geslüp! ans meine in diesem Fach« langjährige Thatigteii »ud Älfahruog. saAin i Ziach dcn Kcnnzeilden, wie ich si» angegeben habe, , tdfet s.» aornctimUcb Band.vurml.lb«» oder «U.» Bph»ie fentn.ftonf-Ä.i» U«ibe» d»ch die meist»» Molchen an diesem Uebel. liL,A.Wi. bewub. zu iein, l'iS ne i tzeit „■■■ vhve sich dessen von Glied»»» de» Vaudwur«« od»r andere» Würmer >vabr»»hr.lcn. > eint? Alnt»tl* biö zumHalse, stärkeres'iusammt im Muust. Maetnsaurc.Soddrtiuic«. häuftats^ ^ öfterer Kodfichmtrz. unregelmäßiger Stuhlgang, ^uckea uu Aster. ftolift«, Ä-lltr« u«d wrUci'.iiiruiige Vrmegungen. denn stechende, saujieudt Schmerzen in den ÄtSar«en. Herzklopstn. Bitte um genaue Angabe des Alters und Geschlechts sowie allgemeinen kriistezustand des Leidenden. Für Retourporto sind 25 Heller Briefmarken beizufügen. — Die Absender werden höfL ersucht ihre Adressen vollständig und deutlich geschrieben zu richten an: unb !o"inanch» Äur q.g.n Magenteamv'. I» manch» iNtbijiu fl»ß»n 17 Dofitdt k. wäre bf" Kurineihove ist Bliitarmut. «»rvositat ic| seyen. SRäwc Stürmet, allein entschcibeu. aU di» einfachste fl« durch «in Wurmmittel jii a» besser du ft d""ch di« Srsuigc, die nur A »urii itchft t»«io«l)rte, best* unb f «,.,.«aunt und bcst&ttö« durch Tausende von - «taubtu der Ve»»ite»ung. — Die m«ist«i ^eugnisjen anitUtnetauoju^ ^a(lcil(en Dll„ bflltn die Nur dcrsnchSweisc un iernahmen, waren von j^ür-merngrvlaLtslvahrendaudrr« ' damit bi« dem Wut»« s»hr | di»nlichk »ntker« in« aller 1 Unreiniakcieenausdeiii! l- r J den zu chrer Zui.iedeuheit erziellen und dadurch ihre Til.Konetzkv, »Mina, l'ost Säcltillgen,Baden. ^ «ejuudheit erlangten. ^ üixooiostjceßecK oj Amtlich brgla«b. Tanlschrclbe« »:«istchend. * 1500 Meine Methode. «Md, ausendfüiifhiiüdert Atteste D aas allen Teilen Deutschlands In einer Bro&ehüre gebnnden au Jedermann Kratis. Herzlichen Dank. Tel« Ihnen hiermit mit, dass meine Frau ihre iitiiidururaikuj uach Vorschrift gemacht hat, und eine« Wurm mit Kopf von 11 m Länge Usire. worden ist Das Kopfrei*sen ist jetzt gäuxlieh verschwunden, und sammeln sieh die Kräfte wieder. Ich danke Ihnen 5itr Ihre Hilfe herzlichat, und werde Sie allen M'urmleidetiden empfehlen. ex. Uudulf (ireltiuaim, in Schönprieaea (Böhmen). 25 m langer Bandwurm in kurzer Zeit schmerzlos abgegangen. I Bandwurm mit Kopf sciimerzlos abgegangen. Teil« Ihnen hindurch mit. da«, «ach. dem ich Ihre Medizin Borichdfrcirtüfeiu genommen, her Bandwurm mit Kops binnen ein« Stund« schmerzlos «lifliun. Ich jai)c vtancii ttietfrtr meinen herzlichsten Dank, "1! Bi5 ganz einfach« Methode jedem WurnUeidenden besten« empfehlen. Hvchachtungsvollst M- P«ei»chm >»u, Fabrikarbeiter tn isugau Äir 7«, Bezirk Schlutfcncn 3oi)u;en. Obige» bestätigt: •emtiubeantl rvugati. (Ccncuiöesiegcl.) Die Präparate, welche in meiner Methode wir Aflweudjag kommen, unifiuMen IIG r je nach Alles und Geschlecht das Wurtnloidcn-den wenige Gramm, sind der Gesundheit durchaus unschädlich und in frischem Zustande sicher wirkend, in den tob mir desig-nirten Aw.ihoken /.« haben. Die offizielle flcrsUliuugJart, ist. wie feixt: Nirniu und mische Pluidextracle II (ride PliarmacupaejTon Embelia Hibes, einer Myr-ainee Ostindiens. auch Vaivarang arenasnt, O.si (Kxtr. enM. rib. fl. 11); von der Aite-«ni«jii AbnnLhiüoi C.. ein Abdinthiin und »etüer;s«.'li(t» Oel enthaltendes Fluiduuis u,17 sExtr. absinth. U. U); aig-iBiiaclier J01. palm Chr/; schließlich als Geachmackscorrisens Vanillin ans einer Orchideae Javas, Seli-iua Vanilla® 0,03. s-fc—^rtrni i mini in, ............................ : i VÄwtöacn hergestellt Andere Kuren immer ohne Erfolg. ®i' keile ich Ihnen mit, da» ich, «»ch. dem ich verschiedene andere Kuren. oder immer Llin» Erfolg bei meinem Sohne gemacht habe, nun Ihn ! xnt M!l bestem Erfolg angewendet habe: der Band» wurm ging vollstöudh, mit Kops ad Zazc I',n > hiermit meinen besten Daus, ich werd« diese -t wcüer empiehlei:, f aufma i«, ^orjeilan'or net t «.• . »ftlttl tui ^nbiilftsdt, Thüringen. Beglaubigt: Der lj>e:nc.ndevorst>;nd. iÄmtssiegel). Ich bin in der glücklichen Lage Ihnen mi«,eilen zu können, dab nach Anwendung J>)ter Kür ein 25 in langer fiistotini i:i kurzer Zeit schmerzlos abging, wofür ich Ihnen besten« danke, und werde ich für Weiterverbreuung Ihrer Methode heften« sorgen. gez. «»»lf Renfeld, Ober. Cantor in KitolSburg (Oesterreich). Vob Mägiußtoi kfrul Etwas spät k.'wrn« ich dazu mich stir die gelungene Kur beaten* zu hedunken. Nach dein ich die BcdUüJ angewendet hatte zeigte sich der Eisaig ;n einer gründlichen Magenpurgation binnen 2 Stuno«n. W.inner fand ich zwar keine vor, aber eine grosse Menge Schleim und Unrat «ins ab, und bin ich aeither von Keinem lästigen Mkgcniibcl befreit. Ich sage Ihnen meinen besten r>a«k, und werde Ihr Medikament allen Leidenden jiuplchlen. HochachCnr,g(Tol!st ge«. H. Koeha.s Sehweidler, Icrztii Lehrer In Stetton b. K. Niederösterreich. E- gereicht mir zur Proude Ihnen mitteilen tu können, dass ich nach dem Gebrauch Ihrer Kur vollkommen hergestellt bin und seit der Zelt von allen den vielen Leiden, die das J VY urraleiden begleiten, verschont wurde Ich 11 . . — „ taun allen ähnlich Leidenden den Gebrauch Ihrer Kur aufs > oinpfebiea uez. 1). Lammers. E^»s bei Mambur«, Kr. WUtmund. 1W,rd rfer Wahrheit g0nt beseh. udcinaaiii. '3erueln'levorat. ( Amtssie^i 1) p^cxxxxnxz °Tm . Jen lan£jäariiem Bandwurm befreit! Si2(^ der Äawendung Ihrer Kur ift meine E^etran von dem sie seit Jahren quälendem Ban »wurm befreit worden, und fühlt sich jetzt ganz schind und wohl. Ich kann da-her nicht unterlassen Ihnen meinen auf. richtigsten Tank autjujprecheu, und werde auch nicht verfehlen Ihre Methode jedem Baudwurmlidenden besten« zn empfehlen, gez. J»hnn« »nagelber«er, «uiÄbesiner ta Äuffiteiti Tirol, Endacherftraße. KniplchJe diese eiulatke Mtjliiode ajjen Wunukrankeu. Sbtepi« Ibnen für da« Resultat Ihrer Kur meine vollsteZufriedenhei! au«. Inner. I)alb einer Stunde ging der Bandwurm «L7.nE «-10 m lani, den, »ovfe fchmerzlo« ab. und empfehle ich diele einfach« und gute Methode olle» Zsurin. leidenden bestens. ß'i- L. Leuhart, Lehrer in Weipert i. Erzgebirg (BSHinen). l neiidlich glücklich ! Ja mein Herr, ein Befinden wie jetzt habe nur Ihrer berühmten Kur zu ver. danken. Meinen wärmsten Dank fUr Ihre Anweisung. Meine Feder kann nicht Worte OAfrfi ' u™ ü^en mein dankbares Gefühl aimudrOck^a. Schon kurz nach Gebrauch ihrer bewahrten Kur fühlte leb neues Erwachen meiner Glieder, meine Nerren verspüren neue KrSfte. Gerader .«U1® Verdauang, guter Schlaf, ich S„ mioh. *le neugeboren. Eine solche »irkuug ein so vollständig neue« Dasein muss und kann Ich nur allen meinen B« I kannten zusagen, und ist e# mir «..»genehm, 1 •u'richt>ge» DankKefühl Ihrem Dank-schreiben beuufügea. Hans E*ifert. Mainz Lnterachntl beglaub, Gr. Ortagerichtsvont gez. Amend (AmtssiegeL) : Alle li iiiiere ärztliche Hilfe uuiMOiist. i Ich fühle mich verpflichtet, für den Er- 4 ioIr ihrer Kur meinen innigsten Dank ? auwuspr»ck«m. N.'iih Einnahme des Prä- y pwales» wurde binnen 2 Stunden ein langer Bandwurm mit Kopf entfernt, wobei früher J alle ärztliche Hilfe umsonst war. Hochachtungsvolist ge/.. Domlalkus OsUxlod» In ilarlenthnl, Kramsach Acbeoraiu (Tiro]\ ^anömni'in mit Kopf. Jö> litt schon feit Jahren »u »«» -^Bandwurm, halte eiele Mitteleriolz. . Ilos angewandt Ich versuch:« bei ^yrrras:} Präparat nach Ihrer Methode end angewandt Ich versuch:« bei ^..uparat nach Ihrer Methode end bin eine» SJaniiwunn von SO (säen losgeworden. Ich sage Ihnen dir:-für meinen besten Da:ik und teerte Ihre Methode allen Leidenden aus« Beste einp^e>«jeit. gez. Iguaj 'Sauer, Majd)ta,st, Hammerslebiil. Bescheinigung. Der Maschinist Herr Bauer hicrselbjt, leidet« seit Jahren an Bandwurm und bat mich auf Grund der KoncUkf's Praeparatu eine Ila -r-suebung dar abgetriebenen Uandwiiriuglieder n machen, welche ich als Netachbescbaiier voriiaha und konstatiren kann, dass der Kopf der Schwein»-llnna, Taeaia Solium, vorhanden war. Di»ses bescheinigt gez. Adolf Belebe, Pleischschauamtevorsteher. (Siegel.) Druck von Kran« Ltndner, Rattbor. Uederraschend glänzender Erfolg. Die Bandwurm Kur hat sich überraichend und zu meiner größten Zufriedenheit brnmhrl. Ich fühle mich seid diesem glänzenden Erfolg bedeutend wohler und werde I!inen lcrz da« Stück in der Kanzlei de« Vereine« „Südmark" (Graz, Herrengaffe 3) und an allen Verschleißstellen zu haben. E« ist nicht zu zweifeln, daß die färben-prächtig« und dabei überaus stimmungsvolle Karte gerade jetzt, da der Name de« großen Dichter« auf unser aller Lippen schwebt und in aller Herzen lebt, reißenden Absatz finden wird. Kür St. Leonhard. Für die bedrängten Volksgenossen in St. Leonhard ob Marburg hab«n neuerdings Beträge gesandt: Redaktion der Tag««-post 5 X. Bürgermeister Josef Ornig als Ergebnis einer Sammlung in Pettau 301, Redaktion der Tagespost 10, Familie Bauer in Graz 20, Dr. Max Benesch in St. Leonhard ob Marburg als Ergebnis einer Sammlung 334, Max Wesiag in Graz 6 40, Redaktion der Tagespost 5, Grazer Tagblatt von Dr. Josef Höhn 10. Pros. Johann Wist, Rektor der technischen Hochschule in Graz 10, Revaktion der Tagespost 2, Prof. V. Puntschart 20, Prof. P. Puntschart 4. Dr. Ernst Klauser al« Ergebnis «iner Sammlung in Deuisch-Land«berg 250 X. Ans Aad Ausser. Im Kaiser Franz Josef-Bade Tüffer sind u. a. Melitta Gräfin Giovanelli, Statthalterei-Bizepräsidenten«-Gemahlin samt Kom-tess« und Frau von Deutenhosen. g«b. Gräfin Giovanelli, zu längerem Aufenthalt« eingetroff«». Ilnterlleirische Ander. In der LandeSkur-anstatt R o h i t s ch - S a u e r b r u n n sind di« zum 15. Juli 857 Parteien mit 1292 Personen, in der LandeSkui-anstalt N e u h a u « bi« zum 12. Juli 293 Parteien mit 503 Personen zum Kurgebrauche eingetroffen. Aahr- und KiehmSrkte in Steiermark. Am 25. Juli: Graz. Stechviehmarkt nächst dem Schlacht-Hause; Brandluken, Bez. Birkseld, I. u. 33.; Dra» cheuburg, I. u. V.; Fried berg, I.: Geisttal, Bez. VoitSberg. I.; Jlz. Bez. Fürstenfeld. I. u. V.; Lankowitz. Bez. VoitSberg, I.; Lassing. Bez. Rottenmann. I.; Laßnitz, Bez. Murau, I. u. V.; Leoben, I.; Ligist, Bez. VoitSberg. I. u. V.; Tschermo-sische, Bez. Rohitsch, V.; El. Urdani, Bez. Pettau, I. u. V.; Windischgraz, I. u. V. — Am 26. Juli: Graz, Getreide-, Heu- und Strohmarkt am GrieS» platz. Holzmarkt am Dittrichsteinplatz; St. Anna am Aigrn, Bez. Fehring. I.; Feldbach. I. u. V.; Frauheim, Bez. Marburg, V.; Kniiielseld, bedeutender V.; Lankowitz. Bez. VoitSberg, I.; St. Marein im Aiürztale, Bez. Brück, I. Nachtrag. J>ie Maturitätsprüfungen am hiesigen StaaiSobergymnasium nahmen am Donnerstag unter dem Vorsitze de« Herrn LandeSschulinspektor« Storni! ihren Anfang. Dieselben hatten bisher nachstthtnd«« Ergebnis. Reif mit AuSz«ichnung wurden «rklärt: Karl Bicek, Karl Kurnig und Cyrill von Lenkh; reif erklärt wurden Friedrich Babnik, Albin Bantan, Viktor Bechine, Jakob Eimer mann, Oskar Drasch, Josef Föhn, Alexander Hraschowetz, Karl Jellek, Isidorttaeß, Johann Kaffou, Kaspar Killer, Rudolf Kram er. Hubert Mich klitsch, Max Paulitsch, Daniel Rakusch und Albert Sallak. Joses Pozar wurde aus zwei Monate «probiert. IN GESUNDHEITLICHER BEZIEHUNG Ut ROHITSCHER „TEMPELQUELLE" uMielu 7282 du BESTE TAFELGETRÄNK. Anerkannt vorzügliche Photographische Apparats. Lechncr s Taschen-Kamera, ßoslex-K&mera. Kodak«, auch mit Gürx- u. Steinheil-Objectivea, Photo-Jamellen, Projektions - Apparate für Schule und Hau«. Trockenplatten. Kopierpapiere und alle Chemikalien in stets frischer Qualitlt. Probenummer von Lcchner's phot. Mittheilnt gen, sowie PreimneiehnU gratis. H. Lochni'r a&a (Willi, llüller) k. und k. Hof-Manu- factur für Photographie. Fabrik photogr. Apparate. — Kopieranstalt f. Amateure. 7317 Wien, «rftben 31. Seite 6 Schöne Wohnung bestehend aus 4 Zimmer, Küche samt Zu- gehflr. in der Gartengasse 5,1. Stock gelegen, sofort 2u vermieten. — Anzufragen Domeoloa Zamparuttl. Delikatessenhandlung, Bahnhofgasse. Nummer 58 Brnchsteinc 10 cb.-Klafter sind preiswürdig zu verkaufen. Anfragen sind an die »Cillier Kalkwerke* Cilli zu richten 7312 Sehr schöne Wohnnng bestehend aas rier parquetierten Zimmern, Küche.Vorraum,Keller,Boden undHohlege, sowie eventueller Gartenbau« tiung an eine Partei ohne oder nur mit erwachsenen Kindern per sofort zu vermieten. _ Auskunft bei der Administration der „Deutschen Wacht". 7304. Starker Lehrling mit guter Schulbildung wird »ufxev...wm?a bei Karl Rayer Gemischtwarenhandlung 7Z<). Arzlin-Hochenegg. mm Zur ShImoii * AlOisWallällfl, Cilli, MausnassB «Bpflehll: das anerkannt kraftige Marburger-Dampfmehl 00 «peoiell Doppel-Null 00 C. Sctierbaum ä Söhne zu Original-Preisen pasteurisierte Süssrahm -Theebutter Snperfeingt. Aixeröl und echten Weinessig. Hochreinen Emmentaler und Sannthaler Käse Allerbeste ungarische Salami u. Mai-Primsen Alle Mineralwässer frischer Füllung. Garantiert echten Lisaa-Blutwein 1 Liter-Flasche 40 kr. Niederlage des beliebten KJeinoschegg-Cliampagrer I Hon teilte fl. 1.60. Zur HhImoiiT vermischtes. Kiu brennender Keuwageu. In Ala ge» langte vor einigen Tagen durch ein brennendes Zündhölzchen, welche» ein Knabe unvorsichtig weg» warf, ein auf d^ Fahrstraße stehender mit zwei Ochsen bespannter Heuwagen in Brand. Selbstver» ständlich stand derselbe im Nu in hellen Flammen und nur da» sofortige Beispringen de» Eigentümer» konnte die Ochsen vor dem grausamen Feuertod« retren. während der Wagen samt der Ladung buch-stäblich in Flammen ausging. Aose Alätter würzigen Kumors vou K. v. Suttner. Di« modernen Menschen von heute — da» ist leider nur zu wahr — stehen gerade» zu unter dem Zwang« der Sammelwut. Wenn wir wieder daher einmal etwa» Gesammelte» zu Ge-ficht bekommen, so treten wir einer sollen Be-gegnung mit einem gewissen Mißtrauen entgegen, da» leider oft zu sehr aerechtigt wird. Erleben wir dann «inmal «in« Enttäuschung, so freut un» «in« solche daher doppelt. Die» konstatier«» zu können, gibt un» da» vorliegende Büchlein „Lose Blättkr von H. v. Suttner" die Veranlassung. E» ist wahrlich eine Sammlung würzigen Humor», 6» wir allen Freunden heiterer Lektüre in Stadt Land und auf Reisen auf da« beste empfehlen kona. Die Sammelmappe de» Herrn v. Suttner, die un» auch in der äußeren Form on d,n „Lieben km. plic-ssimu»" erinnert, stellt sich, ohne ein« Wied-r. holung dort befindlicher Sz-nerien zu Drina«, diesem würdig zur E«ii« und wird sich dank 'er von Suttn«r getroffenen Au»wahl in weilen »renn willkommen« Aufnahm« sichern können. Da .Losen Blätter würzig n Humor»", welche u«» l>«e Buchhandlung von Joses A. Kienrnch in Gr^ i» gtschmackooller Ausstattung vorführt, da» ha!im, was st« versprechen, wütigen Humor bring,«, s» wün'chen wir dieser neuen Erscheinung aus tem S«. biete heiterer Lektüre einen raschen Flug i» !>>e weite Welt; die losen Blätter mögen von ritln ausgelesen und bewabit werden. Da diese» Biih« lein, au» seinem Titel zu schließen, erst eine Au«, wähl der Sammelmappe de» Herrn o. Suttntt ;u ?«in schein», würden wir eine weitere Folg« gmie begrüßen. 1900: Original Statt3 An«. riiiiaU-UuBg für Fcüer»chutz BERLIN 1001: Goldan« Uedalllo Hockitor Prtlt, Singer Nähmaschinen für Farailiengebraui jede Branche der Fabrikation. Unentgeltlicher Unterricht in allen Techniken der modernen Kunststickerei Elektromotoren für Nähmaschinenbetrieb. Ringer £o. Nähmaschinen Act. Ges. llahiiliosstrasie Är» 8 C7ILLI Baliiiliofitrasie Wr« 8, Verlange^ Ste Kellt 4» e|* Mi T Bilx-Malz-KaflTee übertrifft an Feinheit, Güte und Nührkraft alle anderen Malzkaffee-borten. Dieser Malz-Kaffee trägt als Schutzmarke da« Bildnis des berühmten Naturarztes F. E. Bilz, von welchem er allen Kranken und Gesunden, Armen und Reichen, Kindern und Erwachsenen zum täglichen Genusse empfohlen ist. Uebornll vorrjili^, SBäsim Iichtennadet-Aäder »u« frlMclien Fichteminileln welche als nereen«unb lungtnftärfenb sehr bewährt sind, werben in der Zeit vom 1. Mai bis Aibe «September in der hiesigen Badeanstalt verabreich! ----o 1.1*:«: " «wviuhhuw wiwRiaii ! Zahlreicher Benützung bieser, wie auch der Dampf-, Wannen- unb vchwelelbaber unb der nach ärztlicher Vorschrift eingerichteten elektrischen Wilder erlaubt sich ein P. T- Publikum einzulaben M. Trattnik. Die Vtiihlihri „Celeja" empfiehlt sich zur Anfertigung sämmtlicher Druckarbeiten. Wer gelegentlich des Sänger-Bundesfestes in Graz einen Einkauf von Damenkleiderstoffen machen will, findet ein reichsortiertes Lager, durchgehend? nur gute, dauerhafte Qualitäten und streng solide Bedienung bei Anton Scheucher, Graz, Herrengasse 6. 1 Nnmmer 58 „Aentsche Wacht- Seite 7 Der beutigen Auflage liegt ein Prospekt des bekannten Specialisten Theo Konetzky in Säkkingen, Baden (Deutschland) bei. ^holographische Apparate für Z>Uletanten. Wir empfehlen allen, die für Photographie, diesem an« regendsten und von jedermann leicht »u erlernenden Sport, Interesse haben, da» seit 1854 bestehenden SpezialHaus photographischer Bedarfsartikel der Firma >. Moll, k. und t. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9, und die Durchsicht ihrer illustrierten Preisliste, die auf Wunsch gratis verschickt wird. desßtllier Stadtverschöner-ungsv,reines bei Spiele», Metten und Legaten! Eingesendet. MM änderten von J *hren bewihrt in »1* Heüquellc »«it Hunderten ___ allen Krankheiten der Athmung*- und Vir> «•aungiorgane, bei Sicht. Mattn- und Blasen- Katarrh. Vonügiich für Kinder, Reconvaleicenttn und wÄhrend der Qrayiditit Beate» dlitctl»ch«s and BrfrliciinD&s-Qetr&nk. (Ein vorzüglich er weißer Anstrich iir Waschtische) ist KeilS weiße Glasur. Der Anstrich trocknet sofort, klebt nicht und ist vollkom-«en geruchlos. Dosen ä 45 kr. sind bei Traun k Stiger und bei Victor Wogg in Cilli erhältlich. 'NATÜRLICHES BITTERWASSER Iild abführende Wirkung.Vorzüglich Gegen CONSTIWMlON.GESTCRTEVERDAUUNG.CONGESTIONEN.ETa Nr. 6363 Die zur Bereitung eines kräftigen und gesunden Haustrunks Most nütliigf i) Substanzen ohne Zucker empfiehlt vollständig ausreichend zu 150 Liter Apotheker Hartmann Steckborn,Schweiiu,Kon8tanz.Biden. Tor schlechten Nachahmungen wird ausdrücklich gewarnt. Zeugnisse gratis und franco zu Diensten. — Die Substanzen »ind amtlich geprüft. — Verkauf vom hohen k. k. Ministerium des Innern sub Nr. 19.830 vom 27. Jinner 1890 gestattet. — Allein echt zu haben bei 6938 üuTartion. Sclxeld/baclx in Feldkirch (Vorarlberg) Preis t Gulden Franz Wilhelms abführender Thee ?on FRANZ WILHELM ipoUeker, k. u. k. Hoflieferant in NeunkiTchen, Niederösterreich ist durch alle Apotheken zum Preise von 2 K Osterr. Wilbr. per Packet zu beziehen. Wo nicht erhäl tlich, direkter Versandt Post-kolli = 16 Paicket K 24, franko in jede österir.-angar. Poatstation 72«! Zum Zeichen de*r Echtheit befindet sich auf den Emballagen dats Wappen der Marktgemeinde Neunkirchen (nenn Kirchen) abgedruckt Gute Uhren billig mit Sjäht. schriftl. ütotnnii» Vers, an Private Ha&nsKoxir&d Phrenerieufung, Gold- un«! Kllherwaren-Kxp^rtbaut in | Brllx Nr.219(B0h:neai <8 nte Siifet-Stra.-llÄt (I. s-71. Schi Siid-r.Rcm.-Uoi fl. 580. vfdlt« ©iibertrt» il. l-an. (t. 1-35. Meine Kiraia ist mit Ptm I (. f. rtb:cr «It»j«ifichtt?!, b'f'-St 1 Z°li. II. fild. «aeftHinngea»»-taill-» ». uaseube Saal; i-MIIU» »Ichreibe«. ix»» Illnatr. Preiscatalog gratis nnd franco. 100-300 Gulden monatlich kennen Personen joden Stande»* in allen Ortm-haften «Icher nnd ehrlich ohne Capital and Riileo verdienen dareb Verknus gesetzlich erlaubter Staate papiere n. Lote. — Antri^o an Lvdwlg ÖWtfrrel* eher, VIII. DeutMhega«Be 8, Budapest. Strafbar . I-> JH. »nniunf d. «uoio i Minen Herein Run-« Lilien-I niil«h-Seifo r. I Berrmaan * Co. r t Dresden- ' j 'reteoben m d.E. [ «rxaugt I ??" "lo« uexfcht, rotife, JagendfrUehcp« »•'»»«, urnrnct- I "*■' u. blendend «ehün. I Teint. - B«I„ | q Mittel f»*en ~nmtrijiro„„ VorrmikJ, i g. I «» k, b„ r,M, I *l,?fcl"TApotli. [ *- "««wnber, O, Schwärs] A Co. n. Polanet*. I^^chutimarke Zwei fBcrgminnc In allen Orten werden anstHndic« Personen aller Be-rufaklasacn »um Verkaufe von in Oesterreich geaetzlieli gestatteten Losen Regen Katenuhlnnfcen v. einem erstes Bank-Institute ifesoeht. För Asaeknraniaiten-turen. Kaufleute, Kommissionäre, Beamte nnd Lehrer ist unsere Vartretungtieaon-der» ireelpnet. Offerte nnter .Fortuna" an Rndolf Mosse, Wien. 7S1S NIEMAND versäume es, sich wegen Uebernahme der Agentur für eines der ältesten Bankhäuser zum Verkaufe von gesetzlich erlaubten Staats- und AnlehenSlosen gegen Raten« Zahlungen, zu melden. KöchsteArovi-sie«, Aorschnß, eventuell flies Gehalt. Offerte sub Chiffre „K. A. 8841* richte man an »sssenstein &. Vogler, Wien. "^isitkarten * * liefert in fernster Au»statt»»»g mtb biMgfirn preisen die Vereinsdruckerei „Ceieja" in Cilli. tin wahrer Schatz für alle durch jugendliche Verirningen Erkrankte ist das berflhmto Werk Dr.Retau's Selbstbewahrung 81. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 2 fl. Lese es Jeder, der au den Polgen solcher Laster leidet. Tausende verdanken demselben ihre Wiederherstellung. — Zu beziet-en durch das Tirlipiipiii ii L«i|ii( Ntuukt Xr. 21, sowie durch jede Buchhandlung. g«,» Feinste Franz Vertreter gesucht• Namens der Haars! - Kein Kalojs nör! e«n bcmcrittnswtrtnts Mittel, veclchea Mann, frau und Kind pradit-voll«» Kopfhaar verleiht. - Verhindert da» Husfalicn der Haare, mattif das ftaar dicht, heilt Schuppen, Bchorf, Kcpffinnen und madht jedes f>aar schwer, lang und seidenweich. — frühzeitig ergraute» ftaar erhSlt ohn« fXrbunj} feine natürliche färbe wieder. £»arantirt r^euwachsthum der •>aare auf kahlen KSpfen, sowie Hugenbrauen und COimpern. Ust« dem Namen „Lovaerln" in In Hrnttita eis Dtittci »flunbeB werden, welches »in«« langen »iti tojaDetbar iipsij'n öurroj tt r»H*at. ta .tL»raerla'' ein rein p1a«|ll(teS Srobuci >». so tra««-» 61t mit betfm anieeiiiisna nicht im •truigflfn |u iSjirn. ba «S ffir die (Stielt Regfbait ooaMnbig »,?«,!»> ist. US (Ist reinen Otnn», w-»b-ld Si« oder Zbte Sisder wäiiichcn. ,?»», tssnrachS babes (ottun «-InndeS Haar ii a:S 6cbn| (ewobi Sommer eis »Ister nettzwendi« unb otine gtfiaben Haarwii»» flio »»>bti odci «ttsicbfene IlttS «r-tHUnnten nntetJBextfii. Rron?&-it der «alter »der dc» »iates para!«strt »si bi« »aarwsr,-^ nnd di» Natnr braachi Zabee, um dielen übnj«l |n »ttrjen. Wer »nnt« »der an bin *l{ieui»t »ein« ^nls<«r»I,nng »»I» skr »«>,»,n. Jlur«tfi( «bei Jteldrtt, ». .. . »*' *»«««n# bentflch ,1,1. 3Sie linigf. Fabelt >4cltln von Hobeaaollua: eilt« noch S Fialche» „Loraeiln*, Frau VeaacKir Martka Hetik« In Jlrelanl« n senden; das Btiitel b«mo5:i sich sebr. Trofilfoe i. Hektiler in Nie» schreibt! Zch Saite lauge Jahre einen Kabltops nn» begann vor e wigen Monaien Idr „htiwi:ti* anjitocnbca. 9hl« tft mein» nan|t ffap'Saut biche mit Ha .tes dcdicki. aSai slile Htrite nicht »er» mochten, beachte Ihr ..I.otitri»- juitorie. Herr t, Xruisana, fitsit: Nachdem ich viele anbete Ailitl ersclülaS ongewtnbei, halt« Zbr .Loreeet»' gceud,»n wunderbare Witkang. Ein» satte Stelle, weicht ich lebt lange daite. wnrbe »It nenen Haaren sehr IchSn bebten. Herr Joaef Ektlirb, ?aS>e,e» ivib«-n>! Zch yati« nach einer Ifranfbeit «eine Haare gS-zilch ver.orea nnb »ad« nach «eony^ng b»n S Alasche« 3(:tS hl.o?aeiia" triebet meinen hUbcttn lipplaen Hiarwuch» erreicht Stau B- hn-at-s, Sabapcl .lahreiang litt ich an HaaraaSsaK. Gelt« dr .Lotaerin* gebrauche, falle« »tr leine Haare ans nnd «ein» Haare tonchirn nach. Dsrch „l.oraeeta" Verben die Haarwsrzel« In btchft belrlebigenber Seit« wieder ang-t'gi. Das hinge Haat »ntiiehi un» wachst In »iftauitilch«, SchneZIiifeit, Sittier nernn Midchtn, btttn Haar für, nab augenscheinlich fast gait| leblos ist, weiden be'onbctS »an ben erftaunlichcn Wirkungen btcicS wnnderbsren DtitttU emziiiki fein während baS Orä»arai bs,n bestimmt 18. Sei Sltete« ?»rl««e» « '»lallen bet Haart nnb Nabihell tu heiln, it «S fUr |ebe Mattes wlchiig. |« »ifltn, bat es ein Mittel gibt, »eiche» ihren steinen Lltbiinges.hertlichs flSjf« ««nchülft, «t« « einet atolt« Alasch« „Lsrserls", »ehrert Konaie aulreichtsh, • K, 3 Aiaschtn IS K, g fflaschen M K. versandt gegen vostnachnah», odts vsthirig« Äeldeinstnbsng durch baS enropiische Depot: G k^sitk, VVisn, VII. ^lspietkilksrstr. 33. ~ »ttb tn »«rasiere» WtlU nächst bereu fttgiett« ««» Ä'S'w Nummrr 58 Wach» Seite 8 Bau-ITnternetLmung: Ladislaus Johann Roth Ingenieur und behördl. aut. Stadtbaumeister Gartengasse (Hotel Sfrauss) CILLI Gartengasse Strauss) Brückenbauten in Stein, Beton, Holz und Eisen, auch Noth-brücken. Wasserbau : TurbinenanlaRen, Wehr- und Schleussenbauten in Holz, Stein und Beton, sowie Bach- und Flussregulierungen, Uferschutzbauten, Entwässerungsanlagen, überhaupt Wasserbauten jeden Umfanges. Strassen- und Wegbau, sowie deren Tracierungen. Tiefbau: Anlagen von Canalisicrungen, Rohrleitungen, Beton-canäle, Wasserleitungen. Hochbauten u.zw.: Villen, Wohn-, landwirtschaftliche, Fabriksund öffentliche Gebäude, Adaptierungen jeder Art II uiiuau^ca. - _ Ausserdem übernimmt die Firma die tadellose Herstellung von Maschinen- und sonstigen Fundamenten aus Beton, Beton-Trottoirs und Beton-Fussböden, Pflasterungen, mit und ohne Beistellung der Platten, sowie alle in das l. Dräsche, Prof. Dr. Hosrath Freiherrn von Krafft-Ebing, Pros. Dr. Monti, Pros. Dr. Ritter von Mosetig - Moorhot, Hofrath Prof. Dr. Xensaer, Prof. Dr. Weinlechner etc., vielfach verwendet nnd bestens empfohlen. Für Schwächliche nnd Reconvalescenten. 4iic7ciphniinncn * Med. Congress Rom 1S94; I\ . Con- Äliszeicnnunyen . gress forPharm. Chemie Neapel 1894; Aufteilungen Venedig 1894; Klei 1894; Amsterdam 1894; Berlin 1895; Paria 1895; Quebeo 1896; Quebec 1897; Turin 1898; Canea 1900; Neapel 1900; Pari« 1900. ITeber «200 ftritllehe CJut»eh«en. Diese# ausgezeichnete, wiederherstellende Mittel wird seines vortrefflichen Geschmackes wegen besonders von Kindern nnd Frauen «ehr gern genommen. Zu haben In allen Apotheken In Flaschen «n '/» ktr. & K 2,40 nnd 1 Liter k K 4.40. 6704 J. Serravallo, Apotheker, Triest. Turbinen für alle Verh<nisse. Vertreter gesucht. Patent Rüscli-Hendtner. Kesselfeuerungen Patent DUrr, 7009 «v* koblensparend und rauchvorzohrend. J. >K. Riisch Maschinenfabrik nnd Eisengiesserei G Dornbirn (Vorarlberg). G Die glänzendste Ueberraschung bereiten Sie Ihren Lieben durch Schenkung eines lebensgrossen Porträts in vollendet künstlerischer Ausführung. Schönstes und dauerhaftestes Andenken (besonders an Verstorbene). Preis eines Porträts als Kreidezeichnung K 9.—, als | Oelgem&lde K 18.—. Vornohme Einrahmungen auf speziellen Wunsch. Senden Sie Ihre Photographie 7292 an die grösste und renommierteste Kunstanstalt für PortrStmalerei Siegfried Müller, Wien, IIi Darwingasse 17-80. Prospekte gratis und franko. — Versandt nur gegen Nachnahme oder Voreinsendung. — Solide Agenten finden aller Orten bedeutenden Verdienst. Für sprechende Ähnlichkeit wird garantiert —=— ZalUxelclxe ■Äja.Gxlccaja.-va.a.g'e»» Zur Obstverwerthung. Zur Weingewinnung. PRESSEN mit kontinuierlich wirkendem Doppeldruckyork u. Druckkraft! egulierung »Hercules«, garantiert höchste Leistungsfähigkeit bis *u 20 Procent grösser als bei anderen Pressen. 11 r« «onrtx.tf Hydraulische Pressen oben Druck und grosse Leistusgen. MÜHLEN. für besonders hohen Druck und grosse Leistungen. OG Obst- und Trauben- Trauben-Rebler (Abbeer-Maschinen) Coraplete Mosterei-Anlagen, stabil und fahrbar, Saftpressen, Beerenmühlen zur Bereitung von Fruchtsästen Dörr-Apparate für Obst n. Gemä Obst-Schäl- u. Schneidmaschinaa| neueste selbsttätige Patent- trag und fahrbare Weingarten-, Hederich-1 nnd Blntlansvertilgnngs-Spr „SYPHONIA" T^eixibarg'-IE^flTag'e sabriciren und liefern unter Garantie al» Specialität in neucistcr, anerkannt tm liebster Konstruktion PA. Maufarth ch- Co. Fabriken landwirthsch. Maschinen, Eisengieaaerei a. Dampiha WIEüi, 11/1 TnborNfraMe Mr. 71. a»ht wenn jede Schachtel und jede« Pulver A. Moll's IVUl cctiti 8chutim*rke nnd Unterschrift trifft. Moll's Seldlltz-Pulver sind für Ma enleidende ein nnllb liebes Mittel, von den Magen kräftigender und die Verdaunngsthitigkei» steig«*! der Wirkung und als milde auflösendes Mittel bei Stuhlverstopfung drastischen Purgativs, Pillen. Bitterwässern etc. vorzuziehen. Preis der Original-Schachtel K 2.— 713! ralslAcsite -weiden, grorlclitlicli. xrerfolg-t. •^^I^^Jankweinu.Salz. Vni* neht wenn jede Flasche A. Moll's Schutzmarke trift and mit dir Blei» * „A. MOLL- verschlossen ist. Moll's Franzbranntwein and Balx ist ein namentlich als ichmer» stillende Einreibung bei Glicderreissen und den andern Folgen von klltungen bestbekanntes Volksmittel von Muskel- undNerven kräftigender Wirt Preis der plombirten Original-Flasche K 1.90. Hauptversandt durch Apotheker A. MOLL, k. u. k. Hoflieferant, Wien, Tochlan In den Depots der Pro «los vertane« M»N ausdrücklich A. MOLL'S Prlparmts. Depots: En gros: Ang. Böhelm, Rohltsch Sauerbrunn. Bad. Tomasl, Reifnigg. Nummer 58 ..Ke«tfche Wscht" Seite 9 ik (VÖKs/> Vorn? gerade F^con IStej Die Damen-Confections- & Manufacturwaren-Firma JOHANN KOSS, CILLI Bahnhofgasse empfiehlt als letzte Neuheit: Bahnhofgasse Modernstes Mieder der Gegenwart; vorne gerade Fagon, zieht den Leib zurück und verhindert den Drack aas den Magen. Das Mieder ist unentbehrlich für jede Dame bei Anschaffung einer neuen Toilette. Das Mieder ist stet* lagernd in beliebigen Taillenweiten Corset de Paris! in Qualitäten von K 5.60 bis K 16.— Germania" 99 Lebens - Versichern»gs-Actien- Gesellschaft zn Stettin. In Oesterreich }um Srsch»fi«d»>ncbe »ugelaflm teil 1873. ®nrt(tuf in Wie«: I., -Lngeit Nr. I, und K»«zl«lse5sgasst Wr. 1 in den eigenen Äöufern »er Heselllchoft. VrrpcherungskapUal Ende 1901 ................K 7&2,M38.53!> Rene ,1nträ0t im Jahre 1901.................„ 59,543.204 Stchrrheilsfonds Ci.de 1901 .................. *07,448.426 chrwinnrcscrve der versicherten Ende 1A01............ 2I,3G6.293 ei!ignng mit beginn der Versicherung nah jährlicher Bezug der Divi-deilde schon bri Zadlnng der drillen, vierten Iahresvrämie n s. f. — Dividende im Verficherunasiahre 1903/4 an die nach Plan B Versicherten auS 1880; 63Y*0/«. 1881: €0', 1882 :o7*l4'l,, 1883 ; 55*/,, 1884 ; 52'///» u. f. f. der vollen Jahresprämie, an die »ach Plan A Versicherlen 22®/, der vollen Dividenden-Jahresprämie. Die «rwinnrrservr der Versicherten dient lediglich zur Verteilung von D i v i-den den. Seine Vachschnßverpstichtung. tlnversalldarkelt nnd Unanfechtbarkeit im nettesten Sinne. ZnvaUditSlsversicherilNg zu niedrigen Prämien unter den günstigsten Be-ttngungen. Prospekte und jede weitere Auskunst kostenfrei durch Herrn Fritz Rasch» Buch« Händler in Cilli. 7316 EXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Erst© Marbarger Nähmaschinen- u. Fahrrad-Fabrik Franz Keger Bnrggasse Nr. 29. Burggasse Nr. 29. Filiale: Cilli, Herrengasse 2 mit mechanischer Nähmaschinen- und Fahrräder-Reparatur-Werkstätte. — Reparatur aller fremder Fabrikate werden fachmännisch, gut und billigst unter Garantie gemacht, auch Vernickelung und Eraaillierung. Grosses Lager von Ersatz- und Zubehörtheilen für Nähmaschinen und Fahrräder aller Systeme Bowie Nadeln, Oele etc. — Lager von neuen und alten Nähmaschinen und Fahrräder zu den billigsten Preisen. 6821 Vertreter: AiiIon Neger Mechaniker Cilli, Herrengasse Nr. 2. X X X X X X X X Preisliste gratis und franco. txxxxxxxx Hopfen-Commissionsgeschäfb von Franz Tjebermann in ürnberg empfiehlt sich zum kommissionsweisen Verkauf von Hopfen unter Zusiche- rung streng reeller Bedienung. 7316 Grösste L.O|;errAum« am Hopfeiimtu*lct:. Danksagung. Fflr alle Beweise wohltuender Teilnahme anlässlich des Hinscheidens unseres innigstgeliebten Gatten, bezw. Vaters, des Herrn Karl Cartler sowie für die schönen Kranzspenden und die überaus zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse sprechen tiefempfundenen Dank aus 7320 Die trauernden Hinterbliebenen. ßehördl. aut. Civilyeometer KARL HANTICH staa-tsg"epriö.fter rorst-Trirt irilRBUltG empfiehlt sich zu verlässlichen Ausführungen von jedweden in das Fach ein-schliig. geometrischen(Grnndteilnngen,Grenzanssteckungen etc.) nnd forsttaxatorischen Arbeiten. Anfragen und Zuschriften: IIu Ii n holst r»aae 3, II. Stock, neben der k. 1*. KviaeiuhttltmiirskanzleL 71S& BAU-UNTERNEHMUNG Dietrich Dickstein & Wilhelm Higersperger l CILLI * Ringstrasse 10 «H, Architekt und Stadtbaumeister neben dem k. k. empfiehlt sich zur Uebernahme und soliden Ausführung von allen in das Baufach einschlägigen Arbeiten. Auskünfte bereitwilligst. postgebäude Pläne und Architektur-Zeichnungen zu den coulantesten Bedingungen. rne 7266 Seite 10 «Deutsche W«cht- Nummer 58 Kühl ibl die Küche beim Kochen mit Gas Grosser Erfolg! „HOTEL ELEFANT", CILLI. Unübertrefflich! Heute Samstag den 19. Juli und Sonntag den 20. Juli der rühmlichst bekannten Harmonie-Orchester-Virtuosen REXSI Je TURCO ans Italien, mit ihren eleganten Sperial-Harmonikas. Besitzer mehrerer Anerkennungsschreiben der hervorragendsten Komponisten. A.ntnn«r N TJhr abends. Eintritt stO Heller. '822 Josef Sauer Edler von Sauersperg, Sekretär. F. Dirnberger'8 Aelicatessen-Handlung Cilli, Grazrrstraße Nr. 15 7307 lft(llrh srlnrlic Solo-Krebse Versandt billigst. im Cafö Merkur, wird ein sehr anständiges Mädchen sofort aufgenommen. 7826 Geschäftsdiener8 beider Landessprachen mächtig, der auch des Schreibens etwas kundig ist, wird für ein Geschäft am hiesigen Platze aufgenommen. Adresse in der Administration dieses Blattes. Hirsch-Fleisch in Grenka's Fleischhalle Rathausgasse 12. 7330 Ein tüchtiger Kommis beider Landessprachen mächtig, wird als Geschäftalciter für ein grösseres Spezerei-und Kolonialwaren - Landesprodnlrten -Geschäft eines grossen Marktes gegen gute Bedingungen aufgenommen.—Onerte unter Chiffer: „B. O. 1000", Poste restant«! Cilli einzusenden. ?32