v «»vi vm»»ar»n». R Iariittvo ulica 4. Telephon 84 Vez»s»pr«ts<: «dbolen monatlich . . Ä. 25-^u^ellea G . » . . , 24 Durch Post...... Nr— Durch Polt oiertelj.. . , . SO-Einzelnummer .... , 2'— Ausland: monallich . . D. 12 5S v: teüuqg ter Leitung i't der «b»s,. !,«ine»t?betr»st fk? Elcw.'Nlku 'lr m-.rlf. >,en» einenVo^at, autzeryaldlür nnnren??, l/4Iahr einzusenden, ^ju beantwortende «riete a'onePlarlew«rden nickt be?i Sstcdtip» Ii,s«ra»«i'»nnal,m» in Äl^rikor de, «dtn^it-^taiv-- .lottang. Iu?^i.eva > aUr, 4; " j,»tdl,,na ve« >0ee'.^ und «ateli-, in ^jaftktb k>,l Aw, RaNeiger, ...Antrag", 'n ?d>,r» »> allsi ?!mei» qiüünna^m» _ 'teilen. «»»»III W», !»W»l «>>I Ltr. 74 Fkkttag. den Zl. MSrz ty22 62 Sahrg. Abonnements Erhöhung. Die Verwaltung der „Marburger Zeitnng" ist, wie die Verwaltung der übrigen Zeitungen, gezwungen, infolge der aicherordentlich erhöhten Preise für Papier, Druckereibehelfe und Arbeitslöhne die Abonnementsgebühr mit Postzustellung und Abonne« mentstarten auf......Iv Tin. mit Zustellung durch Austrägerin-üen auf »».»»«»»»^1 „ Abonnement fürs Ausland auf 18 „ zu erhöhen. Nichtsdestoweniger bleibt die ^Marburger Leitung" das billigste Tagblatt Sloweniens. Die Preise für Einzelnummern bleiben wie bisher. Dr. Michael Napotnik Flirstbifchof von Lavane. Mit Dr. Michael Napotnik ist der dritte Uir6^nfürst der Lavauter Diözese, seit der ^itz des Episkopates durch den Fürstbischof ?lnton Martin SlomZek im Jahre van i/cwant nach Mari bor verlegt wurde, aus Sem Leben geschieden. Napotnik wurde alu 20. Septelliber 185(1 als Sobn wohlhabender Bauersleute im ^orfe Tepanse bei .^onjiee (Gouobltz) gebo-.eil. Das Gymuasiunl-stridierte er in Eelje, «iente dauil das Einjährig-Freiwilligenjahr io und trat hieraus in das Mariborer Prie-lersemiuar ein. Hier wurde er im Jahre !875 zum Priester geweiht. Er versah nur liureze lochen den Seelsorgedieilst in Vosuit md begab sich sodanil in das Augustiueulll n Wien, wo er seilte Studien sortsetzte uud vo er im Jahre 1880 .zum Do Nor der Theologie promoviert wurde. Zur Zeit der Oltu-mtion Bosniens nnd der .Herzegovilla stand tr als Militärkaplari im Heide, ^'ach Schlnß her kriegerischer Ereignisse wurde er Kaplan in Selniea an der Drau, doch übersiedelte er wn dort bald uach Maribor, wo er rasch hiu-!ereinander als Ehorvikar, Theologieproses-ior und Subdirektor des Priesterseminars ungierte. Im Jahre IM wurde er .hos-'aplan, Beichtvater der unglücklichen ^aise-^in Clisabeth uud zugleich Direktor des Au-qustiucums. Voll dort wurde er am 8. Ok--ober 1889 zum Fürstbischof von Lavant be-.mfen uud cr trat a»u 17. November demselben Jahres, seiu Amt an. Er erreichte deui-nach in seineni ^9. Lebensjahre diese hohe ^rrchenwürde, die er uuu durch fast 33 Jahre bekleidete. Der Heimgegangene war ein Mauü vou gigantischer Gestalt. Mit seiner sonoreu stimme imponierte er sowohl als <>ianzelred-,ier wie als Sänger vor dem Altare. Die Gesundheit, die seinem Körper sichtlich innewohnte uud die er überdies durch eiue äußerst mäßige Lebensweise nur noch förderte schien für Krankheitskeime unangreifbar Und dock) schlich sich heimlich die tückische Krebskrantheit ein, die nun den kräftiger Körper nach langem schmerzvollen Kämpft im 72. Lebensjahres» Falle brachte. Im gleichen Verhältnis zum Körper wirken des Verewigten Geistesanlagen, die e? nuch im reichlichsten Mäste zum Wohle dei Wissenschaft, Kultur und Menschheit in du 5at umzusetzen wußte. Trotzdem cr alte Stu ^icn mit Auszeichnung vollendete, fand ei bereits als Theologe Mutze genug, sich in der verschiedensten Wissenszweigen literarisch zu betätigen. Seine in Druck erschienen Arbeiten behandeln die Nationalökonomie, Geschichte, Philosophie, Theologie, Pädagogik, Sprachwissenschaften und Rejsebeschrerbun--gen. Napotnik golt als einer der glänzendsten Redner in Oesterreich. Seine Predigten waren tief durchdacht und hatten stets einen philosophischen Einschlag, da er sowohl die profanen wie Patristischen Schriften der Philosophen aller Zeiten vom Grunde aus 'beherrschte. Deu Teilnehmelll am Eucharisti-scheu 5tougrc.sse in Wien im ^ahre 1912 ist dessen kirchenoratorische Meisterschaft noch gewiss frisch im Gedächtnisse. Desgleichen war er ein begeisterter Anhänger aller iikuust-zuieige nnd namentlich ein mächtiger moralischer wie materieller Förderer stilgerecht erbauter und imponierender Gotteshäuser. Uuter diesen ragt wohl die Maria-Basilika der Franziskaner in Maribor am prächtigsten hervor. Welche Freude und Genugtuung ihm die Fertigstellung dieses Baues bereitet hobeu muh, geht wohl daraus hervor, das; er sich schon bei Lebz»ten uuter dem .Haupt altcuse dieses romanischen Prachtbaues seine leMe Ruhestätte gewnnscM hatte. Seine grosse Diözese leitete cr mit strcnfer .Hand, ja, man könnte sagen, es aab eine Art soldatischer Disziplin, wie er sie während seiner Militärdienstzeit sebst praktisch kennen gelernt hatte. Er duldete keine Halbheit, keine Gleichgültigkeit, keiiu: Saumse^akeit. Die Wogen des Weltkrieges forderten überdies eine besonder-5 fM'FM'Ung nnd einen kundigen Lotsen, der sein Fahrzeug glücklich durch die wechselnden Stürme zum Leuchtturme hinlenkt, der z'^m stillen .Hafen weist. Dost der nnn in Gott ruhende hohe kirchliche Steuermaun iu jeder Lage cnmz '.nid voll aus seinem Posten war, bezeugen seine Erfolge, die nicht nur die Geschichte selbst be.'.eugeu wird, sondern die sowohl in Oesterreich wie in ^ugosle.wuu durch die '^erieibung der höchsten Oideusou^zeichuuuaeu bei Zeiten auerlmiur wurden. Ehre dem Andenken dieses .hohevriesters, Gelehrten uud Edel!ueusci?ea! . Verwaltuugseiutciluug des Staates. Das ist jenes Gesetz, das bei den Gegnern des Zentralismus die größte Erbitterung hervorrief. Obwohl dieses Gesetz in seiner Durchführung lbst im Sinne der Bestrebungen seiner Geg ner noch manche Korrektur ermöglichte, so durste bei den Beratungen der Durchsühr-ungsbxstimmungen noch ein letztes und schärferes Gefecht bei lebhafterer Teilnahme aller Intervssenlen erwartet werden. Doch die Deserteure blieben dein Kampfe ferne und aus--gefochten wurde cr wohl schart und hitzig, aber doch nur wie ein letzter Nachhutkampf. Charakteristisch bei diesem letzten Zusammenstoß ist das Verhalten der rnuselmani-schen Organisation, die bisher zwar nicht unentgeltlich, aber doch durch dick und düun für den Zentralismus eintrat, diesem letzten Kamps machte sich eine 5paltu:'.g in der Partei bemerkbar, iudem eine kleine Gruppe unter der Führung der Herren Spaho nnd Bilo^ viö gegen das Gesetz stimmte. Diese Inkonsequenz darf wohl auf das kionto de-5 Druckes geschrieben werden, den die Wähler ans ihre Vertreter ausüben, welcher Druck augesichts der doch iu Balde in Aussicht stehenden Wahlen stärker suhlbar ist. Bcrountlich waren Ne Mnselmanen von ihren Wählern ans eine > autoiwruistische Versafsuug instruiert, w'l» chem Programm sie aber aus ovvartuui'N' schen Gründen nutreu wurden. Der Verfassungstampf kanu somit al? ab« geschlossen angesehen werden. Da>5 Werk, da? geschaffen wurde, wird, obwohl uoch nicht approbiert, vielfach angefochten uud geschmäht, das ist aber noch kein Beweis dafür, daß es unbedingt schlecht sein. muß. Iedeu-falls ist es ein Baader viel Zank und .had^r hervorgerufen hat, der aber deshalb doch nicht unbewohnbar sein muß, zumal es den kommenden Männern anhcimgcstellt bleibt, noch manche Vervollständigung durchzusüh-ren. Das zentralistische Wohnhaus laun und muß Platz haben für alle, für die Großserben und Großkroaten, für die. Jugoslawe« und alle nationalen Minderheiten, wenn nur alle, vom Hausmeister — der Negierung an-gesangen, die vorgeschriebene Hausordnung strenge einhalten, dann kann noch alles gnt werden. Der viele Lärm und das Gezönte beim Einzug darf nicht wundernehmen, das sind natürliche Bealeitcrscheinungen. die in der Folge ein ruhiges Zusammenleben dock nicht ausschließen. Die Rede Rathenaus über die Reparation«;- note. W6L. Berlin, W. März. lWolfs.> . Der -Reichstag setzte heute die Besprechung der Erklärung der Reichsregierung fort. Mllssskss" des Acußeren Dr. Nathenau führte u. a. au?: Die eidliche Entscyeiduug der Ueparations-w!umission«hat alle Welt cuttäuscht. Poinca- ^ rees Politik hat überall Ersola qehabt. Die stärkste Macht der Welt, Frau kr eich, wird iu > ihrem Vorgehen bestimmt durch die Furcht-! vor einem Augrnf Deutschlauds, das so vollkommen eulwe.ssuet ist, daß es keineswegs die Orduuug im 7^'ueru aufrechterhalten lanu. ^inmer -nieder begegnen wir der Feststellung, daß die 'Zerrüttung unserer Valuta nnr auf. den ^oteudruä zurüäzuiiihreu ist. Ich fordere iedeu seniler de^ Wiltschaslstebens auf. nur e'.ueu Weg zu neuuen, allf de>n es sür ein ^'aud mir passiver Zahlungsbilanz möglich^ iü. dauernd Goldzahiungeil zn leisten, obne die .Hilfe fremder Anleihen und dabei seiue Wirtschast iutalt ,>u erhalten. Ein iveiterer ^rnum in der Auslassung de^ Am>landv's be-trilst die Frage unserer Steuerlasten. Der dritte Irrtum ist der, daß mau nus vorhält, uusere Wirlschait sei voilbeschäftigt uud wir hätten teiue Arvcilsioseu. Die Autwort darauf habe ich iu l^auues gegeben nnd ich wiederhole: Die von aus gezahlten Reparationen belausen sich allf über 1'? Milliardeil Goldmark. Dies bedeutet im Jahre die Arbeit voll eiuer Million Arbeitern, ^'och gefährlicher sind die Irrtümer aus volilischem Gebiete, voll denen ich zwei uenneu will: Deutsch-laud bat nicht gezahlt uud will nicht zahlen uud Deutschland hat nicht entwaffnet nnd will uicht entwaffnen. Eiue uugesühre Schätzung gibt ein unwiderlegliches Bild von der Gesamtheit der bisherigen deutschen Leistungen. Diese Leistungen machen seit dem Kriegsende 45.7 Milliarden Goldinark aus. Dazu kommt noch der Verlust des westpreußischeu uud des oberschlesischen Gebiete?, wodurch die Summe auf wert über IM Milliarderl Goldmark erhöht wird. Von Deutschland sind Zahlungen geleistet worden, die kaum jemals van einem Volke der Erde seit Beginn der Weltgeschichte > Stenerlomvr/.'-lliß eiue so große Mehrveil zn finden. Die /)wangsanleihe voll einer Milliarde Goldinark sei eine zusätzliche Einnahme, die die tasten des Jahres ll)22 tragen helfe. Das ^leuertomproiniß. sagte der ^ieicliskanzler, ist ein integrierender Vestoildteil 0er aus-närtiaen Politik. Eine ^tärnlig des Kompromisses bedingt auch eine Störung der auc-loärtigen Politik. Ihre Störung ist erfolgt 5nrch die Aote der ^iepa'.at'.oilsko'Ulnifsioll nnd durch das schreiben au die Reicvsregie-rlllig. ^nch der vorläufigen Entschewnng über die Detadenzahlliugeil erfolgte setzt eiue neue Entscheidung, die wohl endgültig wäre, wenn wir die Bedingungen erfüllen könnten, die aber einer erneuten Prnfnng unterliegt, wen" oies nicht der Fall fein sollte. Die A'euregeluug des Zahluug-.'planes für l!^ tonnte als ^.ilserlunäßige Erleichterung betrachtet werden, wenn nicht der vrovisori' sche Eharakter des Ablommens detanr una di'^ ganze Geltnng des Abtomniens ail die Frist des '!!. Mai gebunden wäre. Die in dem Schreiben an die Reichsregierung ausgestellten Bedingungen, in denen mir eine neue Er, fchwerung der Lage erblicken, haben mit Nechi Deutschland auf das tiefste erregt. Die peinlichste Ueberraschnng bildet die Fordernng, unverzüglich eine» Plan für weitere M Milliarden Papiermark Steuern auszustellen, wovon mindestens 49 Milliarden in diesem Jahre sichergestellt werden sollten. Das iß völlig unmöglich. Durch die Teuerungswelle und durch Noten, wie die Note der Reparationskommission, durch die der dentsche Geld» wert im Auslande katastrophal getroffen wird, wird die Belastungsgrenze für die in-direkte Besteuerung immer enger gezogen, und wenn schon die Eiegervölker zum Teil nicht imstande sind, ihren eigenen Finanzbedarf durch 5teuermittel aufzilbringen, wie 'rsr nnls, e^5 bei einem Volke sein wie dem t'eutsäien, da? fast die ganzen Lasten dez !>:riegeZ ans seiner Zcite aslein getragen und in unges^eucrster Veise die eigenen tträfte s^üfgezehrt hat. Eine unsichtbare Belastung I'ilden dann auch die Valntaverhältnisse und k'aniit verduuden die Verschleudernng von Wt'rt.n ini Ausland. Turcb Bewilligung ei« ncö Äoratariinu'^ winde die Neparatictns-komn'issian zur ^estiaung unserer l^ieldwert« revl'.äslniss.' l'-vtr^'-iei? k'^nnen; statt dessen t?at sie i>)re nerd'."i'Nsjeu das l^'-egenteil er-i/icht. die l^-egeuseite sell'st geschä- diat wi' d. ra!n(!:?ischen Vcrhcilt- N'isc ??'i!^?-:nr?paS nimt zur?2rdnung kam-d??!?n sjibt cZ keinen Wi^T'crnttfhe.tt der Mcl^mr^sc-'ast. Celbst wenn, was wir be« s:'.'-'il^'n. dl!' Wirtsc^iafti kräfte Deutschland? all?"elc'^,ten. dicse ^^telirbelastiing zu tragen, so ist diese ?iorderung schlau an'Z rein Parla?« ini'ntari''clen. Politischen und technisckien f'ri'uldett r^'in i'iunöglich. Zndein zieht die '^'ionserenz t^'-enna alie Aufnlerksauikeit a:if sich i'nd die deutsche Negieruns^ kann sich in derse.ls'cn Zeit nicht einer neuen steuerti'ch^ r.iich'.'n '!?lrbeit unterziehen und einen viilli-gen?!enhau ausrichten. Auk;?rdem greifen die ^iorderunqen der /f^enfsrztlon^fymmissrüin in die .^'c-lieiterechte der deutschen Regierung und in die nesetz» seherischen Besuiinisse des deutschen Parlaments ein. Gegen die Ncberwachllnq der Steuerveranlagung ist schärfste Vermabrnng einzulegen, denn daS ist unvercins'^ir mit dem Selbftbeftimmnngsrecht einer grofzen Nation. Wir haben auf dem (^»eluete der Kontrollkmn-.nissionen so triibe (Erfahrungen gemacht, daß niemand von uns verstehen würde, das^ diese'? Stistem auch auf die ,^ivilverwaltnng aus-.^edehnt werden soll. Die deutsche Reaierung hat schon bei Nbschlns? deZ Versailler Vertra-.^es Veranlassung genommen, in einer Note vom 28. Mai dagegen zu protestieren. In der Antwort der alliierten und assoziierten Mächte wurde damals ausdrücklich versichert, daß die Ncsugnisse der Neparationskommission nicht so ausgelegt werden di'lrsten, als wenn sie der Kommission das Recht geben würden,! t'ie innere l^esetzgebunh zu diktieren. Jetzt !ni?gen die fremden Negierungen nicht, drei -'^ahre nach Abschlus^ des Friedens, Rechte be--.insprucheu, die sie selbst srühcr als reine Befürchtungen bezeichnet l^abeu. Wir können zu k'en Forderungen der Komnlissiou nach Er-hökjung der Sparsauikeit in der Verwaltung zustimmen; aber wir treiben keine Ver-schwendung'?wirtschast. Der Etat sür 1W sieht niehr als zwei Drittel der Ausgaben fiir i>ie Entente und ein Drittel für das Reich vor. Wir wollen bis zuni äus^ersten sparen, das ist unsere Pflicht, aber Milliarden sind dauernd nicht zu gewinnen. Schon jet^t zahlen wir unsere Beamten schlechter als die Ententeländer. ! Bezüglich der Kapitalsflncht erklärte die fieutsche Negierung ihr prinzipielles Einverständnis. Zu eineui wirklichen Erfolg bedarf Zm StUNt ütr Ltiiitlislich. Roman von Otto Ilster. 19!.'^ dv siieioer lieilin ^V. A. Nachdruck u. U?l?erle!;unasi''n Tampfer läu-iete. „Ta läutet er zuiu ersten ?.lcale", sagte er. ,,.jn zehn Mii'.iltcn dampit er weiter." „^chl'u. Ich werde ihn unr mal anseheil", sagte Forstenburzi und giug langsani nach der Stelle, wo der Lauisteg zuin i^^ai führen wußte. Aber da sah er, daß der Steg eiuge-^ogen war. Ein leiser Fluch entschli'nn'te seincn Lippen. Da soh er den Steuernmnn aus der Z^ajüte kommen. „Heda, .'oerr Steuermaun!" rief er diesem /^u. „Weshalb ist der Steg eingezogen? Ich will an Land." „Bedaure", entgegnete der Steuermann ruhig. „Der ^tapitän hat befohlen, daß nle-ptand den Danlpser verlassen soll.' es a!er eines internationalen Zusanunen« Wirkens, zu dein sich Deutschland bereit erklärt. Die beste Gegenwirkung würde die Besserung der deutschen Valuta bedeuten. Di« L?sung des Problems der inneren und ciuheren Anleihen liegt der deutschen Regierung am Herzen, denn hier liegt der Schlüssel des ganzen ReparationsprobleuiS. Mit der Zwangsanleihe haben wir den Weg der i?»-neren Anleihe überschritten. Das hat aber bei der Reparationskommission nicht die nötige Ausmerksanikcit gefunden. Aber sie geht doch tatsächlich mit einer Milliarde Goldmark Ertrag schon hente über die von der Entente geferderten neuen Steuern von W Milliarden Pcpiermark hinaus. Ausserdem bat sie den Charakter cinör dauernden Vernü^gens-steuer, weil sie eine Reihe vcn Iahren unverzinslich ist. Zur grs:ndlichen Lösung des Re-pt'rationiProblems aber bedarf es der äußeren Anleihe. Ein solches Projekt hat sedoch nur dann Aussicht, vom ?^^'U'apilal günstig ai'sgene.'.nmcn ,>i: werden, wenn dem deutschen Reich für eiuen längeren Zeitraum ""s,.^is^eit gewäbrt wird. Vir werden den Inhalt der Note anf das sorgfältiaste Pri'n'en, ehe wir der Reparations-komnlillion nnfere Antwort erteilen. Diese Prüfung wird aber an der hier aufgestellten allaenwinen Linie nichts mehr andern. Der Reichskanzler rekapituliert N'''chmals den Inhalt seiner Rede nnd erklärt, der Gedanke einer internationalen Revaratai^san-leihe gewinne immer mehr an Bo^-'n und sei in den letzten Monaten auch in Frankreich leb^wit kommentiert worden. Das sei ein günstiges Anzeichen, daß die Erkenntnis wachse, wo das l^rundübel unserer Lage zu iucben sei. Nur durch eine auf einen länaeren ,^eitraum zu gewährende Atempause könne der deutsche Markkurs die Stü^^e finden, die Deutschland endlich erlaube, bei Einnahmen lmd Ausgaben mit Stabilem -^u rechnen. Das sei aber von der Reparationskommission völ-lig,anßeracht gelassen worden. Die Folge dieser. Verkennnng sei, daß der Dollar auf 332 gestiegen sei. Die Antwort, die wir der Reparationskommission zu erteilen, haben, sagte Redner, ist vielfach dahin ausgelegt worden, daß sie die Entscheidung über den Fortgana der auswärtigen Politik bringen müsse. Wir haben Fr-fiillungspoliti? nicht ihrer selbst willen getrieben, sondern um der Welt durch die Erfüllung im Rabmen des Möglichen den pra?^ tischen Nachweis zu erbringen, wo die l^tren-ze des Erfiillbaren lieqt. Daß sie kritischen Situationen ausgesetzt sein müsse, haben wir gewus^t. Auf einem solchen kritischen Punkte stehen w^r jetzt nicht zum erstenmal. Aber wir werden alle unsere Kräfte daransetzen, ihn zu überwinden, uui auf dem bisher eingeschlagenen Wege sortzuschreiten.*Wonn wir jekt zwar das Unmi^gliche und Unwürdige .mit aller Entschiedenheit ablehnen, aber in dieser Negation nicht die einzige Aufgabe nn--ferer Politik sehen, so hoffen nur, die Mehrheit unsere? BolkeS hinter uns zu haben. Erfülluugspolitik heifit nicht, an- die Alls-fllhrbarkeit alles dessen zu glauben, was die (Gegenseite uns auferlegt hat lnid für dieses Jahr auferlegt. Was heißt Erfülluugspolitik „Das bezieht sich doch Wohl uur auf die Mannsckiast?" „Nein, auf alle an Bord." ..Ich bin doch nicht Ihr (Liesau^eiler?" brauste Forstenburg auf. Der Steuermann zuckte die Achsel. „Ich kann nicht gegen den Befehl de^Z Kapitäns handeln"^ sagte er ruhig und wandte sich ab. - Da läutete der russische Dampfer zuni zweiten Male. Die Wut kochte in Forsteuburg empor. So luihe am Ziel, sollte er scheitern, tlur weil der ^^apilän eugherzig auf der Er-fülli'iig der Foruialiläteu bestand? Mit raschem Blick maß er die Eutferunug des Daulpfers van dein !>^ai. Es warell nur einige Fuß. Und die sollten ihn hindernd Pah, iui .^'»ocygebirge, im Eis des Nordens hatte er tlassende Spalten und Schluchten übersprungen, die iwch einuwl so breit waren. Ein ras6)er Entschluß, ein kurzer Aulauf und mit gewaltigen? Schwung sprang er vonl Deck hinunter auf den ^tai, wo er in die Knie zusammenbrach. Aber rasch raffte er sich wieder auf, denil schon machte der Steueruiann Anstalten, ihn zn verfolgen. Er ließ den Steg biniiberfchie-ben und rief' einigen auf deui Kai herum-lnngernden Schiffern zn. den Davoneilenden festzuhalten. Dock) die Schiffer grinsten nur höhnisch, sie fühlten sich nicht berufen, Poli-;csi6?tspunkten betrachtet, so muß nian zu dem Ergebui? kommen, daß Deutschland sür längere Zeit, mindestens aber für das ganze Jahr von. allen Reparation'^lei^tungen in bar zu lx'freien ist, was die Regierung berefts in ihrer Note voui SK. Jänner betont hat. Seitdeui hat sich aber unsel-c Lage erschreckend verschlechtert. Wir können sonnt aus eigenen und laufenden Mitteln die Verpfliclstnngen für daS Jahr 1922 ohne Zuhilfenahme ausländischer Geldmittel nicht erfüllen. So trüb auch die Stunde ist, in der ich zu ihnen spreche, bin ich doch nicht ganz ohne Hoffnung. Das Kernproblem der Konferenz von Genua ist die Wiederaufbau Mitteleuropas und Rußlands, und ich kann mir nicht denken, daß dort die erste und vornehmste Voranssetzltna ßnm schnellsten und sichersten Aufbau beseitigt werden soll. MittelueroPaS und Deuts6)lands Wiederaufbau ist ohne die ^ Gesundung .Deutschlands unmöglich. Der ftontvast zwischen den Forderungen der Reparationsnoten und den Hoffnungen anf Ge- ^ nua ist freilich so offensichtlich, daß er den arößten Vessiun^'nn's hervorrufen könnte. Uber die Lvelt bl't siente dl? Wahl -twischen i>em Prinzip van Genua und jenem der Noten der Neparatianskommisfion. Entweder ist l^'enua ^um Scheitern verurteilt oder aber ^'ie verbündeten Neaiernngen rnüssen die Ab-ncb^en der Retiavation^'^kommission mit dem .^.iel von s^enna.in Einklang bringen. Vor dieser Entscheidung steht die Welt! Die Re'-e de'' Reich'5l''^n.^lerS wurde von sortdNi.cluder lebhafter Zusiimvu-:!' tet. DK Fskei^ensvorschiSae der Allitttten on Grlechtniond u. ftle Tarski. Peris, 29 .März. Die Friedensvorschläge der Pariser Orientkonferenz an die Regierungen von Athen, Z^tonstantinopel imd Ängora werden von den Alliil^ten mit einem Briefe begleitet, welcher den Wunsch ausdrüclt,»daß die griechischen und türkischen Delegierten am 17. April zu eiuer Prüfung der Friedensvorschläge, eventuell im Beisein vom Kommissären Englands, Frankreichs und Italiens zusammentreten sollen. Die voraussichtliche Frist bis zur 5iäumuug KleinasiexiS wird auf mehr als vier Monate angegeben. Die künftige griechisch-türkische Grenze soll von einen! Punkte bei Glsitös'aui Marmarameer in nördlicher und nordwestlicher Richtung bis an die bulgarische Greuze geführt werden. Gegen Westen soll die Grenze über daS Massiv des Strandschagebirges laufen. Tie griechische Stadt Rodofto bleibt danach tür--lisch, während Adrianopel an Griecheliland fällt, mit einer besonderen Berwaltuugsorga-uisatton zur Wahrnug uwhammedauifci^ier Interessen. Die Halbinsel Gallipoli mid die i^tüste des Marnlarauieeres bis Rodosto er-halteu interalliierte Garuisonen. Die Schifs-fahrt durch die Meereugen wird unter Ueber-wachuug eiul^- internationalen Konlmission Schiff ausklleifeu wollte, sie würden ihm kein Hindernis in den Weg legen. Forsteuburg stürznte ateuiloS weiter. Der ri,ssische Dampser läutete zum dritten Male, die Bealcit-'r der Passagiere verließen das Teck, binnen wenigen Minuten würde d.er Steg eingezogen werden, der den Dampfer niit denl Lande verband. Forste,churg winkte und rief. Tie Matrofen, die an deul Laufbrett standen, zögerten; ein Ofsi.',ier trat berau und sah nach dem .Heraneileudeu hinüber. Und iluti hatte dieser den Dauipser erreicht. „Lasseu Sie unch hinüber", rief er keuchend, sich der russischen Sprache bedienend, die er slies^end beherrschte. Und schon sehte er den Fuß auf das Lauibrett, als sich eine schwere L'and aus seine Schulter.legte uud ihn sesthielt. „Einen Augenblick, Herr!" sagte eine rauhe Stimme. » „Was wollen Sie von uiir?" schrie For^ stenbnrg wütend. . Ein Polizist stand vor ihui. „Ich ersuche Si<», mit ntir zuiu .Herrn Ha-senkommissär zn komuien", sagte er. „Was soll ich da? Sie sehen, ich bin iiu Be^-grisf, abzureisen — lassen Sie ulich los!" „Tut mir leid — kommen Sie nur u»Zt'." „Lassen Sie nnch los!" Er stieß den Polizisten vor die Brust, daß er zuriicktauiuelte. stehen, in der die Türkei den Borfitz führt und alle ani Orienthandel interssierten Mäch-te vertreten sein sollen. Die Türkei darf in L^onstantinopel eine Militärmacht von Mann regulärer Truppen und 4a. Mann Gcndarmerie halten, also mehr, als iui Frie^ deiisvertrag von Tevres vorgesehen war. Es »vird aber vc^rgesolsen, daß die Türkei in absehbarer Zeit on Stelle der allgemeinen Wehrpslicht eine Miliz einführt. )lel'en der Staatsschuldcnverwalt«n?g, die in d?rfelben Folul wie vor dem 5lriege aufrechterhalten bleibt, wird die alliiet'te LiguidationZkommis-sion treten. Die Ententemächte erklären sich bereit, drei Monate nach Inkrafttreten de? Friedens in Berhandlungen über die Aufhebung der Liapitulationen einzutreten. Beme'kenöwerte Aleusi?runcien vtS amerUaitlsikien Bot?chaf t»rs in Rom. Rom, L9. März. Der amerikanische Bot-schafter Child, der für Amerika an der Ge« nueser Konferenz teilnehmen wird, hielt in der Mailänder italienischen .Handelskammer eine aufsehenerregende Rede über die Politil Amerikas in Europa. Er sagte, jede Hilfstätigkeit für die wahrhaft Notleidenden sei strenge zu trennen von der Mitarbeit mit destrnltiven .^?!räfien, deren erste die Fnrchl sei. .slein Bolk würde sich ernsthast mit seinem Wiederaufbau beschäftigen, solange es fürchten müsse, daß ihm die Frucht seiner Arbeit durcki Gewalt oder Intrigen von neuem geraubt werde. ' ?tmerika stehe Schulter an Schulter mit denienigen Mächten, die für den Wohlftand arbeiten, gegen jene Mächte, die den Wohlstand der anderen entwenden ''dcr vernichten wollen. llnftre Desk??at!on sllr Ge?!; a ZM. Vesgrad. 29. März. Die Mitgliedel unserer Delegation fül: die Genueser Konferenz, Pasi«^', Dr. Ninti,; nnd Dr. Kastels reisen am 5. April nach Genua ab, während det vierte Delegierte Dr. Kumanudi erst nach der ?lbstinlnlung über daS Gese<) betreffend die Budgetzwölftel im Parlaniente, nachfolgen wird. EZ hat den Anschein, daß die projektierte Zusammcnkunst der Delegierten der Kleinen Entente nicht in Ljubljana, sondern in Genua stattfinden wird, obgleich man noch innner darauf hina^'beitet, daß diese Zusam-ment'l'nst in Ljubljana,herbeigeführt werdo Bulgarische j^obifletilSkrtfe. ZM. Sofia, Dieser Tage brach iui .siabtnett Stanlh^U^'k^. eine lirise aus. Sie konnte Mar vorlüufiz^ntlich beigelegt werden, imnierhin konstatieren aber die Blätter, daß sie den Ansang ^^om ^5ndc der Regie-'/ung Slau'.buliski -l!n.d> des bulgarischen Bauernverbandes bedenw. Wie „Pravda" mitteilt, wurde der hauptsächlich zwi- schen denl Fiuo.nzininister Turlakow und seinen Anhängern einerseits, und deui Mini-sierpräsidenien Stambuliski andererseits geführt. Mit Turlakew halten "auch die Mini«, ster Autartschewsti, Ianew " und Radalow. Der gailze parlanientarische .tzlub des Ban-ernverbandes spaltete sich in Zivei Grnppen. Doch dann warf der sich mit einem zornige» An.srnf auf Forftenburg. Der Offizier i)es russischett Dampfers riej den Lenten aui Laufbrett l?lnen Befehl zn. Diese zogen den Steg ein; der Offizier wandte sich grüßend deut auf der ltontMandobrücke stehenden ^tapitän zu. ..Fertig, los!" erscholl das Koinniando. Die Schrauben grisfen rauschend iu da!^ Wasser, langsam entfernte sich der Diiiupser vom Lwi. N. 5tapitel. ^ ^ > E!!'.i.' neugierige Meilge umdrängte den Polizisten und Forstenburg, der vor Wut bebte und sich am liebsten noch einmal anf den Beaknten gestürzt haben würde. Doch sah er ein, daß er seine Lage nur verschlimmern u>ürde. „Wollen Sie mir gutniillig solgeu, ode^ soll ich Gcwalt ainvenden?" sagte der Polizist drohend ,.'^^ch folge Ihnen!" stieß Forstenburg är-gerlich hervor. „Aber ich ^uache Sie und den Ha'enroulinissär sür allen Schaden hastbar." Der Polizist lächelte. „Das siebt Ihnen frei", siMte er ruhig. „Polinnen Sie.". Er legte die Hand aus Forstenburgö Schuld ter. Unwillkürlich schütlelte dieser sie ab. „Unnötig, Manul" grollie er. „Ich gehe scholl ohne Ihre Hilse." iForlsehung solgt.'l Kr. MaeiiM?sE» Kurze Nachrichtm. ASV. Fmme, 19. März. Die Legionäre fanden einen Beschluß gefaxt, worin sie die ^l^eqicrung davor warnen, der Nückkchr Za-nollas zuzustimmen,.und mit ihrem perstnli-chsn Widerstand drohen. WzäB. Neapel, 29. März. Der Ausstand der Hafenarbeiter ist beendet. Äian hofft, daß onch in den anderen .Häsen der StreU nun-mehr sysort ein Ende finden werde. WKB. Linornl», 29. M.'irz. Die hiesigen ?sonnnuniften haben wegen eincS von den ?sascistcn vollführten UrbcrfalleS auf elncn ^.'eichensjUg einen eintägigen Protcststrei? ausgerufen. Viterbo, 2^. März, ^^eute früh wurden durch ein leichtes (Erdbeben einige tzäuscr beschädigt. Weshkngto«, Mär.^. (Neuter.) Der Senat hat den Vertrag betreffend die Einschränkung der Rtlstungen zur See genehmigt. ZM. Veograd, 29. ?)?Zrz. In parlamentarischen reisen wurde gestern lebhaft die Version kvmmenliert', daft der KriegSministcr Da-fiö seine Demission c^ngeboten habe. In gewissen parlamentarischen Dreisen wird feine Demission mit dem Rücktritte deö Obersten des ^ükrerö „Vela ruka" ^Weifie Hand) in Verbindung gebracht. Marburger und Tagesnachrlchten Suin To.'e des Farswischofe ^opvtnik. Betreffs der Leichenfeier und der Veisebunsi vereinigten Aürftbischof^ werden die Wci« jungen tm Laufe deS heutigen TageS vom verwaisten Domkapitel verlantbart. — Die gesamte Dii^zesangeistlichkeit wurde überdies ersucht: 1. daß sie sofort nach Erhalt der Todesnachricht in jeder Pfarr- und wenn tnnlicli auÄ) Filialkirche durch eine halbe Stunde mit drei Intervallen die yröfzte Glocl^ läuten las» se; S. daß fie die Gläubigen von der Todc4-na6)richt verständige und zum (lebete für die Ecelenruho des Verstorebnen auffordere; 3. das; sie am Veisetzungotage in der Zeit von N bis 12 Uhr durch eine halbe Stunde sämt-liche Glocken läuten lasse und das; sie ani Vcisehttngs- oder an einem folgenden Tage ihre (^laubigen zu einer feierlichen Seelen^ messe für den verstorbenen Kirchenfttrsten versammle. Die Aeiftzlunqsseierttchkeiten nach dem T^iirftl'ischof Dr. ??apotnik erfolgen nach nachstehendem Programme: ' am Tage vor der Beisetzung, d. i. am 2. ?lvril^ von 17 bis 13 Uhr Gebetstunde m der Domkirche. V) An, Veisetzung^tage, d. !. am .1. April: 1. um 8 Uhr Einsegnung des Leichnams /r.l Trauerhause ulld UebeNragung de-^'elben in die Domkirche unter Assistenz der Geistlicki-keit, wo fodcinn daS Totenoffizium gesungen wird; 2. NM lt) Uhr Beginn der Feierlichkeit siir diö osfil^ietlen Teilnehmer, ^feierlicher Ein-,^>tg der kirchlichen Würdenträger in die Dom-lirche in Begleitung des Douikapitel.^ lind der Theologen. Vontisikal-Scelcnamt. 4. ('-iedächtni?rede. ü. Die feierlichen Pier Absolutionen nach de,n rcimischen Pontifikalc'. ti. s^cierlicher Zug zur Marien-Vasilika. 7. Libera nnd Abk'>lut!on naä) dem bischöf» l'ichen Rituale in der Basilika. 8. Beilekung deS LeichnanlS in die Gruft. !). Ni'iclkehr der Celstlichkeit in die Doni- ^irche. Besondere Bestlmmunge«: Der Begrabniö-zug nimtt^t den Weg durch die Stolna ultra, den Hanptplah, die Tattenbachova ulita, die Sodna nliea durch die Älekfandrova cesta zur Basilika. Die l^eistlichkeit kehrt durch die Su?venöka ulica. die C'iaöpoöka und öolökn i^lica .^'.ir Doiukirche zuriuk.. ' s'edälhtnisredl!. Die (^.'edächtnicrede wird der Fiirstbischof Dr. ^^egli-'^ von Ljubljana, der ailch den t^ondnlt si'lhren wird, in der TonlU?che halten. Das Testament des verstarVenen Fiirst-bts6)oss. Wie der hohe Verewigte stets für alle-^ l^nte und Cdle begeistert war, das legen auch die Verfügungen über seiuen Nachlast dar. Vor alle nmndmete er große L^elri'ige den Armen. Zuul .?»nupterben niachte er das Schülersenkinar in Maribor, in welchein ar-nle Studierende sür den geistlichen Beruf vorbereitet werden. Weiters erinnerte er sich der katholischen Vereine^ denen er se^n .^aus in ZXaribor zu dem Zwecke testierte, damit sie für die Zukunft ihr eig?ncS Asyl haben. Die siirstbischSfliche «ruft in der Marien. vaßlil«. Der verewigte Fürstbischof önßerte fchon vor mehreren Iahren, daß er in dieser Kirche beigesetzt zu werden wüusck)?, für die er selbst sehr viel Opfer brack^te. Der Bau und dic; Fertigstellung dieser Airche war sein besonderer Stolz, daher lmn auch sein Wunsch, hier den ewigen Frieden zu finden, tatsächlich in Erfüllung geht. Die letzten Tage des verstorbenen Fürstbischofs. Bekanntlich erkrankte der Fürstbischof iul September v. I. an Darmkrebs. Man erkannte sehr bald, daß bier jede ärztliche jitunst vergeben-; sei. Ter Verewigte arbeitete wohl noch längere Zeit sür seine Diözese vom Krankenlager au?, ja. er empfing noch die Deputation, die ihm die Insignien deS St. Sava-Orden^ überreichte, außer Bette, doch ließen mit jedem Tage die Äörper-kräfte weiter nach, da er infolge der Eigenart der Kranklicit nahezu keine ??ahrung aufnehmen konnte. Der sonst so riistkge Wrper wurde ans diese Art im buchstäbllchen Sinne de-Z Wortes zn Hant und .^inochen reduziert. Er war sich seine«) Znstandes langst vollkommen bewus;t, daher er sich schon im Vorjahre mit den hl. Sterbesakramenten versehen ließ, bei welchem Anlasse er sich schon von dem ^len'S wie seinen t^läubigen verabschiedete, iiiden? er alle um Verzeihung bat und allen verzieh. Todesfall. DonnerStaa den 30 d. M. verschied nach langem Leiden .?»err Dr. Ivan Tur?!ic. Da^ Leichenbegängnis findet am ^am'tig den l. April um Uhr ctin städti' fchen Friedhofe in PobreÄjc statt. Seelenmesse am l?!. April um 7 Uhr in der Magdalenen« Pfarrkirche. Sloweniens Protest flogen die Gtenerlasten. Die Handel-?- und (^^er.ierbesammer, der Verband der Ilidttstriellcn sür Slowenien, der Perband der yandel^>gremien und (^'cnossen-schaften, sowie der Verband der (^'cwerbege^ uossenschaften in Liubljana haben auf der am 2f''. d. M. in Lsnbljana statt^^efnndcnen Vor-verfsimmlnng il)rer Delegaten anS gan>^ Slo-wi?nien einstimmig beschlossen, sür Mi^ntag den ?». April d. I. nm balb II Uhr in Lsnbljana eine große ?>rotestversammlung aller Erwe'/bsWeige ein?jnberufen. Die genannten Organisationen laden daber alle ^kauileikte, (^Gewerbetreibenden und Industriellen Slowe^ nienS ein, an dieser Versammlung .',uversicht-lich teilzunebmen, um gegen die unerträglichen Steuerlasten und verschiedenen Schika'^ nen, welchen alte Erwerbözweige unseres ausgesogenen ^'andes seitens der Behörden ausgesetzt sind, insbesondere abe" gegen die Um-sakstener, ttriegWetter für das Iabr 1920 und gegen das i^iese^^^ für die BekäN^pfung der Teuerung in dieser Forln zu protestieren. — Bei der erwähnten Beratung am 2k». d. M. wurde auch einhellig beschlossen, daß am Tage dcr Protestven'auimlnng, d. i. am ?. April alle vieschü^te Slotve?iicns zum Zeichen deö Protestes den ganzen Taq fttspeAkt bleiben mllssen, was für alle Mitglieder der l^iremien i'.nd Genossenickiastcn verbindlich ist. Es wird jedem Stnnde'^anachcrigen zur Pslicbt ge« ?nacht. daß er sich im er.nnenten Illleresse unserer Erisrcn^^sraaen uut deu angesübrten Ve-schlüssen der einganaS erwähnten Organisa-tii'nen solidarisch zei-^t. denn nur in diesen: j^atle können nnsere ^^^roteste von Ersulg be» aleitet scii^. l^eder Stande?'anaebi>rial' wiid '>aber no^nials ai'saefordert, sein f'-'-eschäkt am 3. April zn sverren und a.n der Vrotest Versammlung in Ljubliana tell^une.^nnn. — Da-? Handel'.'grenii!'Nl. Die Preise der Pläj^e sür dü? am 1. April sw!tsi?ldende .'''onzert.Oratoriunk ,.Assun'p-i tio^' sind anS deit ersichtlich. Die ..Dijalila lnbinja". U"'iil?e da-? ^touzert verou^ staltet, erhält daS Reinerträani.^ deri^'lbeu. Dies:; Anstalt l'at täalich an 70 Stii'^ierende der biesigen Mittelschulen nnt der Nlittagc--kost ^u versorgen. ?'eue Emission dcr Aktien der .Handelsbank A. G. in Liulllsana. Die unlnne.st gein ündete .'oandel'^bank bat auf ibrer ttk'nerasversainm-' lnng anl 2!). März 1922 beschlossen, ihr Al-tienkapital von X ails zn erblühen. ?<äher0 AusküN'te sieh^' Anscrat. Den Vater erschlagen. In Vodonci in Prekn'nrje nnnde dieser Doge ein entpören-de? Verbrecben aufgedeckt. Int >)ans^ Nr 91 wohnte der 5,i Iabre alte Vauer Mibn kazi mit seinen beiden TMtern der lljiikil'!-gen F^ranziSka und der IVjährigen Theresia, welch le^tt'rc nut I»no» Veren verheiratet war, der ebenfalls iut selben Hause wohnt. Ätiha Makari hatte durcl) vieles Prozessieren einen Teil seinc^s Besitzes verloren nlch lo wnrde er in letzter Zeit geizig, um den erlit-^ teneil Sckiadcn einzubringen. Dies war der (^rund, daß es zwischen den Vieren fortwährend zu Streitigkeiten kam. Schließlich einigten sich die Töchter nnd der Schwiegersohn, den Alten .',n beseitigen, nnd führten in der Nacht vonc 19. auf den 29. Mürz diesen Plan anch wirklich durch. Die Tochter Theresia lind ik)r Mann packten den Vater nnd hielten ihn, die jüngere Tochter al>er schlug niit einer .Hacke solange auf den iitopf de» Vater'5 lo?, biö er bewußtlos niedersank. Uni ihr Verbrechen zn verheimlichen, legten sie den bewußtlosen Vater einen Strick iml den .Hal^ und hängten ihn an einen eisernen .vaken, '.oor-auf sie die Nachbarn riefen und ihnen sagten, der Vater lzabe Selbstmord begangen. Die erschienene Gericht^^konimission entdeckte natürlich den wnliren Sachverbalt, worans daö unmenschliche i^'ileeblatt dem (Berichte in MurSka Sobota eingeliefert wurde. Vom Hochzeitsschmaus in den Arrest. Der Arbeiter Anton'Oblak, wohnhaft in der Vlei-weisova cesta in Ljnbljana, heiratete letzten Samstag und lud znr Hochzeit auch seinen Freund Anton De?!nan ein. Dieser interessierte sich zn sel?r sür die Brant, weshalb e5 zwischen ihni nnd dem Brantigam zn eineni Wortwechsel kam, der schließlich in eine Ran-ferei ausartete. Dabti warf ?)blak seinen Freund zn Boden nnd versetzte ihm mit einem Messer mehrere Stiche in die Nrust. De?.man wurde in^ Krankenhan? überführt, während der Bräutigam in den Arrest wanderte. Vom Znge k^ieschleist. Mittw^'ch nachmittagö war der .?1 Jahre alte Südbabnkondultenr (^'otlsried Livu?, wohnhaft in Vobre^je. in Pragerel'> beim Verschieben einer Zug^aar-nitur beschäftigt. Er kam dabei einem rollenden Waagon zn nahe, wnrde erfaßt und ungefähr lvst Meter weit geschleift. Dabei erlitt er starke Onetschnngen an beiden Füssen nnd Abschi'irfn.ngen am ganzen .'»ki'rper, so daß er mit der Bahn nach Maribor übersührt werden inusste, wo ihn die Nettnna'6ahteilung in Empfang nahm und in seine Wohnung brachte. (kin schwerer Ungliick'^sall. Heute nm 9 Uhr friih wollte Maria Inrant-i«?, wohnhaft Danfova ulisa 19. auf der Heinikehr vom Markte, trotzdem die Bahvscbranken herabgelassen waren, die Eisenbahnstrecke bcim Ue-bergange in der Tr/a.^ka eestc^ überqneren. In diesem Moment kamen jedoch aus beiden Nichtinlgen s.wei Lokomotiven herangefasnen. Der Iuranöiö gelang vs, der einen^ auszuweichen, sie wnrde jedoch von der zroeiten Lokomotive erfaßt nnd unter die Räder gezogen. Hiebei wurde ihr di:? Säiadeldecle ge-. spalten und da« linke Handgelenk abgetrennt. Dnrch den an Ort nnd Stelle entsandten Wagen der NettnngSabteilin'tg wnrde die Verunglückte in das hiesige Krc^nlenhauS übersührt. Kino. 1. Mariboxsli Vioöiop. Freitag. SanlStag und Sonntag wird da-z Sensationödrama „Der Sträsling von Eayenne", 5> lange Akte und ein Vorspiel, vorgefi'ihrt. Montag setzt der erste.Hagenbecl-^^-iaubtiersilni ,.Der Herr der Bestien^' ein. Bei allen Abendvorstelllui-gen ^tonzert. Gvort. Spati?alcz:'^cr. Si^iuei-träge bis Dlcu-)iag den April bei Herrn .^'epec, E'raj^'li t:'g, e.bzngebeu. Sonntag den 2. April findei? am ^nipid-Plat'.e folgende Frenudschaitöspiele sn^tl: Vr-u 9 bi? halb l l llhr di? 2. Iuaeuden Maribin.) lUld ötapid:-, von halb bi<' 12 die l. fügenden ln^d von halb 2 bic« Uhr die ^>>e!er-ven. Aus aller Welt. Ter k.Tcnsel" »in (5lsenl)shnmagcn. Di. Passagiere des Nachtzuge^? zwischen NoöN'a-dow und Lodz in Polen hatten <.er einigen Tagen da^^ Vergnügen einer tinglZv^'hiiliche'.i ?)kcisegl.'se!lschast. Beauite der Staat-?p.''!i^ci lieferten nanilich in den Zug ein^n „Teufel ^ ein. Zn diesen! seltenen Falirgaste N'^n' man auf folgende Weise gekonilneu: In eiileiu Dorf Mtweik Nnöwadow erhielt eine Frau aUH Anlerika 199 Dollar gefchickt. Auf deul Postcimte verlangte mau jedoch vor der Alis-zahlnng eine Bescheinignng deS AliNevor-stehl?r§ über ihre Identität. Noch am gleichen Dagc: ließ sich die Einpfängerin von diesem die verlangte Bescheinignng anöstellen. Unl Mitternacht erschien in der Hütte der Alteii der «Teufel" und verlangte unter, ji'ettenac- klirr die Hfran'gabk' der 199 Dollars. Tie Frau beteuerte ain ganzen Leibe zitternd, daß sie noch kein«',! einzigen Dollar befitze, da sie erst ain niiclisteil Tage d!' Sendung von der 1>oft abholen ldnne. Ter Teufel „stundete". Al!' die Frau ain niichsket' Tagc? auf der Post erschien nnd doit unter Tränen klagte, daß fie die eben in Eiupsaitg genommenen Dollar? dein Teufel nudlic'^ern müßte, merkte der Peaulte d>^n Schnnndel und verständigte die Polizei. In ter solgeuoen Nacht erschien der „Tei'fel" tatsächlich wieder, erschrak aber nicht wenig, als plötzlieii Peiizeibeamte aui ihren Verstecken hei^'orsprangen nnd ihn mit seinen eigenen ^U'tten fessel^.'n. Die Beamten brc?chten ihn im Schutz scine«? teuflischen Staaten zur Eisendahnstation !'»>vSwadow, wo sie zil i!?rem (.'rstauneu in ihm ihren eigenen AINtövorsteher er? annteu. Letzte NtZchricftten. AnNafl«n gkgm Seneral Äl«vlc. V>:!?zrad, 2l1. 5)!ärz. Tie?l'itionalversamm« lung verhandelte in der heutigen Sitzung über das ii^^erlanaen der oppositionellen Partei, de?nzuselge der ehemalige iiiriegSnlinistcr Ze'I^evil^ vor Geriri)t gestellt werden soll. Der ?lbg. Ianji-^ l.'I^^adilaler) verlaH eine schriftliche Erklärung des (^)enera!^ Ze'^evi^', in welcher dieser auf die eii^zelnen Pimkte antwortete, in dene:^ ibnr unkorrektes Vorgehen bei der Einliervsi'ng der Rekruten vorgeworfen wurde. Ter General erklärte, daß er als da< maliger ^triegönnnister im Sinne deS Negie^ rungöbes'hlnss^S die Nelruten einberufen mußte, weil iin Monc^te Feber die ausgedienten Soldaten entlassen wurden. ES blieben nur -li'.OtX) Mann im gan.'.en bei den Waffen, welche An^.ahl mit ^iiiiÄncht auf die Ausbildung nnd enf die Sicherheit de-.' Staates viel zn gering war inrd dicS umso r.iehr, als die Heeresverwaltung genügend triftige (^)ründe hatte, in^ Frü'nabre bestimuUe Ereignisse zu erwarten, für die ciiic? genügende Mannschaft znr Verteidigung rec^ltzeitig bereit sein mußte. Für alle notwendigeil Vorbereitnngen wnrden vo.n siiiieaSlninister reelitzeitig Verordnungen auSaegeben. ES ist nicht seine S6)uld, t^icnn sie nicht an'5geiu!?rt wurden. Hierauf sprach Abq. Gjuriöi^, der den Gene« ral ebenfalls verteidigte, worauf die Abeord-netcn Mazi VoZiet-^v (?lgr.), Gjonovie (NeP.") und Moninlo Ivanic^ (Nachfolger deS ^^^rotie) im Siune deS Vorschlage? der Opposition daS J't>ort ergriffen. Nachdem alle Nedner nicht zu Norte kamen, wurde die Sihnng geschlossen. Die nächste Sit^ng in dieser Angelegenheit findet anl Freitag statt Die Fraae der Krelseintettung des Staates. ZM. Beoqrad, i>l). März. Da der Ausschuß für die llreiSeiiUeilung de? Staates seine Ar-! beiteu ii? der sestgesehten Frist nicht vollenden^ konnte, verlautet e^?, daß iin Ministerratc; die' Tendenz l^errscht, die Frage der KreiSeintei-lung überhaupt zu vertagen liich ihrc? Lösung der nenen Regierung ^n liberlassen, die nach! den Nenwahlcil gebildet werden N'ird und dis aus Serben, ^iroateii nnd Slowezien znsmnB ütengeiet't wäre. Diue 5>!i.'gier'.nig Nnirde ink Einklänge unk deui '^^'ilt.u inid den Interessen deZ Volke? die Frage der .^ir^l-^einteilunst zir lösen haben. ?g sprach, n'ur veritüht. D. R.j Bvfskt'l^itricht. Zagreb. Devisen: B.r?in 109 bis 194. Mailand ln-? !:.'oudi^tl 1 biS ! i-ieU' '^>)ort bis N959, Prag biS >^chn.'e'z s!19t) biS 9299. -Zvien bis -l^N. Bu'-avest biS .33.59, ?i.'arscha» 9.."9. — V a l » t e U' Dollar 329 bis tslhc.s'iieb.' Urone Franken 299(^, Napoleondor bic- 1 >>'!'!. M.irk l'.'l',, Lei 2!l>, ^üle U',2') l'l.7' n!'.g.ir''che ii^rotts .-Zl!. Zürich. B.'r!!N 'Z^o'.! .'.ts,, Lon« t'oil 2-.i')2, Paris ?)keiland 2li.l;9, Prag 9.N2, Zagreb ^^r'arichau 9.13, Wien 9.9li?!, österr. ^irone 9.97, Nligaeiiche ü.ron«» 9.1)^. ' »l l >»>»>, . > ,1^ Die „Marburger Zeitung" kann mit jedem Tage abon-viert werden z Iv « h, Klelner AnMer Verschied«!»» M^SZ^ßMpsMS z^eive? MUt«g- und Ahe»dtilch soßleich ^u vergeben. Auskunft w der Verv. 2285 Aealtläten FtzMf undDerl»««! oonBesthun-Aen. «e^chSsts- lind ZwsdSuser. Villen. Gast.-KaffeehSulerzu den kulantesten Bedingungen über« «!mmt Realitötendliro des Otarl Trsba» Maribor. Slovenska uliea 2. U«? SchneNverlliut dalzer bilktg! ZveNtz, 9 3c>ch Äisson. Otiflgart.. kl. WeingartSk^. Wold, grosses Landhaus llocki). W'rtscksfl?-Iedciude für groszen Vieti«»VSen, Wurszelt."i. tzis 4. April, sind wogen Platz« Mangel zu verkaufen. Legat, Sludenci. Lriavesoa ul. l0. 2S>^I MWWWVMVVWU'V«V>VWWW Iu vermiete» Reines groke» Ii«««? mit 2 Bellen ist soileich zu vermieten. 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Falle» daß einigen Subskribenten nicht die volle Anzahl der subskribierten Aktien zugeteilt werden könnte, werden die eingezahlten'Beträge zurückbehalten und wird die Zuteilung der sehlenden, Aktie» bei der neuen Subskription ersolgen. - ' . Ljubljana» 25. Mcirz 1922. VerwalMngsrat der Händelsbank, A.-S., Ljubljona. sf Abonnlert Vie Marburger Lettung, sle ist das billigste :n Xagblatt GlowentenS::: »» Alle Arten von KunMnger Izat hier am tager 613 Firma Xonejc ln drüg, Maribor. Auto-Mechaniker in allen A«to«beiten vollständig versiert, «, ge»iffenh«st<» und präzise» Arbeiten Ae»öltnt, wird geAen höchsten tohn »nd bei znfriedensielender Arbeits» leistxng mit separater Anlage sofort '' und danernd anfgenommen. 2L9S Dadieu Mechaniker Vekrinjs»a ul. IS. »MzMMfMilt t(ovsL. KoroSlea o. 31,1. Stook. Vllkf»! Xristsil sowio SV — S7' »II« TpvzevkViartlksl dilligst im nsusn QosetiSsts ^ .tsK L I-ssjsk ^aridor, Loisk» uliva^ 2.