Verwaltung: Wathbau«(jafff Skr. S ve»„stSi»e»i»go«ge»: tut du v«l) »euges! . . . (I. 1*0 fialttatri« . . . (I. »io Waitjjifcrtj . . . fl. ««« gfi <(II« mit A-ftell»»« »« » fnl: Vianatrich .... V. —•»» «>eil«IMcl, ...«.»!» £alM«(tig .... 8. » — •omiil Du« .... UN« . . . « «— Rlit'l Kantn» tt(S(«n «ich »>e vq»z»»kd»l!i,n »m du »41>«ie» #i*gclri»ete SSomtemes»« gelten dt« jur abbetleDmg. Kchristkeitsng: H«tfcfc«u#flafff Skr.» s^mww'US«» TltiiA Mt tMMtnc kn C«u* ». dein. '«i«j tos 11—1* ntt tinem. CtatlAttftu an)« uiftt tfttidgetetan. »»»e»I»I« i|B*iei Mnit »le SttaMÜiBg |l|n Btotmmg »er MOigfl »cfl-X>iBI»« •eMttttn ntgegta. — Krl BuXr&Miüiixn (ml-MBlat. «»..vuillch« ci'chtint tck» •nattt »ud 2>«annttog «utaent. M(k*faPnuk«mp,gnons in Essig. - falsche Echam — Ui» dewubte Grobheit. — Schneller Entschluß. — Boshaft. — #ns der höheren Töchterschule. _ Die Stovenen verlassen das Kaus! Seit dem letzten großen slovenischen Ereignisse im steirischen Landtage hat «4 wohl mehrere kleine Schmollscenen seilen» unserer kleinen windischen Hetzpolitiker gegeben — erst am Donner«>ag sind diese wieder einmal recht böse geworden. ES handelte sich um den kindischen An-trag te« Dr. D e l s ch k o (heißt zu deutsch Knäb-lein) betreffend die Errichtung einer Bürgerschule i« Markte — Ct. Georgen an der Südbahn, einem Lne. der bisher allerdings in den Lauf der Welt-pschichte wenig einzugreisen Gelegenheit hatte. Nun ist er der Ausgangspunkt eines großen politischen Ereignisse» geworden — die Slovenen haben seinethalben das Hau» verlassen — ob für anner, ist un» bi» zur Stunde noch nicht bekannt. Ueber den Verlauf der Sitzung wird Nach« stehende» berichtet: Dr. Detschko führte au«, daß in den Bürger, schulen de» Unterlandes nur in der deutschen Unter-richtSsprache unterrichtet werde. (Abg. Walz: »Die Elovenen wollen ja deutsch lernen!") Er bespricht dann die angeblichen Mißverhältnisse bei Verthei-l»ng der Schulen im Oberlande und im Unter» lande und wird dabei vom Abg. Köberl lebhaft ««erbrochen. den der Landeshauptmann zur Ruhe m»«hnt. Diese Vertheilung der Schulen sei ein schweres Unrecht am slovenischen Volke. (Abg. valz: .Ihr Habt'S ja nicht einmal eine Gram- Schweinsyaxts Segen. Münchener Skizze von Ludwig Doser. Die Dämmerungsschallen senkten sich, in dun-stige Schleier gehüllt, über die bierhonorige Residenz» stal» der Witiel»dacher. und in den bürgerlichen Kerkstädlen wurde Feierabend verkündet. Da» ist die schönste Zeit für den Jaufenbruder, denn da hÄtgt er den Schurz oder ArbeiiSjanker auf den «axel, stülpt den alten „Pintfch' — der zwar nie »a» zu «ssen kriegt, aber doch ziemlich fett ist — aas den Kops und wandert ausS Platzl zum Hof-Kauhaus. Nicht 50 Schritt' davon, da, wo die Hochbrücken« mit der Neuihurmstraße zusammen-flößi, „daß die Fafseln im Brauhau« zittern und der alte Gerstmeister mit der ZeitungSpepi caram-tilirl", gucken ein halb Dutzend Lungerer sehnsüch« lig durch die großen Spiegelscheiben in einen Metzger-laden, wo eine kugelrunde Frau Mutter, unterstützt durch ein paar handfeste mundelsaubere .Schwarte!« sten'. an zahlreiche Kundschaft Selchwaren aller Art verabreicht. Da gibt'S ausgezeichnete Würste a»S allen Landen in fast lackiert aussehenden roihen, gelben, ja selbst blau gefärbten Darmhäuten, Schinken, die ihre guten fech« bi« acht Kilo im Schatten »iegen, und Schmalzdösen, die viel eher an die saftigen 95 Wittemberger Thefen al» an fpindel-dürre Balleteufen gemahnen. Insbesondere steht Frau Mutier ThereSl im Kufe, pickseine, frifch gebratene SchweinShaxln — «bst dem durch Fürst BiSmarck berühmt geworde-m Pickelsteinerfleisch, da» LieblingSfleisch, daS HiM. Sonntag, 23. Aprit 1899. matik!") Die Bürgerschulen in Marburg und Cilli können ihre Zwecke für die Slovenen nicht erfüllen, da sie von kaum hundert slovenischen Schülern besucht werden, wa» ein schreiendes Mißverhältnis zur Gesammtbevölkerung te» Landes darstelle, die aus 68 v. H. Deutschen und 32 v. H. Slovenen bestehe. Redner bespricht dann die Gründe, warum diese Schule in St. Georgen verlangt werde, und sagt, dafür sprechen gewerbliche, wirthschaslliche und nationale Erwägungen. In letzterer Beziehung macht er darauf aufmerksam, daß die Einwohner von St. Gorgea aus über 93 v. H. Slovenen. und kaum 2 v. H. Deutschen bestehen. (Abg. Posch: „Die Slovenen sind meistens Analphabeten, sie sollen zuerst in die Volksschule gehen!") Die lsche-chifche Mehrheit in Böhmen errichte auch deutsche Schulen (lebhafter Widerspruch links), und darum könne die» auch hier geschehen. Durch die An-nähme deS Antrage» des Redner» werde die deutsche Mehrheit de» Landtage» den Glauben zerstören, daß da» slovenische Volk nur dazu da sei, um Steuer zu zahlen (Widerspruch. Abg. Stallner: „Da» glaubt niemand!") und un« Slovenen (Abg. Stallner: „Slovenischen Agitatoren!") nicht» zu ge-währen. (Abg. Sutter: „Die Gymnasien haben Siel" Widerspruch link».) Schließlich beantragt Red-ner, seinen Antrag dem Unterricht»au»schusse zuzu-weisen. Bei der Abstimmung erheben sich die Slovenen, Elericalen und Großgrundbesitzer, zusammen 20 Ab-geordnete, für den ZuweisungSanirag. 20 Abge-ordnete, vorwiegend der Deutschen Volkspartei an-gehörig, stimmen dagegen. Der Landeshauptmann verkündet, daß nach der Geschäftsordnung der Antrag daher abgelehnt fei. Die Ausführungen des Herrn von Livadia fordern un« kaum zu einer Widerlegung herau«. Die« ist übrigen« in wenigen Sätzen abgethan. Lieblingsessen jede» Münchener Bürger» — dreimal die Woche auf Lager zu haben, kein Wunder daher, daß in den Abendstunden nahezu ein beängstigen-de» Gedränge im beliebten Geschäfte anhebt. Dabei ist e» staunenSwerlh, wie gut sich die MetzgerSfrau und die Handlangerinnen ihre» e:ha-denen Willen» die Reihenfolge der Eintretenden merken. Da gibt'S keine Protektion: wer zuerst kommt, mahlt zuerst, und der strohblonde Fußsoldat, der für sich und vier andere Kameraden um je 10 Pfenning SchweinSgrammeln wünscht, wird geradeso in der Reihenfolge bedient, als der dicke Rentner, der ungeduldig mit seinem Hirschhorngriff auf die Budel klopft und um „a Märktle Aufgeschnittenes" wünscht. Der Reihe nach stehen acht oder neun Leute und jetzt grad kommt «in armer, zerzauster Bub dran, der zum Unterschiede von den anderen anwesenden AdamSsöhnen sein verdepschte» Hüll demüthig in den schmutzigen Fäusten dreht. „WaS willst?" fragt im mechanischen Ge-schäslStone Mutier Therese. die sich nicht viel küm-mert, ob ihre Kunden gut oder schlecht gekleidet sind. Schier unhörbar bittet der arme Kerl .um a wengerl Abschnitzl, dö nix kost'n!" und haltet die Spitzeln seiner rothen Finger zusammen. Die wackere MetzgerSfrau ist weit und breit hin bekannt, daß sie nicht nur sehr billig und preiSwürdig ver-kauft, sondern auch die vielen Ueberbleibseln ihrer Ware in freigebiger Gutherzigkeit an arme Leule verschenkt; aber ersten» war heute gerade vor kaum zehn Minuten eine .alte Waben" mit drei bettel-armen Fratzen da und trug die halb« Schürzen 24. Jahrgang. Der geringe Percenisatz der slovenischen Jugend in den Bürgerschulen hat mit der deutschen Unter-richtSsprache dieser gar nicht» zu thun; er ist lediglich daS klare Bild deS culturen Mißverhält-niffeS. Bei den Zulukaffern zum Beispiele gibt e« gar keine Bürgerschüler. DaS slovenische Volk alS solches, nämlich frei gedacht von der HeglyranaiS der Agitatoren, welche die Politik u« de« lieben Gelde« wegen betreiben, will ja gar keine slove-nische Unterrichtssprache und ist froh, wenn die Jugend, die sich durch die Bürgerfchule hindurch zu besseren Lebensstellungen aufschwingen soll, tüchtig deutsch lernt, weil ja eine bester« Lebensstellung einem Vernünftigen ohne persect« Deutschkenntni« etwa« Ungereimte«, Unmögliche« ist. WaS speciell die Errichtung «in«r slovenischen Lande«bürgerschule in St. Georgen anbelangl, so begegnen wir da wieder einer jener neckischen Tragikomödien, die unser Zwerchfell in periodische Erschütterungen versetzen. AIS eS sich um die Existenz deS „nicht bestehenden" winvijchen Gymnasiums in Cilli handelte, da hat man ja den Herren Slovenen die Orte Si. Georgen und Sachsenseld al« Sitz de« Gymnasium« auf dem Präsentierteller entgegengebracht. Die beiden Orte wären auch mit ihrer Einreihung in classische Eulturbrutstätten überau« zufrieden gewefen. Allein damit wäre ja der An-stürm aus Cilli abgeschwächt worden, und die St. Georgner beziehungsweise Sachsenselder mußten ihre Wünsche aus dem Altare deS großen slovenischen Parteiinteresse« dahinopfern. E« wurde da-mal« officitll verlautban, daß die beiden Orte für die Errichtuug einer Mittelschule denn doch nicht geeignet seien und die R«gi«rung sah sich unj die schönste Lösung der höchst peinlichen Cillier Frag« betrogen. Heute aber ist auf einmal St. Georgen wür-big. al« Sitz einer höheren Lehranstalt zu dienen. voll „Restln" davon, und zweiten« und dritten« und vierten« kann eS die Frau Mutler justament nicht leiden, wenn dieS hungrige Schnipfervolk nicht doch wenigstens vor den Laden geduldet, bis die kaufende Kundschaft ein wenig spärlicher im Laden gedrängt ist. Und so kam eS, daß der arme Franz! diesmal nichts erhielt. „I hab' für Di nix. kumm' a andersmal," lautete der Bescheid, und er lraf den Betteljungen umso härter, als hinler ihm ein fein geputztes Bürfchchen im sedergeschmücklen Lodenhute stand, dem er nun beschämt Platz machen mußte. Aber so gar schnell konnte der betrübte Lotter denn doch nicht von den winkenden, ach, so herrlich duftenden Genüssen vor sich da Abschied nehmen und zusehen wenigsten« wollte er, wa» der glückliche Altersgenosse für fein protzig hingtlegle« Markstück! alle« abge-wogen erhalten werde. Da blickte der geputzte Zierbengel zur Seite, maß den arg beschmutzten Anzug und die zu großen Bundschuhe Franzl« und meinte mit höhnisch ge-kräuselten Lippen: .Hast D' nicht p'hört, daß D' nix kriegst, auf wa« wartest denn no?" Beschämt drückte sich der Gedemüthigle nach rückwärt«, aber in seinen Augen glühte ein Strahl helllodernden Zorne«. Er wollte still durch die Thüre^verschwinven, draußen an der Ecke den stol-zen, hoffärligen Beleidiger erwarten und e« ihm mi, einigen .Telschen", „Sperkähn" und .Füaß-lern" schon heimzahlen. Da fühlte er gerade noch innerhalb der Gewölbthür eine Hand auf seiner 1899 Die slovenischen Politiker richte» sich eben ihre Logik ein, wie sie'» brauchen. Die Ablehnung des Delschko'schen Antrage« mit Stimmenmehrheit wird von der officiösen und windischen Presse natürlich so ausgelegt werden, daß sich doch auch bei einigen deutschen Abgeord-neten daS .Gewissen" geregt habe. DaS „Grazer Tagblatt" klärt diesen Umstand auf und sagt: „Diese bedauerliche Abstimmung beruhte näm-lich lediglich aus einem Mißverständnisse. ES war ursprünglich in Aussicht genommen worden, daß olle deutschen Abgeordneten in erster Lesung sür die Zuweisung deS slovenischen Antrages an einen AuS« schuß stimmen sollten, damit den Deutschen Gele-genheit geboten würde, in zweiter Lesung in die Debatte über die slovenische Anmaßung einzutreten, und sie mit Begründung zurückzuweisen. DieDeu-tsche BolkSpartei saßte in letzter Stunde den Beschluß, schon in erster Lesung mit „nein" zu stim-men. Diesen Beschluß halten wir an sich sür den allein richtigen, da die Tendenz des Detschko'schen Antrages gar keiner eingehenden Beleuchtung bedarf, «ine andere Abstimmung aber leicht hätte Miß-Verständnisse erwecken können. Ohne persönliches Verschulden, lediglich infolge eines schlimmen Zufalle». unterblieb die Verständigung deS deuych« liberalen Clubs.' Wir haben keine übertrieben gute Meinung von der nationalen Energie unserer Großgrund-besitzer; e« kann aber auch nicht bezweifelt wer» den. daß kein deutscher Abgeordneter der windischen Hetzpolitik seine Hand leihen werde. Zu Gunsten der Windischen wird seitens der Regierung den deutschen Rechten ohnehin genug abgezwackt. Wenn die Slovenen etwas haben wollen, so wird schon ihre oberste und eifrigste GeschästSirägerin, die Regie« nung, mütterlich für sie sorgen. Wenn man eine so gute Mutter hat, braucht man ja nicht zur „©tief« mutter" zu kommen. Epilog zur letzten Gerichtsverhandlung. Noch zittert in Cilli die Erregung nach, welche anläßlich der Gerichtsverhandlung vom Donnerstag die deutscht Bevölkerung unserer Stadt ergriff. Jene Erregung entstand, weil die halbvergessene Prooo« cation der deutschen Bevölkerung CilliS vom Vorjahre wieder in'« Gedächtnis gerufen wurde, und steigerte sich im Lause der Verhandlung, als immer klarer zur Darstellung gelangte, wie beispiellos frech und unbegründet die windischen Eindringlinge in blind« wüthiger VersolgungSsucht anklägerische Behauptun« gen ausstellten, nur um einem einzelnen Deutschen Schuller, und als er erschrocken emporblickte, sah er einen dicken Herrn mit Brillen vor sich, welcher ihn ohne viel Umstände wieder nach vorne zum Ladentische schob. Im nächsten Augenblicke tönte in seinen Ohren eine schier himmlische Botschaft gleich einem EngelSconcerte auf Zuckettrompeterln und Chocoladepfeiserln. „Zuerst war der Bub' da,* sprach der sremde Herr, „und jetzt geben Sie ihm nur die größte Schweinsstelzen, die gerade bei der Hand ist." Franzl wußt« nicht wie ihm geschah. Erst nach träglich erinnerte er sich mit frohlockender Wonne, daß der aufgeputzte Affe mit zusammengekniffenen Augenbrauen zur Seite treten mußte, die Frau Mutter wirklich eine bomdendick« Stelzen heraus suchte, die der seelengute Herr bezahlte und ihm einhändigte. Ein „Vergell'« Gott tausendmal, gnä' Herr!" jauchzte er seinem Gönner zu und jagte dann spornstreichs mit seiner Beute über da« Platzl hinüber zum Neubaue, wo er in GemülhSruhe seinen Hunger stillen wollte. Da, als er eben die Münzstraße entlang im Wechselschritt dahinschlüpste, sah er seinen Todfeind Paul daherschlenkern, einen Schullcollegen und Hausgenossen, der ihn vor ein par Wochen dem bärbeißigen Hausmeister verrathen hatte, als er ein Gangfenster muthwillig zerschmissen hatte. An die saftigen Flinsen, die er dafür von seinem Vater, einem stets angefäselten Maurergehilsen eingeheimSt hatte, dachte er heute noch. Und jetzt stand der Verräther vor ihm. Juchhe, daS war das zweite gefundene Fressen an dem Abende. der Stadt Cilli ein« anzuhängen. Wir glauben mit dem Hauptbeschuldigten — und mit un« wohl ganz Cilli —, daß die „Gendarmen aus ihn eine Passion gehabt haben", und e« bliebe nur die Frage zu beantworten, ob die ausgeboiene Gendarmerie nicht ihre .Passion' auch an anderen deutschen Cilliern geübt hätte, — hätte e« nur irgend eine redewerthtge Gelegenheit gegeben. Trotzdem die Gendarmen auf diesen Jnculpaten förmlich trai» niert waren — es wäre sonst wohl der offene Ausspruch nicht gefallen: ..Wenn wir ihn heute nicht kriegen . . . heute Nacht werden wir ihn schon kriegen' — konnte der Postensühw LuSin, der den Proscribierten thatsächlich „gekriegt" hat, den Oech« keiner strasbaren Handlung bezichtigen. Dieser Lusin hätte die« aber sicherlich gethan, wenn er halbwegS einen Anlaß dazu gehabt hätte; dasür spricht die Gewissenhaftigkeit dieses Manne« und auch seine Volksangehörigkeit, die sich in seinem radebrechenden Deutsch erwie«. Und wie nett be-nahmen sich die windischen Gericht«zeugen bei ihren Aussagen! Ihre in der Voruntersuchung adge» gebenen Aussagen erwiese» sich als Hirngespinnste, wie es uns auch sörmlich den Eindruck machte, daß die an ihrer „Festkleidung" Beschädigten, voran die Frau Serschen, gar nichts dagegegm gehabt hätten, wenn ihnen die trotz liebevoller Gen-darmeriebegleitung in räthselhasteS Dunkel gehüllten Einwürfe und Tintenspritzer neu« Toiletten ge-bracht hätten. In welch nettem Lichte zeigt sich der Dr. Stuchetz, der so bereitwillig eine schwere körperliche Beschädigung zu constatieren wußte, dann der den RichteramtSdienst ausübende Dr. Mochoritsch. Dieser pharnasievolle GerichtSadjunct schmückte seine beschuldigende ZeugenauS ag« — die in d«m Satz« gipfelte, er wisse nichts, aber ein anderer müsse etwas bestimmt wissen — mit Redewendungen auS, wie sie in taufenden Beispielen in der österrrichischen Schundliteratur gesunden werden können. Dann hätten wir noch deS Gramer Steuer» amtSadjuncte» Bla?.un zu gedenken. Dieser Beamte ist gewiß dahin qualisiciert, daß er deS Deutschen in Wort und Schrist „mächtig" ist. Dieser Mann scheint sich über die Wichtigkeit und Verantwort-lichkeit einer Zeugenaussage gar nicht recht klar zu sein und in der Landeshauptstadt es ängstlich zu vermeiden, deutsche Conoersation zu führen, sonst wäre eS ihm wohl nicht gelungen, im GerichtSsaale trotz de« ErnsteS der Anwesenden und der rüdmenS-werthen Selbstbeherrschung, welche die Zuhörer an den Tag legten, solche HeiterkeitSersolge bei seinen Aussagen zu erregen. Man erinnere sich nur an den .Brustpanzer" — Werth 45 Kreuzer — den Herr Bla2un zum Feste — wohl an Stelle eine« weißen Hemde« — mitnahm. WaS sagte der Me-diciner Jpavic? Er sagt« zuerst, er hätte einem Schneider sür da« Ausbessern seiner Hos« br«i Gulden bezahlt und dann weiß sein Schneider kein Wort davon! Wahrhastig, wenn je in ein«r Gericht«o«r. Handlung ein ganze« Lügengewebe zerstört wurde, so war'« in di«s«r G«richtSo«rhandlung und wenn di« Staatsbehörde je g«naSsührt wordrn ist, so „Attsch, ätsch,' machte der Franzl und htelt mit der Linken triumphirend seine Stelze empor, während er die Finger der rechten Hand am vor» gestreckten Kinn spielen ließ. „Mei Liaber, dö« Haxl i« guat, magst äV Paul stand angenblicklich still. Sein Stolz al« „Feind' bäumte sich in ihm zwar aus. aber er hatte heute noch nicht« im Magen al« einen zwirn-dünnen Birnsuppenkaff«« und ein „Rannkerl" Schwarzbrot. In hungriger Lüsternheit und miß. trauisch zugleich äugte er nach dem herrlichen KönigSmahle. Dann zwang er sich, möglich un» besangen zu sagen: .Gib her a Stückle, i gib D'r a onderSmal a nocha 'waS!" „A anderSmal a wo«!" höhnte Franzl, „Du viereckerter Spatz Du, wann hast denn Du so an fein Biss'n? Selber essa macht seit!" und herzhaft biß er mit seinem zweiundreißig kerngesunden Perle» in die fette Schwarte. Da drehte sich der so arg moralisch mißhan» delte arme Paul zur Wand, vergrub seinen „grau« perten' Lockenkops im vorgestreckten Arme und fing vor Aerger und Enttäuschung zu flennen an. Franzl stutzte. Er haue ein paar feiste Schimpf» worte al« Aniwoit erwartet, aber auf diese Genug» thuung nicht gerechnet. Der verwahrlost,, arm-selige Straßengraber, der daheim und wo er sich sonst nur blicken ließ, mehr Kopfnüsse als gute Worte erhielt, hatte für unverdiente» Leid «in mitleidsvolles Verständnis, und Thränen in anderen Augen erinnerten ihn zu sehr an eigene Trübsal. geschah'« von Seite «inz«ln«r Belastungszeugen in dieser Verhandlung während der Vorunterjuchunp. Und trotz monaielanger Voruntersuchung und vielleicht gerade in Folge der geradezu gemeinen Unwahrhasiigkeit einz«ln«r Z«ugtnau«sagtn — ein Freispruch 1 Die NichtstichhäUigkeit einer solchen Anklage in heutiger Zeit, wo eS dem Richterstande so schwer wird, in Folge der publtk und nicht pu« blik gewordenen Geheimerlässe, sich den Richter» spruch ganz auf Grund der selbstgebildeten Ueber» zeugung zu bilden, beweist, wohin die ministerielle Taktik hinführt: di« G«richtSb«hörden stehen unier einem gewissen Banne, sie sollen gegen die Deutschen einschreiten und es findet sich kein« Gelegenheil. Von den Cenlralstellen deS Staat«« sieht natürlich die Situation etwas anders aus. Weil die Deutschen seit Jahren in der Opposition stehen und in neuerer Zeit ihre Opposition etwa« ernster nehmen als den Höflingen und Geheim» räthen lieb ist, glaubt man an den Centralstelleu deS Staates Alles, wa« eine gemein verlogene windische Hetzpresse durch'« Jahr zusammendruckt und schenkt ein willige« Ohr dem denuncierenden Flüstertone der Slawensührer. 30a« hat man nur anläßlich der vorigjährigen stürmischen Äugustlage auf windischer Seite zusammen gelogen und zu« sammengedichtet und als dies« B«hauptung«n vor d«n Richierstühlen unter Eid bestätigt werden sollten, da wußt« nicht «inmal der Postensührer Luzin di« Schuld des Hauptangeklagten zu behaupten. Der Wachtmeister Bogowitsch hat di« Verhaftung auf eine einfache Anzeige vorgenommen und der Denunciant hat auch nicht sagen können — als er unter Eid stand, — daß ihm die Tinte oder was sonst über sein Angesicht floß, von OechS ge» schüttet oder gespritzt wurde. Würden alle An-schulvigungen, die die Windischen gegen di« Deutschen seit Jahrrn erhoben haben, mit gleicher Gründ» lichkeit untersucht werden können und läge e« in der Macht, diese Lügenmäuler zur Rechenschaft zu ziehen, da« windische Denunciantenpack fände auch an den Centralstellen kein willige« Ohr mehr. Daß die Abhaltung de« vorigjährigen Hetzseste« zu Auf-regungen führen würde, wußien alle, die Cilli und die hiesige politische Stimmung kannten. E« hat nicht an warnenden Stimmen gefehlt, sie fanden aber taub« Ohren. Die Nähe de« Narodni dom und der Umstand, daß in da« Sanctissimum unsere» von den Slovenen al« „deutschgesinnt' verschimpf« ten BezirkShaupimanne« zwei Thüren sühren, hat den Kamm der hiesigen Handvoll slovenischen Hetzer so schwellen gemacht, daß sie auch heuer wieder ein- national« Skandalkomödi« in Cilli ausführe« wollen, die zur Ausregung und zum AergermS der heimischen Bevölkerung führen werden. Wir wiss«n nicht, ob j«n«n Leuten, die Die Ctllier an böswillige „Zioijo«", .Nazdar»" und „Pereat Germania"-Rufe Sewöynen wollen, sich heute schon die militärische Assi» ent und di« „Vertrauen" genießenden Gendarmen ge« sichert haben. EincS aber mögen sich die compe« t«nt«n Stellen, die die Augusttagsscenen möglich machten — Abt Ogradi hatte die Landbevölkerung und Bauernburschen durch die Fahnen»„Weihe" alS daß er nicht weich geworden wäre. Arme Menschen hängen ja aneinander in der Regel viel mehr al« die selbständigeren Egoisten der bevorzug, teren Classen. So ichnell gab er freilich feinen Sieg nicht aus, aber er schlich doch zu Paul hin und meinte vorwurfsvoll: „Sixt, z'weg'a wa« hast mi oba neuli a verzunden beim HauSmasta?!' „Ja funst hätt' i ja selba fest« WichS kriagt l' schluchzt« Paul, der damals eben zurrst im B«r-dacht« der Thäterschaft gestandtn mar. J«tzt da« war allerding« «in einleuchtende« Beweisstück. „Komm' mit» sagte einfach der schmutzige zer» zauSte Sassenbub, und gleich darauf schaukelten die versöhnten Feinde in friedlicher Eintracht aus einem Balken deS Neubaue« und vertilgten trn gesegneten Heißhunger mit einander die dkllicate Stelze.----J Damit der Leser aber nicht gerührt an eine allzu große, dem Schwein«haxl innewohmende SegenSkrast glaubt, die nichl nur verdüttettt Feind« versöhnt«, sondern diese fortan ^u br.aoen nützlichen Mitgliedern der menschlichen Gesellsschasl gewandelt habe, muß ich schon noch verrathen, daß die beiden Taugenichte leider noch am stelben Abends mit dem abgenagten Sielzenknochen nach einer unschuldigen sanften Straßenlaterne ziielten und diese schändlich genug wirklich zu ihren Nätern versammelten. r 1399 mobilifm — in stiller Einkehr zu Gemüihe führen, ob sie sich nicht als die mitschuldigen Urheber zu fühlen hätten, „wenn ein kleiner Anlaß genügt hätte, zu folgenschweren Handlungen zu führen.' Pfingsten, da« Heilige Geistfest ist nahe, die Slovenen wollen an diesen Festtagen wieder ihre nationalen Provokateure im Festgewande, um .Zivio" zu rufen, nach Cilli schicken. Wir werden sehen, ob der heilige Geist die Köpfe der slooeni» scheu Hetzer, die zum großen Theile am Scheitel auSrasirt sind, so weit erleuchtet, daß sie die politischen Demonstrationen in Cilli einstellen, und ob andere competente Stellen, vor allem diejenige, die in unserer gastfreundlichen Stadt gegenüber dem Laiser JosesS-Denkmal amte», auf Grund der Er-fahrungen, die die vorjährigen Augusttage brachien, ti verhindern wlrd, daß unsere Stadt neuerdings als Exerzierplatz des politischen, deutschfeindlichen Drills oe» Slavei»hums auS Nord und Süd miß» braucht wird. Aus Stadt uud Land. ßillier chemeinderath. Freitag fand unter dem Vorsitze de« Herrn Bürgermeister« Gustav S t i g e r eine ordentliche öffentliche Gemeinderathssitzung statt. Nach Ge-»ehmigung deS Protokolles theilte der Vorsitzende mit Beziehung auf eine in der letzten Sitzung an ihn gerichteten Anfrage mit, daß der Kastanien» braier, welcher an der Ecke der Ringstraße und Srizergasse Südfrüchte verkauf», fchon im Jahre löSii vom Siadtamte eine diesbezügliche Concession erhalten hatte, von derselben aber erst Heuer Ge» brauch gemacht habe. Zur Entscheidung der Frage, ob Herr Tekautz, der nicht in Cilli ansässig ist, feine GasthauSconcession wird weiterführen können, wird vor Allem der Genauste selbst einvernommen werben. Die Spar raffe theilt mit, daß der Kaiser die Führung de» Namen« .Kaiser Franz JosesS Ber« svrgungShauS" gestattet habe. Schulrath tt o n c » i k stellt an den Gemeinde« rath da« Ansuchen, er möge auch Heuer den abge-grenzten Theil deS Glaoia für Jugendspiele über-lassen. Nachdem keine Einwendung erHoden wird, wird dem Ansuchen Folge gegeben. G.-R. Dr. Kchurbi wirst die Frage auf, ob nicht durch die Kchaubuden der Spielplatz eingeengt werde, welche Frage vom Vorsitzenden im Sinne einer Mittheilung be« Stadiökonomen D e r g a n | verneint wird. Der Vorsitzende verliest folgenden StadtamtS-bericht vom 17. April l. I.: Gestern, den 16. April l. I., abends, fand im Narodni dorn eine Theatervorstellung statt. Bis Neujahr besorgte den Feuerpolizeidienst mit Zustimmung deS SladtamieS und im Einvernehmen mit der Freiwilligen Feuerwehr in Cilli der für die Etadt Cilli conceffionierte Kaminsegermeister Josef Wallemschagg und ein Organ deS städtischen &a«» werke?, weil in diesem Theater die Gasbeleuchtung «»geführt ist. Seit Neujahr wurden die Kamin» fegerarbeiten im Narodni vom dem im Stadtbezirke nicht besugten Kaminfeger der Gemeinde Umgebung Cilli, Petau«, übertragen, und sollte derselbe auch zur Handhabung de« FeuerpolizeidiensteS bei den Lorstellungen im Theater de« Narodni dom ver« wendn werden. Gemäß § 26, Absatz 2, handhabt der GemeindeauSschuß durch seine Vollzugsorgane unter anderem auch die Feuerpolizei. DaS Stadt-»ml al« verantwortliche Sicherheitsbehörde ha» nun für die gestrige Vorstellung im Narodni dom zur Handhabung de» FeuerpolizeidiensteS den Kamin-segermeister Josef Wallemschagg, ein Organ deS städtischen GaSwerklS und einen SicherheitSwach-«ann abgeordnet. Gegen diese Anordnung bat nun die Posojilnica einen Protest erhoben und zwar an die k. k. Statthaltern in Graz, welche dicSfallS nicht competent ist, weil die Angelegenheit in den rificnen Wirkungskreis der Gemeinde gehört nnd eine allfüllige Beschwerde gegen die Verfügung deS Etadtamte» gemäß § 29 deS Gemeinde-Statute« an den Gemeindeausschuß zu richten gewesen wäre. Der Protest wurde über ausdrückliche« Begehren der Beschwerdeführer der k. k. Stalthalierei vorgelegt. Die stadtamtliche Verfügung wurde für die gestrige Vorstellnng unbedingt ausrecht erhalten, weil e» sich um die Bestellung von Vollzugsorganen handelt, hinsichtlich welcher sich da« Stadtamt von der Posojilnica keine Vorschrift machen lasse» kann. Um aber ähnlichen Vorfällen in Hinkunft wirksam begegnen zu lönnen, wird der Antrag gestellt, der GemeindeauSschuß wollt nachstehenden Beschluß fassen: .In Handhabung der Feuerpolizei findet der SiNtindeauSschuß gemäß § 26, Absatz 2 deS Ge- „S.trtrdf« setze« vom 21. Jänner 1867, L.-G.« und Verord.-Bl. Nr. 7 anzuordnen, baß von nun an bei Vorstel» lungen im Theater des Narodni dom. welche stet« rechtzeitig dem Stadlamte anzuzeigen sind, der Feuer» polizeidienst von einem der für die Stadt Cilli con» cefsionierien Kaminfegermeister, einem Organe de« städtischen Gaswerke« und einem SicherheitSwach-manne besorgt werde. Die Gebühr für die Jnter» veniion beträgt für den Kaminfegermeister 1 fl., sür da« Organ de« Gaswerke« 1 fl., für den SicherheitSwachmann .10 kr." Herr Dr. S ch u r b i nimmt diesen Antrag als DringlichkeitSantrag auf, und e« wird derselbe einstimmig angenommen. Der Vorsitzende theilt mit, daß Herr Bergrath Riedl nach 17jähriger erfolgreicher uneigenniltzifler und ausopfernder Thätigkeit seine Stelle al« Obmann de« Musealve: eines und Custo« de» Local-Mufeum« niedergelegt habe. Zum Zeichen de« Tanke« erheben sich die Anwesenden von den Sitzen und e« wird dem hochverdienten Manne von dieser Dankes» Äußerung in schriftlichem Wege Mittheilung gemacht werden. Berichte der Bausection. Ref. G.-R. P i w o n. Zwischen dem Basch'ichen und Dolinar'schen Hause in der Gartengasse befindet sich eine, dem Notar Basch gehörige Gartenmauer, die dem Einstürze nahe ist. lieber Antrag de« Stadtingenieur» hat nun das Stadtamt Herrn Basch die Abtragung aufgetragen, wogegen dieser den Recurs an den — LandeSauSfchuß ergriffen hat. In dem Recurse wird ausgeführt, daß vie Mauer vor einem Jahre untersucht wurde und wenn sie seither gehalten habe, werde sie auch wohl noch weiter halten (Hiezu sei bemerkt, daß die Mauer an einzelnen Stellen um 20 cm von der Lolhrechten abweicht). Herr Basch findet aber auch, daß die Gartenmauern bei den Häuseni Nr. 8 und Nr. 12 der Schulgcisse und beim ehemals Gugeiimoß'schen Hause mindestens ebenso schadhaft seien, wie seine Gartenmauer. Wen» also bezüglich dieser Mauern keine Beifügung noth» wendig sei. dann sei eS auch nicht nothwendig, daß er seine Mauer abtrage. Der LandeSauSschuß hat den RecurS dem in localpolizeilichen Fragen zuerst com-petenten Gemeinderathe zur Entscheidung abgetreten. Die Bausection stellt den Antrag, daß in Bezug aus daS Gutachten deS städtischen Ingenieurs di« Basch'sche Mauer in der ersten Partie von 15 in abgetragen, im übrigen Theile aber rekonstruiert werde; ferner wird der Sladtingenieur beauftragt, die Gartenmauern bei den im Recurse genannten Häusern zu untersuchen, damit, wenn nöthig, die Re« construciioii vorgenommen werde; endlich wird auch Herr Adolf M a r e ck beauftragt, seine Gartenmauer in der Bahnhosgasse zu reconstruieren. Dieselbe befindet sich in einem miserablen Zustande, muß aus jeden Fremden einen überaus schlechte» Eindruck mache» und ist eine Schande sür Cilli. Der Verputz ist weggesallen, die Dachziegel liegen so lose, daß sie jeden Augenblick einem Paffanten auf den Kopf fallen können. Diese Anträge werben einstimmig angenommen. In Angelegenheit der Auspflasterung derGrazer« gaffe bi« zur ReichSstraßendrücke berichtet für die Ftnanzsection Herr G.-R. Pal los und stellt folg'iiden Antrag: „Der Gemeinderath erklärt sich bereit, die Grazergasse bis zur Dornbachbrücke in der Breite von 6 m mit Granitwürfeln und an den Seiten mit geköpften Drausteinen zu pflastern, wenn da« hohe A.rar eine Subvention von 8000 Gulden leistet und in eine Umlegung deS MauthschrankenS zur Dornbachbrücke einwilligt. Die Erhaltung der Straße übernimmt die Gemeinde". Die Kosten werden sich auf 12.000 fl. belaufen. Der Antrag wird angenommen. In der schwebenden Angelegenheit betreffend den VerzehrungSsteuer-AbfindungS-Verein berichtet G.-G. Dr. v. Jabornegg. Behufs Ueberprü» fung de« im Jahre 1877 mit dem Obmanne deS Vereines geschlossenen Vertrage» wird die Angele-genheit der RechtSsection zugewiesen. AuS dem von Herrn W i l ch e r erstatteten Berichte über daS Gaswerk entnehmen wir, daß im Laufe deS Frühjahr« alle Straßenlaternen mit Auerbrennern versehen sein werden und daß die Zunahme der GaSabgabe im Jahre 189» die größte war. Die BetriebSresultate können auS nach-folgender Zusammenstellung beurtheilt werben. October November Tecember 1897 1898 1897 1898 1897 18W Kohlenverbrauch: 64.950 61.600 77 950 73.100 83.400 81.400 «gr. GaSerze ugung: 17.867 19,856 21.622 23.504 23.057 26.339 Cbm. GaSverkauf: 1912 09 2027 20 2092-9« 260165 2459 90 2957 05 fl. Unterseuerung: 20.098 11.825 19.850 12.815 24.164 14.080 Kgr. ' 3 Da» heißt: im letzten Quartal 1898 wurden 10.000 Kg. kohlen weniger gebraucht, al« im gleichen Zeitraume 1897, trotzdem aber 7153 Cubik-meter GaS mehr erzeugt wurde und an Unter» feuerung 38.720 Kgr. Coak« erspart, während der GaSverkauf einen Mehrerlös von fl. 1123-95 brachte. — Hiezu bemerkt G.-R. Dr. S ch u r b i: ES ist wohl unsere Pflicht dem Obmanne Wilcher des GasverwaltungScomite» und dessen übrigen Mitgliedern für ihre rastlose, aufopfernde und e r» f o l g r e i ch e Thätigkeit den wärmsten Dank zu fagen. Allgemeine Zustimmung. Ueber die Miethbestimmungen für daS Deutsche Studentenheim berichtete G.-R. I. König. Da« Studentenheim hat sich bereit erklär», durch 7 Jahre hindurch einen Miethzin» von 800 fl. vermehrt um b>e 4% Zinsen der AdaptierungSbausumme zu be-zahlen. Die gesammten Baukosten betrugen 27.450 fl. und wurden gedeckt im Betrage von 21.656 fl. feiten» deS Vereine» .Deutsche» Studentenheim", welchen Betrag die Gemeinde dem Vereine schuldet und im Reste von 579t fl. durch die Gemeinde. Die Section beantragt, im Sinne de» Ansuchen« dem Vereine „Deutfches Studentenheim" das Hau« auf 7 Jahre unkündbar zu vermiethen um 800 fl.. vermehrt um die 4% Zinsen von 5794 fl., da« ist also um 1031 fl. 76 kr. Nach kurzer Debatte, an welcher sich die Herren Dr. S t e v i s ch n e g g, Dr. W e r t-heim, Lindauer und Dr. Schurbi betheiligen, wird beschaffen, dem Gemeinderathe im Ausschuffe deS Vereines „Deutsche« Studentenheim" die Inge» renz zu sichern. Michael A l t z i e b l e r und Maria W e st e r» m a i e r bewarben sich um die durch den Tod der Frau Sailer freigewordene Brantwein!chank-Con» cession. Die Section beantragt, die Angelegenheit zu vertagen, bis entschieden ist, ob Frau Wester» maier die Tabaktrafik bekomme. Dr. S t e p i s ch-n e g g vertritt als Minoritätsantrag, daß beide Gesuche abzuweisen seien, weil man aus principiellen Gründen auf eine Herabminberung der Brantwein-schankconceffionen aus da« Maß de« unbedingt Nothwendigen hinarbeiten muffe. Für den Antrag de« Dr. S t e p i f ch n e g g erklären sich auch die G.-R. Dr. I e f e n k o nnd Dr. von I a b o r« n e g g, während Dr. Schurbi da« Gesuch der Frau Westermaier unterstützt und seinem Befremden Ausdruck gibt, daß Michael Altziebler sich über» Haupt um die Concession bewerbe. Der Abweisung«» antrag be« Dr. Stepischnegg wird mit großer Mehr» heit angenommen. Da« Stadttheater wird nach eingehender Be» gründung de« Theaterintendanten Herrn Dr. S t e» p i s ch n e g g endgiltig Herrn Augustin Knirsch vergeben, welcher in Cilli in der einen Woche am DonnerStag und Sonntag, in der anderen Woche am DonnerStag, Samstag und Sonntag spielen wird. In Pellau wird Knirsch bis zum 1. März Dienstag und SamStag, bezw. Dienstag und Freitag, und vom 1. März bis zum Palmsonnlage wöchentlich einmal spielen. Eine länger« Debatte, an welcher sich außer dem Reftrenlen G.-R. Dr. v. Jabornegg, Dr. Je.se nko (welche sich für eine Verquickung mit Laibach und gegen die Besetzung aller Sonntage aussprechen), ferner Dr. Schurbi, Rasch und M ö r t l beiheiligten, welche daraus verwiesen, daß man sich mit Pettan engagiert habe, daß man Knirsch in seiner Anstän-digkeit kenne, daß die Gesellschaft Knirsch hier leben werde und daß in Laibach viele Juden engagiert werden, gieng dem Beschlusse voran. Da« Theaterbuffet wird wieder Herrn Carl Mörtl verliehen. Der öffentlichen Sitzung folgte eine vertrauliche. Dene Frachtbriefe. Die hiesigen Herren Ge-fchäftSleuie werden aufmerksam gemacht, daß vom 1. Mai ab die altartigen Frachtbriefe weder beim Eilgut noch im Frachtenverkehr angenommen werden, daher sich selbe rechtzeitig mit den neuen Fracht-briefen versehen mögen. Heikesgestört SamStag früh ist der hiesige 41jährige Gaitwirth Georg Lemefch mit dem Eilzuge au« Graz hier angekommen. Er begrüßte den Portier mit dem Worte Gauner und einen Herr» k u. k. Lieutenant al« den Kronprinzen Rudolf. Dem anwesenden SicherheitSwachmanne versetzte er einen wuchtigen Hieb auf da« Hinterhaupt. Er wurde al« geistesgestört in sicherem Gewahrsam gebracht und wird nach Feldhof gebracht. Die Ursache soll in Familienverhältnissen liegen, nicht Lvoji k svojirn, sondern Svoji k drugirn. ?um erste» deutlchnationalen ArSeiterlag. Am Pfingstfonntag Vormittag wird in den Schieß-hauSfälen zu Eger der erste große deutsche Arbeiter» tag abgehalten, auf dem in Ergänzung de« Linzer Programmes ein umfassendes, freiheitliche«, poli- zv»ch:- iSa9 tische« und wirthschafllichc« Programm der völkisch bewußten Arbeilerschast ausgestellt wird. Außerdem wird sich der Verlreiertag eingehend mit der Organisation der deutsch bewußten Arbeiter und der Errichtung einer entsprechenden Un>erslühung»tasse für Arbeitslosigkeit und Arbeii«unfähigkeit im Alter befassen. Wir laden hiemit zu recht zahlreichem Besucht dieses Arbeitertage« ein. Di« Vorarbeiten sind im Gange und wärt eS wünschenSwenh, daß überall Ortsausschüsse gebildet würden, die zur Tagung «inen oder mehrere Vertreter entsenden. Mehrere hervorragende Abgeordnete haben ihr Erscheine» bestimmt zugesagt. Am Abend findet in den Schieß-Haussälen «in großer Kommers statt. Anmeldungen, sowie alle auf d«n Veriretertag bezugnehmenden Anfragen wollen an Franz Stein, Schriftleiter, Eg «r, Schiffgasse I, gerichtet werden. Seltenes ?öcidmannsl»eir. Herr Carl Tepp ei, der schon so manchen guten und vielbeneideten Schuß gethan hat, hat dieser Tage im Weiten-steiner Revier innerhalb einer Viertelstunde zwei Auerhähne geschossen. Herr T«ppei besitzt eine ganz besondere Fertigkeit, am Morgen alleren Damen aus dem Wege zu gehen. An der Kerberge für deutsche Dienstmädchen in Warburg, Tegethoffstraße 44, (nächst dem Bahnhose) finden brave deutsche Dienstmädchen kostenfreie Unterkunft und unentgeltliche Stellen-Vermittlung. Südmark-Frauen- und Mävchen-Ort«-gruppe in Marburg. Aus dem Vadmannsdorfer Fhak. Die „Südfttlrifche Post", daS bekannte clerikal-jesuitische Hetzblatt, da« leider in deutscher Sprache winoische Propaganda verfolgt, dem nichts an Ehre und An-sehen von Personen in öffentlicher Stellung gelegen ist. wenn sie deutschen Charakter« sind (siehe letzten Preßprozeß) — diese« Blatt erfrecht sich durch «inen ganz gemeinen Schreiber eine Anstalt (deutsche Schule m Lichienwald) zu beleivigen, die amtlich als die beste de« ganzen Ranner Bezirke« qualifi» eiert wurde. „Mißgebunenbruianstalt" ist der Ausdruck. »Edel sei der Mensch" — auch in seiner Schreidwtist, doch gemein ist der Windling. Jeder rechtlich denkende Mensch und auch der vernünftige Slovene, dem noch nicht die GeisteSsakel erloschen ist, hat sein abfällige» Urtheil über die unverschämten Aeußerungen der „Südsteirischen Post" und ihres fraglich ehrenhaften BerichierS gefällt. — Bei meiner Anwesenheit in Lichtenwald 1892 fand ich zur Begründung meiner solgenden Ausführungen, daß die beiden Herren, die an der deutschen Schule wirken, geistig weitaus überlegen sind den beiden Hetzaposteln, mög' nun der eine heißen „KaSperl der Kleine", der andere „Joo der Große". „Kasperl der Kleine- hatte ja die löbliche Aufgabe über-nommen, die deutsche Schule zugrunde zu richten und „Jvo der Große" sollte sein Gehilfe dazu sein. Auch Julchen, das schöne, konnte die deutsche Schule bis jetzt nicht in die Save stürzen, weil ihm immer noch der letzte Kreuzer zur Million sehlt! — Armes Julchen! Doch die allzu schönen Zukunstspläne scheiterten und auch da« bekannte provocirend« „svet in sret' konnte den Segen de« Himmel« nicht herabbeschwören. — Wenn man nun fort» während in der „Südsteirischen Post" lie«t: Drama: „Sturz au« schwindelnder Höht", so braucht man ktin Dramatiker und auch kein Prophet zu sein, un, sagen zu können, daß wohl in Kürze auch der letzte Act de« windischen Trauerspiele«: „Sturz aus schwindelhaster Höhe" zum Abschlüsse gelangen bürste. Gottlob, keinem Deutsche wird darum ein Haar ergrauen, noch ein Zahn wehe thun. — Zur Charakteristik der Hauptpersonen de« Dramas sei nur erwähnt, daß die einen ReißauS genommen haben, und ihr einziger Vertreter nicht» weiter be-fitzt als die nöthige Leibwäsche und eine goldene Uhr, di« schon so manchesmal gepfändet, sogar auch öffentlich auf dem Jahrmärkte preiSgeboten wurde. Francek VerSec, denkst du daran! Beherziget ihr guten Slovenci, da ja eure Hochburg im Vorjahr fiel, das alte, wahre, deutsche Sprichwort: Jeder kehre vor seiner Thür; und sagt euch und euren Kindern immer und immer wieder: „Ehrlich wähn am längsten!" Jahr- und ?? ich Märkte in Steiermark. 8t m 28. April: Graz, Stechviehmarkt nächst dem Schlachthausc. — Gamlitz, Jahr- und Biehmarkt. >— Pettau, Wochenmarkt. — A m 29. April: Graz. Getreide-, Heu- und Strohmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Rann, Schweinemarkt. — A m 30. April: Maria in der Wüste (Rottenberg), Bez. Marburg, Jahrmarkt. — A m 1. Mai: Anger, Bez. Blrkseld, Biehmarkt. — Heiligen drei König, W.-B., Bez. St. Leonhard, Biehmarkt. — Feldbach, Jahr» und Biehmarkt. — St. Filipp bei Weratsche, Bezirk Drachenburg, Jahr- und Biehmarkt. — Hohenmauthen, Bez. Mahrcnberg, Jahr- und Viehmarkt. — Jrdning, Jahr- und Viehmarkt. — Judenburg, Jahr- und Rinder-markt. — Landl. Bez. St. Gallen, Jahrmarkt. — Laufen, Bez. Oberburg, Jahr- und Biehmarkt. — Mooskirchen, Bez. Boiisberg, Jahr- und Virhmarkt. — Oberwölz, Jahr- und Biehmarkt. — PischelSdorf, Bez. Gleiidors, Jahr- und Biehmarkt. — Ponigl, Bez. St. Marein, Biehmarkt. — Stadl, Bez. Muraii, Jahr- und Biehmarkt. — Trifail, Bez. Tüfser, Jahr- und Vieh-markt. — Wöllan, Bez. Schönstein, Jahr- und Vieh-markt. — Marburg, Biehmarkt. — Leibnih, Jahrmarkt. — A m 2. Mai: Burgau, Bez. Fürstenfeld, Krä-mermarkt. — Eilli, Pferde- und Schlachtviehmarkt. — Radkersburg. MonatS-Biehmarkt. — A m 3. Mai: Graz, Getreide-, Heu- und Strvhmarkt am GrieS-, Holzmarkt am Dietrichsteinplatze. — Breitenfcld, Bez. Feldbach, Jahrmarkt. »» Deutsch-Fcistritz, Bez. Frohn-leiten, Jahrmarkt. — Gleisdorf. Jahr- und Biehmarkt. — Hitzendorf, Bez. Umgebung Graz, Jahrmarkt. — Leutschach, Bez. ArnselS, Kleinviehmarkt. — Modriach, Bez. BoitSberg, Jahr- und Viehmarkt. — Oeblani, Bez. Gröbming, Jahrmarkt. — St. Peter am KammerS-berg, Bez. Oberwölz. Jahr- und Viehmarkt. — Pettau, Pferde- und Schlachtviehmarkt. — Vorau, Jahrmarkt. — Vordernberg, Jahr- und Viehmarkt. — Zellnitz, Bez. Marburg, Biehmarkt. — A m 4. Mai: Graz, Pferde- und Hornviehmarkt nächst dem Schlachthause. — Hustn, Bez. Hartberg, Jahr- und Biehmarkt. — Birk-seld, Jahrmarkt. — St. Georgen, Bez. Cilli, Jahr-und Bichmarkt. — Großhart, Bez. Hartberg, Jahr« und Biehmarkt. — Groß Florian, Bez. DeuIsch-LandS-berg, Jahr- und Biehmarkt. — Groß Stübing, Bez. Frohnleiten, Krämermarkt. — Kirchberg an der Raab, Bez Feldbach, Krämermarkt. — Leobe-i, Jahrmarkt. — Rann, Bez. Pettau, Schweinemarkt. — RiegerSburg, Bez. Felvbach, Jahr- und Biehmarkt. — Rottenmann, Jahr- und Biehmarkt. — Schöder, Bez Murau, Jahr-und Biehmarkt. — Straden, Bez. Mureck, Jahr- und Biehmarkt. — Stübinggraben, Bez. Frohnleiten, Krä-mermarkt. — Bidem, Bez. Rann, Biehmarkt. — Waldbach, Bez. Borau, Jahrmarkt. — Wind.-Feistritz, Jahr- und Biehmarkr. Hin« österreichische Specialität. Magenleidenden empfiehlt sich der Gebrauch der echten „Moll'S Seidlitz-Pulver" als eines altbewährten Hausmittels von den Magen kräftigender und die Verdauungsthätigkeit nach-haltig steigernder Wirkung. Eine Schachtel 1 fl. Täglicher Versandt gegen Post-Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. und k. Hoflieferant, Wien, Tuchlauben 9. In den Apotheken der Provinz verlange man ausdrücklich M o l l'S Präparat mit dessen Schutzmarke und Unter-schrift. 3452-5-102 Aufruf! Seit vielen Jahren schon macht sich in Cilli während de« Sommer« der Mangel eine« geselligen VereinigungSpunkie« fühlbar. Der herrliche Stadt-park, diese Zierde unserer Sannstadt, wird von der heimischen Bevölkerung zwar gerne ausgesucht, aber den Fremden fehlt heinahe jede Gelegenheit, fröhliche Geselligkeit mit den Annehmlichkeiten des Sommerausenthalte« in Cilli zu verbinden. Meh-rerr Anhänger de« sich immer allgemeiner einbür-gernden Lawn-Tenni«-Spiele« haben nun den Plan gefaßt, diesem Spiele auch in Cilli Eingang zu verschaffen und tragen sich mit dem Gedanken, einen Lawn-TenniS'Club zu gründtn. Da die Zeit drängt und der Sommer auSgiebig ausgenützt werden soll, werden alle jene, die diesem Plane beistimmen und sich an der beab-sichtigien Gründung betheiligen wollen, hiermit ein-geladen, sich M o n t a g, den 24. d. M., 6 Uhr nachmittag«, zu einer Besprechung im Hotel Erz-herzog Johann (kleine« Zimmer link« vom Ein« gange) einfinden zu wollen. Cilli. am 22. April 1899. Z>er vorbereitend« Ausschuß. Landwirtyschast. Hin deutsches Alatt über den Höstva» Aerein für Wittetsteiermark. I» Frankfurt a./O. erscheint an jedem Sonntage „Der praktische Rathgeber im Obst- und Gartenbau", ein sehr verbreitete« Blatt, welche« in den betreffenden Kreisen gern gelesen wird. Die Nummer vom 16. d. M. dieser Zeitung bespricht in einem Artikel: .Hebung de« Obstbaue«" die Obstbauverhälmiss« in Sieiermark. Unter anderen heißt'e«: «Steiermark ist bekannntlich das Land, welche« di« größten Mengen von gewöhnlichem Marktobst nach Deutschland einführt. Die gute Obsternte in Steiermark war im verflossenen Jahre auch hauptsächlich daran schuld, daß wir troy unserer sehr mäßigen Ernte schlechte Preise hatten. Wir Odstzüchier in Deutschland haben also dringende Veranlassung, die steirischen Odstbauoerhältnisse ein-gehend zu beachien. Es besteht in Graz ein sehr rühriger Obstbau« verein sür Mittesteiermark. Tiefer Verein versandt« jetzt über da« Vereinsjahr 1898 seinen J^hre«be-richt, der sehr lesen«- und beachten«-werth ist für alle, die sich mit erwerb-bringendem Obstbau befassen. In Deutschland besitz n wir nur zum Th'il ähnliche Einrichtungen (ObstverwenhungSstelle) in der Centralstelle für Ostverwerthung in Frankfurt a./M. und in den VerwerlhungSitellen in Berlin, Stettin und im Großherzagthum Hessen. Ein Jahre«-bericht, wie der vom Obstbauvereine für Mittel-steiermark, wird von keiner unserer deutschen Stellen herausgegeben." Henneberi r«« 45 kr. bi» fl. 14'6ä per ich!, nenn »irtft meinen nabrtTfn lx,og<» — Ich«,?,. axjjffSb farti», — in tot m>is«»ftk» «cwedeil. Karde» »n» £ tifmfc. ' l n Private sono- «tu steiler-fte! ini Muster umgehend. mso—n G. Htniiebrra^Lciden-Fabriktli Zürich. ßaxlehw Bitterwasser ,,Huny^oi Jänos" Ais das bes^lmerkannt und bewährt. Mebj^aKmOO Gutachten hervorragender AerzU. illustrierte Sontags Zeitung für Oesterreichs Krauen (Herausgiber Walther Sratz. Wien 111/2). Wieder liegen zwei Heftc dieser beliebten Familien-Zeitschrift vor un», die an geschmackvoller Ausstattung, dem reichen Lesestoff und den prächtigen Abbildungen von keiner unserer illuftrirten Zeitungen überboten wird. So bringen die Hefte und 29 armer den Fortsetzungen der beiden spannenden Romane: »Die Regiment»-tante" von Natali von Eschstruth und „Schwankende Herzen" von Maria» Crarvford eine Novelle »u* der rumänisch-deutschen Gesellschaft: „Die Herzeiu^kadr-ille" von Anna Pawliezek; „Lady Jriß^ ei»« Novelle der Gräfin BaUestrem, reich illustrierte Au^ge über japa» nische» Frauenleben und über pii trrodcutschcn lichter Fritz Reuter, weiter» Aufsätze uker Beziehung. kleinere Plaudereien und viele» andere. Außer diesen reiche« Inhalt finden wir noch vier Beilagen und zwar eine überau« reichhaltige Modenzeitung mit 40 Abbildungen, eine Handarbeitzeitung mir reizenden Mustern, eine Ge-dichtsbeilage und praktische Mittheilungen für Such« und HauS. Trotz dieser Reichhaltigkeit kostet die Illustrirte Sonntag» Zeitung mit allen Beilagen nur fl. 163 viertteljährlich bei Franco Zustellung. Probenummern versendet der Herausgeber auf Verlangen gratis und franeo. Curanstalt Sauerbrunn Radein in Bad Radein. Steiermark, Post-, Telegraf-und\ Eisenbahnstation. -• 1 -»-» .\Hanptquellis ,Radeiner Sauier-HUHU 11. |>rnnn*,J>f usuelle u.4 Kiicn Eisenbäder, Sauet-m . , —t 1 brunnbäder, Hv^ro- Trink- u. Badecur: zelle, Massage, tefif und Molkencaren. bin End* September. gesund. Luft rein u. ütnuü- | lenweit keine Fabriken. Rogner von Gu»enrihal, I OperaVnr.ernerit. Assistent (Wiien) Saison:» Klima: ff u3 Curarzt: <& Radeiner Sauerbrunn. •Lithl i entll n-Qaelle. Keine der' lt auch nur halbsoiriel Gehaltreichste Natron- sogenannten Lithionqaellen l.ll hlo» wie der Radeiner Sauerbrunn. \ Unübertfoffen an Heilwirkii^p e»*en (iichht-, Blasen*, Nieren-. Magenleiden und Katarrhe oder Athmunarsorgane. Enormer Uehalt an natürlic Prachtvolles Moaitseax. 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Aber als sie nun in das Zimmer ihres Vaters tritt, als seine kalten, graublauen Augen sich forschend auf sie richten, da sinkt ihr der Muth, und das Ver-trauen auf die Wirkungsfähigkeit ihrer Bitten und Be-theuerungen weicht einer dumpfen Hoffnungslosigkeit. Die Stirn des im Zimmer mit heftigen Schritten Auf- und Abwandelnden ist finster gerunzelt, feine starken, großen, gelblichen Zähne nagen an dem dicken, grauen Schnurrbart Hat er Aerger und Verdruß gehabt? fragt sie sich mit geheimem Bangen. Und nun rafft sie sich doch mit gewaltiger Willens-«nstrengung auf und thut ein paar Schritte auf den Vater zu, der erstaunt aufblickt. Dicht vor ihm an-gekommen, stürzt sie in ihre Knie und erhebt flehentlich die gefalteten Hände zu ihm empor. Ihr Gemüthszu-stand hindert sie, mehr als die Worte: „Papa, lieber Papa!" über die Lippen zu bringen. Er nähert sich ihr rasch, hebt sie unwillig empor und läßt sie in einen Sessel gleiten. „Ich bitte Dich, laß das!" sagt er in einem nicht eben aufmunterndem Ton. „Du weißt, ich liebe der-gleichen sentimentale Scenen nicht." Er blickt eine Weile schweigend auf sie herab und fährt dann fort: „Solltest Du übrigens beabsichtigen, aus die Be> Werbung jenes Herrn Tann - Tannhof zurückzukommen, so laß Dir gesagt sein, daß mein Entschluß in dieser Hinsicht unabänderlich ist, wie ich denn überhaupt nicht meine wohlerwogenen und wohlbegründeten Ent» Die Iran des Dichters. Roman von Arthur Zapp. Nachdruck verbale». schließungen von gestern auf heute zu verändern. Von Dir aber erwarte ich, daß Du endlich Vernunft annehmen und zur besseren Einsicht gelangen wirft." Elfe verharrt noch immer in ihrer Lautlosigkeit. Die in seiner bestimmten, entschiedenen Weise abgegebene Erklärung ihres Vaters hat ihr den letzten Rest von Hoffnung genommen. Der Fabrikant ist ein paarmal im Zimmer auf» und abgegangen. Jetzt bleibt er wieder vor feiner Tochter stehen und sagt, diesmal mit einer weicheren Klang-färbung in seiner Stimme: „Du wirst es mir später einmal Dank wissen, wenn Du selbst erst mehr Lebenserfahrung gewonnen haben wirst. ES wäre ja der helle Wahnsinn, wollte ich zu» geben — — Nein, nein," unterbricht er sich selbst und bewegt den Kopf energisch, „davon kann ernsthaft gar nicht die Rede sein! Jedes weitere Wort ist überflüssig.". Und mit diesen wieder lauter und in schnellerem Tempo hervorgestoßenen Worten verläßt er das Zimmer. Elfe bleibt, unfähig sich zu erheben, noch eine ganze Weile wie betäubt in ihrem Sessel. Die Gewißheit, daß sie auf gütlichem Wege nie ihres Vaters Einwil-ligung zur Verbindung mit dem Geliebten erlangen wird, scheint sie völlig darniederzuschmetten. Und nun will sie sich sammeln, über ihre Lage nachdenken. Schon ist sie im Begriff sich zu erheben, um sich in die Einsamkeit ihres Zimmers zu flüchten, als die Thür aufgerissen wird und Frau Barkow, ganz erhitzt und aufgeregt, hereintritt. „Elfe, UnglückSkind, mußtest Du gerade heute Papas Zorn erregen!" sprudelt sie in voller Aufregung hervor: „Gerade heute, wo er ohnedies ärgerlich und verdrießlich genug ist!" Und nachdem sie sich eine kleine Pause gegönnt, sährt sie in leiserem, vertraulichem Ton sort: „Seine Reise hat nicht den erwünschten Erfolg ge-habt. Er ist außer sich; es bleibt ihm nichts übrig. 2 als sich wegen der gewünschten Kapitalseinlage an Bütow zu wenden — selbst den ersten Schritt zu thun. Möglich, daß bei dieser Gelegenheit Bütow sich erklärt. Papa meint, er würde es schon längst gethan haben, wenn Du Dich nicht so abstoßend gegen ihn benommen hättest. Du hättest Papa viele Sorgen und Verdrießlichkeiten ersparen können. Er ist aber auch sehr ärgerlich auf Dich und erwartet mit aller Bestimmtbeit von Dir, daß Du seinen Wünschen und Plänen keinen weitere» Wider« stand entgegensetzen wirst." Else sühlt sehr wohl, daß diese Worte im Auftrage ihres Vaters zu ihr gesprochen sind. Er, der uner-bittlich strenge Vater, der seiner Autorität etwas zu vergeben glauben würde, ließe er sich einem seiner Kinder gegenüber zu einer Bitte herab, appelliert, wenn auch auf indirektem Wege, an ihre Hilfe! Mein Gott, was soll sie thu»? Der ihr anerzogene, zur Gewohnheit gewordene, bedingungslose Gehoisam, der unwillkürlich in ihr sich regende Respekt vor dem Willen des Vaters kämpft mit dem in ihrem Herzen für Edgar lebenden Gesühl. Im ungestümen Ausbruch ihrer rathlosen Ver-zweiflung wirst sie sich der Mutter an die Brust: „O Mama, liebste, beste Mama, ich kaun es nicht! Hilf mir, rette mich!" Dieser Hilfruf ihres Kindes macht einen beweglichen Eindruck auf das von Natur weiche Gemüth der charakter-schwachen Frau. Sie fährt der Schluchzenden mit lieb-kosender Hand über das nasse Antlitz und hat Mühe, ihre eigenen, hervorquellenden Thränen zurückzuhalten. „Liebst Du den Andern denn gar so sehr?" fragt sie mit zitternder Stimme. „Ach, Mama, ich liebe ihn »ichr als mein Leben!" „Nun, nun —" sie streichelt Elses reiches Haar — „so sagen wir alle einmal. Aber wir sterben nicht, wenn wir nachher doch verzichten müssen. Glaube mir, die Wenigsten von uns erleben es, daß sich die Illusionen ihrer schwärmerischen Mädchenjahre erfüllen. Wir sind nun einmal dazu geboren, uns zu fügen und zu dulden." Trotz ihres Schmerzes horcht Else bei diesen Worten hoch aus. Spricht die Mutter nach eigenen Erfahrungen, auS eigenen Gefühlen heraus? Oder sind das nur all-gemeine Trostreden? Ihre besten Empfindungen bäumen sich gegen diese Lehre der Resignation auf. Sie fühlt, daß in ihr mehr von den. Blute des Vaters, als von dem der schwachen, unselbstständigen, fügsamen Mutter ist. die nicht wagt, einen eigenen Willen zu haben, freilich, sie fühlt jetzt auch ebenso deutlich, daß sie von der Mutter keinen Rath und noch weniger eine thatkräftige Unterstützung zu gewärtigen hat. U«d in dieser Erkenntnis macht sie sich aus den Armen der Mutter los und eilt in ihr Zimmer hinauf. Hier erwartet Meta sie in sichtlicher Ungeduld. Sie stürzt der Eintretenden sogleich entgegen. „Was ist, Else?" Else kämpft gegen die sie überkommende Weichheit an und antwortet mit schleppender, klangloser Stimme: „Alles ist auS. Papa will mit Bütow sprechen — Mama räth mir, oiich zu fügen —" „Und Du?" .Ich?" Es zuckt ein paarmal fchmerzlich in Elses Mienen, und dann ruft sie heftig und in leidenschaftlicher Auf-wallung: „Ich kann nicht, ich will nicht!" Und hastig, mit der Lebhaftigkeit einer Fiebernden: „Ich bitte Dich, ich beschwöre Dich, liebe Meta, suche Edgar auf und sage oder schreibe ihm —" sie greift sich mit beiden Händen an die schmerzende Llirn: „ich selbst bin unfähig dazu — sage ihm. daß ich be-reit bin. ihm zu folgen, wann und wohin er will!" Ein blitzartiges Aufleuchten geht über Metas Ge-ficht und aus ihrer Stimme klingt ein unterdrückter Jubelton heraus: „Ich gehe — ich fliege. Verlag Dich ganz auf mich!" V. ES ist in der elften Abendstunde des nächsten TageS. Herr Barkow legt die Zeitung auf den Tisch, erhebt sich und giebt damit das Zeichen zum Ausbruch. Else tritt niit niedergeschlagenen Augen an den Vater heran und bietet ihm zum Gutenachtkuß den Mund. Sie ist bleich bis in die Lippen. Als sie sich darauf zur Mutter wendet, geht eine sichtbare Veränderung mit ihr vor. Ihre Augen zeigen eine» eigenthümlichen, fruchten Glanz, und sie schluckt uud würgt, als stecke ihr etwas im Halse. Mit leidenschaftlicher Heftigkeit umarmt sie die Mutter, so daß diese erstaunt ausblickt. „Sei vernünftig, Else," sagt sie ihr leise inS Ohr, die Gemüthsbewegung der Letzteren von ihrer gestrigen Unterredung ableitend. „Macht Dir und uns keinen unnützen Aerger! Morgen erwarten wir Herrn Bütows Besuch." Aus Else üben dies« Worte eine wunderbar de-ruhigende Wirkung auS. Sie richtet sich mit einem energischen Ruck auf und verläßt, von Meta gefolgt, das Zimmer. Während sie die Treppen hinauf steigen, wird kein Wort zwischen ihnen gewechselt. Oben aber wirft sich Elfe der Cousine an die Brust und sammelt schmerzbewegt: „O Meta, Meta, ich kann's nicht, ich bringe eS nicht übers Herz!" Die Angeredete aber macht sich ziemlich unsanft aus der Umarmung los und entgegnet in hartem Toin: 3 „Sei sein Kind! Du kannst jetzt nicht mehr zu-rück. Was soll Edgar von Dir denken? Komm! Wir haben keine Mnutte zu verlieren.- Damit wendet sie sich rasch zu dem an der Längs «and stehende» Kleiderschrank, holt einen kleinen Hand-kosser ans demselben hervor und füllt ihn mit Kleidungsstücken und Wäsche. Dann hilft sie der Cousine in Ihren langen, warmen Wintermantel hinein und reicht ihr Hut und Handschuhe. Sie selbst schlingt ein Tuch im Kopf und Schultern. Diese Vorbereitungen haben etwa eine halbe Stunde in Anspruch genommen. Leise öffnet j tzt Meta die etubenthür, tritt auf den Korridor hinaus und lauscht mit angehaltenem Athem zu dein unteren Stockwerk hinab. „Komm — es ist alles ruhig!" flüsterte sie in scharfen Zischlauten zurück. Clse folgt ihr, doch schon nach wenigen Minuten «acht sie plötzlich hastig Kehrt. „WaS hast Du denn? So komm doch!" zischelt Meta Aber die Angeredete achtet nicht darauf; schon ist sie in das Schlafzimmer der Brüder eingetreten, das dem ihrigen gegenüber liegt. Sie eilt an das Bett des jüngeren und sinkt erschüttert an dem Bettrand nieder. Durch die breiten, faltigen Gardine» dringt der Mondschein nur gedämpft herein, aber ihre fieberhaft aufgeregte Phantasie malt ihr das Antlitz des Bruders in greifbarer Deutlichkeit: die weichen, den ihrigen so Änlichen Züge, die freundlichen, treuherzigen, blauen lugen Von jeher ist er ihr Liebling gewefeD der Gefällige, allezeit Dienstbereite! Sie kann sich nicht tesinncn, daß er ihr jemals etwas verweigert hat. Und nun soll sie ihn, wer weiß wie lauge, nicht wiedersehen, Unterhaltendes. Heiteres etc Ins Album. Und doch, wiewohl sie Leiden, Allzeit zum Lohne giebt. Nie mag von Liebe scheiden, Wer einmal recht geliebt. * WaS Euch nicht angehört, Müsset ihr meiden: Wa» Euch da« Innre stört, Dürft ihr nicht leiden. * Fühl dich nicht von kleinlichem Tadel Ungeberdig beleidigt; , Groß ist nicht, wer gegen die Nadel Mit dem Schwert sich vertheidigt. * Gesteh' dir'« selbst, hast du gefehlt: Füg' nicht, wen» Einsicht kam, Zum falschen Weg, den du gewählt, Auch noch die falsche Scham! Wer Wahrheit will, darf nicht die Stimmen zählen. ♦ Ich glaube, daß e« kein Bündniß giebt. Bei dem so schnell die Freude endigt, Al« wenn man sich ohne Verstand verliebt, Oder sich ohne Liebe verständigt. Ein unglueklicker Brautwerber. Im Jahre ISIS wurde der Marquis von Ceralbo an verschiedene Höfe gesandt, um für seinen Herrn. Ferdinand VII., eine neue Gemahlin zu suchen, und so reiste er auch nach Turin, denn in einem alten StaaiSkalender hatte er gelesen, daß der König Victor Emanuel eine Tochter, die Prinzessin Beatrix, besitze. Im Vertrauen daraus warb er in aller Form bei dem König für seinen Gebieter um die Hand der Prinzessin. Der König war darüber nicht wenig erstaunt. „Ich fühle mich sehr geschmeichelt," gab er endlich lachend zur Antwort; „hätte ich die Absicht Seiner katholischen Majestät trüber gekannt, so würde ich über meine Tochter nicht schon zu Gunsten des Herzogs von Moden« verfügt haben, mit dem sie seit sieben Jahren verheiratet ist." — Vermuthlich hat Ferdinand von dem großen Verstoße seine« Brautwerber« nie etwas erfahren oder doch demselben gern verziehen, al« er ihm die liebenswürdige Prinzessin, die Nichte de« König« Friedrich August von Sachsen, zuführte. _ Das Anwelken der zum Treiben bestimmten Frühkartoffeln wird be-sonder« bei den Pariser Gemüsegärtnern al« sehr zweckmäßig geschäyr. Man legt dort die sorgfältig sortierten Taalkartoffeln auf Horden nebeneinander und bringt diese in einen trockenen Raum, der fortwährend unter leichtem Luftzug steht. Die Kartoffeln welken zusammen und bilden kleine gesund« Keime. Später trägt man die Horden gleich an die Pslanzenbee!« zum Setzen. Auch sür die Späikartosfeln ist diese« Ver-fahren anzuralhen. Die Erträge sollen bei derart vorbereiteten Saatknollen bedeutend größer sein. Bei Augenentzündung der Thiere durch die Anwesenheit fremder Kürpen zwi-schen dem Augapsel und dem Lide ist zu-nächst deren Entfernung nothwendig, was am besten mittelst eine« in Oel getauchten Pinsels geschieht. Dann mache man kalte Umschläge, die sehr häusig zu wechseln sind, aus das kranke Auge, bei Verletzung der durchsichtigen Hornhaut verwende man zur Bereitung der Umschläge eine zehnprocen-tige Lösung von schwefelsaurem Zink in kaltem Wasser. Das Blutstillen mitMpinnweben ist eine veraltete Sitte, die immer noch nicht ganz überwunden ist. Man kann sehr leicht durch Anwendung der Spinn-weben eine sehr gefährliche Blutvergiftung bekommen. Etwa« Eisenchloridwatte stillt schnell und sicher jede Bwtunz und sollte neben Karbolwasier in keinem Haushalte fehlen. Kochsalz als Heilmittel. Am häufigsten und mit nicht zu leugnendem Elfolg wird e« vom Volk bei Krankheiten de« Holfes und bei trockenem Husten an-gewendet. Nimmt man einen Eßlöffel voll reinen Kochsalze«, löst dasselbe in einem Glase voll Wasser aus und gurgelt man mit dieser Lösung dreimal des Tages, d. h. vor jeder Hauptmahlzeit, so wird man von Halskrankhciten verschont werden. Bei Hai«-entzündung leichterer Art gurgelt man mit schwächeren Lösungen öfters. Wie wohl, thuend und heilsam da« Einziehen von salzwasser ist, haben schon Tausende er-fahren. Um den Fußboden schön weiß zu scheuern, scheu« man nicht mit Seise, sondern mit einem Theil ungelöschtem Kali und drei Theilen Sand. In dies« Mischung wird die nasse Putzbürste getaucht. Diese Weise, zu reinigen, stellt sich billiger al« die mit Seife und benimmt allen Schmutz, tödt«t vorkommend« Jas«tlen und macht sehr rein und weiß. Der Fußboden muß aber mit reinem Wasser nachgespült werden. Sind Fettflecke mit zu entfernen, so bedeckt man diese mit Thonerde, die zuvor mit heißem Wasser angeleuchtet ist und läßt sie einen Tag daraus, «he man, w e be« schrieb«», scheuert. Bei Hautverbrennungeu ist doppel-kohlensaure« Natron ein gute« Mitteln Man streut es aus die verdranme Steile dick auf, legt Berbandwatte darüber und be-festigt diese mit einer Linde. lkhampignon« in Essig, öenöthigt werden Nelken, Pfeffer, Lorbeerblätter» j Tragon. Ingwer und Weinessig. Man putze die Pilze und wasche sie schnell, damit sie nicht zu viel Wasser auinehmen, und trockne sie mit einem Tuch« ab. Unterdes koche man Weinessig mit dem Gewürz, lasse die Champignons darin einmal auf-kochen, lege sie in Gläser, koche den Essig noch etwas und gieße ihn kalt darüber. Nach vierzehn Tagen koche man den Essig noch etwas ein und gieß« ihn lall darüber. Falsche Scham. Madame: „Minna, was sehe ich? Sie haben mein Ballkleid zum Droschkenkutscher-Ball angezogen! so eine Unverschämtheit ist mir noch nicht vorgekommen! Haben Sie sich denn gar nicht geschämt?" — Köchin: „Zta, ob ich mich geschämt hab'! Mein Johann hat gesagt, wen» ich noch einmal in so nein unanständigen Auszug käm', wär'n wir geschiedene Leut'." Unbewußte Grobheit. „Sie kommen doch zu unserem Kränzchen morgen adeirid«?" — »Will sehen. Da muß man sich «wohl sehr schön machen?" — „Ach nein, loimrae» Sie nur, wie Sie sind." Schnell«r S-i o CD (/) CD T5 C S t-=5 in tfiebers.Wochcnbettkrankheiten3K7 Klndersterblichkeit 626. 889. Kindersegen zu viel vermeiden 351 379. Kinder'cgen. zu wenig (Kinderlosigkeit) 379—385 lf)04 Kinder, ungezogene 373. Kinder. gewShnlicheS Unwohlsein d«rs.619. LungenbiiiSchenenveiterung 899 Kinder, heistgeliebte, lasse» ^lier» lieber sterben. nlS das; sie die Medezinamven« dung anigeben und sich der Ratnrheil-künde z»»>enden 27!>. Kinderlähmung 681. Kinder, neugeborene. Berhaltungsmast-regeln 413. 889. Kinder und Züuglinge, Winke zum Wohle derselben 41«. Kinder bleiche und kranke 1058 Kinderernährung, Ernährung de» Aiug-iLiing? nebst Abbildung 899 41 lingS 408—410 L ungenauSweitung 899. LnngenblSSchenverengerung 901 Lnngenblutader i Lungen schiaga den 135. Lungenb!uiübersüllung 902. Lungenb!>ttungeu 902. (>88. Luugenemp!n>se» 899 904 689 Lungenentzündung 904—910. Lungeneinzündung Im Wochenbett 403. Lungenentzündung der Kinder Llingenginnnastit i. Atemgymnastik 38. Lnngenkatarrh 910 912 Lungenleiden, veraltetes 849, Lungenmagennerv 430. Lungenpulsader 135 136 Lungenschi ag 1293 710 Lungenschwindsucht (Tuberkulose) »14. Lungenipitzeuentziindung 904. Lungenslärker mit Abbildung 42. Magen mit Abbildung 177 Magen, kranler schlechte Verdauung Magen, llebcrllldung desselben 153 !Magen, verdorbener 737. Magcnblutungen 1. Blutsturz 142. iMagendouche 1(569. ^Magenentzündung 425926 Magengeschwür 928. 927. Magenkatarrh 425 912 Magen- und Tannkatarrh kleiner »nnder >56. Magenkramp! 927—933 Magenkranke 1109 Magenkrebs 854 934 978 Magenleiden 178 1294 Magenmund mit Abbildung 177. Magenreinigung 694. Mageuschmerz und Magenkrimps !»34 Magenumschlag mit Abbildung 1670. MagenverhSrtung 695 « K ■an «8 L "5 x "ü s Die uaturgemähe /teilweise ist die wirksamste bei Rheumatismus, laicht, /düstwel» tZschia»), Asthma. .Hämorrk'"" " Bleichsucht, tSelbsncht und Medi;insicchtum, bei allen ^raueitkrankhelten und Wochenbetlkrankheiten. « «c&tll Wassersucht. Zuckerkrankheit, GcschleMtskrankheiten, bei Hautkrankheiten. wie flechten —H ^ heiteu, sowie allen Magen-, Tarm, Nieren-, Her;- und ^eberleidei^it. .s-^ "" aioS SUV mssy.'l \v\vM T ■. ~----i~'ir'(tt OOt.Ut|y04<» 4?« u-jtpvT uoa V,u-V SA N-qoy '»v» 'l"z,vy i^4d« \s "v n 'aqpUUQ nayltsg US«0ta»K Zjthlgll Mongiiauanie- ' ♦ «5 s W UIIJe, raaxurneiiDucir^pi ist in allen Kreisen sehr beliebt, selbst hohe und höchste Personen besitzen dasselbe, u. a.: Bruii und Bauch»tlen«r>anr - Ihre Majestät die Kaiserin von Deutschland IH^MIajestä^ie^ichiserit^sriedri«^ Kaiserl^tgi^&ohei^JJrin^efj^r^ Saiserl^gl^Hohei^vriuzc^^oha»^t»cor^^ Le. Höuigl. X>ohcit der «rotzherzog van Vaden Se. Söuigl. Hoheit der Herzog von »achsen-Voburg-ttoth« Se^Wa^esta^derSoni^>o»^achsen Se^Kßl^S»hei^e^»rokherz»^^^1tccklenbi^-Sch^ Ge^Durchlauch^e^ieichstlau^ter^Vür^H^ Se. Hoheit der Herzog von Lachsen-Altenburg Ge. Majestät der König von Württemberg ließ dem BersaG« mitteilen, daß er das ihm übersandte Buch init Interesse eingesehen h«t. : > ■ in Sueitzpicher CbfKiiUdiliflfT Aerztliche Gutachten und Dankschreiben. Schnurbrustfl tu» ta 1 Oberstabsarzt Dr. in ed. iiatt schreibt: Geehrter Herr Bilz! Ich halte Ihr Buch „DaS neue Naturheilversahren- sür das beste Wert über Naturheilkunde und empfehle es alS das vollkommenste. Die Ausstattung ist prachtvoll und ziveckmäßig und dürste den weitgehendsten Anforderungen entsprechen Wir be-sitzen kein Werk, ivelches die Erkrankungen so erschöpfend gehandelt und tn welchem ina» sich iür alle Krankheit»-fälle Rat holen kann. Der Text ist sür jedermann leicht verständlich und die speciellen Kurvorschriften >eh> fach-gemäß. DaS Buch sollte tn keiner Familie fehlen, denn jeder kann sich in ollen Krankheiten orientieren und helfen. Natiirltche LeideSfar« Ich wünsche dem Werke die weiteste Verbreitung x. Dr. med. von ch»tthard schreibt: Geehrter Herr Bilz! Ihr sür jedermann bündig und faßlich mit außer-ordentlichem Fleiß und Sachkenntnis geschriebenes allseitiges Buch ..DaS neue Natur-Heilverfahren- ist ein wahre« praktisches Evangelium und 'ollte in keinem Hause fehlen. ES ist eine ivahie Geiundheits- und HauSbibel, ich selbst. s«U 45 Jahren praktischer Arzt >n beiden Hemisphären, bezeuge Ihnen meine höchste Anerkennung iür den Segen, »en Sie damit über die ganze Menschheit verbreiteten. Ihr Buch ist wert wie kein anderes tn alle lebenden Sprachen übersetzt zu werden. ES ist ein Meisterstück und hilft wie kein anderes einem so tiefgefühlten Bedürfnis der gesamten Menschheit ab. Ist eS erst in allen Sprachen erhältlich, so wird eS an Verbreitung die Bibel über, treffen. Auch Ihr Buch „Soziale Rejorm" ist ein sehr gelungenes und höchst ver. dienstvolle« Werk voll praktischer Wahrheiten und wohldurchdachter Vorschläge. Beid, Bücher haben einen sehr hohen praktischen Wert sür die ganze Menschheit und wünsch^ Ich denselben die größte Verbrettung und allgemeine Anerkennung. Dr. med. »on Kuttern, ZSie«, schreibt: Geehrter Herr Bilz! Ihr Buch „DaS neue Raturheilverfahren" bietet eine vollständige und leicht zugänzige Uebersicht üder die ganze Rawrheil-Bewegung. wie ich dieses bisher noch tn keinem andern populären Wert gesunden. Was mich in Ihrem Werk so sympathisch berührt hat. ist die leichte Auffindigkeit jeder Krankheit, sowie die lehrreichen Krankengeschichte« -c Ich wünsche daher Ihrem Buche im Jeterresfe der Naiurheilkunde noch viele neue Freunde it. _ e.rrt*iieftüe>««».«ch«« Universitätsprafessor Dr Wilhelm Oncken, 6iessen gegen tXrflopliint«». Utt an schwerer Lungenentzündung mit Nerv«nfi«brr und Ausschläoen Sxantematifcher Pneumo TyphuS), zu welchem Leiden später noch Herzbeutelentzündung hinzukam. Er schreib!: „Trotzdem mich 2 Aerzte (1 medizinischer Professor und 1 Doktor) täglich bis 7 mal besuchten, wurde mein «rankheitszustand immer bedenklicher, sodaß nach Aussage dieser Herrn, das Schlimmste zu befürchlen war. Durch diese Mißerfolge und besonders deshalb, weil die medizinische Behandlung eine so schlimme Wendung iHinzutreten von Herzbeutelentzündung) nicht hatte verhindern können, verlor ich daS Zutrauen zu derselben und wandte daS Naturheilverfahren an. durch das ich in drei Wochen vollständig hergestellt wurde. Seitdem bin ich ein treuer Anhänger dieser Heilmethode". Geehrter Herr Bilz! Bor i Iahren schaffte ich mir Ihr Buch ..DaS mue Naturheilverfahren" an, und da wir 5 Kinder besitzen und immer viel. • mit Kinderkrankheiten zu kämpfen hatten, so habe ich mich nun in allein »ach Ihrem Buch« gerichtet und Gott sei Tank, jetzt besitze ich gesunde und krS'tige Kinder. Ich habe nun zu Ihnen das größte Vertrauen. Berlin Loutse Gerfin Geehrter Herr Bilz! Ihr ausgezeichnetes Buch ist mir schon öfter ein Evangelium geworden. Habe mein Kind von Magen undTarmkatarrhund einer ander« hochgradigenKrantheit glücklich nach diefemHeil»ersahren geheilt. Ich spreche Ihnen meinen Dank aus für die Seg-nungen, die Sie durch Ihr Buch verbreiten. Neustadt i. Schi. Strittst. Lehrer. Geehrter Herr Bilz! Seit längerer Zeit habe ich das Wohl und Wehe meiner Familie von Ihrem Buche „Das neue Naturheilverfahren' ab-hiingig gemacht und kann Ihnen zu meiner Freude beriäiien, daß ivir fett genaue! Befolgung Ihrer Vorschriften gesund und glücklich sind, sodaß sich alle unsere Bekannten für Ihre Heilmethode erwärmten. Namentlich in der Behandlung unseres jetzt sieben Monate alten Sohnes hatten wir bis-her rechtes Glück, denn er ist prächtig gediehen, ob-gleich die junge Mutter infolge des starken Appetits des Kindes sehr angegriffen ist. Genehmigen Sie. hochgeehrter Herr, die Be» ficherung vollkommenster Hochachtung von Berlin 8.. Admiralstr. Hans «telbert Geehrter .Herr Bilz! Ihr Buch ..Da* < neue Naturheilverfahren" ist ein Juwel der leiden, den Menschheit. Ich und mein« Frau, sowie mein« 8») jährig« Mutter «rSanken demselben unseree völlige Heilung von schweren Krankheiten k. Hoch die Naturheilkunde! . Berlin. Elsasferstr. 27. H. Htedert Fabrikant r. IHutiirlabrriiluitg. [tra Kneippscher Knien»'; Herzog Wilhelm von Württemberg. Ich halt« «S für meine Pflicht, meine verwundeten Kameraden auf eine Heilweise aufmerksam zu machen, welche iicherer zur Genesung führt, als alle bisher bekannten und von Aerzten angewendeten Mittel. — Et»« Spitzkngel hatte mir das Schienbein dicht unter dem Knie durchbohrt. Bereit« 9 Monate wurde ich von de» berühmtes»«» Aerzten behandelt, und immer noch war keine Hoffnung vorhanden, mein B«in zu erhalten, daaege» ich an den Rand des Grabes gebracht. — In diesem Zustande wandte ich mich zu der NaMrheilmethabe, daich welche ich in 4 Monaten vollständig hergestellt wurde. Et wird mir eine Freude sein, meinen verwundeten Kameraden Auskunft über diese Kur zu erteilen, der ich meine vollständige «enelung verdanke K> VTss? T 5. & Kwhau« No.2 Kurhaus Bestellzettel Ä2SESE5HSHSHS2SaSaSH5HSHSHS2SHSHSe Unterzeichneter bestellt hiermit durch die Buchhandlung: Joses Dietl, Wien VII., Kaiserstrabe Nr. L6 l Bilz, „Neues Naturheilversahren", mil vielen bunten Tafeln und 6 zerlegbaren bunten Modellen ^Jubiläumsausgabe).......st. 7.'>0 iirgen Anzahlung von fl. l.7i> bei Lieferung und monatliche Teilzahlungen fl. 1.—. m j}j l VU». „Neues Naturheilversahren", ihocheleganter Einband mit Lederrücken) mir vielen bunten Tafeln u. 6 zerlegb. bunten Modelleu (Jubiläumsausgabe) fl. 9. gegen monatliche Teilzahlungen von fl. 1.50. Name: —................. ................................. Ort;------------- --------------------- -------------------------------------- Straße: ....................................................................... Das Richtgeivimlchte ist zu durchstreichen. Dieser Zettel ist auSzuschneiden und in Eouvert an ob. Firma einzuf. Für iedes gegen Teilzahlung verkaufte Exemplar w.rden 20 kr. Jnkassogebübr berechnet — Portospesen tiägt der Bestelle, Kuranstalt Schloss Lössnitz. — Sanatorium I. Ranges. nJ ............."} 3 »pprok. Anstalt-sUrrie. Herrliche Lftfre. Gilnsttee Kiirerfol«?e bei ra*t allen Krankheiten. Prospekte fret. ^S2gH525HSHS2S25SS2SHSHSHSHS2SHSHSBSasHSE^^ Tür Prämiirt Jubiläums-Ausstellung Wien 1898. "WF mm | e von welchen das Sanatorium viel besHcbt wird, li»d«n hier all* *l'u N Zu beziehen durch: JoSGf Oistlj VttchhlUldlttng, WiCII VILj Kaiserstrafte Nr 86. 650,000 Exempl. verkauft! C CD Oli c O) *> o c/) -«-» :CÖ fC » c CD T3 C D .ÖP 73 o *3 t- o CD +-> 00 CD T3 ff ö 'T t- s +-> t-OJ :3 O 3 CQ CD t- d-S 2000 Seiten Text mit Beigabe, 700 Abbildungen, wiele bunte Tafeln und 6 verschiedene, wollständig zerlegbare Modelle des menschlichen Korpers in bunt, Das Werk lehrt die gesamte Xatnr- und Wasserheilkuiide. Kneippkur, Massage, Heilwagnetisinus, Hypnotismus, Krankenpflege, Gesundheitspflege, | Heilgymnastik, Krankenkost etc. enthält ein Kapitel „Heilkräuter" mit farbigen Bildern und viele Kochrezepte etc. etc. Lü mit anzusehen, wie Eitern ihre kranken Kinder durch falsche Behandlungsweise oft unnötig leiden lassen, trotzdem heute die bewährte Naturheilmethode bei sofortigem Eingreifen stets baldige Heilung verbürgt. 3 .- n H x.S- S3 J — * e 9 E« X 0» 5 H :3S Z 02 «Ü Si£ •-B 0 £ o»3 W N • i 1 e V R XX PX » ü ■8 3 «M 'S« e"° £ ® 3 — XX i| 3-t £ C u * N V) ®3 §N "rä • x ° u« L« 31 Das Werk bringt für jede Krankheit genaue Kurvorschriften, tlir viele Krankheiten oft zwei und drei Behandlungsmethoden und behandelt in ausführlichster Weise Geschlechtsleiden, sowie Frauen- n. Kinderkrankheiten. ix ® ■? H tm .ü ft | Es ist traurig, Verfasser v. Bilz, „Neues Naturheilverfahren" u. Begitzor rtpr Bilsrsehen Nahirheilftrstalt, Preaden-Radebeul dass es viele Eltern nicht einmal der Mühe wert halten, sich um das grösste irdische Gut, um ihre und ihrer Kinder Gesundheit zu bekümmern und diese zu erhalten suchen. Dieses prämiierte Gesundheits-Buch sollte sich jede Familie anschaffen, um bei Krankheiten oder Unwohlsein sofort nachschlagen und sich Rat daraus holen zu können, dann würden von 100 Krankheiten mehr als^ 901 schon im> Keime erstick und manche Krankheit, Siechtum, Kummer und schlaflose Nachte verhütet. folgt vom Inhaltsverzeichnis der Buchstaben Als Reweis, wie reichKatttg Ritz. „?latnrkeilbuchenl>kNkrankheiten367 Kindersterblichkeit 626. 88:». Kindersegen zu viel vermeiden 351 37:». Kindersegen. zu wenig (Kinderlosigkeit) S7S—NiS 1004 Kinder, ungezogene 373. »indererniidrung. Ernährung deS SSug ling? 408-410 Kinder. geivShnlicheS Unwohlsein ders.619. iLungcubläschcne>rvettening 899 Sinder. beis^ellebie. lassen Ellern lieber sterben. al» das; sie die Medezinanive«-dung ausgelxn und sich der Raturheil-tnnde zuivciiden 279. «inderlShmung Ml. Kinder, neugeborene. BerhaltungSma^ regeln 413. MS. Kinder und «Suglinge, Winke zum Wohle derselben 410 Kinder bleich« und krank« 1058 Lunge nebst Abbildung 899 41 ILungenauSweiwng £99. LungenbliiSchenvercngerung 901. Luugenblutader lüiiMgcnjdilagober 135. Lungeublutiiberfüllung 902. Lungen dlinungen 902. 688. Lunge«empl»»s«l 899 904 689 L»i!gene>il>ii»dung 904—910. L,inge»eM,ünd>mg im Wochenbcli 403. Luugencnlzüiidung der Kindel !»>^ Luiigengiminastik i. Atemgymnastik 3st. Lungeuiatarrh 9l0 912 Lunge«lei!>en. vemlleteS 849. Lungenmagennew 430 LungenpulSader 135 136 Lungenichlag 1293 710 Lungenichwindsucht sTuberkulose) »14. Lungensvipenenizündung 904. Lungensiärker i»il Abbildung 42. Magen mit Abbildung 177 Magen, front« schlechte Verdauung 927. Magen, Ilklxrladung demselben 153«. Mngcn. verdorbener 737. !Pkagenblutungen s. Blutstitrz 14?. iMagendouckc 1669. !Magenentzündung 425926 ^Magengeschwür 928. Magenkatarrh 425 912 Mögen- und Tormkatarrh kleiner Kinder ihC. Magcnkrontpi 927 —903 Magenkranke 1109 Magenkrebs 854 934 978 Magcnleiden 178 1294 Magenmund mit ?lbbildung 177. Magenreinigung 694. Ma^enschmerz und Magenkr-mps »!i4 Magenumschlag mit Abbildung 1670. MagenverbiiNung 695. n SE 'ei a *» *5 n iS ~ E h w ■- ii ® "■x 2 S 0) |i • x 3 o 5» x* "B o) e K 3 t Die tislturqftttrtftc teilweise ist die wirksamste bei Rheumatismus, Widit, HSftwetz «Ischias», Asthma, än,orrlioidaIIcidcn, Bleichsucht. Gelbsucht und Mcdizinstcchtum. bei allen Fraueutraukheiteu und Wochenbettkrank^tit-n, b,i ftc Iswch , Wassersucht, .juckertranklieit, tteschlecht-trankheiteu. bei Hautkrankheiten, wie ^«echten. Ansschläqe aller Art tc., Nerven- und Musreirra """" «pw»«««.. W tyeschwüren. «eschwüksten. Perbrennnnqen. Berstopsnngen, Tchlaslosiflkeit n. s. w. Viele Aerzte und medizinische Professoren wenden diese neue es L "35 x e 3 ti Anstrich ir Wasch tisä weiße Glctsur. Der «strich trocknet s 'ich! und ist vollkom- geruchloK.^ kr. sind bei Traun Victor Woyq in Cilli erhältlich. 3693-22 MATTONsS, MW« IMc Bouclitinis dlcsif» Korkbraud-ZeU'h^iiN, sowie tl«»r rothon Ad ler-Etiqued« wird iiIn Mchiifz «'■»■»fohlen zx« x« i» die liiku-«Ix« i» Fiihcliuii^cu von MattDDi's GiessMüler SaaerlirucB. •ktv C3S3 Die zur Bereitung eines kriLÄTgen und gefunden Hsustru#» nöthigen Snbstanra^riline Zuckere mpfiehlt vollständig ausstehend zu 150 Liter Apothefcer Hartmann SteCkborjj^>:h\reizu.KonstanZ,i3iden. Vor schlechten Nachahmniwn wird ausdrücklich gewarnt! Zeugnisse gratis und fran^via Diensten. — Die Substanzen sind amtlich geprüft. Verkauf vom hohen k. k. Ministerium des Innern Nr. 19.830 vom 27. 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