Lmlmcher Zeitung. Nr. 295. Plan» uierationsp lei»: Im Eomptolt gan/jj. ff. 11, halvj. N. ».5N. ffür die Huftellunss . 15, halbj. st. 7.5><». Montag, 23. December Insert« onsgebNhl bis I« Z«,Ien: lmal «ü li., lm.Wlr., 3m. i fi.isonft Pr. Zeile im. «f?., lim. fer vom Freilag, was wir zur Vermeidung von Irrthümern und Weiterungen hier noch besonders bemerken. 6s soll heißen: Nr. 294. Samstag, 21. December 1^7. Amtlicher Theil. ^e. l. f. Apostolische Majestät haben mit Allcr-)öchstcr Entschließung vom :!. December o. I. die Pro^ lssorrn der bisher bestandenen Forstlchranstall zu Maria-Anilin Fran; Großbancr und Karl Brcymann ^ ^^scssoren an der ncn organisirtcn Forstalademic in ^luriabruuu zu eruenneu geruht. Se. l. k. Apostolische Majestät habcu mit Aller. Wehster Entschließung vom i'>. December d. I. den Privatdocenten Dr. Johann Oser an der Wiener Universität zum Professor für die Chemie nud die zngc-^rigen Dächer an der f. k. Forstakadcmic iu Maria« ^'ll»u zn erueilncu geruht Sc. f. f. Apostolische Majestät habcu mit Allcrhöch. >-!. December d. I. den Zögling ^ l. f. Thcrcsianischcn Akademie Friedrich Freiherr» ^ Ncchbach zniu k. t. Edclknabcn allcrgnädigsl zu "nennen geruht. Sc. k. t. Apostolische Majestät habcu mit Aller-höchster Entschließung vom I<'>. December d. I. die ^brrslaaloalnvallstcllc bei dem Kralancr ObcrlandcS-^crichler Entschließung vom U». December l8<'>7 die Auflösuug dcr in dcn nichlil,issc>lisch<,',i Königrcichcn nnd Vändcru bestehenden Brrgoberäintcr mid Bcrgdireclicmcn »„d dcS montanistischen Fachdcpartclncnts der Snlzburgcr Finanz direction ;u gcnehnngcn, die uumittclbarc Unterstellung der zn organisircndcn ^ocalvcrwaltuugcu dcr ärarischcn Vcrg«, Hütten- nnd SaliucnN'crlc nnter da,s diesseitige ^andei?finan;ministcrium zu gestalten geruht nnd den ^manzmiuislcr beauftragt, übcr die entsprechende Um-^staltnng der vorläufig noch im gegenwärtigen Stande belassenen Direction,,-., zu Oinnuden nnd Eisenerz, so U'ie über die definitive Organisation dcr unlcr der Fi-^auzlnndccdircction zu Vcmbcrg nntcrslcllten galizischcn ^nlilicnämtcr, so wie über die Ncgcliiug des zur 5icnnt-'^ genommenen provisorischen Personal- nild Äcsol-^uigssstatnS dcr ucu organisirtcn Montanämter seinerzeit dle entsprechenden Anträge zu stcllcn. i Unter Einem haben Se. l. k. Apostolische Majestät die Errichtung der Stelle eines GeneralinspcctorS für das Berg-, Hütten» uud Salincuwcscn dcr nicht ungarischen Länder mit dein Titel, Nangc und Charakter eines Ministcrialrathes uud dcr unmittelbaren Unterordnung nuter dem Fiuauzmiuister zn genehmigen gcruhl. Das k. t. Ministerium deS laiserlichcn Hanse« nnd dcS Acußcrn hat im Einvernehmen mit dcm l. k. Hau» dclsministcrinm den absolvirlen Stiftling dcr f. f. orientalischen Akademie Alfred Barg ehr nnd den k. t. Be-zirlSamlSacluar Sigmnnd 9cittcr v, Piombazzi ;n l. f. Eonsnlarclcvcu crnannl. Für die Votivkirche in Wicn sind im Wege oeS l, t. AczirkSamtcs Gottschcc nachstchcnde Beträge ciw> gegangen, nnd zlvar: fl. tr. ^om k. k. Gcndarlneric^Postcn in Ootlschec . l - - von der l. t. Finanzwachablhcilung „ , ! — voiu t. l. Slencramte in Neifniz..... ! „ Gendarmeric-Poslen in Grosilaschitz . l „ „ Stclicrainte „ „ .2 „ Hcrrn Joseph Ruocsch, Herrschnftsbesitzcr iu Ncifniz . ^........ 5» -- „ l. l. Oendarincric.Postcn in Ncifniz . . 1 -„ herzoglichen Forstamtc in Gotischer . . 5i --von den Pfarrinsassen von Onienfcld . . . 80 „ ,. ., .. Ossinnitz. . . . 2 --vom Hcrrn Schullehrcr Ioh. E:kr von Altlag - 5)<1 von drei Insassen der OrtSgemcinde Äialgcrn . - 5>l) vom hochN'. Hcrrn Pfarrdcchanl Ignaz Holzapfel in Neisniz....... 2 „ Herrn Aezirk^vorstchcr August v. Fladung in Gottschcc . . . '..... !() „ Hcrrn k. t. Äczirl^commissär Friedrich Pfcsfcrcr in l^otlschcc..... 2 - „ Herrn s. t. Aczirtssccrclär Ma),' Iaborncgg l - dahcr im (tanzen . ! D^W Nichtailltlicher Theil. Laibach, 22. December. Währrud iu dcr ilalicnischcu Kammer die Debatte fortdauert nnd insbesondere der gewesene Minister Na-ta;zi dic schärfsten Anklagen grgcn Frankreich nnd die päpstliche Ncgicrnng schlendert, dic Eonfcrcnz unbedingt verwirft, Mcnabrca abcr ihm anwortct, er habe die Eon» fcrcnz anf Grundlage des nationalen Programms angenommen, nnd beifügt, mau habe uicht nach Rom gehen können, weil man weder Soldaten noch Geld hatte, bringt nnö dcr Telegraph dic Nachricht von cincm auglo- preußischen Vermittlungsvorschlaye auf Grundlage dcr Scfttcmbcr-Convcntion. Wir sind begierig zu erfahren, wic zwei dcm Anscheine nach so entgegengesetzte Tendenzen, wie jene Monstier'S und Mcnabrea's, sich versöhmn lassen werden. In dcr Anöglcichöfrcigc liegt wieder cin Beschluß vor. DaS Hcrrcnhane nahm gcstcrn da^ Stantsschu!-dcngcsetz mit den zwischen den beiderseitigen Ministeric,! oercinbartcn Abänderungen dcS t> 5», ferncr dai> Quotcn-gcsetz nnd den ungarischen Zoll« uud Handllspertrag in dritter Lcsuug einstimmig au. In Pest schreitet die Depntirtcutafcl rüstig in den parlamcutarischcu Arbeiten fort. Die Gleichberechtigung dcr Iuocu ist durch cin Gescy verbürgt, lind rß ist von dcr ^intcn dnrch Tisza cin Antrag in Aussicht gestellt, der eiu Gesetz übcr dic Unabhängigkeit der politischen, rein bürgcrücheu Ncchtc von dcr Confession brzwrck». Anch diesseits dcr Lcitha wird eS bald tagen. Der For! schritt wird dnrch die Gesetzgebung vou allcu Fesseln befreit werden. Kirchc nnd Schnlc werden in wahrer Unabhängigkeit nnd doch ohne in einen Gegensatz zn gc-vathcn. ihre hohen Ziele verfolgen, lind durch dic Freiheit dcr Bcwcgnng in allen Nichtungen dcS materiellen Pcrlchrö wird dcr gesunkene Staatscrcdit sich wiedcr befestigen. 2^. sihung des HenlnhlinssS vom 19. December. (Schluß.) ES wird ^ur Tagesordnung geschritten, und zwar gelangt zuerst dcr vom Abgeorbnctcnhausc beschlossene Gcsctzcutwurf betreffend dir Gebührenfrei-hcit bciArrondiru u g von Grundstücken zur crstcn Vcsuug Derselbe wird dcr jundischen Commission zngc' wiesen. ES folgt sodann die crstt Lesung dcs vom Abgcord-iiclenhausc bcschlosscueu Gcsctzcntwnrsc^ ''etrcffcnd die DarlchcnSnngclraeiihcit der Stadt Brody. Derselbe wi>1> der Fiimn ^coiniüissioii zur schleunigsten Erlcdifiuuq z>>' getheilt und dicscllic ermächtigt, mit Al'kürznnfj dc«ü gr-schäftSordnnngSmäßigen Verfahrens ihren Bericht ;n cr< statten Graf Anton AuerSprrg referirt sodann ^ia^ mcuS dcr jnridisch'politischcn Commission über den von, Abgrordiicteuhansc beschlossenen Gesetzentwurf „bctrcffcnd dcu Zcitpnickt dcS InSlcbcntrctcnS dcr BerfassungSg» sctzc" und stellt im Namcu der Comnlission den Antrag, dcm bezüglichen Gcsctzcntwnrfc die Zustimmung ;u ertheilen. Dcr Gesetzentwurf wird ohuc Debatte angenolumeu uud sofort auch in dritter ^csnng endgültig zmu Bcschlnß erhoben. lieber Joseph Haydu. Monlc.g de,l 2)j. d. M. wcrdcn von der philhar-'"0'uschcn Gesellschaft „die Jahreszeiten" aufgeführt. ')lh nennc ihren Compositeur, den großcn, froinmcn Ioscph '^)on, dcn Homer der Töne. Die Achlnng, welche 1^' vor dcr großcn mnsilalischcn Bildung des ^aibacher ^lbliclim^ zn hcgcn gezwnngcn sind, rechtfertiget dcn °'""N Fcuillctou gewöhnlich fremden Ernst, mit wclchcm ^!"n von dcm „Vatcr dcr ncucrcn Musik" zn sprechen '"lr uns sin- bcrcchtigct halten. ^iur oberflächliche Gcistcr sucheu da^j Acußcrlichc '"d Aiiccdotcnhastc in dcn Biographien großer Männer; .^ lvollcu nu(< hülcu, das Publicum unscrcr Haupt« ^l nach so uiclcu Acwciscn, daß ihm anf dcm Gc-"^ dcr Knust allcS Klcinlichc, sowie auch dic Gruppi-l "N ,u Partcicn frcu,d geblicbcu ist, mit drr Er;äh-3<> a)" "litcrhalteu. daß Joseph Haydu daS ältcstc von ^ «ludcru cincS Wagners nnd Harfenisten anS dcm v^'sc Nohrau uuwcit Haimburg in Nicdcröslcrreich war, er'ül? ^^ ^"' Schulmeister >» Haimbnrg, wic cr fclbsl lti!,,/ ' ^'"^ "'^ tüchtige Ausbildung anf allcn Inslru-iy, '"' nbcr dabei mehr Schläge als zu csscu bclam; ^^ wollen nicht crzählen, daß cr als Chorknabe dcr (5lm- ^lM'^>'"!>' ^' Wicn, dann als Gcsaugö- uud Und 3^^"' ^"^ Fräulciuö uud cndlich als Schüler ^.^cblcntcr dcS berühmten Gcsaug^lchrcrS uud vtt-d ?'^" Porpora in Wicn sich so lauge sciu Brot ^ble^ ' !''" ^r als Dirigent dcr Enpcllc dcS Fürslcn ^"^> in Eisenbnrg Zrit nnd Verpflichtung sand, in immcr ueucli Compositioncn den Anregungen cincS großcn MusikkeuucrS uud dem Vobc der Gäste, welche uach Eiscnburg kamen, somit anch dcm dcr großcn Kaiserin Maria Thercsia gerecht zu werdcu, das allcS ist dem kunstsiuuigcu Publicllm bckauut; abcr hervorhebeu ulüsscn wir, daß cr cS gcwcseu, wclchcr dcr Instrumentalmusik, dic bis auf seine Zeit nur die untergeordnete Nolle dcr Begleitung dcS Gcsangeö gespielt halte, die Eigcn-bcrechtigung crrnngcn, uud, dcr Erstc vou dcn C u nip on istcn aller Völker, nicht blos Gefühle, sondern auch Gedanken durch Töne ausgedrückt hat. In Cadiz-, dcr südlichsten Stadt von Spanicn, war cS althergebrachte Sitte, daß am Charfrcitagc cin tüchtiger Prediger übcr jcdcS dcr sieben Worte dcS sterben-dcu HeilaudS ciuc Predigt hielt, Eiu Domherr jcucr Slad't crsuchtc dcu Capcllmcistcr deS Fürsten Eßtcrhazy zu dicscu sicbcu Wortcu ciuc Äinsik z>l schreiben. Und wem ist die Tonmalerei nnbckamit gcblicbcu, mit wcl-chcr Haydn daS^Erdbcbcn - wir dürfen sagen - bc« schreibt, in wclchcm dic Gollhcit dcr Wclt daS Stcr-bcu ihres SohucS aulüudigt? Wic dcr srommc bliudc Säugcr dcr Iliadc mit Worten, so malt Haydn in Tönen dlc Natnr mit unsterblicher Klarheit und Trcuc, mit Wärme dcr Phantasic nnd optischer Bcslimmlheit dcr Coulnrcu. Uud cr ist cö, dcr snr dicsc Zeichnung nicht bloS den Gcsang anwcndclc, auch dic Instrumcntc hatte cr seinem Geist uud Hcrzcu dicustbar gemacht; wclchc ricsigc Wirkung dic Hxrbinduug dieser bcidcn Vliltcl, dcS GcsangcS und dcr Iuslrnmcntalmnsik, hcrvor-zubringcn im Slandc ist, taun nur dcrjcnigc bcurlhcilcu. wclchrr scinc „Schöpfung^ seinc „sicbcu Wortc" oder scin Ictz> großcS Wcrf, „dic vicr Jahreszeiten/' mit jcncr kindlichen Uumittelbarkeit zu hören und zn brur-the.leu vernlag in welcher der frömmste und ed e nnscr Componisten sie geschaffen hat ' Als Haydn ..die Jahreszeiten" schricb, laa >chm, das ivlch,tc Künsllerlebeu hintcr ihm ftin >«.r ^/ dcr Schncc dcS Altcrs, c.bcr unter hu p rtt dic e.^ Ingcud des Ideales, Im Jabrc 17<^! w. dic ewige Tode des Fürsteu Nikolaus Ewr aN di Eaüel "" Eiseuburg aufgclöSt worden und H h te s7ch ^<'" Schöpfuna" md >l.^. """ "'"po'nrtc cr ,dic li'gc.l g'lisch 'Tcn -H^ ^'idtn Werken tm.g "°n T oms^^ar c te7vo^ '^ ''"' ^ich- thclar Baron v. Swicten! '" l"'s"l'chcn Giblio^ In, Frühjahre ^,801 wurden die >.,, ^ . . Musik solle ,,»r 3/.. ^ « n'Urgrl zi, beobachte,,, die bi dcteS ^"^'"6 wiedersscbcu. w/schc» dcr chbI ^"'^ V' ^"U'"h des Tondichter, .uache. cr dmchlnach d,c,e Schenke ,,„d ;.i ch., c < ,> ., , l ^öncu 5,c Gegenstände sclbs«. 2" 10 Weiterer Gegenstand der Tagesordnung ist dcr Bericht der Commission zur Berathung des finanziellen Ausgleichs mit Ungarn. Freiherr v. ^ock verliest dcn gedrnckt vorliegenden Bericht. In der Generaldebatte meldet sich niemand zum Wort und es wird sofort zur Behandlung des Quo« tcngesctzcs (dessen unveränderte Annahme die Com» mission empfiehlt) geschritten. Bei derselben wird daS Quotcngesctz in allen seinen Theilen ohne Debatte angenommen. Bevor zur Vcrhandlnng über das Gesetz in Betreff dcr Beitragöleistnng ,;n den basten der al lgemei n cn Staat S schuld geschritten wird, macht Präsident die Mittheilung, daß in Folge einer lici 8 5 dieses Gesetzes nachträglich entstandenen Differenz dieser Paragraph vorläufig von dcr Verhandlung ausgeschlossen bleibt. Hierauf wird das Gesetz selbst ohne Debatte in allen seinen Paragraphen nach dem CommissionSantrage (conform mit dcn Beschlüssen dcs Abgeordnetenhauses) angenommen. Weiler stellt dic Commission den Antrag: 1. Das h. Hans wolle beschließen, cs einige sich aus Anlaß dcr durch das Ucbereinkommen den im Reichs« rathe uertrctcncn Königreichen und Ländern erwachsenden Lasten mit der vom Abgcordnetcnhansc beschlossenen Aufforderung an die Regierung, zum Zwecke dcr nothwcn-dig werdcudcu finanziellen Regelung dem Rcichsrathc baldmöglichst die gccignctcu Gcfctzcsvorlagcn zu machen. Berichterstatter Freiherr v. Hock bemerkt hiczn, daß durch das gctrofftuc Uebcrciukommen in Betreff dcr Staatsschuld fur die diesseitigen Ländcr eine Mehrbelastung von circa 11 bis 12 Millionen erwachse. Die Commission war der Ansicht, daß die Länder diesseits der Lcitha mit Anstrengung ihrer Kräfte und weiser Benützung derselben diese Mehrbelastung zu tragen im Stande sind; nachdem sich aber die Commission nicht im Besitze dcr Mittel sieht, um diese ihre Ausicht ziffermäßig mit aller nothwendigen Sicherheit zu entwickeln, hat sie sich bestimmt gefunden den vorliegenden Antrag in Uebereinstimmung mit dem Abgcordnetcnhause zn stellen. Bei der Abstimmung wird der Autrag 1 wie auch die folgenden Antrüge angenommen. Diese lauten: 2. Das hohe Hans wolle beschließen: es habe zu dem vorliegenden Gesetzentwürfe seiue Zustimmuug unter der Voraussetzung ertheilt, daß dieser Gesetzentwurf mit jenen über den Beitrag zu dcn gemeinsamen Auslageu uud über das Zoll' und Handclsbündniß gleichzeitig Gesetzeskraft erhalten nnd daß alle drci nicht eher in Wirksamkeit gesetzt werden, als bis die entsprechenden Bestimmungen über die Beitragslcistnng zu dcn gemein« samcn Angelegenheiten so wic die Vereinbarungen in Bc< treff dcr allgemeinen Staatsschuld uud des Zoll« und Handelsbündnisscs auch iu dcn Ländern der ungarischen Krone in Wirksamkeit treten. Z. Das h. Haus wolle beschließen: dic Regierung sci zu ersuchen, auf ucrfassuugömäßigcm Wcgc die Vcr-waltuug und Controlc der Staatsschuld zn regeln. Nachdem die TagcSordnnng erschöpft ist, schließt Präsident um 2 Uhr die Sitzung. Nächste Sitzung morgen 12 Uhr. Tagcsorduuug: Dritte Lcsnng dcs heute bcschlos-feueu Quoten« uud StaatSschuldcngcsctzcs, Bericht dcr Commission über das Gesetz betreffend das Zoll« und Handclsbündniß mit Ungarn; eventuell dic Verhandlung über den heule io .«u>i»>08 au auflaufeudcu Vcr» Pftegskostcn für die ohne Entrichtung einer Aufnahmstaxe in die normalmüßigc Findelftflcgc nufgcnonuncncn, in einer Gemeinde eines andcren Vandcs hcimatbcrechtig« ten Kinder ans dem Lanocsfonds desjenigen Landes, in welchem das Kind hcimatucrcchtigt ist, oder dcm cö im Falle dcr Hcinnillosigkcil als hcimatbcrcchtigt zugcwic« fcn wird. K 2. Insofcrlic bisher dic Einrichtung bestanden hat, daß die LandcSfonds dcr Länder, in welchen ösfcnt» lichc Findelanstallcn bestehen, in Anschnng dcr darin ans-genouunenen Kinder keinen Ersatz uou den Landesfonds! anderer Länder sür dic anfgcwendelcn Kosten ansprechen durften, wird dicfc Reciprocität hicmit cnifgchobln. ^ 3. Zum Zwecke der Gcltcndmachnng dcs Ersatz» ansprucheS (l> 1) sind bezüglich der in die Findclpflcgc gelangenden Kinder alle Momcntc zur Feststellung ihrer Heimat genan zu crhcbcn , insoweit dics nicht ohnchin schon aus Anlaß dcr Aufnahme der Mnllcr in die Gc< bäranstalt nach dcm Gcsctzc vom 17. Fcbrnar 1^04, R. G. Vl. Nr. 22, geschehen ist, und dicse Erhclnmge" dem Landesansschnssc jcncS LandcS mitzutheilen, in lvch chcm das Kind hcimatbcrechtigt ist. ^ 4. Eine Ucbcrtraguug deS Ersatzes auf die Heiinal« gemeinde des Kindes fil,dct lcincnfalls statt. § 5. Der Ersatz dcr Vcrpfkgskostcn ist in emw für den Kopf durchschnittSwcisc festzustellenden Pansche betrage in vierteljährigen Zeitabschnitten in Anspruch ," nehmen uud von dem hiczu verpflichteten Landcsfonde z» leisten. Die Panschalgcbühr für fremde Pfleglinge darf mchl höher, als sic sich für Angehörige des eigenen Landcö berechnet, bemessen werden. § l). Dcm LandcsanSschnssc cincs andcrcn L>' scinc eigene Verpflegung zu übernehmen und auf sc»" Kosten überbringen zu lassen, insofcrne es der Gesund' hcitSznstand dcs KindcS zuläßt. t? 7. Armcnfonds, welche bisher znr Vezahlnug del Anfnlihmstliren odcr Verpflegslustrn für die in die no>' malinüßigcFindclpflcgc anfgcnonlincncil Kinder vcrpflichlcl waren, siud künftig davon enthoben. Dicsc Enthcbnng bezieht sich nicht ans jene Fallt' in welchen rhclichc odcr nnehcliche Kinder wegcn Perl)«! lnng ihrcr Eltern odcr anderer dic Aufnahme in d>e novmalinähigc Findelpflcgc nicht begründender Verhältnis^ blos vorübergehend iu dcr Findclanstalt untergebrnch' werden und in denen diese zeitweise Unterbringung a» die Stelle dcr Armcnvcrsorgnng tritt, 8 8. Mit dcm Beginne dcr Wirfsamtcit dics" Gcsctzcs habcn die öffentlichen Fi»dc!anstalten auch doll, wo cs bisher nicht dcr Fall war, in die Verwaltung dtt Landesucrtrctungcn übcrzngehcn, nnd ist dcr mit dcr ^» stalt verbnndcnc, durch ihre cigcncn Einnahmen nicht bc' deckte Aufwand, insoweit dcr Ersatz nicht gebührt odN ans was immer für einem Grnndc nicht hereingebracht werden kann, ans den Mitteln dcs Landes, wo die A«' stalt besteht, zn bcstrcitcn, tz l». In jcnen Findclanstallcn, wc'.chc bis zn dc»' Zciipnnktc dcr Wirksamkeit dicses Gesetzes ganz odcl theilwcisc vont Staate dotirt waren, bcstrcitet dersclbc in dcili bisherigen Bcitragsvcrhältnisse dic Kosten lun noch für dic in diesem Zeitpunkte in der AnstaltSvfW befindlichen Kinder bis zu ihrem Anstretcn ans dcr F>"' delverpficgnng. , j Die Verrechnung dieser Kosten erfolgt in der i'^ tz i"> bcstimiutcn Weise. tz 10. Die Bcstimmungcu des gegenwärtigen Oc< setzcs, »lit dcsscn Dnrchfüyrung dcr Minister dcs I"/ ncrn bcanftragt ist, habcn m» l. Inli 1tt<^ i„ W>N' sanikeit zn treten. Das Gesetz wird hieranf in dritter Lchmg t""' siillig znm Bcschlnß erhoben. Nächster Gegenstand ist dcr Bcricht dcs voltswi'!^ schaftlichm Ausschnsscs über die Rcgicrnngsuorlagc ^ treffend dic Ausdehnung dcr A t c u c r fre i j a h rc lu> Neu«, Um' nnd Znbantcn ans allc Orte. Berichterstatter Dr. Danbck erstattet dcn Bcricl'l- (Viccpräsidcnt Dr. Zicinialkowski übernimmt dc> Vorsitz.) Da sich in dcr Generaldebatte niemand znm Wol mcldct, wird sogleich znr Sp cc i ald e b a ttc gcjchl^ lcn, in wclchcr dic einzelnen Paragraphc ohne DcM angcno m in c n wcrdcn. Und so ins Einzelne geht dicsc Malerei, daß die Musik förmlich zu declamiren scheint, d. h. sich bemüht, den Begriff, wclchcr cincm gesungenen Worlc inne liegt, durch seine Stellung in dem musikalischen Gewände und durch dic Begleitung der Instrumente Ausdruck zu verleihe» , abgesehen davon, daß der Charakter des ganzen Stückes, sci es nun dic Arie dcs Liebenden, der Chor dcr Jäger odcr dcr Gesang dcr Winzer im allgemeinen, mit homerischer Natnrtrcuc getroffen ist. Man hat dicsc Detailmalcrci getadelt, und wenn in HaydnS unstcrb», lichcm Werke bloS das Vcmühcn zu Tage träte, mit Töncu Gedanken und Begriffe zn versinnlichen, wic dies in dcr kalten Verstandcsmusik cincS Richard Wagner dcr Fall ist, dann wäre dcr Tadcl begründet; so abcr verwandelt er sich in daS höchste Lob, da die Ialncszciten nicht blos beschreiben sondern dic ideale Empfindung cincs gcläutcrtcn Künstlerhcrzcns darlegen nnd dic Phantasie einer glühenden Seele aushanchcn, deren Kraft nicht titanenhaft ausartete, sondern mit der scherzenden Naivetät kindlicher Unmittelbarst auch die Tiefe religiöser Stimmung und Gefühle bewahrte. In den „Jahreszeiten" finden wir ein überwältigendes Aus» strömen des Geistes bci der meisterhaften Benutzung aller Knnstmittel, ein treffliches Auffassen dcr Idee im Gan-zcu und Einzelnen, besonders aber einen geheiligten Willen, dcr das Leben nach allen Richtungen von dcr würdigsten Seite erkannte und daS schöne Gemüth adelt, daS nur in dcn höchsten Idealen uud iu Gott lebt, zu welchem sich be» jcdcr Gelegenheit der Blick wendet. Dicses Touwcrk ist ein vortreffliches Bild der interessan-tcslcn Scenen dcs häuslichen Lcbcns in jcdcr Jahreszeit. Dcm Lchcrzc mißt sich so viel Ernst bei, dicscr wird dnrch jenen so gemildert, die richtigsten Betrachtungen, geben zur rechten Zeit so viel Tiefe, so viel Frommes nnd lösen sich wieder in die lieblichen Quellen dcs rcin> sten Vergnügens auf, kurz, das an nnd für sich nicht gerade bedeutende Gedicht hat durch dcS Meisters Kunst eine poetische Verklärung erhallen, daß wir dicse Bear-bcitnng als klassisches Mnsier für Tonsctzer betrachten können, wie man cinen ungünstigen Text durch die Kraft dcr Musik zu habcn vermag. Auch ..dic sicbcn Worte' componirtc Haydn in seinem eigenen Hause zu Gumpcndorf. Dicsc vielen Anstrcn-guugcu in seincr lctztcn LcbcnSpcriodc hatten ,hn so ergriffen, daß er knrz nach der Bccndignng dcr mer Jahreszeiten von einem Kopflcidcn befallen wnrdc. Seine Kraft begann zn sinkcn, bis sie crlo,ch, w,c dcr letzte Schein dcr Abcndsonnc cndlich crl'scht, nachdem Millioncn Kcimc dnrch sic bclcbt worden, welche dle Zelt zur herrlichsten Blüthe und segensreichsten Frucht rel< fcn läßt. . . - Uud in dcr That. unendlich ist dcr ^cgen, den! Haydns Muse über dic Welt ergossen. Mozart und Beethoven waren seine Schüler; jener sank vor ,hm ms Grab; diesem zeigte cr das ganze Fcld, das dlc mnstka-lische Welt durchlaufen hatte, cr brachte ihm zum Verständnisse, wo sic eben slchc, und hieß ihn, wenn wir so sagen dürfen, wic Christus die Jünger, m seinem Gclstc nun weiter fortarbci^eu und dic ncuc Lehrc zu verbreiten. Von dcn 9i!4 bedeutenderen Wcrlcn, die cr geschrieben (darunter 15 Opern und 5 Oratorien) schätzte cr selbst die Schöpfung am höchsten. Und dicscs Ncrt sollte dienen, ihm die größte nnd wcrthvollstc aller Anertennuugcn zu bieten. Denn cs hatte ihm au sol« ! chcn von leiner Seite, ans keinem Laudc, vou tcinem ! Volke gefehlt. Für uns ist cs bcdeuttnd, daß er am l4. Juli l^Oi'i von der Laibachcr philharmonischen^ scllschcifl znm Ehrcnmitglicde cruauut wlirdc. Am 27. Mai 1W8 führte man im Univnsit^', faale zn Wien „dic Schöpfnng" anf. Haydn ll»tl Pantcn nnd Trompeten von der glänzenden Versauf lnng mit Inbclrnfcn cinpfangcn, ward anf eincn Lw fcsscl in dic Mitte dcs Orchesters gcführt. Dic M^ führnng war ein Verhcrrlichnngsfcst scincr Größe l» brachte anf alle, aber besonders anf ihn, dcn crschnttcN' stcn Cindrnck hcrvor. Vci der imposanten Krafts^ „Es wcrdc Licht" brach dcr ganzc Saal in nnbcsch^' lichcn Ilibcl auö, Haydn begann zn weinen, hob Hände cmpor nnd rief: „Es kommt von oben." ^ Abcr die Anfrcgnng jcneS Abends hattc auf ^. Grcis zn erschütternd gcwirlt, cr konnte sich nicht "' ^ erholen. Als im darauf folgenden Iahrc dic Fl'^'^ Wicn bedrängten nnd vier Kartätschcnschnssc scin v^^ erschütterten, sank cr vom Schreck gelähmt anf daS ^^. ^ bett uild hauchte am ZI. Mai 1809 seiuc große S" aus, 77 Iahrc uud 2 Monate alt. ^ Wir finden in der Geschichte dcr Musik d"!^ herrliche TriaS wicdcr wic in jener dcr ^cilercl Michael Angclo, Raphael und Corrcggio, wic '" . Rcichc dcr Dichtung in Lcssing, Göthc und Schw Haydn schnf wic Lcfsing dcn Wcg dcr ncncn ^"^"1 ,^sl s'c'mcr Kraft, Mozart errang dcn Höhcpnnkt in ^r ^ ,^ der indiuidncllcn Gestaltung wic Göthc, und VeetY° ,^ führte wic Schiller das Lcbcn dcr Mcuschcnbrnll ^ Gemälden, umhancht von dc»t zartesten Duft cincr »cu Phantasie anf die allgemeinen Gesetze dcs ^'bens ^ 2011 Der Gesetzentwurf, welcher auch sogleich in dritter ^eslMg endgültig zum Beschluß erhoben wird, lautet: Gcsctz vom . . . betreffend dic Ausdehnung der Bestim« NUMM dcr Allerhöchsten Entschließung vo,u l0. Februar ^835 wegen Bewilligung von Stcucrfrcijahrcu bei Neu-, Um- uud Zubauten auf alle Orte; Wirksam für Böhmen, Dalmatien, Galizicu und ?o-domcrien mit Krakau. Oesterreich uutcr und ob der Gnns, Salzburg, Steicrmark, Käruten, Krain, Bukowina, -"ährcn, Schlcsieu, Istricu, Görz uud Gradiska, daun daS Tricstcr Gebiet. Mit Zustimmung dcr bcidcu Häuser Meines Nciche-^thcs finde Ich zu vcrorducn, wie folgt: § 1. Die mit Allerhöchster Entschließung vom ^.Februar 1835 (Hoflauzlcidecrct vom 24. Februar ."5, Z. 562) für die Proviuzialhauptstädtc gewährte ältliche Befreiung von dcr Gcbäudesteuer sammt Staats« iuschlägeu in dcr Dauer vou zehn Jahren für Ncubau-tc« und vou acht Jahren für Nm- uud Zubauten wird auf allc der Hausclasscustcucr uuterlicgcudcu Orte, be-^chuugswcisc stcuerpflichtigeu Gebäude ohne Unterschied, unter den in dieser Allerhöchsten Entschließung vorge-zuchuetcn Bedingungen auSgcdchut. . § 2. Die mit dem Gesetze vom 14. November 1867 (N. G. Bl. Nr. 137) für die der Hausziussteuer unter» licgeudcu Ortschaftcu uud Gebäude rücksichtlich aller bis Ende des Jahres 1809 nach deu bcstcheudcu Bauord» Zungen vollendeten und beui'chbar gemachten Neu», Um-^'^ Zubauten gewährte ausnahmsweise Stcnerbefrciung ^l'u fünfzehn Jahren (bei Neubauten) und von zwölf bahren (bci Um» uud Zubauten) wird in gleicher Weise "uch den der HauSclasscustcner unterliegenden Ortschaften Mio Gebäuden eingeräumt. 3 3. Dcr Finanzministcr ist mit dem Vollznge dieses Gesetzes bcanflragt. ^iächstcr Gegenstand ist dcr Bericht des Budget-^usschnsscs über die Regierungsvorlage betreffend die Ermäßigung dcr Steuer- uud Zollveraü-tuug bei der Ausfuhr uou Zucker und gebrannten gei» sligen Flüssigleittl), dann die Besteuerung der Bräunt, weinerzcuguug vou kleiuereu Vreuuereien. Berichterstatter Ritter v. Hopfen crstatlct den Bericht. In dcr Geucraldcbatte ergreift Abg. Freiherr v. Petriuo das Wort. Man werde uicht läugucu, daß das Gcsctz, welches initten iu der Prodnctiuuscamvagnc erlassen werden soll, eine Störuug >u dieselbe bringen müsse. Dies würdigend, hat der Ausschuß deu Zeitpunkt, >l'o dnö Gcscy m Wirksamkeit trelrn soll, nicht wie die Regierungsvorlage anf den 1. Jänner, sondern auf den !. April 1W8 festgesetzt. Ist dice aber der ssall, dann sch» cr nicht, weshalb dicscs Gcsctz so in aller Eile behandelt werden soll. Via» möge dem Ausschuß uoch längere Zeit zur Berathung dieses wichtigen Gegenstandes gönnen; denn es wäre ein Widerspruch, ein Gesetz als dringlich zn bezeichnen, vou dem dcr Ansschnß selbst sagt, cs möge erst nach drei Monaten in Wirksamkeit treten. Er stelle deshalb den Autrag, die Berathung über dcu Gcsctzcnlwuif bis zu Wicderzusammcuttitt dcs Reichs-l'athcs zn vertagen uud dcusclbeu zur nochmaligen Berathung an dcu Ausschuß zurückzuweisen. (Wird zahlreich unterstützt. Präsideut Dr. GiSkra übern, immt dcu Borsitz.) Abg. Freiherr v. Bccß hält cS für höchst gcfähr-llch, währcud dcr Campagne eine so tics einschneidende! Maßregel in Kraft zu setzen, da die Licfernugsverträgc schon vor Beginn derselben abgeschlossen wcrdcn. Durch s'ue Herabsetzung dcr Bonification würde dieser ganze Industriezweig rninirt. (Minister Graf Taaffe erscheint auf dcr Mini« stcrbauk.) Ncducr uutcrzicht dcn betreffenden Passus auS dem ^'poso des Herrn FinanzministcrS cincr eingehenden ^ntik und hätt dic vou demselben angeführten Ziffern n»s dem Gruudc für uicht richtig, weil dic Stcucrciu-"ahiuen nur bis (Lude September augcführt wurdcu. Sc, E^>. Fiuanzministcr Frcih. v. Ä c ck c widerlegt d>e Bcmcrtuugcn dcs Vorredners ziffcrmäßig uud cm-pf'chlt dic Annahme dcs Ausfchußautragcs. ^lbg. Skeuc unterstützt dcu Antrag Petrino. weil "' es für nothwendig hält, daß erst die Verhältnisse dcr ^trfffciidcil Steuerträger, ciucr gcnaneu Prüfuug uutcl' z^cn wrrden. Er wisse nicht, ob dic Crporlbonification ^uc Prämie für die Industrie sci, wcuu sic es aber ist, dmm nmß geprüft wcrdcu, ob diese Prämie uicht für °'c Industrie uud dcu Staat cine Nothwendigkeit fci. ">ls dcu Vrftortzisfern weist Rcdncr nach, wie wohl. Mtig dic Bonification auf dcn ErPort wirkte, uud °3t man lönnc nicht voraussagen, ob dcr ErPort noch ^ucr werde bestehen können, wenn die Bonification ""abgesetzt wird. Wcun man die Bcrathuug vertagt, iVV-^ ^"' Staatsschatz daruutcr uicht lcidcu, da cS ^"1 huchstcns nui cincn ProductiouSmonat handelt. Er ' '"""c deshalb für dcu Vertaguugsautrag. ^. ^lbg. Lohniuger erklärt sich als Mitglied dcs f ' "''^"sschilssts für dcu Ausschußantrag, da cS sich "',") um ein Plus für dcu Staatsschatz hnndlc; denn u ThlUsachc, daß di<> Zucker« uud Granntweiustcuer ' ^" se>. aw dic jetzt bestehende Bonification, Vk' j züglich der Vranntwcincrzcugnng sci cr dafür, daß die Maßregel erst am 1. April iu Wirksamkeit trete, bezüg-lich dcS Zuckers aber befürworte cr die Auuahme des 1. Februars. (Se. Excelleuz Reichskanzler Freiherr v. Bcust erscheint auf dcr Ministcrbauk.) Abg. Krem er ergreift daS Wort, um zu ertlä-reu, daß in Obcr-Ocstcrrcich, welches cr vertrete, cS mit Bcdaucru aufgenommen würdc, wenn die Vertagung augcuommcu würdc. Er fürchte, daß die fiscalifchen Rücksichten maßgebender sind als die volkswirthschaftli-chcu, uud er würde es bcdaucru, wenn die Volkswirth, schaftlichen Iuteressen zur Melkkuh des jeweiligen Fi-nanzministcrS gemacht würden. Im Iuteressc dcr tlci-ncrcn Brennereien sei cS nothwendig, daß daS Gesetz bald in Wirksamkeit trete. Wenn die Besitzer der großen Brennereien, welche ja im Hause vertreten sind, sich durch dies Gesetz iu crworbcucn Rechten gekränkt fühlen, so mögen sie diese namhaft machen, das Haus werde dieselben berücksichtigen. Er stimme deshalb gegen die Vertagung. Abg. Freiherr v. Beeß ergreift das Wort. (Schluß folgt.) Oesterreich. Wien. 20. December. Die ..Presse" schreibt: Wie wir vernehmen, soll der Reichsrath bis zum 28. Iänuer 1868 vertagt wcrdcu. — (F o rt c r h e b u u g dcr Steuern in Uugaru vor Feststellung des 1868cr Budgets.) Bekanntlich hat daS ungarische Finanz-miuistcrium im Landtage eiucu Gesetzentwurf über dic im crstcu Quartal des IahrcS 1868 zu tragenden öffentlichen basten eingebracht. Dic Erlaubniß zur Fortcrhc» bung der Stcueru wurde uur für drei Monate vcr« laugt. Die uugarische Fiuanz-Commissiou hat nuu die« sen Gesetzentwurf in Berathung gezogen, die Nothwendigkeit zur Fortcrhcbung der Stcucru vor Feststellung dcs Budgets eingesehen, und beantragt, dcr Regieruug iu Berücksichtigung der schwierigen 5'age diese Fortcrhe» buug nicht auf drei, fondcrn gleich auf vier Monate zu bewilligen. Das „Frdbl." schreibt: Die Meldung vou augcb-lichen Trnpveubewcguugeu iu Galizicu wird iu hicsigcu RcgieruugSlrcisen als ganz grundlos bezeichnet. Ausland, — (Ueber die Befestigung der Grenz-punkte iu S ü d d c u t sch l a u d), wird dcr „Nat. Ztg." auS Müuchcu geschrieben: Die Kriegsminister dcr süddeutschen Stnatcu haben anf ihrer jüngsten Eoufercnz auch den Plan besprochen, am Rheiu hcrab die Vcfesti-gnngen aufzuführen, welche Deutschland gcgcn cincn Ueberfall von Westen her schützen könnten. Mainz, Ger-mcrShcim uud Rastatt bilden zwar schon eine ziemlich respektable Wehr gcgcu das unruhige Frankreich, doch reichen die drei Festungen nicht aus, um eiucn Ueber-gang der Franzosen zwischen Mainz und Germershcim, etwa bei Mannheim, oocr ein Vordringen dcrselbcu durch dic Eugpässc dcS Schwarzwaldcs vou Süden her zu uer-hiudcru. Es wurde deshalb dcr Gcdaulc angeregt, Hiann-heim zn befestigen, bci Kchl cinen starlcu Brückculopf aufzuführen uud im Süden des Schwarzwaldcs ciu be-festigtcS l'agcr zu errichten, Vandau dagegen, das für die Sicherheit dcS Landes nicht das leiste, was man bei dem großcu Anfwaudc auf sciuc Erhaltung fordern könne, völlig anfzngcben. Auf württembcrgischcr nnd baicrischer Scitc findet jcdes Project, welches Deulschlaud mit einem gewaltige,, Pauzcr uuigebcu würdc, große Zustimmung und die Regierungen dicser bcidcn Staaten würden gerne ihrcu Theil an Opfern bringen. Die badischc Rcgic^ ruug war jedoch der Ausicht, daß eiu solches Uuternehmcu. Welches die Sicherheit von ganz Deutschland angehe, uicht vou dcn süddeutschen Staaten allein erledigt werben könne. Daranfhin ist denn dic ganze Augclegcuheit eiustweilcu vertagt worden. PariS, 20. Dcecmbcr. (Sitzu » g dcS gesctz< gebeuden Körpers.) Pcllctan bringt eine Iutcrpcl-latiouöfordcruug über das Circularc dcs Polizeipräfcc-tcu ci^,. Latour uutcrstützt daS Militärgcsctz, welches dlnch das Anwachsen dcr Strcilträftc aller Ätächte, besonders Preußens, begründet ist. Maurice Richard verwirft dic Armcegcsctzuorlagc uubedingt, weil deren Auuahmc uuvcrnicidlich dcn Kricg herbeiführen wcrdc. Obcrst Rcgnis bekämpft dieselbe, da sie nicht deu angc^ strebten Zweck erfülle, anerkennt jedoch dic Nothwendigkeit dcr Vermehrung dcr Strcitkräftc Frautreichs als durch die ciugetrctcuc Acudcrung in Enropa geboten. Magnin bekämpft denselben als eine schwcrc ^ast sür die Bcvöl-kernn g.______________________________ Hagesneuigkeiten. - l,Die elschütternbe Katastrophe aus dcr Wiedcn in Wien) bildet dcn Millclpunll des Tagcögrsprücdes. Ucbct die Motive, dic Zbhrcr zu dcr vn. ruchtrn That vcra»las;!en, hcrlstdl »och immer Dunl.lhcil. Er muß übrigens Papirll' dlstssc» habe», die ihm ei» gt>-wissts Neckt gäbe», sich als Millionär zu gnire», dc»», wie man wisse» will, soll ihm rin Vanqmer in Drcsdcn ciuen Pstrag von 3s»00 Thalern vorg^lreckt haben. Thalfachlich hatte er auch ähnliche Papiere. NilolauS Zöhrer wlll bis zum Jahre 1856 Ofsicier in einem öfterreichiscken Infanterie-Regiments und erfreute sich ftsts drr Lledc und der Achtung seiner Vorgesetzten und ssollegen. Im August des Jahres 1650 auittirte er, um eine Stelle als Aeamter bei dem Telegraphenamte in Bobtuhach mit dem Gehalte von 735 fl. anzunehmen, welche er bis vor Kurzem blkleidete. Er war ein beliebter, tüchtiger und intelligenter Beamter und halte sich durch eine von ihm jüngst herausgegebene Schrift über die Verordnung im Telegraphenwesen einen guten Namen gemacht. Wahrend der letzten Jahre trug er sich stets mit dem fixen Gedanken, daß er entweder einen Treffer oder eine reiche Erbschaft machen werde. Vor wenigen Woche» eröffnete er Plötzlich seinen Freunden, daß er eine reiche ! Erbschaft gemacht habe. Anfangs bezifferte er dieselbe auf zwei Mill. Pfd. St., später reducirte sich dieselbe, wie er selbst zugestand, auf ebenso viele Gulden in Silber. Da er zugleich, wie er behauptete, auf die ihm zugefallene <3cb-schast aus drr englischen Vanl baldigst werd? Geld beheben lönnen, so legte er sofort seine Stelle nieder, verlauste 'lse den herzlichsten Danl auosplach. Schließlich veNheille die hochverebite Frau Lande^präsidentin ,'g"'^"t,!ti die für die Kinnen bestimmt.» (5h,vaals„. Die Zwischelnäume wur» 2012 den durch mehrere vom Gesangschore precise vorgetragene Chöre ausgefüllt. Die Versammlung verließ um halb 1 Uhr sehr befriedigt den Saal und wir können nur den herzlichsten Wunsch aufsprechen, eZ möge der Anblick der danlbaren und vor Freude strahlenden Kinder den mildthätigen Herzen der Wohlthäter den schönsten Lohn gebracht und dieselben zur weiteren Pflege dieser schönen Silte angceifcrt haben. " * (Der erste Chrislbaum) strahlte gestern Abend aus dem Schullocale der husigen evangelischen Gemeinde, wo die Wl'ihnachlöbtscherung dls Frauenvereins !ür die ärmeren Kinder der Schule stattfand. Da blos 4 Kinder zu derselben zugezogen zu melden brauchten, so tonnten dieselben sehr reichlich be> theilt werten. Toch wurde die Fnellichleit dadurch noch freudiger und belebter, dah die sämmtlichen Kinder der Schule gegenwärtig waren und an dem wirtlich schönen Christbaum die größte Freude hatten. Auch viele erwachsene Mitglieder der Gemeinde hatten sich cingefunden und die Freude der linder muhte die Herzen Aller froh und freudig stimmen. Mit Gebet und Gesang wurde die Feierlichkeit sowohl be« gönnen als beschlossen. — (Schlußverhandlungen) beim t. l. Lande«« a/lichte in Laibach. Am 27 December. Franz Vranihu, Anton Koöca und Franz Koöca: Tiebslahl i Josef Pozar mit 4 Genossen: Dübstabl: Anton Ieve: schwere körperliche Beschädigung i Johann itrajnc: schwere lörpeiliche Beschädigung. — Am 30. December. Andreas Klauzai: Credits» vapielverf^lschung i F'a»z Zupan und Maria Idar: Credit«-papicrverf^lichnng- AntonPogacnil:Creditspapieiv als möglich ausgenutzt und er im Alter dem Bettelstab überantwortet. Dagegen soll hier die sociale Stillung des Arbeiters gehoben und für sein Wohl in jeder Rich« tung gesorgt scin. Dahin zielt auch die gegenwärtige Strömuug der Zeit, dcusclbcn im Sinne einer geläuterten Eultur als Menschen heranzubilden. Indem einerseits durch Unterricht für die Geistesbildung gesorgt wird, gestaltet sich für das materielle Wohl durch kleine Beiträge aus den Verdienstguldcu ein sogenannter Vcrsor-gungSfond. DaS Etablissement mit seinen ausgedehnten Anlagen und einem großen arrondirteu Grnndcomplex wird sich in der nächsten Mhc deS Bahnhofes befinden, die Lage daher äußerst günstig scin. Außer sonstigen Vortheilen ist der verhältnißmäßig sehr billige Brennstoff zur Speisung der Dampfmaschinen bemerkenswert!). Schließlich sei uoch erwähnt, daß durch dicS neue Fabriksuutcruchmeu, Dank seiucn Gründeru! der Stadt Laibach bedeutende Geldsummen zugeführt werden. Das Militär-Aerar erspart bei Lieferung dieser dringend noth» wendigen Waffen an Transportspesen. DaS Officiers» corps hat Gelegenheit, nicht nur die speciell für Oesterreich erzeugten, sondern auch die im Auslande gangbaren Kriegswaffeu und Hinterladersysteme kennen zu lernen. Ohne Zweifel werden auch die betreffenden Behör-den fördernd uud erleichternd dem neuen mit Mühe und Opfern verbundeuen Unternehmen unter die Arme greifen. Eiitaeseüdet. Landstrah, am 12. December 1867. Ueber den in dii „Laibacher Zeitung" vom 14. v. M. aufgenommenen und früher,, ähnlichen Arlitel „Au« Iessenih, den 15. November" sieht sich die Stadt« und Gemeinbeoeilretung von Landstrah zur Ausllärung des verehrten Publicums verpflichtet, zu enl» gegnrn, daß die Angabe des Herrn Franz (3. Hnber, daß nämlich die Gtmeindeinsassen von Tschaltesch und Großdollina nach Gurlseld eine Stunde näher als nach Landstraft haben, dah sie sich der Eisenbahn bedienen lohnen, und oah sie on allfälliger Wiederherstellung deö Vezirles Landslraß jeden. fall< dem Vezirle Gurlsrlo zugetheilt bleiben wollen — eine sehr unrichtige sei, indem die Entfernung nach Gurt« ftld und Lanvslraß auf der Fahrstraße eine ganz gleiche ist, wählend adll der Fußweg über das Gebirge, der von den obigen G^ncinoeinsassen stets nach Landstraß lnnüht wurde, gerade eine Stunde näher ist; bah die Eisenbahn zur Fahrt nach Gurlfelv noch lein Molricaner benutzt hat, der Venüllung derselben auch der Saoesluh und die große <3nt» fernung bis zum Aahnhofe sehr hinderlich erscheint: und daß der Wunsch, mit dem Vezirle Landsttah wilder cinuer« leibt zu werden, unter den fraglichen Gemeindeinsassen ein allgemeiner und sehr lebhafter ist, was allenfalls durch deren Einvernehmung constalirt werden tonnte, wäbreno das Enl« gegengtsehtt höchstens von vereinzelten Partner«, und viel« ^ leicht gerade auch vom Herrn Fr. Ü. Hriber angestrebt wer« gen dürste, welche sich besser in Gullf^lo als in dem ganz gemüthlichen Städtchen Landstrah zu gefallen scheinen. ___________________________________________________i Neueste Post. Wien, 22. December. Die „Wiener Zeitung" ent-hält die seinerzeit von unS im Entwürfe gebrachten Verfassungsgrundgesttze. Wien, 21. December. Iu der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses zieht der Finanzminister die Regierungsvorlage über den Verkauf der Staatsdomänen angesichts der Schwierigkeiten zurück, welche der Budget» ausschnß erhoben. Morgcu findet die Schlußsitzung Iiei» der Häuser statt. Die Bildung des cislcithanischeu Ministeriums schreitet langsam vor. In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom verflossenen Lamstag wurde uutcr audern über die Petition des hiesigen A n S hi lföca f se n ver c i nes um Bc-frciuug der Steuern» nnd Stempelabgabcn verhandelt. Es wurdc der Autrag Pratovevera angenommen, die Petition dem Finanzministerium gemeinschaftlich mit dem Handelsministerium mit dem Ersnchen zu übergeben, daß ehestens ein Gesetz vorgelegt werde, in welchem die Frage, welche durch Spareinlagen ihrer Mitglieder gebildet werden und nur diesen Mitgliedern zeitweilige Unterstützungen und Vorschüsse gewähren, dieselbe Stempel- und Gebühren« frcihcit zukomme, wie den conccssionirtcn Sparcasscn, zur definitiven Lösung gebracht wird. Ferner wurde der zweite Theil des Ausschußantra« geS angenommen, damit daS Handelsministerium dem Abgeordnetenhaus«: ehestens ein Gesetz betreffend die pri-vatrechtlichc Stellung der Erwerbs- und Wirthschaft^ genossenschaften zur verfassungsmäßigen Behandlung vo» lcgc, wodurch zugleich die Frage, oli und inwieweit dieselben zur Gewerbe- uud Einkommensteuer heranzuziehen seien, zur Eutscheidung zu kommen hat. Rom, 20. December. Graf Crivclli ist am Id. d. hier eingetroffen, wird jedoch scin Vcglanbiguligö' schreiben erst nach Weihnachten überreichen. Telegraphische Wechselcourfe rwm 21. December. üperc.MetallilmeS 55.85. — 5.perc. Metalliquc« mit Mai- und Nouember-Zinseu 58.20. — 5pcrc. NationalÄuleheu 64.90.-- va'»' ncticu 077. — Lreditactim 184.20. — 1860er Btaatsaxlehe,! 82 ^. Silber 119.50. — London 121.35. — K. l, Ducaten 5.70. Keschästs-Zeitung. Preisfrage. Der deutsche Haudelstag hat die angesichl« der bevorstehenden Einfilhrung der Goldwährung zeita/nM Preiöfrage ausgeschrieben: „Welche Vorbereitungen uud liebes gang<«:Maßrcgcln sind anzurathen, nnd welche gesetzlichen Vor-' schrifteil* sind in Bezug ans die Erfüllung bestehender Zahlung' Vcrbiudlichlnlcn zn erlassen, wen» in einem ^ande, wo auf Vas>6 der Silberwährnng solide Mitnzznstände bestehen, die Einfilhrü»!) der aUciniczcrr Goldwährung beabsichtigt wild? Der ansgcsch^ Preis isl 50 Friedrichs'dor. Tie Brwerbun^schrifreu silid bis '^ April an den Ausschuß des dcnlschen Handelötagcö in Verl>» einzusenden. slaibnch, 21. Lumber. Auf dem heutigeir Markte stnv e^ schienen: 10 Wagen nud <> Schiffe s/12 Klajlcr) lnit Holz, Dnrchschuitts-Preise. sl. lr. fi. lt. . fi. ll. ft. lr^ Weizen pr. Mehen k j 2U >l 4« Milch pr. Maß -10 ^ Hafer „ 2 - 2 — Nindfle,sch pr, Pfd, - 21-"^ Halbfruchl „ -— 5 20 Kalbfleisch „ —22 — ^ Heiden „ :j 40 3 55 Schweinefleisch,, .-20-^ Hirse ,. A 20 332 Schöpsenfleisch „ —12 — " Kuturutz „ ------- 4 t! Hcihudcl pr. Slllcl — M -^ Erdäpfel „ I 70-— Tauben „ _.13--- Linsen „ 4 50 — — Heu pr. Zentner — «'> - '^ Ärbseu ,. 4------^— Gtroh „ —70-^ Fisolen ,. 5 50—— Holz.hart.,prMst. -------7.^' Niudsschmalz Pfd. .-50 — — — weiche?, „ — .- 5 5l) Schweineschmalz „ — 42 —!— Wein, rocher, pr. Specl. frisch, „ - Is> - — Eimer -------l^ — czcrciucherl „ —40!—j— — weißer „ ——13!-^ Angekommene Fremde. ?lm 20. December. iktadt Mle». Dir Herren: Maden, von Ioachimslhal. -" Gollob, Klllism, von Oberlaibach. — Schleimer, iianfm, von Gottschec — 0. i!obi!i!^cr, l. l. Oeueral, uoii Zwischeiiwässtr»' — ^'ich, Acieul, uoii Graz. : Präluald. — Praschliilcr, Banuitternelilner, von Miinlendorf, " Perne, Obll.-Andilor, von Panioua. — Daueu, Gittsbcs,,.vo>» Optiua. Wilder Mann. Herr Schwarz, Kcmfm., uon Iglau. itvttoziehung vom V>. December. _________Triest: 25) 4« 16 08 76.____^ Theater. Von, 22. l, iS 25. December bleibt die V ll h u e geschlossen. ______________^^. tt Ul Mg7"322.,^ -0..! SO. s, schw, Schnecfall 7^ 21. 2 ,. N.' 323.^-, 0.,. SO s.schw Schnecfall ^.,,^ !0„ Ab. ^ 324.?g , - I.« SO. schw. s,an; wu. ^^.. ,6U. Mg. 325»» — 4.V NNW schw, z.Hcilfte bew.' 22. 2 ,. N. 326.4? — 29 SW.schwach heiter N 00 jlC. Ab. ! 327.« -10.,. ÄW schwach sternenhell Den 21. Tagitber dünner Schneefall Wollendeele einfä^ bin dicht sseschlosscn. — Dell 22.: Die Sonne trat Bormiüag U>N 7 Uhr 44 Minnten iu da« Zeichen dc>ü Sleinboels, der asll"»°/ uiischc Winisr beqinnt. Herrlicher wotteüloscr Winlcrt,'g. G"^ Klarheit der Luft. Kälte rasch zunehmend. „^ Ui'lnmwoftNche,- Rdllcisin: Innaz v. Klein^nä^nr Mscnlmichl. Wie,,, 2s'. December. Bei gänzlicher Geschäftöstillc blieben die Papiere fast unverändert. Devisen und Valuten wurden billiger abgegeben. Oeld flUssig. Veffentliche Ichuld. ,^. des Staates (für 100 fl) Geld Waare ^zu ü. N. zn 5pTl. fur 100 fl 52.30 52 5,0 In iistcrr Währung steuerfrei 57 50 57.70 ", Slcncraill. in 0. W. v. I. I8'»4 zn 5p<^t. ri»c!^ahlbar . 88 50 89.— '/, SteueranIrlM in ost. W. . 85.50 8^.--Sllber-Anlchcn uou 1864 . . 72.50 73.-Sllbrranl. 1865 (Frcö.) rilch.'hlb. in 3? Jahr. ;n 5 pCl. 100 fi. 78 50 7!'.- Älat-Aul. nut I.iu.'Coup. zu 5°/„ 65.50 <;5 70 ,. „ „ Apr.-Lmip. ., 5 „ «5.10 »i5.20 Metalliane« . . . . „ 5 „ 55.70 55.80 detto um Mai-^oup. „ 5 „ 5,8 40 58,60 dctto......,4. 49,__ 49 f,., Mit Verlos, v. I. 18^9 . . . 15«).- 1l<0 50 „ „ „ 1854 . . 7475 75 _ „ ,. ,> 1860zll5')0fl. ^.."0 82 40 ,. ,,„18«0„UX)„ 91... ..1.-0 .^ .. „ 1864.. 100« ?h.... 75.^ ^amo.Nenlensch, z» 4^1. »u«t. 21 .^<> 22. . Tennauicii 5perc. >>i ^'lber 104.<5 W5.25 l^ der Kronländer (>i'l' 100 fl.^ Or.-2ull,-Oblig. NiedeMerrcich . zu -^/« 85». - 90.- Geld Waare Oberösterreich . zu 5'/. 8?-50 88.— Salzburg .... „ 5 „ 86.50 87.50 Bühmeii .... „ 5 „ 90.— 91.— Mähren .... „ b „ »«,50 «9.50 Schlesien .... „ b „ 87.— 88.- Stcrermarl ... « 5 „ 88.— 89.— Uugaru.....„ 5 „ 69.25 69.75 Trmeser-Banllt . . „ 5 „ 69...... »>9.5u Ernaüen ulid Slauonie« „ 5 „ 70,-- 71.— Galizien .... „ 5 „ «3.75 61.25 Sicbeubllrgcu . . . „ 5 „ 63.75 64.25 Bulovina .... „ 5 „ 03.75 64.- - Ung. m. d. V.-E. 1867 „ 5 „ 66.50 67.— Tem.B.m.d.V.-E. 1867„ 5 „ 05.25 65.75 Actie« 4.— 204.50 Geld Waare Vllhm. Westbahu zu 200 ft. . 147,— 147 25 Ocst.Dc.u.-Dampfsch,-Ocs.I^ 482.- 484.— Oesterreich. Üloyb iu Triest Z,2» 1^7.— 189.— Nicll.Dampfm.-Actg.5sX)fl.ö.W. 460.— 465.— Pcster Kettcubrllcke .... 3«0.— 3«5.— Anglo - Austria - Banl zu 200 sl. NO 50 111.— i!cmbergcr Ternowi^cr Ncticn . 168.— Ki8.50 «Pfandbriefe (fllr 100 fi.) National- l bant auf > vcrlosbar zu 5'/. 96 60 96.80 i0.— 9«'.50 Mg. Üfi, Nodcn-Lredit-Änstall verlosbar zu 5'/. in Silber 102,50 103 5t» Vose (pr. Stltcl.) Cred.-A.f.H.u.O.z.UM.u.W. 128.- 128.5» Don.-DmPfsch-<3.,.100fl.CM. 86.- ^7.- Ntaotgcm. Ofen „ 40 „ ij. W. 25- - 25.50 Esterhazy zu 40 fl. CM. Il5.— 118.— Salni „ 40 „ „ . :^1. 31 50 Pallfjy „ 40 „ „ . 24.^5 24.75 Geld Ma" Elary zi, 40 fl. EM. 26.- 2?-^ St. Geuois „ 40 „ „ . 25.— 25.5^ Windischgvätz „ 20..... 16.50 N.A Waldsteiu „ 20 „ „ . 20.75 2l.2." Keglcvich „ 10 „ „ . ,4.50 15'^ Rudolf-Stiftung 10 „ „ . 12.25 12.5" Wechsel. (3 Monate) Augsburg für 100 sl siidd. W. 101.15 icil-A ssranlsnrla.M 100 fl. deltu 101.20 101.A Hamburg. f!lr 100 Marl Bnnto 89 60 ^-^ London für 10 Pf, Sterling . 121 30 121 ^V Paris ftir 1(X) Franl« . . . 48.25 4« ">' <5ours der Geldsorten Geld Waare K. Münz-Ducatcu 5 fl. 76 lr. 5 si. "lij ll-Napolcousd'or . . 9 „ 70 „ 9 ,. 7l ,-Nuss. Imperial« . 10 „ - „ 10 ^ ^ " Vcremsthlllcr . . 1 „ 78z,. 1 „ "/ " Silber . . 119 „ 50 „119 „ ?" " Krainische OrundeutlaNung«-Obligationen, ^l>^ vlltuotirung: 87 Geld. 93 Waare