Nr. 24. Montag am 3U. Jänner 1865. Die „kaibache, Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Neunen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-Wllg 5 st. 50 lr., mit Hrruzband im Comptoir ganzj. 12 fi., halbj. 6 fl. Fur die Zustellung in's Haus find halbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gt, dmckter Adresse 1b fi., halbj. 7 fl. 50 kr. Vnsertlonsgeblllir ftlr eine Garmond - Spaltmzeil^ ober den Raum derselben, ist flir Imalige Cinschal« rung Str., ftlr 2malige8tr., für 3malige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 50 tr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi« 10 Zeilen losten I si< 90 lr. Mr 3 Mal, 1 fi. 40 lr. ftlr 2 Mal und 90 lr. für t Mal lmit Inbegriff des InsertionSfiempel«). M I.Mmr beginnt cin neues Abonnement auf die „Laibacher Zeitung" nebst „Wlättcv aus Krain." Der P r ä n n in cr ati o ns' P reis beträgt für dic Zcit vom 1. Februar bis Ende Juni 18(55: Im Comptoir offen......4 fl. 60 kr. Im Comptoir untcr Convert ... 5 „ — „ Für Laibach in's Haus zugestellt ... 5 „ —- „ Mit Post mttcr Kreuzband ... tt „ 25 ,. Vom 1. Februar bis Ende Dezember 1865.- Im Comptoir offen......10 ft. 8 kr. Im Comptoir uutcr Convert ... 11 „ -- „ Für Laibach in's Hauö zugestellt . . 11 „ — „ Mit Post nuter Kreuzband . . . 13 „ 75> „ Ign. v. Kleinmayr ^c F. Dambcrg. liii'i> >>—.-.-— , _____- ______. Amtlicher Theil. ^>e. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Jänner d. I. dcu bisherigen außerordentlichen Professor der Chemie an der Lcmdcrgcr Universität Dr. Leopold v. Pcbal, und dcn ehemaligen außerordentlichen Professor der österreichischen Geschichte an der Ncchtsakadcmie iu Kaschau Dr. Franz Kr ones zu ordentlichen Professoren ihrer Lehrfächer au der Universität in Graz allcrgnädigst zu ernennen geruht. Daß Staatsmiuistcrium hat den Professor der theoretischen Medizin in Salzbnrg Dr. Julius Klob zum Proscllor dcr Kroulcuaustalt „Rudolf Stifluua" ernanttt. > " , , ^ Richtamtlicher El)eil. Laiback), 2!). Iänucr. Die Gerüchte von dcr nahe bevorstehenden Ein< bcrufung des ungarischen Landtags gewinnen immer mehr au Konsistenz, und wenn auch dcr angegebene Zeitpunkt dcö Zusammentritts als ein verfrühter au« gesehen werden mnß, so ist es doch als gewiß auzu» uchmcu, daß uoch, „ehe die Garbcu rcifeu", die ungarischen Dcpulirteu nach Pest berufen werden. Eine dcr crfrculichstcu Nachrichten des Tages betrifft die dem ungarischen Hofkauzlcr bekannt acac» bcuc lniscrlichc Entschließung, wm'iiach behufs Eiubc-rusuug des unnnvischen Landtags unverzüglich alle zur Aufhebung des AnSuahm^llstaudcS erforderlichen Vor-bcrcitnugcu m Angriff zu nchmcn sind. Die Wahlen zum ungarischen Vaudtag werden also in voller Freiheit vorgenommen werden, dic ungarische Presse wird durch nichts als dnrch das Gesetz in jh^r Erörterung gehindert sein, nnd dcr uugarischc Landtag selbst wird feinen Gedanken vollen Lauf lassen können. Das ist die Pression, welche die Regierung auf die Zusammensetzung des Landtags und auf dcsscu Debattcu uud Beschlüsse ausübt, allerdings eine bedeutende Italische Pression, nnd cs ist wohl zn erwarten, baß ma» sic in Ungarn windigen wird. Im übrigcn Oesterreich nnd in Europa wird dicsc Entschließung des Aionarchcn gewiß die gcbührcudc Anerkennung finden, nnd man wird jedenfalls von einer etwa cut» gcgcnkommcndcn Majorität, von etwaigen besonnenen Debatten und praktischen Entschlüssen dcS ungarische» Landtages nicht sagen könucn, sic seien erkünstelt und erzwungen, das Land habe sich "icht ausgesprochen. Die in dcr schlcswig < holstein'schcn Frage maß« gebend gewordene Stagnation dauert fort, und nichts deutet darauf hin, daß dicfc Frage nach irgend einer Seile eine baldige Lösung erhalten soll. Preußen ist noch immcr d,c Rückantwort anf die Depesche Ocstcr-rcichs vom 21. Dezember d. I. schuldig, wenn auch die „Präger Ztg." wissen will, daß die mit großer Spanunng erwartete preußische Antwort dem auswärtigen Amte für den 27. d. M. angekündigt wnrde. Ais zur Stunde ist noch nicht bekannt geworden, ob diese Antwort auch wirklich bereits in Wien einge^ troffen sei. Während die mehr oder weniger offiziösen Organe dcr Preußischen Regierung zu versichern nicht müde werden,. daß die Annexion dcr Hcrzogthümcr nicht mehr aufzuhallen, wähmid cine Berliner auto' graphirtc Korrespondenz versichert, daß Oesterreich sich der Annexion nicht widersetzen werde, da Preußen in dcr Lage ist, „auch ohne Ländcr-Compcnsation dem Kaiscrstaatc sehr schätzcnswcrthc Kompensationen, un« tcr Anderem in dcr großen orientalischen Frage, zu bieten," versichern von Wien aus iuspirirte Mitthci' luugcn in dcr deutschen Presse, Preußen könne darüber gar uicht mehr im Unklaren sein, daß weder cmc dircklc Almcxim, noch ein mindesstaatliches Verhältniß zu dcn Hcrzoglhliun'l-ll auf dic österreichische Unttrlliitzung rechnen könne. Die Berichte aus Spanien klingen schr ungün« stig. ES wurde schon vor einiger Zcit gemeldet, daß die Königin Marie Christine bei ihrer jüugstcn Rück» kehr ans Madrid sich schr entmnthigt aussprach uud unter Anderem die Kunde brachte, daß Marschall O'Donncll zn Gunsten dcr Einverleibung Spaniens in Portugal arbeite. Die neuesten Briefe bestätigen dicsc Nachricht nnd fügen hinzu, daß General Prim au dcr Spitze dcr Bewegung stchc. 23. Sitzung ics Abgeordnetenhauses vom 27. Jänner. Auf der Miuistcrbank: Schmerling, Mccs6ry, Lasscr, Plcucr, Hciu, Burger, Frank; ScttionSchef Kalchlicrg, Minislcrialrath Dcssary (Finanzministerium). ^bg. Popp leistet als ucu eintretendes Mitglied dcö Hauscö die Angclobung DriuDkZs^ Geschäftsordnung eingebracht. Da/hohe Haus woll bcMcbcn: Das letzte Alinea des §.18 der Geschäftsordnung werde dahin abgeändert, daß dasselbe lautet: ' „Bei dcu Verhandlungen dcr zur Vorbcralhuna übcr dcn Staatsuoranschlag niedergesetzten Ausschüsse, so wie dcö zur Borbcruthuua über die Entwürfe dcr Gesetze znr Reform dcr direkten Steuern nicdcrgc. fctztcu Ausschusses könucn alle Mitglieder des HanscS anwesend sein." Zur Vorbcrathuug dieses AutragcS werde cin Ausschuß von 5 Mitgliedern aus dem gauzcn 5)ausc gewählt und wcrdcu die Abkürzungen nach tz. 4s, lit. o, cr> flüssig, als durch die Mißernte die Konsumtion und Produttiou von Spiritus ohnehin eine bedeutende Steigerung erfahren. Abg. Simonovicz befürwortet die Majori« tätsanträgc. Er sucht nachzuweisen, daß die gegen« wattige Produktionsslcucr auf dem Produzenten viel höher laste, als die frühere Maischsteuer, und das? daher ein Stcuernachlaß vollkommen gerechtfertigt sei. Abg. Mende hat die Ueberzeugung, daß es bei manchen Steuern, bei der Verschiedenheit der Verhältnisse, unter welchen die verschiedenen Provin« zcn prodnzirei, schwer sei, das richtige Ausmaß zu treffen. Bci der Brauntweiuerzcugnng seien die Ver« Hältnisse der östlichen und der westlichen Provinzen, sowohl betreffs der Bodenkultur als der Transports» Verhältnisse :c. so verschieden, daß er gerne jedem Gesetze zugestimmt hätte, welches diesen Differenzen Rechnung getragen hätte. Gestützt auf die Aussprüchc von ^andwirth^i ''agt Ncdncr, der Steuersatz sei durchaus nicht zu hoch und weist nach, daß cinc Herabsetzung der Steuer weder nothwendig noch zweck« mäßig sei. Er erklärt sich sowohl gegen den Majo« ritäts« als gegen den Minorilälsantrag. Abg. 9t iese-Stallb urg wendet sich gegen dic Erklärung des Abg. Simonovicz zu Gunsten der Maischstcucr und findet nur in einer Reduktion der Eiscnbahntarifc imd der Erhöhung der Stcucrrcslitu« tion beim Export die alleinigen Mittel zur Hebung der Spirilusindustric. Abg. Skcuc rcsumirt uochmals alle zu Gnu« stcn des Vlinoriläts« und gegen das MajoritätS« Votum vorgebrachten Argumente und empfiehlt den Minoritütsantrag zur Annahme. Abg. Christian KiuSky sagt, mau könne sich gratulircn, daß Oesterreich eben etwas exportfähiges übcrproou^irt, es müssc aber jemand da sein, der für Absatzquell.» sorgt, dich sei das HaudelSluini-stermm. Er hosst, daß die von demselben eingclci« tctc Eiscnbahncnquelc zu glücklichen Rcsnltatcu führen werde, und verzichtet schließlich als Produzent auf den Stcucruachlaß zu Gunsten der Staatsfinauzen. Finanzminislcr Plcncr: Die Steucrlionifika« tion, welche von der Minorität beantragt wird, zeige das Bestreben mehr zu restitmrcn als dic gezahlte Steuer wirklich beträgt, indem man W" „ mchr geben will. Man will dadurch ein Acquivalcnt für die Uebelständc der hohen Eiscnbahntarifc, die Schwcn-dnng :c. schaffen. Das scheine aber ein gefährliches Princip zu sein, indem es in das von dcr Finanz-Wissenschaft angefochtene System eine künstliche Exportprämie hinüberführt. In allen Staate», wo Restitutionen bcstehcn, werde daran festgehalten, nicht mchr zu rcstitnirc», als gezahlt winde. Die Regierung habc geglaubt, in dcr Steuerherabsetzung das Mittel zu filidcu, dcr bedrängten Industrie hclfcn zu lönncu. Dcr erste Grund dafür sei, daß seit Einführung d«? Prodnttionsstcncr faktisch mchr gezahlt wcrdc, als während dcr Wirksamkeit dcr Maischraumstcucr gezahlt wurde. Viclc Brcuucrcicu, uamcntlich in der östli« chcn Hälfte des Reiches, halten in Folge dessen ihren Betrieb eingestellt oder vermindert. Dieß sei ein Nachtheil, nicht nur für die Finanzverwaltung, son« dem auch für dic Laudwirthschaft. Ein geringerer Steuersatz vermindere auch dic Prämie des Schmuggels. Die Bcmcrkuug, daß dic Steuerherabsetzung nur den großcu Brennereien zu Gute kommt, weil sie nur auf jene ausgedehnt werden soll, welche namentlich 21 Tagc arbeiten, widerlegt der Minister damit, daß solche, wclchc 21 Tagc arbeiten, noch zu den land-wirthschaftlichcn Brennereien zählen. Die ganz tlci' neu Brennereien genießen ganz andere Vortheile, da dic mcisttu ihre Steuer mittelst Abfindung entrichten. In ganz Tirol, in Sicbcubürgcu uud in einem großen Theile Ungarns sei dieß dcr Fall. Daß aber gerade hcucr cinc Steuerherabsetzung angezeigt war, sci darin begründet, daß dic Ernte eine großc Quantität vou Rohprodukten ergab, welche bei schlechter Qualität nur zu Vrcuncrcicu zu vcrwcudeu sind. Die Bemerkung, daß seit der Einführung dcr Produktion der Export zurückgeblieben, sci nicht richtig, dcun das Jahr 1864 wcisc ein faktisches Steigen dcS Exports auf. Schließlich macht dcr Minister darauf aufmerksam, daß dic Annahmen, welche dcr Regierungsvorlage und jene, welche dem Minontälövolnm zu Grunde liegen, cwandcr diamctral entgegenstehen, uud daß man sich für das cinc oder das audcrc entscheiden müssc. Eine Amalgamirung beider im Ncgc des Kompromisse? scheine ihm bedenklich. Nach dem Schlußworte dcö Berichterstatters Dr. Dietl wird zur Spczialdcbattc geschritten. — Dcr Antrag dcr Minorität, „in dic Debatte dcr Regierungsvorlage uicht ciuzugchcn", kömmt zuerst zur Abstimmung und wird angenommen, worauf dcr von dcr Minorität vorgelegte Entwurf zur Abstimmung kommt. Abg. Tasch ck stellt das Amcndcmcut, die Dauer deS Gesetzes statt für ein Jahr uur bis Eudc Dc< zember 1865) festzusetzen. Abg. Hopfen beantragt die Daucr bis Eudc Juni 1866 festzusetzen, da es nothwendig sei, die er« höhle Stcncrrestitution wenigstens für cinc Kampagne gesichert zu haben. Abg. Stcnc (als Berichterstatter) spricht sich gegen das Amendcment Taschct aus, woranf dcr Ar» titcl mit dem Amcudcmcnt Hopfen cmgcuommcn wird. — Auch die übrigen Arlitcl des Entwurfes (das Gesetz tritt 30 Tage nach dcr Publikation in Kraft, dcr Finanzmiuister ist mit dem Vollzug betraut) werdcu ohne Debatte angenommen. Das Haus beschließt dic Vornahme der dritten Lesung, worauf das Gesetz zum Beschluß erhoben wird. Es kommen hierauf mehrere vou dcr Majorität des Ausschusses beantragte Wünsche zur Vcrhand« lung: Dcr crstc lautet: Dic h. Regierung wäre auf« zuforderu, dafür zu sorgen, daß dauerhaftere und verläßlichere Mcßapparatc konstruirt und der Dcsrauda-tiou aufs Kräftigste gesteuert wcrdc. Falls dieß nicht gelingen sollte, empfehle dcr Ansschuß die Rückkehr zur Maischraumbcstimmung. Abg. S chulcr«^ib loy schildert die bczügli« chcn Verhältnisse in Siebenbürgen und befürwortet die Annahme dieses Antrages. Wegen vorgerückter Stunde wird die Sitzung vor dcr Alistimmung geschlossen. Nächste Sitzung Ilontcig. Oesterreich. Wie«. Das l. k. Polizeiministerimn hat, im Einvernehmen mit dcm Slaalsministcrinm, au sammt, liche österreichische Eisenbahnen folgende Verfügung erlassen: Dic in neuester Zeit in höchst bedauerlicher Weise sich mehreuden Vcrlchrostörungcu uud Unglücks-fälle auf den inländischen Eisenbahnen legen dcr Staatsverwaltung die Verpflichtung auf, den Ursa» chcn dieser Uebclsländc ein blonderes Augcnnicrk zuzuwenden und zu dercu Abhilfe mit allen zu Gebote stehende» Mitteln die erforderlichen Maßregeln zu treffen. Wiewohl nach der Eiscnbahtilutricbs - Ord« nuug vom 16. Novcmlicr 185! die uumittcldarc Auf» sicht des Eisenbahn'Bctriclics zunächst der General. Inspektion dcr Eisenbahnen zusteht n»d bei vorlom« mcnden Unglücksfällcn die sNafgerichllichc Untersuchung uou Amtslvcgcn verfügt wird, so erscheint cs mit Rücksicht auf dic 88- ^ ",id ^ dcr cr'.uähutcn Betriebsordunug und in Anbetracht dcr sich ergeben» dcu Zweifel, ol) durch dic sirafgclichtlichc Untersuchung alle für dic öffentliche Sichcrhcit nuißgclicndcn M»' mcutc rechtzeitig crhobcn wcrdcn, dennoch nothwendig, daß die betreffenden politischen u»d Polizci'Bchiudcn vci Unglücköfallcn und Vcrlchrostörnngcn, dic aus öffentlichen ^lücksichtcu uud zur Abstellung wahrgenommener Gcbrcchcu nothwendige Untersuchung dcs Vorfalles, mit besonderer Rücksichtnahme auf dic dcu Eisenbahnverkehr und Bclricb uormircudcn Gcsctzc unverzüglich vorzunehmen und das Resultat zur wci« tcrcn Verfügung schleunigst dcr l. l. Statthaltcrci milznlhcilcu haben, wobei cs sich jedoch von sclbsl versteht, daß hiconrch dcr nach Anordnung dcs Gc« sctzcS eintretenden Amtshandlung dcr lompctcutcn Slrafbehörde in lcincr Wcisc vorgegriffen werden soll und selbe hicdurch uicht entbehrlich gemacht wird. — Das Finanzministerium hat die Finanz» Laudesbchörde ermächtigt, jedem steuerpflichtigen Kauf« manne zu gestalten, in dcu zollamtlichen Niederlagen ein Transitolagcr für türkischen ^abat zu halten, um dicfcu an Personen, welche dic Bczugöbewilliguiig erwirken, in Menge» von miudcstcus fünf Zollpfundcu abzusetzen. Dcr Verschleiß darf uur iu dcn zollamtlichen Räumen und in wohl verschlossenen Packctcn mit zollamtlich gestempelten Etiketten dcs VcrschlcißerS stattfinden, und cs hat jeder Käufer zu seiner Deckung eiue zollamtliche Bestätigung und cinc Vcrtaufsnotc dcS Vcrschlcißcrs zu crhaltcn. Ans Pest. ^0. Jänner, telegraphirt man dcr „Debatte": „Einc Allcrhöchstc Entscheidung gcnch« migt die rcvidirtcn Statute» dcr Kommcrzialbaut zu Gunsten dcr Krcdittheilnchmcr, wodurch dic Gründung ciucr Pester Eslomptcaustalt culfällt." Ausland. Vcrlin, 27. Jänner. Dcr ^tuudschaucr dcr ..Krcuzzcitung" rcsumirt das Programm dcr auswärtigen Politik für 1865 dahin: Recht und Gerechtigkeit für Deutschland, kein deutsches Picmont; Nccht und Gerechtigkeit für Schlcswig-Holstcin, lciuc Dcmolratic daselbst; Dcutschlaud das Machtgcbict Ocsterrcichs uud Prcußcus, cine Reform dcr Bundcöucrfassuug, jedoch kciue nagelneue Bundesverfassung; Freundschaft mit England und Fcier am 18. Juni im Siuuc dcr Schlacht von Äcllc. Alliance uud dcr heiligen Allianz. Die „Nordd. Mg. Ztg." dcmculirt die Nach-richt, die Kronsyndici hätlcn die preußischen Erban« sprüchc für nichtig erklärt, uud theilt mit, daß dic Krousyndici uoch leine dicsfällige Sitznng abgehalten hätten, da dcr Ncfcrcnt erst das lnufangrciche 3)iaterial vorbereite, Hamburg, 27. Jänner. Das Iourual „Neues Hamburg" meldet, daß ein Verein vou Manufaktur!» stcn ciue Kommission zur Berathung dcr Stcllung Hamburgs zum Zollverein niedergesetzt habe, nm den Scnat zu ersuchen, wie Brcmcn mit dcm Zollverein ciu Abkommen zu lrcffcn, daß die Zollabscilsgung hier am Platze stattfinde. Am 15, und 16. d. M. fand in 9lom das alljährlich um diese Zeit wiederkehrende Sprachcufcst iu dcr Propaganda-Kirche Statt. Wie sonst, mach. ten anch dicßmal die Sprachen dcS Ostens den An« saug: ein Hebräer, Chaldäer, Syrier, Armenier. Araber, Perser, Kurde, Bengale, Türlc, Ehincsc priesen die Erscheinung dcs Erlösers, dcn gewissen Sieg seines Rcichcö auf Erde» üb^r dic Widersacher, und seine ewige Dancr. Nach dcn Asiaten sprachen Afrikaner: ein Kopte aus Theben, ein anderer aus Memphis, ein Scnegambicr < Voloffish,) Nun aber licßrn sich gleich Glockcntöncn lkblichcrc Sprachwciscn Enropa's vernehmen: alt- und neugriechisch, lciteimsch, französisch, italienisch, ecltisch, irisch, holländisch, deutsch, schweizerisch, dänisch, englisch, illyrisch, bnl« garisch, albainsisch, rhätisch (man vermißte dichmal spanisch, portugiesisch, russisch, polnisch, schwedisch.» Zuletzt trug ciu Australier in dcr Fnttinasprcichc ein Gedicht übcr ein auf Ehrisli Erlösnngsiverk brziiglichc« Honlilicnzitat des Klcmcns von Alcxaudria vor. Musikalische Intcrmc^os, wie man sic bei solchen Gckgcnhcilcn hicr sonst nicht gewohnt ist, füllten die Pausen ans. Paris, 2«;. Jänner. (N. Fr. Pr.) Die ..Potric" stellt in Abrede, daß »nch Berlin und Wien fnnizö' sischc Noten zu Gunsten dcr Hcrzogthttmcr abgcgnu« gcu seien. Ko„sta»til»uvcl, 2l. Jänner. Hairrulah Effcnbi ist znm Gesandten im Tchcra» ernannt wor-dcii. —Dic Einfuhr verfälschter Butter wurde verboten. — Ein Tdcssacr Aricf bestätigt, daß zwischen dcm Dnieper uud Dniester 120.000 Mann stehen. — Rus' sischc Agenten wcrlien auf dcn Archipelagus «Inseln Seeleute an. Lokal- un> PromMl-Nachrichten. «aibncli. W. Iäuucr. -ll. Dic Versammlung der „Juristisch«« M.säv fchast" vom 27. d. Äi. unter dcm Vorsitze Sr. töfz. dcs Herrn Statthalters Frcihcrrn von Schloißnigg, war uicht schr zahlreich. Nach Verlesung dcs Protokolls dcr vorausgegangenen Versammlung dnrch dcn ersten Sekretär dcr Gesellschaft, Bürgermeister Dr. Eosta, empfahl dcrscllic dcr Versammlung die slo« vcnischc Zeitschrift „^iwimc^, von Grcsak, ihres juridischen Inhaltes wcgcn. Hicranf stellte dcr sscrr Bürgermeister dcu Vtcch'sfall auf: Dcr Kaufman',,^ in ^aibach stcllt dcm II einen Wcchscl an l,csondcrc Sc. Exzellenz iu dicscm wie im crsten Falle mit dcu trcsfcudslcn Molivcn zur Entscheidung gcsührt. Hcrr P. v. RadicS thciltc als ^iachtrag zu dcr Biographic dcs Martin Pcgius, die in cincr flnhcre!' Versammlung gclcscn wurdc, schr schätzcn^wcilhc scr< ncre ^iachrichlcn mit, die cr übcr dicscu lrainischc" Gelehrten auö Salzburg, wo derselbe lcbtc und l,c-grabcu liegt, erhielt. Sc. ExzcUcuz dcr Hcrr Pr^ sidcnt sprachcu dcm Hcrru v, R abico basür dc!> Daul dcr Gesellschaft aus, uud wird dic Biographic sowohl als dcr Nachtrag in dcn Vereins Mitlhcill'N' gcu abgedruckt wcrdcu. (Das ausführliche Protokoll übcr diese Versammlung bringen wir später. D. R'.) — Gestern fand die statulcumäßige GcncraU'^ sammlung dcr philharm. Gcscll,'chaft Statt. Der D" rcltor Hcrr ^audcsralh Dr. Schöppl cröWctc dicscll'c mit ci'ncr Msprachc, iu welcher cr die Auwescildc»! begrüßte uud auf dic Prosperität hinwies, dcrcli pH 95 der Verein das letzte Jahr erfreute. Er betonte bc< sonders dic Zunahme der Mitglicdcrzahl und die Hebung dcr Pcrcinsschulc, die sogar die Anstellung eincs dritten ^chrcrö nothwendig machte. Bezüglich dcr musikalischen Thätigkeit ucrwics er auf den Jahresbericht, dcr ja ohnehin in den Händen der Mitglieder sei. Zugleich druckte er das Bedauern anS über einen Vci stoß l'ci dcr Drucklegung dcs Jahresberichtes, indem die Namen dcr Mitglieder Fran v. Fladnng, dic Herren Karl nnd Jakob Fridrich und Wilhelm Ritter v. Fritsch in dem Verzeichnisse dcr beitragenden Mitglieder weggeblieben sind. Hieranf beantragte dcr Direktor, dic Hcncn Julius H cller, Musitdirettor dcs Schillcrvc^eiuö in Trieft, N. Kühn au, Archi-var dcr Licdnlafcl des Schillcrucrcius in Trieft und Franz Stra^cr in Wicn zn Chrcumitglicdcru zu erncnncn, erstcrc zwci ih'.'cr großcn Perdicnstc wcgcn, welche sic sich um dic philh. Gesellschaft bci Gelegenheit dcr Amvcscnheit dco Älänncrchors in Tricst er« lvorbcn haben, letzteren wcil cr durch lange Jahre mit Lcib nnd Scclc der Sache dcr Gesellschaft znge-than, als Vorstandsmitglied wesentliche Dienste leistete und als ausgezeichneter Violiuspicler selbst unter den schwierigsten Verhältnissen, in welchen die Gesellschaft damals war, unverdrossen stets nnd erfolgreich mitwirkte. Dcr Antrag wurde mit Stimmcncmhclligkcit an gc no Minen. Zum Schlnsse dankte Hcrr Viktor u. Raab der Direktion für ihre erfolgreiche Thätigkeit nnd forderte dic Anwesenden auf, zum Zeichen des Dankes sich von den Sitzen zu erheben, was sofort anch mit Akklamation geschah. Nach Beendigung dcr Generalversammlung dcr philharmonischen Gesellschaft begann dic Plcnarver-sammlung dcs Männcrchors. Zuerst wnrdc dic Wicdcrcinfnhrnng dcr unterbrochen gcwcscncn Sänger« ladc beschlossen nnd Hcrr Laib l in zur Uebernahme dcr Geschäfte erwählt. Hicranf schritt dic Versamm« lung das crsle Mal zn ihrcin statutcnmäßigcn Nccht, übcr dcn Vcrlnst dcr Mitgliedschaft zu cntfchcidcn. Es wurden 3 Mitglieder wcgcn nicht entschuldigter Vernachlässigung dcß Probcnbcsnchcö ansgcschlosscn, ein vicrtcö Aiilglicd, dcsscn Anschluß beantragt wnrdc, hallc jedoch cuif indircktc Wcisc scincn Ans< tritt gemeldet, so daß dcr Antrag gar nicht zur Abstimmung gebracht wurdc. Mit einer Anffordcrnng zu ftci^gcm Probcnbesnch schloß dcr Direktor dic Vechunmlnng. — Dcr hcntc Abend stattfindcndc Ball dcö Handl-ings^raulcnvcrcins dürfte einer dcr glänzend« stcn dicscr ^0>sun wcrdcn, ünmcntlich soll, wic wir hören, anf Dcluralioil mid Hclrichtnug dcr Saal-lotalitälcn viel vcrwcndct worden scin. — Vom Krcisgcncktc Ncnstadtl ist cinc Naths-sicllc mit dem Gchaltc jährlicher 1470 ft., cucntncll 1200 si. auögcschri^cu. Konturstcrmin 4 Wochen. — Dicscr Tagc wnrdc bci dcr Marbnrgcr Sichcrhcitsbchördc cin jnngcö irrsinniges Francnzim-mcr aus ^aibach angchaltcn. Dic Gcistcsstörnng dcr Angchaltcucu änßcrlc sich dadurch, daß sic sich von holM Pcrsonci, vcl folgt wähnt, nnd dahcr cinc bc-ständige Angst zur Schan trägt; im Ucbrigcu verhielt sic sich gauz ruhig und wnrdc, wic dcr „M. E." schrcibt, ihrrn Angehörigen, dcncn sic wahrschcinlich in cincm unbewachten Augenblicke cntwischtc, heimgeschickt. — In dcr Versammlung cincS in Tricst nach Auflösung dcö Sladtrathcö cingcsctztcn Comity's wnrdc dic Adrcssc an dcn Baiser vcrfas,t, die mit folgendem Passus schließt: „Dic crgcbcust Uutcrzcichnctcn lcgcn Ew. Majestät dic chrfnrchtsvollc Aittc zu Fnßcn, Mcrhöchstdicsclbcn wollcu dic fcicrlichcn Vcrsichcrnn-ycn ihrcr unveränderlichen Auhänglichkcit an Ihre Person und Ihr erlauchtes Hanö mit Wohlwollen entgegennehmen, wclchc jcdcrzcit dic Äcvölkcrnng von Tricst ansgczcichnct hat, jcnc Bcvölkcrnug, wclchc bci jcdcr Veranlassung nnd bci jcdcr Probc dic Ehic uud den Rnhm dcr gctrcucstcn zn wahrcn wisscn wird. i Gnuhcu «Hm. Aiajcslät Ihrc souveräne Gnadc Ihrcn l dcuntthovollcn und trcncrgcbcncn Tricstcrn unvcrmin-dcrt crhaltcn zn wollcu." — Auf cinc Zuschrift dcö Kommando's dcs littet. Frciwilligcntorps an dcn städtischen Anöschuß in Tricst, worin für die gewährte Gastfreundschaft gcdantt und um Bctauntgabc dcr Kostcu für dcsscu Unterbringung in dcr itascrnc dcs Lazarclhs ersucht Wird, wurdc beschlossen, im Namcn dccz Muuizipiums zu crwicdcrn, Tricst habe cs sich zur angcnchmcn Pflicht gc,nc,cht imd zur Ehre gcrcchnct, bci jcucm Anlasse Dienste zu lcislcn, in dankbarer Erinnerung dcsscn, was Sc. Majcstät dcr Kaiser von Mexiko snr dicsc Stadt gethan. — Mit dcm Schuldcncintreibcn — schreibt man' bcr „Gcm. Ztg." von Klagcnfurt — habcn jctzt gar Viclc ihrc licbc Noth; sic können kcin Gcld bclom-mcn; dic Echnldncr lamcntircn, abcr zahlcn nicht. -- So erging cs auch cincm Fabrikanten in Tcplitz. Dieser hat aber endlich, um zu sciucr Forderung zu gelangen, die cr an zwei italienische Händler in B . . zu stellen hatte, den letzteren drei, statt Waaren enthaltende, mit Sagcspünen, Holz und Steinen gefüllte Kisten in die erwähnte kärntnischc Stadt gesandt, und dieselben den Italienern nach Erlag dcr schuldigen Summe von 400 ft. und der Bezahlung dcr Fracht pr. 24 fl. ausfolgen lassen. Die beiden Dupirtcn wollen nun dcn Fabrikanten auf Ersatz dcr Spesen und des erlittenen Schadens tlagcn. — Ein Bauer von H c il i g cn lilut (der vulsso Kramer) war, wie dic „Magens. Ztg." erzählt, nach Wicn gereist, um Sr. Majestät persönlich cin Bllt. gcsuch zu übcrreichcu. Dieß geschah. Den Tag dar^ auf aber wurdc unser Aaucr auS seinem Wirthohausc ^>on cincm Hoflicamtcn nochmals in die Bnrg gcfühlt uud stand plötzlich in seinem Lodcnrockc Ihrcn.Ma> jcstiücn dcm itaiscr nud ocr Kaiserin gegenüber, welche sich mit dcm cingehcndstcn Interesse nm alle Details des Unglücksfalls erkundigten und lauere Zeit mit dcm Bauer iu leutseligster Weise sich unterhielten. Der Bauer bemerkte, daß dcr Kaiser wiederholt be-tonte, die Hciligenblutcr möchten nur etwas Rechtes bauen, damit dic Frcmdcu, die so zahlreich diesen schönen Punkt besuchen, cinc Freude haben. Das Resultat dicscr in ihrcr Art einzigen Audienz war die kurz darauf erfolgte Anweisung von achthundert Gulden aus Sr. Majcstät Prioallassa. — Dic Verbindung „Slovenia" in Graz veranstaltete am 7. Februar in Scyff'S Brauhaus, um das Gcburlsfest dcö berühmten Dichters Vodnil zu feiern, eine Bescda. — Zwei junge strebsame Kaufleute, die Herren M. 5i. Nochcl und Bcrlau in Graz werden im April d. I. nach Mexiko abreisen, mit dem Plane, sich oorl zu clablircn, und in der höchst lobcnswcrthen patriotischen Absicht, StcicrmartS industriellen nnd tommcrzicllcu Interessen förderlich zu werden. — Man schrcibt dcm „Gr. Telcgr.": „Die im Vorjahre gebrachte Nachricht, daß dcr Gruudbcsitzer i nnd gewesene t. k. Soldat Barthlmä ^ukman aus St. Nikolai iu Steiermart in seinem Testamente an Sc. Majcstät den Kaiser Franz Joseph I. ein Legat von 10 ft. vermacht habe, bestätigt sich, denn cs wnrdc besagtes Vcrmächtniß von Sr. Majcstät mit Allerhöchster Entschließung uum 31. Dezember 1864 augcuommcn und anbcfohlcn, daß dieses Legat in seine Privaltassc abzuführen sei." Wiener Nachrichten. AVien, 29. Jänner. l Dcr Staatsministcr Ritter von Schmerling ertheilte dcm zn ihm bcschicdcncn Konsistorium der Universität, wic dcm „Pcstcr Lloyo" von hier ge-schrieben wird, dcn gemessenen Auftrag, von dcm entworfenen Festprogramm zur Jubelfeier dcr Wiener Universität keinen Schritt abzuweichen uud die Feier nubcdingt im August zu veranstalten. — Die Eröffnung dcr Kraukencmstalt „Rudolf-Stiftung" sür die Anfullhmc von daselbst sich meldenden Kranken findet am 2. Fcbrnar d. I. Statt. — Hofrath Haidingcr hat als Direktor dcr geologischen Rcichsanstalt uud Namcus derselben, wie die „Eorr. Gall" berichtet, cö Höftich abgelehnt, in cinc Erörterung übcr dic Eiusturzthcoricn dcö Grafen Marcnzi, dnrch welche das Aller dcr Erde begründet werden sollte, einzugchci'. Viclmchr wurden alle unabhängigen Forscher eingeladen, lieber ihrcn Beitrag znr wahren Kenntniß in dcr Gestalt von Vcobach. tnngcn und Versuchen zn bcgründcn, als daß man vorziehen sollte, was man biohcr wciß, zu verwerthen, und das zn dem alleinigen Zwecke dcr Aufstellung cincr Theorie. Ucbrigcns licgt dic Bcurthciluug von Thcoricn, wic dicsc Einsturzthcoric dcö Grafen Marcnzi ciuc ist, gar nicht im Kreise der Aufgaben dcr gcolo-gischcn Rcichöanstalt, welche vielmehr darin bestehen, die wirklichen geologischen Verhältnisse dcs Kaiserreichs zu ergründen uud nicht sich in endlos ausdehnende Thcoricn zu verflechten, nm wclchc dcr Streit anch frnchtloö ist. Neueste Nachrichten und Telegramme. Augsburg, 28. Iänucr. Ein offiziöser Artikel dcr „Allg. Ztg." aus München dcmcntirt die Zci-tnngsnachricht, daß die Regierungen von Baicrn nnd Sachsen ihrc Znstimmung znr Politik Oesterreichs in dcr Hcrzogthümcr'Allaclcgcnhcit „ach Nicn kundgegeben hätten, uud daß sich Württemberg denselben hierin angeschlossen habe. Verlin, 28. Jänner. Die „Nordd. Allg. Ztg." berichtigt die Zeitungsnachricht von cincr Depesche Lord Rnssells, wclchc Prcnßcn anf dic Gefährlichkeit ciucr Annexion anfmrrlsam mache. Dicsc Dcpcschc sci nicht vorhanden; England habe sich scit längerer Zeit übcr die Lösung der Herzogthümcrfragc nicht ausgesprochen. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt ferner: Die Verhandlungen wegen eines Handelsvertrages mit Oesterreich seien nicht im Abbrechen begriffen, ssreih. v. Hock werde, wie cs vor allen definitiven Abschlüssen geschehe, sich znr Berichterstattung nach Wicn begeben und die Avändernngen deS Talifcntwnrfes motiviren. ^ Turin, 27. Jänner lAbcnos). Gestern Abends haben neuerliche Demonstration zu Gunsten einiger Deputirten und Journalisten stattgefunden. Heute Nach« mittags und diesen Abend gleichfalls; Es sind jedoch keine Unordnungen vorgefallen. Der Snndiens fordert die Bürger auf die Gesetze zu beobachten. Man versichert, das Militärgericht habe Anlaß gefunden, wcgeu dcr Scptcmbcrcrcignisse gegen 5)8 Militärs einzuschreiten. Zwanzig dcr Angeklagten sol« len ihrc VcrtheidigungSmittcl mißbraucht, andcrc von den Waffen ohne Nothwendigkeit Gebrauch gemacht habcn. PariS, 28. Jänner. (N. Fr. Pr.) Das „Memorial Diplomatique" stellt jcde politische Bedeutung der Wiener Ncise des Prinzen Friedrich Karl von Prenßcn in Abrede, und will wisscn, daß Prenßcn auf die Annexion verzichtet habe. Heute Abcuds verbreitete sich das Gerücht, Baron Thouuenel fei gestorben. Dringende Mr. Das tiefste Elend, die größte Armnth, in wel-chcs cinc ungenanutscinwollcndc wohlgesittete verschämte Familie faktisch mehr dnrch eigenthümliche bittere Schicksalsschlägc, als durch cigencs Verschulden versunken nnd dcn Entbehrungen dcr nothwendigsten Lebcnsmittcl, namentlich dcm Nahrungsmangel in einem Grade ausgesetzt ist, welcher die bedenklichsten Folgen befürchten läßt, nöthigen dieselbe dnrch daS gefertigte ZciluugS'Eomptoir sich im wahren Vcr-trauen an dcn bctanntcn WohlthäliglcitSsinn edler Menschenfreunde dcr Stadt ^aibach mit dcr innigsten Bitte zu wenden und um gütige Spenden znr mög-llichstcn Erleichterung ihrcr kummervollen ^age und Verlassenheit in Demnth auzuflchcu. Das Zeitungs' Eomptoir übernimmt die edlen Spenden und wird dieselben in kurzen Zeiträumen an dcn Ort der Bestimmung zuführen nnd die Namen dcr Wohlthäter bekannt machen. Laibach am 2X Jänner 18li5). Das (Comptoir der Vaibacher Zeitung. Markt- und Geschäftsberichte. ^ä,/^"" 5"'"blb"rse. (Telegramm vom 28. Weizen: Bacskacr, Naab, fl. ll.-, 87-88 Pfd Vanatcr, „ ft. 3.I5, 8!) Pfd. Maroschcr, ., si. Z.15, 89 Pfd. Hafer: Ungarischer, Naad, ft. I..".0, 50-51 Pfd. Transito, fl. 1.47, 4^1 Pfd Umsatz: 25.000 Mctzcn. Mchlprcisc unverändert. vaibach, 28. Jänner. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 42 Wagen mit Getreide, 10 Nagen mit Hcn und Stroh, 50 Wagen und 4 Schiffe mit Holz, und 11 Mctzcn Erdäpfel. (W 0 chenmarkt < Prcise.) Weizen pr. Metzen fl. 3.01 (Magazins-Prcis fl. 3.73); Korn si. 2.50 (Mgz. Pr. fl. 2.57); Gerste st. 2.30 (Mgz. Pr. si. 2.48): Hafer ft. 1.00 (Mgz. Pr. ft. 1.90); Halbfrncht fl. —.— (Mgz. Pr. si. 2.97); Heiden si. —.— (Mgz. Pr. fi. 2.75); Hirse fl. 3.10 (Mgz. Pr. fl. 3.18); Knturutz fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 3.04); Erdäpfel fl. 1.90 (Mgz. Pr. si. __.__); Linsen fi. 4.- (Mgz. Pr. si. -.-); Erbsen si. 4.- (Mgz. Pr. fi..—.-); Fisolen fi. 4.20 (Mgz. Pr. si. —.—); Nindöschmalz pr. Pfnnd kr. 55, Schweineschmalz kr. 40; Spcck, frisch tr. 27, dctto geräuchert tr. 40; Butter kr. .50; Eier pr. Stück kr. 2; Milch (ordinär) pr. Maß tr. 10; Rindfleisch pr. Pfund tr. 19-21, Kalbfleisch kr. 22, Schweinefleisch kr. 21, Schöpsenfleisch kr. —; Hähndcl pr. Stück kr. 40, Tanbcn kr. 14; Hcu pr. Ztr. fl. 1.10, Stroh kr. 85; Holz, hartes 30", pr. Klafter sl. 9.50, dctto wcichcs fl. 7.50; Wcin (Mgz. Pr.) rother pr. Eimcr von II bis 15 ft., weißer von 12 bis 10 fl. (Mit Einrechnung dcr BcrzchrungSstcncr.) Theater. Hcutc Moutag: Letztes Debüt des Fräulein Marie , Schröder: Der beste Ton, Lustspiel in 4 Alten, von Dr. Karl Töpfer. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleiumayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr s5 Fedor Bamberg iu Laibach. 9« Ircmden-Anzeige vom 27. u»d 28. Jänner, Stadt Wien. Dir He'rcn: Karpcks und W'ller, Kauf-leutt. ,von Wicn. — Manzoni von Uvinc. — Echmicb , ft>lw<-rlz-Vcamte. von Hlastnig — Maiilin, Hantclsmann, von Uittcrwall'I. — Stei' n,r, Gsschäfi>>filhlcr, vl'n Tiffcl. — Tpechar, Orundl'l sitzn, ron Tschcrncmbl. Elephant. Dir Hcrrcn: Gri,'ß!»ann, >ssc,ufmann. von Vtllin. — Saiß. Kcillfiua,,,,. und König. Hand-lungsrciftndlr, vi'n Wien, — Lidel. K ufm.inn, von Vrünu. — Ionfc. Plivat, von Tlir,», — Lazar, ,<>lnu'mann. rou Gr'>, waslg'bcr. »on A^ram. (150-1) "Nr^ 4651. Kuratorsbestcllung. Das liochlöbl. k. k. i!andesgcricht in Laibach l.'at dcr. Urban Wetler von Route wegen erbobenen Schwachsinnes unter Kuratel zu stellen befunde». WaS mit den» Veisayc zur aNge-meinen Kcuntülß gebracht wird. daß demselben Simon 3ios'»an von Kersch dorf zum Kliralor bestellt wurde. K. k. Bezirksamt Nadmannsdorf. "ls Gericht, am 26. Dezember 1864. (151-1) Nr. 3031. Kuratorsbcstellung. Das k k, bochlöbliche ^andcegerichl in Laibach bat Kr»»: der ibm von Seiner Apostolischen Majestät verliedenen Amts» gcwalt deu Varlholomä Acu; viilss« Rlvizb uon Neü'izl) Nr. 4«.), im Sinn. des §, 273 b. G. V. als Verschwende, zu erklären, und die Verhängung der Kuratel wiocr idn anzuordnen uefnnden. Was mit dem Veisayc zur allgc^ meinen KeimtmL gebracht wird. daß Dem Vartbolomä Vcu^. Matthäus Pollain vou Ncchizh H.'Nr.^ 40. zu»! Kuralrr bestellt wurdc. K. k. Bezirksamt Nadmannsdorf, alo Gericht, am 30, November 1864. (153—1) Nr. 4201. Gmlllcnlltg an Vcrndaro Derchcr von Neifni;. Von dem k. k. Vczirksamtc Ncifniz. als Gericht, wird dcr Bernhard Dcrzher von Neifni; liicrmit erinnert: Es habe Maria Podra/,a von Neifniz wider densclbcu die Klage auf Zabluug vou 50 ft. l). ^. <^. 5u!i s»l!^<^. 22. Oklo« bcr 1864. Z. 4201. Hieramts eingc. bracht, worüber zur summarischen Verhandlung die Tagsahnng auf dcu 21. März 1865. frül, 9 Uhr. mit dem Aubange des §. 18 a. h, Entschließung uom 18. Oktober 1845 angeordnet, und dem Geklagten wcgcn seines unbekauiUeu Aufenthalteö Herr Johann Arko, k. k. N^'tar von Ncifniz alö ^ul-Uol- nli nclunl aus seine Gcfabr und Kosten bestellt wurve. Dessin wild derselbe zu dcm E"dc ucrsländigct. daß er allenfalls >u rcchlcr Zeit selbst zu erscheinen, oder sich einen anderen Sachwalter zu bestellen und auher namhaft zu machen habe. ividri^ene diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator verhandelt werden wird. K. k. Bezirksamt Ncifniz. als Gericht, am 30. Oktober 1864. (155-1) Nr 9332. Erckutive RcalitätcllvcrstcigclUltg. Vom k. k. städt. dclcg. Bezirksge^ richte zu Ncustadtl wird hicmit bckanul gemacht: Es sei über Ansuchen des Ma!l:ia5 Lesar uon Stritt die exekutive Versteigerung der. dem Marliu i'esar von Unlcrlörlit) gehörigen, gerichtlich auf 245 fl. geschähe,, Nealllät >nli Don!,-' Nr. 20 :n! Gut Slrugg bewilliget, und hiezu drei Fcilbietungs » Tagsahnngcu, und zwar: die erste auf den 15, Februar, die zweite auf den 15, März und die dritte auf den 18, April 1865. jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, m dieser GcrichtSkanzlci mit dem Anbaue angeordnet worden, dcch die Psanorca-litä't bei der erstcn und zweiten Heübic. lung nur um oder über den Schäliungs-wcrch bei der dritten aber auch unlel demselben hinlan^egeben werden wird. Die Lizitationöbedingmsse. wolnach insbesonrere jeder ^izitant vor geniach tcm Anbote c,u 10"„ Vadlum zu Han> dcu der Llzitaliolis^Kcmmlssion ;u er!e< gen bat. sowie das SckahuugspioN'l'oll und der GruudbuchSertrakl lönneu m der dießgerichllichcn Registratur cüigescheli werden. K. k. stät>t. dllcg. Bezirksgericht Neu. stadtl am 5. Dezember 1864. (156—1) Nr. 8737. Minumdo-Lizitatioll wegen Herstellung der au ocm Pfarrdofc und dc.l dazu gehörigen WiribsHafls gcbäudcn iu Hönigstcin uorgefundcülU Gebrechen. Vom k. k. stäot. dcleg. Bezirksgcrichie Ncustadtl wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen dcr Legatare und Einwilligung der Erben uach Herr» Pfarrer Johann Kri/aj wegen Herstellung der an dem Ps'.irrhosc und ocn dazli gl> hörigen Wirthschaftsgebäudc^l in Honig« stein vorgefundenen, durch die Dcierio-lirungc» hcroorgerufencn Gebreche», welche sich nach dciu uom k. k. Bezirks-bl'namte vorgelegten Erhebungen alls' 8l)0 fi. ö. W. belaufen, die Minuciido. ^'izitation auf den 22. Februar 1865, früh 9 Uhr. mit dcm Anhange in der Gcrlchtskanzlci angeordnet, daß die Her^ stelllmqen längstens bis zur Hcrl'stzeit k. I. bewerkstelligt werden müsscu u>N' dnß ocr Grstchnngspreis erst nach crfolgtcr Kollauoirung ausbezahlt werden wird. Das Vor^usmaß und die Kostcn-überschlägc können täglich hicrgcrichtS cingeseheu werden. K. k. statt, dclcg. Vczil^gcrichte NcU' stadtl am 10. Dezember 1864. (157-^is ^ Nr. 9480. Exekutive Itcalitätenversteigerung. Vom k. k. städt. deleg. Bezirksgerichte zu Ncustadtl wird hiemit bekannt ge-macht: Es sei über Ansuchen des Mathias Klllouizh die crckntive Versteigerung der, rcm Vtarlin Maiscl gehörigen, gcricht-llch auf 400 fi. geschätzten, im Grund, lniche Rupcrtshof .^ut) Urb. « Nr. 670. Neklf.'Nr. 879. vorkommenden, zu 3iigcl> bcrg liegenden Weingarlrcalität und rcr auf 144 fi. 38 kr. bcwcrlhclcn, zli Unter» tyuru befindlichen Fahrnissc wegen, dem Mathias Knlouizh aus dcm gcrichtlichc» Vergleiche doo. 17. August I860, Z. 6680. schuldigen 420 fi. bewilliget, uno hiezn orcl Feilbictungslagsayungeu. uno zwar: Die crstc auf den 18. Februar, oic zweite auf rcn 18. März und oic dritte auf deu W. April 1865. jcdcsmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr. iu loko der Fährnisse mit ocm Anhange »ingrordnct worden, daß die ^fancrcali° tät bci der ersten uno zweiten Fcilbie lung nur um oder über dcn Schäl)ungs' werth bci dcr dtincn aber auch i,ulel demselbcu hintangegebcn werden wiro, Die Lizilalionzbcdiugmssc, woruach insbesondere jeder iüzüant vor gemach« tcm Anbote ein 10"/<, Vadinm zu Han< dcn der Lizilationokomimssion zu erleg.» bat. sowie das Schahlma^protokoll uno dcr Grundbuchsclttall köiuicu i» rcr dieLgerichllicheu Registratur eingesehen weroen. ss. k. städt. dclcg, Bezirksgericht Neu-sladtl am 10. Dczcml'er 1864. (158—1)..... '........'.....Nr.'"28,' Erckutive Feilbictuug. Vom k, k. Bczilkslünle Idria. alö Gericht, wird bekannt gemacht: Es sei über Einschreiten des Handels« manncs V E. Suppan von ^'aibach ourch Dr. Suppan, gcgeu Dr. Suppan-zdi^h von l.!a!bach als Kurator dcS Michael ^ansel'schsn Verlasses t>ie exe-fniivc Feiltüctung dcr, dem ^esziern ge« l>öri,,cn. gerichtlich auf 1000 st be> wlribrten HiNisrealität Url'.'Ne. 83 ngi>werN,'. bei dcr dritten aber auch lintcr demselben hintangegebeu werden wird. Dcr Grnndbuchscrlrakl. das Sch^-iungi'protofoll und die ^i^!talionsbc< ding>,isse löüncn in den Amlöstlindcn hicrgltichts eingesehen werden. K. k. Bezirksami Irria. als G.richt, am 16, Jänner 1865. (164) Nr. 4265. Dritte exekutive Feilbietung. Von dein k. l. Bcz!rk<.'ami!.' Seno^ ftlsch. als Gericht, wird yiemit bclanui ,)c macht: Es sci über dag Ansuchen dcs Grc» ^or Schtiitof uon Pl^„i»a. aegcn ^lizia Hchimzhiil) uon GroOubclslli wegen, lius cvm Zahiungeauitrage vom 20, Iä,,urr 1862 . Z. 414'). schuldiger 400 fi. (5. M. «'. 5. <:. in die cxekutire öffentliche Vcr-steigcrllng dcr, dcr i!cl)lciu gehörigen, im Grundbuchs der Pfarrgiloc Hreuoviz >>>!) Urb.'Nr. 3 vorkommenden Realität im gerichtlich erhobenen Lchätzungswerihe von 1350 ft. 80 kr. ölt. W. gcwilli„ct. >,nd znr Vornahme dnsclbcn die dritte Feilbiet»ngslagsa!)ung aüf dcn 21. Februar 1865. Vonuiltags um 9 Uhr. in dieser Amtö< lan-lel mit dein Anhange bestimmt wor< dcn. daß die feilzubietende Il'calität bei diescr Fcilbiettmg auch untcr dem Schäz» zuügswerlhc an den Mcislbietcndcn hint» angegeben werdc. Das Schäßungsprotokoll. dcr Grund, bnchscrlrakl und die ^izittilionSbcdingüisse könnru bci dicscm Gcrichte in deu gewöhnlichen Amlbstundln cingesshcn wer^ dcn. K. k. Bizirköamt Scnosetsch, als Gc-richt, am 21, November 1864, (139—3) )ir7 3286. Einleitung zur Kadukcrkläruug. Von dem k. k. Bezirlöamte ^ano-straß. als Gericht, werden alle Jene. welche auf die iu der dicßgcrichtlichcn k. k. Dcpositenkasse 5»!> Verwabrungs» Nr. 753. scit mel,r als 32 Iabre für Johann Hribar unbekannten Anfcnlbal-les deponntc 5"/^ Aerarial . Obligation ddo. 1. November 1802. Nr. 11904. im Betrage rr. 35 ft, eincn Anspruch ;u stellen babcn. anfgefordert. ihre Ansprüche binncn Eincm Iabre. sechs Wochen und drei Tagen sogewiß dai-zutl'un. als sonst dieses Depositum als kaduk erkläit wcrdeu würde. K. k. Bezirksamt ^udstrap. als Gc< richt, am 19 Jänner 1865 (154,-3) Nr. 9348. Grckutive Nealitätellversteigeruttg. Vom k. k. städt. delcg. Bszirksgerichle zn Nenstadl! wird l)!cm>t bctV.unt gemacht: Es sei über Ansuchen des Ioscf To-mizli von Loqnc die erekntioe Versteife-rung dcs. dcm Barlbolomä Schnstcrlchizh sslboligen. gerichtlich auf 850 fi. gc-schäplcn Hubrealilät bewilligt, und biezu or.i Feilblliuugötagsahlingen, und zw,ir: die erste auf dcn 15. Februar, die zwc'ile auf dii, 15, M a r z und dic drille anf dcn 18, April 1865. jedesmal Vormittags uon I I bis 12 Ubr. in der Gcrichlökanzlc! mit dem Anhange angeordnet worden, daß die Pf.indreali' lät bci drr crstcn und zweiten Feilbie« lung nur um oder nbcr den Schaz-znligswerlb. bei dcr drillcu aber auch u»< ter denisell'l» hinlangegebfn werden wird. Die ^itali'oüs'Vedii'giüsse. ,v^,,i.ich insbesondere jeder ^'izilanl vor grmachlfl" Anbote cin 10^ Vadiliiu z» Haiidcn dcr ^i^llal!0!!s°ssomm>ffi!)!> zu erlegen l'at, so luic das Schäl)»ngö.Pso!okoll ,md l>er Griiüdblichs-Ektracl könne» in der dieß>ie-lichilichen Ncgistrallir eingcsehen werde»-N. k. Nädt, dcleg, Äezirksgericht ^"' st.idll am (). Deziml'cr 1^64. ^.^uflrage für Blumen», Gemüse' AD» und ^eld-Tämcrcicu, Pftan« ^^R>i> n ^ruchtsträllchcr, Nose»», Georssineil :c. vo» « »»it'ei!. "K^UN. ^'<'««l». Handclsgärt' ner in Erfurt, werdrn prompt und billig besorgt, (183-8) Gustav Stedry. geräumiges Haus an der Hauptstrassc im Mittel', punkte gelegen, ist in "Adels-! bcrg sammt An- und Zuge-hör, vorzüglich zu ciner gemischten Waarenhandlung geeignet, mit oder ohne der dieß' bezüglichen Einrichtung unter günstigen Bedingungen zu vcrmiethen und kann sogleich bezogen werden. Nähere Äuü-l kunft ertheilt Herr Alois »Werli in Scssana. Ililisc I'roilnijfff i gclioi'tifi ,1 a imJ 1, gibt in ihrem, sowie, im Namen ihrer Kitnlor: H Friedrich» I'apisTlabrikH-Uc.siUer, .loses, Jn^eiiieur, I'lliliimin«:*, verehelichte D e n i k <'. Ollokiir, Kabriks-Üoseilsrhastcr, Oswald, Oekonmii urnl Marie I'rodlMKff' 'I'1' ti'-H'1" Lriilicnilo Nac|irir||l von (loin Hinscheiden ihres iriiii(,rsl^elielitcn (r.-iltcn, heziohmigsweisi: Vaters, des Herrn Philipp Jac. Prodiiigs1» wdcher henlc Friili 7 I'lir, ini 73. Lobfiiisjahrc, nncli langen LciJcii unJ Kiripsni^ i'1'1' licil. SU'rln:s:ikrniTi(inle, selig in di-in Herrn entschlief. Pie inlisdu! Hülln des Vorldichc.iien wird Montag don 30. d. M., 3 I'hr Nadmiil-lags, anf dem Kriedhose zu II a t s c, li a c h zur Krde bestattet werden. Die heil. Seelenmessen werden Dienstag den 31. d. M., dann Donnerstag den -• und Samstag den 4. k. M., um 8 Uhr Früh, in dnr ffnn-Hirthc zu II a Lsrhacli nlig"" linlleu werden. , , l*lll»iorfubrik Rntsnliucb den 28. Jänner 1^,5. (-0*) Hiezu ein halber Bogen Amts- nnd Iiltelligenzblatt.