Nr. 370. Samstag den 23. November I860. Z. 2253. (I) Nr. 3?88. K u l! d m a ch u n g der k. k. Steuer-Direction fürKrain, die Einreichung d c r E i n k o m m c u st e u c r-bekenntnisse für das Jahr 1851 b c- tr cffen d. Mit Bezug auf den, im Reichsgesehblattc zur öffentlichen Kenntniß gebrachten Finanz-Ministe-rial-Erlaß vom 13. d. M., über die vom Ministerrathe beschlossenen besonderen Bestimmungen zur Vollziehung des a. h. Patentes vom 10. October ^850, rücksichtlich der Einkommensteller für das 35. I. 185,1, wird hiemit angeordnet: 1) Alle jene Parteien, die ein, der Einkommensteuer auf Grundlage von Bekenntnissen unterliegendes Einkommen besitzen, haben ihre, nach §. 9 bis 18 des a. h. Patentes vom 29. October 1849 und § 1 bis 17 der Vollzugsuorschrift vom 11. Jänner 1850 entsprechend abzufassenden Bekenntnisse, längstens bis Ende December d. I, entweder unmittelbar oder durch das k. k. Steueramt, in dessen Bezirke sie nach §. 15 der obbemcldeten Aollzugsvorschnft gehoben, an die vorgesetzte k. k. Bezirkshauptmannschaft einzureichen. 2) In gleicher Weise haben auch die Cassa-Anstalten und jene Verpflichtete, welche nach H. V des a. h. Patentes vom 2!). October I8W stehende Iahresgebühren an zu deren Bezug Berechtigte zu entrichten haben, die Anzeige hierüber nach §. 12 des so eben erwähnten a. h. Patentes und §. 17 der bemerkten Vollzugsvorschrift bis Ende December d. I, einzureichen. 3) Die zur Einreichung von Bekenntnissen Und Anzeigen Verpflichteten können die Dluckpa-p»"° hiezu entweder bei ihrem Gemeinde-Vorstände oder ihrem Steueramte, oder bei der vorgesetzten Bezirkshauptmannschaft unentgeltlich auf ihr Verlangen erhalten, wobei sich nach der ausdrückt chen Bestimmung des obigen h. Finanz-Ministerial-Erlasses genau gegenwärtig zu halten ist, daß: ». den Bekenntnissen über das Einkommen der I. Classe für das V I. 1851, die Erträgnisse und Auslagen der Jahre 1847, 1848 et 1849 zur Ermittlung des steuerbaren reinen Durchschnitts- Ertragnisses zum Grunde zu legen sind; l,. daß die Zinsen und Renten für das Jahr 1851, nach dem Stande des Vermögens und Einkommens vom 31. October 1851 einzube-kennen sind; «. daß die Anordnungen der §'§. 21 6t 22 des Einkommensteuer - Patents vom 29. October 1849, über die Einhcbung der Einkommensteuer von den stehenden Bezügen der II. Einkommensteuer- Classe auf die an solchen Bezügen für das Jahr, welches mit 1. November 1850 beginnt und am 31. October 1851 endigt, fälligen Beträge anzuwenden kommen. K. k. Stcuer-Dircction. Laidach den 20. November 1850. ö> 2241. Nr. 14815. ;.ä Nr. 7l7S> K u n d m a ch u n g. Das hohe Handelsministerium hat laut Erlasse vom 31. Oclobcr l. I., Z. 7178^11., "ach den Bestimmungen des allerhöchsten Paten, tes vom 31. März l^x, nachstehende Privile-2ien zu verleihen befunden: 1. Dem Theodor Cornelius Scegers, I)i. "kr Medizin und Chyrurgie in Haag, Rltter desk. "lederlandischenLöwenordens, wohnhaft inHaag, d"lch D.-. Ernst Eulog. Kluger, Hof- und Ge-llchtkadvocat, wohnhaft in Wien, Stadt Nr. ^0, auf die Verbesserung in der Bauait der ^'senbahn - Wagen , wodurch bei Unglücksfällen ^u« Verletzungen der Reisenden vermieden wer-/"; für die Dauer von Fünf Jahren. In Eng-a f 'st diese Verbesserung skit 8. März 1848 . l 14 Jahre patentirt. Die Geheimhaltung wur- angcsucht. In öffentlichen Sicherheitörücksich. ten steht der Ausübung dieses Privilegiums kein Bedenken entgegen. Der Fremdemeocrs lie^t vor, 2. Dem Johann Georg Bodmer, Civilingenieur aus London, wohnhaft in Wien, Wiedcn, 9?r. 204, auf die Verbesserung der Eisenbahnanlage und der Bettiebsmethode, nn Zusammenhange nüt! dem Oberbau, den Wechsel. und Wasserstationen,! Kehrplätzen und mit besonderer Berücksichtigung von Gebirgsgegenden, wodurch mit Locomociven Steigungen von 1 : 20 mit Sicherheit üderwunr den werden können, und cine bedeutende Vereinfachung und große Ökonomie im Betriebe erzielt werde; für die Dauer von Drei Jahre,,. Dle Geheimhaltung wurde angesucht. I»l öffentlichen Bi^ cherheilslücksichtl'n steht der Ausübung dieseü Privilegiums kein Bedenken entgegen. DerFrem-dcnreoers liegt vor. 3. Dem Johann Georg Boomer, Civilingcnieur aus London, wohnhaft in Wien, Wleden, Nr. 2tl4, auf dle Verbesserung an Locomotwin und Bahnwagen, wodurch letztere lelcht beweglich >cyen, leicht in (kurven gehen und eine große Tragfähigkeit besitzen, erstere aber sowohl hin. sichtlich lhres Zugvermögens, als auch wegen dedcuiender Oeconomle im Verbrauche von Brenm materiale, so wie wegen ihrer Sicherheit bei ungewöhnlich starken Steigungen und bei Curven mit Vortheil angewendet werden können, n,dem sie sich ihrer großen Länge ungeachtet, auf Kchl-platzen von 4 Klaftern Radius umwenden lassen, und keiner Drehscheiben bedürfen; für die Daucl von Drei Jahren. Die Geheimhaltung wurde on-gesucht. In öffentlichen Sichecheitsrücksichten steht der Ausübung dieses Privilegiums kclnBedenken entgegen. Der Fremdcnrevers liegt vor. 4. Dem Johann Georg Bodmer, Civilin genieur aus London, wohnhaft m Wien,Wicden, Nro. 264, auf die Verbesserung der Land- und Schiffs - Dampfmaschinen, wodurch jVlbe sowohl für Paddle-Räder, als für schnell laufende Pro-pcllers sich eignen, an Metallgewichl leicht, und rücksichtlich des Vrennmaterialeö öconomisch seyen, und der Führung der beweglichen Theile der Ma schinen abcr kemer Frames oder starker Gestelle bedürfen, indem der Dampf bloß auf die Kur^ beln seinen Druck ausübe; auf die Dauer von Drei Jahren. Die Geheimhaltung wurde angesucht. In öffentlichen Sicherheitsrücksichten st.ht der Ausübung dieses Privilegiums kein Bedenken entgegen. Der Fremdenrevers liegt vor. 5. Dem Johann Georg Bodmer, Civilinge-nieur aus Wlen, wohnhaft in Wien, Wieden, Nr. 264, auf die Verbesserung eines Regulators, wodurch derselbe in Verbindung mit seiner Expcnsations - Einrichtung und einer Droßcl-klappe die Dampfmaschinen mittelst der Expen-sion im gleichen Gange erhalte, und ihre Be-wesMg zur erforderlichen Zcit regulire, dann auch mit gleichem Vortheile mit der Stellfalle von Wasselrädern, Turbinen :c. verbunden werden können, indem er auf dcreu Gang eben so schnell einwirke; für die Dauer von Drei Jahren. Die Geheimhaltung wurde angesucht. In öffentlichen Sicherheitsrücksichten steht der Ausübung dieses Privilegiums kein Bedenken entgegen. Der Fremden rev evers liegt vor. 6. Dem Joseph E^gen von Nagy, wohnhaft in Wien, Stadt Nr. 27«, auf die Verbesserung des Verfahrens und der Apparate zur Bereitung und Gewinnung fetter Körper zum Behufe der Erzeugung von Kerzen, welche den Stearin, oder Margarin « Kerzen ähnlich seyen; für die Dauer von Einem Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht. In öffentlichen Sanilatsrücksich-tcn steht der Ausübung dieses Privilegiums kein Bedenken entgegen, jedoch hat die beabsichtigte Benützung der als Abfall der Fabrication erhaltenen alkalischen Lösung des Pferdefleisches oder sonstigen Aases statt des Blutes bei der Zucker-fabrication zu unterbleiben. 7. Dem Carl Alexander Broquette, Chemi, kcr, wohnhaft ii, Pmü, !-l<(? ll<^v'l-(^!:>) Hl,. iVlullill !Xl-u. 2H, durch Jacob Franz Hembergcr, Verw.-Director, wohnhaft ii, Wien, stadt Nr. 785, auf die Erfindung in der An-Wendung der Orseille, Farben bei ungemischter Baumwolle, und bei theilweise aus vegctabili« schen, theilweise aul, animalischen Fasern zusam» mengesehten Geweben; auf die Dauer von Fänf Jahren. Die Geheimhaltung wird angesucht. Der Fremdeilievers liegt vor. Laibach am 15. November 1850. Z. 2239. (2) Nr. 7814^2582, 9l>,8. Concurs - Kundmachung. Im Bereiche dieser Finanz - Landes > Direction sind verschiedene Concipisten ^ Stellen der Gehalts-classen von 600 si. und 500 si. zu besetzen, dann auch mehrere Adjutcn jährlicher 300 st. für Concepts - Practikanten zu verleihen; für welche hiermit der Concurs bis letzten December d.I. eröffnet wird. Die Bewerber um Concipistenstellen oder Ad« juten werden demnach aufgefordert, ihre dieß-fälligen Gesuche hierorts binnen der bezeichneten Frist, und zwar sofern sie bereits im Staatsdienste stehen, im Wege ihrer vorgesetzten Be? Horden einzubringen und sich darin über die zu-lückgelegten juridisch-politischen Studien, die im Fache der Finanzverwaltung etwa zugebrachte Dienstzeit, die allenfalls bestandene Gcfallöoberge-rlchtliche Prüfung für den Conceptsdicnst bei leitenden Finanzbehördcn, endlich über die Kenntniß der deutschen und italienischen Sprache auszuweisen. Bewerber, welche sich über die eben erwähnte Prüfung, oder außer der Kenntniß der deutschen und italienischen Sprache noch über jene einer slavischen Sprache ausweisen, wird eine vor--zugsweise Berücksichtigung zu Thell werden. Die Bewerber um Adjuten, welche vor dem zweiten Semester des Studienjahres 1849-5V ihr Quadricnnium schon vollendeten, und sich über ihren Fortgang in den Studien oder über dic Frcquentation der Vorlesungen in der Art auä-weisen, wie es nach den bisherigen Bestimmungen genügte, können gemäß H. 59 des Gesetzes vom 30. Juli 1850 bis zum Ablauf des Solar« jahres 1850 in die Conceptspraxis aufgenommen werden, ohne sich der theoretischen Staatsprüfung zu unterziehen. Jene Concepts-Practikanten, welche aus andern Provinzen, in den Finanzdicnst innerhalb des Bereiches der gefertigten Finanz - Landes - Direction übertreten wollen, wird die Vergütung der vollen normalmäßigen Reisekosten ;ugesich"t. Von der k. k. küst. dalm. Finanz-Landes-Direction. Tricst am 24. October 1850. 3. 2242. (2) Nr. «768. Kundmachung. Nach einer Mittheilung deö k. k. Militar-Verpflegsmagazins vom 11. d. M., Z. 801, wird der Bedarf für die Beschalpferde und die Wartmannschaft an Brot, Hafer, Heu und Streustroh für die künftige Beschälzeit, nämlich für die Station Krainburg auf die Zeit vom 1. März bis Ende Juni, und für die Station Neu« marktl vom 16. März bis 15. Juli 1851 si. chergestcllt, und die dießfälligen Verhandlungen werden am 18, December Vormittags um 11 Uhr bei dieser Bezirtshauptmaimschaft und am 19. n. M. zur nämlichen Stunde in der Kanzlei des Gemeinde-Vorstandes zu Neumarktl abgehalten. Hievon werden die Unternehmungslustigen in die Kenntniß gesetzt. K. K. Bezirkshauptmannschaft Krainburg am 15. November 1850. 91« Z. 2213. (3) Zahlungs-Aufforderung an die vormaligen Unterthanen, Grund- und Bergholden der Herrschaft Mokrih in Unterkrain. In Folge der hohen Ministerial. Beiordnung vom 9. August und 29. September IU5U, kundgemacht durch die Neichsgesctz- und Regierungsblätter (^X und (^XX^X, Nr. 32U und 3U9 sind die sämmtlichen grundherrlichen Urbarial-Forderungen - Rückstände biö einschließig 1847, von den Verpflichteten an die Berechtigten abzuführen, widrlgcns diese Ausstande im Rechtswege eingetrieben werden. Um den Rückstandlern bedeutende, bei mehreren Parteien mit den Restbeträgen selbst in keinem Verhältnisse stehenden Kosten zu ersparen, werden nun Diejenigen, welche mit Urba« lial- Geld- und Natural« Giebigkelten, Laudemicn, Dominicalzins und sonstigen aus dem bestandenen Unterthanöverhältnissc herrührenden Leistungen bis i,,^l>^. l tt47 und mit Laudcmien biö 7 September 184t!j anher auöhaften, hiemit aufgefordert, die erwähnten Rückstände bis Ende dieses Jahres um so gewisser an das gefertigte Verwaltungöamt abzuführen, als sonst diese Rückstände auf Kosten der Restantcn im Rechts Wege eingetrieben werden. Verwaltungsamt der Herrschaft Mokritz am 11. November l85U. Z. 2245. (2) vlr. l46li Edict. Von dtm k. k. Bkzittögtlichl« Sltlich wird brkannc gcmachl, daß über ilnsucden der ^leculions-fllhrer die mic (3d»ct um», 2. August d. I., H. 189, kund gcmachic tlccuci^c Hc>ldii!ung des auf Fr. Theresia Mahren velgrwahrlcn, i>n Gtündduche dei Siadt W^ireldurg, «ul» l'cxlli^. vlr. l vorlomiln'n den, gcrichllich uuj 1^00 si. czeschäl^el, H«s r. I. und am !t6. Jänner l85l, jtdeßmal um ld Uhr VolmlttagS in loco Wl»l«ll)urg »nil dem Anhange abgehallen wiiv, daß dies« Rea, tilat bei der drnlen Frildielungslagsa^ung auch u>^ ter dem SchäHungswtllhe yinlangcgeben werden würde. Das Schätzungsprotocoll, der Grundbuchser« tract und d»e ll!>cilauot,soedingi!l'sse können zu den gewöhnlichen Ämlsstunden hler eingesehen werden. Sillich au, 30. Ollober 1850- Z. 2236. (2) 3ir. 2499- E d i c l. Vom gcserligl«l< Beziilö .- (iollegistlgerichte »vild z bekannt gemachl: ! i^s habe über Ansuchen des Mathias Höstlltl von Zwischlerll , duich ^inei» AcvolUnachttglen, Herrn Michael ^ackner roll Hmlschcc, die ilicassumi. rung dcr mit Lje,cheide ^om l. Oc>ob,r u. Z., Z. 3U39, dewiUiglen Rcliciiallon der, im dießgerichlll' chen O»undl)uche «ul> Neci. Nr. it)^l vvlkommenden, zu Millerdorf «uli (^. ^ir. 5 liegenden, von der Ma> ria zink um den Meistl,o< pc. ill3 si. eistandenei» ", Ulbars» Hlide, wegen von der ^rsteherin nicht zu» gehaltener Llcilalionsvedingllissc ^»vlUign, und zu deren Vornahme oic Tagsatzung auf den 2 1. De-lemdel l. I-, Vormiilag«. um !> Uhr irl loco der Realität mit dein Beisätze angeordnet, daß dieselbe bei gedachter Tagsaliung um j,den Anbol »verde hint, angegeben we« den. Der Glundbuchscftcacl, daß Schahung5pro:v' coll und die liicilanonbvedlnglnste können yielamlb eingesehen weiden. H. f. Bezi'tögLlicht H)yttsche< a,n 12. Oct. »850- Z. 2245. (2) Nr. 1209. Edict. Von dem k- k. Htzitközjtlichle Sittich wild bekannt gemacht: Es habe zur Abhaltung d4 vorkommenden, aus 1637 ft. 5U kr. geschätzten halben Kausrechlshubc H- ^il. 25 zu Großlack, we-8«" der PachtschiUingssoldelUng pv. 60 si. w kr, Ntbst ^nsen «'. «. <:., d»ei Telmillc, als'. d«l, eisten auf den llz, November d. I., den zweiten aus den 16. December d. I. und den dlilten aus den 20. Jänner iU5», jedesmal um 10 Uhr VoimMagb lm Arte Großlack mk dem Anhange destimmi, d.»ß diese »lealität bei dei dlüten scilbieiungölagsal^ung auch unter dem Echätzungöwerch« himangegeblN nxrdetl wülde. Bas SchätzungsprococoU, der Glundbnch^crliali und die i!icilat!onobedingnisse lonnen zu den gewöhn-licheil AlMsstundeu hier eingesehen we>dcli. Bezirtsgelicht Lillich am 19. ^liov. i850. Anmerkung: Dabei der ersten Feilbielungsr t^'gsal^ung Niemand elschie,,en ist, jo wild dle Zrvtiie adgehalien werden. Z. 2233. (1) Nr. 536. E d i l t. Vom k. k. BezilkSglllchlc ^icustadll wild hie» mit bckannl gcmachl: ^s scy übcr Ansuchen beö Johann Pctlaö von Kandia, wegen schuldigen 75 si. 20 t>. ^. M. . 4 vorkommenden Hausvea-liläl in Kanoia, m: gellchtllchcn Hchai^ungswellhe ron 500 fi. bewillign , und s^yen zu denn !Uo>-nahnie 3 Heilbieiungsnigsahungen, nämlich: auf den 8. November und 7. December l. I., dann .'us den 6. Jänner 1851 , immer Vormittags von 9 — 12 Uhr im Orle der Plandnaliläl mic dem Beisätze angeoldnet worden, daß solchc bei der drillen Krllbictungblagsaijung auch unlcr dem ^cha-tzungbwerihc werde hinlangeg^bcn lvc»deii. Dic Schalung, der ^lunoduchsrrtracl und die Liciianonsbedinglüsse tonnen hieigelichls eingesehen we > den. K. k. Bezittsgerichl Neustadll am 8. Augrst 1850. Anmer k u l» g. Bei der e»sten Kcilhitlungsiagsaz-zuug ist lein Hauswstlger elschlencn. Z. 2219. (3) Ne. 828. Edict. Von dem k. k. iücziltsgelichte Oberlaibach wird kund gemachi: ij5 sey in die «reculiue zeilbietung der, der Anna Kaidlga gcyorigen , zu Horjul «>»l» ^). ^t«, 27 lit' gcnoen, lln ^ilnndbuche dei gewlsenen ^)lllschasl /^iUichgraY «ul» Urb.'^ti. 29U vorkommenden, und laul ^cha^ungsprotocoU vom 20. Iu»i 1850, Z. ^828 glllchllich aui 3164 sl. 1ä ti- oewe>!hel«n Dltivitlltlhube, und der laut Piändungs-illllalion vo,n 20. Vecenlber 18H9, Z. 4^82, mil ertluiivem 'pjandiechte velegten, und laui obigen Schaliungs-'p,r>l0loUs aus 20^ fi. bewelthelci, Hahciulse, alt? : 3 ^lecce il 50 si., 150 si.; das Geschirr I^sl.; l Dcicysllwagell 40 si.. wcgen aus dem w. a. Ver^ ulciche vom 18. August l8-»8, ^j. i89, oaußcru>lg o»,r üal)l» m>je aus cen ^. und ll^. Delember ,zui ^ciaußtlung i 0tr ^ubrealltal auf den lö. Dccclnber 1U5O, 1^6-Jänner und 17. Ke^lUtil 1851, icdeömal Vo>m>t. lags 9 Uyr in loco der lXealmu zu Horjul mit dem Qtlsalie angeoronec worden, daß oie!)iealilai bei den ersten zwei Tagsatzungen, die Fährnisse btl der ersten Tagsatzung nnc um ooer übll l?en ^Hatzungswerlh, die Realliäl bei der drillen, die Hayrnljse bei der zweilln aber auch unltl demjclbln hlillangcgeben ,vcrl.en. Hiczu lverden di< Kaustustigcil mit dem Beis.ll^e «ingeladrn, daß das ^chaljUngc'plolocoU, die Lit,-lallonbbec>lnglnls!: und der ucue>le Grundbuchulstlacl zu Jedtlmanllb ^lNslchi in den gewöhnlichen Am>ö« >lUlUc>l hieiamls oc«cll lieg'. K. t. Bczillögllicht Oberlaibach am 5. Lep-ltlnber 1850. Z. 2218. (3) ^il. «13. Edict. Vor dem k. k. Bezirkbgnichle ^berlaibach ha> ben alle Diejenigen, wclche an die ^ella»cn>chafi des den 23. manner 1850 vtlsturdenen ^rundblsi» tztls Thomaö ttukan von Oßrcct, Pfarr Geläutt), als ^laubiger elne Foidetung zu steUel, habe»'/ zur All mettung und Darlhuung derselben den 13- De-lcmbcr l. I. F,üy 10 Uyr zu «lschnnen, oder bis dahln ihr Anmcldungsgesuchichlisllich zu überreichen, widligcns diesen Oläublgern an die Vellassenschafl, wenn sie dulch die Bezahlung der angrmeldeien For. derungen erschöpft wülde, lem weiterer Anipruch zustande, alS in,vfern ihnen ein Psandrecht gebühü. H. s. Bez. Gericht Oberlaldach am 20. August 1850. Z. «217. (3) Nr. 020. Edict zur Einberufung der Verlasscmchafls > Hlaubiger. Vor dem t. k- H)«zirlögerlchle Oderlaibach ha. ben alle Diejenigen, welche an die Verlassenschaft des, den 23. Juli >950 verstorbenen Orundblsitzers Iafob Kogouschel von Gereulh als Gläubiger ein« zordcrung zu stellen haben, zur Anmeldung und Darlhuung delselben den 7. December l. I. zu ll> scheinen , oder bis dahin ihr Anmcldungsgesuch schrifl. lich zu überreichen, widrlgens diesen Gläubigern an die Vcrlafsenschaft, wenn sie durch dle Bezahlung der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, tcin weiterer Ansvruch zustande, als insofern ihnen ein Pfandrecht gebührt. Oberlaldach am 20. August 1850. Z 2215. (.3) Nr. 612. Edict zur Einberufung der Verlassenschafls-Glaubiger. Vor dem k. k. Bezirksgeiichte Obetlaib.ich" ha» ben alle Diejenigen, welche an die Verl.issenschasc des den 21. Jänner l. I. verstorbelien Halbhübiers Martin Kollenz von Peitouz als Gläubiger eine ! ssordenllia. zu stellen haben , zur Anmeldung u:>b ! Darlhulliiq d.'rsslden den 6. Deceinber l. I. zu e>-scheinen, oder bis dahin ihr Aiimeldniigsciesuch schrisl» iich ,;u über,nchen, widiigens dieseil Oiläubige ai» die Verlassenschaft, wenn sie tusch die Bez.,hln>,g der angemeldeten Forderungen erschöpft würde, tno wtittler Anspiuch zustande, als insofern iynen ein P-aiidicchl gebührt. ^bcrlai^ach am 20. August 1650. .^. 22^0- (3) Nr. 172«. Edict. Vor dem k. f. Äezilksanichie Oberlaibach !)«< ben eile Jene, welche ail die Ve>lasseiischaft der am 6. October 1850 verstorbenen Ollüidb.siyer!!, Ma-»ia Kovac als Gläubiger eine Forderung zu stellen balen, zur Annnldung unb Dai'hulllig derselben an» 6. December I. ?., F>üh uschöpst wüide, kein wei« lerer Anspruci» zustande, als in so fcr!ic ihnen ci» Pfandcechl gebühll. ä^. k. Bezi't'sMlcht ^bc>Iaib>ich am 12. Olto^ ber IU50. Z7Iß3l^ (4) K. Sardinische Hnleihe von scs. 3,ll00,000 mit Gewinnen von fcs. 80,000, «6,000, 3mal 50,000, l 1 mal 40,000, 8 mal 30,000 ic. gichung zu Fiautfuic a. M. a,n «. December «85». H,et-zl, kostet ein Loos fl. 3. 30 kr., 6 Lose fl. 17. «0 kl., 28 Loose fi. 70. — Pläne gratis bei I. Nackmann st <3omp Aanquicrs in Mainz. Z. 2207. (») 3 i c i t a t i o n. Montag den 25. 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