TachacherSennna. ^K H»5. Samstag am 7. September «8H« Die „Lail'achrr Zcit.m.^ crschciut. mit A,is!lahü,>> dcr Toil»- uno F.icrta^. täglich, mid s^'t s.,m»,t den Veilamn im Comptoir a a» j iäl.ri., h fi^ e me Svä tt^.« ,/^kn N... ..s^'"^ ^"°' m.lige Umschaltung 3 kr., für zweimalige 4 fr., für dreimalige 5 fr. (5. M. Inserate bis 12 Zeilen f.stm 1 st. für I Mal, 50 ,r für 2 i)" nd 40 r ftr Vl! '''ä''lt""' Aemtlicher Theil ^Ve. k. k. Majestät haben über Antrag des Ministers des Innern mit allerhöchster Entschließung vom 25». August V.J., die erledigte Pfarre zu Nima-Szombat und die damit verbundene Pfründe /Xlil»-l-iu6 3. ^nwni!, dem Rosenaucr bischöftichcn Ec-cretar. Niclas Tremel, allcrgnädigst zu verleihen geruhet. Verändelungen in der k. k. Armee B ci örd erun gen -. Die Majore: Johann Edler v. Gunz und Rudolph Wahrlich v. Bubna, dcs Militär^Fuhrwesens' Corps, zu Odcrstlieutcnanten in demselben. Ernennunge >t -. Platz'Major Franz Racz von Ehrcnställvn in Wien, zum Director der Eatastralvermcssung in der slavonischen Militärgränze, mit der Eintheilung zum 2. Banal.Gränz-Insanttrie-Rsgimente Nr. il; 3Ütt-meistcr William (Chevalier Russell, ^us dem Armee-, und Hauptmann Joseph Vogt, aus dem Pensions-stände, zu Majoren u<1 lllt werden. Dasselbe enthält unter Nr. 2. Das kaiserliche Patent vom :w. December ll>!49, wodurch die Landesverfassung für das Erz^ herzogthum Oesterreich ob der Enns sammt der dazu gehörigen Landtags - Wahlordnung erlassen und verkündet wird. Wien, am ä. September 1850. Vom k. k. Nedactions-Bureau des allgemeinen Reichsgesetz- und Regierungsblattes. Nichtamtlicher Theil. Sparcaffen unter der Staatsverwaltung. (Schluß.) ^ Nicht jede Unternehmung erfreut sich in den Händen der Regierung eines so guten Erfolges, als dieß bei Prwat-Instituten der Fall ist, und daher wäre es ein Wagniß, das erprobt als nützlich An-^ erkannte durch eine Umstaltung zu verdrängen, welche auf die Theilnchmcr cmcn höchst wesentlichen Einfluß übet, vielmehr drängt sich der Wunsch auf, daß im Kronlande Kram eine ähnliche Anstalt abermal durch einen Privatvercin realisirt werden möge, und dieß 'st eine Landcs.-Ercditanstalt. Durch die Thätigkeit der Grundentlastungs-Commissionen wird das »Soll" und »Haben" zwi-schen den Bezugsberechtigten und Verpflichteten zwar ^gesetzt, und durch die für billige Entschädigung ^ beide Interessenten ausgefertigten Urkunden, welche sowohl die jahrliche Rente, als das Capital enthal-^n, mit voller Evidenz nachgewiesen, die völlige Entlastung in morilo aber wird erst durch Erlag bes Ablösungscapitals rcalisirt und beendiget. Dieß 'eylere Geschäft „un wäre durch einen Verein ein,-2" vormaliger Herrschafts- und Gutsbesitzer, einiger gewesenen Unterthanen, zweier Rechtskundigen und einen l. f. Steuereinnehmer am «ttsprechendsten, in kürzester Zeit und zur allgemeinen Zusriepenh.it der Staatsverwaltung, mehrerer I, f. Beamten und insbesondere der Steueramler, der,Hs>Migteu Dominien und der Urbar- und ZelMwDchtigeu "bge-thau, weil erst hierdurch die Absicht der Regierung vollständig erreicht wird, diele Staatsbeamte für sonstige.Geschä'fte verwendet, zunächst aber die Steuer-ämtcr der vielfältigen, mühsamen und zeitrauben-den Einhebunq/.Vcrrechnung und Abfuhr der viclen, für einzelne Dominien monatlich vorkommenden Einzahlungen enthoben, die Dominien »,,i .jm-l-j stall den thcilwcise zu erhebenden Renten und Abschlagszahlungen an Capital, die ganze Forderung auf ein Mal erhalten, und die Belasteten hierdurch von vielen ferneren Gängen zur Einzahlung dorzugslechte vor allen son, stigen Tabulargläubigern in Ausführung kömmt, des Gegentheils überzeugen, und Kenii fie das AdlK-sungscapital nicht sogleich zu erlegen in der Lage sind, den Anbot zur Berichtigung dieses Capitals; bereitwillig annehmen. l Es handelt sich demnach um Bildung eines Fondes durch Einlagen gegen Ucrzinsnng und deren Sicherstcllung. Werden die Einlagen mit 4 pCt. verzinset, und zur Berichtigung der Ablösungscapi-t rigklilm, als es den Anschein hat, ergeben. Für jeden vorhinigm Grund- oder Zchentpflichtigcn ist in der Entlastungsurkunoe das berechtigte Gut, das Eütlastungscapital und die Stcucrgemeinde erficht-' lich, und da die der Entrichtung unterliegenden Grundstücke durch Auszüge aus den individuellen Catastcrbögen nachgewiesen werden können, so unterliegt die Eristenz dcs verhypothccirtcn Gutes um so weniger einem Bedenken, wcnn dieß letztere Actenstück mit der Bestätigung des Steueramtes versehen ist, daß sämmtliche darin verzeichnete Parzellen ein ungeschmälertes Eigenthum des Verpflichteten sind. Die Uebertragung derlei Forderungen möge dann durch im Druck ausgefertigte Planqucten bc- , werkstcUigct werden, und das Verfahren hiebei wird um so einfacher seyn, als sich auch dieses Entla-stlmgsqcschäst der Stämpelbefreiung zu erfreuen haben wird. Die Ausscheidung jener Forderungen, welche ganz geringfügig sind, oder einzig auf Weingärten, Waldungm und Mahl oder Sägemühlen haften, ist dann die Sache dcs Vereins, lll,'welchem auch die Statuten detaillirt zu entwerfen seyn werden ; ist dieser in Wirksamkeit getreten, so kann bei einem nicht zweifelhaft günstigen Erfolge der Verein sich mit Einvernehmung der Einleger als Gläubiger ü'bcr Erweiterung des Wirkungskreises auf andere Zweige berathen. ,.-/,'., Oorrespondenzen. -/" Gottschee, 29. Aug. — ^ .- Heute hatten wir die erste öffentliche Hauptversammlung von unserem Bezirks - Collegial-gerichte. Auf der Anklagebank saß Georg Hutter, vermögensloser Häusler zu Unterwrtzenbach im Gerichts-bezirke Gottschec, verehelicht und Vater mehrerer Kinder. Die Anklage ging dahin: ll) Daß er an den von seinem Bruder Jakob Hutter, desertirten Genuinen des k. k. Infanterie-Regiments Prinz Hohcnlohe Langenburg Nro. 17, zum Nachtheile mehrerer Parteien an unversperrtcm Gute durch Entwendung von Victualien, im Werthe von 29 ft. N kr., so wie auch an den von eben demselben bei anderen Parteien, ebenfalls an Victualien, im Werthe von ll fl. 25 kr., jedoch aus versperrten Räumen verübten Diebstählcn mitschuldig sey; l>) daß er von dem durch seinen vorgenannten Bruder ohne fremde Hilfe entwendeten Victualicn wissentlich einen auf l si. .',2 kr. dcwerthcten Theil an sich gebracht; <-) und endlich, daß er dem Deserteur Jacob Hutter bei sich Aufenthalt gegeben, — sich demnach des Verbrechens des Diebstahls, der Uebertretung der Diebstahlsthcilnahmc und des Verbrechens der Vorschublcistung schuldig gemacht habe. Der Angeklagte hatte auf die Wahl eines Ve» theidigers verzichtet. — Nach Vorlesung des Verwcisungserkcnntnisses und der Anklageschrift wurde, da keine Zeugen vorgeladen waren, der Angeklagte vernommen, und er gestand unter Zeichen der Rcue ausführlich alle ihm zur Last liegenden Facta. Da von den Beschädigten keiner zur Haupt-verhandlung erschien, s" wurden ihre in der Vorun-tersuchung zu Protocoll gegebenen Entschädigungsansprüche verlesen und dem Angeschuldigten vorge- 9IH halten, welcher dagegen nichts einwendete und sich bereit erklärte, den Beschädigten volle Genugthuung zu leisten, sobald er in die Lage komme, sich so viel verdienen zu können. Hierauf faßte der k. k. Staatsanwaltssudstitut Ui-. Heinrich Martinak die Ergebnisse der Haupt-Verhandlung zusammen, entwickelte die vorliegenden Erschwerungs- und Milderungsumstände, und beantragte die Verurtheilung des Angeklagten wegen der Eingangs erwähnten Verbrechen zu neunmonatlicher Anhaltung im schweren Kerker, verschärft durch wöchentlich Einmaliges Fasten, dann zur Leistung der Prioatentschädigung und Bezahlung der Untersu-chungskosten. Der Angeklagte hatte dagegen nichts einzuwenden und bat nur schluchzend um eine mildere Bestrafung. Hierauf erklärte der Vorsitzende Landesgerichtsrath Franz Kromer die Verhandlung für geschlossen, und verkündete nach kurzer Berathung dem Angeklagten das Urtheil, welches nach dem Antrage der Staatsanwaltschaft mit dem Unterschiede lautete, daß die Strafdauer auf nur sieben Monate festgesetzt wurde. Nachdem dem Angeklagten die Gründe dieses Urtheiles unter Verlesung der betreffenden Gcsetzes-stellen bekannt gegeben wurden, u»d er über die ihm zu Gebot stehenden Rechtsmittel belehrt wurde, erklärte er sich mit seinem Urtheile zufrieden. — Die Theilnahme des Publirums war eine geringe. Trieft, den 5. Sept. ..^-.. Die italienischen Blätter bringen heute folgende Notizen, die einer Erwähnung verdienen: Aus Turin erfährt man, daß der Ministerpräsident Azeglio am I. d. M. aus Arona dort angekommen war, und daß die ganze piemontesische Armee, — welche sich vielleicht zu gut erinnert, wie die Stadt Brescia zu Gunsten Piemont's gegen Oesterreich re voltirte, — bestimmt habe, dcn ganzen Sold eines Tages den durch die Uedcrschwcmmung des Flusses Mela so viel beschädigten Brcsciancrn zu widmen. — Man versichert, daß der aus dem Lande veiwiescnc Redacteur des Oppositionsblaltcs >,!.' Opminlw," Bianchi.- Giovini, inLugano angelangt sey, wo er sich aufzuhalten hofft; die dortige Negierung wird ihm aber den Aufenthalt in jener Stadt schwerlich erlauben. — Am 2. d. M. wmdcn alle Redacteurs der Stadt Genua vor die Staatsanwaltschaft berufen, wo ihnen angezeigt wurde, daß alle Kupfer., Holz^ und Stahlstiche u. f. w.. 24 Stunden bevor sie in den Blättern veröffentlicht werden, diesem Amte angezeigt werden müssen. — Am .6me Rcli, gion, die so vortreffliche Lehren cMhält, verdient nicht, versolgt zu werden, und soll ungehindert von einem Ende meines Reiches bis zum andern verkündet werden." l)r Gützlaff brachte weniger neue und sür die gelehrte Welt interessante Daten, da ihm vorzugsweise um einen Haupteilldruck auf das Ge-müth eineS gebildeten Publicums zu thun war. Wir erwähnen deßhalb nur noch, daß er die Mandschurei als einen sehr günstigen, die Mongolei jedoch, wo der Lamaismus neuerdings die Oberhand gewann, als einen entschieden ungünstigen Boden für die Pflanze dcs Christenthums bezeichnete. — In Bezug auf die Adjlistirung der Armee erfährt der „Soldatensreund" folgende Vorschläge, welche allerh. Orts genehmigt woiden seyn sollen. Die schwere Cavallelie erhält weiße Röcke, russisch graue e„gc Hosen und hohe Stiefel; die Cheveaux-lcgerS sämmtlich grüne Röcke, russisch graue enge Hosen und hohe Stiefel; gcsammte deutsche Caval-lerie behält die Helme, icdoch ohne Kammquasten; die Husaren erhalte» krapprothe Beinkleider, und die bisherigen scharlachrothcn tzzako werden ebenfalls crapprotl). — Dic Czako's der Infanterie und die Helme der C>ivallme erhalten statt der Cocardc und des Schildes den kaiserlichen Adler; endlich werden bei den Jägern statt den bisherigen Corse-, die Kalabreser-Hüte eingeführt. — Montag den 2. d. M. Abends wurde in den Winterlocalitätcn zum Spcrl cine „slavische Be-" seda« zum Vortheile der durch Brand verunglückten Bewohner der Städte Krakau und Chrudim abgehalten. Ein sehr zahlreiches und gewähltes Audi torium halle sich aus allen hier in Wien vertretenen slavischen Nationen zu diesem humanen Zwecke ein- gefunden. Um 5 UIn begann im obern Saale ein Concert, dessen Programm sowohl durch die mitwirkenden künstlerischen Persönlichkeiten, als auch durch die Wahl dcr Piecen selbst höchst anziehend war. Ein Prolog in «'»echischer Sprache, versaßt vom Hrrrn Furch und vorgetragen von Frl. Vost^eba, eröffi'cte das Concert. Nach diesem spielte die kleine Fami-lie Sl'dinko ein Adagio von Mozart, welchem dcr Vortrag eines russischen und eines krainischcn Liedes, letzteres von der Composition des Hrn F. Wies-ncr, durch Herrn Leqat folgte. Eine Declamation des k. k, Hofschauspiclers Hrn. Dawison in polnischer Sprache, mehrere, slavische Nationallieder, gesungen von F»l, Bcutcr; ferner ein Concert Allegro von Bazzini, vorgetragen von den» Violinisten Hrn. Laub, und meisterhaft begleitet am Piano von Pult-ler (Mttcr); endlich mehrere Lieder in öechischer Sprache, darunter die herrliche Composition von F, Pivoda „!>>:» mm, v!»«!,", gesungen von dem k. k. Hofopernsäns>er Hrn. Ander, erregten einen solchen Beifallsjubel, daß sämmtliche Künstler Wiederholungen leisten nmßtcii. Den Beschluß machte ein von Hrn. Winter zusammengestellter Kranz (Quodlibet) von slavischen Nationalgesängen f^st aller Dialects, vorgetragen theils von einem Männcrchore, welcher sich durch die sinnreichen, mitunter sehr drastischen Pointen auszeichnete, das Plü'licum im wahren Sinne dcs Wortes c'tthusiasinirte. Nach beendigtem Concerte erst ward die Localitat in einen Sftciscsaal umgewandelt, worauf das Soup« begann, bei wel' chem die ausgezeichnete Mllsifcapelle des Regiments Prinz von Preußen, uittcr der Leitung il,res tüchtigen Capellmeistcrs Hrn. Budinsky, die belebendsten slavischen Musikstücke vorgetragen hat. So gestaltete sich dieser AI)cnd zu einem wahrcn Kunst- und Nationalseste, dessen sich jeder Anwesende gewiß noch lange mit Vergnügen erinnern wird. Preftborss, :;. Sept. Hentc Vormittag um l i Uhr hielt der ausgezeichnete Gelehrte und Missionär Herr I),-. C. Gützlaff im Bibliotheksaale des evangelischen Lyceums einen wissenschaftlichen Vortraq über die weniger bekannten Völkerschaften Asiens, der bei dem zahlreich versammelten Public""' o.i s h/"^ Interesse hervorrief. Wir lcv.uen hicr die S'»Ue" lind Gebrauch«-, s" "" die R^icrungssorm der Japanesen, Siamesen, Mongolen, Mandschuren, Laos u. s. w. u. s. w. t'cmim, an deren Schilderung der berühmte Gelehrte ftinc eigenen Erlebnisse knüpfte; auch bekamen wir während des Vertrages, so wie am Schlüsse desselben die chinesische Sprache zu hören. Nachmittags 4 Uhr hielt Herr Gützlaff einen religiösen Vorlrag in der evangelischen Kirche, und fuhr dann mit dem Abcl'dtrain nach Wien ab, wo er morgen zur Audienz bei Sr. Majestät dem Kaiser beschieden ist. Von Wien wird er sich nach Prag begeben. (Prcßb. Ztg.) Deutschland. Alton«, l. Sept. Gestern flüh ist der General-stab zur Armce ausgerückt, Nachmittags indeß nach Rendsburg zurückgekehrt. Eö hat eine große Alar-mirung Statt gesunden; lil Bataillons sollen unter Waffen gewesen seyn. Man will daraus auf einen nahe bevorstehenden Kampf schließen. — Der Aufruf an Freiwillige unter dcn Landeskindcrn, welchen das Kriegsdcpartcment erlassen hat, kommt zu spät. Unmittelbar nach der Idstedtcr Schlacht wäre er a» dcr rechten Stelle gewesen ; gegenwärtig hat er gar keinen Eindruck gemacht und wird aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Fulgm bleiben. — Die Statthalterschaft hat den früher gefaßten Beschluß, die Landesversamm-lung zu berufen (ihr Versammlungsort sollte Altona seyn), wieder aufgegeben, angeblich deßhalb, weil keine neuen Geldbewilligungen nöthig seyen, nachdem so viel Unterstützung aus Deutschland gekommen, in der That, wie nicht zu bezweifeln steht, aus Furcht vor den Interpellationen über die von dcn verschiedenen Mächten etwa eingegangenen Noten und Verhaltungs-befchle, und über die darnach gefaßten Beschlüsse. In der That ,st die Lage des Landes so kläglich, und die Verlegenheit der Statthalterschaft so groß, daß, »13 wrm, m'cht b^ld cine glückliche Schacht abhilft, das Abdanke» dcr Regierung die einzig paffende Antwort auf alle Interpellationen wäre. — Das in der Hamburger Gemäldegalleiie ausgestellte Bild d,s Malers Dittenbergc r, aus Wien (Schleswig-Holstein als zwei hilfcrufende Schwestern auf sturiN' umbraustem Fels in offener See darstellend), hat sich großer Theilnahme zu erfreuen. Ueber 460 Lose sind schon vergriffen, und nur wenige noch übrig. Der Ertrag derselben ist, nach Abzug des Honorars für den Künstler, zur Unterstützung Echlcswia/Holstein's bestimmt. Berlin, 2. Sept. Lord Palmcrston hat in der letzten Zeit. seit er sich bemüht, durch sein Verhalten in der schleswig-holstrin'schcn Frage die üble Stimmung zu versöhnen, die sein Verfahren gegen Griechenland in St. Petersburg hervorgerufen hat, auch gegen Preußen cinc etwas schärfere Sprache geführt Die Aufforderung, die von London hicher gelangt ist, die Herzogthümcr zur Anerkennung des mit Dänemark abgeschlossenen Friedens mit allen zu Gcbotc stehenden Mitteln anzuhalten und welche die preuß. Regierung zurückgewiesen, da eine solche Thätigkeit nicht zu den Pflichten gehört, die sie durch den Pcr-trag übernommen, wird besonders den Berichten zu-geschrieben, die der hiesige englische Gcsandtschafts-attache, Hr. Howard, der einstweilige Vertreter Lord Westmorelands, über die fchleswig'fchcn Angelegenhei» ten an sein Cabinet gesandt. Herr Howard ist der dänischen Diplomatie sehr freundlich gesinnt und un» terhält auch mit Hrn. Prokcsch von Osten ein be« sondcres Einvernehme!«. — Die österreichische Negierung hat, wie man versichert, ein Anlchcn von 7^ Millionen in Me-tallmünze contrahirt, welches auf Staatsgüter hypo-thecirt, in :l Jahren rückzahlbar abgeschlossen wurde. Die Gebrüder Schickirr hier haben sich mit I'/.^, Heine in Hamburg mit 2 Millionen und ein Am« < sterdamer Haus mit dem Nest belheiligt. Der Zweck dieses Anlehens soll nämlich der seyn, edle Metalle in die vdcn Bantkeller zu schassen. Fr a n k r e i ch. Paris, :ll. August. Die mehrfach verbreitet gewesene, obschon wenig glaubhafte Nachricht, daß 5« Präsident der Republik nach seiner Reise eine Neue politische Richtschnur befolgen und namentlich tin liberales Ministerium nehmen wolle, fängt an, m nichts zu zerstießen und wird jetzt selbst von denen bezweifelt oder widerrufen, die am meisten zu ihrer Verbreitung beigetragen halten. Allen Anzeichen zu-' folge wird der Präsident der Republik fortfahren, eine conservative und dabei möglichst persönliche Po< litik zu befolgen und sein Ministerium, das Werkzeug derselben, beibehalten. Es ist ferner falsch, wenn man behauptet, daß er bei Beginn der nächsten Sitzung der Nationalversammlung durch eine Botschaft die sofortige Revision der Verfassung beantragen wiU, da die Regierung selbst in dem Falle, daß eine Anzahl Gencralräthe die Revision der Verfassung überhaupt oder mit dem Beisatz: „Sofort" votiren soll-,,ten, den Vorschriften der Verfassung treu zu bleiben entschlossen ist. Großbritannien und Irland. Aus London vom 3l. v. M. wird gemeldet: Ceit einigen Tagen fanden Reibungen zwischen dem in Portsmouth garnisonircndcn Militär und den dort befindlichen Matrosen Statt, die endlich einen so ernsten Charakter annahmen, daß man sich ge« Nöthigt sah, die Ilint, äot. zu verlesen und zur be-^affneten Macht die Zuflucht zu nehmen. Der Gou-l'ttneur Lord Fitz Clarence begab sich selbst an Ort ^d Stelle und ließ in den Straßen, unweit des '^entliehen Schauplatzes der Unruhen, verschiedene ^tten stassclwcise aufmarschircn. i.i0 bis 200 Marsen, mit Stöcken bewaffnet, verbreiteten sich dann '" der Stadt und mißhandelten die Soldaten, die '^ auf ihrem Wege trafen. An mehreren Stellen ^tfen sie hie Fensterscheiben mit Steinen ein. Die Behörden haben beschlossen, den Unordnungen mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln ein Cndc zu machen. — Die sterblichen Ueberrcste des Exkönigs der Franzosen sii,d von vier Särgen umschlossen. Der erste, in welchem die Leiche liegt, besteht ans Ma-hagonyyolz und ist mit weißem Atlas ansgcschlagen ; der zweite besteht aus Blei, den wieder ein Sarg aus Mahagoniholz umgibt. Der vierte, aus demselben Material gemacht, ist mit schwarzem, reich mit Silber verziertem Sammet überzogen. Die Griffe sind aus demselben MetaUe, und an beiden Enden sieht ma» das Wappen des Hauses Orleans »n Basrelief. Der Sarg lrägt die Inschrift: , Louis Philippe , Koi des Fraurais Me ä Pari» Le fi. Ocrobre, 1773 , Mori ä Claremont (Conle de Surrey, Angleterre) Le 2G. AouL, 1850. Am c rik a. Aus Cuba sind Nachrichten bis zum 3. Aug. ^ eingelaufen. Die letzten Spuren der Aufregung, ^welche durch die Lopez'sche Expedition hervorgerufen worden war, sind jetzt verschwunden, der Prozeß der zehn noch in Untersuchung gebliebenen nordamc-rikanischen Gefangenen ist beendet, sieben derselben sollten binnen wenigen Tagen in Freiheit gesetzt werden, die drei ancern waren zu »jähriger Zwangs' arbeit verurthcitt worden. Der Dampfer „Pizarro", derselbe, der sich in der Verfolgung der Expeditions-schide so hervorgethan hatte, sollte am 6. nach den vereinigten Staaten abfahren. Er wird den Gene-, ralgouvtrncur und dessen Familie an Bord haben, der einige Wochen in dem gemäßigtern nördlichen Himmelsstriche zubringen will. Diese Reise beweist besser als alles andere, daß die Differenz, welche zwischen Spanien und Nordamerika auszubrechcn drohte, gänzlich ausgeglichen ist. Neues und Neuestes. Trieft, den 6. Sept. . .^-.. Ich theile Ihnen in größter Kürze und ohne Kommentar die Nachrichlcn mit, welche wir vermittelst des heute von Venedig angelangten Dampfers aus Italien erhalten. Das wichtigste Ercigniß, welches uns die italienische Post bringt, ist, die un-vermuthete und plötzliche Absetzung einiger Generäle und vieler Offiziere in der neapolitanischen Armee. Am 3. d. M. waren nämlich Briefe aus Neapel vom 31. August in Florenz angelangt, laut welchen nicht weniger als sieben Generäle mit sehr vielen Offizieren nebst vier Polizei «Com-m i ssär en der Hauptstadt auf Anordnung der Regie.-rung plötzlich ihre Amtsposten verlassen mußten. Der Präsident des Gerichtshofes von Neapel, Herr Novarro, wurde bei hellem Tage von drei Individuen angegriffen und mit einem Stocke auf den Kopf geschlagen. Die neapolitanischen Gefängnisse füllen sich immer mehr an. Täglich wächst die Zahl der Emigrirenoen, welche freiwillig Neapel verlassen, — Die toscanischen Journale streuen ihr Gift gegen die Wähler aus, weil sich diese niclit in gesetzmä. ßiger Anzahl zur Vornahme der Municipalraths-wahlen vorgefunden hatten, und klagen die Regie, rung der Nachlässigkeit in so wichtiger Angelegenheit an, indem sie behaupten, daß der größte Theil der Staatsbeamten und zwei Minister sich bei den Wah. lcn nicht bethciligcn wollten. — Am 2. d. M. hat der Herzog von Parma den k. k. Obersten des Infanterie. Regimentes Baron Fürstenwärther, Herrn Paul Baum garten, zum Commandeur, und den Major des 2. Bataillons des nämlichen Regiments, Hrn. Ritter v. Multrus, zum Ritter zweiter Classe des heiligen Georgordens ernannt. — Das piemontesische Blatt „1.6 I'ull-iolu ^:ivl,i«ll»n" glaubt, daß unter den vielen Genannten höchstwahrscheinlich dem Baron von Iacquemond das Portefeuille des Handels und Ackerbaues anver. traut werden würde. — Die Mutter des verstorbenen Königs Cirl Albert, ist mit ihrem Sohne, dem Fürsten von Montl.'ard im königlichen Schlosse von Mon-caglieri angelangt. — Der Municipalrath von Casalc hat einstimmig vor dem Schluss? seiner letzten Sitzung 500 Actien für das Monument, welches für den Minister Siccardi errichtet werden soll, unterschrieben. Die neuen Befestigungswerke in '!>« l'nl-li bei . Aencdig schreiten rasch vorwärts. — Am 4. 5. M. wurden sie von Sr. Excellenz dem Herrn Militär-Gouverneur Gorczkowsky besichtigt, der sich in Be-glcitung viller Stabsoffiziere und d.s Geniecorps hinbegeben l,attc, und seine vollkommene Zufriedenheit gegen den Stadt- und Festungscommandantcn General Woltcr aussprach. — Die Handelskammer von Mailand hat in den ersten Wochen l»00N fl. zu Gunsten der beschädigten Brescianer gesammelt. — Auch in Triest circulirt seit einigen Tagen eine Collecte für die Bewohner des einst so üppigen Thales von Trompia, welches durch die Überschwemmung des Mella zu einer Wüste geworden ist. Der hiesige Handelsmann, Herr Mathias Coen, welcher aus eigenem Antriebe diese Sammlung veranstaltete, hat schon über 4000 ft. in Silbermünze zu diesem Zwecke zusammengebracht. Künftigen Montag wird in unserm großen Nedoutensaalc eine großartige musikalische Academic zu Gunsten jenes verunglückten Volkes Statt finden, welche gewiß viel eintragen wird, in. dem die Triestiner gewiß nie ermangeln, wo sic können, den Nothleidenden zu unterstützen. Wien, 6. Sept. Der Stand der österreichischen Nalionalbank am 3. Sept. war: Der Baarschatz betrug an, 3. September . . 31,413,179 si. 30^ kr. Der Baarschatz betrug am ^- Juli . . . 31,349,54! „ 10>'^„ Mithin hat sich derselbe vcr- ""htt UM . . . 63,638 si. 20 kr. Der Banknotenumlaus dec trug am !i. Sept. . 249,015,640 „ — — Dcr Banknotenumlauf betrug am 30. Juli . 246,976,659 „ — — Mithin hat sich derselbe ' vermehrt um . . 2,038,981 fi.— — Die Zunahme des Banknotcnumlaufcs ist dem» nach zwei und dreißig Mal größer, als die Zunahme des Baarschatzes. Dcr »Lloyd« macht die Bemerkung: „Wir wollen diese Thatsache nicht commentiren, sie commcntirt sich selbst.« — In dem Bezirke des 2. Banal GrenzNegi-ments wurden kürzlich 6 Räuber eingebracht, welche unter andern Raubthatcn auch der, an dem Contli-buenten Göetz in Repusnica vollführten Plünderung beinzichtigt sind. Telegraphi sche Depeschen. ^ Berlin, 5. Sept. Man erwartet die baldige Veröffentlichung des Unions.Preßgesetzes. — Kopenhagen, 2. Sept. Die österreichische Kri'egscorvette »Carolina« (Commandant Graf Ka-rolyi) ist Freitag hier angekommen und gestern nach St. Petersburg gesegelt; es ist dieß das erste öster-rcichische Kriegsschiff, das den Sund passirte. — Dresden, 2. Sept. In der ersten Kammer erklärt der Slaatsminister Behr die Gerüchte, wonach die Regierung versucht, Anlchen zu negoci-ren, für unwahr. — Vasel, 2. Sept. Stände. Versammlung aufgelöst, Arme«. Reserve auf 5. September einberufen. — Paris 4. Sept. Louis Napoleon ist heute nach Cherbourg abgegangen. Es circulirt das Gerücht, General Changarnier habe die Offiz'" - Banquets verboten. Die Ankunft des Königs von Griechenland wird erwartet. Lamartine ist heute angekommen. Sechs Departemcnts-Conseils haben sich für Revision der Verfassung erklärt. — Piacenza, ,. Sept. In der Missions«»-stall Alberoni, deren Mitglieder exilirt wurden, sind revolutionäre Embleme, Schriften und lithographische Pressen ausgefunden worden. Telegraphischer Eours - Beri6)t der Staatspapiere vom tt. Sept. 1850. Staatsschuldvcrschriiblmgen zu 5 pVt. (in EM.) »»».V« tt detto .. ^ 1/2 „ „ 8i V« Nenirial. ObligatiDlN'n dcr Ställdc v>"i i^ ^ Ocstrrrcich untcr mid >.'!' dcr ^u ". I'^<-! OlüiS, von Vohmn,. Vial,- „ 2 l»ll'ra»ltcs ,. 1 V^ .. ^ «l^ Banl-Acticn, vr. Stuck 1l?<» i» («. M. Wechsel-(lours vom 6. Sept. 1850. Amsterdam, für 100 Thaler (5urrl!it, Ntlil. 162 Vf. 2 Monat. Augsburg, für ><»l> Guide» Ciir., Guld. II? 1^4 G. llso. Franlfurt a.M,, s,,r 120 st. südb. V.r- ) lurzc Sicht. tlüS-Wäl),'. im 22 ft. ssllsi, O»Id. ) l 17 1>^ As. 2 Monat. Ocmla, für ^llc>. llitt B». 3 Muiiat. Haiül'un^ für 1 l>m ',. Kep«, l^5<) Vrics tticld Kais. Mimz - Dukaten Agio .... 22 5»/« 22 1/2 detto Rand- dto ...... 22 l/2 22 1/^ Napoleonsd'or „ .... U.21 1>2 i>20 1/2 Sonvcramsd'or „ . . . . 1N.12 U».»0 ssriedrichsd'or „ .... !).3<» '.».2« Prcnß. D'ors „ .... '.>.!!<» ^.^N (5,,^. Slwrrmngs „ .... 1!.:^ , l .32 Rust. Imperial' ...... l».32 '.».:!l Doppie ...... 35 3/4 3.') l/2 Silbnagio ........ Kl 3/8 161/2 l!!!gei', k. bayrisch, H.nlptll,a»i,; — Hr. Steiner, Professor; — Hr. Nosma,,; — Hr. Schinken, — u. Hr. Maslga, Halidell>lelllc; allc 5 von Wien nach Trieft. ^, Hr. Mol'purgo, Pviva-lier; — Hr. v. Picoll, r. r. Major; -. Hr. s»ley, k. k. Obril't-Liellcenanr; „_ Hr. Closl, ^lpoth^er; — Hr. Gnochi, Handelsmann, — n. Hr. Kirchinajer, l. k. Tl!bi,nal.R.uh; alle 6 von Triest nach Wien. -Hi-. Gwmlier, Ha»del5MA,n, röl, T'.iest nach Gi'atz. Ver;eichniß der hier Verstarl'enett. Dc>, 2<». Anglist. Barbara Ierma, Inwohnerin, alt «10 Iahiv, >'ü der Tirna» ^ Vorstadt Nr, 30, a„ der L»ngel,suchr. Den 30, Johann Iansel-'omch, Sträfliüg, air 4i Jahre, im Strafhanse Nr. -l?, a»l Zehrfieber. Den l.Sepl. Dcm 'AndreaS Bernard, I»woh»cr, sein Kmd ?lloisla, alt l2 Wochen, am Moorgumde Nr. 2, a», Dnrchfall. — Den, Thoinas Schega, Tac,.-löhner, sein Kind Michael, alt 2 Jahre, in der Po!^ na-Vorstadt Nr. 50. an der Wasse,sucht. Den 2. korenz Kimiann, Taqlöhlier, alt «0 Jahre, in der Tirnall'Voi stadt Nr. 23, an dcr Rllhr. Franziöca Koschenma, Hiiblerswitwe, cilt 73 Jahre, in der Hradeczky Vorstadr Nr. 2l, am ^«llim:,. — Lorenz Iakp, Marqueur, alc l!) Jahre, in, Cwilspiral Nr. l, an der ^l,i!c,enslichl. Den 3. Maria Barbel, Inwohnerin, alr 76 Jahre, i„ der Polana-Vorstadt Nr. l>^, an Altersschwache. De«, /z. Herr Johann Draqo Tcodorov'ch, Han^ del5ii,a»n zu Triest, alt ^l Jahre, i>, der Stadt Nr. 287, an der schwarzen Kranrheit. — Valentin Da-brailj, l?andl„ann, alt 49 Iahiv, o» Cioilspical illr. l, an der Abzehrung. — .'ertäufer, alt 45 Iah", '„'s Civilspiial Nr. i sterbend über-bracht. )ll, m erklln^. Im Monate August «85« smo i)2 Persolieu gestorben. Z. ,303. ^t) Eine Wohnung, bestehend aus 2 Zimmern und 1 Cabinet sammt Küche, Speisekammer, Keller und Holzlege, ist am alten Markte, im Hause Nr. ,u ,m 2ttl, Glocke, Gassensette, sogleich zu vergeben. . _ ^ Anfrage,m lten Stocke da,elbst. Z. 17t«. (I> ^«, ' ^''^Dül! Die mit so vie- W ^^^"^^ lcm Beifall auf- ß!>U ! ^^^-3^, genommenen Ox- U»T^^ ^'^/M p''""eiite nnl 1! WAA .^sWII W mcincm Sonnen-!MW^ '' c. ^.' -ZMWWW Mikroskop w^r t^lirze ,?cil lagllch, wcnn ^unstigcl' Sonnenschein ist, von IN b>'6 t^, und von 2 diä 4 Uhr im Redoulensaale Statt finden, l^li.l'l's! 2« kr. C. M. Kinder, die Hälfte. Joseph Staudinger. Z, 1717. (l) Das Haus Nr. 2ä in der untern Schisckka ist auf Michaeli mit oder ohne Magazm und Garten in Mlethe zu ver-geben. Das Nähere erfährt man im Hause Nr. 2)2 in oer Juden-Gaffe im ersten Stocke. Z7,»Cslibad> ist so eben eingetroffen, so wie in allen übrigen Buchhandlungen die, so eben erschienen.' 4 und 3. Lieferung geographisch- hillorischcn Zeitungs Lexicons Erlau — Vraul'ündtcu sllthalt!'!^, vorräthi^. Preis dieser Doppellieferung: 12 kr. C. M. ^in Iolnu^I hat slch über dic drei frl'ihcrcn Lie-fell>l>c,e» folge»dermas:e» geälißerr: , ^Bel der slch drängenden Masse der Beaebenhei-te», bei den, ?lnll)eile, den ma» an der ^lilirur^ni^ dcr Saaten u>,d Volker „imint, bei den» erwachte» politischen Vewlisuseyn, ist der Mangel an geogia-phlschen, statistischen nnd geschichtliche» KenMliissen an, iln-lstei, fühlbar. <5ich diese Kenntnisse l>lnNN>'l'd und g r nndlich zn erwei ben, bedarf es ^n ! a n g er Z^t, anch ist die A»schaffnna, strößerer Weire dein ^»ichcbe-bemittelten geradezu unmöglich. Daher ist dnrch das Erscheinen dieses Werkes wirtlich einem dringendem Bedürfnisse abgeholfen. Die Geschichte jedes Bandes, »rder nnr er>va5 bedenrenden Stadt ist hi"' tu rz und tlar abgehandelt, die alphabetische Form gibt den leichtesten lieberblick, und die ansierordeittliche Billig^ l-Vic macht auch d^m Aermsten die An'chaffnng um so eher möglich, als durch die liefe, uiigoweise Herausgabe die Zahlung ratenweise geschieht. DicseS Lexicou ! olI ^ in ke >' n c r Familie fehle n. Der Herr Hei'ausge.-ber, d»rch sein literarischeS Wirken in, irissenschaftliche!» Fache längst r c> r t h eiIhaft bekannt, hat durch diese mühevolle gediege » e Arbeit, welche sich noch durch eine schöne Sprache vor den meist im trockensten Style geschriebenen Werken dieser Art rühm-I i ch auszeichnet, seine auf viel seit > ge Keimtn isse basirte Zähigkeit zu gemeinnützig»!!!, wissenschaftlichen Werten ncnerdmg) dargelhan." Diese Doppclliefernng enthält 39li, darunter die illtcressanten Artikel: Frankreich, Frankfurt, Gen na, Gibraltar, Gösting und G r a l» z -Szigeth. Die l — 5 Lieferung kosten zusammen 30 kr. ^7" Die 6. und 7. Lieferung erscheint in einem Dop-l pelhefcc im September. Biichliiiiidlung in Laibach ist 7Ai haben : B o u din, Anièidt:e <& M oull a t Folix, Lom'Z Philipp, seine Jugend, seine Negierung und se>l, Fall; nach neitrauUcher Mittheilung des Königs rerfasit. Ilebersetzt von Carl Grosse. Mit ein.'r Vorrede von »>'. Fr. Stl'qer. 2 Bände. Mit Illnstra-rionei,. Nene vollständige Ausgabe. l850. ll fl. i« kr. Chronik kurze, des Jahres ,649, ent- h^liend alle wichtigen Ereignisse, Kamme'rbeschlüsse, Verordnungen, Todesfälle n. s. w., »reiche im Jahre 164!» Starr fände»; »cich Monat, Taa und Da-tnm geordnet. I^^O. l8 kr. Fleischmann, neueste offiziell^ Berickte an die Regierung der Vereinigten ^taateu über die Lage und Zukunft Caliform'eüs. IU50. 27 kr. Kunst (die), im Schlafe reich zu werden. Neuester, zuverlässigster m,d vollständigster Traum Ausleger, oder echtes ägyptisches Traumbuch, worin mau die meisten Träume nebst ihrer Bedeutung finden kann. I» alphabetischer Ordnung verfasst und mit emcm Anhange persehen, wo, in man die vor^ züglichlien Träume nach dem Laufe des Mondes und der zwölf Himmelszeichcu auflegen kann, um mir Zuhilfenahme der belgegebenen Glückstabelle in der Zahle»-Lotterie sein Glück zu machen. ^>"ch 5''" Beodachiungc,, vo» drcchlmd^tiäh.iaei/ El'.-"'^''-18 5,0. 2l). l'r. Lackncr, I),-. M- F, dlis Einkommen' staler - s^'sei) i» scinen, liltterschiede oo» der biöhe-rige» Nestellerli>ist5a,t, sennit der Vollzugsrorschrifr li»d allen hierauf begliche» nachträglichen Verord-»ungen, durch p«'/e Beispiele erläutert, l»it einem alvl^betüchen Nachschlagregister. 1850 30 kr. Relchelibach, l)V. AB,, Naturgeschichte lcs Thierreiches, zur Belehrung u»d U»t,r-hallnng fiir Jung und Alt. Mit vielen colorirte» Abbildungen auf 8 Tafeln in Stahlstich. 1847. 5 fl. 4 tr. Sempaä) es, Andreas, der Teppichhand- ler aus Tyrol alls seinen Fahrten und Wanderun-gen, oder Geheimnisse eines Zöglings »»bekanmer Oberer. Neue «llustrirte Ausgabe. 1850. 2 si. 42 kr. S.trcckfuß, ?l. D-, die Felozüge m ^chleowig-Holstein in de» Jahren 18^ und 184«>. 6"<>, l^i^.li, die Geheimnisse des Volkes, oder Geschichte einer Prolelarier-Familie durch Jahrhunderte, l. — 4. Theil. 1850. 2 fi. 24 kr. 6l^>'<^ !>>l<>il't; «I' um; iaiilill^ «!<; s>l'ol^!nil!>x :» lr.lvoi>i It^:».,-,.^ '«'s»». 1 -.^. 1850. 2 fi. 42 kr. Temesvür im Jahre i6/.:) Wahren») der Belagerung geschrieben. l850. 36 kr. Werner, I., des Auswanderers treuer Fuhrer aus dcr allen in die neue Heimat. Mit einer vorzüglichen Kaite der Vereinigten Staate" von Nordamerika, und Abbildung der wichtigsten Münzen. 1850. I si. 21 kr. VV<>.',ll5<'li, Carl A., der kleine (>t;cl,, gründliche und leichlfaßliche Anleiluna, die twhmi' scde Spraye themelisck ui,d praciiscb in 14 ei»' qeiheillon ^ectioncn, ohn' Hille eincs Lchrcrs guc lesen, schreibet und spicchcn ^i lernen. Für jedcn Stand u:ld jedes Aller. 2. Auflage. Wirn l^5l1-20 kr. 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