rsclieim wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung r ™r* 2670). Verwaltung u. Bachdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva U lca Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. Ms- . .'J. BjgJj #, jgMU ö aaö Inseraten- u. Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 3S Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis Din TSO Maribüm Miwrn . -i, r> "Ir 1 3L ^ ^ it. Licejska 1 Lju-bljana Der Friede int Mittelmeer Man kann über das soeben abgeschkos- F? M i t t e l m e o r - A b k o m m e n ;-Mfernc Genugtuung empfinden, als durch L,sle Abmachung die gefährlichen Spannun-fch beseitigt werden, die lange Zeit über ; C|ls, Mittelmcer lagerten. k . ^.iG Amtliche Mitteilung der britischen und ,cc italienischen Regierung über das Abtcm-1!LCK 8'bt im Zusammenhang mit der Ber-ffiichtlichung deS Notenwechsels zwischen dem : u!jCntmmfter Grafen Ciano und dem Bot-Eric Drummond ausreichenden über den Inhalt der Bereinbarun Verschärfung Pans-Istanbul Die türkische Regierung will den Streit wegen der Autonomie-Forderung für Alexandrette mit der Waffe in der Hand lösen? ert? (^mmet5*n weiß die ausländische Presse ^ -widon noch einige Einzelheiten zu mel-m?’ die der Quelle allerdings die Ber- überlassen werden muh, die aber - !|_M'rntaHen als Ausführungsbeweis für "1 ^ort des Abkommens selbst denkbar wä-V' -3it der Vereinbarung ist das Anerkennte iv bet Freiheit der Einfahrt in das Mit-r„Jneet, der Ausfuhr aus ihm und der Durch ' durch das Mittelmeer als ein lebens-'chtiges Interesse für beide vertragschlie-m rx ausdrücklich genannt. Man -ilr dazu, daß die italienische Regierung ° wgt darum war, sich um ihres ostafrika-.^Lwn Besitzes willen die freie Durchfahrt l.Urch die Suezkanall ausdrücklich garantie-vCu Su taffen. Wenn man sich erinnert, welle Rolle, diese Frage in der Zeit der Sanl--'onen.spielte und wie gerade sie die englisch-diu*lCrn'"^C .^uweilig so gefahrdrohend wer-‘ wird man es gewiß begrüßen must , renn sie nunmehr durch eine freie Ber-.wvarung zwischen Rom und London gelöst m Eigenleistung Italiens besteht in der ihr Q^itcnben Notenwechsel gegebenen Zu-^erung. daß Rom keinerlei territoriale Ab-- üui Iranisches Gebiet hat. Man weiß, bo m England eine Festsetzung Italiens auf Paris,?. Jänner. In Istanbul wurde gestern eine überaus wichtige Beratung abgehalten, die vier Stunden dauerte und in der Präsident Kemal Atatürk mit dem Ministerpräsidenten sowie den Ministern des Aeutzern, des Heeres und des Innern, wie auch mit dem Chef des Generalstabes und dem Kommandanten der Südarmee seine Absichten austauschte. In der Konferenz wurde auch der Streit wegen der Autonomie-Forderung für Alexandrette gefordert. Die türkische Regierung stellte sich auf den Standpunkt, daß nach den erfolglosen Verhandlungen mit Frankreich die Türkei keine Entscheidung des Völkerbundes in dieser Frage anerkennen könne und daß sie die Angelegenheit selbst lösen müsse. I In Pariser politischen Kreisen ist tna« der Ansicht, daß die Lage sich durch den langen Ministerat in Istanbul sehr verschärft habe. Man glaubt, best die Türkei entschlossen sei, den Streit mit der Masse in der Hand zu lösen. Die Blätter fordern deshalb, daß der Völkerbund in seiner, am 18. d. beginnen- den Tagung sich vor allem mit dem neuesten Zwischenfall befassen müsse. In unterrichteten Kreisen mißt man diesem Konflikt angesichts der allgemeinen Spannung in Europa größte Bedeutung bei. Frankreich ist jedoch, wie versichert wird, entschlossen, Alexandrette keine Autonomie zu gewähren, weil dies einer Verletzung des eben freigewordenen Staates Syrien gleichkommen würde. Pari s, 7. Jänner. Die Mobilisierung zweier türkischer Divisionen in nächster Nähe von Alexandrette und die ungemein scharfe Sprache der türkischen Presse wird in der französischen Oessentlichkeit in der Richtung ausgelegt, daß die Türkei die ohnehin sehr beunruhigende politische Lage in Europa noch mehr komplizieren wolle. Man gibt sich trotzdem drst Hoffnung hin, daß es gelingen werde, angesichts der ungetrübten Freundschaft zwischen den beiden Staaten einem Konflikt aus dem Wege zu gehen, der unvorhergesehene Folgen nach sich ziehen könnte. feto wird im Stadthaus vollzogen, worauf die kirchliche Trauung in der St. Jakobskirche iwrgettomimen werden wird. Aufgedeckte Verschwörung in Sswsetruß-land. W a r j ch a u, 7. Jänner. Nach Pressemeldungen kamen die Sowjethehörden in Kiew und Rostow einer Verschwörung gegen das gegenwärtige Regime auf die Spur. Mehrere kommunistische Organisationen :n diesen Städten wurden aufgelöst. In Kiew wurden 16 angesehene kommunistische Führer verhaftet, da sie im Verdachte stehen, Vorbereitungen für das Attentat auf Hervorragende Persönlichkeiten in der Ukraine getroffen zu halben. In Rostow wurde der Parteisekretät Glebow verhaftet; er wird beschuldigt, mit den Trotzkisten in Verbindung gestanden zu Haben. Ammla verbleiet Waffenausfuhr nach Spanten Ein Dampfer „rechtzeitig" ausgelaufen -alearen oder in Spanisch-Marokko belic c* ,?UT^e- Dieser Anoststurm, genährt nun *en- kiewin Interesse an der Erzeu-ststrV#ÖDn ®^tztrouen gegen die italienische .' Uk gaben, ist nunmehr ver flogen. östlichen Mittelineer glaubte England Ursprung für eine gewisse ? üche Propaganda annehmen zu sol-‘e Palästina, Arabien und Aegypten uurvar tu. ^,ie ausländischen Preffest'mmen f‘v"'T to!,lcn: kaß Italien auch in dieser Hin I oeruhigende Zusicherung gegeben hat. . Ier änderest Seite hat es in Italien wi.ge .Unruhe verursacht daß England seine ^fcsttgungen auf Malta und Cypern im Zu-anskj Petrovac und GlamoL in Betracht. ^ In. Seinen 70. Geburtstag feierte dieser Tage der im Ruhestände lebende Direktor der dortigen Stadlsparkasse Anton Vedlin. Der Jubilar stammt aus. Sv. Lovrenc am Draufeldc. lu. Beograder Ausflügler in Slowenien. Anläßlich der prawoslawen Weihnachtsfcier-tage veranstaltete der Beograder „Putnif" esnen Ausflug mit Sonderzug nach Slowenien. Die Ausflügler, mehrere hundert an der Zahl, trafen Mittwoch vormittags wt "jubljana ein und kehren Sonntag nach Beograd zurück. Vor allem werden einige bekannte Orte in Oberkrain besucht werden. lu. Aus dem Poftdienst. Der Venvalter des Hauptpostamtes in Ljubljana Inspektor Vinzenz Janežič wurde iit den Ruhestand versetzt. Sein Nachfolger ist Inspektor ^ranz 8 a l e h a r. lu. Eine Referentin für Sozialpolitik ?ahm bei der Polizeidirekttou nt Ljubljana chre Tätigkeit auf. Mit dieser Aufgabe wur-de die diplomierte Juristin Frl. Damca p e li har betraut. In ihren Wirkungs-treiz rällt weniger der Kampf gegen Frauen Kinder, die mit dem Gesetz Ifnd der Moral in Widerspruch geraten, als viel-chchr die Ermahnung, Erteilung von Rat-ichlägen. kurz, die Aufgabe, die Entgleisten wieder aut den richtigen Weg zurückzubrin-^n. Als Muster wurde hiebei die Tätigkeit i^r sozialen Reierentin bei der Zagreber Polizei genommen. > lu Familientragödie. Wir berichteten iei-*!eräet;. daß der Besitzerssohn Alois R a» “ a r in Dol bej Ljubljana am 10. Oktober Ir I. fernen Bruder Bartholomäus, als die« ,cr u der Trunkenheit die Mutter bedroht sind -hm plbst einen Messerstich versetzt Hatto, ’n ber Notwehr durch die Tür erschoß. Vor s-km Kreisgerich! wurde er jetzt ivogeu Ueßer jchte tung der Ro'ivehr zu vier Monaten ckrrest verurteilt die durch die Unterlu-chungshaft verbüßt erscheinen oerenzel verreist auf vierzehn Tage. Sein v-uchhalfer Lingel soll ihn im Büro vertreten Als Ferenzel zurückkommt, ertappt er luvten Buchhalter gerade dabei, wie der die Fonotypistin umarmt. „Was machen Sie?" Ichimpft der Chef. „Habe ich Ihnen etwa Generalvollmacht gegeben?" Weihnacht am Hof S. M. König Peter verbringt die Feiertage im Kreise von 30 Altersgenossen aus dem ganzen Staate B e o g r a d, 6. Jänner. Da Ihre Ma-1 sammen das größte Fest im Jahre zu fei-jestät Königin Maria mit ihrem Sohn, ern. Sr. kgl. Hoheit Prinzen Tomislav sich gegenwärtig in London befindet, wo der junge Prinz in jener Anstalt untergebracht wird, in der sich seinerzeit auch der jetzige Herrscher befand, um seinen Studien zu obliegen, verbringt Seine Majestät König P e-t e x die prawoslawen Weihnachtsfeiertage im Kreise seiner Altersgenossen aus dem gan zen Staat. 30 Knaben wurden zu Hofe geladen, um mit dem jungen Monarchen zu- Am heutigen Weihnachtsabend, Mittwoch, den 6. d. empfing Seine Majestät der König in Dedinje in Begleitung Sr. kgl. Hoheit des Prinzregenten P a u l, I. kgl. Hoheit der Prinzessin Olga und der übrigen Mitglieder der Dynastie die Vertreter des Heeres, die ihm den schön geschmückten Christbaum, den Badnjak, überreichten und ihm frohe Weihnachten wünschten. Der Hvizgasmolor im Anmarsch Staatliche Förderung der heimischen Treibstoffe für die Explosionsmotoren Wie schon unlängst kurz berichtet, wurden in Beograd in einer vom Ministerium für Bergbau und Forstwesen einberufenen Kon fcrenz der beteiligten Kreise wichtige Beschlüsse gefaßt, die die Motorisierung in Jugoslawien auf eine neue Grundlage zu stellen geeignet sind. Die diesbezügliche Aktion setzte bei uns m ernster Gestalt erst vergangenen Sommer ein, und zwar in Verbindung mit den Fragen der Landesverteidigung und der Motorisierung. Die Verwendung von Holzgas als Treibstoff int Verkehr und in der Industrie ist eigentlich nicht neu. Alle Staaten, die Motortreibstoffe aus dem Auslände einführen müssen, sahen sich vor die Frage gestellt, sich in dieser Hinsicht schon aus Gründen der Landesverteidigung vom Auslande unabhängig zu machen und Oel und Benzin durch andere Treibstoffe zu ersetzen. Für ein so holzreiches Land wie Jugoslawien liegt es aus der Hand, daß Holzgas das beste und billigste Mittel ist, die aus dem Ausland bezogenen Treibstoffe zu ersetzen. Rach den neuesten Forschungen ist Gas, das man aus Holz oder Holzkohle gewimit, für den Antrieb von Explosionsmotoren sehr gut gec>g net. 12 kg Holz oder 6 kg Holzkohle ersetzen fünf Liter Benzin. Da der Motor heute schon im Wirtschafts leben eine elementare Notwendigkeit und die unumgänglich notwendige Vorbedingung für jeden Fortschritt Larstellt, so iit cs klar, wie nichtig dieses Problem ist, von der Motorisierung des Heeres, die in einein Zukunftskriege Von entscheidender Bedeutung sein wird, ganz abgesehen. Jugoslawien be-z'eht gegenwärtig aus dem Ausland jährlich für über 50 Millionen Dinar Rohöl und Benzin. Benzin und Rohöl können aber durch einheimische Treibstoffe, dp aus Holz und Holzkohle gewonnen werden, heute schon vollständig ersetzt werden, da diese Frage technich und praktisch bereits vollstän big gelöst ist. Der Ersatz der ausländischen Tre'bstoffc durch inländische hätto verschiedene wesentliche Vorteile. Bor allem fönten wir uns von den ausländischen Oelgetoll schäften unabhängig machen, was für c'ncn Kriegsfall von überragender Bedeutung ist. Weiters würde unsere Holzindustrie im Iah re nach den jetzigen Berechnungen etwa eine Millwn Kubikmeter Buchenholz zu vererbet tett haben, was ihr eine Einnahme von etwa 40 Millionen Dinar sichern würde. Durch die Verwendung von billigeren Trebstoffen — Holzgas stellt sich nur auf ein Zehntel des Bcnz'ttprci'cs — würde sich der Verkehr bedeutend verbilligen, weiters ist Holzgas auch betr ebssicherer als Benzin, da es nicht explodiert. In Jugoslawien gibt es schon eine ziemlich gut enhnicMto Industrie für die Herste! lung von Holzgasgeneratoren. Heute bestehen bereits zwölf solche Betr'ebe. Wegen der Billigkeit des Holzgases hat sich schon eilte ganze Reihe von Äutobusunternehmen auf Holzgasantrieb eingestellt, ebenso verwenden auch schon viele Industrien Holzgasmotoren. Während der Aussprache nahmen zahlreiche Redner für den unbedingten llebergang auf HolMs Stellung, andere aber traten da gegen ein indem sie verschiedene Befürchun gen äußerten. Zum Teil argumentierten letztere damit, daß die Frage der Verwendbarkeit des Holzgases beim heutigen Stand des Genera torenbaues, der Straßen usw. noch nicht vollständig gelöst sei. Andere weisen auf die Verluste der Staatskaffe durch den Wegfall der Zölle hin. Im allgemeinen aber erkannte man die Bedeutung und die Notwendigkeit dieser Aktion. Die Aussprache wurde durch eine Entschließung abgeschlossen, in der die ungeheure Bedeutung der Verwendung von Holzgas zum Antrieb von feststehenden und beweglichen Motoren sowohl für die Volkswirtschaft als auch für die Landesverteidigung einstimmig aiterkannt wird. Außerdem sollte die Frage des Ersatzes der Treibstoffe auf die anderen Treibstoffe heimischen Ursprungs ausgedehnt werden, wie Naturgas, Schweröl, Alkohol Spiritus usw. Mit Rücksicht auf die große Bedeutung dieser Frage beantragt die Konferenz, daß für die Lösung dieser Fra gen beim Forftministerium ein ständiger Aus schuß gebildet werde, in dem alle interessierten staatlichen, wissenschaftlichen Anstalten und wirtschaftlichen und fachlichen Körperschaften vertreten sein sollen. LV BAYE Vli y ^ ^Aspirin ui Bayerkreuz sind unzertrennlich I jede Aspirin-Tablette trägt das Bayerkreuz Bei Rheuma, Gnppe, Fieb**r Armence ref. S. Nr. 1583 vom 5. XII. 1936. MLiardenerbschast Atatürks. A n k. a r o, 6. Jänner. Als Erben des großen Waffenhändlers Sir Basil Zaharov, der unlängst in hohem Wter gestorben war, kommen sein Vetter Sir Basils sowie seine Kusinen Melpomcne und Alecandra Zaha-rya in Betracht, denen die Milliarden zu gleichen Teilen zufielen. Die Kusinen sind schon mehr als 80 Jahre alt und finden für das viele Geld keine Verwendung. Deshalb vermachten sie das Riesenvermögen dem Prä sidenteu der Türkischen Republik Kemal Ata-türk. Im U-Boot zum Nordpol. London, 6. Jänner. Der Forscher Sir Hubert W i l k i n s ist in Sousamptou aus Nework cingetroffcn. Er bereitet, wie bekannt, für Juli 1937 oder 1938 eine Expedition vor, die mit Hilfe eines Unterseebootes den Versuch unternehmen soll, von Spitzbergen über den Nordpol in das Behringsmeer vvrzudringeu. Die Expedition soll zwei Monate dauern und wird 35.000 Pfund Sterling kosten. Wilhelms Stieftochter heiratet Industriellen- soh«. Berlin. Prinzessin Hermine Karoline zu Schoenaich-Carolath, Tochter der zweiten Gemahlin des früheren Kaisers, vermählte sich mit Hugo Herbert Hartung, dem Sohn eines Düsseldorfer Industriellen. Die standesamtliche Trauung fand in Willmersdorf, dü Hochzeitsfeierlichkeit auf Schloß Saabor iit Schlesien statt. Laöy Houston „torpediert Lhurchill Englands reichste Frau drückt die Erbschaftssteuer Die englischen Zeitungen nehmen den Tod von Lady H o u st o n zum Anlaß, um vergnügliche Erinnerungen an „die reichste Frau" des britischen Mutterlandes aufzusri-schen. Lady Houston, die vor einigen Tagen starb, erlangte unter anderem eine gewisse Berühmtheit, weil sic sich in finanziellen Angelegenheiten mit den Behörden stets sehr-geschickt auseinanderzusetzen wußte. Sie hat mehr als einen Streit mit dem englischen Fiskus ausgesochten. Dabei war sie nicht etwa kleinlich. Es ist bekannt, daß sie der britischen Fliegerei außerordentlich große Zuwendungen gemacht hat, und was die Freigebigkeit anbelangt, so kann selbst Lord Nuffield, der jüngst erst w eder für wohltätige Zwecke eine Millionenstiftung machte, mit ihr nicht Schritt halten. Lady Houston gab bei jeder Gelegenheit zu erkennen, daß sie eben die reichste Frau Englands war. Eines Tages, nach dem Tode ihres Gatten, erschien sie im englischen Schatzamt, um dort persönlich die Erbschaftssteuer zu entrichten. Die Erbschaftssteuer in England ist bekanntlich sehr hoch. Der von Mr. Houston hintorlassene Besitz bestand zu einem erheb« ! chen Teil aus Grundstücken, über deren Bewertung man geteilter Meinung sein körnt te. Je nach der Höhe der Summe, mit der die Hinterlaffewchaft Mr. Houstons angesetzt wurde bemaß sich aber auch die zu entricht ende Erbschaftssteuer, und Lady Houston ; war entschlossen, unter keinen Umständen ' mehr zu zahlen, als unbedingt notwend'g sein würde. Bei der Größe des Objekts und bei ihren persönlichen Beziehungen zu den leitenden Männern hielt sie es für das Richtigste, sofort an die letzte Stelle, also eben das Schatzamt, zu gehen. Dort wurde sie von Mr. Churchill empfangen, der damals als Schatzkanzler am- tierte. Churchill war aber iit erster Linie-Politiker und nicht Steuerrechissachverstän-diger. Deshalb nahm er sich für die, wie er wußte, schwierig werdende Auseinandersetzung mit Lady Houston Sir Douglas Hogg als erfahrenen Juristen mit dazu. Lady Hou ston sah dadurch ihre Chancen schwinden und sie fragte Churchll kurzerhand, was Sir Douglas bei der Unterredung zu suchen habe. Sie selbst habe ihren Anwalt unten im Wagen sitzen gelassen. Das war deutlich genug, und Sir Douglas mußte sich wohl oder-übel entschließen, das Zimmer zu verlassen. Ehurchill stand der schweren Artillerie Lady Houstons nun ganz allein gegenüber. Und nun fing sie au zu reden. Sie sprach laut und breit. Ab und zu klopfte sie vieldeutig auf ihre Handtasche, gewissermaßen, als wollte sie darauf Hinweisen, daß-da Geld drin steckte. Der Sinn ihrer Rede aber war, den Betrag, den sie schließlich hergebeu mußte, möglichst herun crzusctzen. Mr. Churchill hütete sich, sich auf rechtliche Auseinandersetzungen mit ihr ciuzulassen, denn er wußte, daß er dabei den Kürzeren gezogen hätte. Er übte Geduld und ließ sie reden, ohne sie zu unterbrechen. Als die Zeit für den Lunch aekommen war, war sie einigermaßen abgekämpft und jetzt nutzte. Churchill die Stunde, um sich mit ihr zu einigen. Der Erfösg war, daß Lady Houston schließlich ihr Scheckbuch herauszog und einen Scheck über l 'A Millionen Pfund Sterling, das waren mehr als 370 Millionen Dnar, ausschrieb und ihn dem Schatzkanzler einhändigto. Der Fiskus konnte zufrieden sein. Lady Houston aber war es auch. Als sie die Unterredung begann, wußte sie immerhin noch n'cht, auf welchen Betrag man schließlich kommen würde. Es hätten auch mehr als anderthalb Millionen Pfund Storliim fein: können. Fenerwehrtagung in Studenci Die Freiwillige Feuerwehr in Studenci hielt Mittwoch um .10 Uhr vorm. im Wehrdepot ihre 16. Jahreshauptversammlung ab. Außer der gesamten Mitgliedschaft waren auch die Ehrenmitglieder anwesend. Der Vorsitzende Bürgermeister K a l o h gab mich der Begrüßung der Erschienenen eine Uebersicht über die Tätigkeit der Wehr im vergangenen Jahr, worauf die übrigen Funktionäre ihre Berichte erstatteten. Aus den Tätigkeitsberichten ist ersichtlich, daß die Feuewehr im abgelaufensn Jahr neunmal bei verschiedenen Bränden in Aktion treten mußte. Der Samariter nahm bei 133 Unfällen oder Verletzungen die erste Hilfeleistung vor. Die Einnahmen stellten sich auf 27.969 und die Ausgaben auf 22.660 Dinar, sodaß ein Uebevschuß von 5299 Dinar erzielt werden konnte. Im weiteren Verlaufe der Tagung wurden in Würdigung ihrer Verdienste um die Wehr einige Persönlichkeiten zu Ehrenmitgliedern gewählt, u. zw. Ing. Ferdinand Fite d a u, der der Wehr anläßlich ihres 15jährigen Jubiläums ein Automobil gespendet hatte, ferner seine Gattin Frau Z o r a sowie die Damen Juliane H a r r-b e x g e r, Rosa O m u l e c und Katharina T u r tt Z c I, die bei der Einweihung des Autos als Patinen fungiert hatten. Bei der Neuwahl des Ausschusses wurde der bisherige Obmann und Kommandant Bürgermeister Alois K a I o h in seiner Funktion bestätigt. Die übrige Leitung setzt sich folgendermaßen zusammen: Vorsitzender und Hauptmann Kalo h Alois; Vize-hauptmann Ludwig Majhenič; Schriftführer Franz Schreiber; Kassier Rudolf O m u I c c; Zeugwart Peter Letnik; Ausschußmitglieder: Max Lešnik und August P e z d i č e !; Aufsichtsausschuß: Anton K r i ft o v i č, Alois K o m i s a r, Karl K i r b i 8 und Franz Sore c. ♦ Der Vorsitzende dankte den bisherigen und den neuen Ehrenmitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung und forderte die Wehmärmer auf, auch fürderhin sich ihrer erhabenen Aufgabe bewußt zu sein und dem Mitmenschen in feiner Bedrängnis unentwegt mit allen Kräften beizustehen. Bei dieser Gelegenheit darf nicht unerwähnt bleiben, daß der Wehrmann Franz Gehe r dieser Tage seinen 75 Geburtstag und gleich zeitig das 10jährige Jubiläum als Maschinenmeister 'bet Feuerwehr in Studenci beging, -an§ welchem Anlaß dem Jubilar besondere Ehrungen zuteil wurden. An die Generalversammlung schloß sich ein gemütliches Beisammensein an, das einen animierten Verlauf nahm und in dessen Verlauf verschiedene Trinksprüche gewechselt wurden. Rettung in Letzter Minute In Nadole bei Letale ließ die Keuschlerin Maria Mohorko ihr 2 ein halb Jahre altes Söhnchen Fra n z dieser Tage, als sie sich zu den Nachbarn begab, allein im Hause zurück. Das Kind spielte mit der heißen Asche und streute sie auf das Bett, das bald in Brand geriet. Da die Stube gut verschlossen war, konnte sich das Feuer nicht T 99 Donnerstag, den 7. Länner ka c. 56; Franz Majcen, Kaffeehaus, Doktor Berstovskova ul. 6., Aloisie Lipovšek, Gasthaus, Tržaška cesta 18; Marie Debelak,, Gasthaus, Tržaška cesta 44; Elisabeth Ho-meter, Gasthaus, Aleksandrova cesta 53; Friedrich S ever, Gasthaus, Tv o miška cesta Geschäftsbücher, Briefordner, Schnellhefter usw. V. Weixl, Maribor. 30; Amalie Tischler, Wirkerei, Aleksandrova cesta 19; Paul Benko, Gemischtwarenhandlung, Jenkova ulica 6; Antonie Zidan šef, Antiquitätenhandlung, Koroška cesta 3; „Motoroil", G. m. H., Benzin- und Delraf finerie, Linhartova ul. 17; Therese Krieger, Gasthaus, Dravska ul. 11; Anton Kram Berger, Ungeziefervertilgung, Orožnova ul. G e l ö s ch t wurden in derselben 0. j recht entfalten, wohl aber wurde der Raum in eine dichte Rauchwolke gehüllt, sodaß das . Kind eine Rauchvergiftung erlitt und ohnmächtig wurde. Die Nachbarn bemerkten nach längerer Zeit den aus den Fensterfugen dringenden Rauch und erbrachen das I Hm§, aus dem sofort helle Flammen schlu-■ gen. Das Kind konnte im letzten Augenblick ' gerettet werden, worauf es im Spital un-1 tergebracht wurde. In kürzester Zeit wurde : das Haus eingeäschert. Der Schaden, beläuft sich auf 10.000 Dinar. VekkchfsungMck In der unteren Meljska cesta ereignete sich gestern mittags ein schwerer Unfall. Die 26jährige Fabriksarbeiterin Therese R a n-z i n g c r aus Košaki begab sich durch diese Straße nach Hause, alz ihr int Straßenknie ein Personenauto entgegenkam. das plötzlich auf den Gehsteig geriet. Das Mädchen, versuchte sich zwar in Sicherheit zu bringen, doch wurde es im nächsten Augenblick vom Fahrzeug -erfaßt und zu Boden gestoßen. Der Wagenlenker -versuchte zwar, das Fahrzeug zum Stehen zu bringen, doch kam der Wagen erst am Straßenzaun zum Stehen. Das Mädchen, das bewußtlos liegen blieb, erlitt schwere innere Verletzungen sowie klaf rende Wunden an der Stint und am rechten Bein. Der Lenker des Kraftwagens, das Eigentum einer hiesigen Firma ist, brachte die Verunglückte unverzüglich ins Krankenhaus. Der Wagenlenker verantwortet sich damit, daß er einem nachfolgenden Auto die Straße freigeben wollte und hiebei auf den Gehsteig geriet. Reue und gelöschte Gewerbe-rechte Im Dezember wurden von der Mariborer Stadtgemeinde als zuständige Gewerbebehörde folgende neue Gewerbrechte erteilt: Marie Dolinšek, Gasthaus, Koro8- b'-nar 1937 Zeit nachstehende Gewerberechte: Franz Kolar, Maler und Anstreicher, Stolna ulica 5; Josef Ledinek, Manufakturwarenhandlung, Hauptplatz 11; Ignaz Vinko, Schneider- ' Vetrinjska ulica 30; Marie Hvalec, Galanteriewaren, Jurčičeva ul. 9; Lovro Glogovšek, Tischler, Vojašniški trg 2; Franz Koren, Bäcker, Smetanova ulica 51; Vinko Gregorc, Schuhgeschäft, Hauptplatz 18; „ Zad ružna oblačilnica", r. G. m. H., Ma-nufakturwaren, Meljska c. 12; Ottilie Horvat, Gasthaus, Minska ul. 9. drucksvolles Bckd, wobei zahlreiche prächtige Toiletten zu beobachten waren. Die zugkräftige Tanzmusik besorgte das Ronny-Jazzorchester aus Ljubljana. nt. Eliteball der Mariborer S»kolvereine. Zur Feier des Geburtstages I. M. Königin Maria veranstalten die Mariborer Sokol-vereine am Samstag den 9. Jb. im Union Saal den ersten großen So-kolball. m. Aus dem Mannergesangverein. Freitag, den 8. d. Probe. Beginn 20.30 Uhr. Es wird gebeten, pünktlich zu erscheinen. m. Rapid-Redoute. Die traditionelle große „Rapid"-Redoute" geht heuer.am Faschingsdienstag unter dem vielheißenden Motto „A l l o t r i a" in den herkömmlich Prachtvoll ausgestalteten Union-Sälen vor sich. Schon das Motto „Allotria" bürgt dafür, daß uns die Schwarzblauen auch in diesem Jahre mit einem ungezwungenen, alles mitreißenden Faschingsfest überraschen werden. Schon aus diesem Grunde nahm man Abstand vom zunächst gewählten Motto „Bauernball", da man der Tradition der glänzenden „Rapid"-Redoutcn nicht abkom-tnen wollte. nt. Autozusammenstoß bei Glatteis. Der gestrige Regen hatte eine starke Eisbildung zur Folge, die eine Reihe von Unfällen her nie m. Silberne Hochzeit. Der allseits bekannte Steueramtsbeamte Herr Stefan Job feierte dieser Tage mit seiner Gemahlin Justine das Fest der silbernen Hochzeit. Wir gratulieren! nt. Aus dem Jagdverein. Die Mitglieder, die auch- in diesem Monate zu jagen wünschen, mögen sich die neue Jagdkarte besorgen, weil diese von -der Behörde revidiert wird. nt. Der Akadcmikcrvall, die alljährliche Veranstaltung unserer Hcchschül-er, gestaltete sich auch heuer zu einer Revue der Elite der Mariborer Gesellschaft. Am Vorabend zum Dreilönigs-tag, dem traditionellen Datum des Akademikerballs, versammelte sich in den Uuionsälen ein auserlesenes Publikum. Außer einer großen Anzahl von aktiven Akademikern waren auch zahlreiche Altherren der verschiedenen akademischen Vereine anwesend, darunter die Herren Bürgermeister Dr. Juvau, Erster Staatsanwalt Dr. Zorjau, Altbürgermeister Dr. Lipoid, Bezirkshauptmann Popovič, Polizeichef Dr. Trstenjak, Eymnasialdirektor Mastnak, Stups ch ti naabgeordneter Dr. Jančič, Staatsanwalt Dr. Hojnik sowie die Stadträte Direktor Dr. Kovačec und Dr. Pihlar. Der Saal bot ein buntes und ein- aufbeschwor. In der Pobreška cesta kam ein Autobus gerade im Augenblick ins Schleudern, als ihn eilt Personenwagen überholen wollte. Die Fahrzeuge stießen zusammen und fuhren gegen das Straßengeländer. Beide Wagen wurden leicht beschädigt. m. Neue Lederfabrik. Wie man erfährt, wird der Industrielle Peter R e m e r, der vor kurzem aus Amerika kam, in Studenci eine neue Lederfabrik zur Erzeugung von gewissen Spezialledersorten errichten. Der Bau der neuen Fabriksanlage, die sich an der Drau oberhalb des Katra-Bades in Studenci befindet, ist bereits beendet worben. m. An der Volksuniversität in Studenci (Gasthof Spurej) hält heute, Donnerstag, um 19 Uhr der bekannte Geschichtsforscher Dr. Bladinvr Trav u c r einen Vortrag über das Thema „Die Todesstrafe". Eintritt frei! m. Nus der Theaterkanzlei. Da Frl. Jelka J g l i č noch immer nicht gesundheitlich hergestellt ist, muß die für heute, Donnerstag, anberaumte Aufführung, der Operette „Hoheit tanzt Walzer" entfallen, worauf insbesondere die Abonnenten der Reihe B aufmerksam gemacht werden. — Sams t a g, den 9. d. findet die Premiere von Joka Žigons Drama „Wolkenbruch" statt, dem der Ruf eines der besten zeitgenössischen slowenischen Bühnenstücke vorausgeht. Der Autor wirkte einige Zeit auch in Maribor als Mittelschulprofessor. m. Zwei Berkehrsunfälle. In Tezno tour de gestern der 44jährige Maurer Paul Dorn ad en aus Sv. Miklavž, als er mit dem Fahrrad heimwärts fahr, von einem entgegenkommenden Automobil umgestoßen, wobei er einen schweren Unterschenkelbruch Sehnsucht nach Schnee Bon A. M. Lornberg. Wer jemals in seinem Leben auf Schneeschuhen stand und irgendwo in den Bergen die ganze Pracht der winterlichen Landschaft erlebte, den packt in den Wintermonaten eine brennende Sehnsucht: die Sehnsucht nach Schnee, nach dem rechten Winter, und die Sehnsucht, wieder einmal ein paar Wochen inmitten der weißen Märchenlandschaft zu leben. Genau so ist es auch in diesem Jahre. Die Wintersportler warten, warten mit fiebernder Ungeduld, daß nun endlich das echte Winterwetter einsetzen möge. . . . Es sind in jedem Jcchre mehr Menschen, die im Winter in die weißen Berge fahren, die überhaupt ihren ganzen Jahresurlaub tn -den Winter verlegen. Nicht zu Unrecht behauptet man, daß eine Woche „Winterfrische" drei Wochen Sommerfrische ersetzen. Man Braucht ja unsere Wmterreifenden nur einmal anzusehen, wenn sie aus den Bergen 'heimkommen. Kerngesund und blühend frisch und dunkelbraungebrannt kehren sie zurück — im sommerlichsten Sommer hätten sie sich nicht besser erholen können. Kein Wunder, -daß die winterliche Berg-E, die nach rn WMW JchWN chMÄK verlassen lag, heute von fröhlichen Menschenkindern' wimmelt, die sich aus Sonne und Schnee Freude und neue Kräfte für den Alltag holen. Wie ober, wenn man nun keinen „Wintersport" treibt? Wenn die Sportausübung vielleicht vom Arzt verboten wurde oder wenn man nicht mehr den Mut aufbringt, auf den langen Brettern über weiße Hänge zu sausen? „Eine Winkerveife, wissen Sie", sagte kürz lich jemand zu mir, „das ist doch ausgesprochen etwas für junge Menschen. Die den Tag über Wintersport treiben und sich die langen Abende mit Tanzen vertreiben. Was soll man sonst in den Winterbergen? Etwa spaziererigehen im meterhohen Schnee?" Ich habe diesem Menschen empfohlen, es trotzdem einmal zu versuchen. Er wird dann zweifellos merken, daß er durchaus nicht der einzige ist, der, auch ohne ein begeisterter Sportler zu fein, das Glück eines solchen Winteraufenkhalts in -den Bergen empfinden wird. Außerdem gibt es noch immer eine Fülle von Möglichkeiten, sich auch ohne Skilauf in sehr gesunder Weise im Schnee M fummeln. Da gi&t es zunächst Spqzier- gänge. Und die großen Schneepflüge, die heute in allen Gebirgsorten in Tätigkeit sind, sorgen dafür, daß mau durchaus nicht durch „meterhohen Schnee" zu stampfen braucht. Dann bliebe auch noch der Rodelsport übrig, der ja wirklich keine besondere sportliche Anstrengung erfordert. Man zieht seinen kleinen Schlitten hinter sich her, geht gemächlich ein Stück den Berg hinauf, setzt sich auf -den Schlitten und führt wunderschön bergab. Ein Sport, den mau sich sogar in den Sechzigern noch leisten kann. Dann -denken wir einmal an die Eisbahn. Schlittschuhlaufen ist für so viele Menschen das kchönste Vergnügen, und wieviel herrlicher ist dieser gesunde Sport noch inmitten der vollkommen staubfreien Bergwelt, mit dem Blick auf die weißverschnertcn Höhenzüge ringsum. Und endlich gibt es noch gesunde Schneeballschlachten, bei denen der Stadtmensch erst einmal lernen kamr, welche Freude das „Material Schnee" in sich birgt. Die Berghütten sowie alle die größeren und kleineren Gebirgsorte. die sich meist so großer landschaftlicher Schönheiten erfreuen, sind gerüstet für den Empfang von 25m ter-gästen. Die Hotels und Pensionen sind alle darauf eingestellt, es ihren Gästen so gemütlich wie nur möglich zu machen. Nie* mach brapcht vor,d«r langen Ahsrchsn MM |zu haben. Da gibt cs fröhlichen Tanz und bunte Albende und nette Geselligkeit unter den Gasten. In größeren Orten ist vielleicht sogar ein Kino vorhanden, und auf alle Fälle ist noch der Rundfunk da, der Musik und Leben bis in das fernste Keine Gebirgsdort tragt. „Und wenn es nun taut?" sagen die ganz ■ Zaghaften, „oder wenn kein Schnee liegt?" Nun — sogar das wäre noch nicht das Schlimmste. Dann werden wir vielleicht sogar dahinterkommen, daß die Berge m ihrer herben Schönheit in jeder Jahreszeit und unter allen Umständen ihre Reize haben. Dann werden wir vielleicht umso schöner beobachten können, wie der Sturm die schweren Wolken über die Berge treibt, und das tiefe Orgeln des Sturms in den Krone» der mächtigen Tannen wird uns einen Begriff davon geben, welche gewaltigen Naturkräfte noch hier oben auf den Bergen am -Werke sind. Es ist etwas anderes, den Winter in der Stadt zu verleben oder hoch oben im Gebirge. Wir sollten es auf alle Fälle versuchen. Die Berge werben für sich. Und jeder, der sie nur ein einziges Mal im Winter besucht hat, der wird auch der winterlichen Schönheit der Berge für immer treu blctfcm. erlitt Am Hauptplatz mürbe der Besitzer Franz Z e mlj jL von einem Kraftwagen zn Boden gestoßen. Während der Mann unversehrt blieb, wurde das Rad arg in Mit-lerdenschaft gezogen. sis- Todesfälle Im Krankenhause ist der tSjährigc Private Josef Klampfer gestorben. Pobrežje verschied ferner die 25jdhrtge Fabriksarbeiterin Klampfer Antonie. R. i. p.! <>m- Französische Journalistin in Maribor. -<;n Maribor weilte dieser Tage die franzö stich« Publizistin Mme. Edith B r i-£ ° N von der Pariser „La Republigue", E sich auf einer Balkmtreise befindet. In -vivribor begleitete sie Archivar Prof. Bas. nr. Rasch ausgeklärt. Im Zusammenhang Mit der in der letzten Nummer unseres Blat-M .^richteten neuen Geldfälscheraffäre in stoljöane konnte sich die Polizei alsbald baden überzeugen, daß cs sich lediglich um un-tzichhältige Vermutungen gehandelt hat. m. In der Weißmetallaffäre, die seiner-Seit so viel Staub aufwirbelte, wurde dieser ^isge die umfangreiche Voruntersuchung ab geschlossen. Das gesaunte Material wurde nun der Staatsanwaltschaft übergeben, die gegen 22 Personen die Anklage erhob. Die Hauptverhandlung wird in Kürze ausgeschrieben werden. . M- Mädchen mm einem Radfahrer über-whren. In der Grajska ulica wurde gestern vormittags die 13jährige Mittelschülerin Zitstine M e d v ed aus Ranca bei Pcs-ntca von einem Radfahrer überfahren, wo-vei sie schwere innere Verletzungen sowie erne klaffende Kopfwunde erlitt. Man über luhrte sie ins Krankenhaus. m. Vortrag für Photoamateure. Im Rah-wen eines Vortragsabends des hiesigen Phc-toklubs holt Sams t a g, den 9. d. der mannte Liubljanacr Lichtbildner Karlo / ü c i j a nčto einen Vortrag über die Probleme der modernen Photographie. Der ^ertrag findet um 20 Uhr in den Räumen Photoklubs im „Narodni dom" bei ,tci'nt Eintritt statt. i ^gängig ist seit mehreren Tagen der imm = 96 Hilfsarbeiter Alois K l o j č n i k, in der Jadranska ulica 21. Etwai-j . rsillaben über seinen Aufenthalt mögen 'Lr Polizei bekanntgegeben werden. Heute Elite-Abend der Mbarettkuustler r Velika kavarno. 136 . .!*’• Bewußtlos ausgesundcn wurde gestern test-abends aus der Reichsstraße unweit von 7 ob. Bistrica der 17jährige Wagnerlehr-m9 Alois H o r v a t. Der Bursche, den Wan. unverzüglich ins Krankenhaus nach - caribor überführte, wurde das Opfer ei-vpf Ueberfalles. Außer einer schwe- ^"..^hiruerschütterung trug er auch einen Schädelbasisbruch davon. — Am Grajski fix' i, liestern abends der 66jährige Ruhe K /-,r Karl K r o § l auf dem nassen ^ «hstet-g aus und zog sich beim Aufprall lnte Kopfverletzung zu. Brand in Maribor—West Das Lehrerheim in der Kosarjeva ulica von einem Schadse- feucr heimgesucht Im Villenviertel Maribor—West verursachte heute vormittags ein im Lehrerheim in der Kosarjeva ulica 14 ausgebrochenes Feuer große Beunruhigung. Kurz nach 10 Uhr vormittags schossen aus dem Rauchfang des Lehrerheimes, das in der ehemaligen Accetto-Billa untergebracht ist, hohe Flam- stcrnd, zumal auch Balken de-r Zimmevdecte Feuer fingen. Die rasch herbeigeeilte Feuerwehr trat sofort in Aktion und konnte alsbald ein weiteres Uebergreifen des Feuers verhindern. Immerhin nahmen die Löscharbeiten eineinhalb Stunden in Anspruch. Ter Schaden ist umso größer, als durch das abfließende Wasser auch die unteren Räume in men empor. Im Nu begann die Holzverschalung der Jnnenräume zu brennen an, sodaß > Mitleidenschaft gezogen wurden für das ganze Gebäude größte Gefahr bc-1 abend ab. Er findet int Hotel „Union" statt und verspricht, wie alle Veranstaltungen dieses Verbandes, sehr stimmungsvoll zu verlaufen. Das herkömmliche Maturantenkränzchen des Realgymnasiums in Cefte findet am 16. Jänner im „Narodni dom" statt. Außer den erwähnten Veranstaltungen sind noch sehr viele Tanzunter Haltungen geplant, so daß jedermann die Möglichkeit geboten wird, sich einige vergnügte Abende zu verschaffen. Die Mode für die ‘Faschingszeit ist heuer schön. Eine interessante Neuerung für Herren sind die weichen Smokinghem'den Die Tanzkarte bringt Heuer nichts Neues. An Tänzen überwiegen weiterhin Foxtrott, Tango, Wiener und englischer Walzer. Aus Der Sasching In črtit rj\ , . E e l j c, 4. Jänner, di it' )tUr‘fle Fasching ist zwar kurz, aber ans ^^^“iiungslustigen werden trotzdem ' ! chre Rechnung kommen, da nt Cefte ci-ur ?rfrt|le Reihe großer Tanzunterhaltungen 'ifnsslt. rtcItun5 ist. Den wohlgelungenen ,.r, ,ltc5u bildete der "Akademische Re-PraientationIball am letzten Sonnabend im w-L " nton": »"t dessen glänzendem Ber- 5. veranstaltende „Verband jugoslawi-icher Akademiker tn Celje" und besonders s Pen eitriger Vergnügungsausschuß voll zu frieden fern können. \ Lanner, hielten die Celjeer Gast- r.e und Kaffeesieder in allen Räumen des >o.els „Union" die 50-Jahrfeier ihres Ber-oandes verbunden mit einem Gastwirteball , , der unter glanzvollen Aeußerlichkeiten "ilm selben "Abend fand im „Narodni dam der erste Ball des Vereines der Hatt-1 eU>ichuIabfoloenten stakt. Am 9. Jänner findet abermals ein Akademikerball statt, und zwar tm „Narodni ar°™ • rmr diese Unterhaltung, die von der nUherremchaft der Mittelschulverbindung »Sloga" in Celje durchgeführt wird ver-.chicltc man bereits die Einladungen/ Bon viel”* ^Eobend verspricht man sich fehr Am selben Abend halten aber auch die Handels- und Privatangestellten ihren Ball- c. Trauung. Dieser Tage wurde der Beamte der hiesigen Firma stennccft Herr Drago Denisa mit der Pvstbcamtin Frl. Mathilde Berpar in Cefte getraut. Viel Glück! c. Persanalnachkicht. Der langjährige Se-kuüdarius an der Chirurgischen Abteilung des hiesigen Krankenhauses Dr. Stane Strnad wurde als Primarius zum Krankenhause in Slovenjgradec versetzt. Möge es dem geachteten Arzte auch int neuen Amtssitze recht wohl ergehen! c. Bestattung. Dienstag nachmittags wurde im hiesigen Stadtfriedhof die Oberrevisorswitwe Maria Komel unter zahlreicher Beteiligung zu Grabe getragen. Die Verewigte war die Mutter des in unserer Stad: lebenden Herrn Ing. Anton Komel und wurde 68 Jahre alt. c. Arbeitsmarkt. Ende des Jahres 1933 haben sich bei der hiesigen Arbeitsbörse aufs Neue 125 Arbeitslose angemeldet. Das Erschreckliche dabei ist, daß nur zwei Stellenvermittlungen durchgeführt werden. Zur Zeit sind bei der Arbeitsbörse 790 Arbeitslose (581 Männer und 319 Frauen) angemeldet. Das bedeutet, daß in den Tagen zwi scheu Weihnachten und Neujahr die Arbeitslosenziffer um 100 gestiegen ist. So schlimm war es mit der Arbeitslosigkeit in Celje wohl selten bestellt. — Arbeit bekommen: 1 Schneider, .1 Winzer, 1 Knecht, 2 Köchinnen, 2 Mägde, 1 Kellnerin und eine Bedienerin. c. Amtliche Nachricht. Das Steueramt gibt bekannt: Alle Steuerzahler, die verpflichtet sind, die Angestelltensteuer in Sten ranarken zu begleichen, werden aufgesordert, die Steuerbücheln ihrer Angestellten bis Ende Jänner am Steueramte zur Einsichtnahme vorzulegen. Eine Nichtbeachtung dieser Aufforderung wird mit Strafen von 20 bis 500 Dinar bestraft. c Lebensbewegung. Aus Trbovlje teilt man uns mit: Im abgelaufenen Jahre gab es in Trbovlje 251 Geburten, darunter 35 uneheliche und zwei Totgeburten. Unter den Neugeborenen sind 138 Knaben und 113 Mädchen. Die Zahl der Sterbefälle beträgt 152 (85 Männer und 67 Frauen). Die Todesursache war in den meisten Fällen Herzschlag, dann Krebs und an dritter Stelle Lungenschwindsucht. Vier Personen haben Selbstmord verübt. Ehen wurden im Jahre 1936 hundert geschlossen. Das Alter der Bräutigame bewegte sich zwischen 20 und 64, das der Bräute zwischen 16 and 53. Darunter waren zwölf Witwe r und eine Witwe. p. Spende. Die Firma Brauns in Celje 'pendele 300 Dinar zugunsten des Vntzen-tius-Vereins in Celje. 6 äs p. Gastspiel des Mariborer Theaters. Das Schauspielensemble des Mariborer Theaters wird am Montag, den 11. d. int hiesigen Stadttheater Agons Drama „Wolkenbruch!" zur Aufführung bringen. Die Regie leitet I. KoviL, während sich uns in den Hauptrollen die .Herren P. Kovič, Nakrst, Kosič, Gorinšek und Košuta sowie die Damen Krälj und Rasberger vor)teilen werden. p. Einige Fälle von Genickstarre. Die Genickstarre scheint sich in Ptuj immer stärker auszubreiten. Zahlreiche Damen, darunter viele junge und auch solche, die gerne jünger erscheinen möchten, sind von dem tückischen Leiden befunden, das man leicht daran erkennt, daß die betreffenden Damen nicht in der Lage sind, den ihnen auf der Straße dargebotenen Gruß auch nur mit dem leisesten Kopfnicken zu erwidern. Hand in Hand mit dieser Erstarrung tritt auch eine Störung der Sprechwerkzeüge auf. Sollte es nicht vielleicht doch ein wirksames Mittel gegen dieses sich immer stärker ausbreitende Seiden geben? Wie wäre cs mit Knigge? Äs Ste. B&skm sb. Todesfall. Dienstag ist der weit und breit bekannte Besitzer Paul S a so Z n ik aus Spodnja Nova vas bei Slov. Bistrica itn Mer von 68 Jahren an den Folgen einer Blutvergiftung verschieden. Der Verftor bene war lange Jahre Gemeindevorsteher und einige Zeit auch Kassier der Bezirks' sparkasse. Er erfreute sich allseitiger Wertschätzung! Friede seiner Asche: Aus dweytad g. Die Silvesterfeier der Freiwilligen Feuerwehr nahm einen recht animierten Verlauf. Auch das materielle 'Ergebnis der Veranstaltung dürfte günstig ausgefallen sein. g. Bolksstatistisches. Im .Jäh re 1936 erblickten in Dravograd 34 Personen das Licht der Welt. Gestorben sind 36 Personen. Eheschließungen gab es 16. g. Hühnerdiebstähle. In letzter Zeit ereigneten sich hier mehrere Hühnerdiebstähle. Als Täter konnten nun zwei halbwüchsige Buben aus der Umgebung festgenommen werden, die bereits geständig sind MuUufrSktöudk Gedenke! der Antituberkulosen -Liga! + Neue Musik. Die Pariser „Oper Co» mique" kündigt eine Reihe neuer Opern an, darunter "Albert Roussels „Testament der Tante Karoline". — Ludomir RoLycki hat eine Oper „Beatrice Cenci" vollendet, deren Premiere in Posen starken Erfolg hatte. Eine Neuheit stellt auch die szenische Aufführung der „Symphonie Phantastique" von Berlioz dar, die die Metropolitan-Opera mit der Choreographie von L. Massiny herausgebracht hat. — Die Moskauer Große Oper bringt „Minin und Po-scharski"; den Text, der der russischen Historie des 17. Jahrhunderts entnommen hat, schrieb Bulgakow, d>e Musik O. Asafjeff. Der Huberbauer war krank. Nun geht es ihm besser. Darum sagt der Arzt: „Ausgehen dürfen Sie nun, Hub'er, aber ja kein Bier trinken im Wirtshaus!" — brauch i dann ansgehen?" Repertoire: Ton«Gr«g. 3*c wollen sich einen Hund anschaffen und ich soll Ihnen dabei mit Rat und Tat an die Hand gehen. Gut. Sie sind jung, schön, elegant, mit Billa, Garten, Auto, usiw. erblich belastet; dies alles soll bei der Auswahl des Hundes entsprechende Berücksichtigung finden. Besondere Vorliebe für eine bestimmte Rasse? — Keine? — Das ist eine schwierige Aufgabe. — Als einzige Anhaltspunkte geben Ge mir: Kleine Raffe und das Wichtigste: Kostbar. Er soll Ihrer Lebenshaltung angepaßt sein. Sie 'besitzen von allem das Beste vom Besten. Ihre Toiletten, Ihre Schuhe, Hüte, Ihr Schmuck, Ihre Billa, Ihre Einrichtung, Möbel, Teppiche, Bilder und tausend andere Gegenstände, alles raffiniertester, kostbarster Luxus. Ihr Wagen eine Marke, die scheue Ehrfurcht einflötzt, dem man die Kostbarkeit schon von weitem nicht nur ansieht, sondern auch anhört. Und allein diesem soll Ihr Hund ebenbürtig sein. Auch an -hm soll man feinen immensen Wert empfinden, wie man ihn beim Anblick Ihrer Perlen schauernd empfindet. — Ich glaube, meine verehrte Gnädige, daß ich in dieser Sache nicht der richtige Mann bin, an den Ge sich gewendet haben. Ich bin ein großer und vielleicht überempfindsamer Tier-, insbesondere Hundefreund, Hundeanbeter, wenn sie wollen. Ein Hund ist fein Gegenstand, dessen Wert nach seiner äußeren Form und Gestalt, uachs einer Rasse und Seltenheit gemessen noerdett darf. De 'Seele des Hundes steht der des Menschen in ihrer ganzen Empfindsamkeit, ihrer Modulation, ihrer Anpassungsfähigkeit am nächsten. Wer einen Hund nur deshalb erwirbt, svchl er modern ist und mit einer hohen Geldsumme bewertet wurde ist, — verzeihen Sie, wenn ich so brutal bin, es auszusprschen — nicht wert, einen Hund zu besitzen. — Also ich soll Ihnen den teuersten Hund nennen, den wollen Sie erwerben. — Trotz Ihres bekannten großen Reichtums, Gnädigste, reicht Ihr Gold nicht aus, diesen zu erwerben. Der teuerste Hund ist der meine. Einfach unbezahlbar. Ob man ihm diesen Wert ansieht, ob die Rasse so begehrt, so selten, so modern ist, ob er den Rassenmerkmalen in ideal vollkommener Weise entspricht? Gleich giltig. Er ist, wenn auch ein guter Rassehund, ein Hund wie tausend andere auch. Sein Wert liegt allein darin, daß ich mir ihn selbst aufgezogen, selbst erzogen habe — allerdings sehr gut und sorgfältig — daß ich mit ihm und er mit mir verwachsen ist, daß er mich und ich ihn verstehe und daß wir uns gegenseitig nur Liebes erweisen. Wo ich bin, ist er und wo er ist, bin ich,. Seine Seele gehört mir, er kennt niemand anderen als mich und meine Gedankenwelt ist von ihm erfüllt. Ich ließe ihn, nicht weil die Hundegelehrten sagen, daß er schön und fehlerfrei ist, well er einer Moderasse angehört, sondern eher weil er mein ist. Sehen Sie, Gnädige, daß ist der teuerste Hund. Nun, vielleicht werden auch Ge auf diese Weise in den Besitz des teuersten Hundes kommen. Wir müssen uns nur zuerst über die Rasse einigen. Zu diesem Zwecke will ich Sie in eine Hundeausstellung, in der die meisten Rassen ausgestellt sind, führen. Ich mache aber gleich von vornherein aufmerksam, daß jeder einzelne dieser hier ausgestellten vierbeinigen Freunde des Menschen den „teuersten" Hund darstellt. Jeder einzelne unverkäuflich und unbezahlbar. Ge können sich in dieser Ausstellung nur über die Rassen, die -gegenwärtig im Vordergrund des Interesses stehen, orientieren, sich für, die Ihnen zusagendste entscheiden und dann i Freitag, den Järnwr ISZ7 Fußballstatt 1937 Während die tatendurstigen Wintersport-fer vergeblich der Schneefreuden harren, rüsten die Fußballer „schadenfroh" für einen frühen Saisonbeginn. Falls die gegenwärtige Witterung unverändert bleibt, tragen am 17. d. „Rapid" und „Železničar" den ersten Wettkampf im neuen Fahr aus,, dem dnnit noch weitere Spiele folgen sollen. jugoslawische Hochfchul-Skimeisteeschastm Der Akademische Sportklub in Ljubljana bringt am Donnerstag, den 28. d. in Rakitna die Langlaufmeisterschaft der jugoslawischen Hochschüler zum Austrag. Startberech-figt sind ordentliche Hörer der Hochschulen nr Ljubljana, Zagreb, Beograd sowie der juridischen Fakultät in Subotica und der Philosophischen Fakultät in Skoplje. Außerdem werden zum Start auch absolvierte Hochschüler zugelassen, falls seit ihrem Abso-"Utorium noch nicht zwei Jahre verflossen sind. Bor dem Start hat jeder Startende feine akademische Legitimation bzw. die Bescheinigung über das Absolutorium vorzn-weisen. Die Langlaufkonkurrenz, die über eine Strecke von 12 Kilometer ausgetragen 'oivö, wird als erster Teil der nordischen Kombination bewertet. Anmeldungen sind bis spätestens 20. d. 11 Uhr an den Akademischen Sportklub in Ljubljana, Universität, N richten. Die Verlosung findet am Mittwoch, den 27. d. um 20 Uhr im Gasthof Lo-sBr in Rakitna statt. Dem Sieger wird der chtel eines Meisters der jugoslawischen Hoch schulen 1937 zuerkannt. Die Resultate werben am selben Tage mit 15 Uhr im Gasthof Logar in Rakitna bekänntgegebeu werden. : Zweimal gegen Kaplenberg. Der Mnv-ienberger Fußballklub, der gegenwärtig an Weiter Stelle in der steirischen Fußballmeisterschaft rangiert, hat die „Rapid"-Mann-'chaft für den 14. März nach Kapfenberg Ungeladen. Anderseits werden die Kapfenberg,er tut einem Fußballturnier zu Ostern 111 Maribor teilnehmen. _ : Fußüall-Städtcspiele in Deutschland. Am Sonntag wurde in Deutschland eine Reche lwvt Städtespielen ausgetragen. In Mün- ^ürfte der Spitz in allen seinen inannig-istchen Haarvariationen sein. An zweiter «telle steht der Schäferhund, fälschlich auch Wolfshund genannt. Die Zahl der Rassen, "le durch Anpassung an die oro-hydrogra-^hischen und klimatischen ' Verhältnisse na-prlich entstanden find, wird von den künst-«ch gezüchteten, sei es der Geschmacksrich-Ung, sei es dem gewallten Gebrauchszweck ^sprechend um ein Vielfaches übertroffen, -brotz der großen Mannigfaltigkeit in Form b»d Gestalt hat der Hund in Bezug auf sein ^erhältnis zum Menschen die gleichen Eigen ichaften. Immer ist er der beste Freund sei* !seä .Herrn; aber leider nur allzuoft ist der Herr nicht der beste Feund seines Hundes. ..° groß die Zahl der Hundefreunde auch ist die Zahl der Hundeseinde ist leider noch vrCrto'e9eni) größer. Und gar dort, wo der *' eitich als Amt oder Behörde in Erschei-rung tritt, jst er schon von Amtswegen Mndefeindlich bis zur blinden Brutalität, r te Zahl der Verbote an den Menschen in 'vet Relation zum Hund aufzuzählen über L‘e9'e den Rahmen dieser Plauderei. Mansch dieser Verbote muß aber auch der in-lCt'ifcheste Hundefreund bis zu einer gern;st m1? Grenze Gerechtigkeit widerfahren lassen. ^ eie Hundebesitzer umgeben ihren Hund tun einer übertriebenen, närischen, abgöt-^ichvn Liebe — wenn es gerade ihrer T^urie entspricht, geben sich aber nicht die ' ^uhe, ihn so zu erziehen, daß er lernt, sich r menschlichen Ordnung einzufügen. Wird * dann infolge des unverschuldeten BU-r -stgSinangelS lästig, kommt die Peitsche r ^eit. illücken dieser armen, geduldigen, „schuldigen und doch so bildungstähigen ^reatur. Für Unarten des erwachsenen ^undes sollte der Besitzer und nicht der ?un° bestraft werden. Mit der Hundehal-«9 erwachsen viele Pflichten sowohl dem vstn e, . Qif auch den Mitmenschen gegen-,ner. b'e jedoch der Hundebesitzer aus Ge-j. ^ulvsigfeit übersieht. So manche Ver-. e waren überflüssig, wenn der Hunde-") 4er in Bezug der Hundehaltung besser, cheu siegte die heimische Mannschaft gegen Nürnberg mit ,2:1 Treffer. Das Städtespiel Braunschweig gegen Magdeburg, das in der letzteren Stadt abgehalten wurde, endete 1:1 unentschieden und ein Berliner ©tädteteam siegte in Danzig gegen die Danziger Mann-fchaft mit 2:1. : Skiwettkamps Oxford—Mmbridgc In Cervigna (Italien) trafen; die Beiden Ünivec sitätsmannschasten im Rühmen eines ©tu Wettkampfes aufeinander. Die Konkurrenz endete mit einem Siege der Studenten von Cambridge, die den Lang- und Abfahrtslauf gewannen, während die Dunkelblauen aus Oxford lediglich im Slalom erfolgreich blieben. : Prinz Tokugawa Vorsitzender des Olym-pla-Organksaüonsausschusses in Tokio. Der Organisationsausschuß für die Olympischen Spiele in Tokio 1940 hielt in Tokio seine erste Sitzung ab. Zum Präsidenten des Organisationsausschusses wurde Prinz Toku-gawa gewählt. Vizepräsident ist der Bürgermeister von Tokio ilshizaüa, der gleichzeitig Ben Vorsitz im japanischen Amateur-Athle-tikverband führt, : Abschluß des Pariser HaLentennrstur-niers. Am Sonntag fand das Pariser Weihnachtstennisturnier feinen Abschluß. Im Herren einzel siegte in der Endrunde Ferret gegen Lesueur 6:2. 4:6, 6:4, 6:2. Bei den Damen gewann Pannetier gegen Bernard 6:2. 6:4 und mit Goldschmidt als Partnerin auch das Damendoppel gegen Horner—Nen-seld 6:4. 5:7, 6:1. Das gemischte Doppel holte sich York-Lesueur, die Broegmer-Bo-rotra 3:6, 6:3, 6:3 besiegten. : Tennisrangtiste der USA. Herren: 1. Donald Budge; 2. Frank Parker; 3. Bi)ran Grant; 4. Robert Riggs; 5. Gregory Man* gm; 6. John van Ryn; 7. John Mr Diar-mrd; 8. Charles Harris; 9. Joseph Hunt; 10. Albert Henbrix. — Damen: 1. Alice Ma'ble; 2. Helen Jacobs; 3. Sarah Faryan-Palfrey; 4. Gracyn Wheeler; 5. Carlin Baucok; 6. Helen Pedersen; 7. Marjorie van Ryn; 8. May Bundy; !). Katharine Winthrop; 10. M. G. Harris. : Eishockeyspiele in aller Wett. Die Mannschaft des SC Rissersee besiegte in Garmisch-Partenkirchen den BeUiuer Schlitt schuhklub mit 1:0. — Die Kimberley Dy- überhaupt erzogen wäre. In Deutschland, aber insbesondere in England, wo der Huu-drsport in jeder Beziehung auf hoher kultureller Stufe steht, wird der Hund auch von Amtswegen gewertet. Und nun, gnädige Frau, zeigt das laute Bellen an, daß wir bei der Ausstellung angelangt sind. Treten wir ein und suchen uns die seltenste Rasse, die Rasse der höchsten Mode aus. Bei den Gruppen, die nicht in Betracht kommen, wollen wir uns nicht aufhalten, höchstens, daß ich Ihnen dann und wann eine kürze Erklärung geben. Gleich hier sehen Sie eine Rasse, die in den letzten Jahrzehnten selten geworden ist, jetzt aber wieder in Mode zu kommen scheint. Die Dogge. Damit sind mir aber auch gleich bei jenem Hunde angelangt, der molji vor allen anderen wegen seiner überaus edlen Form, seinen vornehmen, eleganten Bewegungen und hohen Intelligenz außerordentlich hohe Preise erzielt. Er ist vorwiegend deutschen Stammes. Die Wiege seines Geschlechtes stand in Württemberg. Der eiserne Kanzler, Bismarck, war ein großer Doggenfreund, weshalb diese zu besonderer Berühmtheit gelangte und der damalige Modehund war. Bismarck starb, da erlosch ein großer Teil des Interesses an allem, was mit diesem persönlich zusammenhing. So sind die Menschen nun einmal. Die wenigsten haben persönliche Eigenart. Sie rennen der momentanen Zeitströmung auf welchem Gebiete immer gedankenlos nach. Die Dogge mar einmal zu groß und brauchte zu viel Futter; Die Zucht ging stark zurück. Aehnlich ging es dem Windhund, der zur Zeit Friedrich des Großen die große Mode war. Trotzdem wäre die Dogge ein Hund für Sie, Gnädigste, dem würde man die Kostbarkeit schon von weitem ansehen und etliche tausend Dinar dürften sie am Altar des Hundemarktes für ein schönes, fehlerloses Exemplar im Alter von acht bis zehn Monaten schon Niederlagen müssen. Er entspräche mehr noch als der ebenfalls kostspielige namiters. die Vertreter Kanadas bei den Weltmeisterschaften, besiegten kn Köln die Mannschaft der in Deutschland lebenden Kanadier mit 4 : 1. .— Der Züricher Schlittschuhklub in Chur war gegen den HC Davos mit 4 : 3 Doffern erfolgreich, der Hok-keyklub St. Moritz bezwang in St. Moritz die Mannschaft von Cambridge mit 6 : 2 Treffern und der Eishockeyklub Basel schlug die Oxforder Studenten mit 3 : 1 Treffern. : Birger Ruuds Sicgerserie. Emen neuerlichen Sieg stierte Birger Rund, der den Sprunglauf auf der Mattenschanze in Gstad mit Note 350 und Sprüngen von 56.65 und 64 Meter gewann. Den zweiten Platz belegte Reymond (St. Eroix) mit Note 328.8 und 55, 63 und 60 Meter, den dritten Trajani mit Note 320.7 und 52, 58 und 59 Meter. : Neue Spieltermine für Ligaspiele. Die Leitung des INS hat die noch ausständigen Ligaspiele folgendermaßen neu verlost: "io. Jänner: Jugoslavija—HAM in Beograd; SPliter Hajduk—Zagreber Gradjanski in Split. 17. Jänner: Gradjanski—Jugoslavija in Zagreb. 31. Jänner: Concordia—HA8K. 28. Feber: Gradjanski—BSK in Zagreb. : „Espanol" Fußballmeister von Katalonien. Die Fußballmeisterschaft Kataloniens wurde bekanntlich trotz dem Bürgerkriege weitergeführt und kürzlich zu Ende gebracht. „Espanol" blieb vor SC Barcelona siegreich; dann folgen Gerona. Granoles, Sabadell und Badalona. : Tennisturnier in Turnus. Aus Tunis wird berichtet: In der Schlußrunde des hiesigen internationalen Tennisturniers traf der Franzose Destremeau mit dem Italiener Palmieri zusammen. Der Franzose siegte 11 : 9,, 4 : 6, 6 : 4, 7 : 5. : Die Tour de France wird, wie der „L'Auto" meldet, im Jahre 1938 wieder nt der Richtung nach Westen gefahren werden, also von Paris über Caen, Nantes, Bordeaux zu den Pyrenäen. In den letzten fünf Jahren ist das Rennen stets in der Richtung des Uhrzeigers gefahren worden. Heuer wich das Rennen natürlich auch noch in der gleichen Form zur Abhaltung gebracht. ^: Gramm als Mittelstürmer. Dt deutsche Tennisspieler Gottfried v. Stamm, nach dem Ausscheiden Perrys der erste Mann der Weltrangliste, verbringt die Weihnachtsferien in seiner Vaterstadt Brüggen. Dort nahm er an einem Fußballwettspiel des dortigen Fußballklubs teil und schoß gegen Tus'po- Barzoi (russischer' Windhund), der als ausgesprochener Luxushund eine große Verbreitung gefunden hat. Letzterer ist ein glänzender Renner, ein künstlerisches, leben des Beiwerk der eleganten Dame, ein noch herrlicherer Kaminvorleger, aber er hat seinen ganzen Verstand in den Fußen. Indes, sie bevorzugen die kleinen Rassen, also gehen wir vorbei an den massigen Bernhardinern, Leonbergern, Neufundländern, den Dobermanns, Aieredalterriers, Rottweilers, sogar an dem edelsten aller Hunde, dem deutschen Schäferhund. ^ Auch die mittelgroßen Rassen wie Boxer, Schnauzer, Spitze, Bullteriers u. dgl. sind nichts für sie. Das sind Hunde für große Hundesreunde, aber bescheidene Staatsbürger. Wollen sie aber den Vertreter der kostbarsten Rasse sehen, dann schauen sie sich die groteske Figur dieses Bulldoggs an. Er ist der Typ des reinrassigsten Engländers und ist auch der Nationalhund Englands. Sein Preis wird nur nach Pfund, höchstens nach Dollar bemessen. Ich weiß von einem, der hieß, oder heißt vielleicht noch, Stone der — verzeihen Sie, gnädige Frau/ Fie erotische Bemerkung — als Decktaxe nicht unter zweihundert Dollar zu haben war. Unter Berücksichtigung feiner Leistungsfähig fett ist sein Wert unschwer zu berechnen. Er brachte seinem Herrn so ca. 12—14.000 Dol lax ein. Das dürfte so ziemlich nach dem vor mehreren Jahren so berühmten Filmhund Rin-Tin-Tin wohl gegenwärtig der teuerste Hund sein. — Und nun zur Wahl Ihres Hundes, eines Modehundes: natürlich lauter Ausländer. Nach dem in der Nachkriegszeit überall geprägten, geflügelten Satz: Kaufet nur heimische Ware, ist das Auslandsprodukt das begehrteste und wird gern und widerspuchslos überzahlt. Jrish-Terrier, Scotsh-Terrier, Highland-Terrier, Cainn-Terrier, Aorkshir-Terrier-die selten gewordenen Glatthaar- und die modernen Drahthaarterrier. Dann die rostfarbenen, überaus treuherzig blickenden chinesischen Tschcms und schließlich das le- Aljlfeifc als Mittelstürmer zwei Tore. Das spiel endete mit 4 : 2 für Brüggen. Ermvm war der beste Mann auf dem Feld. : Perry, der eben in Newyork seinen ersten Kampf als Berufsspieler gegen den Arne rikaner Bines austrägt, hak folgende Rangliste der Berufsspieler zusammengestellt: 1. Bines (USA); 2. Näglein (Deutschland); 3. Tilden (USA); 4. Cochet (Frankreich); 5. Barnes (USA); 6. Ramillon (Frankreich); 7. Plaa (Frankreich); 8. Sott (USM; 9. ©feoefjwt (USA); 10. Richard (USA). ' : Bei den polnischen Eislanfmeisterschap ten in Zakopane wurde der erst 14 ein halb jährige Wiener Kunstläufer (Verein Kunsteisbahn) Eduard Rada polnischer Meister vor dem Berliner Laß. Die Damenmeisterschaft gewann Eva Reismger (Wiener Eislaufverein) vor Emmy Pollak' und Grete Veith (E. K. Engelmanu). : Sinkovič gcht nach Murska 3»6ete. Der frühere Tormann „Rapr-ds", Johann Sinkovič hat sich beim ISK. Mura in Murska Sobota a-iigsmEdet. : Bombensieg Der Zagre- be r „Gradjansti" itfretremute gesternt e^fe Zagreber FußMürustoahI mit 9:4 (6:4). ŠiŠJŠŠšdiSMi „Spamschex Ka»lsr" gefällig? Einem französischen Journalisten, der vor Ausbruch des Bürgerkrieges Spanien bereiste, war bei seiner Abfahrt von Paris gesagt worden: „Sie werden Spanien nicht mehr wiederevkeunen. Sie werden in Sevilla Karl Marx und spanischen Kaviar au-treffen." Das mit Karl Marx stimmte. Der Franzose stieß überall, wohin er kam, auf Spuren kommunistischer Zersetzung. Aber das mit dem Kaviar wollte nicht klappen. Er fragte in einem Delikatessengeschäft danach und der Verkäufer zog unter ibctit Ladentisch eine rote runde Büchse hervor. Der neugierige Franzose war etwas enttäuscht: „Aber das ist doch russischer Ka- viar!" Der Verkäufer widersprach: „Er stammt aus dem Quadalguivir." Und als er das ungläubige Gesicht des Franzosen sah, flüsterte er ihm zu: „Nur das Etikett ist russisch. Der Inhalt der. Büchse besteht aus ei-nheimifchen Störeiern." Der französische Journalist ging etwas nachdenklich aus dem Laden heraus. Er kam bende Spielzeug: Schwarz- und Rehrattler, japanische Jins, Maltheser, Brüssler Pr ist fons, Ruby-Spaniels und die jüngste Mode-kreation, der Pekinese. Sehen Sie, gnädigste, modernste aller Frauen, alle Ihnen Gleichgesinnten würden Ihnen sagen, das wäre eilt Hund für Sie. Ich lächle nur. Alle Granddamen und die hiesür gelten wollen, der neuen und der alten, der ganzen und halben Welt, sie kommen mit dem Pekinesen sozusagen im „mouchoir" daher. Das ist ein Hund wie eine Limonade. Man kann sie trinken, man kann sie auch stehen lassen. Ihn kann man mit den herrlichsten, kirschroten Lippen abfüfseit, mit den feinsten Pariser Parfüms in besten Geruch setzen, ihn in die weiche Sophaecke werfen, mit Spitzen überdecken und ignorieren. Es ist ihm gleich. Er fühlt sich doch als der mondänste, teuerste Hund am Weltmarkt. Aber wenn Sie Seele haben, gnädige Frau, wenn Sie sich wirklich unter die .Hundesreunde einreihen wollen, wenn Sie die Leiden, aber auch die reinsten Freuden genießen wollen, die ein Hundebesitz gewährt, wenn Sie Sinn für Humor und neckische Bosheit haben, wenn Sie Bridge, Rumy, Jazz und so manche andere fernte Modetorheiten bei Seite werfen wollen, dann ziehen sie alle diese ausländischen, überzüchteten Spielereien gar nicht in Betracht und erwerben einen heimischen, rotbraunen oder schwarzen Dackel edelster Zucht im Alter von 2—3 Monaten. Ziehen Sie ihn selbst auf, erziehen Sie ihn, soweit ein Dackel sich eben erziehen läßt, mit viel Liebe und mit noch mehr Geduld, reichen ihm selbst sein Futter, führen Sie ihn selbst spazieren und überlassen Sie ihn keine Stunde fremden Händen. Alles Liebe soll er nur durch Sie erfahren. Und wenn Sie ihm dann in stillen Stunden in seine treuen Bernsteinaugen blicken, in denen sich seine große Ergebenheit zu Ihnen widerspiegelt, dann werden Sie überzeugt fein, den kostbarsten, besten, teuersten Hund zu besitzen. zu Ser Ueberzeugung, daß der andalufische Kaviar nicht das einzige spanische Produkt war, dos russische Etiketten bekommen hatte. Bankrrvten aus Leder. Die Annahme, daß Frankreich das erste Land war, das statt der Minzen als Zah-lungsmittcl Banknoten heran sgckbracht hat, ist irrig. Es ist historisch festgestellt, daß in China zuerst Banknoten Verwendung fanden, die eine Zeitlang sogar mis Leder her-gestellt wurden. Noch Äs vor nicht allzu lau ger Zeit wurden in vielen Teilen Chinas Lederstücke von bestimmter Form als vollwertiges Geld angenommen. Diese Banknoten aus Leder haben eine eigenartige Entstehungsgeschichte. Ter Kaiser Ou-Di war einst in Geldnot und gab seinem Schatzmeister zu verstehen, daß es mit dieser ewigen Geldknappheit endlich ein Ende nehmen müsse. Damals schrieb die Sitte allen Prinzen und Würdenträgern vor, beim Betreten eines kaiserlichen Gemachs das Gesicht unter einem Stück Leder zu verhüllen. Und der findige „Finanzminister" nutzte diese Tradition geschickt aus. Er veröffentlichte ein Dekret, daß jede Lederart bei Empfängen im Kaiserpalast verboten sei, nur das Leder von weißen Hirschen aus dem kaiserlichen Jagdgarten sei erlaubt. Sofort entstand lebhafte Nachfrage, man nutzte das Monopol gründlich aus. und bald füllten sich die kaiserlichen Kassen. Der unveränderliche Wert Sieles Leders «6er ließ es bald einen bestimm- ten Kurswert erhalten, und man nahm schließlich überall an Zahlungsstatt an. Heitere Ecke Fritzchen: „Vati, wenn du mir zehn Dinar gibst, dann sag ich dir auch, was der Eismann heut zu Mutti gesagt hat." — Ba ker (aufgeregt): „Los, hier hast du zehn Dinar!" — „Fritzchen: „Er sagte: Brauchen Sie heute Eis, gnädige Frau?" * In den Frijeurladeu kommt ein Mann mit einem kleinen Jungeid: „Bitte Haarschneiden, Rasiereid,Kopfwäschen." Ms er fertig ist, fragt er: „Haben Sie zufällig Zigaretten?" — „Leider nicht, aber drüben ist ein Laden." _ „Gut, ich geh mal schnell rüber, inzlvifchen -können Sie dem Jungen die Haare schneiden", und geht — und kommt nicht -wieder. — Der Friseur hat seine Arbeit an dem Jungen beendet: „Dein Vater bleibt -aber lange." — „Das ist ja gar nicht mein Baker. Er hat mich auf der Straße angehalten und gefragt, ob ich nicht umsonst die Haare -geschnitten haben -möchte" G c -o g r a p h -i -e s ch >w a -ch! Frau A.: „Mein Mann ist schon -auf der Rückreise von Südamerika. Ich erhielt heute ein Telegramm, daß er Teneriffa im Rücken habe." — Frau B.: „Na, hoffentlich ist es kein langwieriges Leiden." Aftaebee Kleine Anzeigen kosten 50 Para pro Wort, in der Rubrik „Korrespondenz" 1 Dinar z Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte. 7'SO Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar / Für die Zusendung von chiffr. Briefen Ist eine Gebühr von IO Diner zu erlegen / Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar in Postmarken beizuschlieasen Hallo! Hallo! Wohin heute? Alle ins Gasthaus »Dalmacija«, wo eine neue Sendung allerlei Seefische eingelangt ist. Kapitanovih. 128 Täglich frische Seefische und allerbester Dalmatinerwein 2 erhalten Sie im Gasthause Vis. 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Sie ist die erstaunliche Erfindung des Prof. Dr. Stejskal von der Universität Wien. Sie nährt und verjüngt die Haut während Sie schlafen. Schon nach der ersten Anwendung werden Sie sehen, um wieviel frischer und reiner Ihre Haut am nächsten Morgen geworden ist. Bei klinischen Versuchen an Frauen im Alter von 60 bis 70 Jahren verschwanden Falten vollständig innerhalb von sechs Wochen (siehe Bericht in der Wiener Medizinischen Zeitschrift). Tagsüber gebrauchen Sie die weisse, fettfreie Creme Tokalon, die prädigerierte Sahne und Olivenöl enthält. Diese dringen in die Poren ein und bringen tiefverborgene Verunreinigungen an die Oberfläche, die von Wasser und Seife niemals erreicht werden können. Mitesser verschwinden rasch. Andere wertvolle 'aufhellende und belebende Bestandteile der Creme Tokalon verengen erweiterte Poren und machen die dunkelste und rauheste Haut in drei Tagen zart, weiss und glatt. Auch Frauen von 40 und 50 Jahren können einen bezaubernden, frischen, mädchenhaften Teint erlangen. Besorgen Sie sich eine Tube oder einen Topf von den beiden Tokalon Hautnahrungscremes noch heute. Gebrauchen Sie diese wenigstens drei Tage lang nach Vorschrift. Wenn Sie von den Ergebnissen nicht mehr als entzückt sind, wird Ihnen der Kaufpreis ohne Abzug bedingungslos zurückerstatte:. m Suche sonnige Dreizimmerwohnung. Terrasse, Badezimmer. gleich oder später. Unter »Villenwohnung«. 125 Fräulein sucht Zimmer mit ganzer Verpflegung. Anträge unter »Pünktliche Zahlerin« an die Verw. 131 Vierzimmrige, komf. Wohnung, Stadtzentrum, Parterre oder I. Stock, sofort gesucht. Offerte unter »Točen plačnik« an die Verw. 127 2 schöne, große Zimmer, im Zentrum der Stadt, auch für Kanzleizwecke geeignet, sofort zu vermieten. Adr- Verw. 121 Offene Sieikte Tüchtiger Radiotechniker mit langjähriger Praxis, selbständig in allen Arbeiten, wird gesucht. Radio-Starkel. 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Eingelassene Schränke, ein großer Toilettetisch mit reich geschliffenen Kristallflakons, ein großer, sWergrauer Teppich, -Schalen mit Blumen. Man hätte es dem schlichten, bunten Landhaus gar nicht rmgeftchcpi, welchen Luxus es im Innern -barg. Auf dem Bett lag ein elegantes Nachtkleid aus zartrosa -Saide mit Spitzeneinsätzen. Ein Paar hochhackige Pantöffelchen, ein wattierter Seidenfchlafrock wartete. Thea ging es flüchtig durch -den Sinn, daß alle diese Sachen vollkommen neu waren. Hoffentlich würde die Besitzerin des Hauses ni cht ungehalten darüber fein, daß Galvw so über ihr Eigentum verfügte. Aber was sollte sie tun? Sie hatte nur -die -Wühl: In ihren nassen Kleidern zu bleibeit und sich vielleicht den -Tod zu holen oder die Gastfreundschaft dieses .Hauses -auf die iScrmti-wortung Gatows hin «np nehmen. Sie entkleidete sich und ischköpfte in die Badewanne. Das -heiße Wccher tat sehr gut und benahm das Frösteln. Ste hihic durch die geschüHeirr Tür, -wie jemand ins -Schlaf zimmer kam, hföt* Stttwett von Glas. Aha, das war Gala«, der ihr das heiße Getränk brachte. Sie mattete, bis er den Muni neriafftit hatte. Dann stieg sie ans der Warnte und lag ein paar Minuten später trocken und warm in dem -weichen Bett. Ah, das tat gut! ^ Der Kopf schmerzte zwar noch. After dies furchtbare Frieren hatte aufgehört. Auf einem kleinen weißlackierten Tisch stand in einem Kristallglas der Glühwein. Sie setzte das Glas an die Lippen und trank. Ein wenig schwer war et zurechtgomacht, so recht nach Männerart. Alber Galow hatte recht: So beugte sie wohl am ersten einer wirklichen Erkrankung vor. Also trank sie das Glas leer. -Gerade als sie ahsetzte, horte sie eine Stimme hinter der Tür: „Nun, gnädiges Fräulein, wie fühlen Sie sich? Sind Sie auch brav gewesen?" „Vielen Dank, es geht mir viel bester, -nur schrecklich milde -bin ich." „Dann schlafen Sie ein paar Stunden, und wenn Sie aufwachen, wird das Unwetter hoffentlich vorbei sein. Auf Wiedersehen!" Schlafen!" dachte Thea. Ja, Galom hatte recht. Sie war »«Eich entsetzlich müde. Hatte sie auch die Tür verschlossen? Mit einer letzten Kraftanstrengung eilte sie nochmals zur Tür, drehte den Schlüssel um. Dann schwankte sie ins Bett zurück, zog ib'te «reiche Decke Big an den Hals. Wie müde sie war, -schrecklich müde! Sie vermochte überhaupt nichts mehr zu denken. Wenige Mi-1 tuten später war sie fest ein-Mchlafen. Sie schlief und schlief. Ihr Bewußtsein -war untergegangen in der Tiefe der Träume. Schwere Träume waren es, oder war es Wirklichkeit, was -da geschah? War ein -Geräusch im Zimmer? Wurde eine Klinke niedergedrückt? War ein Schatten eines Gesichts über ihrem Bett? Thea warf sich unruhig auf die andere Seite. Sie stöhnte. Es -war ein Alpdruck auf ihr, «ls sähen Augen sie höhnisch an, als wäre ein ganz leises Knacken im Zimmer. Aber nun war es fort. Statt dessen tauchte in -ihrem Traum Frank-Rudolphs Gesicht vor ihr auf. Sie hörte feine Stimme, sie lächelte im Traum. Sie horte nicht den Donner, nicht den Blitz. Nicht Schritte, die sich leise entfernten, nicht das leise Klappen, mit dem die Tür wieder geschlossen und der -Schlüssel im Schloß herumgedreht wurde. 13. Kapitel. Unmittelbar hinter Theas Wagen war Vivi-an vom K-ochbrunnen aus losgefahren. „Ich fürchte, -wir -bekommen ein schweres Wetter", hatte der Daxichaufseur gemeint und besorgt nach dem Himmel geschaut, „sollen wir denn fahren?" Viv-ian hatte nur gesagt: ^ „Ich zahle Ihnen die dreifache Taxe. Fahren Sie los." So war das Auto losgberaust und hatte denselben Weg genommen, den kurz zuvor d«r weiße Wagen mit Thea gefahren- Bivian saß -in -der Ecke der Autodroschke. Sie spürte nicht das Sch-üttern des schlecht gefederten Wagens. Sie sah nichts von dem Regen draußen, sie hörte nichts von dem Toben der -Elemente, sie hatte nur einen Gedanken: hinter Theas Geheimnisse zu kommen. Eine Stunde -waren sie fast gefahren, da kam ihnen ein weißer Wagen entgegen. Bivian stutzte. Das war -doch jenes Auto, in dem sie vorher Thea gesehen hatte? Und sitzt war es leer? -Gerade wollte sie ihrem Chauffeur prüfen, zu halten, da bremste auch der weiße Wagen. Der Chauffeur hielt -dicht vor dem Schlag. Bivian öffnete das Fenster: „He, Sie", fragte sie in ihrem gebrochenen deutsch, „haben Sie gefahren einer jungen ady hierher?" _ Zu ihrem Erstaunen antwortete -der Chauffeur in einem tadellosen Englisch: „Jawohl, Miß, ich habe eine junge Dann gefahren, sie ist jetzt dort drüben m dem Landhaus." „Wem gehört das Landhaus?" Der Chauffeur zuckte mit den Achseln-. „Ich weiß nicht, Mist" Er legte die Hand an die Mütze. Ehe Vivi-an noch etwas sagen konnte, war er angefahren und an ihr vorbei. „No, der hat's eilig", brummte ihr Chans fern* vov sich hin, Bi-vian machte eine heftige Handboweg-ung und zeigte auf das Land -haus: „Dorthin!" Sic fuhren denselben Weg hinab, den Thea vorhin im strömenden Regen -hinabgelaufen -war. Jetzt hatte sich das Wetter beruhigt. Die letzten Donnerschläge rollten, die letzten Blitze zuckten schon fern am Horizont. Der Regen fiel langsamer. „Warten Sie hier", befahl Böten und sprang aus dem Wagen. Sie lief auf die Gartenpforte p, zog an der Schelle, wartete, klingelte wieder. Aber kein Laut war zu -vernehmen. Die Pforte öffnete sich n-cht. Das Haus schien wie ausgestorben. Biviar. schaute hinauf zu den Reihen der Fenster. Da fuhr sie zurück. Bewegte sich der Vorhang an einem Fenster, Es war ihr, als stände dort eine Männergeftalt, die Aeßn-lichkeit mit Galow hatte. Aber ehe sie noch ichärfer hinzusehen vermochte, war die Gestalt verschwunden. Wütend riß sie nochmals an der Klingel, aber wiederum vergeblich. Zornig und ratlos machte sie sich auf den Heimweg. Was sollte sie von all dem halten? Hatte der Chauffeur in dem weißen Auto die Wahrheit gesagt? War Galow derjenige gewesen, den sie joebett zu sehen geglaubt? Rätsel über Rätsel! Aber sie würde dieser Sache auf die Spur kommen. In den mittelamerikanischen Werken des Haus-es Brown war immer noch die Stille wie nach einem beängstigenden Gewitter. Frank-Rudolph sah in allem klar. Die Werke standen vor dem Zusammenbruch wenn er nicht mit bedeutenden Mitteln des Stamm Hauses eingriff. Gtief-redafefoMir und für die Redektier verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der ^Mariborska tiskarna« in Maribor.' va wortwörtlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft iu Maribor. —- Für den Herausgeber u. den Druck