Rr. ZS Ztt UU LAÜÜWWküiüülls. 3n seiner auszugsweisen Wiedergabe, ^ gestern der Mäht übermittelte, mutet neue Völkerbundentwurf entschieden "!el unparteiischer an als der erste, wenn °'lch er nicht ganz frei erscheint von dem ^stie, der den ersten zu einer Zwingburg ^r heutigen Sieger gestempelt. Eins merkliche Abschwächung gegen-6der dem ersten Entwurf, eigentlich ein Einbekenntnis eines idealistischen Irrtums, bildet die Charakteristik des Zweckes, dem Errichtung des Völkerbundes dienen soll. Eg heißt darin n icht mehr, der Völkerbund diene „der Verhinderung Zünftiger Kriege", sondern etwas bescheidner „der Förderung des Friedens", ^er Teil, der sich mit der künftigen Zusammensetzung des Völkerbundes beschafft. ist im Gegensätze zum ersten Entwurf vollkommen allgemein gehallen. Die kriegführenden Staaken, die daran teil-vehmen sollen, sind in den dem Entwürfe "eigegebenen, bisher nicht bekanntgewor-öenen Schriftstück genannt. Man darf vach den letzten Nachrichten erwarten, daß sämtliche aus den Ländern der Mittel-Mächte hervorgegangsnen Staaten — vielleicht mit Ausnahme Ungarns? — Unter ihnen befinden. Linen etwas weni-her unparteiischen Eindruck macht die Einrichtung und Zusammensetzung des Aales. Man kann es immerhin verliehen, wenn cs auch der sonst zum Ausbruch gebrachten Gleichberechtigung widerlich!. daß zur Erleichterung der Arbeitsmethode aus der großen Masse der Gliedstaaten eine kleinere Anzahl heraus-öchoben wird, um die Debatten nicht v'o Endlose zu steigern. Jedoch würde v>«n entschieden erwarten, hier nicht von v'a vorhinein bestimmten „fünf Großmächten", daß die gemeinten Staaten sich E>lrveise diesen Titel nur aus dem Rechte Siegers herleiten, wird weislich verbilliegen — sondern allgemein von Groß-'vächken zu hören, welcher Rang an eine wimmle Einwohnerzahl gebunden sein bi'Nle. Ob die „vier anderen Mächte" ^^chfalls namentlich bestimmt oder ^tler WM Vorbehalten werden sollen, ist .'öft ganz klar enthalten. Die Anzahl 4 Aichl jedenfalls Klipp und klar die Ab-aus, daß sich die fünf genannten S"bmächfe die Majorität bei der Lnt-^'dung oster Fragen sichern wollen. . 2m zweiten Abschnitt, der die Ver» ^chtungsn enthält, die die ein» i^cken Gliedstaaten bei ihrem Eintritt auf H Nehmen, fällt zunächst die von dem ^ stemein gehaltenen ersten Abschnitt des abweichende Bestimmung über die ^nmiiggu deutschen Kolonien und die . eie des osmgniscken Reiches auf, ^^ndalaren des Völkerbundes Hattet worden soften. Ls ist mit keinem ^ . ^vvostf hingcwiescn, ob dieses >»n- bumerwährends Zeiten oder Mmburg, Donnerstag den i? Bprll 1919 so. Lahrg. Gewattfriedens. ;r Zeituna".) Gtretkandrohang im TaKe eines ^ (Drahkberichtder „Marburgei Lugano, 16. Slontt. Dktzt Grnppr -er vff'zivse« ttalienifchen SvH^lsi-'snparlet kro! sin Manttefk vsr-ösfsntlichk, v?!«ches einen Knmp-rcim.rfi - x-r radifiqtsn »md gemLhialen Teilen -irker Partei -LnttsNt. Das AvfkMenstfts in Ltessm Manifski ii?1 ein P in wei-chem behiuytet üaft die Pariser Konferenz einen zweiten Freben von D r e N-Lilovssk vorbereit e t. Es fordert zum Genera! ft retk auf, falls die Ergebnisse d^ets Ann-rh-n'» bs-k-'ttinsn Zollten im ÄKMaksO. Der ZMyiMt des EmgreiMs noch unbekannt. KB. Berlin, 18. Ayrtl. Das „Berliner Laqet»! ,it" ms!-st ans Nürn-erg: Seil heute marrens sinH «ü° » tz, s bairische Trupp enmasfen mit Arttüerre und M Krieges und eine Belästigung, wie wohl noch! «wmn e,- >n .-arns Hw von der japawschen > Feinden den Friedensschluß zu erreichen, um Regierung ein L-chrerden erhalten, worin' ; Japan Polen als unabhängigen! Staat und die polnische Regierung als gesetzmäßig anerkennt Anvendro r orn« i» Hornel KB. »Marschau, 15. April, spolnische Agentur.) Blättermcldungen zufolge haben lautet: „Ist es wahr, daß ein sich zur Zeit >n den letzten Tagen des Alonates Mär in der öchweiz aufhaltender Kapitalist, die und in den ersten Tagen dieses Monate: öozialistenkonferenz in I u d e n p r o g r o m e in ksomel statt gefunden. Lin Milnaer Blatt schätzt die Zahl der Gpfer dieser von der Raken Garde ! planmäßig vorbei eil. en und durchgeführten Indenproarome auf über 2 5 00 kürzlich abgehaltene Bern finanziert hat? Die Audlieferuna Wilhelms KB.'tondo n, 15. April. (Reuter.) Im Unterhaus fragte Liyke, ob die- Alliierten dis Absichten hätten, von lsolland dis Aus fieferung des früheren deutschen Kaisers ^ ' , ' . ' ' . ' zu verlangen. VonarLaw antwortete. ^sterhotfchaft des Re.ryspraside»rtsn. die von der Friedenskonferenz ernann.'c! Berlin, 15. April. (5-ational- Kommission habe ihren Bericht erstatte/; er v r r j a m m s u n g.) Zum Schlüsse der heuti-konne aber jetzt keine Lrklärung über diesen ist" Sitzung verlas Ministerpräsident Gegenstand abgeben. Lyke fragte, ob Bonar Scheidemaun die nachstehende O st e r-Law wisse, daß in Lngland eins sehr starke j b o t s ch a f t> des Nssichspräsideuten Ebert: StrSmung dafür vorhanden sei, daß die ^ „Die Nationalversammlung, als die berufene Lrzvechrechcr von Europa bestraft werden.: Vertreterin des deutschen Volkes, hat am 10. April mit größter Einmütigkeit die Ep-und die englische > Wgrtung ausgesprochen, daß die Regierung nur einem Frieden der B erstä n-- Bonar kaw antwortet«, er sei sich dieser .Stimmung wohl bewußt Regierung teile sie. etwas gewunden und dehnbar. Das wichtigste dieses Abschnittes aber sj„d die Drohungen, die gegen jeden Staat, der an seinen einmal sellgesetzkev Grenzen rüttelt, ausgesprochen werden. Dadurch ist jeder einp'tne Staat gezwungen, keinen Frieden zu schließen, den er nicht für immerwährende Zeiten annshmen kann, also keinerlei der gerechten die weiteres gilt. Ferner erscheint drrir^ Terles, worin Separat- also keinerlei' der gerechten Regelung emwnrs oura)snn''nar uno iwu.«ngew'urer Le nögelehat werden, unverkennbar' widersprechende territoriale Zugeständnisse ^ Bedeuluna für alle Meuschheilsgeschichie. zu macken. Ob damit die Zonlerenzarbeit gefördert wird, erscheint sehr fraglich;' doch ist schließlich, wenn man wirklich einen dauernden Frieden schaffen will, das Erfordernis allseiiiger Billigkeit sildst-vorständiich und. wenn es der Konierenz -gelingt dieses Erfordernis zu befriedigen, aber auch nur daun ist der Vöikerbu, -eni'vnrf durchfüb'char und von ungeheurer unser Volk von dieser unerträglichen zu befreien. Die Berantwor-tung für alle Folgen, die sich aus der Fortdauer des jetzigen Zustandes für uns und das' übrige Europa und letzten Endes für dis! ganze Welt ergeben müssen, fällt somit auf sie. Dies mögen sich unsere Gegner in zwölfter Stunde vor Augen halten. Friede, Arbeit, Brot, sowie das neue Deutschland zu schaffen, ist aber auch unmöglich, solange Teile unseres eigenen Volkes in einem Kampfs verharren, der unser schwer darniederliegeudes StaatSrecht und Wirfichastsleben vollends zu vernichten drobt. Wohl ist viel gesündigt worden am d'.utschen Volke in vier schweren Kriegsjahren. Das neue Deutschland soll aufgebaut worden in energischer, organischer Ausgestaltung zum sozialen Bolksstaat. Den wirtschaftlich und sozial interessierten Vertretungen soll dauernd der Einfluß auf dis Gestaltung des Stcmrsleöens e-ingeräumt werden. Die bolschewistische Diktatur der Minderheit des Proletariats würde den Industriestaat Deutschland in wenigen Monarsn ruinieren. Schleuniger Frieden nach außen, fußend auf der Grundlage der Verständigung und des Bundes aller Völker, ist für un-Z eine Lebe n's-frag e. Aber nicht weniger beruht unsere Rettung vor dem Untergang auf der Notwendigkeit von Frieden und Arbeit im Innere u. Darum wende ich mich in dieser ernsten Stunde an unser deutsches Volk in allen seinen Schichten mit der malmenden Bitte: L a ß t ab uon d e r S e l b st zerfl >' -« ' ch !> n g. "b'r"'!' sin .'I'ch t>" 'st: '." or dem ANzni.wr Und Sic me V ^ t i ^ ^ A ugeordnesi,, nn iere? Volkes, bitte ich. wohin Sie auch gehen wäh- rend der Paust, d-ie h«.-utc in Ihren Neratun-aen eintvitt, wirke,, sie überall für Frieden Und Arbeit, ik nser B aterln n d, unser neuesD e u tschl a n d, darf n i ch t z n-j ch a n d e n ward e n!" Der Kampf um den Hauptbtih'chaf. KB. Augsburg, 16. 'April. Aus München wird telephonisch gerneldet: Der .Kamps um den Hauptbahnhof, der mit Artillerie, Maschinengewehren, Handgranaten und Minenwerfern ansgefrchten wnrde, dauerte etiva drei Stnndeii und halte das Gepräge einer -förmliche'» Schlacht, Gr erserderte eknia 1-->0 Tote nnd BerNrnndete nnd endete mit dem Siege der Kommunisten. Die Rcgiernngs-trnppen wunden entwaffnet. Voü einer offenen Gegenbewegimg in der Stadt ist nichts zu spuren. Die ganz-- Garnison steht setzt im Dienste der neu nnsgerichteten Herrschaft des Proletariats. ' Für ei«s Ableliurmg jedes KewE» sriedcns. sDrcchtbericht der „Marbnrger Zeitung".) Berlin, 15. April. Zu den Forde-rnnqen der Franzosen in bezng auf das Saar-geliiet nnd die Krieosentschädigunq schreibt der „Vorwärts* : Die Entente ist im Irrtum. wenn sie glaubt, das; irgendeine deutsche Regierung solche Friedensbcdmgungen unterschreiben könnte. Wollen die aegenwärtigen Machthaber Non drüben, die Durchführung so werden sie sie wohl selber in die Hand nehmen müssen. .Sic müssen sehen, wie sie mit den Bewohnern des SaargcbieteZ fertig werden, die Deütiche sind und Deutsche bleiben wollen. Sic mögen selber erfahren, daß die in Vorschlag gebrachten Beträge nicht hercinzubekommen sind, selbst wenn man nnS da? letzte zerrissene Bettuch unter dem Leib und die letzicn Stiefel von den Wißen zieht. Wenn wir schon ganz zugrunde gehen sollen, so wollen wir es lieber in Aufrichtigkeit nnd Ehre als in Lüge und Schande tun. Das „B. T." schreibt: Jeder Gewccktsricde ist unbedingt abzulehnen. Gegen uns kann niemand wieder anfangen, und ausbungcrn kann man un§ auch nicht, ohne daß der kommunistische Terrorismus die gesamte Menschheit in ihren Urzustand zurückversetzt. München ü» -»er.van» »er Arbeiterin d Ssldatenräte. KB. M ö n ch c n, 15. April. Die Macht liegt gegenwärtig unumschränkt in den Händen der revolutionären Betriebs- und Sol-datenräte, deren Führer Paul Axlrotb ist. In der Stadt herrscht im allgemeinen Ruhe. Der Generalstreik hat dnrchgegriffen. Tie Berliner Banlbsamterr bei Vbcrt KB. Berlin, 15. April. Die „B. Z. a. M." meldet aus Weimar: Reichspräsident Ebert empfing gestern abends die in Weimar eingetrosfenen Vertreten der streu kenden Berliner Bankbeamten. Der Reichspräsident erklärte, die Regierung babe Sympathie für tue Forderungen der Angestellten nnd sie habe auch in dem schon veröffentlichten 8. Kabinettsbcschluß zum Ausdrucke gebracht, daß sic den Bankbeamten das Mit--bestimmungsrccht in allen Froren des Ar-beitsverhültnisses zugestehen will. Bairisch italienische Verhandlungen. (DrMverich! der „Marlmrger Zeitung".) * M ü n ch e n, 15. April. Die Rätersgierung hat der italienischen Regierung den gesamten Maldbcsiand für den Fall verpfändet, daß Italien tebens-mittsl nach München kommen läßt. Die Sage iv Brannschweig. (Drahtbericht der „Marbnrger Zeitung'.) Hannover, 15. April.. Die Stadt Braunschweig ist vollständig vom Verkehr abgssperrt. Die Lisenbahnzüge verkehren nur bis in die Näbe der Stadt. Die Rsgierunastruppen rücken vom drei Seiten auf Brannschweig heran. Vk,s«gung der SkLrischru HauptMdt? Nürnberg, 15. April. In Landtagk-krciseu beschäftigt matt sich mit der Absicht, die Hauptstadt Baierns von München nach einer kleineren Stadt zu verlegen. Tie Natfrmalttersa»r,Mmig »rach Bertt» ? Weimar, 15. April. Das preußische StaatSmimsterium hat den Antrag beim Neichsministerium eingebracht, die National-wrsamn'ln'.ig wieder nach B e r lin zu ver-t'egeu. Die letzten Vorgänge in München. RR. A u g sbur g, 15. April. Die „Augsburger Neuesten Nachrichten' erhalten über die letzten Vorgänge in München F folgenden Bericht: Sonntag nachmittags fand eine kommunistische Kundgebung auf der Theresienwiese statt. Am späten. Nachmittag wurde ein svartaoistischer Angriff auf den Hauptbahnhof unternommen, der von einer Abteilung der republikanischen Schutzwehr besetzt war. Das Beschießen erfolgte mit Maschinengewehren, wobei es zahlreiche Tote und Verwundete gab. Das Publikum stob auseinander und suchte in den umlieg«», de» Häusern Schutz. Als der Angriff mit Maschinengewehren keinen Lrfola versprach, wurden Minenwerfer aufgefahren. Da dis Verteidiger des Bahnhofes nur Maschinengewehre und Handgranaten zur Verfügung batten, war ihre Sage aussichtslos geworden. Gegen 10 Uhr erfolgte ein allgemeiner Sturm auf den Bahnhof, wobei cs den Angreifern gelang, in den Bahnhof einzu-dringen, wo die Besatzung sich ergeben mußte. Im Triumphzug wurde der Bahnhofkommandant die Neuhauserstraße herab, geführt, um angeblich erschossen zu werden. In der Nacht wurde die Stadtkommandantur, das Hauptguartier der republikanischen Sckutztruppsn nnd die anderen öffentlichen Gebäude sowie die Kasernen der republikanischen Schutzwehr besetzt. Ganz München war morgests in der Hand der Spartacistcn. Ls wurde der Generalstreik erklärt und der Bahnhofplatz von Mannschaften der Noten Armee bwelst. In der Stadt herrscht verbältnis-mäßig Ruhe. Der Verkehr ist eingestellt. Dis Sii«ntl§r» Vom mltlafl. KB. Berlin, 15. April. DaS „B. TM meldet aus Bamberg, daß nach den letzten, mittag aus München hier eingetrossenen Nachrichten die Spartakisten die Straßen terrorisieren. In den Straßen der Stadt herrschte völlige Anarchie. Die beiden Parteien stehen im wütenden Kampf miteinander. Räuberbanden dringen in die Häuser ein nnd bedrohen ,die Banken. Militärantos mit Maschinengewehren sausen durch die Stadt und machen Iaad auf die Anhänger der Regierung Hoffmann. Am Bahnhof kam es zu blutigen Kämpfen. Auf dem Bahnhofplan und an anderen Orter: der Stadt wurde lebhaft geschossen Vom tfchechrMm SicM. Sonnenschein. (Drahtbri icht der ,,Mnrbnrgcr Zeitung".) Prag, IG April. Wie „Pravo siidu" meldet, wurde der in Znann verhaftest'. Sozialisten sichrer Hugo Sonne n s ch e i n Dienstag abends ans der Haft entlassen. GWMMMM Staat. Mn amMchetz Dementi »er Revslmionsqernchte. KB. Haag, 16. April. Dem niederländischen Korr.-Büro zufolge teilte die ser-bische Gesandtschaft mit, daß im Gegensatz zu den verbreiteten Nachrichten über eine Revolution in Serbien in ganz Serbien voll, konimene Ruhe nnd (Ordnung herrsche. Nene Zählung der Tageszeit. -KB. Laibach, 15. April. Die Belgrader „Pravda" meldet, das; über Beschluß des Staat srates auf dem ganzen Gebiete des Königreiches SH2. mit >. Mai die Zahlung der Tagesstunden non ! bis 21 eingefübrl wird. VmtMWeiMtch. Erricht«,ug jovnMorifchcr Lehrc>-kammern. Wien, 15. April. Der llntcrsta.ats sekrelär für Unterricht soll in kurzer Zeit für alle Lehrerlgtegoriei, provisorische sichrer lammern beim Unterrichtsamte errichten, welche bei der Erledigung aller sachlichen und Standesfmgen miltt'rkeu. Es wird Kammern für Volks- und BmgnsiHullehrrr. für Mittclschul- nnd Hcmdelsschullehrcr und für Hochschullehrer geben. Dis ArbiitirrstSwahleii iu Men. Mien, 15. April. Die „Reich-post" meldet: Bei den Arbeiterratswahlen Huben die Sozialdemokraten die überwiegende Mehrheit erhalten. Die Unabhängigen und Kommunisten dürften nur durch eine geringe Minderheit vertreten werden. Dr Fritz Adler wird auch im neuen Arbsiterrat Vorsitzender werden. Konferenz der MetMindnstrieAen KB. Wien, 15. April. Vormittags begann ln der Staatskanzlei eine Konferenz der In teressiecten der Metallindustrie über die Regelung der Lohnsrage, der ArbcitSersassnng nnd der Wiederaufnahme der Metallproduktion. Ktaottffgvzsiw Dr. Nenner »öffnete die Beratungen, die mehrere Tage in Anspruch nehmen dürsten mit einer Ansprache, in der er unter ändern ausführte: Wenn die heutige Konferenz ein Uebereinkommen erzielt, so können wir hoffen durchzukommen und die Anarchisierung unserer großen Produktion und damit dem wirischastlichen Zusammenbruch zu entrinnen. Dieses Nebercin-kommen soll ähnlich wie bei den Eisenbahnern und bei der Post auf den letzten August oder 1. September abgestellt werden. Dann wird man vor neuen Verhältnissen stehen, die neue Ernte wird wirksam werden, der Frieden wird geschlossen sein. Die Verkehrsverhältnisse werden sich in bestimmter Form gestaltet haben und es wird auch die Valuta dann schon bereits stabilisiert sein. Hierauf begannen die Verhandlungen. Die BoilMkSK«K,eilrtt»g über die Vcr-möge»rSahMhe. KB. Wien, 15. April. Morgen erscheint im Staotsgesetzblatt die dritte BollzngS-anweisuna des Staatsamtes für Finan-en über die Anmeldung und Kontrolle gewisser Bermögensschaftcn und die Sicherung der Vermögensabgabe. Demission »es NnisrstnKtssekrctärk für Kultus KB. Wien, 15. April. Aus Anlaß der Aushebung ^iss Zwanges zu religiösen Hebungen an den Mittelschulen und den allgemeinen Volks- und Bürgerschulen durch die jüngst erfolgte Verfügung des Unterstaats-sekretärs ' für Unterricht hat Unterstaat?-sckrctär für Kultus, Miklas, dem Staatskanzler seine Demission gegeben. Wer 1. Mai. KB. Wien, 15. April. Der Kabinetts-rot hat den 1. Mai als allgemeinen Amts-und Schulseiertag erklärt. Der Achtstundentag in Wien gernchmlgt. KB. Mien, 15. April. Der Stadtrat erledigte heute die Vorlage des Achtstnnden-tages in allen städtischen Betrieben. Der Kostenaufwand hiefür beträgt 27 Millionen. Die Vorlage wurde genehmigt. Die Variser Konferenz. Einladung an die deutschen Vertreter für dem 2i Avrtt, KB. Paris, 15. April. (Ag. Haoas.) Die Deutschen werden tatsächlich eingeladen werden, am 24, April nach Versailles zu kommen. Ls ist wahrscheinlich, daß die Unterschriften Milte Mai ansge-tauscht werden können. 236 Milliarden Krn'aSen^chädlstnnfl. KB. Amsterdam, 15. April. „Allge-meen Handelsbladet" meldet ans Paris: Lloyd-George hat unter dem Lindrncke des Wahlergebnis in ,Hull eine Neure -gelung der Lntschädigungsfrage verlangt und auch erreicht. Ls wurde nun beschlossen, bereits jetzt den gesamten Betrag der Entschädigung, die Deutschland in 50 Jahren zahlen muß, fcstzusetzen. Die Höhe der Summe wird noch geheim gehalten. Sie umfaßt alle Kriegsschäden uns Militär-Pensionen und wird etwa -250 Milliarden betragen. Die 25 Milliarden, die Deutschland sofort zahlen soll, müssen in deutschen StaalLl'cffsenjcheinon, die in 10 Jahren ein-znlösen sind, durch Verpfändung von Zollgeldern, Monopolen usw., entrichtet werden. Kurze Nachrichten. Ann:sl»u«ü der Witwen u«'s Waisen veim tschechoslowakischen Ataal Die iu dem Gebiete des! tschechoslowakischen StmckeS heimotsberechtigten Witwen und Waisen nach Militärgagisten haben sich zur Siche nng ihrer Versorgnngsgebülnen beim tschechoslowakischen Staate anzi,melden. „Ehrt eure dcutschett Meister!" AuS Innsbruck meldet man: Der bisherige Jagdpächter in Ehrwald, Schriftsteller Dr. L. Ganghoker, bot der'Gemeinde süc die Vcrläiwerung der Jaqüpacht auf wM tcrc sünf Jahre einen Pachtschikling von 40.600 K. an. Die Gemeinde lehnte das Anerbieten ab. Ganghoser verließ daraufhin den Ort. Am Vorabend der Abreise brachten ihm vermummte Aauernburschen eine Katzenmusik dar. Tie Sst-xr.-irng. i« England. KB. Wien, 15. April. Bekanntlich haben sowohl die englische als auch die französische Negierung beschlossen, die in ihren Ländern besiudlichen östen' -uno. Zivilinternicnen sreizulassen. Die Transporte aus Großbritouicn sind bereits in vollem Gange nnd es sieht zu erwarten, daß die Einreise unserer internierten Lands-lcule aus Frankreich in Bälde beginnet dürste. ' ^ TM Drur A'O'amer Etermorkt überfüllt Dos „Agramer Tagblatl" bringt folgend« Notiz: Gestern war der Lisrmarkt überfüllt Die Approoisioniernng verkauft jeden Tae einige Kisten Lier zu 50 Heller für da!, Stück, ebenso «in Unternehmer aus Ljelova« und die Bauern bringen jetzt Hunderte vo» Körben nach der Stadt, verkaufen aber du Lier absolut nicht unter 60 Hellern für da! Slück, Gestern waren noch um 12 ÜO mittags erliche 50 volle Körbe mit auf dem Markt anzntreffen. Marburgs und Tages- NaKrlchten: TsdeLNK,chricht. Am l5. d. M-u» I Uhr nachts slä.b in der Nmzyllraße vermutet Oberleutnant Jan»mir vodskp an eme- Onnaenentp'indvu«;. Verblichene schuf sich durch leii.e .?e«oin>st"^ Liebensinüsidigküt und Herzensaüte treuen Frcupdrkreis. Wirklich 1 ramsch eS anmuten, daß er, der viele Monate der Front stand, jn dem Anacnblickc unerbittlichen Tode heimgclmll wurde,/' er im -Begriffe war, nach Prag zu sti^ Eltern und seiner Braut heimzulehren! 1. M«vk,,VKer WirischasKRzwbMd- Die Mitglieder werden ecsncht dehnl-Behebuna ihrer einaezqhlten AnlsilsesirlaS^ heute Donnerstag von halb 5 11 hr k" 5 ll h r Nachmittags in Roschch"' «Hasthof, Rathansplatz, Lrtrazinimer e«W>' sinden. Auszablungen werden nur der«^ geleistet, die Bestättiaungen von Linz-rbluN«/" vorweiien können. Linkautsbu.ch ist znbringen. Des wurde der Bauer Joses Strans Lirkno bei Tolmein verhaktet.- Lr rvw^ «iliinlich von der Polizei daliei ertappt, er a rade einen naffen Frauei«rock verk«rufkH wollte. Da d«e Beschaffenheit des den Verdacht aufkommen ließ, daß er licherweise zicm Trocknen ausgehängt ^ nnd bei dieser Gelegenheit gestohTn Nntev Pom Ber-vacht«.' »e» »iehstalllk- «vurde der Schlosser des h-eW" Heizhauses Johann P. verhaftet. In ssi»^ lverkzeugwagaon land inan nämlich ei>'^ Mehlfack mit einem Meblicst von 20 -Kilo. Da nun kurz vorder ein Mehlst^ aus einem lvaggon abhandor« gekoww-^ ist, so lenkt sick, der Verdacht, zumindest^ der Uiitschuld um ,D«elstahl auf den hafteten. ^ Für die arme «elLLmie Tra» hielten wir an Spenden von Milheb"ß Berl 5 Ilronsn, H. M. 5, Ungenannt 10, I. G: aus Trifail 20, Summe 36 l^o»^ Mn: sagen den hochherzigen Spendern ihrem Name» herzlichsten Dank. UnfetiforErantkhMei», Wochen^./ tveiS für das Stadtgebiet Marburg Personen): Dipbterie: verblieben 1-gewachsen 0, geheilt 1, gestorben 0, " bleiben 0: Scharlach: verblieben 0, W , wachsen 0, geheilt 0, gestorben 0, W, bleiben 0; Typhus: verblieben0, zugew"'', seu 0, mcheilt 0, gestorben 0, verbleib^ Blattern verblieben 8, zuwwachsen 1- " heilt 0, cestorben l, verbleiben 6. .. Wester« Nautimiimczsls mußte dis Fortsetzung des Romans auSblerüen. * CMier Acuhrichlen. Abreis e, Direktor Karl Eber ha.dt, gewesener standcsbiirgerschule in Lllll, Kerr Osfiual^W,jck lllreich, laniffähricies verdienstvolles des Listicr Turnvereines,' sowie Serr..^ ^ ingenieur Pflua verlassen dieser Tage Z/„B Todesfall. Am 13. April stark, Her ^ längere:» Leiden Kcrr Franz Pell-'-. des Frachlaeschästes Pell>- m Ellli. — § si, tet mord. Ilm tv. April stil-zke sich die hiesigen Bar!Pflegers Krgstnigg in und Filii, nicht geborgen werden. — Au sg e» „ c>uj Zettel. Am ll, April nachmittags ""5>uchE die Anslaqsscheibe» einiger deutkchcr ^ ,^c mit folgendein Wortlaut (in üomenischo' sicii bedi-uchle Zellel nujgeklebl: ,Damit ^ samen Folgeerichcinunaen auswetchen, war aufgesorderl, die deutschen Aufschrcho» -„se.st' fernen, da sie uns .zu sehr an die Tag-.,.,,.' / Knechtschaft erinnern. Krainer , sch T ?l n e r l; c- nnung für eine n he ßß Tondichter. Elsa Laura von We>M jhkck geieie.-e S-'inaerin zur Laute, ernlele ' letzicn Konzertc» m Aerl!», Akunchen, ». m,l Liedern der iu Atarburg geborene" ' Ae" acht Fahren in Clllt kebei den Tondich«^ W amte k großen Beifall. Diohret«-Apolhtks, H-rreugost" , „i'!' l-,- .-r-Npolhek.', HH'-r W'-lhcln'Td or-0 Echutzcrigel-ApalHel-.', ?e,«-! lbossü/W.',,,.?t"i! scheu diese Wr he bis eiiischli.'ßli'l ' d. Nachtdienst namrnlvtem Seide er«'!!» «eben die Un»«r-»ich:-.!«n in I rem eigenen 'HL oime IIN Namen c> er iibcaen Verwanden allen lieben freunden und Dekanaten d'.e trauriae Na-Hricht. da!; e? Gell den Altniach'wen in seinem unerwrichlichen Rotlchiujse ciemllen hat, ihren mnigsll,stiebten Natten, beziehungsweise Vater und Schwager, den Herrn Platzmeister der Firm« Straschitr und Felder nach langem schweren Leiden, verleben mit den heiligen Sterbesakramenten, am 16 April !91d un-> 8 Uhr früh in: 48. Lebensjahre zu sich zu ruien. Die fierbllwe Hütte dez teuren Verblichenen wird Freitag den 16.'April um 4 Ahr n-.chinuia-is in der Aust ahr urpsbaüe des klödüichen Friedhofes in Pobersä» feierlich emsielegnet und Gda'-n, du'ste'l'i! zur letzten Duke bestallet. Die heilige Seelenmesse n'ü'd M'Ilwr-b 28. -st> '7 ist'-r rüs in der "am- und Wwe ne e ui u'er-.en Marburg, dee >6 4Inr,l lstiS. esine isvllai« Su! in. Sil-ie und Sieger'. Kinder. Franz Kvop» SSwiegernater. 'Marie §ko'"> Schwure, in rSabriek. AnS-:, vor«,:?, und Franz, Schwäger. Z Ltt'a§cd!N^ Wde?', WrdsMma. MardLkg aibt hiemil die traurige Nachricht non dem Ableben ibres treu-n, lang:ährig'n Platzmeister?, de? Herrn welcher am 16. April um 3 1!l,r früh verschiede» ist. Dos Leichenbenängiii^ siudc! Frei'an den 18. Apml von der Ausbahrungshalle des städtischen Friedhofe? iu Vob Marburg, am 18. April 191S. Oberleuknank i. d. 21. ist am April 1S19 um 1 Uhr nachts unvermulet im 27. Lebensjahre einem linkischen Leiden erlegen. Die provisorstche Bcisetzung finde! Freitag den 18. April »in 3 Uhr nachmittags auf dem -'-w-inedhvsc statt. Davon gibt geziemend Nachricht es« trauernder Hrvuudrlsieib. Marburg, am 16. 'April 1919. MMM'M Um voi-schsedenen 5serttchken und Mikoersi.Lnd- Es? H E Nissen Äiibruch zu !un, r;ede ich meineu Freundeskieisev bekannt, daß ich die Verlobnnq mit dem Fräulein Josesine Trcstler ff—'>? vor 3 Monaten gelöst habe. Franz NeWsrchvse;' Restaurateur, derzeit in Graz., OMrim ab Siaüsn st'dcs Quantum, pro cito SU Hell r, zu verkamen bci Ussar, Mekli'igerstrahc 57 mcrn möglich kaufmännisch gebildet, jedoch nickn idinaunq. auch der slomeuiichrn Sprache milchst,' ur. eine le chte Tätigkeit gesucht, Gute Berdikr-s, h"l.ch?eit geboten. ' chciften Puslsach 7.V Marti-rrg. 1!l pM-rsWa Mem-NsMi. Marbrrr-?, Vv»avlKtz 8. >>:nz, »» haben bei Th kl P?eMn,ierst,aße 3?. 29 Waagons Weizen io Waggons Kukuruz 30 Taagotts Kartoffelu . 4 Waggons NMer-Mchi« Diese Woche! Lirsc Bösche t,rML»MOknUiMW. s» Ästtr chi.ch.ien, 1.A'U Ktrick M ?.0 Krrmen hat abzussber, 6ur?YSttV^'rLNst ^ükMrir« bei EMMyZ« zu 18 Kronen per K'.lo hat abzugeben Kutsverwal -.» „Rorwriitt Pvft Marburg. sehr foüders kiUs Nos^ platz 3. Peile Len: geehrten Pwblikam höflichst mit, -aß ich am! r.'). Nprüt rvl4 eine j K?MiWDa?entz6Uöluna (Uii eigffnen Äaus?, Ft<:rci!rierstratzS' S!r.48) ^öffnet habe. Um zahlreichen Besuch bittet hochachtungsvoll 11332 Ios. Dki'KjQs. z:-p ^.7 zum Anbau hat abzugeben zu 15 Kronen per KUv ÄLlKverwalLung diotwein Posl Marburg. Wkr» Zu mislen gesucht*Anträge unter ..Villa" an die Verw. M L MW , or - LS -L Z N ^ ^ r. «WA «. »7? ^ O ^ Q - «SN« «t.» ßiS Z Z LZ -L LZ ekkK « !K K» Nr. 36 — 17. April 1919^ - ^ ____ LeUZ RachriOien Dos Verhältnis öer (Sntente Zu Neutschösterreich. sDraytberiäjt der „Marburger Zeitung".) Zürich, 16. April. Aus Mailand wird gemeldet: Der „Lorriera della Sera" befaßt sich neuerdings mit dem verhälinis Zrauk-reichs zu D e u ts ch 5 st e r r e i ch und sagt, -er französische außerordentliche Bevoll-mächiigie in Misn, bserr Alice, versicherte, daß die Alliierten niemals den Sturz Deutsch-esterreichs in den' Abgrund gestatten würden. Das Eintreffen einer französischen Handelskomnüssion zur Wiedereinführung -er beiderseitigen Beziehungen zeigt, daß Deuischüsterreich eine besondere Bevorzugung erfährt, während der Kriegszustand nnt Deutschland noch besteht, ist er mit Dcutschösterreich seitens Frankreichs und Englands- a"ufgehoben. Der „österreichische MoM" Ms! nach öer Schweiz. KB. Men, 16. April. Den Blättern.zu-folge reifte gestern abends der vormalige Erzherzog Friedrich und dessen Gemahlin mud der Schweiz 'b. DK Li.sgt m München. Bei sin. 16. April. Gin Prcsse-bertrercr, der kürzlich Btnucheu verlassen hat, teilt ustt, das, in München b alle A n-archie herrsche. Die Leben-smittol- und anderen Geschäfte sind geschlossen. Der Generalstreik ist überall Fusgebrocheu. Doktor L e w i n hält fort w ä h r n d A n-sprachen an die erregte Menge. Der Kamps um den Hauptbahnhof und die um liegenden Gebäude hat lebte Nacht g e r u h t, droht jedoch wieder auszubrcchen. Die Dpar-tacift-n requiriere» Lebensmittel in Len Häusern, Gin nmer AMorwausfchuß in München. Berlin, 16. April. In Münche n hat sich ein neuer Aktionsausschuß aus dein Parteiführer Dr. Lewin sowie den Russen Lopinis und Axclrod gebildet. Der Generalstreik ist proklamierst Wekerkr und Zoses am Leben. Wien, 16. April. Gine soeben aus Budapest hier cingclangte politische Persönlichkeit tcilt uns mit, daß sich sowohl der ehemalige Ministerpräsident Wekerle als auch der frühere Erzherzog Josef tatsächlich am Leben befindet. Wohl aber mußte Dr. Wekerle dieser Tage wegen schweren Hirnblutungen, ins St. Johannspital überführt werden, woselbst er sich gegenwärtig noch befindet. MißattMei- Kommumsten-putsch in Ha^bma. KB. Berlin, 16. April. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Hamburg: Nach einer Versammlung zogen etwa 2000 Personen zum Rathaus und entsandten eine De-putätion zum Senat, um die Bewilligung ihrer Forderungen zu erlangen. Mit der Antwort gab sich die Menge nicht zufrieden. Mehr als' 1000 Personen st ürmten das R athaus und den Ratskeller und plünderten. Schließlich gelang es der Wache, die Plündernden zurüllzudrängen. Der Versuch der Kommunisten, sich des Haupt-b ahnhofes zu bemächtigen, scheiterte. Der? Lwheiche (ArrlMeMeriskesk rn Der!m. KB. Berlin, 16. April.. Heute vormittags wird voraussichtlich die Entscheidung darüber fallen, ob cs zu einem allgemeinen Streik der Angestellten kommt oder nicht. Von den An-geswilteua-usschüssen soll die Forderung nach sofortiger Bewilligung des Mitbestimmungs- rechte? vorgeleat und , im Falls der Ablehnung der Eintritt in den Streik empfohlen werden. Die Zentralstreikleitung soll nach Möglichkeit den Verkehr in Großberlin a u f r e ch t e rh a l te n. Die Angestellten der Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke sowie der Krankenhäuser haben die Weisung erhalten, weiter; u arbeite n. Auf die Angestellten der Lebensmittelversorgung wird dahin gewirkt, daß sic ihre Tätigkeit nicht unterbrechen. Die Angestellten der Kohlenbranche wollen einen zweilagigen Demonstrationsstreik veranstalten.. WMm fähtt bsr-etts Gnöe Vprü heim. (DrabtberiKt der „Marbnrfler Zeitung".) Genf, 16. April. Nach einer Havasmel-dung soll Wilson erklärt haben, er beabsichtige, vord e m 1. M a i nach Amerika zurückzukehren, und zwar schon am 27. oder 28. April, und zwar nach der Eröffnungssitzung der Konferenz von Versailles. Hoffmmm V'M Vambem ab-fte^eU. KB. Berlin, 16. April. Nach übereinstimmenden Meldungen der Blätter gilt die Lage der bairischen Regierung nach wie vor als ernst. Der „Vofsischen Zeitung" zufolge ist gestern Ministerpräsident H o f f m a n n mit den Ministern mit unbekanntem Ziel von Bamberg abgereist. Schaubühne und Kunst K adikhrater. Donnerstag und Freitag bleibt das Theater geschlossen. Samstag Ehrenabend des Kapellmeisters Leopold wataulchek. L. Nl. Ziehrers lustige wiener Mperette „Ein. Liebcswalzer" (nicht zu verwechseln mit den Operetten „walzerliebe" und „Liebeszauber".) Dieses Operettenwerk gelangt auch Ostersonntag und Oster, montag zur Wiederholung. Ostersonntag Seile 3. nachmittag geht die Operette „Urschula" und Ostermontag der Nkilitärschwank „Die dritte Eskadron" in Szene. — Karfreitag bleibt die Theaterkanzlei geschlossen. KW 8. Doi« Mi:v«er Möskov bleibt Gründonnerstag und Karfreitag geschlossen. Mkisturaer Star-rkeno Dieles wabr. Haft großstädtisch geleitete Unternehmen siebt gegenwärtig im Zeichen der Sensationen. Karsam^tag wird der schönste Film dielsr Saison „Dis Lisblingsfran des Ulaharadscha" zweiter Teil, mit den vornehmsten und elegantesten Filmkünstler Gunai To'näs und der Filmdiva Lilly Iakobsen aufgeführt. Der Kartenvorverkauf bat bereits begonnen und wird täglich von 11 bis 13 und von 3 bis 4 Uhr in der Theaterkanzlei fortgesetzt l mit Ausnahme vom Karfreitag). Ab 2b. April wird die reizende Filmkünstlerin Esther Larena in dem Sonsationsgesellschaftsdrama „Die Stimme aus dem Jenseits" zu sehen sein. Dieses jllrachiwerk wird am 1. Akai durch den großen Sensalionsweltschlager „In den Klanen des Adlers" mit den Wunderaffen Jack und Loco in den Hauptrollen adgetöst. I«, den Klanen des Adlers. Die'es größte aller Seniations-Zirkusdramen, welches gleich dem Seniationsfilm „Die Spur im Hotel Terminus" den wunderaffen Jach als Ulittelpunkt des Interesses nebst der be-rühmten Aeffm Loco bat, wie bereits wiederholt angekündigt die Direktion des des Ukarbnrger Stadlkinos das Erst- und Alleinaufführunasrecht bereits im September 1918 für Marburg erwarten. Daher ist es ausgeschlossen, daß'dieses Filmwerk, welches das Sensalionsdrama „D e Spur im Hotel Terminus" bei weiten übertrifft von einem ändern Unternehmen in Marburg zur Darbietung gebracht werden kann. „In den Klauen des Adlers" gelangt am 1. Mai im Marburger Siadtkino zum ersten Male zur Aufführung. H. . Nr. 86 — 17. April MS. ' !k-h«''«d, gut erhalten- samt Be-^ ^ reifuns wird gegen einen gut er- haltenen Herrenrock., ein Paar DEMdmes Nhv-RcMraturcn aller Art, a.rt, ich"-« "nd preiswert der Aug. Gterle, Burgaaffe. 10. 1HS5 «l^FÜHrwe^wird besorgt. Ansr. 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Friedhofes in Pobersch feierlich eingesegnet und dortselbst zur lohten Ruhe bestattet. Die heilige Seelenmesse wird Dienstag den 22. April um 7 Uhr früh in der Dom- und Stadtpsarrkirche gelesen. Marburg, den 15. April 1919. -AI-, '-,-wii! za imbrn. Ak Zi- n> der Vccw. Li. 40 K. N243 Tra^oiu-r- und Infauteiic-Uiii formen, Gartenmobel, Salon-, Speise- und Schlaf,ummereinrich-tnngen M»ß), Batten, Kästen, Vorhänge usw. zu verkauken. Nur imchmitiags. Bnfr. Verw. t! >44 Braunes Eiienbett samt Einso», ineißes Kinderbett samt Molrotze, Kleiderpuppe, weine Mädckcnkleider nnd -schuhe, Rehekorb, Matrosen-Bnzug für K' abcu und Verschiedene? z» verka-lien. Anzi-frn>en K'tt'! - Rellelgasse I, 1883 Ltrapaifichnlic 37 mit „euer dicker Sohle, 4 St. Kgmrelhagr Unterhosen, iiene Zivil-Br.ues, blauer Damenmantel, G»mmi-lavour 65 Z,m. Dnrchmesier und ein Klosietteiniatz zu verkanien. Uhlandgasse 3, l. Stock. 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April 1919. -- Qsslslts mir Air «Ns Auf dem Wege von, der Herren-gasse, Kaisersiraße und Fepoinnnd--straße wurde am >5 'April zwilchen >1 und 12 Nb'- vorm. ein Vhermg mit der iringravicrung R. P. 2 2 1303 verloren. , Der ehrliche F,noer wirs ersucht, denselben gegen gute Beloh nuig i» der- Berw. abzugeben. 4218 t. V.: Mot» Ki-r. — Druck »nd Verlag von wird aujgeuom- sd msinsm l.sgsr destsns Rotwein. 11215 vmpkOtilkN: iLiQi-kognkilc in V,» bout. Llsckognak in Nout. t Nimr-sec-Hör in Ltr.-^I. KUmmsI-I.ikür r ,i1n>seitk-l,i!<ür > Vsnilis-^ikür / Ksiserdirn-l-ilräi- ' „ ?kLffsrmUr,r. gi lln , " Litiwovfltr, slt t Laut. 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