Ar. 37. Donnerstag am !). Mai 1878. IU. Jahrgang. Pränumerations-ßeriingungen. Für «illi: guttut . . . — M Sterlcliährjg. . i.so H«Id,S»riz . . . «-»uadr>«. . . iiniiul Sitfttflun« Niazclne Nummer» 1 fr Mit Post-versendung: vierteljLyriq . . i.co Halbjäykiß ... 3. Ga^jähng . . . .to »5.40 Erscheint jeden Dtinnrrftng und Sonntag Änlichere Veryättnise. Die Frage, ob Krieg oder Friede wirkt in allen «chichien der Bevölkerung jener Länder, welche durch die orientalischen Wirren zunächst be-rührt sind; aufgeregt und müde ist man schon seit longer Zeit wegen des ungewissen Zustande«. Dir Meinung, daß die englische Regiern.g den Krieg wolle, ist ebenso vorherrschend, wie jene, daß sie denselben wegen der getheilten Stimmung' des drittischen Volke» bisher noch nicht wagte. Wenn da« Eabinet von St. Iame« sich offen aussprechen wollte, daß eS nur den Krieg mit Millionen bealsichtige, würde wohl sicher in ganz England Niemand dagegen eine Stimm, erheben, denn die Ohnmacht Rußland« ist diesbezüglich nur zu gut bekannt. In der für Rußland so heiklen Geldfrage wäre ju der Erfolg für England gesi. ch»t, welche« nit seinen reichen Mitteln da« Verbluten seine« Gegner« geduldig abwarten könnte. Eine andere Frage in e« aber für Oesterreich-Ungarn, die Verhältnisse sind zu schwankend und drohend, darum beeilt sich dessen Regierung auch den beiderseitigen Parlamenten schon in den nächste» Tagen die von den Delegationen genehmigte Credit« fordnung von sechzig Millionen al« Vorlage über den Modus der Geldbeschaffung jugehen zu lassen und motivirt diesen Schritt durch dte Nothwen-digkeit desensiver Voikehrungen in Siebenbürgen und Dalmatien. Gedrängt m«g unsere Regierung zu diesem schnellen Schritte worden sein durch das vom Eomm^ndirenden Siebenbürgen« für sie so alai mirende Verlangen der sofortigen Bereitstellung genügender Streitkräfte, dem die noch beunruhi- I gendere Mittheilung beigefügt war. daß er. nämlich I Morgens. der Eommanoirende von Siebenbürgen fönst keine Verantwortung übernehmen könne. Freilich heißt es. zwischen Wien und St. Petersburg sollen befriedigende Erklärungen aus» getauscht worden sein. Gegen wen würde dann ,n Siebenbürgen ein Observationsc.'ip« aufgestellt werden? Doch nicht gegen Rumänien? Da« wäre wol nicht zu verantworten, besonders bei dem Umstände, als Rußland bis jetzt in keiner Bezie-hung gegenüber Oesterreich sich offen und ehrlich benommen hat. Seine von dc« Czaren Gnade» noch im europäischen Wellenraume als Duodez» Monarchie» bestehenden Sateliten, Serbien und Montenegro lassen ja keinen Augenblick vorüber-gehen, um sich durch keckes Benehmen wider Oesterreich-Ungarn ein gnädiges Lächeln von den Gestaden der Newa zu holen. Hat ja den neuesten Rachrichten zu Folge ein Montenegriner auf eine österreichische Schildwache in Eattaro geschossen. Als Eonsequenz einer Familien-Vlutrache, wie solche den Hauptbegriff der Eioilisation in den schwarzen Bergen bildet, kann dieses Attentat an einen Steuer oder Krämer, welche ihrer harten Soltatenpflicht in dem steinigen Lande »achzukommen l>aben, nicht aufgefaßt werden, da diese Leute in 6fn dortigen unwirthsamen Gegeiuen mit deren haldcivilisirten Vewohnern gewiß keine näheren Verbindungen pfl'gen. Die Geschichte schaut eigentlich sehr ernst aus vno Oesterreich hat bezüglich seines Nachbar« sehr viel Vorsicht zu beobachten. — Politische Nuudschau. CiUi, ö. Mai. «us Wien iviro berichtet: Gutem Vernehmen nach beabsichtigt die Regierung, an einem der nächsten Inserate werde» angenommen in der der ..Stllt« renjaffe St. i mittMxuiSei« »»» .lalonn *•{*($>. 8n«IMil< nrönun Oafctaie für »i« „Mitr ätitttif «■: «. in tttc*. btkentenke* 6td»trn tt* ii»ittine*i«, 3oi. «im-«1« *>"!• «- C?lK(it an» «ettcc i aum». in ffli«, Müll« jjdrtnj# - a3eiitiit ,» Tage oen Parlamente» von Wien und Budapest die von den Delegationen genehmigte Ereditforde-rung von sechzig Millionen als Vorlage über den Modus der Geldbeschaffung zugehen zu lassen. Motivirt ist dieser Schritt der Regierung durch die Nothwendigkeit defensiver Vorkehrungen in Siebenbürgen und Dalmatien (Vocche di Eattaro.) Der „Nord" dementirt die Nachricht, daß 5000 Irländer in Amerika von Rußland zu dem Zwecke einer Invasion in Neuschottland zu Neu-braunschweig angeworben werden. Eine Versammlung von 580 Arbeiterdelegirten au« allen Theilen England« nahm eine Resolution an. worin gegen die Politik protestirt wird, welche, indem sie sich in die Länge ziehe, die Industrie darniederdrücke und die Lage der Arbeiter »er-schlimmere. Ehe zweite Resolution spricht den Be-schluß der Delegirten au«, im Kriegsfalle ihren Einfluß auszuüben, daß der Eintritt der Ar-beiter in die Armee verhindert würde. Eine Eon-ferenz von 300 Arbeiterdelegirten in LeedS prote-stirte ebenfalls gegen die Politik der Regierung und richtete eine Aufforderung a» die Regierung, das Parlament aufzulösen, bevor sie in der Kriegs-frage eine Entscheidung treffe. „Reuter'S O ffice" meldet aus Eonstanttnopel, 4. d.: Sudyk Pascha hätte erklärt, die Türkei werde ihre Neutralität aufrechterhalten und ihr Gebiet respectiren machen. — Auf die Anfrage des Obersten Bäcker, welche Dispositionen für den Fall getroffen feien, als die Russen auf Eonstantinopel marschiren würden, erklärte Mehe-inet Ali Pascha, daß er dies verhindern würde. Da« ..Journal de St. Petersbourg" er-wähnt die Nachri t von der Einstellung der Tscherkeffen in den englischen Dienst über Veran- Feuilleton. Mutterliebe. Original Novelle von Harriet. (I. Fortsepung.) Fürstin Olga WorlosSky ruhte im dunkel-sten Hintergrund demselben auf einer schwarz-sammienen Ottomane; bei dem Eintritt ihres Sohnes erhob sie sich von derselben; unbeweglich, hochaufgerichtet stand sie vor ihm! ,,Mutter!" er streckte die Hand au«; sie legte flüchtig die ihrige hinein, da er sie aber an die Lippen ziehen wollte, entzog sie ihm rasch die-selbe, „wozu das Urban — ich will keine er-zwungeneti Empfindeleien!" „Mutter!" »Nicht meine Bitte, mein Wunsch ließ Dich nach Worlofs eilen. Du kamst Magda« wegen I" Der junge Fürst heftete fein Auge forschend auf da Antlitz feiner Mutter, dessen wachsbleiche Züge di- Spuren einstiger großer Schönheit trugen. Sollte in ihren letzten Worten ein herber Vorwurf für ihn liegen V Freilich, fein Herz hing schon al« Knabe in leidenschaftlicher Liebe an der engelsguten Magda — für die schöne, doch stolze Mutter empfand er mehr Bewunderung al« Zärt> iichkeit, mehr Scheu al« Zuneigung, aber sie war > I auch nie auf feine Liede zu Tante Magda eiser. süchtig--gewiß nie!-- Die Fürstin senkte ihr große«, schwarzes Auge rasch zu Voven — ihr Sohn sollte nimmer in ihrem Blicke lesen, was das Herz dieser stolzen Frau Jahre lang j» qualvollster, unausgesprochener Marter trug! — „Leider trafst Du sie nicht mehr am Leben; sie starb geilern Nacht« nach einem schweren Tode«-kämpfe — ihr ist nun wohl!" fügte UrbanS Mutter leiser hinzu, während ihr Blick unoer--wandt am Boden haftete. „O, fie hat viel gelitten—die arme Tante!" rief er schmerzlich. „Viel, sehr viel!" um ihre Lippen irrte ein bitterer Zug — sie ermannte sich rasch: „Du wirst wohl noch einige Tage nach dem Begräbniß hier bleiben?" Sie sah ihn mit ihren g'oßen, dunkeln Augen fragend an! Die Worte kamen so kalt, so gleichgültig über die Lippe». — „Ja !" cntgegncte er fest und ruhig. „Jetzt wirst Du da« Bedürfniß nach Ruhe hegen nno so kann Dich der alte Wladimir nach Deinen Gemächern führen!" sie trat an den Glockenzug heran. „Noch einen Augenblick Mutter!" „Was Hast Du mir zu sagen?" »Jener Zeitungsartikel, der ........" Fürflin Olga machte eine heftige Handbewegitng : „?a§ das, laß das!" sagte sie beinahe heftig, eine dunkle Glut schoß in ihr wachsbleiche« Gesicht und ein düsterer Funke glomm in ihrem Auge aus! „Mahne mich nicht an Deinen unseligen Verrath an Polen — Alle«, das schwerste Ver« brechen könnte ich Dir vergeben, nur dies Eine nicht!" „O, es ist die härteste Strafe für meine un-besonnene Handlung ; daß ich einst in verblendeter, thörichter Liebe einem Deutschen die Hand gereicht!" * „Mutter!" — Die Fürstin hörte nicht auf feinen Ruf: „Was wird aus Worlofs werden, wenn ich die Augen schließe. — Nicht mein Sohn, ein Fremder wird dann in diesen Räume» schalten und walten. — Meinst Du, daß ich die« Bewußt« sein leicht trage! Du hast kein Herz, keine Liebe für mein Volk!" Er antwortete nicht und sie zog die Glocke, war eine peinliche Minute, die zur Ewig« keit wurde — ehe der alte Diener erschien. Als Urban da« Gemach verlassen halte, sank die Fürstin wieder auf ihre Ottomanne zurück ! — Hätte er den leidenschaftlichen Blick ge-sehen, der ihm folgte, er würde wohl nur den einen Gedanken festgehalten haben: In dem an-scheinend kalten Herzen wohnt heiße liefverletzte Mutterliebe! lassung Mr. Layard'S und wendet sif entschieden gegen diese Maßregel. Dieses Journal bezeichnet die Gerüchte über die bevorstehende Occupation von Bosnien und der Herzegowina durch Oester-reich als verfrüht. Schakir Pascha wurde gelegentlich seiner Er-nennung zum Botschafter in St. Petersburg zum Range eine» Muschir« erhoben. Der Premier-minister sowie der Minister des Aeußern begaben sich nach San Stesano. um mit Tottleben zu cvnferire>'. Die „Times" melden aus PelerSburg: Die Unterhandlungen über den Zusammentritt d'S Kongresse« dauern fort. Bezüglich der Einzelheiten wird die größte Zurückhaltung beobachtet. — Die „Daily NcwS" melden aus Alexandrien: Hornby ist mit vier Kriegsschiffen am 7. Mai in Port Said erwartet worden; eS heißt, die indischen Truppen sollen in Suez und Port Said landen. Nach einer Reuterschen Meldung au« Constantinopcl wurde eine russisch-türkische Convention behuf» der Rückkehr der Emigrirten nach den von den Russen occupirten Ortschaften außerhalb Bulgariens adgcschloffen. Schesket Pascha wurde zum Commandanten der Herzegowina uud Ali Saib zum Comman-danten in Larissa ernannt. Die Journale erfahren. daß die Lazhen in Batum drohen. Batum anzuzünden iüd sich in die Berge zurückzuzieden. Die „Agence Russe" sagt: Die Eindrücke bezüglich der Vage sind günstiger. E« gehe da« Gerücht, die Ankunft Schuwaloff« stehe im Zu: fammenhange mit dem freunsjchaftlichen Ideenan«-tausche in Folge der Besprechungen zwischen London und Petersburg. Die Räumung Anwin.s durch die Türken scheine der Beginn der Au»-führung de« Bertragt« von St. Stefano zu sein. Die „Politische Correspondenz" meldet: Schuwaloff gehl über eigenes Verlangen nach Peterburg, um persönlich über die Verhandlungen mit England zu berichten. — In Giurgewo werden zehntausend Mann russischer Reserven concentrirt. Eine österreichische Schildwache wurde in Eattaro durch den Schuß eines Montenegriner« verwundet. — Die Türkei zeigt friedlichere Di«-Positionen wegen Räumung der Festungen. Zuerst würde Schumla geräumt. — In I«mid treffen im Augenblicke englische Tran«poridampser mit Kriegsmaterial und mit Torpedos für die Flotte ein. Hesterreichischer Aeichsrath. Abgeordnetenhaus. Sitzung vom 4. Mai. Da« Haus fetzte die Berathung über da« ActiendesteucrungSgefetz fort, ij 2 bleibt v»r-läufig bi« zum Berichte de« AuSjchusse« über die ge-stellten zahlreichen Abänderung«antrüge in suspeiiso. § 3 behandelt die ziffermaßige Ermittlung de« Reinerlrägnisse« einer Unternehmung. Abg. Frei- Herr v. S ch a r s ch m i d t beantragte eine geänderte Slylisirung jener Absätze welche von den Fond« handeln, die zum Ersatzc der Abnützungen u. dgl. (Abschreidung«- und AmortisationSconto) gebildet werden. Abg. Dr. Foregger bezeichnete den § 3 als einen bunt und systemlos zusammengewürfelten. Gleich die erste Bestimmung, daß zur Grundlage der Steuerbemessung da« Reinerträgniß de« vor-angegangenen Geschäftsjahre« genommen werden solle, sei nicht korrekt. Da« von der Regierung vertretene Princip, das laufende Geschäftsjahr zu berücksichtigen, fei gerechter und praktischer al» di« Abänderung des Ausschusses. Die weitere Bestim-mung, daß jede Art von Tantiemen in den Rein» gewinn einzurechnen sei, enthalte ebenfalls eine Unbilligkeil, da bei allen großen Etablissements Tantiemen an die Direcloren üblich sind, welche ganz den Charakter von Gehalten haben. In ähnlicher Weise krilisirl Foregger sämmtliche Ab-schnitte deS Paragraphe«, inbesondere die Einbe» ziehung der Passivzinscn und Capitalerückzah-hingen in die Berechnung. Am richtigsten wäre e«, zu einer sogenanten Couponsteuer zu greifen. Er bezeichnet die ihm entsprechend scheinenden Grundsätze und beantragte, den § 3 an den Au«-schuß zur Umarbeitung zurückzuweisen. Abg. A u s p i tz vertheidigte die AuSschußvor» läge und erklärte sich gegen die Couponsteuer, aus welcher sich wieder neue Schwierigkeiten er« geben würden. Abg. v. P a ch e r wendete sich gegen die Bestimmung, daß ein Verlust nur aus ein Jahr, nicht aber weiterhin vorgetragen werden darf. Abg. Krzeczunowicz stellte einen An-trag in Rücksicht auf die Verzinsung von Ein-lagen, Abg. Baron Walterskirchen einen solchen z» Gunsten der Genossenschaften, Abg. D i e n st l «inen für die Sparkassen. Der Re-gierungsverireter MiniftrrialratH Chertek erklärte gegenüber Krzeczunowicj, daß eine Be-steuerung von Einlagen nicht beabsichtigt wird. Abg. Baron T i n t i beantragte, die Zinsen von Pfandbriefoerfchrtidungen und Communalobliga« tionen von der Besteuerungsgrundlage auSzu-schließen, was vom RegierungSvertreter Khertek bekämpft wird. Nachdem noch die Aogeordneten R e u w l r t h und P l e » e r gesprochen, wurden nach dem Schlußworte de« Referenten B e«r sämmtliche zu 8 3 gestellte Abänderungsanträge zurückgewiesen und der Paragraph in der Fassung des Ausschüsse«, jedoch mit oem Zusätze deS Baron Tinti angenommen. Acmc Chronik. Cilli, 8. Mai. (Personalnachrichten.) Der Justiz« minister hat den Bezirksgerichts Adjunkten Herrn Dr. Emil B u r g e r die angesuchte Versetzung Der Amtmann Walan erhob sich von seinem Arbeitstisch. ES war bald Mittag und seine Tochter harrte gewiß schon mit dem kleinen, selbst bereiteten Male auf ihn! — Als der alte Herr feine kleine nette Wohnung betrat, fand er feine Tochter vor dem bereit« ge-deckten Tische mit dem Ordnen einiger Zeit« schristen beschäftigt, die sie jedoch bei seinem Ein-tritt in die ^ade legte. — „Du kommst heute etwa« früher zu Haufe, wie sonst, lieber Vater!" sagte sie. ihr braunes große», klare« Auge fest auf den Amtmann heftend ! „Ja Elisabeth, ich verspüre einfach Hunger!" „Diesem Uebel will ich rasche Abhülfe leisten!" sie rilte au» dem Gemache und bald nachher erschien sie wieder mit der dampfenden Suppenschüssel. Der Ämtmann hatte sich bereit« vor dem Tische niedergelassen und vlickte mit sichtlichem Behagen auf seinen Teller. Elisabeth legte ihm die Speise vor. „Uno Du wirst nicht« essen?" fragte er, al» sie sich ihm gegenüber setzte, doch ihren Teller leer ließ. „Ich habe keinen Hunger!" da» Mädchen stützte ihren Kopf auf die eine Han?; ein Seufzer entstieg ihrer Brust: „Hast Du Fürst WorlosSky schon gesehen?" sagte sie. den Blick unverwandt zu Boden geheftet. „Rein, der Todesfall verbietet jeden lauten > feierlichen Empfang de« jungen Gebieter«, I übrigen«......" „Rein Vater! —* „Jedenfalls wäre der feierlichste Empfang von unserer Seite ein erzwungener gewesen und e« ist recht gut. daß er unterblieb! Ich fürchte, wenn er längere Zeit hier bleiben sollte, blieben Gehässigkeiten nicht au«! — Man kann ihm seine Sympathie zu Deutschland nicht vergeben!" Elisabeth antwortete nicht; sie wußte nur zu gut, daß ihr Vater der Fürstin Olga treu er-geben war und Alle«, wa« nicht für Polen« Ehre und Freiheit kämpfte — haßte! » Da« kleine Mittagsmahl war bald beendet. Der Amtmann zündete sein Pseischen an, während ihm seine Tochter eine Tasse schwarzen Caffee bereitete ; nachdem er dieselbe geleert, lehnte er sich behaglich in den Lehnstuhl zurück, um ein kleine» Mittagsschläfchen zu halten. Elisabeth setzte sich mit einer Näharbeit an da« Fenster, aber di« sonst so flinke Nadel, in der Hano de« Mädchens, ruhte heute mehr al« einmal in der Arbeit au« und der Blick schweifte sinnend in die goldige Frühling«l»ndschast! — In wenigen Stunden sollte die Schwester de« verstorbenen Fürsten zu ihrer letzten, ewigen Ruhe in der Schloßkapelle von Worlof« beigesetzt werden. von St. Marein nack Fichtenwald bewilligte ferner die Auskultanten Carl ffitnjtt und Dr. Otto Rittler zu Bezirksgericht« Adjunkten, den Er-fteren für I». Marein. den Letzteren für Mureck ernannt. — Die k. k. Finanz-Landes-Direction für Steiermark hat den k. k. SleueramtS-Adjunkten Ignaz M l a k e r in Cilli zum Controlors-Sub-stituten in Windi'ch-Feistritz ernannt. (Turnerisches.) In den Pfingstseiertagen werden sich die Turnvereine von Marburg. Cilli und Peitau in letzterer Stadt zu einem Grupoen» turnen zusammenfinden. (Schulwesen.) Nach den statistischen Ta« bellen der steierm. landschaftlichen Lehranstalten vom Schuljahre 1877 hal die Oderrealschule zu Graz 22 Lehrkräfte und 309 Schüler, kostet 40.056 fl.; die Mittelschule in Leoden bat 16 Lehrkräfte und 110 Schüler, kostet 21.064 fl.; die Mittelschule in Pettau hat 12 Lehrkräfte und 113 Schüler, kostet 12.473 fl.; die Bürgerschule in Fürstenfeld hat 9 Lehrkräfte und 55 Schüler, kostet 6862 fl.; die Bürgerschule in Grat hat 8 Lehrkräfte und 148 Schüler, kostet 8669 fl. ; die Bürgerschule in H-rrtberg hat 8 Lehrkräfte und 45 Schüler, kostet 6342 fl.; die Bürgerschule in Iudenburg hat 9 Lehrkräfte und 57 Schüler, kostet 8028 fl.; die Bürgerschule in Radker«burg hat 9 Lehrkräste und 47 Schüler, kostet 7176 fl.; die Bürgerschule in VoitSderg hat 8 Lehrkräfte und 59 Schüler, kostet 6661 fl.; die Bürger-schule in Eilli hat 10 Lehikräfte und 118 Schüler, kostet 7374 fl. ; die Zeichenacademie in Graz hat 3 Lehrkräfte und 151 Schüler, kostet 8867 fl.; da« Taubstummeninstitut in Graz hat 6 Lehrkräfte und 86 Schüler, tostet 19.779 fl.; die HufdeschlagSlehranstalt in Graz hat 3 Lehr-fräste und 22 Schüler, kostet 8996 fl. und die Ackerbauschule zu Grottenhof hal 3 Lehrkräste und 31 Schüler, kostet 9396 fl. (Unterstützungen.) Laut der vom Statt« Haltern - Präsidium veröffentlichten Sammlung«. Verzeichnisse sind für die im Juli 1877 durch Elementar-Ereignisse in Sieiermark Verunglückten mit Ausschluß deS vom Kaiser gespendeten Betrage« von 16.000 fl., an Unterstützungen 9188 fl. 8y fr. eingegangen. Hievon wurden ertheilt an die Be-schädigten der Bezirke: Marburg 1597 fl. 53'/, fr. und Lutten berg 2795 fl. 62 kr. Der letztere Bezirf erhielt überdies noch achtund-dreißig Hektoliter Korn. Der Rest pr. 5795 fl. 737» kr. wurde den Verunglückten der Bezirke Murau. Leoden, Iudenburg. Brück, Hartberg, Graz. Weiz, Veibnitz und Rarker«burg zuge-mittelt. (Theater.) Gamstag den 4. Mai veran-staltete Direktor Röder die letzte Vorstellung. Gegeben wurden drei kleine Stücke, »on denen da« erste „Ein Gla« Wasser", Lustspiel in 1 Act von Fortsetzung im Einlageblatt. Die Sehnsucht am fernen Rhein, in d«r schönen, deutschen Heimath sterben zu können und begraben zu werden, blieb ein unerfüllter Hoff» nuiigStraum! Arme«, schwergeprüfte« Frauen- leben ! -- Elisabeth beugte sich tiefer auf die Arbeit niedrr, auch ihr H«rz, ihr« Seele hrgt« den heißen Wunsch am Rhein, an dem sie geboren war. zu leben — aber sie verschloß dirs« Sehnsucht in ihr innerste« Wesen. — Wer hätte sie hier v«r-standen und gebilligt! — De? Vater, obwohl von deutschen Eltern abstammend, sah jetzt ia Polen seine Heimat; die Mutter war gestorben, al« sie kaum dr«i Jahr« zählte und die Schwester derselbe», die sie erzogen, hatte der unerbittlich« Tod ihr entrissen, nachdem sie der Amtmann, der nicht mehr allein bleiben wollte, da ihm die alte Wirthschasterm gestorben, au« Köln abgeholt. — Sie folgte dem Rufe de« Vater« — »och ihr Herz blieb in dem Lande, wo sie ihre Kindheit und Jugend verlebte!-- Ein dumpfe« Geräusch schreckte sie au« ihrem Sinne» aus; e« waren die Glocken der Schloß-kapelle, die da« bevorstehende Begräbniß ein« läuteten. Elisabeth legte rasch die Arbeit zu-sammen. während der Amtmann, der au« seinem Nachmittag«schläschen erwacht war, sich die Augen rieb. (Fortsetzung folgt.) Beilage zur Nr. 37. der „Eillier Zeitung". Ascher in der zwischen der Baronin v. Fersen, dargestellt von Frl. Sachse und dem Advokaten Richard Weiß des Herrn Rüder während einer Liebeserklärung gegenseitig höflich ausgetauschten Beschämungen den Schwerpunkt des Witzes hoben sollte, wozu Frl. Thalheim (Kammermädchen Clara) hilfreich die Hand bot. Ausgeführt wurde die sonst leere Handlung recht gut. Mehr Wahrschein-lichteil der Situation bot Mauthners einaktiges Lustspiel „Während der Börse". Herr Linde (Banquier Sternheim), Frl. Thalheim (Rosa) lvsten ihre Ausgabe richtig, Herr Röder aber gab den Börsensensal derart, daß er sich einen zwei« maltgen Hervorruf auf offener Bühne errang. Die übrigen Mitwirkenden waren zufriedenstellend. I« der bekannten einaktigen Posse »Eine verfolgte Unschuld" von A. langer wäre zu wünschen ge-wren, daß. Her? Wodlmuth (Privatier Maier) den Charakter eines Lebemannes, der nur aus Furcht vor Beschränkung seines behaglichen Jung« gesellenleben« sich al« Weiberfeind geritte, besser aufgefaßt hätte. Recht brav war Herr Linde (Peter) und Frl. Röder (fremde Dame) zeigte sich aber« mal« ihrem Fache vollkommen gewachsen, wie nicht minder wirksam Herr Röder als Isldor Maier in da« Ganze eingriff. (Photographifche«) Herr Earl Hof« b a u e r, der sich unter Böhm's Direktion al« Regisseur und Schauspieler die Arierkennung de« Publikum« erworben, hat sich hier niedergelassen und befaßt sich mit der Erzeugung von söge-Nannten Reginal-Miniatur.Porträt«, von denen eine Serie bei Herrn Longhino in der Postgasse ausgestellt ist. Zur Herstellung solcher Bilder ge-nfigt nur eine Photographie mit Angade der Farben. Genannter macht auch phvtvgraphische Aufnahmen am Lande. vt.P.O. deshalb ausrecht erhalten, weil durch den Aus« spruch des Gerichtshofes über die Frage, ob vor« liegenden Fall« die nach dem Gesetze erforderlich« Anklage fehle, angeblich da« Gesetz verletzt worden sei. Dieser R>chtigkeit«grund wäre jedoch nur dann vorhanden, wenn die Anklage von einer hiezu nicht berechtigten Person, — wenn z. B. «gen eine« reinen Privatoelikte« die Anklage von der Staatsanwaltschaft ohne Zustimmung de« zu dieser Privatanklage Berechtigten wäre eingebracht worden. Vorliegend aber handelt eS sich um das Be?« brechen der schweren körperlichen Beschädigung KW Aund. Erzählung. (Schluß.) In einem eleganten Schreibzimmer de« ersten Stockes, dessen glänzende Ausstattung den zaghaft Eintretende» noch mehr befangen machte, blieb er vor Albert stehen. „Sie waren auf dem Wege/ sagte er, — „eine ganze Familie unglücklich zu machen, Sie ihre« Ernährers z» berauben und in Elend und Schande zu stürzen, eine That, die Sie al« ehrlicher Mann — und dafür halte ich Sie — durch« ganze Leben mit Gewiffen«bissen gefoltert hätte. Der Vorsehung haben Sie e« zu danken, daß e« ander« gekommen ist. Ihr aufrichtige« Ge-ständniß, Ihre ungeheuchelte Reue lassen mich er« warten, daß die« di» erste und letzte schlechte Handlung in ihrem Leben war. Weil aber die Noth eine mächtige Verführerin und der mensch« liche Wille nicht immer fest genug ist, ihrem Drängen zu widerstehen, will ich Ihnen zu Hilfe kommen. Sie werden e« zwar sonderbar finden, daß ich mich gleich so ohne weiter» eine« Uube« kannten annehme, aber ich habe im Leben so viel mit Menschen aller Art zu thun gehabt, daß ich mir schon etwa» Menschenkenntniß zutrauen darf. Sollte ich mich irren, nun so habe ich mich einmal mehr getäuscht und der Versuch einer guten That wird mich nie gereuen." Albert wollte erwiedern. — Der Andere winkte mit der Hand. „Unterbrechen Sie mich nicht/ — sprach er, .ich weiß, wa« Sie sagen wollen und glaube, daß ich mich diesmal nicht täusche. Also hören Sie meinen Vorschlag. Ich habe eine Fabrik auf dem Lande, wo eben die Stelle eines Beamten für da« Schreibgeschäft er« ledigt ist. Diese Stelle biete ich Ihnen an; Sie haben freie Wohnung, einen Gehalt, welcher Sie und Ihre Familie ausreichend ernähren wird, und bei entsprechender Verwendung die Aussicht auf einen besseren Posten. Wollen Sie?" — „Mit taufend Fr«ud«n!" stammelte Albert. — »Ho lasse ich Ihnen sogleich Ihre 'Anfiel« lung «»«fertigen/ — sprach ter Alte, inem er zum Schreibtische ging und diesen öffnete. „Von heute läuft Ihre Bezahlung. Damit Sie aber auch au« der augenblicklichen Nothlage kommen, nehmen Sie hie? hundert Gulven. — Nun, nur keine Umstände, lieber Freund, betrachten Sie e« al» Angeld." Wie die ersten Sonnenstrahlen nach einer drohenden Gewitternacht drangen die menschen- freundlichen Worte in Albert» Herz und trieben da» Roth der Freude aus seine blaßen Wangen und Thränen tiefer Rührung in seine Augen. Mit zitternden Händen faßte er innig bewegt die dargebotene Hand seine» Wohlthäter» und hielt sie fest und lange. Er fürchtete, sie loszulassen; denn es war ihm, als sei Alles nur ein Traum, der plötzlich wieder in Nichts zerfließen könnte. Nach herzlichem Abschiede und innigem Danke, den fein feuchtes Auge beredter al« sein Mund au« drückte, machte sich Albert endlich auf den Weg nach Hause nnd kehrte die«mal mit erleich« tertem Herzen zu den Seinigen zurück, die schon lange in banger Besorgniß auf ihn gewartet hatten. Da brachte die Nachricht von dem so une?« wartet uud plötzlich gekommenen Glücke laut« Freude in da« armselige Gemach und al« bei dem kleinen Mahle, da« bald darauf fünf alück-liche Mensche« vereinigte, der älteste Knabe sein Tischgebet mit dem „Vater unser" schloß, sprach Albert au« dem Grunde seine« Herzen« mit tiefer Rührung die Worte nach: „Führe un« nicht in Versuchung/ P. B. § 152 und 155 lit. a St.G. — sohin um eine strafbare Handlung, bei welcher die Verfolgung de« Thäter» nach tem 3. Abs. de« §2 St.P.O, dem 6taat«anroaU im Wege der öffentlichen An-klage zukommt; und eben die zustündige Staat«, anwaltschaft in Cilli hat wegen de« gedachten Verbrechen« gegen Josef Svetel die dem erst, richterlichen Urtheile zu Grunde liegende Anklage de pr. 2. Juli 1877 Z. 10527 erhoben, daher vom Mangel der erforderlichen Anklage. und vom Nichtigkeit»grunde de« z 281 Z. 9, Ut c. St.P.O. wohl nicht die Rede sein kann. Soweit jedoch in abgedachter Nichtigkeitsbeschwerde eigentlich nur der NichtigkeitSgrund de« Z 281 Z. 9 Ut d St.P.O. u. z. deshalb geltend gemacht werden wollte, weil der Angeklagte wegen der ihm angelasteter That bereit« mit Urlheil des k. k. stüdt. delg. Bezirksgericht Cilli v. 29. December 1876 Z. 2378 der Uebertretung gegen die Sicherheit de« Leben« § 335 St.®. schuldig erkannt, und deshalb zu dreitägigen Arrest recht«, kräftig verunheilt, hiedurch also wegen dieser That jede weitere Verfolgung abgeschlossen wurde. so liegt auch dieser Nichtigkeitsgrund irgend haltbar nicht vor. — Denn die vom Untersuchung«» gerichte über die Anzeige de pr. 9. Seplember 1876 Z. 6093 gepflogenen Erhebungen wurden dem städt. delg. Bezirksgericht in Cilli nicht in Folge eine« Beschlusse« de« dortigen Gerichtshöfe«, sondern nach dem Antrage des StaatSanwalte« nur vom Untersuchungsrichter zugemittelt, daher sich das Bezirksgericht nach g 450 St.P.O. in seiner Ami-Ha>i?!ung nicht lediglich auf die vom Angeklagte» an Maria Sprenger verschuldete Uebertretung de« § 335 Sl.G. zu desch.änken. sondern den demselben zur Last gelegten strafbaren Thatbestand in feiner Gesammtheit zu prüfen, und fall« e« hiernach seine Zuständigkeit nicht be« gründet fand, die Erhebungen dem Gerichtshöfe vorzulegen hatte. Nachdem jedoch da« Bezirk«gericht ohne Prü« fung seiner Zuständigkeit und auf Grund einer sehr oberflächlichen Verhandlung, zu welcher die Beschädigte gar nicht beigezogen wurde, in eine einseitige Urtheil«schöpfung sich einließ; so hat da« Oberlande«gericht über die«be,ügliche Beschwerde der Beschädigten Maria Sprenger die Abtretung der sämmtlichen Acten an den Gerichtshof in Eilli zur weiteren Amt«handlung im Sinne de« § 363 Z \ St.P.O., — ganz in Gemüßheit de« im Z 15 daselbst den Oberlande«genchten eingeräumten Wirkungskreise« und im vollen Einklänge mit den Bestimmungen der St.P.O. angeordnet. Denn eine förmliche Wiederaufnahme de« Strafverfahren« im Sinne de« z 356 Z. 3 St.P.O. war vorliegend au» dem Grunde nicht nothwendig, weil dieser Paragraph voraussetzt, daß dieselbe Handlung, wegen welcher der Ange» klagte vom Bezirksgerichte verunheilt wurde, sich al« ei» Verbrechen darstellt; während da« vom Ange-klagten Joses Svetl gegen Matthäus Planin^ek verschuldete Attentat vor der obgedachten ober-lande«gerlchtlichen Anordnung einer strasgericht-lichen Beurtheilung noch gar nicht unter-zogen wurde. Dagegen aber waren zur so-gleichen Einleitung und Fortsetzung de« Straf-Verfahrens die im § 363, Z. 4 St.PO. ange-forderten Voraussetzungen unzweifelhaft Borge-legen; daher die im Sinne diese« § angeordnete Fortsetzung de« Verfahren« ganz gerechtfertigt. Eidlich findet auch die Behauptung d e « A n g e k l a g t e n daß die Staatsanwaltschaft — sobald sie einmal in linsa crirai-nsls die Einstellung der Vorerhebungen beanttagt hat, in diesem Straffalle auch nach eingeholter besserer Kenntniß der Sachlage von dem bereit« gestellter An. trage abzugehen und die Fortsetzung des Strafverfahren« wegen Verbrechen« zu beantragen nicht mehr berechtigt sei, in den positiven Bestimmungen der Strafprozeßordnung nicht nur keine Bestätigung, sondern in deren einzelnen Verfügungen, in«be-sondere in jenen des § 46, 3. Absatz, de« § 49 und de« § 352, 3. Absatz ihre obschon indirekt — jedoch klar ausgesprochene Widerlegung. Nach-dem sohin die vorgeschützten NichtigkeitSgründe in jeder Richiung als unhaltbar sich darstellen, war die Nichtigkeitsbeschwerde de« Joses Svetl im Sinne de« § 288 Absatz 1. al« ungegründet zu verwerfen, und derselbe nach § 390 St.P.O. auch in den Ersatz der Kosten de« CassattonS-Ber-fahren« zu Verfällen. Landwirtschaft, Handel, Industrie. Plenar-Sitzuna der k. k. Landwirth. fchastSgefellfchastS-Filiale Cilli. Am 29. April l. I. im Hotel „weißer Och«." Die Versammlung herzlich begrüßend, eröffnete der Filial-Vorsteher Her? Reich»ritter v. Bert« die Sitzung mit der Mittheilung, daß das diesfüllige Programm eine Aenderung erleiden mußte, da keiner von den in Aussicht genommenen Herren in der Lage war, dem Ansuchen de« Filial-auSschusse», der heutigen Versammlung einen Vor-trag zu halten, zu entsprechen, dafür wird aber der Gesellschaft» Secretär Herr Müller über die Bauernwirthschast im Unterlande mit besonderer Berücksichtigung de« Kleingrundbesitze» sprechen. Au» den Berein»mittheilungen entnehmen wir, daß der Filialausschuß 30 Kilogr. Sojabohnen bestellte, um mit dem seemäßigen Anbau der-selben zu beginnen. Redner macht darauf aufmerksam, daß die Entfernung einzelner Pflanzen dieser Bohne nicht über 15 bi» 20 Em. betragen soll, weil bei größerer Entfernung das Lagern fast utu vermeidlich ist.*) Zur Tagesordnung übergehend, übernimmt Obmann-Stellvertreter Herr Dr. Ipavic den Lorfitz und Herr R«ich»ritter v. BerkS erstattet den Bericht über die Generalversammlung der Landwirthschasis-Gesellschast in Graz. zu welcher er in Gemeinschaft mit dem Herrn Fr. Tieber von Tüfser als Abgeordneter der Filiale ent-sendet wurde. Der Berichterstatter schickt voraus, daß er sich wegen Mangel« an Zeit nur auf da«'-jenige beschränken wird, wa« die Interessen der Filiale Eilli näher berührt. Mit Befriedigung nahm die Versammlung die Mittheilung entgegen, daß die Generalversammlung die von der Filiale Eilli eingebrachten Anträge annahm, daß vo» den vier durch Verleihung von Silber-Medaillen Lu«gc-zeichneten zwei der Filiale Cilli al» Mitglieder angehören. E» sind die« die Herren Dr. Ipavie in St. Georgen und I. Bilger in Neu-Cilli, welchen der Gefellschaft«.Präsident die Auszeich-nungen in Cilli in feierlicher Weife persönlich übergeben wird. Auch wird die Stadt Cilli die Ehre haben, die erste Wanderverfammlung der steierm. Landwirthe gelegenhettlich der zu veran-stallenden Regional Ausstellung in ihren Mauern tagen zu sehen. In Betreff der angefochtenen Stierlicitationen ist dem Redner durch Darlegung der mißlichen Liehzuchtverhältnisse im Unterlande gelungen, die Generalversammlungen zum Beschlusse zu bewegen, daß da« Unterland in dieser Bezie-(jung in erster Linie zu berücksichtigen ist. Mit der Mittheilung, daß da« Unterland nunmehr durch drei Mitglieder im Centralau«schusse vertreten ist, schloß der Redner seinen mit Beifall aufgenom» menen Bericht, worauf der GefellschafU-Secrelär Herr Müller da« Wort zu erwähntem Vortrage nahm. Der Vortragende wie« ziffermäßig nach, daß der Körnerbau im Unterlande niemals ben-selben Gewinn, denselben Nutzen gewähren könne, als eine rationelle Viehzucht. Er besprach die Vieh.' stallungen — wie si» sind, und wie sie sein sollten — den Futterbau, die Ernährung der Thiere und zuletzt die rationelle Behandlung de« Dünger« mit gewohnter Faßlichkeit und Gründlichkeit. Die Ver-sammlung erhob sich von den Sitzen zum Danke für den instruktiven Bortrag. Im Anschlüsse zu Herrn Müller« Vor-trag machte Herr Dr. Langer aufmerksam, daß der Bauer de« Unterlandes auf den Düngerwerth fast kein Gewicht legt; e« fei daher dringend ge-boten, nach Mitteln zu sinnen, um diesem Uebel-stände abzuhelfen. In Füllen, wo die Belehrung nicht mehr ausreicht, sei der Bauer aus straßen-polizeilicher Rücksicht zu verhalten, damit er die als Dungmittel so werthvolle Jauche nicht auf den Strassen abfließen lasse. Hierzu würe die Mithilfe der Bezirk«vertretungen und der Ge- *) Leider ist der ganze Vonratb der Sojabohne m der Kanzler der steierm. LanbwirthichafrS-Geftllschaft bereit» vergriffen, somit die Filiale Cilli diesmal leer ausgehen nuchle. T«r Berichterstatter. meindevorftünde in Anspruch zu nehmen; ferner würden bei der bäuerlichen Bevölkerung Prämie» für rationelle Düngerwirthschaft eine anregende Wirkung »icht verfehlen. Der Borsitzende erklärt, daß er nicht ermangeln werde, auch diese Förderung«mittel einer rationellen Düngerwirth» schaft in Anwendung zu bringen. Nun folgt der Bericht über die zu Vera»-staltende Regional-Au«stellung in Eilli. Der Be-richtrrflaUer, Herr R. v. Berk« will die Au«, stellung al« beschlossene Sache betrachtet wissen, nachdem da« Wichtigste von dem Nothwendigen, die Beschaffung der Geldmittel zu diesem Zwecke, bereit« ein überwundener Standpunkt ist. Die von Bezirksoertretungen, Bereinen und Privaten zugesicherten »nd noch anzuhoffenden Beiträge zum Au«stellung«fonde haben bereit« eine Ziffer erreicht, deren Höhe »och keinem Regional-au»stellung»«Comite in Steiermark unter gleiche» Berhälwissen zur Verfügung stand. Dieser Umstand nun und der weitere, daß die Bevölkerung de» Unterlande» die Idee oon der Veranstaltung einer Regional-Au»stellung in Eilli mit Begeisterung begrüßte, wovon die viele» an den Herrn Filial-Vorsteher gelangten Zu-schriften, denen Redner einige zur Borlefuog brachte, den Bewe!» liefern, lassen an dem Ge-lingen de» Unternehmen» keine Zweifel auf-kommen. Nach der Namhaftmachung der von de» Nachbarfilialen und anderen Körperfchaften in da» AuSstellung«-Eomit6 gewählten Mitglieder, rieth der Berichterstatter zur Wahl von 15 Mit-gliedern an, welche geneigt wären, in da» Comitv einzutreten. Nach kurzer Unterbrechung der Sitzung wird jedoch der Antrag de» Herrn |Dr. Langer »die Versammlung betrachtet den Filial-Au»schuß al« den Kern de« Ausstellung»-Comil6» und ersucht denselben, nach eigenem Gutdrücken durch Be-rufung einer beliebigen Wahl von Mitgliedern in da« Comit6 sich zu verstärken' angenommen. Der Ausschuß beschließt sofort, am 2. Mai zusammen-zutreten nnd die Constituirung de« Comits» zu vollziehen. Indem der Vorsitzende noch Dank de» Theil-nehmern für da« aufopfernde Ausharren in der Versammlung durch fast volle vier Stunden zum Ausdrucke bringt, glaubt er die Ansicht nicht verschweigen zu Dürfen, daß er in der regen Be-theiligung an den Verein«versammlungen eine weitere sichere Gewähr für da« Gelingen der Regional-AuSstellung erblickt. * * • (Skegional - Ausstellung.) Sonntag den 12. v. M findet im großen Tanzsaale der Casinolocalitäten um '/, 3 Uhr Nachm. die con-stituirende Vollversammlung desAu«stellung«comitö» statt. An dieser Versammlung werden außer den Vertretern der Stadt, de» Handel«stande» de« Au»stellung»rayonS, sowie Vertreter der Bezirk«. Vertretungen theilnehmen. Die Tagesordnung umfaßt: 1. Die Constituirung des Comite« und die Wahl der Funktionäre. 2. Den Bericht über den bis-herigen Stand der Angelegenheit und die Fest, stellung de« ÄuSslellungSprogramme». 3. Wahl der Spezialcomitv». (Firma-Eintragung.) Im Handel«. register für Cinzelnfirmen be« f. k. KrerSgerichte« Cilli wurde die Eintragung der Firma „Josef Kollenz" de« Herrn Josef Kollenz. Besitzer eine« Band-, Posamentier- und Wäschwarenhandel» mit der Hauptniederlassung in Pettau verfügt. Firma-Löschung» Im Handelsregister für Einzelfirmen de» f. f. Krei»gerichte» Cilli wurde die Firma .Johann KriSper" bezüglich der vom verstorbenen Johann KriSper in Rohitsch betriebenen Gemischtwarenhandlung gelöscht. (Viehmarkt.) Im hiesigen Biehmarkt-platze wurden am 1. Mai 68 Stück Hornvieh zum Berkaufe eingeführt und davon ungefähr ein Drittel verkauft. (Markt >Darchs«hnitt»preise) vom Monate April 1878 in Cilli; per Hectoliter Weizen si. lg, «mm fl. 7.80, «erste fl. 7.32, Hafer fl. 4.39, fluhiruj st 6 ^0. Hirse fl. 6.60, Haiden fl. 8.13, Erdäpfel fl. 2.60; V" 100 Kilogramm Heu fl, 2.S2, Kornlagerstroh fl. 2.18. Weizenlagerftroh fl. 1.89, Streustroh fl. 1.4. Fleisch, preise pro Mai 187«. I Kilogramm Rindfleisch ohne Zuwage SO kr.. Kalbfleisch W k.. Schweiafleisch 60 kr.. Schöpsenfleisch 40 kr Oesterrcickiscke Solzinduftrie.) In deu österreichischen Provinzen befinden sich 9248 Sägewerke. Verzeichnis der im Mo-ate April in Cilli getauften Kinder. Srabotnik Franziska: Oeviak Richard; Treiben-reis Rosalia; tiandu-r Rojalra! .Kufooicn Äatborinn; Bezjak Franz; Iäkle Georg Smil: Äriftoni-4 Georg; Florjane Rudols Jakob; Kresnik Andrea»; Pirker Anton ; Zupanc Georg; Altziebler Rudols Joses: Siaidl Mai ia; Pidemi^ Georg; Lednik Antonia; Aepinsek Jobanna Theresia: Bobek Maria; Jenko Adalbert JuliuS Franz; Glin>ek Johann. Verstorbene im Monate April iu Cilli. Jerse Antonia. all 2 M.. Fraisen Grell Victor. 14 Tage. Fraisen: Schuller Elisabeth, 72 I., Brustkrebs; Kummer Franz. 71 I,. Alters schwache; Tanket Maria. 53 I., Hndrops; Dobovi^i Maria. 73 I., Tuberkulose; Jezeinik Antonia, -! M. Dyskrasie; Skorja Johann. I I.. Tuberkulose; Reihart Maria. 67 I., Macienkatarrh; Pe>n>! Michael. Sü I.. Ertrunken; Oeoirk Richard. 14 T., Schwäche; Omersi Joses. 72 I.. Wassersucht; ('reiner Blas. 24 I., Zuber-tuloie; Rosman Ponkraz. 50 I. Lungen Entzündung; B^lan.iek Maria, l! Sld.. Schwäche; Pinler Anlon 8 Z., Schwäche; Jane/i» Ursula, 7«! I., Altersschwäche; Zagradisnik Ro(o, 4 I.. Fraisen; Krisch Franz Lg I., Lungen Schw ndsucht; Koritnik Anna, 70 I. Wasser-sucht; ^.gur Anton. 66 I., Pneumonie; Maurer Camillo, 2 I., Skrojulose; «ase?nik Leopoldine. 22 I , Perimal ritt«: Bo^nik Carl, ^ Sld., Schwäche; Breceo Maria. 83 I.. Altersschwäche; Rell Maria. SV I., Unter-leib4entartung. fremden - Verzeichnis. Bom S. bis 8. Mai , Hotel Erzherzog Johann Die Herren: Franz Gcbhard. k. k Oberlieutenant aus Ra^ach. Simon Praprotnik. Privat aus Rohitsch. Karl Gras Suardi, Privat auS Wien. Joses lKaischeg, Privat aus Graz Frau Emilie Hausenbüchl. Erzieherin aus Thmn. Hotel Ochsen. Tie Herren: Tr. Gotlbard Burchmann, Privat, Max Löwensohn. Kausmann, A Nagele, Reisender. Alerander Fischl, Fabrikant. Ignatz Merta, k. k. Haupt-mann des Generalstabs - Corps Johann Rollinqer, k k. Oberlieutenant und Eduaro Part, Kausmann, sämmtlich au» Wien. Jakob AScoli. Reisender auS Triest. Franz Homayr und Karl Kelnhoser, beide k. k. Geomeier und Stesan Coei>. Kausmann, sämmtlich au« Graz. I. Hos-mann k. l Hauptmann sammt Familie aus Klaqenwrt. F Elvrnich. Kaufmann aus Franksurt. Johann Hain-»eg. Handelsmann aus St. Katharina in Kroatien. Course der Wiener Börse vom 8. Mai 1878. Gvldrente...........71.70 Einheitliäie Staatsschuld in Noten . . 61.40 „ „in Silber . 64.90 1860er Staat» Anlehen«lose .... 112.75 Bantactien...........7y8.— Creditactien........... 206.90 London............122.35 Silber............105.70 Napolrond'or.......... 9.791/, k f. Münzoucate»........ 5.76V, 100 Reichsmark.........60.40 Ankunft und Mlatirt der Eilen-vatjnzüge in Gissi. W i c n»T r i e st : Aniunst Absahrt Poftiug..................11.26 11.34 Mittag. Schnellzug...............3.34 3.40 Rachmiti. Gemischter Zug........... 5.22 5.32 Abends. Po'tjug..................11.59 12.07 AachtS. Triest-Wi«»: jua .................. 6.29 6.37 Früh. "lschter Zug ........... s.56 9.03 Bormut. Schnellzug ............... 1.— 1.06 Rachm Pos'iug .................4.31 4.39 „ Mlavrt der •»offen. von Cilli nach: E«chse»seld, Lt. Peter, St. Paul, Fr»., Mötlt», Trizana, L»k°wi», Zraslan, Pr-Sderg. Laufe», Oder-»urg um 6 Uhr Früh. W«va». «choukteiu, Hivlin«, Willdischgra, um 7 Uhr Früh. Neubau« um 7 Uhr Früh und 12 Uhr Mittags. HoHenegg, Weiteistei» um 12 Uhr Mittags. 3-g—n—b-s a ■ » a m ■ 11 i Rohes Unschlitt Ictufen s.vrtwÄJirviiJ zum afigliclwt kok«» PreiM | Carl Pamperl Söhne, i - L'n4cl»litt*chmfflxftr*i.K« > ■ ■■■ ■ ■ ■■■■! ' 15—r'i Soeben erschien: „ Erfolg.eichfte Behandlung der Schwindsucht durch einfache aber bewährte Mittel. — Preis 20 kr 6. W. — Kranke, welche glaube» an dieser qesädrlichen Krankheit zu leiden wollen nicht »er-iäumen sich obige« Buch anzuschafsen. es bringt ihnen Trost und, soweit noch möglich, auch die ersehnte Heilung, wie die zahlreichen darin ab-g.druckien Tanischreid«-» beweisen. — Vorräthig in allen Buchhandlungen, oder gegen Einsendung von 20 kr. ü. W. auch direct zu beziehen von Richter'S Bellags-Anstalt in Leipzig 20s 9 (jesertig'te empfiehlt ihre ^Iftliel-liederlasc sammt allen einschlagenden Artikeln und wird immer bemüht sein, durch billige Preise und ret'le Bedienung sich das Vertrauen des verehrten Publikums zu erwerben. Achtungsvoll 105 1 'fhrrem' II in . Herrengasse Nr. 14. Telegrafie - Unterricht AJSS5Z und l'-.ii'-u ertheilt »in k k. Telegrafen - OfliciiiL Z. 5807. Edict. Auskunft in der Admin. J. Bl. 109 Bom f. f. städt. beleg. Bezirk«gerich'e «Zilli wird über Äcwilligung be« t. k. vezirkSgerichte» Marburg l. D.-U. dto. 8. April 1878, Z. 1^90 und 3802 der freiwillige versteigerungsiveise Ler-kauj der in dem Pcrlaß der ;u Marburg au> 11. October 1877 alS j^ezirksamtS-Adjunctens. Witwe ohne Testament verstorbenen Frau Anna Moser. gcd. Perger, gehörigen im Äruschovitziierge der Steuergemeiude Savecti ober dem Schlosse Outenegg beim Bade Neubau? gelegenen an# einem mit I Zimmer, 1 Küche, 1 Speisekammer, 1 t'aube und Preßlokale sammt Presse, 1 Kuhstalle unv HolUage, dann 2 gewölbten Kellern vcrs.hcnen Wohnhause, dann aus Rebenzrunde . . 2 Joch 900 Oft ihr. Wiese mit Obst . — „ 640 Acker .... — w 677 , Hochwald . . . 1 „ 645 „ Äauarea . . . — , 15 zusammen mit 4 Joch 1277 be'tebevdeu Weingarten-Realität Berg Nr. 15 ad Guienegg und Berg Nv. 23 ad Rabcnsber^, sowie der besonderen jedoch mit Erster veibun.-cnei aus K Joch bestchrndtn Hochwalduug. Domicil Nr. 82 ad Gutenegg. in loco der Besitzung am lö. Mai 1878 Vormittag zwischen 9 und 12 Uhr gegen Erlag eine» Bad»»»« von 170 fl. vir-genommen werden. Ein Viertel de» Meistnotes ii't sogleich, der Nest in einem Jahre zu bezahlen. Die Bedingnisse können hier, bei Herrn Dr. Mulle, k. k. Notar in Marburg, und bei oem k. k. Be-zirksAerichtc Marburg l. D.-U.. eingesehen werd n. <5illi, am 20. April 1878. Stuchctz. m Niederlage Eilli und ^lmgeönng der 189 SS ► rwwwwwwwww — — — — — — — —_________ „THK GRESHAM" Lebens - Versicherungs - Gesellschaft in London. Rechenschafts - Bericht vom 1. Juli 1876 bla inoluslve 30. Jnni 1877. Activ»...................................fr. 59,9I9.6ti3 • — Jahreseinkommen au» Prämien und Zinsen.................... 12.76I.15!> - Ausjablnngeu 16r Versicherung- und Kentenverträg«. Kttckkäuse etc. «eil 1848 mehr al» , 77,0(w.000 ■ — In der letalen twOlstnonatlichen GettcküfUperiode wurden bei der Oesellstchaft l'llr , 50,783.709 • — Neste Anträge eingereicht, wodureli der Gesammtbctrag der in den letzten 23 Jahren ••ingereichten Anträge sich auf mehr als................. 823,000.000' — «teilt. Die ijesellschait tlbermuiuit xu festen Prämien Versicherungen auf den Todesfall mit 80 Percent tiewinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene Leben; »cblietst Renten- und Ausstattungs-Verträge ab: gewährt nach dreijährigem Bestehen der Policen den Rückkauf für Poliien auf Todesfall oder gemischt, welche hiezu berechtigt sind, oder stellt tflr Polhen auf Todesfall nach dreijährigem und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährigem liestchen reduzirte Polizen aus, für welche dann kein« weiteren Zahlungen zu leisten sind. I'roapeete und alle weitereu Aufschlüsse werden ertheilt durch die Herren Agenten und Ton dem Cieiiornl - Affentt-n lür Kraln, Kstrnti-n im«t Hstdutflerinnrl«. Valentin Zeschko. Trieite"- Ötrasse Nr. 3 in Luihach. I. 58.' ZahnSrMche Anzrige. j'flehre mich hiemit anzuzeigen, dass ich vom Sonntag den 5. bis incl. Sonntag den 12. Mai in Cilli HS 0 ° » — 2« 7 t C 0 C » <ä l