^ I-t Are! lag beu 2. Ieöruar Jahrgang. Die „Marburg» Seitung" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Kreitag. Preise - für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. SV kr: fkir Zustellung ____lns Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgeblIhr 8 kr. vr. Zeile. Die neue Einkommensteuer. Der Steuerreform-Ausschub hat seine Vor-berathnngen über die neue Einkommensteuer lieendet. Diese Steuer soll aus dem Grundsatze der „Kontingentirung" beruhen. Es findet eine Aufnahme sämmtlicher Pflichtigen statt; ihr Einkommen wird sodann abgeschätzt, nach Maßgabe des EinkoinmenS werden sie dann in die einzelnen Klassen abgetheiit und fttr jede Klasse ist die „Steuereinheit" durch den Tarif normirt. Nun werden alle einkommensteuerpflichtigen Per-soilen ill Oesterreich zusammengezählt und dasselbe geschieht mit den Steuereinh'.iten, die jedem zugeschrieben worden sind. Es ergibt sich aus diesem Wege die Gesammtsumme aller Steuereinheilen. Spricht nun der Reichsrath aus, daß durch die Einkoinmensteuer in dem l^etreffenden Jahre beispielsweise fünfzehn Millionen zu erheben sind, dividirt man den Betrag von siinf-zehn Millionen durch die Summe der Steuer-eitlheiten und erhält dadllrch den Betrag, der aus eine Steuereinheit entsällt. Ist nun Jemand beispielsweise in die vierte Klasse eulge-reiht, welche den Satz von acht Sleliereinheiten hat. so wird von ihm der achtfache Betrag der so berechneten Steuereinheit als Einkommensteuer eingehoben. Um sich einen beiläufigen Begriff von dem Sachverhalte zu machen, wurde das einkonimeu-steuerpflichtige Gesamntteinkolnnten nlit jährlich achthundert Millionen Gulden angeilommen, welches Einkommen fast zehn Millionen Lteuer-einheiten liesert. Würden nun fünfzehn Millionen Gulden als Ergel'nib der Einkommensteller bewilligt, so lvürde in diesem Jahre die Sttller» einheit sich auf einen Glllden und fünfzig Kreuzer stellen. Eine Person mit dem eingeschätzten Einkommen von siebenhundert bis achthundert-fllnfzig Gulden jährlich rangirt aber in die vierte Klasse und hat acht Steuereinheiten zu entrichten, folglich würde diese Person, die Steuereinheit nlit 1 fl. 50 kr. angesetzt, zwölf Gulden an Einkoinmeusteuer zu bezahlen haben. Sollten aber dreißig Millionen bewilligt worden fein, so müßte die Steuereinheit drei Glllden betragen und die Stellerpflichtigkeit wäre vierundzwanzig Gulden. Nun wird der ausgestellte Taris, seiner Bedeutung und seinem Wesen nach, klar sein, er lautet: Zum Zwecke der Bemessung der Steuer werden die Steuerpflichtigen in Klaffen getheilt. Es entfallen Einlieiteil auf: Steuer- Klasse Eiilsomlnen einheilen I. voll 400 fl. bis 500 fl. 2 500 II. III. IV. V. VI. VII. VIII. IX. X. XI. XII. XIII. XIV. XV. XVI. XVII. XVIU. „ 600 700 850 1000 1200 „ 1400 , 1600 „ 1800 ^ 2100 // „ 2400 2700 3000 :^500 4000 4500 5000 600 700 Ä50 l0l>0 1200 1400 1600 1800 2100 2400 2700 :)000 3500 4000 4500 5000 5500 4 6 8 10 12 14 18 22 26 31 37 43 50 60 70 82 94 Steuer- Klasse Einkommen einheiten XIX. von 5500 fl. bis 6000 fl. 106 XX. 6000 6500 120 XXI 6500 7500 140 XXII. k» 7500 8500 l64 XXIII. 8500 9500 192 XXIV. 9500 11000 226 XXV. 11000 12500 268 XXVI. 12500 // 14000 316 XXVII. 14000 16000 308 XXVIII. 16000 18000 428 XXIX. // 18000 21000 500 XXX 21000 24000 590 XXXI. 24000 27000 680 XXXII. 27000 30000 770 XXXIII. // 30000 35000 890 XXXIV. 35000 40000 er die Todesstrafe gehalten, was den be-rtthlnten Rechtslehrer Holtzeildors in München vermllaßt, dein Nedller folgendes Schreiben zu feilden: Ihre Arbeit trägt jenen ivahren Stempel der Wiffenschastlichkeit, der in der Einheit war- Ii e u i t l«t o n. Noblrs Alul. (Fortsetzung.) Der alte Mönch umarmte oen alten Diener. Dann mußte er ihn zu einem Stuhle führeil. Schreck, Freude, Aufregung, Furcht llnd Angst hatten den alteil, fast achtzigjährigen Diener des Hauses zu heftig angegrisfen; er konnte sich lncht mehr a»ifrecht halten; er konnte lnit seiller nlatten Slimine nur lloch sagen: „Es war mir gleich so, daß Sie es seiil mußten, gleich als ich Sie sah. Aber ich wagte nicht, es Ihnen zu sagen. Ich nlußte erst lnei-ller Sache gelvch sein. Aber erzähle»» inußte ich Ihnen, dadurch niußte ich ja auch ersahren, ol) ich Necht hntte. Und wie ich nun l»icht lnehr weiter erzähleil konnte, da sah ich, daß ich Necht hatte." „So will ich Dir jetzt weiter erzählen, Du treue Seele", sagte der Möilch. „Der Graf, inein Oheiln, sprailg auf mich zu. „Huild!" schrie er. Mit deln Worte hatte er mich gefaßt und zu Boden gelvorfen, feil» eigenes Kind zur Seite geschleudert. Dann hatte er seiile grosze Peitsche erhobeil, uln auf inich loSzu-l)auen. „Oilkel", rief ich, ^entehreil Sie lllich nicht! Sie entehren Ihr eigenes Blut, sich selbsi." „Bube!" rief er noch zorniger. Er schwang die Peitsche. Da warst Du da. Du treuer Konrad. Du fielst ihln in den Arln. Du ergriffst die Peitsche lind entrangst sie ihm. Aber es half mir nicht. Er lachte, und ich vergesse nie das Lachen. Er rief mit lauter Stimnle in den Hof hinein, die Bedienten, die Jäger, die Kntschcr, die Stallknechte. Sie kanten ge-l-orsain herbei; sie waren die Diener. Er l)atte lnich festgehalleit an der Erde, mit seineu Fü-ßeil. Wie einen Hund trat er inich. „Gieb die Peitsche ab!" befahl er Dir. Du lvolltest es nicht. „Bindet ihil", befahl er den Andern. Du ^ wurdest überwälligt, die Peitsche wurde Dir abgenomlnen. Er gab sie einem Stallknechte. „Der Hllno bekonnne die Hlntdepeilsche." Der Hulld war ich. Uild null Al'er nein, auch ich will nicht tveiter erzählen, llnd doch eins noch. „Gnädigster Herr", riefest, batest, flehtest Du, „lasset» Sie inich für den Grasrn Adolf schlagen. Verschonen Sie ihn. Thnen Sie dem jnngen Herrn die Schinach nicht an. Lassen Lie »nich todtschlagen, wenn es nicht anders sein kann." Auch das half »ncht. Der Wille des schrecklichen ^vkannes »nußte geschehen, mußte sich -ganz erfüllen. Es war vielleicht gnt so. Ich hatte ein stolzes, ein trotziges Herz uiid wäre vielleicht auch so geworden, wie der Oheiln, vielleicht schliinmer »ils er, wenn der Herr im Himniel, ohne dessen Willen keil» Haar voi» unserein Haupte fällt, nicht Jenes »iber »nich verhäilgt und mich da« durch zur Erke»»nt,»iß »neiner selbst ui»d ans die Bal)n der De»nuth ui»d der Ergebl'ng in seilten Willei» geleitet halte. Und es bedurfte noch langer Zeit nnd »»och »nancher schweren Prüfung, bis ich zu jener Erkeuntl»iß, a»ls diese Bahn gelangte. Wie »var ich noch trotzig u,»d vcrl'tockt. als ich die entsetzliche Mißhandlul,g erlitte»» hatte, als dara»lf das Weitere geschah, der Oheim die Httnde a»lS den» Slalle herbeiholen ließ, »iild del» Hundel»jllnge>» besahl, »nich durch die Thiere voin .Hose Hetzen zn lasse»»; wie auch sie zuletzl seineln flirchterlichei» Willen gehorche»» »»»ußtei»; »»lie er »»»ir darauf uachrief, se werde es n»ir ilnnier gescheiiei». »vei»,» ich »»»ich auf dein Hofe »vieder sehe»» lasse! Ich gil»g iveinelld von dal»l»en; aver es ,var ein Weinen der Wutl), des Trotzes, des Hasses, der Rache. War ich da i'esser als er?" „Sie »varen bejchii»»pst", unterbrach der alte Die»»er den Mönch. „S»e hatten das jnlige Blut, deu adetigell Sil»»», das edle Herz." j „Und Jesus Christus vergab seiiien Fein-l del», die ihn kreuzigte»»", sagte ter Mönch. mer Ueberzeugungskraft und gründlich vertiefter Forschung liegt. Zu ihrer vollen Wirksamkeit bedarf die aus den Volksgeist und die Gesetzgebung einwirkende Rechtslehre jener übereinstimmenden Beschlußfassung, die das Zwei-Kammer-System des menschlichen Willens in Kopf und Herz zu Stande bringen muß. So lange man die Todesstrafe mit einem pathetischen Appell an das Mitleiden und die Empfindsamkeit zu bekämpftn slichte, war nichts zu gewinnen. Ebensowenig aber ist zu verkennen, daß die Todesstrafe mit dem Gefühlsleben der Völker geschichtlich verwachsen ist und deßwegeu nicht blos mit den Mitteln der juristischen Konsequenz, sondern wohl auch auf Grundlage psychologischer Forschung untersucht und be-kämpst werden mutz. Ich freue niich Ihrer Zustimmung zu dem von mir versuchten Beweise dessen, daß von einer einigermaßen sicheren Vergeltung durch An» Wendung der Todesstrase auf alle oder einzelne Mordfälle ebensowenig die Rede sein kann, wie von einer wirksamen Abschreckung. Der Glaube an die Abschreckungsfähigkeit der schweren Verbrecher durch eine die ordentlichen Stadien der Voruntersuchung, Anklage, Beweiserhebung, Ur-theilssällung, NichtigkeitS-Beschwerde und Be-gnadigungS-Jnstanz durchlausende Androhung der Todesstrase ist auf Grund gwissenhaft angesammelter Ersahrungen als ein in mangelhafter Meusckenkeüntniß wurzelnder Mlchn zu bezeichnen. Da verhältmßmäßig wenige Menschen über die tieser liegende»! Probleme des Strafrechtes nachdenken, ist dieser Wunderglaube sreilich ebenso weit verbreitet, wie derjenige an Universal-Heilmittel, die den Kre^s oder die Lungensucht kuriren sollen. Jedensalls waren die östereichischen Monarchen von diesem Wahne völlig srei. Die von Ihnen berichtete Thatsache, daß in Oesterreich innerhalb eiues Zeitraumes von 72 Jahren unter .:W3 Todesurtheilen nur -569 vollstreckt wurden, spricht Ihre Monarchen von t>iesem Verdachte frei. Mit Recht bezeichilen Sle diejenigen im streng wissenschastlichen Sinne als satissaktions-unsähig. die heute noch in den europäischen Kulturstaaten die Abschaffung der Todesstrafe von einer höheren Gesittuilg abhängig machen wollen. Die Zweifelnden würden sich auch nach weiteren Jahrtausenden nicht entschließen können; denn von einer fortschreitenden Gesittung erwarte ich meinerseits dies, daß durch relativ geringere Missethaten bei einer höheren Rechts^ kultur im Volke größere Entrüstung hervorgerufen werden wird, als durch schauerliche „Aber Jesus Christus war der Sohn Gottes." „Und vergab als Mensch mit dem menschlichen, dem wahrhaft menschlichen, christlichen Herzen. In meinem Herzen aber wurde die Rache immer wilder. Ich hatte anfangs wot)l gar nicht gewußt, was ich that, was ich wollte, wo ich nur war. Ich war bewußtlos in Wald und Finsterniß unchergerannt. Dann kam ein wildes Leben il» mein Inneres. Ich mußte an dem Manne, der mich beschimpft, vernichtet hatte, Rache üben; ich konnte es nur, indem ich ihn ermordete. Das wollte ich, das mußte ich. Ich rannte zum Schlöffe zurück. Es war Mitternackt, als ich ankam. Alles war dunkel; alle Thore waren verschlossöl,. Ich konnte nicht in das Schloß, ich konnte nicht einmal in den Hof gelangen. Ich hatte einen knabenhaften Racheplan gehabt. Wie hätte ich, auch wenn mir das Schloß offen stand, bis zu ihm dringen können, den ich ermorden wollte? Womit hätte ich lhm das Leben nehmen sollen? Ich hatte keine Waffe, nicht einnml ein Messer. Ich weinte von neuem, vor Wuth, daß ich mich nicht rächen konnte, daß in dem ganzen Schlosse Niemand war, der an mich dachte, der sich um mich kümmerte, daß kein Mensch es wagte, an mich zu denken. Karolines Fenster war dunkel; ihre Gestalt war nicht zwischen Schandthaten auf niedrigen Stufen der Ge^ stttung geschah. Von unseren Nachkommen erwarte ich, daß sie geringere Mordthaten mit noch tieserem Zorngefühle empfinden werden, als wir heute die schwereren. Eben daruni kann man von dem Grade der durch das Verbrechen hervorgerufenen Aufwallung, die ein Zeichen sittlicher Kraft im Volksgeiste ist, gesetzgeberisch die Strafe niemals abhängig sein lassen. Der Augenblick für die Abschaffung der Todesstrafe ist gekommen, wenn hinreichende sichernde Strafanstalten vorhanden siild. wenn ein erheblicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Todesstrafe die gebildeten Kreife der Nation erfaßt hat und außerdem der Inhaber der Begnadigungsgewalt grundsätzlich die Mehrzahl der richterlichen To-desurtheile mildert. Oesterreich hat vor manchen andern Staa-tell in diesem Punkte mailcherlei voraus. Ihnen sehlt jener Einfluß der prptestantiicben Orthodoxie, die seit den Zeiten der Stuarts die Ge» wiffen mancher Fürsten verwirrte, indem sie die Pslichtmäßigkelt des amtliche!» Psptvergie-ßens ms einen Bestandtheil gAtllicher Ordnung lehrte. Oesterieich wird überdies stets daraus zurückgehen miissen, daß es zu den weltgeschichtlichen Ehrenrechten seines Herrscherhauses ge. hört, zuerst muthvoll bekaiutt und"öethätigt zu haben, daß die TsdL.sstrafe...»Mt zu den wesent-lichen und unerläßlichen Äestandtheilen der Strafrechtspflege gehört. Es stnd nicht die Eingüsse italienischer Ueberlieserungen, die vor neunzig Iahren in Toscana zur Beseitigung des Henkeramtes sührten, sondern die unmittelbaren Wirkungen jener Milde, die Maria Theresia beseelte. Mögen an dem Sockel des Denkmals, das Sie ihr errichten, auch Beccaria und Sonnenfels einen Platz finden und die Gegenwart daran mahnen, daß wir in vielen Stücken erfahrener urtheilen, aber keineswegs in allen Stücken edler und weiser denken, als die erleuchteten Geister jenes Zeitalters. Die Nationalbauk hat die vertrau» liche Erklärung abgegeben, daß sie in ein Provisorium nur dailn einwillige, falls das Ver-hältniß der Bank zu Ungarn gesetzlich geregelt wird. Kommt diese Frage vor den Reichsrath, dann gilt es, mit vereinten Kräften für die be« drohten Interessen einzustehen. Ungar»» stimmt nur bei. wenn es Vortheil zieht auf unsere Kosten und wie leicht ein Provisorium zum Definitivum wird, davon köl»l»en wir manch'trauriges Liedlein singen. den Vorhängen zu sehen. Jt)r konnte ich es verzeihen, wenn die Furcht vor dem Vater ihr die Zuneigung zu mir überwog. Auch ihrer Mutter verzieh ich am Ende. Aber auch die Fenster meines Vaters waren dunkel; ich hörte ketllen Laut, keine Bewegung in seinem Zimmer. Schlafen konnte er wohl nicht, nach jener Befchimpfung, die seinem einzigen Ände widerfahren war,, bei der Ungewißheit, in der er über mich sein mußte. Aber auch er hatte nicht einmal den Muth, nach mir auszusehen. Das Herz zog sich mir in dem bittersten Schmerz und Zorne zusanimen. Ich rannte wieder sort und wollte nie irgend einen von allen diesen Menschen wiedersehen, auch meinen eigenen Vater nicht. Ich wollte keine Rache an ihnen nehmen; ich konnte eS ja nicht. Aber ich wollte sie Alle hassen, verachten. Und das Gesühl kam über mich. Es mar nicht minder knabenhaft, als das jener Rache. Aber mein trotziger verstockter Sil»»» näl)rte. steigerte es. Mit ihm ging ich in die Welt, verließ ich meine Heimath, mein Valerland und endlich das ganze Treiben der Welt selbst. Ich war hinten in Schlesien krank und elend geworden und konnte nicht weiter. Ich schleppte mich zu einem s^loster, das in der Nähe lag und mich ausnahm, und in dem ich auch ferner blieb, nachdem ich lange schon genesen war. Ich wollte nicht in die Welt Die Führer der A u f st ä n dis ch e n in Bosnie!» und in der Herzegowina haben sich geeinigt, den Kampf wieder fortzusetzen. Wenn Serbien und Montenegro Friede«» schließen, dann iväre dieser Kainps ein hoffnungsloser. Was die Hilfe Rußlands bedeutet, aus welche die Bosnier und Herzegowiner rechnen, so ist Serbien ein warnende» Beispiel. Die Niederlage, welche die russische Diplomatie in Konstantinopel erlitten, fordert ein heimisches Opser und ist der greise Reichskanzler auSersehen, dasselbe zu bringen. Gorlschakoff soll ins Privatleben zurücktreten und Jgnatieff an seine Stelle kommen. Auf dein Throne selbst dürste sich wohl auch bald ein Personenwechsel vollziehen. Vermischte Nachrichten. (Hauswirthschaft. Eiskeller.) Die praktische»! Nordamerikaner lieben es, in jedem Hause ihren Eiskeller zu haben. Man nimmt zwei große hölzerne Verschläge, die übereinander stehen, so daß ein Zwischenraum am Sooden l»nd an de»l Seiten zwischen beiden von etwa 2 Zoll ist. Diesen Rauin füllt man mit grobem Holzkohlenpnlver, fchließt dieses Gewölbe mit eil»em Deckel (der doppelt und ebenfalls mit Kohlen gefüllt ist) u»ld gibt in diesen kästen-ähnlichen, ruildu»n mit so schlechtem Wärmeleiter gefüllten Verschlag Stellagen als Einrichtung hineil», stillt die Verschläge am Boden mit Eis und senkt sie nur etwas in die Erde ei»», deckt sie aber oben mit doppelten 'Brettern, zwischen welchen Stroh liegt, und versieht sie mit einein Strohdach, das allenfalls noch mit einem weiß angestrichenen Brette, das die Lichtstrahlen zurückwirft, bedeckt wird. Durch die beiden Böden im Verschlage bringt man noch eine Röhre an, damit das gesch»nolzene Eis ablaufen ka»»n. (Seioenkrach in Frankreich.) Der Gelneinderath von Lyon hat 200,000 Frk. für die Arbeiter bewilligt, welche unter der „Krise" leiden. Von einer solchen Krise, die nach diese»n Beschluß doch sehr einpfindlich sei,» muß, haben »vir bis jetzt gar nichts gehört. Nur ganz unbestimmt verlautete und zwar nicht in der Presse, sondern in Pariser Handelskreisen, daß die Ausfuhr von Seidenstoffen nach Amerika i»» letzter Zeit bedeute»»d zurückgegangen. (A r b e i t s b ö r s e von Berlin.) „Wie groß die Arbeitslosigkeit i,» Berlin ist, schreibt die MontagS-Zeitung", davon kann man täglich in den Nach,nittagsstunden ei»» recht anschauli- zurück und »vurde Mönch. Nicht aus Frömmigkeit, aus Demuth, aus Liebe zu Gott. Wie vielen Antheil hatte an meinem Schritte gerade noch i»n»ner jener Trotz, der Hoch»nuth. das Gesühl, daß ich der Beschimpfte, Entehrte sei, auf den die Hetzpeitsche ein uiiverlöschliches Brand»nal gedrückt habe! Es mußten Jahre vergehen, ehe mein Sinn geläutert, »nein Herz gereiniget wurde. Und da war ich glücklich. Meine Brust kannte keinen Haß mehr, sie kannte nur noch die Liebe. Aus de»n schlesischen Kloster war ich in ein polnisches versetzt worden. In dieses kam vor einiger Zeit ein Bruder aus eineln der von den Franzosen aufgehobenen Klöster. Ich erfuhr von ihin, »vas seit süi»szig Jahren sich in der Heiinath zugelragen hatte. Ich hatte nie etlvas darüber gehört, hören wollen; es hätte mir nt»r die Ruhe, den Frieden »neines Inneren nehnlen können. Voi» den Meil»igen »vußte er »nir nichts »nitzutheilei». Um so »nehr ersaßte mich die Sehnsucht, noch ein»nal die alte Heimath »viederzusehe»», »nein Haupt hier zu»n ewigen Frieden niederzulegen. (Fortsetzung folgt.) ches Bild gewinnen — in der Zimmerstraße vor der Druckerei des „Jntelligenzdlattes". Hier ist die Straße so mit Menschen angefüllt, daß die Passage völlig gesperrt wird. Alle stehen ruhig, zum Theil recht trübselig da und warten. Sobald aber die erste Parthie desjenigen Bogens des „Jntelligenzdlattes" erscheint, in welchem die Anerbietung von Stellen zc. enthalten sind, stürzt Alles in lebensgefährlichem Anlauf über den Träger derselben her. Doch gemach — zum Lesen kommt es noch nicht. Die vorhandenen Exemplare werden zunächst in kleineren Partien an die Unterdistributeure vertheilt, welche nun eilenden Laufes den näheren und ferneren Straßenecken, Hausfluren, Kellern ic. bis zur Mauerstraße und weiterhin zueilen, wo die verschämteren Arbeitssucher, namentlich die Frauen und Mädchen stehen, die dann begierig mit Bleistift nnd einem Stückchen Papier in der Hand — gegen ein Lesegeld von einem Groschen ein Blatt erstehen und es emsig durchsuchen. Der ganze Auftritt dauert nicht lange. In der Zeit von einer halben Stunde ist die Straße wie ausgestorben; die Suchenden haben sich eiligst nach allen Richtungen aufgemacht, um sich den Arbeitgebern zu präsentiren. — Das ist die Arbeitsbörse von Berlin. (Strafnachlaß.) In Oesterreich ist 162 Sträflingen der Rest ihre Strafzeit nachgelassen worden und zwar: 13 in Prag, 7 in Karthaus, lö in Mürau, 8 in Wisnicz, 14 in Kapodistria, 12 in Gradiska, 6 in Stein, 2 in Göllersdorf, 3 in Garsten, 5 in Süden, 21 in Lemberg (St. Brigitta), 8 in Laibach, 6 in Graz, 11 in Repy, 2 in Wall.'Meseritsch, 8 in Neudorf, 12 in Lemberg (St. M. Magdalena) und 4 in Vigaun. ZNarburger -tterichte. (Bezirks Vertretung Mahren-berg.) Die Wahl des Gutsbesitzers und Bürgermeisters Herrn Felix Schmitt zum Obmann und jene des Postmeisters und Groß-Grund-besitzers Herrn August Kutla zum Obmann-Stellvertreter der Bezirksvertretung Mahrenberg ist genehmigt worden. (Volksschule. D i en st a lt e r s-Z u-lagen.) Der Landes-Schulrath hat den Lehrern: Herrn Äohann Zirngast in Arnfels und Franz Böheini in Drachenburg Dienftalters-zulagen bewilligt. (Steirisches Sänger fest.) Das steirische Sängerfest wird bekanntlich diesmal in Eilli stattfinden und wird heute der Bundes-ausschuß berathen, an welchen Tagen dasselbe abgehalten werden soll. (Steirisch-kroatische Kohlengesellschaft.) Dieser Gesellschaft ist die Bewilligung zum Bau einer Wertbahn von der kroatischen Grenze bis Friedau oder Pettau mit dem Anschlüsse an die Südbahn ertheilt worden und beabsichtigt man, vorläufig nur ein schmalspuriges Geleise (i Meter breit) an» zulegen. (B r a n d st e t t e r s ch e K o n k u r s m a s s e.) Am 22 März, 26. April und 24. Mai wird im Rathssaale des Kreisgerichtes CiUi die Ver-steigerung mehrerer Gegenstände vorgenommen, welche zur Friedrich Vrandjtetter'schen Konkursmasse gehören; diese sind: das Bergwerk am Wacher bei Lichtenwald mit vier Grubenfeldern sammt Zugehör, SchätzungSwerth 17417 fl. 90 kr. — 2. die Freischürfe in den Gemeinden Streine, Zabukuje, Taubenbach, Dobrova, Drachenburg, Roschno, Presladon, Chalischaud, Leskovetz, Potlek, Seuco, Kladje, Blanca und Lichtenwald, ^chätzungswerth 38Sö fl. — 3. Die Freischürse in den Gemeinden Ledein, Podgorje, Mettenberg, St. Marein und Panetsche, Schätzungswerth 1220 fl., zusammen 22,492 fl. 90 kr. (Bergbau'Kundige.) Am 18. Februar findet in Cilli die Wahl eines bergbaukundigen Beisitzers und eines Ersatzmannes für dst» Bergsenat des Kreisgerichtes statt. Wählbar ist, «er nach seiner persönlichen Befähigung der Bestimmung eines berggerichtlichen Stimm-führers zu entsprechen vermag, seit mindestens einem Jahre ein Bergwerk im Wahlbezirke selbst besitzt oder durch fünf Jahre ein solches als leitender Beamter verwaltet, mindestens 30 Jahre alt, eigenberechtigt ist, und sich keiner entehrenden Handlung fchuldig gemacht. Der Berghauptmann sieht in seiner Kundmachung einer zahlreichen Betheiligung der Stimmberechtigten entgegen, weil die Beiziehung bergbaukundiger Beisitzer zu den Berathungen des Bergsenates bei geschlossenen Prozessen oder anderen wichtigeren, eine gründliche fachmännische Beurtheilung erfordernden Gegenständen den Zweck hat, dem bergmännischen Publikum die Beruhigung zu verschaffen, daß die besonderen Interessen desselben bei Ausübung der Gerichtsbarkeit möglichst gewahrt bleiben. (Evangelische Gemeinde.) Am Sonntage hält Herr Psarrer Dr. Kolatschek einen öffentlichen Gottesdienst in Pettau. Die hiesige evang. Kirche bleibt geschloffen. Theater (—8.) Dienstag den 30. und Mittwoch den 31. Jänner wurde eine Reprise der Supps'schen Operette „Fatinitza" gegeben. Der Besuch war im allgemeinen nicht mehr so stark, wie früher, gewährte aber immer noch einen erfreulichen Anblick. Die Aufführung war im Allgemeinen auch etwas matter und es wäre gewiß besser gewesen, die Pause zwischeu der ersten und zweiten Serie der Aufführungen zu verlängern, damit der alte Eifer und Eilthusiasmus geweckt worden wäre. Vo»l den Darstellern blieben die Leistungen so ziemlich dieselben. Frl. Möller llnd Herr Tuschl haben sich an beiden Abenden noch im günstigeren Lichte gezeigt, als früher. Leider kam bei der Vorstellung am Dienstag durch die Taktunsicherheit einer der Haremsdamen eine gewaltige Störung im 2. Akte vor, die übrigens derselben mehr Verlegenheit berei» tet haben dürste, als dem Publikum. Die orchestrale Begleitung hätte ebenfalls bei vielen Stellen schwächer sein sollen, damit die sangliche Partie mehr hervorgetreten wäre. Die Zuschauer zollten in sehr befriedigter Stimmung beiden Aufführungen vielseitigen Beifall, und es mußten einige Nummern zur Wiederholung gebracht werden. Letzte Post 3« ungarisch,» Ministerium soll sich betreffs der Baukfrage eine j»etfache GtrS-mun^geltend «achen. WeuSheim wird als der Stachfolger Tißa's genannt. Dt» Pforte will wegen der Ansammlung i^fterreichisch ungarischer Truppen an der bosnischen Grenze interpelliren. Der Kürst von Montenegro hat der Vforte be^nnt gegeben, er sei bereit, mit ihr tu Kriedensverhandlungen zu treten. Das serbische Ministerium Wird die Vandesvertretnug einberufen. Erwiederung auf das Eingesandt in Nr. 13 d. Bl. Eine Anempfehlung ist der anderen werth, und deßhalb kann ich nicht unterlassen, auf die freundliche Auseinandersetzung eines Civilpro-zesses durch Herrn Baron Max R a st als Än-gesandt ihm nieinen höflichsten Dank hiemit abzustatten und schon dadurch, daß er selbst gesteht, vom höchsten Gerichte zur Zahlung eines wenigstens mit 46 fl. 44 kr. sammt 6°/o Zinsen seit drei Jahren mir vorenthaltenen Betrages verhalten zu sein, ihn allen ?. 1'. lSeschästS-leuten als einen reellen Herrn Kunden anzu-empsehlen. Zur Beurtheilung über meine wenigstens als ins Verdienen gebrachte, als streng gerecht gedachte und deßhalb eingeklagte Forderung per 444 fl. 6 kr. und nicht 605 fl. 69 kr., erlaube ich mir zur Kentniß aller ?. 1'. Freunde des Herrn Baron Max Rast zu bringen, daß hie« von mir mittelst des erslrichterlschen Uttheiles der Betrag per 271 fl. 72 kr. und die Gerichtskosten mit 98 fl. 65 kr. unbedingt zuerkannt, der weitere Betrag pro 19 fl. 62 kr. aber von der Ablegnng des mir vorbehaltenen Erfül-lungseides zu meinen Gunsten abhangig gemacht, und bis jetzt die oberstgerichtliche Entscheidung mir noch nicht eingehändigt wurde. Marburg am 1. Februar 1877. Albert Jäger, ____Baumeister. Dom Nüchertisch. Aus dem Geistesleben der Thiere, oder: Staaten und Thaten der Kleinen. Von Dr. L. Büchner. (Berlin, A. Hofmann.) Dieses Werk verdient unzweifelhaft die weiteste Verbreitung, da es eine Schrift ist, die sür ihren Zweck nicht trefflicher verfaßt werden kann. Die Beiträge find denl Forscher auf einen Ausruf desselben in solchem Maße zur Verfü-gung gestellt worden, daß er begreiflicherweife nur einen Theil benützen konnte und behält er sich den gewonnenen Stoff gerne für ein zwei-tes Werk vor. In dem vorliegenden unterzieht Büchner das Leben der Kerbthiere einer wiffenfchaftlichen Betrachtung. Eigene und fremde Wahrnehmungen gestatten ihm, ein reizendes Bilderbuch zuwege zu bringen, in welchem die Ameisen und Spinnen, die Bienen, Wespen und Käfer sozusagen als Konkurrenten des Menschen erscheinen, sofern nämlich das, was man Seele, Instinkt, Verstand oder Vernuft nennt, dabei in Frage kommt. Die Ameisen und Bienen find mit Vor-liebe in all' ihrem Dasein und Thun dargestellt, so liebevoll und sinnig, daß man vor diesen kleinen Kostgängern der Natur ordentlich Respekt bekommt. Ein wenig Polemik ist a»lch dabei, nicht in der Form, aber in der Sache und zwar gegen die überfeine philosophische Scheidung zwischen Verstand und Instinkt. Die weisen „Kleinen" haben da einen beredten Fürsprecher gefunden, welchem Alle, die sich einen offenen Sinn für die Natur bewahrt, freudig zuhören werden. „Neue Illustrirte Zeitung." Nr. 1. Illustrationen: Die Konferenz in Konstantinopel. — Häuslicher Zwist. Gemälde von E. Fröschl. Nach einer Photographie von Fr. Hansstängel. — Römische Alterthümer in Tunis. Nach der Natur gezeichnet von H. L. Fischer — „Die lebenden Fackeln Nero's." Nach dem Gemälde von Siemiradzki. — Wiener Frauenbeschästiguilgen. Original-Zeichnung von Z. W. Frey. Neueste Pariser Moden. — Texte: Pessimisten. Roman in zwei Bäilden. Von F. v. Stengel. — Römische Alterthümer in Tunis. ^ „Nero's lebende Fackeln." — Die mensche liche Sprechmaschine. — Uradelig. Roman von von B. M. Kapri (Fortsetzung). — Wiener Frauenbeschäftigungen. — Die Konferenz in Konstantinopel. — Häuslicher Zwist. ^ Kleine Chronik. — Schach. — Rösselsprung. — Kor-refpondenz-Kasten. Nr. 2. Illustrationen : Ernst Keil. — Thee-Verabreichung an russische Truppen zu Kische-neff. Nach der Skizze unseres Spezial-Artisten I. Schönberg. — 'lewpi pWLati. Nach seinem Gemälde auf Holz gezeichnet von Hanns Ludw. Fischer. — Jänner. Kreide-Zeichnung von G. Gonin. — Das Fest der heil, drei Könige in Spanien. — Großfürst Nikolai Nikolajewitsch. — Texte: Pessimisten. Roman in zwei Bänden. Von F. v. Stengel. (Fortsetzung.) — Thee-Ver-abreichung an russische Truppen zu Kischeneff. — Ernst Keil. — Straflose Verbrechen. Von Ernst v. Wallow. - Das Dreikönigsfest in Madrid. — Uradelig. Roman von B. M. Kapri. (Fortsetzung.) — „Ivmpi pkZsati." — Großfürst Nikolai Nikolajewitsch. — Kleine Chronik. — Schach. Silbenräthsel Nr. 2. — Rösselsprung. Course der Wiener Börse. 1. Februar. Einheitliche Staatsschuld i» Noten . 62.95 in Silber . 68.2V Goldrente .... 74.55 t860er St.-Änl.-Lose 111.50 Bcinkaktien . . 840.— Creditaktien . . 147.3l) London . . . 122.6l) Silber .... 114.00 Napoleond'or . . 9.30 K. k. Münz-DnkiUen 5.8^ 100 Reichsmark . 00.25 I'iu' <1ie so ?alilrsioli6 Lstliöiliß^ullx an <1sni I^gieltsudsAiinß^uik,ss 66« nnn in 6c>tt rubenden Ilel'in sprsLlisn Iiivllnt nllsn jsreunc^lkll ästtVerstoli^ouen, sovis iusliSLvnäel s dem lüdl. Winttvrßissknxvkrsine unä llsr löl^I. t'reiw. Il'^uslnsdr Ar ckis AÜtiKS ^Ilt^vii'kunA Zen illnixstsn vknic aus I Dampf-u.Wauueiibad in der Kürntncr-Vliriladt tät^lich Von 8 llhr Früh bis it Uhr AbcndK. 106) Alois Schmidercr. WpereNe Walzer 90 kr., Marsch 60 kr., Polka 60 kr., Quadrille 60 kr., Potpourri 3 fl., Operette vollst, fl. 2.70 — vorräthist l'ei Oarl V«n«II«i « k. r. Hoi-Kunst- und Musikalien-Handlung _Graz, Herrengasse Nr. 7. (li4 Gill Daupillh str Wajserlverd mit Vz Joch Wiesen, 10 Minuten von Frauheim entfernt, ist aus freier Hand zu verkliufen. Ts kann die gnnze Wasserkraft dtS Frauheimer Bachts mit einem Falle von 4 Klaftern verwendet werden. Näheres brieflich bei Herrn Vikl or Perko, Advokat in Warasdin. (119 Gelvölb in der Postgasse Nr. 4 neu ist vom 15. d. M. zu vermikthen. durch welchen bedeutende Lieserungen nach demOrient unterbleiben mußten, veranlaßt die Wäsche - Brautausstattung - Jabrik - »on Wie«, Rothenthurmftratze 31, säiiuntliche zurtlcfgehaltene größere und kleinere Waarensendungen l on Herren-, Tamen- uud Kinder-Wäsche, sowie Leinwand, Lucktticher, Tischzeuge «. mn das enorme Lager rasch abzusetzen z»l nachstehenden wahrhast billigen Preisen abzugeben. Anstatt Zwei nur Cinen Gulden! i Vt^ri m-lliiterhosk_früher fl. t.»«» nur kr. 7» ^ 'i engl, vatifttltcher mit färbigem Rand, gesäumt früher si. S, nur fl. R.^ > Sdirtinjl-Herrenhemd mit glatter od. Faltenbrust früher fl. S, nur fl. R.^ i ^chtstirdiges Perkailhemd, neuesteö Muster früher fl. s, nur fl > I seincßEliirttug-Stiumchen-NachikorfettliesterSortefrüher fl ' fvltte Lelncntilcher. garantirs echt Veinen__früher fl> I ^''lnen-Herren UiNerhofe_, früher fl l feines fälliges t^retenhemd, garanlirt echtfärbig frührr fl> l H rrendemd mit glatter dreifacher Brust früher fl. l reich qcpuyicS !Da»^enhemd bester Hörle _ l gestickte Damknhofc eleg>^inter A>ls<ül>tung l Svirlmg Damen Unterrock von bestem Schnitt I Herren-ll»te>Hose, echt Riimburqer Leinen l engl. Lxsord Hemd, neuestes Muster, garant. echt früher fl. 1 eckt Rumb.Herren-LeiNt'nheuid m.reich. F»itenbrust irüher fl. t feinst gest. Balldemd, Handstickerei, neuester Schnitt früher fl. « Paar feine engl. Mancheten, modernster Faso« früher 1 fein gesticktes Damenhemd in reicher Ausstattung früher fl. ^ eleg. französisches «Korsett m>i reicher Stickerei früher fl. 1 seiner Damen»Unterrock mit reichem Aufputz «^ früher fl 4, nur fl. t Damendofe a»S best. 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Aufträge gegen Baarsendung oder Nachnahnte an die von Wien, I., Notventhnrm-strasze Nr. Äl. 1812 «V S S es SS v.» « --KI !S. S-SS « N«-s « « I ^ > ^ l >l^ 21 « o0 ^ es ^ ^ Z !r: SN s ^ ^ ^ SG e " L l Z s rs r- « « « -v oo I-» rs »» « Z «Z « es ^ o SS x:» s 'L » s . »lv «s . »» r» N ^ s-d s Q .'S « ? . v « Q ^ ^ ^ ^ rs »» s. ^ ^ « »-— . ^ Z ss L --^ m «-« 'S tt « i: ^ LZ ^ ^ frisch. s-. ^ Ei»lil!n»g. Diejenigen ?. 1'. Freunde der Marburger freiwilligen Feuerwehr, welche an dem, von derselben am 7. Februar 1877 im Salon Götz abzuhaltenden geschlossenen Vail^-kl'Siiz^elieii thcilzunehmen wünschen, aber aus Versehen bisher noch nicht in den Besitz einer schriftlichen Eillladung gelangt sind, wcrdeu höflichst ersucht, ihre Adresse an den Obmann des ComitvS ge-fälli^jst einsenden zu wollen, damit die Einladung noch rechtzeitig erfolgen könne. Zugleich lvird bemerkt, daß die ergangenen E'nladllngen sich auch auf die Familien der ?. 1'. Gkllldenen erstrecken. (117 Eintrittskarten werden am 5., (>. u. 7. im Comptoir des gefertigten Obmannes ausgegeben. Für das Comite: Schurgast, Zullschitz, Schriftführer. Obmann. Ein junger Mann wünscht in den Abendstunden Unterricht in der italienischen Sprache zu ertheilen. (120 Nälieres im Comptoir dikses Blattes. Oeffentliche Danksagung. Ich fühle mich verpflichtet, Herrn und Frau Kerngast in der Blumengaffe zu Marburg, wo ich durch 16 Moncite wohne, für ihre Ehrenhaftigkeit und Gefälligkeit öffentlich Dank zu sagen, und bitte zugleich um Verzeihung, ivenn ich diestlben vielleicht an ihrer Ehre oder sonst beleidigt hätte. (122 Marbur,^ am 1. Februar 1877. ^ r asekiiiK-Xrapte», VI»«V, VI»«VktivkvrvIvl», Lli'« VulkiAvI» IZlitlsvi»« eto emptiokit 1500) Lonc^itor, vliere kZerreii^assv. Um kr. sind am IS. W'vdriUtti' >A7V k. k. Kukattll in Gold, danll zwei Treffer jeder mit !UOsV und zwei Treffer jeder imt I V« k. k. Dukaten in Gold, vier Treffer jeder mit IEd4d St. Silbergulden, drei Treffer jeder nlit eit,em .<><><> Ll.'MU zu gewinnen. (46 Bei der letztell Ziehung 1876 wurden Treffer »,i? gewonnen. ^«l>. Sell'VÄn» in ^lili'kul'K. Ein möblirtes Zimmer mit separatem Eingang ist sogleich zu vermiethen. Schillerstraße 172, 1. Stock. Tiiiire links. (110 Pferdeankaüf. Jene Herren Pferdlbcsitzer, welche gesunde, schlagbare Pserk'e gegen gute Bezahlung Verkaufen wollen, ersuche ich, bei mir sich gefälligst zu meldet». ^116 I^rlvxsSl«, Pserdeschlächter. Marburg. St. Magdalena. Franz Josef-Straße Nr. 31. Verantwortliche Redoktiou, Druck und B-rlaa von Eduard Janschif, iu Marbnra. Gemischte Züge. Von Marburg nach Graz: Abfahrt b U. b0 M. Friih. Ankunft in Graz 8 U. Sb M. Z.« .S,.».