Dienstag, 20. NMmbcr 1894.________________Jahrgang 113. Nbacher ,'.'i»»^^-------------------------------------------------------------------------------_____________________________________ '1^« °l^!?-..^" Post verse» du >i8: ganzjährig fl. 15, halbjährig fl. 7'bO, Im Comptoir: ^. ' I-'ttale 3??"^!!, si. b 50. Wr dir Zustellung I,,« Hm.« ganzjährig fl, ,, - I»sert<°»ö«ebiir: Für ^^^ °l« z„ 4 ^„e„ 25 lr,. glasiere per Zeile e lr.: bei öfteren Wiederholungen per Zeile » ll. Die «Laib. gelt,» erscheint täglich, mit «usnahme der Nonn- und Feiertage, Die «dminlftratt-> befindet flch llonareslplav sir.2, die MebaiNuu Bahnhosgasse Nr. 15. Sprechstunden der Nebattion hon 8 bi« ll Nhl voimittalls — UnftllnNtrte Briefe werden nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. ^ Umtlicher Hheil. ^eih^'Und k. Apostolische Majestät haben mit ?l.l 3 Handschreiben vom W.November d. I.j Ki Statthalter in der Markgrafschaft Mähren ''»ez Gs'^"n von Sftens - Booden die Würde ll'kn gerM " Rathes taxfrei allergnädigst zu ver- ^höchsi!' "Ä' k. Apostolische Majestät haben mit ^ HU s^ Entschließung vom 7. November d. I. M E/M°s und Generalvicar der römisch-katholi- Vllz^ «'"ucese Lemberg Dr. Johann Ritter von "Nenn ö"N Fürstbischöfe von Krakau allergnädigst "en geruht. Madeyski m. P. ^höH^' ""d k. Apostolische Majestät haben mit ^iitdi? Entschließung vom 6. November d. I. i ^nlll z ^ verdienstlicher und erfolgreicher Leistungen " L^h^ W allgemeinen galizischen Landesausstellung ^z ^ 3 1894 allergnädigst zu verleihen geruht: ""Uhurkreuz des Franz-Joseph' deii s- Ordens: ^clj.' ^adtpräsidenten in Lemberg Edmund M och- 'Uerlreuz des Leopold-Ordens ,, ^ ^ taxfrei: Ml L^?)"vator archäologischer Denkmäler, Guts-°e^ ^^slaus Ritter von Loziüsty; "^n der eisernen Krone dritter den, ^ Classe taxfrei: ^lj. ^"genieur. Gutsbesitzer Josef Grafen L u b i- ^>lo?«^ltgliede des Ausstellungs-ComW Julius l> dktn^'n Lemberg. ^ Stande des städtischen Baudepartements in H de^ulms Hochberger, ^ in s>"?' nnd Fabrilsbesitzer Johann Edlen von ^ den, l?°cim, M Ge„°, .?l Andreas Potocki'schen Güterdirector ^ertz^ bevollmächtigten Julius Siegler von ^ eines Regierungsrathes tax-!>d H "Uector ber galizischen Landesbank Doctor das Ritterkreuz des Franz - Joseph-Ordens: dem Oberingenieur im Ministerium des Innern Franz Skowron, dem Professor an der Oberrealschule in Lemberg Wladimir Szuchiewicz, dem Generalsecretär der Ausstellung Johann Kasimir Zieliüski, dem Maler Alexander Gierymski in Krakau, dem Fabrikanten Franz Wczelak in Lemberg, dem Fabrikanten Kasimir Lip in ski in Sanok; dasgoldene Verdienstkreuz mit derKrone: dem Inspector der städtischen Gartenanlagen und Plantations in Lemberg Arnold Röhring, dem Kunstschlosser Johann Daschek in Lemberg, dem Graf Andreas Potocli'schen Berg- und Hüttcu-Inspector Franz Bartonee in Siersza. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. November d. I. dem Regierungsrathe und Polizei-Director in Brunn Josef Wyslouzil aus Anlass der von ihm erbetenen Ver» sehung in den dauernden Ruhestand in Anerkennung seiner vieljährigen treuen und sehr ersprießlichen Dienstleistung den Titel und Charakter eines Hofrathes mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Bacquehem m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst die Uebernahme des Oberstlieutenants Albert Vanino, des Landwehr-Infanterieregiments Brunn Nr. 14, auf sein Ausncheu in den Landwehr-Ruhe« stand anzuordnen, demselben bei diesem Anlasse den Oberstens-Charakter aä donars» mit Nachsicht der Taxe zu verleihen und anzubefehlen, dass ihm der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; dem Hauptmanne erster Classe Clemens Nottes, des Landwehr-Infanterieregiments Leitmeritz Nr. 9, das M'litär-Verdienstkreuz zu verleihen; den Oberlieutenant Alois Tram pits ch, vom Activstande des Landwehr-Infanterieregiments Graz Nr. 3, zum Hauptmann zweiter Classe und den Lieutenant Albrecht Grafen Coronini-Cronberg, vom nichtacliven Stande der berittenen Tiroler Landesschützen, zum Oberlieutenant zu ernennen. _____________ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mi^ Allerhöchster Entschließung vom 8. November d. I. dem Nechnungsrevidenten der Finanz-Direction in Klagenfurt Gustav Höferer anlässlich der von demselben erbetenen Versetzung in den dauernden Ruhestand den Titel und Charakter eines Rechnungsrathes mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Plener in. p. Nichtamtlicher Weil. Der Rlltellgesetz-Elltwulf. Der Verlauf der Debatte über den Ratengesetz. Entwurf im Herrenhause bildete den Gegenstand eingehender Erörterung in der Wiener Presse. Das «Frem-drnblatt» hebt die Veränderungen hervor, welche die Commission des Herrenhauses an dem vom Abgeord-netenhausc bereits genehmigten Entwürfe vorgenommen hat, und bemerkt: «Das Ratengeschäft bietet durch seine Eigenart außerordentlich bequeme Anhaltspuukte für die bedenklichsten Auswüchse, umsomehr, als die Gesetzgebung mit der Entwicklung dieser wirtschaftlichen Erscheinung nicht gleichen Schritt gehalten hat. Es hat sich thatsächlich eine Fülle unverschämten Missbrauches in das Ratengeschäft eingeschlichen, eines Missbrauchs, der durch die formal-systematische Regelmäßigkeit, die er meist annahm, gewiss nur an Widerlichkeit und Gefährlichkeit gewonnen hat. Nicht selten siud die vorgedruckten Kaufverträge, welche der meist mindergebildete Käufer zu unterfertigen hat, wahre Galgenbriefe, durch die sich der Ratenschuldner in die beklagenswertesten Kalamitäten begibt. EZ gibt in Wien Bezirksgerichte, welche jahraus jahrein viele Tausende von Verurteilungen im Bagatellverfahren gegen hiesige und in allen Provinzen zerstreute Ratenschuldner, meist in Abwesenheit derselben fällen müssen, wobei fast durchgchends dem Schuldner bitteres Unrecht und nicht selten schwerer und dauernder Schade erwächst. Für die Gesetzgebung ergibt sich daraus einer jeuer schwierigen Fälle, wo sie mit vernichtender Schärfe die widerrechtliche Ausbeutung des materiell und intellectuell Schwachen durch wohlerdachte Kniffe der geschäftsmäßigen Gewinnsucht treffen, dabei aber nicht mit den Auswüchsen zugleich auch den anständigen und wirtschaftlich gerechtfertigten Handel behindern soll.. . . Feuilleton. y Hch Geheilt. ^lt^?" verrückt geworden und verlangte, in eine k?" aiiH UN zu werden. Die Symptome waren klar, i! >lt s,""'ie Frau, der geduldige Engel, sie aus l>>,! ^ ez , ^" wollte. Ich hatte ein friedliches Heim, tz7 Erisj,'"" °" U" nichts fehlte — und ich fand hMchern 5 <5?°"°lon, Ich hatte ein Bett, in welchem ho beich ' ^osshaar und Eioerdaunen wetteiferten, tz^ "no kräflig zu umfangen — uud ich be-^ ^lte ^ '^n^ Vette nicht ruhig schlafen zu köuuen. d° l ^ben^ NO. den vernünftigen Wünschen, wie üi^ ^ged.A. chlten Lauuen eines Specialmagens liebe« ^ zu n ^ und ich gab vor, nichts mehr ge-tzk >9 w ""' Ich hatte eine geräumige Land-bl>s Wnil^, "nem schattigen Garten, Schlafzimmer, ^ Niir all.'« p^lzimmer, Terrasse — und ich fand, V 'ch vksl ö" rnge sei und ich hier ersticken müsse, "ick/ ^ie i^« V^ ü" reisen, uud meine gute Frau gab «'s iUlw ^""ckten nachgibt, um ihre Reizbarkeit hii, ^Nge vm^"lismus zu stei ern. Ich hatte ja yo^ch n?AMewns geschrieben, „nd meine Frau flimsy ^ flu genial.'Also war es ihr - nach i«t,?° zu k c ' dass ich verrückt sein musste. Sie <3 gleich . '^ "'l nach der Schweiz reisten und die Z^tner ,, c.^6 'Uuwi ^w.is au we in Zürich, '"1°. st. ich t,s estellen. Ich selbst trug den Brief auf Vl^rn ^"h die Adresse. Als wir aber in Zürich M. Eg 'nerte mir bald die Erkenntnis der war kein Gasthof, in den ich gebracht wurde, sondern eine Irrenanstalt. Auf dem schönen Gebäude prangten wohl die Buchstaben in Goldi l.'ktoii6 au lao; vor dem stattlichen Hause dehnte sich der elektrisch erleuchtete Garten und vor diesem der schöne Züricher See. Fremde kamen uud giengen und alles sah täuschend wie in emem vornehmen Gasthof aus Aber in diesen prächtigen Räumen, wo so viele wohnten, war für einen Gast kein Raum: für die Freiheit Die Behandlung, die ,ch erfuhr, zeigte mir. dass ich verrückt sei. Mit dem Emtritt in die Vorhalle natte ich jede Eigenberechtlgung verloren. Zunächst der Empfang. Der Mann, der uns mit einem Papier in der Hand gemessen entgegentrat, könnte einem oberflächlichen Beobachter als Hotelier oder Director eines Hotels erscheinen. Aber dem forschenden Auae war sofort ersichtlich, dass hinter seiner Höflichkeit eine starke Autorität, hinter semer Gemessenheit eine eiserne Strenge steckte. Er fragte zuerst nach unserem Namen und verglich denselben nut einer Notiz auf seiuer Liste. «Nr. 44», sagte er dann mit der Ruhe eines Dictators und winkte einem Irrenwärter im Frack, der sich sogleich unserer Handtaschen bemächtigte. «Pardon!» waate ich einzuwenden, «Sie haben eine Nummer genannt - uud loir h°"en doch meines Wissens zwci «immer bestellt.» Der Machtige, der sich bereits ab-Zwendet hatte, kehlte sich gravitätisch um und sah mich init einem durchbohrenden Blicke an. «Mein Herr!, beaann er achselzuckend .... und schon die Anrede machte mich schauern. Mem Herr - s» spricht «us in Unaarn und Oesterreich kem Wirt lind Oberkellner an. «Mein Herr» ist die Einleitung zu einer Beleidigung oder Forderung .... Der Gewaltige fuhr fort: «Mein Herr — Nr. 44, welches wir für Sie reserviert haben, ist ein Zimmer mit zwei Betten, wie es für Sie und die Dame genügen dürfte. Zwei Zimmer können wir zur Saisonzeit an eine Partei nicht geben. Bedaure.» — «Zum Teufel, Herr,» brach ich aus, «und was thäten Sie, wenn ich und ,die Dame' nicht verheiratet wären?» Aber schon war der Mann mit anderen Patienten beschäftigt. Meine gute Frau zupfte mich am Arme und ich schwieg. Aber als wir in den Holzkasten (Lift genannt) zur Höhe von Nr. 44 emporstiegen, fasste mich der Jammer der Unfreiheit an. «Kind!» rief ich meine Frau an — «warum dich für mich opfern? Ich schnarche und du kanust nicht schlafen. Gehen wir in ein anderes Haus, wo es noch zwei Zimmer für zwei Menfchen gibt!» Die Gute, Sanfte lächelte in wehmüthiger Resignation. Nun wusste ich's — wir waren in einer «Anstalt», wir mussten gehorchen und ich war in einem Zustande, in welchem mau mich nicht allein schlafen ließ. Am Morgen ward mir die Sache noch deutlicher. Ich stand früh auf, um meiner lieben Gefährtin — nun, ach! Wärterin — einige Stunden Morgenschlummer zu lassen. Man ließ mich ungehindert ins Parterre gelangen, wo die prächtig?« Speise-, Lese-, Conversations-und Spielräume sich ausbreiten. Ha — dachte ich — hier habe ich es so hübsch, eigentlich prächtiger als zu Hause. Ich werde eine schöne Stunde feiern, die schönste, die ich kenne: ich werde frühstücken, lesen uud rauchen. Ich holte eine Zeitung ans dem Lesezimmer, legte mir drei Cigarretten zurecht, setzte mich auf einen ^ Schaukelstuhl au dm Marmortisch, der in der geräu-I migeu Vorhalle stand, und verlangte von einem be- Laibacher Zeitung Nr. 266, 2278 20. November I^ In einer wirklich glänzenden und vornehmen Ausführung hat der Herr Iustizminister Dr. Graf Schönborn namens der Regierung dargelegt, weshalb sie in dem früheren Stadiuni für die Aufnahme von strafrechtlichen Bestimmungen in das Ratengesetz eingetreten war, während sie sich dem heule vorliegenden Entwürfe gegenüber nicht ablehnend verhielt, ja fogar, wie der Herr Minister ausdrücklich bemerkte, den Entwurf freudig und dankbar begrüßt, durch welchen die Auswüchse und Schäden auf einem sehr wichtigen wirtschaftlichen Gebiete beseitigt werden. . . . Der Herr Minister des Innern Marquis Nacquehem vertrat den Entwurf vom speciellen Standpunkte seines Ressorts, und namentlich seine Ausführungen über das Agenten-wefen waren nicht nur fesselnd, sondern zeigten auch für die volle Vertrautheit des Redners mit den manchmal recht eigenthümlichen Geschästsgewohnheiten des Agententhums.» — Die «Presse» sagt: Der Herr Iustizminister Dr. Graf Schönborn hat die ethischen Principien des Gesetzes in beweiskräftiger und kaum anfechtbarer Weise dargelegt. Auch der Herr Minister des Innern Marquis Bacqnehem vertrat sehr gewandt die auf seinen Ressort bezughabenden Bestimmungen der Vorlage.» — Das «Vaterland» gibt angesichts des Verlaufes der Debatte der Erwartung Ausdruck, es werde «noch manches nützliche Wert zum Schntze des legitimen Handels und Verkehres im Einvernehmen aller Parteien des Herrenhauses zustande gebracht werden».____________________________________ Politische Ueberficht. Uaibach, 19. November, Nachdem das Abgeordnetenhaus das Gesetz über das abgekürzte Verfahren bei der Behandlung der Reform des Cipilprocefses in dritter Lesung angenommen hat, ist, entgegen den ursprünglichen Dispositionen, bereits für heute eine Sitzung des Herrenhauses einberufen, auf deren Tagesordnung sich die Berathung über dieses Gesetz befindet. Die weiteren Gegenstände der Tagesordnung betreffen das Recruteu-Contigent, die Erstattung eines Ternovorschlages für die Wahl eines Mitgliedes des Reichsgerichtes und die Wahl eines Mitgliedes in die juridische Commission. Der Verwalt ungsausschuss hielt am 17. d. M. eine Sitzung, in welcher der Vorsitzende mittheilte, dass der Abg. Prinz Karl Schwarz^nberg die auf ihn gefallene Wahl zum Obmann des Ausschusses abgelehnt hat. Abg. Schwarz erklärt, dass er infolge dessen seine Stelle als Schriftführer des Ausschusses ebenfalls niederlege. Der Abg. Dr. Weigel erklärte, dass er im Laufe dec nächsten Woche fein Referat über das neue Heimatsgesetz erstatten werde. Der kroatifch-flavonische Landtag wurde für Montag den 26. d. M. einberufen. In der Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses vom 17. d. M. wurden die sogenannten «kleinen Budgets» erledigt. Heute wird die Debatte über das Budget des Ministeriums des Innern er« öffuet. Wie verlautet, wird sich bei diesem Anlasse eine größere Debatte über die Nationalitäten-Frage entspinnen, welche von Seite der Opposition angeregt werden wird. Ebenso wird die Frage der Wahlreform erörtert. Die Umsturzvorlage, welche nach der «Kreuzzeitung» ,, am 17. d. M. dem deutschen Bundesrathe mit einem umfangreichen Motivenberichte zugieng, besteht in einer Novelle zum Strafgesetzbuche, zum Mi-litärstrafgesetz und zum Gesetze über die Presse. Der Entwurf soll nach der «Vossischen Zeitung» nach der Rückkehr des Reichskanzlers secret berathen werden, das heißt nur den stimmführenden Mitgliedern des Bundesrathes zur Keuntnis gelangen. Ob die Vorlage vor der Embringnng im Reichstage amtlich publiciert wird, ist noch uubckannt. Aus Rom wird vom 17. d. M. gemeldet: Die Agenzia Stefani veröffentlicht eine längere Note mit einem Resume" jener königlichen Decrete, durch welche vom heutigen Tage an eine neue Organisierung des Personals des Finanzministeriums eingeführt und Erjparnifse im Belaufe von 2,900.000 Lire erzielt werden. In der Sitzung der franzö fischen Kammer vom 17. d. M. verlangten mehrere Deputierte eine Untersuchung wegen des Eisenbahnunfalles bei Appilly. Der Minister lehnte dieselbe jedoch ab und forderte eine das Vertrauen ausdrückende Tagesordnung. Letztere wurde mit 416 gegen 61 Stimmen angenommen. — Die zur Vorberathung der Credite für die Expedition nach Madagascar eingesetzte Commission sprach sich mit 9 gegen 1 Stimme für die Entsendung der Expedition und die Annahme des Credits von 65 Millionen aus. Wie aus Petersburg gemeldet wird, ist der Vice-Gouverneur von Wilna, Eustachius Scalon, zum Gouverneur von Esthland ernannt worden. Aus Warschau wird jetzt die Meldung, dass Gurko durch Schuwalov ersetzt werden solle, dementiert. Das Vu karrst er Amtsblatt veröffentlicht die Einberufung der Kammern zur ordentlichen Session für den 15./27. November. Der serbische Finanzminister Wukaschin Pe-trovic trat in Angelegenheiten seines Ressorts eine Reise ins Ausland an. Eine Deputation des Sultans von Marokko ist auf dem Wege nach Madrid begriffen, um im Namen des Sultans uuter Hiuweis auf das schwierige Werk der Pacisicierung des Sultanates um einen vorläufig unbegrenzten Aufschub des Termines für die Erfüllung einiger Bestimmungen des Vertrages von Marakesch anzusuchen. Bezüglich der Absendung einer Entschadigungs-Rate nach Spanien in der Höhe von 400.000 Duros, welche in der letzten Zeit angekündigt wurde, enthält die Mittheilung, durch welche der marokkanische Minister des Aeußern el Garnhit dem diplomatischen Agenten Spaniens die Entsendung der Deputation zur Kenntnis brachte, keinerlei Andeutung. Eine officielle Note der türkischen Botschaft in London erklärt, dafs armenische Briganten und ein kurdischer Stamm sich erhoben und mehrere muselmännische Dörfer in Brand gesteckt und verwüstet haben. Reguläre Truppen wurden an Ort und Stelle abgesendet und stellten die Ordnung wieder her. Die «Times» glauben, der Sultan werde eine Commission an den Ort der Metzeleien entsenden. Reuters Office meldet aus Shanghai: Nach einer Depesche aus Schün-kmg wurde der Vicekönig von Sze-lschwan auf einen Befehl aus Peking hin verhaftet, weil er den Tartaren-General ermordete, um begangene große Veruntreuungen zu verdecken. Einer Meldung aus Tien Tsin zufolge wurde General Wei in P king wegen feiner Niederlage bei P'"^B hauptet. Die Generale Ich und Nie wulve" Ranges und ihrer Ehrenzeichen Tagesneuigleiten. Kaiser Alexander III ^ ,^ z, Dem Trauergottesdienste in der FesüMg^ ^ Petersburg am 17. d. M. wohnten bei: Der ll", ^ Kaiserin-Witwe, die kaiserliche Äraut, Se. l> "'^dü Erzherzog Karl Ludwig, Prinz Heinrich von P"«^ ^ Großfürsten, die auswärtigen M'litärdeputat" ^ Minister, die Mitglieder des Reichsrathes und ,< folge. Auch den Korrespondenten auswärtiger ^ ^. war heute die Theilnahme an dem Gottes,-^ stattet. Vor der Festungsiirche harrten !" ^ Tausende von Menschen viele Stunden lang l Ordnung des Einlasses. ^ e>»' Um 17. November sind mittels SchneuzuZ ^ getroffen: Der Prinz von Siam mit Suite, d"'^ ^ Deputation unter Führung des Herzogs ^" ,^j, Militärdeputationen des preußischen Alexanders ,, des Husaren-RegimentS Nr. 8 und des Uhlanen-^^. Nr. 1 sowie deS österreichisch-ungarischen I^ ^, Regiments und des 61. Infanterie-Regiments. ^!>. früh werden der König von Serbien, der P""'^ ,,«> solger von Rumänien und der Prinz von ^ ^B treffen. Die Meldung der Blätter, wonach d>e ' ^, Armee eine besondere Abordnung von Genera j. Leichenbegängnisse des Kaisers Alexander nacy ^ ^ bürg entsendet hätte, entbehrt der Begründung- ^tz, Kaiserin-Witwe begibt sich zu ihrem Sohne. " ^ ^ Mrsten Georg, nach dem Süden. Die Ml» l b? Kaiierin-Witwe vorher ihren Vater nach Da" gleiten werde, bestätigt sich nicht. ^ill^ Petersburg, 18. November. H"^gei>^ wurde durch Herolde bekannt gemacht, dass ^ ^ü' Beisetzung der Leiche des Kaisers Alexander finden werde. . Zteft"'' Rom, 18. November. Wie die «Agenz'a ^ aus Petersburg meldet, wurde die Hochi""' Kaisers Nikolaus für den 26. d. M- anberaunu^ ^e^ M Secunden anhielt und stärker war, als l"^. le ^ 1885. In Vurkarls Hotel in St. Michael venf> ^ zwei heftige Stöße. Die Gestelle mit den Gla, §F um. Das Personal eilte geängstigt ins Freie o ^ B der Werldirection zu Seegraben wurde u ^ 3 Minuten ein ziemlich heftiger Erdstoß ""'? 'giV^ — (Die Straßentaseln in ^ ^ d^" In Angelegenheit der gewaltsamen Entfernung ^' sprachigen (serbischen und deutschen) Straßentme ^,5 bei d>r Schlussuerhandlung am 1?. d. M- °' KB und zwar Franz Walter zu 5, Martin Gasp"' Ioh^ Slup und Johann Scheballj zu je 4 Mon^ , ^ Csuljata und Josef Gasparides zu je 2 Mnalc ^ Kerlrrs, sämmtliche wegen des Verbrechens de Beschädigung fremden Eigenthums, frackten Knaben, der ganz freundlich dastand, einen Thee. «Ihre Nnmmer, mein Herr?» frug der Knirps und sah mich argwöhnisch an. «Was kümmert Sie meine Nummer?» brüllte ich — «bringen Sie Thee!» Der Kleine würdigte mich keiner Antwort, sondern verschwand wie eine Vision hinter einer Säule. Ich fchämte mich ein wenig, dafs ich fo fchnell aufgefahren — ich musste mich erst gewöhnen, von Wesen, die wir daheim «Buben» nennen, als «mein Herr!» angesprochen zu werden. Mittlerweile erschieu an der Stelle, wo der kleine Frackmensch in den Boden versunken war, ein baumlanger Herr mit blassem Gesicht und rothen Cotelettes. Dieser schien mit meinem Zustande vertrauter. Weich und begütigend fragte er: «Der Herr wünscht zu frühstücken?» Der Herr erwiderte kurz: «Jawohl!» «Nummer?» Ich nannte gedrückt die Nummer. »Bitte, mir zu folgen,» sagte der Mann mit Würde. Ich sah ihn erstannt an. Sollte ich verhastet werden? «Wohin soll ich Ihnen folgen?» frug ich ängstlich. <5n den Frühstückssalon.. Ich athmete erleichtert auf, nahm die Zcituna und meme Clgarretten und schickte mich an, dem hohen Führer nachzufolgen. Aber der Mann rührte sich nicht sondern sah mich nur erstaunt an. «Paroon!» sagte er endlich. «Pardon? Warum?» «Der Herr wünschen offenbar zu lesen?» «Gewiss.» «Pardon — die Zeitungen sollen nicht in den Frühstückösalon gebracht werden.» (Schluss folgt.) Z)ie gnte Iran. Von A. Fromm. «Wo kommen schließlich alle Photographien und sonstige Porträts hin?» sagte meine alte Freuudin. «Wo bleiben sie, wenn Originale und Besitzer ge-storben sind? Es mag ab und zn vorkommen, dass ein Sohn, ein Enkel pietätvoll genug ist, ein Bild auf' zubewahren, weil es dem Verstorbenen lieb war; aber was wird zuletzt daraus? Die Kärtchen kann man wohl verbrennen oder sonst vernichten, wo aber bleiben die Bilder, die in nur zu dauerhaften Rahmen an der Wand hängen?» «Auf dem Trödelmarkt,» sagte eine andere ruhig. «Sie können, wenn Sie dort vorübergehen, alle Tage genug solcher alter Bilder sehen. Man kann vielleicht noch von Glück sagen, wenn man nicht die Erfahrung einer mir bekannten Dame macht. Ihr Schwiegerfohn, der seinen Haushalt auflöste, lich eine Versteigerung der gesummten Einrichtung abhalten, und da er in dem Wirrwarr vergessen hatte, die Photographien von d»n Wänden zu nehmen, hatte die Schwiegermutter wenige Tage darauf die Ueberraschung, ihr Porträt in einer Trödlerbude prangen zu sehen.» «Empörend!» rief meine alte Frenndin. «Nun, die Lebende war diefer Schmach gegenüber nicht wehrlos, sie konnte ihr Bild zurücklaufen und wieder zn Ehren bringen. Aber die armen Todten? Ich bekäme wahrhaftig Lust, eine testamentarische Verfügung zu treffen: alle meine Porträts follen fechs Wochen nach meinem Tode vernichtet werden. So entgienge man wenigstens dem Tröolermarlt.» «Es ist uoch nicht das Schlimmste, "^teH Bilde begegnen kann, dorthin zu kommen,' > S,^ Herr. «Ich könnte Ihnen die Geschichte ei^ ZM erzählen, nicht einer Photographie, denn ^ ^ trug sich zu, lange ehe diese Erfindung 9^"" n. ^ Eigentlich ist es kaum eine Geschichte i" „, sich<, sie hat auch nichts besonders Interessantes " „F! Wer eine Geschichte erzählen könnte, ^„se^ erzählen, und wer von vornherein Ausstellung ^ Geschichte macht, der will sie gern erzayle^^ i" weißhaarige Herr allgemein beliebt war, ^ zusammen, und er erzählte. . s^e „f^l Der Herr Senator Brunhold llefi ^B ^c Frau malen. Es war schicklich, dass das ^^"' , Gattin eines so hochmögenden H"" , der'^! besseren Ränme des Hauses hieng, und a" ^hB" des großen Saales war eine Stelle, welcy . ein Bild verlangte. merde"', F «Es soll ein Bild in ganzer Flg" "^ y^ der Herr Senator. «Malen Sie sie m 9^"" h, -,< dnnkle Nose im Haar und eine in der v" ^HM ^ Der Maler betrachtete die schlanke, " ^ps, p Gestalt, den demüthig zur Seite gene'gw ^c . dem nichts schön war, als daö volle bra"' ^ i^ >? die Kinderangen, die meistens schüchtern W ^l^,,, Er zweifelte im stillen, ob das pn>nM ^K '^ zu der schlichten Erscheinung passte: av' ^l ^ sichten des Herrn Senators zu widerspn^ ^ 1 mindesten ganz zwecklos gewesen; so bey ^ Einwand für sich. ^nlich^ s^' Die Frau Senator hatte wohl aL^M.V/ erwogen. «Muss es gerade das gelbe A ^ ^ Brunold?» sagte sie schüchtern, als der^"" ^^Zeiwng Nr. 266. 2279 ________________________________20. November 1894. ^°n dr w^""b"l Competenten.) Die Di-?l« all! t> ^^er städtischen Sparcasse hat den Con-^" M ^ ^bung einiger Praltilanten- und Diener-^,H °^ Gehalte von 500 fl. ausgeschrieben. Am ^°tiett ^ c ^ ^s die Concurssrist ab, und es wurde ^ ' °°ss über 800 Gesuche eingelaufen sind. ^bor' """') Die Gewältigungsarbeiten am ^is^'z°nt des Francisca-Schachtes sind, wie aus ^tll ^ .°u telegraphiert wird, nunmehr vollständig 'H ^^ , °kr definitive explosionssichere Damm dort-^ Los-^ ^^^' Gegenwärtig werden am zweiten und ?"' tv i? ^ Dämme vorgerückt. Von den 430 >°"ciz l? zwischen der Explosionsstelle und dem ^'Ü llus i°^ ^"' sind bereits 300 Meter voll-^ 2^'^^t. Uuf dieser Strecke wurden bis vor-?^>,t>en ^" ^" verunglückten Rettungsmannschaft '^ W^', Amtliche Leichen werden als unförmliche ^l,"llche Massen geborgen. Nur der Steiger ^ wichen ^ ^'"^ agnosciert. Man vermuthet noch ^« n°^ °" diesem Querschlag, welche binnen vierzehn ^" Jen ^^ ^^ 3'Üln, ^ Erdbeben in Italien.) Aus ^sln^.wlrd vom 18. d. gemeldet: Der postalische H lcin ^ " Kontinente ist wieder hergestellt. Es er-^lletlln, "" ^^stoh mehr. Ein großer Theil der ^ l!»»l ^ ^ Stunden wiederholen werde, wie es schon ^'chenkl^ ^"> ^ie vergangene Nacht auf den ? bojen k « ^"' " Eisenbahnwagen oder an Bord der '«^nh °^"dlichen Schiffe. Die Panik ist gegenwärtig K z>»r m begriffen. Um die Schiffahrt in der Meer-' ""n und Lebensmittel wurden nach M ll^ '^det. Ministerpräsident Crispi ließ zwei 5/cten ^n sur d,e Hilfeleistung nöthigen Credit dem 3"" ^ Fügung stellen. — Aus Milazzo: Mrt, ^.^"te wurden noch einige leichte Erdstöße ^ >>n ^s ^'^ gesummten Emwohner verbrachten die l<« ^ h?' ^iele Häuser hler und in den Nachbar- W^ schädigt. Menschenleben ist keines zugrunde ^ seherisches National-Museum.) In «inl" °"l 17. d. M. vormittags um 11 Uhr die ^!l,z uung zum Neubaue des baierischen National-^>l,lt "" der Prinz-Regenten-Straß? statt. Der b'e vl>?"^" ^er Prinz-Regent, die Staatsminister t>» ^ s^- " Hofchargen bei. ^.^'' Spionage-Affaire in Paris.) ^! "8 dr, Kriegsministeriums dementiert die Ve-itz> hy. 'Petite Mpublique», dass die Untersuchung ^l'kgz ' die diutschen Spione hätten Mitschuldige '^la "'wium und in den Fabvilsetablissements von i^^.und Tülle. ^gen '"° verschollene Expedition.) Aus !^" der ^"^ geschrieben: Der Polarreisende Ohlin, ^ ^„ ^ft^dition, welche ausgeschickt war, um den ^ theil ^^" ^l^ling und Kallstenius Hilfe zu !e^>^"°hm, ist diesertage nach Schweden zurück- gelehrt. Man hatte bekanntlich geglaubt, einige Rcste d?r Expedition entdeckt zu haben, weil man auf dem Eise Papier und Fragmente eines Slelets gefunden hatte. Die Vermuthung, dass die Papiere Aufzeichnungen vom Tage-buche Björlings enthielten, erwies sich jedoch als irrig und es herrscht jrtzt leider lein Zweifel mehr, dass die mit jugendlicher Unbesonnenheit geleitete Expedition verschollen ist. — (Indianer-Bischof Lipowsly ge« st or ben) Aus Kojcitz bei Pilgram wird gemeldet, dass vor einigen Tagen im Kloster zu Kulus der ehemalige Indianer-Bischof aus dem fernen Westen der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Heimich L'powsky v. Lipowih, der letzte Sprosse des böhmischen Uradelsgeschlechtes Lipowsly v. Lipowitz, im 67. Lebensjahre gestorben ist. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Zur Feier des Allerhöchsten NamensfestesIhrerMajestätderKaiserin) fand in Görz am Sonnlag über Veranlassung des Veteranen-Vereines eine gesungene Messe in der Ignaz-Kirche statt, welcher die Spitzen der Civil- und Militärbehörden, die Notabilitäten, zahlreiche Damen sowie viele Veteranen und Andächtige beiwohnten. — In Trieft veranstaltete die k. l. Mädchen-Bürgerschule heute vormittags im Saale des Vereines «Austria» eine patriotische Schulfeier, welcher der Statthalter mit seiner Gemahlin, Hofrath Krekich, Polizeidirector Hofrath Tschernko, die beiden Landesschulinspectoren und ein sehr zahlreiches Publicum anwohnten. Die Feier schloss mit der Absingung der Vollshymne. — (Deutsches Theater.) Zur Feierbes Aller, höchsten Namensfestes Ihrer Majestät der Kaiserin wurde gestern bei Beleuchtung des äußeren Schauplatzes eine Festoorstellung veranstaltet, der nebst anderen Notabilitäten Landespräsident Baron Hein, Landeshauptmann Detelaund Landesgerichtspräsident Koce ° var beiwohnten. Die Feier leitete eine vom Militär-orchester unter Dirigierung des Kapellmeisters Herrn Gretsch schwungvoll vorgetragene Feftouverture ein, der ein Pwlog folgte, in welchem die Blumenlönigin namens ihrer Schwestern der erhabenen Herrscherin huldigt; das Gedicht klingt in ein Hoch auf Ihre Majestät aus. Unter den Klängen der Volkshymne hob sich der Vorhang auf der Bühne, den inmitte von Blumenguirlanden ein mit Rosen geziertes N schmückte, und es bot sich den Zuschauern ein Tableau, wie es schöner und poetisch-sinniger nicht gedacht werden kann. In den Lüften schwebende Nlumen-genien krönen die Büste der geliebten Kaiserin, der die Vlumenlönigin ihr Scepter huldigend weiht. Die lunst-schöne Darstellung erregte allgemeine Bewunderung und wurde vom Publicum, das sich bei den weihevollen Tönen der Vollshymne von den Sitzen erhoben hatte, stürmisch acclamiert. — Director Oppenheim hat durch das Arrangement des patriotischen Bildes neuerlich seinen vornehmen künstlerischen Geschmack, Bühnenmeister Städter seine Geschicklichleit bewiesen. — Die folgende Reprise der Operette «Das verwunschene Schloss» brachte den Trägern der Hauptrollen: den Damen Frl. Mrak und Wohlmuth sowie den Herren Passy-Cornet und Femminger neuerlich reichen Beifall. «m . , ^' . — (Erläuterung zum Mautgesetze.) Das l k Finanzministerium hat aus Anlass eines Zweifel« über die Auslegung des § 12 des Gesetzes vom 26. Au-aust 1891 erklärt, dass die besondere Bestimmung dieser Gesetzrsstelle für Mautorte mit zwei oder mehreren Mautstellen auch für den Fall, dass dcr Ein- und ^ bor ^ 'Es kommt mir immer viel zu reich für ki.,'tzs ,_ '"' als ob es nicht für mich passte.» ^„ ^sick'?? "'A sowohl darauf an, was nach ^Hlau 'ür dich passt, sondern was sich für V^r kFMmt,. sg^ Herr Brunold mit nach> ^>lß te?,?^' 'Meine Frau soll und muss meine s'e ez?'?^ren. zum mindesten an der Wand, ^Nsele'?^ "Hl kann.» °>k?' Nich. ^ Julie erscheint sich noch in vielem M>itin "ur '" der gelben Atlasrobe,» ließ sich ^ ' der... ^wester des Senators, Frau Adelheid ^l ho 3"en- «Mit der Zeit wird sich dieser ^/Du "by ausgleichen.-^ h. E^,. Wenfalls recht, lieber Vrunold, und Vt ö" sä«. 9"m Adelheid,, beeilte sich die junge M ick 'Ihr versteht das, wie alles, weit ^ Wla^s ^rau Senator Vrunold gemalt, im ^3i°le?de mit langer Schleppe, eine dunkel- ei„'lo befn Haaren und eine in der Hand. ^7 besy^"" eine» kostbaren Rahmen und wurde ^^eueg ^ Herde des Saales, die, so lange sie <5 ^tor ?^sNmt mehr beachtet wurde als die ^Utiicts^ 3rau Senator, empfand das nicht als !V? Haus, 2' Sie war und blieb fremd in dem st?'6 y, ' ganz so fremd, wie sie es vom ersten V'e ttdri^lvesen war. Sie kam sich so überflüssia, Und ib ^ zwischen den beiden Größen, ihrem ^er Schwägerin, welche letztere auch nach des Bruders Verheiratung im Hause geblieben war als Stütze dcr jungen unerfahrenen Fran, Julie war selbst für ieue ferne Zeit eine altmodische Frau; sie bätte s ch qern zur liebenden Dmenn ihres Mannes aemacht in der That. sie hatte stch km,e andere Beziehung zwischen sich Mr und dem stattlichen, streu-aen Senator denken können. Aber eme Dienerin brauchte er nicbt dam hatte er ein gut geschultes Gesinde; und ür lle tmäwn geistigen Bedürfnisse hatte er'seine Schwester, die ihn viel bKr verstand, als sie, die einfältige schlichte Frau.. M war Iuken oft zumuthe, wie eimm Hirtenkinde M Märchen, das sich in einen Königspalast verirrt hat. Was man hler im Hausc beaehrte. däs hatte sie "^^md was sie hatte und aern mit vollen Händen ausgetheilt hatte, das konnte hier 3 mand wuchm, «Sie ist der müde Sonnenschein.» aate der alte Hausarzt, der einzige, der sie der Vcach-una für wert hielt. Aber das war etwas, wonach man w d.>m Vrmwld'jchen Hause nicht fragte. Was man kort brauchte, war eine glanzende <2onne. nicht um m erwärmen, sondern um zu strah m; und Fran Julie mtte Wärme vollauf, aber leuchten konnte sie nicht Kie trat immer mehr bescheiden m den Hintergrund nirnck- und bei den Festen in ihres Mannes Hause säb sie oft verwundert zu ihrem eigenen Bilde auf, das ich an dem Ehrenplatz ganz wohl zu fühlen schiel,. Sie war es da auf km Bilde aber sie war es auch wieder nicht. Und der Herr Senator mochte ähnlich denke., wenn cr das Blld loben horte. (Fortsetzung folgt.) Austritt des Zug- und Triebviehes über eine und die-felbe Mautstelle eines solchen Mautortes erfolgt, Geltung hat, weil das Gefetz diesbezüglich keinen Unterschied macht. —o. — (Verstaatlichung der Localbahn Laibach«Stein.) gum Zwecke der Veschlusssassung über den Antrag des Vorstandes auf Veräußerung der gesellschaftlichen Localbahn Laibach-Stein an den Staat hielten die Actionäre dieser Localbahn eine außerordentliche General-Versammlung. Wie der Obmann des Gesellschaftsvorstandes, Hofrath Dr. Franz Liharzit, der Verfammlung mittheilte, hat dieRegierung laut Handelsministerial-El lasses vom 15. October d. I. die Absicht kundgegeben, auf Grund der Bestimmung des Art. 4 des Gesetzes vom 12. April 1893 (betreffend die Gewährung einer Staatsgarantie für die Localbahn Laibach°Stein und die eventuelle Einlösung dieser Bahn durch den Staat) mit der Einlösung der Gesellfchaftsbahn durch den Staat vorzugehen und den Gcsellschastsvorstand eingeladen, seitens der General-Versammlung der Aclionäre die Ermächtigung zur Veräußerung des gesellschaftlichen Äahnunternehmens an den Staat und sohin zur Auflösung der Actim-Gesellschaft einzuholen. Der Gefellschaftsvorstand stellt nun den An« tiag, die außerordentliche Generalversammlung wolle beschließen: der Gesellschaftsvorstand wird unter der Bedingung der im Sinne des A>t. 4 des Gesetz's vom 12. April 1893 erfolgten Erwerbung sämmtlicher Stamm-Actien und Uebernahme sämmtlicher Passiven, insbcsondcre der gesammtrn Priorität».Obligationenschuld durch den Staat ermächtigt, an denselben das gcsammte gesellschaftliche Unternehmen zu übertragen, sämmtliche Activcn dem» srlben zu übergeben und die zur Durchführung erforderlichen Urkunden namens der Gesellschaft zu unterfertigen. Der Antrag wurde ohne Discussion einstimmig angenommen. Die Versammlung ermächtigte weiter den Ge-sellschastsvorstand, nach erfolgler Uebertragung des Bahn-Unternehmens an den Staat die Liquidation der Grsell-fchaft einzuleite» und dem gegenwärtig fungierenden Rc-visionsausschufs, drm Gesellschaftsvorstande und dcn Liquidatoren das Abfolutorium für deren Gefchäftsgebarung in der Ait vom 1. Jänner 1894 bis zur erfolgten Durchführung der Auflösung der Gesellschaft zu ettheilen. — (Zur Anschaffung von Heilserum.) Wir erhielten gestern folgende Zuschrift: «Verehrliche «Redaction der «Laibacher Zeitung»: In Nummer 316 «der «Grazer Tagespost» las ich heute mit theilnahms-«vollem Bedauern, dass in meinem lieben ursprünglichen «Heimatslande Kram, insbesondere in Nallas bei Kram« «bürg, zum Entfetzen aller um ihre Kinder besorgten «Eltern die Piphtheritis in bedrohlicher Weise aufgetreten «ist, ohne diesen Würgengel wirksam bekämpfen zu können, «weil es an dem einzig bewährten Mittel, dem Heilserum, «mangelt. Ich weiß. mit welchen Schwierigkeiten gegen-«wärtig die Nefchaffung dieses überall begehrten Schutz-«und Heilmittels verbunden ist, einerseits aus dem «Grunde, weil die erzeugten Quantitäten zu gering sind, «um den Bedarf auch nur theilweife zu decken, anderseits «aber manche arme Gemeinden mit Rücksicht auf die nam-«haften Kosten nicht in der Lage sind, sich damit versehen «zu können. Diese traurigen Verhältnisse wären vielleicht «einigermaßen zu mildern, wenn Sie sich in Ihrem ge« «schätzten Blatte mit einem Aufruf an die Landes-«bevölkerung wenden würden, um im Sammlungswege «einen Fond zur Beschaffung des erwähnten Heilmittels «aufzubringen. Die von Ihrem so hervorragenden Blatte «ausgehende Initiative, die Gesundheit und das Leben «unzähliger Kinder schützen zu helfen und sie, soweit es «den menschlichen Kräften möglich, ihren Familien und «dem Lande zu erhalten, würde gewiss jeden Krainer, «auch den Aermsten, bestimmen, eine seinen Verhältnissen «entsprechende Gabe auf dcm Altare der Nächstenliebe zu «opfern. In der sichern Hoffnung, dass Sie sich dieser «edlen Ausgabe bereitwilligst unterziehen werden, übersende «ich Ihnen mitfolgende 25 Gulden mit d?r höflichm «Bitte, diefen bescheidenen Betrag dem erwähnten Zwecke «gefälligst zuführen zu wollen. Mit ausgezeichneter Hochachtung Karl Hudov.'rnig, lünigl. ung. Honvö'd-Haupt-«mann a. D.' — Wir haben den Betrag feinem Zwecke zugeführt und sind gerne bereit, weitere milde Spenden zur Anschaffung von Heilserum entgegenzunehmen, welche der Administration der «Laibachcr Zeitung» (Buchhandlung von Ig, v. Kleinmayr H F.d. Bamberg) übermittelt werden wollen. Die Namrn der edlen Spcnder werden veröffentlicht. — (Militärisches.) Oberstlieutenant Albert Vanino des Landwehr-Infanterie-Regimentes Bcünn Nr. 14 ist mit Oberstenscharakter in dcn Ruhestand getreten (Domicil Graz), In den Activstand der Landwehr wurde übcrssht: der Cadet-Oificiersstcllvertreter Karl HM des Infanterie-Regimentes Nr. 27 zum Landwchr-Infan-tene-Rtgimcnt T'oppau Nr. 15. Dcr Lieutenant Friedrich Götz vom nichlactivm Stande des Landwehr-Infanterie Regimentes Linz Nr. 2 wurde als Marim-Commissariats-Adjunct 2. Classe ernannt. In das Verhältnis der Evidenz wurde versetzt der Lieutenant Oswald Hönigmann (Domicll Lllttmbcrg) vom nichtactiv^n Stande des Lano-Wchr-Uhlanen-Regimentes Nr. 1. Zum provisorischen Lattdwehr-Gl'znks-F ldwcbcl wurde der F?ldwebel-H'lfs-arbeiter Wenzel Orießbach des Landwehr ° Infanterie» Laibacher öeituna Nr. 266. 2280 20. Novembers Regimentes Klagenfurt Nr. 4 beim Landwehr»Infanterie-Regimente Iicin Nr. 11 ernannt. — (Ein verirrter Gemsbock) wurde am 17. d. M. in der Nähe von Salloch von Arbeitern des dortigen Steinbruches lebend gefangen. Derselbe durchschwamm die Laibach und wurde von den Arbeitern bemellt, als er eben die Bahnstrecke übersetzen wollte. Hier sperrten ihm die Arbeiter den Weg ab, trieben ihn zurück, der Vock sprang wieder in die Laibach und wurde hier gefangen. Vorgestern abends wurde er dem Jagd« Pächter Herrn Regorschegg noch lebend eingeliesetl, der das arme, vollkommen erschöpfte Thier in die Verwahrung unseres Museal-Präparators Schulz übergab. Gestern wurde dieses in der Ebene so seltene Wild, das nun provisorisch im Hofe des Musealgebäudes in einem Holz« verschlage untergebracht ist, schon von vielen Neugierigen besichtigt, wobei sich jemand erlaubt haben soll, dem Vocke den Gemsbart auszurupfen, um auf diese Art zu einem billigen Hutschmucke zu gelangen, eine Rücksichtslosigkeit, die, wenn wahr, nicht strenge genug derurtheilt werden kann. — (AusdemGerichtssaale.) Veim k. k. Landes-gerichte Laibach wurden bei den in der vorigen Woche tagenden Hauptverhandlungen verurtheilt: Am 14. November Gertraud Peternel, Besitzers-Tochter aus Gojzd, wegen Diebstahls zu 13 Monaten schweren Kerlers, mit einer Faste monatlich; Anton Kozourel, Kellner aus Mährisch-Krumau, wegen Betruges zu drei Tagen Arrest; Valentin Piber, Schneidergehilfe aus Sava, ob öffentlicher Gewaltthätigkeit zu acht Monaten Kellers mit einem Fasttage alle 14 Tage; Josef Gregori, Zwängling, ob öffentlicher Gewaltthätigkeit zu sechs Monaten Kerkers. Am 15. November 1894: Johann Kosir, Kaischlers-Sohn; Franz Grvselj, Schneidergehilfe; Josef Augustin, In« wohner, sämmtliche aus Klanc, wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu sechs, beziehungsweise sieben und acht Monaten Kerkers, verschärft durch eine Faste alle 14 Tage. (Der Consorte Johann Groselj wurde frei« gesprochm.) Johann Mahnic, Grundbesitzer in Glize, wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu sechs Wochen Kerlers, verschärft durch eine Faste jede Woche. Johann Novak, Taglöhner in Udmat, wegen Vergehens gegen das Wehrgesetz zu süns Tagen strengem Arrest, verschärft mit zwei Fasten und zu einer Geldstrafe von 5 fl., eventuell 24 Stunden Arrest. Gregor Puc, Kaischler in Sairach, wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu sechs Wochen Kerlers, verschärst mit einer Faste jede Woche. Kaspar Windischar, Kaischlers-Sohn in Oberwerchnik, wegen Diebstahles zu srchs Wochen Kerlers. Am 16. November 1894: Franz Kralj, Besihers-Sohn in Nrezje, wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu 13 Monaten Kerlers mit einer Faste monatlich. Johann Kerc, Grundbesitzer in Oberlanker, wegen schwerer körperlicher Beschädigung zu sechs Monaten schweren Kerles mit einer Faste alle 14 Tage. Anton Hebat, Verkäufer in Klanc; Maria Kcisnjik, Inwohnerin in Primskau, wegen schwerer körperlicher Beschädigung, ersterer zu sechs Wochen Arrest, letztere zu einer Woche Arrest, mit zwei Fasten verschärft. Jakob Poklenik, Knecht in Kozaije, wegen Diebstahls zu sechs Wochen Kerlers. —I. — (Unter dem Verdachte deS Mordes.) Gestern nachmittags wurde aus dem Südbahnhofe von städtischen Sicherheitswachleuten und k. k. Gendarmen ein gewisser Matthäus Lumbar aus Finkovo in dem Momente verhaftet, als er mit dem Postzuge wegfahren wollte. Matthäus Lumbar steht im dringenden Verdachte, im Grohlaschiher Bezirke einen Mord verübt zu haben. Bei dem Verhafteten wurde ein größerer Geldbetrag und ein Reisipass nach Amerika vorgefunden. Derselbe wurde vorerst dem l. l. Bezirksgerichte Großlaschih eingeliefert. — (Vorlesung Lewinsky.) Das Programm der Vorlesung, welche der l. l. Hosschauspieler Josef Lewinsky am 29. d. M. im großen Saale der Tonhalle veranstaltet, lautet: Wilbrandt: Beethoven (Schöpfung der IX. Symphonie); Haarhaus: «Blasse Schrift»; Eckstein: «Das Märchen vom Glück»; Ifolde Kurz: «Die gute Wäscherin»; Arany: «Die Nachtigall»; Hopfen: «Ueber Anlagen und Erziehung»; Trojan: «Das Geisterschloss» und «Der Mmdwirt»; Schadeck-Stieler: Humoristische Gedichte. — (Verhaftete Diebe.) Der gestrige Jahrmarkt hat wieder einige männliche und weibliche Langfinger in die Stadt gelockt. Die städtische Polizei verhaftete zwei Diebinnen, Maria Zabnilar aus Brunndorf und Maria Narobe aus Circe, und den wegen Diebstahls fchon mehrmals abgestraften Valentin Vcrhotiec aus Dragomer. — (Schwere, lebensgefährliche Veschä-dlgung) Am 11. d. M. circa um ? Uhr abends begegneten einander in Krainburg mehrere Burschen Es lam bald zwischen denselben zu einem Wortwechsel, worauf der Fle.schlicmergehilfe Siegmund Killer dem Pantar emen Messerstich in da« linle Schulterblatt beibrachte und denselben schwer beschädigte. Der Thäter wurde durch die Gendarmerie verhaftet. _^ — (Viehmarlt.) Der Auftrieb auf dem gestrigen Vilhmarlte betrug: 912 Pferde und Ochfen, bb9 Kiihe und 68 Kälber. Der V^lchr verlief mittelmäßig, da fremde Käufer in äußttst geringer Zahl eingetroffen waren. Am regsten war der Handtl mit Mastvieh, das von heimischen Käufern stark blgchrt wurde. Neueste Nachrichten. Kaiser Alexander III. f Petersburg, 19. November. Heute mittags fand die feierliche Beerdigung Sr. Majestät des Zaren Alexander III. statt, wozu nicht nur Vertreter aus allen Theilen Russlands, sondern auch Vertreter der Staaten von Westeuropa, Amerika und Asien erschienen ware.«, um dem dahingeschiedenen Schirmherrn des Weltfriedens die letzte Ehre zu erweisen. Drei Könige, die Gesandtschaft der französischen Republik sowie Deputationen der österreichisch-ungarischen, dänischen, preußischen und baierischen Regimenter und der deutschen Kriegsmarine, deren Ehren-Admiral Kaiser Alexander war, wohnten der Feier an. Auch die russischen Botschafter in Wien, Berlin, London und Constan-tinopel sowie das gesammte diplomatische Corps in Petersburg waren anwesend. Ferner erschienen die Generalgou-verneure, bezw. die Truppen-Commandanten von Moskau, Warschau, Kiew und Nowo-Tscherkask, endlich unzählige Depntationen der verschiedensten Corporations: und Institutionen, darunter die Vertreter der sinnländischen Land' stände, der Universitäten und der ausländischen Colonien in den russischen Städten. Die Anzahl der auf dem Sarge des verewigten Zaren niedergelegten Kränze wird bislang mit dreieinhalbhundert angegeben. Die Todtenwache am Sarge hielten Abordnungen derjenigen Truppentheile, darunter jener ausländischen Regimenter, dessen Chef Kaiser Alexander III. gewesen ist. Nach dem Todtenamte verabschiedeten sich die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften von der Leiche, der Sarg wurde geschlossen und vom Kaiser, von den Mitgliedern des kaiserlichen Hauses und den fremdm Fürstlichkeiten zum Grabe getrageu, unter den Gelitten der Truppeu uud den Ehrensalven der Artillerie, welche außer- und innerhalb der Peter-Pauls-Festuug aufgestellt worden war. Paris, 19. November. Die subventionierten Pariser Theater bleiben heute geschlossen. Aus der Provinz langen Depeschen ein, denen zufolge dort gleichfalls zahlreiche Trauerkundg.bungen stattfanden; viele Magazine und Theater blieben geschlossen. In manchen Orten wurden Traueiflaggen gehisst; in mehreren Städten, so namentlich in Ajaccw, Toulon, Marseille und Nizza, wurden feierliche Trauergottesdienste abgehalten. __________ Neichsrath. Wien, 19. November. Das Herrenhaus hat in seiner heutigen Sitzung die vom Abgeordnetenhause bereits erledigte Vorlage über den Verathungsmodus der neuen Cioil-process-Ordnung der juridisch-politischen Commission zu« gewiesen uud den Gesetzentwurf betreffend die Bewilli-guug der Recruten-Contingeitte für 1895 ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung angenomm n. Nach Vornahme einiger Wahlen wurde die Sitzung geschlossen. Im Abgeordneten Hanse gelangte heute der Gesetzentwurf betreffend die Regelung der Ausverkäufe zur Verhandlung. An der Generaldebatte belheiligte sich seitens der Regierung S?. Exollenz der H>rr Handklsminister Graf Wmmbrand, welcher in längerer, beifällig aufgenommener Ausführung die Gesichtspunkte beleuchtete, welche für die Regierung bei Feststellung der Gesetzesvorlage maßgebend waren. Das Eingehen in die Sprcialdebatte wurde mit großer Majorität beschlossen. ___________ GelegratNtne. Wien, 19. November. (Orig.-Tel.) Das Namens-fest der Kaiserin wurde hier und in Budapest sowie in allen Hauptstädten der beiden Reiche Hälften durch feierliche Gottesdienste und SchulfestlichtViten begangen. Wien, 20. November. (Orig.-Tel.) Die «Wiener Zeitung» publiciert ein huldvollstes kaiserliches Hand« schreiben, mittelst welchem dem Obersthofmeister Ihrer, Majchät der Kaiserin Franz Freiherr von Nopcsa die erbetene Enthebung von diesem Posten unter Verleihung der Brillanten des Leopold-Ordens bewilligt wird. Der bisherige Obersthofmeister der durchlauchtigsten Krön-prinzessin-Witwe Graf Bellegarde wurde zum Oberst-Hofmeister Ihrer Majestät der Kaiserin, Leopold Freiherr von Gndenns nnter Verleihung der Geheimraths-wllrde zum Obrrsthofmeister Ihrer k. u. k. Hoheit der Kronprinzessin'Witwe ernannt. Wien, 19. November. (Orig.-Tel.) Gestern nach. mittags hat neuerlich eine Besprechung in Angelegenheiten der Wahlreform stattgefunden, an welcher anßer den Mitgliedern der Regierung der Präsident fowie die beiden Vice-Präsidenten des Herrenhauses, ferner der Präsident des Abgeordnetenhauses und die Vertrauensmänner der coalierten Parteien theilgenommen haben. Lemberg, 19. November. (Orig.-Tel.) Die Eröffnung der neu erbauten Eisenbahnlinie Stanislaus-Wormilsta hat heute in feierlicher Weise stattgefunden.' Budapest, 19. November. (Orig.-T.l.) Ihre! Majestät die Kaiserinhat anlasslich Allerhöchst-ihies Namcnssestes dem Ober-Stadthauptmanne Török tausend Gulden zur Vertheilung an jene Armen über« geben, welche sich in der letzteren Zeit an Ih" um Unterstützuug gewendet hatten. . M ^' Budapest, 19. November. (Orig.-Tel.) , ^ geordnetenhaus setzte heute die Vudgetdeval« > vertagte die Sitzung dauu auf morgen. AsjelH Gröbmiug, 19. November. (O"g.-^ ^ fand an der Aschbacher Scharte im Stuben ^„n Znsammenstoh zwischen drei bewaffneten " ^ und zwei Jägern statt, wowi d.r Jag" ^ e? hart und der Wildschütze Mathias M^, stM schössen wurden. Die beiden anderen M5'l0"l sich heute selbst dem Gerichte. ^ , > ?>le.Fl^' Frankfurt, 20.November. (Orig.-Tel.)^.^ ^ furter Zeitung, meldet aus Petersburg: -"''^il'! Aeußern vo» Giers und Kriegsminister ^ demmissionierten. ^ - ^,i tM Nom, 19. November. (Orig.-Tel.) ^ "iv^ das Erdbeben beschädigten Gegenden langen >".M" Depeschen ein, welche über den bewundeuing ^" Eifer und die Hingebuug berichten, welche o« und Soldaten dem Rettungswerke widmeil^^' _______- 6«,m Ausweis über den Stand der Thicrseuchen l" für die Zeit vom 10. bis 17. November 1 .^, Das Land Kram ist dermalen f r e i von^Y^^- Aligclommcne Fremde. Hotel Stadt Wien. , ^ M^ Am 17. November. Linner, Gmeralmajor ^ ^^ - Klobucar, k. l. Bczirtsrichter, Trefien. ^ ^ V" Podgora. - Weltmann, Kupferschmidt, Lacke tM ^M Uller, Vmzl, Tchimannn, Blau, Wallace, /!" wM^, Kslte.; Vock, Bildhauer, Wien. — Gruntar. P^M^ Reifnch. — Globocnit, l. k. Notar, Krainburg. ^. M Kfm., Graz. - Pleyer, Litscher. Privatiers ^,e,^ ^ Kfm., Fünfkirchen. - Hill, Ing.. We^lbm,, Privatier, Straß. - Lackner. Privatier T,che«" ^ , Am 18. November. Rausch, Professor, ^""^^^ ronin Urban, Privatier, Görz. — Skala, l> i. " AM , > Plrkhcrt. l. l. Nechimusssofficial; Neumann. "^ F^'^, Dr. Kollaril, Advocat. Pressburg. - MorMii. "> ^ic., - Schnndovsly, Deutsch, Glück, Haas, ^e", ^^i^ Nagy, Privatier, Wien. — Strauß, Kfm., V"" Ochen"./^, Kfm., Nieg. - Kren«, Pr.vatier, Gottschee- ^ ^ M" ^ vatier, Gurlfcld. — Iechner, Privatier, Rann- ^M" Plccher, P'ioatier, Krainburg.— Sima, Kfm.. ^ Privatier, Klagenfurt. — Heller, Kfm., Prag- Hotel Elefant. Einb^M Am 17. November. Varon Dumreicher; ^ Anie»^' Wieu. — Varon Sessler, Graz. — Vurgstamr. ^ lieut.; Ritter v. Pursta, Linienschiffsfähnnch. ^ ^icc^, mcier, Vnchhalter, Linz. — Iud, Spediteur, ^ We^ß' Cadcz, Commis, Krainburg. — Haukam, IeUln^«^, ^< — Mcmdl. Kfm., Wien. — Sadnil, Privatier, ,-" .^ M^ thal. - Heimer, Ornftein, Kflte.. Agrain. ^ " Lyo"^. meister, s. Tochter, Rudolfswert. — VoM, ^,„. ^ Dr. Dereani, Arzt; Dr. Temnilar, Notar, ^^je, ^s, Privatier, f. Frau, Trieft. — Majdic, Prwan^. "^,, ^ Am 18. November. Petritsch. Nntomya). ^^^^., Gerber, f. Sohn. Ferlach. — Ditz. Kfm., ^uno^ ^^. ^ Herz, Gellis. Kflte., Wien. — Nöhm, Laibacy. ^ W^u. ^ ^ Tuchfabrilant, Graz. - Pollak. Gerber. Ne >' « ,^, Hopon. ReiclMsMbg,, Budapest. — Dcllorau > ^,„y - ^. - Leoec, k. l. Bc-z. -'«ichter, Laas. — Coeu. K'»" ^^^t'^^ü' — Maly. Fabrikant, Neumarktl. — Kdglemcy' ^l', bazia. - Tullinger. Herausgeber der «Dcut,cyl>. — Kunstel, Krain. ^»«l^ Hotel Lloyd. ^ M'^ Am 17. November. Bernomcr, Kfm.: «" <,lasie"'^''t Plauz. Reis,, Wien. - Paschchly. Meßner, Geschäftsleiter. Fricfach. - '«""'°'°' "a. ^, ').< - Patres Josef u. Jordan. Domimlancr, iNagu, ^,, ^ Gerichtsadjuncts-Gattiu, Rudolfswert. — A,'H Wii'^C^ bnrg. - Wendel. Hauptm, Laibach. ^ ZHH. .7,M Gattinnen. Neifnitz. — Vccun, Besitzer, i"«^ ^ Ing,, Villach. — Mocnil, Vürgermcistcr! V°" Stein. ,5 ^ Hotel SUdbahnhof. , ^, Ist"' Am 16. November. Mitsch. Cilli. — ^oren Blazon. Trieft. F Gasthof Kaiser von Oester«.«. . M" Am 16. November, Vratina, Wien. -^ ^ „e^ wert. - Tarcsinger. Budapest. ^ ljen. L>l^ Am 17. November. Legat. Hrase. -^ lr"p^itl'ch>^ — Giuliani. Uoine. — Starza, KlaaMUN^^^-»'^ Verstorbcuc. Ment.^' A n, 1 8. Nov e nl b c r. Alfred Hartina""' ^ Wienerstraße 13. Speiseröhrenkrebs. isnrdi'l' Am 19. Novemver. Fraucisca s" ^chc, Tochter, 1 Monat, Vahnhofgasse ^0, Lebens!«)' ^ z„ Im Svi, a "'- Ärbel/^l»"'"' Am 1 7. Nove m b e r. Valentin V'A"' 6» Sepsis. — Anna Vlazic. Arbcitcnn. "^ "^ü^ _________________________ > < m> i «i !Zl ft ^ «.^V 7 U. Mg. '745'0 6 4 wiMtl'll I henH , 1!^2.N, 744 9 8-2 NO. schwach bM'"'^ "^ 9 » Ab, 7459 6U O. schwach ^at"^ ^/ Bewültt. — Das Tagesmittel der TeM ^^^,, 3 8° über demNormale. ^^^^^^_^^^^<^'' Verantwortlicher Redacteur: Julius Oh"' «itter von Wissehrad- ^ch^Mung Nr. 266. _____________________^______________________________________________________ Course an der Wiener Börse vom 19. November 1894. Na« dem oMene« CourMMe l.hn flehen. Geld Ware ^ „ ^' Acmnei'Iuli 9990,10« 10 M?z°°^'°"s!°se , 25o st, If..»-15, - Vn z°/° '' M'zc 500 fl. 153 1!,!.-. ><..,''Ilmst°l 100 st, 11;.^^ ,6«.. ^ «»«lose , ^,^, ^ ,^.75 ,^ 7, '"°>>l,°ck»>^ .- , 5« st. 195-75 >99'^5 Mbr, k 120 st. . . lß.,^o «4_ !'cch,H'b""te. steuerfrei 124 ».. 125--i^'° Ä ?^^ ""'erfrei---------^ ' "°> bl° ^ ^",""> Nom. 99>'0 U'l'-. vki ullimll . . 98 8» l«>!>' ^?chrA°"sln^ l, Kw st, Nom. -'--------'- "'2U0ttt,^m, . 99--------'- ^"«'N^"lchrci z>,^Vu>,w^'Vr-Stück . 25«—25»", H """s2U0st.g.W. ^HNw^ ^ W,^/' 22650 '"3^.0 >^. ^U0N>.-N.2O0 fl.CM. 21»; l<0 21? 4» Geld Ware Vom Staate znr Zahlung übernommene Olsenb.»Prlor.> Obligationen. Elilabethbllli'i 60» u, 3000 M. für 200 M. 4"/<>..... 12<>'7>) 1i->'?» Elisabethbab,,!, 400 u. 2000 M. 20!» M. 4",„...... 12!,'- 12«'— Frauz-Iosrpl, V., Em, 1884,4",„ 99-70 ,,>0'/0 Gallzijche Karl-Ludwig-Nahn, Ein, 1««1, 300 st, E, 4"/„ . 9l< 50 9l» nN Norarlberger Aal,», Ein, 1««4, . 4"/„ (div. St.) E., f. 100 st. N, 99'— 99'ÜU Unss, Goldrente 4"/„ per Casfe - -'- - —' dto dto, per Ultimo . . , . 12« l>« 12» 7» dto, Reute in Kroneuwähr,, 4"/„, steuerfrei sür200KrouenNom, 9? 7, 97 95 4"/„ dto, dto. per Ultimo . . 9? ?ü 9? 95 dto,St,E.ÄI.Gold100st.,4'/,"/n 128'" I2!vn» dto. dto, Silber 100 st., 4>/.//„ 10>-/i"/<,Schanlrcaa1'?lbl.-lDbl. 100-,» 10, 5» Kto. Präm. Aul. 0. 100 st. ö. W. ,59 5'» 1» 5« dto. dto, 0. 50st,ö.W. 1b!> <"5 1»l"'?ü Theiß Neg, Lose 4"/„ 100 st. , 143-2,'. 143-^5 Grundentl. - Obligationen (fnr !00 st. CM,), 5"/„ galizischc...... —'— —'— 5"/„ uicderöstcrreichische . . . 10975 —— 4"/„ lroatiichc uud slauouifche . 98' - — — 4"/« unnaniche (100 st. ü.M.) . 9?- 9?-— Andere össentl. Anlehen. Douau-Neg.Lole 5"/„. . . . 132'5'13«- dto. rUilicihc 1878 . . 1U?'l.» 1NX'!> > Auleheu der Stadt Görz. . . 11 »üb —'— Aülelieu d. Stablnemeiude Wieu 10'/'- - 08'-Aulenru d, Ttadtnemeiude Wieu (Suber udcr Ould, , . . , 18l'- 132'— Prämien Aul. d, Slabtssm. Wien l?3'l,o 1',4>^0 Aürsebau «»Irlieu, verlosb, 5"/« 10l-— l<>2 — 4"/„ Kraiuer llandes-Aulehen . —'— ^'-^ Geld Ware Pfandbriefe (für 10a st.). Vodcr. allg. öst. ln5»I. vl.4«/<>G. 125 50 ixft'2!> dto. „ ,, inün ,, 4'/,"/» —'— ^'^! dtu. „ „ ill 50 „ 4"/n 9870 99-50^ dto. Präm.'Schlbll. 3«/„, I. Ein, 11« — 11a !'« dto, dto. 3"/„. II. Em, 11/»'118^> N,-östorr.i!audes Hyp..Anst. 4"/n »l"'"' 1W'60 Oest.'Mia.. Äaul verl. 4>/2"/n > ^'^ ^"'" dto. dto. „ 4«/„ - - 10N-— 100«!> dtll. bto. 5Njäl,r, ,, 4"/„ . . 100— 100«'» Sparcasse, i.öst.,30I. 5>/2«/a vl. lUl'50 —'— PrioritätL.Gbllgationen (für 100 sl.). sserdiiiauds'Norbliahu Eiu. 1886 l0«'l>>> INI ü» Oesterr. Norbwestbah» . . . NN ü0 lll'- Staatsuahn....... 221?» 2^2?,. Lüdliahll il 3«/„..... 16 ' 15 1»" "> dto. il 5°/„..... 129 7!, l»" ?-' U»g.„aliz. Bahu..... 10? 5« 108'"' 4"/„ Uutrrlraincr Aahuen , . 9ft'»s' l»9- Diverse Lose (per Stücl), AudapestVasilica (Dombau) . 9'15 l>'.^ Lrcdltlose 100 sl...... ,99 - 20» — ClaryLose 40 st. CM. . , . 5?'^«' 53' - 4"/nToi>au Dampfsch.1U0fl.LM. 14' 5> 1^4 — Ofcner Lose w st...... «1-— 5» Palssl, Lose 40 st. CM. . . , 5X'!>« s>N ^ Nöthen Nrenz, Oest.Wes. v., 10 st. 1«' - 1l>'«<> Nöthen Nreuz, Unn. Ges, v,, 5 st. 12' 124» Nntwlph Luse 10 st..... 2350 ?4'2!> 2alm Lose 40 st. CM. . , . 095" ?«'50 St. «enuiö Luse 40 st, EM, , 7?'- 72,-'O Waldsteii, Lose 20 st. CM, . . 50'— 54'- WindisclMä!) Lose 20 st. CM. . —'— —'— Wcw.Tch.d.3'V„Präm.-Schuldn, d. «ubeucreditllnstalt.I.Em, . 195" W'5O bto, dto, II. Em, 1889. . . 28-— 31 — Laibacher Uofe...... 25'— --' — Geld Ware Kanll-Attien (per Stücl). «nalo Oest, Vaul 200 st. 6U"/nE. 178^-b >?9 2-, Aanluerein, Wiener. 100 fl. . 149 5', ibu .>,» V°dcr.'Aust.,Oest.,200st.E.4N"/„ t»3l'— 5»2 ü» Crdt.Anst. f. Haud, u. G. 160 fl, - , — . . dto. dto, per Ultimo Septbr. 8!<2'- ^ »»' Crcditbaul, All,i. »:,«,, 200 st. . 4«9-s," 4l») .',>' Depusiltnbanl, ANn., 200 st. . 2«l«-50 2>i« .^o Cseompte Ges., Ndriist., 500 st. 7»,4'.- ?>>« — Giro >, Casjenu,, Wiener, 20«si. 3<>2 - 3>>7-- Hl,pu!holb., Oes!.. 200 st. 25"/« E. 8l, - ft«-.. Landerbaul, Oest., 200 fl. . , 275 t,0 277- - Oes!crr.-!inn,ar. Aanl. 600 fl, . 104« 1<»!>1 Uuionbanl 200 st...... 302- - 303 — Vcrlehrübanl, AUg., 140 st, . 180' 181 5o Altien von Traneporl« Anlernehmungen (per Stück). Albrecht Nah!, 2»o st, Silber . —-— —-- Auisin Teftl. Eismb. 300 fl. . . il,»0 1820 Äöhm. Nllrdbahn 150 fl, , . 209 — 31,-- dto. Westbahu 200 fl, . . . 4C7-- 4«8'- Nuschüchrader Eis. 500 fl. CM. N',,0 13/<> dto. dto. (lit. »)200fl. . 53»! 50 538 — Donau - Dampfschiffahrts - Ges., Oesterr,, 500 fl. CM. , . . !,»«<--. 513-— Dräu E.Watt,-Nb,'Z,)200fl,S, —-— —-— Dux. ÄodenbllcherC-,.V,2Oost.T. 6.- 6!>-> sserdinands Nordd. looo fl.CM. 3440 345» Lemb,-Czcr»llw.-Iasjy Eisenb.- Gesellschaft 200 st. N. . . . 2»>? ?!, 2^875 LlllUd, Oest.. Trieft, 500fl. LM. 5,»' — 5l1 - Oestcrr. Nordwcstb. 200 fl, S. . 24<- 24> 50 dtll. blo, (lit, U) 200 st. T. 275-— 276--. Pran Du^r Eiseub, 150fl,S. . «5— »i,-. Siebenbürner Eiseilbahn, Erste — — — — Staalseiscnbahu 200 fl. S. . . 3>>3-5« n«»f,o Südbahn 200 fl. S..... l0?'4l> 1>,»<'5N Südlwrdd. Verb. Ä, 200 st. CM. 205 2<>7- Tramwa», Ges.,Wl.,1?0st.ö.W. 3«5- - 3><8- - dtu. Em. 1887. 200 fl. ... --- —-. Geld Wme Tramwai, Ges., NeueWr., Priorität« «cticn 100 fl. . . . gg- .. 1,,.^. . Unss.-aaliz. Eisenb. 200 fl. Silber 21^5!» 214-^0 Uug.Westb,(Raab Graz)200fl.E. 210'— 2,1 — Wiener Localbahnen-«ct.-Ges. ?^— 7«.. Industrie'Act«en (per Stück). Bannes., Allg. öst., 100 fl. . . 104'KU 105 ü>, Egndier Eiseu- uud Stahl-Ind. iu Wieu 100 st..... 84— 8'i — Eiseubalnüu. Leihss., Erste, 80 fl. izzi, -. i^ "^. ,,Elbemühl", Papierf. n. V. G. «^ - st-i-üo Liesiuqer Ärauerri 100 fl. . . nv .. 1,8 _^ Muutan Oesellsch,, Oest. ^alpine in» 90 Io4 5u Prasser Eisen Iud. Ges. 200 fl. 668 «71 — Salssu Tarj. Steiuluhlcu 60 fl. ??4'— 734 — „Schlosslmülil", Papiers., 200 fl. 213'5^ 8l4. - ,,Steurerm,",Papicrf.». U.G. ig^- .1,14, Trifaller iluhleuw. - Ges. 70 fl. ,54 — in?'. - Wasfeuf.-G.,Oest.iuWien, lonfl. 2??-.. 2?!' !io Waaaou-Lrihanst., Allg.. in Pest, 80 fl......... 43l,'.. 440 — Wr. Vnugesellschaft 100 fl. . . iu<,-.- 13>- - Wieneibcrgcr Ziegel Actieu Ges. 30» ««I4--, Devisen. Amsterdam....... lutt'io l03-s><» Deutsche Plätze...... 61>><<» I25'!i0 Paris ........ 49'?«' 4875 Nt. Petersburg..... —>— —>— Valuten. Ducate»....... 592 595 2O.-ssrauc<< Sliicke..... 9'ü3> 9l<4. Silber........ —-.-> —.— Denilche Neichsbanlnoteu . . 6l''^ N1'2?^ Ilalienische Äanlnoten . . . 4üx< 4ä'3O Papier «nbel...... 13«,« l-3,'-. j^ojledišèe v Ljubljani. Y " Dr. pr. 609. tOrek dne 20. novembra w, prvikral: V ^komestni zrak. Bii.T štirih deianiih. Spisala Oskar ^tek !nlhal in Gustav Kadelburg> ob polu 8. uri, konec ob 10. uri. M^-Thenter in ßaibach. il^ ^ußcr Abonnement. Ungerader Tag, ^bonnementslarten ungiltig'. ^^"tluoch den 21. Noucmber H "Tragudm Agathe v. Varsescn. .^r Ey^ ^. Wildnis. ^^^"siltts Auszügen von Friedrich Halm. Ein Waldantheil ,j'W • e'oer Eisenbahnstation unweit JßucL1^ Ausmaße von 137 Joch (Fichte ^UlW' durcl* 50 Jahre nicht abgestockt, Küche sammt Zugehör h'% • Uecetnber, eventuell sofort zu ver-Hl &tOoLnfrage: Congressplatz Nr. 3, ÜffHnttl Der Kartenverkauf für Sitzplätze zu den zwei G-ast-spielabenden beginnt heute Dienstag, und müssen die für beide Abende vorgemerkten Sitzplätze bis längstens morgen Mittwoch 10 Uhr vormittags abgeholt werden. Anton Prusnik beehrt sich, dem P. T. Publicum ergebenst anzuzeigen, dass er sein Fleischhauer-Geschäft in der Schul-Allee (Städtlaohea Gebäude) eröffnet hat und daselbst Rindfleisch (Prima-Qualität) von besten Mastochsen bei guter Wage zu möglichst billigen Preisen ausschroten wird, und ersucht um zahlreichen Zuspruch. (4945) 2-2 S«d^Verkaufe kommen ausschließlich nur Istrianer ^^™J$LnLLL?, ^aüfi bekan"ten besten Weingegenden St. Vinoenti, Qlmino una u «i, Bf,'- ,al)er aus meinem Eigenbau. ictrion mit mir nicht con- 'ereft kü h des WeinPreises ^erden anderC F'rmen ^SS^Cdiungen werden vom Herrn Giovanni Dellezuani in Gleinita Haus H^T^ZZ^ MBich.1 eingeladen seh rech^bald und oft n,it Be- s. Weingarten- und Dumpfmühlbesitzer in üm»»«. iwJ^^»-~_ ______— <»Äi&%* Patent-H-Stollen| ^lpHj^' fjo .^JUWW1 Das emziö PraX- I Hötel-Restanrant „Mt fa". Unterzeichneter erlaubt sich einem P. T. Publicum höflichst anzuzeigen, dass vom 20. d. M. ab das neue Schank- oder Winter-Bier aus dem bürgerl. Brauhause in Pilsen zum Ausschanke gelangt. Einem allgemeinen Wunsche entsprechend, erlaube ich mir auch aufmerksam zu machen, dass ich zum Ausschanke des Bieres nicht mehr flüssige Kohlensäure, sondern Luftdruck benutze. Ein sehr hübsches Clubzimmer für kleinere Gesellschaften sowie der Sommer-Spelsesalon stehen zur Abhaltung von Versammlungen, Diners, Soupers, Hochzeiten und Festlichkeiten jeder Art zur gefälligen Benützung bereit. (4980) Um zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll Serail-Puder von W. Reichert, Berlin 1 das beste Gesichtspuder der Welt, garantiert unschädlich, deckt, festhaltend, unsichtbar, wird in höchsten Kreisen und von ersten Künstlerinnen angewendet. Preis 60 kr. und 1 II. Man fordere stets die Fabrikate von W. Reichert, Berlin. In Laibaoh bei den Herren C. Karinger und A. Sohaeffer. (4847) 12-2 Auf AllerMctaten Befehl Seiner ^ l und l Apostolischen Majestät. Reich ausgestattete, von der k. k. Lotto-Gesälls-Direction garantierte XVII. STAATS-LOTTERIE PF* für gemeinsame Militär-Wohlthätigkeitszwecke. "*99 3135 Gewinste im Gesammtbetrage von 170.000 Gulden, und zwar 1 Haupttreffer mit 60.000 fl., mit 2 Vor- und 2 Nachtreffern a 500 fl., 1 Haupttreffer mit 30.000 fl., mit 1 Vor- und 1 Nachtreffer ä 250 fl., 2 Treffer zu 10.000 fl., 10 Treffer zu 1OOO fl., 15 Treffer zu 500 fl., 100 Treffer zu 100 fl., endlich Seriengewinste im Gesammtbetrage von 30.000 11. Die Ziehung erfolgt unwiderruflich am 20. December 1894. P^"" Ein Los hostet 2 ß. ö. W. ^W Die näheren Bestimmungen entbält der Spielplan, welcher mit den Losen bei der Abtheilung für Slaats-Lotterien, Stadt, Riemergasse Nr. 7. II. Stock, im Jakoberhofe sowie bei den zablreichen Absatzorganen unentgeltlich zu bekommen ist. ¦! Die Lose werden portofrei zugesendet. !¦ Wien, September 1894. yQn dep k k LottO-GefällS-DireCtiOfl ¦ (4338) 6—3 Abtheilung «ler Staats-Lotterie. I