.^U 4. DmNmi am 7. Iälllier l862 Die „Laibachcr Zeitung" rrschcmt. mit Ansnahmc der Sonn- und Feiertage, täglich, ,md lostet sainmt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jährig 6 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 si., halbj. a fl. Für die Zustellung iu's HauS sind yalbj. 50 kr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., untrr Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl., hallij. 7 fl. 50 kr. Änsertionsgebühr für eine Garmond - Spaltenzeile ober den Raum derselben, ist für imalige Einschaltung 6 tr., ftlr 2malige 8 tr., flrr 3maligc 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per ,'X' lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen tosten 1 fl. 90 tr. flir 3 Mal, 1 fl. 40 tr, ftlr 2 Mal und 90 tr. filr l Mal (mit Inbegriff des InsertionSftnnptl«). Mlichn «h.ü, 3cinc k. f. Apostolische Majestät habcn mit dcr Aller« höchsten Entschlicßnng vom Ni. December v. I. den Rektor des Klcrikal-Seminars in Königgrätz, Konsi-storial^Asscssor und bischöflichen Ehcgerichtsrath Leodc-gar Wacck znm Ehrcnkanonikns an der Kathcdral« Kirche zn Königgrätz allcrgnädigst zu erucnneu geruht Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit der Aller« höchsten Entschlicßnng vom 27. November d. I. allcrgnädigst zll genchniigen geruht, das, der gewesene Schnlratl» in Ungarn, >konrad Haldcr, in gleicher Eigenschaft der Statthaltern für Tirol an die erledigte zweite Schulrathsstcllc zur Dienstleistung zugewiesen werde. Am 3. Jänner 1862 wurde in der k. k. Hof> und Staatsdruckerei in Wien das I. Stück des Reichs'Gcsetz. Plattes ausgegebcu und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. l die Verordnung des Staatsministcriums nnd der Ministerien des Krieges, der Finanzen, der Po. lizci nnd der Instiz nnd der Obersten Ncchnungs-»^ Kontrolsbchörde vom 4. Oktober 186! — wirksam M für Nieder» lind Oberösterrcich, Salzburg, Tirol, Vorarlbergs Steicrmark, Krain, Kärntcn, das Küstenland, Böhmen, Mähren, Schlesien, Galizien. die Bukowina. Dalmaticn und das lonwardisch' venrliainschc Königreich — über die Zuwgc für MilitärrUntcrpartcicn. welche Militär.Assistenzon oder Wach'Konunanden beigcgeben werden. Nr, 2 dic Vcrordining des Staatsministcriums vom 29. Dezeinber 1861 — giltig für das lombardisch' venetianische Köiugreich — über die Leitung nnd Verwaltung der Anstalten und Fondc der öffentli» chen Wohlthätigkeit im lombardisch - vcnetianischcn Königreiche. Wien. 2. Jänner 1862. Vom k. k. Rcdaktionöburcau des Rcichs-Gesetz'Vlattcs. Heute wird in deutschem und zugleich slowenischen T, ' Verordnungen der k. k. Landcöbchördeu für das HerzoM'um Kral n. I. Stück. Jahrgang l^U«. In h a lts.Ueb erficht: Kundmachung der k. k. Landcöbebörde für Krain^vom ,^ 2«. Dezember 1861. Z. ,2^.'i2, betreffend die Festsetzung der Militär - Bcfrciungötaxc ^ für da^3 Jahr l862. Vom k. k. Nedaktions-Burcau der Verordnungen der Landcsbclwrdcn für Krain. .!- Laibach den 7. Jänner 1862. Nichtamtlicher Theil. Zur „Trent" Angelegenheit. Die Depesche welche Se. Exzellenz Herr Graf Rcchberg an Herrn Ritter v. Hülscmann in Washington erlassen hat, lautet in der dcutscheu Ucbcrsctznng: "Wien, i8. Dez. 186«. Die Streitsache, welche zwischen der Negiernng dcr Vereinigten Staaten und jener Großbritanniens in Folge dcr dnrch den Kapitän des Kriegsschiffes «San Iacinto" am Pord des englischen Paeketbootes «Trent" bewirkten Verhaftung dcr Herren Mason «zmd Slidcll entstanden ist, konnte nicht verfehlen, die ernsteste Aufmerksamkeit des kaiserlichen Kabinels'm,f sich zu ziehen. Je mehr Gewicht wir auf dic Erhaltung dcr gutcu Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten nnd England legen, um so mcl'r haben wir einen Zwischenfall bedauern müssen, welcher einer schon mit so vielen Schwierigkeiten besäetcu Situation noch eine so erhebliche Verwicklung hinzufügen sollte. Ohne in cine nähere Prüfung der Rechtsfrage hier eingehen zu wollen, können wir doch nicht ver-kennen, daß nach den von allen Mächten angenonl-mencn lind anch von dcr amerikanischen Regierung oft als mastgebend für ihr Verhalten anerkannten in-ternationalen Rcchtsbcgrisfcn England in dem vor-liegenden Falle fich nichi enthalten konnte, gegen die seiner Flagge zugefügte Verletzung zu rellamireu nnd dafür gerechte Genugthuung zu fordern. Es scheint nns überdieß, daß die von dem Kabinct von St. James in dieser Hinsicht formnlirten Forderungen nichts Verletzendes für das Kabinet von Washington haben, und daß dieses, ohne seiner Würde das Geringste zu vergcbcu, einen Akt der Billigkeit lind Mäßigung werde vollziehen können. Wenn die Regicrnng der Vereinigten Staaten die für die internationalen Vezichnngen gellenden Regeln und die Rücksichten einer erlenchteten Politik mehr in Betracht zieht, als die durch eine übertrieb beuc Erreguug der Volksgefühlc hervorgerufenen Kundgebungen. so wird sie — wir hoffen es gerne — in ihrer Würdigung alle jene Ruhe zeigen, welche die Bedeutsamkeit des Falles erfordert, und sie wird es für angemessen erachten, bei einem Entschlüsse ste> heu zn blcil'eii, welchcr, mdcm cr die Beziehungen zwischen zwci spaßen St.-mtcn, mit dcucn Oestencich durch gleiche Frenndschaftsbandc verbunden ist. vor einem Bruche bewahrt, geeignet sein wird, den rrn« sten Störungen vorzubeugen, welche die Eventualität eines Krieges unfehlbar sowohl für jede dcr streiten den Theile, als für dic Angelegenheiten des Erdkrei» ses herbeiführen würde. Sic wollen, i». >».. die vo» stehenden Betrachtungen znr Kenntniß des Herrn Seward bringen und uns von der Art und Weise, wie der Herr Minister nnsere Mittheilung aufgenom. men, Bericht erstatten. Empfangen Sie ?c. :c. Oesterreich. Wien, 3. Jänner. Ec. k. k. apost. Majcstät haben dem Wiener Wohlthätigkeits-Vereine für Haus-arme zum Ankaufe von Brennstoffen 200 st, allcr< gnädigst zn spenden gernht. 2,'Vien. Ihre Majestäten dcr Kaiser Ferdinand und die Kaiserin Maria Anna haben wie alljährlich auch diepmal :it)(1 fi. für die Unterstützung dcr Ka-roliuenthaler Armen hnldreichst gespendet. Sc, kaiserl, Hoheit der dnrchlanchtigstc Hcrr Erz. hcrzog Franz Kml widmeten zn demselben Zweck den Betrag von 100 fi. Wien, 3, Jänner. Das Vorberathnngs-Eomit''' des Fiuanzausschusses hielt heute seine letzte Sitzung. In derselben lief eine Inschrift des Abgeordneten Freiherrn v. Pillersdorf ein, in welchcr derselbe sein Amt als Obmann des Finanznuöschusses krankheitshalber niederlegt, Es wäre sicherlich in hohem Grade zn beklagen, wenn Baron Pillersdorf, dcr durch scinc Erfahruugcn in staatsfinanzicllcn Angelegenheiten die Perle des Ausschusses ist, ernstlich dnrch Krankheit verhindert wäre, den Arbeiten des Finanzausschusses seine Thätigkeit znznwendeu. — Der Taschek'sche Ent> wnrf rücksichtli'ch einer Organisation dcr Eomit^arbei-ten wurde in dcr heutigen Sitzung des Zwölfer» comic's mit einigen Abänderungen angenommen. Den Vorsitz führte statt dcs Frciherrn u. Pillersdorf der Abgeordnete Graf Wrbna. Die Grnndzngc dieses Entwurfes haben wir bereits mitgetheilt. — Die erste ^ ordentliche Plcnarsihuug dcr Finanzkommissiou findct am 8. d. M. Nachmittags 4 Uhr Sian. ^cl,lll'c«t wird auch der Präsident dcs Abgeorduclenhanses Dr. Hcin, dcr schon am nächsten Sonntage hier erwartet wird. beiwohnen. (O. D. P.) — Wic die „Bohem." erfahrt, verweigert das Präger sürsterzbischöfiichc Konsistorium dcn Lehrern, die von dein Prager Stadtrathc ohne Vorwissen dcs Konsistoriums neu ernannt wurden, die Anstcllungs-Dekretc und bat die Angelegenheit dem h. Staats» Ministerium zur Eutschciduug vorgelegt. — Das Befinden dcö Herrn Justizministers Freiherrn v. Pratobevcra hat sich in letzterer Zeit wesentlich gebessert, und rs besucht derselbe bereits Gesellschaften, sowie er Spazicrgängc macheu darf. — Unter dnl zur Vorlage in den nächstens zusammentretenden Reichsrath bestimmten Gesetzesvorlagen befindet sich auch der Entwurf eines Gcseyes über die Organisirnng der gerichtlichen Polizei; der» selbe soll schon so weit gediehen sein. daß cr bloß seiner definitiven Fassung entgegensieht. — Im Jahre 186! wurden in dcm Rcichsge schblattc für das Kaiscrthum Oesterreich 121 Gesetze nnd Vcrorduuugcu aufgenommen, u. z. im Monate Jänner 13, im Monate Februar 17, im Monntc März 12, im Monate April 12, im Monate Mai 8, im Monate Juni !). im Monate Juli 1 l , im Monate August 7. im Monate September l0, im Mo» natc Oktober N), im Monate November 6 und im Monatc Dezember 6. — Im Jahre I860 war die Zahl der im Reichsgcsetzblatte kundgemachten Pcrord' nlingcn und Gesepc 280. — Aus dcul Venezmllischen schreibt man der „Militär-Zeitung": „Es ist eine bei der hierländigen Armee häufig besprochene Thatsache, daß mehrere Rt' gimentcr und Jäger-Bataillone beinahe unausgesetzt in Italien garnisoniren, so die Infanterie Negimentcr Kaiser. Erzherzog Karl. Prohaska, Hohenlohe. Rcl-scliach, Kinsky. Erzherzog Rainer, das 10. und 21. Jäger-Bataillon; cinigc derscldrn sind an die zwanzig Iahrc, manche selbst seit ihrer Errichtung in dieser Provinz. Dic Regimenter Gyulai. Gorizutü uud Großfürst - Thronfolger von Rußland, welche in derselben ^agc sich befanden, waren so glücklich, uach beendetem Fcldzng 18K!) diesem ^osc zu entgehen. Wic nun verlautet — die Bcstätiguug ist abzuwarten — sollen dicsc Abtheilungen theilweisc und in bestimmten Zcit-ränmcn durch andere, außerhalb Italirn garnisonircnde abgelöst werden, uub dieß aus plausiblen Gründen, darunter jcucr dcr bedclitsamste, um jeder Truppe Gelegenheit zu gcbcn, sich für dcn wahrcn Zwcck. dcn Kricg. hcranznbildcn. Kcin Laud in dicscr Monarchic ist nach Kultur uud Bodcnbcschaffcuhcit zur Schule für den Krieg so vorzugswcisc geeignet, wie eben Italien; nirgends findet der Soldat eine bcsscre Gc« legcnhcit, für denselben sich auszubilden; dazu kommt noch der in der Eigenthümlichkeit der Provinz liegende Umstand, daß dcr Soldal. anf sich selbst und die Ka-mcrabcu angrwiescn. vortreffliche Kameradschaft hält, und beinahe nur im Dicust seine Zerstreuung m,d Vergnügen findet, denn andere Gelegenheiten für letztere sind ihm so gut wic nicht geboten. Wenn sich dieses Gerücht der zeitwliskn Ablösung bestätigen sollte, so würde dadurch dcm schulichstcn Wunsche gar Viclcr Rechnung getragen werden." — Aus Verona wird der „Militär-Zta." geschrieben: „Wir lesen in dcu Journalen, baß hier die Petarden wieder eine große Rolle spielen; das Wahre an dcr Sache ist. daß zeitweise aus dem ?om-bardischen bekannte Individuen mit tadcllosrn Pässen hier als Gaste erscheinen und sich durch das Anöwer-fen dcrlci harmloser Petarden theils in den kleinen Theatern, manchmal auch neben einem Kaffshbausc bemerkbar zu machen snchcn. Glücklicherweise richten sie keinerlei Schaden an und sind wir derlei Bübereien schon gewohnt. Trotz aUcn Anstrcngungrn der 54 revolutionären Propaganda will cs doch uichl glücken, die Population zu bestricken. Jin Gcgcntbcilc ist diesc wenigstens hier sehr gutniüthig, namentlich dcr Land-manu sehr freundlich und gegen das Militär zuvorkommend. Der Grund ist thcilwcise auch darin zu suchen, daß er hier das Silbergeld kursircn sieht, wäh» rend in Picmont und ill dcr u»ili» li.,Iiu dieses verschwunden ist." Prag, 2. Jänner. Heute Abends erschien die erste Nummer des neuen „Czas" und mit ihr zn« gleich dessen Programm. Das Erscheinen eines czcchi-schcn Journales, das sich frei und offen zur Fe> vruar>Vcrfassung bekenut, ist jedenfalls ein Ercigniß von Bedeutung, und es bleibt nur zu wünschen, daß es dem neuen Journale möglich werde, den Kampf, den cs unstreitig mit den beiden Organen dcr Ultra's zu führen haben wird, siegreich zn bestehen. Es thut wahrlich Noth. dcr czcchischcn Landbevölkerung dic wahre Lage der Dinge einmal in anderem dichte M zeigen, als dieß „Nar. Listy" und dcr ails dem anen „<5;as" beraus mctanwrphosirtc ^Hlas" thun. Dem Programm des ncncn ^Czas" kann man das Zeugniß praltischcr Nüchternheit nicht versagen. Nagusa, 24. Dezember. «Ost u. West" meldet: Vor zwei Tagen wurde in der Suttorina ein gewisser Vittorio Mena vcrbaftct, welcher mit einem italieni» schen, von dem österreichischen Konsul in Scutari vi» dirten Paffe versehen, in die Türkei gehen wollte. Er soll angeblich ein gewesener Hauptmann Garibaldi's scm und die Absicht gehabt babcn, direkt zn Luka Vu» kalouich zu gehen. Er hatte sich einen gewissen Mo-stahinich als Führer genommen und ihm 60 Gulden geboten. Dcr Mostabinich aber soll ilm verrathen yabcn. Daß dcr Mann verhaftet wurde, ist eine Thatsache, das Nebrige, was von ihm verlautet, wird wahrscheinlich eine Geburt der Phantasie sein. — In Montenegro ist, wie ich höre. zwischen den zwei Parteien, der französischen nämlich und der russischen, ein Zwiespalt entstanden. — General Mirko bat dic Ordrc gegeben, daß aUc Wojwoden sich in die Grenzen zurückzuziehen haben. Deutschland. Berlin, 3l. Dezember. Ein dcr ,.B.» u. H..Z." von Hamburg zugehender Bericht bestätigt die Anga« ben, welche eine bedeutende Ausfuhr von Kriegsma» terialicn von Deutschland nach den Verein. Staaten behaupteten. Namentlich wird konstatirt, daß eine große Anzahl Kanonen, wie man in Hamburg meint, von Wien kommend, nach Nordamerika exportirt ist. Der Transport dieser Artikel ist so umfassend, daß dic großen Vetriebsanstaltcn dcr Hamburg «amcrika« Nischen Pakct-Dampfschifffahrt.GcseUschaft nicht mehr ausreichten und die Direktion sich genöthigt gesehen hat, in voriger Woche ein Ertra-Dampfboot, die ,Hammonia", nach New «'Fork zu expediren. Die großen Räume dieses Fahrzeuges waren fast aus« schließlich mit Waffcu und Kricgsmunition gefüllt. Berlin, 2. Jänner, Die «Börsen-Zeitung" sagt: „Die betroffene, wenn nicht traurige Stimmung, welche dic Ansprache dcs Bönigs in schlingen im ganzen Lande hervorgerufen, ist dem Könige, wie uns versichert wird, auf geeignete Weise kundgegeben, Diesc Nachrichten, die spätere Ueberzeugung, daß grobe Täuschungen nicht vcrschmäht worden, und dic Eile. mit dcr die Reaktion vermittelst einiger Landrätbc die ersten tendenziösen Berichte zu verbreiten sich angele» gen sein licß, scheinen dem offenen Charakter nnd dem gerechten Sinn des Königs die Allgen über die Mittel der Reaktionspartci geöffnet lind ihn Hinsichts dcr Ziclc derselben stußig gemacht zu haben. Man will Acußcrnngen der Verwunderung aus seinem Mundc vernommen haben, wie man denken könne, daß er dem liberalen Svstcm untreu werden wolle. Ttuttgart, l. Jänner. Dcr bcutigc „Staats-Anzeiger" theilt an dcr Spitze dcs Blattes folgendes königliche Dekret mit: «Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Württemberg. Nach Anhörung Unseres Geheimrathes und unter Zustimmung Unserer gctrcncn Stände, nach Maßgabe dcs §. 176 dcr Vcrfassungs - Urknndc am Ende, verordnen Wir wie folgt: Einziger Artikel. An die Stelle dcs zweiten Absatzes dcs §. 27 der Vcrfassungs-Urkundc tritt folgende Bestimmung: Die staatsbürgerlichen Rechte sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnisse. In dem §, !35 vcr Verfas-sungs - Urkunde fallen die Worte: «einem dcr drci christlichen Glaubensbekenntnisse angehören nnd" weg. Unsere Ministerien des Innern und dcs Kirchen- und Schulwesens sind mit dcr Vollziehung dieses Gesetzes beauftragt Gegeben Stuttgart, den 3 l. Dezember 18Ul. Wilhelm." Italienische Staaten. Aus Nvm vom 24. Dezember wird französischen Blattern gcmcldct: „In dcr Allokution, welche dcr bciligc Vater in dem gestrigen Konsistorinm hielt, bat er sich ausschließlich mit dcr Kanonisirung dcr 23 Märtyrer Japans beschäftigt. Er sprach den Wunsch aus, dieselben in dic Zabl dcr Hciligen aufzlinclnncn. womit sich die Kardinäle einverstanden erklärten. Hierauf hat Se. Hciliglcit die Kongregation dcs Konzi-liums beauftragt, ein Rundschreiben ail die Bischöfe zu richten, um sie zn dieser Feierlichkeit, welche den Pfingsttag in Rom stattfinden wird, einzuladen. Dieß-mal werden nicht, wie früher, nnr die Bischöfe Italiens, sondern auch diejenigen dcr übrigen Länder cingcladcn. Die Sitzung wurde dieses Mal nicht in dem gewöhnlichen Lokal, sondern in dem Thronsaal gcbaltcn, um dcni Papste das Durchschreiten so vieler kalten Zimmer zn ersparen. Alis demselben Grunde hat dcr Papst dcu Sonntagsfcicrlichkcitcn nicht bei» gewohnt illld wird auch diese Nacht dcr Mcssc nicht beiwohnen. Gelegentlich dcs Wcihnachtfcslcs habcn vergangenen Sonntag die Kardinäle dem König und dcr Königin von Neapel im Quirinal ihre Glück» wünsche übcrbracht. Sie waren durch cine offizielle Benachrichtigung des Acltcsten dcs hciligcn Kollegiums zu dicscm Schritte eingeladen worden. Der Empfang war sehr glänzend gcwcscn." — Ein Korrespondent der «K. Ztg." schreibt: «Ich glaube nicht zu irren, wenn ich eine veränderte Haltung Frankreichs gegenüber dcr päpstlichen Rc» gierung als eine dcr nächsten Bescherungen dcs ncucn Iahrcs bezeichne Antonclli kömmt dnrch scinc Po-litik dcn Absichten Frankreichs entgegen. Der Tclc» graph wird Ihnen gemeldet hal'cn, daß der Kardi-nal Herrn Lavalctte unumwunden erklärte, er könne Franz ll. nicht, wie Frankreich verlangt, rathen, dic Hauptstadt dcr päpstlichcn Staaten zn verlassen. La> valette hat einstweilen dcn Auftrag bekommen, seine Rcklamationcn zu wiederholen, und zwar in energischer Weise. Das kann denn als Anhaltspunkt zn Wcitc< rcm dienen." Im Zusammenhange hicmit stchcn Nachrichten aus Rom vom 3l. Dezcmbcr, wonach Kardinal An' tonclli sich lebhaft dcr Besetzung Alatris durch dic Franzosen widersetzt lind dcm General Goyon erklärte, diesc Besetzung müssc mit Gewalt ausgeführt wcrdcn, dcnn dic römischc Ncgicrung wcrdc niemals ihre Einwilligung dazu geben können. Alatii licgt bart an dcr römisch-neapolitanische»! Grenze, und sichcrt die Verbindung zwischen Rom nnd den Abruz« zcn. Alatri, von dcn Franzosen besetzt, ist ein Todes» streich für das Briganthum, und es begreift sich. daß Kardinal Antonelli' sich einer Okkupation widersetzt, wclche cs Franz l>. nnmöglich macht, scincn Anfent-halt in Rom nutzbringend für dlc bonrbonischc Sachc zu vcrwcrthcn. Aber Alatri dürfte darum doch von dcn Franzosen besetzt wcrdcn. denn an Widerstand kann die römischc Regierung, trotz dcr l 2.000 Sol> daten, die sic, man weiß gar nicht zn welchem Zwecke unterhält, unmöglich ernsthaft denken wol> lcn. Derartiger Widerstand könnte ihrc Lage nur noch trostloser machen, als sie schon ist. Hchweiz. Bern, 30. Dezember. Die Grenz-Regulirung zwischen Oesterreich und der Schweiz ist ungeachtet wiederholter Versuche einer Ansgleichnng noch nicht zum Abschlüsse gelangt. In seiner heutigen Sitzung genehmigte dcr Bnndcsrath cine Notc an das Mini-stcrlnm in Wien, worin der Standpnnlt, dcn dic österreichische Rcgicrung in dicscr Sachc cinnimmt, bckä'mpft wird. Oesterreich verlangt nämlich, daß die Grenze bei Finstcrmünz (Ucbcrgangspunkt nach Tirol) dicßscitö des Inn verlegt werde, und stützt sich dabei auf die militärische Bedeutung jcncs Punktes. Aus glcichcn Gründcn hält dic Schweiz ihrciscits an dein Begehren fest. daß der Inn dic Grenze bilden soll. Es ist bei dicscr Sachlage für cinmal an eine Vcr-ständigung nicht zu dcnkcn. Frankreich. Paris. Unter dcm Titcl «Oesterreich im I. !86l. seine Landtage und scin Parlament" bringt dic «Revue des dcux Mondes" cincn ausführlichen Artikcl von Baillcux dc Marisy, dcr cinc für cincn französischen Publizisten ungewöhnlich gcnauc Kenntniß dcr österreichischen Verhältnisse verräth Baillcur dc Marisy entwirft cin lcbcndigcs Bild dcr schwicri^ gcn und vcrwictcltcn Nationalitäts - Bczichlingcn in Ocstcrrcich und würdigt namentlich die überwiegende Bcdcutung dcs deutschen Stannncs. Er schildert als> dann dic Znstände, w c sie sich in dcn einzelnen Län-ocrn Oesterreichs, insbesondere in Ungarn, Böhmen nnd Tirol entwickelt habcn nnd wcist nntcr Andcrm ail dcm Bcispiclc dcr Inbcn und ihrer Schicksale llntcr dcn Magyaren, in Prag, in Tirol nach, daß die überlegene Stellung dcr österreichischen Monarchie und dcs deutschen Stammes dcn provinziellen Vornrthci-lcn und lokalen Tendenzen gegenüber eine geschichtliche Nothwendigkeit ist, Uebrrhanpt sei cs nur dcn Fthlcrn dcs absoluten Regime's zuzuschreiben, wenn die übrigen Nationen nach cincr Sondcrmstcnz snc-bcn nnd größcrc Rechte beanspruchen, als die neue Verfassung ihncn gewährt. Schr scharf urtheilt dcr französische Polilikcr übcr dic Bestrebungen dcr ezrchi-schcn Partei im Rrichsrath; dicsclbcn gchcn ihnt zufolge daranf hinans, rincrscits dic Privilegien dls Adcls wicdcr zli crwcckcn. andererseits, rinigc Männer dlirch Einsetzung einer besondern Regicrnng in Prag an das Ziel ihrer Wünsche zu führen. Angesichts solcher Bcstrcbungcn. sagt Hr. Baillcur, könne man nur dcr konscrvativ>libcralcn Politik, welche durch die Konstitution vom 2li. Februar inaugurirt wurde. Er« folg wünschen, da sic dcn provinzialcn Elementen volle Freiheit dcr Entfaltung gcwährc, aber zugleich allcn Nationen glriche Rechte garantirc lind durch Errichtung cincr übergeordneten Zentralgcwalt, an wclche die in dcn cinzclncn rändern vorhandrne Mi» norität im Falle der Gefahr sich wenden könne, für wirksamen Schutz Sorge trage. Aus Paris, wird der «Times" geschrieben: „Gutnntcrrichtctc Personen, die sonst nicht zn übcr-trribcn licbcn. versichcrn, daß dic qcqcnwärtigc Lage dcr Pariser Fabrikanten und Geschäftsleute eine der schwierigsten ist, dn' sie scit Jahren ausgesetzt warcn. Viclc Firmen, dic gewohnt waren, am Jahresschlüsse rcgclinäßig cinc vorthcilhaftc Bilanz abzuschließen, findcn dicßmal ihr Dcbit überwiegend. Die hcrab> gcsctztcil Prcisc viclcr in Paris jctzt zuni Verkaufe angcbotcncn Artikcl bcwciscn, daß namhaftc Opfcr gcbracht wcrdcn, nm nur die eingcgangcncn Vcr> bindlichkciten cinhaltcn zn könncn. Ertravaganten Spcklllationcn kann dicscr Zustand nicht beigemessen wcrdcn, vicl chcr dcn politischen Ercignisscil, in Folge deren sich die Bcstcllnmicn dcs Auslandes vcr-lnindcrtcll und die Fabrikanten gezwungen wnrden, ibrc Produktion cinzuschränkcn. Mangel an Käufern bat anderseits dic Massc dcr ^'agcrvorrathc gostcigcrt. Es ist dicsc^bc Erschcinnng, wie im Jabrc 1^.»7. als Dcntschland nno Aincrika von kommcrzicllcn Krci« sen bcimgcsncht warcn. Damals kam die Bank von Frankreich dcn Gcschäftslcutcn dadurch zu Hilfe, daß sie dcrcn fällige Wechsel crnencrtc nnd dadurch vor Protcftcn wahrte. Auch beute erwartet man dcnscl-bcn Vicbc^dicnst von dcr Bank. lim nicht nur viclc angl'scheiie Häuser in Paris, sondern auch in ^'yon. St. Etiennr, ^illc lind a>ldcrcn Plätzcn z>l halten." Portugal. Nachrichten aus Lissabon vom 29, Dezember melden: Einem Gerüchte zufolge soll sich dcr König ^ndwig unwohl befinden (wahrscheinlich in Folge des ncncn Todcsfallcs) und in dcm Bcfindcn dcs Prinzen Dom August cinc Vcrschlimincrnna, cingctrctcn scin. Die Ncgicnmg bat cncvgischc M.ißvcgcln gc» gcn dic ^lnstiftcr von Unordmmgcn ergriffen. Hm,» dcrt Personen sind verhaftet worden. Es wnrdcn 29 Pcrsonrn als Augenzeugen zn dcr Leichenöffnnng ail dem Prinzen Dom Io.io, Herzog von Bcja. hinznge-zogen. Der Leichenschau wird eine chcmischc Alialysc folgen. Eine vorläufige medizinische Prüfung gibt nicht dcn mindesten Verdacht cincr Vergiftung zn. Die öffentliche Mcinmig fängt an, sich in Folgc dieser Maßnahmen zn bcrnhigcn. Großbritannien. Die „Times" widmet dem ucrstorbcncn portn« gicsischcn Prinzcn, dcm Herzog von Bcja, einen Nachruf und tbut bci dicscr Gclcgcilbcit dcr in Lissabon stattgehabten Volksaustallfe und dcs Verdachtes, welcher cine Vcrgiftnng argwöhntc, Erwähnling, Sie schreibt: Es ist gar kein' Gninb zn dcr Annahme vorhanden, daß an dcn im Volkc vcrbrcitctcn Gc« rüchten anch nur irgcild etwas Wabrcs gcwcscn sei, oder daß dic königl. Familie von cincr andcrcn Geißel hcinlgcsucht irordcn sci, als von dcr, wodurch sich dcr Brnch jcller Natnrgcsetzc straft, wclchc Ncin« lichkcit nnd rcine Luft als die Bcdingungcn cincs ge« slindcn menschlichen Daseins gebieten. Daß das Volk dnrch diesc Todesfälle in eine solche Anfregnna, gerathen ist. licfcrt dcn Vewcis davon, wic populär die Hcn'scherfamilic in Portugal gcwordcn ist, nnd cs ist das cinc gnlc Vorbedentnilg für die Sicherheit dcs Throncs dcs neuen Monarchen. Für ihn licgt cinc Moral in dcr schmntzigcn Hanptstadt, in welcher er weilt, nnd in dcr Pcstillcnz, wclchc übcr Palästen brütct lind sich ihrc Opfer ans den Prunkgemächern dcr Königc holt. Es ist nicht genug, über das Gc-schchcnc traucrn; dcr Wcisc muß gegcn das auftreten, was möglicherweise wiederkehren kann. Nnßland. St. Petersburg, 3l. Dczembcr. General Po< tapoff, Obcrpolizcilncistcr von Moskau, wurde statt dcs mit Auszeichnung cntlasscncn Gcncrals Schuwa-loss zum Chcf dcr 3. Sektion dcs Kabincts dcs Kai« stts ernannt. Warschau, 30. Dezember. Dcr „Dzicnnit Powszcchny" schrcibt: Trotz dcr Schließung dcr Kir-chcn in Warschau hatten fast alle Einwohner wäl)^ rcnd dcr Wcibnachtsfcicrtagc Gclegcllhclt, dic heil. Messe zu hören. Am ersten und zweiten Feiertage HH fanden t,'on Früh an bis Mittag obnc Unterbrechung zahlreiche Wallfalntrn, au dcnen bansende iheilnah< men, in der Richtung nm1, der Umgebung '^o» Warschau und anf dem anderen Ufer der Weichsel, in Praga, Molotow. (lzerniakclv und Powazki gelegc» ncn 5Nrchcn Statt. Das Pnl'lilnm hattc ferner freien Eintritt in dir katholische Kapelle, wrlchc im Ujazdowcr Mililär.Hospital eingerichtet ist, sowie in cine graste Anzahl ^n Privatkapelleu in einzelnen Hänsern, endlich in viele der geschlossenen Kirchen, in welche ni.n, durch Seitenthüren gelangen kann' Uebcrall herrschte die grölte Ordnung und muster, haftc Andächtigkcit, wie sie dic Feier dirscr Tage erfordert. Vermischte Nachrichten. Seit dcm Jahre 1781 bis 1862 hatte Oester-reich kein defizitfreies Jahr. Iin Zahn> Gülden Ittlü betrug das Defizit 20.3tt4.iUi3 1»16 ^ ^ ., 6,40!).340 '«l7 .. „ „ 11,87«.749 1«>» ,. ., „ !)!).62l> ^822 ^ ^ ^ 4?,3Ü7.9«4 ^823 ,. ^ ^ 2ii.80U.7lXl ^24 ^ ^ ^ 00,043.322 1825 „ ^ ^ 2<>,04li.2!)2 1826 „ „ ^ 2ii,.'i21.04« 1827 .. ,. ,. 19.0W.778 <«28 ., „ ,. N),8!!l.72.'i 1829 .. , ^ 24,2«4.li3/l 1830 ,. ^ ^ ,2,040 !wi) '83! ,. „ 04.^44.770 «632 .. „ 2«,40».0«4 ^833 .. „ ',' 29,203.334 ^834 ,. „ ^ 30,0« l,304 1836 ,. „ ^ 3l,07,313 1836 ^ „ ^ U>,288.286 1837 ,. ^ ^ 9,3 l 8.747 1838 ,. ,. ^ 10.400.238 1839 ,. . ^ ,7.204,542 18^0 .. ., ,. 18,132.704 . 18^1 ., « ^ 19,4U>.767 18^2 „ ,^ ^ 11,892 34,'i 18^ ,. „ ^ 14,9.^2 039 8^ . « ,. 1.';,«00,723 18^l. ,. „ ^ ,7,498.776 '8^6 „ ^ ^ 2l,847 448 '8" „ ^ ^ !i0,637.470 n>'^^ '^" ^"' ^"ff'Nln^ dcr jüngsten Sesswn der Geschwornen zn Pario ereignete sich folgendes Inter mez^: Pcl dcr i/osung dcr Geschwornen traf daü ^oö auch cmcn Herrn Dacosta. dcr ^nif dcr Mc alij Rentier figurirt. Dieser Herr bat min, man inögc ihn uon sciner Funktion wahrend dicscr Session diel-pcnsircn. „Welches sind die Motwc«, frng il'n der General-^ld^okat, „die Sie hierfür qcltcnd machen "'''"''" '" Daeosta: Ich bin dcr Chef der (5laP.e m ^ycatcr „Ambign"; cö wäre mir unmöglich, die y c mis cntspringenden Funktionen mit denen eines Aentt^7'^'" !" """uigen' cine solche Häufung ^n m m "'"^ '") "icht aushallen. - Gel,cral-Ad-"?"', Nber Ihr A,nt erheischt nur, daß Sie Abends wobl '7f7 ?""" li"d?- Dacosta: Das ist 2ia ist^ '/°'?.'^ l'alte beim Tage Proben, da es ka2?2ch^ den. Stücke be< ^^le^'A^ ^ .on ihrer Hä^c Nachtrag. n.^ ^'^^^""'- Es heißt, daft mmutlcNmr Ä,.^' Rückkehr Sr. Majestät ans Bencdia, cini <^ ' ^ucmmngen erfolgn werden. Insbesonde wrisl ,/Ä s/ "^" ^'Mli Berufung z.nn un-w^! /Ä."''^"' ^"atc P'sten eines Statthal-Hatti7 cseit 7''^ ^'Ä d'" Abgeordneten ("rafen Pol wkd an"^^ M ^nd er"' e^ "Z^tt 7" '"^rm bezeichnet, Chorinsky, Swt lte?" ^s-' u.^ ^ Freiherr von Halbhu er a cr w!!^"'"^ """"'' Leiter der niederosterreichischc Swt ^ ^^'"uartlg Seetionschef in das Staat^n!m^ i^ ^rete^ s"l' Auch in der ^citnuq dcr Statthälte ,m "7s wo bekanntlich der Abgeordnete ^raf Vc ^s'^^'I' soll eine Pcränderunq bevorstehen, u^^l''^'", man auch die Anwesenheit des^Freihm-n^Z,^''' emer bevorstehenden Bcrändernnq in dcr Leitmm ^ obcrösterreichischcn Statthalterei in Verbindung" Verona, 4. Jänner. Gestern wurde dic Dc. "Mmmg einer Vclaqernnasbatlerie vom Fort N^. ti^law ans mit glänzendem Ett'olgc vorgenommen. Heute N'iri) Sc, Majestät aus oem ^'amvo illi'arte eineni groben Manöver beiwohne», an wrlchcm a!lc Trnppen von Verona und Umgegend Theil nehmen. Nach dcm Manöver. gegen 2 Uyr Nachmittags. wird Sc. Majestät mehrere Zivil« mW Militär. Anstalten besuchen nnd um 8 Uhr Abends nach Venedig ab« reisen, um dic beiden Feiertage dort ;u verbleiben Am 7. d. M. wird Se, Maj.stät wieder in Verona eintreffen, um die Inspektion fortzusetzen. Wo immer Sc. Majestät im ^aufe des Tages anf scincn Ek' lursionen erschien, drängte sich das Volk hcrbci. so< wohl Stadt« als ^anobrivolnicr, um Alicrhöchstdic« selben ehrfurchtsvoll zu begrüßen. Ucucjlc Nachrichten und Telcgralnmc. Vcrn, 4. Jänner. Am Ncujahrstag sagte Kai» ser Iiapoleou z:l dein Schweizer Gesandten Dr. Kern: Er hoffe die früheren Beziehungen zwischen Frank» reich und dcr Schweiz können im ncncn Jahre wic< dcr hergestellt werden. Sagen Sie dcm Vundcsrath, daß ich dieß aufrichtig wünsche. Berlin, 3. Jänner. Von dcr polnischen Grenze wird unter dem Gestrigen gemeldet: Der Petersburger katholische Erzbifchof FelinSki wurde zum Warschauer Erzbischofc ernannt. Die Aufhebung des Kriegszustandcs ist in Aussicht. Die Stadt ist schr ruhig. Turin, 3. Jänner. (Ueber Paris), Gestern fand cinc Versammlung der Kammermajorität Statt, Nicasoli setzte oie Schwierigkeiten auseinander, das Min,stcrium zu ergänzen. und glaubt. daß das jetzige Cabinet den Vcdürfuissen des Staates gcuügc. Mch-rerc Dryutirtc unterstützten das Ministerium. (5inc Entscheidung ist nicht gc'troffen. Turin, 4. Jänner. Die Kammer eröffnete gc> stern ihre Sihnngcn. Der Kammer.Praudcut Ratazzi berichtrt über den Empfang der Parlaincnts-Deputa« tion. welche sich am Ncujahrstagc ;»l dcm Könige zur Vcglüekwünschnng begeben hatte. Der König habe bemerkt, „er hege das Vertrauen, daß die Ei« niglcit zwischen Krone und Volk immcr auf das Fc-stestc alifrccht erhalten bleibe. Wenn im vcrftossenen Jahre ans Gründen — allen bekannt ......- keine gro- strn Fortschritte in der Nationalsachc gemacht wer« den konnten, so wünsche er inbrünstig und hoffe, baß das nenc Jahr günstiger fein werde". Lissabon, 3. Jänner. Es wurde ein Gesetzes» Vorschlag eingebracht, welcher die Prinzessinnen Niron» fähig erklärt. Im Falle deö Ablebens des Königs würbe Dom Fernando Regent sein. Es herrscht Ruhe, Brüssel, 4. Immcr. Dic heutige „Ind<-pcn> dancc delgc" berichtet: Der Könia von Portugal ist leioeuo, die Situation in Lissabon schr trübe. Privat »Korrespondenzen aus London lautcn für den Frieden günstig. «ondon, 3. Jänner. „Times« verachtet die Drohung des „New.Pork Herald", dic 900 Millionen, welche England in amerikanischen Fonds liegen hat, zn konfisziren. England, bemerkt dic „Times", wird mir dnrch eine vollständige Gemigtduung befriedigt sein und wird sich durch nichts einschüchtern lassen. London, 4. Jänner. „Daily. News" finden die amerikanischen Nachrichten höchst friedlich. Scutari, 3. Jännrr. Dic Montenegriner ha» ben das Gebiet von Sosisna verletzt. 1N00 Vaschi« Vozuks von Autivari wurden entsendet, sie znrüekzn-. weisen. Die Montenegriner haben die Ortschaften Selza nnd Karnitza wieder beseht. Tt. Petersburg, 3. Jänner, Ein vom Kaiser bestätigter Rapport des Kultusministers verordnet wegen der jüngsten Unruhen dic Schließung der Uni> versität bis das neue Reglement ausgearbeitet ist. Die Professoren und Studenten sind entlassen. Die Stndenten können andcrc Univcrsitätcn besuchen, arme erbaltcn eine kaiserl. Reiseunterstützung, Die Professoren werden nach Erscheinen des ncncn Regle» mcnts mit Bewilligung dcr Behörden wieder angestellt. Tt. Petersburg, 4 Jänner. Dem Vernehmen nack !'at Rußland bcim Beginn des englisch-amerikanischen Streites srinen ganzen Einfluß in Wasbington zn Gunsten dcs Fricdcns aufgeboten, noch neuerdings Schritte in dicscm Sinne getban nnd dic von dcm Gesandten aus Washington erhaltenen Berichte sämmtlichen Großmächten mitgetheilt. New-York, 2l. Dczcmber Es gebt das Gerücht, i'ord Lyons hätte mehrcre nicht offizielle Z»« sammenknnfte mit dcm Staatssekretär Sewart» gehabt, eine Note nber noel' l'icht übergeben. Scward l'ältc vor Empfang dcr Nachrichten aus Eliropa cinc Mitthrilung an die englische Regierung abgeschickt. Man glaubt allgemein an eine friedliche Lösung. Oandrls- und Vcschl'lststlmchlc. Trieft, 3. Jänner. Dic auf vicr G^'äfts-tage bcschränktc Woche bot nichts, was von spczirl-lem Interesse gewesen wäre, dar. Die Ungewißheit über dcn Verlauf der anglo amerikanischen Krise bält dic Handclswelt noch in Spannung Kaffch fand scbr schwachen Absaß, nur eine Ladung Santos wurde schwimmend verlauft, und in Rio wurde für dringenden Bedarf zu festeren Preisen gehandelt. Für raff. nnd gestoßenen Znckcr bestand etwas Nachfrage znm Export, die auch Veranl Ware wnrde 5» Preisen dctaillirt, die der Qual. entsprechen, Dic Verläufe 'l). schwach Solimnsch. 0.00 10 „ Abd. 325.97 —0.4 „ >V. detto sternhell 2. „ 6 Uhr Mrg. 327.31 —4.0 Gr. 0. schwach trübe 2 ,. Nchm. 327.14 — 1.6 ., Windstille brtto 0.00 l0 „ Abd. 326.86 —0.4 „ l> schwach drlto Druct und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st F. Vambcrg Redakteur: H. Bamberg. Anhang zur Laibacher Ieitung. N^sllmlwfisl;! Wien, (Mittags l !!»!<-,» (Wr. Ztq Nl'dbl,) Di, HaltllN^ .Nil. Ylalional-Anlcbll! u»d .'>'/. Mct^lliquoi siir au>?w'lt!> f>l>ch»lii,q qcsücht »üb um '///. l'l^r l'f< ^l V^»^ttvl l»Ul)t. ^. Iünner. ^,hlt. Auch »toilrcrtirti i» östernichischlr Währung, Lust l^U^ und GlUüdtüllalNing^-Ol'Iiq.Uiliüli, ösilichn' .lr. I» .Nrcdit- und '.»lolbl'^hu- Älticii tr^^ Oclem^ii^tlS cine Slcigtniüg »», '/, bi>1 >'/, u»d iüi'b.iV'ndcrs in .l'Äft!>'!! dc>S Gcsch.ift lct'^ist, Flrnidc B^lutcn und McNilll' um '/."/« l'llligsr zu lial'f!!, sticld im (^.Urmpts »nd im ösili^ssch^sts ü"/» »»t' d.n»l'sr. Deffelltliche 2ch»»ld. ^. >c« 5l»«lt» (sür I0U ft. > Wtl» W>,re In estsrr. Wälirnng . '?" »i2 »<> ö'/. A"l,h. vl'n ,««l mit «üctz. 87,z>0 «c<.l<» National - Ä»I,hen mit Iännll'Coup. ...» 5 „ «2 >0 8220 National , NnlchtN mit slpril' Coup.....„ 5 . l-2 30 82 ^l) Mttalliqut«......„ 5 , «?. detto »ut Mai-Eoup. . ä ^ 07.2«» «?.ä0 dltto .....„ ^j^ '»«.-- ä!'2ö mit Verlosung v. I l^3^ . . <^.- l'.ä^ „ „ l8ü^ . . «7ä0 l>U — ., " >W>' zu 5<)l» «. - . >2 4>1 82 61 „ , ^u w(»,1. dU,— «>, 2.. licmo'Rtnttnsch. zu 42 l^. ,u^ls. >»>..»<» l?.-U. der Hroillündtr (sür il)U st.) Oiriindcüll^^uügS'Öt'liglitivüf!!, !1.'!»d,r'iD<»^> reich . . zu «"/, ««.-- l^8 .,0 iDb. Oest. und Sa!,. . « H « 8?.— ^" - Äöhmc»......5 „ «9.2H «.»,?., 2als.......« 5 „ 88 — 88.ä« Alähren u, Schlesien . „ ü „ 8»l,5<» ^7,.^« Ungarn .... „ ö . <» Vcuclianische« ?l»l. I8ä9 „ 5 « U.> — Uö..i Aktien (pr. Slilck). ilba»l......7äd,— 7.>l — ,ssledit-!?lnst. f. Handel n. Gew. zu 2'-« fi. ö. W. (ohne Div.) . l8<».— <«0 tt ,l,ö. W. U2 .ss. Ferd -')iordb. z. !<»<>() st. CM. 2<2ä, 2>2», — ^la.US-üis -Ges. zu 22 .'lU Nlid-»l,'l0d. Alll'.-A. 2<1<1„ ., l2^.- «24.2.» Zu?>I, Staate-,l^'Mb.'Vl» u. Cent. ilal. ltis, 200 ft >>. W. ^)<>Fl. Galiz. Kall^udw.'V<,huz„2Ul)ss. 6. M. »,.«^0 ff, (70'/. ) <«i"j, !tttt.25 yl> i,> Tncst F ^ 2l>.,,— 20^.— Wien. Daiüps.ü.-Ast.-^es, '^'H ^'.,7 - ^0<»,— PeM)er .Ncltenbnlck.n . . . ^!»<>,— 40 5 — !»>)!„«. Wcs!l'a!)n zu 200 fl. . l«::.— li ("»V,) äi'iz. li7. - 147.- Pfandbriefe (für 100 sl,> National- «jäh. ?.I. >8.'>?z. 5'/, ><»2 2ä l02 7,'i l'anf auf !0„ retto „ ö „ 06,.>0 «7,— (5. M, ucrloSbarc „ 5 „ 8>7.', «».-^"b- . ^^ «5., ^50 84,70 au, »st. W. ( iiose (l'sr Stuck ) ülld -AuNalt fül Hansel u. Gtw, i>l 100 st, 5,1. W.....12!,5'» >2l,7« .?l,-»,'Da»,^!s,'W z, !0U ,1,(^M, UU 2', wi 7s, Ztüdtgii». Os,n zu 4<> li. ö. W. . ^j/» — ^lä .'»«' i,l,r»az>, „ 40 „ (^'i. . !,?.'. !»8, -- 3>,!m .. U» .. „ x« - :^ -i.< (»j.l.,' W.ire P^lffy z»4<>si,(5M. . 37 2) 37,7.', (6!ary zu^O st.CM. . 3^.2.1 .'l4 7.'» 2t. («.«l'is ., >0 „ „ . :l7. - ^?.i,<1 Wiüdischgräp ., 2<> „ „ . 20,5!» 2>.— Waloft.ii'! „ 2<1 ., ., . 22.2^ 22.7.» ss.^levich „ <0..... l.^5>„ 15.75 Wechsel. 3 Monate weld Vrifc !?lii^l'Ul.i, für >NN st.s,,dd. W. . «!l».>0 !l^.0^ .Vni!!»s»rt a. M,, dstlo . Ki».»!.", > I«.?.') Haml'nrg. sill !00 li»<) «l'üdl,'n. ,:n- lO Pf. S!>-l!l',ia. . l4!».U«j l^l.W Paris, jur <<»0 ssranls . . . ö'i. 0 «ä.tt^ (5ours der Geldsortc». Oeld Ware ,p> ! > „ 2,> ., Rüss .'lmpeciale . l 1 „ .'>() .. ll ^ 62 V!rn'n^h.i!tl 2 <0 „ 2 .. ,0'/, „ >3,!I>es'')!,,,,' '.''.» .. !5 .. >:N» .'»<> Affekte»,- und Wechsel-Klnle an dcr k. k. öffentlichen Börse in V3ien. Dli, 4. Ili,u,er 1862. (5fsckte„. Wechsel. b'/. Matalliques <'? 2i) Silber. . . !3l»,.»0 ü'/. Vtat.'Tlill. 82.5 ^ rr»c>ol, . . ,4U,7ä V.,»fallien . . 7.,0 — , K. l. Dulate» U,tt7 Hkreditaftil» !X0.— >! Lottoziehungen vom 4. Jänner. N3ien 3» » «H »» «U Graz: ^ Htzi H 73 H». H r e u, dc »l Ä«»zeig e. Den 3. Iä»»ir ll)«2. Hr. v. V^'jl'sy. PliUlititr. von Alao. — Hr. Gregl'rich. Glil^l'lsißcr, uo» Onrkitll?. — Hr. Hu» sedel. k. l. ^«slüen.ult. — Hr. M^n). Hmidtlollmiili. vc'l» Vkrliil. — Hr. PMer, HlN>d,!öM!i»>i, uoil (i)ra-bio^». — Hr. Grmmim!. alao. M^lcr. von Pragtl» dc»'. — Hr. Falcsch^lii. uo» Mc'^io. — Hr. Kaiser. uo>l Mall'iirg. Del, 4. Hr. VlN'chch- Del MlN)lw. l. l. Hliupt' manu. — Hr. Exgcltt'alcr. Elsclüvltks'Dilcltlir, uc'ii Hof. — Hr. Zollcl. N^illl^lcndtsiper. uc»' Gurkfelc». — Hr. Freil.'erH, HlN,0elSm^lUl. uoli Neichcndtrg. — Hr. Iiltk. H.nioelsMli»,,. uc»» Brüll«. — Hr. Her» dürrer, Hiiü^elsiluiinl. von Wiel>. — Hr. Keile. Agent, von Fsistril). — Hr, Ri'lckttöhällstl. VlNiuii' ter»el)mer. von Trieft. — Hr. Anscherl, P »eym,r, voil Pra^. Den 6. Hr. Heller. Ha!>d,ls!ln,im. vou Ltlil.'!-weißsnl'llr^. — Hr. Mllßq>l,ltcr, H.nioelöma»!!. Ul'» Kanischa. ^l, ^.», (l) Nr. »3U. Edikt. In Folge Bewilligung des löbl. k. k. stadt. dllcg. Bezirksgerichtes ^!. , werden die in den Verlaß dcr'A'gncS Iglitsch gehörigen Schnittwaren, im gerichtlichen Schatzungsiverthe von m>. Pie»,», nnd Sliocuzlicht. Schloß Frellt>el,bera (l>ei zNaaenfurt) in, Dezem« der 186l. ^ __________^ Förster.___ Z 1«. (2) »t»lll»c>Q, vom Hofapoiheltr Anglist ^omprechl i» Baml'er^. Diese gegen Hllsien. Heiserkeit. Hal<> ii»l> Pruildeschweroel, am sch»ellslel, Linderung uer» schaffclll>e put«', isl die Schachtel nebsl Vericht z» 60 kr. öst. W. lnir zu haben in der Äpolheke „zum goldenen Adler", des V. Eggenderger i» ^aivach. Z. 2210. (7) Unterzeichneter empfahlt seinen Ausschank von guten und billigen Weinen zu folgenden Preisen: Unterkrainer dic Vtaf; zn . . 3H kr. Nittersberger „ ,l - . 4^i „ Sexarder „ „ „ . . 45 „ Ucbcr die Gassc lici Alinahinc uon 5> Aiaft cine Halbe, von lO Niaß zwei Halbc umsonst. Griuzinsser dic Bontcillc zn . . 4f»er.....4ttkr. Vöslauer.....«» ,, Aci Abnahme von 10 Äont. 1 Vout. ninsonst, bei Zurückgabe dcr Flasche C» kr. Bcrgütnnci. Uoi««< n«x s»,»«'»,» » »l itt»l»js»»t?r 3 HO Äci Abnahme von 20 Bouteillcn 1 Vout. umsonst. Der Auöschank ist in der Franziskaner-Gasse Hauo-Nr. 8, ,?<'«-a-vi« des Badhauses. Um gütigen Zuspruch empfiehlt sich crgebenst Z. 2.'39. (3) Vortrefflicher, echter, dreijähriger Ill-inov»« (Wachholderbranntwei n) eigener Erzeugung ist maß.veise zu ft. 1.30 kr. öst. äü. pr Maß bei Josef Debeutz in der Gradischa-Vorstadt Haus - Nr. 5,7 zu haben. Vci Abnahme größerer Quantitäten wird ein bedeutender Preisnachlaß zugesichert. Auch sind daselbst zwei elegante Wägen um billigen Preis zu uerkaufcn Z. 2036. (19) twuuu gepelzte, pstanzcnartige Maulbeerbäume, von im Blatte ausgesuchter Qualität, wovon oic eine Hälfte in großen Stengeln und die andere Hälfte in Stämmen mit Wurzeln für Hecken und Lnstwäldchen besteht, sind zum Verkaufe vorräthig, und befinden sich theilwcisc in ^ll^n^nn (8 Meilen von ^un l^i-luw»!t,'<>; VO»l-!, j>>-. 0007: l»««>nvi». I'uln/xl), s^l.ni, rivi^s« 8nn ij^-nrllo; V^^ />«// !l >I»Hr«»n«»«ll»», I^«N»»< >ltl»«l< r,» <«i«>,fs<>»?«lH., 55«z?. ^ilt>,», l«^<»» ^t r», lilixt >»<>s», l,<»>zii«««l!. Xii^< IN ! ««iil»»'. > : von l^l^Ix'!!: ^«»'«lz»!«»«, «l<» HI,'»«,<<».«» !!! Nllclilülüloicn, l'ux,«. ^ji»«'»l!i«»<»«» lüil ssüix,«»«?» l'»!il<»H <'!!l^U»>I. 'Voll» !!»», > n Knie l ^»»««lliKil ll^,!^ H< >»N«ils<», I! ^lnll. ^nl< l >k«<<« ^. ss«, n-F««»< < V^<«<<>»>,»>l»lhs««'^«l»i«»l^<»», ^«»^« «<„ , H^»l^< « l< z^<«,. ^l,»j«. »» ! ^». ^V««»>»t< ; <««,»>,,., < »lfsl. » l ll^rl »«>!< r ^i< »»<, I?Ri»I««^i»^ll'«««<»«»», <>«<<«>»». ^Qi» «<»»», ^Nl»,»«»,»«, ^<',^<'.!>!>!!<"< CM<>,'^.t»^ !,<-, l'r«»5. W'R'i«<.'>><<» ^v< irll n!,'» ^!!liN!!lilz»«!l'i'n, ^lo» ll^i»»<»«i^« , <»,'«>»»l«l<> ^l)i!»«<'<»>n l <)!>!,!'Vlüü^lil', l'!! <>!»!« u^«^«'.^«»-««»^«»!! >< IlVViNXl'N um! llllimn <.'NI»«^«I,^» > ^'l,o<». .?.',,«.« ^i»»iK » INl»l«<<«l,l»<>, >u « »«pp^lkil»,» >»»<»>, ! ß'»','»!!.«. nn. l l«i»„,,»,,»»„<»>', Oli^ ! I ^i-. >» l ^lo»«« l - V^t jl»i , V«l« > - i I M««< ,» » »>z» «z»«»»««»^, :>!!<> ^orlii! vi»n ^»»»oli-, VlVll»l«<'> ulxl >"«<>»<»<> I^izrt«?», l''in,''l<' s« lnn, ^k< n U^nl« ><»<»'« nil«! >^>»< >>!! n»<» n<>l)xl li!I(>n in lli<^< !»> l^nl.1>o ss<>!<' /Vrlik'I xu llVn l,l!!>^l<'N ^r«'!«!n; N'lixl II«>N"8oIioi' M»>« - W^. WRtt>M mit >un^ in tritniion 8(;ndnn^(;n. Z. 2301. (3) Ncue Selldnllg vom Olls'slhen Mllliertrakte, angekommen bei I. lS. (2) "^ In der Gradischa-Vorstadt, Haus-Nr..18, ist taglich zwei Mal frisches Gebäck, sowie auch sehr gutes Kornbrot zu haben. Ilajlus AleulcnMH.