tS« Mittwoch den Dezember 1874. All Jahrgang Die jyN.irburger Leitung" erscheint jeden Ssnntag, Mittwoch und Areitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 st.»halbjährig S fl., vierteljährig 1 si.öv kr; fkrSustell»>ß ins Haus monatlich 19 kr. mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig S fl. Jnseriionßgebtthr S kr. pr. Aeile. Mßirallea «ud Muthlojigkeit. O Die Handelskrise findet ihren Ausdruck in der altglemeiaea Krevillofigkett, in der Schwierig-ktit, Wechsel zu piaciren und in dem schlechtln ^^inlauf der ausstehenden Gelder. Die Verbrauchs-stitjttit ist geringer gewordev, Sparsamkeit ij't das Losungswort und in Folge diffen machen fast Me schlechtere Geschäfte. ' Es säüt vvs nicht im Traume bei, die Roth der schweren Zeit zu läugnen und müssen wir zugeben, daß sehr vi l ^Kritisches- in der Luft lieat,^wie ein Miasma in Zeiten einer Epidemie. AReti» Jeder sucht dieses Miasma außerhalb s,tn»r werthen Person; Jeder gibt nur fremden Einflüßen die Schuld, daß rs mit ihm abwärts geht und täuscht sich und Andere übtr die Natur der Krise. Eine Krise ist unstreitig vorhanden; aber man suche ste nicht blos in dem mangelnden Vertrauen des Avd'ren, sondern auch in seinkm eigenen Mißtrauen und in seiner eigenen Muih-losigteit. Das ist die waljre Handelskrise, daß jeder Unternehmuagsgeisl erlohml ist, daß man im Pejs'mismus edtnso übertreibt, wie ehemals t» LpltwisMuS und Savgutnlsmus. Echt österreichisch verfällt man aus dem einen Ertrem in das andere. Man vertraut kaum sein Geld einer Sparkasse an, während man früher in den nichtsnutzigsten Papieren anlegte, und hat keinen Sinn für die gesundesten Unternehmungen, während man früher eine jede Schwindelgründung mit lantem Hollah begrüßte. Gesund war nicht das Eine, gesund ist auch nicht das Andere. Der nüchterne, kalte Verstand des Schweizers, das ls< es, was uns Oesterreichern vor Allem noch thut. Man fasse Muth l Mulh, mit ehrlicher Arbeit vereint, muh zum Ziele führen und über die schwere Zeit hinweghelfen. Mangel an Muth, an Selbstvertrauen und Selbstbewußtskin führt zu Tod und Verderben, zu Konsequenzen, wie wir sie in der legten Zeit bei mchreren sensationellen Creignisstn schaudernd miterlebt haben. Kilr Geschichte des Tages. Die Erfindungder Gußstahl-Kanonen wurde von Krupp in Essen mit solchem Eifer und so lange in einen geheimniß^ vollen Schleier gehüllt, daß endlich öllt Welt daran glaubte, das Ausland Bestellung aus Be^. stkltung machte und l»is vor Kurzem Niemand auch nur an die Möglichkeit deS Bewerbens dachte; wie viel gemülhlicher steht es dagegen in Orsterreich auS l Der iirfinder d,r Stahlbronee behaupttt znWtz daß sein Werk besser sei als der Gußstahl; t«sdkM hält er im Arsenal zu Wien einen öfscntlilvtn und sehr aussührlichen Bortrag über die Stahlbronce und läßl denielben wörtlich in der „Zeitschlist für ^erg- und Hültenwesen" erscheinen. In Deutschland werden Alle, von K'upp in Essen bis zu« letzten Kanonier, die Offenherzigkeit deS Oesterrelchers als Schwäche deuten. Die Erhältung deS Friedens ist namentlich sür Oesterrreict?»Ungarn daS dringend sle Verlang,» — begreiflich also, daß der Fall Arnim, tvelchec je^t vor vkm Strafgerichte zu Berlin verhandelt lvlrd, für uns die größte Be deutung nur in Betreff dieser Frotle Hot. Die Offenbarung der tieheimsten Gedanken B SmarckS zeigt, was Deutschland von Seiten Frankreichs besorgt und besorgen muß — stellt aber auch in zwiisellostsler Klarheit hin, daß Bismarck und dieser ist hier Deutschland — zur That entschlossen ist. In Frankreich verursachen die Vorde» reitungen zum Rachekrteg mehr Kosten, als die Sleu^rn ju: decken virmSgen und soll die Regierung stch entschlosselt. haben, die Ausnahme einer neuen Anleihe zu bea»ticagen. Die Ausgaben, welche die Umgestaltung des Heerwesens erfordern, btlauftn sich auf zwiUfhundert Millionen. Vermischt^ ^ Machrtchten. (Aus dem hochtirchlichen Leben Englands. Der Teufel vor Gericht.) Aus London wird geschrikl»»n: Da^ noch im neunzehnten Jahrhunderte und ,nvch dazu in einem protestantischen Lande der Teufel vor Gericht eine Rolle spielen.soll,' klingt zwar ungeheuerlich, ist aber doch dnchstäblich wahr. Zur Beruhigung deutscher Lrser soll gleich von vorn«» hrrein milgrtheill werden, t>aß es vorläufig noch zu keiner Folter ul»d Verbrennung gekommen ist, wohl auch nicht koMM»n wird, der Prozeß aber ist zn interessant, als daß er nicht mit größerer Ausführlichkeit t»ehand? geheuren Lände»: Zentrat-AfrikaS beigetragen. Männer wie Barth, Vogel, Bauermann, Schwtlnsurth und RohlfS find, ohne vom Bater-lande eine so reiche Unterstützung zu genießen wie ste Engiaud seinen Entdeckungsreisenden spendet, bis in das Herz drs afrikanischen KoutinnentS eingedrungen und haben wesenttich zur Bereicherung der- Länder- und Völkerkunde beigetragen. Die Berichte und Schilderungen, welche diese muthvollen Gelehrten über den Verlauf ihrer an Gefahren und Abenteuern reichen Reisen erscheinen lassen, stnd daher auch geeignet. daS Interesse des lesenden Publikums in ungewöhnlichem Maße zu sesseln. In den letzten Tagen hat der jüngste dieser Reisendm, Gerhard RohlfS den Bericht (Quer durch lkfrika. Reise vom Mittelmeer nach d'M Tschadsee von Gerhard RohlfS. Leipzig. Verlag Von F. A. Brockhaus.) fciner großen Reise von Tripolis nach dem Tschadsee und zum Golf von Guinea erschein«« lassen, ein ziemlich umfäng-reiches Buch, welche« eine Fülle von interessanten Einzelh'iten und Beschreibungen enthalt. Mit einer verhältn'ßmäßig kleinen Baar» schaft, etwa 2500 Thaler tr^l RohlsS die große Reife nach dem Jnner«n AsrikaS an. Von diesem Gelbe mußte auch die AuS-rüstuttg bestritten werden, welche zu einer Rtise durch die Sahara ebenso komplizirt wie kostspielig ist. Wissenschaftliche Instrumente, Medikamente, Lebeusmitte!, Konserven, Gelvehre und Munitioi«, Tauschwaaren für die Negervölker, endlich Ka-Meele und Wasselschläuche mußten angekauft, Ka> rovanensiihrkr, Diener und Kameeltreiber gemiethel iverdtn. Vor allem mußten Maliatk»ekesienthaler eingehandelt werden, die einzige Münze, welche tm Inneren AsrikuS Geltung besitzt. Der größte Theil dieser Einkäufe wurde in Tripolis gemacht, nur die Instrumente und ^die Retle-Apoth,ke ivaren von Europa gebracht worden. Eadlich nohie der Tag der Abreise. Am Abend vorher gab der amerikanische Konsul in Tripolis RohlsS zu Ehren ein glän» zendtS Fest, bei Welchem fämmtliche Konsuln Mit ihren Damen erschienen und auch der Gouver» neuer Mahmud Pascha die Feier deS AbendeS durch seitit Gegenwart erhöhte. Bevor die Ge- sellschaft auseinanderging, ereignete stch noch eine komische Szene. Eic arabischer Diener RohlfS lvar durch den Abschied von seinen Bekannten in eine wehmüthige Stimmung versetzt worden und hatte dann der Arrakflasche zu sehr zugesprochen. Plötzlich erschien ihm RohlfS langeS Ver-iveilkN in der Gesellschaft bedenklich. Und so trat er in einem fast adomltischen Kostüme, eine große Latei^ne in der Hand, in den KreiS der eleganten Damenivelt. Große Bestürzung zuerst und AuSrufe, dann aber »in nicht aufhörenwollendes Gelächter, unter welchem man sich treniite und eine gute Nacht ivünschte — sür RohlsS die l«tz r P e rs o n en ta ri fe.) Die österreichisch-ungari. schen Etsinbahn-Gesellschafien haben einen Ausschuß mit der Aufgabe betraut, Vorschläge zur Resorm der Personentarife auszuarbeiten. Dieser Ausschuß gibt nun seinen Anschauungen in einer umfangreichen Denkschrift Ausdruck, welche diese Resormfrage nach allen Richtungen behandelt. Die beantragten Modifikationen sind jedoch sedr unbedeutend und dürften an den bestehenden Ver-hältniffen wenig ändern. Nur bezüglich der Er-theilung von Freikarten werden einheitliche Modi» stkationen in einer llitchtung angestrebt, welche für die Bewerber nicht besonders ermunternd sein dürften. UebrigenS finden die österreichisch-ungari-schen Bahnen hierin eine Ermunterung auch seitens der deutschen Bahnverivaltnugen, die euer-gtsch das vom Publikum arg mißbrauchte Frei-kartenweseu einer scharfen Revision unterziehen und die Gewährung von Freikarten erheblich zu beschränken beabsichtigen. Selbst die Verivaltungs-rüthe sollen von dieser drakonischen Maßregel Nicht ausgeschloffea werden. (Die Verminderung der kirch-lichen Feiertage und die Regierung.) Die Handels- und Geiverbekammer in Wien hat bekanntlich in Uebereiiistimmung mit andern Kamntern sowohl bei bem Ministerium sür Kultus und ll^aterricht, als auch bei dem Hovdelsministerium Eingalien überreicht »vegen Verminderung der gebotenen Feiertage durch ihre Verlegung auf die Sonntage und t>ie Eingaben mit Berufuug auf die Intereffen des National-Wohistandts begründet. Die wieder angeregte Frage war bereits im Jahre 1868 Gegenstand einer Verhandlung, und wurde der Standpunki der Regierung dur,h einen an sämmtliche Län-der-Ehefs ergangenen Erlaß des Ministeriums deS des Innern vom 20. August 1L6S eingehend dargelegt. 3n diesem Erlöste wird erinnert, daß das Staatsgrundgesetz vom 27. Dezember 1667 über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger als in Deutschland die Bader uiid Barbiere, jedenfalls aber ebenso viel." In Rhadamts fand Rohlss bei dem dortigen türkischen Gouverneur Kaffem Pascha eine freund, liche Aust'ahme, zugleich auch Führer für den Marsch durch die große Wüste. Die Schildeiung der Tour durch die Saharo bildet den intereffantesicn Theil des Buches und verdient schon aus dem Grunde Beachtung, als manche trrthümliche Behauptungen über daS Wesen dieses ungeheuren Sandweeres auf die Wahrheit zurückgeführt werden. Daß die ganze Sahara eiiist vom Meere bedeckt ji^ewesea, unterliegt keinen Zweifel. Die zahlreichen Versteinerungen und Muscheln, sagt RohlfS, letztere zum Theil solchen Thieren angehörig, Welche heute noch in den angrenzenden Mttren leben, bestätigen es, und noch sicherer zeugen die koloffalen Sanddüuen von der einstigen Ueberfluthung des Bodens. So gewiß alier daS Waffer den Sand der Dünen in die Sahara geschafft hat, ebenso gewiß ist eS der Wind, der ihnen die äußere Form ver. leiht. Sie gleichen plötzlich starr gewordenen Wellen und Wogen. Manche Dünen habe« eine Höhe von 800 bis 400 Fuß und in der Regel ist die den herrschenden Winden abgekehrte Seile sehr steil, so man Stufen auShauen muß, um mit den Kamelen hinauszukommen, und an Dünen von kompaktem Sande hängt sogar stellenweise der Kamm oben über, gerade wie eine im Ueber-stürben begriffene Welle. Die andere dem Winde jugekehrie Seite sällt dagegen flach ui^d leise gekräuselt ab. ES gehört jedoch in das Reich der Fabeli', daß ein Wüsten-stürm, und sei er noch so hestig, die Gewalt habe, Karavanen unter Sand zu begraben. Menschen und Thi-^r«, wenn sie genügend mit Wasser und Nahrung Versehen sind, werl^en immer Kraft genNg behalten, sich auS dem angewehten Sande herauszuarbeiten. Ein Gabli oder WüstenstuiM kündigt sich meist schon mehrere Stunden vorher an, indem die Sonne namentlich deS Morgens, wenn sie noch tief am Himmel steht, glühend roth er-fcheilit. Je näher die schreckliche Wolke kommt, desto mehr versinstert sich der Himmel. Der Sturm bricht loS ünd nichts widersteht seiner Gewalt; aufgeschlagene gelte, so fest sie auch durch eiserne Pflöcke befestigt sein mögen, zerreißen, handgroße Steine rollen tvie gejagte Papierfetzen über l)en Boden. Jnstinktmäßig kehren s^ch Menschen und Thiere von der Windseite ab; die Kamele knien nieder Keuchyusten, auch Krampshusten, Stickhustku genannt, steht in dem Übeln Ruse, daß er mit und ohne ärztliche Hülse gl'ich lange Zrit dauert. Der Keuchhusten beginnt mit einem einfachen Katarrhhustea, der später in den Keuchhusten übergeht. Bei jedem heftigen Keuchhustenanfalle stehen Arzt und Laien gleich jammervoll Hülflos da. Die sichere und Verhältnißmäßig lchnelle (in 14 Tagen) Heilung der KrUchhustlNS ist sol»t'Ndt: Sobald der Husten den krampshasten Charakter angenommen hat, wird folgende Arznei ge« geben, welche sehr billig (17 kr.) in jeder Apotheke zu bekommen ist und aus 8 Tage ausreicht. Ein Gramm der Brechtnurzel (Ipsosonsvli») mit drei Quentl Zuck,r gemischt uud davon alle drei Stunden eine kieine M-sserspitze voll auf die Zunge gegeben zum Verschlucken. Die Kinder nehmen es recht gerne, weil es süß schmeckt, darum eS auch gut verwahrt werden muß vor allfälliger Nascherei. Aeußerlich wird täglich Abends warmer RindStalg (Unschlitt) in die Brust und den Fuß» rücken eingeritlien. Die Heilwirkung muß aber auch durch Diät und sonstiges Verhalten unterstützt werden. Die Kinder müssen stetS im Zimmer warm gehalten werden, dürfen nichts kaltes und oußkr dtn (4) Ehzkiten nichts stenirßm und den Appetit nur müßig befriedigen, besonders Abends, weil eio voller Magen die Anfälle heftiger macht. Ich bürge für den sicheren Heilerfolg unter obigen Btdingungei». Dieß allen Kinderfreunden zur bestmöglichen Verbreitung. Graz, 11. Dezember 1874. Dr. Senior, _städt. BezirtSarzt I. Klaffe. Eingesandt. Männer, Wähler nnd Bürger Marburgs! Erwachet zur wahren Bürgerpflicht und wählet Männer, die in Eueren Gauen mit Euch gelebt, gewirkt und für Euch gtkämpft haben! Der gute Ruf Euerer Stadt ist letzterer Zeit in den lveisten Blättern besudelt worden; — kein warm fühlender Landsmann war eS, der die Lügen ausgestreut, die unverdienten Hiebe auS-getheilt hat; sie stammen auS ehrgeizigen Federn zweifelhafter Färbung. Darum prüfet Alles und wählet das Nestel Für die Zukunft der Gemeinde besorgte Wähler. Für den II. Wahlkörper werden folgende Herren anempfohlen: Dr. Lorber Heinrich Lobenwein Josef. JanschiK Eduard. Dr. Radey Franz. Hartmann David. . Baron Rast Max. Auchmann Ferd. Bindlechner Franz. Stampfl Franz._Petternel Jakob._ Mitbürger! Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Männer auS unserer Mitte herauszufinden, die wir den geehrten Wählern deS II. Wahl-körperS für die heutige Wahl empfehlen, nämlich die Herren : Max Baron Rast. Flucher Karl. Gilg Josef. Wohlschlager Math. Janschitz Eduard. Böhm Wenzel. Leeb Josef. Druckmüller Franz. Holzer Josef. Ulrich Johann. 1234) Mehrere Wähler. Eingesandt CS ist nothwendig, daß der zahlreiche Han^ delsstand Marburgs in dem neuen Gemeinderathe entsprechend verlr.ten werde. CS wird daher Herr Ant. Hohl, welcher seit Jahren ein thätigkS und mit den Verhältnissen genau bekanntes Mitglied der Gemeinde-Vertretung war. ersucht, eine allfällige Wahl neuerdings anzunehmen. _Mehrere Sausleute. Eingesandt Als Fachmann in Schulangelegenheiten wird bei der Wahl des I. WahlkorperS Herr Professor Schaller empfohlen. _ Mehrere Wähler. Kundmachung. Aus Anlaß deS außergewöhnlichen GeschäftS-ondranges während der Weihnachtszeit, können Geldbrikfe und Frachtsendungen vom 22. Dez. bis einschließlich 24. Dezember bei dem k. k. Filialpostamte in der Gtadt nur bis halb S Uhr Abends und bei dem Bahnhofpostamte nur bis halb sechs Uhr Abends zur Aufgabe gebracht werden. Marburg am 16. Dezember 1874. Der k. k. Ober-PostVerwalter! 1279) «vppolil. „ktovollt" in Flaschen, besonders für Privat'Tischgesellschaften anzuempfehlen, bietet der Gefertigte zum Kaufe an. Kastellitz im Hause der Frau von Fritsche 1265)__in Marburg._ Marburger Escomptebank. Der gefertigte Verwaltungsrath beehrt sich hiemit den P. T« Actio« nären der Harbnrger Escomptebank bekannt zu geben, das» der am 1. Januar 1875 fällige Coupon der eigenen Actien mit Oe.W. fl. vom 2. Jännner 1875 ab bei der Cassa der Bank zu Marburg eingelöst wird. Marburg am 16. Dezember 1874. (1281 Dir Vnaltupi Der Markier fitnltlaiL WEine Aiilsinawclilne dürfte das nützlichste lt)til)Hfl(l)ts- & tUujflljrsgtl'djtnk sein, welche in grftsster Auswahl zu haben sind in der alleinigen Hauptniederlage für Marburg u. Umgebung] Original amerikanischer (1241 Singer- & Howe-Maschinen;] Wiieeler & Wilsen Greifer 19 0. gegen monatliche Raten bei entsprechender Angabe, beij HB PrneMl Herrengasse Nr. 120 ■ Du n V9VU, in, Perko'sclien Hause. 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Auch wird um Beischluss von 30 kr. für seinerzeitige frankirte Zusendung der Ziehungsliste ersucht. Wechselstube der k. k. priv. Wiener Handelsbank, vorm. Joh. C. Sollten, Graben Nr. 13. Promessen auf Wiener Lose, von obiger Wechselstube ausgefertigt sind auch zu beziehen durch: "48) Joll. Schwann in Marburg. kromessv».»