LMcherGMung. Nr. 272. N. ll, ^»lbj. b«. Nlti bi« Z«st»U»n« l»» «xm» h»»l. « ll. Vll» d« Pest,a»,l. fi.'». ^»lbj. si. ?.50. Freitag, 27.Novenlber 1874. Amllichei Theil. Ngivzuschlag l« den Fahr» und Frachlgebühren auf den österreichischen Eisenbahnen. Nom 1. Dezember 1874 ab wird der Ngiozuschlag lu den hievon betroffenen Gebühren jener Bahnanstalten, ^tlche zur Einhebung eine« AgiozuschlageS berechtigt sind llllö von diesem Vlechte Gebrauch machen, mit 2'/, pZl. "rechnet. Die zugunsten des Publicums bestehenden Aus-^»hlnen von der EinHebung eine« Ugiozujchlages bleibn unverändert. Außerdun n»rden »on »er sinhebung eines Agio-luschlage« befreit: Auf der «rften ungarlsch-galizischen Eisenbahn die ^lt Kundmachung vom Oltober 1874 ver»fientlichle "efaule-Scala für Holztransporte. Auf der l. l. priv. öfterreichischen Nordweftbahn "t feit 15. November 1874 gilligen «müß'gten Prche lür Tour« und NelouldlUels der Smcke Nien-Iglau. Die Gebührensütze des Tarife« vom 15. November M4 für dlrecte Stelnlohlenfenoungen im Verlchre zwi« >^Nl den Stationen Dombrau. Karwin und Odeiberg ^ l. l. pr. «aschau.Qoelblra.er Eisenbahn einerseits, 'Um Stationen der ttn. ungarischen Staatseisenbahnen ^ der Theiß-Eisenbahn andererseits. In dem fünften Nachtrage vom i. November 1874 lu» allgemlinln Tarife der a. prlv. buschtiehrader Eisen-An die Sähe der ermäßigten «lassen ^. ll und <' der ^peziallarife Nr. l und ^ und de« Au«nah»«tarlfe«. Die Vebühren des Tarife« vom 15. November l«74 für d« blrecten Transport von Vraunt»hle »nd «olc» v,n Stationen der l. l. priv. »»sftg-Teplitzer «»lenbahn n„ch Stationen der l l. priv. Kaiser.ftranz-"Kchs'Vahn. ««n z«b. »l«»«mh,l lu?4 wurde m der l. l Hof und St««» <»«lere, in »i«n due Xl.Vll. 6»u»c< de« »t«ch»»ejltzbl«ll!s«. volläuftg ^«« »u r» dtülschen «u«g«bf, anszc^-dfu und olriende!. "^ Nb die lonjular' uud «ellafsenschaflSlHonvtMlon zwischen ^«r dsMttlch'sch lingallschm Monalch« und de« Küntgreiche Vorluulll vom '.' Gauner lo?.i. («bgeschlosien ju r.jsabo», »» 9 Icimler 1U?3. von Or l und l. »poftolljchen Ma »st»< ratificier« W »»'« »» »0 »pnl l»74 und in den ^l-erselü^n «al,ficleilm«en »u ^!lN»b«n »u»,en,echht« namentlich dtssen Vudgel- "lch»ß yeuer del jtMlN Otraltzung dtchül^l. btlechl,«t zur Annahme, daß da« Vudgelgesetz pro 1875 noch vor Veginn de« neuen Ver»»llung«jal,re« dle «llnhbchfte Ganclion erhalten haben wird. Die verf»ssung«freundlichen Vllitter fpenden dieser »nßerordentlichen parlamentarischtn Ihütigkeit gerechte Nnerllnnung, namentlich äußert fich da« „N Frnnden-blatl" in folgendem »rtilel: ^Der Vudgetausschuß de« Ubgeordnel»h«»jt« h«t seine große und schwierige Aufgabe belratze vollendet; schon in nächster Woche werden im Abgeoldnelenhanse die Plenarberathungen beginnnen, und außer Zweifel, steht, daß unter allen Umstünden da« Vudgetgefetz vor «nfang be« Vubgetjahres sanctlonierl sein wird. Lin »esull,t, Hessen Oesterreich ftch seit langen Jahren nicht rühmen lonnte l Wohl ist »noerwärl« die Regel, da« Selbftoerftündllche, va« jehl bei »n« »l« erfreulicher Erfolg erscheint; aber nicht Gchuld de« Abgeordnetenhaus«« und der verfassungstreuen Executive ift e«, daß lange Jahre hindurch die rechtzeitige Feststellung de« Vudget« unmöglich geworden Die oft wiederholten föderalistischen Experimente, der zur Zusammenhallung eine« beschlußfähigen Nbgeoronelenhause« nöthige Kraft' und Hellauf» wand, die unablässig durch renitente Landtage ausgewalzten Hindernisse der parla»entarischen Thätigkeit: sie haben ein normale« Funclionieren de« parlamentari» Apparate« unmöglich gemacht. Daß heuer b«« Vudget rechtzeitig alle legislatorischen Instanzen durchlaufen kann, ist mehr al« die endliche Erfüllung einu confti« tntlonellen Grundbedingung, ift auch ein Vewei«, daß die Jahre der Umwülznngen und der steten vedrohung der Grundgesetze vorüber find, und Oesterreich fich endlich in den Vahnen normaler Entwicklung fortbewegt. Da« gibt der Rechtzeitigkeit der Veralhung oe« vntz. get«, d«w an ftch nur focmellen Erfolge, eine hohe politische Vedeutung. Die Vorlage oe« Vudget« foforl bei Medereibss-n»»g h« Sitzungen de« sleich«r«ltz^ hätte nicht hingt« «icht, die Erledigung vor Jahresschluß zu sichern; da« Hauploerdlenft an de» Resultate füllt vielmehr dem Oudgetausschusse zu, welcher »it «nfopferrb,m Fleiße seinen Nlbeilen oballegen hat. Die lulzen Zeitungsberichte geben nur eine schwache Uhuuna von dem mühseligen Studium, wclche« durch jede einzelne d:r lausend und aber l«njend Z ssern erfordert »trd, von den ^er-gleich« »U den «««gaben »nd tmnahmen früherer Jahre, den Plüfen der «echt«titel. »uf Vrund deren tzte A»«g«h«n erfolg», »un «bwöge» »er Nothwendialelt jede« Gulden«, den Untersuchnngen über die Einfiüsse. »elche durch »le »«terlell« Lage h«« Volle« a»f tzie Glaalefinanzen gellbt »erden, und »er Erwägung von hundertfältig diss,rierenden Nelnung«. Die Debatten find ja our der Nustaulch, der du,ld andauerndes Studium gewonnenen Aistchlen, Nl«l»t die Nlbeit selbst., welche »on den Mltalledern de« Uusschussl« vollbracht wird. 2« lft elne staunenswerlhe S»»me von Thüllg»! leit, die feiten« de« A««j«Ws«« l»«tzl«nd wenlg« »ochs« entwickelt wnrde, »nd Oesterreich tz»t U«l«H. ssim» Vertretern danlbar zu fein. Wir brauch» «m »ckch Ungarn zu blicken, um die hier erwiefene Rührigkeit z» schützt« Dort ist der Entwurf z»m Vudgllgefetze faft zur selben Zeit vorgelegt worden wie in Wien; die Ve» ralhung von Ghhczy s Steuervorlagen ift einem eigenen Ansfchufse Übertragen, hat auch, da der Ertrag der neuen Steuern nicht im Vubget figuriert, auf Erledi« gung d«s letzieren leinen Einfluß; totzde« »eidel heute der Telegraph, daß der jenfeilige ginanzminifter genv-lhigt sein wird, Indemnilüt nachzusuchen, weil zur Erledigung de« Vudget» vor Neujahr leine Aussicht vor' Handen ift. Ein nunhafter Theil de« Verdienste«, daß Oefter. reich zu glücklicherem Resultate gelangt, al« Ungarn, gebührt dem Vorsitzenden der llonmission Dr. Herbst, welcher durch gewandte »nd besonnene Leitung den roschen Verlauf der Verathungen ermöglicht hat. Der gefammte Verlauf der unter seinem Präsidium ftatl-gehabten Verathungen zeugt für de» energisä cn Willen, die Staatsausgaben mit äußerster Vpalsamleit abzu messen. Daß trotzdem die Gesammtjumme der Nbstl»«b« leine hohe Ziffer erreicht, ift ein Veweis sür die Sorg. samleit, mtt »elcher schon im Finanzmmifterlum alle »»«gaben auf da« Nothwendigste reduci:rt sind. Eine hervorragende, nwßgebende Rolle im »n«schussl hat. »le immer, so auch in diesem Jahre Dr. Greftel a«, spielt, und da dieser Fanatiker der Pfennigfnchserei ruchl mehr Ersparbare» entdeckt hat, ,o muß e« wohl bei der Veranschlagung nicht an Oe»issenh«ftigleit gemavyeU haben Der Ausschuß hat ferner bl-. für die Vedeckuug angesetzten Ziffern der schürfften «rllll unterworfen und hat gefundeu. daß der Einfluß der Krise auf die gmanz läge de« Staate« keine«»eg« unterfchätzt fei. E« sitzen in der Commission ernste, sachkundige und alljeit» unabhängige Vlünnel, welche zu keinem ^ebesdienfte lkl die Regierung, zu keiner Vertuschung und zu olle» eher, al« z» übetschwünglicher Zuoessicht aeneigt sind. Nenn diese Münner durch iln Dotum die Ueberzeugung kundgeben, daß die vermutheten Einncchmen leineswea« sanguinisch, fondem genau der Gleuellrait de» Volll« entsprechend angesetzt find. so bedürfen wohl die mcht lmmer »»frichtlger, sondern oft auch an« Miswollen erlünftelter Schwarzseherei eolftammlnden Ul,he,l«-Pio-phezeinngen keiner weiteren Abfertigung. Endllch h«t der Au»sch»ß nicht die geringste N:igung gezeigt, groß. «tige Speculatlonen unter dem Verwände ein» H bung der Nothlage zu favorisieren; lein Vo,t ift gljallen. da» auf die Absicht beulen würde, die Agiotage zu svr-bern, aus den ErltüßnisslN der Eeue»n M'U'vten z» verflbleudtln. um d»nen, weede die Nolh der Z «le» aus ihll« ps'valen Gclbbedulfmsst dewonftrierul, fcttt Veaiuoe zuzuwenden. «jemllewll. «w«» w» «. pe»»tch«. Drille« «apltel. (D»e«jetzu»g) »W^m hier Nutler U.'e«fon?" jragll der ««». »D.e dln lch", »utwvllll« da» Vield. l^s '^ h»d« tzlh«lt, Ihr nehmt Kinder ln die soft '^ chlUlgts." ^, 'dllr, ja", sagte da« Veib »it rmcher Gti»»e. ""««^wal »otzl." «Uv/^'ltt Ihr »lesen kleinen Vnrschen zu Euch neh« lr bildn "' ^"le und tonnen von unser» gerlnae» ver- " "«t« anschoß.- ^D?« ^ '"» dln nur ein ,lmei »lbeittt-, vtrsetzte i« lv°b^' "^" v«««« da hat seine Mutter verloren. ?H«n «,! "" "dern Arbeitern zusammen und diese "l»n ^. »?lsch«l um die Mutter nicht langlr «. «inn «s n,ch< zu viel lostet, wollte ich »»hl ein vett für ihn taufen, «lnnt ihr ih» nicht diese Nacht irgend»,« unltlbringev?' Nochmal« fuhr Muller Nats»» mit de« Lichte über »«» Gcflch« de» Knaben »ud tz«leucht»«e lhn von »ll.n Sett.n. «I. »«» ift »«,» »M»?" rief fte. ^e» setz« j« ein S'ück «« linl« Ohr.' ^Ein H«f«ll. n»cht« »eiter". <«»M der Mann sch»»-»»«d. (Er mochte »,hl an tze« »»»»«« Mn'ter denltl,) ,Habt Ihc lein Feue,?' fra,le er da» «vetb. die ,h° b»»h«r im Hi»u»flnr ftlhen ließ, .der Junge ift erfroren »nd lrüd«." .»omml hier herein", sagte fie. «er »ag ftch dort ll»f den Schemel setzen", und ging voran. Vater und Sohn folgten. «Wa« da« Vell anbelangt, so brauche ich fünfzig Gchlllil,ge, um ein« anzufchnffen, und ich thue e« nur. »enn Ihr mlr versplechl, d«ß e« mein Eigenthn» bleibt, wenn de« Jungen Etwa« znftoßen sollte" .Fünfzig Schillinge ift viel Veld". «einte der V»nn, und zählte an den Fingern — «da« lft zwei yfund zehn Schillinge — und »ie viel betrügt da« Ksftgeld?" „Das wißt Ihr nicht?' fragte roh lachend da« Weib. »Fünf Pfund ist der fefte Prel« für ein vaby. da« oft kaum ein paar Tage alt lft. Dlefer Vursche da ift wenigsten« zwei Jahre alt. er »ird viel — essen. Ihr wüßl mir sieben Pfund zahlen, sooft nehme ich ihn nicht." „Nun", fagt« der Mann. inde« « einige Augenblicke nachged«chl z» habm schien. ..ich will nicht «it E»ch knlelern Ich glaube, daß der Kn«be gul bei ii»ch aufgehoben ist." Er zog einen schmutzigen V'ulll »»s seiner Vrnftlasche und entleelte ihn aus den l sch ^H>er havt Ihr »«« Oll,", fuhr er f»rl. „e« sind g«la»e neun Pfund zehn Schillinge. Ich habe lange »»ran gefpart" D«« Velb ftrlch «lt «ierlgen vllcken da« Geld ein Der Wann schckte sit »n, das Z m«ner zu verlassen. Er tonnte das um so leichter, da da» Kin», vor de» Feuer an der E,de lauernd, eingeschlafen war. «Vlbt gut auf ihn Acht", sagte er. den Knabe» «!l der Hand belügend, .laßt ihn „lcht auf die Straße, er mblble Euch entwischen." „Habt ltlne Svlge". lachte da» Weib, inde» fte. lh« die Thür vssnend, das Llchl ergriff. „Thut da« Licht weg!" r,ef der Mann, ,«ch finde schon »einen Weg im Dunkeln. Und H0rt", fiüftttle er i« Hlnau«lretel,: „Der Vursche ist hüufig am Eronp leidend, eine tbdtllche Krankheit, wenn nicht angenolick-liche Hilfe da ift. — Wenn ich eine« Tag« in de« Glerbereglfter in der Ti»e« den Namen le»e, wie er hier »uf dieser Karte zu lesen lfl — die Ihr Mr den Zweck aufbewahren mögt", - hier zog er eine beschrie» bene Karte au« seiner Vrnftlasche und übergab sie ihr. — „Nenn ich dies« Rotlz in der Time« finde und Ihr »ir den Todtenscheln Eure« Kirchspiel« besorg-n und bereit halten wollt, so lvse ich da« Papier mit zehn Pfund Sterling ein. Versteht Ihi mich?" .ivolllommen". rief da« Weib. mit den »»gen zwickernb. ..Ihr seid «ein Mann. Wenig Wolle, aw klar und gewichtig «eicht «il Eure Hand, »u find einiz.' 1962 Und nicht ander« »ird e« im Plenum de« Abgeordnetenhauses sein. Manche« Redebedürfni« wird befriedigt, manch verhaltener Donner losgelassen »erden; die Debatten lönnen einige stürmische Intermezzo's bringen; doch über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg »ird ftch der den Abgeordneten gemeinsame Drang, nach be-flem Wissen und Gewissen sparsam umzugehen mit dem Malle de« Volles, siegreich geltend machen. Auch im Abgeordnetenhaus« werden sich die Versuche, den herrschenden Nolhftand zu« Vorwande leichtfertiger Ver» ichlcuderung von Staat«geldern und Unterstützung phan-taftischer Project« z» mißbrauchen, nicht einmal an«Ta« «««licht »agen, so daß ihre Zurückweisung uuuölhig ist. Auch im Plenum »ird, so vielfach im einzelnen die Gegensähe d«r Ansichten find, in allen entscheidenden Fragen di« Uebereinstimmung Mischen Volksvertretung und Regierung be»ührt »erden — jene Uebereinstimmung, ohne »elch« Oesterreich in die Kämpfe und Experimente zurückfallen »ürde. von deren Ulber»indung da« beste Zeugnl« die rechtzeitige Erledigung des Vudgetgefe« tz«« lft."________________________________________________ Reichsralh. 76. Gitznng des «bgeord«tenhanses. Wien, ^4. November. Präsident Dr. Rechbauer «rössntt um 11 Uhr 15 Min. die Sitzung. Auf der Minifterbanl befinden sich: Se. Durchlaucht der H« «rft« »icht »ufftutzen; d«ch lehr« tt in schaft thellnehmen dürfen. Er beantrastl die Streichung de« bezüglichen Passus. Wird unterstützt. Abg. Tenschl beantragt, da« letzte Alinea de« »r-tltels, welches auf die Veftimmnngen dcr Art. 191 bis 193 verweist, wegzulassen. Wird unterstützt. Abg. Gomperz bringt gleichfalls ein die llarere Präcifierung des Artikels bezweckendes Nmendement ein, da« gleichfall« die genügende Unterstützung findet. Abg. Dr. Kr on a wetter tritt entschieden für den Artikel, wie er von der Regierung und de« Ausschusse beantragt wird, ein. Er »endet ftch gegen den Sedarschmid'schen Antrag, denn dürfte der »usftchtsralh außer feiner Veauffichtigungepfiicht noch anderen Einfluß auf die Geschäfte üben, so müßte ja für diese Thätigkeit de« »ussichlsrathe« »ieder ein Ausfichtsrath über ihn gesetzt werden. Abg. o. Scharschmid vertheidigt nochmal« seinen Antrag und warnt vor der allzugroßen Veschrän« lung der Thittigleit de« »ufsicht«rathe«, di« ja sonst illusorisch werden würde. Se. Exc. Minister Dr. Glaser »endet sich gleich-fall« gegen den Abg. v. Scharschmidt. Die Eompetenz de« Ausfichtsralhe« scheine nicht vollkommen richlig aufgefaßt zu sein. Die Regierung will den «ufftcht«ralh nicht al« lahme« Werkzeug hinstellen, allein fte wolle ebensosehr verhüten, daß derselbe einen activen Nntheil an der Geschäftsführung selbst nehmen lönne, weil da-durch die Grenzen seiner wirklichen Vedeutung verrückt würden. Der Auffichtsrath hat vor allem eine fchwere Verantwortung, seine Aufgabe ift die strengste, gewissenhafteste Eontrole und die Regierung glaubt, daß sie den Umfang seiner Aufgabe aufs schärfste g«lennz«ichnet habe. Ein Darüberhinausfchreiten würbe nur dazu angethan sein, um das Wirken de« Aussichtsrathe« aus dem rich« tigen Geleise zu drinnen. Der Minister gibt nun eine eingehende und interessante Eharalterifierung über das Wesen des Aufsichtsrathe«. wie solche« dem Sinne der Reglerungsvorlage entspricht. Der Minister schließt seine Ausführungen unter dem Velfalle des Hauses, die Annahme des Artiltl« empfehlend. Nachdem noch der Ve-richlerstatter hiefür plaidierte. wird zur Abstimmung ge« fchritltn. Abg. Geer zieht sein «««noement zurück. Der Zu-satzantrag Gomperz' »ird angenommen, dagegen werden die Anträge der Aba. Scharschmid und Teuschl abgelehnt und der Art. 225, nach d«m Antrage des Ausschusses zum Veschlusse «hoben. Hierauf erfolgt die Wahl von 24 Mitgliedern in den Ausschuß zur Reform der politischen Verwal« tung. Der Präsident theilt mit, daß laut einer Zuschrift des Ministerpräsidenten der Kaiser die Thellnahms-bezeuaung des Abgeordnetenhauses anläßlich des Ablebens des Herrn Erzherzogs Karl Ferdinand mit Dank zur Kenntnis zu nehmen geruht haben. Abg. Roser stellt den Antrag, daß es jedem Mit-gliede de« Hause« gestattet »erde, den Verhandlungen de« Ver»»llnng«r«form«Au«schusse« beizuwohnen. Abg. Graf Varbo interpelliert den Minister de« Innern, ob derselbe Kerntni« von el»er im lralni» schen Landtage gestellten Inttiplllation wegen Ve« eintrachtlgung de« Wahlrechte« eine« Ve-amten habe und wa« der Minister hierin zu thun gedenke^____________________________________________ Parlamentarisches. Im Abgeordnetenhause gelangte am 24. d. folgender Gtsetzet>t»ulf bltttsslnd die zeitweilige Stempel» und einigen Monden nach Parl« zurück, »ohln »an lh« alle Vriefe, und zwar nach feine« alten Logt«, zu richten habe. Da« Weihnachtsfeft nahte heran. Das Weihnacht«, fest, da« Feft der Kinder, da« Fest. dem alle Kinder« herzen voll freudiger Erwartung entgegenschlagen, «in Fest, an welchem auch die ärmste Mutter ihrer Lieb« linge gedenkt und fte mit Liebesgaben zu erfreuen fucht. Dcm kleinen Karl aber lachte lein Mutterblick und selbst die lalle Hand einer Großmutter und die asslc-tlerte Liebe einer Tante waren dem verwaisten Kmde f«rn und on«rreichbar, d«nn «« war Mistreß Votany sowle ihrer Nichte Polly bisher nicht möglich gewesen, seinen Aufenthalt aufzufinden. Um die Weihnachtszeit la« «an ln den Sterbe- > listen der Tl»e«; „Karl Votany. Sohn de« Schneidermeister« Frederil Votany in London, zwei Jahre und zwei Monate alt, ift am Stickfiuß gestorben." Die Mutter und die Cousine de« Herrn Votany lasen niemal« in den Time« etwa« anderes, »l« die regelmüßigen Mordgeschichten und allenfall« noch die Kirchen- und Vergnligung«,»nzeigen j fte wußten also noch nicht« von dem Verlust, der sie betrossen. In Pari« aber gab e« einen eifrigen Leser dieser Zeitung. In einem vielbesuchten »Eas5". wo er täglich einkehrte, griff er ftet« zuerst darnach. Endlich! endlich kam die so sehr «rsehnte Nnzeige. Da stand e« gedruckt, schwarz auf weiß. daß die letzte Schranke gefallen, daß er endlich unumschränkter Herr de« Vermögens sei. Er eilte nach seiner Wohnung, legte Iranerlleld« an und schrieb einen herzz«rreiß«nd«n Vri«f ,n seln« Gebührenbefreiung der die Böschung kleiner Satzpoften bezweckenden Verhandlungen zur Bcrtheilung: Artikel 1. In jenen Fällen, ln denen der Oe> sammtbetrag einer in den öffentlichen Vuchern eingetragenen Geloforderung. ohne Rücksicht auf die allsiilllgen NcbengebÜhien. 50 st. nicht.überfteigt, sind die EmMen um Löschung einer solchen Forderung aus den öffiNl-lichen Vüchern oder um Einleitung des Amortisations-verfahren», die Löschungserllärungen und die Veglaubi-gung der Partei'Unterschtiften auf denselben, dann die aus solche Löschungsoerhandlungen bezüglichen Protokolle. Ausfertigungen und Amtshandlungen ft«mpel» und gl» bührenfrei zu behandeln. Dasselbe gilt bei den wegen Löschung solcher Sah Posten eingeleiteten Rlchlsftreiten auch bezüglich dcr Pal' leischristen und getichtlichen Erkenntnisse. Den zum Behufe solcher Löschungen ausgefertigten einfachen und vioimmen Aoschrijten, dann den Gelingen der oberwähnten Eingaben, Protokolle und Parteischule« kommt dle Stempel» und Gebührenfreiheit ebensall«, l^ doch nur infoweit zu, al« sie nur zur Durchjührunß einer solchen Löschungsoerhandlung zu dient« blfti»a>t sind, weshalb bei deren Ausfertigung an der sonst l^ das Stempelzeichen bestimmten Stelle die Geglnpartet, der Gegenstand der Forderung und da« Gericht, durch welche« die Löschung erfolgn soll, anzugeben ist. Artikel 2. Die Wirksamkeit diese« Vesltze« beglvnt mit dem 1. Juli 1875 und endet mlt dem .'!0. Ium 1878. Mit der Durchführung desselben find die Minister der Iuftiz und der Fmanzen beauslragt. Auch wurde der Vericht de« Vudgltausschufses übtl dle Regierungsvorlage betreffend die Zuertennung von Quinqutnnalzulagen an die Rmanuensen der Univtlsilüls-bibllothtlen vertheilt. Derselbe culminirt in dem Antrage, es sei der von der l. l. Regierung vorgelegte Gesehentwurf in seiner ganzen Fassung anzunehmen Politische Ueberficht. «albach, 20. November. Der .Pester Lloyd" erklärt, die gtgenwärtlge Lagt ln Ungarn sei unhaltbar gtworden. die Parteiftellu«« habe sich überlebt, und längstens bei der Frage der Enl' bewilllguog des Vudget« werde der Kampf um elne aellt Parltlform losbrechen. E« sei besser, die Krise zu ^ schleunigen, damit die neue Regierung noch Geld «»' dem letzten Anlehen in den Kassen oolftnde. - "'' „P. Nllplo" meldet, reisen mehrere fiebenbürgische ^ geordmtt demnächst in ihre Wahlbezirke, um lhien A«' siuß gegen die projectlerte Vildung der neuen una«' rifchen Partei zur Geltung zu bringen. Die .Agramer Zeitung" nuloet. daß der Antca« Mlhailovic' im 3tnan,.«u«schusfe des ungarischen Reichstage«, betreffend die Auflassung der kroatische" Ministerium« blo« der Ausdruck der individuellen Anschauung de« Antragsteller« und nicht der Landl«s'' Majorität sei. .. Ein Leitartikel der «Nord,. All«. Ztg." blh<">". averm«l« dle Haltung der wiener Presse m der A lM scheu Angelegenheit. Die «Nordd. «llg. Ztg.««""» gerne Act v,n den vielfältig lhr gewordenen EntgegnU" gen. daß ein Rückschluß von der Gehässigkeit der »<" Presse auf die gleiche Verstimmung der Deutsch" ' ^ Oefterrelch voreilig und unbegründet sei, und htut w Genugthuung versichern, daß die überwiegende M«j""" de« öfterrelchifchen Volle« dem deutschen «elche "»^ gesinnt und von dem gleich lebhaften Wunsch«, ^ Demschland, beseelt sei. d«« Freundschaftsband zwll^ __________________________________________ ^" Mutter, «achte ihr bittere Vorwürfe, daß man ihn °H früher von der Gefahr der Kranthe,! feines eotz^ unterrichtet, und foroette sie auf, lhm sogleich se«> Auslunft über dessen letzte Augenblicke zu gtben. ,^ Veide Frauen fielen wle au» den Wollen libel ° sen, ihnen ganz unbekannten Todesfall, und suchl^ >^ zu rechlferllgen, indem sie ihm schrieben, daß er o"ll^ habe, ihnen die Wohnung der Wärterin zu nenne", "^, daß sie geglaubt hätten, eine Frage danach in el nächsten Vrlefe würde ihn nicht finden, da er na« Orient zu reifen beabsichtigte. ^- Herr Volany rüstete ftch nun zur schleunigen ^ reise, lam in London an und löste ftch den Todleol« bei Mutter Watson in der „Vaby.Farm" mlt den ^. sprochenen zehn Pfunden; auch erhielt er dort dle ^ ruhlgung, daß dle Veerdigung des kleinen ^"'^ .«HN recht anständige gewesen, wofür er noch zwei Pl«" Schillinge extra zu entrichten halt«. ^sehe, Mit de« Todtenfcheine feine« Sohne« ln d" » ^ wurde e« ih« leicht, ftch «lt d«« Vollstrecker de» ^ «ent« zu verständigen, und von jetzt an war unbtftritttne Erbe de« Vermögen« semer sattln- ^ Alle seine kühnen Pläne waren ihm gel""^^^ war jetzt, »enn auch nichl reich, doch für l« "° > z"' sehr wohlhabend. War er denn jetzt glücklich " jft frieden? Wir bezweifeln e«. Der Durst na«, chte unerfüttllch. 2r ließ lh» leine Ruhe. Z""w ^„„ lhm seine üoustne da« Leben im Hause zur "".^4" er durft« sich nicht länger weigern, ihren "",'' endlich gerecht zu »erden. G«Nletz»n« s-^«».) IS« vefterrelch« Ungarn und Deutschland fortdauernd zu be« listigen. Der „Monitcur uuioerfel" stellt ln elnem dle Ueber, lchrift „Unfcr lttztes Wort" trabenden »rlitel dtm lin. len Centrum der französischen Nalionaloerfawm-lung folgende Fufion»bedingungen. die er als bie äußersten bezeichnet, zu denen man sich verstehen könnte: 1. Unpersönliches, d. h. unenlsehbares bepten-Nlu» ohne Vezllchnung der Pelson. 2. Der Titel eine» Plüftdeuten der Nepublil sllr da« Staatsoberhaupt. 2. Viegelunq der Ulberstnbt der Gewalt, welche unter Utbereil'stimmung der de»tm Lentren gemacht kiid und infolge dlsstt» iu den Händen der slcpcüsenlanten des Lande» die Losung der großen Frage der Regl«ungs-lorm liegt. Von weiteren Concessionen »ill der „Mo-nlteur" nicht« w'sscn und ea steht dahin, ob da« linke Centrum mil den gemachten Vedlngungln sich elnver« j standen erklären wild. „Solell" glaubt, baß da« französische Ca« blnet bis zu den Weihnachteferlen in seiner gegen» wältigen Zusammensetzung verbleiben werde und daß dle Verfassung,traben dis dahin verla«! »erden. Dle ..slbtlte" will wissen, daß der Cultusmin lfter llumont dem Mlnisterralhe das »nliegen der liberalen Protestanten vorgemacht und eine billige Theilung der lllrchengüter befürwortel hat. Der Mlnlfter de« Innern, V,lon von Mellm jährlich gebaut, und während l°l Jahr« 1»si7 »o «s Sli»att« an Zinsenzatantlevolschusstn für '" Jahr l872 bereit« auf mehr als 10 Millionen «lftllglN. I« Jahre 1873 standen, ungerechnet den wieder ""«efttUlen Vau der Eisenbahn von Lbensee nach Ischl. '"s'ntze Vahnen l« Van, »od zw« Meilen ^l. ^lltl.zluu,« <> il rund...... 7 "« Stnckcn Vlllach-Tarvl« und Hllfiau» Eisenerz der Kronprinz.Nudolf.Vahn mlt rund............ 6 «leboch.Wlt« mlt rund....... 7 Ungarische Weftbahn «lt rund..... ^ "launau-Strahwalchln m,t rund ... k» «>', <«""°«1 m„ «no.....» ^ 'llüaltbcr^j «udlvt!«.Wlsslly mit rund...... b ^usen.Prttstnec Eisenbahn mit rund . . lb *la«-Duflr mit tund....... 1b "l» a»nft» be« patriotischen hiif«verewe« fur invalide Krieger. ^. (»e»einderalh,.»»flös»ng.) Nu« Marburg, 2b. November wird der grozer „Tagespost" ge«eldel: «Die Etlalhallerei hat i» Ewoerftiinbnisse mit de» Laudesa»sfch>fse den »arb»rgn Ve»einderach wegen i ber D'fferenz der Majorität »il de» Vurgn»eiftn belnfs« einer Wahlausschreibung a»fgelü»l. ^ — (Falfche Staat«n ölen.) »» 12. d. ift es bn gonobltzer «endar»erie gelungen, eine» Velschleißer» fälschn Vingnldennoten, na»eu« Johann Vlaletz, »elcher be» Flo» rlan Obronnig an« St. Varbar, fllr 20 Vnlden 4l Stllck .falsche Vlnguldennoten verlauft hatte, habhaft z» weiden. Die Fafchwllnzerei ni»»t, wie der ..Grazer gtg." be. lichtet, dort bedenkliche Di«enstonen an. So wird »il» getheilt, daß bei« l. l. Vezirl»gerichte in »onobitz schon alllln -W Stück solcher Falslftcale deponiert w«den, da fich viele unverftändige Leute o»rch dn> Gewinn tto« der ll»llichen K»nd»ach«ng verleiten lassen, Falftsicot« in zrb, ßeren Varlien von Untelhindler» z» erstehen »no dann weiter zu verbreiten. — (3»rchtbare Kuh.) »l« Curios»» berichtet »an der .Klagenf. Ztg.," daß ne»llch eine Kuh in «ill«», dvls. Vezirl Spinal, drei Kälber z»r »elt gebracht hat; va« V»llerthier sowle die Jungen sind »»lllo»»en gesund. — (Strenge Kälte.) Dn Vlonat Nooe»b« bracht« »n«. so belichtet die „Klagenf. g,g.-. in seinn zweiten halste eine nugewvhulich strenge KäUe. Din«taz den 24 d. bett»g da« Mittel der L»fuväl»e nach Celftu« — 11-1 »rao (— 10 9 »nter der nor»alen). Mltlwoch den 2b. d. war die tiefste Te»perat»r »orgen« — 18 b Celftu« (nach «ea»»ur — 14 6), eine bi«her in Kürnlen nichl beobachtete Kälte, da die llesfte Te»peratur i» No-ve»ber 1«b^ nur — 13 7 «. betrug — (Erfroren.) Mehrere »rbeiter erhielten, w« d« ,.P. Ll." erfährt, °» 14. d. den N>sttag. die Vahn. linie Karlfiadt.Fü,»« von de» Schneeverwehungen zn reini« gen und fuhren »it be» fi»»an« Z»2 langsa» berg»»f vorwäll», doch trieb fie oa« furchtbare Schneegestöber, oer« »ischt »il heftige» Vt»l»»wd. zurnck. Leider fielen, wi« , Pli»o«ac' »elbel, drei »rbeite, diese» gewagl'u Unter- net)»en zu» Opfn Den ein« fand «an «Sonntag d» Ib. d. a» Vahnlvrper erftoren liegend, von oen andere» zwei sand »an nicht ein»ol eine Sp»r, fie find wahrscheinlich erfroren und dann vr« Schnee vnwehl »orbe«. — (tjnr Frauene»ancipalion.) Fra» Harri«, die l» U»erila »ührenb be« Kriege» al» KranlenwäNeru, fungierte »nd in 52 Schlachten thätig war, wurde zu» Consul der Vereinigten Staaten in Venedig ernannt. Locales. »»r Pferdezüchter. lVchlnß) Die Sprnnggelenle »üssen während de« Ganges g«l gebogen »erben, da»lt die Hinterfüße »ach dorn gebrachl werden, jedoch wieder nicht so weit, daß dieselben die voroerhufe treffen. Gewöhnlich wird auf die TlMgteil dee Hinterhand wenig geachlel, so lange die Pferd« f«« Bewegung in den Knien haben; alle edlen Pferde jedoch, »elcher Rasse sie auch sein »ligen, find ganz besonders dnrch eine gute Vewegung bn Hinterhand charakterisier», denn ift die Schullerbewegung auch noch so gut und oi< Hinterhand ift nichl ebenso, so ist da« Pferd uichl ang^ neh» zu reiten, »eil die Vnoegungen der beiden Partie» stch nichl «»«gleichen; und wie auch der Reiter ist, so tun« er nur »it Schwierigkeiten seinen Sitz ber Vewegung e»n«s solchen Pserde« anpassen; e« ift auch gefährlich zu «ile», »nd ber Reiter, sofern « ein Kenner ift, wud die« fUhlen. Ift aber die Vewegung der Vor« und Hinterhand i» Gleichgewicht, so fühlt der Reiter sew Pserb seft unter fich. In diefe» Falle «fcheint e» ih», al» wenn n berg-a»f reite, währeud er ü» entgegengefehten Falle da« G«. fühl Hal, al» reite ei bergab. Ein wichtiger Puntt, welcher wahrscheinlich d»rch dk gllchl»ng zu» iiwecl der Geschwinoigleit zuwege gebracht »urde, liegt in der »eilen Entfernung zwischen de» Hüftbein »nd be« Sprunggelenle, »ie «an e» auch bei de» Windhunden steht, »nd obgleich die« nichl nöthig ist, so glanbe ich doch, daß eine» Pferd«, welche« diese Eigenschaften nichl zeigt, der vorz»g z> gebe» sei. da dadurch anch da« hü»sige EinHauen ver»ieoe» wlirde. Vine tiefe Vr»ft ift eine große Empfehlung und ldnnen die «ippo vor de» V«rt nie zu lang sem. Für leichte Ve»e§»«H »ussen die bch»ltelblätler lanz fein, »eil sie sich dan» z»rücklegen sönnen. Wenn ein also gebtuUe« Pferd in der Hinterhand g»l« Ve»eg»na hat, so »kt> e« ein sehr »erch-volle«. zu» tragen von saften geeignete« thier je«. Die geeignetste höhe »ft »ngesähr 15 Fa»ft. Große Pferde sind nichl so gul zu Reilpserden al« »iulere. »eil dieselben sich nicht so leicht und ruhig bewegen, du Kühe »ehr gebrauchen »nd ihre Reiter «»»den. Die Mehlzahl «nserer jetzigen Pferde lft auch nur groß, weil sie zu lunge Velne hat, die sehr ladeln«werlh find, »eil sie nie g», tragen und stet» »it eine» fchwachen Körper verb»nde, find. Diefe Thiere thun alle» »bgllche, wen» sie »il ihr« «rfcheinun, prahlen, für fchwe« NibeU und «me in eine» welligen terrain aber sind fie nicht ge»acht. Nei allede» »uß ich be»erlen. daß ich eine» Käufer anralhen »H, ein Pferd zulückzuweisen, wenn e» nichl alle die »l^en« lchaflen besthl, welche ich e»psohlen habe, weil e» ja be. fanntlich noch nie ein dolllo»»ene» Pferd gegeben hat Den besten Vewei«, wa» »ir durch aUzufrühe >»f, ftellnng «nserer Prod»cte a»f den Markt erzielen, hab» wir bei unsere» besten, größten »nd beruhnueflen VefttU Vlezöhegve». Daselbst ift jetzt au» Ellp»rung»ruckfichlen, d. h. u« ein Jahr zu profitieren, ein srüherer Verlaus«»«« »in angeslhl worden »nd «» die Käuser zu blenden, heißt e» noch, die Pferde sind angeritten — doch sragl nicht wie. »nf die 3jährizen Fohlen sind die schweren Otftu:«soldalen gesetzl worden »nb haben die Fohlen auf diese Weife in »eftllschllsl der älteren Pferde »Ussen tragen lernen. Du Folge davon lft, daß »ir bei den »eiften Epal ?c. finde», »nd da» Material gelitlen hat, ehe e» z»n» Gebrauch lo»»l. halte »an sie lieber noch da» Jahr frei her»»la«fen lassen und e» de« Küufer überlassen, die Ablichtung nach eige» ne» ElNltssen anzuordnen, fo hätte »an eln»al prachtvolle» Matelial verllzilieren können nnd sicher auch durch ei« Mehreinnahme die längere Fütterung «nd Haltung decken können. Der Werth der «eitubungen fcheint he»tzutag« i»»er «ehr in Aufnähn« zu lo««eu, auch bei Dawen. »a» leu» Wunder, denn abgesehen davon, baß da« Reiten be» Geist >»d Körper heilsa» ift »ud e» ein Genvß ist, in angeneh-»er, flöhlicher Gesellfchafl über den Voden hinfliegen z« können, so zeigen sich Da»en zu Pferde in ganz defender« vorlheilhafle» ^lchte. U» aber a»f da« dorlheühafleft« z» erfcheinen, ift e« o»rcha»s nlthlg. daß fie gut zu Pf«lbe sitzen »nd da« Thier «it Festigkeit »nb doch lnchl regieren, »a« freilich n»r die können, »elche gute Nerven »nd eine natürliche Vorliebe fur diefe« reizende Talent habe«, welche« nur »nter den Uugen eine« guten, fachverftänblge» Lehrer« «»»gebildet »erben kann. Eine zweite hanplfache aber ift die geeignete Wahl de» Pferde« »nd der. »elcher n»r eine Vp»r von Achl»ng flir eine Frau hat, wird ihr kein unzugerMene«, fchlecht gebaute» oder unsichere« Thier geben. Mau »,ß da« beftgebanle Pferd, da« zu sinden ift, «»»suchen, eu, Pferd »il eine« guten Maul, gule« Te», pera»enl. guten gef»nden Veinen »>d Fuße», »elche e< nicht zu hoch heben darf »nd r»hig und leise niedersetzen muß, ohne zuerst »lt der Fußspitze zu graben, fur ewe Da»e »ähle», daher darf ba«felbe nichl grbßer als 1b Fa»st sew, oora^gesetzl, daß e» ewen tiefe» i/,ch «h z,«. Ifts< rige Vchultern Hal. V» ist ew volNo««en« Mißgriff, eine Da»e a»f ew Rennpferd z» setzen, obgleich e« oft genug der Fall ift; dies« find in den Schullern zu schwach, u» ei« Dame z« tragen, welche schwer und ungleich in diese« lheile des Pferde« «ilet, »eil der glühte Theil d« Last auf die Schultern drückt; sie reitet de«halb «ehr nach vorn als ein Mann. hätte ich ein Pferd z» »Men fur eine Dame und nickt auf den Prei« zu sehen, so würde ich da« beste Jagd« Pferd la»fen, welche« ich finden könnte, denn e« ift sicherer »l« jnd vsn sämmtlichen l. l. Veznlsschulinspectoren Krain« »nlerfertigten Protest: ,Der Herr Abgeordnete Dr. garnil hat sich in der Landlagesitzung vo« 15. Otto« ber d. I. dahin geäußert, er lünue einen gerichl«ordnung«« «äßigen Vewel« herstellen, daß Abgeordnete der eisten liaini» scheu Lande«lehrerconfer«uz infolge Terrorisierung vonseile de« Vorsitzenden gegen ihre eigene Ueberzeugung so fti»m. ten, wie er e« befahl. — Jeder der Gefertigten ». November Papler-Ntnl« «3 l>^. — Silber.slentt 74 ü5. — 1^60" Gta»t«.»nlchln '09 s>0. — Vant.Ncli« vÄ«. - 3rtd,l.«clitN ll^4«0. — London liU60. - G'lbtl 105 «5. - P l V^n,.V«' caleu. — Nllpoleon«d'«r U91. Nlen, 86. November. «Uhr. Gchlußcmsl: Ä«t»t ^Ä4 «ü, «nglv l46-. llmon 1l6llü. Fraucobunl bl,—. Handtl«vcu>l ?3l»>), Vertiu«banl iti . 0, Hypolyelllrirnlenbanl ld , aUgt«"" Vaugeslllschafl »5, . Wieuer Vllubanl 47 i>0. Unlonl'llubaul ^" l l>, Wtch«lerbaubllnl llj f/), «rigMcuanll ll 7l», Sta«t«b»tin »05 ' Lombarden lül b0. Communallosr —. Feft. Angekommene Fremde. Nm ii<5. November U»t«> »T»«>» AN'»««. Welsl, Vieijender. und «aunich«, Viaz, — Vidic, Totelscheg. Preiljchiog und Zuthalel. «e,z«no«, uno Melzer, l. l Oeclionsralh, Qien. - Weißer, tnefi. »»»«» «>««'«»«». Mo«, ilaplan. Velde«. — siussi, «f». Trieft. — Kosmelj, Odeilrain. — HnMr. Wien — Hoiiup, «ürz. U»<«> «»n»»«. Endtsmann und Ossesich, Kaufteute. W»en — «lllina. Itleft. »«»>««'«»«'«>««' «M«s. Vulii, handelsm., Tessana. - Sltt- janz, «azi«. — Gtebi, Pobrova. - Fleischhauer «nto"«. »delsbeig. H««>-»^«»>'««. Deilani. Handelsm,. Gelsenberg «>«"" Heloeisen. ««llmeister, «udoll«werlh. — Dr. Vialaoaüll, O'^. lff>»»««'««>. Ioh. Kooai, Handelsm., und Ioh»nru» «ovai, " l0««l>. 734.«» —2^, W. schwach I belvöltt Morgen« bewüllt. vormittags einzelne Schneeftocken, N« ^ mittag« und abend« trllbe. Da« Tageomitlel de, Tempel» 2 ü", um b<) unltr dem sior»ale. Verantwortlicher «edocteur: Otlom«r vamberll ^U^^sKlHK^i^i' ^lzlen, 35. November. Dle Bürsl ermangelte jeder Anregung, war daher 8esch»s!«lo» und langt Zeit hindurch sehr mall. «list gegen Schluh besserten sich einigt «v - «?»- , 1V4.......lb«7?» 10» 2b . 18«0.......,0»?5i10- , 1b«0 M 100 fl. . . . 114« l14b0 , 1«4 ?......13850 12, . Dy»ll»».Ps»nd»r . 778« 78K0 M«»«u.»«,»U«r»»,«^,s« . . »?« »» — ll«,. »iseH«H».»»l. .... »775 98- U»,. Pr»«pl».»»l..... 8175 52- W.-u« «,HNU»«l-»»«,h» . . 88 20 k«KO A«tie« »O« V«»k««» Geld «Lare »n,l«.«l».««tz,.......1»7^li li« »«<.tnt»»»ig.V«hn .... 24l 75 2422b »»»«».»«»pfschisi.««efe«lch«ft "» - """ «Nf«»eti.«e«K«hn.....193 50 l94 - »!U«b«H.««tz» (li»,.b»tz»«is« «rreck«)....... - — - - ßerbwlU,b«-iNorbb»hn . . . l90N — 1905 -ßran,'I°seph,Vahn 187 — 188-- Lemb..«zern..I«ssy««»hn l43b0 144- elo»d.««se«sch. 461 - 4S2 - O»st»rr «,rd»,SH«H» 14»^^ !4«b0 Eeld Nan «»d«lfe.««h» . «... 151 - ibi b0 «t»««»b«h» . . .303 50 304 G«db,h»........l»« — l32t»0 the«z.V«hn.......19«— 196 -tr«Ww»<,.«estlllch......1»8— 1«9 - ««««es«Usch«ft«». «,. »sten. »«,e?e«lch«f« . . «4 - »4« »i»n Y«,,»f»sch«ft. . . . 47-« 4750 pf«»»»riefe. «ll,e». «st«,. V,»»e«HU . . 9« 97 — dl,. i» «l z«chn, 87 - 87 bo ««tt«v«lH«»« «. »..... 9410 9430 U«,. «>»»«,«»>»«..... 8s 7b 87 — V«l»»ltste». «lisabeth.'V. 1. 2m. .... 9485 - tzerd..Nordb. S......104 75 105 25 Frauz.Ioseph.Y......101 - 101 »5 G»l. «ail-i.'nblvi,.V.. 1.««. .-------— — Orsterr. N»rb»e«,v. . . 9485 95 — «ilincknr,«, . 79 80 80- «t««t«»>i« 1«S«5 - «ttdiah» » e^......l<»'^ l^h" «»bblhn. «.»« . ' . ! 22t- ^!" Un,. c>stb«h»......6653 «retz»t.ll. . . . , i . . ' ^" IS^ »»t»,ll««l......."^ «»,«»«,........"V "^? ?«nt»«n........^05 ^ P«l<«........." »eld _ ? ^tl »«.te» . . «zfi. »S tt 0 ^ «l - «„«l«u«d'»r . 8 , 90 , " ^ zs - Nu» ... 105 , «0 .l00 -«rckntsch« ,r»nd»tl«ft«l»«?0bll«»"?^< ^»«oHm»,' «««»«"', w«"