Nr. 113. Mittwoch, 19. Mai 1909. 128. Jahrgang. MbllcherGMum Vriinxmclationöpltls: Mi! PosiUlrssud»!,^ ssl»,,Mliri,> »U li. hnldjährin 15> X, Im Nlüilor: ssauzjahrig ^ « li, linlbinliris, 11 K, ssi'lr die ^»s!sN«»n ii,i< Hai,« nmizMrin li K. — Inserllontincbühr: ssNr llciiic Iülcralr ^ bis zu 4 Zsilrn 5,0 l,, grvkrrr prr Zrilr 12 d; bri öftsren WilderliolüNs,!!! prr Zsilr « l>, 1 Dir «i/ailmchrr Zci!!>>' drr «on»- uiib l>lisNans, Tic Ndminiftrntipn befindsl sich Milloöiöslrufir Nl li0: die Mrdaltion Milloii, s!las>l' '^l:, ^U, Eplrchft»»dsi, der Msballim, tw>, X die 10 Uhr vlirmilians, Uiifranlierle Brir!? werdt» »ich! aüyriwmmsii, H!!n!i»slliprc und die Ärzte. Die Medizin bot zu allen Zeilen den Spöttern Stoff zum Lachen. Moli<'re folgte daher nur üw Eingebungen eines allen Menschen eigenen Ver-^ltungslriebes, als er die Fehler der Ärzte znr ^lelschcibe seines Spottes machte. Es ist immerhin pressant nachznforschen, nach welchen Originalen ^uli«'^' s^'i,^ Karilalnren schnf, und wer den be-^uhmten Komödiendichter mit all dein medizini-Ocn Krimskrams bekannt machte, den er in seinen Kücken znm Gaudium des Publikums unter die ^re noch jung war, erregte ein Schau-lleier namens Bertrand Handrin durch seine Ver- "tllmg der Ärzte jeden Abend stürmischen Bei- . Haudrin hatte selbst Medizin stndiert und lies; ^' als er sp^'l der Bühne Valet sagte, in Melun di>s '^ nieder. Eabaw's vermulel, das; Molare 'rjen Schauspieler uoch gehört Hal. Wie es aber auch seil, mag, der Dichter beulete die „komischen Seiten" der Ärzte so recht nach Herzenslust aus. Im „1">5 ^I'i<>i','c" findet man die berühmte Kriegserklärung gegen die Medizin, „einen der grös;ten Irrtümer aller Zeiten". Die Komödie .,!/ .Vilx.ni- ,!l(^<'<'!!>" hat fünf Ärzte: Toiw-s, Des-fonandr<'s, Macroton, Bahis nnd Filerin. Und nun zu den Originalen dieser Bühnenhelden: Der Arzt Daquin war, da ihn, Frau von Monlesvan sehr geneigt war, Leibarzt des Königs geworden, obwohl er, wie zeitgenössische Schriftsteller versichern, ein gros;er Scharlatan war; er wns;te so gut wie gar nichls, verstand es aber, seine Patienten durch chemische uud pharmazeulische All-heilmillel sicher zu machen. Da er den Aderlas; für das .V nnd () der medizinischen Wissenschaft hiell, heis;l er bei Molare Tom^s, d. h. der, welcher schneidet und sticht. Des Fougerais, den Moli« re in Dcsfonandr<'s oder Menschentöter Verwandelle, verdienle ebenso wenig Schonung wie sein Kollege Daguin. Auch er war ein Scharlatan, der nm des lieben Geldes willen alles tat. was man von ihm verlangte. Ebenso unwissend nnd nicht weniger geldgierig war der Arzt Gu^naut, den schon Boileau unsterblich gemach! hat. GiKmaul war, wahrscheinlich nicht ohne Grnnd, beschuldigt worden, millels einer bestimmten Arznei, die er immer und überall anwandle, das Leben seiner Frau, seiner Tochter, seines Neffen, seiner beiden Schwiegersöhne und zahlreicher Patienten ganz bedeutend abgekürzt zn haben. Er war einer von den süns Ärzten, die dem kranken Kardinal Mazarin soznsagen den Gnaden-uud Tooesstos; gegeben hatten. Der vierte Arzt, den Molare in, Ange hatte, war der Doktor Esprit' er verschrieb, wie Gu/neaut, nur Antimon und Brechmittel und halle auch nicht wenig Menschenleben anf dem Gewissen. In dem Moli<'reschcn glücke heißt Gu'-naul Mncroion (Langlon), weil er sehr langsam sprach, und Esprit wurde Bahis getauft. Was eudlich den Arzt Filerin betrifft, so war das der wirkliche Naine eines berühmten Fechtmeisters, der seinen Schülern zeigte, „wie man Menschen löten müsse". Im „Geizigen" ist die berühmte Stelle, in welcher dargelegt wird, das; der Mensch nicht zu viel essen dürfe, nach Eaban'^s, einer am 5). März ^>,>7 verteidigten Dottorlhese entnommen. Der Titel dieser These lanlete: „I^„c lumnni viv<,'nc!nui »t llint?" Der Verfasser kommt zu dem Schluß: „^m s'5t if^itur Iloiniiii viv< <6i,t'^" Moli^rc hatte aber wahrscheinlich anch Kenntnis von anderen medizinischen Arbeiten, so vor allen, von der eii,es gewissen Louis Le Noir, der energisch gegen die üppigen Menus schrieb und auf die Gc-fahreu der durch allzu reichliches Essen entstehenden Mligcnkranlheiten hinwies. Die erschütternd komische medizinische Zeremonie im „^lnln>ran, er sei früher Eigentümer eines Inwelengeschäsles ge° Wesen, sei aber zugrunde gegangen. Er besitze noch zwei Versatzscheine, die er um l)<> I< verlausen wolle, da er sich in (Geldverlegenheit befinde. Der Oberleutnant kanfte ihm die Scheine ab und am nächsten Tage stellte sich heraus, daß die betreffeudeu Schmilckgegenstände uon einem vor kurzer Zeit iu Wien verübten (tinbrnch herrühren. Jetzt mußte sich der Offizier noch anf der Polizei legitimieren, worauf er entlassen wurde. Der Offizier hat gegell deu uubelanuteu Schwindler die Strafanzeige erstattet. — lDer Stadtschah von Mälirisch°Tchönbera..j Das „N. Wr. Tagbl." hat eine lnriose Meldung aus Mäh. risch.Schöuberg erhallen. Demnach habe man bei der Temoliernug des uralten Nathcmsturmes eine Urkunde gesunden, in der es heißt, daß an einer bestimmten Stelle, des Rathauses während des Dreißigjährigen Krieges der grofte Stadtschatz eingemauert wurde. Die Stelle sei nnr au eiuer bestimmten Stnnde dadnrch sichtbar, daß die Spitze des Tnrmes ihren Schallen daranf wirft. Dadurch, daß der Turm abgetragen wurde, läßt sich diese Stelle nicht mehr sinden. Der Sladlrat hat beschlossen, eine Turmschablone herznstel» len, mu auf diese Weise womöglich die Slelle des Schatzes zu finden. Der Fall beschäftigt auch die K'oi»-missiuu zur Erhaltung kuusthistorischer Denkmale. — sVo» Amerika nach Europa im Ballon.j Eiu amerikanischer Journalist hat jüngst den Plan aufge» worsen, zwischen Nordamerika und Europa einen stä»> digen ^uftschisfverkehr einzurichten. Dieser Wedanke ist von vielen als Scherz aufgefaßt worden, obwohl er durchaus ernsthaft gemeint war. Jetzt hat ein ame>> kanischer Meteorologe von Rnf, Henry Elayton, die Möglichkeit seiner Ausführung wissenschaftlich erwog«,'» und ist zu einem merkwürdigen Ergebnisse gekommen: in bedeutender Höhe der Aluiosphäre, etwa :j<»<' Soldaten die Ordnung Newyorl's besser ausrecht erhal» ten würde, als mit seinen M.<«><» Schutzleuten. I»> feierlichen Znge figurierten auch die Polizeihunde, ci» der Spitze des Zuges die oberen Kriminalbeanite», !>-' daß die Einbrecher a» diesem Tage eine qünstige Gelc'-qenheit hatten, die fie sich in der Tat nicht enlgehc-n ließen. Auch der Bürgermeister von Newyorl war z» der ^eier erschienen. Aus den Mienen der spalierbil' denden Bürger strahlte ein ganz nndemotralischer Stolz ans die Pracht dieser bewaffneten Macht nnd dasselbe Gefühl spiegelte sich i» den Gesichtern der sonst !" ernsten Schutzleute, die ihren Ehrentag mit männlichem Selbstbewußtsein begingen und die ungewohnlen Hoch' rnse mit Würde hjnnahmen.__________________ ^ Am Franzoscnstein. Original.Roman von Erich Ebenstein. (23. Fortsetzung.) «Nachdruck verboten.) 10. Kapitel. Über dem Karlhochtal, dicht nnter der Spitze des mächtigen Gebirgsstockes, lag die Morgensonnc mit lichtem Schimmer. Es war ein breites, einsames Hochtal, von senkrecht aufsteigendem Gewände und steilen Schutthalden kesselartig umringt. Mächtige Felsblöcke lagen verstreut umher, wie von Gigantenhänden herabgcrollt von den umliegenden Gebirgsgipfeln. Dazwischen lichte Alpenmattcn und die dunklen Infeln vertnorrter Legföhren. Etwa eine halbe Stunde entfernt und tiefer gegen das Winkler Tal zu gelegen, standen einige Sennhütten mit stcinbeschwerten^ von der Sonne verblichenen Holzdächern. 'Ab und zu das leise Geläute weidenden Viehs, das Singen des Windes, der sich im Gewände fing, oder ein sich unter Gemsenhufen ablösender Stein, der Polternd abwärts fprang, war alles, was die Stille des Karlhochtals unterbrach. Zwischen zwei haushohen Felsen in einem Dickicht von Legföhren vergraben, lac; Hans Paur und blickte unverwandt in den Himmel über sich, an dem unermüdlich Wolken dahinjagten. Tunkte Nebelgebildc, die sich in breiten, düsteren Schatten minutenlang über das Tal legten und alles Licht verschlangen, goldumsäumte, lichte Wolken, die still Hinsegellen, wie große Schwäne, und zartfeine, durchsichtige Schleier, die aussahen, als wären sie dcn Händen der Vcrgfeen entglitten, so zogen sie in unermüdlichem Wechsel an seinen Augen vorüber. Er selbst war müde. Müde vom stundenlangen Wandern über Tchneefelder und wegloses Geklüft. Müde von der starken, herben Luft, die berauschend wirkt und dabei dennoch so seltsam klärend. Müde auch von all der erhabenen Pracht, die in ihrer Unendlichkeit überwältigend drückt auf das Nichts, welches sich Mensch nennt. Hans dachte nicht an das, was er unien im Tal zurückgelassen hatte. Wie eine schmerzhaft drückende Last hatte er es von sich geworfen, als er, die Waldgrenze hinter sich lassend, gestern höher und höher emporstieg. In einer Sennhütte der Ebenalp hatte er auf duftendem Heu genächtigt, und der erste Strahl, der aus blutrotem Osten über die Spitze des .^arlhochsteins glitt, hatte ihn dort getroffen. Lange hatte er dort oben gesessen, vom Sturm umbraust, in Sonnenlicht gebadet, und hatte hinabgeblickt in die vielfach verzweigten Schluchten und Täler mit ihren winzig erscheinenden Ortschaften. Es war ein selten klarer Tag. Im Norden türmten sich Gebirge an Gebirge, während man im Süden die fruchtbare Grazer Ebene sah, und westlich weit ins Ungarische hinein bis zu der wie ein weiser Streifen am Horizont schimmernden fläche des Plattensees. Jetzt lag er da, etwa hundert Meter unter dem Gipfel, blickte den Wolken nach und öffnete feine Seele iveit, auf daß sie in eins verfließe mit der Unendlichkeit des Alls, von der er ein Teilchen war, wie der Felsen neben ihm und der blauschimmernde Enzian zwischen den Legföhren. Und nichts war in ihm, als die Empfindung/daß Einsamkeit in der Natur das Köstlichste ist, was der Mensch genießen kann: denn in solchen Momenten fühlt er den Mgelschlag der Gottheil über sich. Plötzlich mischle sich in das Wehen des Windes ein fremder Laul. Leife glitt es über das einfamc Tal wie Musik. Und das war es auch . . . Gesang . . . Worte aus Men-schcnmund, wunderbar weich von einer tiefen Altstimme gesungen in fremdartiger Melodie. Lauschend richtete er sich auf. Jetzt klangen die Worte ganz deutlich an sein Ohr. „ . . . Und dnrch den gold'nen Äther leise die Wolken zieh'n im Morgenrot . . . Gleich bangen Seelen zieh'n sie schweigend in unbekannte fernen fort, und rastlos zwischen Erd' und Hiinme! flieh'n snchend sie von Ort zu Orl. Sie seh'u die Berge riugs und Felsen. Die Bäume festgewurzelt steh'n, und über sich des Himmels Nläne, durch die sie ewig wandernd geh'n. Es ist im lichten All ein Wandern von Seelen nieder nnd empor: Hält sie qebannt auch Mutter Erde, trägt Sehnsucht sie ans Himmelstor . . . Es war etwas in dem Gesang, das sich harmonisch einfügte in die Natur ringsum. Etwas E^ habcnes und zugleich Schwermütiges. Hans stmn auf. Wer außer ihm weilte noch hier? Wer vermochte so tief einzudringen in die Stimmung dei 'Natur? Er warf seinen Havelock über die Schultern, griff den Nucksack auf und ging mit vorsichtigen Schritten der Nichlung des Gesanges nach. Elw" hundert Schritt von seinem Lagerplatz entfern türmten sich mächtige Fclsenblöcke mauerarlig u»> eine Mulde — von dort her war der Gesang l^-tommen. Leise drängte er zwischen die Vlöcke un blieb Plötzlich betroffen stehen. Da lag auf '""W ' Nasen, die Arme unter deili Kopfe verschränkt, ^ Landi, die junge Unterlehrerin aus Wmll'l.^^ willig richtete sie sich auf beim Anblick l'i'U'l' !" . den Männergestalt. Aber taun, hmle^sie ihn."'"^ als sie völlig beruhigt sagte: „Ach. ^-ie sind S, ^ , von Paur! Ich fürchtete schon, ein fremder "> -sich hierher verirrt." lFortsetzuug folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. ! i^ ^_____________________^)21_____________________________________________19. Mai 1909. ^- , tüchtiger Geschäftsmann.! Einer der erslen Schiffsban» nlernehmer der Gegeuwarl ist Lord Pirrie, der Mitinhaber und Leiter der großen Werft von .Har-land n. Wolss, der »lit 15 Jahren als Lehrling bei die-sl'r ^iruia eintrat nnd solvohl dlirch seine gründliche Keuntnio des Schisssbanes >vie dxvch seine lansmän. nische Tüchtigkeit das Meiste zu der staunenslverten (5nlwicklnng des Unternehmens beitrug, stecht chares, terislisch ist folgende Anekdote, die man nach den „Daily News" von ihm erzählt: AIs Pirrie einmal in Liver-Pool seiilc Geschäfte gemach« Halte, fiel ein belannter Schifsseigenlümer dnich seine forgenvolle Miene ans. Nun Belannlen nach den, Grnnde seiner Bekümmernis gefragt, erlviderle er: „Lord Pirrie ist bei mir gewesen und hat inich dazn gebracht, bei ihm ein Schiff zn be. stellen, jetzt weif; ich nicht, was ich damit ansangen soll!" -— In der Royal Horticultural Hall in Westminster l^'n-dunj »onrde die° „Chemists Erhibitioi»" ^ - eine Ans» stellnng chemischer Erzengnisse — eröffnet, die sich hauptsächlich ans kostbaren chemischen Präparaten zu» sammenstelll. Da gibt es Parfiiin zu,» Preise von 5 Marl der Tropfen uud Paru,a-Beilchen staub zum Preife von nur 7<»l> binalionen vertreten. Eine lleine Blechdose voll oon einer grauen Stanbinafse repräsentiert »»gezählte Z)ent-uer ParmaveÜchen! z»r Herstell»ng je einer Unze be> darf es eis Zentner der BInme». Das »vertvollsle ^. bjekl in der Ansstellung ist jedoch ein Karton Moschus-Essenz, der „nur"' 14l».l!<)<) Marl lostet. jDas Gedenkjahr einer Giftmifcherin.j Jeder kennt den Namen Aqna Toffana, weis;, das; er ein furchtbares Gift benennt. Aber nicht jedermann ist es bekannt, das; dieser Name von der Erfinderin und Verbreiterin des Hölleulrankes herstammt, die Tossania ^eß. Sie betrieb einen ausgedehnten nnd einträglichen Handel mit ihrem Erzengnisse und tonnte ihn lange Heil nnentdeckt sorlsiihrei,, ».'eil sie es mit der Eti» kette „Manna oon St. Nitolans von Bari" verschickte. Das geschah in kleinen, platte» Glasfläschchen mit dem Wildnis des Heilige». Die Zollbeamten untersuchten uicht näher, »veil sie gewohnt waren, jährlich eine große Anzahl solcher ^läschche» mit derselben Aufschrift pas. i'ereu zu lassen, die ein wundertätiges Tl enthielten, oas dem Grabe dieses Heiligen im Königreiche Neapel cutqnoll. Anch »var die Gislmischeriu von vielen vor-Nehmen Personen, respektive Klienten geschützt nnd enl-lling derart jeder Kontrolle. Endlich aber erhielt der ^'zelöuig von Neapel Nachrichten, die seine Ausmert-lnlnteil ans die Toffaüia leullen. Das war im ^rüh. ^mmer 1709, also vor nuu 2<»<» Jahren. Das Weib Wurde verhaftet, en»vich aber und floh von einem Kloster in das andere, deren Asylrecht benützend. Gleiche wohl ergriff mau sie wieder, ohne Nüctsichl auf die ^'"Wendungen der Geist! ichleil, die über Verletzung der "echte des' Klosterasyls klagten. Ein Nachgeben er. folgte erst, als man belannlgemacht hatte, die Tossania habe die Nrnnnen vergiften »vollen. Ans der Folter Island sie und gab alle ihre Abnehmer an. Auch sagte I'e aus, das; sie noch an! Tage vor ihrer Einlerlernng Hwei Kisten ihrer infernalischen Ware abgesendet habe. ^ccui fand diese anch wirklich im Zollhanse, aber es ^eldele sich begreiflicherweise kein Abnehmer. Man be» llnitgte sich dainit, das lensüsche Weib ohne viel Um» I^nde zu erdrosseln. Ihr Name lebt aber noch henle !"ll i„ z)^'„ Schreckens»vorlen: Agna Tossaua . . . — lDcr verkehr mit dem Mars.j Aus Ne>v> ^rk niird berichtet: Der Plan Professor Pickerings "un der Hcnvard'Universilät, mit den« Mars Signale ^! wechseln, hat jetzt in dem Astro»omieprofessor Todd, ^n« Leiter der Sterntvarte der Amherst.Universität, ^lnrn neuen Parteigänger gesunden. Professor Todd ^Ul iin Cepleulber in der ^eit, in der der Mars der ^lde au, nächsten steht, mit Hilse des ^uslschissers Ste- ens <>i,^.„ ^zdllonausstieg nnlernehmen, bei dem er zu» ^''ch ^>j,,,'„ Hi,ihl'urekord aufzustellen hofft, der ihm .^'legeuhcil bietet, unter den günstigsten almosphäri-> )en Bedingungen Marsbeobachlnngen vorzunehmen, "^ienn cms dem Mars wirklich lebeude Wesen eristie» ^' so werden sie seil langer Zeit bemüht gewesen sein, ."l »no i» Verlehr zu treteu, und sich vielleicht won- ^n, >D<^ ^,^. i)„,„„^' Wesen das sein mögen, die nicht ^"'work'u. Bon diesem «edanlen geleilet, nehme ich »,/,' ^^, '"'^' 'l)re Lebenszeichen wahrnehmen könnten, lNi, >^^. ,,„H ^^.^ ,^>>iug von dem !^ärm und den dich» . ,^'n Lnflschichlen entfernen, die den Erdball umgeben, n."lMf in reinere Schichten, wo die Atmosphäre die "^',"chtnng ^.^ckilerl." Professor Todd ,vird sich ein ^ ' "'chles Alumininmgehänse konstrllieren lassen, in Nii^" ^^ einschlies;en nnü. Das (Gehäuse >vird mit den h»sf.^". Sniierstossapparalen ansgeriistet, so das; Todd ^.'1' >n Sphären anszusteigeu, die bisher uoch lein ^>,^ l"Usfer erreicl,en konnte. „Wir werden Empfangs, d^ls ?^' von drahtloser Telegraphie mitnehmen und ,„^"chc„, elektrische Welleu vom Mars, der Benus ^r.'tt^ "' Planelen aufznnehmen." Die amerikanische es s>,/"'^'"et dem phantastischen Plane lauge Spalten, bei, «i "'^^ "" Spöttern, aber die meisten ermutigen wli; -.. 'Men in sciucu, Borhaben. Professor Todd >n d> '^^'^'^ ^^^ weiter der astronomischen Expedition Plwphisch ,„^,„„„„/„. ^ln^7> freundliche Nachbar.» Klavierstimmer: Ich ich i. 'Ž ""' ^hr Instrument zu stimmen. Herr: Aber weis >, " >" N"'' ""l)> bestellt! Klavierstimmer: Ich n» marschierend, wird die Musik des Infanterieregiments Nr. 27 in Begleitung sämtlicher Spielleute der Gar» nisou mit klingendem Spiele durch die Sladl marschie. ren nnd den am Borabend bei der Netraite eingeschla. genen Weg einhalten. An diesem Tage findet nm 8 Uhr A<< Min. früh eine vom ^eldknralen des Garnisons» spilales Nr. 8 zn zelebrierende ?fe!dmesse am Kongreß, platze stall. Hiezn rücken die Truppen nuler Koinniando des Herrn (Generalmajors Moritz w h e r h a r d i n i, Kommandaulen der 44. ^audwehrinfanleriebrigade, aus. Während der Messe geben die ausgerückten Na» taillone drei Generaldechargen, nnd zwei vom ^eld» lauonenregiment Nr. 7 ans dem Cchloßberge postierte beschütze 24 Kanonenschiisse ab. Nach Beendigung der hei!. Handlnng Desiliernng. — Bei nngüustiger Wit. lerung findet die ^eldmesse nichl statt, hingegen wird nm 8 Uhr !i<» Min. früh ein (Gottesdienst in der Peters-kirche abgehallen iverden. Um ! Uhr nachmillags finden in den Offiziersmessen Diners stall. Sobald Seine Er» zellenz der Herr ^eldmarschallenluanl Karl vou Lang beim Diuer iu der Offiziersmesse des Jusauierie-regimenls Nr. 27 den Kaisertoast ausbringt lzirla 2 Uhr nachmittags), geben die ans dem Schloßberge postierten Geschütze 24 Kanonenschiisse ab. ll5ine Tiiftunn. des Erzherzog Friedrich für Offiziere und Unteroffiziere.! Seine f. u. f. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Friedrich hat" aus An» laß der hundertsten Wiederlehr der siegreichen Schlacht bei Aspern sich bestimmt gesunden, ein »nanlastbnres Kapital von ül>.l»M> X zur Gründung einer Stiftung für das den Nameu des Erzherzogs Karl führende In-fanlerieregimenl Nr. 3 zn widmen. Bon dem gewid» melen Kapital ist der Betrag von 3<> !< sur das Offizierskorps nnd der Betrag von 2<>.<><>l! K fiir die Unteroffiziere dieses Regimentes bestimml. Turner Hal der Herr Erzherzog ans demselben Anlasse ein uuan. tastbares Kapital von 5<).<»(»<» l< zur Gründung einer Stiftnng siir das den Namen des Erzherzogs Karl füh. rende Ulnnen.Regiuient Nr. 3 gewidmet. Bon diesem Kapital sind ebensalls 30.0W X für das Offizierskorps uud 2l>.<»<» >verden an der t. u. l. konsularalademie Akademiker ausgenommen nnd es sind daselbst anch Slaatodotalionen von jährlich 26l»<> X und 2l«»<» X zu vergeben. Letzlere können an bedürflige nud besonders besähigle Kandidaleu eventuell schon vom Zeilpnnlle ihres Einlriltes in die Alademie verliehen lverden. Die Ansbildnng sür den Konsnlardiensl wird an der Ala> demie im allgemeinen für sämlliche Alademiler in gleichmäßiger Weise vermitlell. In lingnislischer Hin» sicl,l beslehl insoserne ein Unterschied, als die Alademie >n eine orientalische nnd in eine westlnndische Seltion zerfällt. An der ersteren wird nebst den fächern des allgemeinen Lehrplanes auch das Türkische sowie das Arabische und Persische gelehrt, die beiden letzteren Sprachen aber nur in jenem Umfange, in dem sie znr Erlernung des Türliscl)en notwendig sind. Nach Maß. gäbe des Bedarfes wird einzelnen Akademikern eine spezielle Borbildung im Ehinesischen, bezw. im Nnssi» >chen geboten. Die Studiendauer beträgt sür sämtliche Akademiker fünf Jahre. Die Iahrespeusion eineo Aka-demikers beträgt 2(iOl» l< und bildet eine unteilbare Panschalgebnhr^ welche in halbjährigen Noten, nnd zwar nm 1. Oktober und am 1. März jedes Jahres im vorhinein zn erlegen ist. Diejenigen Ellern nnd Bor-münder, welche sich nm die Ansnahme ihrer Söhne oder Mündel in die k. n. k. Konsularalndemie bewerben wol. len, haben ihr diesbezügliches, mit den erforderlichen Dokumenten belegtes nud vorschriftsmäßig gestempeltes Gesuch an das k. u. l. Ministerium des kaiserlichen und königlichen Hanfes und des Änßern in Wien zu richten nnd in der Zeit vom 1. Juli bis 1. September l. I. bei der Akademie-Direktion lWien, IX., Waisenhaus-gasse Nr. 14-,) einzureichen. Zu der vorgeschriebenen Ansnahmsprüfnug, welche im Mouate September oder Oktober jeden Jahres an einem zu bestimmenden Tage im Gebände der l. u. l. Konsularalademie abgehalle» »vird, werden nur jene Bewerber zugelassen, deren Ge> suche mit den vorgeschriebenen Dokumenten belegt waren. " lslllssemeine Pensionsanstalt für Angestellte in Triest.j Wie wir erfahren, Hal Seine Erzellenz der Herr Justizminister im Einvernehmen mit dem t. l. Ministerium des Innern den Landesgerichtsrat Herrn Dr. Anton P o v 5 i<' mit der einstweiligen Leilnng des Schiedsgerichtes fiir Pensionsversichernng der Landes-stelle der „Allgemeinen Penswnsanslalt siir Angestellte" m Triesl betraut. —1>. * slfrrichtunq einer Vzturrendofchulc in Älein» Äoren.j Über Ansnchen des t. l. Bezirlsschulrates in Liltai um Belvilligung zur Errichtnng einer Exlur» rendoschnle il» Kleil»-Koren sindel am 2^. d. M. um I I Uhr vormittags die Lolalverhandlnng an ^rt und Stelle statt. Die Kommission, bei der anch ein Staats» banlechniler der l. l. Landesregierung intervenieren wird, lrill am vorgenannten Tage um N> Uhr vormit-lags ill Obergurl znsammen. —i-. — sDas l5rgebnis der Wahlen auo bcr Land» grmeinbenknric in Tteicrmart.j Vorgestern wurden >n Sleiermarl die Landlagswahlen aus der Landgemein» denkurie vollzogen. Endgültig wurden bisher 14 Ehrist-lichsozinle, 8 slov. Bauernbündler uud 2 deutsche Agra» rier gewählt. — Das Ergebnis des Bezirles Pelluu» Frieda» liegt noch nichl vor. Es ist jedoch mil ziemlicher Sicherheil nuzunehmen, daß die beiden Knuoidalen des Sloveuischen Banernvereines geloähll sind. jDr. Vartholomäus Witter v. (5arneri ^.j Wie ans Marbnrg gemeldet n.'ird, ist dort t>er Philosoph, Schriftsteller und belannte ehemalige Neichsralsabge» ordnete Dr. Bartholomäns ^Killer v. Earneri »inch vieljährigem Siechtum, in »vellhem er schließlich ganz erblindet lvar, gesleri» abends im Alter von 88 Jahren gestorben. — lImkerversammlunqen.j Der slovenische Zenlral» bienenziichteroerein veranstaltet am 2l>. d. M. zwei Bersamuilnngen, die eine nm II Uhr vormillags in T^ürnin bei Billach, die zweite um 4 Uhr nachmittags in Köttmannsdorf bei Klageusurt. In beiden Bersamm» Inngen »oird als Berlreler des genannten Bereines Herr Oberlehrer Lilozar aus Laibach Borträge hallen. — s^n einer (Hrubc ertrunken.j Die anderthalb» jährige Josesine Kastelic, Tochler des Besitzers ?slanz Kastelle in Klanee bei St. Marein bei Großlnpp, spielte nm Nachmittage des 17. d. M. nnler Anssicht ihrer achljährigen Schwester im freien. Als diese einen Augenblick ihre Schwester anßer acht ließ, begab sich das Kind z» einer nahegelegenen mit Wasser gefüllten Grnbe. Es fiel hinein nnd ertrank. —<» —. — vird gemeldet: Am Sonntag hat in Malborghet nnd am Prcdil eine Feier zum Gedächtnis der vor 100 Jahren dort stattgefn»de»cn Gefechte gegen die Franzosen begonnen. An der Feier nahmen der Kom. mandant des 3. Korps FZM. Potioret, zahlreiche Offi-ziere, ferner Truppenteile jener Negimeutcr statt, die vor 10») Jahren an der Verteidigung der Forts von Malborghet nnd au« Predi! beteiligt waren. Tie Feier» lichkeiten wurden am Sonntag durch einen Fackclzug eingeleitet, an dem sich Militär aus Oguliu, Laibach, Graz und Nlageusurt beteiligte. Die Musikkapellen des 27. Infanterieregiments ans Laibach uud des 79. Iu» fanterieregiments aus Oguliu wurden zn den Festlich-leiten beordert. Gestern Montag wnrde am Denkmal der bei Malborghet gefallenen Soldaten eine Feldmesse zelebriert, der eine Parade der ausgerüctteu Truppen und Ansprachen folgten. Heute findet eiue ähnliche Feier am Tentlnal des Verteidigers des Predilpasses, Haupt, mann Hermann, statt. An den Festlichkeiten nimmt anch die Bevölkerung lebhaften Anteil. — lZum 25jcihria.cn Jubiläum des Gesanssover. eines „Tlavec".j Ihre Beteiligung haben weiters fol-gende Vereine nud Korporationen angemeldet: 27.) der c'italnica.Gcsangschor in Uuter.^i^ka »korporativ); 28.) „I)<,1av»ko l)^«illo <1ru^tvc»" in Idria lkorpuraliv); 29.) „^»ruäna öitulni«:,," in Bischoflack (Deputation)' 3 porativ oder große Deputation); 31.) der Gesangsuerein „Hajdrih" in Prosecco lkorporativ),- 32.) die natio» nalen Damen in Laibach, die bei der Feier mitwirken werden; 33.) der Zentralvcrband der böhmischen Ge-sangsvereine in Prag iAbordllnng); 34.) die vereinigten Vereine in Trieft und Umgebung lAbordnung). — Die bisher angeführten Vereine treffeil faft ausschließlich mit ihren Fahnen ein; im gemischten Chore des Ver» eines „Hajdrih" werden die Mädchen in Nationaltracht ei scheinen. Der Ausschuß des Verbandes der kroatischen Gesangsvereine hat alle kroatischen Gesangsvereine ein-geladen, in Laibach in einein gemeinsamen Chore aus. zutreten. — sTaatenstandsbcricht des Ackerbauministcriums für die erste Hälfte Mai 1 !!<>!).> Die Wintersaaten sind un großen und ganzen durch die Witternngsunbilden viel weniger benachteiligt worden als durch die starken Frühfröste Anfang April, unter welchen namentlich die Epätsaaten, besonders Weizen, aber anch die kräftigeren und noch gnt erhalleneil Frühsaaten zu leiden hatten. Die frühgebauten Roggensaaten berechtigen bei Eintritt warmer Willernng zn gnten Hoffnungen. Raps ist zum größten Teile ausgewiutert und mußte vielfach nmge. ackert werden. Die restlichen Rapssaaten stehen zumeist kaum mittelmäßig. Die hener sehr verspätete Nestel, lung von Sommersaaten lRoggen und Weizen) ging im April rasch von statten, erfuhr jedoch durch das schlechte Wetter Anfang Mai eine Unterbrechung. Die Gerste» und Hafersaaten weiseu im allgemeinen noch immer einen ^ziemlich gnten bis guteu, im Küstenlande und Talmalien einen mittleren Stand auf. Der Maisanbau geht größtenteils der Vollendnng entgegen. Der Anban von Zuckerrübeu ist ill Schlesieu und in den Karpathen noch sehr im Rückstaud. Der Hopfen ist gesund und kräftig nnd die Stöcke zeigen bereits schöne Triebe. Der Schnitt ist überall beeudet. Die Kleesaaten bedürfeu überall noch einer andauernd warmen Witlernng. Die Wiesen zeigeil durchschnittlich eine gute Entwicklung der Vegetation. Im großen lind ganzen kann auf eine gute Heuernte, bezw. auf einen guten ersten Schnitt gerech-net werden. Der Wcinftoct hat den Winter nicht so gnt überstanden, wie bisher angenommeu wurde; auch ver» ursachten die Aprilfröste mitunter einigen Schaden. Die kräftigen Triebe zeigen stellenweise in Nicderöslerreich, ferner in Untersteiermark, in Kram, in Südtirol, be> sonders aber im Küstenlande und Dalmatien reichliche Geschciiu'. Durch den plötzlicheil Willernngsnmschwnng Ende April, bezw. Anfang Mai wurden die gnten Alls» sichten auf die heurige iibsternle sehr getrübt. Soweit derzeit ein Urteil zulässig ist, dürfte die heurige Obst» ernte zumeist nur gut millel, bei Äpfeln aber teilweise schwach mittel und schlecht ausfallen. — lKonzert.) Heute konzertiert das Orchester der SIovenl,chen Philharmonie unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Frisek im Hotel „Ilirij'a", Bahnhof. gas,e. Anfang nm 8 Uhr, Eintritt ftei. " lVon dem Vrtrinkunqotode gerettet.) Als vor-gestern Mittags der neunjährige Schüler Ernst Ruß, Sohn eines peustonierten Geildarmerieloachlmeister^, am Ufer des Lmbachflusses am Petersdamm spielte, fiel er ins Wasser. Ein an, Poljanadamm gehender Schneidermeister, der den Unfall sah, rief alls jenseitige Ufer um Hilfe, worauf der in der Pollalschen Leder-fabrik beschäftigte Gehilfe Wilhelm Golha von der drei Meter hohen Fabrilsmauer auf die Straße und sodann ill den Fluß sprang. Den Knaben, der bereits dem Ertrinken nahe war, erreichte er zwanzig Meter von der Unfallsstelle nud brachte ihn in bewußtlosem Zu-stände ans Ufer. Das Kind wurde in die elterliche Woh. nung übertragen, wo es sich alsbald erholte. " lDicbstahl.) Einer Väucriu, welche die iu der Laltermaunsallee aufgestellte Menagerie besuchte, wurde von einem Taschendieb ein Geldtäschchen mit 7 X aus der Tasche gezogen. * Wnen Gartenzaun demoliert.) Kürzlich haben mehrere Knaben dem Hausbesitzer Friedrich Ko^ir am Brühl den Gartenzann in einer beträchtlichen Länge niedergerissen. * sVerlorenj wurde: eine goldene Damenuhr nebst goldener Kette mit zwei Anhängseln, eine silberne Hut« nadel, eine Zehnkronennote, ein goldenes Kctleuarm-band und ein Geldtäschchen mit 10 K. " sGefundcn) wurde: ein goldener Zwicker, ferner ein Damenschuh. Theater, Kunst nnd Literatur. — sIrauenliildnisse aus der Ieit der drei Nc. puliliken.) Iu Paris wurde durch den Präsidenten der Republik eine sehr interessante Kunstausstellung er» öffnet: Franeubilduisfe aus der Zeit der drei Ne> publiken. Ein günstiger Zufall hat es gefügt, daß vou den dargeliehenen Bildern die schönsten ans der Zeit des ausgehenden Louis'Seizc-Stils stammen lind daß fast alle ersten Meister des französischen Frauenbild, nisses bis zu den Anfängen der Regierung Ludwig Philipps mit hervorragenden Arbeiten ihres Pinsels vertreten erscheinen. Es herrscht eine seltsame Harmonie zwischen den Bildern aus dem Aneien.Regime, der Re-volulionszeit nnd dem Kaisertum. Es sind dieselben Typeil, nnr durch die veränderten Zeiten und Trachten modifiziert. Doch handelte es sich den Veranstaltern viel weniger darum, ihr vorgestecktes Programm strikt ein-zuhalten, als möglichst viel gute Bilder zusammenzu> bekommen, was ihnen auch in der Tal gelungen ist. Die Plastik steht gegen die Malerei erheblich zurück. Man verbringt ein paar Stündchen angeregt unter schönen Fraueil — gemalteu, gemeißelteu lind lebendigen — denn die Pariserin von hellte nimmt ihre Groß. und Urgroßmamas mit vielem Interesse, in Augen, schein. — s„N I l) v <> n l>1< i ^r^uvgkl Vo«t,nik.") Inhalt der 5. Nummer: 1.) Nudolf 3ega: Die inter, nalioualen .Kartelle uud Truste mit besonderer Rück» sicht auf unsere Auswandererfrage. 2.) Dr. Karl Hin -terlechner: Praktische Geologie. 3.) Die öffentliche Handelsgesellschaft. 4.) Der slovenischc kaufmännische Verein in Eilli. 5.) Der slovenische kansinännische Ver-ein in Marburg. 6.) Der Verein slovenischer Handels» reisenden in Laibach. 7.) Verschiedene Mitteilungen. 8.) Vereinsnachrichten. 9.) Inserate. — l„Dillina.ero Reiseführer") enthält in der sie» beilteil Nnmmcr des lausenden <2o.) Jahrganges u. a. den Artikel „Die Stadt Rudolsswert und ihre Um-gebnng in Unterkrain" von Hedwig von Radi es» K a l t e n b r u n n c r mit einer Totalansicht von Rn» dolfswert. — lDer Nunstwart,) Verlag von Georg D. W. Eallwey, München, vierteljährlich 4 M. brachte eben mit den, 2. Maihefl das 10. Heft seines 22. Iahrgan-ges heraus. Es enthält folgendes: Ausdruckskultur und Bodenreform. Von Karl PolenSke. Josef Haydn. Von Hermann von der Pfordlen. — Lose Blätter: Aus „Marius dem Epiknreer" vou Walter Pater. — Rund» schan: Gelegentliches vom Spiel mit dem Ringe. „Wi> der die Engländerei ill der denlschen Sprache." Teutsch, französischer Verlag ° seph-Rezitative lVatka). Franz Wickhoff -s- geil das Phrasenmachen. „Unser Kleinchen von Wil-helminchen." „Mehr Freude." Plauderspaziergänge für Soldateu. Vom „Platzgeben" lI- Löwenberg). Von der kindlichen Lesewut. Vom adeligen Schasseu sN. von Humboldt). — Bilder und Noten! Erwin Braune, Sonniger Apriltag; Hans Thoma, Im März; zwei photographische Bildnisse voll Ernst Müller; sechs Ab-bilduugen zu dem Veitrage: Von alten Friedhöse». Joses Haydn, drei Tanzmenuelte. Illusion, »».or». in der Vli^li in nnnlirclli «nixttlü l.uciu' mit Instrumentalbegleitung von Dr. Franz Witt, Alleluja: ^,^!<:n<1it, I)l'n u-,!!-; von Aug. Leitner, Offertorinm .V^-.üxlit D,,^ von Anton Foerster. Geschäfts^eitung. — iPatentwescu.j Das Präsidiuu, oes l. !. Paleiil-amtes in Wien übermittelt der Handels- .und Gewerbe, kammer in Laibach regelmäßig Palentschrifteu sür ihre Patenlauslegestelle, »voselbsl sie deu Interessenten zur Eiiisichtnahme anfliegen. Soeben übermittelte das ge-nannte Präsidium der Kammer den ersten und zweilen Teil des Iahreskataloges des Patentamtes für das Jahr 19<»8 i teilt der Handels» nnd Ge» wcrbekammer ill Laibach mit, daß für das Lager der genannten Verwaltung für die Jahre 1910 nnd 1911, bezw. 1912 verschiedene Gegenstände in, Osfertwege zur Lieferung gelangen. Darunter befinden sich Leiuen», Tuch-, Woll- nnd Baumwollwaren, Amlsknverle, Amts» schilder, Bürstenbinderwaren, Eise», nnd Messing» waren, Kisten, Materialwaren, Nägel, diverse Papier-sorlen, Seisensiederwaren, Seilerwaren, Wageii und Gewichte, Wagendecken, Wagellschlniere, Watte, Werk' zeuge usw. Die schriftlichen Offerte find bei der t. k. Postötonomieverwaltung in Wie», 7., Poslgasse 7, läng» stens bis 29. d. M., mittags 12 Uhr, einzureichen. — Die nähereil Bedingungen und das Verzeichnis der zu liefernden Gegen stände können im Bureau der Ha»' dels» nnd Gewerbekammer in Laibach eingesehen wer» den und werden aus Wnnsch anch zngesendel. — lWollmarkt in Miölolcz.j Der hiesige» Han« dels» lind Gewerbetammer »vnrde ulitgeleill, daß d»,'r diesjährige Wollmartt iil Mislolez ain 21. Inni in den Lagerhäusern der dortigen Kreditanstalt stattfinden wird. Telegramme des k. t. Ncichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 18. Mai. Iu zweistündiger Rede versuchlc Abg. Masaryk nachzuweisen, daß der Agramer Hochverratsprozeß, der lediglich alls der Broschüre eines unzurechnungsfähigen Lügners wie Näsln- und auf einem voil einem konfusen Kopse entworfenen, von keiner Or-ganisation angenommenen revolutionären Statute auf' gebant ist, keinerlei Beweis sür das Bestehen einel revolutionären Organisation im Süden der Monarchic' erbracht habe, und behauptete, daß der Prozeß direkt als Kampsmittel des unkonstitntionellen Regimes des Banns Ranch gegell die serbokroatische Koalition orga-nisiert wurde. Abg. Dr. Sylvester erklärt den M' trag des Abg. Masaryl als nndnrchführbar; der Deutsch' nationale Verband werde gegen die Dringlichkeit dcö Antrages stimmen, da das Haus »veil dringlichere An-gelegenheiten zu erledigen habe. Ill die Debatte über den Driilglichleilsantrag des Abg. Masaryk über den Hochverralsvrozeß in Agram griff auch der Ministerpräsident Freiherr voll Bie» uerth ein nnd erklärte, im Antrage seien weder die vom Ausschüsse zn revidierenden Beweise noch jene Pcr< sonen genau bezeichnet, von denen diese Beweise ang<'' führt wurden. Auch der Schauplatz der angeblichen hach' verräterischen Bewegnng sei nur sehr unbestimmt a»' gedeutet. Abgesehen von diesen Schwierigkeiten, die den Annexiunsausschuß vor fast unlösbare Ausgaben stellen würden, ist nach österreichischen Gesetzen, Spuren H^I' verräterischer Newegnng nachzugehen, auf unseren Slaalsgebiele ausschließlich Sache der Gerichte. Es hn'ßl' demnach eine der wertvollsten Einrichtungen des Staats» lcbens, die Scheidung zwischen Gesetzgebling und Gl'' richlsverwallnng preisgeben, wenn das Haus oder ein Parlamentsausschuß ill die Funktionen der Gericht)' oder der Staatsanwaltschaften eintreten wollte. Iu we>' terer Erwägung, daß es sich »in einen Gegellstand der Rechtspflege eines andereil Staates handle, weshaw eine Einmischnng uuserseits a»sgeschlussen sei, müs!^' sich der Ministerpräsident auch a»s völkerrechtlich"' Eonrtoisie nnd Loyalität einer jedweden persönliche» Hiißernng über de» Prozeß enthalten und namens del Regierung sowohl gegen die Dringlichkeit als auch aM'" das Meritum des Antrages aussprecheu. (Beifall.) Die kroatischen Redner bezeichneten den Agram" Hochverralsvrozeß, welcher von der ganzen zivilisierten Well verurteilt wird, als ein unwürdiges politische Manöver gegen die serbokroatische Koalition. Abgemb' neter P e r n e r st o r f e r drückte namens der Soz'su" demokraten den von den Magyaren unterdrückten Serbe» und Kroaten ihre Sympalhie aus, welche» wie den übrige» Völker» die freie, materielle u»d geistig/' En>' wicklulig iillierhalb des Reiches gewährt werden s^ll. Bei der Abstimmlmg wird der Dri»gIichleilsal,trM des Abg. Masaryk abgelehnt. Zufolge des Beschlusses der Obmännerlonse"'»., findet die iiächsle Plenarsitzung erst am 2. Iu»' st",^ u», ilizwl'sche» dem Budgelausschuß Gelegenheit zu "N' ten, deu Staatsvorauschlag ununterbrochen verhaude zu lö»»e». Der Poststreik in Frankreich. Paris, !8. Mai, Das Ergebnis der gestrige» ^'l-sa»im!!i»g der Eisenbahner, in der die einzeln"' -^ .. »el gegeneinander den Vorlvurf der Lüge nnd ^'" m^sl» rates erhoben, rief in der Versammlung ^" .^/h. beamlen große Enttäuschung hervor und vor del . ^ stimmung erklärleii sich etwa 200 Postbedienstcn' ... der Trol)U»ge» ui,d Beschimpsnngen für die Wn'l"" nähme der Arbeit. Lnbachrr Zeitung Nv. 113. '023 s< abermals diinhcms opp>.'sil!0>u'll. V^i, 2<>N Abqc» mdiu'lc! si»d 85 T^^iaüslc» und sis' antivufsischc ^pp^» !>>!l.'»l'!ll> ^imqsiimcl! »nd Tchuicdcn. (5iscttbahuranl>. ^icwhort, 17. Mai, ^.»i Elaalc Wajhinql^n inachlc >» d»'v vcv^axqclicn ^>lacl,l cilic sl'chsli,'pfi<^ ^lmiln'v^ baodl' ciiil'il Mn'vsall aiis ciiicil ^l'lichtsl1i!U'll,',i>q, lncbcllc ^5 ^olo!!!>.,liopl'ls!,i!ial, lappl'Ilc dl'ii Post».'aql'» lw» dcni Pcrs>.'!>c!!>uaql'!! ilxd siihr mil den crbl'litl'lcn Ml'l<° Inchon mid iibcv ^o.oo«» T^lliN^ bar daoon. Tcr ocv° l^sst'üc PosOl,'a^'» slicft auf dl'üi abschüssige» wl'läxdc ^>> l'inc» in ?»i mid ver-lnsachlc ci»l'» ^lisdünxoislos!, un'bci ,'.>vbls Pevsanc» >ch>l'cr vcvlcl.U windl'». Vcrnnlwürilichcr Ncdalteur: Antm, F il n t e l. Ausweis iiber den Stand dcr Tierseuchen in Krai», fin- die ^cit vom ^. bis lü, Mni l<'<»<>, Es herrscht: öe» NläHchcuauojchlast bei Huchtpfcrdcn im Äczirle ^»rtscld in der Gemeinde St, Baithclmä (l Geh), üev Vlotlaus dcr Echlveiue im B^zirle Adelsberg in der Gemeinde Gote , I Geh <; iül Bezirke Rudmaunsdorf in dcr Geincinde Göijach (l Geh,); im Bezirke Tscheru-nidl in der Gemeinde ^'.<,inih ^1 Geh); b>e Tchnieinepesl i»i Bezirke Adclsberg i,i den (Gemeinde» ^clje ^ Geh.), Dornegg (I Geh.). Grafenbruuu <2 Geh,), Illyr.-Feistri^ (I Och). Iablanch (! Geh.); im Veziile Wotlschee in den Gemeinden Altlag (^ Gch.)^ Golljchce (l^ (^ch.), Ilirjrwih <4 (^eh.), Mittcrdl'rf (7 0>ch,). Müsrl C> Gch.), Nicdcrdorf (<» Geh.). Neifni^ (b Gch.>. SchwlN'zcilbach (^ Gch), Seele (4 Och,); im Be' zirle (^urlfcld in den (Nsinemdcn Hcüisiciitrfüz (sl <,^lh), ,'iirtlc (si Gch.); i»i Ae,i,ir!c Laidach 2 Gch,)- iin Vc^irle Loitsch m dcr Gemeinde ?llienmarlt (1 <>!eh.); im Vrzirle Nndolfs-wrrt in den Gemeinden Düdcrnil (1 Geh >, Höninstei» si Ge!,,^ Tt. Michciel-Stopic (l Gel,,), Pretna (l Geh.), Trcsfm «,! Grh,', Tschcrmoschnih (1 Geh. ; im Äczirle Tscher^ nembl in den Gemeinden Ättcnmlnll ^ Gel).), ÄÜeinitz (7 Geh,). b«e ÜVuttranlhcit im Vezirle L^ibach Stadt (I Geh,); im Vezirle Lmdach Umssebnnss in den Gemeinden St, Veil li Geh.). Unterschijchw <1 Geh.); im Vezirle Glirlscld in drr Gemeinde St, Mnlgarettim (1 Geh.). Erloschen ist: ber Rotlauf der Schweine im Vezirle Tschernembl in der Gemeinde Altcnnmrlt c, <57l,) 4^ Ii! Allsscfomlncut Fremde. Hotel Elefant. N m 17, Mai, Dr. ^»'cmanic, l, l. Landesregirrnngs ^ll ?lmc,!i. Vertreter; Ioß. jtsm,, Graz. — Tibiletti, Kfm. midlirche,,, " Tibiletti. Kfm,. Udine, ^ Varon Lenzcndorf. , " l. tltittmcistrr, s. ssran, Görz. — Varon Schnstcrslcin. t'^'l Hanptmann, s. ssrnu, Bndweis. — Waloniss, Nsm,. ^,'N'au nnd Tochter, St. Martin. - Löivl». Ksm,. Serna«, -A'I e. .^fm,, Dresden, - Thanmann. Kfm., Gürlitz. - Kohn, ?"Ur, TlM„icich, Deutsch, .«ltslte.: Viro. Vesitzer, Trieft, 'Vatschel. s. Sohn. ^ii^ßler. We«!. Hrttin^rr. Äayer. Dinglstcin, Z'Mle, Fischcr, Vasch, Vcnrlchuw.'li, Änran, .^erlner, Schrasl, ^'anl, Nimhin. Äicnrolh, Wilchelm, Hendl. Vogel, Spira, «>°!""ch. Noübitschcl, Kehler, Hasse, Nslte.. Wien. - Elanz, ^n^Rudolfewert, Verftorlienc. y, ./^lm !?. Mai, Katharina Vcrhom, Inwohnerin, ?i> I,, ü^bclö. Marasmus, ^cll liede 3ie Hne, 3ie feine, 3ie Meine, tzl^^ der ich viele Wohltaten zu danlen !,abr: Dir Eodencr ^W lW Mineral Pastille (Fayo echlei Hust' ich einmal, a^ich ^^ ueh,n jch eine Pastille, Bin ich erlältet, dann a,cniia.en Ws^D^ sechs bie! zehn Pastillen, alle quälenden Erscheinungen ^W » aufznhebrn. Hab ich einen schweren Katarrh, dann !ö« ^1, W 'ch Pastillen in heißer Milch nnd in ein paar Stunden l^^^ bin ich wieder i» der Reihe, Fal,,«! echte 3odcner losten ^>^W nur K > ^i!'> die Schachte! und man tnnft si? in alle» y!>„^ ^lpothelrn, Drogerien und Mineralwasserhanblmlssen, ""lllrepräsrntanz für Östreich. llua.cmn - W. Th, Gn'chcrt, ^^.^^^^ Wieu IV./I, Gros;e Neugasse 17. (5,045,^-2 ziinlicl^'^ Photographie süi «mateure: Auerlaunl vor» i'lbrii «^^^^^^^^^ Salon» nnd Hleijeapparatr, neue nn> Bed/r ^'" Moment-Haxdapparale, wie alle pholographischen T,isl,l ,""" l'ei ?l, Moll. l u l, Hoflieferant Wien. !„ ^l»s M " '' Pl,o!osslaph,jche Mannsallnr qeginnde! 1"f>4 l "»"sch grosle ill,!sllicrle Prelslisle nnbelrchnel. '.vl'eteoroloqische Beobachtungen in Laibach. Scehühc 306 2 m. Mitll, Lnftdruct 736 tt mn>. b M LZ F'^ A n^ LZU» L^, bl« Himmrl» ^3z ^ »"H ! " > i "'" ,^. "2~ll^N 73!^ I9'lI N. Mäßig ' bewölkt ^ 9 U. Ab. 74l' 8 I 15 6 NO. fchwach »__________ ü'j 7 U. ss, 74l 3 13 1>O3O, schwach . U« Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 16 1°, Normale 14-4°. Wettervoraussage für ben 19. Mai: Für Steier« ni,n'l, Kärnten, Krain nnd das Küstenland: Schön, schwache Winde, warm, nnbestimmt, schön. 3ris»lischc Berichte nnd Veobachinna.cn der Lnibnchcr lfrdlicl>e»wartc (Orl: Gebäude der l. l. Slaats-Oberrealschnle.) ^a>ie: Mrdl.Äreitr 4<>" l)3'; Östl.Lnngr von Greenwich 14° 3>'. Vcb cnberi ch te: Am 17. Mai gegen 12 Uhr staller Erdstoß in Eatanzaro. Die Vodennnruhe hat hente am 19. Mai schwach zugenommen. Kinematograph Pathe (früher Edison). (4'J()8) I'i-Oft-i-iviJini von Mlttwooh, 19. Mai bis Samstag:, 22. Mal: 1.) Ende gut, alles gut (komisch). — 2.) Im Jloicho tier Natur (Naturaufnahme). — U.) Die zweite Mutter (Drama). 4.) Die Legende des Myosotis. — 5.) Die Hjicliu dos Ifundes ((sehr komisch). Hotel „Ilirija" Bahnhofgasse 22. Heute Großes Konzert ausgeführt von der Slov. Philharmonie. Anfang 8 Uhr. Eintritt frei. Beste Küche, vorzügliche Getränke. Zu zahlreichem Jiuijucho. empfiehlt sich (18.r>3) IM. I\ov«'lli. (7l | n.....t ^^^-^^^ G) l] ¦¦ in zentraler Lage, mit |lp|||a geräumigem Hofe und » ¦fl 0M 11C? anschliessendem grossen \ 11 III 111 Garten sowie Kellerräu- i M1HMM men' aucn fül> Geschäfts-zwecke sehr geeignet, ist in aus freier Hand - .. ¦ zu verkauf en. lÜlhüPn Näheres aus Gefällig- I Illlllllill keit in der> Admin. dieser LUIUUUII Zeitung. (177!)) 2 ^^H Stiirkstcs in Arsenik. ErfolprdrliRl hoi Blut-, ^^1 Nerven-, Hant-, Frauenleiden, Malaria ^k ^H iiii11 Fieber. Ar/.llicli OTiiplolil,n. Zu liiiiiHÜclirii ¦ ^H Trinkkuren iiticr.'ill eiliiiltlieti. H V Bade- l H ^ !>:\!> in. Kurhnus. Grand-Hotels I. B. l'ark ^K 1 ifiO.000 r\)'1. Subalpines Klima. Dolomitcninuiorurna. ¦¦¦¦HHIB (1125) Mni-Oktober. Prospekte gratis. i\ lif MWWWW Im Maien, im Maien da ist die Areude aroß, so singen die Kinder, nnd die Erwachsrne» horrn's und llicheln still: O ja, die Freude ist grof;. Aber mnn soll sich doch auch iüi Wonnemond und namentlich beim 1»laturgemch vorsehen, Ter Mai ist die eigentliche Übergangszeit nnd Personen mit ü,!pfindlicher Gesundheit mögen daran erinnert sriu, das; sie stets Vorsicht üben lunssru. ssays echte Zodener Mineralpaftillen sollen dabei, so versichert man nns, aufgezeichnete Dienste tun, (977 <>) (Krapina-Tvplitz.) Hier herrscht schon ankerst reges ^cben und Treiben, Dir Schäden des strengen Winters soll dir wnndrrbare Qncllengeist, zu dem selten ohne Erfolg geslcht wird, beseitigen, Unsere alljährlichen Gäste aus Ober» und Hieder'Österreich, ans den Alpenländern, besonder« aus Vrnz, hibeu sich vollzählig ringsfunden. Vorarlberg und Tirol ist ji'hr zahlreich, Holland wie jedes Jahr wunderschön vertreten. Die alten Vrlannlen haben sich alle wiedergefunden und die ucnen Gäste fügen sich leicht in den ttrcis, wo Gemiitlichleit nnd Frohsinn herrschen und über das Ganze breiten die tag» lichen Vor» uud Nachmittagslonzerte der Militär-tturmusil ihren musitalischen Schimmer, s1810u) (Für Maaenlranle.) leidende nnd deren zu ihrer Pflege berufene Angehörige sind oft schwer davon zu überzeugen, daß nur »'in einfaches, naturgemäßes Mittel dazu helfen lann, illie Leiden zu lindern oder ihre Kraulheit zu heilen, Es dürfte d.iher jedermann erwünscht sein, zn vernehmen, dah es für Magenlranle, die danach streben, das löstliche Gut des Menschen, die Grsuudhcit, wieber zu erlangen, lein besseres Nähr» und zugleich Hriliuittrl ^ht, ^^ den Karlsbader Wasscrzwieback iMarle Sprudel) von Roman Uhl Nachfolger Josef M. Brennig ni »arlsbad. Dieses treffliche Geinißmittel ist für Leidende der >sle Erfaft für Vrot nnd Gebäck uild rntuält alle wertvollen Bestandteile des berühmten Karlsbader Wassers, vereint mit der sorgsamen Arbeit der berühmten Bäckerfirma, Die Marle Sprudel ist in ganz Österreich-Ungarn zn haben; Bezugsquellen loerben von Roman Uhl Nachfolger Josef M, Vreunig in Karlsbad bereitwilligst belanntgegebei! und auch Prospeltr versandt. ' (1777 uj lThermal» «nd Schlammbad Vtubica»Iöplitz ) Der Vadeinhnbnng ist es gelnngen, den besibelaunten Bade» direktor M. F. Dob er let, welcher gewiß noch in Aller Er-innernng fein wird, die voriges Jahr Krapina Töplitz besucht haben, dauernd zu binden. Erwähnter Direltor wurde mit großen Vollmachten anogestatlet, alles Erdeulliche zum Vesten der P. T. Kurgäste zu schaffen. Wer heute, acht Tage nach bei Übernahme, Gelegenheit hat, zn sehen, was innerhalb dieser lnrzen Zeit gemacht wnrde, wird drr Prosperität des rühmlichst l'clannten Bades das beste PrognosNlon sllleu. In ärztlicher Beziehung steht den P, T Kurgästen Herr Dr. G. Bnlinac an? Wien, der nach Innajahrigrr klinischer Praxis daselbst für interne nnd ^raurnlranlliriten wähiend der Tn! ' sren wird, zur Verfügung, und hat derselbe seine >,its angetreten. Troddeln Stul'icaTöplih am ^ußl u>>> ^,^'!nr» Gebirges schon seit Jahrhunderten den Zagrebern belannt ist und stets von Tausenden auü der Lanbeshanptstadt seiner Natur' schönheiten und Heillraft wegen besncht wird, beabsichtigt die Dircltion, dennoch alles Mögliche zn tun, bieir Schönheiten zn lieben uiid den Kurgästen den Aufenthalt lurzweilig uub uichlich zu machen. Wer sich für diesen aus dem Dnnlrl zn ncnem Leben gefördrrlen Kurort interessiert, möge sich nur an die er» wähnte brstbewährte Direktion wenden und lann versichert sein, umgehend alle Aufklärungen zu erhalten, welche erwünfcht find. Bezüglich Küche und Keller sind alle Vorlehruugen getroffen, das; auch der anspruchsvollste Gast hochbefriedisst wird. (1«17», Tiiiin werilcii sofort aufgenommen nud dan- ornd licsfhiiffijrt irn i'1Kr>4)3-l Modesalon, Wolfpasse Kr. 9, II. Stock. Moüedut 5alon ÜW.W ^ Üaiback. ^^ Meinen reickittustrierten versenäe ick gratis unä franko. Nepar«turen ^lveräen billigst unä alte Hüte wie neu l,er gestellt. Inäeni ick äie P. ^. vanien zur I5esicktigung meines reicken Lagers neuester Moäelle nötlickst einlacle, zeickne ick ^^tung«.ou I^einricb llenäa. Laibacher Zeitung Nr. 113. 1024 19. Mai 1908. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Knrsblatte) vom l8. Mai !909. Die notierten Kurse verstehe,! sich in Kronenwährung, Die Notierung sämtlicher Altie» und der „Diverlen Lose" «ersteht sich per Stück, Geld Ware Allgemeine Staats» schuld. Hinheitliche Rente: l<". lonver. steuerfrei, Kinne» (Mai-Nov.) per Nu,ft . , «N bb «/„0. W. Silber («pril-Olt. per Kasse......s» 4b W L?, l8«0ei Ltaatslose 500 fi. 4"/, 159 bl, >S3 50 1860er ,, ,00 fl. 4"/„2^0-226'- l8«4<3 - --- l864«r „ 50 fl. , .283- -'- lom.-Pfanbbr. i» »20 fl, b"/, 288 - 2,0 - Gtaatsschuld d. i. Reichs» rate vertretenen Königreiche und Länder. österr. Vuldrentc stenerfr,, G old per Kasse .... 4°/, H? 4b,17 l-b i!?steri. Rente in Kronenw, stfr., per Kasse.....4"/° 9s 46 «N 00 detto per Ultimo , . 4"/<, SS »5 9«! db dst, Investition«-Nente, stfr. Kr. per Kasse . . 8'/,°/s. ^6 8« »? — ß»stnbllhn>3ta»l,schull>. »lllchrelllungen. tllsabeth-Vahn i. G., steuerfr., zu 10,000 st.....4"/n >!<> - >/<"/^ 118 uu, 19-60 Oaliz. Karl Ludwig-Vah» (diu, Otücle) Kronen . . . 4^ »5 «0 VN «^ Midols-Äahn in Kronenwähr. steuerfr. (biv. Et.) . . 4"/. 95 SO 9S »2 «orarlbergcr Bahn, stfr,, 4 und 2000 Kronen . . 4"/< 96 - - - Hn Zt»al,schuldl>llschnidnngtU abgefttMPeltt GisenbllhN'AkulN «Ilsabcth-V. 200 fl. KM, 5'///, von 400 Kr.....4l>>) bo4605U detto i'ii^.Vudweis 20« fl. ü. W. S. 5>///n .... 433-437'-detto Ealzburg-Iirol 200 fl, ö. U. T. b"/„ . . , .424- 428--»remstal'Vahn 200 u. 2000 Kr. 4°/„.........1N3 - l95 ^ Geld Ware Ham Staale >ui Zalilnng llb«> nommene 2>seubahN'Vl!olltä<»- Kbliglllionen. !i,<0hm. Westbahn, Gin, 18«5. 400, 200« u. 10.000 Kr. 4"/„ 96 9il 97 90 Elisabclh-Äahu «00 ». 3000 M. 4 ab 10"/«......,iS80ll7s0 Elisabeth-Äahu 400 », 2000 M, 4"/„........117' >18 - sscrdinaüds-Nordbahn lim. >88« «7- 9« — dettll Em. IU04 93 85 97 8b Franz Ioseph-Äali» Em 1884 (div, St.) Eilb. 4"/„ . . . 97 2b «8 2b Galizische Karl Ludwig - Nahn (div. Et.) Silb. 4"/» . . . 9«15 97'!b Ung.-galiz. Bah» 20» fl, T. 5"/n lO4'ü<> !0bb0 bsXo 400 !l. btto« Kr. »'/,"/» !"« 10 89-1» Vorarlteraer Vahn Em. 1884 (div, Nt.) Tllb. 4"/„ . . !>?'- 98 - Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/„ ung, Goldrentr per Kasse . II8 80!<4'-4"/„ dettu per Ultimo 113 ^l>l>4- 4"/<> ungar. Rente i» Kronen- währ. stfr. per Kasse . . »3 3,'. «3 üb 4"/„ deito per Ultimo 93 25 W db b'/,"/„ dettu , per Kasse 83-^5. 83 45 Ungar, Vrämien,Nnl. d. i«o fl. «c< - 207--bett» il 50 fl 201 - «07-- Theiß-Neg.-Lulc 4°/, . . . .145 10149 10 4"/n nngar. Grundelttl.-Obllss. 94'lb «b 1»> 4'Vn lroat. u.Ilav, Grdentl.-Olil. 94 3b 9b 3b Andere öffentliche Nnlehen. Boon, Landes-Anl. (diu.) 4"/« 93'ü« »4 b» Bosn, herccg, Eiscilb, -Landcö- Aülehen (dw,^ 4>/,"/n , . 93 3(1100 «0 5"/„ Donau Nea.-Nulrlhe 187» l03-2« — - Wiener Verlehrs-Anl. . . 4'V„ 26'Lb 97 9b dcttll 1!)U!< 4".<> «6!»n 97 S5 «nlchen der Stadt Wien . . ica !»n io detto (1894).....93 (!5 94'sb detto (Gas) v. I. 1888 . 96-15 97-1 b betto sEleltr.) v. 1.190l> 9b9t, 9«-üb dettu (I!w.-N.)v,I,i!»02 9?-ib 97-«u Äörsebau-Anlehen verlosb. 4"/„ 9 Rulsische Etaatsanl. v, I. I»0« f. 100 Nr. p, K, , . b°/„ —-- — — detto per Ultimo . . b"/„ 99 4b 9S 9b Vnlg. Staats-Hypothekar Änl. 18N2......«"/0 122'bs !2!< b« Gelb Ware Uulg. Staat« - Wulbanleilie 1907 s. 100 Kr.. . 4>/»"/n 91 b!» 92 50 Pfandbriefe usw. «odenlr,,allg.»st,i,üUI.v!,4"/„ »5^' 96-50 Vühm, Htipothetenb. verl. 4"/,, 9? 8b 9ü-8b Zentral V«d.-Kred,Äl,. üsterr.. 45 I, verl.....4'/,''/» il>i bn 102 b» detto s>5> I, veil, . . . 4"/° »7 2b L«-i!t> Krcb. Inst., üsterr., s.Verl,-Uut, u. üffentl. «rb, Kat, ^, 4"/„ »b ^0 90-20 Landcöb, d, Nün. Oali^ien u»d üobom, b7>/z I. rüclz. 4«/« 94 40 94-l»n Mähr. Hypothclenl». verl, !"/„ »« s,n 97 l,0 «.-üsterr, Landcs-Ht,p.-«»st.4«/» 9?-s>«' 9«-b0 dcitu inll. 2"/„ Pr. Verl. 3>/,"/° 8« bl> 89 bo detlo K,-Schuldich. Verl. 3>/,"/° 88'b>) 89-b(> detto verl......4"/» 9?- 9«<>- Osterr.-ungar. Nanl 50 Jahre veil. 4"/<> ö, W..... 9^-K« 99-50 drtto 4"/„ Kr...... 98«0 9» 60 Eparl., ltlste öst., «0I. verl. 4",« H9'2l» i> uüb Eisenbahn-Prioritäti». Obligationen. Östcrr, Ätordwcstb, 200 fl. E, . 104-— 10b'- Staatödahn .'<>« ssr..... 403' - 3l»7-— Tiidbahn k .'!"/„ Jänner Juli 500 ssr. (per St.) ... --- - - Südbahn k b"/„ z!0v fl. S. 0, G ,18 7b l i i» 7b Diverse Lose. D«zw»Ilche k»se. 3"/,, V°be»lredit-L°!e Em. I88U 277 - 283-- dettll - 5"/n TonauMegnl-Lose 100 fl. 2«ü5u 2?<>5« Serb. Präm.-Nnl.p,lUl) ssr. 2"/o 9b b<» 1Nl-bl> Vnullzwliliche fose. Äubap..Vastlilll (Tombau) ü fl. l»1'40 23-4« Nrcbillose ion fl...... -»93-- bO3>- Clary-Lole 4» fl. KM. , . , ib4-- i«4- vfcner Lose 4« fl...... 237-- 247-— Palsln-Lose 40 fl. KM. . . . 200-- 210- Noten Kreuz, üst. Ori, v, 10 fl, b> 7b b5 7l, Noten Krenz, ung. Ges. 0, ü sl, 80-bo 2^-bO Nudolf-Lose 10 sl...... S7'üu ?« b<, Salm-Lose 40 fl. KM- , , . 2b2-- 202-Tiirl. 8«'!l Veld Ware Wiener Nomm.-Lulc u, I, 1874 bi« — blio -«ew. Sch. d. 3"/„ Präi». Schuld d, Vodenlr.-Nnst, !tm, »88» ?«— 82 — Aktien. Tl»n»p«lt>Zl»ie»nt!>«un8tn. Äülstn-Tevli^er Ellcob. 500 sl. 22SN'- 2.100- Nühmisäio Nuidbahn 15« fl, , 408-- 4>U- - Vu!ch!!cl,rader> - 2830 — drtto (lit. l!) 200 sl. per Ult. 1000 - 1««5 — Tonau - Tampischisfahr!« - Ges., 1., l. l, prlv., 500 fl, KM 935-" 941'- ?»i.-A°oenvachcr E.-U. 40«Kr, b8!<-— l>8U^ ^erbiüaudö-Nordb. 10«0fl, KM, b««u-- b3W--naschllü - Oderbrrgcr Eisenbahn 20» il, T....... 3«0?b 8«2'7s> Lemb. - Ezern,- Iassy-Eilenbahn Gesellschaft, 200 II. O, , , bbi»-- bs>«b" loud, öst., Trieft. 500 fl., KM. 43U — ^!,8!>n Osterr, Nordwestbahn 2«0 sl, S, 4e3dN 48b 5>0 be»!°(Iit. Il)200sI, S,p Ult, 46» b» 4«b ü<» Praa Dux.erEücnb. l0<>jl,abgst, 222- 22»'.->0 Hlüalseisenb, ^00 fl. S, Per Ult. 70!» ?b ?w?b ZUbbahn 200 fl, Silber per Ull. ,0? 80 iW 80 Siibnurbtieutlche Verliinduügsb, 2««fl, KM...... 404— 40?'- Irüüöport-Ges., intern,, N.-G. 200 Kr........ 88 — 92'— Ungar, Mestbahn (Maab-Graz 200 fl. E...... 4N8-— 412'— Wr. Lolalb,-Alt!cnWes, 2<>o fl I8ü— 220'— Vanlen. «nglo-ibsterr. Vanl, «20 sl. . 3yu bO »03-50 Äaulverein, Wiener per Kasse —-- —' — detto per Ultimo b27 50 5'8'b0 Üodenlr,-Anst. vst., -!00 Kr, , 10ÜZ-— 1098-- stentr.-Vob.-Kredbl. öst,, 200 sl. b«b - b?5--Nreditanstali fiir Handel und Gewerbe, 320 Kr,, per Kasse S3?- - «38 — detto per Ultimo e.i? bd «3><'b0 «redilbnnl. ung, allg., 200 f>. 74«'b0 747 !>0 Leposltenbaul, allg,, 200 sl. , 4b«-- 458 - Eilompte - Gesellschaft, nieder- österr,, 400 Kr..... S02-. 604 si« Giro- u, Kassenvercin, Wiener, 20<»fl........ 45Y-— 4ö«-bN Hlipo!hcleul>a»l, üst. 2N0Kr. ü"/c, 2»o-— 293-— Läüberbllnl, österr., 200 fl,, per Kasse....... —-- - -— betto per Ultimo 450 10 4b1 50 „Mcrlur". Wcchlelstub.-Nltien- Gesellschaft, 200 fl. . . . «<>?-- «11-- Oslerr-iinaar, Äanl 1400 Kr 177«'—178>>— Held War, Unwnbanl 200 sl...... L4!'b0 bb0b0 Uniunbanl. bähmische 10» !>. . 244 b" «"> 5U ^erlehrsbanl, allg, 140 fl,. . »39- »-»" ^ 3nd»ftlle»zlnltrneli«nngen. Vauaesellsch,, allg, üst., 100 fl. '70-- >73 — VnixerKllhIeiiliernb.Ge!. 1«0fl. 723- ?2ö — Itiseiibahiiverlehr«-Anstalt, üst., 100 sl........ 4,18 - 41!-" Eisenbahnw-Leihg.. erste. ,00fl, 2>»4 — »06— ,0— 214^ Mmi!ll».Oes., öst. alpine 10« fl. «4N 25» «412!» ..Poldi-Hütte", Tlegelguhstahl- F,.«,.W, 200 fl..... 4!ib - 458 ü« PragerEistü-Inbustrie-Oelelllch, 200 fl........ 2556'-^ 2b«!<ü 20 ssranlcnNtttclc..... 19 '3 's«» 20-Marl-Ltüctc...... 23-40 «''°! Deutsche Neichöbanlnoten . . 11?'l