^-,^,«^z.„....,v,^»'«». Donlierstaa, 27. März T?>K?i'^UNA?ziÄ7^ l^^3. Amtlicher Theil. ««^^. '!?"""" ^">"°°« "lm F«brit«. und D°. ""'!'",« 3«.,, «,i,,«l,°I!«r »I, «!,,» „««Or- Q^n«. °.^!'""' """ '"""" "'°N° i" ««mätzhll! d« ^!, «er"hl!" "" »«'"«""»nd °ll.di«s. zu «er. K»<>n^» ^.'^ "p°l»°l!!«° M°j«s»»l Haien ml! W«. '« «"»,!.,. M»ht. „oh die l, Vizecmisul in Mo sti ft... m ^ "'^ ^ Honorar- " Strcmayr m. p. "it d?n"bNi?/en .^ ^""."ü ^" '" Einvernehmen ^ ^»en mhe.lt milderen Statuten genehmigt. "'t dtn"becheilia!!n !". ^"^hal im Einvernehmen ^' ^°renz R t "/'S?V' '' ^'"s^ie" den Herren ^ah.g». 5. «,^..^" und Leo F. Paur von ^^"gescUs^s ' „^w'l.'ung zur Erdichtung einer ^'"'r Vutterfab "^ 3.rma .Actiengesellschaft der "" deren Statute ge^h.,^ ^itze in Wien ertheilt "it de "be?he?l.?"n ^ ^""5? h" im Einvernehmen Hl«nz Ritter v L °.c. "ü '' '' Ministerien den Herren di^ä ""unn. E^lab Ludwig Ritter v. Fautz, die VewiUinung ,«' ^' ?l'«n und Lothar Lehnert " " der Firm« Eu^wng einer Nctiengesellschafi "lt dem Sitze in N ^.°mer.ta.nsche Gaugesellsckast" "nehmigt. ^^n ertheilt und deren Statuten ""Saluten genehmigt. ,. Es wird den 5.', '" «lusstellerl '^ ^it^Ausstellung.ommission ^ ww3^Vt^ Nichtalntlicher Theil. Vom Tage. auch ?n^«s«.."' "i« die ..Deutsche Ztg." und C°nf^n . ^" ""en. im L^hause ,u Pest eim Unseren; d r Mieder der ungarischen Dele-ttbnb7^ ' 7!^ bas Programm ü? die bevor, ehmde Scs ion schnellte. Die erste Sitzung der De. " WiV^.^'^^ '" ^- «lp"' mittags 12 Uhr. mir7 ie D ^/"' °" brmsclben Tage, um 2 Uhr, ^i ^e^ien n 7^7 '^ K"scr empfangen. weshalb ,r^» li. ^ " ^" Eröffnllnas.S'yung in Gala n ? « ^ »«senwärtiae Delegations-Session wird ""' "ls eme Forlen« der vor-gcn betrachtet nnd dc«. "b n°>' lmer Neulonstitulerunq Umaa.'g penommm. k. ^ ^3'/° "" Präsident (»ras Auto., Majla.h). /' Schr'f'führer und die Au«schüs e mit ihren Vor-D ^'/.''.^^""' in ihr n ühern Fusionen. 3el. ^ /1 "'"!'"^'^'bciten wegsallen, so tonn die Delegat on schon gle.ch in der ersten Sitzung in msäia« « e.nttelen; der Ministerpräsident wird deshalb er- st di l^s^""^'"" ««'i"U"ll dahin zu wirken. U,< . ^°" am 2. April olle Vorlagen in der damit die letztere sie ihrerseits ^^"fenthal. den Au^schüss«., ^weisen lönne. Um en Dclef,,erten das lästige Hi.,. . „d H-rrcisen zu er. atz der^ 'l^s ^ Mluist^rdsident>fü! zu sorgen. 5el,na i«?« ^c? " ^ "^rend dcr ganzen Dauer der "ne Sitzungen halte. Das Par. lam nt nnrd nch am 8. Ap"l auf unbestimmte Zeit "7 °«m und seme Arbeiten erst wieder ausnehmen. we n dlc Dclegttrtcn von Wien zurnckgelehrl sind. Die 0elegllerrcichs braucht. Olslerreich und Ungarn sind nicht wie zwei Lander, die nur in loscr Weise verbunden sind und von denen daS eine sich um das Geldwesen deS anderen nicht mehr zu lümmern braucht, als die Umrechnung der einen Währung auf die andere erfordert. Der Dualismus der Geldwährung wurde nicht allein die wirthschafllichen Interessen beider Theile empfindlich schadigm, sondern auch den polnischen Ausgleich wesentlich modificieren, wenn nicht lM i„ Frage stellen. Es ist nicht noth» wcndia, die Consequenzen des finanziellen Krieges zwi< schen Heiden Reichshälsten weiter auszuführen, da sie sich jedem von selbst aufdrängen Auch ist die Ver. ständigung nicht so fchwcr zu erzielen, wie es den An. schein hat. wenn nur dafNr gesorgt wird. daß sich nicht nationale Leidenschaften und verletzte Emvfindlichlciten einer Frage bemächtigen, deren Lösung vor allem die nüchternste und klarste Würdigung aller maßgebenden, häufig verwickelten Interessen erfordert. Manche» Wunsch Ungarns kann ohne jede Gefährdung des Wesens der Sache erfüllt werden und andererseits wird die ungari» sche Regierung nicht auf maßlosen, unersüllbaren An. sprUchen beharren, wenn sie die Ueberzeugung gewinnt, daß man ihr nicht aus Rechthaberei, sondein im wohl' verstandenen gemeinsamcn Interesse entgegentritt. Die Lösung der Ganlfraac wird leichter zu findcn sein. die Versöhnung dcr widelsmitenden Inleresscn wird nichl auf unüberwindliche Schwierigleilen stoßen, wenn beide Theile sich von dcr Erwägung leilen lassen, daß sie eine wirklich befriedigende Lösung nicht gegen einander, son. bern nur mit einander finden können." Die Escomplcba nlfrage beherrscht die Si. tuation. Szlavy und Kcrl^polyi wurden von Sr. Ma» jestüt dem Kaifer nach Wien berufen. Andrassy verließ ms ein telegraphisches Aviso Tcrebcs und kam nach Pest. Er hatte sofort eine einstiwdige Conferenz mit Deal und reiste nach Wien ab. Im Unter, und im Obcrhause wurde die Rcgiei ung bezüglich der Escomptebanl und der Vanlfrage überhaupt interpelliert. Man behauptet, Se. Mejestät theile entschieden die ungarische Auffassung und sei überzeugt von der Berechtigung Ungarns, die fragliche Escomptebank zu conceffionieren. — Dem «Pester Lloyb" wird al.« Wien geschrieben, man dülf« an die ungarnfcindliche Haltung nicht glauben, d»e dem Finanzminister von wiener Blattern anaediauet wnbe. Die AuSgabe unverzinslicher Kassenscheine nach Sicht könne bei einer Escomptcbank mchl beanstände! wc, -m, nachdem die triester Eommelzialbanl dicselb: G^ilüstiqung vchtzt. Urbrigens kreuzen sich die bunlesten Oeiüchte. Unter Vermitllung des englischen MneralcousulS n> Wien Mansan sollen sich englische Kapilalislea zur G ül.bung einer großen Vanl mit 100 Milliontn Nominullapital und 5O Percent Einzahlung erboten habe,». 55""« sollen die nach Wien gereisten Minister ell>ärt haben, entweder mit einer glücklichen, der Naiionalehre tnlspre. chenden Entscheidung oder nicht mehr als Minister von Wien zurückzulommm. T as Unterhaus des ungatischen Reichstage«! nahm am 24. d. den H 10 des S t e mp cl a e s e tze s in der Fassung des CemralaueschuffeH an, bewilligte die Nach. trag«>credite des Ho n ve dm i n ist e r,' u ms so wie die Kosten für die Weltausstellung im Velraqe von 350.000 si. und uenehmigte endlich die Moinficaliolien des Oberhauses im Gesetzentwürfe üb«r die Deckung de« Pferdebedarfs. Graf Somssich richtet in der Oderhauositzung an den Finanzminister folytnde Interplllution: Da eine der Ursachen unseres materiellen Zurückbleiben« n, dem Mangel einer selbständigen ungarischen Bank liegt; da ferner die in Wien ihren Sitz habende öfterreicdische Nationalbanl auf einc das Selbstgefühl und die Würde des Landes verletzende Welse mit d« R-gieruna der Nation umgeht; so frage ich den l. ungarischen Herrn Finanzministcr, ob er Schrille gethan hat oder, wenn nicht, ob er sie thun wird, dencn zufolge tne selbständige ungarische Bank zu einer unzweifclhasten Thalsocke wird. Derselbe stellt hierauf folgenden Unliag: Wenn alle weiteren Bemühungen des ungarischen Finanz» Ministers wegen Errichtung der ungarischen Bank oer-geblich bleiben sollten, so mlge er sich voi« den Vertretern des Lande« die Ermilchliguliq dazu erbitten, daß er als Hypothek des selbsliindinel, „llgarischen Oansfoüd« die Kirchengiller vinculieren und auf diese Deckung Geld. noten drucken lassen dürfe — DaS HauS acceplieile hier. auf ohne Vemerlen die Gesetzentwürfe über die Haus-zlnS Einkommen- und Personalerwerbsteuer. Parlamentarisches. Der Gericht der Hetrenhauecommission über den Gesetzentwurf, betreffend die Wahl der Mitglieder des Abgeordnetenhaufes des Reichsruths (Reichsralhswllhlordnung). lautet: „Die Gildung der Reichevcrtretung in selbständiger Weife durch Einführung direclrr Reichsrathswahlen macht die Erlasslmg tin»r eigenen ReichSra'hswahIordliung nothwendig, ein lttedürfnis. Welchem durch diesen O«fctz Viro,,, französischer Botschafter bei Sr. Majestät dem deutschen Kaiser, mit den Vollmachten des Präsidenten der französischen Republik versehen, und Fürst Otto v ViSlnavck. Kanzler des deutschen Reiches, mit den Vollmachten Sr. Maje-stät deS deutschen Kaisers. Königs von Preußen, versehen, übereingekommen, wie folgt: Art, 1. Nachdem von fünf Milliarden der durch den Friedensverlrag vom 10. Mai 1871 stipulierten Kriegsentschädigung die Summ? von drei Mill" bereits erlegt ist und von dln zwti letzten Mill!" nur noch 1500 Millionen zu entrichten bleiben. °" pflichtet sich Frankreich von heute bi« ,um 10. A« 1873 die auf die vierte Milliarde noch schuldigen ?" Millionen zu zahlen, welche nach Artikel 1 der >l° vention vom 29. Juni 1872 erst am 1. VM "' fällig wären. Die Theilzahlungen dürfen nichl «n 100 Millionen betragen und müssen der deutschen ^ gicrung wenigstens cinen Monat zuvor an^meld" den. Die letzte, nach dem erwähnten Vertrage er! I. März 1875 fällige Milliarde wird von Fra>'^ in vier Raten von je 250 Millions Francs am " Juni, am 5. Juli, am 5. August und am 5. »tp . ber 1873 gezahlt; mit der letzten Rate berichtigt 6" reich gleichzeitig die seit dem 2. März 1873 aM"« fenen Zinsen. .^ Art. 2. Die Bestimmungen des dritten «°H deS Artikels 7 deS FriedctiSvertrasttS vom w " 1871 so wie der besonderen Protokolle vom 12. N" 1871 bleiben für die in dem norigen «rlitel verad«' Zahlungen in Kraft. .^ Art. 3. Se. Majestät der Kaiser von DeuW"^ Könia vo:, Preußen, verpflichtet sich, s«imn ^ die nöthigen Befehle zu geben, daß das ArrondlI'V Belfort und die vier Departements «rdennen, P"^ Meurthc-et-Moselle und Meuse mit Au«"°h'"^ Festung Verdun mil einem Umkreise von drei K>'<"".,. binnen vier Wochen vom 5. Juli ab vollM^,, räumt werden. Die Festung Verdun und der eb ^ zeichnete Umkreis werden binnen vierzehn Ta^" ^ 5. September 1873 ab geräumt. Gls zu dM^ teren Räumung hat Se. Majestät der beutst "^ König von Preußen, das Recht, sich der Slw> > Metz nach Verdun als Mililcnstraße zu dedi«»^ die beiden Städte Conflans und Elain mit til>^, nison von einem halben Bataillon besetzt ^ ^ l Die militärischen Autoritäten bleiben in Vel'^l längs der Etappenstraße im Besitz wr NcH^ ü« sie bisher in den occuplerten Gebieten geübt ^ ^i versteht sich von selbst, baß die Etappcnposten S">" mit der Festung Verdun geräumt werden. ^F! Art. 4. Frankreich trügt die Unterhaltes ^ der in dem Arronbissemenl Velfort und in del ^,'< ments Vogesen, Ardcnnen, Mcllllhe-et.Mosclle""° l" cantonnierten deutschen Truppen bis zum ^ ^ ll' vollständigen Räumung dieser Departements s° ^ Kosten des Unterhalts der in Verdun und aus ° ^«s den Etllppknposlen cantonnierten Truppen bis ^" lll lichen Räumung dieser letzteren Orte. Die s',^ ß^ ^ Truppen, welche Verdun besetzt halten, soll l""^' mehr als 1000 Mann die Ziffer der Garn'so"/ steigen, welche sich im Augenblick der Unterze^"" Vertrages in der Festung vcfindet. ^ Art. 5. ViS zur Räumung von Verb»'" ^ das Arrondissemcnt Gelfort und die im Art. ^ lü netcn ArrondissemenlS nach ihrer Mumung ^ >>'' deutschen Truppen fiir militärisch neutral "l^F dürfen keine anderen Truppen als die zur ^/ tlhaltnng der Ordnung nolhwcndigen aufnchwc"',^F reich wird auf diesen Gebieten leine neuen ^'^F^ aufführen und die schon bestehenden nicht ^ lt^'> In dcn von den deutschen Truppen beseht "z ^ Departements und in dem Arrondissement v^! ^ auch Se. Majestät der deutsche Kaiser, König v ßcn. leine neue Befestigung aufführen lassen» > Feuilleton. Das vergrabene Testament. Erzählung von Ed. Wagner. (Fortsetzung.) VIII. Der neue Secrelär. Einen Augenblick schwebten Sir Nrchy und Rosa« munde, welche sich in die Mauernische am Eingänge des allen grauen Thurmes gedrückt hatten, in der drohenden Gefahr, von ihrem Feinde entdeckt zu werden. Sie wagten kaum zu athmen, während der Administrator fort« fuhr. mit der Laterne umherzuleuchten, miStrauisch jeden Schatten untersuchend. „Ich glaubte doch. Fußtritte gehört zu haben," murmelte Hadd. indem er spähend um sich blickte. Ich meinte sicher, jemanden Über mir gehört zu haben, als ich hier unten war. und doch mutz es nur Einbildung von mir gewesen sein, denn es kommt mit fast jede Nacht so vor." Er wurde ruhiger und horchte. Es entstand eine unheimliche Stille für die beiden Versteckten, und Rosamunde schmiegte sich fester an ihren Vater. Ihre Entdeckung schien ihr jetzt unvermeidlich, al« plötzlich die Stille durch das Flattern einer Fleder-wau« über ihnen gebrochen wurde, welche mit aller Kraft »«yen ein Fenster flog. ,Nch l" rief der Administrator erleichtert au«> „eS cl "«^ *" Fledermäuse. Wenn ich hier erst facti-scher Besitz« bin. lasse ich den grauen Thurm nieder-rechen und all dies« Nachtvvgel oertllgen. Und wenn erst der graue Thurm mit der Erde gleichgemacht ist, dann werde ich auch das vergrabene Vermächtnis finden, daran zweifle ich nicht. Ich kenne alle darauf bezüglichen Sagen und weiß, daß der Schatz, wonach ich bis jetzt alle Ecken und Winkel vergebens durchsucht habe, hier irgendwo verborgen liegt. Neugierig bin ich aber doch nach dem geheimen Gewölbe, von dem man sich erzählt. Nun, die Neugierde wird bald befriedigt werden. Für heute will ich mein Suchen einstellen." Er löschte sein Licht aus, stellte die Laterne in einen Winkel und ging dann leise in baS Vorzimmer, welches Sir Archy und Rosamunde so eben durchsucht hatten. Hier öffnete er ein Fenster und stieg geräuschlos hinaus. Sir Archy und Rosamande tonnten nun ungehin-hindert nach dem Haupltheil deS Schlosses zurückkehren und begaben sich eiligst in ihre Gemächer. — Trotz seiner nächtlichen Arbeit empfing der Administrator am andern Morgen seinen Sohn am FrUH-slücklisch, ohne daß er auch nur eine Spur von Müdigkeit oder Abspannung zeigte. ES war ein trüber Morgen und das Wetter sehr unfreundlich und rauh. „Mir gefüllt «S hier gar nicht," murmelte Iason miSvergnügt, als er mit seinem Vater am Tische saß und Kaffee trank. „England ist nicht werth, daß man sich auch nur ein halbes Jahr darin aufhält, denn sein Klima ist doch zu abscheulich." „Nun," antwortete der Administrator gelassen, ,wenn du erst Herr deS Schlosses bist, dann kannst du ja auf Reisen gehen, wenn es dir hier nicht gefällt. — Ich denke, es ist besser, daß du deinen Besuch bei Miß Wil-chefter noch diesen Morgen machst." fügte er freundlich hinzu. „Ja. das kann ich thun." verfehle der 1""» ^ ..so gegen zehn Uhr ist'S wohl am passendste", Nosamunde wohl schon zu sprechen seln.'^ „ ^ „Da kommst du niemals zu früh. ' °^. " „Nosamundc steht immer mit TageSanbrucy ^ ist ein thätiges Mädchen, so fleißig w«e «' <,», sie beaufsichtigt daS Dienstpersonalc. stcht '^ p Farm um, besucht ihre armen Pensionäre u" baupt immer in Bewegung." . un»^ Iason zuckte die Achseln; dann saate « zM ,DieS alles mag gut sein für Ros°mu^ ^ N ster. für Rosamunde Hadd aber würde es ^l,, Ich will eine Frau. die auch ohne i»es"w"^ «^ kann; denn ich selbst habe auch wenig «ui» ' ^l, ten. Ich bin neugierig, wer Merh «' " <„ bSj Besitz des Schlosses sind, all deine Plas " ,c. < soll, als zum Beispiel Einkassieren der H'"' ^lt werde eS nicht thun und du wirst "" ,^ haben." « beruht ,Wie ich schon gestern abends s^^„ist< lsi< sein Pater. ..ich werde mein eigener «d M" 'ell".,,! Auch beabsichtige ich einen willfäh"«" ^^H Secretär anzustellen, weshalb ich l^" ^en. A > an meinen Freund in London, einen «°"" ^ o« / ben habe, der mir einen Mann bes"^" ' ^5 ^z/ mein volles Vertrauen schenken kann. ,.chlige^l1>l ich bereits die «ntwort, daß " emen ^, zch"^ gefunden habe und dieser heute M°rg" I» mit dem Courierzug hier eintreffen l^at".il> deshalb zu Hause bleiben, um >>' ..Dann will ich allein nach dem > gehen. Ich sehe es sogar gern. daß U zll i't' » nung mit Miß Rosamunde etwa« ""' « 433 Art. 6. Im Falle der Nichteinhattuna ber in dieser Konvention übernommenen Verbindlichkeiten behält Ncl. Se. Majestät der deutsche Kaiser. König von Preußen "nt^und"^«^ ^'"l.lben bezeichneten ^ lüumen ^ " '" ^setzen oder nicht zu Zu Urlund deflen haben die Vtvollmächliaten den N?n" °" unterzeichnet und mit ihrem Siegel doner^^l" "."^' ^'°""" ^grüßen auch die lon. doner Journal den zwischen Frankreich und Deutsch- m^« ^"l^° l""» "er letzten Milliarde und Räumung des französi chen Gebietes abgeschlossenen V e l. '«9 nnt aroß^Befriedigung. Rückschauenden G^ ? in"en'^k^'^'^"' "it welcher sich Frankreich von semen härtesten Schicksalsschlä»cn erholt, begegnet man allenthalben. Alle stimmen in der hauptsachVnbe" ern und der Inhalt derselben läßt sich in folgenden horten der ..Times" zusammendrängen: ..Unter den Kämpfen der Parteien hat dle Masse des Volkes un-verwandt die Wiederherstellung der nationalen Unab-w?1^t 'm «uge behalten und der einzigen Macht. ihre Unterstützung erthe.lt. Darin lag die Stärke dcr Regierung und de« hervorragenden Mannes, der ihr Ansehen un hr Macb lönnen wir keinen n Wechs^ a,f Deutschland und England, und das üb vor b^"/l.'" ^"" ^"de. das aber nicht im Gar! sicher m'N" ^"'. Außerdem ist die Regierung n au di, ? ^ ü"". "'" ^"°"l senden fünf Mona. 6W Mi« «?^"^ l?7 N°"°t 100 Millionen, d. h. land zu ^ °hn« ?°^di^Rea?er^"^"«" ^^ 900 Millionen, in den B K""j ' ^s?:" °°" Frankreich oder Dic Bank 2 n« ." ^"^"^ ^ nehmen braucht. "" Ne,"u 7^m'»°^' °""" " nothwendig wäre. ^seUsch°fte„^?V ?U'°nen leihen. Die finanziellen ^"en N"'"en sich auch glücklich schätzen, mehrere "s° g aen 1 ." ! ^"' Verfügung zn st llen Man ist l^run?anbe an.?°c""^''^ »schert. Was die Aus-^° "'" "ne jede gefährliche Erschüt-»ünst «s e^N " "" das Werk unter den weisesten und -^^^mgungen beendet werden." legte am18.d. der ita-^ ««wmer den Rechn un «««l,^s..5 des ^" Ge"ra^'°^' ^rschiedener Postsachen unterbrach 5°)" in des ers en l'"ü.^'^^" ^"sen Vater und Miethen, bis s "n.?^ "^""'""' "° sie st« weiter K"^' sich zu dem"^I"r den jungen Mann Zeit l°u7° /urechiiu^ ^ Sir Archy und F,ß ^' ""d?H'ctwa« ^ ""' ^'bel sich zerstreut ^"n Hadd sich u d « M°"' ""°"en war. machte ... Kaum hätte er ^« ^^ ""<" ^m Schlosse. " ankommend n C°.^^"^"l°ssen. als das Pfeifen A^.'Ucht lang« 7"^es .^rb°r wurde, und es ^°"n strator«. Äuf d,^"" "" b"r im Hause des Kr ^^« Zln^^"«« "ach Mr. Hadd 'führte Nrtr^5^n'de^lfri« schreibend an seinem und U k ,°^ ""and tintra?^ z"""°"dt. Obgleich pl«! b?„> ' ^ b lr mit dlr biütrsün » ""l lch Man (Fortsetzung folgt.) Jahres 187l. eine Uebersicht der Finanzlage des Landes am lönde des Jahres 1872. das Dtflnili o. budget vom Jahre 1873 und den Voranschlag für 1874 vor. Der Minister setzte der Versamm. lung den gegenwärtigen Zustand drr Finanzen It aliens anseinandrr. Der Minislel wies auS den vor^legten Documenten nuch, daß das Definitiobubaet im Jahre 1871 dem Voranschlag gegenüber ein Benefiz von 25 Millionen auswies und im folgenden Jahre 1872 von 32 Millionen, was also sür die beiden Jahre subenundfünfzig Millionen ausmachte und von I hr zu Jahr wachsen wird. wenn die Entwicklung des Handels und der Industrie in gleicher Weise fortgeht und die Sleuerelnnahmen wie in den beiden lehtverg°ngenen Jahren lmmn wachsende GellM abliefern. Im Hin. bllck auf das ^noune Goldagio fällt die Hauptschuld auf d,e be,den lrtztcn Ernten, welche nicht fehl ergibig waren. ,o daß dcr Import den Export beträchtlich übersteigt, lii,.« ^ «" ^"ruhigen den Minister die unaufhöo ^" ""»"^ vo" Seile der Anken auf die Staats, verwa ung und die unzuverlässig und ungenügende Unterstützung die sie auf Seite der Rechten findcl. ,Wa« ? . ^/« Fmanzen". fuhr der Minister weiter fort. ,das allerschlimmste ist. das ist die allzu große Ne.gnng Uusgaben i^be. Ausgaben zu machen. Ich zl°ube be«>e en zu haben, daß ich lein Feind von pl°. "" "" f" ^ben din. ich mache sie sogar gern. weil " l"^°lM°nd des vande« fordern und dem Staats« schätze hernach G.nlünfte znsühren. Aus diesem Grunde begünstige ,ch den Na« w Eisenbahnen und lege der Kammer e.nen Gesetzentwurf vor' welcher die Regierung ermach 'gt. den Gau gewisser Vahnen welche die ^and-gememden mit den Gezirkehauptstüdlen verbinden, durch ^«n, ?-""."? """ Unterstützung von Eintausend ^n »7s/°. ^'^""" «"'"«gen und zu beschleu. ^ ..« ^ ^ ^". "°^ °"°ere und sehr große Ausgaben sur das Heer und die Flotte in Äussicht. Will man aber vicl ausgcben. so müssen die Staatskassen auch viel """^men und reichen die laufenden Einnahmen zur Deckung der Ausgaben nicht aus so werden neue Steuern u"^""dl ch. Ich sp,^ . '^'^^ ^d.„ Jahre; denn was für d.escs an Ausgaben bewillig» worden ist. l^'t Wne Deckung in den E.nnahmen. Wenn wir s..,. ^ Gleichgewicht in unferm Staatshaushalte her. "'" ""'- Müssen wir uns auf die unumgänglich nothwendigen Ausgaben beschränken. Vor allcm aber !?„"" Z'" ^a^ ""d die Vollsoertretung Vertrauen ""° Unterslühung entgegenbringen, wenn wir segensreich für das Vand wirken sollen. ^oTMsch^ Uebersicht. Laibach, 26. März. Der Finanzausschuß des ungarische», Unterhauses hat sich. wie der ..P. Vloyd" meldet, gegen die Annahme des in bctstff deS Eisenbahnnetzes tingerelchten Gesetzenlwulfes erklärt, da. solange als Ungarn zwischen seinen Einkünften und Ausaalien das Gleichgewicht, we-nigstens annähernd, nicht herbestellt haben wird, dem Staatsschatz neue Lasten, namentlich in solcher AuSdch. nung, nicht aufgebürdet werden können. Zugleich kam dabei auch die Rücksicht zur Gellung, daß der Anschluß an die türkischen Bahnen bis jctzt nicht einmal mit :ini, ger Wahrscheinlichkeit als gesichert betrachtet werden kann. und nachdem Baron Hirsch von der Unternehmung dieser türkischen Bahnen zurückgetreten ist, auch der eine contrahiercnde Theil, nemlich die Nnglo-Austrilln-Vant nicht mehr in der Lage ist. ihr im Vertrag gegebenes Versprechen, den Getrieb der türkischen Gähnen für das Consortium zu sichern, zu erfüllen. Der deutsche Reichstag genehmigte in zwei. ter Lesung das ReichSbeamtengesetz in der Fassung der RegillungSvorlage, ebenso über die Marineetals-Ueber. schreitungen. — Bei der Discussion über die Eonven-lion mil Frankreich betreff« der Kri eg sen tsch ä. digung beantragte Simson unter dem Gtifalle des Hauses zu erklären, daß der Reichstag mit der gröhlen Befriedigung das bezügliche Schreiben des Reichskanzlers entgegennahm. Bismarck dankte für die Anerkennung und sagte: der Ausdruck deS Dai'les seitens der Mehrheit der Volksvertretung sei die höchste Gefriedigung sür einen Staatsmann, sei ihm Elmuthigung für die ferne» ren Arbeiten und Arznei für die Schwäche», mit denen er bei der Diensterfüllung zu kämpfen habe. Das französische Budget für das Jahr 1874 weist eine Ausgabt von 2523 Millionen aeaen 23?4Milllonen im Jahre 1873 und eine Einnahme von 25)26 M'llionen. demnach cmen Ueberschnh von drei Millionen nach. Die Ausgaben sind um 138 Millionen gestiegen, und zwar für öffentliche Schuld und Dot«, lionen um 81 Millionen, für das Kriegsministcrium um 39 Millionen und für andere allgemeine Auslagen um 18 Millionen. Der Finanzminister beantragt die Er» höhung der Grundsteuer um 17 Centimes, der Personal-steuer. der Steuer auf bewegliches Vermögen, auf Thü-ren und Fenster um 13 Centimes und Herabsetzung der Patentsleucr um 13 Centimes. Hiedurch werde sich ein Mehrergebnis von 39 Millionen herausstellen. Die Li»! quidationSrechnu,'g erfordert 400 Millionen sür AuS» besserung des Kriegsmaterials und Proviantanschaffuna 75 Millionen für den Unterhalt der deutschen Truppen und 27b Millionen für verschiedene Entschädigungen demnach im ganzen 750 Millionen. Der Minister be, rechnet, daß sich diese Rechnung in fünf Jahren auf 130Millionen reducieren werde, welchc durch eine schwe, bende Schuld gebeckt weiden können. Die gesammle gegenwärtige schwebend: Schuld mit Inbegriff des Dlsicits vom Jahre 1872 im Betrage von 140 Millionen belauft sich auf 847 Millionen. Die Nationaloerfa mmluna in Madrid ernannte eine Permanenzcommission, welche aus Mitgliedern aller Parteifractionen und dem Präsidium der Nationalversammlung besteht, und suspendierte sodann ihre Sitzungen. — Das Gesetz, betreffend die Ä u f. Hebung derSllaverei aufPortoriro. wurde auf Grundlage eines von Garcia Ruiz beantragten Amendemenls abgeändert. Es verfügt die fofomge «uf-Hebung der Sklaverei am Tage der Bekanntmachung des Gesetzes durch die amtliche Zeitung; die Emancip,e,len sind oelpflichlcl. sich für drei Jahre an die gegenwärtigen Besitzer, an andere Personen oder an den Staat zu verdingen; sie werden in den Genuß der politischen Rechte erst fünf Jahre nach der Emancipieruna eintreten; die Entschüdigungszahlunaen fallen aussch iehlich dem Budget von Porloruo zm Last. — Dilscs Gejch wurde in der Sitzung der Nationalversammlung vom 22. d. mit Begeisterung votiert. Aus dem Verlaufe dtlsel'en Sitzung ist noch hervorzuhcbln. daß Figueras. welcher nach Madrid zu,ück^elehrl ist. aus der Annahme des Antrags auf SuSpendierun« der Sitzungen der Natioi'al-versammlung und Elucnnung einer Prrmantlizcomlmsflon eine Cabinetsfrage machte, worauf diüser Antrag, über welchen man durch Aufstehen und Sitzenbleiben abstimmte, wie bereits gemeldet, angenommen wurde. — In Madrid herrscht vollkommene Ruhe. Die italienische Kammer genehmigte den Gesetzentwurf belrlsss der Mililar'Territorialbczi le. — Die ..Opinione" fagt, daß der Commilsionsvcrlchl über die religiösen Körperschaften fertig fci »nb wahrscheinlich vor den Osterferien zur Vertheilung «'langen werde. Der Ministerrath beschäftigt sich am 22. b. mit den Anträgen der französischen Regierung in der Handelsoellra^Sangeleaenheit Der ..Rufsische Invalide" meldet: Die A'beit fNr die «luSlüstuna der Expedition yeqenKhiwa feitenS der Militärbezirke Kaukasus, Orenburg und Tulltstan sind vollenbt. Die Ausmärsche der Eolonnen erfolgen conccntriert vom Ufer dts laep'schcn Metres, dem Fort Emba und der Eyr»Dalja Mündung nus. Die orenvurg'sche Abtheilung ,st um die Mille des lau« fcnden MonalS ausgerückt und concc»tticrl si5 beim ssort Emba. Die drei Gesammlrolonnen werden zu Anfang Mai a/a/n die Grenze von Khiwa lo^rücken. — Khiwanische Emssäre reizten die K>rgisel.blvö!tcrulist der Halbinsel V u sa l < ch i auf, indem sie dieselbe aufforder-lln, einen Tribut an Khiwa 51, bezahlen und d«n Russen die Lieferung von Kameclen und Pfrrdcn zu vrrwsi-aern. Die Mehrzahl der Kiraisln blieb jedoch lr-u; sie suchten Schutz in dem russischen Foil und zo^rn sich nach dem Erscheinen eines »ussischen EoipS wledcr in ihre Wohnsitze zmück. Hagesueuigkeiten. — Se. Majestät der Kais-r haben zu Handen be« Grafen Pejacsevich 10.000 fl. zur Linderung des im syr-mier und veröczer Comitale herrschenden Nothstandes gespendet. — (Prinzessin Therese von Vourbon), Tochter des Grafen Trapani. Vruoers des Vfkönig«, von Neapel, und Enkelin des Efgrohhe^ozs von Toeluna, starb am 20. d. in dem Aller von 15 Jahren in Pans. — (Zur Weltausstellung.) In Wien sind bereits ein japanesischer Prinz (Neffe des Mllado). der Secrelär ber japancfischen AuSstellunascommijsion Y^ma-tala, 43 NuSftellungScommissiire. 3 ÄllachHs österreichlscher Nationalität und 21 Arbeiter, sämmtlich Iopanes-n, ange-lommen. Die mitgebrachten Ausftellungsqegcnftände bestehen in 400 Kisten mit Por^eUcm, Stoffen, ^rocal, Bor hängen. Säbeln, Thee ,c., 356 Säcken mit Kupfer und Steinen, 282 Kolli Moschinen, Nhornsachrn, Vambusarveilen, Gold- und Silbermllnzen, Fächern, Pflanzen ,c., 522 SlUcken verschiedenen Holzes, 48« SlUckrn vrischiedenrr Steine, 1 Modell eines Tempels, 1 japanesischen Garle 4 Künsten. Locales. Veamtenverein in Krain Die am 1«. März stattgehabte Jahresversammlung ber hierländlg«, Mitgliedergruppe des ersten oll^meinen BeamtenvereineS der österreichisch, ungarischen Monarchie und der in derselben vorgetragene Rechenschaftsbericht deS LocalausschusseS bieten uns erfreulichen Anlaß, die steigende Theilnahme zu constalieren, welcher sich dl?ser wahlhasl humanitäre Berein auch in Krain zu erfreuen hat. Der Obmann deS LocalauSfchufseS, hofralh Fürst Lothar Metternich. eröffnete die Versammlunq mit einer herzlichen Begrüßung der Anwesenden, gedachte der Errungenschaften des Staatsbeamten, und Lehiswnde« im Jahre 1872, der erhabenen Initiative Sr. MaiMt i« der Gehaltsregulierung, des raschen, thatkräftigen 5>°ndeln« des Ministermms, der Sympathien, welche^ die^N^s Vertretung den Slandeegen«ssen entgegenbrachte, un! wonte, 494 daß diese Errungenschaften wohl yutentheils die Frucht der im Beamtenvereine zu stände gelommenen Association, — die im großen Ganzen befriedigenden Resultate der Gehalts» regulierung aber mit ein wesentliches Verdienst der tatt-und maßvollen Haltung des Verwaltungsrathes gegenüber dem Ministerium und der Reichsvertretung seien. Sodann verlas der derzeitige Secretär L. Dimih den Rechenschaftsbericht des Localausschusses, welcher im allgemeinen Theile auf die Nothwendigkeit der Regelung der rechtlichen Stellung der Staalsdeamtenschaft und auf die diesfall« im Jahre 1871 von hier auS an den Ver« waltungaralh gerichteten Anträge hinweist, die Gemeinsam-leit der Interessen der Staats» und Privatbeamten betont und alle Oerufsgenofsen in Kram dringend einladet, sich dem Vereine, der schon so bedeutendes gele,stet, anzuschließen. Die Mitglied er zahl ist 1872 für Krain um 58 angewachsen und betrug Ende des Jahre« 164. Damit im Verhältnisse gewann auch die Lebens» Versicherungsabtheilung, welche zu Ende 1872 85 Nssecurateu mit 137.600 fl. Kapital enthielt und so, mit gegenüber 1871 die Summe von 92.700 fl. an Ver< sicherungen gewann. Auch das Vorschußconsorlium hat günstige Resultate zu verzeichnen; eS bestand aus 54 Mitgliedern und halte 4650 fl. Einlage (13 Mitglieder und 1800 st. Emlagrn mehr als 1871), schloß das Jahr mit einem Ueinerträgnisfe von 202 ft. 32 lr. und repartierte eine Dividende von 5 7 Percent. Dies die zissermaßigen Belege für die Ausbreitung deS Vereines. Anknüpfend an den Jahresbericht wurde über Antrag des Obmannes, Fürsten Lothar Mettern ich, dem Ver< waltunqsralhe den Danl der hierländigen Milgliedergruppe für dessen erfolgreiche Action in der Gehaltsregulierung aus« zudrücken beschlossen. Von den statutenmäßig ausgeschiedenen Ausschußmit« gliedern wurden wieder gewählt Director Hrovath, Kassier PreSniz; neugewählt erschienen BezirlScommissär Weiglein, Landesgerichtsadjunct Schetina, als Ersatz« mann Äechnungsofficial Maubitz. Nochdem die Versamm« lung über Antrag des Finanzcommifsä'rs Dimitz dem lDbmanne, Fürsten Metteruich. den Danl für die mit so warmem Interesse für daS Wohl der Beamtenschaft geführte Localleilung auegesprochen und der Herr Obmann mit der Veisicheiung, der guten Sache, dem edlen Zwecke dieses Vereine«« noch fernerhin gerne dienen zu wollen, hierauf erwidert hatte, wurde die Versammlung geschlossen. Während der Sitzung langte von der Centralleilung in Wien ein Bcgrüßungstelegramm an die hiesige Local« Versammlung ein, welches vom Vorsitzenden verlesen und allgemein beifällig aufgenommen wurde. Möchten alle, denen ihr Beruf, die Gemeinsamleit der Imerefsön, den Eintritt in den Beamtenverein eröffnet und die Theilnahme an einer Reihe der vortheilhaftesten Einrichtungen erschließt, demselben nicht länger ferne bleiben! — (Theaterbericht vom 26. d.) Fräulein Antoinette de Castro (v. Neugepauer) wirkte vor zwei Jahren recht lobensweith auf den Brettern der hiesigen slooemschen Bühne. Die junge Sängerin fühlte höheren Beruf in sich, nahm Studien in der italienischen Gesangs« schule zu Trieft und trat als „Gllda" in Verdis „Rigo-letlo" in ihrer Vaterstadt Laibach vor ein mittelgut be» suchte« Haus. Ihr erster Versuch als prima äonua kann sich immerhin eines freundlichen und günstigen Erfolges rühmen. Das haus spendete reichen Veifall. Fräulein von Neugepauer machte während der zwei Studienjahre in Trust erfreuliche Fortschritte. Der Umfang ihrer Stimme ist lein geringer, die Stimme selbst äußerst biegsam; nur möchten wir dem Fräulein rathen, das übermäßige per« manenle Tremolieren zu unterlassen, dann würde die Sän» gerin mit mehr Sicherheit, mit festem Anschlag eintreten und glänzenden Erfolg erringen lönnen. — Herr Stoll fang den Part deS Herzogs wieder mit Feuer und unend« lichem Liebreiz. — Herr Wol off gab den Titelpart mit vielem Fle,ß und großem Ausdruck. — Der Benefiziant Herr Pollal (Sparafucile) gab sich der Ausführung seines Partes mit solchem Eifer hin, daß er den ihm gespendeten Kranz mit größter GleichgiltiMt hinnahm. Als Glanzpunkt der Oper bezeichnen wir das Quartett im 3 Alle: der Herzog (Herr Stoll), Maddalena (Frl. Rosen). Gilda (Fräulein v. Neugepauer) und Rigolelto (Herr Wolofs). Emes durchschlagenden Erfolges erfreute sich Berth's Mgoletlo" jedoch nicht. — ( Zur Waldkultur ) Das l. l. österreichische Ackerbauministeiium erließ eine Kundmachung, daß aus den drei lüstenländischen Central«Saatschulen zu Monte Sermin, Göiz und Rodil von dem vorhandenen Vorrathe per 11 Millionen Waldbaumpflanzen die nach Deckung des Bedarfes für die Karstbewaldung vetfügbar bleibenden 336.900 Stück Nadelhölzer (Föhren, Kiefern, Fichten, Thujen), 1.595.500 Laubhölzer («tazien, «Horn, Eschen, Kastanien u. s. w.), 1,740.500 Nutz- und Fiuchlbäume (Virn.. Kirschen«. Pfirsiche, Mandel-, Maulbeerbäume) an landwirtschaftliche Vereine und Lehranstalten, Gemeinden und gemeinnützige Corporation«« in entsprechenden Partien unentaMich. d. i. blos gegen Vergütung der Kosten für Aushebung. Emballage und Fracht, abgegeben werden. An andere Pnvale z« bMigen Preisen. Ansuchen sind bis Inde März 1873 an die Stauhalterei in Trieft zu richten, zur Entscheidung ^e« As«daum«isterium«. — (Für Freunde der Opernmusil.) Der' Verein „llucisklii inatios" in Piug zur Herausgabe böh« mischer Originalopern im KlavierauSzuge mit böhmischem ^ und deutschem Texte hat im vorigen Jahre seimn Mitgliedern als erste Gabe Smetanas dreialtige lomische Oper „Die verlauste Braut" — 200 Seiten in Großformat ent< haltend — in prachtvoller Auflage ausgegeben. Für das heurige Jahr ist Bendels Oper „Leila" bestimmt. Der Vereins'Iahresbeitrag beträgt 3 fi. Die heuer beitretenden Mitglieder erhallen auch die voriahrige Prämie um 4 st. Der hiesige Domchordirigent Herr Anton Förster übernimmt bis 5. t. M. dieSfallige Anmeldungen. — (Das Neue Blatt 1873.) Nr. 26 ist soebe» eingetroffen und enthält: „Die neue Magdalena." Von Willie Cclliu«. — „geitsonelte." Von Hugo Gädcke. — „Einen Blick in den Schwarzwald und seine Industrie." Aon K. Hoffmann v. Nauborn. — „Moderne Vampyre." Novelle au« der Gegenwart. Von F. Hirsch. - „Damenfeuilleton." Interessante Frauen der Vergangenheit und Ge-genwart. — „H-indel und Verkehr." — „Allerlei": Der Orden der Wachsamkeit. - Der Nestor deutscher Nedac« teure. — „Arilhmethische Aufgabe." — „Neue Bücher, schau." — „Politechnischer Brieflasten." — ,Holrespon-denz." — An Illustrationen: Morgenreveille im Hühner« Hof. — Schwarzwälder und Schwarzwalderinnen. — Grä« sin Dora d'Istria. — Autographen deutscher Fürsten, Feld« Herrn und Staatsmänner. — Da« „NeueBlatt" ist zu beziehen durch die Buchhandlung von Kleinmayr 6c Bamberg für den mätzigen Preis von 1b Sgr. vierteljährig. Original - Korrespondenz. Rudolföwerth, 24. März. Die wachsende Bedeutung unserer Stadt als Miltelpunlt des sämmtlichen Verkehrs von Unterkrain und die zulünstige Rolle, die derselben in Aussicht steht, sobald eine Lebensader des Eisenbahnnetzes die Stadt berühren und mit belebende» Pulsschlägen auf Verkehr und Wohlstand mächlia. einwirlen wird, sind mahnende Facloren, welche hier alle weiter denkenden Köpfe beschäftigen und namentlich der Stadtvertretung die Verpflichtung auferlegen, auf den Zustand der communalen An« stalten fo wie auf zeitgemäße Entwicklung und Vervoll, stänoigung derselben ein wachsames Auge zu haben. — Freilich, die Anforderungen der Jetztzeit sind in vieler Hinsicht derartige, daß wohl manches angenehme, nützliche, ja sogar manches nothwendige vorderhand bei uns nur ein frommer Wunsch bleiben muß, weil — sagen wir eS offen — durch einen beträchtlichen Zeitabschnitt, der in frühere Jahre fällt, mit dem Zeitgeiste nicht Schritt ge. halten wurde und sich infolge dessen in der Richtung große Rückstände aufgestaut haben, deren sogleiche und allgemeine Beseitigung die momentanen Kräfte der Stadt übersteigen würde. Es ist uns jedoch ein Trost und mit Befriedigung lönnen wir es constatieren, daß die gegenwärtige Stadt« Vertretung ihre Aufgabe klar ersehen und mit Energie er« faßt hat. Man hört von Maßnahmen, welche beweisen, daß die Stadtrepräsentanz den Fortschritt auf ihre Fahne ge» schrieben und eine Reihe von wesentlich nothwendigen Neuerungen durchzuführen sich anheischig gemacht hat. Schon in den letzten Jahren ist für Neconstruierung der verwahrlosten Straßen, für Beleuchtung und derglei» chen recht VobenSwerthes geschehen, welche Thätigkeit wohl leine Pausen, wie ehedem, mehr erleiden wird. Zwei Hauptfragen sind es aber, welche derzeit ihre Lösung dringend erheischen; nämlich die Reorganisierung und Erweiterung der hiesigen Mädchenschule und die WasserversorgungSfrage. Die derzeitige Mädchenschule ist sowohl räumlich als pädagogisch ganz unzureichend, und es muß ein größeres Gebäude zu dem Zwecke entweder adaptiert oder neu her« gestellt, ebenso die Zahl der Lehrerinnen vermehrt werden. Damit würde der stehende Vorwurf, den man der Stadt macht, beseitigt werden, als seien hier leine Erziehungsund Ausbildungsmitlel für Mädchen vorhanden. Die zweite Frage, die Wasserversorgung, ist theilweise eine higienische, theilweise cine allgemeine UlilitiMfrage. Es handelt sich sowohl um die Beislellung von gutem trinkbaren Wasser, als auch um Zuleitung desselben an alle Punkte der Stadt, was derzeit nicht der Fall ist. Die eigenthümliche Lage der Stadt macht diese« Pro« blem zu einem ziemlich schwierigen und jedenfalls lostspie« ligen, und es ist selbstverständlich, daß die derzeitigen Ein-lünfte der Stadt, die auf derartige kostspielige Unternehmungen nicht vorgesehen sind, laum ausreichend sein dürften und wohl außerordentliche Opfer werden verlangt wer»! den müssen, deren Volierung beim gesunden Sinne der ^ hiesigen Bevölkerung leinem vHnstande unterliegen dürfte. In einer der letzten Sitzungen des Gemeinderalhes wurde auch über die Uebernahme der Kosten für Ndaptie-rung einer Kaserne für dcn Cadre deS hier stationierten 24. Landwehrbataillons debattiert, wozu sich der Ausschuß bereit erllärt hat. — Ferners wurde über Antrag des Ge, meindeauSschusseS Dr. Wutscher beschlossen, bei Gelegenheit der Vermählung Ihrer l. Hoheit der Erzherzogin Gisela die loyale Theilnahme der Stadt an dem hohen Feste unseres erlauchten Kaiserhauses durch eine officielle Kundgebung zu bethätigen, zu welchem Zwecke eine Stiftung für Studierende am hiesigen k. k. Gymnasium als bleibende Erinnerung gegründet wetden soll. Neueste Post. ^ (Oristinal.Tele^ramme der „öaibacher Ieitung.") Wien, «N. Mär;. Im Abgeordneten hause legte die Negierung Gesetzentwürfe vo> über eine Eisenbahn von Wien gegen Rad kerSburg an die steierische Grenze und übe, ein unverzinsliches Lotterieanlehen der Ttad Laibach. Der Gesetzentwurf betreffs (Kinschränkunf deS Wirkungskreises der Bezirksgerichte würd« nach den Ausschußantragen angenommen. De> Gesetzentwurf wegen Ginrichtung der polttt schen Verwaltungsbehörden wurde biS 8 « durchberathru, worauf wegen Beschlußunfähig keit Titzungsschluß. Das Herrenhaus bewilligte den Welta"« stellungscredit, nachdem Wickenburg das Ge bahren des Generaldirectors kritisiert und de< H»andels,ninister die Nrgierung gegen den V»r wurf der Inconstitutiunalität verwahrt hatte ferner wurden die Gesetzentwürfe bezüglich d" technischen Hochschule in Nrünn und bezü^is der Wirthschaftsgenossenschaften angenom»" — Morgen Wahlreformdebatte. Pest, «N. März. UnterhauSsitzung. ?" Finanzminister beantwortet die Interpellation TiszaS betreffs Gründung einer ungaris«^" Gscomvtebank. daß die Schwierigkeiten beh^ ben und der Bankverein auf Grund der V^ Verhandlungen seinen Verpflichtungen nal'Ple> erschüttert, entbehrt jeder Gegrllndung. Zwischen ° hier anwesenden Keilapolyi und Pretis ist ein ^ gleich in jener Frage vlvoi stehend. Der Minist^ erörterte hlute diese Uligelegcrcheit in entschieden vm'" lichem Sinlie. Nach demselben wurden Slavy, ^ polyi, «uerspera. und Pieti« zum Kaiser berufen, selbst sie von halb 2—4 Uhr verblieben. Telegraphischer Vechseliurs oom 26. Mär,. ,M Pavicr-Ntüle 7095. — Silber-Reute 73,40, ^,, «ktil" StaalS-Nnlehen 10430. — Valil-Acticn 977. — 2red"^ ^ ^38. - London 109. — Silber 10? 75. -- K. l. VllM'" ten. — Napolconsb'or «70. Kandel und MksmMchaftlM Uaibacl,, 2«. März. Auf dem heutige» Marlte si'^h schien?» : 4 Wagen mit Getreide, 3 Wagen mit Heu "N° (heu 48 Ztr., Stroh !6 Ztr.) und iitt Wagen mit Ho"- ^.....sÄliIT-5,^ ^'. - !Hch^, pr. Mctzcn 6 70758 VuUrr pr. Psim^ <,-^ Kon, « 4 20 4 42 Eier pr, St,lck ,,', ^ Gerste „ 3— 342 Milch pr. Maß ^4^ Hafer „ 190 2 10 Niüdsleisch pr, Pfd .I7 ^ H^bfrllch! .. !-------! 5 49 Kalbfleisch „ ' <1a.. ^ Hnden „ 340 3U2 Gchn>ci»esieisch,, «4^" Hll-se „ 310 3 6 kUmmerneS pr. „ 70^ ttulurlltz ,. 3 40 8 63 He.lde! pr. Stilcl ^^ E/däpsel « 1«0------- Tm:ben .. < 25< ^ Umsei! .. 5 5o>_. ._ Heu fr, Zentner ^5!.^ Erbsm ,. hm)- Stroh " '"^ sZ Flsalm „ k».-------- H^z. hml.. pr Klsl. ' ^ < ?" ylindaschmlll, Pl!, -55------ - weicht«, 22" ' jb ' Schweineschmalz „ — 40j------- W.in. rnth., Vim" - ^ ^ Speck, snsch, „ - 30. — - weiß« " ^ ^ cccüuchtrt .,' — 42' - Angekommene Fremde. Nm 25. März, , »„ssier, U »»T«> «><>s«„«. Faber. Oollschee. - Kopnva. ^ ^» g,r. - Scheyer. Forstmeister. Raischah. - A"<°""»,<,h"'"^ lolla. Kfm., Wien. ^ Carbon, Kronau. - l'»h"' " tor, Trieft. « „«, " s, »»»t«> N<«»>» H^»«>z. Bresani, Meister, KaM' ^«. - Staudacher, Kren, Gottschre. - Korncher, «!'"' ^. — Scher,. Graz. - - Borge«. Dresden. , 3"^'^, »»«»-«»«»»«D ,«»s. Barison. Fleischer; Sch"',^^ Pe. Majer. Klagensurt. -- Poche, Wlcu. - Ker,a)»'- ^ - Gulii, Sessaua. ... M., »"' Ml«»>^«»,. Iosefa Svel, Reisende, und Sch""", ^^ bürg. - Kohn, Holzhändler, Ngram. ^^^--^^^ Theater. ^ ^Me« ^' Heute: Der Tohn der Wild.'is, Drama«' m 5 Allen von ^l'edrich^HaN^^--^^ ' ^ Pi iz « !l ^,^ , 6U Mg 738.« 4 8.7 O. schwa« 'Kw.gelF' 26. li . N. 738«« ^,3,, O. m«ß'3 '^nh" ^F < 10 « Ab.! 739.,, f 7.o O, schwa« 'hciter"Ng'/S's, Vormittags ganz bewölkt, nachmittag« ""^KM"" ^ roth. Sternenhelle Nacht. Da« TaglsM'tl« ^^" um 4 2' liber dem Normale. ____ »1?"^" Verantwortlicher «edacteür: 3««« " j