Mb acherJe itmm. ^ «8. Freitag am H. Februar »838. Die ..''ai^ch>>r Zeitung" erscheint, »ut Ansualnne der ^onn- uno «Veicrtagc, täglich, und kostet sammt den Acilaa.cn im Comptoir ganzjährig li fl., Halbjähria. 5 ft. 30 kr., mil Krc>l,h^„i> i», ^oonttoir ganzjährig li il. . halbjährig >', ,l. ^ur oi^ Iu^cümig in's Hans ssno halbjä hrig 3<» lr. >»cl>r zu entrichten. Mit der Post Portofrei sfl'ljiähr ig, mtter .ssrcilzdaiip nnd gcd/luttcr Äorcssc l'> sl., halbjährig 7 st. 30 kr. — Insc r t io n sg c b n l,r jnr eine Spaltenzcilc oder de>, Nall», derselben, ist s>,r einmalige ^>>lsch,iltl,!l>) '.! kr,, ss,r zw^iinali.^' ^ kr., snc dreimalige ."> fr. l5. M. u. !- w. Zu diesen Grblllircn ist noch der Insertionsslämvel r>r. >5 fr. sür eine jedesmalige Einschaltung hin»» 1» rech,,«».' Inserate bis l2 Zeile» fojtcn l ft. ^5 kr. für 3 Mal, l fi. 2l) kr. für 2 Mal und 55 tr. für l Mal (mit Inbegriff dcS InsertionSstüulpels). ilmllicher ClM. .^/- k. k. Apostolische Majestät lieben mit Al!cr> vom tcr Entschließuug vom 2.^. Jänner d. I. dcu 'N""a der k. k. Theresianischen Akademie, Wladimir f'^f,7 "' N ' ek«'' wo. Gnicwosz. zum k. k. Edel. ""ben allergnadigst z„ ernennen geruht. 5"^ c^' ^' ^' ^p^ltolischc Majestät habcu mit AUcr« yochltem Handschreiben vom 3. d. M. dem Apostoli. l).!^. ^"^'^^"' k"'er!ichtn Armee, Bischöfe Io-M a.V^' ^ on bard, die geheime Nathöwürde nueignavlgst zu verleihen geruht. nisse mlt d^n'^^'?"'"" bat im Einverständ. Iobann M 'r?^ ^'u^ d" Vezirkamts. Adjunkten mw Naimnnd N o37N^ u' Be'i^' ^^"" Steicrmark ernannt. ^ "c,nf^ Vorsteher., in Der Minister des Innern hat im Einverstand. msse mit dem Just.zminister die Vezirkamls A uäre Claudius Vraida, Wilhelm Carueluni Ba" tholomäus Graf v. Eccheli, Christoph Delia, torre und Christian Colcuc zu Adjunkten hei dcn küstcnländischcn Bezirksämtern ernannt. Der Inliizministcr hat drn Nathssekretar Io-hann Josef Schwarz in Salzburg und dcn Staats, amvalt-Substitute Julius Schloß in Korneuburg zu Staatsanwälicn mit dem Charakter cincs F^reis. gerichtsralhcs . Ersteren für St. Pölttn und Letzteren wr Korncnbnrg. ferner den Staalsanwal, > Sul'slitu. "n Karl Umlauf znm Ober. Staatsanwalt > Stell» ^Urtier n, Wien mit dem Charakter eines Ober lanoeögerichtlichcn Nathsckretärs. endlich dcn Gerichis. "^'Ulkten des Wiener Landesgcrichles, Josef H o r. »ar zuni Staatsanwalt ^^^^,^^u Ereignissen den Pordcrrcigc» führte. . ") letzt wieder nehmen die srauzöslschen Angelegen» " len. ^ic Maßregel», welche in Folge des lcytcn eolalcs rrgrisfcu wcrdcn. die großen Verändcrun-u '' welche der inneren Verwallung widersalnen. das ^Ipann.tc Iuteressc der Völker so in Anspruch, als >" ,c!bsi dabei bethciligt wäre». Dnrch die Ein< filing des Landes in fünf Militardistrikte. deren ^a»ptg>imticre Pmis, Naney. ^'yon, Toulouse und 'lt weiden. welche zn jeder Zeit im Stande sei. die "omnig und Sicherheit des LandcS zn erhalten, . lcm.rch wird die Physiognomie des pMischcn ^u> ''des Frankscichs eine ganz neue. Die Molwc. s^.l,^^.!" Vera'ndernng ,iom Kriegsminister Mar< N'c^r^n'l!n" i" Grunde gelegt sind. geben wir Der Gesetzentwurf, welchen der Staatsrath dem gesetzgebenden Körper vorgelegt hat und nach welchem gegen die, so ohne Autorisation Gegenstände fabrizi» rcn. dcrcu man sich zn einem Attentat gegen das Lcbcn des Landeschefs bedienen kann, harte Strafen ausgesprochen sind. ist ebenfalls von nicht geringer Veoeutung. Es ist zwar noch Entwurf, dürfte aber sicher ins Leben treten, denn nach dcn Institutionen des Kaiserreichs wcrdcn Gesetze auf folgende Weise abgefaßt: Die Negicruug legt dem Staatsrathe ei' neu Entwnrf vor. der denselben prüft, modisizirt oder einfach gutheißt. Der so erledigte Gcsehcnlwurf wird rann dcm Corpö legislatif vorgelegt, welcher lant Verfassung nur deliberirrndc. nicht aber beschließen»? Stimme hat. Diese Versammlung kann das Gesetz dcbattircn. darf aber ohne Einwilligung des Staals. Rathes uichts dar.ni ändern. Behagt ihr das Gesetz durchaus uicht, so l)at sie laut Verfassung das Nechl. das Gesetz zn uenverfen. Dann geht es an dcn Slaatsrath zurück, der es entweder modifizirt und in der nächsten Session abermals dem gesetzgebenden Körper vorlegt, oder cs der Negicrnng zm-ückstcllt. die cs fallen lassen kann. Wir müssen aber bemer» kcn. daß seit dcm Bestände des gesetzgebenden Kö'r> pcrs noch kein von der Regierung eingebrachtes Gesetz uon dieser Versammlung verworfen wurde. Die Stimmung inParis soll ebm keiue yciteic sein Die „Presse" schreibt: Man lebt in Paris offen» bar unter einem beängstigenden Eindrucke, von dem mau sich keine Rechenschaft zn geben weiß. und der »lch. wie dieß immcr der Fall ist. durch große Erreg, barkeit und durch das Auftauchen von unheimlichen Gerüchten kundgibt. So hieß cs am 28.. daß der Gras v. Morny, welcher in dcn Dezenwertageu Mi> mstcr des Innern gewesen, dieses Portefeuille neuer-omgs übernehmen werde. u„d an der Vörse aiua darauf hin 5ic Rente zurück. Ferner scheint man in Paris wegen der weiteren Maßregeln, welche die Re-glerung angeblich vorhcrcitet, in „icht geringer Ve-sorgmß zu sein. Nachdem in dcn letzlen Tagen ,o viel überraschend schnell sich hcstätigl, fürchtet man die Verwirklichung anderer Gerüchte, wclchc mit großer Bestimmtheit aufirrtcn. So heißt es. daß die Regie. rn„g dem Slaatsralhc mchrcre Gesetzentwürfe zur Ausarbeitung übertragen habe. wovon der eine zum Zwecke haben soll. der Regierung Mittel an die Ha»d zu geben die Opposition z„ ucrhmdern, welche ihr er Flüchtliugssrage schreibt der Lou< do»er Korrespondent der ^lllg. ^ciluna" - Ich branche wohl kaum er«? die Bemerkung vor-szu,ch'cke>.. daß. wiewohl E.,giand polili,chcu Vcr> hannten oder ^Inchlllngcn allcr Parlc.cn und aller Nationen gesetzmäßig ein Asyl darbietet, cs doch kein Land gibt, in welchem solche Leute mit mehr Gleich, glltigkcit und Abneigung ^trachtet werocu. ttcinc Fnrcht erregend, erregen sie ^uch kein Juteresse, und wal'rcud ihre meist armselig Etistcuz unserem soc.a. len Leben ttr»c liegt, si..d ihre Verschwörungen und Kmnplot e dem Volk, unter dem si? wohnen, spaßhaft ooer verhaßt. Aber wenn sie weiter gehen, und die- ^rln^, '^"' ?'^""^ """lich zur Werkställe ihrer Verbrechen machen, dann verfalleu sie den Gesetzen nnseres Landes, und die britische Regierung würde keinen Augenblick zögern, sie vor die Sedranlen des Kriminalgerichts zn stellen. Sie. wie jeder audere Ucbellhälcr, sind einfach nur berechtigt, nach den ordcnt. lichen Prozeßsormeu des Landes gerichtet zu werdeu. Die Bestrafung der Verbrechen ist in allen ziuilisirten Hiaaten die Provinz der Justiz, uicht der Polizci. und l)at auf dem Dasein und der Beibrinaung überführender Vc< weise zu beruhen. Das englische Gesetz würde die, Complicen eines Meuchelmordes bestrafen. wcun auch oas Verbrechen selbst unter einer fremden Jurisdiktion begangen wäre, vorausgesetzt, daß ocr Complice schon vor der That an dieser bctheillgt war und zu ibrcr Ausführung beitrug. Das euglischc Gesetz würde Personen bestrafen, wcnn auch nicht mit Kapitalstrn« fen. die sich oer Haltnng geheimer Versammlungen nnd der Abnahme unerlaubter Eide schuldig gemacht haben. Das englische Gcsctz erachtet als ein nnr dcm Hochverrat!) nachstehendes Hanptvcrbrechcn jedc Hand» ,u„g, die den Zweck hat, unser Vaterland mit frem» den und befreundeten Mächten in Zwiespalt zu vcr< wickeln. Hier ist also gesetzliche Abhllfc znr Hand nud leicht anzuwenden, wcun die Auklagcpuukte gegen oen Angeklagten sich crwahrcn. Aber man sagt: die britische Regierung sollte eiue Gewalt besitzen nnd ausüben, Fremdlinge zu er. greifen und auszuweisen, ohuc die Förmlichkeiten ge> richtlicher Untersuchung, oder, mit andern Worten, ohne rechtlichen Beweis. Damit kann natürlich nur gemeint sein: diese Gewalt sollte gegen Personen m>s> geübt wcrdru, die sich cincö solchen Verbrechens, wie die eben beschriebenen schnloig gemacht haben; aber um eine solche Strafgewalt anzuwenden, mnß doch erst ein SchnldbeweiS vorhanden scin, und l'icr auf dcm bloßen Administrativwrg vorgehen, hieße nur die Wülkürgewalt der Polizci der legalen Gewalt der Gerichtshöfe untcrschiclien — das ohne Gesetz thnn, was gemäß dem Gesetz geschehen kann und muß. Die britische Regierung kann i» dieser Sache nur einen Weg einschlagen, umnlich jede Person, gleich» viel ub Ausländer oder Engländer, vor Gericht stcl> Icn und mit äußerster Strenge bestrafen, welche die Freiheit unseres Landes und die Nachsicht seiner Gc» setze zn Handlungen oder Anschlägen mißbraucht hat. die entweder verbrecherisch an sich, oder gegen aus« wärtigc befreundete Souveräne feindselig sind. Es ist kein kleines Uebel, daß die vielen Staats>!lnwä!znn< gen Frankreichs und Italiens so vielen Abschaum der oortigen Gesellschaft in unser Vaterland getrieben ha» ben, dessen Boden mm damit beschmutzt, ist. Aber noch ein schlimmeres Uebel würde es scin. wenn die zufällige Anwesenheit dieser Elenden der Anlaß wür^c. dcn Gang der britischen Rcchlspfiegc zu wenden, eder den Geist unserer Grsepe zu ändern, dcrcn Zwcck ist. die Bestrafung der Schuldigen zn sichern, «il'er die übrige menschliche Gesellschaft zu schützen. Man wird dcn Nachforschungen uno Untersuchn,!' gen der französischen Polizci uud der französischen Ge> richtshöfc unserseits allen Beistand leisten. der irgend in unseren Kräften steht, uud eben so in Euglaud oic ctwai^eu Complicen dieser Verschwörung — »renn sich solche in England vorfinden solllcn — vor Ge» richt stellen; aber darüber hinaus, glaub' ich. wer> den hier wohl keine weiteren Maßnahmen gefaßt wer« dcn können. Q e st o r r e i oh. N icn, 2. Februar. Sc. Majestät dcr Kaiser Ferdinand haben dcn durch Brand verunglückten Bewohnern dcr Dorfgemeinde Nctvowih kill) ft dcu Abbrändlern uon Vysic bei Melnik 300 fl. und dcm '»ratlilischci, Nächstenliebe. Verein in Prag öl) ft. gnädigst gespendet. Ibre k. Hoheiten der durchlauchtigste Herr ^/'Mrzog. Gcncralgouucrneur Ferdinand Max und die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Cbarlottc haben der armen Bevölkerung uon Vnrano 1600 Lire ge> spendet, eine Gabe. die um so wohlthätiger wirkte nud um so rechtzeitiger ankam, als die Hilfsquellen n e<5 der in ihrcm Erwerb f,'st ansschli.blich anf den Fisch, fang angewiesencn Bewodl,cr in Folge dcr nngew^.'»' lich strcngen Kälte u»^ oes Znfliere,is dcc Kanäle seit n>cl>r cils 2lj Tags» gänzlich versiegt mid auch die Unterstützungen, dic ibne» aus den dortigen Wohl» tbätigkcitsanstalten zn Thril werden konnten, bereits völlig anfgel'raliä't waren, — Ei» Beamter der Natioimlbank, Tl>. M,. welchlm si>' Vernichümg der zur Veürechselnng ri». gcbcndcn Silbcrconpons oblag, bat ti.'l.Oli«) ft. unter» schlagen. Er ist ftnchlig. lind scheint einen Theil der entwendeten Summe mit sich gcnommcn zu haben. A it s z u g aus dem Sitzlingsprotokollc dcr k. k. Zcnlral>Kom> mission zur Erforschung uud Erhaltuilg der Vau> denkmalc vom l7. Dez. t6i>7. Unter dem Vorsitzc lcs Herrn k. k. Ecktwnschcfs Karl Czocrnig Frciherrn v. Czcrilbanscn. Tcr k. k. Rsgierungörath und Dirckiordes k. k. Münz« lind Antikcnkabiilels. I. Arnrtb. äußert sich liber zwei Berichte res Konservators Mökcsch in Groß« probstrorf rncksichllich der rort gcmachicn archa'ologi' sch.n Fun^c. welche für die „Mittheilungen" zur Äe> iiüynng gellingcn.werden. Das k. k. Armee'Obcrkommando theilt der k. k. Zentralkommission mit, daß uach einer vox dcm Can» dcspräsidium in Salzbnrq an das dortige Fcstnngs. kommando gcrichtelc» Zuschrift die Wandgemälde ein der, der Pferreschwemme zugekehrten Mauer der Mi« litär'Vcrpfleqöbäckcrei in einem so detcrrorirten Zu» staudc sich b'-sindeu, daL dcrcu Ncstaurinlng, oder wenn deren Ncstalirirling niclil thunlich sei. ihre gänzliche Veseiiigiing dringend gcliolcn erscheint. Da nach dcm kompetenten Urlbcilc von Sach> verständigen cine Restauration der Fresken unansführ> bar isl. so kann gegen deren Beseitigung keine Ein» spräche erhöbe» werden. Auf Aüttag dcs Minisierialsckretäis Herrn Dr. G. Hcidcr wiro die Gemeindeverwaltung uon Tre« bitsch um Ucbcrscndiüig einer Pergamentiirknnde vom I. N^8 ersnch!. womit der Abt und Konvent des Klosters Trcbitsch das Dorf Placov an Johann Ko« zichovic verkauft, Fortsetzung vom 29. Dezember 1867. Der Herr Präses tlmlt der Versmnmluiig,die uon mehreren auswärtigen Vereinen eingesendeten Druck» schriften m>t. Dr. Hönisch in Pettal: übersendet die Abbildung eines Grabsteines in Pcltau sammt einer darauf bc> züglichen Noiiz. D.r Beriäit des Konservators Dr. Woccl in Prag über sciue lunsl-archäologischc Neise in Mäbrcn lind Schlesien wird ans Antrag des Herrn Präses dem Redaklcur der ^Mittheilungen" übergeben; eben» so die Abhandlung de»5 Konservators Fr. Müller in Schäßbmg über römische AllsNbümer am Verge Fir« los. und ein Bericht dcs 5t0!,scrvatols Frcihcrrn von Änleri>bosen über d>is Zisterzieuscrkloster und Konvent« gebäude in Viliring. Das von dem k. k. Statlhaltereipräsioium in Prag vorgelegte Gutachten deö Professors Her^ii V. Grueber über dic Nestaurationsarbciten der Pilsener Dekanat>?l',rche wnd dc,n Herrn Piofcssor v. d. Null zur Begutachtung übergeben. Dem Konservator dcs Vg.rcr Kreises. Herrn A. Grüner, wird für die Einsendung ocr Zeichnung einer zu Eglr befindlichen Monslranze der Dank der Kom> niission ausgesprochen. Der Konservator des Prirner Kreises. Herr G. Tmlbauser. lurichlet übcr die vollfübrle Nestauraliou dcr allen Kollegiallirchc zll U. ^i. Frau. uud seine Versuche, einige Wandmakrcieu dieser Kirche von ih> rer Tünche zu befreien. Ein zweiler Bericht desselben Konservators über die Auffindung eines Meilensteines sammt Inschrift nächst der Poüslraöe zu Sonnenbcrg bei Grenzen wurde dcm Herrn Negiernngsraih Arncth zur Vegnt-achtung übergeben. Der. Konservator für Steiermark. Herr I. Schciger. becnUragl das Erscheinen eines Handbuches, worin die Lösnng mehrerer von ihm speziell bezeich» Ntten archäologischen Fragen crmillclt werden soMr. Die Vcrsammlllng ist mit der Ansicht res Herrn Milüstciialsrkretärs Dr. Heider einverstanden, daß eine Znsammcnsiellung dessen, nias dcr Konservator m Vclrcff mehrerer spezieller Fragen wünscht, einen Theil der Ansgabe deö ^andes-.A,chäo!ogen für Steier» maik biloct. Ferner beanlrag! der 5tonservalor für Stcier-niark. Herr I, Scheiger. die Aufnahme dcr noch vor> I).indcnen mittelallerlichell Velsäulen auf den Straße». Die Versammlung fordert denselben auf. il>r jcne noel) bestellende» Säulen bekannt zn geben, welche ein geschichlliches odcr artistisches Interesse besitzen. Der Korrespondent uou Lembcrg, Herr Niller u. Wollfskron. trklärt sich bttlit. im Inicrcsse der k. k, Zentralkommission eine kuiM'slorifchc Forschungs-leise »ach Mähren zn unternehmen. Die l. k. nie5eMen'eichi>i^' St^llballere! ldliü mü. ^ii> o.is k, k. M!nist,r^i!!! f,ir Kulms und Un> lerrichi. einversländlich mit dcm Herrn K^rdinal-Fnrst« crzbischofe vl'n Wicn, die Hrrstellnug dcr Icestanra-tionsarbrilcn im Innesen des kleineren Porlalö an der nördliche,! Seile des St. Steohandomes dem Ar chilekten ^. Elnlt übertragen h.ibe. Herr Professor van rcr Null äußert sich über die bcaniragten Heislellnngen an dcr V^stion di St Antonl» in Padlia. worüber das hohe Ministerium des Kultus und öffentlichen Unterrichts das Gulach> ten dcr Zlntralkomnilssion abverlangt batle, u,>d cr> klärt sich mit den vorliegenden Anträgen einverslan' den, welcher Ansicht die Z^ntralkommission vollkommen beistimmt. Deutschland. Vcrlin, 2V. Iännci. Aus Anlaß dcr bevor» stehenden Veränderungen im diplomaiischcn Korps ha-ben dic Gesandlcn in Nom und Karlsruhe, dieKaüi» mcrberren v. Thile nnd v. Savignl). den Wnosch ausgrsorochen . ans iDren Posten zn bleiben. Die Ve> slimmung des Grafen Galen für Stuttgart ist wieder zwmcll'dft geworden. Vaierns Oesandtel am hicsigen Hofe. Graf Monlgelas. gel't in gleicher Eigenschaft nach St. Pctersonrg für Graf Brav, welcher nach Berlin von dort verse hi wnroe. — Anf ein.- Glnckwnnsch^dressc der Berliner Kommnnalbcliö'rocn hctt Se. k. Hobcit der Prinz von, Preußen eine Antwort erlassen, welcher wir folgende Slcllc tntuelmien: " l „Dlc Verbinonng meines Sohnes, dcs Prinzen Friedrich Wilhclm mit der Plinzeß Noi)al von GroL« britannien luird. so Gott »rill. nicht mir zum Segen der n,'U verbundenen Ehegatten gereichen, sondern mich zn dem rcs prenßischcn Vaterlandes, wie nicht minder zur Fortdauer der so glücklich bestehenden Vc> ziehlmgcn zu Großbritannien." Aus Stuttgart wird der Tod des k. russi> schen Gesaudten Graf v. Venckendorff an einer Krank« hcit. an der er schon seit längerer Zeit litt. gemeldet. Bonn, W. Jänner. Die hiesige Juristen-Fakultät hat, wie vor achizehn Iulireu dic Vcrmä» lung dcs Prinzen Albert mit der Königin Viktoria, so auch jept daö große Vcrmälungsfcst dieser Woche durch eiue Ehren. Promotion gefeiert, wcil Beides zugleich Feste der erlaiichtcsttu Persönlichkeiten waren, deren Namen hi,r nnlcr l'cn cifrigrn Jüngern der Tbemis geglänzt haben. Dnrstc dießmal die Fakn!> tä: einer iianDcü > Universität nicht dem dcreinstigcn Erben dcs ThroncS, wic ramcUs dc,n Gcmal d^r Königin, cine akadeiuische Würde anzxtrcigen für cv> lanbt lialten, so konnte sie dafür dem höchstgcslcllic» Juiist'ii dcS Lanoes den Ailödtuck ciiilr Veredrung darbringen, dic von allen Provinzen des Reiches, vor Allem aber von der Nheinprovinz, sicher gclbeilt wird. Der Ebrcn'Dokior dcs 2.'i. Jänner ist der Justiz-Minister. Herr Ludwig SimonS. Italienische Staaten. — Ucbcr die Angelegenheit dcs „Adriatic" wird der „Bas!. Zlg." überrinstimmend mit andcrc» Koi' respondenzen geschrieben: von Allem, was in neuester Zeit übcr rcilielben berichtet worden, sei dic Flucht öcs amerikanischen Schiffes allein wahr, nicht aber die Verfolgung und ras Erwischen. Die Marseille»' Marincbedmdc balle nämlich rcßbalb bci dcm Ma> rineniiiiislci Instrukiion eingeholt, und dieser ertheilte, nachrcm er mit dcm Minister des Acnßern über diesen Gegenstand gesprochen und denselben gründlich geprüfl halle, die Weisung, daü man diese Schiffe nicht ver-folgen dürfc, iudcm dic französische Regnrung nicht dazu bcfugt fti. sofcru cs sich bier bloß um eine» Piivatbaurelsprozeß hanrle. Den Negoziantcn. wclche durch diese Flucht benachlheiligt >r>l>rrci>. bleibl nun nichts anderes übrig, als sich mit cincr Entschäoi' glingollagc an die »orramcrikanischc Ilistiz zn wen^ oen, von der sie freilich schwerlich etwas zu ihre» Gunstcn erwarte» di'nfcn. Frankreich. Paris. 30. Jänner, fassen Sic mich lnute von den Gerüchicn übcr die bevorstehenden Repressiv-Gesetze schivcigen. Es ist natürlich, daß m^n birr von nichts Andcrcm spricht, aber cs ist doch besser, wir warten das Ergebniß ab. das schon nächstens mehr kl.ir sein wird. Ueber dic Vertheilnng dcr »eucn Kommando's vcrllinlct hcutc Folgendes: Bosgliel gebt »ach Tours. Paraguay d'Hillirrs nach Tol!-lonsc und Eanrobclt nach Nancy. Pclissicr bleibt in Paris und bekommt ein besonderes Kommando, niabr< schsinlich den Obcrliesrbl über alle Garden und anßer> dem den Titel cines Grand. Majors. Marschall Ma> gnaii. dcr sciu Kommando bchäll. wiro nicht mchr den Tilel eines Ober« Befchlhabcrs, sondern bloß jenen eines Befehlhabers übcr dic Truppe,» von Pl'' ris fülne». In cincm jüngst an dcn Kaiser gerich' keleil Bericht dcs Admirals Hamclin wcist dieser l>ach. daö die Umgestaltung dcr Flotlc mil so großer Tdä tigkeit belucrlslcltigl wird. daß Frankreich, welchcs zur Zcit dcr Orient > Kriege uur 9 l!inlcudampfcr daiie. nuü 24 solcher Kriegsschiffe besitzt, und ,zwar l) mit großer Gcschiv n^,>leit nnc, i!> gcmischle Sch^i»' b.-n . Linienschiffe. Er zeigt ferüer ai,. dast Viesc Thä' tigkeit sich auch in Znfunst nicht verminter» soll. — Dem kaiserliche» Dekrete, welche ^le Tuip' pen im Innern Frankreicl's i„ fünf große Befel'lö' oablrjchaflsn einlhcül. gebt dei nachsolgcndc, dic cigei'l' Ilchc Bcc>eulung der Maürcgel darlegende Berich! I'cs Kriegsministers voran5 : Sirc! Dic Mcbrzabl der gr.'Lcn Militärmächlc Eliropa's hlU ihrc Strcilkräflc ste,s iü Armeen oM' Armcckorps ucrciüigt. Frankleich dagegen vmhnlt scine Trlippen in Territorial Divisionen, welche vo» einander vollkommen unabbängig sind nnd kein ande« rcs genlcinslimcs Band habcn, als dic Höbcrc An>n wcrocn. welche denselben zur Zcil dcs Fricdcns anf die Generale, welche dic Territorial-Divisioncn bescliligen. cinc Ginwirknn^ verleiht, derjenigen entsprechend, dic sic im Feloe aüf dic Generale, wclchc die aktiven Divisionen bcfedli' gcn. anszin'll'fn berufen sind. Zn diesem Zwecke und ohne die jetzige Verthcilnng dcr Truppen im Inncr» des Kaiserreichs und eb^n so wcnig die Vcr"fass»ng dcr Territorial Divisionc» zn vcrändcrn. würde cs ge' eignet erscheinen, die in diesen Divisionen anfgestcll' ten Truppen in mebrerc große Bcfehlshabcrschaflell zu vereinigen, an deren Sp,hc Marschälle gestellt würden. Eine solche Maßregel würde nicht bloß zur F^ haben, daß die Tbäligkeit cieser GroöwürdenN'ä^ der Armee nützlich verwendet und unterhalten wn^' sondern sie ertliciltc dcn Vefclhshs-bcrn der Dlvisio^l"' oie jetzt getre-int von einander mio der Medrzahl naä' oom Mittclpilnkte der Regierung cntfcrnt sind. euich eine Kraft dcs Znsammcnhaltes, die ibnen jetzt g^' bricht. Unsere Trnppcn, welche nothwendig i" '^ oiclc verschiedene Garnisonen zerstreut lind übcr vcr Obcrfiächc dcs Kaiscrrcichs unglcichmäüig verthcilt sind. könnten im gceigntten Angcilblicke iil wi.t'tigell Grllppc.l r.isch i» dcr'H<,„o cincs einzigen Führers vereinigt wcrdcn n»» defändr», si.-p so i." der ^,'a/ auf allen Punkten die öffentliche Ordnung und ^ Sicherheit dcö Gebictcö außer Gefahr z» stcilcn. Vom Gefüble dieser Vortbcilc durchdrungen, l!^ Eil. Majestät mir bcsohlcn, das Mittel zur Vcrwii'k' llchung derselben in Elwägung zn zielicn. Sie badc» geruht, selbst die Grundbedingungen der ncucn Orga' nisation aufzustcllcil. Die Einrichtung dcr großcü Bcfcblshabcrschaftcn hat sich in Frankreich bereits ;" verschicdcnen Zeiten nützlich erwiesen, nnd um sie dcl' gegenwärtigen Vcrhälinisscll anzupassen, schic» cs lni^' angcniessc». dieselbe unter denjenigen Bedingnogl" hcrznstcllcn, welche den Inhalt dcö Dekrets aiiöi»^ chcn. daß ich Eurc Majestät zu untcrbrcitcn dicEl.nl habc. Großbritannien. ^oIIdoII, 27. Iänilcr. Unmittelbar, bcvor dic Braut zur Trauung fnhr, wnrdc allf Vcfchl dcr K0' »igin cmc Photographie von ihr in vollcm Brant' staate angcferligt, dic vielleicht für dic Ocffc»tlichkcit blslimmt ist. da es nur cincr klcincu Zabl geslattct war. die Prinzessin an jcncm Tagc zn sclien. Nachträglich hört nian, daß am Montag >"' Gcdlängc zwischen Buckingham' und St. Iamcs-P^' lacc vcrschicdcnc Unglücksfällc vorgcloinllicn si"!'' Einc Frau wurdc zu Todc gedrückt, zwei andere sind so arg zugcrichtct worden, daß nian an ihre»' Anskommcn zwcifclt, und ui.'lc Personen wurden ^^ jener Slellc und am Abcnd bei der Be!cuchtn»ll' lhcils im Gedränge, chcils durch Wagen, so st^ beschädigt, daß sic in dic bcnachbartcn Spitälcr g^ schuffc werden wlistlcn. — Ihrc Majestät die Köüigin hielt am 25. ^ M, Nachmittags anf Schloß Windsor cin Kap,!e! t^ Hoscnband > Orrcns. Die mlwesendcn Ordens > 3l>t^ t'Xgen die Ordenstracht, violcllen Talar mit ci'"'^ links anf drr Brnst eingestickten Stern und go!?e>^ Halskette. Dic .inwcscuden Beamlc» des Or^c^ w.'.rcn dcr Prälat. Bischof von Winchester; der Ka»^ Bischof von Orford; lcr Negistralor. Dechant^ Windsor; dcr W^ppenkönig. Sir Ebarles G. ?<^"l»^ nnd James Pulman, Träger des schwarzen St^'V Die Bischöfe lrugen Talarc von violcltem SaM'l'' ' dic andcrcn Beamten T'alare von karmoisinrc'tl''^ Atlas. Kurz nach ^ Ubr erschien Ibre königliche Hl'l'^ me Prinzessin Friedrich Wilhclm von Preuße»- "^ rcn Damcn lüld Hcrrcn lbrcs Hausbaltcs begll'' . im Thronsaalc oder Hosinbandsaalc. Ihrc Sch>^ «R Ä ward von zweien ihrer Hofdamen netten. Zn glei« cher Zeit traten drr Prinz vou Wales in Hochländer« Kleidnng nnd die Prinzessin 'Alice ein. Der preußische Gesandte nno die Gräsin Vernstorff folgten. Die Prinzessin trng ein weißseidcnes Goldbrokat de.irritlcr Plah genommen hatlcn. that der Kanzler dcm Kapitel den königlichen Willen Ihrer Majestät knnd. ei>,?n Abkömmling des Königs Georg !. in der Person Sr. lö„iglichen Hoheit des Prinzen Friedrich Wilhelm von Prenßcn zl. wählen. Die R'ttcr schrit-^» hieranf zur Wahl. nnd nachdem dcr Kanzler die Stimmen gesannmlt hatte, händigte er sie Ihrcr Ma> jestät ein. wclchc ihm bcfabl. zu erklären, daß Se. königliche Hobeit Prinz Friedrich Wilhelm uon Prell» ßcn in qel'ül'render Form znm Ritler des böchst edlen Or^cn>5 vom Hosenbandc erwählt worden sei, Hier« anf lrat Prinz Friedrich Wilkclm. von den Herre» seines Gefolges begleitet, cin. Sc. königliche Hoheit U'ng preußische Uniform. Die beiden jüngsten Rüler des Ordens, der Earl Granvilie nnd der Marquis uon Wcstminster. führten ihn in die Nähe der Koni-gin. Der P"nz kniete uor Ihrer Majestät nicder. nnd diesc befestigte, von dcm Prinzcn'Gcmal nnd dem Herzoge von Cambridge assislirt. das Hosenband an dem linken Bcinc des Prinzen Friedrich Wühclm wälncnd der Kanzler die qewöl'nüchc Ermalnmna ""«sprach. Sodann bcfcstigte oie Kömgin das Band 'Mt dcm Bildnisse des heiligt,, G.org anf der linke» Schulter dcs Prinzen. Der Kan^r hie t /abc o I.nde An,Prache -. .Trage .„ Deinem ^a!' v Vand. geschmückt mit dcm ^ildzM d< ^ ' Märtyrers nnd Kriegers Christ'Ä'he Ä^''und mögest Dn dnrch sein Beispiel angefenert .'," Ne.,e n'wod! dnrch freudige, wie durch wid rwär. Ge.ch.cke d.ndnrchgehen. daß Dn nicht nur in dic cm «raa.,g!.chcm Kample Nnhm erlangest, soxvern anch 3r„. ^^ "^ ^^ ""'^" Sieges ^krönt werdest.« ^rinz ürttdrich Will'elm knßlc bicrauf Ihrer Majestät die Hand und cmferntc sich. nachocm er die Glnck. wnnsche eines jeden Ordensritters empfangen l'Mtc Nach Bccndignng des Kapitels war Conr. und Abeüdö fand großes Diner in dcr Walcrloo. Gallcrie Statt zu welchem sämmtliche Nittcr des Hoscnbaiic.Ordcns . ^ Z»r Flüchtliiigöfragc mcldct die „Morning -pon" »encrdings. die (englische) Regierung werde bei ^em Parlament nach seiner Wiedereröffnung den Er. !"p eines Gcscycs bcanlragsn, dnrch welches jedes ^omplot gc^„ ^g ^^.s„ ^„^ ,„it (5„giand im und ,?',. ^^'den Sonvcrains für Fclonic crllätt u "anöportalion blstraft werden würde." Türkei. nmd dcr «Ostsee. UmNän"c"im^o/'^ l'icr viclfach die Zlagc. wclchc l")ids. so r.'^ "^' '"men. cin ^cben. wie das Nc> N"hr in de, ^^?^ ""Wneiben. M»n anch nicht die z.'inie ces M' '^" ^'l'ren stchcnd. l'atte er doch ""'. sciiis, ,^,,. ^"""lrs noch niä'l erreicht. Er "°" kincr wc , " Erscheinnng nach zu nrtdc.len, N"'s doch nichl si"""' "'chl eben robnsttn. so mini?c> von Kindheit m, „ ^c" Kmislitnlion. nnd hattc ^». so mindcslens 5 " "'^' "'"" '""""' '" ^lau^N' Schwcre. i>rmalmc»>!^ ''^ """" Vcrdä,t>'isscn gelcl't, Wesen. und außerdr" ^"l^en waren ihm erspart gc< manische Charalis.. , ."'^- ^'^ »un eimna! der oS> 'hnen zerdriicll sv >^^ffcn ist. selten cin Türke von lehtc» I,ch^, ' ^- ^tts wicdcrholt. m,o in den , !' ^'"ist ss,'„s! 2^' die Elfahrnng drr wcchscln. ^ I'Meiii l,r>s < ^^U0l'l.n,is niachen mnsscn. aber. sich für d,c ,?>, ^" Vcrmögen war er im Stande. "Madien ^'^^ac Abgabe der döchsten Macht zn Mlercnar ^. - ^uiirgbian. im Vosporlis. wo diese Paradi/. ' '^'"istcn ist. wohnte er wie in einem strenm! ' 'v n " ^"^ ^S ihm eine körperliche M. dort'a',,.? ^ ^< lrng ihn scin zchnrnderig's Kaik von ds„, ^^. ^ "ach Umständen, zum Pfortenpallasl. nach ^'»l ).!. ^ "^' Molina Vagdschs. oder zum Palais ^ebc!,g'^ "^llllbenden Wilknngen des Konstantinopelcr l'nt. ^^""^^"en jcdlr Grschäftömani, hier zu ringen Niib,l (^'' 'l)m nnbelannt. Und bei dcm Allen dicß l'lnui'l,, ^^ wälc durchaus uerfchlt. weull man "'u.N,.,.^'^'''' ""l scioen Tod habe irgend wclchc «b.r f "'^ llrsach? inftuirt. Rcschid hatte Feinde. ""'»ial>e," '""^ tl"" "0" dcncn. die ihn uäl'er ^^'dcs ' '. "''" l'al)ig gewcsen. bic Schuld sei„cs R^^lnch zu nchmc». In dieser Hinsicht hat die Moral hier außerordentliche Fortschritte gemacht. Was den Gwßoczir znm vcrsrnlnen Ende führte, war wohl die Lebeusnicise der lürkischcil Großen. nament< lich der höchstgcltelltcn Würdenträger, dieses Gemisch von Thätigkeit uno Genuß, mmitten dessen der kör« pcilich?:', wie geistigen Sammlllng wcnig Nanm ge» lassen ist. Man macht hier die Geschäfte nicht wie im Abendlande, innerhalb bestimmter Slnnden und im ernsten Arbeiten, sondern mehr spielend, weniger schriftlich, als redend nnd konuersircn» ab. und uon dcm Augenblick, wo dcr türkische Staatsmann sich er> bebt. bis zu dem Moment, wo er sich spät Nachts in seinen Harei.l znrnckzicht. ist cr odne Unterlaß uon rcnselbcn in Anspruch genommen. Er führt die Ge< spräche über amtlichc Dinge fort, wenn cr sich zum Frühstück nicdersl^. und wcnn cr sich ansllcidct. nm zn baden. Jeder europäische Minister hat Stunden, in de< neu sein Kabinct dcm Elnlritt der nm Audienz Vil« tenden verschlossen ist; ^. türkische hat sie nicht. Kaum cineu Augenblick ruhiger Sammlung vermag er wahrend des Tagcs z„ ^y^schcn. Seine Enl« »chlle^ungen werdcll im Gedränge dcr Diktate und Gc,prache gctroffcn. Knnc zusammenhängende Arbeit uermag er zn vollbringen; jcoes Veginnen wiro durch irgend cmeu Zwischenf^ll uilterbrochen. Wenn es Abend geworden, und er deu Wagen oder das Kaik besteigt, nm nach Hause zurückznkehrcn. hat cr aller» dings die Geschäfte himcr sich. «bcr dic unter dem ^amcn Keif bcgriffencn Vcrgnngnilgcn sind kaum minder anstrengend als dich'. Dabei kommt dic ganze Eigenheit des orientalische» Temperaments mit inö npiel; jene ^nst an übertriebenen Genüssen und lm Allgemeinen an oem Maüloseu. Mit gutcn Freunden zccht dcr vornehme Tinke beinahe allabendlich bis in die Nacht, und zieht sich erst in seinen Harcm znrück. mcnn Sonncnanfgang nähcr ist, als der lcpie Nicdrr» gang. Man wird elngestchcn. daß cin derartige ^^b.'n dle stärksten Nerven zu zerrütten vermag. — Aus Bosnien, Ende Jänner. (Agramcr Ztg.) Die Vorgange an der montenegrinischen Grenze üben ihre Mmvirknng auch auf Aosiiien aus. Das ganze 5,'aud fühlt ein Unbehageu, wic im Vorgefühl bcl cincnl uahcnoc» Sturme. Die Umtriebe des Vö!k> chcns aus den schwarzen Vcrgrn uno scine Übergriffe ,l"0 dcr Same dcr Zwieiracht. hier auf günstigem Boden gcsae:. Dic Provin^aibehörocn habcn biöhcr I^ldcr Nichts gclhan. um das Anfkcimc.l dcr dösen ^ctt zn vcrhlndcrn. und es wird zulcßt nichts üb ia l"^cn. als die Ernte mit dem blanken Schwer.? cmznbrmgcn. Es ist dieses nicht die Schwarzschcrci llncs amgcrcgtcn Gemüthes, sondern das Resultat ausmcrk,amcr Bcobachinn^. Untrügliche Wahrzeichen deuten darauf hin, daß n!^. ^7^°"'?"^ """ ich im Augendl.cke uoch ch lar fa»i,n kann balo aber bcst-mmtcr crklärcn lrHneu ^' ^"' ''^ kann >ch ,.ur Thatsachen ^Gleich „ach dem Konft.klc bei Trcbinje wurbeu d. ^urkc.l m den ^-andzaks bc> Vanjaluka, Mostar. ^la.Nlik Vlhac nnd im Malalak vou Sarajevo in uertranlichcm Wcgc aufgefordert, sich zu bewaffnen. D.c besestlgicu ^chlosftr versah man m.t Pulvcroor-rathen und ,uchte d.e noch branchbaren Gcschüpe aus. -- Dcn Mud.ren . welche „och offcnc Orte bcwob-nen. wuroc geratheu, ihre Woh.-.sipc >n den Schlösscrn i" 7 "'e^und gcbeimc Zusmn.nc,iN'.nstc der loüan-g b ndcn Turlcn kamen an die Tagesordnung. So blie es l,.s m die Mlt.e des lanfe.lden Monates, Seitdem g.ng man c.»e.l Schmt wciler. Ein offener An.ms lm ^vnikcr Sanoz.r fordert die do igen ^nrkcn zn.n Ergrc.scn der Waffen anf und in dcn >Vandz.ks - B.hac auögenonln.eu - wcrdcn Frci.vil. llge zum Wanend.c.ist anfgedotcu. I,. A.hac erwar. ttl man d.c.cl^^ undmachmlg bc. der Rückkehr deo Ka.makams. D.c cs sind d.e Zeichen, welche h er zu ^and Ucto untrl.glich warne». Wo diese hi.niclc, kann man vormt nur ucrmuthcn. Gau/d uilicl! „er wird Allcs wcrden. sobalo dcr la" ol 3 ans Stambul cingclroffen sein wiro, dessen Ank f tn Sarajevo bereits angesagt ist. ^ Asien. — Aus Hintcr.Indien bringt das Pa!>s« Nachrichten d. bis znm 1.. November ,.ime'^ Vcr.chtc ans Coch.nchma und Tonling lautcn höchst .,anr.g. D.c Ehr.mn.Vcrfolgnngcn waren schreck ichcr als ,c D.e Neg.ernng vou Anam hat.e in ibrer H.nptstadt e.nen m.t dcr Direktion der Verfolgung bctrantcn G^r.chtsdos etngese^t. Anf dcsscn Auffo" ^crnng hatten d.c Mandarinen die Christen aufgräß. Ilche Wci,c bchandelt. Eine g,,Le Anzahl verdächti. ^er Per.oncu waren auf schreckliche Wcisc gemarier. wordcu weil „e d.e lhncn unbekannten Wohnungen der Misi.onarc n.cht angaben. Das ganzc van° bc. fand ,lch ltt'r,genl, iu dem Z,ss,,^ d,, ^,^„, Z„. rntlung. Räuberbanden, die ans China l>erübe?ge< kommen waren, verwüsteten die Süd-Provinze». Tagsneuistkeiten. — Ein reicher Bauer starb. wie dem „Pcsther Lloyd" geschrieben wird, in NlU'Pcrbaß. Er l>icß Cornelius Schneider, war 87 I.chrc alt, hattc 4 Wei< ber, nnd ging seine Icptc El)c crst vor zwei Jahren cin. Mit dcn eisten A Weibern erzeugte er 2(i Kin» der, von welchen uoch 50 am Leben sind. Die Zahl seiner Enkel und Urenkel belauft sich auf ^. Se.ue ganze Famile destcht also aus 89 Seelen, Er hin-tcrließ jedem seiner Kinder eine halbe Session Feld, ein Haus und e.ncn Weingarten. Dieser 77jahrigc Greis ist noch mit seinen Eltern unter Iosepl' ll. ans Deutschland in das gesegnete i.'and eingewandert. — Dcr Hochzcitskuchcu zur Vcrmälnugsfcier der englischen Prinzessin sicht ciuem kleinen Gcbändc ahn-lichcr als einem Kuchen, denn cr ist 6 Fnß 2 Zoll hoch und hat an seiner Basis 15 Fuß im Umfange. In dieser Lasis ist dcr Kuchen versteckt, Er kommt zum Vorscheine, wenn man rings hcrum Schicl'fächcr aufzieht' somit branckt der künstliche Ball selbst nicht zerstört zn wcrdcn. wenn dcr Knchcn vertbcilt wird. Nlüid nm diesrs Untergestell sind Medaillons der Kö> uigin und ihres Gcmals. des Bränligams nnd dcr Brant. darüber cin zweiter nnd cin dritter Bau ans Butterwcrk. mit Nischcn. Vnstrn. Vlumen und Guir« landen zu scheu. Das Ganze krönt cin Gülcrwcrk aus gesponnenem Zncker, das eine Krone trägt. — Eines der Berliner Gewerke, das an dem bevorstehenden Festzngc am 8. Februar Theil uimmt. machte auf Grund früberer Privilegien darauf An< sprl.ck. in dem Zngc nnt Säbeln zn erscheinen. Da der Magistrat ihm dicß ucrwcigcrlc. wendete nch der Vorstand dcs Gcwcrlcö mit dcr dießfälligeil Blttc a,l den Prinzen uon Preuße». Wie sich die „Berliner Börsenztg." erzählen laßt, sott dcr Prinz an den Rand dcr Eingabe die Worte geschrieben dabcn: „Sie jol< len Säbel habcn, und wcim sie wollcn, meinetwegen anch Kanonen." Telegraphische Depeschen. Berlin. 2. Febr. Die preußische Vank hat ocn ^Wechseldiskont auf 4, uon Lombards anf !i pEt. ermäßigt. Verlin. 3. Frbr. Dic hohen Ncnucrmaltc» Nnd gcstcrn uon London abgereist. Die Ankunft dcr> sclben in Antwerpen dürfte statt heute Vormittag erst Nachmittag erfolgen, da. wie dort gerüchtwcilc ans dcr Thcmscmündung vcrlantcte. die schlcchic Wütc» rnng die Weiterfahrt verhindert hat. Paris. 3. Febr. Dcr bentigc „Mouücnr" cnt. bält ein kaiserliches Schreiben an den Prinzen Jerome, mit welchem der Kaiser, in der Absicht, seinem Ol»c.' nir einen Vcwcis seines hohen Vertrauens zu gcbcn. dcm Prinzen das Recht überträgt, in ordenilichen und außcrordcnüichcn Berathung.'.! des Minister - Rathes beizuwohnen und im FaUe der Abwesenheit dcö Kai' scrs in denselben dcn Vorsil) zn führen. Die prcnßlschen Prinzen wcrdcn dcm Vcrnchmcil nach mor^cn al^cifen. Fcrnk Khan begibt sich nach Neapel. Handels- und Geschäftsbenchtc. Verlosung der Scrien-Nlünmern dcs f. k. Staats« anlch.nS vom Iabre !834: Nr. l7. 2l. 78. l)3. lN2, «20. 138. 153. l«8. 19l. 20l. 228, 234. ZÜtt. 354 3liti. 308. 370. 372. 375. 38l. 38l), 39^. 420 42?' 433. 4U3. 469. !!0(i. 515. 518. 503, 509. , . . . '. ..... __ l — ' 4 — K^rn.........._ ! — 2 52'/. ^»rste ...'..''. ^ ^ 2 :u; Hitfc......... — ! — 3 — Hcid.n......... — — ^l 2l> Hafcr......... — ^ ..., , ö? Kiifurii^........__ i — II «'/, "rrg lu z.albach. — Veiautwortllchcr Redaktellr: F. Bamberft" Börse »»bericht «US dem ÄbtNdblnltt dtr östtrr. kaiserl. Witlltr Heilung. Wien, 3. Februar, Mitlngs I Uhr. Eine gimsliHc Stiinmung und sin lll'haftcS (Äcschäst vom Anfang l'ili zu»! Schluss,', — Sta>US-1'apilrc sthr fcst und gc-sucht. — Industvic'Papiere größtcülhcils höhcr iui Kursc. — Devisen vorhanden. Nanoiml - ?l»!s!,c>! ;u 5 V, 84 '/,, —«^ '/. Aulchc» v. I. <85l 8. 8. ,,l 5°/. «'4 <'5 Loinb. V.»ct. 'Anl.lien zn 5V<. W—l<7 StaatSi'chuldvesschlfll'nng,,, zn 5"/„ sil '/, 82 dctto ., ^'/.°/, 7l'.-7l'/. detti, „ 4°/« »l4'/. ^«5 detto ., 3 °/« ü<» ü« '/, drttc «2'/,'^ «l-4l'Z, d''tlo ., «°/, !«'/.-!«'/. Olo »>. Nsül'z, „ 5 '/. '.'7------ Ocd.nl'nlz,,r d.tt^' >.tk' „ 5°/» l)<»------ Peslhcr detlo dclto „ 4"/« '-'6----- Mailänder drtto d.tll' „ ^°/. «5------ L's»!,d>»tl,-Ol'!iz,. '.'t. 'D.st. ., .'»V« 8^'/,^^«'/. dctto ' l,»^nr„ .. 5'/« ?» '/.-79''. dctlo O.i!izi.!i „ l."/, 7^^^..-^ dclto der ul'riVic» .ltro»l. z» 5,"/,, ^.') ', t'v '/, Bauko» Oblig.Uil'nc» zu !i'/, °/. »!4 -^N 340 84^ dlüo „ 1«!!!» «28V.-12U dcltu „ l87>4 z>, <^"/^ ><»?'/, ><>?'/, Gl'ülo 3l.»<,chri!il 1N — l<»'/. GaÜMl." Psandbn'rss ^u ^ '/, 78-79 Nor^l'ah», ^rior.-Ol'lig. zu'>V» ^7-88 st>ll'„.pn^.r d.tt» „5°/.. 80 «l Donan Dann'ssch.-Ol'li.,. „ 5 «/^ «5 -85 '/. Lloyd d.tto (in Sill'.r) „ i',"/« «8-8» 3"/, Pril'nt.ita Ol'Ii,,, ^.^. S>i»ss ^'r, Tlx.l lll >4'i Vlliitü >'N' >.>i^>il»>i!l'.n!s U85-L8U ü V« Ps»i»dl'!,!sV d>l' 9lalio»all'a«s l'im.'iwtlich.' !>!»'/, »UN >lll!.' N'iährigc !»! '/,—»! '/. dctto ttjhriägc 88'/,—«0 drtto vcrlosban' «l '/, —8l'/. «llin! dn Oefterr. Kl»dit-''>l»!lall 2^8 -248 '/. „ N. ^tst. G<üso»!ptc-K»es. 123'/. ^'24 „ „ AudU'eis-i!i»^ Wiuundner« <»2'/. „ , S!!d''.'lc'ldd,»!schk Ä.'!bi„dui>„^, U7 '/.—»7 '/. „ Thlisj-B.ihn UN-1U1'/. „ Loml'.'Vcnet, (iiscnl'^h!! 260^261 .....p,«G«slllschast «0-«I „ ., Wi.,„r Dmn,'!!»,'U>)»'s.!lschail 65—«8.',4. ^ <00 st. U>7!/8 U!»gs^l'Iigaiio»ln von Ungarn, Hroalicn, Elavonie» und vo>» Tnmscr Banal zu 5/, ........... 7» 3/4 Grunr.nllasluügs-ObligationenuonGalizien und Si.chendürgfn li "/«.....7-03/lU st. in CM. ^anf-Ättl.n vr. Stnck .... 98« 1 2 fi. i» (5M. Banf'Piaüdbiicfc mit Annuität , . . . "> 3/4 fi. i» (iM. Vlstir» dll ostcrr. .I^cdit - Vlnflail f,,r Hand.! und G.wcrl'e z» 2Ul> si. pr. St. 247 fi. i» (iM vllticu der k l. priv. ostcrr. Staats>sml'ali»° gesc!!,chast zu 200 st,. voll ciu^zahlt 3»3 l/2 st. in <5M. ,int Ratcnzahlu»^......— st. in CM. kllticu dsl .!ta>scl FerdiuaudslNoldbah» Nl "00 st. lK'2»i. - . - >8l? 1/i st. i« (5M. Mtic» dcr ^lifal'sth-Wsstl ahn zu 200 st. 205 l/2 st. i» CM. ?lftie» dcr usten. Douau^Dampfschifffahrt zu .'>00 ft. CM........5'i7 l/4 ft. in CM. Wechsel-Kurs vom ^. Februar 1858. Nu^l'uig, ,ur l<>0 st, 0nr>., Güld. . 100 1/2 Us», ssränlsurt a. M,. sm «20 st. sndp. Ver- einOwähr. im 24 !/2 st, Fuß, Guld . ll>5 5/,-i 3 Monat. Haiul'ur^. sur >0l> Mark Äanko, Ould. 78 2 M'nat. ^lNldcn. i»r l Psmid Stcrli»^. Guld. . 10.>9 1/2 3 Mon.U. Marscillc, für 30 > ,nanc, ('»'nid. . . «23 l/2 2 Mo„al. Pari^, s»r 300 Francs, Enid. . . . 1235/8 Vf. 2 Mmiat, Bnkarcst, für l Guld. Par.,. . . . 2U8 !/2 3l T. Sicht. .,r. l. vollw. M,l»<-D»fatcn. A,yo , 7 5>/8 Vold- und Silbcr-Kurse uom 3. Februar 1858. Gcld. Ware. Kais. Muuz-Dufateu ?l.,io.....7 3/4 8 dto. 3iand- dto. „ .....7 1/2 73/4 Gold «l »nurco „ .....7 l/4 — Agio Geld, War.'. Napokousd'or „ ..... 8,15 8.1U Souvcraiusd'or „ ..... 14.9 l^.!0 FricdrichSo'or „ ..... 8.U» 8.4 l ^ui6dVr „ ..... 8.2« 8.2? E»^>. Sov.'rlig,ics „ ..... 10.20 10.22 Russisch? ImM'ial, „ ..... 8.27 8.28 Silbcr-Aciw ..... 5 3/4 « l.4 „ Coupons ........ 5 3/4 6 l/^ Tl,alcr Prcußisch-Currant .... 133 l.33', Anzeige der hier angekommencu Freiudeu. De» 4 Februal- l858, Ieiulei, Medizin-Doktor, lmd — Hr. Kli!^, Dechant, yoi, Ad»'l5beig. — Hr. Modes, lind — Hr. Kchii^m, Hcxidelölellte. von Wi.'li. — Hi. W.,ssitsch, GllM'eslßt'i', ooi, Gl'^illich Z. 57. ^ (I) Nr. j^,^. Kund m a ch u n g. ?lm l2. Februar l. I. Vormittags um !) Uhr wird im hicrortigeu Rathssaale die Losung der cuchl-r zuständigen, in den Jahren ltt:57, ltt:^;, lk:l5 und ll^34 gcbornen Militärpflichtigen stattfinden. Diest wird mit dcm Beifügen zur Darnach-achtung zur öffentlichen Kenntniß gebracht, dasi für Diejenigen , welche dazu nicht persönlich, oder durch deren Stellvertreter erscheinen sollten, die Losung von A'mtswegen vorgenommen wird, StadtmagistratLaibach am 3. Feoeuar l«5tt. Z. 58. l. (,) Nr. !<»!2. Knndmachung ?lus ?lnlaß der für das Jahr l^58 nächstens vorzunehmenden Rekrutirung wird im Grunde des h. Ministerialcrlasses vom 2. Jänner !852, Z. l', Folgendes zur genauesten Befolgung verordnet. 1. ?llle militärpflichtigen Fremden, welche in den Jahren !837, lkAli, »8:t5 und 183^ geboren sind und sich hierortö aufhalten, habcn sich bis l5. Februar l. I. mit Vorweisung ihrer Heimatsdokumente, Wandcrbücher oder Paffe bei diesem Magistrate, — wo sie bezüglich ihrer Militärpflicht die dießfälligen Weisungen erhalten werden, — unfehlbar zu melden. 2. Diejenigen, welche diese Meldung in obiger Frist zu machen unterlassen, oder die denselben hierorts ertheilten Weisungen nicht befolgen sollten, werden ausgehoben und für Rechnung dieses Stadtbezirkes abgestellt werden. Stadtmagistrat Laibach am 3. Februar l«58. Z l?4. (8) Nr. i49. Edikt, Vo» dem k. k. Bezirksamts Tschernembl, als bericht, wird im Nachhange zu dem dilß^clichllich»n Edirtc vom 17. Dezcmbcl l«57, Z. «5>0, klmd gemacht: N^l tetten lretliliocn HcilbtttlN'g ter, dcm MlUhicis 3gstaa>tzii»g sci„ Verbliben, welche in der Gerichts kanzle! al'grh^llen werden wird. K. k. Bezirksamt Tschernemdl, als Gelich>' am !4. Iäinier 1858. ^ 2!9. (!) l< Verlorener Mantel. Bei dem Volksfeste mn 2 d. Mi ist in Oberschlschka ein qrauer, rotd-« gefütterter Rad-Mantel rerlorc^ worden. ^ Der Finder oder etwaige Zustande-« bringer desselben wlrd gegen eine« angemessene Remuneration ersucht/« hlevon ln der Handlung des Hrn. Z Trinker am Hauptplah in Laiback l die Mittheilung zu macken. > Z. 213. (l^ ^ ^ ^ > Ein tüchtiger Hgent, ! mit guten Referenzen für Laidach« und die Drovlnz, wird von emel ^ Schafwollwaren - Fabrik gesucht. Offerte werden erdeten l'>.u»co nach Wlen unrer l'. l^. 118. Beim Gefertigten neben der Sä)^ ^ sterbrücke sind für die bevorstehend z Corsofahrt, — Confettl i^ großen Quantitäten zu den blUlg-sten Preiscn, —so wie auch täglläi frische Zuckerbackereien zu haben. Johann Maßauer. Das einen Stock hohe, dauscftc sehr geräunnge und zu allen I.lntc/ nehmunqen geeignete Haus .ttoi^' Nr. 16 in ?er großen Gaffe ^ Stein, mlt großem Hofraum u^", Obstgarten, nebst einem Acker ^ l^l Merling Anbau, ist geqcn bllll^ Bedingnisse aus freier Hand soglcl^ zu verkaufen. Anzufragen bcnn k. l' Notar in Stein. 3. »93. (3> Anzeige Am hii'slg?» Ial,^v!^tl)>ch.Ni!ichc!, Veisllchs^-(Pol^nah^s) i» ^'aibach ,uid fo!gei,dc Gcg^iliäiide z" Verkauf b,reic: neue Kutlnu^-, Gclstei,- ulid H"^ LchroccuiaschüKN ; dau» vorschi^deue Ack^rbauge^l"' a>s! Veib.'lserle .Zii^lnayer'schc Pflüge, Echu"''^ Wlir^'I-Piliigc. 3nil)^dlo,'Aühausil'r, Ertiipaloi»'», ^'^ del>ickc», Biobainer E^^e», veischiedcin' W''!0 " )c!i:s^l!inereiel!, echt.r fr^iizösischcr l»,d deutsch"' zerlier»Klee. Z. 2l2. (y ^ Verelilter ^en! /H Empfangen Sic meinen üuugslcn Tank snv die Menschenfreundlichkeit m,d Güte, mit ^ ^H> welcher Sie den unter der Pftegc des Marin-Olisabctheu - Vercins sich bcsindlichen armen ß ^H Kindern l'cigestanden ft,id. Emigc dieser linder waren ^'Dni skrofulösen S c o r l> u t im Munoe ^ M rrgriffeu. Sie ueral'f»Igteu dci'scll'cu Ihr y e i l s a m e 6 ^natliklin - Klunäv288ei uncutgclllich. «^ /H Ihrer Vebaudlu»^ uerdaukcu die Kinder ihre gänzliche schnelle Heikma,. 7 ^ Im Nalnen der Kinder, die vou ihreu beiden l'cfreit siud, und des Vereins, versichere icl/ 5/ ^H Sie. verehrter Herr, d,r l'anll'arcn Auerkemuili^ und der besondern Achtung, mit der ich die (Ml. ^ habe zu sein Ihre ergebene M H Griisin Fries, !, ^z Wicu im Iänucr 1838. Pr^isidmlin dcS Mari^Misabethcn-Vcnl!,^ H ^ Zu haben in Laib ach dei 4nt. ldi8per uud MM- ^r28ck0viti; i>, Görz lici ^' ^ ^ ^neiii'/in Ägram dei 6. Mkiö, Apotlieker; in Warasdin bei llaltel. Apotheker;,^ ^ /I Prevail bci'Mlmann; i" Neustadt! Dei kixioiii, Apotheker; in Wolfsbcrg l>ci " ^! N^ kiiker-, in Trieft dei Xikovioll, Apotheker. ' ^ KlH^ Dcr heutigen Zeitung lieqt eine Anzeige anerkannt gediegener Werke bei, welches ^^ die Buchhandlung von IS«, v« >5»O«,»»»)»' H I^O«». Kln,»U«'0K'^ Laibach zu beziehen sind, worauf hierdurch besonders hingewiesen wird.